Ein berührendes Debüt über eine unbarmherzige Krankheit und ihre tragikomischen Momente
Sie isst wieder. Das war mal anders. Aufgewachsen in Armut, alleine mit ihrer zwanghaft dünnen Mutter, die aus der Ukraine nach Berlin migrierte, schien ihre Zukunft vorprogrammiert. Jetzt, mit Ende zwanzig, hat sie es halbwegs im Griff. Sie joggt viel, ja, zählt jede Kalorie, okay, aber sie führt ihrem Körper morgens, mittags und abends – fast – immer Nahrung zu. Auch wenn sie jeden Cent abwägt, den die Lebensmittel und ihre Zubereitung sie kosten. Nur noch ganz selten erliegt sie ihren alten Gewohnheiten, zu viel zu essen und sich anschließend zu übergeben. Es bleibt dennoch ein Fortschritt. Und dann ist da ein Date, das Hoffnung auf ein besseres Leben gibt, darauf, endgültig aus dem Teufelskreis auszubrechen. Oder doch nicht?
In Halbe Portion erzählt Elisabeth Pape eine ganz persönliche Geschichte über Essstörungen, das Aufwachsen in Armut und die damit einhergehenden Zwänge. Der Roman zeigt, warum es für Betroffene so schwer ist, mit erlernten Strukturen zu brechen und einen gesunden Umgang mit Essen und Geld zu finden. Und er spürt der Frage nach, wie uns Familie trägt, aber auch erdrückt.
Tilly, das Pandakind, ist ein ziemlich temperamentvoller Kleiner Panda. Sie kann schnell rennen und gut klettern, sie ist mutig und zeigt, was ihr nicht passt. Doch Tillys Wunsch nach Selbstbestimmtheit und ihr Wille sind so stark und ihre Frustrationsgrenze noch so niedrig, dass sie immer wieder von Wut überrollt wird. Lästern die großen Geschwister, wie babyklein ihr Spielzeug sei ... Tilly wird wütend. Bittet Mama zu warten, weil der Babybruder versorgt werden muss ... Tilly wird wütend. Selbst wenn es Brot statt Pizza gibt, in der Kita gerade Bastelzeit statt Tobezeit ist ... Tilly wird wütend. Und manchmal eskaliert die Wut. Dann stampft und schreit Tilly. Doch wie gut, dass Mama hilft, die Wut nicht zu verbieten, sondern ihr zuzuhören, damit sie kleiner werden kann.
Über 80 % der 12-Jährigen haben heute ein eigenes Smartphone und sind damit allein im Internet unterwegs, wo ihnen früher oder später sexuelle Inhalte begegnen: ob gewollt beim neugierigen Stöbern nach Pornos, bei ersten verliebten Sexting-Versuchen oder aber ungewollt im Klassenchat und beim Online-Zocken mit Fremden. Dieses Buch liefert Eltern und Bezugspersonen konkreten Rat, wie sie Kinder und Jugendliche im Umgang mit sexuellen Medien souverän begleiten können und beantwortet drängende Fragen: Mit welchen Online-Risiken wird mein Kind konfrontiert? Wie initiiere ich ein offenes Gespräch über Pornos? Wie stärke ich mein Kind gegenüber den Gefahren von Cybergrooming und Deepfakes? Wie ermutige ich es dazu, sensibel mit Bildern und Daten umzugehen und die eigenen sowie die Grenzen anderer zu wahren? Neben einer wissenschaftlich fundierten und rechtlichen Aufklärung über den Um
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Die Geschichte einer großartigen Freundschaft
In den 1970ern treten der übergenaue Dan Aykroyd und der chaotische John Belushi, »Mr. Careful« und »Mr. Fuck-it«, gemeinsam in der Late-Night-Show Saturday Night Live auf, wo für einen Sketch die Blues Brothers geboren werden. Aus der Eintagsfliege wird ein Filmklassiker, ein Welterfolg, der auch Größen wie Aretha Franklin, John Lee Hooker, Cab Calloway, Ray Charles und James Brown zu neuem Ruhm verhilft.
Der Pulitzer-Preisträger Daniel de Visé rekonstruiert in seinem brillant recherchierten und mitreißend erzählten Meisterwerk den Werdegang dieser unglaublichen Freundschaft bis zu ihrem Ende.
»Daniel de Visé hat es offenbar geschafft, den Humor, die Menschlichkeit, die Liebe und die Tragödie zu vermitteln, die die Geschichte der Blues Brothers zu einer so hinreißenden Geschichte machen.«
Judy Belushi Pisano, Witwe von John Belushi