Was, wenn Zusammenbleiben die höchste Form der Freiheit ist?
Die Wahlmöglichkeiten unserer Zeit stellen Beziehungen vor die Frage: Warum bleiben, wenn man doch immer gehen kann? Ausgehend von ihrer eigenen Paargeschichte entwickelt Bestsellerautorin Svenja Flaßpöhler den Gedanken, dass gerade die Möglichkeit der Trennung, die Voraussetzung eines freien Bleibens ist.
Gemeinsam alt werden – zwischen Trennungsraten, Polyamorie und der Sehnsucht nach dem nächsten ›Match‹ wirkt das wie ein überkommenes Lebensmodell, das man eher aus Pflicht erfüllt. Doch was, wenn genau dort, im vermeintlich Unzeitgemäßen, eine übersehene Form von Freiheit steckt? In Auseinandersetzung mit Søren Kierkegaard schaut Svenja Flaßpöhler auf ihre eigene Ehe und dorthin, wo moderne Beziehungen am empfindlichsten sind: in die Zone des Konflikts zwischen Mann und Frau, zwischen Gewohnheit und Lust, zwischen Realität und Reiz des Möglichen. Gerade hier, in der Möglichkeit zu gehen, entdeckt Flaßpöhler die Voraussetzung eines freien Bleibens. Nicht aus Konvention oder Zwang, sondern als bewusste Wahl, den Konflikt zu wagen – auch mit sich selbst. Eine lebendige, konkrete Philosophie und ein flammendes Plädoyer für die feste Zweierbeziehung.
Ein biologischer Faktencheck: für Klarheit in den wichtigsten kulturellen Debatten unserer Zeit
Was ist das biologische Geschlecht? Was bedeuten genetische Unterschiede zwischen Menschen? Und wie lassen sich Wissenschaft und Religion vereinbaren? In den hitzigen Debatten unserer Gegenwart wird die Biologie häufig als objektive Wahrheit präsentiert, um Positionen zu rechtfertigen. Doch was steckt wirklich hinter diesen Argumenten?
In diesem packenden Sachbuch entlarvt der Autor, selbst promovierter Biologe, die Verkürzungen und Missverständnisse, mit denen die Biologie im Kulturkampf instrumentalisiert wird. Eine unverzichtbare Lektüre für alle, die inmitten hitziger Debatten einen kühlen Kopf bewahren wollen.