Im April 1973 vertreiben britische Soldaten die Bewohner des Chagos-Archipels völkerrechtswidrig aus ihrer Heimat und verschiffen sie nach Mauritius und in die USA. Unter ihnen ist die junge Liseby Elysé. Zusammen mit dem Menschenrechtsanwalt Philippe Sands zieht sie gegen die Weltmächte Großbritannien und USA vor den Internationalen Gerichtshof. Ein packender und schockierender Bericht über den mutigen Kampf einer vertriebenen Gemeinschaft um ihr Recht auf Rückkehr.
»Ein ergreifendes Buch, das jeder lesen sollte, dem etwas an Gerechtigkeit und Menschenrechten liegt.« Elif Shafak
Elon Musk bezeichnet die Plattform X als »kybernetische Superintelligenz«, Mark Zuckerberg denkt Unternehmen als »lernende Organismen«, und der Erfinder der Datenbrille Google Glass sagt: »Die Kybernetik ist überall, wie Luft.« Diese Aussagen kommen nicht von ungefähr. Wer die Digitalisierung verstehen will, muss auf ihre kybernetischen Ursprünge schauen. In ihrem grundlegenden Buch zeichnet Anna-Verena Nosthoff ein umfassendes Panorama der Kybernetisierung der datafizierten Gegenwartsgesellschaft – von den ersten Prämissen der »Wissenschaft von Kommunikation und Kontrolle« über die Emergenz des Cyberspace bis hin zum aktuellen KI-Hype und zu technikautoritären Strömungen. Es zeigt sich: Die Kybernetisierung erfasst auch die Kritik – die sich daher neu erfinden muss, um zu überleben.