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Von ihrer Buchhandlung persönlich empfohlene Bücher zum Thema Kulturelle Erwartungen.
Wir haben 150 Buchtipps zu "Kulturelle Erwartungen" gefunden.

Roman. Das Buch zum oscarprämierten Film »American Fiction«

Percival Everett – Autor des Pulitzer-Preis-prämierten Bestsellers »James« Thelonious »Monk« Ellison ist Schriftsteller – und verzweifelt: Seine anspruchsvollen Bücher finden kaum Beachtung, während klischeebeladene »Ghettoromane« über Schwarze gefeiert werden. Aus Wut schreibt er selbst unter Pseudonym einen solch stereotypen, provokanten Roman mit dem Titel »Fuck«. Der Erfolg ist überwältigend. Doch mit dem Ruhm wächst auch das Chaos in Monks Leben. »Ausradiert« ist eine bissige, kluge Satire auf den Literaturbetrieb, kulturelle Erwartungen und die Frage, wer erzählen darf – und wie.

Ähnliche Bücher wie »Ausradiert«
Roman - 1. Auflage mit Farbschnitt

In einem bewegenden Coming-of-Age-Roman sucht Sunny Oh, gefangen zwischen zwei Welten, nach ihrer eigenen Identität Sunny Oh, 26 Jahre alt, hat das Jurastudium abgeschlossen, einen erfolgreichen Arzt als Freund – und das dringende Bedürfnis, einfach nur zu schlafen. Geboren in Deutschland als Kind koreanischer Eltern, fühlt sie sich weder als Deutsche noch als Koreanerin. Ihr Leben ist ein ständiger Balanceakt, um es allen recht zu machen: das Studium, die perfekte Beziehung – alles Kompromisse, um den Erwartungen ihrer Eltern und ihres Umfelds zu entsprechen. Nach einem heftigen Streit beim traditionellen Chussokfest hat sie genug. Sie bricht mit ihrer Familie und flüchtet – ausgerechnet in die Turnhalle eines koreanischen Kulturvereins. Als »Praktikantin« quartiert sich Sunny in den Geräteraum ein und wird unvermittelt mit der Kultur konfrontiert, der sie gerade entkommen wollte. Doch genau hier, zwischen Turngeräten und Traditionen, muss Sunny sich ihrer Vergangenheit und der Frage nach Selbstbestimmung stellen. Für Liebhaber*innen von zeitgenössischen und originellen Romanen, die von den Herausforderungen gesellschaftlicher Normen und Erwartungen erzählen. »Ein herrlich rebellischer Trip voller Selbst und Findung und Neuschreibung und Traditionen und der Erkenntnis, dass wahre Freiheit erst beginnt, wenn du die Erwartungen anderer hinter dir lässt.« Mithu Sanyal

Ähnliche Bücher wie »Oh Sunny«
Eine neue Geschichte der Welt

Eine triumphale Neuerzählung der Menschheitsgeschichte »Und so ist in dieser anderen Art der Kulturgeschichte auch eine zeitgemäße kleine, rebellische Kulturtheorie eingeschmuggelt, die uns vor dem Irrtum bewahren kann, dass mit der Kultur etwas nicht stimmt.« Thorsten Jantschek, Deutschlandfunk Kultur Auf einer Reise von der Chauvet-Höhle in Frankreich durch Nofretetes Ägypten, das klassische Griechenland, die Bibliotheken der Azteken, Ashokas Indien, das China der Tang-Dynastie und weitere Epochen: Diese leicht verständliche und unterhaltsame Big History des deutschamerikanischen Literaturwissenschaftlers Martin Puchner enthüllt die Entstehung und Gründe menschlicher Kultur – und wie kulturelle Aneignung dies ermöglichte. Wozu brauchen wir Kunst und Kultur überhaupt? Warum sollten wir uns mit unserer Vergangenheit beschäftigen? Martin Puchner erzählt mitreißend, warum wir nur durch Kultur in der Lage waren, unsere Fähigkeiten zu entwickeln, und wie sie durch unsere Begegnungen, kollektiven Verluste und Wiederentdeckungen, Innovationen, Nachahmungen und Übernahmen Gesellschaften über die Jahrhunderte vorangetrieben und unser Überleben gesichert hat. Kultur kann daher nicht als Ressource einer einzelnen Gruppe gesehen werden, sondern entsteht im Austausch mit anderen, als geliehene Form und Verschmelzung von Ideen – durch Zeichnen, Sprechen, Speichern von Wissen. Wie ein riesiges Recyclingprojekt werden kleine Fragmente aus der Vergangenheit hervorgeholt und neu genutzt. Anhand bisher unbekannter Beispiele ermöglicht Puchner einen spannenden, neuen Blick auf die Menschheit und liefert ein wichtigen Beitrag zur Debatte über Originalität und kulturelle Aneignung. »Eine deutliche Absage an diejenigen, die behaupten, dass Kultur Eigentum von Gruppen, Nationen, Religionen oder Ethien sein kann.« The New York Times »Dieses Buch ... ist ein Geschenk, das man genießen sollte.« The Boston Globe »Ein bemerkenswertes Buch.« Kwame Anthony Appiah »Ein halsbrecherischer, äußerst fesselnder Überblick über die Wege kultureller Überlieferung - wie Ideen, Geschichten und Lieder überleben, sich verändern, verschwinden, geliehen, verfeinert, übernommen und verbessert werden. Die Lektüre dieses Buches war wie ein Kurs in Geschichte der Geisteswissenschaften bei einem Weltklasse-Professor ... Ich habe auf jeder Seite Sätze unterstrichen.« Anthony Doerr

Ähnliche Bücher wie »Kultur«
Keine Frage – in Kunst und Kultur und der Entwicklung der Menschheit überhaupt hat es immer Übernahmen und Aneignungen von Techniken, Fertigkeiten, Motiven usw. gegeben. Man lernt ja voneinander. Doch darum geht es hier nicht. Kultureller Austausch ist etwas anderes als kulturelle Aneignung. Lars Distelhorst schreibt aus der selbstreflektierten Perspektive eines Weißen über einen aktuell so populären wie unzureichend theoretisierten Begriff, der ein bemerkenswertes Affektpotenzial hat: Ob es um Faschingskostüme oder um Dreadlocks geht, um Soulmusik oder Yoga – die Diskussion kocht sehr schnell hoch. Distelhorst veranschaulicht zunächst anhand der Reaktionen auf die Empfehlung einer Hamburger Kita im Jahr 2019, die Kinder zum Fasching nicht als »Indianer« zu verkleiden, und eines kurzen Abrisses der deutschen Kolonialgeschichte den Zusammenhang zwischen Mikro- und Makroebene von kultureller Aneignung. Er setzt sich mit verschiedenen Definitionen des Begriffs auseinander, vor allem mit dem oft unterstellten Zusammenhang mit essenzialistischen Kulturkonzeptionen, und analysiert drei Dimensionen der Aneignung: kolonialen Kulturraub, ungefragte Repräsentation anderer Kulturen und Konsum von Kultur als Ware. Schließlich verknüpft Distelhorst kulturelle Aneignung mit einer kapitalismus- und rassismuskritischen Perspektive, um das Konzept für die Kritik von Dominanzverhältnissen fruchtbar zu machen, und lotet aus, was Antirassismus für weiße Menschen bedeuten kann.

Ähnliche Bücher wie »Kulturelle Aneignung«
Warum wir alle von dieser Frage besessen sind und wie sie Menschen abwertet und ausgrenzt

Hat mein Körper eine normale Form? Ist es normal, Selbstgespräche zu führen? Selten Sex zu haben? Fragen wie diese bestimmen unseren Alltag, unsere Gefühle und Entscheidungen. Noch vor dem neunzehnten Jahrhundert wurde der aus der Mathematik stammende Begriff des Normalen nur selten mit menschlichem Verhalten in Verbindung gebracht: Dreiecke waren normal, nicht aber Menschen. Erst ab den 1830er-Jahren, mit dem Aufkommen der modernen Statistik und einer Vielzahl durchgeführter Verhaltens- und Sozialstudien, nahm in Europa und Nordamerika ein regelrechter Klassifizierungswahn – und mit ihm die obsessive Suche nach dem »normalen« Menschen – Fahrt auf. Die britische Historikerin Sarah Chaney legt die kulturelle, soziale und historische Verfasstheit des sogenannten Normalen offen und analysiert, wie der Begriff als machtpolitisches Instrument missbraucht wird, um Menschen systematisch abzuwerten, auszugrenzen und zu diskriminieren. Eine kluge wie unterhaltsame Geschichte der Normalität – und ein Appell, den Zeitgeist immer wieder kritisch zu hinterfragen.

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Männer sind arme Schweine - Es gibt keine Hoffnung, aber wir dürfen sie nicht aufgeben

Emotionen, Depressionen, gesellschaftliche Erwartungen: Kult-Comedian Schlecky Silberstein über die Fallstricke eines erschütterten Rollenbildes und die große Bürde, ein Mann zu sein »Mein Name ist Schlecky Silberstein und ich leide an der sexuell übertragbaren Krankheit Mann. Wohnhaft im Prenzlauer Berg, versuche ich das richtige Leben im falschen zu führen, aber es ist hart: Die Identitätssuche des verzweifelt modernen Mannes gleicht der Quadratur des Kreises; wie auch immer ich mich zu meinem Geschlecht positioniere, ich mache es falsch. Mannsein ist ein Fluch, der uns als Hauptgewinn verkauft wird – so wie jede gekonnte Verarsche …« Schlecky Silberstein seziert sein eigenes Geschlecht schonungslos und ohne Rücksicht auf Verluste. Denn was viele nicht ahnen: Männer sind noch viel schlimmer als ihr ohnehin schon ramponierter Ruf. Schlimm bedeutet dabei: dumm, kriminell, suchtanfällig, manipulativ und selbstzerstörerisch. Was immer der orthodoxe Feminismus Männern vorwirft, es ist nur die Spitze des Eisbergs. Und so absurd es klingt: Männer sind selbst die größten Leidtragenden des Patriarchats! Ehrlich und ungeschönt berichtet der Comedian aus seinem Leben als Mann. Von dem unmöglichen Unterfangen, eigenen Ansprüchen und gesellschaftlichen Erwartungen gerecht zu werden. Von Selbstzweifeln, Depressionen und dem Ringen um seine Identität. Sein Fazit:Hilfsprogramme für Männer sind dringend notwendig …

Ähnliche Bücher wie »Der Penis-Fluch«
Ein Ort kann durch seine Menschen zum Versprechen werden 1756 begann Herzogin Anna Amalia in der kleinen Stadt Weimar, Politik und Kultur zu verbinden. Goethe und Schiller schufen dort Meilensteine der Literatur und des Denkens. Franz Liszt gab der Musik wichtige Erneuerungsimpulse, Harry Graf Kessler sowie Henry van de Velde brachten die moderne Kunst und Architektur voran. In Weimar entstand die Verfassung der ersten deutschen Republik. Und Walter Gropius gründete das Bauhaus, das alle Gebiete der Gestaltung bis heute beeinflusst. Helge Hesse begleitet die prägenden Persönlichkeiten jener Epoche, in der Weimar ein Ort deutscher Versprechen für eine bessere Welt war – bis 1933 die Nationalsozialisten an die Macht kamen. Eine mitreißende Lektüre, die über bloße Geschichte hinaus die Fragen aufzeigt, die uns heute und in der Zukunft beschäftigen. - Die Blütezeit Weimars: Die Geschichte einer Stadt, die die deutsche Kunst und Kultur maßgeblich beeinflusste - Künstlerisch bedeutend: Von Herzogin Anna Amalia, Goethe, Schiller, Wieland und Herder über die musikalischen Zirkel um Franz Liszt bis hin zu den Künstlerinnen und Künstlern des Bauhaus - Unterhaltsam und historisch fundiert: Vom renommierten Autor und Publizisten Helge Hesse - Hochwertige Ausstattung: Hardcover mit Schutzumschlag und Lesebändchen Die unglaubliche Karriere eines Provinzstädtchens Dieses Buch beleuchtet das kulturelle Erbe Weimars und vermittelt anschaulich die Bedeutung dieser Stadt für die deutsche Kunst und Kultur im 19. und 20. Jahrhundert. Eine spannende Lektüre und ein hochwertiges Geschenk für Kunst- und Kulturliebhaber und historisch Interessierte.

Ähnliche Bücher wie »Ein deutsches Versprechen. Weimar 1756–1933 | Die Bedeutung Weimars für die weltweite Kunst und Kultur«
Zeichen/Handlungen in Ritual und Spiel

Nach der »Ästhetik des Opfers« zu fragen, zielt auf die Geschichte und kulturelle Praxis derjenigen Dynamiken des Austauschs und des Aufschubs, durch die das Opfer symbolisch-mimetische Energien freizusetzen vermag: zunächst in der kultisch-religiösen Sphäre, sodann in theatralen, literarischen und intermedialen Kontexten.Dieser Band setzt in seiner interdisziplinären Ausrichtung darauf, dass historische Theater- und Ritualforschung von der Antike ausgehend mit literaturwissenschaftlicher und medienästhetischer Perspektive in einen Dialog über die Formengeschichte symbolischen Handelns eintreten können. Dies bedeutet, von Seiten der Ritualformen eine Bewegung in Richtung Textualität, von literarischen Texten aus hingegen den analytischen Rückgriff auf kulturelle Handlungsdimensionen vorzunehmen.

Ähnliche Bücher wie »Ästhetik des Opfers«
Russland hat den ersten Menschen ins Weltall geschickt. Es ist berühmt für seine Literatur. Heute ist das kulturelle Leben einigermaßen tot. Die russische Gesellschaft ist gelähmt. Russland führte nicht nur Krieg gegen die Ukraine, sondern auch in Georgien, Syrien, Tschetschenien. Seine Politik erinnert an das 19. Jahrhundert und isoliert das größte Land der Erde vom Rest der Welt. Der Atlas „55 Karten über Russland“ vereint wirtschaftliche, militärische und kulturelle Themen. Warum starten russische Raketen gar nicht aus Russland? Warum ist Moskau Exportschlager und warum dürfen Hunderte Berufe nur von Männern ausgeübt werden? Die 55 Karten über Russland helfen, dieses zwiespältige Land zu verstehen, und zeigen, warum es gerade jetzt wichtig ist, alles über Russland zu wissen.

Ähnliche Bücher wie »55 Karten über Russland«
Bei der Kritik um kulturelle Aneignung arbeite ich mit einem ganz anderen Kulturbegriff: Kulturen können zum Beispiel auch Subkulturen sein oder etwa Teile des Habitus und der Ästhetik der Arbeiter_innenklasse, die immer mal wieder für reiche oder Mittelständische zu einem Trend avancieren. Kultur nur auf Ethnien zu beziehen und ihr darauf basierend Eigenschaften zuzuordnen, die einzuhalten sind, ist rassistisch.

Ähnliche Bücher wie »Ich war auf der Fusion, und alles, was ich bekam, war ein blutiges Herz«
Atemberaubende Bilder des James-Webb-Weltraumteleskops und kunstvolle Illustrationen zeigen die Wunder des Weltalls

Die Wunder des Weltalls in spektakulären Bildern
• Atemberaubender Bildband: Topaktuelle Bilder des James-Webb-Teleskops zeigen den Weltraum, wie die Menschheit ihn noch nie gesehen hat.
• Grenzenlos staunen: vom Asteroidengürtel bis zum Rand der Milchstraße, von der ISS bis zu Raumsonden, die auf Kometen landen, vom Urknall bis zum Ende des Universums
• Astronomie verstehen: Kunstvolle Illustrationen erklären Schwarze Löcher oder das expandierende Universum
• Ein prachtvolles Geschenk für Astronomie-Fans jeden Alters

Erstaunliche Einblicke und faszinierendes Wissen
Die unvorstellbaren Weiten des Kosmos – dieser atemberaubende Bildband macht sie begreifbar! Von der Sonne und unseren Nachbarplaneten geht die Reise in die äußeren Welten unseres Sonnensystems, durchquert die Milchstraße und führt bis zum Rand des uns bekannten Universums. Neueste Bilder des James-Webb-Weltraumteleskops in großartiger Qualität und kunstvolle Illustrationen eröffnen ungeahnte Einblicke in die Geheimnisse des Kosmos. Kompakte Texte beleuchten die Technik der Weltraumforschung, die Geschichte der Astronomie und die besondere kulturelle Verbindung der Menschen zum nächtlichen Sternenhimmel. Eine faszinierende Begegnung mit der Wunderwelt des Universums – prachtvoll gestaltet und wertvoll für Astronomie-Fans jeden Alters.

Schwerelos staunen über die Wunder des Kosmos! Ein atemberaubender Bildband mit den neuesten Weltraumfotos des James-Webb-Teleskops.



Ähnliche Bücher wie »Kosmos – Wunderwelt des Universums«
Der große und der kleine Igel feiern Weihnachten. Der kleine Igel kann es kaum abwarten, seinen Wunschzettel zu schreiben und den schönsten Weihnachtsbaum zu finden und zu schmücken. Und – endlich – dürfen abends die Geschenke ausgepackt werden. Aber halt! Für einige seiner Freunde, nämlich die Grauhörnchen und die Waschbären und den Nutria aus Amerika, werden am Abend des 24. Dezember nur leere Socken an den Kamin gehängt. Diese befüllt Santa Claus in der Nacht mit Geschenken. Und das Auspacken beginnt erst am Weihnachtsmorgen. So kann der kleine Igel mit seinen Freunden gleich zweimal Bescherung feiern. Ein Buch, das es leicht macht, über die großen Erwartungen zu sprechen, die ein Kind vor und an Weihnachten haben kann. Und ganz nebenbei zeigt das Buch, dass Weihnachten zwar fast überall, aber oft ein bisschen anders gefeiert wird.

Ähnliche Bücher wie »Der große und der kleine Igel / Weihnachten«
Roman. »Unfassbar komisch!« The New Yorker

Zwei Sommerurlaube mit den Schwiegereltern, die herrlich schiefgehen: Keru und Nate verlieben sich gerade wegen ihrer kulturellen Unterschiede ineinander. Keru arbeitet als Unternehmensberaterin und ist mit sechs aus China in die USA eingewandert. Nate forscht als Biologe zum Sozialverhalten von Fruchtfliegen. Er ist der Erste in seiner Familie, der eine Universität von innen sieht. Das Einzige, worin ihre Eltern sich einig sind: Es ist Zeit für Enkel. Aber Keru und Nate wollen keine Kinder. Um des lieben Friedens willen planen die beiden zwei gemeinsame Sommerurlaube mit ihren Eltern, auf Cape Cod und in den Catskills. Doch irgendwann kann Keru ihre über Jahre aufgestaute Wut nicht mehr unterdrücken, so viele Erwartungen, so viel Druck. Und Nate hat sich längst so sehr in die Welt seiner Forschungsobjekte zurückgezogen, dass er keinen Weg mehr findet, seine Frau aufzuhalten.

Ähnliche Bücher wie »Die Ferien«
Vier festliche Erzählungen

Nicht jeder Heiligabend wird zum perfekten Fest. Im Wirrwarr unterschiedlicher Erwartungen, Traditionen und Kulturen entstehen nicht nur freudige Erwartungen, sondern auch Missverständnisse, Spannungen, Dramen und Auflösungen. Gleichzeitig sind da diese Erinnerungen an herrliche Weihnachten aus der Kindheit und vergangene Tage. So liegt über all dem Wahnsinn auch immer wieder ein heiliger Hauch von Weihnachtswunder … Vier “besinnliche” Erzählungen, von klassisch bis hochaktuell, von gemütlich bis nachdenklich – der perfekte Begleiter vor, nach und während der Feiertage!

Ähnliche Bücher wie »Heilig Abend«
Männer und Sex

Männlichkeitsrituale, Potenzdruck, Übergriffigkeit – das Mannsein ist in die Krise geraten; das Schlagwort der »toxischen Männlichkeit« macht ebenso die Runde wie das des »alten weißen Mannes«. Katja Lewina wollte wissen, was mit dem Mann los ist, und vor allem: wie es ihm wirklich geht im Bett. Sie ist losgezogen und hat mit Männern über Sexualität, Sehnsüchte und Geheimnisse gesprochen, mit normalen Typen ebenso wie mit Experten: vom Orgasmus-Coach bis zum Priester, vom trans Mann bis zum Urologen, vom Paartherapeuten bis zum Philosophen. In ›Bock‹ zeigt sie, wie viele Ängste und Unsicherheiten mit dem Mannsein verbunden sind und wie Sozialisierung und gesellschaftliche Erwartungen das Leben der Männer beeinflussen. Das Ende des Patriarchats können die Frauen nicht allein ausrufen, deshalb ist es höchste Zeit für dieses Buch, das Stereotype zerschießt und Alternativen aufzeigt.

Ähnliche Bücher wie »Bock«
| Umwerfend schöner Roman über Aufbruch, Freiheit und das Glück, sich selbst zu finden

Sophie steckt fest - im Hamsterrad aus Studium und Leistung, in einem sterbenslangweiligen Praktikum. Dabei sind sich alle einig: aus ihr wird mal was. Nur was, das weiß selbst Sophie nicht. Und so folgt sie einem Impuls und kauft per Klick im Internet für einen Spottbetrag ein altes, verfallenes Haus in der ostdeutschen Provinz. Doch die Renovierungsarbeiten stellen sich als schwieriger heraus als auf YouTube dargestellt. Und was macht man mit den langen Stunden der Stille zwischen den Tagen? Dort, wo nur weite Felder und flirrendes Licht sind, beginnt Sophie endlich, die Erwartungen anderer abzustreifen und sich zu fragen: Was will ich eigentlich? Und warum?



Ähnliche Bücher wie »Statt aus dem Fenster zu schauen«
Bunt! | €15,00
14 Geschichten vom Verschiedensein und Zusammenhalten für Kinder ab 5 Jahren

Mit Neugier und Offenheit auf »die anderen« zugehen »Stell dir einen Regenbogen mit nur einer Farbe vor! Langweilig, nicht wahr!« In unserer Anthologie werden Geschichten vom Verschiedensein und dem Finden von Gemeinsamkeiten erzählt. Immer durch den Gedanken geleitet: Alle Menschen sind verschieden und das ist gut und schön so. Unsere Geschichten haben einen positiven und ermutigenden Ansatz und wollen Diversität in den verschiedensten Bereichen der Gesellschaft widerspiegeln. Unsere Autor*innen: Luna Al-Mousli, Sven Gerhardt, Andreas Hüging und Angelika Niestrath, Andrea Karimé, Usch Luhn, Bettina Obrecht, Shary Reeves, Suki Sukini, Anna Taube u.v.a. Eine abwechslungsreiche Geschichtensammlung zum gemeinsamen Lesen mit Kindergruppen und zu Hause für Kinder ab 5 Jahre Ausstattung: Mit fbg. Illustrationen

Ähnliche Bücher wie »Bunt!«
Von der Islamisierung bis zur Gegenwart

Kein anderes Land des islamischen Orients hat eine ähnlich eigenständige Geschichte und Kultur aufzuweisen wie Persien, das unter den verschiedensten Herrschern und Dynastien seine Eigenheiten- teils aus vorislamischer Zeit- bewahren konnte. Zu den Besonderheiten gehört auch das Bekenntnis zum schiitischen Islam, der seit 1501 Staatsreligion ist. Im 20. Jahrhundert entging das Land, anders als viele andere Länder des Vorderen Orients, einer länger andauernden Beherrschung durch europäische Kolonialmächte und konstituierte sich 1979 zur Islamischen Republik. Monika Gronke erzählt anschaulich und lebendig die Geschichte des Landes von der Islamisierung im 7. Jahrhundert bis zur Gegenwart und zeigt, welche kulturellen, religiösen und gesellschaftlichen Entwicklungen, die Geschichte Irans geprägt und das kulturelle Selbstverständnis der Iraner geformt haben.

Ähnliche Bücher wie »Geschichte Irans«
DER LANG ERWARTETE LETZTE BAND Zwischen 600 und 1350 bot die Erde noch so viel Platz, dass Individuen, Gruppen und ganze Gesellschaften isoliert voneinander existieren konnten. Australien und Ozeanien standen noch gar nicht, der amerikanische Doppelkontinent kaum wahrnehmbar mit Entwicklungen in Europa, Afrika und Asien in Verbindung. Doch wurden in dieser Periode immer mehr Menschen in Netzwerke eingebunden, die Objekte, Praktiken und Ideen über Tausende von Kilometern verbreiteten und dabei Einfluss nahmen auf Entstehung und Zerfall von Herrschaftsräumen. Sie befeuerten in dieser Epoche der Geschichte der Welt eine Dynamik, welche die Isolation einander noch fremder Gesellschaften an ein Ende brachte. Weltgeschichte ist lange Zeit als eine Geschichte des Aufstiegs und des Niedergangs einer kleinen Zahl von 'Hochkulturen' geschrieben worden. Unter diesen Kulturen schienen Europa oder der atlantische 'Westen' während der letzten Jahrhunderte nach den Kriterien Macht, Wohlstand und kulturelle Kreativität zu dominieren. Das neue sechsbändige Werk zur Weltgeschichte, das von einem Team von Historikerinnen und Historikern vorwiegend aus den USA und Deutschland erarbeitet wird und das gleichzeitig bei C.H.Beck und Harvard University Press erscheint, verabschiedet sich von diesen Traditionen. Es leugnet die Errungenschaften des Westens nicht, stellt sie aber in den größeren Zusammenhang gleichzeitiger Entwicklungen in anderen Teilen der Welt. Dadurch wird das allmähliche, dabei aber krisenhafte Entstehen des heutigen dicht integrierten und pluralistischen Weltzusammenhangs sichtbar. Erstmals werden in diesen Bänden die Ergebnisse von mehreren Jahrhunderten internationaler Forschung zur Vorgeschichte der Globalisierung und zur Entwicklung von Gesellschaften und politischen Ordnungen auf allen Kontinenten von führenden Experten zusammenfassend dargestellt. Weltgeschichte erscheint hier nicht als Aneinanderreihung einzelner Spezialgeschichten. Die Aufmerksamkeit richtet sich auf bisher wenig beachtete Querbeziehungen und Wechselwirkungen: auf Migration von Einzelnen und Gruppen und die Gründung neuer Gesellschaften, auf die interkontinentale Ausbreitung von Technologien, Religionen oder politischen Ideen, auf globale Kommunikationsnetze, Handelsströme und Konsummuster, auf Imperialismus, Kolonialismus und großräumige Kriege. Der Abschluss der "Geschichte der Welt" in 6 Bänden, he

Ähnliche Bücher wie »Geschichte der Welt 600-1350 Geteilte Welten«
Von den Anfängen bis zur Gegenwart

"Der Balkan", soll Winston Churchill bemerkt haben, "produziert mehr Geschichte, als er verarbeiten kann." Ganz unterschiedliche Reiche, Religionen und Sprachgruppen haben den Raum zwischen den slowenischen Alpen, dem Schwarzen Meer und der Ägäis über Jahrhunderte geprägt. Dadurch ist eine einzigartige ethnische, religiöse und kulturelle Vielfalt entstanden. Bis heute sind Konflikte über Staaten, Grenzen und nationale Identitäten ungelöst, wie sich zuletzt bei der blutigen Auflösung Jugoslawiens gezeigt hat. Die renommierte Südosteuropa-Expertin Marie-Janine Calic führt in die ebenso faszinierende wie wechselhafte Geschichte der Region ein und hilft dabei, Mythen und Legenden von Fakten zu unterscheiden. Denn ohne Kenntnis der Vergangenheit lassen sich die Länder des Balkans nicht verstehen.

Ähnliche Bücher wie »Geschichte des Balkans«
Eine Reise durch Ostafrika

„Ein großartiger Reporter – neugierig, offen und schwer zu ermüden.“ Frankfurter Allgemeine Zeitung Navid Kermani ist vom Süden Madagaskars bis in die Nuba-Berge im Sudan gereist. Behutsam, am einfühlsam beobachteten Detail, läßt er den Osten Afrikas lebendig werden. Aber zugleich, aus neuer Perspektive, denkt Kermani über die Themen auch unserer Gegenwart nach, über Klimawandel, Krieg, Entwicklung und Identität sowie die grundsätzlichen Fragen der Existenz. Bis heute gilt Afrika als der «vergessene Kontinent», dabei ist es spätestens seit dem 19. Jahrhundert vor allem der umkämpfte Kontinent. Europäische Kolonialmächte haben hier tiefe Wunden hinterlassen. Der arabische Norden trägt seine Religion und Kultur in den Süden, oft mit Gewalt. China und der Westen konkurrieren um Bodenschätze und Einfluß. Vergessen ist Afrika vor allem da, wo es nichts zu holen gibt, etwa auf Madagaskar. Hier haben die Vereinten Nationen die erste Hungersnot deklariert, die vom Klimawandel verursacht wurde. Hier beginnt die Reise, die Navid Kermani für DIE ZEIT unternommen hat. Sie führt ihn weiter über die Komoren, Mosambik, Tansania, Kenia und Äthiopien bis in den Sudan. Wo andere Schriftsteller Ursprünglichkeit suchten, entdeckt Kermani Bevölkerungen und Kulturen in Bewegung, oft auf der Flucht vor Krieg und Dürre. Vor allem aber haben sie schon immer kreativ neue kulturelle Einflüsse aufgegriffen und zu etwas Eigenem gemacht. Das zeigt sich nirgends so deutlich wie in der Musik. Sie bildet den heimlichen roten Faden des glänzend geschriebenen Buches, das einem unwiderstehlichen literarischen Rhythmus folgt. „Ein zeitgenössischer Herodot.“ Rheinische Post Literarisch, neugierig, einfühlsam: Navid Kermanis Reportagen aus Ostafrika Die großen Themen unserer Gegenwart: Klimawandel, Krieg und Kolonialismus „Als Zuhörer und Beobachter hat es Navid Kermani zu einer Meisterschaft gebracht, die ihresgleichen sucht.“ Kölner Stadtanzeiger „Kermanis Gabe, tief zuzuhören und bewußt zu sehen, ist eine seltene, die in Zeiten von Fanatismus, Fake News und Fremdenangst Gold wert ist.“ REPORTER

Ähnliche Bücher wie »In die andere Richtung jetzt«
Warum wir Frieden wollen, aber Kriege führen. Eine Menschheitsgeschichte | Krieg, Mord und Totschlag: Ein Biologe, ein Archäologe und ein Historiker be Liefert Orientierung bei dem aktuellen Thema Krieg und Gewalt in der Welt Erfolgreiche Sachbuchautoren mit hoher Kompetenz und großer Medienpräsenz Erzählendes Sachbuch

Ähnliche Bücher wie »Die Evolution der Gewalt«
Roman

Als erste grönländische Autorin ausgezeichnet mit dem Nordischen Literaturpreis – ein Roman, der noch lange nachhallt, voller Dringlichkeit und Poesie Wie lässt sich damit umgehen, wenn die Lebensfreude plötzlich gedämpft wird und die Sorge überhandnimmt? Eine junge Grönländerin hat noch ihr ganzes Leben vor sich und hadert dennoch mit vielem: Sie hat eine Freundin, die sie liebt. Ihre Familie ist fürsorglich – vielleicht zu sehr. Sie wird demnächst Grönland verlassen, um in Dänemark zu studieren. Und doch fühlt sie sich fehl am Platz: zu dick und nicht gewürdigt in ihrer Kultur, die so viele Demütigungen erlitten hat. Und dann sieht sie täglich die gebrochenen Herzen auf Facebook, die für die vielen jungen Selbstmörder*innen in Grönland stehen. Was bedeutet das für den eigenen Blick auf das Leben? Niviaq Kornenliussen erzählt mit großer literarischer Kraft, aber auch frischem Humor von der Suche nach Identität, der kulturellen Verwurzelung und dem inneren Halt im Leben.

Ähnliche Bücher wie »Das Tal der Blumen«
Eine Liebeserklärung an tiefe Seen, sprudelnde Bäche und das Fischen

Das neue Buch des gefeierten schottischen Autors Malachy Tallack (»Das Tal in der Mitte der Welt«) In »Die Kraft von Wasser« erzählt Malachy Tallack vom Reiz des Angelns: Von der beruhigenden Wirkung des Wassers, der meditativen Betrachtung von Natur und Landschaft, den intensiv empfundenen Freuden und kleinen Frustrationen. Er schreibt über Angelausflüge an die berühmten Lochs seiner schottischen Heimat, an die unzähligen Kanäle der britischen Inseln, an Wasserfälle in Neuseeland und die großen Seen Kanadas. Tallack reflektiert dabei über die kulturelle Bedeutung des Angelns und den damit einhergehenden moralischen Fragen bis hin zu den Feinheiten des Fliegenfischens.

Ähnliche Bücher wie »Die Kraft von Wasser«
Roman »Ihre Live-Auftritte gelten als legendär. Warm und zärtlich, dann wieder laut und unbequem klingen die Lieder von Sophie Hunger.« Deutschlandfunk

Ähnliche Bücher wie »Walzer für Niemand«
Ein literarisches Debüt von großer emotionaler Wucht – über das Leben in einem sozialen Brennpunkt und die Sehnsucht nach Zugehörigkeit «Auf diese Perspektive hat die deutsche Literatur viel zu lange gewartet.» WDR 5 «Wenn einer Geschichte nicht zu entkommen ist, stürzt man sich am besten in sie hinein. Darin besteht die Kunst Lisa Roys, niemand bleibt verschont, denn allein so können Mitgefühl und Solidarität entstehen.» Ulrich Peltzer

Ähnliche Bücher wie »Keine gute Geschichte«
anders bleiben | €13,00
Therapien, Gefühle und die Kultur der Selbsthilfe

Wir leben in einer durchpsychologisierten Gesellschaft. Selbsthilfegruppen schießen wie Pilze aus dem Boden, Beziehungsratgeber erzielen gigantische Auflagen und die Einschaltquoten von Serien wie Die Sopranos oder Pseudo-Dokus wie Zwei bei Kallwass lassen die Herzen der Programmacher höher schlagen. Was früher verschämt verschwiegen wurde, gehört in westlichen Gesellschaften heute zum festen Repertoire einer aufgeklärt-bürgerlichen Mittelschicht: der Gang zum Therapeuten. Ehekrisen löst man nicht mehr in den eigenen vier Wänden, sondern in der Praxis eines Paartherapeuten, Spezialpsychiater für Milliardäre helfen bei der seelischen Bewältigung großer Vermögen und jeder Spitzensportler, der etwas auf sich hält, hat einen Psychologen an seiner Seite. In ihrem neuen Buch untersucht die israelische Soziologin Eva Illouz, wie sich der therapeutischen Diskurs auf unser kulturelles und emotionales Leben auswirkt. Sie zeichnet den Siegeszug der Psychoanalyse in den USA nach, der 1909 mit Freuds Amerikareise begann und über die kulturellen Eliten rasch zur festen Verankerung psychologischer Denkmuster zunächst in der amerikanischen Kultur führte. Anhand zahlreicher empirischer Beispiele und mit den scharfen Instrumenten einer kritischen soziologischen Theorie seziert sie die Facetten und Funktionsweisen eines Diskurses, der die Vorstellungen von der Identität des modernen Subjekts tiefgreifend verändert. Therapien und die Kultur der Selbsthilfe, so eines ihrer Ergebnisse, verändern den emotionalen Stil einer Gesellschaft und machen das Leben nicht leichter, sondern im Gegenteil komplizierter.

Ähnliche Bücher wie »Die Errettung der modernen Seele«
Die Evolution des Geistes

Was ist der menschliche Geist und wie ist er überhaupt möglich? Daniel C. Dennett war einer der weltweit bedeutendsten Fürsprecher von Materialismus, Aufklärung und Wissenschaft in unserer Zeit. Mit diesem Buch hat er noch einmal einen Rundumschlag vorgelegt, eine Meistererzählung von den Ursprüngen des Lebens über die Geistesgrößen der Menschheit wie Johann Sebastian Bach, Marie Curie oder Pablo Picasso bis hin zur Künstlichen Intelligenz. Dennett zeigt, wie eine vollkommen geistlose genetische und kulturelle Evolution es geschafft hat, zunächst die Einzeller, dann Pflanzen und Tiere sowie schließlich den Geist, die Kultur und das Bewusstsein hervorzubringen. Er schießt dabei gewohnt scharf gegen Kreationisten, Antidarwinisten und alle anderen, denen ihr dogmatischer Schlummer wichtiger ist als die Wahrheit.

Ähnliche Bücher wie »Von den Bakterien zu Bach – und zurück«
Manifest für eine biodiverse Gesellschaft

Wir brauchen die biodiverse Wende! Der dramatische Verlust der Artenvielfalt erfordert einen tiefgreifenden Wandel in allen Lebensbereichen. Die Biodiversität muss zur Grundlage unseres Zusammenlebens werden. Dies kann nur gelingen, wenn wir dabei biologische, kulturelle und technische Diversität in unserem gesellschaftlichen Leben verbinden. Dieses Manifest bietet Thesen und konkrete Lösungen, wie wir Politik, Recht und Wirtschaft ändern müssen, um die größten ökologischen Herausforderungen der Gegenwart zu meistern. Wir müssen unser Leben von Grund auf neu denken: Als industriell geprägte Wohlstandsgesellschaft haben wir die Natur ausgebeutet. Es ist an der Zeit, uns selbst als eine Spezies zu sehen, die Teil einer biodiversen Gesellschaft ist. Programmatisch offen und zukunftsorientiert zeigen die Autor:innen auf, wie sich unser Selbstverständnis ändert, wenn wir uns an einem artenübergreifenden Zusammenleben orientieren. Es herrscht eine gefährliche Unkenntnis darüber vor, wie das massenhafte Sterben der Arten Grundlagen unserer Kultur, unserer Wirtschaft und letztlich auch unserer demokratischen Lebensweise gefährdet. Aus diesem Grund gilt es, ein neues lokales und globales Zusammenleben mit der Natur zu entfalten. Doch wie könnte und sollte eine solche biodiverse Gesellschaft aussehen? Ebenso wissensbasiert wie provokant stellen die Autor:innen derzeitige Denkmuster und Entscheidungsgrundlagen in allen Lebensbereichen in Frage: Es kommt darauf an, den Eigenwert der Natur mit der menschlichen Existenz zu verbinden, um die Möglichkeiten eines zukunftsfähigens Zusammenlebens aufzuzeigen.

Ähnliche Bücher wie »Rettet die Vielfalt«
Roman

Was bleibt, wenn sich der rot schimmernde Staub über Australien gelegt hat? Und wer bleibt, wenn es die Vergangenheit ist, die Grenze um Grenze setzt – wenn sie alles überdauert? August Gondiwindi ist Australierin, Wiradjuri, Enkeltochter – und: Schwester ohne Schwester. Als ihr Großvater Albert „Poppy“ stirbt, kehrt sie nach zehn Jahren in London nach Prosperous zurück, um an seiner Beerdigung teilzunehmen. Dort, zwischen Massacre Plains und dem Broken Highway, ist sie aufgewachsen. Dort hat sie am Fluss mit ihrer Schwester gespielt, wurde von ihrer Mutter verlassen, und an diesem Ort lebte auch ihr Großvater, der Vermächtnisse und Geheimnisse in sich getragen hat, die August Stück für Stück aufdeckt. Denn an dieser Stelle beginnt für sie eine unaufhaltsame Suche: Nach einer Zugehörigkeit, die über Generationen andauert, nach dem, was ihr Großvater hinterlassen hat, der wahren Geschichte der Zeit und dem Schlüssel, mit dem sie die rote Erde ihres Landes zu retten vermag. Ein Kampf: um den eigenen Boden unter den eigenen Füßen. Albert Gondiwindi hat sein gesamtes Leben in Prosperous verbracht, in diesem einen Haus am Ufer des Murrumby Flusses, das nun droht von einem Bauunternehmen zerstört zu werden. Er weiß, dass sein letzter Atemzug unmittelbar bevorsteht und dass noch eine letzte Aufgabe erfüllt werden muss: Die Sprache seines Volkes, seine Sprache, all die Traditionen, die ihn begleitet haben, weiterzugeben. An seine Enkeltochter, an die Nachwelt. Doch nach dem Tod von Albert ist Augusts Trauer stark, wird verstärkt durch alte Wunden, die nicht nur haften, sondern kontinuierlich aufgerissen werden: Das Aufwachsen in Armut, die Inhaftierung ihrer Mutter, das Verschwinden ihrer Schwester, der Rassismus, den sie und ihre Familie ertragen mussten, ertragen müssen. Denn nur weil der Aggressor von heute einen anderen Namen, eine andere Verkleidung trägt als damals, ist es immer noch derselbe. Und die Linien, die vom weißen Kolonialismus wieder und wieder neu gesteckt und durch das Land der Aboriginals gezogen wurden, sind immer noch dieselben. Wie zurückerobern, was einem entrissen wurde? Wie akzeptieren, dass man selbst, die eigene Familie, die Menschen, die zu einem gehören –Generationen über Generationen – denselben Kampf kämpfen müssen? Die Kontinuitäten der Ausbeutung, des Versuchs, den Menschen Land und Kultur und der Erde Ressourcen und Nahrung zu rauben, werden sichtbar, als August die Ko

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Geschlecht, Klasse und Psyche

Patriarchat und mentale Gesundheit: Beatrice Frasl wühlt tief in den Eingeweiden unseres „kranken“ Gesundheitssystems. Psychische Gesundheit ist politisch In Ländern wie Deutschland und Österreich können wir uns auf eine medizinische Notversorgung verlassen. Gibt es einen Unfall, wird ein Rettungswagen gerufen, Patient*innen werden in ein Krankenhaus gebracht und schnellstmöglich versorgt. Selbstverständlich, oder? Immerhin wäre es für uns unvorstellbar, mit einem Knochenbruch wieder nach Hause geschickt zu werden, einschließlich einer Wartefrist von sechs Wochen. Bis ein Behandlungsplatz zur Verfügung steht. In etwa so gestaltet sich jedoch die Situation im Bereich der psychischen Erkrankungen. Denn: Unser Gesundheitssystem schreibt, als Teil unseres Gesellschaftssystems, Ungleichheiten fort. Sozialer und ökonomischer Background, kulturelle Rahmenbedingungen und der neoliberale Leistungsgedanke bestimmen, wer gesund ist und wer nicht, wer krank sein darf und letztendlich auch: wem Behandlungsmöglichkeiten offenstehen und wem diese verwehrt bleiben. Ungleichheit in der psychischen Krankenversorgung geht uns alle etwas an! Du fragst dich, was Geschlecht und die Versorgung psychischer Erkrankungen gemeinsam haben? Was das Patriarchat mit der Diagnose von Krankheiten zu tun hat? Spoiler-Alarm: sehr viel! Der Grund, warum Frauen so viel häufiger von Depressionen und Angsterkrankungen betroffen sind als Männer, warum Männer jedoch weniger oft Ärzt*innen aufsuchen und sich behandeln lassen, liegt u. a. in den stereotypischen Vorstellungen und Rollenbildern, die wir im Laufe unseres Aufwachsens erlernt haben. Und: Frausein im Patriarchat bedeutet Gefährdung auf vielen Ebenen. Der Mangel an ökonomischer Sicherheit, die körperliche und psychische Gewalt, denen Frauen sehr viel häufiger ausgeliefert sind, und die Doppelbelastung, die durch Arbeit und Care-Arbeit auf den Schultern von Frauen lastet, sind zusätzliche Gründe dafür, warum weibliche Personen zur Risikogruppe zählen und durch unzureichende Krankenversorgung abermals benachteiligt sind. Stigmatisierung und Tabuisierung: Wie können wir mit psychischen Erkrankungen umgehen? Dass die psychische Krankenversorgung keine Selbstverständlichkeit ist, hängt eng mit der Pathologisierung bestimmter menschlicher Empfindungen zusammen, die nicht in das kapitalistische System passen. Besonders Frauen, ihre Körper und ihre Wahrnehmungen sind und waren schon

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Lagunen, Salz und Korkwälder

Al Garb – der Westen. Nicht nur Portugals, sondern einst auch der maurischen Welt. Ein Fleckchen Erde mit facettenreicher Geschichte und vielfältigem Charme. Architektur, kulturelle Bräuche und auch die lokale Küche spiegeln die Einflüsse diverser Völker. Faro etwa, die heutige Hauptstadt der Küstenregion, entstand aus einer phönizischen Siedlung, die sich später zum römischen Ossonoba entwickelte. In Santa Luzia fangen die Fischer ihre Kraken noch heute nach der antiken Methode; in Olhao wetteifern Sprayer-Kunst und Zuckerbäckerstil. Auf der Insel Culatra spielen Austern eine wichtige Rolle; in Tavira brachte Thunfisch den Reichtum. Und Vila Real de Santo António trägt seinen hochherrschaftlichen Charakter bereits im Namen. Aber nicht nur das Meer, seine Lagunen, bizarren Küstenfelsen und goldenen Strände prägen das Algarve-Tableau: auch das Hinterland trägt eindrucksvolle Aspekte bei. Rita Henss reist durch die Gegenwart und Vergangenheit der Algarve, zu ihren Menschen und deren Alltag.

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Ein Sachbuch für Kinder ab 8 Jahren

Sachwissen und kuriose Fakten über Düfte und Gestank sowie das Riechen und Schmecken in der Natur und Menschenwelt! Warum brauchen wir einen Geruchssinn und was ist das „Geruchsgedächtnis“ ? Wer hat die beste Nase im Tierreich und nach was duftet der Wald oder das Meer? Und welcher Geruch kommt aus der Küche? Gerüche haben Menschen schon immer umgeben, manche sind angenehm, manche nicht. In diesem hochwertig illustrierten Sachbuch lernen Kinder ab 8 Jahren alles über Gerüche, warum alles riecht und weitere naturwissenschaftliche, kulturelle, medizinische und kosmetische Details rund um Düfte und Gestank!

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Stella Levi und die Suche nach einer verlorenen Welt Die Geschichte der bald hundertjährigen Holocaust-Überlebenden Stella Levi: das faszinierende Zeugnis eines beeindruckenden Lebens und einer einzigartigen, zerstörten Welt. Das sephardische Judentum, La Juderia auf der griechischen Insel Rhodos: ein großer historischer Kosmos im Mittelmeerraum, eine unvergleichliche kulturelle Mischung zwischen Orient und Okzident, «Klein-Jerusalem» genannt. Ein Holocaust-Buch, das in seiner sehr besonderen Atmosphäre an «Heimat» von Nora Krug denken lässt. Zwischen Michael Frank und Stella Levi entwickelte sich eine intensive Freundschaft. Auch daher rührt die Wärme und Einfühlsamkeit, mit der Michael Frank diese Lebensgeschichte erzählt. «Einhundert Samstage» wurde mit dem Natan Notable Books Award des Jewish Book Council ausgezeichnet. Franks Bücher wurden von der englischsprachigen Presse gefeiert. Das Familien-Memoir «The Mighty Franks» erhiel

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Ein Krimi mit echter Milliardärstochter

Wenn ungleich und ungleich ermitteln. Bei Jamie-Lees reicher Freundin Fee Ranzmeier wurde eingebrochen. Klare Sache, dass Jamie-Lee in den Fall ermittelt. Als die beiden ungleichen Freundinnen die Hobby-Detektive Mesut und Valentin kennenlernen, ist das Team komplett und die Einbrecherjagd kann beginnen. Die vier Spürnasen nehmen das ganze Umfeld der Millionärs-Familie Ranzmeier unter die Lupe. Und siehe da, sowohl der Chauffeur als auch der Bodyguard haben mächtig Dreck am Stecken. Und dann werden die Ermittlungen sogar richtig gefährlich … Spannend: ein neuer Kinderkrimi von Kirsten Boie mit den bekannten Figuren aus ihren Detektivgeschichten Der Junge, der Gedanken lesen konnte und Entführung mit Jagdleopard. Wieder voller Spannung, Humor und witzigen Einfälle – und ganz nebenbei sozialen Themen von heute. Arm, reich, aber immer clever: Die Ermittler-Gang um Jamie-Lee und Valentin. Kirsten Boies Detektivgeschichte ist ein Wiedersehen mit euren Held*innen ihrer beliebten Vorgänger-Werke. Triff Jamie-Lee und Fee aus Entführung mit Jagdleopard und Valentin und Mesut aus Der Junge, der Gedanken lesen konnte wieder. Erzählt im Wechsel aus den Perspektiven der zwei Hauptfiguren. Ein spannender Krimi für Kinder, toll auch für den den modernen Deutschunterricht. Originelle Charaktere aus unterschiedlichen sozialen und kulturellen Milieus.

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Die Rede von kultureller Aneignung ist allgegenwärtig. Infrage steht mit ihr gerade für eine progressive politische Position die Legitimität kultureller Produktion, die sich an den Beständen anderer, ihr »fremder« Traditionen bedient. Während viele diese als eine Form des Diebstahls an marginalisierten Gruppen kritisieren, weisen andere den Vorwurf zurück: Er drücke eine Vorstellung von Identität aus, die Berührungspunkte mit der völkischen Rechten aufweise. Tatsächlich, so zeigt Jens Balzer, beruht jede Kultur auf Aneignung. Die Frage ist daher nicht, ob Appropriation berechtigt ist, sondern wie man richtig appropriiert. Kenntnisreich skizziert Balzer im Rückgriff auf die Entstehung des Hip Hop wie auf die erstaunliche Beliebtheit des Wunsches, »Indianer« zu sein, in der bundesdeutschen Nachkriegszeit eine Ethik der Appropriation. In ihr stellt er einer schlechten, weil naturalisierenden und festlegenden, eine gute, ihre eigene Gemachtheit bewusst einsetzende Aneignung entgegen. Ausgehend von dem Denken des Kreolischen Édouard Glissants und Paul Gilroys »Schwarzem Atlantik« sowie der Queer Theory Judith Butlers wird eine solche Aneignungsethik auch zur Grundlage eines aufgeklärten Verhältnisses zur eigenen Identität.

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Bilder einer Dekade - Eine visuelle Reise durch ein spannendes und ereignisreiches Jahrzehnt: Weltgeschichte, Politik, Lifestyle, Musik, Kunst, Kultur

Jeder hat ein Lieblingsjahrzehnt – welches ist Ihres? Nostalgie hat sich noch nie so aktuell angefühlt – und das bei Babyboomern und jüngeren Generationen. Während sich letztere auf der Suche nach Inspiration und Anhaltspunkten im kulturellen Labyrinth der sozialen Medien an vergangene Jahrzehnte wenden, erinnern sich die anderen angesichts einer krisengeschüttelten Gegenwart an prägende Erlebnisse und Erfahrungen ihrer Kindheit und Teenagerzeit. 1980er. Die Geschichte einer Dekade ermöglicht ihnen allen, das vergangene Jahrzehnt auf ganz neue Art und Weise und in all seinen Facetten zu entdecken, von ikonischen Fotos, Looks und Frisuren bis hin zu Designtrends, Kunststilen und Ereignissen der Weltgeschichte. Vom Optimismus des Breakdance und der Spielkonsolen bis zum Materialismus der Wall Street, vom Entstehen einer selbstbewussten Schwulenkultur bis zum verhängnisvollen Aufkommen von AIDS, von MTV-Promos bis zu Live-Aid-Konzerten ... und nicht zuletzt von Vorstößen in bisher unbekannte Galaxien bis zum Ende und Fall von Systemen und Mauern, von Madrids La Movida und Pedro Almodovars Filmen bis zur sowjetischen Perestroika, dem Fall der Berliner Mauer bis hin zu Marina Abramovic‘ und Ulays Goodbye auf der Chinesischen Mauer. Von der Party bis zum Abschied: In der Art einer immersiven Reportage bietet das Buch das ultimative kulturelle Mixtape für eine visuelle Reise in das bewegte Jahrzehnt der 1980er Jahre.

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Nach einer Erzählung von Tove Jansson

Weihnachten falsch verstanden? Eines Morgens werden die Mumins aus ihrem Winterschlaf gerissen und die Welt draußen ist kaum wiederzuerkennen: Etwas Merkwürdiges Weißes bedeckt das Mumintal, und Filifjonken und Hemule hetzen mit Essen und Paketen herum. Sie ereifern sich über etwas, das so geheimnisvoll wie gefährlich wirkt: Weihnachten. Die Mumins reimen sich Verschiedenstes zusammen: Die Gefahr naht abends! Einen Baum braucht man - zum Schutz? Und Essen - um Weihnachten gnädig zu stimmen? Was schmeckt ihm? Ist er hungrig? - Und schließlich: Geschenke! Auf ihren "falschen Fährten" tun die Mumins jedoch Passenderes als alle Weihnachtsfeier-Veteranen um sie herum. Irgendwas haben die anderen wohl falsch verstanden …

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Lieblingsrezepte aus Kuba, Jamaika, Haiti, Puerto Rico, Guadeloupe & Martinique. Vegane Gerichte der karibischen Küche: Gewürzmischungen, Snacks, Suppe

Hole dir die Soulfood-Küche der Karibik nach Hause! Die karibische Küche ist bunt, intensiv, vielfältig und einfach lecker! Kulturelle Einflüsse aus Afrika, Indien, Spanien, Frankreich und den USA vermischen sich in geschmackvollen Gerichten, die fruchtig-scharf, zuckersüß und herrlich frisch sein können. Während karibisches Essen viel mit Fleisch, Fisch und Meeresfrüchten gekocht wird, hat es sich Köchin und Fotografin Alie Suvélor zur Aufgabe gemacht, dieselbe Geschmacksintensität mit rein pflanzlichen Zutaten zu erreichen. Dabei interpretiert sie Fleisch- und Fischgerichte um, stellt aber auch die traditionell veganen Rezepte mit Gemüse, Obst und Ölsaaten in den Mittelpunkt. Das Ergebnis ist dieses Kochbuch mit 80 leckeren Rezepten. Vegane Snacks, Salate, Suppen, Hauptgerichte und Desserts warten darauf, nachgekocht zu werden. Authentische Gerichte aus der Karibik – entweder natürlich vegan oder vegan interpretiert Rezepte für traditionelle Gewürzmischungen, Würzsaucen und Marinaden Abwechslungsreiche Rezepte für vegane Salate, Suppen, Hauptgerichte, Desserts und Snacks Vegane Rezepte aus der Karibik für alle Mahlzeiten Die 80 Rezepte in diesem veganen Kochbuch decken alles ab: von Frühstücksideen mit veganem Porridge über Hauptgerichte, Desserts und Kuchen bis hin zu Getränken und Cocktails. Die Auswahl reicht vom jamaikanischen »Jerk Tofu« über kubanisches Essen wie »Tamal en Cazuela«, »Colombo« aus Guadeloupe bis hin zum Kultgetränk »Coquito« aus Puerto Rico – da ist für jeden Geschmack und Anlass etwas dabei. Besonderes Highlight: Die typisch karibischen Würzmischungen wie »Jerk« und »Colombo-Pulver« können Dank der im Buch vorhandenen Grundrezepte selbst hergestellt werden. Dasselbe gilt auch für zahlreiche ikonische Marinaden und Saucen aus der jamaikanischen, kubanischen und kreolischen Küche. Mit ihnen kannst du authentisch Tofu selbst marinieren. Vorbei ist es mit der langwierigen Suche nach Spezialitätengeschäften. Ab sofort genießt du ganz einfach dein veganes Essen aus der Karibik bei dir zu Hause!

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Politischer Denkort am Pazifik

Der bebilderte Band führt durch den Exilwohnsitz der Familie Mann in Los Angeles. Essays reflektieren Vergangenheit und Gegenwart des bedeutenden politischen Denkorts am Pazifik. Der Band lädt Leserinnen und Leser ein auf einen Rundgang durch den Exilwohnsitz der Familie Mann in Los Angeles, heute ein transatlantischer Debattenort der Bundesrepublik Deutschland. Beiträge namhafter Autorinnen und Autoren aus Literatur-, Geisteswissenschaften und Publizistik berichten vom politischen Leben der Manns in den USA und reflektieren drängende Fragen unserer Zeit. Inspiriert von den konkreten Räumen des im modernistischen Stil erbauten Hauses wird etwa die Auffahrt des Grundstücks zum Symbol für den Weg der Familie Mann nach Kalifornien – sowie für die Exilgemeinde im heutigen Los Angeles. Weitere Räume wie das Arbeitszimmer, die Küche oder der Garten bilden den Ausgangspunkt für sowohl historische Betrachtungen als auch für Überlegungen zu Gleichberechtigung, Überwindung von Rassismus, Klimawandel und anderen Themen der Gegenwart. Neben zahlreichen historischen Fotos ist das Buch mit exklusiven aktuellen Aufnahmen des renommierten Architekturfotografen Jean Molitor bebildert. So macht der Band einen Ort erfahrbar, dessen kulturelles, politisches und architektonisches Erbe bis heute seine Wirkung entfaltet. Die Autorinnen und Autoren: Jutta Allmendinger über das Katia Mann House Gustavo Arellano über die kalifornische »Zufluchtsstadt« und ihre kulturelle Vielfalt Adrian Daub über Thomas Mann und seine Nachtlektüre Veronika Fuechtner über die Küche und die Rolle der Hausangestellten Alice Hasters über die Garage und Los Angeles ohne Führerschein Claus Leggewie über den Garten und die Frage: Wie grün ist Los Angeles? Frido Mann über das Wohnzimmer und den Flügel seines Großvaters Andreas Platthaus über die Auffahrt und den Weg der Familie Mann ins Exil Alex Ross über den Doktor Faustus und die Klanglandschaft von Los Angeles und viele weitere

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Kurzurlaube werden oft zur Herausforderung, weil es so viel zu unternehmen, zu bestaunen und zu genießen gibt, die Zeit aber knapp bemessen ist. Mit ihrer berühmten 36-Hours-Kolumne hat die Reiseredaktion der New York Times da für eine clevere, amüsante und ausgesprochen informative Abhilfe gesorgt. Die erfrischend lebensnahen und verführerisch illustrierten Reisereportagen des Teams um Barbara Ireland vereinen Insiderwissen, weltläufige Beobachtungsgabe und gründliche Recherche und garantieren auch bei schmalem Zeitbudget einen maximalen Erlebnisgewinn. Dieser aktualisierte und um zahlreiche Ziele erweiterte Band ist ganz den Städten gewidmet, großen Kulturmetropolen, altehrwürdigen Hauptstädten, futuristischen Boomtowns, klassischen und angesagten neuen Destinationen mit ihren Straßen, Plätzen, Eigenheiten und Angeboten – 150 insgesamt, alphabetisch geordnet von Abu Dhabi bis Zürich. Die Journalist*innen der NYT sind auf ihren 36-Stunden-Missionen durch Museen, Parks und Shoppingmeilen geschlendert, haben in Kochtöpfe und Hotelzimmer geschaut, kulturelle Events besucht, Freizeitangebote getestet und Tausende von nützlichen Informationen zusammengetragen. Sie erzählen von Bootsfahrten auf dem Chao Phraya in Bangkok, Seilbahnausflügen auf den Brdo Sdr, den Hausberg von Dubrovnik, Comedy-Klubs in Downtown-Chicago und … nun ja, lassen Sie sich inspirieren – kleines Gepäck genügt! Aktualisierte und erweiterte Ausgabe: 150 Städte in aller Welt, darunter 26 neue Destinationen Rund 600 aktualisierte Hotel- und Gastrotipps Daumenregister zur schnellen Navigation und ein Lesebändchen zum Kennzeichnen Ihres nächsten Abenteuers über 800 Fotos detaillierte Stadtpläne, in denen jede Station Ihrer Reise verzeichnet ist

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Das fotografische Œuvre des Visionärs Helmut Newton (1920–2004) umspannt mehr als fünf Jahrzehnte, sucht in seiner Bandbreite seinesgleichen und erreichte durch Veröffentlichung in Magazinen wie Vogue und Elle Millionen Leserinnen und Leser. In seinem Werk überwand Helmut Newton die Grenzen aller Genres. Dadurch verlieh er seiner Modefotografie dieselbe stilvolle Eleganz und das voyeuristische Element, das auch seine Porträts und seine Glamouraufnahmen auszeichnet. Schon sehr früh ließ er die gängige Praxis in der Modefotografie hinter sich und löste die Grenzen zwischen Realität und Illusion auf. Newtons klare Ästhetik prägt alle Bereiche seines Werks, insbesondere aber seine Mode-, seine Porträt- und seine Aktfotografie. Das Rampenlicht gehörte dabei den Frauen vor seiner Kamera, darunter Persönlichkeiten wie Catherine Deneuve, Liz Taylor und Charlotte Rampling. Dabei ging Newton über das narrativ Herkömmliche hinaus, seine Fashionfotografie zeichnet sich nicht nur durch üppige Eleganz und subtile Verführung aus, sondern auch durch kulturelle Bezüge und einen überraschenden Sinn für Humor. In den 1990er-Jahren arbeitete Newton für deutsche, amerikanische, italienische, französische und russische Ausgaben der Vogue, und zwar vorwiegend in Monte Carlo und Umgebung, wo er ab 1981 lebte. Er verwandelte Locations wie seine eigene Garage oder Baustellen zu einer mal kontrastierenden, mal ausgesprochen minimalistischen Bühne, um darauf das exzentrische Leben der Schönen und Reichen in ausgefallenen Szenarien und aufgeladen mit Erotik und Eleganz abzubilden. Helmut Newton. Legacy präsentiert Highlights, aber auch zahlreiche Wiederentdeckungen eines fotografischen Œuvres, das als eines der meistveröffentlichten aller Zeiten gilt. Newton war ein ungemein produktiver Schöpfer von Bildern und ein wahrer Visionär. Dieses Buch zollt ihm und seinem bleibenden Einfluss auf die moderne Fotografie und bildende Kunst Tribut.

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Mit ihren cleveren Piktogramm-Illustrationen beschreibt Yang Liu humorvoll und mit viel Sympathie die Unterschiede zwischen europäischen und US-amerikanischen Sitten. Gelebt hat sie auf beiden Kontinenten, und in ihrem neuen Band Europa trifft USA klärt sie uns auf über die „Irrungen und Verwirrungen“, die sie erlebt hat. Mit Witz und Umsicht fördert sie offensichtliche sowie überraschende Vorurteile zutage, die die Bewohner beider Erdteile einander gegenüber pflegen. Denn wenn unser Urteil über den anderen zwar zahllose Klischees, aber eben auch ein Fünkchen Wahrheit enthält, gilt das Gleiche auch andersherum. Vom Shoppen zum Pendeln, von der Schule zur Liebe, von der Arbeit zum Mutterschutz, vom Fußball zu Helden – auf 128 Seiten lädt dieses Büchlein dazu ein, Diversität zu schätzen, die Perspektive zu wechseln und die Welt mal mit den Augen anderer zu betrachten.

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Roman. »Rasiermesserscharf!« TIME

»Krimi, Satire, Paranoia, heiße Debatten. Vor allem aber eine absolut großartige Geschichte.« STEPHEN KING »Ich habe dieses Buch wahrscheinlich schneller verschlungen als alles, was ich in diesem Jahr gelesen habe.« ANTHONY CUMMINS, THE GUARDIAN June Hayward und Athena Liu könnten beide aufstrebende Stars der Literaturszene sein. Doch während die chinesisch-amerikanische Autorin Athena für ihre Romane gefeiert wird, fristet June ein Dasein im Abseits. Niemand interessiert sich für Geschichten "ganz normaler" weißer Mädchen, so sieht es June zumindest. Als June Zeugin wird, wie Athena bei einem Unfall stirbt, stiehlt sie im Affekt Athenas neuestes, gerade vollendetes Manuskript, einen Roman über die Heldentaten chinesischer Arbeiter während des Ersten Weltkriegs. June überarbeitet das Werk und veröffentlicht es unter ihrem neuen Künstlernamen Juniper Song. Denn verdient es dieses Stück Geschichte nicht, erzählt zu werden, und zwar egal von wem? Aber nun muss June ihr Geheimnis hüten. Und herausfinden, wie weit sie dafür gehen will.

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Ein umwerfend schöner Roman über Liebe, Sex und die Suche nach dem eigenen Platz in der Welt

Sommer in London: Die Schwedin Sam, impulsiv und leicht chaotisch, ist vorübergehend für ein Praktikum bei einer hippen Agentur in die Stadt gekommen. Auf einer Party trifft sie den idealistischen Luc, der nach der Uni noch nicht so recht seinen Platz in der Welt gefunden hat. Die beiden verlieben sich - im vollen Bewusstsein, dass ihre Verbindung aufgrund der Umstände nur von kurzer Dauer sein kann. Abwechselnd aus Sams und aus Lucs Perspektive erzählt, folgen wir ihnen durch die Ups und Downs ihrer Beziehung, durch Glücksmomente und Zweifel, durch Verlustängste und Euphorie - ein hinreißender, temporeicher Debütroman, dessen Charme, Witz und Unmittelbarkeit man sich kaum entziehen kann! »Unkonventionell, überraschend, glaubhaft« WDR 2 »OKAYE TAGE ist warmherzig und cool zugleich.« Chloë Ashby

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Die deutsche 68er-Bewegung und die Black Panther Party

Ende der 1960er Jahre entstand in Frankfurt das Black-Panther-Solidaritätskomitee. Aktivistinnen und Aktivisten der Black Panther Party brachten weiße westdeutsche Linke und in Deutschland stationierte afroamerikanische Soldaten zusammen. In Untergrundzeitungen forderten GIs eine black revolution, skandalisierten die rassistische Diskriminierung innerhalb der US-Armee und beanspruchten, die Black Panther Party in Deutschland zu vertreten. Die Analyse dieser Zeitungen und ihrer Rezeption gibt Aufschluss über das Verhältnis zwischen afroamerikanischen GIs und ihrer deutschen Unterstützerszene und zeichnet das Bild einer spannungsvollen Protestdynamik. Pablo Schmelzer dekonstruiert die vermeintlich passive Rolle außereuropäischer Akteure innerhalb der deutschen 68er-Bewegung. So ist seine Studie nicht weniger als eine Neujustierung der Konzeption des studentischen Internationalismus. Zwar war die transnationale Allianz politisch produktiv, die ambivalente Faszination der radikalen Linken für Afroamerika führte jedoch auch zu umfassenden Auseinandersetzungen um Themen wie Identität und kulturelle Aneignung. Der Kampf gegen Rassismus blieb letztlich auf die Vereinigten Staaten fokussiert, im Klassenkampf der westdeutschen radikalen Linken galt er als ein Nebenwiderspruch. Antirassismus mit blinden Flecken: Das sollte weitreichende Folgen haben.

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Von Meister Bertrams Pilgerreise bis zur Académie de France

Angefangen bei Meister Bertrams Pilgerfahrt im Jahr 1390 bis hin zu den Künstlern der Académie de France im Rom des 17. Jahrhunderts beschreibt Volker Plagemann über 340 Lebenswege europäischer Künstler und deren leitende Motive für einen Italienaufenthalt. Eingebettet sind die biografischen Abrisse in Ausführungen zur Kunstgeschichte und zur Kulturpolitik zahlreicher italienischer und europäischer Auftraggeber. Volker Plagemann geht der Individualität der Lebensumstände der Künstler nach und spiegelt diese in den für die jeweilige Zeit üblichen Gepflogenheiten. So gelingt es ihm Verknüpfungen über Regionen, Gesellschaften und Zeiten hinweg herzustellen. Der Autor schafft es, ein Geflecht aus Politik, sozialen Umständen, Kunsttheorie, Wissen und Wissensverbreitung so zu entwirren, dass die kulturelle Ausrichtung auf Rom, die mindestens seit der Antike besteht, chronologisch nachvollziehbar wird.

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Roman

Alles beginnt mit einer Kopfnuss. Während Deutschland bei der WM 2006 von seinem Sommermärchen träumt, findet der vierzehnjährige Vincent in denen, die ihn verprügelt haben, neue Freunde. Bald schon nennt er sie Brüder, raucht mit ihnen Shisha, hängt auf der Straße ab – und hockt doch jeden Abend wieder im Einfamilienhaus seiner Eltern. Als es ernst wird, muss er feststellen, dass bisher alles nur ein Spiel war. Zumindest für ihn. Während er sich Bräunungscreme ins Gesicht schmiert, fällt Ali nach einem Sprung aus dem Fenster ins Koma, Tarek ist nicht mehr zu erreichen – und eine Realität schlägt zu, in der es Probleme gibt, die Vincent sich bisher nicht vorstellen konnte. Ein rasanter, eindringlicher Roman über Freundschaft und Zugehörigkeit.

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Über eine Kultur der Verortung

Zugehörigkeit und Verbundenheit sind Herzensangelegenheiten für bell hooks und von diesen handelt ihr sehr persönliches Buch "Dazugehören. Über eine Kultur der Verortung". hooks reflektiert darin ihre Reise aus der Vergangenheit in die Gegenwart, die sie von Ort zu Ort führte, aus der Arbeiterklasse an die Universität, vom Land in die Stadt und wieder zurück, nur um dort zu enden, wo sie begann: in ihrer Heimat Kentucky. In der schlichten und zugleich tiefgründigen Erzählung skizziert sie eine 'Geografie des Herzens', in der das Glück des einfachen Landlebens, die Suche nach Trost in der Natur, Ökologie und Nachhaltigkeit, lokales und globales Umweltbewusstsein, Kunst, Familie und Zusammenleben einen Platz finden. Sie reflektiert die kulturelle und soziale Verortung des Individuums und die Verbundenheit der Menschen mit ihrer Umwelt. hooks erinnert an vergangene und gegenwärtige Erfahrungen von Afroamerikaner*innen im ländlichen Süden der USA, die seit jeher eine wichtige Rolle in der Landwirtschaft und der ökologisch orientierten Selbstversorgung spielen. Ehrlich, klug und mit träumerischem Mut entwickelt bell hooks in "Dazugehören" eine antirassistische und ökologische Vision einer Welt, in der alle Menschen – wo auch immer sie zu Hause sind – ein gutes und erfülltes Leben führen können: eine Welt, zu der wirklich alle dazugehören.

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Roman. »Ein funkenschlagendes politisches Debüt.« The Guardian

Wie aus dem Nichts erhält Olga Pavić die Nachricht, dass ihr Wohnhaus in Belgrad beschlagnahmt wird: weil die Stadt eine Gedenkstätte daraus machen will. Ein halbes Jahrhundert hat sie in diesem Haus verbracht. Nun bleibt ihr wenig Zeit, alle Erinnerungen zusammenzuklauben. Olga beschließt, ihre Familie, die in aller Welt verstreut ist, zu einem Abschiedsmahl zu versammeln. Als sie ihre Tochter Hilde, die als CEO einer Baufirma in Frankfurt mit Korruption zu kämpfen hat, und ihren schwulen Sohn Danilo, ein Balletttänzer, der in Moskau untergetaucht ist, endlich wiedersieht, kommen Geheimnisse ans Licht, die selbst Olga überraschen. Und die die Beschlagnahmung vielleicht doch noch verhindern können.

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Fünf Mal und insgesamt mehr als vier Monate reiste der Berliner Fotograf Jörn Vanhöfen für mare entlang der Küste Südafrikas. Die opulenten Bilder seiner persönlichen Entdeckungsfahrt rund um den Süden des afrikanischen Kontinents, 2500 Kilometer von Namibia über Kapstadt und Durban bis an die Grenzen des Nachbarlandes Mosambik, zeigen das Land aus einer bislang ungekannten Perspektive. Ähnlich den unterschiedlichen Eigenschaften von Atlantik und Indik, die sich an diesen Ufern treffen, verbinden sich hier auch höchst unterschiedliche Kulturen zu einer aufregenden Melange. So wie die Meere das Land geformt haben, so haben afrikanische Völker und europäische Siedler eine einzigartige kulturelle Sprache ge- funden. Der starke Charakter, die wilde Schönheit und die großzügige Weite – die Küsten Südafrikas sind ein Spiegel dieser reizvollen Verschiedenheiten.

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Die Gefahr eines katastrophalen Konflikts zwischen den Vereinigten Staaten und Xi Jinpings China

Ein Krieg zwischen China und den Vereinigten Staaten hätte katastrophale Folgen. Leider ist er nicht länger undenkbar, schreibt Kevin Rudd, ehemaliger Premierminister Australiens und China-Experte. Die Beziehungen zwischen den beiden Supermächten werden immer instabiler, der Graben zwischen ihnen immer tiefer. Kulturelle Missverständnisse, historische Animositäten und ideologische Inkompatibilität tragen dazu bei. Doch ein geopolitisches Desaster lässt sich vermeiden — allerdings nur, wenn die beiden Giganten einen Weg der Koexistenz finden, der ihre Kerninteressen wahrt.

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Leah Koenig gilt in den USA als die neue Autorität der modernen jüdischen Küche. Sie hat in diesem Buch etwa 150 köstliche Rezepte zusammengestellt und gibt zusätzlich einen Überblick über die faszinierende kulinarische Geschichte der Juden verschiedener Herkunft, ihre Feiertage, Feste und Essgewohnheiten. Abgerundet wird das Ganze durch die stimmungsvolle Food-Fotografie von Sang An sowie das elegante Layout. Begeben Sie sich auf eine kulinarische und kulturelle Entdeckungsreise. Die Melange aus den Küchen Europas, Amerikas, Nordafrikas und des Nahen Ostens sorgt für ein wahres Feuerwerk der Aromen. Die Rezepte spiegeln die Multikulturalität der jüdischen Küche von heute wieder. 'Leah Koenig hat ihre Rolle als Amerikas neue Autorität für die moderne jüdische Küche zementiert!', sagt der Foodjournalist David Sax.

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Kolumnen in der Deutschen Juristen-Zeitung 1918–1933

Der jüdische Rechtsanwalt und Autor Max Hackenberg prägte in der Zeit der Weimarer Republik maßgbelich den Stil der „juristischen Journalistik“. Von 1912 bis 1933 schrieb er die Kolumne Juristische Rundschau in der zweiwöchentlich erscheinenden Deutschen Juristen-Zeitung, der seinerzeit populärsten juristischen Fachzeitschrift – eine einzigartige Chronik über Recht und Zeitgeschehen der Weimarer Republik. Max Hachenburg dokumentierte und kommentierte aus der Perspektive des Rechts die Ereignisse seiner Zeit. Die aktuellen juristischen Entwicklungen und das politische, gesellschaftliche und ökonomische Leben begriff er stets im Zusammenhang. Seine Kolumnen vermitteln auch heute noch einen überaus lebendigen Einblick in die Zeit zwischen den Weltkriegen. Hachenburg kommentiert in Echtzeit, und gerade deshalb zeigt er immer wieder exemplarisch, wie das Recht auf Krisensituationen reagieren kann – erfolgreich oder erfolglos. Das Buch versammelt ausgewählte Jahrgänge aus der Zeit der Weimarer Republik. Hackenberg beobachtet einschneidende Ereignisse in dichter Folge: Revolutionen, neue Verfassungen, Putschversuche, Hyperinflation, außenpolitische Dramen, Staatskrise und den Aufstieg der NSDAP. Er schildert aber auch spektakuläre Strafverfahren und Rechtsalltag. Ausgewählt, kommentiert und erläutert wurden die Texte von Dr. Ulrich Krüger, Professor für Wirtschaftsrecht an der Hochschule Bremen, und Dr. Benjamin Lahusen, Rechtshistoriker an der Humboldt-Universität zu Berlin.

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Alles Gute! | €28,00
Das Buch, das Ihnen den Glauben an die Menschheit zurückgibt

Das „Gemüt erheben“ und „zum Guten aufmuntern“ ist – heißt es in Campes Wörterbuch der Deutschen Sprache aus dem Jahre 1811 – ist das Ziel der „Erbauung“. Diese Gemütserhebung und Ermunterung scheint in einer Zeit, die voll ist von schlechten Nachrichten und düsteren Zukunftsprognosen, abhanden gekommen zu sein. Damit einhergehend wird unsere Vorstellung dominiert von einem Bild des Menschen als egoistisches, zerstörerisches und uneinsichtiges Wesen. Und schließlich werden – im Sinne der Idee, nach der „der Mensch des Menschen Wolf ist“ – Konflikte und Trennendes betont, statt Gemeinsames hervorzuheben. Dabei gibt es unzählige Beispiele von Selbstlosigkeit, Solidarität, Tugendhaftigkeit, Weitsicht. Von Kreativität, Wertschätzung der Leistung anderer, von der Überwindung alter Fehler, von Innovationen zum Wohle der Menschheit. Beispiele friedvoller Begegnung der Kulturen und dem folgenden, bereichernden Austausch. Von weisen Friedensschlüssen nach Kriegen. Vom Bewusstsein eines Lebens in Pflege und im Einklang mit der Natur. Alles Gute! versammelt all das Gute, zu dem wir Menschen fähig sind: von großen Leistungen bis hin zu den kleinen, alltäglichen Sternstunden des zwischenmenschlichen Lebens. Ein Buch wie ein geschützter Raum in den Stürmen der Gegenwart. Eine Lektüre zum Mutholen für die Zukunft.

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Roman

„Ohne Witz: ein Heimatroman! Und das dann doch mit Witz. Und Ernsthaftigkeit und Gefunkel und fabulierendem Realismus. Das ist nun wahrlich ein weites Feld!“ Tilman Rammstedt Ein Roman über eine reale urbane Utopie und das spezielle Gefühl der beliebten europäischen Metropole Berlin: Freiheit, Lebensfreude, Überraschungen, ungewöhnliche Projekte und besondere Freundschaften. Die Verbliebenen vom Tempelfeld erkundet die vielschichtige Geschichte des ehemaligen „Hitler-Flughafens“ und bringt dabei auch viele kulturelle Bezüge des Ortes ins Spiel. Währenddessen debattieren seine politisch ziemlich unkorrekten Protagonisten mit Ironie und Scharfsinn über Migration, Stadtplanung und andere brisante gesellschaftliche Themen. Die Hauptfigur ist Jamil, ein syrischer Jugendlicher, den man irgendwie dort vergessen hat, in den „Tempo-Homes“, den temporären Containerbehausungen für Flüchtlinge. Er freundet sich mit weiteren Gestrandeten an: dem Argentinier Santiago, mit dem Gärtner Herrn Schwarz, dem israelischen Brezelbäcker Yehonatan und der Freiheitskämpferin Elenya.

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Aufwachsen in zwei Kulturen

Im Sommer 1964 kommt Feride als Zweijährige mit ihrer Familie nach Deutschland, nachdem ihr Vater im Zuge des Anwerbeabkommens mit der Türkei dorthin gezogen war. Eigentlich ist eine Rückkehr in die Türkei geplant, sie verschiebt sich jedoch immer weiter in eine unbestimmte Zukunft. Dabei wird Deutschland für Feride zwischen Fremdem und Vertrautem zu einem neuen Zuhause. Neben der Erzählung über die Lebensumstände der Familie geben Auszüge aus Tagebucheinträgen intensive Einblicke in die Gefühlswelt, die Herausforderungen, Ziele und Hoffnungen sowie die Identitätssuche der jungen Feride. Das Spannungsfeld zwischen ihrem Traum, ein selbstbestimmtes Leben in Deutschland zu führen und Ärztin zu werden, und den traditionellen Moral und Wertvorstellungen ihrer türkischen Eltern, macht nicht nur die Differenzen zwischen den Kulturen, sondern auch zwischen den Generationen erfahrbar. Zahide Özkan-Rashed schildert in ihrem Buch auf detaillierte und feinfühlige Weise die Erfahrungen der heranwachsenden Protagonistin von den 1960ern bis in die 1980er-Jahre und liefert damit ein Zeitzeugnis der Lebensrealitäten der ersten und zweiten Generation türkischer Arbeitsmigrant*innen. Sie will damit einen Dialog zwischen den Kulturen anregen, um Toleranz und ein Bewusstsein für Vielfalt in unserer Gesellschaft zu fördern.

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»Wir alle im Stadtgewimmel« ist ein Wimmelbuch, das der Diversität unserer Gesellschaft Sichtbarkeit verleiht. Liebevoll illustriert und mit großem konzeptionellem Aufwand entwickelt bietet es verschiedensten Menschen die Möglichkeit, sich, ihre Lebensrealitäten und Familienkonzepte wiederzufinden. Auf den Spuren von vierzehn Hauptfiguren gibt es viel zu erkunden: auf dem Markt und auf dem Sportplatz, in der Stadt, im Park und bei den Menschen zu Hause.

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Authentische mexikanische Gerichte inspiriert von der Ikone Frida Kahlo

Die echte mexikanische Küche der Frida Kahlo Frida Kahlo hat mit ihrem Wirken und ihrem Streben nach gesellschaftlicher Veränderung Generationen von Frauen weltweit beeinflusst und bewegt. Sie ist eine der am häufigsten veröffentlichten Künstlerinnen überhaupt. Neben der Malerei liebte sie die traditionelle mexikanische Küche und ausgedehnte Einkäufe auf dem Markt von Coyoacán. Mole, Tamales und Enchiladas zählten zu Ihren Lieblingsgerichten. Ihr berühmtes Mole-Poblano-Rezept, eine Schokoladen-Chili-Sauce, hängt heute im Frida-Kahlo-Museum in Mexico City. Im Jahr 2010 wurde die authentische mexikanische Küche zum Weltkulturerbe erklärt. Sie zählt zu den vielfältigsten und aufregendsten Küchen der Welt, ein Titel, der neben den Fertigkeiten und dem kulinarischen Reichtum, die für die Zubereitung ihrer Gerichte erforderlich sind, auch kulturelle und soziale Werte wie Nachhaltigkeit umfasst. Die Rezepte, so wie Frida Kahlo sie geliebt hat, sind in deutscher Sprache bisher wenig beschrieben. Sie sind oft etwas zeitintensiver und zutatenreicher als die „europäisierten“ mexikanischen Rezepte, die hierzulande eher üblich sind, belohnen aber durch intensive Geschmackserlebnisse und Aromen. Die renommierte Köchin Gabriela Castellanos wuchs in einer Region Mexikos auf, die auch Frida Kahlo stark prägte, heute ist sie Küchenchefin ihres eigenen mexikanischen Restaurants in der Schweiz und hat sich auf die Spuren der Rezepte Frida Kahlos gemacht. Es gelingt ihr dabei, die Original-Rezepte und -zubereitungen zu bewahren, aber auch Alternativen aufzuzeigen, wenn Zutaten oder traditionelle Küchenutensilien gerade nicht verfügbar sind.

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Bremen, die 1.200 Jahre alte Wesermetropole, kann auf eine wechselvolle Geschichte zurückblicken. Machtbewusste Erzbischöfe und aufstrebende Patriziergeschlechter, glaubensfeste Reformatoren und wagemutige Seefahrer, geschäfts-tüchtige Reeder und risikobereite Kaufleute sowie ein streng konservatives Stadtregiment prägten die Hansestadt bis ins 19. Jahrhundert. Dann erfolgte ein tiefgreifender Wandel: Demokraten und benachteiligte Gruppen meldeten sich zu Wort, die industrielle Revolution erfasste die alte Kaufmannsstadt. Schiffbau und Textilindustrie, später auch Flugzeugbau und Automobilindustrie gaben der Stadt nicht nur ein neues Gesicht, sondern veränderten auch Zusammensetzung und Bewusstsein ihrer Einwohner. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Bremen zur Hochburg der Sozialdemokratie. Um dieses wechselvolle Auf und Ab geht es in diesem anschaulich geschriebenen Geschichtswerk. Es schildert nicht nur die politischen Ereignisse bis ins 21. Jahrhundert, sondern auch die wirtschaftliche, gesellschaftliche und kulturelle Entwicklung der Stadt bis in die Jetztzeit. Ein Buch zur Bremer Stadt­geschichte in einem Band sucht man seit langem vergeblich im Buchhandel. Das vorliegende Werk will versuchen, diese Lücke zu schließen. Die Gesamtdarstellung ist chronologisch geordnet. Bestimmten Themen sind eigene Kapitel gewidmet, u.a. der Bremer Automobil­industrie und der Geschichte der Häfen und Werften. So kann man bestimmte Probleme und ihre Entwicklung über einen längeren Zeitraum im Zusammen­hang verfolgen. Zahlreiche, zum  Teil selten gezeigte Abbildungen bereichern und vertiefen den Text. Mithilfe des detaillierten Registers kann das Buch auch als Nachschlagewerk genutzt werden.

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Rückkehr in eine fremde Heimat

Ein einmaliger Einblick in Thomas Manns erste Deutschlandreise nach der Auswanderung ins Exil 1929 erhält er den Literaturnobelpreis, 1933 wird er als einer der lautesten Gegner des Nationalsozialismus ins Exil getrieben. Thomas Manns Beziehung zu Deutschland bleibt fortan kompliziert. 1938 emigriert er in die USA, erst 1949 setzt er wieder seinen Fuß auf deutschen Boden: auf Einladung zum Goethe-Jahr in Ost- und Westdeutschland. Seine Deutschlandreise ist das erste international beachtete kulturelle Großereignis nach dem Fall des Nationalsozialismus. Lange hat Thomas Mann gezögert, ob er überhaupt kommen soll. Er reist mit seiner Frau Katia von Frankfurt am Main über Nürnberg und München nach Weimar, hält Reden in beiden Teilen Deutschlands, was seinem Deutschlandbesuch auch politisch höchste Brisanz verleiht. Er wird bejubelt und zugleich kritisiert. Basierend auf Thomas Manns Tagebüchern, Briefen, Reiseberichten und den Erinnerungen seines Schweizer Fahrers, erzählt diese Graphic Novel von Manns zehntägiger Rückkehr, einem politisch extrem aufgeladenen Kapitel im Leben Thomas Manns und seiner Familie. Zudem beleuchtet die Graphic Novel auch Schlüsselmomente im Leben des Schriftstellers, blickt in Flashbacks immer wieder auf historisch wichtige Phasen zurück und gibt einen facettenreichen Einblick in die Gedankenwelt Thomas Manns. Ein tiefer Einblick in das Leben des Nobelpreisträgers und ein wichtiger Beitrag zu seinem 150. Geburtstag!

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Für Feministinnen des 20. Jahrhunderts war Selfcare ein Schlachtruf für körperliche Autonomie und politische Macht: »Meine Selbstfürsorge ist keine Selbstgefälligkeit, sondern Selbsterhaltung, und das ist ein Akt politischer Kriegsführung«, sagte Audre Lorde. Für heutige Lifestyle-Marken und Influencerinnen geht es hingegen darum, unter dem Selfcare-Label Yogakurse, Achtsamkeits-Apps, ausgefallene Ernährungs- und Körperprodukte und natürlich das dazugehörige Mindset zu einem hohen Preis zu verkaufen. Mittlerweile hat Selfcare als äußerst lukratives Geschäftsmodell nahezu jeden Bereich des Lebens infiltriert: Ernährung, Freizeit, Kultur. Sorge für dich selbst – weil du es dir wert bist (und gib dabei am besten möglichst viel Geld aus). »Dekolonisiert Selfcare« liefert eine soziologische Analyse und eine scharfe Kritik an den kapitalistischen, rassistischen Untertönen eines Konzepts, das sich von Schwarzer feministischer Überlebenstaktik in ein Businessmodell des weißen neoliberalen Feminismus gewandelt hat. Die Dekolonisierung der Selbstfürsorge, so die Autorinnen, erfordert eine umfassende Auseinandersetzung mit dem ausschließenden, aneignenden Charakter des Selfcare-Markts. Doch Aufklärung ist nur der erste Schritt in diesem Prozess. Wir müssen uns zu neuen Modellen von Selbst- und kollektiver Fürsorge bekennen, die Gesundheit, Vergnügen und Gemeinschaft ermöglichen – für alle.

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Gedanken zum weißen Problem (Das Gegenteil von Weißsein)

Die Herrschaft der Länder des Westens über andere Völker hat sich stets auf einen Rassismus gestützt, der die Menschen nach Hautfarben sortiert. Die Bewohner Europas und die aus Europa stammenden Menschen Amerikas haben vor zwei oder drei Jahrhunderten damit begonnen, sich als »weiß« und die Bewohner des südlicheren Afrika oder die von dort stammenden Menschen als »schwarz« zu bezeichnen und die »Weißen« als den »Schwarzen« überlegen zu deklarieren. Die Vorurteile gegen Schwarze Menschen haben Herrschaft ermöglicht und sich durch diese Herrschaft weiter verstärkt. Das Weißsein wurde im Rahmen der Plantagenwirtschaft entwickelt, hat sich dann im kolonialen Raum auf allen Kontinenten ausgebreitet und sich in den multiethnischen Gesellschaften des heutigen Euramerika verfestigt. Wer sich aus reiner Konvention als Weißer bezeichnet, ohne ein Bewusstsein der Geschichte, die die Kategorie geschaffen hat, versteht nicht, dass die damit bezeichnete Beziehung zwischen Menschen auf historischen Verbrechen beruht. Léonora Miano analysiert das »weiße Problem« in den Vereinigten Staaten seit der Zeit der Sklaverei und das der Europäer seit den kolonialen Eroberungen auf eine ebenso feinsinnige wie schonungslose Weise. Ohne ein Bewusstsein dafür, was »weiß« zu sein bedeutet, wird es nicht einfach sein, ein Erbe abzuschütteln, das von Generation zu Generation, vielleicht als Familiengeheimnis, weitergegeben wird, das zwar etwas peinlich ist, aber immer noch für den symbolischen politischen und wirtschaftlichen Status von Menschen von hoher Bedeutung ist. Es wird einige Zeit vergehen, um die Vorstellung von »Rasse« ihrer Bedeutung zu berauben. Das bedeutet nicht, dass man die Hände in den Schoß legen sollte. Wenn man sich der Größe der Aufgabe bewusst ist, kann man sie auch angehen.

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In Zeiten der Globalisierung können wir uns überall hinbewegen, von überall arbeiten, überall leben – gesetzt den Fall, wir haben die passende Hautfarbe, ausreichend Bildung und am wichtigsten: den richtigen Pass. Im Rahmen eines Austauschprogramms unterrichtete die weiße Birgit Weyhe aus Deutschland an einem US-College. Während einer Tagung amerikanischer Germanist*innen im Mittleren Westen wird sie mit dem Vorwurf der kulturellen Aneignung konfrontiert. Nutzt sie ihre Privilegien als weiße Autorin aus, wenn sie Geschichten über Schwarze Menschen erzählt? Sie lernt Priscilla Layne, eine afroamerikanische Germanistik-Professorin mit karibischen Wurzeln kennen. Sie ist ein „Oreo“: zu weiß für die Schwarzen Mitschüler*innen und für die Weißen ist ihre Haut zu dunkel. Sie beschließt gegen alle und alles gleichzeitig zu rebellieren, indem sie sich in ihrer Jugend der Skinhead-Bewegung anschließt und zu einem Rude Girl wird. Aber wie soll Birgit Weyhe eine Lebensgeschichte wie diese erzählen? Welche Fehler gilt es zu vermeiden? Das erzählerische Konstrukt selbst wird zu einer eigenen Erzählebene in dieser Biografie.

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Jazz übte eine eminente kulturelle Wirkung auf zahlreiche Sphären der neuen Öffentlichkeit Deutschlands nach der Befreiung 1945 aus und wurde zum Ausdruck eines komplexen Zeit- und Lebensgefühls, das weit über Liebhaberkreise hinaus Einfluss auch auf Literatur und Film, Debatten und Diskurse genommen hat. Das Buch zeigt in konzisen Lektüren der unterschiedlichsten Zeugnisse – von Fan-Zines und Leserbriefen über Essays und Sachliteratur, Romane, Hörspiele und Filme bis zu Zeitschriften wie "twen" oder mündlichen Überlieferungen aus der "Exi"-Jugendszene –, in welchem Maß Jazz durch seine enge Verknüpfung mit der radikal kritischen, dabei zugleich 'zurückgenommenen' Haltung des amerikanischen Cool gegenkulturelle Virulenz zum restaurativen Geist der Adenauer-Ära entfaltet hat. Zugleich wird deutlich, dass diese Virulenz durch die besonderen Bedingungen im Westdeutschland der Nachkriegsjahre spezifisch aufgerufen wurde. Zu diesen gerade an diesem Ort relevanten, letztlich unvermeidlichen Bedeutungsfeldern gerieten vor allem die Frage nach dem Rassismus, die Frage nach der nationalen 'Identität' und schließlich die Revision des Verhältnisses von Ethik und Ästhetik durch eine radikale Ausdruckskultur. Jazz wird erkennbar als genuiner Ausdruck eines zutiefst skeptischen Lebensgefühls – bis die charakteristische Haltung des Cool durch die des lautstarken und aktivistischen Protestes einschließlich der sie begleitenden neuen musikalischen Soundtracks abgelöst wurde.

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Während eines Flugs nach New York denkt Marlene Streeruwitz über Toleranz nach. Sie reist mit 360 weiteren Passagieren, die großteils nichts voneinander wissen und die lediglich verbindet, einen Vertrag mit einer Fluggesellschaft abgeschlossen zu haben. Wo liegt beim Zusammentreffen so vieler Menschen der Unterschied zwischen »dulden« und »tolerant sein«? Existieren Vorurteile aufgrund des Äußeren? Was braucht es, um eine lange Tradition der Intoleranz und Unfreiheit hinter sich zu lassen, die die Menschheitsgeschichte durchzieht? Existieren noch immer Reste des römisch-katholisch-absolutistischen Weltbildes in unserer Zeit? Wie sieht das für andere Kulturen aus? Was ist der kulturelle Kontext von Toleranz und was heißt das für die weltweite Einführung von Toleranz? Marlene Streeruwitz gibt persönliche Erfahrungen preis, betrachtet den Alltag und blickt auf den Weltlauf. Ein Plädoyer für Toleranz als Weg zur Durchsetzung der Grundrechte.

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In der Einsamkeit seiner Genfer Wohnung verliert sich Benjamin, ein nachtschwärmerischer Balletttänzer, in den Erinnerungen an seine Kindheit und an die Vaterfiguren, die ihn geprägt haben. Er sitzt wieder im Wohnzimmer seines Elternhauses in Duala und lauscht den niemals versiegenden Erzählungen seines Vaters, der die Geschichte Kameruns heraufbeschwört – der von politischen Marionetten erzählt ebenso wie von seinen Helden: von Unabhängigkeitskämpfern, Schriftstellern, Vorfahren, die sich von Beginn an gegen die weiße Sache stellten. Drei Generationen von Männern. Wenn seine Gicht es zulässt, erhebt sich der launische, dickbäuchige Vater aus dem Sessel, um ein paar Funky-Makossa-Schritte zu tanzen. Und wenn die Stimmung kippt, tritt die unbeugsame Estah Minlah hervor, um ihren Sohn vor den homophoben Angriffen ihres Sangôh-Ehemannes zu schützen. In diesem so intimen wie politischen Roman führt Max Lobe wie tänzerisch durch die Geschichten eines Landes und erforscht gleichermaßen kulturelle Identität, Entwurzelung, Widerstand und die Möglichkeit nach Selbstverwirklichung abseits der Familie. In »Ein Funky-Makossa für die Freiheit« verschmelzen Mündlichkeit, Musik und Humor mit Poesie, Emotionen und politischer Reflexion.

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Roman

"Altintas schreibt mit einem so großen Herzen, wie man ihm hierzulande nur selten begegnet." Daniela Dröscher Von der oft unerträglichen Entfernung zu denen, die uns am nächsten sind und vom verzweifelten Wunsch, Liebe nachzuholen. Ein erwachsener Sohn verliert seine Mutter. In den Wochen vor ihrem Tod gibt der Alltag den Rhythmus vor: es wird gekocht, auf Krankenhausfluren gewartet, gehofft und getrauert. In den Alltag schleichen sich Geschichten, Die, die immer erzählt wurden, und die, die dahinter durchschimmern. Was weiß der Sohn, in Deutschland zu Hause, von der Jugend seiner Mutter in der Türkei? Während Anil und seine Familie in der Gegenwart versuchen, zu begreifen, welchen Einfluss der nahende Tod ihrer Mutter auf sie hat, sucht Mürüvvet, die Frau, die seine Mutter einmal gewesen ist, im westtürkischen Aydin 1973 nach Wegen ins Leben. Inmitten politischer Umstürze gibt sie alles, um ihren Vater davon abzuhalten, sie nach Deutschland mitzunehmen. Sie fürchtet um ihre Träume, bis der Gedanke an Deutschland sie nicht mehr loslässt. Ein Roman über einen Abschied aus der Türkei und einen Neuanfang in Deutschland, über die oft unerträgliche Entfernung zu denen, die uns räumlich am nächsten sind und über den verzweifelten Wunsch, Liebe nachzuholen.

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Die Signature-Rezepte aus New York City

New York City ist ein Paradies für Feinschmecker, die Stadt hat für jeden Geschmack etwas zu bieten. Von den Klassikern bis zu Spezialitäten aus aller Welt spiegelt das kulinarische Angebot die kulturelle Vielfalt wider. Vom Morgen bis Mitternacht, von »Challah French Toast« über den besten Hotdog oder das feinste Reuben-Sandwich zum Cheesecake und »Brooklyn Burnout Cake« – dieses grandiose Kochbuch zeigt die besten Rezepte aus allen Boroughs.

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Ein umwerfend schöner Roman über Liebe, Sex und die Suche nach dem eigenen Platz in der Welt

Sommer in London: Die Schwedin Sam, impulsiv und leicht chaotisch, ist vorübergehend für ein Praktikum bei einer hippen Agentur in die Stadt gekommen. Auf einer Party trifft sie den idealistischen Luc, der nach der Uni noch nicht so recht seinen Platz in der Welt gefunden hat. Die beiden verlieben sich - im vollen Bewusstsein, dass ihre Verbindung aufgrund der Umstände nur von kurzer Dauer sein kann. Abwechselnd aus Sams und aus Lucs Perspektive erzählt, folgen wir ihnen durch die Ups und Downs ihrer Beziehung, durch Glücksmomente und Zweifel, durch Verlustängste und Euphorie - ein hinreißender, temporeicher Debütroman, dessen Charme, Witz und Unmittelbarkeit man sich kaum entziehen kann!

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Warum uns die Vergangenheit nie loslässt

Sehnsucht nach einem goldenen Zeitalter?

Warum sehnen wir uns nach der »guten alten Zeit«? Agnes Arnold-Forster führt uns auf eine faszinierende Reise durch die Geschichte der Nostalgie – von ihrer »Entdeckung« im 17. Jahrhundert in der Schweiz, wo sie als Krankheit galt, bis zu ihrer modernen Rolle als Marketing- und Politikinstrument. Die renommierte Historikerin zeigt, wie Nostalgie Ängste spiegelt, Erinnerungen prägt und uns zugleich bei heutigen Herausforderungen hilft. Ein Buch für alle, die verstehen wollen, warum uns die Vergangenheit nie loslässt.



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Eine Erfindung der globalen Welt. 4000 Jahre Geschichte

»Hervorragend, erfrischend und voller Freuden, dies ist Weltgeschichte vom Feinsten.«  Simon Sebag Montefiore

Griechenland und Rom gelten als die Begründer der westlichen Zivilisation. Doch die antike Welt war viel stärker miteinander verbunden, als wir es uns vorstellen – ein Ort ständigen Austauschs, Handels und Diebstahls, von Sex, Krieg und Versklavung. Auf einer Reise von der Levante des Jahres 2500 v. Chr. bis zum Beginn des Zeitalters der Entdeckungen erfahren wir, wo die Wurzeln des Westens zu finden sind. Mit tiefgründigen Einblicken und einer fesselnden Erzählweise bietet Josephine Quinn eine neue globale Perspektive auf unsere gemeinsame Vergangenheit.

Unsere Sicht auf die Geschichte besagt, dass der Westen auf den Errungenschaften und Werten des antiken Griechenlands und Roms aufgebaut ist, die während des Mittelalters aus Europa verschwanden und dann in der Renaissance wiederentdeckt wurden. Aber was, wenn das nicht stimmt? Von der Bronzezeit bis zum Zeitalter der Entdeckungen enthüllt die Autorin eine neue Erzählung: eine, die die Jahrtausende globaler Begegnungen und Austauschs nachzeichnet, die das formten, was heute als der Westen bezeichnet wird, während sich Gesellschaften trafen, verstrickten und auseinanderwuchsen. Von der Schaffung des Alphabets durch levantinische Arbeiter in Ägypten bis zur Ankunft indischer Zahlen in Europa über die arabische Welt, zeigt Quinn, dass das Verständnis von Gesellschaften in Isolation falsch ist. Es sind Kontakte und Verbindungen, die den historischen Wandel vorantreiben. Menschen, nicht Völker machen die Geschichte. 

»Quinn hat viel mehr getan, als das Rad neu zu erfinden. Was wir hier haben, ist ein wahrhaft enzyklopädisches und monumentales Werk über die antike Welt« - The Times 

»Eines der faszinierendsten und wichtigsten Werke der Weltgeschichte seit vielen Jahren« - William Dalrymple 

»Ein Werk von großer Zuversicht, Empathie, Gelehrsamkeit und Fantasie« - Rory Stewart  

»Kühn, wunderschön geschrieben und voller Einsichten ... Außergewöhnlich.« Peter Frankopan

»Hervorragend, erfrischend und voller Freuden, dies ist Weltgeschichte vom Feinsten.«  Simon Sebag-Montefiore

 »Dies ist in jeder Hinsicht ein großes Buch.« TLS
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Roman

Unter rot schimmerndem Staub kämpft August Gondiwindi für Gerechtigkeit – für sich, für ihre Familie, für die Aboriginals Eine mitreißende Geschichte des AufbäumensAugust Gondiwindi ist Australierin, Wiradjuri, Enkeltochter – und: Schwester ohne Schwester. Als ihr Großvater Albert „Poppy“ stirbt, kehrt sie nach zehn Jahren in London nach Prosperous zurück, um an seiner Beerdigung teilzunehmen. Dort, zwischen Massacre Plains und dem Broken Highway, ist sie aufgewachsen. Dort hat sie am Fluss mit ihrer Schwester gespielt, wurde von ihrer Mutter verlassen, und an diesem Ort lebte auch ihr Großvater, der Vermächtnisse und Geheimnisse in sich getragen hat, die August Stück für Stück aufdeckt. Denn an dieser Stelle beginnt für sie eine unaufhaltsame Suche: Nach einer Zugehörigkeit, die über Generationen andauert, nach dem, was ihr Großvater hinterlassen hat, der wahren Geschichte der Zeit und dem Schlüssel, mit dem sie die rote Erde ihres Landes zu retten vermag.Über die Unermüdlichkeit eines Volks, das sich zurückholt, was ihm zusteht – immer und immer wiederAlbert Gondiwindi hat sein gesamtes Leben in Prosperous verbracht, in diesem einen Haus am Ufer des Murrumby Flusses, das nun droht von einem Bauunternehmen zerstört zu werden. Er weiß, dass sein letzter Atemzug unmittelbar bevorsteht und dass noch eine letzte Aufgabe erfüllt werden muss: Die Sprache seines Volkes, seine Sprache, all die Traditionen, die ihn begleitet haben, weiterzugeben. An seine Enkeltochter, an die Nachwelt.Doch nach dem Tod von Albert ist Augusts Trauer stark, wird verstärkt durch alte Wunden, die nicht nur haften, sondern kontinuierlich aufgerissen werden: Das Aufwachsen in Armut, die Inhaftierung ihrer Mutter, das Verschwinden ihrer Schwester, der Rassismus, den sie und ihre Familie ertragen mussten, ertragen müssen. Denn nur weil der Aggressor von heute einen anderen Namen, eine andere Verkleidung trägt als damals, ist es immer noch derselbe. Und die Linien, die vom weißen Kolonialismus wieder und wieder neu gesteckt und durch das Land der Aboriginals gezogen wurden, sind immer noch dieselben.Wie zurückerobern, was einem entrissen wurde?Wie akzeptieren, dass man selbst, die eigene Familie, die Menschen, die zu einem gehören – Generationen über Generationen – denselben Kampf kämpfen müssen? Die Kontinuitäten der Ausbeutung, des Versuchs, den Menschen Land und Kultur und der Erde Ressourcen und Nahrung zu rauben, werden sicht

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Über 100 Vögel aus aller Welt in ausführlichen Porträts. Spannende Fakten, brillante Fotos und Illustrationen

Alles über Vögel
• Die große Natur- und Kulturgeschichte der Vögel
• Vom flugunfähigen Strauß bis zum schwebenden Kolibri: über 100 Vogelarten in ausführlichen Porträts
Vögel der Welt: Mit atemberaubenden Fotos und Illustrationen
• Gelungene Mischung aus Fakten, Legenden und kulturgeschichtlichem Wissen

Kleine Schwalben und exotische Siebenfarbentangare
Vögel sind faszinierende Tiere, deren enge Beziehung zum Menschen sich in Mythen, Legenden, Liedern und Geschichten widerspiegelt. Das große Buch über Vögel bietet einen umfassenden Überblick über die Welt dieser einzigartigen Tiere. Mit fantastisch fotografierten Vogelbildern und fundierten Texten stellt es über 100 Vögel der Welt und ihre naturkundliche und kulturelle Bedeutung vor. Sie erfahren alles über Evolution, Anatomie, Vielfalt und Verhalten der Vögel, über ihren Lebensraum und die Herausforderungen, denen sie angesichts des Klimawandels gegenüberstehen. Mit atemberaubenden Bildern und spannenden Fakten ist dieses Vogelbuch ein unverzichtbares Werk für alle Naturliebhaber*innen, die sich für Vogelkunde interessieren.

Die wunderbare Welt der Vögel: Eine umfassende Natur- und Kulturgeschichte mit faszinierenden Fotos und Bildern

Dieses Buch ist eine wunderbare Ergänzung zu „Bäume. Eine Natur- und Kulturgeschichte“ und „Heilpflanzen. Eine Natur- und Kulturgeschichte“.



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Leben in der Superdiversität

Integration im Zeitalter superdiverser Gesellschaften

Niemals zuvor in der Geschichte der Menschheit haben so viele Leute aus so verschiedenen Regionen der Erde so eng in großen Städten zusammengelebt wie heute. Diese «Superdiversität» verändert zunehmend unsere Stadtviertel: Die alte Mehrheit hört auf, in der Mehrheit zu sein, und wird zu einer Minderheit unter anderen Minderheiten. Wie aber gehen Menschen ohne Migrationshintergrund mit dieser Situation um? In ihrer bahnbrechenden Untersuchung kommen Maurice Crul und Frans Lelie zu verblüffenden Ergebnissen: Egal, ob Menschen eine positive oder negative Meinung über Diversität und Migration haben längst nehmen sie Teil an gemeinsamen Praktiken, aus denen ersichtlich wird, wie man in einer superdiversen Umgebung gut zusammenleben kann.

Die aktuellen Debatten über Migration und Diversität sind nicht gerade optimistisch. Häufig wird gefordert, die Einwanderung zu kontrollieren oder gar zu stoppen, um die Gesellschaft vor allzu negativen Veränderungen zu bewahren. Die Realität des städtischen Lebens in Hamburg oder Wien, in Offenbach oder Sindelfingen zeigt jedoch, dass Superdiversität nicht mehr wegzudenken ist. Mit ihren Forschungen belegen Maurice Crul und Frans Lelie, dass diese neue Realität für Menschen mit deutscher Abstammung keine Verlustgeschichte bedeuten muss. Die Trennlinie verläuft nicht zwischen Leuten mit und ohne Migrationshintergrund. Für uns alle geht es vielmehr darum, sich aktiv an dieser superdiversen Gesellschaft zu beteiligen.

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Die Gründerzeit der Bundesrepublik 1955–1967 | "Ein Höhepunkt dieses Bücherherbstes, ebenso unterhaltsam wie klug." Süddeutsche Zeitung

Kaum sind die Trümmer weggeräumt, setzt in Deutschland ein Wirtschaftsaufschwung ohnegleichen ein, auch ein nimmersatter Kaufrausch: Möbel, Autos, Reisen, Elektrogeräte. Mit dem Rock ’n’ Roll erfasst die Jugend ein neues Lebensgefühl. 1957 eröffnet der erste Supermarkt, der Siegeszug der Discounter beginnt. Der Fernseher gruppiert die Wohnzimmer um. – Und plötzlich stellen sich neue Fragen: Wie soll man leben? Verlieren wir unsere kulturelle Identität an Amerika? Wie viel Freiheit braucht ein Kind, eine Ehe, ein Arbeitnehmer? Elvis Presley und Freddy Quinn geben unterschiedliche Antworten. 1967 ist die Bundesrepublik im Rohbau fertig. Erstmals kommt ein deutscher Staat ohne höhere Idee aus als das Glück des Einzelnen.
Eine Reise in die Lust und Mühen des Wirtschaftswunders – in die Welt der Käseigel, Neckermann-Kataloge und Stalingrad-Erinnerungen, der Gastarbeiter und eine

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Eine Geschichte des Geschmacks

Ulrich Raulff schreibt die Geschichte des Geschmacks

Jeder weiß, dass es ihn gibt. Jeder meint, ihn zu besitzen. Dabei hat ihn nie jemand gesehen: den Geschmack, unseren Sinn für das Schöne, Glücksantenne und Tastsinn unserer Sehnsucht. Ulrich Raulff erkundet diese Kompetenz für das Schöne und entführt uns in seinem furiosen neuen Buch auf einen materialistischen Jahrmarkt der Eitelkeiten, einen Parcours der Likes von Meissen bis Mac und von Diderots Hausrock bis Victorias Secret.

Die Spur führt ins Rom Winckelmanns und das Washington Jeffersons, nach Paris um 1800, in das viktorianische England und bis hinein in unsere Zeiten von Airbnb und dem Essen als «Erlebnis». Große Tastemaker von Madame Pompadour bis Steve Jobs begrüßen uns als Portalfiguren am Beginn neuer Geschmacksepochen. Doch die Geschichte des Geschmacks und seiner Wandlungen ist nicht nur eine Geschichte ästhetischer Codes. Sie ist auch der Bericht von einer europäischen Erfindung, von Beutezügen, dem Leiden der anderen und von eigener historischer Schuld. Und sie ist zugleich noch mehr: Im Sinn für die Nuance entfaltet sich eine ungeheure kulturelle Leistung, ein humanes Vermögen und ein Reichtum der Empfindungen, der uns hilft, Differenz wahrzunehmen und in Kultur zu verwandeln.

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Roman | Eine bewegende russisch-jüdische Familiengeschichte, ein literarischer Glücksfall.

Ende der Achtziger, das ist im letzten Jahrtausend. Ende der Achtziger, das ist genau jetzt. 

Marina träumt davon, der Sowjetunion den Rücken zu kehren, die Chance auf ein anderes Leben zu ergreifen, und sei sie noch so klein. Sie weiß: Eine Chance ist ein höchstens spatzengroßer Vogel, der nicht stillsitzt und wartet, dass man ihn fängt. 

Jahre später und unzählige Kilometer entfernt versuchen Marinas Töchter, sich ihre Mutter als junge Frau vorzustellen. Wie war ihr Leben, bevor sie Mutter wurde? Wie ihr Verhältnis zur Großmutter, die sie nie kennengelernt haben: eine Ingenieurin mit einem Talent nicht nur für Zahlen, sondern auch für Deutungen der Zukunft.

Nach und nach reimen sich Marinas Töchter die Geschichte ihrer Familie zusammen. Eine Geschichte, bevölkert von Geistern, eine Geschichte, die zeigt, wie die Zeiten vergeh

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Ein dekolonialer Weg | Frankfurter Adorno-Vorlesungen 2022

Die renommierte amerikanische Philosophin Linda Martín Alcoff widmet sich in ihrem auf den Frankfurter Adorno-Vorlesungen beruhenden Buch der Genealogie des Rassismus in der Moderne sowie seinen Erscheinungsformen in der Gegenwart. Dreh- und Angelpunkt ihrer tiefgründigen Analyse ist der Kolonialismus, von dem aus sie die komplexe Beziehung zwischen rassifizierten Identitäten, Geschichte und Kultur denkt.

Alcoff unterstreicht die historische Bedingtheit jedweder Subjektivierungsform und nimmt den »kulturellen Rassismus« ins Visier, nicht zuletzt, um der Vorstellung den Boden zu entziehen, es könne so etwas wie kulturelle Vorherrschaft geben. Letztere ist ein Mythos der weißen Identität, deren aktuelle Krise die rechten Bewegungen in Europa und Nordamerika anheizt, welche in Migrantinnen und Migranten die Ursache für fast alle sozialen Probleme sehen. Sie verstärkt aber auch den Trend zum Ethno-Nationalismus in Teilen des globalen Südens. Der erste Schritt, um dem entgegenzutreten und den Rassismus effektiv zu bekämpfen, besteht nach Alcoff darin, sich der Wahrheit der Geschichte zu stellen. Ein Buch auf der Höhe der Zeit.



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Die schönsten Geschichten von Pippi Langstrumpf, Michel, Madita, den Kindern aus Bullerbü u. a.

In "Weihnachten mit Astrid Lindgren" werden die Leser in eine Welt voller winterlicher Magie und weihnachtlicher Freude entführt. Dieses umfassende Hausbuch sammelt die schönsten Geschichten der berühmten schwedischen Autorin, darunter Abenteuer von Pippi Langstrumpf, Michel aus Lönneberga, den Kindern aus Bullerbü und vielen mehr. Durch Schlittenfahrten, Schneeballschlachten, festliche Schmäuse und die stille Magie des Wichtels Tomte Tummetott erleben die Kinder in diesen Geschichten die Wunder der Weihnachtszeit. Mit einer Mischung aus Nostalgie, Humor und Wärme bietet dieses Buch eine perfekte Sammlung zum Vorlesen und Selberlesen für die ganze Familie, ergänzt durch zauberhafte, farbige Illustrationen verschiedener Künstler, die Lindgrens unvergessliche Figuren zum Leben erwecken.

  • Umfassende Sammlung von Weihnachtsgeschichten: Eine sorgfältig zusammengestellte Anthologie der schönsten Weihnachts- und Wintergeschichten von Astrid Lindgren, die von Bullerbü bis zur Villa Kunterbunt reichen und ein breites Spektrum festlicher Erlebnisse bieten.
  • Reich illustriert: Mit farbenprächtigen Illustrationen namhafter Künstler wie Ilon Wikland und Harald Wiberg, die die Geschichten zum Leben erwecken und das Vorlesen für Kinder ab 6 Jahren zu einem visuellen Fest machen.
  • Hochwertige Ausstattung: Die edle Gestaltung mit Goldfolien-Veredelung, Leinen-Halbband und Lesebändchen macht dieses Buch zu einem besonderen Schmuckstück für jede Buchsammlung.
  • Essenz der Weihnachtstradition: Das Buch fängt den Geist und die Magie der Weihnachtszeit ein, wie sie Astrid Lindgren in ihren Erzählungen vermittelt, und bietet damit eine zeitlose Quelle der Freude und des Zusammenhalts für Leser aller Altersklassen.
  • Perfekte Geschenkidee: Ein ideales Geschenk, das nicht nur Fans von Astrid Lindgren begeistern wird, sondern auch neue Generationen von Lesern mit den Werten und der Freude der Weihnachtszeit vertraut macht.
  • Kulturelle Einblicke: Ermöglicht es, die skandinavische Weihnachtstradition durch die Geschichten einiger der beliebtesten literarischen Figuren Schwedens zu entdecken und bietet somit auch einen Einblick in die kulturellen Hintergründe, die die Erzählungen von Astrid Lindgren inspiriert haben.

Enthält die

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Das Kochbuch. Der SPIEGEL-Bestseller mit 126 Rezepten

Eine kulinarische und kulturelle Entdeckungsreise
• Das Kult-Kochbuch von Yotam Ottolenghi und Sami Tamimi
• Ein Israeli und ein Palästinenser laden ein in die faszinierende Küche ihrer Heimatstadt Jerusalem
• 126 alltagstaugliche Rezepte – ein unglaubliches Feuerwerk der Aromen
• Mit inspirierenden Fotos, kleinen Geschichten und Specials zu typischen Zutaten und Gerichten
• Hochwertiger Leineneinband, elegantes Layout: ein wunderbares Geschenk

Der SPIEGEL-Bestseller
Ein ganz besonderes Kochbuch - eine ganz besondere Begegnung: Yotam Ottolenghi und Sami Tamimi, ein Israeli und ein Palästinenser, entführen Sie auf eine Entdeckungsreise durch die israelisch-palästinensische Küche ihrer Heimatstadt. Jerusalem, religiöses Zentrum und Pilgerziel der drei großen Weltreligionen, hat schon immer Menschen aus aller Welt angezogen. Auch kulinarisch ist die Stadt ein Schmelztiegel. Ottolenghi und Tamimi zeigen das Typische und Faszinierende der Jerusalemer Küche: die kreative Melange aus den Küchen Europas, Arabiens und des Nahen Ostens und die unglaubliche Intensität der Aromen. Ob Spinatsalat mit Datteln und Mandeln, würziges Safranhähnchen, Latkes und Reispudding mit Rosenwasser oder das beste Hummus – traditionelle Gerichte, modern interpretierte Klassiker und neue Ideen mit charakteristischen Zutaten bringen die Atmosphäre der vibrierenden Metropole auf den Teller. Eindrucksvolle Fotos und sympathische Alltagsgeschichten vervollständigen dieses hochwertig ausgestattete Kochbuch zu einem kleinen Gesamtkunstwerk.

Die Hommage der Kultköche Yotam Ottolenghi und Sami Tamimi an die einzigartig vielfältige Küche und den kulturellen Reichtum ihrer Heimatstadt Jerusalem.



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»Die Geschichte einer Selbstbefreiung.« Tagesspiegel, Sophie Peschke u. Morten Wenzek Als Yasemin Toprak in einem Podcast über Sexualität und kulturelle Tabus spricht, wird sie in ihrer jesidischen Familie zur Ausgestoßenen, verliert Heimat und Sicherheit. Doch in der Tiefe dieser Verletzungen reift auch ihre Stimme – eine Stimme, die laut wird gegen Angst, Scham und Schweigen. Die Autobiografie erzählt von Yasemins Kindheit, ersten sexuellen Erfahrungen im Verborgenen, familiären Brüchen, Obdachlosigkeit – bis hin zu einem schmerzhaften, aber befreienden Neuanfang …

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The Gourmand’s Mushroom. A Collection of Stories & Recipes ist ein Festmahl rund um eine der geheimnisvollsten, einflussreichsten und auf stille Art radikalsten Zutaten der Welt. Nahrung, Heilmittel, Sakrament und Symbol – Pilze tauchen unvermittelt auf und verschwinden ebenso schnell. Zurück bleibt ein unverkennbarer Nachhall in Kultur und Küche.

Diese vielschichtige Sammlung verbindet, wie es für The Gourmand charakteristisch ist, kulinarische Praxis mit kultureller Reflexion. Essays, deren Themen von Mythologie über Toxikologie bis hin zu Kunst, Architektur, Mode, Film und sogar Raumfahrt reichen, sind begleitet von Fotos, die Pilze als Formen, Strukturen und fast skulpturale Erscheinungen feiern. Begegnen Sie Namen wie Bosch und Beatrix Potter, María Sabina und die CIA, Yayoi Kusama und Takashi Murakami. Ob Comicfiguren oder Todesboten, in Feenkreisen oder Kriminalromanen, ob Fliegenpilz oder Knollenblätterpilz, Heilmittel oder Halluzinogen – Pilze entfalten eine eigentümliche Anziehungskraft. Dieses Buch spürt ihrer Fähigkeit nach, Ehrfurcht und Angst, Besessenheit oder Freude hervorzurufen – und erklärt, warum ihre Faszination bis heute ungebrochen ist.

Eine umfangreiche Sammlung von Originalrezepten zelebriert die Pilze in ihrer ganzen erdigen, umami-reichen Köstlichkeit. Von delikaten kantonesischen gefüllten Pilzen und knusprigem Tempura über Pierogi, Risotto, Ramen-ähnlichen Relishes, Ravioli mit Waldpilzen und klassischer Duxelles bis hin zum gutem alten Pilzketchup.

In der Einleitung teilt der renommierte Koch und Food-Autor Jeremy Lee in einer lyrischen Reflexion seine Gedanken über Vergänglichkeit, Nahrungssuche und kulinarische Erinnerungen – und eröffnet damit diesen Band, der zugleich ein visuelles Festmahl, ein Fanzine, ein Feldführer und eine Hommage an Pilze als flüchtige Wunderwerke, kulturelle Ikonen und unendlich vielseitige Zutaten ist.



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Rechtspopulismus als Klassenprojekt

Als Donald Trump zum ersten Mal Präsident wurde, ging ein Richard Rorty zugeschriebenes Zitat viral: Wenn die »kulturelle Linke«, so Rorty 1998, materielle Fragen weiterhin ignoriere, werde es einen Bruch geben – »something will crack«. »Ärmere Wähler« würden einen starken Mann an die Macht bringen, es drohe eine Rückkehr des Sadismus. So hellsichtig diese Prognose war, hat derFokus auf die »woken« Linken und die »Verlierer« in Debatten über Trump & Co. doch einen blinden Fleck erzeugt. Geht man davon aus, dass Politiker wie Trump,Tino Chrupalla oder der tschechische Ministerpräsident Andrej Babiš sich auch selbst wählen, kommt schließlich eine andere »Klassenfraktion« in den Blick: konservative Männer, die ihr eigenes Unternehmen leiten. Aus diesem Milieu stammen nicht nur Vorläufer wie Silvio Berlusconi und Christoph Blocher, sondern auch Unterstützer wie etwa Elon Musk oder Peter Thiel. Genau diese Gruppe der kleinen und großen politischen Unternehmer nehmen die Beiträge in diesem Band unter die Lupe. Verfolgt wird dabei testweise die These, dass der Rechtspopulismus nicht in erster Linie eine spontane Revolte »ärmerer Wähler« darstellt, sondern ein gezielt vorangetriebenes Projekt.



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Roman | Von der Autorin des ergreifenden Bestsellers 'Als Großmutter im Regen tanzte'

Eine junge Frau zwischen Familie, Emanzipation und Leidenschaft

Auf der kleinen Fischer-Insel an der norwegischen Westküste ist das Leben hart, die Natur überwältigend. Die junge Kristiane verspricht ihrem Vater, den seit Generationen besetzten Lotsenposten in der Familie zu halten. Als Frau darf sie die Schiffe in den Schären nicht selbst geleiten. Doch als ihr Mann bei einem Sturm ums Leben kommt, steht die schwangere Kristiane allein da mit Mutter und Schwester; man will ihnen das Lotsenmandat entziehen. Auf der Suche nach jemandem, der ihnen eine Zukunft gewähren kann, gerät sie in tiefen Konflikt zwischen Pflicht und Leidenschaft.

Sorgfältig recherchiert und inspiriert von ihrer eigenen Familiengeschichte, zieht uns die außergewöhnliche Erzählerin Trude Teige in eine bewegende Geschichte um eine starke Frau in der rauen M

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Roman | Nominiert für den International Booker Prize 2026

Vier Familienmitglieder, vier Jahrzehnte, vier unvergessliche Stimmen. Aufwühlend und anrührend erzählt Shida Bazyar die Geschichte einer iranisch-deutschen Familie, die ihren Anfang 1979 in Teheran nimmt und den Bogen spannt bis in die deutsche Gegenwart. Von Behsad, dem jungen linken Revolutionär, der in der mutigen, literaturbesessenen Nahid die Liebe seines Lebens findet. Von ihrer Flucht nach der Machtübernahme der Mullahs. Und von ihren Kindern, Laleh, Mo und Tara, die in Deutschland aufwachsen und zwischen den Welten zu Hause sind.
Ein bewegender Roman über Revolution, Unterdrückung, Widerstand und den unbedingten Wunsch nach Freiheit.



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Roman

Ein düster-komischer Roman über zwei Schwestern aus New York und Singapur, die ein jahrhundertealtes Geheimnis teilen.

»Sister Snake« von Amanda Lee Koe greift die Legende von der Weißen Schlange auf und erzählt sie in der Gegenwart neu.

Einst waren die Schwestern Emerald und Su Schlangen, heute leben sie in menschlicher Gestalt und könnten unterschiedlicher kaum sein. Emerald folgt in New York ihren Begierden und Launen, während Su in Singapur als Ehefrau eines hochrangigen Politikers ein Leben strenger Ordnung und Kontrolle führt.

Als Emerald in Gefahr gerät, holt Su sie nach Singapur. Doch Emeralds ungezähmte Art zu leben und zu lieben bringt das fragile Gleichgewicht ins Wanken. Alte Instinkte brechen auf, familiäre Loyalitäten werden auf die Probe gestellt – und die Frage nach Freiheit wird existenziell.

»Sister Snake« ist ein kluger, zugänglicher Roman über Schwesternschaft, Anpassung und den Preis der Freiheit sowie eine sehr gegenwärtige, queere Erzählung über Macht, Begehren und Identität.

Aus dem Englischen von Zoë Beck.

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Roman

»Ein großes Vergnügen. Ein Roman, der auf allen Ebenen eine wirkliche literarische Erfahrung bietet. Für alle, die gerne vielschichtige Romane lesen.« Denis Scheck

London 2022, die Königin ist tot! An den Trauernden vorbei rennt Durga: internationale Drehbuchautorin, Tochter eines Inders und einer Deutschen, und voller Appetit auf Rebellion und Halluzinationen. Erzählte Mithu Sanyals gefeiertes Debüt „Identitti“ von Identitätspolitik, fragt „Antichristie“ nach dem Kolonialismus und der Gewalt in uns allen. Durga soll an einer Verfilmung der überbritischen Agatha-Christie-Krimis mitarbeiten. Doch auf einmal ist es 1906, und sie trifft indische Revolutionäre, die keineswegs gewaltfrei wie Gandhi kämpfen. Und dann explodiert die erste Bombe. Was wäre richtiger Widerstand in einer falschen Welt? Niemand schreibt so aberwitzig, klug und liebevoll wie Mithu Sanyal.

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Roman

»An Scuratis Romanbiographie des Duce kommt man nicht mehr vorbei« Frankfurter Rundschau

Der phänomenale Abschluss der weltweit gefeierten Bestsellerreihe aus Italien: »Das Ende und der Anfang« erzählt vom Ende des Mannes, dessen blutige Spuren sich von Italien nach Europa und in die ganze Welt ziehen – und vom Anfang des Mythos Mussolini. Ein unvergleichliches Epos.

Am 28. Juli 1943 wird Benito Mussolini nach Ponza deportiert. Er hat alles verloren, hegt keine Hoffnung mehr – bis er durch einen Handstreich deutscher Fallschirmjäger befreit und von Hitler an die Spitze eines Marionettenstaates gesetzt wird, so unbeweglich und bleiern wie die Wasser des Gardasees, von dem aus er ihn regieren soll: die Italienische Sozialrepublik. In den sechshundert Tagen ihres Bestehens – von September 1943 bis April 1945 –, erlebt Italien seine dunkelste Stunde: die Stunde der niederträchtigsten und feigsten Gewalt, der Judenverfolgung, der Flächenbombardements. Es ist der letzte Akt der Tragödie des Faschismus und des Krieges. Mit der ganzen Kraft und Sorgfalt der Literatur erzählt Antonio Scurati das tragische Ende: der Höflinge, der Mitwisser, derjenigen, die fliehen, und derjenigen, die bis zum Schluss beim Duce bleiben. Es ist das Ende Mussolinis – und es ist der Beginn der Freiheit für Italien und Europa.



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Roman

Wie lange dauert es, bis aus einem Zuhause eine Heimat wird?

In Karlas Familie wissen alle, wie es sich anfühlt, nicht dazuzugehören. Karla erlebt es als Kind in Bremen-Nord. Ihr Vater Avi in einer Klosterschule in Jerusalem. Die Großmutter Maryam als Gastarbeiterin in Deutschland. Als Karlas Großmutter stirbt, taucht der Name einer Frau samt einer Adresse in Armenien auf. Karla gelingt es, ihren Vater zu einer gemeinsamen Reise zu überreden – in eine Heimat, die beide noch nie betreten haben. Eindrücklich und bewegend erzählt Laura Cwiertnia davon, wie es sich anfühlt, am Rand einer Gesellschaft zu stehen. Und davon, wie es ist, keine Geschichte zu haben, die man mit anderen teilen kann.

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Wimmelbuch für Kinder ab 2 Jahren

Wimmelbücher vom ulila Verlag – hier finden sich alle Kinder wieder

Mimi entdeckt die Welt in all den bunten Facetten. Dieses liebevoll illustrierte Wimmelbuch führt durch lebendige Alltagsszenen voller kleiner Geschichten, spannender Details und vieler Dinge, die es immer wieder neu zu entdecken gibt.

Ob auf dem Spielplatz, in der Stadt oder unterwegs – überall wimmelt es von Leben. Kinder können Figuren suchen, Situationen wiedererkennen und eigene Geschichten in den Bildern entstehen lassen.

Die Szenen zeigen eine vielfältige, moderne Kinderwelt mit unterschiedlichen Menschen, Alltagssituationen und Lebensrealitäten – ganz selbstverständlich und ohne viele Worte, als Teil eines gemeinsamen Miteinanders.

Mimi begleitet durch die Bilder und lädt dazu ein, genau hinzuschauen, Zusammenhänge zu entdecken und die eigene Fantasie spielen zu lassen. So entsteht bei jedem Anschauen ein neues Erlebnis.

Ein hochwertiges Pappbilderbuch aus dem ulila Verlag – einem jungen Verlag aus Köln, gegründet 2020 von zwei Freundinnen, die ihre Bücher von der Idee bis zur Umsetzung gemeinsam entwickeln.

Inhaltliche Schwerpunkte

  • Wimmelbuch für Kinder ab 1–2 Jahren
  • Alltagsnahe Szenen aus Spielplatz, Stadt und Ausflug
  • Detailreiche Such- und Entdeckbilder mit Mimi
  • Förderung von Sprache, Wahrnehmung und Fantasie
  • Vielfältige, lebensnahe Bildwelten
  • Stabiles Pappbilderbuch mit kindgerechter Gestaltung


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Roman | Nominiert für den Booker Prize 2025 (Shortlist)

Sonia studiert Literatur in den verschneiten Bergen Vermonts, Sunny arbeitet als Journalist in New York und träumt von einer großen Zukunft. Als sie sich in ihrer indischen Heimat zum ersten Mal begegnen, sprühen die Funken – bis sie feststellen, dass ihre Großeltern einst eine Heirat für sie arrangieren wollten. 

Im Strudel ihrer chaotischen Familien, zwischen Tradition und Moderne, gehen sie sich verloren – und geben doch, auch Jahre später, die Suche nach dem gemeinsamen Glück nicht auf.



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Nr.-1-Beststeller in Schweden Für mehrere Preise nominiert In über 20 Sprachen übersetzt Co-Autorin der Netflix-Serie Die Patchworkfamilie Social-Media-Schwerpunkt

Ähnliche Bücher wie »Schwiegermutter«
Der Radiologe Solomon Matzner und seine Frau freuen sich auf ihr Kind. Da erleidet Cici eine Fehlgeburt, und Sol weiß sich nicht anders zu helfen, als schnellstens ein Ersatzkind zu adoptieren: Cheri. Ein rebellisches Mädchen, das auch später als Frau nicht ansatzweise dazu bereit ist, die Erwartungen anderer zu erfüllen. Ein Buch über die Familie, an der man sich die Zähne ausbeißt und ohne die man trotzdem nicht sein kann.

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Roman

Eine rätselhafte Erscheinung bringt die Menschen rund um den Erdball in Aufruhr: Auf der Stirn schwangerer Frauen taucht ein Zeichen auf - ein Zeichen des Kindes, das auf verstörende Weise mitteilt, es wolle in diese Welt voller Grauen nicht geboren werden. Ratlosigkeit, ja Panik ergreift die Menschen angesichts des unbeherrschbaren Phänomens. Schon immer hat Aitmatow mit seinen Romanen Erwartungen durchkreuzt, neue Grenzen gesucht. Das Kassandramal ist seine schonungslose Ansicht über die Zustände der Welt in der jüngsten Epoche. Die Antwort auf die bedrängende Frage nach der Gefährung aller Gattungen und Lebensgrundlagen wird hier in uns selbst, in der Tiefe der ureigensten Verantwortung gesucht.

Ähnliche Bücher wie »Das Kassandramal«
Roman. Die Grönland-Saga I

Um das Jahr 1000 n. Chr. machen sich die Inuit aus Kanada auf in ein unbekanntes Land: Grönland, das »Land der großen Erwartungen«. Von Generation zu Generation wird die Geschichte der abenteuerlichen Entdeckung des neuen Landes weitergegeben. Im ersten Buch der Grönland-Saga wird erzählt, wie die Stammesmutter Tewee-soo von den Inuit geraubt und wie ihr Mann Heq ein großer und mächtiger Schamane wird.

Ähnliche Bücher wie »Der Raub der Stammesmutter«
Helene hätte ihren Mann verlassen sollen. Für Alex. Aber sie hat es nicht getan. Und jetzt hat ihr Mann sie verlassen – weil er sich in eine andere verliebt hat. »Es ist einfach passiert.« Mit diesem Satz zerreißt Georg das Gefüge, das Helene immer versucht hat zusammenzuhalten. Aber vielleicht ist das Ende gar kein Ende? Vielleicht ist es ein Anfang. Etwas, das Helene gebraucht hat, um sich aus dem gesellschaftlichen Korsett zu befreien, aus ihren ewigen Versuchen, den Bildern einer Frau zu entsprechen: als Ehe- und Karrierefrau, als Mutter und Tochter … Was bedeutet es eigentlich, eine Frau zu sein? Diese Frage begleitet Helene, während sie beginnt, ihren eigenen Weg zu gehen.

Ähnliche Bücher wie »Lügen, die wir uns erzählen«
Helene hätte ihren Mann verlassen sollen. Für Alex. Aber sie hat es nicht getan. Und jetzt hat ihr Mann sie verlassen – weil er sich in eine andere verliebt hat. »Es ist einfach passiert.« Mit diesem Satz zerreißt Georg das Gefüge, das Helene immer versucht hat zusammenzuhalten. Aber vielleicht ist das Ende gar kein Ende? Vielleicht ist es ein Anfang. Etwas, das Helene gebraucht hat, um sich aus dem gesellschaftlichen Korsett zu befreien, aus ihren ewigen Versuchen, den Bildern einer Frau zu entsprechen: als Ehe- und Karrierefrau, als Mutter und Tochter … Was bedeutet es eigentlich, eine Frau zu sein? Diese Frage begleitet Helene, während sie beginnt, ihren eigenen Weg zu gehen.

Ähnliche Bücher wie »Lügen, die wir uns erzählen«
In anregenden und ungehemmten Bildern erschafft Johanne Lykke Holm eine Welt voller Übernatürlichem, voller Ge­heimnisse und der potenziellen Energie von Mädchen an der Schwelle zur Weiblichkeit. Strega lässt sich als Allegorie auf ge­sellschaftliche Riten verstehen, auf die Erwartungen an Frauen und die Gewalt, die wir allzu leicht zulassen – und entfaltet wie ein Zauber noch lange nach dem Lesen seine Wirkung. Strega ist eine einfallsreiche und atmosphärische moderne Gothic­ Novel über neun junge Frauen, die in einem abgelegenen Alpenhotel arbeiten, und darüber, was passiert, wenn eine von ihnen verschwindet. Mit Toilettenartikeln, Haarbändern und Notizbüchern in der Tasche verlässt die neunzehnjährige Rafa auf Anweisung ihrer Mutter ihr Elternhaus und die Küstenstadt, in der sie auf­ gewachsen ist. Aus dem Zugfenster sieht sie die beleuchteten Berge und die perfekten Bäume – und das Olympic Hotel, das über dem kleinen Dorf Strega auf sie wartet. Dort bekommt sie die steife schwarze Uniform der Saisonarbeiterin, wie acht andere Mädchen auch, mit denen sie in einem Schlafsaal über­nachtet. Unablässig schuften die Mädchen unter den Blicken ihrer strengen Chefinnen, um alles bereit zu machen für Gäste – die nicht kommen. In ihren freien Momenten flüchten die neun sich in den Kräutergarten und suchen Trost beieinander. Schließlich füllt sich das Hotel doch, für eine wilde, rauschende Party – und dann verschwindet eines der Mädchen. Was folgt, sind tiefe Enthüllungen über die Mythen, die wir jungen Frau­en beibringen, über das, was wir ihnen von der Welt zumuten, und darüber, ob ein sanfteres, schöneres Leben möglich ist.

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Platz 6 der Sachbuch WELT-Bestenliste April | Eine Utopie der Freundschaft plus | Ende der Monogamie | Dynamik des Online-Datings | Kapital

Warum wir Freundschaft neu denken müssen Freundschaft und Sex passen nicht zusammen. So behaupten es zahllose Beziehungsratgeber, romantische Filme und oft auch das eigene Umfeld. Dennoch suchen immer mehr Menschen nach friends with benefits. Traditionelle Familienbilder und das Ideal der einen großen Liebe scheinen mit Erwartungen und Ansprüchen völlig überfrachtet. Ole Liebl blickt auf die Entwicklung und Praxis dieser ungewöhnlichen Beziehungsform. Dabei geht er auf ihre emotionalen und ethischen Konflikte ebenso ein wie auf ihre utopischen Potenziale: Gibt es wirklich kein Entkommen vor der romantischen Norm und ihren Besitzansprüchen? Unterliegen unsere Intimbeziehungen bloßen Marktmechanismen? Welche sexistischen Narrative prägen unsere Vorstellungen von Freundschaft und woher kommen sie? Gibt es eine freundschaftliche Erotik? Und auf welche Weisen erlauben wir uns, freundschaftlich zu lieben? Radikal, kritisch und visionär zeigt Ole Liebl, wie wir Freundschaft neu denken und zu einem gerechteren Miteinander finden können: selbstermächtigend, tabubefreit und zutiefst vertraut. »Ein ermutigendes, wichtiges Buch!« Şeyda Kurt, Autorin des Bestsellers »Radikale Zärtlichkeit«

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Eine Ethik der Digitalisierung

WOLFGANG HUBERS ETHIK FÜR DAS DIGITALE ZEITALTER Die Digitalisierung hat unsere Privatsphäre ausgehöhlt, die Öffentlichkeit in auseinanderdriftende Teilöffentlichkeiten zerlegt, Hemmschwellen gesenkt und die Grenze zwischen Wahrheit und Lüge aufgeweicht. Der bekannte Theologe Wolfgang Huber beschreibt pointiert diese technische und soziale Entwicklung und zeigt an vielen anschaulichen Beispielen, wie und nach welchen Maßstäben wir die Digitalisierung selbstbestimmt und verantwortlich gestalten können. Die Haltungen zur Digitalisierung schwanken zwischen Euphorie und Apokalypse: Die einen erwarten die Schaffung eines neuen Menschen, der sich selbst zum Gott erhebt. Andere befürchten den Verlust von Freiheit und Menschenwürde. Wolfgang Huber wirft demgegenüber einen realistischen Blick auf den technischen Umbruch. Das beginnt bei der Sprache: Sind die «sozialen Medien» wirklich sozial? Fährt ein mit digitaler Intelligenz ausgestattetes Auto «autonom» oder nicht eher automatisiert? Sind Algorithmen, die durch Mustererkennung lernen, deshalb «intelligent»? Eine überbordende Sprache lässt uns allzu oft vergessen, dass noch so leistungsstarke Rechner nur Maschinen sind, die von Menschen entwickelt und bedient werden. Notfalls muss man ihnen den Stecker ziehen. Wolfgang Huber zeigt in seinem wunderbar klar geschriebenen Buch, wie sich konsensfähige ethische Prinzipien für den Umgang mit digitaler Intelligenz finden lassen. 80. Geburtstag von Wolfgang Huber am 12.8.2022 Ein Heilmittel gegen allzu euphorische und apokalyptische Erwartungen an die Digitalisierung Wie wir unsere Haltung zur Digitalisierung ändern können, um uns nicht der Technik auszuliefern

Ähnliche Bücher wie »Menschen, Götter und Maschinen«
Warum ich meine Hochzeit absagte und andere Liebeserklärungen

EIN MUTIGES LITERARISCHES PLÄDOYER FÜR DAS UNANGEPASSTSEIN Ende dreißig, single, kinderlos – und endlich nicht mehr fremdbestimmt. In „Die Kranichfrau“ erzählt CJ Hauser, wie aufreibend und befreiend es war, die Erwartungen anderer endlich hinter sich zu lassen. Es ist ein Buch über Liebe, Scham und Scheitern, über falsche Glücksvorstellungen und echtes Begehren. Berührend, selbstironisch und so gnadenlos ehrlich, dass es bisweilen eine therapeutische Wirkung entfacht. In der Hoffnung auf ein Happy End unterwirft sich CJ Hauser dem eigenen Partner mehr und mehr. Doch auch die Unzufriedenheit über dieses Verhalten wächst, und mit ihr beginnen sich Fragen aufzudrängen: Welche Rolle nehme ich in Beziehungen ein und warum? Wieso akzeptiere ich es, mehrmals betrogen worden zu sein? Wie breche ich Geschlechterzuschreibungen, die mir vorgelebt wurden, radikal auf? CJ zieht die Reißleine, cancelt die kurz bevorstehende Hochzeit und entdeckt, dass es den Aufwand lohnt, endlich mal die persönlichen Bedürfnisse von denen anderer zu trennen. Mit einem aufrichtigen, ungeschönten Blick ins eigene Leben beginnt CJ, sich selbst neu auszuloten und darüber zu schreiben. «Die Kranichfrau» ist die imponierende Geschichte einer Emanzipation – und zugleich eine kluge und witzige Abhandlung über die Liebe im 21. Jahrhundert. Eine Emanzipationsgeschichte – selbstironisch, berührend, feministisch

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Die Geschichte meiner Urgroßmutter

Eine Frau vor ihrer Zeit. Die berührende Suche nach dem Leben der eigenen Urgroßmutter 1887, tief im Sauerland. Eine junge Frau kommt den Weg hinauf ins Dorf Cobbenrode. Dort soll Anna Kalthoff die neue Lehrerin werden. Doch sie wird es nicht bleiben. Denn Anna widersetzt sich bald den Erwartungen des Ortes und den Regeln ihrer Zeit. Sie entscheidet selbst, was sie zu tun und zu lassen hat, wie sie leben und wen sie lieben will. Zwei Jahrhunderte später rekonstruiert der Urenkel Annas inspirierendes Leben und rettet so die Geschichte einer selbstbewussten Frau vor dem Vergessen. Sein Buch ist eine zauberhafte Annäherung an die Vorfahren, ohne deren Entscheidungen und Mut es uns nicht gäbe. Einige Fotos, Poesiealben, Postkarten, ein Kaffeeservice, ein Verlobungsring: Viel mehr stand Henning Sußebach nicht zur Verfügung, als er sich auf die Spuren seiner Urgroßmutter Anna begab. Nach einem Jahr der Suche fügte sich ein Bild: Da hat eine scheinbar gewöhnliche Frau ein außergewöhnliches Leben geführt, gegen allerlei Widerstände. Anna nahm sich, was sie vom Leben wollte. Männer, Arbeit, Freiheit! Diesem Willen hat der Autor seine Existenz zu verdanken. Sein Buch ermuntert uns alle, nach den Annas zu suchen, die es in jeder Familiengeschichte gibt.

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Ist das normal? | €19,95
Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst

Was beim Sex guttut, ist für jeden anders. Was normal ist, auch. Wer sich selbst besser kennt, kann herausfinden, wo die eigenen sexuellen Bedürfnisse, Wünsche und Grenzen liegen. Die Macher des erfolgreichen ZEIT-ONLINE-Sexpodcasts sprechen hier gewohnt offen und einfühlsam über unsere sexuelle Identität. Sie zeigen Wege auf, den eigenen Körper neu zu erleben, und erklären, wie man mit all den Erwartungen, die Gesellschaft, Medien oder Partner und Partnerinnen an uns stellen, bei sich bleiben kann. Dieser Wegweiser ist das beste Mittel für alle, die sich selbst und ihrer individuellen Sexualität ein Stück näher kommen wollen. Denn Sex kann so einzigartig sein, so frei und glücklich machen, wie wir es uns wünschen. Und so normal sein, wie wir es wollen.

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Europa 1848/49 und der Kampf für eine neue Welt

Das neue, epochale Werk von Bestsellerautor Christopher Clark: Der beliebte Historiker erklärt uns wie kein anderer, wie wir wurden, wer wir heute sind, welche Werte wir vertreten, wofür wir kämpfen In der Geschichte Europas gibt es keinen Moment, der aufregender, aber auch keinen, der beängstigender war als der Frühling des Jahres 1848. Scheinbar aus dem Nichts versammelten sich in unzähligen Städten von Palermo bis Paris und Venedig riesige Menschenmengen, manchmal in friedlicher, oft auch in gewalttätiger Absicht. Die politische Ordnung, die seit Napoleons Niederlage alles zusammengehalten hatte, brach in sich zusammen. Christopher Clarks spektakuläres neues Buch erweckt mit Schwung, Esprit und neuen Erkenntnissen diese außergewöhnliche Epoche zum Leben. Überall brachen sich neue politische Ideen, Glaubenssätze und Erwartungen Bahn. Es ging um die Rolle der Frau in der Gesellschaft, das Ende der Sklaverei, das Recht auf Arbeit, nationale Unabhängigkeit und die jüdische Emanzipation. Dies waren plötzlich zentrale Lebensthemen für unendlich viele Menschen - und es wurde hart um sie gekämpft. Die Ideen von 1848 verbreiteten sich um die ganze Welt und veränderten die Verhältnisse zum Bessern, zuweilen aber auch zum viel Schlechteren. Und aus den Trümmern erhob sich ein neues und ganz anderes Europa. Ausstattung: mit 42 s/w-Abbildungen und 5 Karten

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Mein Mann, der Alzheimer, die Konventionen und ich - Ein SPIEGEL-Buch

Vom Umgang mit einem unheilbar Kranken in der Familie und den Erwartungen von außen, die das Leid noch schlimmer machen Fünf Jahre hat Katrin Seyfert ihren Mann durch seine Alzheimer-Erkrankung begleitet. Anfang 50 war er, als er die Diagnose bekam, Arzt und Vater von fünf Kindern. Sie hat den Familienalltag organisiert, die Finanzen, den Pflegedienst. Schließlich die Beerdigung. Schonungslos offen und brutal ehrlich erzählt sie davon, wie es ist, wenn der Partner allmählich seine Sprache und damit seine Identität verliert. Wie sie mit der Rolle hadert, die ihr erst als pflegende Ehefrau, dann als Witwe zugeschrieben wird. Und wie sie ihren eigenen Weg findet, sich mit der Lücke, die ihr Mann hinterlassen hat, zu arrangieren. Das Leben schlug zu, mit ihren Texten schlägt sie zurück: gegen die Konventionen, gegen die Tabus, gegen die Selbstverleugnung.

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Roman | »Unterhaltsam und bewegend – ein tolles Buch.« NDR Kultur Ein außergewöhnlicher Familienroman, der einen Bogen von der Nachkriegszeit bis zur Wende spannt Eine berührende Mutter-Tochter-Geschichte, die von der Last jahrzehntelangen Schweigens erzählt und von dem Mut, es zu brechen 350.000 Gesamtauflage Emotional, warmherzig, tiefgründig – der SPIEGEL-Bestseller jetzt im Taschenbuch

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Roman | »Unterhaltsam und bewegend – ein tolles Buch.« NDR Kultur Bislang über 200.000 verkaufte Exemplare (alle Ausgaben) von ›Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid‹ Alena Schröder spannt den Bogen von der Nachkriegszeit bis zur Wende - und fasst im Persönlichen das Allgemeine, erzählt eine ganze Zeit mit ihren Umbrüchen und Neuanfängen. Der neue große Roman von Alena Schröder, erzählt auf zwei Zeitebenen, in den 1960er Jahren und 1989.

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Roman | »Ein aufwühlender und spannender Roman. Mit großer Sympathie für die Frauenfiguren.« Elke Heidenreich Über die begrenzten Möglichkeiten der weiblichen Autonomie in einem patriarchalen System: was Frauen überall immer noch davon abhält, ihre Partner zu verlassen Schnörkellose Prosa, psychologisches Feingefühl, großartige Beobachtungsgabe – das beeindruckende Debüt eines vielversprechenden irischen Autors »Murrin beschreibt eindringlich, wie weibliche Freiheit, Individualität und Selbstverwirklichung aufgrund von Religion, gesellschaftlichen Erwartungen und Kleinstadtgerede eingeschränkt werden.« The New Yorker Shortlist "Newcomer of the Year" der Irish Book Awards

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Ist das wirklich ein Löwe? Hier haben so einige Tiere ihren Überraschungsauftritt! Interaktives Bilderbuch, das überaus gekonnt mit Erwartungen spielt Angst vor Löwen und wilden Tieren? Nach diesem Buch sicher nicht mehr! Der Humor von Text und Bild wird alle Altersklassen zum Lachen bringen!

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Psychothriller

Nach “Die Psychologin” - der neue Thriller der norwegischen Bestsellerautorin Ist es schlimmer, seinen Mann oder die Polizei anzulügen? Rikke täuscht sie beide. Als ihr Nachbar Jørgen im Obergeschoss tot aufgefunden wird, werden die Bewohner des Hauses von der Polizei verhört. Wie kann Rikke vor Åsmund zugeben, dass Jørgen und sie eine Affäre hatten? Und wie lange kann sie die Affäre vor ihren Nachbarn, ihrem Mann und ihrer Tochter im Teenageralter verheimlichen, während die Ermittlungen in der Nachbarschaft näher rücken? Rikke weiß, dass ihr die Polizei bald zuvorkommen wird. Also trifft sie eine Entscheidung. Eine letzte Gnadenfrist, dann wird sie Åsmund die Affäre beichten. Doch dann wird Rikke von einer erschreckenden Offenbarung getroffen. Jørgen kann nur von jemandem getötet worden sein, der in ihrem kleinen Apartmenthaus lebt.

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Roman

Der Debütroman von Lion Christ: Über einen jungen Mann, „der so lange fortläuft, bis er bei sich selbst ankommt – ein berührendes, radikal ehrliches Buch.“ Jenny Erpenbeck München, 1983. Flori kommt vom Land und sucht das pralle Leben, Glanz und Gloria, einen Mann, der ihn mindestens ewig liebt. Er ist ein unverbesserlicher Glückssucher und Taugenichts, ein Sauhund und Optimist. Im München von Franz Josef Strauß und Freddie Mercury, von erstickendem Biedersinn und wildem Hedonismus, ist jeder eigene Schritt eine kleine Befreiung. Flori rennt vor seinen Eltern davon, vor seiner ersten großen Liebe, vor jedem mit Erwartungen an ihn. Er wirft sich in die Clubs und Klappen, die heimlich zweckentfremdeten Ehebetten und Berührungen in aller Öffentlichkeit. Mit „Sauhund“ setzt Lion Christ Flori und allen vergessenen Liebenden des ersten AIDS-Jahrzehnts ein rauschhaftes Denkmal.

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Roman

Eine abgründige Geschichte von Abhängigkeit und Macht, von Manipulation und Grenzüberschreitung. Nach „The Girls“ der neue Roman von Emma Cline Der Sommer in den Hamptons neigt sich zum Ende, und Alex ist nicht mehr willkommen. Denn egal, wie nahe sie der Welt der Reichen und Schönen gekommen ist: Sie ist immer nur zu Gast – und keine Einladung gilt für immer. Ein Fehltritt bei einem Dinner, und schon setzt Simon, der ältere Mann, dem Alex Gesellschaft geleistet hat, sie vor die Tür. Und so geistert sie durch Gärten und über Dünen, während die Sonne vom Himmel brennt. Darin geübt, sich den Wünschen und Erwartungen anderer anzupassen, lässt Alex sich von einer Zufallsbekanntschaft zur nächsten driften und hinterlässt dabei eine Spur der Zerstörung, die nur ein Ziel kennt: Simons Gartenparty am Ende der Woche. Nach dem gefeierten Debüt „The Girls" der langersehnte neue Roman von Emma Cline.

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Roman

»Carolin Würfel erzählt mit Wut und Verve von uns: Frauen, Müttern, Töchtern. Von unserem Hunger nach Freiheit und unserer Sehnsucht nach Geborgenheit, unserer Angst und unserem Mut.« Annabelle Hirsch Eine Frau bucht ein Ticket, setzt sich eine Frist. Im Sommer ist Schluss, schreibt sie in ihr Tagebuch. In der neuen Stadt am Meer, unter gleißender Sonne, will sie den Erwartungen entkommen, nach denen sie ihr Leben zu lange ausgerichtet hat. Sie will keine Kinder, sie will Sex, will kompromisslose Freiheit. Aber kann sie die alten Muster einfach abstreifen? Was weiß sie von den widerständigen, duldenden, hadernden Frauen ihrer Familie, deren Leben sich ihrem eingeschrieben haben, von Anna und Rosa, Ella und Viola, von ihrer Mutter Romy? Carolin Würfel verknüpft den schnellen Puls der Gegenwart mit der Geschichte dreier Generationen Frauen, bis die Muster weiblichen Lebens hervortreten, die der Hauptfigur im Nacken sitzen. Ein vielschichtiger Roman über die Frage, ob wir wirklich frei sein können.

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Aus dem Schatten meines Vaters zu mir selbst – Erinnerungen

»Wie heißt es so schön? Der Mensch plant und Gott lacht. Oder er schenkt dir eine unkonventionelle, berühmte Familie und ganz zufällig eine Hit-Single, obwohl du nicht einmal Musikerin bist. Oder er tritt dir psychologisch, emotional, beruflich und juristisch so lange in den Hintern, bis du wieder unter den liebenden Lebenden landest, oder wie auch immer man das ausdrücken mag. Aber zu alldem werde ich noch kommen …« Für Moon Unit Zappa war die Aufarbeitung eines so traumatisierenden Lebens, das von den Launen des kreativen Genies, dem Kult der Popkultur, dem Kalkül der Berühmtheit und von zerbrechender Liebe geprägt war, sehr oft aufreibend und verletzend, mitunter erhellend. Wenn Moon Unit Zappa vom über das Aufwachsen im überlebensgroßen Schatten von Frank Zappa erzählt, entführt sie die Leser*innen in eine mythische Zeit: in die sexuell freie, wilde Welt des Topanga Canyon, dem Hippie-Himmel Kaliforniens der 1970er Jahre. Doch sie erzählt auch von sich selbst als junger Frau, die es schafft aus dem Schatten und dieser Vergangenheit herauszutreten und davon zu zehren, statt davon verzehrt zu werden. Moon Unit findet für jeden Lebensabschnitt einen eigenen erzählerischen Stil, eine Musik, einen Ton – konstant bleibt eine junge verletzliche Frau, die versucht, mit den verwirrenden, sich ständig verändernden Ansprüchen ihrer Familie und an sich selbst zurechtzukommen. Moon ist es auch, die es schafft, all diese Widersprüche durch Anmut, Bescheidenheit und Akzeptanz ihrer Traumata aufzulösen. Es ist ihr tiefer Sinn für Humor und inneren Frieden, der sie ankert, mit dem sie immer wieder zu sich selbst zurückfinden kann, wenn sie verloren ist. »Earth to Moon« ist eine kreative, farbenfrohe und wunderbare Geschichte darüber, die Erwartungen an sich selbst abzustreifen und die eigene Vergangenheit anzunehmen. Ausstattung: mit Bildteil

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Little People, Big Dreams. Deutsche Ausgabe | Kinderbuch ab 4 Jahre

Der kleine Charles war eine Leseratte, Bücher verschlang er wie andere ein Stück Brot. Aber seine Familie war bettelarm, und so musste er mit zwölf die Schule verlassen und in der Fabrik arbeiten. Nun erfand er selbst Geschichten, sie handelten von Menschen, die das Beste aus ihrem Leben machten. So wie er, der – inzwischen Angestellter in einer Kanzlei – Fortsetzungsgeschichten für Zeitungen schrieb, die man ihm aus den Händen riss. Noch heute werden seine Geschichten landauf, landab gelesen. Allen voran die Weihnachtsgeschichte, aber auch die Geschichte von Oliver Twist, einem Waisenjungen, der auf der Straße lebte. War es ein bisschen auch seine eigene Geschichte? Little People, Big Dreams erzählt von den beeindruckenden Lebensgeschichten großer Menschen: Jede dieser Persönlichkeiten, ob Philosophin, Forscherin oder Sportler, hat Unvorstellbares erreicht. Dabei begann alles, als sie noch klein waren: mit großen Träumen.

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Was, wenn die falsche Person die richtige ist? | Scharfsinnige Enemies-to-lovers RomCom über Red Flags beim Dating und in Beziehungen | Mit Farbschnitt

+++Aufwendig gestaltete limitierte Erstauflage mit Farbschnitt, nur solange der Vorrat reicht+++ Die achtzehnjährige Poppy hatte noch nie eine richtige Beziehung. Bislang hat jeder Junge ihre hohen Erwartungen enttäuscht. Zu einem zweiten Date kommt es nie, denn Poppy hat noch bei jedem einen Fehler gefunden. Auch Cams Beziehungen halten nie lange, denn immer wenn es ernst werden könnte, ergreift der Achtzehnjährige die Flucht. Als Poppys Freunde sie auffordern, zwei Monate lang jemandem eine Chance zu geben, beschließt sie, es mit Cam, ihrem Crush aus dem Bus, zu versuchen. Auch Cam hat sich etwas vorgenommen: Er wird dieses Mal nicht derjenige sein, der Schluss macht. Schon beim ersten Date sehen beide Red Flags, bei denen sie normalerweise sofort davonlaufen würden. Doch so einfach will keiner von beiden aufgeben – und dann kommen auch noch die Gefühle dazwischen … Für alle, die an Liebe auf den zweiten Blick glauben.

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Roman | Ein Meisterwerk Schwarzen Erzählens

Die Schuld austreiben, das ist der Plan, als Horace in einer Frühlingsnacht in den Garten seines Großvaters hinaustritt. Ein Ritual soll Horace befreien. Von den Erwartungen, die seine Familie an ihn und seine Begabung stellt, von den rasenden Gedanken, vom Begehren, das ihn Mitte der Achtziger in dieser Schwarzen Baptistengemeinde im Süden alles kosten kann. Doch die Befreiung missglückt, und Horace, getrieben von den erlittenen Ungerechtigkeiten aus Hunderten von Jahren, irrt gefährlich durch die Nacht. Bis ein anderer Mann aus seiner Familie, am Glauben verzweifelt wie er, dem berechtigten Wahnsinn Einhalt gebieten will … Entdeckt von Toni Morrison, als sein Jünger mit James Baldwins Nachlass betraut, so stand Randall Kenan 1989 nach Erscheinen seines Romans an der Spitze der nachfolgenden Generation, einsam und zu früh. Mehr als dreißig Jahre mussten vergehen, damit Der Einfall der Geister international gefeiert werden kann, als ein Meisterwerk Schwarzen Erzählens, über die Gefahren der Erlösung, über Wünsche, die an Grenzen stoßen.

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Roman

Wahrhaftig und einfühlsam erkundet Deniz Ohde in ihrem gefeierten Debütroman die feinen Unterschiede in unserer Gesellschaft. Sie spürt den Sollbruchstellen im Leben ihrer Erzählerin nach, den Zuschreibungen und Erwartungen an sie als Arbeiterkind, der Kluft zwischen Bildungsversprechen und erfahrener Ungleichheit, der verinnerlichten Abwertung und dem Versuch, sich davon zu befreien. Industrieschnee markiert die Grenzen des Orts, eine feine Säure liegt in der Luft, und hinter der Werksbrücke rauschen die Fertigungshallen, wo der Vater tagein, tagaus Aluminiumbleche beizt. Hier ist die Erzählerin aufgewachsen, hierher kommt sie zurück, als ihre Kindheitsfreunde heiraten. Und während sie die alten Wege geht, erinnert sie sich: an den Vater und den erblindeten Großvater, die kaum sprachen, die keine Veränderungen wollten und nichts wegwerfen konnten, bis der Hausrat aus allen Schränken quoll. An die Mutter, deren Freiheitsdrang in der Enge einer westdeutschen Arbeiterwohnung erstickte, ehe sie in einem kurzen Aufbegehren die Koffer packte und die Tochter beim trinkenden Vater ließ. An den frühen Schulabbruch und die Anstrengung, im zweiten Anlauf Versäumtes nachzuholen, an die Scham und die Angst – zuerst davor, nicht zu bestehen, dann davor, als Aufsteigerin auf ihren Platz zurückverwiesen zu werden.

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Roman über Mütter und Töchter | Über die Erwartungen der Mütter, ihr toxisches Erbe und die Schönheit des Erwachsenwerdens Anna Brüggemanns Debüt Trennungsroman wurde mit dem Publikumspreis der lit.Cologne ausgezeichnet

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Roman

Wie beginnt man ein Leben am Ende der Geschichte? Drei Mädchen vom Stadtrand, Center Shock auf der Zunge, abgerissener Mercedesstern um den Hals. Das sechsspurige Adlergestell vor der Nase. Ostberliner Kindheit um 1990. Sie sind frei. Das wird jedenfalls behauptet. Freier als ihre Mütter, die sich verlieren in den Wirren des Umbruchs. Freier als ihre Großmütter, die noch immer verfolgt werden von den Gespenstern der Vergangenheit. Die drei Mädchen wollen ihr Leben selbst in die Hand nehmen. Doch als sie merken, dass auch die neue Freiheit Grenzen hat, kommt es zum Knall. Lenka, Chaline und die Erzählerin wachsen Tür an Tür auf, an der großen Berliner Ausfallstraße, dem Adlergestell. Beste Freunde, unzertrennlich, trotz oder wegen der völlig verschiedenen Milieus, aus denen sie kommen. Mit dem Schulanfang treten sie ein in das Chaos nach dem »Ende der Geschichte«. Das schmeckt so süß und prickelt so sauer wie die neuen Center Shocks. Doch die großen Erwartungen zerplatzen so schnell wie ihre Kaugummiblasen. Denn den Adler kümmert ihre Existenz wenig und ein Gestell gibt keinen Halt. 35 Jahre danach beginnt die Erzählerin eine Spurensuche. Warum haben sie sich verloren? Was hat ihre Vergangenheit, die ihrer Mütter und Großmütter, mit den Verwerfungen von heute zu tun? Und hatten sie überhaupt eine Chance? Ein furioser Nachwenderoman, der mitten in unsere Gegenwart führt. »Laura Laabs schildert eine Gegenwart, die Anfang der 90er Jahre gerade in die Zukunft abrutscht. Und die Vergangenheit sitzt auch noch mit an der Kaffeetafel und trinkt Eierlikör. Ein Buch, das souverän durch die Zeiten spaziert.« Jenny Erpenbeck

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Es gibt zwei Arten, auf das Heranrollen einer Lawine zu reagieren: Die einen erstarren, die anderen ergreifen die Flucht. Umgeben von schlecht laufenden Berghotels und ordentlich bepflanzten Vorgärten wachsen die Halbgeschwister Nora und Leo in einem bayerischen Dorf auf. An den zu guten Tagen löst Nora der Mutter Schmerztabletten in Wellnesswasser mit Pfirsichgeschmack auf, wischt Wimperntusche aus ihrem Gesicht. Leo zertrümmert Fenster und Erwartungen, dealt auf dem Schulhof. Als ihr Elternhaus in Flammen aufgeht, verschwindet Leo spurlos. Zehn Jahre später steht Nora in Berlin als junge Geologin kurz vor ihrem Durchbruch. Sie weiß nicht, dass Leo sich nahe Moskau eine prekäre Existenz aufgebaut hat: Mit den europäischen Sanktionen nach der Krim-Annexion und der Zuspitzung im Donbass floriert der Schwarzmarkt, Leo treibt per Anhalter durchs Land und schmuggelt westliche Waren. Während seine Schwester versucht, alles unter Kontrolle zu behalten, hat Leo alle Bindungen gekappt, lebt ein freies, schutzloses Leben. Doch beide eint ein besonderes Talent: die Vorahnung von Katastrophen, ihr »Lawinengespür«. Und so nehmen beide das beginnende Beben wahr – ein Unheil naht. Paula Schweers erzählt die Geschichte zweier Halbgeschwister, deren Sinne das Leben zu früh geschärft hat. Ein Debüt von souveräner Kraft und mitreißender Erzähllust.

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Roman

Hier kommt der Chat mit den Frauen, die aus der Bibel gestrichen wurden Klara hat die Schnauze voll. Ihre Arbeit als Redakteurin eines sogenannten Frauenmagazins, der allgegenwärtige Sexismus des Chefredakteurs, die Erwartungen ihres Boyfriends und die miserable Situation von Frauen überall auf der Welt bringen sie an den Rand eines feministischen Burn-Outs. Als sie den Auftrag bekommt, eine Story über eine motorradfahrende Pastorin zu schreiben, führt die Recherche sie zu biblischen Frauenfiguren, von denen sie noch nie gehört hat. Wie sehr es doch mit den herrschenden Geschlechterverhältnissen zu tun hat, wie Geschichten von Frauen erzählt und überliefert werden! Während Klara die Story aufschreibt, melden sich immer mehr unbekannte Nummern auf ihrem Smartphone, die sie zu einer Gruppe namens »Bible Bad Ass« einladen. Sie nennen sich Magdalena, Maria, Ruth, Lilith, … – was, zur Hölle, ist hier los? Bible Bad Ass ist eine Abrechnung mit den Lügen der Kirchenväter und der Anfang einer Vertöchterung. Ein hartes, smartes und durch und durch popkulturelles Debüt. Erste Auflage in Sonderausstaung mit Motivfarbschnitt Feministische Ikonen aus biblischen Zeiten melden sich per Chat zu Wort.

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Roman

Ein Roman über Liebe, Trauer, Schuld – und über Opferbereitschaft für einen eitlen Kater Nola Nimmerl hat die Tendenz zu verschwinden. Ihre Umrisse sind verschwommen, innen wie außen. Sie lebt ein Leben, das andere für sie erdacht haben, beschäftigt sich am liebsten mit den Problemen anderer, erfüllt alle an sie gerichteten Erwartungen – und ist Psychotherapeutin. Im Gespräch mit ihren Patient*innen ist oft nicht klar, wer hier eigentlich wen therapiert. Denn sobald Nolas Gefühle überhandnehmen, verliert sie die Kontrolle über ihr Bewusstsein und sieht sich als Phönix in die Lüfte steigen. Als ihre Schwester stirbt, nimmt die Unschärfe dramatisch zu und Nola steht vor der Wahl: ganz verschwinden oder sichtbar werden. Ein unkonventionelles Debüt, das mit sanftem Humor Einblick gibt in die Gedankenwelt einer Frau, die ständig übersehen wird. Vor allem von sich selbst.

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Den Krisen der Welt mutig begegnen

Dieses Buch wird klimafreundlich hergestellt und bleibt plastikfrei unverpackt. 'Könnte besser sein': Das trifft mittlerweile auf so ziemlich alles zu, was in der Welt passiert. Egal, ob es die Ergebnisse von Wahlumfragen sind, die Wahlen selbst oder die neuesten Klimareporte - sicher ist nur, dass alles irgendwie unsicher geworden ist. Also im Grunde eh schon gelaufen? Eben nicht: Jetzt ist es erst recht wichtig, ins Handeln zu kommen. Denn um gehört zu werden, müssen wir laut sein. (Gemeinsamer) Protest kann dabei helfen, dass wir uns stark fühlen und weniger allein - und das lässt uns weitermachen. Wir brauchen Handlungsansätze - nicht noch eine Problemanalyse Fakt ist: Die Sorge um Klima, Rechtsruck in der Gesellschaft etc. ist mehr als berechtigt. Aber wenn wir uns nur darauf konzentrieren, entsteht schnell der Eindruck, wir müssten alle Probleme im Alleingang lösen. Genauso wichtig wie das Problembewusstsein ist deshalb auch das Vertrauen, dass sich eben doch etwas bewegen kann. Sara Fromm rückt statt der vielen globalen Krisen selbst vor allem Möglichkeiten zur Krisenbewältigung in den Fokus: Wie können wir zivilen Ungehorsam ausüben, uns vernetzen, unsere eigene Rolle finden und dabei solidarisch sein? Und: Was können wir von sozialen Bewegungen aus der Vergangenheit lernen? Beispiele für organisierten Protest, der aktiv eine positive Veränderung vorangetrieben hat, gibt es schließlich viele, darunter die US-Bürgerrechtsbewegung, die Suffragetten oder auch Ni una menos und die ProChoice-Bewegung in Argentinien. Mut zur Zuversicht - und zu realen Utopien Dinge ändern sich immer. Damit sie sicher aber zum Guten ändern, müssen wir mutig genug sein, uns eine ganz andere Realität vorzustellen. Gleichzeitig beleuchtet Sara Fromm aber auch die Tatsache, dass Veränderung Energie kostet, und geht auf die Frage ein, wie wir brennen können, ohne auszubrennen: Welche individuellen und kollektiven Strategien gibt es, um dran- und gleichzeitig bei sich selbst zu bleiben? Was sind mögliche Stolperfallen, von mangelnder Fehlerfreundlichkeit bis hin zu technischen Hürden? Ausgestattet mit diesem Wissen können wir Resilienz sowie realistische Erwartungen entwickeln, selbstreflektiert handeln und sind spätestens nach der letzten Seite bereit, es anzupacken - auf genau die Art, die für uns möglich ist. - Raus aus der Schockstarre: Was, wenn wir uns angesichts der vielen Krisen weltweit nicht zurückzieh

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Über die vielen Dimensionen des Stillens, ständige Bewertung und echte Selbstbestimmung

The Boobie Trap Über die vielen Dimensionen des Stillens Das Thema Stillen begegnet spätestens in der Schwangerschaft allen Frauen und Personen, die ein Kind gebären können. Sie spüren den Druck, stillen zu müssen, noch bevor das Baby das erste Mal an den Brustwarzen saugen soll. Sie sind nach der Geburt allein mit dem Schmerz, wenn die Nippel wund oder die Milchproduktion zu niedrig sind, werden beschimpft, wenn sie „zu lange" stillen oder dem Baby das Fläschchen geben, werden sexualisiert, weil sie in der Öffentlichkeit stillen. Dabei führt diese gesellschaftliche Erwartungshaltung dazu, dass gebärende Personen häufig nicht einmal bewusst entscheiden, ob sie überhaupt stillen wollen – geschweige denn wie. Und überhaupt stellt sich die Frage: Ist Stillen wirklich immer intuitiv? Und gibt es sogar gute Gründe, nicht zu stillen? Emotional aufgeladen, kontrovers diskutiert Ein individueller Stillweg, der gesellschaftspolitische Ebenen wie gleichberechtigte Elternschaft und körperliche Selbstbestimmung einschließt, muss möglich sein. Dafür braucht es Wissen, Sichtbarkeit und das Erkennen, dass Stillen nicht nur Gebärende etwas angeht. Das erste feministische Sachbuch rund ums Stillen – über Tabus, Dauerbewertung und den Weg zur Individualität Britta Fuchs setzt sich kritisch mit dem Thema Stillen auseinander, bringt dabei neben eigenen Erfahrungen auch wissenschaftliche Daten und historische Entwicklungen und Erkenntnisse ein, beleuchtet die vielen Dimensionen, die darauf einwirken. Dieses Sachbuch ist ein Gegenentwurf zu Brust vs. Flasche: Es soll informieren, Veränderungen anstoßen, enttabuisieren.

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Wer rettet Skogland vor den Unterdrückern? Eigentlich ist alles perfekt: Das Königreich Skogland hat eine demokratische Regierung und Prinzessin Jarven besucht ein nobles Internat. Doch offenbar beobachtet eine Gruppe die Veränderungen mit Argwohn. Bald gibt es wieder Anschläge im Land. Es kommt zu Versorgungsengpässen und die Bevölkerung wird immer unzufriedener. Jarven, die mit den Erwartungen an sie als Prinzessin überfordert ist, wird zur Zielscheibe des öffentlichen Spotts. Als sie vermutet, dass ihre heimliche Liebe Joas mit ihrer größten Widersacherin Ylva anbandelt, läuft sie weg. Ihr plötzliches Verschwinden kommt den Putschisten gerade recht: Sie entführen Jarven, die schon bald in Lebensgefahr schwebt ... Verrat in Skogland: Jarven in den Händen der Putschisten Spannung bis zur letzten Seite: Band 2 der fesselnden Jugendbuch-Reihe von Kirsten Boie für Kinder ab 12 Jahren. Brandaktuell: Der packende Fantasy-Thriller greift brisante Themen wie Krieg, Flucht und den Kampf um die Demokratie meisterhaft auf. Starke Hauptfigur: Prinzessin Jarven ist eine vielschichtige Heldin wider Willen, deren persönlicher Kampf und Mut inspirieren. Überarbeitete Neuausgabe: Band 2 der erfolgreichen Jugendbuch-Reihe „Skogland“ von Bestseller-Autorin Kirsten Boie ist jetzt als hochwertige Klappenbroschur-Ausgabe erhältlich.

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Raus aus der Mental-Load-Falle, rein in eine faire Partnerschaft

Frauen regeln den gemeinsamen Haushalt, Männer helfen ihnen dabei. Sie vereinbart Kinder und Job, er macht Karriere – das ist leider immer noch Realität in den meisten Familien. Mary Catherine Starr illustriert abwechslungsreich und originell die Herausforderungen eines Paares, das zusammenfindet und dann -zieht, das erst ein und dann ein weiteres Kind bekommt. Ein Liebespaar, das droht unterzugehen im Alltagschaos und in gesellschaftlichen und eigenen Erwartungen, die an Mann und Frau, Vater und Mutter gestellt werden. Eine Beziehung, die als Happy End doch einen exemplarischen Weg in eine gleichberechtigte Zukunft findet, ohne totale Harmonie zu versprechen. Dieses Buch bietet einen ehrlichen, realistischen, lustigen und auch ermutigenden Blick auf Partner- sowie Elternschaft, Rollenzuweisungen, Care-Arbeit und Mental Load – die relevanten Themen für Frau und Mann.

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Mein Leben zwischen Sexismus und Autismus. | Zwischen Neurodiversität und gesellschaftlichen Erwartungen: Ein schonungsloser Blick auf Autismus

Schon als Teenager wusste Fern Brady, dass sie anders war. Als sie zufällig über Autismus las, wusste sie instinktiv, warum. Hier war die Erklärung für ihre Wahrnehmungsstörungen, ihre Meltdowns, ihre Unfähigkeit, soziale Signale zu deuten. Doch erst mit 34 folgte endlich die befreiende Diagnose. In dieser schonungslos ehrlichen Autobiografie erzählt sie ohne Rücksicht und mit dem ihr eigenen Witz von Neurodiversität zwischen Sexismus und Ableismus und ihrem offenen Umgang damit. »Geistreich, trocken und scharfsichtig - ein notwendiges Korrektiv in einer Welt, in der autistische Frauen entweder als ruhig und gefügig abgestempelt oder gänzlich ignoriert werden.« Devon Price, Unmasking Autism

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Der Tod ihres exzentrischen Großvaters bringt Chris’ Leben ordentlich durcheinander. Um Abschied zu nehmen, kehrt sie in die Kleinstadt zurück, in der sie aufgewachsen ist, aus der sie jedoch vor über sechs Jahren Hals über Kopf geflohen ist. Sie schlittert wieder in das Leben von damals, mit Doro, Rafa und Antonia, die vor sieben Jahren entschieden haben, als Wahlfamilie gemeinsam ein Kind großzuziehen. Zusammen mit Chris, eigentlich. Stück für Stück realisiert sie, wieso sie damals vor der Verantwortung weggelaufen ist und was das alles mit ihrem Großvater zu tun hatte. Ihr wird bewusst, was für einen Einfluss ihr Großvater auf sie gehabt hat, der Mann, der sich sofort auf jeden vermeintlichen Fehler gestürzt hat. Es waren seine Augen, die immer über sie gewacht haben und ihren Blick gelenkt haben. Ela Meyer erzählt die Geschichte von alten Freund*innen, von einer Rückkehr und vom Aufwühlen tiefsitzender Emotionen einfühlsam, authentisch und mit genau der richtigen Prise Humor. Dabei widmet die Autorin sich unter anderem wichtigen Themen wie gesellschaftliche Erwartungen an Frauen, Kinderwunsch und gewollte Kinderlosigkeit, unterschiedliche Familienmodelle und Feminismus.

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Aufbruchstimmung | €32,00
Die Universität Bremen und das Projekt Hochschulreform

Das umstrittenste Kind der deutschen Hochschulreform: Ein frischer Blick auf Gründung, Geschichte und Zukunft der Universität Bremen. Gegründet auf dem Höhepunkt der Hochschulreformbewegung Anfang der 1970er Jahre war die Universität Bremen schon bald als »Rote Kaderschmiede« und Revoluzzer-Uni verschrien. Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes erzählen die Geschichte der Universitätsgründung neu: im Kontext der 68er Bewegung, des Kalten Krieges und der Hochschulexpansion. Sie zeigen die Aufbruchstimmung der ersten Jahre und verfolgen den langen Weg der einstigen Skandaluniversität in die Normalität der deutschen Hochschullandschaft. Das »Bremer Modell« mit seinem Konzept der drittelparitätischen Mitbestimmung, seiner interdisziplinären Orientierung und seinem Praxisbezug verstand sich als Gegenentwurf zur überkommenen deutschen Universität mit ihrer Professorenallmacht. Wie lebte, lehrte und lernte es sich im neuen Betonbau mit Großraumbüro, im Spannungsverhältnis von großen Erwartungen und wissenschaftlichem Alltag mit seinem Leistungsdruck und seinen Finanzierungszwängen? Welche reformerischen Ideale hatten Bestand – und wo liegen die neuen Herausforderungen, denen sich die Universität heute angesichts von Digitalisierung und internationalem Wettbewerb, von Nachhaltigkeitsimperativen und Identitätspolitik zu stellen hat?

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Roman

Drei Frauen und ein Haus, in dem sie aufeinandertreffen - und entscheiden müssen, was sie retten wollen: ihre Überzeugungen oder die Beziehungen zu den Menschen, die sie lieben. Als Tess mit ihrer Freundin Moyra in eine schöne Altbauwohnung im Leipziger Zentrum zieht, gehen für sie gleich mehrere Träume in Erfüllung. Ihre Beziehung hat endlich ein Zuhause und mit der Unterstützung von Moyras Eltern kann sie sogar ihre eigene Schneiderei eröffnen: und zwar im Erdgeschoss des Hauses, wo Rolf, der Mann ihrer Nachbarin Heike, einen Getränkeladen betrieben hatte, bis dieser der Konkurrenz durch die Lieferservices und der steigenden Ladenmiete zum Opfer fiel. Seit über dreißig Jahren lebt das ältere Paar im obersten Stock des Hauses. Als ihm nun auch die Wohnung gekündigt wird, bieten die jungen Frauen Hilfe an. Aber je mehr Heike und Rolf auf »das kaputte System« und »die korrupten Eliten« schimpfen und allerorten Verschwörungen wittern, desto entschlossener geht Moyra auf Distanz. Tess dagegen gerät in arge Solidaritätskonflikte, und schließlich sind alle gezwungen, zu entscheiden, was sie retten wollen: ihre eigenen Überzeugungen oder die Beziehungen zu den Menschen, die sie lieben. In seinem neuen Roman erzählt Anselm Oelze nicht nur die Geschichte eines Hauses und dreier Frauen. Einfühlsam und lebensnah befasst er sich auch mit den Spaltungen in der Gesellschaft und fragt danach, wie Zusammenleben wider alle Erwartungen gelingen kann.

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