Barbara Blaha weiß, wovon sie spricht. Aufgewachsen als Kind einer Arbeiterfamilie mit vielen Geschwistern, aber wenig Geld, kennt sie das Gefühl, übersehen zu werden. Ihr feministisches Bühnenprogramm ist ein überwältigender Erfolg: Tausende haben es bereits gesehen, jede Vorstellung ist ausverkauft. Damit zeigt sie, dass Feminismus endlich in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist.
In ihrem Buch verbindet sie persönliche Geschichten mit Zahlen, Fakten und Studien und zeigt, warum ökonomische Fragen immer auch feministische Fragen sind. Sie macht sichtbar, warum Frauen seltener führen dürfen, öfter unterbrochen und schlechter bezahlt werden, weshalb in Branchen mit hohem Frauenanteil die Löhne sinken und selbst ein Vollzeitjob nicht vor der zweiten Schicht zu Hause schützt.
„Barbara Blaha schreibt mit kompromissloser Präzision und der Wut einer Frau, die nichts mehr hinnimmt. Ein kluges, kraftvolles, notwendiges Buch.“
Mareike Fallwickl
Seit Jahrhunderten werden Frauen unterdrückt. Frauen, die in irgendeiner Weise Stärke ausgestrahlt, sich selbst ermächtigt und zur Wehr gesetzt haben, werden belächelt, verurteilt und dämonisiert. Und all diese Frauen leben in uns weiter – ihre Angst, ihre Freude, ihre Liebe. Und ihre Wut. All diese Mütter, Großmütter und Urgroßmütter. Alle Frauen der Geschichte, die große Opfer auf dem steinigen Weg zur Gleichberechtigung bringen mussten.
Auf der Suche nach den Ursprüngen von Female Rage taucht Tara-Louise Wittwer in die europäische Geschichte ein und erzählt die ungehörten Geschichten der Frauen, die sich gegen das männliche Narrativ der Schwäche und Passivität gestemmt haben. Und sie hinterfragt die moralische Vertretbarkeit von Rache und Gegenwehr in einer Welt, die Frauen systematisch Unrecht tut. Damit bringt sie tiefsitzende, über Generationen vererbte Narrativ
Ähnliche Bücher wie NEMESIS' TÖCHTER
Als Dilan Sevs Tochter ihr im Alter von zwölf Jahren sagt: «Ich stecke im falschen Körper», stellt dieser Satz das Leben der beiden von einem Tag auf den anderen auf den Kopf. Für Dilan steht außer Frage, dass sie ihr Kind – ihren Sohn – bei allem unterstützen wird, was nun folgt. Und das ist viel: Eine Transition bedeutet unzählige Therapiestunden, Untersuchungen und Behandlungen mit gegengeschlechtlichen Hormonen und schließlich eine Mastektomie. Sie bedeutet euphorische Momente, aber auch Krisen, Unsicherheiten und soziale Herausforderungen. Auf diesem oft schwierigen Weg steht Dilan ihrem Sohn stets zur Seite, egal, wie viel Kraft es ihr abverlangt. Denn auch wenn sein Weg nicht leicht ist und Dilan innerlich um ihre Tochter trauert, weiß sie: Ich liebe mein Kind, und dieser Weg ist richtig.
«Ich komme nicht mehr nach Hause.» Mit diesem Satz, in einem kurzen Telefonat an ihre Mutter gerichtet, beginnt für Ece Temelkuran ihre unfreiwillige Existenz als Weltbürgerin. Nach dem Putsch 2016 verlässt die türkische Schriftstellerin das Land, um ihrer Verhaftung zu entgehen. Sie wird Teil der «Nation von Fremden», Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten oder sich in ihrem Land, auch mitten in Europa, aufgrund der politischen Entwicklungen nicht mehr zu Hause fühlen, die im Exil leben, geflüchtet sind. Gegen das Alleinsein, das Heimweh und das Gefühl der Orientierungslosigkeit, sucht sie andere Heimatlose auf. Sie begegnet ihnen in ihrem Alltag, in der Geschichte, in der Literatur, liest Homer und Hannah Arendt und erzählt über ihre Suche nach einer neuen Heimat – unabhängig von Landesgrenzen.
Am Ende steht die Hoffnung, anzukommen, eine neue Heimat z
Ähnliche Bücher wie Nation of Strangers
Ein Big-Ideas-Book für Leser von Yuval Noah Harari, Nexus, und Walter Isaacson, Steve Jobs