Wir haben 150 Buchtipps zu "Familie;Familienroman;Generationenroman;Boomer;Altern;Pflegeheim;Familienfeier;Väter;Erinnerung;Erbschaft;Schmöker;Weihnachtsgeschenk;Familienkonflikte;Versöhnung;Familienleben;Kindheit;Therapie" gefunden.
Vincent, einst hoher Ministerialbeamter, kommt kurz nach seinem Fünfundachtzigsten ins Krankenhaus, zu überraschend, um im Keller noch für Ordnung zu sorgen. Was seine Söhne Tom und Alexander da in einem Aktenschrank finden, rückt ihre Kindheit in ein völlig anderes Licht: Fotos von allen dreiundzwanzig Liebhaberinnen des Vaters. Und auch die Mutter hatte andere Männer, allerdings nur drei. Erst jetzt, als Erwachsene, trauen sich die Brüder, das Bild von der Vorzeigefamilie als Lüge zu entlarven. Doch wer waren Vater und Mutter wirklich, die beiden in der jungen Bundesrepublik viel zu früh Verheirateten, Angehörige einer von Krieg und Faschismus beschädigten Generation? Und was haben sie an ihre Kinder weitergegeben, an Tom, der um sein berufliches Überleben als Fotograf kämpft, und an Alexander, in dessen Ehe es vorübergehend leise kriselt? Auch sie beide sind Väter und sehen sich Kindern gegenüber, die ihre eigenen Wege gehen und sie zu hinterfragen beginnen ...
In seinem Drei-Generationen-Roman erzählt Michael Kumpfmüller von den verdrängten Konflikten einer ebenso speziellen wie normalen deutschen Familie und zeichnet mit viel Empathie und Realismus den Wandel von Familienbildern vom Zweiten Weltkrieg bis in unsere unmittelbare Gegenwart nach.
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Was tut ein armer Schlucker, der eine Million erbt? Daniel Dorner aus Berlin, 35, Hausbesetzer, muss entscheiden, was er mit dem vielen Geld denn macht, das ihm sein amerikanischer Onkel so unverhofft vermacht hat. Dafür reist er in die USA, »schaut sich um« – und kämpft Tag für Tag im Waldseehaus und dem ihm zugeteilten Besitz mit sich selbst: hin- und hergerissen zwischen seinem sozialen Gerechtigkeitsideal und seiner womöglich rosigen Zukunft. Peter Blickle erzählt mit viel Esprit und Sprachwitz von unser aller Widersprüchlichkeit und konfrontiert uns mit der unleugbaren Tatsache, dass wir in moralisch prekären Situationen doch (fast) alle dazu neigen, uns zu unsren eignen Gunsten zu entscheiden. Die Erbschaft ist ein packender Roman, eine ethische Herausforderung in Sachen Soll, Haben oder Sein. Für potentielle Erben wie für potentielle Nichterben, gleichermaßen, eine Probe auf Theodor Fontanes sarkastisch auf den Kopf gestellte Sentenz: »Moral ist gut, aber Erbschaft ist besser« …
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Die Kunst, intelligent zu altern
Jeder Herzschlag, jeder Gedanke, jedes Gefühl wird von unseren Nerven bestimmt. Ständig kommunizieren sie miteinander. Doch wie altern Nerven? Wie altert das Gehirn? Und was können wir tun, um unseren Geist und die Seele – und damit auch unseren Körper – jung und gesund zu erhalten? Marianne Koch erklärt, was gegen Alzheimer und andere Demenzen schützt, warum es für unsere kognitive Reserve so wichtig ist, lebenslang zu lernen und Erfahrungen zu sammeln, warum wir auf guten Schlaf achten sollten, wie wir Schmerzen begegnen können, was wir gegen Alters-einsamkeit und das Gefühl, überflüssig zu sein, tun können. Sie ermuntert uns dazu, den Jahren mit Mut und Zuversicht zu begegnen und streut Erfahrungen aus ihrem eigenen Erleben ein.
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Sophie, Robert und Helen – sie alle gehen zur Therapie bei Stephen Grosz. Sophie kommt zu jeder Therapiestunde viel zu spät, Robert belauscht seine Frau am Telefon, Helen hasst es, beschenkt zu werden. Stephen Grosz erzählt von diesen und weiteren Geschichten aus seiner Praxis und wie er mit seinen Patientinnen und Patienten gemeinsam darüber nachdenkt, was hinter ihrem Verhalten steckt. Immer wieder treten dabei die Hindernisse zum Vorschein, die wir uns selbst auf der Suche nach Liebe in den Weg stellen.
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»Eines dieser Bücher, die dich zum Lachen und Weinen bringen und die du am liebsten allen schenken möchtest, die du liebst.« The New Yorker
Bo ist 89, und ihm läuft die Zeit davon. Andererseits ist Zeit wenigstens etwas, das er noch zur Genüge hat. Denn seit seine Frau in einem Pflegeheim für Demenzkranke lebt, sind Bos Tage viel zu lang. Sein Kontakt beschränkt sich auf seinen Hund Sixten und die täglichen Besuche vom Pflegedienst. Hans, sein Sohn, kommt dagegen nur selten vorbei und traut ihm vor allem gar nichts mehr zu. Jetzt will er ihm auch noch den Hund wegnehmen. Dabei braucht Bo seinen geliebten Vierbeinigen so dringend wie noch nie. Warum versteht das niemand? Der drohende Verlust seines Hundes bringt Bo dazu, die Schlüsselmomente seines Lebens zu überdenken. Wenn die Kraniche nach Süden ziehen ist ein brillant geschriebener, weltweit gefeierter Roman voller Witz und Wärme über das, was im Leben wichtig ist und uns mit Zuversicht erfüllt.
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Verglichen mit anderen Erdbewohnern dauert ein Menschenleben nur einen Wimpernschlag: Kalifornische Redwoods können fünftausend Jahre alt werden, einige Quallenarten kehren ihren Alterungsprozess um und manche Bakterien sind sogar unsterblich. Molekularbiologe Nicklas Brendborg nimmt die Leser:innen mit in die entlegensten Winkel der Welt und die modernsten Forschungslabors; unterwegs zu den ältesten Menschen, zu Zombiezellen und zu Experimenten, die unsere grundlegenden Vorstellungen vom Leben auf den Kopf stellen. Dabei geht Brendborg einer zentralen Frage der Menschheit nach: Wie kann ein langes und gesundes Leben gelingen? In der Wahl zum Wissensbuch des Jahres 2022 hat die Zeitschrift bild der wissenschaft sechs Bücher ausgezeichnet, die über Wissenschaft und Forschung kompetent, verständlich und spannend berichten. In der Kategorie Überraschung belegt Nicklas Brendborgs Buch »Quallen altern rückwärt« den ersten Platz. Aus der Jurybegründung: »Mit Sprachwitz, großer Erzähllust und auf amüsante Weise beschreibt er, was wir von der Natur über ein langes Leben lernen können.«
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Geteiltes Schweigen: Ein ost-westdeutsches Familienschicksal über die heilende Kraft der Wahrheit Januar 1988. Als Familie Simon-Hauschke Ost-Berlin im Morgengrauen verlässt, liegt mehr als ein Jahr der Ausgrenzung hinter ihnen. Der größte Schlag: Sie dürfen nur zu dritt ausreisen, denn für Sohn Christian gilt der Ausreiseantrag nicht mehr … Viele Jahre nach der Wiedervereinigung kommt es auf einer Familienfeier zum Eklat: Zu viele Geheimnisse und Lügen haben sich in den Jahren der DDR, zur Zeit des Mauerfalls und in der Nachwendezeit angestaut, zu groß ist die Last des Schweigens. Erst Urenkelin Lou, die Journalistik-Studentin, beginnt, kritische Fragen zu stellen. Dabei muss sie erkennen, wie schwer es ist, den eigenen moralischen Ansprüchen gerecht zu werden. Ein bewegender Roman, biografisch motiviert, dem zum Teil hochemotionale Zeitzeugeninterviews der Autorin zugrunde liegen.
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»Das ist also das Leben meiner Mutter gewesen, dachte ich, das Leben und das Alter einer Arbeiterin. Noch wusste ich nicht, dass ich dieser Aufzählung bald ein drittes Wort würde hinzufügen müssen.« Eigentlich hatte Didier Eribon sich vorgenommen, ab jetzt regelmäßig nach Fismes zu fahren. Doch seine Mutter stirbt wenige Wochen nach ihrem Umzug in ein Pflegeheim in dem kleinen Ort in der Champagne. Wie in Rückkehr nach Reims wird dieser Einschnitt zum Ausgangspunkt für eine Reise in die Vergangenheit. Eribon rekonstruiert die von Knappheit und Zwängen bestimmte Biografie einer Frau, die an einen brutalen Ehemann gekettet blieb und sich sogar in ihren Träumen bescheiden musste. »Meine Mutter«, hält er fest, »war ihr ganzes Leben lang unglücklich.« Didier Eribons neues Buch ist hochpolitisch: Er legt schonungslos dar, wie sehr die Politik, aber auch die Philosophie, ja wir alle die skandalöse Situation vieler alter Menschen lange verdrängt haben. Zugleich erweist er sich erneut als großer Erzähler: Anhand suggestiver Episoden und berührender Erinnerungen zeigt er, wie wichtig Familie und Herkunft für unsere Identität sind. Er kauft ein Dialekt-Wörterbuch, um noch einmal die Stimme seiner Mutter im Ohr zu haben. So entfaltet der Soziologe das Porträt einer untergegangenen Welt: des Milieus der französischen Arbeiterklasse – mit ihren Sorgen, ihrer Solidarität, ihren Vorurteilen.
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Wenige Wochen nach ihrem Umzug in ein Pflegeheim stirbt Didier Eribons Mutter. Wie in Rückkehr nach Reims wird dieser Einschnitt zum Ausgangspunkt für eine Reise in die Vergangenheit: Eribon rekonstruiert die von Zwängen bestimmte Biografie einer Frau, die an einen brutalen Ehemann gekettet blieb und sich sogar in ihren Träumen bescheiden musste: »Meine Mutter war ihr ganzes Leben lang unglücklich.« Dabei erweist sich der Soziologe erneut als großer Erzähler: Anhand suggestiver Episoden und berührender Erinnerungen zeigt Eribon, wie wichtig Familie und Herkunft für unsere Identität sind. Und er legt schonungslos dar, wie sehr die Politik, aber auch die Philosophie, ja wir alle die skandalöse Situation vieler alter Menschen lange verdrängt haben. In diesem ergreifenden Buch über seine Mutter beschreibt Didier Eribon nicht nur das Milieu der französischen Arbeiterklasse mit ihren Sorgen, ihrer Solidarität und ihren Vorurteilen, sondern konfrontiert uns mit der großen Frage, wie wir in unseren Gesellschaften mit Alter und Sterben umgehen.
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Wie können wir unserer eigenen Sterblichkeit mit Schönheit und Würde begegnen?
»Es könnte auch schön werden« versammelt unterschiedliche Texte und Textformen zu der Frage, wie man dem Alter beikommt und wie dem Tod. Wie in »Hey Guten Morgen, wie geht es dir?«, setzt sich Martina Hefter auch hier auf poetische Weise mit dem Thema Care-Arbeit auseinander.
Martina Hefter begibt sich in die Begegnung mit Krankheit und Pflegebedürftigkeit und fragt so eindringlich wie phantasievoll, wie wir nicht nur als Individuen, sondern auch als Gesellschaft mit Alter und Gebrechlichkeit, mit Pflege und Sorge umgehen können. Szenische Texte und Gedichte ergänzen einander und treten in ein Gespräch mit den Leser*innen. Der titelgebende Text erzählt von den Besuchen der Autorin bei ihrer kranken »Schwermutter« in einem Leipziger Pflegeheim. Die ernüchternde Welt des Heims wird zu einem Ort, der magisch und profan zugleich ist. Im Zentrum steht immer der Blick auf den Menschen und die Frage: Wie können wir unserer eigenen Sterblichkeit mit Schönheit und Würde begegnen?
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Sechs Nächte, vier Wände, zwei Unbekannte, eine Frage: Muss man einem Menschen die Hand halten, wenn sich alles dem Ende zuneigt – einem Menschen, der es nicht verdient? Die junge Bankangestellte Meta ist auf der Suche nach Sinn. Durch ihre ehrenamtliche Arbeit verschlägt es sie in ein Pflegeheim, das seine besten Tage hinter sich hat. Als Sitzwache soll sie dort ihre Nächte neben dem Patienten Herrn T. verbringen. Denn: Herr T. schreit, sobald es dunkel wird. Er schreit, wenn er allein ist. Meta ist bereit, sich Herrn T. zuzuwenden. Jede Nacht Wache zu halten, auch wenn sie nicht weiß, was hinter den Schreien steckt. Der Wohnbereich 1 ist geprägt von eigentümlichen Charakteren: Doktor Pomp, der stets auf der Suche nach seinem verschollenen Stethoskop ist, Frau Else – eine Patientin – deren wundersame Erdbeerenaffinität Meta zu denken gibt, und Moses, der Pfleger, der nicht zugeben kann, wie sehr er an dem allen hier hängt. Moses ist Metas Zufluchtsort, wenn es im Zimmer Nummer 9 zu laut wird. David Fuchs schreibt über die Komplexität der Fürsorge, bis dahin, wo Aufgabe zur Selbstaufgabe wird Ein paar Nächte vergehen, bis Moses Meta mehr über Herrn T. verrät. Mehr, als sie jemals über den Mann, neben dem sie Nacht für Nacht ausharrt, wissen wollte. Und plötzlich verschwindet die Selbstverständlichkeit, mit der sich Meta um ihn kümmert. Plötzlich ist es nicht mehr so leicht, an seiner Seite im Stuhl zu sitzen. Sich zu wünschen, dass er nicht leidet. Den gemeinsam verbrachten Mitternächten wird die Ruhe genommen und Meta kann die Geister, die spuken, am ganzen Körper spüren. Moses und Frau Else stehen ihr zur Seite, geben ihr Ratschläge, wie sie mit der neuen Situation umgehen kann. Doch die Mauern des Heims, die Mauern des Zimmers, werden immer enger … Über Entscheidungen, die wir uns selbst aufbürden Meta steht vor einer Wahl, die gegen alles geht, was sie bisher über sich selbst vermutet hat: Soll sie im Heim bleiben und helfen oder gehen und nicht mehr zurückkommen? Wie viel von sich selbst kann sie aufbringen, um einem anderen Menschen in seinen letzten Tagen beizustehen? Doch nicht nur Meta strauchelt, auch der Rest der Besatzung muss sich fragen: Braucht es Mitleid und Achtung für Pflege? Verdienen alle Menschen dieselbe Fürsorge, egal, was sie in ihrem Leben gemacht haben? Zwischen den bröckelnden Fassaden des kurz vor der Schließung stehenden Heims ist da immer noch: Hoffnung. Und Mensc
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In kaum einem anderen westlichen Land ist Vermögen so ungleich verteilt wie in Deutschland. Die Schere geht immer weiter auf – aufgrund steigender Mieten und Lebensmittelpreise, weil heutzutage jeder Paketzusteller prozentual mehr von seinem Lohn abgibt als ein Milliardär, aber auch, weil Steuern auf Vermögen runtergeschraubt werden und die Reichen unaufhörlich reicher werden. Diese Ungerechtigkeit ist gesellschaftliches Dynamit. Reichtum durch Arbeit? Fast unmöglich. Jeder ist seines Glückes Schmied? Nur im Märchen. Deutschland ist zu einer Gesellschaft verkommen, in der Reichtum in der Familie bleibt.
Martyna Linartas seziert in ihrer hellsichtigen und fundierten Analyse das politische Tabuthema unserer Zeit: Dass wir die Reichen nicht besteuern, gefährdet unseren Wohlstand, unsere Umwelt und unsere Demokratie. Sie schöpft aus exklusiven Interviews mit der mächtigen Wirt
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** Ausgezeichnet mit dem Jugendsachbuchpreis 2023 in der Kategorie Originaltitel *** Kluge Antworten auf wichtige Fragen Was ist Frieden? Warum gibt es Krieg? Wie funktionieren Versöhnung und Diplomatie? Und gibt es eigentlich eine Weltpolizei? Kinder haben so einige Fragen, wenn es um komplexe Themen wie Politik und Frieden geht. Mit seinem besonderen Erkläransatz aus der Lebenswelt einer Familie und vielen farbenfrohen Illustrationen findet dieses Sachbuch ab 10 Jahren kindgerechte Antworten. Das Kinderbuch über Krieg, Frieden und Politik: - Aktuelle Fragen kindgerecht und alltagsnah erklärt: Streit, Versöhnung, Staaten, Diplomatie, Sanktionen, Krieg und weitere Themen werden anschaulich aufbereitet. - Von der Familie in die Welt: Wie lassen sich zuhause Konflikte lösen – und wie funktioniert Frieden im Weltgeschehen? - Anschaulich gestaltet: Moderne, farbenfrohe Illustrationen unterstützen die Vermittlung der komplexen Themen Frieden kinderleicht erklärt Dieses illustrierte Kinderbuch stellt den Frieden in den Fokus und betrachtet ihn auf zwischenmenschlicher, gesellschaftlicher und politischer Ebene. Die Erzählung beginnt beim alltäglichen Konflikte lösen in einer Familie und spannt den Bogen zum aktuellen Weltgeschehen. Wie geht Frieden zwischen den Staaten? So lernen Schulkinder ab 10 Jahren, was Frieden mit ihrem Leben zu tun hat, wie man richtig streitet und was jeder Mensch, ob Klein oder Groß, für den Frieden tun kann. Eine optimale Begleitlektüre zum Ethik- und Sachunterricht. So geht Frieden! Das Kinderbuch mit Antworten auf alle wichtigen Fragen rund um Konflikte, Diplomatie und Frieden.
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Ein Leben in Łódź – ein Leben nach Łódź: Leon Weintraub erzählt von Schicksal, Leid und Versöhnung. Leon Weintraub (geb. 1926) wurde ab 1940 von den Nazis gezwungen, mit seiner Familie im Getto Litzmannstadt zu leben und Zwangsarbeit zu leisten. Die dabei erlernten Fertigkeiten bewahrten ihn vermutlich vor dem Tod: Bei der Auflösung des Gettos 1944 wurden die Inhaftierten in das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau deportiert und dort umgebracht. Weintraub jedoch gelang es, sich als Arbeitshäftling auszugeben und so der Ermordung zu entgehen. In den Wirren der letzten Kriegsmonate überlebte er mehrere der brutalen Verlegungsaktionen der Nazis, bis ihm schließlich auf einem der Transporte die Flucht gelang. Ein Großteil seiner Familie überlebte den Holocaust nicht. In den Gesprächen mit der Journalistin Magda Jaros erzählt Leon Weintraub von seiner Kindheit in Łódź und seinem Weiterleben nach dem Krieg: seinem Studium der Medizin in Göttingen, seiner Karriere in Polen und seiner Auswanderung nach Schweden aufgrund der antisemitischen März-Unruhen 1968. Es ist die Geschichte einer Versöhnung nach unsagbarem Leid – aber auch eine Mahnung. »Die dramatischen Erlebnisse der Vergangenheit konnte ich in meinem Archiv der Erinnerung unterbringen. Sie sind nicht ausgelöscht, aber sie bilden auch keine dunkle Wolke über meinem Kopf, die mir die Sonne verdeckt.« Leon Weintraub
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Der Versuch einer Tochter, am Erbe der Mutter nicht zu ersticken Als Marlen Hobrack sich daranmacht, den Nachlass ihrer Mutter zu bewältigen, winkt ihr kein Einfamilienhäuschen, keine hübsche Altbauwohnung. Sondern ein Berg von Schulden und Dingen, die am Lebensende einer Arbeiterin bleiben: Steppdecken, Vitaminpräparate, Putzmittel, Fotos. Wie in Chiffren hat sich ihre Mutter in sie eingeschrieben. Analytisch und radikal ehrlich legt Marlen Hobrack die Tiefenschichten ihrer Mutter frei – auch in sich selbst – und stellt gesellschaftliche Fragen, die uns alle betreffen: Was verraten die Dinge, die Menschen horten, über das, was sie im Leben wirklich brauchen? Bewältigen Frauen ihre Traumata durch Konsumsucht? Wie schreibt sich das Trauma unserer Eltern durch ein Erbe in uns fort? Dieses Buch ist ein doppelter Verrat. Ein Verrat an der Ikone der Mutter und an den Ikonen der Konsumgüter, die uns ein Leben lang begleiten – um uns nach unserem Tod auf gemeinste Weise bloßzustellen. „Es ist ein unverschämter Text, da die Scham uns hier nur von der Erkenntnis an uns selbst abhalten würde. Unverschämt ist dieser Text, nicht, weil er schamlos agiert, sondern die eigene Scham darstellt, mutig einen Raum einnehmen lässt. Eine Verbeugung vor diesem Buch.“ Martin Piekar, Lyriker und Robert-Gernhardt-Preisträger 2024
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Vaters Meer erzählt von einem Schicksalsschlag, der eine ganze Familie trifft, von einer Vater-Sohn-Beziehung, die abrupt endet, von Migration und Zugehörigkeit. In seinem hochgelobten Roman zeichnet Deniz Utlu die unerwarteten Wege des Lebens wie der Erinnerung nach. Yunus ist dreizehn, als sein Vater nach zwei Schlaganfällen nahezu vollständig gelähmt ist und nicht mehr sprechen kann. Nach seinem Tod versucht Yunus, sich der Lebensgeschichte seines Vaters anzunähern: Er ruft Erlebnisse und Gespräche mit ihm aus seiner Kindheit wach, und wenn die Erinnerung Lücken aufweist, leuchten in seiner Fantasie Bilder auf, die die Leerstellen füllen. Sie fügen sich zu dem warmherzigen Porträt eines Mannes, der mit lauter Stimme lachte, auf Arabisch fluchte, der häufig abwesend und leicht reizbar war und der einst aus Mardin nahe der türkisch-syrischen Grenze nach Istanbul ging, den Militärputsch miterlebte und nach Deutschland kam.
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Die blaue Ente und das Krokodil sind eine Familie – seit das Krokodil zum ersten Mal Mama zu ihr gesagt hat. Die Liebe einer Mutter ist unendlich, aber auch die Liebe eines Kindes ist es. Denn als die Ente langsam beginnt, alles zu vergessen, kümmert sich das Krokodil liebevoll um ihre Betreuung. Eine berührende Geschichte über Familie und eine behutsame Annäherung an das schwere Thema Demenz. Ein zutiefst berührendes Buch, das in einfachen Worten und Bildern Großes erzählt: vom lebenslangen Band zwischen Menschen, die sich lieb haben, zwischen Klein und Groß, Jung und Alt ... Klimafreundlich und regional: Dieses Buch wurde in Deutschland gedruckt.
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Auf der Suche nach Wahrheit: Die Geschichte einer modernen jüdischen Familie. „Olga Grjasnowa erweist sich als kluge Chronistin moderner Verirrung.“ Publishers Weekly Lous zweiter Ehemann ist eine Trophäe – das muss selbst ihre Mutter anerkennen. Sergej ist Pianist und er ist jüdisch, genau wie Lou. Trotzdem ist ihre Tochter Rosa noch nie in einer Synagoge gewesen – eine ganz normale jüdische Familie in Berlin. Aber sind sie noch eine Familie, und was ist das überhaupt? Um das herauszufinden, folgt Lou der Einladung zum 90. Geburtstag ihrer Tante. In einem abgehalfterten Resort auf Gran Canaria trifft der ganze ex-sowjetische Clan aus Israel zusammen, verbunden nur noch durch wechselseitige Missgunst. Gegen die kleinen Bösartigkeiten und die vage Leere in sich trinkt Lou systematisch an und weiß plötzlich, dass die Antwort auf all ihre Fragen in der glühenden Hitze Tel Avivs zu finden ist. Ein Roman, so aktuell, zynisch und unterhaltsam, wie nur Olga Grjasnowa ihn schreiben kann, über eine Frau, deren Identität sich aus lauter Splittern zusammensetzt, die scheinbar alle nicht zusammenpassen. Bis sie es auf unerwartete Weise doch tun.
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Auf der Suche nach Wahrheit: Olga Grjasnowas vielschichtiges Porträt einer zeitgenössischen jüdischen Familie in Berlin Lous zweiter Ehemann ist eine Trophäe – das muss selbst ihre Mutter anerkennen. Sergej ist Pianist und er ist jüdisch, genau wie Lou. Trotzdem ist ihre Tochter Rosa noch nie in einer Synagoge gewesen – eine ganz normale jüdische Familie in Berlin. Aber sind sie noch eine Familie, und was ist das überhaupt? Um das herauszufinden, folgt Lou der Einladung zum 90. Geburtstag ihrer Tante. In einem abgehalfterten Resort auf Gran Canaria trifft der ganze ex-sowjetische Clan aus Israel zusammen, verbunden nur noch durch wechselseitige Missgunst. Gegen die kleinen Bösartigkeiten und die vage Leere in sich trinkt Lou systematisch an und weiß plötzlich, dass die Antwort auf all ihre Fragen in der glühenden Hitze Tel Avivs zu finden ist. Ein Roman, so aktuell, zynisch und unterhaltsam, wie nur Olga Grjasnowa ihn schreiben kann, über eine Frau, deren Identität sich aus lauter Splittern zusammensetzt, die scheinbar alle nicht zusammenpassen. Bis sie es auf unerwartete Weise doch tun.
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Wie aus dem Nichts erhält Olga Pavić die Nachricht, dass ihr Wohnhaus in Belgrad beschlagnahmt wird: weil die Stadt eine Gedenkstätte daraus machen will. Ein halbes Jahrhundert hat sie in diesem Haus verbracht. Nun bleibt ihr wenig Zeit, alle Erinnerungen zusammenzuklauben. Olga beschließt, ihre Familie, die in aller Welt verstreut ist, zu einem Abschiedsmahl zu versammeln. Als sie ihre Tochter Hilde, die als CEO einer Baufirma in Frankfurt mit Korruption zu kämpfen hat, und ihren schwulen Sohn Danilo, ein Balletttänzer, der in Moskau untergetaucht ist, endlich wiedersieht, kommen Geheimnisse ans Licht, die selbst Olga überraschen. Und die die Beschlagnahmung vielleicht doch noch verhindern können.
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80 Prozent der Deutschen möchten im eigenen Bett sterben, aber 80 Prozent der Deutschen sterben in Institutionen. Früher schied man im Kreise der Familie aus dem Leben, heute ist man dabei allein. Hygienisch, aber einsam – das ist die traurige Realität des Sterbens in unseren Tagen. Wie es dazu gekommen ist, beschreibt Norbert Elias in seinem berühmten Essay, der auf die moderne Gesellschaft aus der Perspektive ihres Umgangs mit Sterblichkeit und Tod blickt.
Elias schildert, wie und warum der Tod allmählich hinter die Kulissen der alltäglichen Lebensvollzüge verbannt wurde und die Menschen sich von ihrer eigenen Sterblichkeit entfremdet haben. Die Gesunden wollen nichts davon wissen, weshalb sie die Gebrechlichen früh aus der Gemeinschaft der Lebenden ausschließen. Und »wenn ein Mensch im Sterben fühlen muß, daß er [...] kaum noch Bedeutung für die umgebenen Menschen besitzt, dann ist er wirklich einsam«.
Welches Licht auf eine Gesellschaft fällt, die solche Einsamkeit zulässt, und was man dagegen tun könnte, erkundet Didier Eribon in seinem Nachwort zu diesem meisterlichen Text, der in den Jahrzehnten seit der Niederschrift nichts von seiner Relevanz und Schönheit verloren hat.
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Los Angeles, 1959. Der betagte Filmproduzent Curtis Melnitz wird jede Nacht von Albträumen heimgesucht. Er braucht unbedingt Schlaftabletten – aber die bekommt er nur, wenn er regelmäßig zur Psychoanalyse geht. Auf der Couch des Psychiaters erzählt er wider Willen seine Geschichte, sein Leben zwischen Hollywood und Berlin, zwischen der noch schwarz-weißen, stummen Traumfabrik und der umso grelleren, schreienden deutschen Wirklichkeit des frühen 20. Jahrhunderts. Jede Sitzung ein Kapitel. Ein Leben wie ein Roman.
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Als der weltberühmte Künstler Vic Kemp seine vier Kinder mit dem Versprechen einer großen Neuigkeit zusammenruft, lassen die Geschwister alles stehen und liegen. Feierlich eröffnet ihnen der siebzigjährige Vic, dass er noch einmal heiraten wird, und zwar die 27-jährige Bella-Mae. Die Geschwister sind fassungslos. Kurz darauf wird ihr Vater tot aufgefunden, ertrunken in einem See, den er wie seine Westentasche kannte. Netta, Susan, Goose und Iris versammeln sich im Sommerhaus der Familie am italienischen Lago d‘Orta, um herauszufinden, was passiert ist. Dort treffen sie auf Bella-Mae, an die sie einige Fragen haben. Doch die junge Frau ist ebenso freundlich wie undurchschaubar. In der flirrenden Hitze dieses schicksalhaften Sommers bemerken die vier erst spät, dass es eigentlich Bella- Mae ist, die hier die Fragen stellt. Fragen, denen die Geschwister ein Leben lang ausgewichen sind.
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»Eindringlich, lebendig, überraschend, warm und klug.« Carrie Snyder Am Ende ihres Lebens macht sich Frances Delaney zusammen mit ihrer Freundin Edie auf den Weg in den kleinen Fischerort Safe Harbour. Hier trifft sie nach Jahrzehnten Annie wieder, mit der sie in der Kindheit eine tiefe Freundschaft verband, und deren Verlust sie noch immer schmerzt. Endlich finden Frances des Mut, sich den Schatten der Vergangenheit zu stellen und sich mit dem Leben auszusöhnen. Das Debüt der Psychiaterin Bobbi French ist eine kraftvolle Geschichte über Freundschaft und Vergebung, eingebettet in die atemberaubende Kulisse der kargen Landschaft Neufundlands. Es ist der Weg einer Frau, die sich selbst die Chance gibt, zu lieben und geliebt zu werden.
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Ein Plädoyer für Selbstkritik und eine Einladung zur Debatte über ein so einzigartiges wie verwirrendes Verhältnis zweier Staaten Wenn Deutsche über Israel reden, reden sie meist über sich selbst. Worum es in den hitzigen Debatten hingegen selten geht, ist die eigentliche Beziehungsgeschichte zwischen der Bundesrepublik und Israel. Reden deutsche Politiker über diese Beziehungen, so fallen Wörter wie »Wunder« oder »Versöhnung«. Wörter, hinter denen eher Wunschdenken als Realität steckt. Nach der israelischen Staatsgründung von 1948 war es ausgerechnet die Bundesrepublik, die zur wichtigsten Unterstützerin des Jüdischen Staates wurde. Reparationen, Waffenlieferungen und Finanzmittel halfen, aus dem existenziell bedrohten Land eine Regionalmacht zu machen. Kein Wunder, dass Israel die ausgestreckte deutsche Hand annahm: eine andere Wahl hatte es kaum. Von Versöhnung aber war keine Rede. Niemand machte sich darüber Illusionen, dass in Deutschland ehemalige Nationalsozialisten Karriere machten - und mit der Israelhilfe ihre blutigen Hände in Unschuld wuschen. Der Preis für die Sicherheit Israels ist die frühe Absolution Deutschlands. Daniel Marwecki wirft einen erhellenden Blick auf die deutsche Israelpolitik von der Staatsgründung bis heute. »Wer die aktuellen Debatten um das deutsch-israelische Verhältnis verstehen möchte, dem sei das Buch von Daniel Marwecki ans Herz gelegt. Quellengesättigt, bestechend argumentiert und glänzend geschrieben – mehr kann man von einer historischen Analyse nicht verlangen.« Stefanie Schüler-Springorum »Marweckis ungeschönter Blick auf die Anfänge der deutsch-israelischen Beziehung entblößt blinde Flecken unserer Erinnerungskultur.« Charlotte Wiedemann »Daniel Marweckis erstaunliches Buch zeigt, auf welch zweifelhafte Weise Deutschland sein moralisches Prestige nach der Shoah zurückgewinnen konnte.Wer sich für Deutschlands Vergangenheit interessiert und sich um seine Zukunft sorgt, sollte dieses Buch lesen.« Pankaj Mishra
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Richtig gut älter werden!
Für den renommierten Arzt und Beststellerautor Prof. Dietrich Grönemeyer bedeutet das Streben nach einem langen Leben nicht Anti Aging mit Medikamenten oder Nahrungsergänzungsmitteln, sondern:
ein natürliches Altern mit einem bewussten Lebensstil, mit angemessener Bewegung, gesundem Essen, guten sozialen Kontakten und einer aktiven Geisteshaltung, die immer neugierig bleibt.„60 Prozent können wir beim Thema Longevity mit unserem Verhalten beeinflussen“, so Prof. Dietrich Grönemeyer.Wie auch neueste Studien zum Alter zeigen: Schon kleine Änderungen im Lebensstil reichen aus, um gesund zu altern und länger zu leben. Bei 50-jährigen Frauen verlängert sich demnach die Lebenserwartung um 18,9 Jahre, bei gleichaltrigen Männern sogar um 21,3 Jahre.Und weiter: Nur zu etwa 10 Prozent trägt die Medizin zur Erhaltung unserer Gesundheit bei. Zu 30 Prozent ist die Genetik mit verantwortlich. Dietrich Grönemeyer ist es ein besonderes Anliegen den Menschen Wege zu zeigen, wie sie lebensverlängernde Maßnahmen ganz einfach selbst durchführen können.
Ausstattung: durchgehend 4-farbig, ca. 60 Abbildungen
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Ein bewegender Roadtrip durch Demokratien auf der Kippe Stephan Lamby traf bei einer Familienfeier seit längerer Zeit wieder auf seinen amerikanischen Cousin. Die beiden mögen sich sehr. Doch dann eröffnete ihm sein Cousin, dass er beim Sturm aufs Kapitol dabei gewesen war. Daraufhin fasste Lamby den Entschluss zu einer ungewöhnlichen Reise. Er wollte herausfinden, warum sich so viele Menschen aus der bürgerlichen Mitte, sogar Verwandte und Freunde, radikalisieren. Die Reise führte ihn in die USA, nach Argentinien, nach Italien und natürlich durch Deutschland. Sie führte ihn tief in die Geschichte der vier Länder und auch der eigenen Familie. Viele seiner Gespräche waren schmerzhaft, manche waren versöhnlich. Stephan Lambys sehr persönliches Buch durchleuchtet die dunklen Seiten westlicher Demokratien. Stephan Lamby hat im Zeitraum eines Jahres vier Länder bereist, um ein Gefühl für die Ängste radikalisierter Bürger zu entwickeln. Er wollte verstehen, warum die Demokratie vielerorts auf der Kippe steht. Er war in den USA unterwegs, in Argentinien, in Italien und natürlich in Deutschland. Seine Reisen führten ihn auch in die eigene Familie und in den eigenen Freundeskreis. Einige Begegnungen waren sehr schmerzhaft, andere ermutigend. Außerdem taucht er tief in die Geschichte ein – in die Geschichte seiner Familie, auch in die Geschichte der Länder, die ihm vertraut sind. Gut hundert Jahre nach dem Aufkommen des historischen Faschismus und achtzig Jahre nach dessen Ende geht er der Frage nach, ob der Begriff Faschismus für die aktuelle politische Auseinandersetzung noch taugt. Stephan Lamby lernte Menschen im ehemaligen Wohnhaus von Benito Mussolini kennen und in Graceland, dem Anwesen von Elvis Presley. Er beobachtete den argentinischen Präsidenten Javier Milei aus der Nähe, sprach mit seinem Cousin, der beim Sturm aufs Kapitol dabei gewesen war, und mit einem Arzt in Gera, der sich für die AfD engagiert. Lamby hat Feinde der Demokratie kennengelernt, aber auch Menschen, die sich den Feinden der Demokratie in den Weg stellen. Fast immer haben sich die Gespräche gelohnt. Doch es gab auch Grenzen. "Auch wenn wir nicht einer Meinung sind, können wir einen Weg finden, miteinander zu leben." Barack Obama, August 2024 Lambys große Reisereportage ist ein bewegender Erlebnisbericht Persönliche Gespräche können politische Gräben überwinden Das Buch erscheint zum Beginn
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Die Dinge sind in letzter Zeit nicht besonders gut gelaufen für Simon Larsen. Er liebt seine reizende Frau Tansy, die mit ihren Apfelbäckchen noch immer wie ein Mädchen aussieht, und auch seine beiden wunderbaren Kinder, die ernsthafte Mia und den kleinen Raufbold Lachie. Aber seit sein Architekturbüro während der Corona-Pandemie pleite ging und die Familie aus ihrem schönen Haus in Melbourne in eine beengte Wohnung umziehen musste, ist Simon sprichwörtlich nicht mehr von der Wohnzimmercouch hochgekommen. Während Tansy wieder angefangen hat, zu arbeiten, kümmert er sich mehr recht als schlecht um die Kinder und möchte ansonsten in Ruhe gelassen werden. Nur dass die omnipräsente Familie seiner Frau ihn einfach nicht in Ruhe lässt. Die Schnabels – bestehend aus Tansys furchteinflößender Mutter Gloria, ihrer älteren Schwester Kylie und dem jüngeren Bruder Nick – wünscht er sich zum Kuckuck. Doch als die Idee an ihn herangetragen wird, den verwilderten Garten eines alten Schulfreunds seiner Frau neu zu gestalten, den dieser den Schnabels für eine Familienfeier zur Verfügung stellen will, ahnt er nicht, dass die sieben Tage, die er dafür Zeit hat, die alles entscheidende Woche in seinem Leben werden. Denn nicht nur taucht mit der nervigen und bis dato unbekannten jüngeren Halbschwester seiner Frau ein unerwarteter Hausgast auf – auch Tansy selbst scheint ihm etwas zu verheimlichen, das Simons Welt völlig auf den Kopf stellt …
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»Es ist ein Reisetagebuch in das Land, das wir alle eines Tages bewohnen werden, das Land, von dem wir nicht wissen, wie wir es nennen sollen: das Alter? Die Worte entziehen sich. Schämen wir uns in unserer Gesellschaft dafür, älter zu werden? Mehr als fünfzig Jahre nach Simone de Beauvoirs meisterhaftem Werk über das Alter versuche ich, das Wesen unserer Endlichkeit erfahrbar zu machen. Dieses Buch ist keinesfalls ein Ratgeber für gutes Altern, sondern eine subjektive Beschreibung dessen, was es bedeutet, alt zu werden, sowie ein Aufschrei der Wut über das, was die Gesellschaft den Alten antut. Das Alter bleibt ein Unwort. Simone de Beauvoir hatte Recht: Es ist eine Frage der Zivilisation.« Laure Adler
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Christiane Rösinger ist Musikerin, Kreuzbergerin und Großmutter. Von ihr aus könnte das immer so weitergehen, wären da nicht das Älterwerden und die Geldsorgen. Das Altern lässt sich nicht aufhalten, aber um ein bisschen was zu verdienen, beschließt Christiane, einen Altersratgeber zu schreiben. Ohne Illusionen, dafür mit Power. Ein energischer Aufruf, sich nicht länger gefallen zu lassen, wie die Gesellschaft mit Frauen umgeht, die nicht mehr jung sind.
Dabei ist es gar nicht so einfach, selbst eine entspannte Haltung zum Altwerden zu finden. Das zeigen schon die Gespräche mit den Freundinnen, deren unterschiedliche Erfahrungen und Meinungen: Da sind die Hundefrau, die Selbstoptimiererin, die Aufs-Land-Zieherin. Weit und breit kein positives Role Model. Wo sind die Vorbilder? Und vor allem: Was hilft alles, wenn man sich plötzlich in der Stroke Unit im Krankenhaus wi
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Ein Mann telefoniert mit seiner Vergangenheit
Vidars Leben ist aus den Fugen geraten. Nach einem gewalttätigen Vorfall in der Schule wird er vom Lehrdienst suspendiert. Als er zu Hause zufällig die Telefonnummer des alten Sommerhauses der Familie findet, wählt Vidar aus einer Laune heraus die Nummer. Es meldet sich sein Vater, der längst tot ist. Bald versteht Vidar: Am anderen Ende der Leitung ist immer der 17. Juni 1986, ein Tag aus seiner Kindheit. Es öffnet sich eine Falltür in die Vergangenheit. Anruf für Anruf versucht Vidar, jeden Schritt seiner Familie an diesem Tag nachzuvollziehen. Er überschreitet eine Grenze nach der anderen. Und während sich der Tag seiner Kindheit langsam auflöst, zieht sich die Schlinge in der Gegenwart immer enger zu.
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Anna Freud und die legendärste Therapie der Welt Wien im Kriegswinter 1917/18: Sigmund Freud plant, sein analytisches Erbe an seine jüngste Tochter weiterzugeben. Doch Anna kämpft ihren eigenen Kampf. – Ein suggestiver Roman von Bestsellerautor und Tiefenpsychologe Tom Saller. Tief in ihrem Inneren strebt Anna Freud nach Unabhängigkeit vom schier übermächtigen Vater. Als Nesthäkchen lebt sie noch immer daheim, als der Erste Weltkrieg die Menschen blind macht. So etwa einen von Sigmund Freuds wenigen Patienten: Ludwig Stadlober kann nach einem Senfgasangriff nicht mehr sehen und sucht Hilfe beim berühmten Analytiker. Hinter seinem Rücken trifft sich Anna mit dem schüchternen Mann. Behutsam erkunden beide die eigenen Bedürfnisse. Doch zunehmend machen sich bei Anna verdrängte Triebe bemerkbar, sodass das Unglaubliche geschieht: Sigmund Freud nimmt die eigene Tochter in Therapie. Zwanzig Jahre später. Die Nazis marschieren 1938 in Österreich ein. Anna und Stadlober begegnen sich erneut, und plötzlich geht es um das Überleben der Familie Freud. Virtuos erzählt Tom Saller die Geschichte einer therapeutischen Dreiecksbeziehung, der Entdeckung des Todestriebes und der Selbstbehauptung von Anna Freud. »Denn ich bin frei. Bin Anna. Bin ich.«
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Das bewegende Panorama deutsch-jüdischen Lebens im Laufe eines turbulenten Jahrhunderts - »Ein großer Gesellschaftsroman (...) - brillant geschrieben.« Elke Heidenreich, Der Spiegel »So war’s eben« erzählt das Durchschnittsleben von reichen und bescheidenen Familien in der Zeit von 1898 bis in die fünfziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Während die Geschicke der Familien ihren Lauf nehmen, tobt der Erste Weltkrieg, die Weimarer Republik mit ihren Wirrnissen und Kämpfen zwischen Rechten und Linken. Nach einer Familienfeier am 30. Januar 1933, die fast alle Figuren des Romans versammelt, beginnt die Emigration nach Prag und Paris, später nach London und in die USA; erzählt wird von den immer größeren Problemen der Emigranten und der zurückgebliebenen Juden, den Selbstmorden, Deportationen und der Vernichtung einer Mischehe. Gabriele Tergit wollte das Leben ihrer Generation mit allen Hoffnungen, Enttäuschungen und Lebensbrüchen schildern, »unsere ganze blödsinnige Welt von 1932« wollte sie einfangen, die Generationen von Vertriebenen, bis hin zu den jüdischen Flüchtlingen in New York, die Grete, Tergits Alter Ego, Anfang der fünfziger Jahre besucht...
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Es ist Spätsommer und die Trauben sind reif, als Christina das Haus ihrer Großmutter Anni erbt. Hier, in einem kleinen Dorf bei Nürnberg, ist sie bei Anni aufgewachsen: Anni, die Mitte der sechziger Jahre aus Rumänien nach Deutschland flieht. Anni, die ganz allein ihr Kind und ihr Enkelkind aufzieht und beim Quelle-Versand Pakete ins Wirtschaftswunderland verschickt. War das das Leben, von dem sie geträumt hat? Während Christina sich langsam von Anni und dem Haus verabschiedet, erkennt sie, was sie ihrer Großmutter wirklich verdankt: die Freiheit, loszulassen und selbst den Ort zu finden, wo das gute Leben zu Hause ist.
Ähnliche Bücher wie »Das gute Leben«
Als bei der Zwangsräumung der Wohnung seiner Mutter durch eine Verwechslung alles von Wert in die Müllverbrennungsanlage wandert, bleibt dem Erzähler wortwörtlich nur der Abfall der eigenen Familiengeschichte. Wie hat es so weit kommen können? Der Erzähler blickt auf die Biografie seiner Familie: ein Stammbaum des Wahnsinns. Die Großmutter bipolar, zwölf Suizidversuche, der Großvater Stammkunde in Steinhof, die Mutter Alkoholikerin, der Vater depressiv. Und er blickt auf seinen eigenen Weg: Eine Kindheit im Münchner Arbeiterviertel. Die frühe Angst, verrückt zu werden. Die Flucht vor der Familie ins entfernte New York. Jahre in Wien mit Freud im Kaffeehaus. Und wie er schließlich doch in der Anstalt landet – als Psychologe. Bei der Arbeit mit den Patienten lernt er, dass ein Mensch immer mehr ist als seine Krankheit, dass Zuhören wichtiger ist als Diagnostizieren. Vor allem aber muss er sich bald die Frage stellen, was das sein soll: ein normaler Mensch. Eine aus dem Ruder gelaufene Familienanamnese? Ein Schelmenroman? Ein Lehrstück in Empathie? Leon Englers Debüt ist all das und mehr, ein zärtlicher Befreiungsschlag, die Geschichte einer Versöhnung. Lieblingsbuch des Schweizer Buchhandels 2026. Nominiert für den ZDF-aspekte-Literaturpreis 2025. »Ein fantastisches Buch – abgrundtief und doch tröstend. Hab’s verschlungen.« DORIS DÖRRIE »Unwiderstehlich. Leichtfüßig und ernst, zärtlich und brutal, ironisch und ehrlich.« SIRI HUSTVEDT
Ähnliche Bücher wie »Botanik des Wahnsinns«
Als bei der Zwangsräumung der Wohnung seiner Mutter durch eine Verwechslung alles von Wert in die Müllverbrennungsanlage wandert, bleibt dem Erzähler wortwörtlich nur der Abfall der eigenen Familiengeschichte. Wie hat es so weit kommen können? Der Erzähler blickt auf die Biografie seiner Familie: ein Stammbaum des Wahnsinns. Die Großmutter bipolar, zwölf Suizidversuche, der Großvater Stammkunde in Steinhof, die Mutter Alkoholikerin, der Vater depressiv. Und er blickt auf seinen eigenen Weg: Eine Kindheit im Münchner Arbeiterviertel. Die frühe Angst, verrückt zu werden. Die Flucht vor der Familie ins entfernte New York. Jahre in Wien mit Freud im Kaffeehaus. Und wie er schließlich doch in der Anstalt landet – als Psychologe. Bei der Arbeit mit den Patienten lernt er, dass ein Mensch immer mehr ist als seine Krankheit, dass Zuhören wichtiger ist als Diagnostizieren. Vor allem aber muss er sich bald die Frage stellen, was das sein soll: ein normaler Mensch. Eine aus dem Ruder gelaufene Familienanamnese? Ein Schelmenroman? Ein Lehrstück in Empathie? Leon Englers Debüt ist all das und mehr, ein zärtlicher Befreiungsschlag, die Geschichte einer Versöhnung. Lieblingsbuch des Schweizer Buchhandels 2026. Nominiert für den ZDF-aspekte-Literaturpreis 2025. »Ein fantastisches Buch – abgrundtief und doch tröstend. Hab’s verschlungen.« DORIS DÖRRIE »Unwiderstehlich. Leichtfüßig und ernst, zärtlich und brutal, ironisch und ehrlich.« SIRI HUSTVEDT
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Das Lieblingsbuch des französischen Buchhandels - ausgezeichnet mit dem französischen Publikumspreis als »Bestes Buch des Jahres«. Eine warmherzige Vater-Tochter-Geschichte über das Abschiednehmen und den Versuch einer späten Versöhnung. »Wunderschön.« Le Monde des livres »Die Reusen einholen« - das wären die Worte ihres Vaters gewesen, denkt Anne, als sie im Krankenhaus von Poissy steht und mit ihrem Bruder die Habseligkeiten des Verstorbenen zusammenpackt. Während sie sich um die Formalitäten kümmert, die Beerdigung organisiert, das Elternhaus ausräumt, muss sie sich den widersprüchlichen Gefühlen stellen, die sie mit ihrem Vater verbindet. Diesem zwiespältigen und scheinbar unbezwingbaren Mann, der aus einfachen Verhältnissen kam, ein Autodidakt war, auf seine Art ein Punk, ein leidenschaftlicher Anhänger orientalischer Philosophien, aber auch ein Alkoholiker und gewalttätiger Mann, der seine Familie in einen ständigen »Bürgerkrieg« verwickelt hat. Erst als ein Brief von einer Jugendfreundin des Vaters eintrifft, beginnt sie zu verstehen, wie zerbrechlich sein Leben in Wahrheit war.
Ähnliche Bücher wie »Bevor ich es vergesse«
Elias hat so richtig Mist gebaut, das weiß er. Er versteckt sich den Sommer über bei seiner Großmutter Catharina im Moor. Doch auch sie hütet ein Geheimnis, das alles infrage stellt, was Elias zu wissen glaubt ...
Ein unendlich weiter Sommer, ein Vierteljahrhundert zuvor: Nach Jahren der Angst findet Catharina endlich den Mut, aus ihrer Ehe auszubrechen. Mit ihrer Tochter flieht sie in ein altes Haus im Moor. Während der Sonnentau im ersten Licht des Morgens leuchtet und die Rauchschwalben rufen, spürt sie sich zum ersten Mal wieder. Doch nichts ist wirklich sicher. Erst recht nicht, als Catharina im Moor eine Entdeckung macht, die ihren Mann auf ihre Spur bringen könnte.
DANKE für Ihre begeisterten Rückmeldungen zu »Stromlinien«:
»... gibt es ein Leben nach dem Gesang der Flusskrebse? Hier ist es!« Sabine Dep
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Shortlist National Book Award - ein hintergründiger Roman zur Klimakrise und dem Konflikt zwischen Boomer-Eltern und der nachfolgenden Generation. Die fünfzehnjährige Evie verbringt den Sommer mit ihrer Mittelschicht-Familie am Strand irgendwo an der Ostküste der USA. Ihre Eltern haben gemeinsam mit Freunden aus Collegezeiten ein geräumiges Sommerhaus gemietet. Während die Erwachsenen die Tage mit Alkohol, Drogen und Sex verbringen, sind ihre Kinder sich selbst überlassen und verwildern zusehends. Evie kümmert sich um ihren kleinen Bruder Jack. Er ist ein verträumter, intelligenter Junge, der sich Sorgen um die Umwelt macht und dem Tiere sehr am Herzen liegen. Von einer der Mütter hat Jack eine Kinderbibel bekommen, deren Geschichten er verschlingt und für bare Münze nimmt. Als ein verheerender Wirbelsturm aufzieht und sintflutartiger Regen alles zu zerstören droht, verlassen die Kinder das Haus, um inmitten des Chaos einen sicheren Ort zu finden. Sie schlagen ihr Lager auf einer Farm auf, wo es noch ausreichend Vorräte gibt, bis auch hier das Unheil zuschlägt. Doch am Ende werden sie es sein, die es schaffen, sich an die neue Umwelt anzupassen.
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Ausgrenzen, abwerten, manipulieren - Wie Bad Language funktioniert Unsere Sprache hat eine dunkle Seite: Sie stellt uns nicht nur die Mittel bereit, mit denen wir uns verständigen und unsere Welt erschließen, sondern dieselben Mittel laden auch dazu ein, andere zu diskriminieren («Asylbewerber sind kriminell»), kommunikativ zu entmächtigen (Mansplaining), herabzuwürdigen («OK Boomer») oder schlicht Bullshit zu erzählen («Sie essen die Katzen»). Tim Henning, Nikola Kompa und Christian Nimtz widmen sich einer philosophischen Erkundung dieser düsteren Rückseite unserer Sprache. Sie zeigen uns, dass die sprachlichen Formen der Ausgrenzung oder Verschleierung vor allem deshalb so mächtig sind, weil sie auf Mechanismen unserer Kommunikation beruhen, denen wir uns kaum bewusst sind. Das verlangt nach einem kritischen philosophischen Blick – um den fraglichen Mechanismen einen Teil ihrer Macht zu nehmen und die aufgeregten Diskussionen über unseren Sprachgebrauch zu versachlichen. Bullshitting, Mansplaining, Diskriminierung – wie Worte herabwürdigen und manipulieren Was macht abwertende Begriffe so mächtig? Ein wichtiger Beitrag zu Debatten über unseren Sprachgebrauch Ein philosophischer Blick auf die feinen Mechanismen sprachlicher Ausgrenzung Die spannendsten Einsichten der Philosophie über Bad Language, auf verständliche und anschauliche Weise erklärt
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Frische Luft, klares Wasser, ein gesunder Wald – wie die Deutschen begannen, für ihre Umwelt zu kämpfen Sie waren die Generation, die Greenpeace und Robin Wood gründete, die gegen den Ausbau des Frankfurter Flughafens demonstrierte, die auf die Vergiftung des Rheins aufmerksam machte. Ganz normale Bürgerinnen und Bürger begannen in den siebziger und achtziger Jahren, sich für die Natur einzusetzen. Aus diesen oft lokalen Initiativen wurde eine mächtige Bewegung, die unser Land, unsere Politik und unsere Umwelt für immer verändern sollte. Etliche Schauplätze dieser Kämpfe klingen heute noch vertraut: Wyhl, Kalkar, die Startbahn West, Wackersdorf. Doch die Geschichten dieser Umweltpioniere in West und Ost hat Markus Brauckmann für sein packend erzähltes Buch nun erstmals recherchiert. Er erzählt von den kreativen Protestaktionen der ersten Stunde, von Gemeinschaft, Liebe und Verantwortung. Sein Buch zeigt, was Menschen mit Mut und Leidenschaft bewegen können und wie es möglich ist, die Politik zum Handeln zu zwingen. Ausstattung: mit zahlreichen Schwarz-Weiß-Fotos
Ähnliche Bücher wie »Die Erste Generation«
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Ein Gespenst geht um in Europa, ja in der ganzen Welt – das Gespenst der Cancel Culture. Glaubt man diversen Zeitungen, dürfen insbesondere weiße Männer jenseits der vierzig praktisch nichts mehr sagen, wenn sie nicht ihren guten Ruf oder gar ihren Job riskieren wollen. Ist da etwas dran? Oder handelt es sich häufig um Panikmache, bei der Aktivist:innen zu einer Gefahr für die moralische Ordnung stilisiert werden, um ihre berechtigten Anliegen zu diskreditieren? Der Ursprung der Cancel Culture wird üblicherweise an US-Universitäten verortet. Adrian Daub lehrt im kalifornischen Stanford Literaturwissenschaft. Er zeigt, wie während der Reagan-Jahre entwickelte Deutungsmuster über Campus-Romane verbreitet und auf die Gesellschaft insgesamt übertragen wurden. Man pickt einige wenige Anekdoten heraus und reicht sie herum, was auch hierzulande zu einer verzerrten Wahrnehmung führt. Anhand quantitativer Analysen zeichnet Daub nach, wie diese Diagnosen immer weitere Kreise zogen, bis sie auch die Twitter-Kanäle deutscher Politiker erfassten.
Ähnliche Bücher wie »Cancel Culture Transfer«
»Von meiner Rente alleine könnte ich nicht leben. Im Falle einer Scheidung rutsche ich in die Altersarmut.« In der Tat: Viele Frauen haben für ihr Alter nicht ausreichend finanziell vorgesorgt. Doch auch mit 50+ ist es nicht zu spät, die Altersvorsorge in den Griff zu bekommen. In zehn Strategien erklärt Claudia Kneifel, wie das geht und an welchen Stellschrauben Frauen drehen sollten. Warum sind die meisten Frauen im Alter viel schlechter gestellt als Männer? Die Gründe dafür sind so vielfältig wie die Lebensentwürfe der Frauen. Claudia Kneifel hat viele Gespräche mit Expert:innen und betroffenen Frauen geführt. Leicht verständlich vermittelt sie Finanzwissen, klärt über das deutsche Rentensystem auf, weist auf die Fallstricke bei Mini- und Teilzeitjobs hin, gibt Tipps für Förderungen von Arbeitgeber und Staat, für Gehaltsverhandlungen und die gerechtere Aufteilung von Care-Arbeit.
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„Wer soll mich verstehen, wenn ich mich nicht mal selbst verstehe?“ Die schlagfertige Antwort in Cartoonform kommt mit „Ich bin F*cking ICH!“ Erwachsenwerden ist alles andere als einfach. In der Pubertät fahren die Hormone Achterbahn und das Gehirn ist im Ausnahmezustand. So viele neue Erfahrungen… Damit muss man erst mal klarkommen. Und dann ist man auch noch Teil einer Generation, die ohne Instagram und Netflix nicht leben kann. Man macht sich Gedanken über den nächsten Social Media-Post und jedes Emojis bekommt viel zu viel Bedeutung. Deshalb gibt es nun den Lifecoach für alle Lebenslagen der Gen Z! - In diesem stylischen Comic werden keine Herausforderungen des Teenie-Daseins ausgelassen – Memes, die den Jugendlichen aus der Seele sprechen - Junge Mädchen finden sich darin sofort wieder und fühlen sich endlich ernstgenommen – stärkt ihr Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein - Voller Body-Positivity und dem nötigen Humor, den man in dieser Phase des Lebens braucht - Zum selbst Lachen oder Verschenken - Eine coole Geschenkidee - Für Fans von „Cassandra Calin“, „Sarah Andersen“ und der „Nicht lustig“-Reihe Instagram-Star Stine Stregen aus Dänemark illustriert typische Szenen, die jedes Mädchen in diesem Alter kennt: Der neue Make-Up- und Fashion-Trend misslingt, die Mutter nervt oder der erste Kuss ist dann doch ziemlich überbewertet.
Ähnliche Bücher wie »Ich bin F*cking ICH!«
»Flusslinien« ist ein großer Generationenroman über das Leben mit den Wunden, die uns zeichnen, und die Frage, wie man lernt, loszulassen, zu vertrauen und weiterzuatmen.
Margrit ist hundertzwei und wartet auf den Tod. Jeden Tag lässt sie sich von Arthur in den Römischen Garten bringen. Dort, mit Blick auf die Elbe, erinnert sie sich – an den Krieg, ihre Liebhaber und an Else, Gestalterin des Gartens und die große Liebe ihrer Mutter.
Margrits Enkelin Luzie hat sich von der Schule abgemeldet und übernachtet nun heimlich am Fluss. Während sie ihre Großmutter tätowiert, versucht sie, Stich für Stich, ihre Kraft und ihr Leben zurückzugewinnen.
Und dann ist da noch Arthur. Wenn er gerade niemanden zur Dialyse fährt, erfindet er Sprachen, sucht mit einer Metallsonde den Strand ab und ringt mit einer Schuld.
Um nicht vom Strom der eigenen Erinnerungen for
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Kann eine einzige Stunde Therapie etwas Entscheidendes ändern? Der weltbekannte Psychotherapeut und Autor Irvin D. Yalom über einen vollkommen neuen Ansatz der Verbundenheit.
Das Leben ist kostbar - und unsere gemeinsame Zeit kurz. Der weltbekannte Psychotherapeut und Bestsellerautor Irvin D. Yalom war dreiundneunzig, als er sich nach dem Verlust seiner langjährigen Ehefrau Marilyn Yalom, mitten in der Pandemie, mit einem zunehmenden Gedächtnisverlust konfrontiert sah. Die inneren wie äußeren Beschränkungen zwangen ihn dazu, die Form seiner Sitzungen mit seinen Klienten grundlegend zu überdenken und einen radikalen Ansatz zu wählen: Würden einstündige, einmalige Sitzungen ebenfalls einschneidende Veränderungen herbeiführen können und eine ebenso tragfähige Arzt-Patienten-Beziehung ermöglichen?In »Die Stunde des Herzens« erzählt Yalom von einigen dieser intensiven, lebensverändernden Sitzungen, das in Zusammenarbeit mit seinem Sohn Benjamin Yalom geschriebene Buch ist ein Plädoyer für mehr Ehrlichkeit und Verletzlichkeit in der Begegnung mit anderen, ein Lobgesang auf die therapeutische Kraft des »Hier und Jetzt«. Dabei geht er immer wieder an die Grenzen der Selbstoffenbarung als therapeutisches Mittel und verschweigt im Dialog mit seinen Klienten auch nicht seine eigenen Dämonen, darunter seine traumatische Kindheit in Washington, DC, die Entwicklung seines Denkens über Philosophie und Psychotherapie und den kürzlichen Tod seiner Frau. Diese eine Stunde der Verbundenheit, die in einer Zeit der Isolation und des Leids für viele Menschen stattfand, bestärkte so nicht nur den Patienten, sondern auch Yaloms Vision von dem, was Psychotherapie leisten kann, und sei sie noch so kurz.
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Zwischen Gegenwart und Vergangenheit, Faschismus und Kapitalismus – Tommy Wieringas hochaktueller Generationenroman über die Unentrinnbarkeit aus der eigenen Familie Die Zwillinge Hugo und Willem Adema könnten unterschiedlicher nicht sein. Der eine ist ein gefeierter Künstler, der andere leitet das vom Großvater aufgebaute millionenschwere Offshore-Imperium. Doch wer war dieser Großvater, der zuerst auf deutscher Seite kämpfte und sich dann dem Widerstand anschloss? Als seine verschollen geglaubten Tagebücher auftauchen, geht es für alle bald um viel mehr als nur die Vergangenheit. »Nirwana« ist ein schillernder Generationenroman über die bis in die Gegenwart wirkende Verschränkung von Wirtschaft und Faschismus, den Vormarsch der neuen Rechten und die Frage nach Macht und Ohnmacht der Kunst. »›Nirwana‹ gehört zu den Büchern, die man zum Ende hin langsamer liest, weil man nicht will, dass sie enden.« De Standaard
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Nach einem Hurricane ist nicht nur die kleine Stadt Canaan verwüstet. Der Sturm legt auch etwas frei, das den Sommer der Freunde Evan, Jason, Mitchell, C.J. und Ricky für immer verändern wird: Inmitten des Waldes finden sie einen Bunker. Er wird ihr Fort, ihr Rückzugsort. Hier teilen sie ihre Geheimnisse. Besonders C.J. sucht hier Schutz vor seinem gewalttätigen Stiefvater. Als Evans großer Bruder und sein gewaltbereiter Kumpel das Fort erobern wollen, wird aus einem Zufluchtsort für Spaß und Zusammenhalt ein Zufluchtsort zum Überleben.
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1975 in der norddeutschen Provinz: Nach dem Tod ihrer Mutter hält die 14-jährige Beeke nichts mehr auf dem tristen Hof ihrer Eltern, sie flüchtet mit dem Zug nach München. Hier soll ihr älterer Bruder seit Jahren ein wildes, freies Leben führen - und zwar als Disko-Produzent. Was das genau ist, weiß Beeke nur vage. »Du hast damals geschrieben, dass in München ein ganz neuer Sound entsteht, Munich Sound. Das sei das ganz große Ding.« In München spürt sie die fiebrige Aufbruchstimmung, tagsüber schläft sie, nachts sucht sie in Diskotheken nach ihrem Bruder. Doch als sie ihn endlich findet, ist die Situation ganz anders, als sie es sich vorgestellt hat. Und dann erfährt Beeke, warum sich ihr Bruder gezwungen fühlte, seinen Heimatort Hals über Kopf zu verlassen. Empathisch, humorvoll und mit viel Zeitkolorit lässt Till Raether eine einzigartige Zeit aufleben - die musikalische Avantgarde der 70er Jahre in München - und beschreibt ein Lebensgefühl zwischen gesellschaftlichem Aufbruch und Auseinandersetzung mit den Lebenslügen der Eltern-Generation.
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Bestsellerautorin Anne Freytag ist eine der großen und gefeierten deutschen All-Age-Stimmen Manchmal findet man sich in den unwahrscheinlichsten Momenten ... Eben hatte Sally noch ein Leben - eine beste Freundin, eine langjährige Beziehung und eine potenzielle WG mit ihrem Bruder. Aber dann kommt alles anders: Pia ist mit ihren Eltern weggezogen, Felix hat überraschend Schluss gemacht, und statt in die erste eigene Wohnung geht es in den zweiten harten Lockdown. Einmal mehr ist Sally eingesperrt mit ihrer Mutter und den drei Geschwistern. Und als wäre das nicht genug, zieht dann auch noch die ein paar Jahre ältere Leni bei ihnen ein. Unter anderen Umständen wären sich die beiden vermutlich nie begegnet. Doch jetzt schleicht Leni sich Stück für Stück in Sallys Gedanken und weiter in ihr Herz. Dabei hatte Sally sich so fest vorgenommen, sie nicht zu mögen ... Lebensnahe Themen und eine bildgewaltige Sprache - verpackt in einem mit Liebe zum Detail ausgestatteten Hardcover
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• Literarischer Roman der Freundschaft und Gesellschaftskritik verbindet
• Für junge Leserinnen ab 14 Jahren, junge Erwachsene und Fans von Daniela Dröscher
• Für Leserinnen mit Lust auf Gesellschaftskritik
Ein kluger und ehrlicher Roman über zwei Freundinnen und ihren Blick auf die Gesellschaft, in der sie leben – und die Frage, wie weit man füreinander gehen darf.
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Zum zweiten Mal ist er Vater geworden. In der einen Nacht will und will die kleine Tochter nicht aufhören zu schreien, und in der nächsten fragt er sich, ob sie noch atmet. Am Tag findet er sich zwischen Windeln und Fläschchen und dem Playmobil des ersten Kindes wieder. Und während seine Frau die Hauptverdienerin ist, träumt er von einem Leben in einem großen Haus am Meer oder von Sex mit anderen. Er ist überfordert als Vater, verunsichert als Mann. Wieso fällt es ihm so schwer, sich in seine Rolle einzufügen? Und welche dunklen Seiten hat sein Mann-Sein, welches Potenzial an Wut und Gewalt schlummert in ihm? Mit seinem Kind im Arm sucht er nach Antworten und findet Momente der Liebe, der Nähe und des Glücks. Wellen ist ein Roman über das Auf und Ab im Alltag eines jungen Vaters, eine Auseinandersetzung mit dem Wunder des Lebens und der Liebe zum eigenen Kind. Er erzählt von einem modernen, um Gleichberechtigung bemühten Mann in einer Gesellschaft, in der immer noch alte Ideale und Geschlechterverhältnisse vorherrschen. Heinz Helles persönlichstes Buch und ein hochpoetischer Text von großer Kraft und Aktualität!
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Wie kann man die eigene Familie schützen und sich gleichzeitig vor ihr bewahren? In «Blinde Geister» erzählt Lina Schwenk eine berührende Familiengeschichte von den 1950er-Jahren bis in die Gegenwart. Mit ihrem eindringlichen Romandebüt schreibt sie in eine Zeit hinein, in der drängende Fragen auf ein tiefes Schweigen prallen. Olivia, die Tochter von Rita und Karl, kennt seit jeher die Angst der Erwachsenen vor einem erneuten Krieg, obwohl seit Jahren Frieden herrscht in Deutschland. Beharrlich überprüft Karl die Speisekammer auf Vorräte, und immer wieder sucht die Familie gemeinsam Zuflucht im Keller, wenn der Vater den Einfall der Russen fürchtet. Für Olivia und ihre Schwester Martha ist es ein Spiel, dem sie sich still fügen, auch weil sie längst wissen, dass den Eltern die Worte für Erklärungen fehlen und das Schweigen nur umso lauter wird, je mehr sie fragen. "Bald bin ich tot", denkt auch Olivia, als die Unruhe der Eltern schleichend zu ihrer eigenen wird. In ihrer ersten eigenen Wohnung fehlt Olivia der Keller dieser kleine Schutzbunker ihrer Kindheit, der immerhin eins bedeutete: Familienzeit. Die langen Risse, die von den Eltern bis in ihre Generation reichen, erkennt sie erst, als sie später versucht, ihre eigene Tochter vor jenem Bedrohungsgefühl zu schützen. Doch dann kommt der Februar 2022, und das, was zuvor wie ein Phantom wirkte, wird plötzlich erschreckend real. "Blinde Geister" ist ein vielschichtiger und bewegender Roman, der vor dem Hintergrund deutscher Zeitgeschichte tief verwurzelte Ängste freilegt und mit feinem Gespür das Sonderbare und Entrückte im Menschen ergründet.
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»Wenn Sie in diesem Sommer nur ein Buch lesen, dann dieses!« Jana Felgenhauer, Stern
»Was für ein Feuerwerk aus Witz, Intelligenz und Energie! Ich hätte ewig weiterlesen und die Familie Flynn auf ihren herrlich abgründigen Wegen begleiten können.« Elena Fischer
Eigentlich könnte die Familie Flynn eine Vorbild-Vorstadt-Familie sein: Mutter, Vater und drei Töchter, sonntags geht man in die Kirche. Eigentlich. Denn die Flynns haben es schwer. Jeder für sich und alle miteinander. Seit Mutter Catherine in einer Sinnkrise beschlossen hat, die Ehe zu öffnen, lebt Vater Bud im Auto in der Garage und findet in der Selbsthilfegruppe Zuflucht, die am wenigsten nach Sekte klingt: die Verlorenen Schäfchen. Auch die Töchter suchen ihre Wege aus der familiären Lebenskrise: Die jüngste, Harper, ist sich sicher, dass sie einer großen Verschwörung auf der Spur ist. Louise befindet sich in einem ungünstigen Beziehungsstrudel mit ihrem fundamentalistischen Online-Lover, während die dritte im Bunde, Abigail, einen schweigsamen jungen Mann namens Kriegsverbrecher-Wes datet. Und all diese Fäden laufen ausgerechnet bei einem zwielichtigen Milliardär zusammen.Mit hinreißender Lakonie erzählt Madeline Cash von einer Familie kurz vor dem Kollaps in den Turbulenzen unserer durchmodernisierten Welt. »Verlorene Schäfchen« ist der Familienroman der Stunde.»Ja, es ist chaotisch. Ja, es ist lustig. Ja, es hat einen Wahnsinnsbeat. Und eine schöne Message: Sich zusammenzuraufen ist eine tolle Sache« Christine Ellinghaus, emotion»Der Roman brilliert durch seinen Hang zur absurden Komik und Sätze, bei denen einem das Lachen im Halse steckenbleibt.« Lesart, Deutschlandfunk Kultur
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Stell dir vor, das Patriarchat macht eine Psychotherapie. Klingt verrückt? Vielleicht. Es würde uns allen aber viele Therapiestunden ersparen. Die Soziologin und Comedienne Katharina Linnepe entlarvt die absurdesten Verhaltensstörungen, Glaubenssätze und Denkmuster unseres Gesellschaftssystems. Kritisch, lehrreich und urkomisch – dieses Buch legt die wahren Ursachen unserer mentalen Probleme offen und zeigt, wie wir einem in der Krise erstarkenden Patriarchat entgegenwirken können. Was unserer Psyche z.B. erspart bliebe, wenn das Patriarchat in Therapie ginge: • Weiblicher Perfektionswahn und männlicher Performancedruck • Gewaltstrukturen, Health Gaps und transgenerationale Traumata • Die Umkehr der Gleichberechtigung, Kriege, Klimakrise und Diskriminierung
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»Deutschland ist ausgebrannt!« Dr. Thomas Bergner Dr. Thomas Bergner hat einen neuen Patienten: Deutschland! Diagnose: Burnout. Absolut verblüffend stellt der Burnout-Experte dar, wie sich Deutschlands politische und gesellschaftliche Entwicklungen sowie die gedrückte Stimmung im Land auf ein und denselben Befund zurückführen lassen – und wie wir der Passivität und dem Missmut entkommen können. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Deutschen eine Neigung zur Apokalyptik haben: Wenn ein Gefühl viele Deutsche bewegt, dann ist es Unzufriedenheit. Immer mehr berichten auch von einem Gefühl der Leere, von Überforderung und Orientierungslosigkeit. Überbürokratisierung und politischer Reformstau scheinen zur Staatsräson geworden zu sein und zerren an unseren Nerven. Die aktuellen Krisen verstärken das negative Empfinden: Kriege, Rechtsruck, Klimawandel, Inflation. Doch was wäre, wenn dies nur Symptome einer Erkrankung sind? Der Arzt und Berater Thomas Bergner sieht in diesen Entwicklungen deutliche Anzeichen von Burnout. Anhand zahlreicher Beispiele aus Politik, Geschichte und Gesellschaft erläutert er Ursachen und Auswirkungen unseres »German Burnout« – und zeigt auf Basis seiner jahrelangen Arbeit, wie wir selbstwirksam aus diesem Zustand herausfinden.
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Wie verkraftet man den viel zu frühen Verlust des Vaters? Eine Vater-Tochter-Geschichte, in der die Sehnsucht lange Schatten wirft und die Erinnerung in allen Farben des Lichts funkelt. Jedes Jahr eine Reise zur nächsten Sonnenfinsternis. So führt Stellas Vater sein Leben. Immer kommt er zurück mit Fotos von der funkelnden Sonnenkorona und Geschichten von den abgelegensten Orten der Erde. Mitnehmen kann er Stella nicht – viel zu gefährlich –, aber die eigentümlichen Spezialbrillen und die glitzernden Teleskope gehören auch zu ihrem Alltag. Bis der Vater eines Morgens nicht mehr aufsteht. Von nun an ist Stella auf sich allein gestellt, ein Sonderling in dem kleinen Ort. Als sie volljährig wird, beschließt sie, endlich herauszufinden, warum ihr Vater so fasziniert war von der totalen Eklipse. Sie bucht eine Reise in den Kongo, wo die Sonne bald im Verborgenen liegen wird. Dort begreift Stella, dass der Mondschatten die dunkelsten Geheimnisse ihres Vaters hütet... Ein modernes Märchen: Voll Wärme und Empathie erzählt Michael Stavarič von einer jungen Frau, die sich in der auflauernden Dunkelheit auf die Suche nach ihrer Familiengeschichte macht.
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Motte wird sie von ihrem Vater genannt. Eigentlich hat sie sogar zwei Väter: den einen, der schnell rennen kann und sich auf alle Fragen eine Antwort ausdenkt. Und den anderen, der von der Werkshalle ins Büro versetzt wird, damit er sich nicht volltrunken die Hand absägt. Und das mit dem Alkohol, sagt die Mutter, war eigentlich bei allen Männern in der Familie so.
Auch Motte trinkt längst mehr, als ihr gut tut. Schon als Kind hat sie beim Schützenfest die Reste ausgetrunken, bis ihr warm wurde. Jetzt, als junge Frau, schläft sie manchmal im Hausflur, weil sie mit dem Schlüssel nicht mehr das Schloss trifft. Ihr Freund stützt sie, aber der kann meistens selbst nicht mehr richtig stehen. Nur ihr Bruder, der Erzieher geworden ist, schaut jeden Tag nach ihr. Als bei ihrem Vater Krebs im Endstadium diagnostiziert wird, sucht Motte nach einem Weg, sich zu verabschieden – vom Vate
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Johanna und ihre Tochter Eisa stehen sich schon lange nicht mehr nahe – Eisa hat nie überwunden, dass ihre Mutter früher beruflich viel unterwegs war und wenig Zeit für die Familie hatte. Viele Jahre später erbt Johanna das Haus ihrer Tante Toni am Rhein, wo sie und Eisa herrliche Sommer miteinander verbracht haben. Als Eisa sie dort besucht, stellen sie sich endlich der Vergangenheit – und Johanna offenbart ihrer Tochter ein schwerwiegendes Geheimnis. Ein bewegender Roman über die Zerrissenheit einer Frau zwischen der Leidenschaft für ihren Beruf und dem Bedürfnis, für ihre Familie da zu sein, über tief sitzenden Schmerz, Schuld und Versöhnung – vor großartigen internationalen Settings.
Ähnliche Bücher wie »Der Morgen nach dem Regen«
Latchetts, ein Anwesen in Südengland, das seit mehr als dreihundert Jahren von der wohlhabenden Familie Ashby bewirtschaftet wird. Als der letzte Herr von Latchetts und seine Frau bei einem tragischen Flugzeugunglück ums Leben kommen, hinterlassen sie fünf Kinder. Die zwei ältesten, die Zwillinge Patrick und Simon, sind elf Jahre alt; der wenige Minuten früher geborene Patrick soll einmal alles erben. Doch kurz nach dem Tod der Eltern verschwindet er, auf einer Klippe findet man seine Kleidung und einen Abschiedsbrief. Die Familie versucht, ihren Frieden mit seinem Entschluss zu machen, mit der Zeit verblassen die Erinnerungen an den tragischen Tag – bis Jahre später, kurz vor der Volljährigkeit Simons, ein charmanter junger Mann auftaucht, der dem künftigen Erben zum Verwechseln ähnlich sieht und behauptet, Patrick zu sein. Er kennt Details aus der Vergangenheit der Familie und jeden Zentimeter des Anwesens. Alle glauben, dass der Mann Patrick ist. Alle, bis auf Simon.
Ähnliche Bücher wie »Der falsche Erbe«
Wie ist es, seit fünfzig Jahren mit einem Pfeifton im Ohr zu leben? Und: Woher kommt er überhaupt? Wie kann eine Einladung zum »Literarischen Quartett« zu einer Knieverletzung führen? Wie bricht man sich beim Meditieren einen Knochen? Axel Hacke weiß es und erzählt in diesem Buch die Geschichte und Geschichten seines eigenen Körpers, vom Standpunkt eines Mannes in der zweiten Hälfte der Sechziger aus gesehen: Es geht um die Gebrechen, aber auch um die Triumphe des Körpers und um das große, nie nachlassende Staunen über das Funktionieren desselben. Axel Hacke sucht nach Antworten auf einige alte Fragen – Habe ich einen Körper oder bin ich mein Körper? Und wem gehört dieser eigentlich? Dem, der drin wohnt? – und gewährt Einblicke in das Banale und das Geheimnisvolle, das Rührende und das Großartige, das Lustige und das Fürchterliche, das Schöne und das Abstoßende seines eigenen Körpers und letztlich unser aller Körper.
Ähnliche Bücher wie »Aua!«
Wie ist es, seit fünfzig Jahren mit einem Pfeifton im Ohr zu leben? Und: Woher kommt er überhaupt? Wie kann eine Einladung zum »Literarischen Quartett« zu einer Knieverletzung führen? Wie bricht man sich beim Meditieren einen Knochen? Axel Hacke weiß es und erzählt in diesem Buch die Geschichte und Geschichten seines eigenen Körpers, vom Standpunkt eines Mannes in der zweiten Hälfte der Sechziger aus gesehen: Es geht um die Gebrechen, aber auch um die Triumphe des Körpers und um das große, nie nachlassende Staunen über das Funktionieren desselben. Axel Hacke sucht nach Antworten auf einige alte Fragen – Habe ich einen Körper oder bin ich mein Körper? Und wem gehört dieser eigentlich? Dem, der drin wohnt? – und gewährt Einblicke in das Banale und das Geheimnisvolle, das Rührende und das Großartige, das Lustige und das Fürchterliche, das Schöne und das Abstoßende seines eigenen und letztlich unser aller Körper.
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Ein Mann sitzt in einem Café mit Blick auf den Bahnhof, nippt an einem grünen Saft und beobachtet die Menschen. Das Leben steht für einen Moment still, während er auf den Bus wartet, der ihn zu seiner Frau bringt. Jeden Tag ist er im Krankenhaus an ihrer Seite, bürstet ihr das Haar und erinnert sich an die prägenden Momente ihrer Beziehung. Und während er spürt, wie ihm die Liebe seines Lebens entgleitet, ringt er damit, wie seltsam der Umgang mit Pflege und Krankheit in der Gesellschaft ist. Er kommt nicht umhin, sich zu fragen, warum es normal ist, Trauerurlaub nach einem Tod zu nehmen, wenn er doch lieber die wenige Zeit, die ihnen noch bleibt, bei seiner Frau verbringen würde. So setzt er alles daran, seiner Frau in ihren letzten gemeinsamen Stunden ein Gefühl von Hoffnung zu geben. Wenn sie den Alltag bewahren möchten, dürfen gewisse Grenzen nicht überschritten werden. Aber liegt nicht genau in dieser Distanz eine große Schönheit? Nao-Cola Yamazaki erzählt aufrichtig, tiefgründig und bewegend von Fürsorge und Pflege, aber auch von Gemeinschaft und Zusammenhalt in einer Welt, die sich zu schnell dreht. »Yamazaki entwirrt und beleuchtet auf lebendige und einfühlsame Weise all die unausgesprochenen Emotionen, die zwischen ihren Figuren bestehen.« HIROMI KAWAKAMI
Ähnliche Bücher wie »Die Schönheit der Distanz«
Katya Balen über neue Freundschaften, Freiheit und die Liebe zur Natur. „Großartig erzählt von einer bemerkenswerten, neuen Autorin. Ein zukünftiger, wilder Klassiker!“ The Times Eine bezaubernd schöne Geschichte über Neuanfänge, Freiheit und die Wildheit, die in uns allen steckt. October lebt mit ihrem Vater in einer Waldhütte, im Einklang mit der Natur und fernab anderer Menschen. Geheimverstecke zwischen den Bäumen, Winterschwimmen im Teich, nächtliche Lagerfeuer und ein gerettetes Eulenküken: Das ist Octobers Welt. Bis zu ihrem elften Geburtstag, als ihr Vater einen schweren Unfall hat. Während er sich erholt, muss October zu ihrer Mutter in die Großstadt ziehen. Dort ist alles fremd: das sterile Haus, die Schule, die Frau, die ihre Mutter ist. October muss erst neue wilde Orte und Freunde finden, um zu erkennen, dass Veränderungen zwar Angst machen können, am Ende aber oft etwas ganz Wunderbares sind.
Ähnliche Bücher wie »October, October«
Der Vater einer, wie man ihn sich kaum vorstellen kann: Von allen nur »Löwe« genannt, ist er Zeit seines Lebens ein charismatischer Bonvivant. Polospieler, Rennfahrer, Ex-Sträfling, leidenschaftlicher Fallschirmspringer und tief im Herzen eben immer ein Träumer. Für die Tochter gleicht der Vater einem Halbgott, der auf die Erde herabsteigt und dabei auf jede erdenkliche Weise – durch Schulden, Drogen, Affären – zu Fall kommt und sie mitreißt. Von diesen Stürzen erzählt die Tochter, als sie selbst Mutter geworden ist, von den vielen Enttäuschungen ihrer unsteten Kindheit und Jugend zwischen England, Argentinien und Peru und von der unvergessenen Euphorie, die es bedeutet, einen überlebensgroßen Vater zu haben.
Sonya Walger hat ein einzigartiges Denkmal erschaffen, an den Vater, an das Tochter-Sein, an die eine Beziehung, an der sich trotz allem Widerstand das ganze Leben orientiert. In ihrem autobiografischen Roman Löwe erzählt sie eine rasante, unvergessliche Familiensaga, deren Intensität und Farbigkeit den Atem nehmen.
Ähnliche Bücher wie »Löwe«
Gert und Gisela. Zwei von vielen Kriegskindern. Als sie einander 1946 in dem Keller eines ausgebombten Hauses in Hamburg-Eimsbüttel begegnen, ist es der Beginn einer großen Freundschaft und vielleicht einer Liebe. Sie haben nur einander in diesem Nachkriegswinter. Unterschlupf finden sie in der Küche von Friede Wahrlich. Ihr gehört das Haus in der Tornquiststraße. Die größte Rolle der einstigen Schauspielerin war es, einem Verehrer so viel Liebe und Treue vorzuspielen, dass er ihr das Haus vermachte. Die erste Etage ist abhandengekommen. Doch Friede ist voller Zuversicht, das Beste herauszuholen aus diesem Scherbenhaufen. Dafür hat sie ein Händchen. Langsam kehrt das Licht zurück. Doch die Vergangenheit lässt die drei in der Tornquiststraße nicht los. Was ist mit Giselas Eltern geschehen? Lebt Gerts kleine Schwester? Und was wurde aus den beiden Männern, die Friede einst liebte?
Ähnliche Bücher wie »In den Scherben das Licht«
Von einem anderen Erdteil kehrt Gregor zurück in die Heimat. Das »vormalige Vieldörferland« ist eine städtische Agglomeration geworden, vertraut und zum Verirren fremd zugleich. Auch die Familie hat sich verändert: Zwar wartet der Vater wie früher mit den Spielkarten, doch hat die Schwester überraschend einen Säugling auf dem Arm. Er, der große, ältere Bruder, soll der Taufpate des Kindes werden. Vom jüngeren Bruder Hans bleiben derweil nur die Todesnachricht, vom älteren der Familie verschwiegen, und Erinnerungen, zum Beispiel an den Unfall in den Brennesseln. Selbst der Obstgarten ist ein anderer geworden, noch immer an Ort und Stelle, aber längst nicht mehr zu retten. Es zieht ihn also in die Straßen und Gassen, ins Kino, ins Fußballstadion, in den Wald, und er geht und geht immer weiter. In Peter Handkes neuem Buch durchdringen sich Gegenwart und Vergangenheit, scheint das eine ins andere zu kippen, steht alles »auf Messers Schneide«. Auf seinem Weg zurück zur Familie, durch einstmals bekannte Landschaften hält der Erzähler immer wieder inne, Kindheitserlebnisse werden wachgerufen, innere Stimmen treten ins Zwiegespräch. Was einmal war, hat sich unwiderruflich verändert – und bleibt dennoch vertraut.
Ähnliche Bücher wie »Die Ballade des letzten Gastes«
Erst als der Sohn ihn danach fragt, spricht der Vater, Jahrgang 1933, von der NS-Zeit. Von der Napola, der Nationalpolitischen Lehranstalt, vom jüdischen Fellhändler am Markt und von seinem Onkel. Jenem Onkel Paul, nach dem der Sohn benannt ist und der NSDAP-Kreisgeschäftsführer war. Im Bundesarchiv findet der Sohn, als jüngstes von acht Kindern 1980 geboren, nur eine schmale Akte. Doch ihn lassen die Fragen nicht los: Wie setzen sich nationalsozialistische Prägungen auch in seiner Familie fort? Welche überkommenen Ideale, welche patriarchalen Vorstellungen haben sich in ihn eingeschrieben und gibt er vielleicht selbst weiter? In welchen Konflikten treten sie bis heute zutage? Er stellt fest, wie herausfordernd es ist, im Umgang mit den eigenen Kindern seine Rolle als progressiver Vater zu finden, zumal ihm klare Vorbilder dafür fehlen. Paul Brodowsky erzählt in seinem Roman Väter von einem Jahrhundert deutscher Geschichte. Er verdichtet Erinnerungen, Recherchen und Reflexionen zu einem Bild der BRD nach der Zeit des Nationalsozialismus – er arbeitet auf, was in vielen Familien bis heute verschwiegen wird, und spannt so den Bogen von den dreißiger Jahren bis zur Gegenwart. Eine schonungslose Selbstbefragung und Spurensuche nach den Prägungen durch die Großväter und Väter.
Ähnliche Bücher wie »Väter«
Magdas Leben verändert sich mit einem Schlag: Ihr Mann Alfred, Botaniker in Münster, verliert 1933 seine Professorenstelle, weil er Jude ist. Als sich die Situation in Deutschland zuspitzt, packt die Familie Heilbronn ihre Koffer. Im fernen Istanbul lockt ein überraschendes Angebot: Republikgründer Atatürk will die Universitäten des Landes modernisieren, und am Bosporus soll ein prächtiger Botanischer Garten mit Pflanzen aus aller Welt entstehen. Also verstaut Magda im Gepäck auch Samen aus der westfälischen Heimat. Aber wird sie selbst in der Fremde neue Wurzeln schlagen?
Wenige Jahre später ist der Garten in der Altstadt von Istanbul ein blühender Ort der Wissenschaft. Die talentierte Botanikerin Mehpare kümmert sich als Alfreds Assistentin um Beete und Gewächshäuser. So vieles lässt sich in der Welt sammeln und erforschen – nur Mehpares Gefühle bleiben unentdecktes Terra
Ähnliche Bücher wie »Ein Ort, der bleibt«
Wie wird man der Mensch, der man ist? Michael Köhlmeiers Roman über sein Leben – schonungslos ehrlich und mit der ganzen Kraft der Fiktion Alles beginnt mit einem vierjährigen Buben aus Coburg, der nicht weiß, dass er Eltern hat – bis er eines Tages mit der Eisenbahn in Lindau ankommt. Ein fremder Mann holt ihn ab und begleitet ihn in ein Haus ans Bett einer gelähmten Frau. Er ist sein Vater, sie ist seine Mutter. Wie wird man der Mensch, der man ist? Michael Köhlmeier hat sein Lebensbuch geschrieben, den großen Roman seiner Familie. Er erzählt von den Traumata der Weltkriege, die bis in die Gegenwart nachwirken, und vom Alltag in einer erzählsüchtigen Verwandtschaft. Schonungslos ehrlich und mit der ganzen Kraft der Fiktion dringt er in die Tiefe der menschlichen Existenz. »Alles wird sich irgendwann irgendwie zurechtschütteln, darin liegt die Zuversicht meines Lebens.«
Ähnliche Bücher wie »Mein privates Glück«
Die opulente Deluxe-Ausgabe der The-Inheritance-Games-Trilogie in hochwertiger Sonderausstattung mit exklusivem Bonus-Material: Ein Must-Have für alle Fans!
Als der ihr unbekannte Multimilliardär Tobias Hawthorne stirbt und Avery fast sein gesamtes Vermögen hinterlässt, wird sie aus ihrem Leben an der Highschool hinauskatapultiert, mitten hinein in eine schillernde Welt aus Reichtum und Privilegien. Denn um ihr Erbe anzutreten, muss Avery für ein Jahr in das gigantische Hawthorne House einziehen, das ungünstigerweise aber auch dessen gerade frisch enterbte Familie beherbergt. Allen voran die vier Hawthorne-Enkelsöhne: faszinierend, attraktiv und gefährlich. …
DIE AUFTAKTTRILOGIE DER WELTWEITE BESTSELLER-REIHE »THE INHERITANCE GAMES« ALS EXKLUSIVE DELUXE-AUSGABE!Mit illustriertem Farbschnitt * veredeltem Einband * gestaltetem Vorsatz * eingedruckter Autorensignatur * Character-Lesezeichen & inhaltlichem Bonusmaterial!Die The-Inheritance-Games-Reihe:
The Inheritance Games (Band 1)
The Inheritance Games - Das Spiel geht weiter (Band 2)
The Inheritance Games - Der letzte Schachzug (Band 3)
The Brothers Hawthorne (Band 4)
Games Untold (Stories)
Ähnliche Bücher wie »The Inheritance Games«
„Ein berührendes, außergewöhnliches Debüt!“ (Dana Grigorcea) – Ein Familienroman voller „schillernder, stolzer und traurig-schöner Figuren.“ (Daniela Dröscher) Zwei Jahre nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters steigt Ana im Sommer in den Zug nach Rumänien. Endlich soll ihre Familie enteigneten Besitz zurückerhalten. Während sich die Verwandtschaft – aus ganz unterschiedlichen Gründen – nur für das sagenumwobene Haus interessiert, will Ana vor allem eines finden: das Pfauengemälde, ein Familienerbstück, von dem der Vater so oft erzählt hat. Können wir loslassen und uns gleichzeitig erinnern? Wann ist eine Geschichte wirklich wahr? Was brauchen wir, um Liebe festzuhalten? Selten fühlt sich der Blick zurück so gegenwärtig an wie in Maria Bidians mitreißendem Debütroman. Melancholisch, komisch, politisch und sehr persönlich.
Ähnliche Bücher wie »Das Pfauengemälde«
Alle reden vom Erwachsenwerden oder dem nahenden Ende. Aber die Mitte zählt. „Hinter den Krisen, die mit der Lebensmitte einhergehen können, entdeckt Barbara Bleisch die potentiell beste Zeit unseres Lebens.“ Daniel Schreiber Im Leben ist irgendwann vieles entschieden: wen wir lieben, wo wir arbeiten, wie wir wohnen. Manche sind froh, angekommen zu sein – andere fürchten, festzustecken in einem Leben voller Routinen, und fragen sich, ob es das schon war. Wie finden wir neue Lebensziele, wenn vieles erreicht ist? Wie gehen wir damit um, dass sich die Zeithorizonte langsam verengen und einige Züge mittlerweile abgefahren sind? Philosophisch fundiert und voller Bezüge aus dem Alltag denkt Barbara Bleisch nach über Lebenserfahrung, Leichtigkeit und Gelassenheit. Dem Klischee der „midlife crisis“ setzt sie eine Philosophie der Lebensmitte entgegen, die hineinführt in die existenziellen Fragen unserer Jahrzehnte als Erwachsene – und in die beste Zeit unseres Lebens.
Ähnliche Bücher wie »Mitte des Lebens«
Ähnliche Bücher wie »Das Lieben danach«
Alle reden vom Erwachsenwerden oder dem nahenden Ende. Aber die Mitte zählt. »Hinter den Krisen, die mit der Lebensmitte einhergehen können, entdeckt Barbara Bleisch die potenziell beste Zeit unseres Lebens.« Daniel Schreiber Im Leben ist irgendwann vieles entschieden: wen wir lieben, wo wir arbeiten, wie wir wohnen. Manche sind froh, angekommen zu sein – andere fürchten, festzustecken in einem Leben voller Routinen, und fragen sich, ob es das schon war. Wie finden wir neue Lebensziele, wenn vieles erreicht ist? Wie gehen wir damit um, dass sich die Zeithorizonte langsam verengen und einige Züge mittlerweile abgefahren sind? Philosophisch fundiert und voller Bezüge aus dem Alltag denkt Barbara Bleisch nach über Lebenserfahrung, Leichtigkeit und Gelassenheit. Dem Klischee der »midlife crisis« setzt sie eine Philosophie der Lebensmitte entgegen, die hineinführt in die existenziellen Fragen unserer Jahrzehnte als Erwachsene – und in die beste Zeit unseres Lebens. »Eine wunderbare Lektüre des Nachdenkens.« Ijoma Mangold
Ähnliche Bücher wie »Mitte des Lebens«
Eine Woche bis zur Hochzeit ihrer Tochter und Agnes beschleicht ein ungutes Gefühl: So viele Therapeut:innen unter den Gästen, wenn das mal gutgeht. Sie ahnt nicht, wie recht sie hat! Da wäre zum Beispiel ihr Onkel Malcolm, der Agnes nach dem Tod ihrer Eltern aufzog und nie den Mut aufbrachte, ihr zu erzählen, wessen Kind sie wirklich ist. Joseph wiederum ist heimlich in Agnes verliebt, seit sie vor Ewigkeiten bei ihm in Therapie war. Beide Männer haben sich vorgenommen, ihre Geheimnisse endlich zu lüften. Der größte Risikofaktor für die Hochzeit ist jedoch Agnes selbst, die sich gerade von einer intensiven Affäre erholt, von der niemand wissen soll.
Ähnliche Bücher wie »Bei aller Liebe«
Ähnliche Bücher wie »Das Lieben danach«
Überraschend und fesselnd bis zur letzten Seite erzählt Johann Reißer die unerhörte Geschichte von Max Duttenhofer, den kaum beleuchteten Anfängen der deutschen Rüstungsindustrie und den Hoffnungen, Begierden und Abgründen dahinter. Ein mitreißender und vielstimmiger Familien- und Epochenroman, der einen erzählerischen Bogen zwischen dem ausgehenden 19. Jahrhundert und dem 21. Jahrhundert spannt.
Jeder in der Schwarzwaldstadt kennt den frechen Max, der sich statt in der elterlichen Apotheke lieber beim alten Pulvermüller rumtreibt. Dass dieser ehrgeizige Junge die Pulvermühle übernehmen und in wenigen Jahren einen international agierenden Konzern aufbauen wird, ahnt da noch keiner. Sein raucharmes Schießpulver revolutioniert die Kriegsführung und macht ihn zu einem der mächtigsten Männer des Kaiserreichs, der Deals mit Bismarck und Krupp einfädelt und sein Pulver bis nach Japan verkauft. Doch nicht allen gefällt, wie Industrialisierung und Nationalismus die Gesellschaft verändern. Die Aufrüstungsspirale entlädt sich im Ersten Weltkrieg, den seine uneheliche Enkelin Rosa als Arbeiterin in der Pulverfabrik erlebt. Einschneidende Erlebnisse machen sie zur Kämpferin gegen den Militarismus …
Dieser vielstimmige Epochen- und Familienroman spannt einen Bogen zwischen dem 19. und dem 21. Jahrhundert und streift dabei Schauplätze wie Rottweil, Stuttgart, Hamburg und Berlin. Fesselnd bis zur letzten Seite spürt er dem Beschleunigungs- und Expansionsdrang der Moderne und dessen Umschlagen in Zerstörung und Gewalt nach und zeigt das Auseinanderdriften der Gesellschaft, wachsende soziale Spannungen und politische Radikalisierung.
»Max Duttenhofers Existenz ist nahezu in Vergessenheit geraten, dabei gehörte er zu den mächtigsten Männern im Kaiserreich – und zu den rätselhaftesten.« Frank Thadeusz, DER SPIEGEL
Ähnliche Bücher wie »Pulver«
Ähnliche Bücher wie »Das Friedenstier – Mit Stift und Flügeln für den Frieden«
Wie umgehen mit einer Geschichte, die von Phasen exzessiven Terrors geprägt war? Kann es eine Aufarbeitung der Vergangenheit geben, wenn als einzige Institution der Geheimdienst den Zusammenbruch der Sowjetunion überdauert hat? Nikolai Epplée umreißt in seinem fesselnden Buch die Unterdrückungsmethoden der Sowjetherrschaft von der Oktoberrevolution bis zu Stalins Tod und die anschließenden Versuche, ihre Opfer zu rehabilitieren. Eine »Versöhnung« von oben spricht die Bürger von Schuld und Verantwortung frei, während Initiativen von unten, wie die im Dezember 2021 verbotene Menschenrechtsgesellschaft Memorial, Millionen von Toten ihre Namen zurückgeben. Vergleichend blickt er auf Länder wie Argentinien, Deutschland, Japan, Polen, Spanien und Südafrika. Ob Schlussstrich, juristische Aufarbeitung oder Wahrheitskommissionen – was lässt sich daraus lernen? Welche Folgen das Ausbleiben der Vergangenheitsbearbeitung für die russische Gesellschaft hatte, zeigt sich heute dramatischer als je zuvor. Wie dennoch zu einem produktiven Umgang mit der Vergangenheit gefunden werden könnte – das ist Thema dieser eindringlichen Studie, die seit Kriegsbeginn ein Bestseller ist.
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