›WANT‹ war der Schlüssel – ›MORE‹ stößt die Tür weit auf
Nach dem weltweiten Erfolg von ›WANT‹ kehrt Gillian Anderson mit ›MORE‹ zurück – einem noch internationaleren, mutigeren und intimeren Blick auf weibliche Lust. Wieder haben Tausende Frauen aus aller Welt anonym ihre Fantasien geteilt – ehrlich, sinnlich, verletzlich. Anderson kuratiert diese Stimmen zu einem Manifest weiblicher Freiheit und Selbstbestimmung. ›MORE‹ ist keine Sammlung erotischer Beichten, sondern ein einzigartiges Experiment: über Scham zu sprechen, Grenzen zu sprengen und Lust als Sprache der Selbstermächtigung zu begreifen. Ein Buch, das bewegt, befreit und verbindet.
Und was wollen Sie?
Diese spektakuläre Erkundung der weiblichen Sexualität gibt Frauen den längst überfälligen Raum, das zu erzählen, was sie sonst verschweigen – was sie vielleicht sogar sich selbst gegenüber nur zaghaft eingestehen: ihre intimsten Wünsche, Sehnsüchte und Fantasien. WANT zeigt eindrucksvoll, wie Frauen über Sex denken, wenn sie die Freiheit der Anonymität genießen – und wird zu einem Manifest für Verbundenheit und ungezügeltes Verlangen.
Intim, explizit, echt – Sex in den Köpfen von Frauen
Gillian Anderson brillierte zuletzt als ebenso exzentrische wie liebenswerte Sextherapeutin in der Erfolgsserie ›Sex Education‹. Nun zeichnet sie nicht weniger als das Sexleben, Wünsche und Geheimnisse von Frauen aus der ganzen Welt auf. Inspiriert vom revolutionären Bestseller ›Die sexuellen Phantasien der Frauen‹, der von Nancy Friday zusammengestellt und 1973 erstmals veröffentlicht wurde, bat Anderson Frauen um ihre sexuellen Sehnsüchte. Dabei entstanden mehr als eintausend Manuskriptseiten, aus denen Anderson eine sorgfältig kuratierte Auswahl präsentiert und so zeigt, was es heute bedeutet, eine Frau zu sein. All die Bekenntnisse machen dieses Buch schon jetzt zu einem Klassiker für das 21. Jahrhundert.
«Ich komme nicht mehr nach Hause.» Mit diesem Satz, in einem kurzen Telefonat an ihre Mutter gerichtet, beginnt für Ece Temelkuran ihre unfreiwillige Existenz als Weltbürgerin. Nach dem Putsch 2016 verlässt die türkische Schriftstellerin das Land, um ihrer Verhaftung zu entgehen. Sie wird Teil der «Nation von Fremden», Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten oder sich in ihrem Land, auch mitten in Europa, aufgrund der politischen Entwicklungen nicht mehr zu Hause fühlen, die im Exil leben, geflüchtet sind. Gegen das Alleinsein, das Heimweh und das Gefühl der Orientierungslosigkeit, sucht sie andere Heimatlose auf. Sie begegnet ihnen in ihrem Alltag, in der Geschichte, in der Literatur, liest Homer und Hannah Arendt und erzählt über ihre Suche nach einer neuen Heimat – unabhängig von Landesgrenzen.
Am Ende steht die Hoffnung, anzukommen, eine neue Heimat z
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