Ein Big-Ideas-Book für Leser von Yuval Noah Harari, Nexus, und Walter Isaacson, Steve Jobs
Angelina Boerger dachte lange, sie sei ein Fehler im System – zu laut, zu emotional, zu unkonzentriert. Bis sie verstand: Nicht sie ist das Problem, sondern eine Gesellschaft, die Vielfalt als Störung begreift. Das muss sich ändern. Ausgehend von ihrer ADHS-Diagnose, begibt Angelina Boerger sich auf eine Reise durch die Geschichte des Andersseins. Denn das, was wir heute für normal halten, ist kein Naturgesetz, sondern das Ergebnis von Vermessung, Statistik und dem Drang nach Effizienz. Boerger blickt zurück in die Steinzeit, wo Anderssein überlebenswichtig war, auf aktuelle Debatten rund um den Begriff »Neurodiversität«, und nach vorne: Was bedeutet es im Zeitalter von KI, aus bekannten Mustern auszubrechen? »Normal war nie der Plan« ist ein Buch für alle, die aus dem Raster fallen – und ahnen, dass sie damit Teil der Lösung sind.
Barbara Blaha weiß, wovon sie spricht. Aufgewachsen als Kind einer Arbeiterfamilie mit vielen Geschwistern, aber wenig Geld, kennt sie das Gefühl, übersehen zu werden. Ihr feministisches Bühnenprogramm ist ein überwältigender Erfolg: Tausende haben es bereits gesehen, jede Vorstellung ist ausverkauft. Damit zeigt sie, dass Feminismus endlich in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist.
In ihrem Buch verbindet sie persönliche Geschichten mit Zahlen, Fakten und Studien und zeigt, warum ökonomische Fragen immer auch feministische Fragen sind. Sie macht sichtbar, warum Frauen seltener führen dürfen, öfter unterbrochen und schlechter bezahlt werden, weshalb in Branchen mit hohem Frauenanteil die Löhne sinken und selbst ein Vollzeitjob nicht vor der zweiten Schicht zu Hause schützt.
„Barbara Blaha schreibt mit kompromissloser Präzision und der Wut einer Frau, die nichts mehr hinnimmt. Ein kluges, kraftvolles, notwendiges Buch.“
Mareike Fallwickl