Über prägende Role Models von den 1920ern bis heute
Eras-Tour, Brat Summer, gefeierter Opern-Pop von Rosalía: Immer häufiger sind es Female Artists, die der Popkultur ihren Stempel aufdrücken, die Charts stürmen und Preise wie die Grammys abräumen. Endlich erhalten sie die Aufmerksamkeit und Anerkennung, die ihnen lange Zeit verwehrt blieb. Einen kleinen Beitrag hierzu leisteten womöglich auch die Anthologien »These Girls« und »These Girls, too«, die übersehene Musikerinnen ins Rampenlicht gerückt und Neues zu bekannten Künstlerinnen erzählt haben.
Doch die feministische Musikgeschichte ist längst nicht auserzählt: Zahlreiche Künstlerinnen warten noch auf ihre Wiederentdeckung, und abseits der Megastars wird die Branche weiterhin von Männern dominiert.
Folgerichtig erscheint mit »These Girls Forever!« nun der dritte Band der Reihe: Das Buch schreibt die feministischen Musikgeschichten fort und erweitert sie um außergewöhnliche Künstlerinnen. Wie schon in den Vorgängerbänden schreiben zahlreiche Autor:innen aus persönlicher Perspektive über zu Recht gefeierte wie übergangene Musikerinnen, heben vergessene Schätze und eröffnen neue Blickwinkel auf die Ikonen der Popkultur. Die Vielfalt dieser Stimmen und Geschichten macht auch »These Girls Forever!« zu einer unterhaltsamen, inspirierenden Lektüre für alle, die ihren Blick weiten und Popgeschichte neu hören wollen.
Jacinta Nandi, Rebecca Spilker, Jan Müller, Steffen Greiner, Ebba Durstewitz, Bettina Wilpert, Kersty und Sandra Grether und viele mehr schreiben über Künstlerinnen wie Barbra Streisand, Paula Hartmann, Betty Davis, Zaho de Sagazan, Judith Holofernes, Malaria!, Sinéad O’Connor und zahlreiche weitere.
»Computerstaat« oder »Nazis raus«? »Angriff aufs Schlaraffenland« oder »Für immer Punk«? Genau solche Fragen stellen sich Musiker:innen, Fanzine-Schreiber:innen, Autor:innen und Journalist:innen, Punks, Ex- und Anti-Punks. Sie blicken auf 50 Jahre Punk zurück und begeben sich auf die Suche nach ihrem persönlich wichtigsten Song: Welches Lied hat mich zu Punk gebracht, welches verkörpert Punk für mich am deutlichsten?
Die Anthologie »Angriff aufs Schlaraffenland« gibt darauf rund 200 unterschiedliche Antworten – mit einer Gemeinsamkeit: Punk ist für die Autor:innen auch nach einem halben Jahrhundert noch immer kein beliebiges Musikgenre unter vielen. Die einen schauen mit melancholischem Blick zurück auf die eigene Jugend, für die anderen ist Punk noch sehr lebendig. Die Musik ist in den versammelten Texten Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Punk funktioniert als musikalischer Aufruhr, Bruch und Antrieb. Er kommt als Hausbesetzung, DIY-Label und Fanzine-Mailorder daher, kann Theorie sein oder Praxis, Einführung in Feminismus, Anarchismus und kritische Theorie, Kunst und Anti-Kunst, tot und noch immer lebendig. Nur eines ist er nie: langweilig.
Während »Angriff aufs Schlaraffenland« sich der deutschsprachigen Punkgeschichte widmet, erscheint parallel der Band »Bored Teenagers«, in dem zentrale Songs der globalen Punkgeschichte beleuchtet werden.
Bela B, Myriam Brüger, Franz Dobler, Jan Müller, Stefanie Schrank, Gwen Dolyn, Knarf Rellöm, Julie Miess, Linus Volkmann, Hank Schmidt in der Beek, Hans Nieswandt, Detlef Diederichsen, Asmus Tietchens, Sebastian Krumbiegel, Jörg Sundermeier, Hendrik Otremba, Charlotte Simon und viele weitere schreiben über Klassiker von Hans-A-Plast, Mittagspause und Mania D., Post-Punkiges von, FreiwilligeSelbstkontrolle, Abwärts und Pisse, Vergessenes wie Ätzer 81 und Isolierband, Chartiges von Die Ärzte, Antilopen Gang, Feine Sahne Fischfilet und Die Toten Hosen, und über Zeitgenössisches von Team Scheisse, Deutsche Laichen und Acht Eimer Hühnerherzen.
Zeitgleich zu »Angriff aufs Schlaraffenland« erscheint ein gleichnamiger Sampler bei Tapete Records.
1976 – das Erscheinungsjahr der ersten Punk-Singles
»Anarchy in the UK« oder »Boredom«? »Bored Teenagers« oder »I Wanna Be Sedated«? Genau solche Fragen stellen sich Musiker:innen, Fanzine-Schreiber:innen, Autor:innen und Journalist:innen, Punks, Ex- und Anti-Punks. Sie blicken auf 50 Jahre Punk zurück und begeben sich auf die Suche nach ihrem persönlich wichtigsten Song: Welches Lied hat mich zu Punk gebracht, welches verkörpert Punk für mich am deutlichsten?
Die Anthologie »Bored Teenagers« gibt darauf rund 200 unterschiedliche Antworten – mit einer Gemeinsamkeit: Punk ist für die Autor:innen auch nach einem halben Jahrhundert noch immer kein beliebiges Musikgenre unter vielen. Die einen schauen mit melancholischem Blick zurück auf die eigene Jugend, für die anderen ist Punk noch sehr lebendig. Die Musik ist in den versammelten Texten Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Punk funktioniert als musikalischer Aufruhr, Bruch und Antrieb. Er kommt als Hausbesetzung, DIY-Label und Fanzine-Mailorder daher, kann Theorie sein oder Praxis, Einführung in Feminismus, Anarchismus und kritische Theorie, Kunst und Anti-Kunst, tot und noch immer lebendig. Nur eines ist er nie: langweilig.
Während »Bored Teenagers« sich der globalen Punkgeschichte widmet, erschient parallel der Band »Angriff aufs Schlaraffenland«, in dem zentrale Songs der deutschsprachigen Punkgeschichte beleuchtet werden.
Bela B, Simon Reynolds, Rike van Kleef, Nikel Pallat, Tex Rubinowitz, Caroline Kraft, Yvy Pop, Veronika Kracher, Annette Simons, Tobias Levin, Christine Franz, Jim Avignon, Triebi Instabil und viele weitere schreiben über Klassiker von Sex Pistols, X-Ray Spex, The Ramones und Slime, Post-Punkiges von Wire, Au Pairs und Gang of Four, Vergessenes wie The Units, Residenz und Leather Nun, Chartiges von Green Day, The Offspring und Hole und über Zeitgenössisches von Sleaford Mods und Coach Party.