Erwin Piontek, Bergmann im Ruhestand, geht seinen Lebenstraum – eine Weltumseglung – bescheiden an: im Boot auf einem Stausee. Doch während er segelt, wird er ein anderer, beginnt für ihn eine höchst abenteuerliche Reise, die ihn durch Zeiten und Kontinente führt: Plötzlich kämpft er als Soldat in Deutsch-Südwestafrika gegen den Kolonialismus, bald darauf soll er in Berlin, um der Gerechtigkeit willen, einen grausamen Offizier töten, muss dann schwimmend flüchten, geht unter … und taucht neugeboren 1979 wieder auf, wird polnischer Präsident und ringt um die Macht in einem nach rechts gerückten Europa.
Ein Name reicht Szczepan Twardoch, um ein literarisches Feuerwerk zu zünden und nebenher das 20. und 21. Jahrhundert zu erzählen. Ein Mann, der seinen Träumen durch Zeiten und Epochen hinterherjagt – derselbe Mensch in drei unterschiedlichen Leben. Wie bin ich geworden, der ic
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Der Vorabend des Ersten Weltkriegs, zwei Dörfer, getrennt durch die Salzach und damit durch die Grenze zwischen Deutschland und Österreich. Vier junge Menschen, die hier erwachsen werden. Ihre Schicksale sind fest miteinander verwoben: durch Freundschaft und Liebe, durch Traditionen und Verpflichtungen. Den Leben der Einzelnen steht die große Geschichte gegenüber. Weltpolitische Erschütterungen treffen auf individuelles Aufbegehren, auf Schuld und Gewalt, aber auch auf Zusammenhalt, Selbstlosigkeit und Mitgefühl. Ein Roman, der zeitlos und doch aktueller denn je die Frage stellt, ob der Mensch aus seinen Fehlern lernen kann, und in dem auf jeder Seite eine Warnung aufblitzt: leise, aber unübersehbar.