Wir haben 150 Buchtipps zu "Geschichte von Weimar" gefunden.
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LANG ERWARTET: DIE GROSSE WIELAND-BIOGRAFIE VON JAN PHILIPP REEMTSMA Mit Christoph Martin Wieland beginnt die moderne deutsche Literatur. Er eröffnet sie nicht nur selbst mit seinen Werken, sondern er ist auch der «Erfinder» dessen, was wir heute die «Weimarer Klassik» nennen. Mit seiner langerwarteten Biografie – der ersten seit siebzig Jahren – befreit Jan Philipp Reemtsma Wieland endlich aus dem langen Schatten, in den ihn Goethe und Schiller gestellt haben. Sein «Wieland» ist aufregend und fulminant, ein germanistischer Glücksfall, denn er gibt uns einen Klassiker zurück, ohne den die Verwandlung der deutschen Literatur in eine vor und eine nach Weimar gar nicht angemessen verstanden werden kann. Innovator, Aufklärer, Schriftsteller, Journalist, political animal, Menschenkenner, all das war der geistige Pate Weimars, Christoph Martin Wieland. Neben Lessing ist er die Zentralgestalt der deutschen Aufklärung. Durch ihn wird der Roman in Deutschland zu einer anerkannten Literaturgattung, er schreibt die erste moderne deutsche Oper und bringt mit seinen erotischen Verserzählungen einen neuenTon in die deutsche Poesie. «Der Teutsche Merkur», damals eine der wichtigsten literarisch-politischen Zeitschriften Europas, wird von ihm herausgegeben, und gleichsam nebenbei prägt er das Genre des politischen Journalismus mit seinenTexten über die Französische Revolution und Napoleon, dessen Alleinherrschaft er frühzeitig vorhersah und den er 1808 in Weimar auch persönlich traf. Gründe genug, Wieland neu zur Kenntnis zu nehmen. Jan Philipp Reemtsmas grandiose Biografie, die Summe einer jahrzehntelangen Forschung, bietet die Gelegenheit dazu. Bayerischer Buchpreis in der Kategorie Sachbuch Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2023 in der Kategorie Sachbuch/ Essayistik Die erste Wieland-Biographie seit 70 Jahren Der Mann, der "Weimar" erfand Große Wieland-Ausstellung auf dem Wielandgut Oßmannstedt bei Weimar, von Jan Philipp Reemtsma kuratiert
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Weimar 1979. Als Renée zum Architekturstudium zugelassen wird, kann sie ihr Glück kaum fassen. Die Plätze sind heiß begehrt, die Zulassungsbedingungen hoch. Von Beginn an ist unter ihren Mitstudierenden ein Mädchen, das sie besonders fasziniert. Uta, die Tochter des erfolgreichen Rostocker Stadtarchitekten, ist das größte Zeichentalent des Jahrgangs und mit unbändiger Energie und überbordender Fantasie gesegnet. Renée, die aus einfachen Verhältnissen kommt, lässt sich nur zu gern von ihr zeigen, wie scheinbar unüberwindliche Grenzen zu sprengen sind. Doch etwas stimmt nicht in dieser Freundschaft. Über Uta scheint ein Schatten zu liegen, der immer größer wird ...
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Goethe völlig neu entdecken! Sie glauben Goethe zu kennen? Von wegen! Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) ist ein blitzgescheiter Tausendsassa und Draufgänger, den gesellschaftliche Normen wenig kümmern. Als Student trägt er schrille Kleidung und zecht bis zur Erschöpfung. Er schreibt provokante Literatur und wird zum reichen Popstar. Als Weimarer Minister badet er nackt im Fluss, probiert obskure Heilverfahren aus, reitet nachts allein durch dunkle Wälder und lebt mit seiner Geliebten und den gemeinsamen Kindern 18 Jahre lang in wilder Ehe. Anekdotenreich, witzig und spannend zeigt uns der Autor Bert Alexander Petzold eine neue, bisher unbekannte Seite des Menschen Goethe. Der kommt als Ich-Erzähler zu Wort und plaudert episodenhaft aus seinem Leben: über literarische Werke, Reisen und Naturforschungen und ja, auch über seine zahlreichen Liebschaften. Eindrücklich erzählt er uns vom Leben einfacher Bauern, vom harten Arbeitsalltag der Handwerker, von fehlender medizinischer Versorgung und saisonaler Ernährung. Wichtige Fakten und Erläuterungen ergänzen das Erzählte. Alle Seiten des großformatigen Buches (Maxiformat 28 x 38 cm) sind von Anastasia Cartovenco durchgehend vierfarbig illustriert. Zusätzlich ist jeder Text als Hörbuch-Streaming mittels Smartphone abrufbar. Ergänzend sind szenische Lesungen aus wichtigen Werken hörbar. Das gesamte Audio-Material ist zudem als komplettes MP3-Hörbuch abrufbar. Eine neue, einzigartige didaktische Kombination von Unterhaltung und Bildung entsteht. Am Ende des Buches glauben wir, Goethe persönlich gekannt zu haben. So macht Goethe wieder Spaß! Der Opernsänger, Schauspieler, Moderator und Kabarettist Michael Seeboth spricht und spielt Goethe in allen Lebenslagen, stets charmant und ausdrucksstark sowie mit einer gehörigen Portion Humor. Die Schauspielerin und Sprecherin Jana Rahma liest gekonnt die abwechslungsreiche Erzählung. Außerdem hören wir z.B. in Szenen aus »Faust I« die Schauspielerin Isabel Vollmer als Margarethe sowie die Schauspieler Jonas Baeck und Luca Zamperoni als Faust und Mephisto. In Szenen aus »Iphigenie auf Tauris« erleben wir die Schauspielerin Aischa-Lina Löbbert als Iphigenie, den Schauspieler Tobias Wollschläger als Orest und in weiteren Rollen u. a. Jochen Bauer, Jean-Paul Baeck, Anna-Maria Böhm und Alexander Weikmann. Die Dramen von Johann Wolfgang von Goethe »Faust I« und »Iphigenie auf Tauris« sind im Amor Verlag als Hig
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Der neue Bestseller von Andrea Wulf - »›Fabelhafte Rebellen‹« ist eine Möglichkeit, die deutsche Geistesgeschichte zum Tanzen zu bringen, sie für sich persönlich zu entdecken und unglaublich viel für das eigene Leben zu lernen.« Denis Scheck Seit wann genau kreist unser Denken und Handeln um uns selbst, um unser Ich? Seit wann erwarten wir, dass wir allein über unser Leben bestimmen? Ende der 1790er Jahre – als die meisten Staaten in Europa noch im eisernen Griff absolutistischer Herrscher waren – galt die Idee vom freien Individuum als brandgefährlich. Und doch wagte zu dieser Zeit eine Gruppe von Denkern in der kleinen Universitätsstadt Jena, das Ich in den Mittelpunkt ihres Denkens, Schreibens und Lebens zu stellen. Zu diesen fabelhaften Rebellen gehörten die Dichter Goethe, Schiller und Novalis, die Philosophen Fichte, Schelling und Hegel, die genialen Schlegel-Brüder sowie der junge Wissenschaftler Alexander von Humboldt und ihre Muse, die mutige und freigeistige Caroline Schlegel. Während die Französische Revolution die politische Landschaft Europas veränderte, entfachten diese jungen Romantiker in Jena eine Revolution des Geistes. Ihr Leben bewegte sich zwischen wortreichen Auseinandersetzungen, aufsehenerregenden Skandalen, leidenschaftlichen Liebesaffären und vor allem radikalen Ideen. Ihre Gedanken über die kreative Macht des Ich, den Anspruch von Kunst und Wissenschaft, die Einheit von Mensch und Natur und die wahre Bedeutung von Freiheit sollten nicht nur das Werk vieler Maler, Dichter und Musiker beeinflussen, sondern prägend werden für unser Naturverständnis, unsere Gesellschaftsentwürfe und unsere Sehnsucht nach einem selbstbestimmten Leben. In ihrem inspirierenden Buch erzählt Bestsellerautorin Andrea Wulf deswegen nicht nur von dem wohl turbulentesten Freundeskreis der deutschen Geistesgeschichte, sondern erklärt auch, warum wir bis heute zwischen den Gefahren der starken Ichbezogenheit und den aufregenden Möglichkeiten des freien Willens schwanken. Denn die Entscheidung zwischen persönlicher Erfüllung und zerstörerischem Egoismus, zwischen den Rechten des Einzelnen und unserer Verantwortung gegenüber der Gemeinschaft und künftigen Generationen ist heute so schwierig wie damals. Ausstattung: Mit 30 farbigen Abbildungen und 2 Karten
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Unnachahmlich treffsicher nimmt der Historiker Götz Aly den keineswegs immer »vorbildlichen« Umgang der Deutschen mit ihrer nationalsozialistischen Vergangenheit in den Blick: Oft ist von »den Tätern« die Rede, wenn es um die NS-Verbrechen geht, von »der SS« oder »den Nationalsozialisten«. Doch es waren Hunderttausende Deutsche, die aktiv Menschheitsverbrechen ungeheuren Ausmaßes begingen, und viele Millionen, die diese billigten, zumindest aber geschehen ließen. Götz Aly setzte sich in seinen Reden immer wieder mit den vielfältigen Praktiken auseinander, die Schuld auf möglichst kleine Gruppen und Unpersonen abzuschieben. Doch auch wenn sich mancher dagegen sperrt, so zeigt Götz Aly, es bleibt »Unser Nationalsozialismus«. Seine wichtigsten Reden sind in diesem Band versammelt.
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Ein einmaliger Einblick in Thomas Manns erste Deutschlandreise nach der Auswanderung ins Exil 1929 erhält er den Literaturnobelpreis, 1933 wird er als einer der lautesten Gegner des Nationalsozialismus ins Exil getrieben. Thomas Manns Beziehung zu Deutschland bleibt fortan kompliziert. 1938 emigriert er in die USA, erst 1949 setzt er wieder seinen Fuß auf deutschen Boden: auf Einladung zum Goethe-Jahr in Ost- und Westdeutschland. Seine Deutschlandreise ist das erste international beachtete kulturelle Großereignis nach dem Fall des Nationalsozialismus. Lange hat Thomas Mann gezögert, ob er überhaupt kommen soll. Er reist mit seiner Frau Katia von Frankfurt am Main über Nürnberg und München nach Weimar, hält Reden in beiden Teilen Deutschlands, was seinem Deutschlandbesuch auch politisch höchste Brisanz verleiht. Er wird bejubelt und zugleich kritisiert. Basierend auf Thomas Manns Tagebüchern, Briefen, Reiseberichten und den Erinnerungen seines Schweizer Fahrers, erzählt diese Graphic Novel von Manns zehntägiger Rückkehr, einem politisch extrem aufgeladenen Kapitel im Leben Thomas Manns und seiner Familie. Zudem beleuchtet die Graphic Novel auch Schlüsselmomente im Leben des Schriftstellers, blickt in Flashbacks immer wieder auf historisch wichtige Phasen zurück und gibt einen facettenreichen Einblick in die Gedankenwelt Thomas Manns. Ein tiefer Einblick in das Leben des Nobelpreisträgers und ein wichtiger Beitrag zu seinem 150. Geburtstag!
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REVOLUTIONEN IN DEUTSCHLAND - DAS NEUE BUCH VON HEINRICH AUGUST WINKLER Als die Franzosen im Juli 1789 das Symbol des absolutistischen Ancien Régime, die Pariser Bastille, stürmten, jubelten ihnen auch viele deutsche Dichter und Denker zu. Doch die Begeisterung hielt rechts des Rheins nicht lange an. Als Ludwig XVI. auf dem Schafott endete und die Revolution in Terror überging, rückten viele Deutsche erschrocken von ihr ab. Seither ist das Verhältnis der Deutschen zu Revolutionen ein schwieriges Kapitel geblieben. Heinrich August Winkler, der Doyen unter den Historikern, schildert die Etappen der deutschen Revolutionsgeschichte von 1848 bis 1989 und nimmt auch die düsterste aller Revolutionen, jene der Nationalsozialisten, mit in den Blick. Lieber Reformation statt Revolution: Das war lange die Devise all jener Bürger und Intellektuellen in Deutschland, die mit den bestehenden Verhältnissen haderten und doch keinen gewaltsamen Umsturz wollten. Nachdem in der Revolution von 1848/49 das Doppelziel Einheit und Freiheit verfehlt worden war, gab Bismarck in einer Revolution von oben mit der kleindeutschen Reichsgründung gleichsam eine Antwort auf das Scheitern von 1848. Aus der Revolution von 1918/19 ging mit der Weimarer Republik ein neues demokratisches System hervor, dem die Diktatur des Nationalsozialismus ein Ende bereitete. Ob diese eine Revolution war, erörtert der glänzend geschriebene Band ebenso prägnant wie die Frage nach dem historischen Ort der "friedlichen Revolution" von 1989, mit der die "deutsche Frage" in Gestalt der Wiedervereinigung gelöst wurde. Der neue Heinrich August Winkler Ein Crashkurs durch die deutsche Revolutionsgeschichte Behandelt auch die friedliche Revolution von 1989 in der DDR
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Der Bestseller jetzt im Paperback - »›Fabelhafte Rebellen‹« ist eine Möglichkeit, die deutsche Geistesgeschichte zum Tanzen zu bringen, sie für sich persönlich zu entdecken und unglaublich viel für das eigene Leben zu lernen.« Denis Scheck Um 1800 galt die Idee vom freien Individuum als brandgefährlich. Und doch wagte es eine Gruppe von Denkern in der Universitätsstadt Jena, das Ich in den Mittelpunkt ihres Denkens, Schreibens und Lebens zu stellen. Zu diesen fabelhaften Rebellen gehörten die Dichter Goethe, Schiller und Novalis, die Philosophen Fichte, Schelling und Hegel, die genialen Schlegel-Brüder und Alexander von Humboldt sowie ihre Muse, die freigeistige Caroline Schlegel. Während die Französische Revolution die politische Landschaft Europas veränderte, entfachten diese jungen Romantiker in Jena eine Revolution des Geistes. Bestsellerautorin Andrea Wulf erzählt fesselnd, wie sich ihr Leben zwischen wortreichen Auseinandersetzungen, aufsehenerregenden Skandalen, leidenschaftlichen Liebesaffären und vor allem radikalen Ideen bewegte, und erklärt, warum auch wir bis heute zwischen den Gefahren der starken Ichbezogenheit und den aufregenden Möglichkeiten des freien Willens schwanken. Ausstattung: mit 30 farbigen Abb. und 2 Karten
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Auch 80 Jahre nach der Befreiung von Buchenwald ist die Erinnerung an den Holocaust nicht in der demokratischen Mitte angekommen. Die Angriffe auf das, was im Land Gedächtniskultur heißt, kommen nicht mehr nur von rechts. Warum? Was ist da los? Ines Geipel taucht noch einmal in die Vergangenheit ein, sucht nach den Quellen der Lagerwelt und befragt die Legenden nach 1945: von der vorbildlichen Aufarbeitung im Westen bis zum antifaschistischen Staatsmythos der DDR. Ein bestürzendes, hochaktuelles Buch über die alte und neue Unfähigkeit zu trauern und die Erinnerungskälte nach zwei Diktaturen.
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Zwei Tage nach dem Fall der Mauer verlässt das Ehepaar Bischoff sein altes Leben – die Wohnung, den Garten, seine Arbeit und das Land. Ihre Reise führt die beiden Fünfzigjährigen weit hinaus: Über Notaufnahmelager und Durchgangswohnheime folgen sie einem lange gehegten Traum, einem »Lebensgeheimnis«, von dem selbst ihr Sohn Carl nichts weiß. Carl wiederum, der den Auftrag verweigert, das elterliche Erbe zu übernehmen, flieht nach Berlin. Er lebt auf der Straße, bis er in den Kreis des »klugen Rudels« aufgenommen wird, einer Gruppe junger Frauen und Männer, die dunkle Geschäfte, einen Guerillakampf um leerstehende Häuser und die Kellerkneipe Assel betreibt. Im U-Boot der Assel schlingert Carl durch das archaische Chaos der Nachwendezeit, immer in der Hoffnung, Effi wiederzusehen, »die einzige Frau, in die er je verliebt gewesen war«. Ein Panorama der ersten Nachwendejahre in Ost und West, ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse: Nach dem prämierten Bestseller Kruso führt Lutz Seiler die Geschichte in zwei großen Erzählbögen fort – in einem Roadtrip, der seine Bahn um den halben Erdball zieht, und in einem Berlin-Roman, der uns die ersten Tage einer neuen Welt vor Augen führt. Und ganz nebenbei wird die Geschichte einer Familie erzählt, die der Herbst 89 sprengt und die nun versuchen muss, neu zueinander zu finden.
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Dieter Richter erzählt das Leben Jean Pauls im Spiegel seiner Reisen. Von der ersten Wanderung des kleinen Fritz Richter von Joditz zu den Großeltern nach Hof bis zur letzten Reise des Dichters, der zwei Monate vor seinem Tod in Nürnberg Heilung für sein Augenleiden sucht. Dazwischen spannen sich die Stationen eines intensiven Reiselebens (Jean Paul), das den Dichter auf etwa 75 kleineren oder größeren Reisen über viele Tausende von Kilometern durch Deutschland führt. Ewige Wanderratte hat er sich einmal genannt, in seiner Jugend legt er enorme Strecken zu Fuß zurück, später reist er in Kutscheneinsamkeit, begleitet nur von seinem Hund. Dabei ist Reisen für ihn rauschhaft genossenes Glück, ist die Sucht des Fernsuchens, die unter seinen vielen Süchten vielleicht die leidenschaftlichste war. Jean Paul und Dieter Richter besuchen: Aalen · Altenburg · Amberg · Ansbach · Arzberg · Asch · Aschaffenburg · Auma · Bad Lauchstädt · Bad Steben Bamberg · Bayreuth · Belgershain · Berlin · Berneck · Bingen · Birkenau · Coburg · Dessau · Dinkelsbühl · Dresden · Eisenach · Erfurt · Erlangen · Förbau · Forchheim · Frankfurt · Franzensbad · Freiberg · Freising · Gera · Giebichenstein · Gotha · Halberstadt · Halle · Heidelberg · Helmbrechts · Hildburghausen · Hof · Hohenberg/Eger · Ilmenau · Ingolstadt · Jena · Joditz · Kassel · Köditz · Königsbrück · Landshut · Leipzig · Leupoldsgrün · Liebenstein · Lindenau · Löbichau · Mainz · Mannheim · Meiningen · Meissen · Münchberg · München · Nauen · Naumburg · Neuhaus · Neustadt/Aisch · Nürnberg · Oßmannstedt · Pfaffenhofen · Pichelswerder · Potsdam · Regensburg · Rehau · Rudolstadt · Ruhla · Schleiz · Schwandorf · Schwarzburg· Schwarzenbach · Schwetzingen · Seidingstadt · Seifersdorf · Sonneberg · Sparneck · Starnberger See · Stetten · Stuttgart · Tannenfeld · Tiefurth · Töpen · Venzka · Wangen · Weimar · Weinheim · Weissenfels · Wiesbaden Wirsberg · Wörlitz · Worms · Wunsiedel · Würzburg · Zedtwitz · Zwickau
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Vier Frauen, ein deutsches Jahrhundert und die Sehnsucht nach einem selbstbestimmten Leben: Miriam Carbes großer, mitreißender Familienroman Margarethe, Marianne, Monika, Miriam. Vier Generationen. Sie lieben sich, sie tun sich weh, sie kämpfen um ihre Unabhängigkeit. Sie stammen aus dem Bildungsbürgertum Dresdens, die Männer und Väter fallen in den Weltkriegen. Zum schlimmsten Zerwürfnis kommt es nach der Übersiedlung in den Westen, als die hochintelligente, labile Enkelin Monika in den Sechzigerjahren gegen alle Widerstände ein uneheliches schwarzes Kind zur Welt bringen will. Die Autorin selbst ist dieses Kind. Menschlich, eindringlich und mitreißend macht Miriam Carbe ein ganzes Jahrhundert erlebbar. Wer dieses Buch liest, begegnet sich selbst und den eigenen Familiengeschichten. Episch und epochal – ein Meisterwerk.
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Unmittelbar nach dem Terroranschlag der Hamas auf Israel beginnen Sasha Marianna Salzmann und Ofer Waldman eine Korrespondenz über eine erschütterte Welt – die Welt nach dem 7. Oktober. In Briefen und Chats, mit Gedichten und Musik, die sie einander schicken, versuchen sich die beiden Autor:innen an einer Beschreibung und Benennung dessen, was sie gerade sehen und erleben – jenseits des tagespolitischen Geschehens. Ofer Waldman erzählt von seinem Alltag in Israel. Er sitzt Shiva, unterhält sich mit seinen Kindern, geht auf Mahnwachen, hört auf die Klänge des Nahost-Krieges. Sasha Marianna Salzmann verdichtet ihre Erlebnisse und Beobachtungen in unterschiedlichen Städten Mitteleuropas. Sie sitzt am Mahnmal für die ermordeten Jüdinnen und Juden an der Donau in Budapest, streitet sich in Wiener Kaffeehäusern und schaut dem Blaulicht der Polizeikonvois am Berliner Hermannplatz zu. Was ist noch übrig von alten Gewissheiten nach dem 7. Oktober, was hat Bestand im Strudel der Meinungen, Behauptungen und Positionierungen? Und was scheint in der Folge des Nahostkonfliktes und des furchtbaren Krieges im Nahen Osten unwiederbringlich verloren? Im Versuch, sich diesen Fragen erzählerisch zu nähern, entsteht ein Dialog, der immer mehr zum berührenden Dokument einer Freundschaft wird: Ich sehe dich, sagen diese Briefe, ich kann nichts tun, aber ich bin da. »Du schreibst meinen Namen, und die Zeit verklebt sich, Vergangenheit und Gegenwart. Die Zukunft, in die wir schauen, wird zum Spiegel. Ein Trost, immerhin: Ich sehe dich darin.« Ofer Waldman an Sasha Marianna Salzmann, 22. Oktober 2023
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Der Sommer ist die Jahreszeit schlechthin für große Gefühle. Das war auch zu Lebzeiten von Ricarda Huch, Helene Böhlau, Theodor Storm und Stefan Zweig nicht anders. In vier hinreißenden Erzählungen laden diese geliebten Autor*innen ein zum Picknick im Grünen, auf eine Reise in Goethes Weimar und in die vergangenen Sommer der Jugend. Doch wo die Sonne scheint und Blumen duften, da fällt auch Schatten, da welken Blüten. Nicht nur vom ewig Menschlichen der Liebe und dem ewig Vergänglichen des Sommers handeln diese Erzählungen, sondern auch von emanzipierten Frauen, liebestollen Männern und kühnen Ideen, die auch auf heutigen Sommerfesten noch einiges Aufsehen erregen dürften. Der Schuber enthält folgende Erzählungen: Ricarda Huch: Die Maiwiese Helene Böhlau: Jugend Theodor Storm: Im Sonnenschein Stefan Zweig: Sommernovellette
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In der neuen Folge seiner Ortsumgehung nimmt uns Andreas Maier mit auf Reisen. Er zeichnet das Bild der vergangenen Jahrzehnte anhand der Städte und Landschaften, die die Urlaubsrouten einer mobilitätsbesessenen Gesellschaft flankierten. Mal ist er als siebenjähriges Kind mit den Eltern im Auto unterwegs zur verhassten Ferienwohnung in Brixen, mal trampt er als Sechzehnjähriger nach Südfrankreich und hört sich Nacktbusendiskurse am Strand an. Im Piemont klappt ein Selbstmord ganz und gar nicht, und schließlich, als der Billigfliegertourismus massenhaft über uns hereinbricht, fährt er lieber nach Weimar und sieht dort zu seiner Überraschung die neuen Rechten über den Frauenplan marschieren. »Ach, vergeblich das Fahren!«, dichtete einstmals Gottfried Benn. Die Vergeblichkeit seines und womöglich unser aller Fahrens und Reisens schildert Andreas Maier in seiner ihm eigenen raffinierten und wie immer hochkomischen Art. Dabei gelingt ihm mit zauberhafter Leichtigkeit ein Gesellschaftsporträt über drei Jahrzehnte hinweg.
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Deutschland, deine Bücher! Für Literaturbegeisterte, Kulturenthusiasten und Leseliebhaber: Eine buchstabengetreue Deutschlandreise, »Wort für Wort« und »zwischen den Zeilen«. Natürlich darf die Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar in diesem Buch nicht fehlen. Ebenso wenig der Marbacher Schillerhügel mit Deutschlands größtem Literaturarchiv, unweit von Schillers Geburtshaus. Doch ebenso führt Sie diese Reise zu großen Bücherkirchen und kleinen Buchhandlungen, in Antiquariate und Literaturcafés, in Druckereimuseen und Literaturhotels sowie zu klösterlichen Bibliotheken. Mit vielen Extratipps zwischen den Zeilen. Lernen Sie Deutschlands schönste Bücherorte kennen Mit vielen bibliophilen Reisetipps zu Museen, Lesecafés und mehr Tauchen Sie ein in Deutschlands faszinierende Buchkultur Ein Muss für jeden Bücherfan!
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Gustav Seibts kleiner Goethe-Sommerkurs wendet sich an alle, die den Klassiker aus Weimar immer schon einmal kennenlernen wollten, aber sich nicht so recht herangetraut oder bestenfalls einmal Wer reitet so spät durch Nacht und Wind gelesen haben. In fünfzig Kapiteln führt dieses Buch uns mitten hinein in den Kosmos Goethes, stets mit O-Ton zur Hand, und zeigt uns, was er über die Liebe dachte, über Freundschaft, Freiheit, Ordnung und die Natur, sogar über Gott oder auch einfach nur über das richtige Outfit und die Kunst von Jungsein und Altern.
Ein Sommer mit Goethe ist keine mit Zitaten garnierte Kurzbiographie in Episoden. Die Latte liegt höher. Es ist ein bestens gelauntes Goethe-Buch, das Lust macht zum Selberlesen und Mitdenken, indem es Goethe in seinem Dichten und Nachdenken und Formulieren vorstellt, nach Themen und durchgehenden Motiven geordnet, der Chronologie seiner Werke folgend, alle Gattungen einbeziehend und stets verführerisch lockend mit ausgesuchten Goethe-Texten. Keiner dieser Ausflüge in Goethes Welt dauert länger als drei Seiten, jeder endet mit einer kleinen Zwischenmusik in Form eine Goethe-Spruchs oder -Gedichts. Der Cicerone, der uns diesen strahlenden Sommer mit Goethe beschert, gehört zu den besten Kennern, die wir in Deutschland haben.
Gustav Seibt wirbt auf unwiderstehliche Weise für unseren Nationaldichter und bietet auf nicht einmal 300 Seiten einen "Essential Goethe", der Goethe-Profis erfreuen wird, vor allem aber Goethe-Nichtschwimmern den lang ersehnten Rettungsring zuwirft.
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Wie gelang in England, den USA oder in Frankreich einst der Systemwechsel zur parlamentarischen Demokratie? Welche Gründe führten ihre Befürworter an? Und warum vollzog sich dieser Wandel in Deutschland erst relativ spät? Um diese Fragen zu beantworten, befasst Philipp Lepenies sich mit Wegmarken der Demokratiegeschichte. Zu seinen Protagonisten zählen die englischen Levellers, der Amerikaner James Madison und der Franzose Abbé Sieyès, Georg Forster in Mainz, Friedrich Jucho in Frankfurt und Hugo Preuß in Weimar. Aus dem Wissen um das Werden der Demokratie lassen sich Erkenntnisse gewinnen, die helfen, sich gegen ihr drohendes Vergehen zu stemmen – in einer Zeit, in der sich der Souverän immer häufiger gegen das System entscheidet, das ihm die höchste politische Macht einräumt.
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Eine junge Studentin, gefangen in einem Käfig. Und ein Spiel mit einer tödlichen Deadline ... Ein Tag im Winter, kurz vor Mitternacht. Laura Gehler ist mit ihrem Trekkingrad im tief verschneiten Wald unterwegs. Wie aus dem Nichts taucht hinter ihr ein SUV auf. Der Fahrer drängt sie vom Weg ab und überwältigt sie. Stunden später erwacht sie in einem Käfig aus Plexiglas. Zwischen Laura und ihrem Entführer beginnt ein tödliches Spiel: Sie muss das Rätsel des Käfigs lösen – sonst wird sie sterben. Lauras Mutter bekommt zeitgleich eine unheimliche Botschaft: eine Barbiepuppe mit Sterbedatum. Kommissar Lukas Johannsen erkennt darin die Handschrift eines nie gefassten Mörders. Soll Laura sein nächstes Opfer werden? Lukas macht sich bereit, in der Winterkälte ein Phantom zu jagen ... »Spannend. Originell. Ein Thriller wie ein reißender Strudel – bis einen die schockierende Wendung unausweichlich erwischt. Unverzichtbar für Crime-Fans.« Paulina Krasa, Mordlust – Der Podcast
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Faust, Werther und Donald Duck - nur auf den ersten Blick fällt hier eine Figur aus der Reihe. Schließlich durchlebt auch unsere Ente regelmäßig tragische Erlebnisse epischen Ausmaßes. In den Klassikern „Doktor Duckenfaust“ und „Die Leiden des jungen Ganthers“ entdeckt Donald des Erpels Kern und setzt dem größten Schriftsteller aus deutschen Landen ein Denkmal. Vier literarische Highlights aus der Sturm-und-Duck-Zeit bietet dieser Band im Reclam-Look. Dieser Band präsentiert die Comicumsetzungen der Werke des deutschen Nationaldichters – und als Bonus noch ein weiteres Meisterwerk der Weimarer Klassik leicht abgewandelt: “Donald und die Räuber“ nach Friedrich Schiller. Ein literarischer Leckerbissen rund um Dichter, Denker und die Ducks.
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„Wann haben wir gemerkt, dass wir in einem neuen Land leben? Und woran? Und wie lernen wir, gegen den Wind zu atmen, der sich unheilvoll zusammenbraut und mit scharfen Böen in die Lungen drückt?“ 2024 startete ein ungewöhnliches literarisch-soziologisches Projekt. Mit Manja Präkels, Tina Pruschmann und Barbara Thériault wurden drei namhafte Autorinnen als „Überlandschreiberinnen“ ausgeschickt, um die Stimmung in Ostdeutschland zu ergründen, verborgene gesellschaftliche Brüche und Kipppunkte sichtbar zu machen. Während Manja Präkels gezielt zivilgesellschaftliche Initiativen und Brennpunkte in Brandenburg besuchte, bereiste Tina Pruschmann mit dem Fahrrad entlegene Regionen im sächsischen Erzgebirge. Barbara Thériault heuerte als Lokaljournalistin bei einer thüringischen Zeitung an, und Alexander Leistner folgte mentalen Entwicklungslinien, deren Anfänge teils noch vor 1989 zu verorten sind. So entstanden literarische Reportagen über die Normalisierung rechtsextremer Strukturen und Narrative, bedrohte Kulturvereine und Gedenkstätten, bizarre Infrastrukturprojekte in Ruinenlandschaften. Über Menschen, die wegsehen und schweigen, und solche, die tagtäglich ihr Bestes geben, um im tobenden Sturm der Umwertung aller Werte weiter gegen den Wind zu atmen.
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Ostberlin in den frühen achtziger Jahren; der Kalte Krieg ist in vollem Gange. »Brahms vier«, ein Topinformant des britischen Auslandsgeheimdiensts, was Wirtschaftsgeheimnisse der DDR angeht, beantragt, möglichst schnell aus seinem Einsatzgebiet evakuiert zu werden. Der KGB ist ihm auf den Fersen, und er ist überzeugt: In den eigenen Reihen, beim SIS, sitzt ein Maulwurf. Vor zwanzig Jahren hat »Brahms vier« Bernard Samson in Weimar das Leben gerettet, jetzt hat der Agent mittleren Alters, der seine Arbeitszeit inzwischen hauptsächlich hinter einem Londoner Schreibtisch verbringt, langsam einen Bauch ansetzt und seiner Frau, die auch beim Geheimdienst ist, dabei zusieht, wie sie Karriere macht, die Chance, sich zu revanchieren. Er reist nach Ostdeutschland, um »Brahms vier« die Flucht zu ermöglichen, und muss bald schmerzlich feststellen, dass der Verdacht seines Kollegen nicht unbegründet ist. Und der Maulwurf steht Samson näher, als er es für möglich gehalten hätte.
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Die gesamte Menschheitsgeschichte in einem Bildband Hier wird Weltgeschichte lebendig! Diese Bild-Enzyklopädie vermittelt fundiertes historisches Wissen und Fakten zur Entwicklung der Menschheit – von ihren Ursprüngen vor vier Millionen Jahren bis in die heutige Zeit. Historische Chroniken zur Geschichte von 195 Ländern ergänzen dieses einzigartige Nachschlagewerk. Ein Muss für alle Geschichte-Liebhaber*innen! Zeittafeln, Schlüsselereignisse und bedeutende Persönlichkeiten Auf diesen Seiten steht Menschheitsgeschichte geschrieben: Sieben umfangreiche Kapitel widmen sich Schlüsselereignissen und historischen Wendepunkten, Ideen und Ideologien, Strömungen der Weltpolitik, bedeutenden Persönlichkeiten und technologischen Durchbrüchen, die unsere Geschichte geprägt haben. Mehr als 3000 Fotografien, Illustrationen, Karten und Zeittafeln nehmen die Leser*innen mit auf eine visuelle Zeitreise durch die Vergangenheit, die Kultur-, Menschheits- und Sozialgeschichte miteinander vereint. Ein beeindruckendes Geschichtsbuch - Sieben spannende Kapitel: Ursprünge; Herrscher und Hierarchien; Denker und Religionsstifter; Krieger, Reisende, Erfinder; Renaissance und Reformation; Industrie und Revolution; Menschen, Masse, Macht - Mit zahlreichen Porträts zu wichtigen Menschen der Geschichte, von Kleopatra über Karl Marx bis Martin Luther King - Historische Chroniken geben einen Überblick über die Geschichte jeder Nation der Welt - Geballte Expertise: Sorgfältig zusammengestellt von einem Team aus Autor*innen und Berater*innen - Mit einem Vorwort von Prof. Dr. Hans Ottomeyer, dem ehemaligen Generaldirektor des Deutschen Historischen Museums Der großformatige Bildband über die Menschheitsgeschichte: das Nachschlagewerk voller Wissen und faszinierender Fotos, Zeittafeln und Illustrationen.
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In Zeiten multipler globaler Krisen und gesellschaftlicher Polarisierung bietet ein Blick in die Geschichte Orientierung. Dieser Band, entstanden in Kooperation mit ZEIT Geschichte und herausgegeben von Chefredakteur Frank Werner, vereint die Expertise führender Politik- und Geschichtswissenschaftler*innen wie Herfried Münkler, Ian Kershaw, Volker Ullrich, Heinrich August Winkler und vielen weiteren. Sie werfen Schlaglichter auf historische Wegmarken – von der antiken Demokratie bis zum Untergang der Weimarer Republik, dem Nationalsozialismus und der Rückkehr des Imperialismus durch Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine. Vor allem fragen sie sich: Was lässt sich aus den Erfahrungen der Vergangenheit für Gegenwart und Zukunft lernen?
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Deutsche Geschichte einfach erklärt
• Chronologische Gesamtdarstellung der deutschen Geschichte, von der Antike bis heute
• Alle wichtigen historischen Ereignisse aus Politik, Gesellschaft und Kultur
• Anschaulich & verständlich mit innovativen Grafiken aufbereitet
• Mit Kurzporträts wichtiger Persönlichkeiten wie Martin Luther, Kaiser Wilhelm II. oder Konrad Adenauer
Big Ideas: Das große Buch der deutschen Geschichte zum Nachschlagen
Welche Bedeutung hatte der Minnesang für die deutsche Sprache? Wie prägte Martin Luther die Reformation? Was führte zur deutschen Wiedervereinigung? Das innovative Nachschlagewerk aus der DK Erfolgsreihe Big Ideas stellt eine fesselnde Reise durch die deutsche Geschichte dar – abwechslungsreich aufbereitet in informativen Texten und anschaulichen Grafiken. Von Neandertalern und der Venus vom Hohlefels bis zur Corona-Krise: Das Buch erläutert historische Ereignisse genauso wie gesellschaftliche und kulturelle Strömungen, die die deutsche Geschichte geprägt haben. Kurzbiografien liefern Informationen zu den bedeutendsten Persönlichkeiten wie z. B. Karl dem Großen, Kaiser Wilhelm oder Konrad Adenauer.
Die deutsche Geschichte fundiert und zugänglich – Basiswissen zum Studieren, Informieren oder Nachschlagen.
Dieses Buch ist Teil der Reihe „Big Ideas“.
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Mütter, Macht und Mythen – Die bisher unerzählte Geschichte der Geburt vom Beginn der Menschheit bis zur Gegenwart: Was patriarchale Machtstrukturen mit Gewalt unter der Geburt und Geburten mit Vorstellungen von Weiblichkeit zu tun haben
Obwohl Geburten zentral für unser gesellschaftliches Zusammenleben und Fortbestehen sind, bleiben konkrete Erfahrungen des Geborenwerdens und Gebärens oft im Dunkeln und werden im öffentlichen Diskurs häufig als »Nischenthema« oder spezielle Ausnahmeerfahrung mit begrenzter gesellschaftlicher Relevanz diskutiert. Helena Barop findet die Ursachen dafür in einer bis heute nachwirkenden Kultur der Bevormundung von Schwangeren unter der Geburt. Sie offenbart, dass gewaltvolle Geburtserlebnisse in einer langen Tradition ungleicher Machtverhältnisse und patriarchaler Strukturen stehen. Barops brillant erzählte feministische Geschichte der Geburt lässt uns vergangene Zeiten bereisen, räumt Mythen und Missverständnisse aus dem Weg und stellt die vermeintlichen Gewissheiten unserer Gegenwart und Idealbilder einer »normalen Geburt« infrage. Sie zeigt, wie sich die Umstände der Geburt im Lauf der Jahrhunderte immer wieder verändert haben, und dass Frau und Kind dabei erst seit Kurzem selbstbestimmt im Zentrum stehen. Und so ist Barops Buch nicht nur eine Tour-de-Force durch die Kreißsäle der Geschichte, sondern eine Geschichte der Unterdrückung und der Ermächtigung, die uns alle betrifft: Denn Geburten prägen wie kaum ein anderes Ereignis unsere Vorstellungen von Weiblichkeit.
Ausstattung: Mit Schwarz-Weiß-Abbildungen
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Die Bundesrepublik Deutschland von Wiederaufbau bis Wiedervereinigung: das Abenteuer Jugend in der BRD
Wie war sie, die Kindheit früher in Westdeutschland, irgendwo zwischen Wirtschaftswunder und Konsumgesellschaft, 68er-Bewegung, WAA-Protesten und der Katastrophe von Tschernobyl? Nach »Die Bonner Republik« hat sich Fotograf Wolfgang Vollmer für den Greven Verlag erneut auf Bilderjagd in den Archiven begeben. Mit seinem Gespür für einzigartige Momente hat er eine Fotosammlung erstellt, die Kinder und Jugendliche aus rund vier Jahrzehnten BRD in den Blick nimmt. Dazu analysiert SZ-Journalist Heribert Prantl mit kluger Beobachtungsgabe, was junge Menschen in diesen aufregenden Zeiten prägte, begeisterte und bewegte: Von der »Bravo« bis zum Bonanzarad, von der Halbstarken-Bewegung bis zum Hausbesetzertum.
- Die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland bis 1990: Kinder, Jugendliche und ihr Alltag in der BRD
- Von der Kindheit zwischen Trümmern über populäres Spielzeug der 70er Jahre bis hin zu den Jugendkulturen der 80er
- Mit einem Essay von Heribert Prantl, Buch-Autor und ehemaliger Ressortleiter der Süddeutschen Zeitung
- Über 250 faszinierende historische Bilder von renommierten Fotograf:innen
Jugend zwischen Anpassung und Aufbegehren: Fotogeschichte einer Republik im Reifeprozess
Aufgewachsen in den 50er Jahren mit der heilen TV-Welt von Lassie, Flipper und Co., erwärmten sich viele später für die Rolling Stones oder Rudi Dutschke. Zwischen biederem Alltag und radikalem Aufbruch formten sie das Gesicht einer modernen Gesellschaft der Nachkriegszeit.
Rund 250 ausgewählte historische Fotos nehmen die Leser:innen mit auf Zeitreise, u.a. von Will McBride, Barbara Klemm, Jupp Darchinger, Friedrich Seidenstücker, Christel Fomm, Abisag Tüllmann, Wolfang Haut, Dirk Reinartz, Alfred Tritschler, Brigitte Stachowski, Verena von Gagern, Hansherbert Wirtz, Marga Kingler. Anita Kloten und Oswald Kettenberger.
Der Fotoband porträtiert Jugendkulturen von Gammlern bis Punks, zeigt neue Perspektiven auf große Momente der Zeitgeschichte und erinnert an die Lieblingsspielzeuge unserer Kindheit. Eine erkenntnisreiche Studie über die Jugend in Deutschland bis zur Wende - und zugleich ein nostalgischer Blick zurück auf die eigene Biografie.
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DEUTSCHLAND - EINE ANDERE GESCHICHTE VOM 18. JAHRHUNDERT BIS HEUTE Juden in Deutschland haben Revolutionen und Kriege, nationale und demokratische Bewegungen, Reichsgründung und Wiedervereinigung oft anders erlebt als ihre nichtjüdischen Zeitgenossen. Die israelische Historikerin Shulamit Volkov erzählt die deutsche Geschichte erstmals konsequent aus jüdischer Sicht. Zu hören sind die Stimmen von bekannten Schriftstellern wie Heinrich Heine und Stefan Zweig, aber auch von unbekannten Beobachtern des deutschen Weges in Nationalstaat, Demokratie und Diktatur, Kriegs- und Nachkriegszeiten. Ein faszinierender Durchgang durch eine «andere» Geschichte, der uns auch die Gegenwart mit anderen Augen sehen lässt. Shulamit Volkov verwebt meisterhaft verschiedene jüdische Perspektiven auf Revolutionen und Kriege, politische Bewegungen und Ideologien, soziale und wirtschaftliche Verhältnisse zu einem neuen Bild von der deutschen Geschichte. Sie lässt uns die Aufklärung mit den Augen Moses Mendelssohns sehen, den Wiener Kongress aus der Perspektive jüdischer Delegationen und die Revolution von 1848 aus Sicht der Opfer antijüdischer Ausschreitungen. Die Familien Liebermann und Rathenau haben Kaiserzeit, Ersten Weltkrieg und den Beginn der Weimarer Zeit anders erlebt als nichtjüdische Deutsche. Bertha Pappenheim, Käte Frankenthal und Hannah Arendt geben der Zwischenkriegszeit eigene Konturen. Besonderes Augenmerk gilt dem Holocaust, dem Zweiten Weltkrieg und den Jahrzehnten danach, in denen Fritz Bauer oder Ignatz Bubis kritisch auf die Zeit von Wirtschaftswunder und deutscher Einheit blickten. In ihrem konzisen Buch führt Shulamit Volkov die deutsche und die deutsch-jüdische Geschichte so zusammen, dass sie am Ende untrennbar erscheinen. Die erste deutsche Geschichte aus jüdischer Perspektive Ein Blick auf Deutschland mit den Augen von Moses Mendelssohn, Heinrich Heine, Hannah Arendt, Käte Frankenthal und anderen
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Das erste Kinderbuch von Bestsellerautorin Maggie O’Farrell - Magisch: ein märchenhaftes Bilderbuch für Kinder ab 5 Jahren über ein mutiges kleines Mädchen und ihren geheimnisvollen Schutzengel - Einfühlsam erzählt von der irisch-britischen Bestsellerautorin Maggie O’Farrell - Winter-wundervoll illustriert und zauberhaft ausgestattet: mit Silberfolie auf dem Umschlag und schimmernden Elementen auf den Innenseiten - Perfekt für kuschelige Vorlesestunden und als Gute-Nacht-Geschichte Ein Engel an deiner Seite Als die kleine Lina eines Nachts erwacht, sieht sie etwas Unglaubliches: Ein riesiger weißer Engel steht in ihrem Zimmer - ein Schnee-Engel! Er verspricht, auf Lina aufzupassen, denn sie ist krank. Viele Monate später ist Lina wieder gesund und möchte den Engel wiedersehen, der ihr das Leben gerettet hat. Doch wie soll sie das anstellen? Und wie schafft sie es, dass jeder, den sie liebt, seinen eigenen Schnee-Engel bekommt, der ihn beschützt? Bestsellerautorin Maggie O’Farrell erzählt eine märchenhafte Geschichte über den Mut eines kleinen Mädchens und ihren ganz besonderen Schutzengel. Die zauberhaft winterlichen Illustrationen von Daniela Jaglenka Terrazzini bringen die besondere Beziehung zwischen Lina und ihrem Engel auf berührende Weise zum Ausdruck. Ein inspirierendes modernes Märchen mit Lieblingsbuch-Potenzial! Lina und ihr magischer Schnee-Engel: ein winter-wundervoll illustriertes Märchen zum Vorlesen und Träumen - einfühlsam erzählt von Bestsellerautorin Maggie O’Farrell.
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Zwischen Liebe, Macht und Diplomatie
Ob Prinzessin oder Königin, ob adelig oder bürgerlich – für Frauen war der Lebensweg oft vorgezeichnet. Ihre Rolle? Meist passiv. Und wenn sie aufstiegen, dann nur im Verdacht, berechnend zu sein oder Männer um den Verstand zu bringen. Bis heute prägt dieses Bild die Erzählung über mächtige Frauen in der Geschichte. Doch wenn das alles war – warum spielten Heirat und Mitgift eine so entscheidende Rolle? Wie gelang es manchen Frauen, alle Regeln zu brechen – und welchen Preis zahlten sie dafür, sowohl zu Lebzeiten als auch im Urteil der Geschichte? Samra Kljajic erzählt die wahre Geschichte von Königinnen und Mätressen, von Kurtisanen und Konkubinen. Eine neue Perspektive auf die Femme fatale jenseits von Skandal und Verführung.
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Die Geschichte von LGBTQIA* grundlegend und anschaulich erklärt Was haben Menschen früher unter „Gender“ verstanden? Wie hat die LGBTQIA*-Bewegung die Welt in den letzten 150 Jahren verändert? Dieses innovative Nachschlagewerk beantwortet Fragen über die Geschichte der LGBTQIA*-Kultur mit informativen Diagrammen und originellen Grafiken – klar und leicht verständlich. Von Gender und Sexualität im antiken Griechenland bis hin zum heutigen LGBTQIA*-Aktivismus in Asien. Der neue Titel aus der DK Erfolgsreihe Big Ideas! Das große LGBTQIA*-Buch zum Nachschlagen – Zusammenhänge, Ereignisse und Biografien abwechslungsreich und einfach aufbereitet: - Die wichtigsten Meilensteine von der Antike bis heute: Was war der Stonewall-Aufstand? Und wann und wo wurde Asexualität das erste Mal anerkannt? Dieses umfassende Buch erzählt von Ideen, Phänomenen & Bewegungen aus aller Welt - Wissen über LGBTQIA* grafisch auf den Punkt gebracht: Das frische Layout mit verschiedenen Illustrationen, kreativen Infografiken und Fotografien von Protesten und Triumphen erleichtert den Zugang zum vielfältigen Themenspektrum der LGBTQIA*-Geschichte und -Kultur - Informative Kurzporträts, u.a. von Sappho, Oscar Wilde, Magnus Hirschfeld und Judith Butler sowie von wichtigen, aber weniger bekannten Personen - Die Geschichte von LGBTQIA* in sechs großen Kapiteln: Die ältere Vergangenheit; Renaissance und Strafe; Subkultur und Sichtbarkeit; Sexualwissenschaften und sexuelle Identitäten; Proteste, Pride und Bündnisse; In aller Öffentlichkeit Fundiert und zugänglich aufbereitet: Der perfekte Überblick über die unterschiedlichen Facetten der LGBTQIA*-Geschichte weltweit – Basiswissen zum Studieren, Informieren oder Nachschlagen!
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US-WAHL 2024 | New York Times-Bestseller Ein längst überfälliges Korrektiv der weißgewaschenen Geschichtsschreibung à la Trump »UND WAS IST AMERIKA? Ist es ein Stück Land, das übersät ist von den achtlos dahingeworfenen Knochen derjenigen, die der Doktrin der territorialen Expansion im Wege standen, oder eine Verfassung? Ist es eine Ansammlung zusammengedrängter Menschen, die sich danach sehnen, wieder frei atmen zu können, oder bloß ein paar Grenzen auf einer Karte? Dies sind keine rhetorischen Fragen. Um die Geschichte der Schwarzen in diesem Land zu verstehen, müssen wir uns erst darauf einigen, wie wir ›dieses Land‹ definieren. Denn wenn das, was wir als ›Schwarze Geschichte‹ bezeichnen, jenes Puzzle umfasst, das heute als ›die Vereinigten Staaten von Amerika‹ bekannt ist, kamen die rund zwanzig versklavten Afrikaner, die im Jahr 1619 in Virginia landeten, mehr als ein Jahrhundert zu spät zur Party.« »Harriot hat’s getan. Sein Buch ruft die komplette Bandbreite an Emotionen hervor: Lachen. Wut. Traurigkeit. Liebe (zum Schwarzen Widerstand). Hass (auf Anti-Schwarzen Rassismus). Mehr Lachen. Erkennen von Zusammenhängen, Verstehen und Entdecken.« Ibram X. Kendi, Amerikas bekanntester Rassismusforscher und Autor von »Gebrandmarkt« »So hätten wir uns den Geschichtsunterricht in der Schule gewünscht. Auf halber Strecke merkt man, dass es gar kein Buch über die Geschichte der Schwarzen in Amerika ist, sondern darüber, wie verdammt Schwarz die amerikanische Geschichte ist.« Pharrell Williams, US-Musiker und Kreativdirektor bei Louis Vuitton
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Das Standardwerk zur queeren Geschichte Deutschlands von 1871 bis heute Deutschlands queere Geschichte ist lange vernachlässigt worden. Und so scheint queeres Leben erst in den letzten Jahrzehnten zum Thema geworden zu sein – dabei kämpften Homosexuellenbewegungen bereits im Kaiserreich gegen Ausgrenzung und Diskriminierung. Wie lässt sich die Geschichte gleichgeschlechtlich liebender und gender-nonkonformer Menschen erzählen? Wie stellt sich deutsche Geschichte aus queerer Perspektive dar? Und was ist dran an der Vorstellung einer geradlinigen Emanzipation hin zur Ehe für alle und zur Abschaffung des Transsexuellengesetzes, zu der es hoffentlich bald kommen wird? „Queer“ ist das erste populäre Sachbuch, das sich diesen Fragen in einem spannenden historischen Überblick widmet. Eine unverzichtbare Grundlage für die Debatten unserer Zeit.
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VON CALIGULA BIS PUTIN – EINE GESCHICHTE DER TYRANNEI Tyrannen haben wieder Konjunktur. Eine wachsende Zahl von Autokraten ist dabei, dem westlichen Traum vom unaufhaltsamen Siegeszug der Demokratie und Rechtsstaatlichkeit ein Ende zu bereiten. Darunter finden sich kriegslüsterne Despoten wie Putin, aber auch beunruhigende Gestalten vom Schlage eines Erdogan oder Kim Jong Un. Und selbst das Ursprungsland der westlichen Demokratie scheint vor dem Absturz in die Tyrannei nicht gefeit. In diesem Buch gehen renommierte Historikerinnen und Historiker der Frage nach, welche Wesenszüge und Handlungsweisen Tyrannen eigen sind - weshalb bestimmte Herrscher von der Antike bis heute so bezeichnet wurden. Was haben Verbrecher wie Putin und Assad und Finsterlinge wie beispielsweise Idi Amin oder Erdogan mit klassischen historischen Bösewichten wie Caligula, Nero, Richard III. oder Ivan dem Schrecklichen gemeinsam? Haben sie überhaupt etwas gemeinsam - außer dem Umstand, dass sie alle als "Tyrannen" oder "Despoten" bezeichnet werden? Die zwanzig hier versammelten präzisen und spannenden Portraits ausgewählter Protagonist:innen - entworfen von renommierten Historiker:innen - zeigen, dass die Antwort auf diese Frage nicht leichtfällt. Denn "Tyrannei" und "Despotie" sind keine neutralen empirischen Begriffe, sondern vielmehr Werturteile, politische Argumente. Als Tyrannen und Despoten bezeichnet man Machthaber, von denen man sich abgrenzen, gegen die man Widerstand organisieren, derer man sich entledigen oder gegen die man Krieg führen will. In diesem Buch geht es daher nicht einfach um die Frage, ob eine Person wirklich ein Despot oder Tyrann war, sondern vielmehr darum, warum und von wem jemand so wahrgenommen und bezeichnet wurde. Eine Geschichte der Tyrannen ist - wie sich zeigen wird - stets auch eine Geschichte der sich wandelnden Vorstellungen von unrechter Herrschaft, und es ist eine Geschichte der Konflikte um die politische Deutungshoheit über diese Frage. Dämonen der Geschichte – zwanzig renommierte Historikerinnen und Historiker erkunden eine Herrschaftsform Wo ein Tyrann herrscht, kann keine Freiheit sein Eine politische Tendenz zur Tyrannei in unserer Zeit ist auf dem Vormarsch Inhalt: Caligula (A. Winterling) | Nero (M. Meier) | Heinrich IV. (G. Althoff) | Richard III. (A. Krischer) | Katharina v. Medici (M. Garloff) | Ibrahim "der Wahnsinnige" (Chr. Vogel)
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Im Nummer-1-New-York-Times-Bestseller der Herausgeber Ibram X. Kendi und Keisha N. Blain erzählen 80 außergewöhnliche Stimmen die vierhundertjährige Geschichte des afrikanischen Amerikas von 1619 bis in die unmittelbare Gegenwart. Die Geschichte beginnt 1619, ein Jahr vor der Ankunft der Mayflower, als die White Lion etwa 20 »negroes« an der Küste Virginias ausspuckt und damit die afrikanische Präsenz in den späteren Vereinigten Staaten einleitet. Sie führt uns quer durch den enormen Einfluss der Schwarzen auf die Geschicke der jungen Nation. Ibram X. Kendi und Keisha N. Blain versammeln 80 Autorinnen und Autoren, die sich der Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln nähern: durch die Augen großer historischer Ikonen oder durch die unerzählten Geschichten einfacher Menschen, durch Orte, Gesetze und Gegenstände. Während sich Themen wie Widerstand und Kampf, Hoffnung und Neuerfindung wie ein roter Faden durch das Buch ziehen, entfaltet diese Sammlung eine verblüffende Bandbreite an Erfahrungen und Ideen, die es in der Community der Schwarzen in Amerika immer gegeben hat. So erzählt dieses Buch u.a. von Leid und Trauma, von Unterdrückung und Befreiung, vom Kampf um Selbstbestimmung und rechtliche Gleichstellung, von gewaltigen Pionier- und Heldentaten, von der Entwicklung von Swing, Rock'n'Roll, Soul, Funk und HipHop und der Entstehung der Black-Lives-Matter-Bewegung. Vierhundert Jahre Afrikanisch-Amerikanische Geschichte: Eine Reise voll von unmenschlicher Gewalt, visionären Kämpfen und erstaunlichen Errungenschaften.
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Ein Janosch-Weihnachtsmärchen Abseits vom lauten Jubel und Frohlocken erzählt Bestsellerautor Janosch in leisen Tönen und zarten Farben von einer wunderbaren Freundschaft. Ein stilles Weihnachtsmärchen über Einsamkeit, Ignoranz, Liebe und Geborgenheit, eine wunderbare Lektüre für besinnliche Stunden, und das schönste Geschenk für alle, denen die wahre Weihnachtsbotschaft wichtig ist. »Es war einmal ein alter Mann«, so beginnt die Geschichte über den bettelarmen Gregor. Im Sommer arbeitet er hart, um im Winter Vögel auf dem Markt zu kaufen – und sie dann freizulassen. Doch Gregor wird älter und ärmer. Irgendwann reicht sein Geld nur noch für einen schwachen Vogel zum halben Preis, und er braucht die Hilfe eines Bären, um den kleinen Vogel aufzupäppeln und ihm ein Leben in Freiheit zu schenken. Denn das ist das größte Geschenk, das man jemandem machen kann. Nicht nur zur Weihnachtszeit. - Eine Geschichte über Zusammenhalt und Freundschaft: Mit farbigen Illustrationen von Bestsellerautor Janosch - Klassiker zum Sammeln: Ein weihnachtlicher Janosch-Band in Reclams Universal-Bibliothek - Zum Verschenken oder Selberlesen: Für gemütliche Lesestunden im Advent - Für die ganze Familie: Eine besinnliche Weihnachtsgeschichte für Erwachsene und Kinder
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Wie Väter die Welt prägten – eine Geschichte von Macht, Männlichkeit und Mythos
Augustine Sedgewick begibt sich auf eine faszinierende Spurensuche durch die Geschichte der Vaterschaft – von den Anfängen menschlicher Gesellschaften über religiöse und politische Ordnungen bis hin zur Gegenwart. Entstanden inmitten der #MeToo-Debatte verbindet er als frischgebackener Vater persönliche Fragen mit großen historischen Linien. Er erzählt von berühmten Männern – Aristoteles, Augustinus, Heinrich VIII., Darwin, Freud – und zeigt, wie sie das Verständnis von Männlichkeit, Macht und Fürsorge geprägt haben.
Mit erzählerischer Eleganz und scharfem Blick dekonstruiert Sedgewick Ideen, die jahrhundertelang als selbstverständlich galten – und stellt die Vaterschaft in den Kontext der sozialen Hierarchie, des Patriarchats und einer Kultur, in der Macht stets auch eine familiäre Dimension hatte.
- Die erste umfassende Kulturgeschichte der Vaterschaft
- Lebendige Porträts berühmter Denker und Herrscher als Vaterfiguren
- Verbindet persönliche Reflexion mit historischer Analyse
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"Die beste Geschichte der Vereinigten Staaten in einem Band." Claus Leggewie, Die Tageszeitung
In einer Prosa von funkelnder Schönheit erzählt die preisgekrönte Historikerin Jill Lepore die Geschichte der USA von ihren Anfängen bis zur Gegenwart. Sie schildert sie im Spiegel jener "Wahrheiten" (Thomas Jefferson), auf deren Fundament die Nation gegründet wurde: der Ideen von der Gleichheit aller Menschen, ihren naturgegebenen Rechten und der Volkssouveränität. Meisterhaft verknüpft sie dabei das widersprüchliche Ringen um den richtigen Weg Amerikas mit den Menschen, die seine Geschichte gestaltet oder durchlitten haben. Sklaverei und Rassendiskriminierung kommen ebenso zur Sprache wie der Kampf für die Gleichberechtigung der Frauen oder die wachsende Bedeutung der Medien. Jill Lepores große Gesamtdarstellung ist aufregend modern und direkt, eine Geschichte der politischen Kultur, die neue Wege beschreitet und das historische Geschehen geradezu hautnah lebendig werden lässt.
"Jill Lepore wendet sich Schwarzen, Schwulen, Indianern, Frauen und Staatsmännern gleichermaßen zu - und bringt alle Gruppen in einer so großen wie großartigen Geschichte zusammen." Claudia Mäder, Neue Zürcher Zeitung
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Von 0 auf Platz 1 der New-York-Times-Bestseller-Liste: Clint Smith mit dem Buch der Stunde Eines der 10 besten Sachbücher des Jahres 2021 - New York Times Nominiert für den National Book Award for Nonfiction (Longlist) Eines von Barack Obamas Lieblingsbüchern des Jahres 2021 In diesem Buch nimmt Clint Smith uns mit auf eine einzigartige Reise: Er folgt den Spuren des transatlantischen Sklavenhandels von New Orleans bis nach Monticello und zum berüchtigten Angola Prison – historischen Stätten Amerikas, die von der Geschichte der Sklaverei erzählen. Doch die Wahrheit über das dort erlittene Unrecht ist unter vielen Schichten von Legenden und Zuschreibungen verschüttet. Poetisch und brillant führt uns Smith vor Augen, wie eng alltägliche Orte, Feiertage und sogar ganze Stadtteile bis heute mit diesem gewaltsamen Kapitel der amerikanischen Geschichte verflochten sind und so noch immer die Gegenwart prägen. »Smith zwingt uns, zu überdenken, was wir über die amerikanische Geschichte zu wissen glauben.« TIME »Wir brauchen dieses Buch.« Ibram X. Kendi, Autor von How to Be an Anti-Racist »Ein brillantes, wichtiges Werk über ›ein Verbrechen, das noch immer stattfindet‹« Kirkus
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Von Hippokrates bis Barnard, von Heilpflanzen bis zu Antibiotika: ein buntes Kompendium der Geschichte der Medizin von der Antike bis heute Die Medizin begleitet den Menschen seit Anbeginn der Zeit. Seit jeher haben die Menschen an Krankheiten gelitten und versucht, ihre Beschwerden zu lindern. Es wurde schon immer untersucht, getestet, experimentiert und beobachtet. Einige Methoden haben sich als wirksam, andere als schädlich herausgestellt. Aber alle haben zur Entwicklung der heutigen Schulmedizin beigetragen. Wer hat es zuerst gewagt, in den Körper eines verstorbenen Patienten zu schauen? Was macht ein Orthopäde? Aus welchen Elementen besteht der menschliche Körper? Wie wurde das erste Antibiotikum hergestellt? Wie oft schlägt das Herz pro Minute? Antworten auf diese und viele andere spannende Fragen finden Kinder in diesem faszinierenden Kompendium, das ihnen auf unkomplizierte und verständliche Art und Weise die Welt der Medizin, ihre Geschichte und all ihre Entwicklungen im Laufe der Zeit näherbringt. Skelett, Organe oder Blutkreislauf, Orthopädie oder Chirurgie: alles, was Kinder rund um die Themen Körper, Krankheiten und Medizin wissen müssen Von den ersten Aufzeichnungen über Heilmittel im alten Ägypten bis zu heute ganz alltäglichen Transplantationen von Leber, Lunge oder Herz - die Entwicklung der Medizin hat in der Vergangenheit einen kurvenreichen und beeindruckenden Weg zurückgelegt. In diesem Sachbuch finden Kinder Wissenswertes über die Meilensteine der Medizin, verblüffende Fakten aus der Forschung und spannende Infos zu Aufbau und zu Funktion des menschlichen Körpers. Zudem werden bahnbrechende Erfolge der Forschung und ihre Entdecker:innen sowie herausragende Ärzt:innen und Wissenschaftler:innen im Buch vorgestellt. Klar strukturiert, kindgerecht aufbereitet und untermalt von ansprechenden Illustrationen bietet dieses Nachschlagewerk Kindern eine erste fundierte Einführung in die Themen Körper, Krankheiten und Medizin.
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Das Bett ist ein politischer Ort – das wussten nicht erst Yoko Ono und John Lennon. Denn im Bett wurde seit jeher nicht nur geschlafen, sondern auch regiert, kommuniziert, Nachwuchs gezeugt und zur Welt gebracht, aber natürlich auch gelitten und gestorben. Das, was im Bett geschieht, war über Jahrhunderte weitgehend öffentlich und Teil eines gesellschaftlichen Miteinanders. Erst in der jüngsten Vergangenheit scheint sich das Bett ins Private zurückgezogen zu haben … oder doch nicht? Nadia Durrani und Brian Fagan haben sich die verblüffend vielschichtige Geschichte des Bettes genauer angeschaut – von den allerersten Liegen der Steinzeit über die goldene Ruhestatt von Tutanchamun bis hin zum Siegeszug des Wasserbetts. Das Bett war lange das Prunkstück der Wohnung. Dem Aufstehen und Ankleiden des »Sonnenkönigs« Louis XIV. (der allerdings mehr als 500 Betten sein eigen nannte) wohnte traditionell der gesamte Hofstaat bei. Inzwischen sind unsere Schlafstätten meist Besucherblicken entzogen und verschwinden manchmal sogar in der Wand. Zugleich sind wir im Bett dank moderner Technologien mit der ganzen Welt im Kontakt. Und bis heute gilt: Was im Bett geschieht, verrät am meisten über das Wesen des Menschen.
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Afrika - mit 54 Staaten, über 2000 Sprachen und der jüngsten Bevölkerung der Welt - ist bunt und vielfältig. In Europas Erzählung vom „schwarzen Kontinent" klingt diese Vielfalt selten an. Lutz van Dijks Geschichte Afrikas will es anders und beleuchtet unzählige Facetten des Kontinents. Sie beginnt bei der Entstehung des Erdteils und den ersten Menschen, die von hier aus in alle Welt wanderten. Sie erzählt von den frühen Hochkulturen im islamischen Norden und den christlichen und traditionell-afrikanisch geprägten Kulturen im Süden, vom Leben in der Steppe und in den modernen Großstädten. Der Autor berichtet von den Jahrhunderten europäischer Kolonialisierung und der Befreiung und macht schließlich aktuelle Entwicklungen zum Thema: von der Rolle Chinas über den arabischen Frühling, Boko Haram und Migration bis hin zu internationalen Bewegungen wie „Black Lives Matter". Die größte Stärke dieses Werks aber liegt darin, dass Afrikanerinnen und Afrikaner immer wieder selbst zu Wort kommen: Sie erzählen von ihrem Leben und ihren Hoffnungen und machen das Bild von Afrika menschlich und lebendig - das nachhaltigste Mittel gegen das Klischee vom schwarzen Kontinent! Vollständig überarbeitete und ergänzte Neuausgabe des Standardwerks. Mit einem Vorwort von Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu.
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Action-geladene Zeitreise ins japanische Kaiserreich: • Geschichte trifft Fantasy: mit den Zeit-Agenten zu historischen Schauplätzen reisen • Spannende Abenteuergeschichte kombiniert mit geschichtlichen Fakten • Lesespaß und -förderung mit vielen Schwarz-Weiß-Illustrationen und interaktiven Extras wie Sachseiten, Quiz und Glossar Reise durch die Zeit: Mit den Zeit-Agenten wird Geschichte erlebbar Wenn die Uhren rückwärts laufen, wissen die Zeit-Agenten: Ein neues Abenteuer ruft! In dieser fesselnden Kinderbuch-Reihe begleiten junge Leser*innen ab 7 Jahren die Zeit-Agenten zu den bedeutendsten Momenten der Geschichte. Mit Mut und Geschick müssen die acht Kinder die fiesen Pläne von Bösewicht Mora durchkreuzen, der quer durch alle Jahrhunderte für Chaos sorgt. Jede Reise bietet Grundschulkindern faszinierendes Geschichtswissen und ein actionreiches Katz-und-Maus-Spiel zwischen den Zeit-Agenten und Mora – unterstützt durch Illustrationen, ein Glossar, das schwierige Begriffe erklärt, und ein Quiz, um gelerntes Wissen zu checken. Dieses spannende Buch zum Lesen-Üben führt die Zeit-Agenten Sarah und Alex ins japanische Kaiserreich des Jahres 1750, wo sie einem erschöpften Samurai helfen, die verschollene Botschaft des Fürsten an einen General zu überbringen und so einen Krieg zu verhindern. Begleite die mutigen Zeit-Agenten auf ihren abenteuerlichen Zeitreisen zu den wichtigsten Ereignissen der Geschichte! Dieser Band ist Teil der Reihe „Die Zeit-Agenten“. Jeder Band ist in sich abgeschlossen und kann in beliebiger Reihenfolge gelesen werden, damit die Kinder ihre Lieblingsthemen auswählen können.
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Thomas Harding und Britta Teckentrup erzählen Geschichte neu – aus der Perspektive eines Hauses. In der nordöstlichen Ecke der USA, nahe der Stadt Auburn, steht ein rotes Backsteinhaus. Es wurde vor 130 Jahren erbaut und diente als Farmhaus, Altenheim, Museum und als Zufluchtsort für versklavte Frauen, Männer und Kinder. Es war Schauplatz einer außergewöhnlichen Geschichte: des Amerikanischen Revolutionskriegs, der Underground Railroad, des Amerikanischen Bürgerkriegs, des Kampfes für das Frauenwahlrecht und ein sicherer Ort für Harriet Tubman, ihre Familie und viele andere. Dies ist die spannende Geschichte eines bemerkenswerten Hauses.
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Heinrich August Winkler über die wiederkehrenden Muster der deutschen Geschichte
Warum kann Putin vor allem in Deutschland mit seinen Atomkriegsdrohungen punkten? Warum ist man gerade hierzulande so empfänglich für eine hypermoralische Betrachtung von Politik? Wie kann uns die deutsche Geschichte helfen, die antiwestlichen Haltungen in Ostdeutschland besser zu verstehen? Die Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie kennt so etwas wie wiederkehrende Konstellationen. Jenen tiefer liegenden Mustern der deutschen Geschichte, die gleichwohl große Wirkung entfalten können, widmet sich Heinrich August Winkler in diesem Buch und zieht die Quintessenz seines Nachdenkens über die deutsche Geschichte.
Viele deutsche Besonderheiten der heutigen Zeit haben Wurzeln, die tief in die Geschichte reichen: die Angst vor der Apokalypse, das Schwanken zwischen interessenvergessener Moralpolitik und wertevergessener «Realpolitik» sowie das Kokettieren mit einem eigenen deutschen Weg jenseits des Westens. In diesem knappen Band blickt einer der bekanntesten deutschen Historiker aus der Vogelperspektive auf die wiederkehrenden Muster der deutschen Geschichte, die verborgen bleiben, wenn man zu nah an den Dingen steht - und liefert damit einen Beitrag zur Ortsbestimmung der Gegenwart.
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Malcolm X - Sein radikaler Kampf für Gerechtigkeit Er galt als der "zornigste Mann Amerikas". Wohl kein anderer hat sich so radikal und sprachgewaltig für die Rechte der Schwarzen eingesetzt wie Malcolm X. Britta Waldschmidt-Nelson erzählt dieses revolutionäre Leben und führt dabei in die Geschichte des schwarzen Amerika ein. Bis heute werden die USA in regelmäßigen Abständen von Rassenunruhen erschüttert – ein Phänomen, das ohne die lange Geschichte der Sklaverei und der gesetzlichen Diskriminierung in Amerika nicht zu verstehen ist. Malcolm X prangerte den weißen Rassismus seiner Zeit gnadenlos an und trat für das Recht der Schwarzen auf bewaffnete Selbstverteidigung ein. Daher zählt er nicht nur zu den bekanntesten, sondern auch zu den umstrittensten Personen der amerikanischen Geschichte. Am 21. Februar 1965 wurde er in New York ermordet. Am 19. Mai 2025 wäre er hundert Jahre alt geworden. Britta Waldschmidt-Nelsons vielgelobte Biographie stützt sich auf die neueste Forschung und neu erschlossenes Quellenmaterial sowie auf Gespräche mit Weggefährten und Angehörigen. Für diese Neuauflage ist sie gründlich durchgesehen und aktualisiert worden und führt die Nachgeschichte jetzt bis zur Black-Lives-Matter-Bewegung und ihren Folgen fort. "Eine ausgezeichnete Biographie." Bettina Engels, Frankfurter Allgemeine Zeitung 100. Geburtstag am 19. Mai 2025 60. Todestag am 21. Februar 2025 Durchgesehene und aktualisierte Neuauflage Erste auf Deutsch verfasste Biographie Von einer ausgewiesenen Kennerin Einführung in die afroamerikanische Geschichte und den Kampf der schwarzen Bürgerrechtsbewegung Neu erschlossenes Quellenmaterial Gespräche mit Weggefährten und Angehörigen "Eine lesenswerte Zeitreise in die Ära der Rassentrennung, die Amerika zwar abgeschafft, aber im Alltag nie überwunden hat." Moritz Koch, Handelsblatt
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Action-geladene Zeitreise zum Bau des Eiffelturms • Geschichte trifft Fantasy: mit den Zeit-Agenten zu historischen Schauplätzen reisen • Spannende Abenteuergeschichte kombiniert mit geschichtlichen Fakten • Lesespaß und -förderung mit vielen Schwarz-Weiß-Illustrationen und interaktiven Extras wie Sachseiten, Quiz und Glossar Reise durch die Zeit: Mit den Zeit-Agenten wird Geschichte erlebbar Wenn die Uhren rückwärts laufen, wissen die Zeit-Agenten: Ein neues Abenteuer ruft! In dieser fesselnden Kinderbuch-Reihe begleiten Erstleser*innen ab 7 Jahren die Zeit-Agenten zu den bedeutendsten Momenten der Geschichte. Mit Mut und Geschick müssen die acht Kinder die fiesen Pläne von Bösewicht Mora durchkreuzen, der quer durch alle Jahrhunderte für Chaos sorgt. Jede Reise bietet Grundschulkindern faszinierendes Geschichtswissen und ein actionreiches Katz-und-Maus-Spiel zwischen den Zeit-Agenten und Mora – unterstützt durch Illustrationen, ein Glossar, das schwierige Begriff einfach erklärt, und ein Quiz, um gelerntes Wissen zu checken. In diesem spannenden Buch zum Lesen-Üben ist der Bau des Pariser Eiffelturms in Gefahr: Kaum steht der halbe Turm, fehlt von den Bauplänen jede Spur! Jetzt liegt es an den Zeit-Agenten Hannah und Alex, die Lage zu retten und den Lauf der Zeit zu bewahren. Eine wilde Verfolgungsjagd über die Weltausstellung von 1889 beginnt! Begleitet die mutigen Zeit-Agenten auf ihren abenteuerlichen Zeitreisen zu den wichtigsten Ereignissen der Geschichte! Dieser Band ist Teil der Reihe „Die Zeit-Agenten“. Jeder Band ist in sich abgeschlossen, sodass sie in beliebiger Reihenfolge gelesen werden und die Kinder ihre Lieblingsthemen auswählen können.
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Pekka Hämäläinen erzählt in »Der indigene Kontinent« eine andere Geschichte Nordamerikas, die konsequent die indigenen Völker in den Mittelpunkt stellt. Ein unverzichtbares Standardwerk, das deutlich macht, dass die amerikanische Geschichte vor allem eine Geschichte des indigenen Widerstands ist. Die Geschichte Amerikas wird immer noch so erzählt: Kolumbus »entdeckt« einen fremden Kontinent und kehrt mit Geschichten über ungeahnte Reichtümer in die »alte Welt« zurück. Die europäischen Imperien stürzen sich auf den Kontinent und versuchen, so viel wie möglich von dieser erstaunlichen »Neuen Welt« zu erobern. Obwohl sich die indigenen Völker wehren, können sie den Ansturm nicht aufhalten. Mit »Der indigene Kontinent« legt Pekka Hämäläinen eine weitreichende Gegenerzählung vor, die die grundlegendsten Annahmen über die amerikanische Geschichte erschüttert. Er zeigt eine souveräne Welt indigener Völker, deren Mitglieder keineswegs hilflose Opfer kolonialer Gewalt waren, sondern den Kontinent auch nach der Ankunft der ersten Europäer jahrhundertelang beherrschten. Selbst als die weiße Bevölkerung explodierte und die Landgier der Kolonialisten immer zügelloser wurde, blühten die indigenen Völker dank ihrer ausgefeilten Diplomatie und Führungsstrukturen auf. Der Beweis für den Widerstand der Ureinwohner wird heute in den Hunderten von indigenen Nationen deutlich, die es in den Vereinigten Staaten und Kanada noch gibt. »Der indigene Kontinent« ist eine Pflichtlektüre und gibt den indigenen Völkern ihren rechtmäßigen Platz im Zentrum der amerikanischen Geschichte zurück.
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Teil zwei der großen Originaltonedition zur Geschichte des 20. Jahrhunderts für die Jahre 1945 bis 2000 »Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten«, »Ich bin ein Berliner«, »Wir wollen mehr Demokratie wagen«, »Wir sind das Volk«, »Blühende Landschaften«, die »Ruck«-Rede – das sind nur wenige der zahlreichen Originalaufnahmen, die für die deutsche Geschichte der Jahre 1945–2000 stehen. Nach aufwändigen Recherchen, u. a. im Deutschen Rundfunkarchiv, lässt sich diese Zeit nun in ca. 400 Originalaufnahmen nachhören. Mit der Kapitulation Deutschlands und dem Ende des Zweiten Weltkriegs beginnt für Deutschland unter der Führung der alliierten Kräfte eine Phase des Wiederaufbaus, der Erneuerung staatlicher Strukturen und wirtschaftlicher Bündnisse, Entmilitarisierung und Entnazifizierung. Die Vertiefung ideologischer Gräben, Kalter Krieg und deutsche Teilung, die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen beider deutscher Staaten bis hin zur Wiedervereinigung und deren Folgen, all das ist hier in kluger Auswahl und Zusammenstellung in Originaltönen aus Politik, Kultur und Gesellschaft erlebbar und auf einzigartige Weise vermittelbar. In Gesprächen mit dem Historiker Ulrich Herbert, dem Verleger und Autor Michael Krüger sowie der Schriftstellerin Ines Geipel führt Hans Sarkowicz ein und liefert Hintergründe zu den historischen Tonaufnahmen. 4 MP3-CDs, ca. 40h
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„Eine grandiose 'Geschichte von unten' über das Zeitalter der Extreme.“ Robert Probst, Süddeutsche Zeitung Deutschland zwischen 1918 und 1945 – ein Zeitraum von knapp dreißig Jahren, in dem gleich zweimal für Millionen Menschen eine „neue Zeit“ anbricht: 1918 nach dem Ende des verlorenen Ersten Weltkriegs und 1933 mit der Machtübernahme durch Adolf Hitler. Als eine „zerborstene Zeit“ schildert Michael Wildt diese Jahre in seiner grandiosen Darstellung, die die Ereignisstränge der „großen“ Geschichte mit den Erfahrungen und Lebenswelten der Zeitgenossen verbindet. Die Straßen Berlins in den Tagen der Novemberrevolution, das Ruhrgebiet 1923 während des Einmarschs der französischen Truppen, Varieté-Shows, die schwarze Community in Deutschland, Lemberg 1941 und Hamburg beim Bombenangriff am Altjahrsabend 1944 – das sind nur einige der Orte, an die Michael Wildt uns in seinem neuen Buch mitnimmt. Es entführt uns in Hinterhöfe, private Heime und Baracken, und es lässt Zeitzeugen wie Käthe Kollwitz und Victor Klemperer, aber auch den unbekannten katholischen Gastwirt oder die national gesinnte Lehrerin zu Wort kommen. Kein anderes Werk hat bislang das „oben“ und das «unten» der Geschichte so intensiv in eine kollektive Erzählung überführt wie dieses faszinierende Panorama Deutschlands und der Deutschen im „Zeitalter der Extreme“. „Einer der besten und umsichtigsten Kenner der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts“ René Aguigah • Ausgezeichnet mit dem Preis des Historischen Kollegs 2022 • Die Deutschen und das Zeitalter der Extreme • ZEIT, ZDF und DLF Bestenliste Platz 1
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Wenn im Leben etwas passiert, kann man sich fragen, wie es dazu gekommen ist. Vor allem dann, wenn etwas schief gelaufen ist. Man kann es aber auch verdrängen und zur Tagesordnung übergehen. Dann wird ein blinder Fleck daraus. Von solchen blinden Flecken handelt die vorliegende Erzählung. Der Erzähler stößt auf alte Fotos, die die Höhepunkte seines Lebens dokumentieren sollen. In Wirklichkeit aber ist seine eigentliche Geschichte unter ihnen begraben: Die Geschichte eines kleinen Jungen, der Unsinn im Kopf hat und in dessen Haut er einmal gesteckt hat. Er versucht diesem Leben auf die Spur zu kommen, indem er sich in die Geschichte dieses Jungen verstrickt und holt ihn damit in seine Gegenwart. Dabei gerät die lineare Beziehung zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft aus den Fugen und damit auch das Verhältnis von Weg und Ziel, dem – scheinbar unausweichlich – ein jedes Leben unterworfen ist. Was einmal war, ist aber nicht vorbei.
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Von Verlust und Hoffnung – denn jedes Ende ist auch ein Anfang - Voller Wärme, Mut und Hoffnung: ein poetisches Bilderbuch über den Kreislauf des Lebens - Stimmungsvolle Reime erzählen von Liebe, Abschied und Neuanfang - Wunderschön illustriert: eine starke Botschaft im Farbenspiel der Natur - Charaktere, die berühren: mit Ava und ihrem Großvater durch die Jahreszeiten des Lebens - Highlight: einzigartige Bilderbucherfahrung dank kostenlosem Hörbuch Berührend und einzigartig stimmungsvoll erzählt die preisgekrönte Kinderbuch-Autorin Lu Fraser die Geschichte von Ava und ihrem Großvater, die gemeinsam eine alte Eiche durch die Jahreszeiten begleiten. Im Winter stürzt der Baum jedoch um und Avas Verzweiflung ist groß. Doch jedes Ende ist auch ein Anfang und so beschreiben die Verse die Hoffnung auf Neues, die jedem Verlust innewohnt, und zeigen, dass Geliebtes nie verloren geht. Zauberhaft illustriert von Paddy Donnelly werden die lichtdurchflutete Natur sowie die berührenden Charaktere einmalig schön in Szene gesetzt. Extra: Das kostenlose Hörbuch ist ganz einfach per QR-Code abrufbar. So wird das Anschauen zum wahren Vorleseerlebnis und gleichzeitig werden Sprachgefühl und Konzentrationsfähigkeit geschult. Eine poetische Geschichte mit starker Botschaft über Liebe, Verlust und Hoffnung für Kinder ab 4 Jahren.
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(Wie) kann Geschichte in sozialen Medien erzählt werden? Interdisziplinäre Perspektiven auf das Instagramprojekt @ichbinsophiescholl. Was wäre, wenn Sophie Scholl auf Instagram aktiv gewesen wäre? Soziale Medien werden auch zur Vermittlung von Geschichte immer populärer. Eines der jüngsten Beispiele ist das Instagramprojekt @ichbinsophiescholl der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten SWR und BR, das Nutzer:innen an den letzten 10 Monaten des Lebens einer remediatisierten Sophie Scholl, gespielt von Luna Wedler, teilhaben ließ. Der Ansatz, Geschichte »hautnah, emotional und in nachempfundener Echtzeit« zu erzählen, führte dabei zu großer medialer Aufmerksamkeit und Reichweite, im Projektverlauf jedoch zunehmend auch zu kritischen Auseinandersetzungen mit Geschichtsdarstellungen im Social-Media-Format. Anhand eines der erfolgreichsten Produkte der Public History in den letzten Jahren wird die Darstellung von Geschichte in Social Media eingehend analysiert. Der Band vereint interdisziplinäre Perspektiven aus der Geschichtswissenschaft, Medienwissenschaft, Psychologie, Didaktik und historisch-politischer Bildung auf das Projekt, dessen Rezeption und Analyse.
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Der SPIEGEL-Jahres- & BookTok-Bestseller erstmals als Paperback: Wie Frauen Geschichte schrieben – und Männer dafür den Ruhm bekamen
Muse, Sekretärin, Ehefrau – es gibt viele Bezeichnungen für Frauen, deren Einfluss aus der Geschichte radiert wurde. Leonie Schöler stellt in ihrem Bestseller unser Bild der vergangenen 200 Jahre grundlegend infrage und spürt den Machthierarchien und institutionellen Strukturen nach, die Frauen in der Wissenschaft, Kunst, Literatur, Politik und in vielen anderen Bereichen unsichtbar machten und machen. Sie zeichnet eine Vielzahl von Biografien nach und erweitert so unser Bewusstsein für die komplexen Identitäten und Erfahrungen von Frauen, die bisher gar nicht oder kaum in öffentlicher Erinnerung geblieben sind. Schöler würdigt das Schaffen und Wirken dieser vergessenen Heldinnen und macht sie so (wieder) für uns als Handelnde in der Geschichte wahrnehmbar. Beklaute Frauen liefert ein wichtiges Gegenstück zum noch immer dominanten Narrativ der »großen weißen Männer« und zeigt die Gefahren auf, die die Reproduktion von antifeministischen Sichtweisen und fehlende Repräsentation auch heute noch mit sich bringen. Vor allem aber ist es als eine augenöffnende Ermutigung zu verstehen, die unzählige starke Vorgängerinnen und Identifikationsfiguren bereithält, die jede und jeder von uns sich zum Vorbild nehmen sollte.Wunderschön ausgestattet:• mit einem neuen Vorwort der Autorin• mit farbig bedruckten Innenklappen• mit zahlreichen Abbildungen vergessener Heldinnen• mit vielen Infokästen
Ausstattung: Mit zahlreichen Abbildungen und Infokästen
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Das Buch über die größte Frage unserer Zeit: Krieg oder Frieden?
Stehen wir vor einem dritten Weltkrieg?
Die Weltordnung wankt: Immer mehr Großmächte ringen um Vorherrschaft – in Technologie, Handel und geopolitischen Zonen. Eindringlich warnt Odd Arne Westad vor den Gefahren eines neuen globalen Krieges von nie dagewesenem Ausmaß. Mit seiner tiefen Kenntnis der Vergangenheit schildert er die Parallelen zwischen der heutigen multipolaren Welt und der Vorkriegszeit vor 1914. Er zeigt, warum wir neue Wege in Diplomatie, Abschreckung und Kompromissfähigkeit brauchen – bevor es zu spät ist.
Die internationale Ordnung, wie wir sie kannten, gibt es nicht mehr. Der Ausbruch eines globalen Krieges scheint wahrscheinlicher denn je. Die Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie gibt wiederkehrende Muster preis. Um die Bedrohungen in dieser komplexen Welt zu verstehen, müssen wir auf die Lehren des frühen 20. Jahrhunderts blicken, das unserer Zeit auf unheimliche Weise ähnelt: Eine Zeit, in der Großmächte um regionale Dominanz rangen, Nationalismus, Populismus und Zollkriege auf dem Vormarsch waren. Scharfsinnig argumentiert Westad, dass unsere bisherigen Vorstellungen von internationaler Diplomatie nicht mehr greifen. Er plädiert für einen neuen Umgang mit Kompromissbereitschaft, nuklearer Abschreckung sowie diplomatischer Sprache und Praxis, bevor sich die alten Fehler wiederholen. Denn wer die Geschichte kennt, weiß: Der nächste Sturm kündigt sich leise an. Doch seine Wucht könnte alles übertreffen, was die Menschheit je erlebt hat.
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Mensch und Maschine – eine neue Geschichte Das menschliche Verhältnis zur Technik ist von einer bedenklichen Schieflage geprägt: Menschen erscheinen als Mängelwesen, die unnötige Fehler machen und Dummheiten begehen, während ihre Maschinen und Technologien als Überwinder ihrer Schwächen gefeiert werden. Martina Heßler erzählt die beeindruckende Geschichte dieses wirkmächtigen Gedankens, in dem sich die menschliche Fehlbarkeit hartnäckig mit technologischer Perfektion verbindet. Von Automaten in frühen Fabriken über Sicherheitsgurte, Lügendetektoren und nette Roboter bis zu Computern als Präsidentschaftskandidaten und zur Cyborg-Reparatur: Die Geschichte der technologischen Überwindung menschlicher Fehler ist eine Geschichte des Technikchauvinismus, in der wir Menschen mehr und mehr einem modernen Sisyphos ähneln – im selbst gebauten Maschinenraum unentwegt mit der Beseitigung von Fehlern und Defekten beschäftigt. Derzeit verspricht künstliche Intelligenz, die Welt zu einem besseren Ort zu machen und menschliche Grenzen zu sprengen. Wie Martina Heßler eindrucksvoll darlegt, wird aber bereits seit dem frühen 19. Jahrhundert versucht, fehlerhafte Menschen mit überlegenen Maschinen einzuhegen, zu ersetzen und zu übertreffen. Das Bild einer perfekten Maschine, die alle denkbaren Probleme lösen kann, hat seither den gesellschaftlichen Fortschritt maßgeblich geprägt. Es wird Zeit, diese unzeitgemäße Illusion zu verabschieden. „Menschen sind für die Fabrikarbeit unzureichend konstruiert.“ Der Ingenieur John Diebold über die Zukunft der Automobilindustrie, 1954 Eine Geschichte der Schattenseiten des Verhältnisses von Mensch und Maschine in der Moderne Erzählt in einer Fülle von packenden Storys: von Automaten in frühen Industriefabriken bis zur künstlichen Intelligenz von heute Der Glaube an die Überlegenheit der Technik ist eine Illusion In Wahrheit sind Mensch und Maschine in eine nicht enden wollende Sisyphusarbeit der Mängelbeseitigung verstrickt
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Von Alexander dem Großen bis Konstantin, von Buddha bis Jesus: Die erste vergleichende Universalgeschichte der Antike Von Rom bis China, von Athen bis Indien, von den Kelten bis zu den Arabern: Das bahnbrechende Panorama von Raimund Schulz bietet Globalgeschichte, wie sie noch nie erzählt wurde. Wir erleben mehr als zwei Jahrtausende wechselvolle Menscheitsgeschichte und betreten Kulturräume voller verblüffender Gemeinsamkeiten und Besonderheiten – ihren Einfluss können wir bis in die Gegenwart spüren. Die Welten Eurasiens haben Anfänge, die weit in die Vergangenheit zurückreichen: Unwirklich mutet an, dass viele große Kulturen und Reiche durch nomadische Eroberer begründet wurden, die schon in der Antike globale Handelsverbindungen über riesige Distanzen knüpften, von der Ostsee bis ans Chinesische Meer, von der Sahara bis nach Sibirien. Menschen bewegten sich auf den großen Pfaden der Welt hin und her, errichteten und zerstörten Städte und Großreiche. Herrscher und Imperien kämpften um Einflusszonen und Reichtümer. Doch auch die großen Weltreligionen nehmen ihren Anfang in der Antike. Sie sind Ausdruck einer in ganz Eurasien lebendigen Überzeugung, dass es jenseits der Welt der Menschen Mächte gibt, die man beeinflussen, aber auch fürchten musste. Asien und Europa waren bei allen Katastrophen von einem Optimismus geprägt, der dem Westen jetzt verloren geht, im Osten aber immer neue Dynamiken entfesselt. Warum ist das alles in der Antike entstanden? Wie hingen die Großreiche und Kulturen zusammen? Und inwiefern prägen uns diese Entwicklungen bis heute? Der Globalhistoriker Raimund Schulz bietet hierauf überraschende Antworten und schärft gleichzeit unser Verständnis für die Welt von heute.
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Die Geschichte der Philosophie in über 100 Porträts • Prächtig bebildertes Lesebuch über berühmte Philosoph*innen von der Antike bis heute • Von Aristoteles bis Bell Hooks: Faszinierende Lebensgeschichten bekannter Philosoph*innen • Bahnbrechende Gedanken über unsere Welt, in den aktuellen Kontext gestellt • Aufwendig ausgestattet: Mit Originalmanuskripten, Notizbüchern, Briefen und vielen Fotos Lebensbilder großer Denker und Denkerinnen Das umfangreiche Philosophie-Buch bietet einen einzigartigen Einblick in das Leben der berühmtesten Denker*innen der Welt. Es enthält die faszinierenden Lebensgeschichten von über 100 bedeutenden Philosophen und Philosophinnen – von der Antike bis zur Gegenwart. Hier erfahren Sie alles über ihre Überzeugungen, ihre bahnbrechenden Theorien und ihre Bedeutung für die Gegenwart. Von Sokrates und Platon über Kant und Nietzsche bis zu Jürgen Habermas und Judith Butler: Der Philosophie-Band zeichnet Freundschaften, Liebschaften und Rivalitäten nach, die das Leben und Werk der Philosoph*innen inspiriert und beeinflusst haben. Ein spannender und unterhaltsamer Einblick in das Leben und die Gedankenwelt berühmter Philosoph*innen. Hier wird die Geschichte der Philosophie lebendig! Von Konfuzius bis Jean-Paul Sartre: Berühmte Philosophen und Philosophinnen der Welt in über 100 faszinierenden Porträts
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WARUM RUSSLANDS IMPERIALE VERGANGENHEIT ZU EINER ANTIWESTLICHEN POLITIK FÜHRT – GESCHICHTE EINER FATALEN TRADITION Russlands imperiale Vergangenheit ist der Schlüssel, um Putins Überfall auf die Ukraine und seine anitwestlichen Obsessionen zu verstehen. Der renommierte Osteuropa-Historiker Martin Schulze Wessel stellt den Krieg in den langen Kontext der russischen Expansion nach Westen und beschreibt, wie das Ausgreifen in die Ukraine und die Teilung Polens seit dem 18. Jahrhundert einen Irrweg in der russischen Geschichte begründeten, der als "Fluch des Imperiums" bist heute fortwirkt. Dabei zeigt er, wie eine fatale Ideenwelt entstehen konnte, die noch im 21. Jahrhundert in den Köpfen der Moskauer Führung spukt. Deutschlland hat sich nach 1945 von seinem Fluch des Imperiums befreit und sich in Richtung Westen geöffnet. Russland steht dieser Weg noch bevor. Vor dem 24. Februar 2022 schien Putins Regime vielen Beobachtern vor allem am eigenen Machterhalt und der persönlichen Bereicherung interessiert zu sein. Doch der neuerliche Angriff auf die Ukraine, die Brutalität der Kriegsführung und die Hasspropaganda in den Staatsmedien lassen sich damit nicht wirklich erklären. Putin operiert in seinen Reden mit irritierenden historischen Narrativen und Argumenten. Wer seine Motivation entschlüsseln will, muss auch ein ungelöstes Identitätsproblem Russlands in den Blick nehmen, das sich aus seiner imperialen Vergangenheit speist, den Fluch des Imperiums. Daher erzählt dieses Buch die eng verflochtene Geschichte Russlands, Polens und der Ukraine seit Peter dem Großen im Kontext der internationalen Politik. Es zeigt, wie das russische Ausgreifen in die Ukraine und die Teilung Polens Pfadabhängigkeiten produzierten, die als strukturelles Erbe bis heute prägend sind. Dabei geht es nicht nur um imperiale Herrschaftsansprüche, sondern auch um einen ideologisch aufgeladenen Ost-West-Konflikt, der sich bereits im 19. Jahrhundert herausbildete, und in dem Deutschland lange auf Seiten Russlands stand. Was Deutschland nach 1945 gelang, steht Russland noch bevor: die Abkehr vom Imperium. Nominiert für den Deutschen Sachbuchpreis 2023 Historische Erklärungen für Russlands Angriffskrieg Die imperiale Vergangenheit wirkt fort Moskaus Expansion in Richtung Westen seit dem 18. Jahrhundert und die Folgen Putins antiwestliche Haltung und ihre Wurzeln in der russischen Geschichte
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Warum Russlands imperiale Vergangenheit zu einer antiwestlichen Politik führt - Geschichte einer fatalen Tradition Russlands imperiale Vergangenheit ist der Schlüssel, um Putins Überfall auf die Ukraine und seine antiwestlichen Obsessionen zu verstehen. Der renommierte Osteuropa-Historiker Martin Schulze Wessel stellt den Krieg in den langen Kontext der russischen Expansion nach Westen und beschreibt, wie das Ausgreifen in die Ukraine und die Teilungen Polens seit dem 18. Jahrhundert einen Irrweg in der russischen Geschichte begründeten, der als «Fluch des Imperiums» bis heute fortwirkt. Dabei zeigt er, wie eine fatale Ideenwelt entstehen konnte, die noch im 21. Jahrhundert in den Köpfen der Moskauer Führung spukt. Deutschland hat sich nach 1945 von seinem Fluch des Imperiums befreit und sich in Richtung Westen geöffnet. Russland steht dieser Weg noch bevor. "Martin Schulze Wessels meisterhafte Darstellung der neuzeitlichen russischen Geschichte markiert eine Zeitenwende der Osteuropa-Historiografie." Andrii Portnov, Süddeutsche Zeitung Der SPIEGEL-Bestseller jetzt als Taschenbuch War nominiert für den Deutschen Sachbuchpreis 2023 "Eine beklemmende Geschichtsstunde, die die Augen öffnet für das Gedankengut Putins und seines Regimes, für die Verachtung einer westlichen, diversen Zivilgesellschaft." Aus der Begründung der Jury für die Nominierung zum Deutschen Sachbuchpreis
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Zerstört, geteilt, geeint, zwischen Taumel und Triumph: Die Geschichte Europas wie Timothy Garton Ash sie erlebt hat. Timothy Garton Ash ist leidenschaftlicher Europäer. Schon vor 1989 wollte er sich nicht mit der Teilung des Kontinents abfinden, bis zuletzt kämpfte er gegen den Brexit. Nun schreibt er seine ganz persönliche Geschichte Europas, die 1945 mit der Stationierung seines Vaters als Besatzungssoldat in Deutschland beginnt. Er erzählt von Freunden wie Václav Havel, erinnert sich an den Mauerfall, berichtet vom Jugoslawienkrieg, der Eurokrise und dem Flüchtlingsdrama und liefert eine scharfe, eindringliche Analyse der neuesten europäischen Geschichte. Der Angriff auf die Ukraine zeigt, wie dringend wir einen freien und geeinten Kontinent brauchen – niemand verkörpert diese Idee überzeugender als Timothy Garton Ash.
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So ein Pech! - Eine liebenswerte Bilderbuchgeschichte über den Bären und seine verflixte Pechsträhne für Kinder ab 3 Jahren - Den lustigen Bären, dem ein Missgeschick nach dem anderen passiert, muss man einfach mögen - Alles wird gut: So wird vermeintlich großer Kummer ganz schnell wieder klein - Tolles Extra: mit kostenloser Hörversion, die per QR-Code abgespielt werden kann Kopf hoch, lieber Bär! Bei Bär geht heute einfach alles schief: Erst zieht er sich beim Brennholzsammeln einen schmerzhaften Splitter in die Tatze. Dann fällt ihm ein Baumstamm auf den Kopf. Und als es auch noch zu regnen beginnt, stolpert er in eine riesige Pfütze. Verzweifelt klagt er dem Frosch sein Leid. Der zeigt ihm, dass viele Dinge manchmal schlimmer aussehen, als sie wirklich sind. Und so wird es doch noch ein richtig schöner Tag für Bär und seine Freunde. Duncan Beedie erzählt eine Freundschaftsgeschichte voller Witz und Wärme. Seine grandiosen Illustrationen und kuriosen Ideen bringen einfach alle zum Schmunzeln. Und das Beste: Mit der kostenlosen Hörversion, die ganz einfach über einen QR-Code im Buch abgespielt werden kann, können Kinder sich die schöne Geschichte jederzeit und überall vorlesen lassen. Ein grenzenloser Vorlesespaß für die ganze Familie! So ein verflixter Tag! Ein lustiges Bilderbuch über das Pechhaben für Kinder ab 3 Jahren.
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Action-geladene Zeitreise zu den ersten Olympischen Spielen • Geschichte trifft Fantasy: mit den Zeit-Agenten zu historischen Schauplätzen reisen • Spannende Abenteuergeschichte kombiniert mit geschichtlichen Fakten • Lesespaß und -förderung mit vielen Schwarz-Weiß-Illustrationen und interaktiven Extras wie Sachseiten, Quiz und Glossar Reise durch die Zeit: Mit den Zeit-Agenten wird Geschichte erlebbar Wenn die Uhren rückwärts laufen, wissen die Zeit-Agenten: Ein neues Abenteuer ruft! In dieser fesselnden Kinderbuch-Reihe begleiten Erstleser*innen ab 7 Jahren die Zeit-Agenten zu den bedeutendsten Momenten der Geschichte. Mit Mut und Geschick müssen die acht Kinder die fiesen Pläne von Bösewicht Mora durchkreuzen, der quer durch alle Jahrhunderte für Chaos sorgt. Jede Reise bietet Grundschulkindern faszinierendes Geschichtswissen und ein actionreiches Katz-und-Maus-Spiel zwischen den Zeit-Agenten und Mora – unterstützt durch Illustrationen, ein Glossar, das schwierige Begriffe einfach erklärt, und ein Quiz, um gelerntes Wissen zu checken. In diesem spannenden Buch zum Lesen-Üben werden Rosa und Paul ins antike Griechenland geschickt: Der Olivenkranz, mit dem der Sieger der Olympischen Spiele gekürt werden soll, ist spurlos verschwunden. Können die Zeit-Agenten den Streit zwischen Athen und Sparta beenden und den Lauf der Geschichte bewahren? Begleitet die mutigen Zeit-Agenten auf ihren abenteuerlichen Zeitreisen zu den wichtigsten Ereignissen der Geschichte! Dieser Band ist Teil der Reihe „Die Zeit-Agenten“. Jeder Band ist in sich abgeschlossen, sodass sie in beliebiger Reihenfolge gelesen werden und die Kinder ihre Lieblingsthemen auswählen können.
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Action-geladene Zeitreise ins historische New York: • Geschichte trifft Fantasy: mit den Zeit-Agenten zu historischen Schauplätzen reisen • Spannende Abenteuergeschichte kombiniert mit geschichtlichen Fakten • Lesespaß und -förderung mit vielen Schwarz-Weiß-Illustrationen und interaktiven Extras wie Sachseiten, Quiz und Glossar Reise durch die Zeit: Mit den Zeit-Agenten wird Geschichte erlebbar Wenn die Uhren rückwärts laufen, wissen die Zeit-Agenten: Ein neues Abenteuer ruft! In dieser fesselnden Kinderbuch-Reihe begleiten junge Leser*innen ab 7 Jahren die Zeit-Agenten zu den bedeutendsten Momenten der Geschichte. Mit Mut und Geschick müssen die acht Kinder die fiesen Pläne von Bösewicht Mora durchkreuzen, der quer durch alle Jahrhunderte für Chaos sorgt. Jede Reise bietet Grundschulkindern faszinierendes Geschichtswissen und ein actionreiches Katz-und-Maus-Spiel zwischen den Zeit-Agenten und Mora – unterstützt durch Illustrationen, ein Glossar, das schwierige Begriffe erklärt, und ein Quiz, um gelerntes Wissen zu checken. Dieses spannende Zeitreise-Buch führt die Zeit-Agenten Lucas und Sarah ins New York des Jahres 1892, wo sie die gestohlene Röntgenmaschine des berühmten Erfinders Nikola Tesla wiederfinden müssen. Begleite die mutigen Zeit-Agenten auf ihren abenteuerlichen Zeitreisen zu den wichtigsten Ereignissen der Geschichte! Dieser Band ist Teil der Reihe „Die Zeit-Agenten“. Jeder Band ist in sich abgeschlossen und kann in beliebiger Reihenfolge gelesen werden, damit die Kinder ihre Lieblingsthemen auswählen können.
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Die inspirierendsten Freiheitskämpferinnen der Weltgeschichte Auf der ganzen Welt kämpfen Frauen seit Jahrhunderten für Gleichberechtigung, Demokratie, Freiheit und Bürgerrechte. Die Historikerin Alexandra Bleyer erzählt die inspirierenden Geschichten so unterschiedlicher Persönlichkeiten wie Olympe de Gouges und Sojourner Truth, Emily Davison und Bertha von Suttner, Rosa Luxemburg und Alexandra Kollontai und nimmt ihre Leser:innen mit auf eine faszinierende Reise vom 18. bis ins 20. Jahrhundert. Die wichtigsten Freiheitskämpferinnen aus allen fünf Kontinenten Ein Buch für alle, denen die Demokratie am Herzen liegt Faszinierende Porträts, verfasst von einer ausgewiesenen Historikerin
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Das unbekannte Ende der Naziherrschaft
Der packende Schlusspunkt des »Dritten Reiches« – dramatische Wochen zwischen Diktatur und Befreiung
Das »Dritte Reich« ist gefallen – doch die Geschichte steht nicht still. In Flensburg kreuzen sich die Wege von Agenten, Überlebenden und alten Eliten. Zwischen zerfallender Macht und zaghaftem Aufbruch wird verhandelt, getäuscht, geschwiegen – und der Grundstein für erstaunliche Karrieren gelegt. Dies ist die spannende Geschichte einer Zwischenzeit, in der die Konturen der heutigen Welt bereits erkennbar sind.
Nach der bedingungslosen Kapitulation tagt in Flensburg die letzte nationalsozialistische Reichsregierung. Großadmiral Karl Dönitz inszeniert sich als legitime Übergangsinstanz. Die Alliierten dulden das Schauspiel – vorerst. So entsteht für wenige Wochen eine Zwischenzeit voller überraschender Neuanfänge: Albert Speer beginnt hier mit der Konstruktion seines Mythos vom unpolitischen Experten. Die Pilotin Beate Uhse legt den Grundstein für den größten Erotik-Konzern der Welt. Der britische Geheimdienstoffizier Ian Fleming sammelt Eindrücke, Figuren und Motive – für das, was später James Bond werden soll. Auch der junge Siegfried Unseld gehört zur Szenerie – er wird einer der bedeutendsten Verleger der Bundesrepublik. Im Norden kreuzen sich die Wege von Tätern, KZ-Häftlingen und Mitläufern. Es ist eine Zeit zwischen Kontinuität, Abrechnung und Neuanfang – in erstaunlichen Konstellationen. In ihrer packenden Darstellung schildert Svenja Falk diese kaum bekannte Übergangszeit auf Basis erstmals ausgewerteter Quellen – und zeigt, wie sich in diesen Tagen bereits die großen Linien der Nachkriegszeit abzeichnen.
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Die wahre Geschichte von einem Versprechen, das stärker ist, als der Hass und das Vergessen 116927: Die Nummer, die Albrecht Weinberg noch immer auf seinem Unterarm trägt, mit 99 Jahren, ist mit den Jahrzehnten verblasst. Glasklar dagegen sind seine Erinnerungen. An seine Jugend, das Aufkommen der Nazis, an Freunde, die plötzlich keine mehr waren, daran, wie er seine Familie verlor. Und an Friedel. Seine Schwester, mit der er sich das Versprechen gab, sie würden für immer aufeinander achtgeben. Gemeinsam entkommen sie dem Holocaust und emigrieren in die USA. Jahrzehnte später, als es Friedel schlechter geht, reisen die beiden wieder zurück nach Deutschland. Dort begleitet Albrecht seine Schwester bis zu ihrem Tod und lernt dabei deren Pflegerin Gerda kennen. Erst vor ihr öffnet sich Albrecht und beginnt, Gerda von seinem Leben zu berichten. Er erzählt von seiner Geschichte. Von seinem Glauben an das Gute, trotz allem. Und von dem Versprechen zu überleben. Damit die Erinnerung weiterlebt. Mit Bildteil.
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Wie ein Satzzeichen die Welt bewegte ... Kaum ein anderes Zeichen erregt unsere Gemüter wie das Ausrufezeichen. Ein Pathossymbol, das uns jubeln und wüten lässt, uns warnt und motiviert – und trotzdem wird es als »schreiendes« Symbol verkannt oder fällt populistischen Machtspielen zum Opfer. Die Literaturwissenschaftlerin Florence Hazrat befreit das Ausrufezeichen aus den staubigen Schubladen der Grammatik und geht seiner Bedeutung als universelles, politisches und menschliches Phänomen auf den Grund. Wie konnte es sich seit seiner Erfindung vor 600 Jahren in Florenz über alle Kulturen hinweg durchsetzen? Wo hat es den Lauf unserer Geschichte entscheidend verändert, und wie prägt es unseren Alltag, unsere Kunst und Kultur bis heute? Und warum reiben sich bis heute ganze Generationen an ihm auf? Hazrat erzählt von der Macht, Geschichte und Zukunft eines Zeichens, das es uns auf wundersame Weise ermöglicht, echte Gefühle und körperlichen Ausdruck in unsere Schriftsprache zu legen und nachzuempfinden – eine Eigenschaft, die in unseren postfaktischen Zeiten wichtiger ist denn je! »Florence Hazrats flottes, vergnügliches und schelmisches Buch ist weniger ein Loblied als vielmehr eine Aufforderung, sich von den Vorschriften der Sprachpolizei zu verabschieden und den Sinn für das Wunderbare wiederzuerwecken.« The Times »Ein kurzes Buch mit einem großen Standpunkt« Kirkus Reviews »Dieses schmale Buch ist so satt an interessanten Fakten und Ideen, dass die meisten Leser am Ende einfach nur ›Wow!‹ sagen werden.« Booklist »Florence Hazrats scharfsinnige Analyse ist von einer überzeugenden Sprachphilosophie getragen.« Publishers Weekly
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Sklaverei ist ein globales Phänomen, das uns bis heute begleitet und dessen Geschichte, die eng mit der des Kolonialismus verknüpft ist, bei Weitem noch nicht aufgearbeitet ist. Paulin Ismard hat Großes geleistet, indem er über 50 Historiker:innen und Soziolog:innen aus mehr als 15 Ländern zusammengebracht hat, die hiermit erstmals ein allumfassendes Werk zum Thema vorlegen. Sklaverei, von Gewalt begleitete Ausbeutung von Menschen durch andere Menschen, ist etwas, das sich durch die Menschheitsgeschichte zieht und bis heute existiert. Die Historiker:innen gehen der Geschichte der Sklaverei nach: ihrer Anfänge in der Vorgeschichte, ihrer Etablierung in den alten Hochkulturen, der Erfindung des Sklavenhandels im antiken Griechenland, der Sklaverei als Selbstverständlichkeit im alten Rom, dem Umgang von Judentum, Christentum und Islam mit der Sklavenhaltung, dem allmählichen Übergang von Sklavenhaltung zu anderen Formen der Knechtschaft im europäischen Mittelalter, der Belebung des Sklavenhandels und der Sklavenhaltung mit der europäischen Kolonialisierung in Asien, Afrika und Amerika, der großen Zeit des transatlantischen Sklavenhandels bis weit ins 19. Jahrhundert. Und sie sparen dabei weder die Sklaverei in China, in Korea oder in der islamischen Welt aus. Sie vergleichen die vielfältigen Formen der Sklaverei, der Lebensverhältnisse der Versklavten wie der Sklavenhalter an verschiedenen Orten zu verschiedenen Zeiten, der wirtschaftlichen und sexuellen Ausbeutung, aber auch die Regeln, die immer wieder von Staat oder Religion aufgestellt wurden. Sie untersuchen auch die Formen des Widerstands der Versklavten und die Methoden, diesen zu brechen. Dabei versuchen sie immer wieder zu definieren, was genau Sklaverei bedeutet, wo die Grenzen zwischen Sklaverei und anderen Formen der Ausbeutung von Menschen durch Menschen verlaufen, wobei sie feststellen, dass der Rassismus, die Behauptung, dass Angehörige von Menschengruppen einen unterschiedlichen Wert haben, ein Ergebnis der Sklaverei ist und dass es durchaus moderne Formen der Versklavung gibt. Schließlich gehen sie auch auf das Erbe ein, das namentlich die transatlantische Sklaverei hinterlassen hat, die alten Traumata, Rachewünsche hier und Schuldgefühle da, ein Erbe, das in diesen Tagen an vielen Orten der Welt wieder ins allgemeine Bewusstsein gerückt ist.
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Eine ganz andere Geschichte der Antike 1200 Jahre Antike eine goldene Zeit voller Weisheit, Schönheit, Tugend? Fehlanzeige! Stattdessen munteres Morden der Griechen und Römer vom Olymp bis zum Forum. Mit diesem herrlich respektlosen Buch führen uns Michael Sommer und Stefan von der Lahr raus aus der historischen Komfortzone und rein in eine Geschichte von Menschen, denen Sie besser nicht im Dunkeln begegnen Wer heute staunend vor der Akropolis in Athen oder den betörenden Fresken von Pompeji steht, übersieht leicht die breite Blutspur, die Griechen und Römer durch die Geschichte gezogen haben. Zwar grüßen aus der Vergangenheit klangvolle Namen wie Achill oder Romulus, Perikles oder Alexander, Caesar oder Augustus. Doch das Geschäft dieser und vieler anderer Herren war nicht zuletzt das Morden im Großen und im Kleinen: im Krieg und an politischen Gegnern, ja sogar an Freunden, wenn sie sich gar zu eigensinnig verhielten. Aber, aber hat man damals nicht die Demokratie erfunden und eine Republik gegründet? Wer glaubt, dass Demokraten und Republikaner keine blutigen Eroberer sein konnten und davor haltmachten, den Freiheitsdrang von Zehntausenden gewaltsam zu unterdrücken, der irrt. Höchste Zeit für eine andere Geschichte der Antike! Von der Eroberung Trojas bis zum Fall Roms: Michael Sommer und Stefan von der Lahr erzählen uns die ganze verdammte Wahrheit, faktentreu, farbecht und ohne Tabus.
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"KEINE GESCHICHTE DIESER JÜDISCHEN KATASTROPHE KOMMT AN VEIDLINGERS AUSSERGEWÖHNLICHES BUCH HERAN." TIMOTHY SNYDER Zwischen 1918 und 1921 werden in der Ukraine über 100 000 Juden von Bauern, Städtern und Soldaten ermordet, die sie für die Russische Revolution und deren Folgen verantwortlich machen. Ganz normale Bürgerinnen und Bürger berauben plötzlich ihre jüdischen Nachbarn, brennen ihre Häuser nieder, zerreißen ihre Tora-Rollen, missbrauchen sie sexuell und töten sie. Der Holocaust-Historiker Jeffrey Veidlinger hat diese Welle genozidaler Gewalt rekonstruiert, bei der ganz unterschiedliche Gruppen von Menschen alle zu demselben Ergebnis kamen – dass die Ermordung von Juden eine akzeptable Antwort auf ihre Probleme sei. Als die Gewalt in die Kleinstadt Slovetschno kam, ist Rosa Zaks erst sieben Jahre alt. Doch sie wird ihr Leben lang nicht vergessen können, wie sie und ihre Geschwister mitten in der Nacht von der Mutter geweckt und auf den Dachboden des Nachbarhauses gebracht wurden. Aus ihrem Versteck müssen die Kinder mit ansehen, wie ein Pogrom gegen die jüdischen Bewohner des Ortes entfesselt wird... Anhand von lange vernachlässigtem Archivmaterial, darunter Tausende neu entdeckte Zeugenaussagen, Prozessakten und offizielle Anordnungen, zeigt der renommierte Historiker Jeffrey Veidlinger, warum die Pogrome in Osteuropa eine Art Vorgeschichte des Holocaust bilden. Das überaus differenzierte Bild dieser heute weitgehend in Vergessenheit geratenen Ereignisse, das durch die Geschichten von Überlebenden, Tätern, Mitarbeitern von Hilfsorganisationen und Regierungsvertretern entsteht, verdeutlicht, warum die Juden "mitten im zivilisierten Europa" in akuter Gefahr waren, vernichtet zu werden - und ganz Europa davon wusste. Die entfesselte Gewalt gegen die jüdische Bevölkerung in der Zeit von 1918 bis 1921 Die Vorgeschichte des Massakers von Babyn Jar 1941 Für alle Leser:innen von Timothy Snyder, "Bloodlands"
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LADY EMPIRE, CAPTAIN DOLLAR, Dr. RELIGION: SAPIENS UND DIE MASTER OF HISTORY Was sind die Triebkräfte der Geschichte? Was eint, was spaltet die Menschheit? Nach der landwirtschaftlichen Revolution besaßen die Sapiens die Mittel, um mächtige Königreiche und große Kulturen zu erschaffen. Doch was passierte, wenn diese Zivilisationen aufeinandertrafen? Sie führten Kriege, sie trieben Handel, und sie tauschten Wissen aus. Vor allem aber verschmolzen sie miteinander, bis aus den vielen unabhängigen Welten der Frühzeit die ein Welt der Gegenwart wurde. Wer aber waren die Akteure in diesem Spiel der Welten? Wer ist der Master of History? In einer Gameshow treten Lady Empire, Captain Dollar und andere gegeneinander an und liefern in ihren Plädoyers einen unterhaltsamen Durchgang durch die Geschichte unserer Spezies. Nach ihren Abenteuern in den ersten beiden Bänden treffen wir Yuval, die Professorinnen Saraswati und Yoshita sowie Pater Klüg jetzt in der Jury einer großen Quiz-Show wieder: Master of History. Wer zieht die Fäden der Geschichte? Verschiedene Kandidatinnen und Kandidaten treten gegeneinander an, doch wer wird gewinnen? Mr. Zufall? Clashwoman? Lady Empire? Captain Dollar? Oder Skyman? Fiebern Sie mit, wenn Yuval Noah Harari Sie in seiner unnachahmlichen Weise in die Geschichte unserer Spezies entführt. Seien Sie mit dabei, wenn Billus und Cynthia im Circus Maximus aufs falsche Pferd setzen und Captain Dollar einen sumerischen Vorarbeiter Bitcoins anzudrehen versucht. Erleben Sie eine Liveschalte ins Jahr 1291, mitten hinein ins belagerte Akkon, und betrachten Sie die Weltgeschichte aus einer fliegenden Untertasse. Erfahren Sie, warum das Publikum Lady Empire zu Unrecht ausbuht und Osama bin Laden die USA für den Satan hielt, aber dennoch gerne ihre Dollars nahm. Auch dieser Band steckt wieder voller lustiger Ideen, überraschender Erkenntnisse und bereichernder Einsichten. Wer wird die Jury überzeugen? Eines sei vorab verraten: Es bleibt bis zuletzt spannend! "Packend wie eine gelungene Streaming-Staffel." SPIEGEL Plus Band 1 & 2 150.000 verkaufte Exemplare Was passiert, wenn fremde Kulturen aufeinander treffen – Yuval Noah Harari über die Triebkräfte der Geschichte Weltgeschichte in unterhaltsam Vom erfolgreichsten Sachbuchautor der Welt Funktioniert als Einzeltitel ohne Kenntnis der anderen Bände
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Das neue Buch des Bestsellerautors: Wie Informationsnetzwerke unsere Welt geschaffen haben und sie jetzt zu zerstören drohen In den letzten 100 000 Jahren hat die Menschheit enorme Macht erlangt. Doch trotz all unserer Entdeckungen, Erfindungen und Eroberungen befinden wir uns heute in einer existenziellen Krise. Die Welt steht am Rande des ökologischen Zusammenbruchs. Zuhauf werden Falschinformationen verbreitet. Und wir stürzen uns kopfüber in das Zeitalter der künstlichen Intelligenz – ein neues Informationsnetzwerk, das uns auszulöschen droht. Wenn wir so klug sind, warum sind wir dann so selbstzerstörerisch? »Nexus« zeigt, wie der Informationsfluss uns und unsere Welt geformt hat. Yuval Noah Harari nimmt uns mit von der Steinzeit und biblischen Zeiten über die frühneuzeitlichen Hexenverfolgungen, den Stalinismus und den Nationalsozialismus bis zum Wiederaufleben des Populismus in der heutigen Zeit. Dabei lenkt er unseren Blick auf die komplexe Beziehung zwischen Information und Wahrheit, Bürokratie und Mythologie, Weisheit und Macht. Er erkundet, wie verschiedene Gesellschaften und politische Systeme Informationen genutzt haben, um ihre Ziele zu erreichen – zum Guten wie zum Schlechten. Und er befasst sich mit den drängenden Entscheidungen, vor denen wir heute stehen, da nicht-menschliche Intelligenz unsere Existenz bedroht. Informationen sind nicht der Rohstoff, aus dem die Wahrheit ist, aber auch nicht einfach nur eine Waffe. »Nexus« erkundet den hoffnungsvollen Mittelweg zwischen diesen Extremen und zeigt, wie sich unser gemeinsames Menschsein wiederentdecken lässt. »Der große Denker unserer Zeit« – The Times über 21 Lektionen für das 21. Jahrhundert »Interessant und provokativ« – Barack Obama über Eine kurze Geschichte der Menschheit »Einer meiner Lieblingsschriftsteller und -denker« – Natalie Portman über Eine kurze Geschichte der Menschheit »Fegt die Spinnweben aus dem Gehirn... Strahlt Kraft und Klarheit aus« – Sunday Times über Eine kurze Geschichte der Menschheit »Es hat meine Sicht auf unsere Spezies und unsere Welt verändert« – Guardian über Eine kurze Geschichte der Menschheit
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Kein anderes Land des islamischen Orients hat eine ähnlich eigenständige Geschichte und Kultur aufzuweisen wie Persien, das unter den verschiedensten Herrschern und Dynastien seine Eigenheiten- teils aus vorislamischer Zeit- bewahren konnte. Zu den Besonderheiten gehört auch das Bekenntnis zum schiitischen Islam, der seit 1501 Staatsreligion ist. Im 20. Jahrhundert entging das Land, anders als viele andere Länder des Vorderen Orients, einer länger andauernden Beherrschung durch europäische Kolonialmächte und konstituierte sich 1979 zur Islamischen Republik. Monika Gronke erzählt anschaulich und lebendig die Geschichte des Landes von der Islamisierung im 7. Jahrhundert bis zur Gegenwart und zeigt, welche kulturellen, religiösen und gesellschaftlichen Entwicklungen, die Geschichte Irans geprägt und das kulturelle Selbstverständnis der Iraner geformt haben.
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Von der kleinen Qualle, die nach ihrem Herzen sucht POCH POCH! Nanu, was ist denn das? Im großen, weiten Meer hört die kleine Qualle plötzlich ein Pochen – ein Herzschlag, erklärt ihr der Fisch und lässt sie bei sich lauschen. Nur bei ihr selbst hört sie nichts. Neugierig macht sie sich auf die Reise und trifft allerlei Meerestiere und ihre Herzen, von der Robbe über den Wal bis zum Oktopus, der sogar drei Herzen hat! Was stimmt bloß nicht mit ihr? Ein herzerwärmendes Vorlesebuch ab 3 Jahren, das Kinder bestärkt und ermutigt, an ihre ganz eigene Einzigartigkeit zu glauben. Eine Vorlesegeschichte mit viel Herz - Stimmungsvoll illustriert: Eine süße Bilderbuchgeschichte zum Immer-wieder-Vorlesen - Die Reise einer Qualle, die an sich zweifelt: Haben etwa alle Tiere Herz, nur sie nicht? - Zauberhafte Unterwasserwelt: Wunderschöne Bilder im Collage-Stil nehmen Kleinkinder mit auf eine Reise durch den Ozean - Extra herzliches Sachwissen: Vom Oktopus mit seinen drei Herzen bis zum Wal, dessen Herzschlag drei Kilometer weit zu hören ist Ermutigt Kinder, immer sie selbst zu sein Die kleine Qualle ist traurig, denn sie hat kein Herz. Ist sie etwa weniger wert? Dieses liebevoll illustrierte Mutmachbuch zum Vorlesen zeigt, wie einzigartig und besonders jedes Lebewesen ist – ob mit oder ohne Herz. Der besondere Collage-Stil fängt das glitzernde und farbenfrohe Unterwasserleben auf bezaubernde Weise ein. Extra-Seiten mit faszinierenden Fakten und tollen Infografiken zu den Herzen verschiedener Lebewesen machen dieses künstlerische Bilderbuch ab 3 zum perfekten Geschenk für Kleinkinder, die Tiere und besondere Gute-Nacht-Geschichten lieben. Geht ganz sicher ans Herz: Eine zauberhaft illustrierte Bilderbuch-Geschichte zum Vorlesen und Immer-wieder-neu-Entdecken.
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Teilen macht Freude! - Herzerwärmende Bilderbuchgeschichte über das Teilen für Kinder ab 24 Monaten - Liebenswerte Charaktere: Bär Toni und Vogel Lou erleben Situationen, die Kinder aus ihrem Alltag kennen - Charmant erzählt und farbenfroh illustriert von Jonny Lambert - Für kleine Kinderhände: dicke Pappseiten und handliches Format - Geprüfte Qualität: Das Buch unterliegt strengen Sicherheitsanforderungen und regelmäßigen Kontrollen nach der EU-Spielzeugsicherheitsrichtlinie Lieber zusammen als alleine Der Winter steht vor der Tür. Bär Toni macht sich Sorgen, ob er genug zu essen hat. Er sammelt jede Menge Beeren und lässt kaum etwas für die anderen Tiere übrig. Doch als er mit seinen Vorräten in seiner Höhle sitzt, merkt er, dass es viel schöner und wichtiger ist, mit seinen Freunden zu teilen, als allein zu sein. Der liebenswerte Bär Toni und seine lustige Vogelfreundin Lou sind die Helden dieser Pappbilderbuch-Reihe. Gemeinsam machen sie Erfahrungen, mit denen sich Kinder ab 2 Jahren gut identifizieren können. Die lebensnahen Geschichten nehmen die Gefühle der Kinder ernst und fördern die Empathie. Mit seinen sympathischen Charakteren und farbenfrohen Naturszenen trifft Jonny Lambert direkt ins Herz und bezaubert Groß und Klein. Perfekt für kuschelige Vorlesestunden oder als Gute-Nacht-Geschichte. Ein wunderbarer Einstieg in die Welt des Lesens! Mit seinen Freunden teilt man am liebsten: eine herzerwärmende Vorlesegeschichte mit dem Bären Toni und seiner Freundin Lou über das Teilen für Kinder ab 2 Jahren. Das Buch ist Teil der Reihe „Toni & Lou“.
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Übung macht den Meister - Erste Bilderbuchgeschichte für Kinder ab 24 Monaten über das Hinfallen und Wiederaufstehen - Liebenswerte Charaktere: Bär Toni und Vogel Lou erleben Situationen, die Kinder aus ihrem Alltag kennen - Charmant erzählt und farbenfroh illustriert von Jonny Lambert - Für kleine Kinderhände: dicke Pappseiten und handliches Format - Geprüfte Qualität: Das Buch unterliegt strengen Sicherheitsanforderungen und regelmäßigen Kontrollen nach der EU-Spielzeugsicherheitsrichtlinie Nur nicht aufgeben! Bär Toni will Fahrradfahren lernen. Doch bei der ersten Fahrt fällt er sofort hin. Jetzt hat er keine Lust mehr. Lou ermutigt ihn, es noch einmal zu versuchen. Toni traut sich und übt weiter - mit Erfolg! Nun können sie mit allen Tieren eine Radtour durch den Wald machen. Der liebenswerte Bär Toni und seine lustige Vogelfreundin Lou sind die Helden dieser Pappbilderbuch-Reihe. Gemeinsam machen sie Erfahrungen, mit denen sich Kinder ab 2 Jahren gut identifizieren können. Die lebensnahen Geschichten nehmen die Gefühle der Kinder ernst und fördern die Empathie. Mit seinen sympathischen Charakteren und farbenfrohen Naturszenen trifft Jonny Lambert direkt ins Herz und bezaubert Groß und Klein. Perfekt für kuschelige Vorlesestunden oder als Gute-Nacht-Geschichte. Ein wunderbarer Einstieg in die Welt des Lesens! Etwas Neues lernen ist nicht leicht: Eine liebevolle Vorlesegeschichte mit dem Bären Toni und seiner Freundin Lou, die Kinder ab 2 Jahren ermutigt, nicht so schnell aufzugeben. Dieses Buch ist Teil der Reihe „Toni & Lou“.
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Sehnsucht nach einem goldenen Zeitalter?
Warum sehnen wir uns nach der »guten alten Zeit«? Agnes Arnold-Forster führt uns auf eine faszinierende Reise durch die Geschichte der Nostalgie – von ihrer »Entdeckung« im 17. Jahrhundert in der Schweiz, wo sie als Krankheit galt, bis zu ihrer modernen Rolle als Marketing- und Politikinstrument. Die renommierte Historikerin zeigt, wie Nostalgie Ängste spiegelt, Erinnerungen prägt und uns zugleich bei heutigen Herausforderungen hilft. Ein Buch für alle, die verstehen wollen, warum uns die Vergangenheit nie loslässt.
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Die bezaubernde Geschichte einer lebensverändernden Begegnung von Mensch und Tier »Mit lyrischer Zärtlichkeit geschrieben ... ein wunderschönes Buch.« Angelina Jolie »Ein umwerfendes Buch. Es regt zum Nachdenken darüber an, wie wir die natürliche Welt um uns herum so oft ausblenden. Chloe Dalton verbindet ... die Leser mit der Wildnis, die wir Menschen einst so gut kannten.« Matt Haig »Dies ist eine große und wichtige Geschichte für unsere Zeit.« Michael Morpurgo »Ein Liebesbrief an die Natur.« The Times »Daltons klare, umsichtig geschriebene Prosa [sorgt …] für ein wenig Trost in einer Welt, die sich nun in einem noch hektischeren Zustand befindet.« The New York Times Stellen Sie sich vor, Sie könnten ein Hasenbaby halten und mit der Flasche füttern. Es lebte unter Ihrem Dach, räkelte sich nachts auf dem Boden Ihres Schlafzimmers. Nach über zwei Jahren eilt es immer noch vom Feld herbei, wenn Sie es rufen. Genau das ist Chloe Dalton passiert. »Hase und ich« erzählt diese wahre, herzerwärmende Geschichte einer außergewöhnlichen Freundschaft zwischen einer Frau und einem Feldhasen. Während des Corona-Lockdowns zieht sich die vielbeschäftigte Chloe aufs Land zurück. In der Nähe ihres Hauses findet sie eines Tages einen verwaisten Junghasen – allein und nicht größer als ihre Handfläche. Sie nimmt ihn zu sich, versorgt ihn und beschließt nach anfänglichem Zögern, den Hasen aufzuziehen und seine Rückkehr in die Wildnis vorzubereiten: Doch »Hase«, wie ihn Chloe nennt, bleibt bei ihr – zu seinen eigenen Bedingungen. Er ist nicht zahm, lässt sich nicht streicheln und liebt seinen Freiraum. Wir werden Zeugen eines unwahrscheinlichen Bandes von Vertrauen, geschildert mit einer einnehmenden Stille, Gefühl und Respekt vor einem wilden Geschöpf der Natur. Mehr als ein Memoir ist diese Geschichte ein lebensphilosophisches Meisterwerk, das über das Miteinander von Mensch und Tier nachdenkt, eingebettet in eine wunderschöne, nahezu poetische Sprache.
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Die amerikanische Verfassung gehört zu den ältesten der Welt und ist die wichtigste von allen, denn sie definiert bis heute die Grundsätze und Regeln, nach denen der immer noch mächtigste Staat der Welt seit rund 250 Jahren regiert wird. Aber sie ist auch besonders schwer zu ändern. Damit schiebt sie allzu spontanen Eingriffen einen Riegel vor, blockiert aber auch überfällige Reformen. Jill Lepore, Amerikas glanzvollste Historikerin, beschreibt die politischen Kämpfe um diese Verfassung von den frühesten Entwürfen bis in unsere Tage, in denen Präsident Trump dabei ist, das ganze politische System aus den Angeln zu heben. Ob es die Sklaverei ist, das Recht auf Abtreibung oder auf Waffenbesitz - Lepore verwandelt die Verfassungsgeschichte in ein großes historisches Drama um Recht, Macht und Freiheit. Wer verstehen will, aus welchen Tiefen der Geschichte die heutigen Konflikte entspringen, der muss dieses grandiose Buch lesen.
Am berühmten "Fourth of July" feiern die USA den 250. Jahrestag ihrer Unabhängigkeitserklärung. Doch das Land ist gespalten wie nie zuvor, und sein egomaner Präsident betreibt den Umbau der Republik zu einem autoritär regierten Staat. Da kommt das furiose neue Buch von Jill Lepore gerade zur rechten Zeit. Die Bestsellerautorin und Harvard-Professorin erzählt darin die Geschichte der USA im Spiegel ihrer Verfassung - all die Kämpfe um das "wahre" Amerika, die bis heute anhalten. Akribisch recherchiert und großartig geschrieben, hat Lepore das wohl außergewöhnlichste Buch über die Geschichte einer Verfassung vorgelegt, das jemals geschrieben wurde.
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MIT DIKTATOREN REDEN. EINE ANDERE GESCHICHTE DER BUNDESREPUBLIK Der Umgang mit Diktatoren hat die bundesdeutsche Demokratie von Anfang an herausgefordert. Frank Bösch zeigt auf der Grundlage umfassender Archivrecherchen, welche Interessen dabei aufeinandertrafen und was in den Hinterzimmern besprochen und angebahnt wurde. Mit den Regierungen wandelte sich der Austausch mit Autokratien in Südamerika, Ostasien oder im Ostblock. Durch gesellschaftlichen Protest gewannen Werte und Sanktionen allmählich an Bedeutung. Doch der wirtschaftsorientierte Pragmatismus blieb, wie Frank Bösch anschaulich zeigt, das vorherrschende Muster, das die Geschichte der Bundesrepublik zutiefst prägte. Dezember 1964: Der kongolesische Ministerpräsident Tschombé wird feierlich in Berlin empfangen. Demonstranten stürmen über die Absperrungen. Den «Mörder von Lumumba» trifft eine Tomate «voll in die Fresse», wie Rudi Dutschke mit Genugtuung notiert. Für Dutschke war dies der «Beginn unserer Kultur-Revolution». Nachdem in den fünfziger Jahren die «Kaiser» aus Iran und Äthiopien bejubelt worden waren, führten in den Sechzigern Proteste von oppositionellen Migranten, antikolonialen Gruppen oder auch von Amnesty International zu einer stärker wertebasierten Diplomatie mit Diktatoren: Handel ja, aber bitte auch Freilassung einzelner Oppositioneller. Frank Bösch zeigt in seinem glänzend geschriebenen Buch, wie sich in den Jahrzehnten nach dem Nationalsozialismus im Umgang mit Diktaturen wirtschaftliche, politische und zivilgesellschaftliche Interessen zu einem Schlingerkurs verschränkten, dessen Widersprüche und Folgen uns bis heute beschäftigen. "Angesichts des Chaos, das in Chile geherrscht hat, erhält das Wort Ordnung für die Chilenen plötzlich wieder einen süßen Klang." Franz Josef Strauß nach dem Putsch Pinochets 1973 Eine der brisantesten Fragen der Gegenwart: der Umgang mit Diktaturen wie China oder Iran Bisher unbekanntes Material u.a. aus dem Bundesarchiv, den Archiven von BND und Amnesty International Ein aufschlussreicher Blick hinter die Kulissen von Außenpolitik und Wirtschaftsbeziehungen Was Proteste und Sanktionen gegen Diktaturen bewirken können – und was nicht
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OXFORD IM ZWEITEN WELTKRIEG: DIE UNGLAUBLICHE GESCHICHTE VON VIER PHILOSOPHINNEN Oxford im Zweiten Weltkrieg: Auch die Professoren und Studenten werden zum Pflichtdienst einberufen. Für vier junge Philosophinnen bedeutet das Freiheit: Mac Cumhaill und Wiseman erzählen, wie Elizabeth Amscombe, Philippa Foot, Mary Midgley und Iris Murdoch bei Kaffee und Keksen, in Pubs und Speisesälen eine neue Philosophie entwickeln, in deren Zentrum der Mensch als ein «metaphysisches Lebewesen» steht. Nach dem Krieg gerät dieses «Wartime Quartet» in Vergessenheit. Seine längst überfällige Wiederentdeckung ist ein engagiertes Plädoyer dafür, die Philosophie endlich als einen selbstverständlichen Ort für Frauen zu begreifen. Die Geschichte der europäischen Philosophie ist die Geschichte der Gedanken, Visionen, Hoffnungen und Ängste von Männern, die ihre größtenteils abstrakten und individualistischen Theorien in der Abgeschiedenheit des «Elfenbeinturms» schrieben, weit weg von den praktischen und mitunter chaotischen Anforderungen der alltänglichen Realität. Nur wenige Menschen können eine Philosophin beim Namen nennen. Das vorliegende Buch setzt dieser Situation die bisher unbekannte Geschichte von vier jungen Philosophinnen entgegen: Elizabeth Anscombe, Philippa Foot, Mary Midgley und Iris Murdoch wurden kurz nach dem Ersten Weltkrieg geboren und begannen ihr Philosophiestudium an der Universität Oxford kurz vor dem Zweiten Weltkrieg. Als die männlichen Professoren und Studenten eingezogen wurden, bekamen sie Unterricht von Frauen, Kriegsdienstverweigerern und geflüchteten Wissenschaftlern. In diesem Umfeld entwickelten sie eine neue Philosophie des Lebens, der Liebe und der Schönheit als Gegenmittel zum technischen, szientistischen und skeptischen Zeitgeist. Für alle Leser:innen von Wolfram Eilenberger und Sarah Bakewell Die längst fällige Wiederentdeckung von vier brillanten Philosophinnen Eine Mischung aus Campus-Roman und philosophischer Biografie Vier Frauen im konservativen Milieu von Oxford: eine engagierte feministische Sozialgeschichte
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»Hervorragend, erfrischend und voller Freuden, dies ist Weltgeschichte vom Feinsten.« Simon Sebag Montefiore
Griechenland und Rom gelten als die Begründer der westlichen Zivilisation. Doch die antike Welt war viel stärker miteinander verbunden, als wir es uns vorstellen – ein Ort ständigen Austauschs, Handels und Diebstahls, von Sex, Krieg und Versklavung. Auf einer Reise von der Levante des Jahres 2500 v. Chr. bis zum Beginn des Zeitalters der Entdeckungen erfahren wir, wo die Wurzeln des Westens zu finden sind. Mit tiefgründigen Einblicken und einer fesselnden Erzählweise bietet Josephine Quinn eine neue globale Perspektive auf unsere gemeinsame Vergangenheit.
Unsere Sicht auf die Geschichte besagt, dass der Westen auf den Errungenschaften und Werten des antiken Griechenlands und Roms aufgebaut ist, die während des Mittelalters aus Europa verschwanden und dann in der Renaissance wiederentdeckt wurden. Aber was, wenn das nicht stimmt? Von der Bronzezeit bis zum Zeitalter der Entdeckungen enthüllt die Autorin eine neue Erzählung: eine, die die Jahrtausende globaler Begegnungen und Austauschs nachzeichnet, die das formten, was heute als der Westen bezeichnet wird, während sich Gesellschaften trafen, verstrickten und auseinanderwuchsen. Von der Schaffung des Alphabets durch levantinische Arbeiter in Ägypten bis zur Ankunft indischer Zahlen in Europa über die arabische Welt, zeigt Quinn, dass das Verständnis von Gesellschaften in Isolation falsch ist. Es sind Kontakte und Verbindungen, die den historischen Wandel vorantreiben. Menschen, nicht Völker machen die Geschichte.
»Quinn hat viel mehr getan, als das Rad neu zu erfinden. Was wir hier haben, ist ein wahrhaft enzyklopädisches und monumentales Werk über die antike Welt« - The Times
»Eines der faszinierendsten und wichtigsten Werke der Weltgeschichte seit vielen Jahren« - William Dalrymple
»Ein Werk von großer Zuversicht, Empathie, Gelehrsamkeit und Fantasie« - Rory Stewart
»Kühn, wunderschön geschrieben und voller Einsichten ... Außergewöhnlich.« Peter Frankopan
»Hervorragend, erfrischend und voller Freuden, dies ist Weltgeschichte vom Feinsten.« Simon Sebag-Montefiore
»Dies ist in jeder Hinsicht ein großes Buch.« TLS
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Zwei Buchhändlerinnen im besetzten Paris: Eine Geschichte von Liebe und Literatur
Sie sind literarische Legenden. Adrienne Monnier und Sylvia Beach haben mit ihren benachbarten Buchhandlungen über Jahrzehnte das literarische Paris geprägt. Doch 1940, mit der deutschen Besatzung, ändert sich auch für sie alles. Aus der literarischen Oase im Herzen der Stadt wird ein Zufluchtsort für deutsch-jüdische Exilanten und ein Ort des Widerstands. Uwe Neumahr erzählt in seinem bewegenden Buch die Geschichte dieses großen Paares und ihrer Freunde.
In den wilden Zwanzigerjahren sind "Shakespeare and Company" und "Das Haus der Bücherfreunde", die Buchhandlungen von Sylvia Beach und Adrienne Monnier, Anlaufstellen für Schriftsteller, Intellektuelle und Künstler. Hier trifft sich die Avantgarde, von James Joyce und Ernest Hemingway über Pablo Picasso bis zu Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir. Mit dem Einfall der Deutschen in Frankreich im Mai 1940 aber gerät auch die Literatur in Gefahr. Zu den Besatzern gehört Ernst Jünger, während die amerikanisch-jüdische Schriftstellerin Gertrude Stein sich dem neuen Regime in Vichy anschmiegt. Adrienne Monnier und Sylvia Beach setzen alles daran, ihre Freunde Walter Benjamin, Gisèle Freund, Siegfried Kracauer und manche andere zu retten. Bis Sylvia Beach selbst von der Gestapo abgeholt und in ein Internierungslager gebracht wird. Auf der Grundlage von Archivstudien schildert Uwe Neumahr erstmals dieses dramatische Kapitel aus dem besetzten Paris. Es ist eine Geschichte von großer Literatur und ihrer Entstehung, von Verfolgung, Gewalt und Menschlichkeit und von der Liebe zweier ganz und gar ungewöhnlicher Frauen.
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Die Beziehung zu einer Schwester gehört zu den intensivsten Bindungen im Leben – sie kann fundamentalen Halt, aber auch viel Zündstoff bieten. So war für Simone de Beauvoir ihre Schwester Hélène Komplizin und Untertanin zugleich, und Liesl Karlstadt fand nach schwerer Krise nur mit Hilfe ihrer Schwester zurück in den Alltag. Sisi, die Kaiserin von Österreich, und ihre Schwester Néné verständigten sich auf Englisch, ihrer Schwesternsprache, die sonst niemand in ihrer Umgebung verstand, und dass die disziplinierte Queen Elizabeth und die rebellische Prinzessin Margaret nicht immer einer Meinung waren, ist nicht erst seit »The Crown« bekannt. Über Schwestern weiß Gunna Wendt allerhand zu erzählen, sowohl Spannendes und Skandalöses als auch Bewegendes und Unterhaltsames. Mit stimmungsvollen Farbillustrationen von Hannah Kolling. Mit Porträts u. a. von Liesl Karlstadt & Amalie Wellano – Zarin Alexandra & Großfürstin Elisabeth – Queen Elizabeth & Princess Margaret – Elsa Triolet & Lilja Brik – Simone & Hélène de Beauvoir – Virginia Woolf & Vanessa Bell – Anne, Charlotte & Emily Brontë – Else & Frieda von Richthofen – Annette & Jenny von Droste-Hülshoff – Gudrun & Christiane Ensslin – Sisi & Néné – Lilo & Corinne Pulver – Sophie Scholl & Inge Aicher-Scholl – Caroline von Wolzogen & Charlotte von Schiller.
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Wie Frauen Geschichte schrieben – und Männer dafür den Ruhm bekamen Muse, Sekretärin, Ehefrau – es gibt viele Bezeichnungen für Frauen, deren Einfluss aus der Geschichte radiert wurde. Für deren Leistungen Männer die Auszeichnungen und den Beifall bekamen: Wissenschaftlerinnen, deren Errungenschaften, im Gegensatz zu denen ihrer männlichen Kollegen, nicht anerkannt wurden. Autorinnen, die sich hinter männlichen Pseudonymen versteckten. Oder Künstlerinnen, die im Schatten ihrer Ehemänner in Vergessenheit geraten sind. Lebendig und unterhaltsam erzählt die Historikerin Leonie Schöler ihre Geschichten, sie zeigt, wer die Frauen sind, die unsere Gesellschaft bis heute wirklich vorangebracht haben. Und sie verdeutlicht, wie wichtig die Diskussion um Teilhabe und Sichtbarkeit ist. Dabei wird klar: Hinter jedem erfolgreichen Mann steht ein System, das ihn bestärkt; vor allen anderen steht ein System, das sie aufhält. Mit zahlreichen Abbildungen und Infokästen
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Übrig geblieben sind ihr nur ein Briefumschlag mit einer Handvoll Fotografien und die Angst vor dem Vater, die Sorge um ihre Mutter und ihren Bruder, die Knoten in ihrer Brust. Seka sucht mit Anfang zwanzig nach den Spuren ihrer zerbrochenen Familie und ihres bisherigen Lebens. Sie rekonstruiert den Weg ihrer Eltern aus Bosnien in die Schweiz und fragt nach den Verbindungen, den Fäden zu ihr. Dabei stößt sie auf das Gefangenenlager in Omarska in den neunziger Jahren und einen Brief, der sie weiter nach Den Haag und Genf führt, später ins Berner Oberland. Und sie stellt fest, dass in Omarska heute Erz in den Minen abgebaut wird, als hätte es die Geschichte nicht gegeben, die eines fast schon vergessenen Krieges in Europa. Dabei wirken die Versehrungen der Vergangenheit bis in die Gegenwart fort. Mina Hava verknüpft in ihrem Debütroman historisches Material, Recherche- und Rekonstruktionsarbeit mit persönlichen Erfahrungen, Verlusten und Ängsten – und beleuchtet, was Geschichte bedeutet für Landschaften und Körper. Sensibel erzählt Für Seka ein junges Leben, in dem das Politische und das Persönliche untrennbar verbunden sind, eine Geschichte vom Verlassen und Verlassenwerden und von der Frage, was war.
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Action-geladene Zeitreise zum ersten Motorflug der Welt • Geschichte trifft Fantasy: mit den Zeit-Agenten zu historischen Schauplätzen reisen • Spannende Abenteuergeschichte kombiniert mit geschichtlichen Fakten • Lesespaß und -förderung mit vielen Schwarz-Weiß-Illustrationen und interaktiven Extras wie Sachseiten, Quiz und Glossar Reise durch die Zeit: Mit den Zeit-Agenten wird Geschichte erlebbar Wenn die Uhren rückwärts laufen, wissen die Zeit-Agenten: Ein neues Abenteuer ruft! In dieser fesselnden Kinderbuch-Reihe begleiten junge Leser*innen ab 7 Jahren die Zeit-Agenten zu den bedeutendsten Momenten der Geschichte. Mit Mut und Geschick müssen die acht Kinder die fiesen Pläne von Bösewicht Mora durchkreuzen, der quer durch alle Jahrhunderte für Chaos sorgt. Jede Reise bietet Grundschulkindern faszinierendes Geschichtswissen und ein actionreiches Katz-und-Maus-Spiel zwischen den Zeit-Agenten und Mora – unterstützt durch Illustrationen, ein Glossar, das schwierige Begriffe erklärt, und ein Quiz, um gelerntes Wissen zu checken. Dieses spannende Buch zum Lesen-Üben führt Jasmin und Min-Jun in die USA des Jahres 1903. Die Brüder Wright stehen kurz vor ihrem ersten motorisierten Flug, doch ein verschwundener Propeller droht alles zu verhindern. Gelingt es den Zeit-Agenten, die Zukunft der Luftfahrt zu retten? Begleite die mutigen Zeit-Agenten auf ihren abenteuerlichen Zeitreisen zu den wichtigsten Ereignissen der Geschichte! Dieser Band ist Teil der Reihe „Die Zeit-Agenten“. Jeder Band ist in sich abgeschlossen, sodass sie in beliebiger Reihenfolge gelesen werden und die Kinder ihre Lieblingsthemen auswählen können.
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Action-geladene Zeitreise ins alte Ägypten • Geschichte trifft Fantasy: mit den Zeit-Agenten zu historischen Schauplätzen reisen • Spannende Abenteuergeschichte kombiniert mit geschichtlichen Fakten • Lesespaß und -förderung mit vielen Schwarz-Weiß-Illustrationen und interaktiven Extras wie Sachseiten, Quiz und Glossar Reise durch die Zeit: Mit den Zeit-Agenten wird Geschichte erlebbar Wenn die Uhren rückwärts laufen, wissen die Zeit-Agenten: Ein neues Abenteuer ruft! In dieser fesselnden Kinderbuch-Reihe begleiten Erstleser*innen ab 7 Jahren die Zeit-Agenten zu den bedeutendsten Momenten der Geschichte. Mit Mut und Geschick müssen die acht Kinder die fiesen Pläne von Bösewicht Mora durchkreuzen, der quer durch alle Jahrhunderte für Chaos sorgt. Jede Reise bietet Grundschulkindern faszinierendes Geschichtswissen und ein actionreiches Katz-und-Maus-Spiel zwischen den Zeit-Agenten und Mora – unterstützt durch Illustrationen, ein Glossar, das schwierige Begriff einfach erklärt, und ein Quiz, um gelerntes Wissen zu checken. In diesem spannenden Buch zum Lesen-Üben hängt der Frieden Ägyptens am seidenen Faden. Königin Nofretete ist erkältet – ausgerechnet jetzt, da Besuch aus Mesopotamien erwartet wird, den sie unbedingt empfangen muss. Nur wenn es den Zeit-Detektiven Jasmin und Alex gelingt, Mora auszutricksen und an das Heilmittel für die Pharaonin zu gelangen, können sie im alten Ägypten Schlimmeres verhindern. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt! Begleitet die mutigen Zeit-Agenten auf ihren abenteuerlichen Zeitreisen zu den wichtigsten Ereignissen der Geschichte! Dieser Band ist Teil der Reihe „Die Zeit-Agenten“. Jeder Band ist in sich abgeschlossen, sodass sie in beliebiger Reihenfolge gelesen werden und die Kinder ihre Lieblingsthemen auswählen können.
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Der große Traum vom All – Die faszinierende Geschichte der Raumfahrt Diese Graphic Novel nimmt Sie mit auf eine spektakuläre Reise durch die Geschichte der Raumfahrt. Von den ersten Raumfahrtpionieren bis zu modernen Missionen bietet dieses Buch eine einzigartige visuelle Darstellung der wichtigsten Momente der Eroberung des Weltraums - egal ob Juri Gagarin, dem ersten Menschen im Weltall, der Wettlauf zu den Sternen während des Kalten Krieges oder dem Traum vom Weltraumtourismus. Minute für Minute folgen sie der Apollo-9-Mission und den ersten Schritten des Menschen auf dem Mond. Dieser umfassende Comic zur Geschichte der Raumfahrt bietet sowohl Laien als auch Kennern faszinierende Einblicke in die technischen, politischen und kulturellen Aspekte der Weltraumerforschung. Die wissenschaftlich und historisch fundierte Graphic Novel entstand in Zusammenarbeit mit der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und beleuchtet auch die europäischen Missionen. Ein perfektes Geschenk für alle Weltraumfans, die mehr über die Geschichte und die Zukunft der Raumfahrt erfahren möchten – ideal für alle, die die Sterne lieben und die nächste große Reise der Menschheit mit Spannung verfolgen.
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Der kleine Dunkel hat Angst vorm Dunkeln. Abends liegt er wach in seinem Bettchen und kann nicht einschlafen. Als plötzlich ein Lämpchen in sein Zimmer scheint, folgt er dem Licht. Er entdeckt, dass überall kleine Lichter gibt – ein knisterndes Lagerfeuer, leuchtende Sterne oder funkelnde Höhlen. Auf seiner Reise erkennt Dunkel, wie wunderschön die Nacht ist, und kehrt beruhigt zurück in sein Bettchen und schläft ein. - Es gibt keinen Grund sich zu fürchten: dieses Buch nimmt Kindern die Angst vor der Dunkelheit - Ideale Gute-Nacht-Geschichte mit bezaubernden Reimen – zum Vorlesen ab 3 Jahren - Die handgemachte Figur der Trickfilmmacherin Marit Kok erobert jedes Kinderherz und die Reise durch die Traumkulissen macht richtig Spaß und hilft gleichzeitig beim Einschlafen - Dunkel und seine Welt kann man mit einfachen Materialien nachbasteln
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DIE DEUTSCHEN UND DAS ZEITALTER DER EXTREME - DIE GROßE NEUE DARSTELLUNG Deutschland zwischen 1918 und 1945 – ein Zeitraum von knapp dreißig Jahren, in dem gleich zweimal für Millionen Menschen eine «neue Zeit» anbricht: 1918 nach dem Ende des verlorenen Ersten Weltkriegs und 1933 mit der Machtübernahme durch Adolf Hitler. Als eine «zerborstene Zeit» schildert Michael Wildt diese Jahre in seiner atmosphärisch dichten Darstellung, die die Ereignisstränge der «großen» Geschichte mit den Erfahrungen und Lebenswelten der Zeitgenossen verbindet. Die Straßen Berlins in den Tagen der Novemberrevolution, das Ruhrgebiet 1923 während des Einmarschs der französischen Truppen, Varieté-Shows, die schwarze Community in Deutschland, Lemberg 1941 und Hamburg beim Bombenangriff am Altjahrsabend 1944 – das sind nur einige der Orte, an die Michael Wildt uns in seinem neuen Buch mitnimmt. Es entführt uns in Hinterhöfe, private Heime und Baracken, und es lässt Zeitzeugen wie Käthe Kollwitz und Victor Klemperer, aber auch den unbekannten katholischen Gastwirt oder die national gesinnte Lehrerin zu Wort kommen. Kein anderes Werk hat bislang das «oben» und das «unten» der Geschichte so intensiv in eine kollektive Erzählung überführt wie dieses eindrucksvolle Panorama Deutschlands und der Deutschen im «Zeitalter der Extreme». Ein frischer Blick auf die Zeit von Weimarer Republik und Drittem Reich Eine außergewöhnliche Kombination aus historischer Darstellung und Originalton von Zeitzeugen Im Zentrum stehen die Erfahrungsgeschichten der Menschen
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Bestsellerautor Christopher Clarks fulminante Geschichte Preußens – ein brillant erzähltes Meisterwerk Preußen stand stets in einem Spannungsfeld: seit seinem Aufstieg vom kleinen, an Bodenschätzen armen Territorium um Berlin bis zu seiner Blüte als der dominierenden Macht in Europa. Es verkörpert nicht nur Aufklärung und Toleranz, etwa in der Gestalt Friedrichs des Großen, sondern steht auch - vor allem durch Wilhelm II. - für Militarismus, Maßlosigkeit, Selbstüberschätzung. Meisterhaft erzählt Christopher Clark die Geschichte Preußens von den Anfängen bis zur Auflösung des Staates im Jahr 1947. Mit seiner großen, 350 Jahre umfassenden Darstellung gelingt es Clark nicht nur, die äußerst ambivalente Geschichte dieser europäischen Großmacht lebendig und anschaulich zu schildern, sondern auch, sie von etlichen Mythen zu befreien. Ausstattung: Mit 71 s/w-Abbildungen
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Die brutale Niederschlagung des Bauernkriegs war der Anfang einer langen Geschichte rücksichtsloser Gewalt der deutschen Obrigkeiten: von den autoritären Feudalstaaten der frühen Neuzeit über Preußen bis in die NS-Diktatur. 1525 begann Deutschlands Weg in die Untertanengesellschaft, woran auch Martin Luther seinen Anteil hatte. Die entfesselte Gewalt deutscher Herren gegen ihre Untertanen und gegen frühe Forderungen demokratischer Teilhabe legte den Keim für eine Tradition der Unfreiheit und Unterdrückung. Der Volksaufstand im Jahr 1525 wollte einer gerechteren und freieren Gesellschaft den Weg bereiten. In »Zwölf Artikeln« formulierten Angehörige der unteren Schichten, was sie von ihrer Herrschaft erwarteten. Die Antwort war blutig. Massaker, Straf- und Rachefeldzüge des Adels beendeten jede Hoffnung auf Veränderung der gesellschaftlichen Verhältnisse und löschten die Aufständischen und ihre Familien regelrecht aus. Peter Seibert, Literaturhistoriker und Medienwissenschaftler, rückt erstmals auch die Rolle der Frauen in diesem Krieg in den Fokus und schildert das bedrückende Ausmaß der ersten Erfahrung von Flucht und Exil in der frühen deutschen Neuzeit.
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Was der Strafprozess von Bruno Dey uns über Holocaust-Erinnerung und Antisemitismus in Deutschland lehrt Tobias Buck erzählt die packende Geschichte eines der letzten großen Holocaustverfahren: des Prozesses gegen Bruno Dey, einen ehemaligen SS-Wachmann im KZ Stutthof, der 2020 in Hamburg im Alter von 93 Jahren wegen Beihilfe zum Mord in mehr als 5000 Fällen schuldig gesprochen wurde. Buck zeichnet nicht nur den Fall Dey nach, sondern untersucht auch dessen politische Bedeutung für Deutschland und den Umgang der Deutschen mit dem Holocaust. Eindrücklich schildert er den Verlauf des Prozesses – und verknüpft ihn dabei auch eng mit seiner eigenen Familiengeschichte. So lädt Buck uns dazu ein, uns ganz persönlich mit den Fragen von Schuld und Verantwortung auseinanderzusetzen, und hinterfragt, wie Erinnerung dazu beitragen kann, den aktuell überall zunehmenden Antisemitismus einzudämmen.
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Deutschland in der Mitte Europas: 500 Jahre Ringen um Krieg und Frieden
Die deutsche Außenpolitik der Gegenwart steht in historischen Traditionen. Über Jahrhunderte war die Mitte Europas Ort der Auseinandersetzung um Frieden und Vormacht. Krieg und Gewalt waren – und sind – Teil dieser Geschichte. Im Scheinwerferlicht der Zeitenwende ein Buch von höchster Aktualität. So wichtig eine verteidigungsfähige Bundeswehr ist, so wenig dürfen Außenpolitik und Diplomatie in den Hintergrund treten, wenn man dem Friedensgebot des Grundgesetzes gerecht werden will. Eckart Conze verbindet in seinem starken geschichtlichen Abriss das Streben nach Frieden mit der Gewalt des Krieges. In historischer Perspektive geht es um die Frage nach deutschen Interessen und der deutschen Rolle in Europa und der Welt.
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Der Kampf um Freiheit in Ostdeutschland – Ilko-Sascha Kowalczuks kompromisslose Analyse 1989/90 erlitt Ostdeutschland einen "Freiheitsschock", das ist die Grundthese dieses Buches. Ilko-Sascha Kowalczuk erzählt die Geschichte Ostdeutschlands seit 1990 als Kampf um die Freiheit – ein Kampf, dessen Ausgang richtungsweisend ist für die Zukunft ganz Deutschlands. Er will aufrütteln: zu mehr aktiver Eigenverantwortung, zu einer Abkehr von der eigenen Opferrolle und zu einem Blick auf die Geschichte, bei dem die DDR nicht immer schöner wird, je länger sie her ist. Die Diktatur bleibt in diesem Buch eine Diktatur und die Einheit eine Freiheitserfolgsgeschichte: eine Intervention gegen die antifreiheitlichen Strömungen von einem der profiliertesten ostdeutschen Intellektuellen. Die AfD ist ein gesamtdeutsches Phänomen, aber in Ostdeutschland ist sie besonders erfolgreich. Wie ist das zu erklären? Wieso wird die liberale Demokratie gerade dort in Frage gestellt, wo die erste erfolgreiche Revolution auf deutschem Boden stattfand? Über Ostdeutschland wird gerade intensiv diskutiert, und Ilko-Sascha Kowalczuk ist eine der markantesten Stimmen dieser Debatte. Der Kampf um die Freiheit ist sein Lebensthema. Selbst in der SED-Diktatur groß geworden, hat er Standardwerke zur Geschichte der DDR und des Kommunismus vorgelegt, aber auch zur Revolution von 1989 und den Folgen der "Übernahme" der DDR durch die Bundesrepublik. Kowalczuk will die Ostdeutschen aus ihrer Opferrolle herausholen. Der Westen mag sich seinen Osten "erfunden" haben. Doch auch der Osten erfand und erfindet sich seinen Westen. In der DDR war der Westen für viele ein Sehnsuchtsort, doch auch die antiwestliche Propaganda der SED hatte weit zurück reichende Wurzeln. Sie wurden durch die Frustrationen des Vereinigungsprozesses verstärkt. Und sie hindern jetzt viele Ostdeutsche daran, sich die liberale Demokratie der Bundesrepublik zu eigen zu machen. • Empowerment statt Opferrolle: der Anti-Oschmann • Eine Intervention gegen die antifreiheitlichen Strömungen • Von einem der profiliertesten ostdeutschen Intellektuellen
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Ein magisches Bilderbuch, das Mut macht • Du kannst alles schaffen: Herzerwärmendes Bilderbuch für Kinder ab 4 Jahren • Berührend: Nach einer Geschichte, die Vivian Rosberg von ihrer Oma erzählt wurde • Starke Botschaft für schüchterne Kinder: Sei mutig und glaube an dich selbst! • Wunderschön ausgestattet: Mit zarten Illustrationen und Goldfolie auf dem Umschlag • Tolles Extra: Mit kostenloser Hörversion zum Download via QR-Code Eine Reise zu mehr Selbstvertrauen Die kleine Elfe ist schüchtern und wird von den anderen Elfen nicht richtig wahrgenommen. Als die Magie ihres Volkes schwindet, nimmt sie all ihren Mut zusammen und begibt sich auf eine gefährliche Reise in die Diamantene Stadt, um die magischen Steine für ihr Volk nach Hause zu holen. Vivian Rosberg erzählt eine wunderbare Geschichte über Mut, Selbstvertrauen und Willenskraft - nach einer Begebenheit, die ihr ihre Oma erzählt hat. Zauberhafte Illustrationen lassen Kinder ab 4 Jahren tief in die Welt der Elfen eintauchen. Die gratis Hörversion, die ganz einfach heruntergeladen werden kann, wird von der Autorin persönlich vorgelesen. Eine inspirierende Geschichte, die das Selbstbewusstsein von Kindern stärkt und ihnen hilft, ihre Schüchternheit zu überwinden. Kleine Elfe – großer Mut: Zauberhaftes Bilderbuch für Kinder ab 4 Jahren mit einer starken Botschaft
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Exzentrisch, unterhaltsam, visuell beeindruckend - Willkommen in der verrücktesten Kunstsammlung der Geschichte!
Edward Brooke-Hitching lädt Sie ein zu einem Streifzug durch die skurrilsten Kapitel der Kunstgeschichte – von obskuren Schätzen bis zu weltberühmten Meisterwerken mit geheimen Geschichten. Die Galerie des Wahnsinns ist ein Kunstbuch, das mit über 100 der seltsamsten Gemälde, Skulpturen und Kunstwerke die Grenzen zwischen Genie und Wahnsinn verschwimmen lässt. In dieser einzigartigen Ausstellungen finden Sie Werke, die durch ihre Schönheit, Verrücktheit und die fesselnde Geschichte ihrer Entstehung bestechen: schreiende Skulpturen, magische Manuskripte, gestohlene Kunst, Albträume auf Leinwand und kryptische Bilder, die noch entschlüsselt werden müssen.
- Kuriose Kunstgeschichte erleben – Entdecken Sie exzentrische Gemälde, bizarre Skulpturen und kuriose Kunstwerke von der Antike bis heute
- Einzigartiger Kunst-Kuriositätenkabinett – Ein Sammelband, der humorvoll, spannend und kenntnisreich durch die geheime Welt der Kunst führt
- Ideales Geschenk für Kunstinteressierte – Ein besonderes Buch-Geschenk für alle, die das Ungewöhnliche lieben – perfekt für Kunstliebhaber:innen und Sammler:innen.
- Erzählerisch, informativ, überraschend – Edward Brooke-Hitching verbindet wie kein anderer Kunstgeschichte mit Unterhaltung und Tiefgang
Kunstgeschichte neu erleben – Von hundeköpfigen Heiligen bis zur schwimmenden Kirche
Diese einmalige Kunstsammlung führt Sie durch ein abenteuerliches Odditorium voller exzentrischer Kunstwerke – von antiken Skulpturen über mittelalterliche Luftschiffe bis hin zu surrealistischen Träumen und künstlicher Intelligenz. Hier begegnen Sie hundeköpfigen Heiligen, schwebenden Mönchen, Stuntmen aus dem 18. Jahrhundert oder fluchenden Kosaken und erleben dabei eine völlig neue Sicht auf die Kunst- und Kulturgeschichte. Mit detailliert recherchierten Texten, spannenden Entdeckungen in der Kunst und vielen obskuren Feinheiten ist dieses Sachbuch ein Kunstsammelband der ganz besonderen Art. Für alle, die sich für skurrile Kunst, Geschichte und Entdeckungen in der Kunst begeistern!
Jetzt Die Galerie des Wahnsinns entdecken – ein Kunstbuch, das staunen lässt
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Die Amerikanische Revolution war ein Epochenereignis: Ohne die Unabhängigkeitserklärung von 1776 wären die Französische Revolution und der Wandel des «alten Kontinents» nicht denkbar gewesen. Sarah M.S. Pearsall erzählt die Geschichte dieses historischen Schlüsselmoments neu: Sie berichtet von seiner Wirkung, aber auch von den Geschehnissen zuvor, die entscheidende Impulse gaben. Denn es waren längst nicht nur die Gründerväter um George Washington, die nach Freiheit verlangten. Verschiedenste Völker rund um den Globus waren in den Freiheitsbewegungen des 18. Jahrhunderts auf überraschende Weise miteinander verbunden. Pearsall führt uns von einer Hungersnot in Kalkutta, die zum Ausgangspunkt für die Aufstände der Boston Tea Party wird, bis zu einem Sklavenaufstand auf Jamaika; von den dunklen Wäldern Hessens, wo junge Männer gegen ihre Rekrutierung nach Amerika rebellieren, bis i
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Jostein Gaarders Weltbestseller über die Geschichte der Philosophie – jetzt als Graphic Novel! Eines Tages erhält Sofie einen Brief, in dem nur eine Frage steht: "Wer bist du?" Es folgen weitere Briefe, von wem sie stammen, bleibt ein Rätsel. Doch sie entführen die junge Frau auf eine Reise durch die Geschichte der Philosophie, in deren Verlauf sie den großen Denkern Europas begegnet: von Sokrates über Hegel bis hin zu Sartre. Jostein Gaarders Roman erscheint nun als Comic, in dem man unmittelbar eintaucht in die Welt der Sofie Amundsen und sich mit ihr die großen Fragen des Lebens stellt. Eine beeindruckende Graphic Novel, die Fans des Kultromans und die nächste Generation gleichermaßen begeistern wird!
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Ulrich Raulff schreibt die Geschichte des Geschmacks
Jeder weiß, dass es ihn gibt. Jeder meint, ihn zu besitzen. Dabei hat ihn nie jemand gesehen: den Geschmack, unseren Sinn für das Schöne, Glücksantenne und Tastsinn unserer Sehnsucht. Ulrich Raulff erkundet diese Kompetenz für das Schöne und entführt uns in seinem furiosen neuen Buch auf einen materialistischen Jahrmarkt der Eitelkeiten, einen Parcours der Likes von Meissen bis Mac und von Diderots Hausrock bis Victorias Secret.
Die Spur führt ins Rom Winckelmanns und das Washington Jeffersons, nach Paris um 1800, in das viktorianische England und bis hinein in unsere Zeiten von Airbnb und dem Essen als «Erlebnis». Große Tastemaker von Madame Pompadour bis Steve Jobs begrüßen uns als Portalfiguren am Beginn neuer Geschmacksepochen. Doch die Geschichte des Geschmacks und seiner Wandlungen ist nicht nur eine Geschichte ästhetischer Codes. Sie ist auch der Bericht von einer europäischen Erfindung, von Beutezügen, dem Leiden der anderen und von eigener historischer Schuld. Und sie ist zugleich noch mehr: Im Sinn für die Nuance entfaltet sich eine ungeheure kulturelle Leistung, ein humanes Vermögen und ein Reichtum der Empfindungen, der uns hilft, Differenz wahrzunehmen und in Kultur zu verwandeln.
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DIE ERSTE UMFASSENDE GLOBALGESCHICHTE DES KAPITALISMUS Der Kapitalismus hat in den letzten 500 Jahren eine Welt hervorgebracht, die ökonomisch hochgradig verflochten ist und zugleich hochgradig asymmetrisch. In seiner brillanten Globalgeschichte des Kapitalismus schildert der renommierte Historiker Friedrich Lenger diese Entwicklungen, die von den Indigenen Amerikas bis zu den bengalischen Seidenwebern niemanden unberührt ließen. Diese Geschichte handelt von wachsendem Wohlstand und krasser Armut, von Unfreiheit und Gewalt und der Gefährdung unseres Planeten, für die wir heute den Preis zahlen. Bestechend luzide und mit stupenden Kenntnissen erzählt Friedrich Lenger in diesem Buch vom globalen Siegeszug des Kapitalismus. Er erklärt seine Dynamik, die immer nur von außen begrenzt wurde, seine Krisen und die Ungleichheiten, die er in den vergangenen 500 Jahren produziert hat. Dazu gehören auch der ungleiche Verbrauch fossiler Ressourcen sowie Umweltzerstörungen, die in den Regionen dieser Welt sehr unterschiedlich zu spüren sind. Und so gleichgültig sich Handels- und Industriekapitalisten gegenüber der Natur erwiesen, so gleichgültig waren sie gegenüber menschlichem Leid. Millionen von Sklaven, die bis tief ins 19. Jahrhundert hinein auf den Plantagen Amerikas arbeiteten, sind nur ein Beispiel für die Vereinbarkeit von unfreier Arbeit und kapitalistischer Wirtschaft. Dieses Buch muss lesen, wer die Welt von heute und die Probleme verstehen will, von deren Lösung unsere Existenz abhängt. Jenseits des Eurozentrismus: Die erste umfassende Globalgeschichte des Kapitalismus Eine Geschichte von Ungleichheit, Unfreiheit und der Gefährdung unseres Planeten Analytisch brillant – ein Meisterwerk Wer die heutige Welt verstehen will, der lese dieses Buch
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Von Norwegen bis Griechenland, von Frankreich bis in die Sowjetunion - Wie lebten die Menschen unter deutscher Besatzung? Auf dem Höhepunkt der deutschen Machtentfaltung im Zweiten Weltkrieg lebten von Norwegen bis Griechenland und von Frankreich bis in die Sowjetunion 230 Millionen Menschen unter deutscher Herrschaft. Sie alle mussten sich mit den Besatzern arrangieren und machten Erfahrungen, die bis heute nachwirken. In ihrem Alltagsleben, am Arbeitsplatz, im Umgang mit Behörden und Militärs. Und jeder Kontakt mit den Besatzern konnte in Gewalt umschlagen. Tatjana Tönsmeyer hat die erste Geschichte des deutsch besetzten Europas geschrieben, die die Perspektive der Besetzten und nicht der Besatzer einnimmt – und legt damit ein dunkles Erbe frei, das unterschwellig immer noch im Verhältnis der europäischen Nachbarn zu Deutschland präsent ist. Das deutsch besetzte Europa reichte von Nordnorwegen bis zu den griechischen Mittelmeerinseln und von der französischen Atlantikküste bis zu Gebieten weit im Inneren der Sowjetunion. Millionen von Menschen erlebten tiefe Einschnitte in ihrem Lebensalltag, in ihrer Wohnsituation, in ihrer Versorgungslage und an ihrem Arbeitsplatz. Die deutschen Besatzer erließen neue Regeln, spalteten die Gesellschaften und schufen eine Atmosphäre, in der Gewaltanwendung immer eine Option darstellte – vor allem für die Jüdinnen und Juden, die zusätzlich einer genozidalen Verfolgung ausgesetzt waren. Die zivilen Opfer überstiegen in den besetzten Gebieten die Zahl der toten Soldaten. Gleichzeitig waren die Besetzten keine homogene Masse passiver Opfer. Sie hatten Handlungsoptionen, die sie nutzen konnten, um sich zu verweigern – oder sich den Besatzern anzudienen. Tatjana Tönsmeyer zeigt eindrücklich, wie die deutsche Besatzung das Leben von Millionen Europäerinnen und Europäern veränderte, und was es bedeutet, unter einer Besatzungsherrschaft zu leben. Eine Erfahrung, die vor dem Hintergrund der russischen Besatzung großer Gebiete der Ukraine von bedrückender Aktualität ist. „Was 230 Millionen Menschen unter deutscher Besatzung erlitten haben, ist heute noch schmerzhaft relevant.“ Raphael Gross • Eine erschütternde Tour d’Horizon durchs deutsch besetzte Europa • Tatjana Tönsmeyer beleuchtet das Alltagsleben unter deutscher Besatzung: - Wie wohnte man? - Wie verschaffte man sich Essen? - Wie war die Verwaltung organisiert? • Eine aufschlussreich
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Ein aufregender Tag im Dino-Leben Der kleine Triceratops Tups fühlt sich groß und stark! Er geht alleine auf Futtersuche und testet überall, wie viel Kraft er hat. Doch Bäume umstoßen und gefährliche Räuber vertreiben – das kann er doch noch nicht ohne die anderen. Gut, dass seine Mama immer für ihn da ist und er am Abend behütet bei ihr einschlafen kann! Dieses fröhlich illustrierte Bilderbuch enthält eine kurze Geschichte und erstes Sachwissen über Dinosaurier. Es ist ideal für gemütliche Vorlesestunden mit kleinen Dino-Fans ab 3 Jahren. Dinostarker Vorlesespaß • Perfekte Kombination: Das kunterbunt illustrierte Buch enthält eine lustige Vorlesegeschichte und erstes, altersgerechtes Sachwissen über Dinosaurier. • Liebenswerter Protagonist: Kleine Dino-Fans begleiten den jungen Triceratops Tups durch seinen aufregenden Tag. • Erster Vorlesespaß: Die kurze Geschichte ist ideal zum Vorlesen und als Gute-Nacht-Geschichte für Kinder ab 3 Jahren. Faszination Dinosaurier Mit dem Eintritt ins Kindergartenalter wächst die Begeisterung für Dinosaurier bei Kindern rasant. Gleichzeitig werden Bücher immer interessanter. Dieses fröhliche Dino-Buch ist eine gelungene Kombination aus Vorlesegeschichte und Sachbuch. Bunte Illustrationen begleiten den jungen Triceratops Tups durch seinen Tag. Nebenbei vermittelt die Geschichte allererstes Sachwissen über Dinosaurier und Typisches über den Triceratops. Zusätzlich enthält das Buch eine Infoseite über die Dinosaurier und deren Lebensräume. Hier trifft erstes Sachwissen auf eine dinostarke Geschichte, die Eltern und Kinder auf eine gemeinsame Reise in die Urzeit einlädt! Tolle Kombination: Vorlesegeschichte und erstes Sachwissen über Dinosaurier mit dem liebenswerten Triceratops Tups für Kinder ab 3 Jahren.
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Der Rhein beschleunigte als Verkehrsweg den kulturellen Austausch und zivilisatorischen Fortschritt, aber er inspirierte auch ganz unmittelbar eine reiche Literatur. Von der ›Nibelungensage‹ bis zur »Loreley« – hier fanden kulturprägende Geschichten, Mythen und Märchen ihren Ursprung. Die »Rheinromantik« wurde vor allem dank ihrer Gedichte und Lieder zum weltweiten Inbegriff deutscher Kultur. Dieses Buch folgt dem Rhein durch acht Jahrhunderte Literaturgeschichte von den Alpen bis zur Nordsee und macht uns bekannt mit den Dichtern, die hier gelebt und geschrieben haben. Wir begegnen der Literatur, die an diesem Fluss entstanden ist: Eine literarische Rheinfahrt mit fesselnden Ortsbegehungen, unerwarteten Geschichten und neuen Blicken auf das scheinbar Altbekannte.
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Wie lebten Deutsche in Minnesota, in Südaustralien, in Liverpool oder im brasilianischen Rio Grande, wie prägten sie die dortige Kultur, zum Guten und zum Schlechten? Wer deutsche Geschichte erzählt, bewegt sich zumeist in den Grenzen der Staatsnation, oder konzentriert sich auf die deutsche Gewaltherrschaft und Eroberungsgeschichte des 20. Jahrhundert mit ihren Folgen bis heute. David Blackbourn beweist mit seinem augenöffnenden Buch, wie kurz diese Perspektive greift. Er wählt einen globalen Ansatz und zeigt, wie seit rund fünfhundert Jahren Menschen, Güter, Erfahrungen und neue Ideen aus Deutschland in vielfältiger Weise mit der ganzen Welt verbunden waren. Blackbourn blickt nach Amerika und Asien, nach Afrika und ins restliche Europa, er erzählt Geschichten von Händlern und Missionarinnen, von Siedlern und Wissenschaftlerinnen, Entdeckern, Denkern und Söldnern. Ein überraschender, grandios erzählter neuer Blick auf Deutschland, der zeigt, dass man nicht nur eine Weltgeschichte der Spanier, der Franzosen oder der Engländer schreiben kann – sondern auch eine faszinierende deutsche Geschichte aus globaler Sicht. Mit zahlreichen Abbildungen
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Im August 1912 bricht die Besatzung der Herzog Ernst unter Expeditionsleiter Herbert Schröder-Stranz nach Spitzbergen auf. Es ist die Zeit der großen Polarfahrten, der Wettlauf zum Südpol ist in vollem Gange. Auch die Deutsche Arktische Expedition soll aus mutigen Männern Helden machen. Doch die Mission, gescheitert an Unerfahrenheit und grenzenloser Selbstüberschätzung, endet in einem Desaster.
Von immer waghalsigeren Kursänderungen, dem zermürbenden Kampf gegen die eisige Kälte und spektakulären Rettungsmissionen: Mit atemraubender Spannung erzählt Jürgen Kehrer die packende Geschichte dieses katastrophalen Abenteuers - und geht der uralten Sehnsucht auf den Grund, ein Held sein zu wollen.
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Frauen undercover: Der Einfluss von Geheimagentinnen in Deutschland James Bond und Jason Bourne prägen unser Bild über die Arbeit von Geheimdiensten. Aber in der Realität sind nicht nur Männer als Agenten tätig. Schon seit dem Kaiserreich arbeiten viele Frauen für deutsche und internationale Nachrichtendienste. Sie stehlen militärische Dokumente, überwachen und sabotieren ihre Gegner, rekrutieren Informantinnen und enttarnen feindliche Spione. Doch obwohl Agentinnen ihren männlichen Kollegen in nichts nachstehen, wird ihr Einfluss auf die Geschichte bis heute unterschätzt. Maik Baumgärtner und Ann-Katrin Müller haben ihre geheimen Fälle der vergangenen hundert Jahre recherchiert, zahlreiche Akten ausgewertet und mit ehemaligen und aktiven Geheimagentinnen gesprochen, die für oder in Deutschland im Einsatz waren. In diesem Buch erzählen die beiden SPIEGEL-Journalisten ihre Geschichten und zeigen, wer die Frauen waren, die der heutigen Generation von Spioninnen den Weg ebneten.
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Eine packende Geschichte am Abgrund des Zweiten Weltkriegs – über den jüdischen Krebsforscher Otto Warburg und die gegensätzlichen Realität von wissenschaftlicher Wissenschaft und Diktatur Berlin am Abgrund des Zweiten Weltkriegs. In Dahlem macht sich der exzentrische Nobelpreisträger Otto Warburg daran, das Geheimnis der Zellen zu lüften – er will verstehen, wie Krebs entsteht und wie er sich heilen lässt. Doch Warburg ist jüdisch, lebt in einer homosexuellen Beziehung und muss unter den Nazis um sein Leben fürchten. Sam Apple zeigt Otto Warburg als vergessenes Genie voller Widersprüche und entwirft anhand seines Lebens ein ungewöhnliches Epochenporträt. Warum erhofften sich die Nationalsozialisten von Warburg die Rettung für die „deutsche Volksgesundheit“ und ließen ihn unbehelligt weiterarbeiten? Was bleibt von seiner Forschung? Eine einmalige Geschichte über Ideologie und Wissenschaft, persönliche Gefahren und Verantwortung und das Erbe einer großen Forschungsidee.
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DIE GRÄFIN IN DER POSTKUTSCHE - KANN SIE DEN LAUF DER GESCHICHTE AUFHALTEN? Im August 1756 überfällt Friedrich der Große ohne Kriegserklärung Sachsen. Vor der hochgerüsteten preußischen Armee flüchtet Friedrich August, Herrscher über Sachsen und Polen, zusammen mit seinem Premierminister Heinrich von Brühl, nach Warschau. Aber die Reichsgräfin von Brühl bleibt in Dresden und kapituliert nicht, während das Land geplündert wird. Sie schmiedet einen Plan... Getarnt durch ein Pseudonym, macht sie sich mit ihrer Kammerzofe auf den mühevollen Weg nach Leipzig, wo Friedrich der Große seine Audienzen hält. Kann man durch eine beherzte Tat die Geschichte verändern, einen barbarischen Krieg beenden? In seinem neuen ebenso unterhaltsamen wie kenntnisreichen Roman erzählt Hans Pleschinski von einem wenig bekannten Ereignis der deutschen Geschichte und von heimlichen Heldinnen. Ein spannender Zeitroman über ein wenig bekanntes Ereignis deutscher Geschichte Der Überfall Preußens auf Sachsen 1756 Friedrich der Große und seine Gegenspielerin Reichsgräfin von Brühl In der Kutsche unterwegs im Kriegsgebiet zwischen Dresden und Leipzig
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Erfinder, Tüftler, Besessene und ihre Glanzleistungen Geniale Frauen und Männer haben mit ihren Erfindungen die Menschheit gewandelt und bis heute geprägt – oft zum Besseren, manchmal auch zum Schlechteren. Kenntnisreich bietet Roland D. Gerste ein ebenso informatives wie spannendes Leseerlebnis an der Schnittstelle von Genie und Irrsinn, Fortschritt und Armageddon. Die Geschichte der Menschheit: unvorstellbar ist sie ohne Sternstunden der Technik! Erfindungen wie die des Buchdrucks durch Johannes Gutenberg haben die Moderne und die damit verbundene Informationsgesellschaft erst möglich gemacht. Andere Innovatoren sind gefolgt und haben unser Leben revolutioniert, von der Medizintechnik über das Transportwesen hin zu einer weltweiten Vernetzung durch digitale Kommunikationsmittel. Aber auch Raketen und die Atombombe wurden geschaffen, die den Weg ins All geöffnet und die Apokalypse denkbar gemacht haben . Und technische Verfahren haben für rauchende Schlote und Abgase der Motoren gesorgt, in denen wir eine Ursache für den Klimawandel sehen. Eindrucksvoll lässt Ronald D. Gerste die Glanzmomente unserer Zivilisation lebendig werden und erzählt von den Schicksalen der Menschen, die sie möglich machten: Frauen wie Ada Lovelace, Lise Meitner oder Hedy Lamarr und Männer wie Alan Turing oder Wernher von Braun, deren Biographien so tragisch wie folgenschwer in unsere Gegenwart hineinwirken.
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Dieses Buch ist Reportage und Geschichte des Massakers, dessen Datum für immer im Gedächtnis bleiben wird Am Morgen des 7. Oktober 2023 wurden Amir Tibon und seine Frau von Mörsergranaten geweckt, die in der Nähe ihres Hauses im Kibbuz Nahal Oz, einer israelischen Siedlung an der Grenze zum Gazastreifen, einschlugen. Sie verbarrikadierten sich mit den beiden kleinen Töchtern im Schutzraum des Hauses und ermahnten sie, nicht zu weinen, während sie die Schüsse der Hamas-Angreifer vor ihren Fenstern hörten. Die Tore von Gaza erzählt die Geschichte des 7. Oktobers 2023 durch das Prisma der Ereignisse, die in Nahal Oz über die Familie hereinbrachen, die schließlich von Amir Tibons eigenem Vater mit unglaublichem Mut gerettet wurde. Das Buch schildert den jahrzehntelangen Kampf einer Gemeinschaft um Leben, Wohlstand und Wachstum an einer der gefährlichsten Grenzen der Welt. Es ist zugleich eine kurze Geschichte Israels, auch über das Versagen der israelischen Politik, für die Sicherheit der eigenen Bevölkerung zu sorgen. Mit großem Einfühlungsvermögen und auf der Grundlage israelischer und palästinensischer Quellen sowie Originalinterviews mit den Polizisten und Soldaten, die am 7. Oktober an der Seite seiner Eltern kämpften, zeichnet Amir Tibon einen schonungslosen, aber letztlich hoffnungsvollen Blick auf diesen scheinbar unlösbaren Konflikt und seine globalen Auswirkungen.
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Ein Buch voll kurioser Fakten und unnützem Wissen, das Sie sicherlich nicht mehr aus der Hand legen werden Von der Anzahl der Tage, die ein Mensch durchschnittlich in seinem Leben mit Wäschewaschen verbringt (375), über die lustigsten Spitznamen von Wikingern („der Mann ohne Hosen“) bis zur Entdeckung des deutschen Zoologen Dr. Reinhold Hilbig, dass Fische seekrank werden können: Edward Brooke-Hitchings neuestes Buch ist eine Reise zu den wunderlichsten Ecken des menschlichen Wissens, eine Sammlung von Dingen, die zu seltsam sind, um wahr zu sein. Mit reichlich Humor gespickt, beinhaltet dieses Kompendium einen wahren Schatz an skurrilen Fakten und Anekdoten aus Wissenschaft, Geschichte, Popkultur und ganz Alltäglichem. Unnützes Wissen à la Brooke-Hitching: lehrreich und ganz bestimmt sehr unterhaltsam Diese bemerkenswerte Sammlung wird Sie auf eine atemberaubende Reise entführen, auf der Sie nur das Obskure, das Verblüffende und das schlichtweg Seltsame bestaunen können. Wussten Sie, dass der Dosenöffner erst fünfzig Jahre nach der Dose erfunden wurde? Dass die Angst, dass einem der Lesestoff ausgeht, Abibliophobie genannt wird, oder dass es im ganzen Bundesstaat Wyoming nur zwei Aufzüge gibt? Sie erfahren auch, dass die engste Straße der Welt in Reutlingen ist, dass der kambodschanische König der einzige Monarch der Welt ist, der fließend Tschechisch spricht und dass die USA seit 1950 mindesten sechs Atomwaffen verloren haben. Eine einzigartige Mischung aus Enzyklopädie, Trivialitäten und kuriosem Party-Wissen. Ein Muss für alle, die sich für das Außergewöhnliche interessieren und unsere Welt von einer neuen Seite kennenlernen möchten. Zum Staunen, Schmunzeln und Weitererzählen.
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Eine Ode an die Menschheit
Oliver Jeffers ist Geschichtenerzähler, Weltenentdecker und picture book maker, wie er sich selbst nennt. Mit diesem außergewöhnlichen und eindrucksvollen Bilderbuch betrachtet Jeffers die Geschichte der Menschheit von ihren Anfängen bis hin zu Gegenwart und stellt die Frage über unsere Zukunft: "Wohin gehen wir von hier aus?" Durch die besondere Verbindung von Kunst und Storytelling entsteht ein Werk, das berührt, inspiriert und neue Perspektiven eröffnet.
Noch einmal...: Eine Reise durch die Menschheitsgeschichte
- Poetisch, pointiert, provokant: Visionäres Bilderbuch über die Geschichte der Menschen von Ausnahmekünstler Oliver Jeffers.
- Von der Entstehung der Erde bis heute: Ein kraftvoller Blick auf die großen Meilensteine der Geschichte.
- Neue Perspektiven: Das Bilderbuch für Erwachsene regt dazu an, sich mit der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft der Menschheit auseinanderzusetzen.
- Große Illustrationskunst: Die Kombination aus Bildern und Storytelling macht das Meisterwerk des international gefeierten Erfolgsautors zu einem einmaligen visuellen Erlebnis.
- Mit Tiefgang: Das einzigartige Bilderbuch ist ein ganz besonderes Geschenk für Erwachsene, das zum Nachdenken über den Sinn des Lebens einlädt.
Die Schönheit des Lebens feiern mit DRESSLERillustro!
DRESSLERillustro steht für sorgfältig kuratierte Geschenkbücher mit einzigartigen Bildern und Texten. Die reich illustrierten Bilderbücher für Erwachsene von namhaften Autor*innen und Illustrator*innen begeistern durch ihre hohe inhaltliche und optische Qualität. Bei DRESSLERillustro dreht sich alles um die großen Themen unserer Zeit: Liebe, Hoffnung, Sehnsucht, Naturverbundenheit, Selbstfürsorge. Jedes Buch ist ein kleines Kunstwerk und ein wertvolles Geschenk für einen lieben Menschen oder für sich selbst. Für kleine Auszeiten und Momente des Innehaltens und Reflektierens.
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Eine brillante Einführung in die Welt der Renaissance von einem der profiliertesten Kulturjournalisten
Der »Sacco di Roma« ist ein Spiegel der Zeitenwende unserer Tage
Auf dem Höhepunkt der Renaissance ist Rom das Zentrum der westlichen Welt und Kunst. Der Sacco di Roma am 6. Mai 1527 markiert das Ende dieser Epoche. Söldnertruppen Karls V. stürmen die Stadt und richten das größte Gemetzel in ihrer Geschichte an. Rom wird von den deutschen Landsknechten verwüstet, Papst Clemens VII. gefangen genommen, die Wasserversorgung zerstört, die Pest bricht aus. Die hellen Himmel ziehen sich zu, ein dunkleres Zeitalter beginnt.
Niklas Maak erzählt die Renaissance von ihrem letzten unbeschwerten Moment und von ihrem plötzlichen Ende her. Er nimmt uns mit in die Ateliers von Michelangelo und Parmigianino, aufs Schlachtfeld, in die Paläste von Bankiers und Päpsten - und in den der »Prima Donna del Mondo«, der faszinierenden Isabella d’Este.
Der Autor zeigt, wie fragil das ist, was wir Kultur nennen, und wie schnell durch Desinformation und falsche Politik das Ende der Freiheit droht. Wie konnte es zu dieser Katastrophe kommen, mit der niemand gerechnet hatte – und die in vielen Punkten an die Eskalation religiöser, ideologischer und militärischer Krisen unserer Zeit erinnert?
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WAS DACHTEN DIE MENSCHEN VON LASCAUX, PECH MERLE UND GÖBEKLI TEPE? EINE REISE ZU DEN ANFÄNGEN DES DENKENS IN DER STEINZEIT Von den farbigen Handabdrücken in der Höhle von Pech Merle bis zu den lebensgroßen Felsgravuren zweier Giraffen in der Sahara; von den riesigen Petroglyphen auf Hawaii über die Tierdarstellungen in Göbekli Tepe bis zu den rätselhaften Zeichen in den Höhlen von Salento – Silvia Ferrara verbindet Archäologie, Anthropologie und Neurowissenschaft, um uns die frühesten Phasen der Entstehung unseres Vorstellungsvermögens und des menschlichen Denkens zu vergegenwärtigen. Die Geschichte der Menschheit hat sich nicht stetig, mit schöner Regelmäßigkeit, sondern in unvorhersehbaren Sprüngen entwickelt. Wir begegnen Zeichnungen von Männern und Frauen und von ausgestorbenen Tieren, abstrakten Figuren scheinbar ohne Bedeutung, dem Gefühl eines gemeinsamen Raums. Wie und warum sind sie entstanden? Wie entsteht ein Symbol, ein Piktogramm, ein Zeichen? Wer schafft sie? Und an wen wenden sie sich? Silvia Ferraras neues Buch ist eine Reise auf der Suche nach den entlegenen und geheimnisvollen Orten, an denen die Menschen begannen, sich von der Dominanz der Realität zu lösen. Sie erfanden Figuren, Symbole, Worte: etwas völlig Neues, Mächtiges, die Zeiten Überdauerndes. Was sagen uns die frühen Symbole, Piktogramme und Zeichen über unsere Vorfahren Silvia Ferrara zeigt uns die Geschichte unserer Menschwerdung Eine Reise zu den wichtigsten Stätten der ersten abstrakten Zeichen
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Ein ebenso unterhaltsamer wie lehrreicher Trip durch Europas Herzland Zwischen Amsterdam und Zürich, entlang des Rheins, erstreckt sich Europas Herzland – von Kaisern begehrt, von Armeen umkämpft, von Dichtern gepriesen. Wer Europa verstehen will, muss die Geschichte dieser Region kennen: den ständigen Zwist zwischen großen und kleinen Mächten, den Kampf zwischen Vereinheitlichung und trotziger Selbstbehauptung. Nicht zufällig befinden sich alle Institutionen der EU in der Region, die das Schicksal des Kontinents wie kaum eine andere widerspiegelt. Wunderbar leicht und höchst eigenwillig erzählt Simon Winder von diesem Herzland, mit all seinen Sonderbarkeiten voller Kultur, Schönheit und Schrecken: von Waterloo bis Verdun, von Asterix bis zu den Nibelungen, von Rubens bis Karl Marx, von Gouda bis zum Edelzwicker.
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Eine Reise durch die Geschichte der Frauen, dokumentiert in 30 Objekten Was haben der Kaffeefilter, die Tomate und die Guillotine gemeinsam? Alle drei erzählen eine spannende Geschichte über Frauen und ihren Kampf um Gleichberechtigung – sei es politisch, rechtlich oder privat. In diesem kurzweiligen Sachbuch zeigt Kerstin Wolff anhand von 30 Objekten, wie sich die Lebenswelten von Frauen in Deutschland und Mitteleuropa im Laufe der Zeit verändert haben und was das für die heutige Gesellschaft bedeutet. Die spannenden Anekdoten werden untermalt von den frischen Illustrationen von Tatjana Prenzel und bieten so allen Leser:innen einen lockeren und verständlichen Zugang zu diesem wichtigen gesellschaftlichen Thema. Der lange Weg zur Gleichberechtigung der Frau Unterhaltsam und fundiert zugleich führt uns die Historikerin Dr. Kerstin Wolff in diesem Buch durch die Geschichte der Frauen. Sie erklärt uns, wie beispielsweise die Wohngemeinschaft, der Fußball oder auch das Fahrrad ihren Teil zur Emanzipation der Frauen beitrugen. Wir begegnen einer begeisterten Bergwanderin, die so weit ging, ihren Rock abzulegen und zu verstecken, um sich auf diesem Gebiet behaupten zu können. Wir erfahren von Melitta Benz, die trotz ihres Erfinderinnengeists nur der Namensgebung ihrer eigenen Firma diente. Und wer hätte gedacht, dass noch 1970 die SPD-Abgeordnete Lenelotte von Bothmer einen Shitstorm erntete, als sie mit Hosenanzug im Bundestag erschien? Die Schlaglichter, die in diesem Buch auf die Vergangenheit von Frauen geworfen werden, zeigen uns, wie weit wir es auf dem Weg der Gleichstellung der Frau schon gebracht haben, aber auch, wie lang der Weg ist, der noch vor uns liegt. Ein unterhaltsames und gleichzeitig nachdenklich machendes Buch, das zeigt, wie groß noch immer der Nachholbedarf in Sachen Geschlechtergerechtigkeit ist.
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Bruno Preisendörfer erzählt 80 Jahre deutsche Geschichte neu. Ob Rentenfrage, Migration, Klimawandel oder Frauenfußball: Mit klugem Witz und erzählerischem Gespür zeigt Preisendörfer, wie die Parolen und Entscheidungen von gestern die Realität von heute formen.
Wer hat nicht sofort den Sound von John F. Kennedys legendärem »Ich bin ein Berliner« im Ohr – ein Satz, der wie ein spontanes Bekenntnis wirkte, tatsächlich aber im Büro von Willy Brandt sorgfältig geprobt wurde. Ganz anders: Günter Schabowskis legendäres »sofort, unverzüglich«, das 1989 den Mauerfall einleitete – und Honeckers vollmundige Behauptung, die Mauer werde »in 50 oder 100 Jahren noch stehen«, Lügen strafte.
Preisendörfers Buch öffnet überraschende Perspektiven auf bekannte Wendepunkte und dekonstruiert Mythen wie das »Wirtschaftswunder« oder das »Wunder von Bern«. Ein kluges
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Die bewegenden Erinnerungen von Bestsellerautorin Tupoka Ogette: »Selten liest man Texte, die mit so offenem, ehrlichem Herzen geschrieben sind ...« Alice Hasters
»So beginnt meine Geschichte. Als Tochter einer weißen Frau und eines Schwarzen Mannes. Zwischen Sange, Südtansania, und Gera, Thüringen. Zwischen kolonialer Vergangenheit und DDR-Diktatur.« Tupoka Ogette schreibt von der Suche nach Zugehörigkeit, vom Leben im Widerspruch, im Dazwischen. Sie erzählt vom Aufwachsen als Schwarzes Kind in der DDR, von Flucht, Verlust, Sexismus und Gewalt – aber auch von Liebe, Mutterschaft, Resilienz und Selbstermächtigung. Von Freundschaften, die sie schließt, und solchen, die sie verliert. Vom Neuanfang in der BRD. Und davon, die Ruhe im Sturm zu finden.»Selten liest man Texte, die mit so offenem, ehrlichem Herzen geschrieben sind. Tupoka Ogette erzählt von Leben und Überleben in Deutschland. Von Kampf und Triumph. Von Verzweiflung und Hoffnung. Eine Masterclass darin, was Gleichzeitigkeit bedeutet.« Alice Hasters»Dieses Buch ist die Erzählung, ohne die die Geschichte der deutschen Vereinigung nicht vollständig ist.« Daniel Schulz
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Als Kind in Auschwitz: das Schicksal einer Holocaustüberlebenden erzählt für junge Leser Tova Friedman wurde 1938 in der polnischen Stadt Tomaszów Mazowiecki, geboren. Dort war sie damals eines von Hunderten jüdischen Kindern. Im Alter von fünf Jahren wurde sie zusammen mit ihrer Mutter ins Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert. Bei Kriegsende waren von den Kindern aus ihrer Heimatstadt nur noch fünf am Leben. Tova gehört zu den letzten Überlebenden, die von ihren Erlebnissen im Holocaust berichten. Zusammen mit der preisgekrönten Journalistin und Kinderbuchautorin Hilary Freeman erzählt sie leicht fasslich für junge Leser*innen, und doch ohne zu beschönigen, von ihren Kindertagen in Polen, den schrecklichen Erlebnissen im Lager, von den alltäglichen Grausamkeiten, dem Leiden und Sterben. Und sie erzählt davon, wie sie überlebte, wie sie mit ihren Eltern in die USA auswanderte und dort ein neues Leben für sie begann. Manuel Šumberac hat die Erzählung einfühlsam illustriert. Das Buch enthält neben einem Glossar auch eine Auswahl der Fragen, die Tova auf ihrem TikTok-Kanal @tovafriedman am häufigsten gestellt werden. Sie schreibt: »Ich kann und werde mich nicht entmutigen lassen. Wir müssen Antisemitismus verhindern, wo immer wir können. Die Menschen müssen zusammenkommen und gemeinsam das Übel Vorurteil ausmerzen. Wir sollten stattdessen den Frieden, die Toleranz und die Akzeptanz aller Menschen feiern, egal welcher Religion, welcher Kultur oder welchem Glauben sie angehören.«
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Erinnerungen bleiben für immer
In einer Straße, inmitten von Straßen, schaukelt ein Körbchen sachte im Wind. Das Körbchen hängt an einem Band, gespannt zwischen drei ganz besonderen Freunden: Malte & Oßkar und Phia. Jeden Tag hüpft ein Brief über das Band. Und Glück. Doch als ein kleiner Unfall große Ängste weckt, beginnt für Malte und seinen Taubenfreund eine Reise in eine wahrlich wundersame Welt. Eine Welt, die leuchtet und glimmert, die wabert und flimmert. Es ist eine Welt, die von Abschieden erzählt – und vom Für-Immer-Bleiben. Eine Welt, in der schon jemand auf sie wartet.
Ein poetisches Bilderbuch übers Verlieren und über die Angst davor, das Erinnern und Beisammensein. Eine Geschichte, so warm und weich wie der Trost.
Malte & Oßkar und der Lauf der Dinge: Das zweite Bilderbuch von Amia von Arenberg und Malte Zierden, das sich anfühlt, wie eine wärmende Umarmung
- Poetisch und tiefgründig: Eine einfühlsame Bilderbuchgeschichte über Verlust und Trost für Kinder ab 5 Jahren.
- Emotionen bei Kindern: Das poetische Bilderbuch stupst sanft und einfühlsam Gespräche über komplexe Themen wie Traurigkeit und Verlustängste an.
- Trost spenden: Malte und sein bester Taubenfreund Oßkar reisen gemeinsam in die Welt der Gefühle und landen in den weichen Armen des Trosts.
- Fantastische Bilder-Welten: In den magischen und vielschichtigen Illustrationen von Amia von Arenberg finden Kinder und Erwachsene Geborgenheit.
- Freundschaft, Trost und Verlustangst bei Kindern: Eine berührende Geschichte, die in keine Schublade passt – und die deshalb genau richtig ist.
Das besondere Bilderbuch von Malte Zierden und Amia von Arenberg vermittelt voller Herz und Wärme, wie kraftvoll Erinnerungen sind. Eine einfühlsame und tiefgründige Geschichte für Kinder ab 5 Jahren und alle, die sie behutsam beim Umgang mit Verlust und Verlustängsten begleiten wollen.
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Wie hat die Wissenschaft unsere Welt verändert?
Welche Gefahren gehen von der zunehmenden KI-Präsenz aus - und von der Erkenntnis, dass Wissen Macht ist? Der vierte und letzte Band der supererfolgreichen Graphic-Novel-Adaption des Weltbestsellers "Sapiens" ist eine grandiose Tour de Force durch die Geschichte der wissenschaftlichen und industriellen Revolutionen, in der wissenschaftliche Fortschritte mit einer immer rasanteren Geschwindigkeit unsere soziale Ordnung transformieren, dem modernen Kapitalismus den Weg ebnen und schließlich das Zeitalter der Künstlichen Intelligenz einläuten.
Bis um das Jahr 1500 hatte der Homo sapiens, wie die vorangegangenen Bände gezeigt haben, ein Plateau der medizinischen, militärischen und ökonomischen Möglichkeiten erreicht, das so seit Jahrhunderten existierte. Doch wie kamen wir - historisch gesehen - in einem Wimpernschlag von mittelalterlichen Schriftrollen zu E-Books, von Abakussen zu Laptops, von Kolumbus' Santa Maria zu Raumfähren, von der Erde zum Mond und von den ersten Musketen zu Atombomben? Brillant, unterhaltsam und skeptisch führt uns Yuval Noah Harari durch 500 Jahre Weltgeschichte. Ein endloser Kreislauf von Wissenschaft, Politik und Kapitalismus, der uns heute bis an den Abgrund neuer Spielarten von Intelligenz geführt hat, die dazu in der Lage sind, die Menschheit, wie wir sie bislang kannten, zu ersetzen.
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DIE LETZTEN STIMMEN DES WIDERSTANDS. EIN VERMÄCHTNIS »Ich habe ihn heiß geliebt. Und ich werde ihn bald wiedersehen …« Berthold Graf von Stauffenberg über seinen Vater Claus »Sie sind mir sehr nahe, immer noch.« Klaus von Dohnanyi über seinen Vater Hans und seinen Onkel Dietrich Bonhoeffer »Was gerade geschieht in Deutschland, hätte beide sehr besorgt.« Helmuth Caspar Graf von Moltke über seinen Vater James und seine Mutter Freya Am 20. Juli 1944 setzte Claus Graf von Stauffenberg ein Zeichen, das die Welt veränderte. An diesem Tag versuchte er, Hitler zu töten. Hunderte mutige Menschen aus dem Militär, Zivilleben, der Politik und Kirche gaben ihr Leben für diesen einen Tag. Hitler nahm damals blutige Rache. Hundtfünfzig Widerstandskämpfer ließ er grausam ermorden. Ihre Kinder wurden den Eltern entrissen: Sie sind die letzten Stimmen des Widerstands. SPIEGEL-Bestsellerautor Tim Pröse hat diese Töchter und Söhne besucht, begleitet und ihnen zugehört: Welche Erinnerungen haben sie geprägt? Und welche Botschaft haben sie für unser Heute, in dem sich die Demokratie in Deutschland erneut wehren muss gegen Kriege, Diktatoren und radikale Kräfte? Ein Buch über eine Vergangenheit, der wir uns jetzt stellen müssen. Denn das Gestern ist gegenwärtiger denn je. »Ich werde ihn bald wiedersehen.« So gedenkt Berthold Schenk Graf von Stauffenberg heute des Vaters, den er als Junge zum letzten Mal sah. Er und viele weitere Söhne und Töchter der Widerstandskämpfer des 20. Juli, so etwa Klaus von Dohnanyi, Carl Goerdeler, Helmtrud von Hagen, Helmuth Caspar Graf von Moltke und viele andere lassen ihre Erinnerungen, Ideale und Hoffnungen in Tim Pröses eindringlichen Porträts aufleben. Ausstattung: mit Bildteil und Fotos im Buch
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