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Tagebücher. Über Verbot, Ausbürgerung und Mauerfall - Ein historisches und literarisches Ereignis

Eine persönliche Chronik des politischen Lebens im geteilten Deutschland

Der Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk ediert erstmals Auszüge aus dem Tagebuchwerk von Wolf Biermann. In »Ihr löscht das Feuer mit Benzin« finden sich bewegende Einblicke in das Leben und Denken eines Mannes, der wie kein Zweiter in der Diktatur für die individuelle Freiheit kämpfte. Beim Beobachten analysiert Biermann sich selbst genauso schonungslos wie die politische Landschaft, ab 1976 auch Westdeutschlands.

Er portraitiert seine Zeitgenossen, von Politikern wie Walter Ulbricht, Willy Brandt und Helmut Kohl bis zu Weggefährten wie Robert Havemann, Ernst Bloch, Joan Baez, Alan Ginsberg, Rudi Dutschke, Manfred Krug, Christa Wolf oder Manès Sperber.

Zwei Bildteile mit Faksimiles illustrieren den Charakter der Tagebücher, die Aufzeichnungen zum persönlichen Leben, Arbeitsentwürfe, Zeichnungen, Fotos, Briefe und kommentierte Einklebungen versammeln.

Unbekannte Einblicke in das Leben Wolf Biermanns – und ein Sittenroman des politischen Lebens im geteilten Deutschland.

»In der Geschichte der deutschen Literatur mangelt es nicht an Autoren, die verbannt und vertrieben wurden, die man in Gefängnissen und Konzentrationslagern mißhandelt und gepeinigt hat. Doch einen, der nicht singen und nicht publizieren durfte und der dennoch gehört und gelesen wurde, einen, der den Widerstand gegen den Terror symbolisierte, der den Nonkonformismus geradezu verkörperte und dies elf Jahre lang, einen solchen Deutschen kannte man vor ihm nicht, vor ihm, Wolf Biermann.«

MARCEL REICH-RANICKI

Ausstattung: farbiger Bildteil

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Tagebücher 1996 – 1997

Der sensationelle Lebensroman des unvergessenen Stars. Als Manfred Krug 1996 anfing, ein Tagebuch zu führen, konnte er nicht ahnen, wie dramatisch die folgenden Jahre für ihn werden würden. Er droht aus seinen Rollen als Ehemann, Schauspieler und Freund zu stürzen. Seine Bekenntnisse sind existentiell und spannend wie ein Krimi. Mit fast 60 ist Manfred Krug noch einmal Vater einer unehelichen Tochter geworden. Seine Frau Ottilie ahnt, dass es eine Geliebte gibt, aber niemand weiß von dem Kind, zu dem Krug eine innige Beziehung entwickelt. Zur selben Zeit verschlechtert sich die Gesundheit seines Lebensfreundes Jurek Becker. Ein Lichtblick dagegen ist die Veröffentlichung von »Abgehauen«, dem legendären Buch über seine Ausreise aus der DDR 1977, deren populärster Künstler Krug war. Im März 1997 stirbt Jurek Becker, und drei Monate später erleidet Manfred Krug einen schweren Schlaganfall. Am Krankenbett begegnen sich Ehefrau und Geliebte samt Tochter. Was dann geschah, trägt Manfred Krug ein halbes Jahr später minutiös in seinem Tagebuch nach. Dessen Veröffentlichung stellt nichts weniger als eine Sensation dar, weitere Bände sind in Planung.

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Tagebücher 1998 – 1999

Die Fortsetzung des Sensationserfolgs 1998 und 1999 sind Jahre des Neuanfangs. Manfred Krug kündigt den Rückzug von Tatort-Kommissar Stoever an. Er distanziert sich von der Mutter seiner kleinen Tochter. Sein Vater stirbt, er wird Waise. In intensiven Träumen begegnet er seinem toten Freund Jurek Becker und seinen eigenen Ängsten. Auf dem Balkan tobt Krieg, und in Russland übergibt Jelzin die Macht an ein »schmales Jüngelchen« namens Wladimir Putin. Im zweiten Band seines grandiosen Tagebuchwerks schildert der große Schauspieler, Sänger und Autor zwei ereignisreiche Jahre. Wir begegnen einem Mann im Zenit seiner Coolness und Gedankenschärfe, der zunehmend Abschied nehmen muss. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Krista Maria Schädlich. Auch als Audiobuch erhältlich, gelesen von Daniel Krug.

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Gedichte 2006-2026

Neue Gedichte - zum 90. Geburtstag Wolf Biermanns und zum 50. Jahrestag seiner Ausbürgerung

Seit seinem wunderbaren Überleben im Inferno der Bombennächte 1943, in denen, wie er schrieb, seine Lebensuhr festschmolz und er für immer sechseinhalb Jahre blieb, sieht Wolf Biermann immer auch mit einem Kinderauge auf das Leben. Dieser Kinderblick ist das hellwache Staunen im Blick des alten Dichters. Zu seinem 90. Geburtstag veröffentlicht Wolf Biermann nun einen neuen Gedicht-Band: Mit uralten Kinderaugen. Denn inzwischen sagt Wolf Biermann über sich selbst auch: Ich bin kein alter Mann mehr! Ich bin schon ein blutjunger Greis!

Wolf Biermann – Ikone der deutsch-deutschen Geschichte und unbestechlicher Zeitzeuge über Jahrzehnte und Ländergrenzen hinweg – ist zuallererst eines: ein großer deutscher Dichter. Das zeigt dieser Band, in dem sich sein lyrisches Schaffen aus den letzten zwanzig Jahren findet. Unveröffentlichte Gedichte, Bilanzen und Balladen, geschrieben zwischen 2006 und 2026 – zart und furios, unverdrossen heiter und sympathisch bissig, lebenstrunken und hochpoetisch.

Biermann schreibt in provokanter und wohltemperierter Neugier auf eine sich immer wieder in neue Weltuntergänge verstrickende Welt. Mit ungebrochener Liebesfreude und Widerspruchslust. Und trotz aller Traurigkeiten fallen seine Verse nicht in eine bequeme Verzweiflung. Lieber dichtet Biermann mit selbstironischer Tapferkeit im Kampf auch mit den Altersgebrechen. Staunend und hellwach, mit uralten Kinderaugen, registriert, reflektiert, verdichtet und besingt Wolf Biermann unsere verrückten Eskapaden der Barbarei, denn er ist «wunderbar lebengeblieben» in den – hoffentlich - letzten zwei deutschen Diktaturen.

«Paar Wahrheiten hab ich zusammengereimt / Gespottet, geküsst, gejammert, geflucht / Gespuckt und gekotzt, doch niemals geschleimt / Dich hab ich gefunden, mich hab ich gesucht. / Ich staunte die Welt an, seit eh und je / - mit Kinderaugen, uralten.»

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Wie die Literatur der DDR verschwand

Warum so viele ostdeutsche Schriftsteller aus dem kollektiven Gedächtnis verschwunden sind

Als die DDR unterging, kam es fast über Nacht zur Demontage der gesamten ostdeutschen Literatur. Millionen Bücher wurden vernichtet, Verlage und Betriebe für wenige D-Mark veräußert, Bibliotheken geschlossen. Die Bewertung des schriftstellerischen Schaffens erfolgte nicht nach ästhetischen Maßstäben, sondern nach ideologischen. Autorinnen und Autoren wurden pauschal als »staatsnah« oder »-fern« eingeteilt und aus dem kollektiven Gedächtnis verbannt. Das hatte traumatische Folgen, nicht nur für die Diffamierten.

Carsten Gansel zeigt exemplarisch, warum der Westen im Osten bis heute als dominant und übergriffig empfunden wird. Er wirbt für einen anderen Blick auf die DDR-Literatur und die Ostdeutschen, inklusive einer Rehabilitierung.

Von Christa und Gerhard Wolf bis Uwe Johnson, von Werner Bräunig bis Gerti Tetzner, von Brigitte Reimann bis Fritz Rudolf Fries, von Irmtraud Morgner bis Ulrich Plenzdorf, von Volker Braun bis Jenny Erpenbeck.



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Zwei illustrierte Tagebücher aus Kiew und St. Petersburg

Einzigartiger visueller Journalismus: die Alltagserfahrungen einer ukrainischen Journalistin und eines russischen Künstlers im Ukrainekrieg - gegenübergestellt und farbig illustriert von Nora Krug, der preisgekrönten Autorin von »Heimat« Eine ukrainische Journalistin und ein russischer Künstler, ein Jahr lang begleitet von einer deutsch-amerikanischen Illustratorin. Zwei Leben im Krieg, zwei Tagebücher über 52 Wochen, ein Buch voller Hoffnung auf Frieden. Wenige Tage nach der russischen Invasion der Ukraine hat Nora Krug Kontakt aufgenommen zu zwei Menschen in Kiew und Sankt Petersburg, die ihr in wöchentlichen Gesprächen berichten, was der Krieg für sie bedeutet. Wie sie mit ihren Kindern darüber sprechen, mit Freunden und Fremden, ob sie arbeiten können und wie sie leben. Was es heißt, wenn die Heimat zerstört wird. Und wie es sich anfühlt, wenn sie einem genommen wird, weil die eigenen Überzeugungen nicht mit dem Krieg, den das Heimatland führt, vereinbar sind. Nora Krug hat 52 Wochen lang die Berichte gesammelt und illustriert. Auszüge aus den visuellen Tagebüchern wurden u.a. in Süddeutscher Zeitung und L.A. Times veröffentlicht. Dieses Buch umfasst das ganze erste Kriegsjahr. Das erste Jahr eines Krieges, von dem die Welt dachte, er würde keine sechs Tage dauern. Ausgezeichnet mit dem Overseas Press Club Award 2023. Die L.A.-Times-Serie war für den Pulitzer Preis nominiert. Ausstattung: durchgehend vierfarbig illustriert

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Geschichte einer unbequemen Beziehung

Geist und Macht in der Bundesrepublik - von Adenauer bis Olaf Scholz

Geist und Macht - das war schon immer ein spannungsgeladenes Verhältnis. Dass die Intellektuellen den Mächtigen nichts schenken, liegt ebenso in der Natur dieser Beziehung wie die Reserve der Politiker gegenüber selbstherrlichen Literaten, die alles besser wissen, ohne in der Verantwortung zu stehen. Peter-André Alt hat sich von Konrad Adenauer bis Olaf Scholz die Bundeskanzler und ihre Beziehung zum geistigen Leben der Republik genau angeschaut. Das Ergebnis ist ein höchst aufschlussreiches Buch über die politische Kultur der Bundesrepublik, prallvoll mit Geschichten von Heinrich Böll und Günter Grass, Wolf Biermann und Christa Wolf, Eva Menasse und Juli Zeh.

Regierungschefs und kritische Intelligenz eines Landes haben gemeinsam, dass sie sich Gedanken über die großen Streitthemen der Nation machen. Oft aber sind sie sich uneins - mal über die politischen Ziele, mal über die richtigen Wege dorthin. Wiederbewaffnung und Pressefreiheit, Ost-West-Antagonismus, Notstandsgesetze und Studentenrevolte, Entspannungspolitik, Terrorismus und Nachrüstung, Umweltbewegung und Wiedervereinigung, Migrationspolitik und Integrationsdebatte - über all diese Themen wurde in öffentlichen Debatten gestritten, in denen linke Intellektuelle oder rechtsstehende Gelegenheitsreaktionäre auf den offiziellen Kurs der Politik Einfluss nahmen oder es versuchten. Peter-André Alt hat zum ersten Mal zusammenhängend dieses Beziehungsgeflecht untersucht und für die Zeitgeschichte erschlossen.


Ähnliche Bücher wie »Die Kanzler und die Intellektuellen«
Die Designerin Christa Petroff-Bohne

Christa Petroff-Bohne ist die wohl einflussreichste deutsche Designerin der fünfziger und frühen sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts. Ihre Entwürfe sind legendär. Sie haben das Moderne, das Offene, das Haltbare und für den Gebrauch zutiefst Durchdachte ins Nachkriegsleben gebracht. Dinge für die Zukunft. Entworfen für eine Schönheit im Gebrauch. Sie sollten die Spießigkeit aus Restaurants, Mitropa-Waggons, Wohnungen und Arbeitsstätten vertreiben. Sie haben die Alltagskultur verändert. Das Buch »Schönheit der Form« fragt danach, wie eine hochbegabte junge Frau ihren Weg in eine von Männern dominierte Industrie und Hochschullehre findet, wer sie unterstützt und in welchen kulturellen Konstellationen sie agiert. Es zeigt ihr Bestehen auf Genauigkeit und ihre Disziplin in der Arbeit an der Form. In einem großzügigen Bildteil werden Verbindungen zwischen der Entwurfstätigkeit von Christa Petroff-Bohne und ihrer fachspezifischen Grundlehre sichtbar.

Ähnliche Bücher wie »Schönheit der Form«
Popmusik als Spiegel der Gesellschaft – Zeitgeschichte, Protestkultur und Popmusik

Was erzählt Pop über die deutsche Geschichte?

Popmusik reflektiert die Zeitgeschichte, prägt die Erinnerungskultur und übt Kritik. Marcus S. Kleiner schildert die Entwicklung der deutschsprachigen Popmusik seit 1945 und ihr Zusammenspiel mit Politik. Anhand politischer Ereignisse analysiert er Songs wie Franz Josef Degenhardts »Wölfe mitten im Mai« als Warnung vor dem Faschismus der 1960er Jahre, »Macht kaputt, was euch kaputt macht« von Ton Steine Scherben als Ausdruck der Utopien der 1970er oder Ebows »Punani Power« als Intervention für Geschlechtergerechtigkeit.

Mit Antilopen Gang, Akne Kid Joe, BAP, Blond, Wolf Biermann, Samy Deluxe, Fehlfarben, Fresh Familee, Fasia Jansen, Hans-A-Plast, Lin Jaldati, Cem Karaca, Kettcar, Muff Potter, Schrottgrenze, Slime, Tocotronic, Hannes Wader, ZSK und vielen mehr.

Mit zahlreichen Interviews und Playlists zum Mithören.

»Das Phänomen Popmusik an sich finde ich politisch. Weil es mit der Gesellschaft zu tun hat, weil Popmusik in der Gesellschaft funktioniert und dort sofort politische Fragen aufwirft.«
Thorsten Nagelschmidt (Muff Potter)



Ähnliche Bücher wie »Keine Macht für Niemand. Pop und Politik in Deutschland«
Dichter der Angst - Eine Biographie

Rainer Maria Rilke: 150. Geburtstag am 4. Dezember 2025 Rainer Maria Rilke gilt als einer der größten Dichter des 20. Jahrhunderts. Seine Kunst sei "Dinge machen aus Angst", schreibt er im Juli 1903 seiner ehemaligen Geliebten Lou Andreas-Salomé. Manfred Koch zeigt in seiner neuen, Leben und Werk gleichermaßen in den Blick nehmenden Biographie Rilke als hochsensibles Echolot und geschlechtlich fluidesten Dichter der heraufziehenden Moderne. So entsteht die mitreißende Erzählung eines radikalen Lebens, das ganz Kunst sein will und dadurch eine Wahrnehmungssensibilität entfaltet, die erschreckend nah in Berührung kommt mit den Abgründen in ihm selbst und in seiner Zeit. Rainer Maria Rilkes Lebensstationen sind immer auch Marksteine seines Werkes: Prag, Russland, Worpswede, Paris, München, Duino, Spanien, Schweiz. Manfred Kochs wunderbar geschriebene Biographie folgt diesen Stationen wie dem kreativen Kreuzweg eines körperlich wie seelisch bedrohten Mannes und verbindet Rilkes Lebenswanderung mit exemplarischen, verständlichen Interpretationen seines Werks. Der Dichter der "Duineser Elegien" erscheint als ein Mann, der wie kein zweiter zu schnorren versteht, Frauen und Mäzene in seinen Bann zieht und bis an den Rand des Erträglichen manieriert ist, der aber zugleich all dies wie sein eigenes Leben rigoros zur bloßen Folie macht für das, worauf es ihm ankommt: Dichtung für die Ewigkeit zu schaffen und aus Leben «wahre» Kunst werden zu lassen. Er hatte darin Erfolg, aber der Preis war hoch, für ihn selbst wie für all jene, die ihn umgaben. Rechtzeitig zum 150. Geburtstag liegt mit dieser einfühlsamen, auf einer jahrzehntelangen Auseinandersetzung mit Leben und Werk basierenden Biographie ein neuer zeitgemäßer Zugang zu Rainer Maria Rilke vor. "Dieser große Lyriker hat nichts getan, als dass er das deutsche Gedicht zum erstenmal vollkommen gemacht hat." Robert Musil Der größte Dichter seit Hölderlin: Manfred Kochs lang erwartete Rilke-Biographie "Meine Seele trägt ein Mädchenkleid" – eine aufregende neue Deutung der fluiden Persönlichkeit Rilkes

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Zwanzig Lektionen für den Widerstand

"EINE VERHALTENSLEHRE FÜR BÜRGER." JENS BISKY Timothy Snyders Brandschrift "Über Tyrannei" ist 2017 erschienen, aber schon heute ein Klassiker in der Tradition von Hannah Arendt und George Orwell. Kein anderes Buch trifft so sehr den politischen Nerv unserer Zeit, in der überall auf der Welt die Demokratien unter dem Ansturm eines neuen Autoritarismus wanken. Es appelliert an uns alle, sich dieser Entwicklung entgegenzustellen, und präsentiert 20 Lektionen für alle, die jetzt handeln wollen – und nicht erst, wenn es zu spät ist. Nun hat sich Nora Krug, die Schöpferin von "Heimat" und vielfach preisgekrönte Illustratorin, von diesem Text zu einem außergewöhnlichen grafischen Kunstwerk inspirieren lassen. Indem sie Snyders Kombination aus historischen Perspektiven und konkreten Maximen in ihre ganz eigene Bildsprache überträgt, gewinnt das Kultbuch eine völlig neue Dimension – so aufwühlend politisch und ästhetisch faszinierend, dass jede Seite förmlich vibriert von visueller Energie. Nora Krug - eine der besten Illustratorinnen der Welt Timothy Snyder - einer der wichtigsten Intellektuellen unserer Zeit Ausstellung der Originalzeichnungen von Nora Krug im Dialog mit dem Text von Timothy Snyder im NS-Dokumentationszentrum München

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Mit 11 1/2 Jahren im Weltall: Mein Tagebuch – streng geheim! Raumfahrt-Facts von einer echten Astronautin in Kooperation mit der ESA. Für Kinder ab 8 J

Total abgehoben: Tagebuch eines Mädchens im All • Die 11-jährige Cassie erzählt von ihrem Alltag auf der Raumstation • Spannende Weltraum-Geschichte für Mädchen & Jungen ab 8 Jahren • Wissen aus erster Hand – geschrieben von einer echten ESA-Astronautin • Witzig & informativ: Coole Illustrationen & faszinierende Raumfahrt-Facts • Mit spaciger Playlist, Müsliriegel-Rezept & Weltraum-Yoga Mission ISS: Ein galaktisches Kinderbuch ab 8 Jahren Cassie kann ihr Glück kaum fassen: Sie fliegt mit ihrer Familie und ihrem Hund ins Weltall! Auf der Internationalen Raumstation erwarten sie acht aufregende Missionen – und eine Reihe weiterer Herausforderungen. In ihrem Tagebuch berichtet sie mit viel Witz und coolen Zeichnungen von ihrem Leben in der Schwerelosigkeit: Wie schläft man, ohne davonzuschweben? Wie schneidet man sich die Fingernägel, ohne dass sie durch die Raumstation fliegen? Und woher kommt eigentlich das Trinkwasser? Mit einem unterhaltsamen Mix aus Humor und echtem Raumfahrt-Wissen bringt ESA-Astronautin Samantha Cristoforetti Kindern ab 8 Jahren die Faszination für das Weltall und die Raumfahrt näher! Cassies Tagebuch nimmt dich mit auf eine irrwitzige Reise in den Weltraum – voller Abenteuer, Sachwissen und jeder Menge Spaß!

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Roman | Eine epische Erzählung der DDR und ihrer Bürgerinnen und Bürger – von der Staatsgründung bis zum Mauerfall

Ein Staat wird – wie alle Staaten – gegründet für alle Ewigkeit und verschwindet nach vierzig Jahren nahezu spurlos. Sind die Menschen, die dort einmal lebten, dem Vergessen anheimgefallen und ihre Träume nur ein kurzer Hauch im epochalen Wind der Zeitläufte?

In seinem fulminanten Gesellschaftsroman lässt Christoph Hein Frauen und Männer aufeinandertreffen, denen bei der Gründung der DDR unterschiedlichste Rollen zuteilwerden, begleitet sie durch die dramatischen Entwicklungen einer im Werden befindlichen Gesellschaft, die das bessere Deutschland zu repräsentieren vermeint und doch von einem Scheitern zum nächsten eilt.

Überzeugte Kommunisten, ehemals begeisterte Nazis, in Intrigen verstrickte Funktionäre, ihre Bürgerlichkeit in den Realsozialismus hinüberrettende Intellektuelle, Schuhverkäufer, Kellner, Fabrikarbeiter, Hausmeister und selbst ein hoher Stasi-Mann erkennen auf die eine oder andere Art ihre Zugehörigkeit zu einer unfreiwilligen Mannschaft an Bord eines Gemeinwesens, das sie zunehmend als Narrenschiff wahrnehmen und dessen Kurs auf immer bedrohlichere historische Klippen ausgerichtet ist.



Ähnliche Bücher wie »Das Narrenschiff«
Aus der Sammlung des DDR Museum

Die materielle Hinterlassenschaft der DDR genießt heute beinahe kultische Verehrung. Vom Goldbroiler über den Luftkissenrasenmäher bis hin zu Geschirr und Besteck im DDR-Design – alle diese verschwundenen Gegenstände sind aus einem Land, das nicht mehr existiert. Der Sammelband soll Eindruck und Überblick vermitteln, wie sich das Leben in 40 Jahren DDR abgespielt und entwickelt hat. Es zeigt auch, welchen Einfluss die Partei und deren Ideologie auf das Alltagsleben der Menschen hatte. Die Auswahl von ungefähr 200 Objekten aus den verschiedensten Lebensbereichen zeigt sowohl die Beschränkungen des Lebens, die sich aus der Mangelwirtschaft ergaben, erzählen aber auch davon, wie sich die Menschen dennoch ihre Wünsche und Träume erfüllten. So entsteht anhand von Objekten ein buntes und vielfältiges Bild der Lebenswirklichkeit in der DDR von Kriegsende bis Mauerfall. Durch die detailgenauen Fotografien von Thorsten Heideck und Adrian Serini und die Texte des Historikers und DDR-Experte

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Ein israelisches Tagebuch

DER KAMPF UM ISRAELS DEMOKRATIE - SAUL FRIEDLÄNDERS AUFWÜHLENDES TAGEBUCH Israel steht am Abgrund. Das Israel, das wir kannten. Saul Friedländer, der große Historiker des Holocaust, hat ein Tagebuch geschrieben, in dem er die aktuellen Ereignisse schildert und kommentiert, in Rückblenden aus der Geschichte des Landes, das er mit aufgebaut hat, erzählt, Konflikte analysiert und über Lösungen nachdenkt. Sein Tagebuch geht unter die Haut und jeden etwas an, dem an Israel was liegt. «Man kann gar nicht so viel essen, wie man kotzen möchte.» Mit diesem herben Kommentar Max Liebermanns zur «Machtergreifung» der Nationalsozialisten beginnt das israelische Tagebuch von Saul Friedländer. Eine neue, mit rechtsradikalen Kräften koalierende Regierung unter Führung von Benjamin Netanjahu versucht mit einer Justizreform, die Demokratie auszuhebeln und ein autoritäres Regime zu etablieren. Hunderttausende gehen auf die Straße, um dagegen zu demonstrieren. Saul Friedländer, weltberühmt, mit höchsten Preisen ausgezeichnet und im 90. Jahr seines Lebens angekommen, kann nicht mehr mitdemonstrieren, aber er schreibt ein «israelisches Tagebuch», um dieser dramatischen Entwicklung entgegenzutreten. Es ist eine schmerzhafte, bewegende Lektüre und ein Appell an uns alle, den Absturz Israels in eine autoritäre Pseudo-Demokratie zu verhindern. Ein intimes und aufwühlendes Tagebuch Saul Friedländer hat das heutige Israel mit aufgebaut Der Autor beschreibt seine Emotionen, Sorge und Verzweiflung angesichts der Entwicklungen in Israel Ein Text, der unter die Haut geht

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Roman | »Wer das nicht liest, ist selber schuld.« Charlotte Gneuß

Ein literarischer Befreiungsschlag, der von einem Urverrat erzählt

Tassilo, jung und verliebt in Musik und Männer, will raus aus der Rostocker Platte und rein in die Freiheit West-Berlins. Schwankend zwischen Verzweiflung und Euphorie, plant er seinen Ausbruch. Zumal er sich auch Zuhause nicht mehr sicher fühlt: »Mutter sagt, sie wird alles dafür tun, dass mein Vorhaben nie aufgeht. Ihre Kriegserklärung ist klipp und klar – nicht nur als Mutter, auch als Genossin.«
Es gleicht einem Wunder, als dieser Suchende und Strauchelnde mit den blauen Augen 1986, mit gerade einmal neunzehn Jahren, am Bahnhof Zoo ankommt. Drei Jahre später fällt die Mauer und er macht eine Entdeckung, die sein ganzes Leben verändert. Aus Briefen, Tagebucheinträgen, Kindheitserinnerungen und Stasi-Akten formt Victor Schefé einen Roman, der vor Energie leuchtet.



Ähnliche Bücher wie »Zwei, drei blaue Augen«
Roman | Eine epische Erzählung der DDR und ihrer Bürgerinnen und Bürger – von der Staatsgründung bis zum Mauerfall

In seinem fulminanten Gesellschaftsroman lässt Christoph Hein Frauen und Männer aufeinandertreffen, denen bei der Gründung der DDR unterschiedlichste Rollen zuteilwerden. Er begleitet sie durch die dramatischen Entwicklungen eines Staates, der als das bessere Deutschland gelten wollte und nach 40 Jahren nahezu spurlos verschwand.

Sind die Menschen, die dort einmal lebten, dem Vergessen anheimgefallen und ihre Träume nur ein kurzer Hauch im epochalen Wind der Zeitläufte? Christoph Hein lässt sie zu Wort kommen: überzeugte Kommunisten, ehemalige Nazis, verstrickte Funktionäre, kritische Intellektuelle, Schuhverkäufer, Kellner, Fabrikarbeiter, Hausmeister, auch einen hohen Stasi-Offizier. Doch zunehmend erleben sie die neue Gesellschaft als ein Narrenschiff, dessen Kurs auf immer bedrohlichere historische Klippen zusteuert. Mit scharfem Blick und literarischer Kraft zeichnet Hein ein facettenreiches Panorama zwischen Ideologie, Anpassung und stillem Widerstand.



Ähnliche Bücher wie »Das Narrenschiff«
Roman. »Ein unheimlich eindringlicher Roman über ein himmelschreiendes Unrecht« DENIS SCHECK, ARD DRUCKFRISCH

»Feinfühlig und zugleich kraftvoll erzählt Matthias Jügler in diesem spannenden Roman davon, dass die Vergangenheit nie vorbei ist.« Julia Schoch Für Katrin und Hans wird der Alptraum aller Eltern wahr: Nach der Geburt verlieren sie noch im Krankenhaus unweit von Leipzig ihr erstes Kind – und kurz darauf auch sich als Paar. Denn Katrin quälen Zweifel an der Darstellung der Ärzte, Zweifel, von denen Hans nichts wissen will. Als Katrin Jahre später stirbt, wird klar, dass sie mit ihren Befürchtungen womöglich Recht hatte. Bei seinen Recherchen, die ihn tief in die Geschichte der DDR führen, stößt Hans auf Ungereimtheiten und eine Mauer des Schweigens. Klären kann er all seine Fragen in Zusammenhang mit dem Tod des Säuglings nicht, doch der Gedanke daran, in einem entscheidenden Moment seines Lebens versagt, etwas versäumt, einen Fehler begangen zu haben, lässt ihn künftig nicht mehr los. Da klingelt eines Tages das Telefon und sein Sohn ist am Apparat. Aufgewachsen in einer Adoptivfamilie, unterscheidet sich seine Vorstellung von der Vergangenheit grundlegend von dem, was Hans ihm erzählt. Wird sich die Kluft, die das Leben in einem Unrechtsstaat und vierzig fehlende gemeinsame Jahre gerissen haben, wieder schließen lassen? Matthias Jügler zeichnet das bewegende Porträt eines traumatischen Verlustes, erzählt von folgenschweren Zweifeln, von der Kraft des Neubeginns und dem heilsamen Erleben der Natur. Ein feinsinniger Familienroman über ein dunkles Kapitel ostdeutscher Geschichte. – »Wahrhaftig und voller Hoffnung.« Anne Rabe

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Roman | Wenn die Zeit vergeht – und die Liebe bleibt

Eine Geschichte wie ein Spaziergang an einem lauen Sommerabend – still, klar, voller Gefühl Johanne ist Anfang dreißig, Schriftstellerin und auf der Suche nach Ruhe. Als sie ein Zimmer in einem weißen Haus auf dem Land mietet, ahnt sie nicht, dass ihr Leben dort eine neue Richtung nehmen wird. Schleichend entwickelt sich eine Beziehung zu Mikael, dem Mann, der dort lebt – eine Liebe, die sie über Jahre begleiten wird. Mit ihm kommen nicht nur seine Ex-Frau und seine Tochter in ihr Leben, sondern auch die karge, windgepeitschte Landschaft, die bald ihr Zuhause wird. Siebzehn Jahre später sitzt Johanne allein in diesem Haus. Während der Herbst in den Winter übergeht, beginnt sie, ihre Geschichte aufzuschreiben – eine Geschichte von Liebe und Verlust, vom Vergehen der Zeit und von den unsichtbaren Fäden, die uns mit Menschen und Orten verbinden. Mit leiser Intensität und poetischer Präzision erkundet Spät am Tag die Rhythmen des Lebens – die Angst vor dem Verlust und die Schönheit des Augenblicks.

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Berlin 1961: Für Achim könnte es eigentlich nicht besser laufen – das Abitur hat er in der Tasche, einen Studienplatz sicher und Chris, das Mädchen, das er heimlich liebt, scheint auch ihn zu mögen. Doch über Nacht ändert sich alles. Mit dem Bau der Mauer schlägt das DDR-Regime einen härteren Ton an. Misstrauen, Verfolgung und Verhaftungen sind an der Tagesordnung. Als einer seiner Freunde im Gefängnis landet, fasst Achim einen schweren Entschluss: Er muss raus aus Ostberlin und alle, die er liebt, zurücklassen. Drüben angekommen, setzt er alles daran, Menschen aus der DDR bei ihrer Flucht zu unterstützen. Gemeinsam mit anderen Helfern gräbt er Tunnel von West- nach Ostberlin – in ständiger Angst, von der Stasi entdeckt zu werden, und voller Hoffnung, Chris eines Tages wiederzusehen. Ein packender Roman über die legendären Tunnelfluchten aus der DDR, erzählt nach einer wahren Geschichte

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Memoir - SPIEGEL-Bestseller

Die bewegenden Erinnerungen von Bestsellerautorin Tupoka Ogette: »Selten liest man Texte, die mit so offenem, ehrlichem Herzen geschrieben sind ...« Alice Hasters

»So beginnt meine Geschichte. Als Tochter einer weißen Frau und eines Schwarzen Mannes. Zwischen Sange, Südtansania, und Gera, Thüringen. Zwischen kolonialer Vergangenheit und DDR-Diktatur.«

Tupoka Ogette schreibt von der Suche nach Zugehörigkeit, vom Leben im Widerspruch, im Dazwischen. Sie erzählt vom Aufwachsen als Schwarzes Kind in der DDR, von Flucht, Verlust, Sexismus und Gewalt – aber auch von Liebe, Mutterschaft, Resilienz und Selbstermächtigung. Von Freundschaften, die sie schließt, und solchen, die sie verliert. Vom Neuanfang in der BRD. Und davon, die Ruhe im Sturm zu finden.

»Selten liest man Texte, die mit so offenem, ehrlichem Herzen geschrieben sind. Tupoka Ogette erzählt von Leben und Überleben in Deutschland. Von Kampf und Triumph. Von Verzweiflung und Hoffnung. Eine Masterclass darin, was Gleichzeitigkeit bedeutet.« Alice Hasters

»Dieses Buch ist die Erzählung, ohne die die Geschichte der deutschen Vereinigung nicht vollständig ist.« Daniel Schulz

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Roman. Literaturpreis der Jürgen Ponto-Stiftung 2024

Wer ist diese Frau? Ihre Stasi-Akten beschreiben Uta als „groß“, „schlank“, „sehr intelligent, z. T. auch sehr raffiniert“. Sie nennen sie „mannstoll“ und notieren, dass sie „sehr viel raucht und auch viel Alkohol verkonsumiert“. Aber ist das schon alles? Wie kann man einen Menschen voller Hoffnung und Lust beschreiben, der in die Widersprüche seiner Zeit gerät? Über vierzig Jahre war Uta Sexarbeiterin. Seit 1971 von der Stasi auf Männer angesetzt, war sie dabei Täterin und Opfer zugleich. In Clemens Böckmanns die Geschichte aufwühlendem Roman erzählen er, sie und die Akten gemeinsam ein Leben. Dabei gibt es keine Wahrheit über die DDR oder die Ausbeutung als Frau – aber Aufmerksamkeit für einen von allen vergessenen Menschen.

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Hannover 1979. Koffer packen, die Schule benachrichtigen – Thomas, 16 Jahre, macht sich buchstäblich bei Nacht und Nebel mit seiner Familie auf den Weg in die DDR. Der Grund für den hastigen Aufbruch ist nicht der todkranke Opa in Usedom, wie Thomas' Vater behauptet. Er ist ein „Kundschafter des Friedens“, ein Spion der DDR, wurde enttarnt und muss sich nun in den Osten absetzen. So findet sich Thomas unvermittelt in einem falschen Leben wieder: in Ost-Berlin, an einer Schule mit Fahnenappell und Wehrkunde, von der Stasi bespitzelt. Alle Versuche der Familie, in den Westen zurückzukehren, misslingen. Thomas und seine Eltern landen im berüchtigten Stasi-Gefängnis Bautzen II … Eine wahre Geschichte aus der Zeit des geteilten Deutschland, von Maja Nielsen packend erzählt.

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Kleine illustrierte Geschichte der DDR skizziert 40 Jahre DDR, von ihrer Gründung bis zu ihrem Ende. Thomas Henseler und Susanne Buddenberg haben ein Sachbuch als Grundlage genommen, in kleine Text-Häppchen aufgeteilt und mit vielen Illustrationen, Sketchnotes, Comics und Symbolen aufbereitet. Die DDR als Spielball der Weltmächte, die Entwicklungsgeschichte der SED, die Machtkämpfe der Mächtigen hinter den Kulissen, die Entwicklung der DDR von ihrer Gründung bis zu ihrem Untergang werden aufschlussreich visualisiert. Namen werden zu Gesichtern, historische Daten zu Kalenderblättern und Metaphern werden wörtlich genommen, sodass sich gerade junge Leser ein Bild von der DDR machen können. Die Sketchnote-Adaption basiert auf Dr. Ulrich Mählerts »Kleine Geschichte der DDR«.

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Eine Biografie

"Falls ich Ihnen kein Begriff bin: das vierte der sechs ungeratenen T.M.-Kinder", schrieb Monika Mann 1972 an Martin Gregor-Dellin, und sie hatte allen Grund, ihre Bekanntheit nicht vorauszusetzen: Literaturkritiker und Filmemacher übersahen sie, oder sie orientierten sich am Urteil Katia und Thomas Manns, die ihre Tochter als minderwertig und sonderbar einstuften. Mit der Ausbürgerung ihres Vaters verlor Monika Mann im Herbst 1936 die deutsche Staatsangehörigkeit. Nach Stationen in Sanary-sur-Mer, Florenz, Wien, Zürich, London und New York lebte sie schließlich über dreißig Jahre auf Capri. Dort überwand sie ihr großes Trauma, den Verlust des Ehemanns, der 1940 auf der Flucht von Europa nach Kanada vor ihren Augen ertrank, nachdem ein deutsches U-Boot ihr Schiff torpediert hatte. Knapp vierzig Jahre arbeitete sie als Feuilletonistin und publizierte in deutscher, englischer und italienischer Sprache, doch wurden ihre Veröffentlichungen selten gewürdigt. Karin Andert, Deutschlands führende Monika-Mann-Expertin, geht mit Sachkenntnis und Feingefühl der Frage nach, warum die mittlere Mann-Tochter stets am Rand der Familie stand. Diese Biografie - die erste überhaupt - enthält neben zahlreichen Fotos auch Monika Manns bisher unveröffentlichtes New Yorker Tagebuch von 1945 und Katia Manns Monika-Büchlein aus den Jahren 1910-1914.

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Wo die schönste Zeit des Jahres verbracht wurde – von Ausschweifungen, gelungenen Werken und einem ewigen Sternenhimmel

Wer träumt nicht von diesem besonderen Ort der Ruhe und Inspiration? Dem Haus am Meer, dem Chalet in den Bergen – oder einfach nur dem stillen Holzhaus im eigenen Garten? Thomas Mann kaufte sich von dem Geld, das er für den Nobelpreis bekam, genau so ein Haus am Meer, Anton Tschechow zog in eine weiße Villa in den Hügeln Jaltas, und Roald Dahl gab sich mit einer winzigen Holzhütte in seinem Garten zufrieden, in die eigentlich nur sein Schreibstuhl passte. Wie unterschiedlich die Vorstellungen von einem Sommerhaus sind, zeigen diese brillanten, facettenreichen Porträts, die den Leser wie einen Gast in Haus und Garten einladen. Allen gemeinsam ist der Wunsch der Künstler, zu einem Teil der sie umgebenden Natur zu werden: Für Lindgren war sie die »Trösterin«, für Cocteau eine »Insel ländlichen Glücks«, für Lorca ein »Garten Eden«. Nur einer stellte ganz andere Bedingungen. Den Beat-Dichter Burroughs zog es im Sommer nach Tanger. Dort war das Leben viel leichter als in New York. Und Drogen waren überall verfügbar … Besuchen Sie die Sommerhäuser von: Anna Achmatowa, Bertolt Brecht, William S. Burroughs, Jean Cocteau, Roald Dahl, Gerhart Hauptmann, Hermann Hesse, Astrid Lindgren, Federico García Lorca, Thomas Mann, Anton Tschechow, Kurt Vonnegut und Christa Wolf.

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Buchhandlungen, Buchläden, Antiquariate weltweit. Porträts von Buchhandlungen und Buchhändlern

Eine Hommage an die Welt der Bücher »Bücher sind der Beweis, dass Menschen Magisches bewirken können.« Wirft man einen Blick in die Buchhandlungen, die der renommierte Fotograf Horst A. Friedrichs porträtiert hat, versteht man das Zitat des Autors und Astrophysikers Carl Sagan sofort: Vom schwimmenden Buchladen auf einem Kanalboot bis zu endlosen Bücherreihen in einer ehemaligen Kathedrale zeigt Friedrichs eine erlesene Auswahl von 47 unabhängigen Buchhandlungen. Seine Bilder öffnen die Türen in die einzigartige Welt der Bücher und ihrer enthusiastischen Händler, die mit viel Feingefühl und großer Leidenschaft außergewöhnliche Orte erschaffen. Schatzkammern voller kostbarer Ideen, Räume der Fantasie und der Rebellion. Mikrokosmen für Menschen mit offenem Geist. Nie waren diese Orte so wichtig wie heute, in einer Zeit der Fake News und Kurznachrichten. Erzählt werden die Geschichten vom Autor Stuart Husband. Mit Porträts der Buchhandlungen Walther König (Köln), Shakespeare & Company (Paris), Lello (Porto) u.v.m.

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Der witzigste Scribble-Tagebuch-Roman des Jahres für Kinder ab 9 Jahren

Das Buch ist bei deiner Buchhandlung vor Ort und bei vielen Online-Buchshops erhältlich! Billies verrückte Kritzelwelt Hey, ich bin Billie! Eigentlich sollte ich in dieses Buch langweilige Übungen kritzeln, aber wisst ihr was? TSCHÜSS, luschi-langweiliges Rechtschreibübungsbuch! HALLO, du supercooles und wahnsinnig praktisches Tagebuch!!! Billie hat alle Hände voll zu tun: Kekse naschen, Leuten erklären, warum sie zwei Mütter hat, mit ihrer besten Freundin Layla abhängen, öde Schultage überstehen … Da wird plötzlich ein Geldbeutel gestohlen und Billie ist die Hauptverdächtige! Und als wäre das nicht schon genug, will die neue Mitschülerin (totale Angeberin!) Layla für sich allein haben. Das geht echt gar nicht! Billie muss sich unbedingt etwas einfallen lassen, denn eins ist sicher: Das Leben ist (leider) kein Kekskonzert! Der Auftakt einer witzigen Scribble-Roman-Reihe in Tagebuchform für Kinder ab 9 Jahren. Mit coolen, lustigen Illustrationen der Autorin und dem frechen, zeitgemäßen Erzählton der liebenswürdigen Protagonistin. Beliebte Themen wie Schule und Freundschaft aus der Lebenswelt der Kinder treffen auf moderne und aktuelle Themen wie LGBTQ+, Regenbogenfamilien und Adoption, ohne die Kinder dabei zu überfordern. Der Titel ist bei Antolin gelistet.

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Mit einem Geleitwort von Elke Heidenreich. Hochwertige Ausstattung, mit zahlreichen vierfarbigen Abbildungen - -

Kann man den Sinn des Lebens sehen? Die Frage nach dem Sinn des Lebens hat den Bestseller-Autor Manfred Lütz sein ganzes Leben lang umgetrieben. Man kann den Sinn des Lebens denken, deswegen hat er Philosophie studiert. Man kann ihn glauben, deswegen hat er Theologie studiert. Man kann den Sinn des Lebens noch im Wahnsinn der Menschen spüren, auch deswegen ist er Psychiater und Psychotherapeut geworden. Aber wie und wo kann man den Sinn des Lebens sehen? Viele Menschen sehen ihn in der Schönheit der Natur, sie ahnen in ihr etwas Göttliches, für Naturwissenschaftler wie Albert Einstein war die Natur etwas Erhabenes, Letztes. Doch gäbe es nur Natur, gäbe es nicht den Menschen, wäre niemand da, der in den Weiten des Weltalls irgendeinen Sinn sehen würde. Der höchste Ausdruck von Sinn aber ist die Kunst. Und kaum ein Ort hat die größten Künstler der Welt wohl so angezogen wie Rom. Manfred Lütz kennt und liebt diese Stadt seit 50 Jahren, zwei Jahre hat er selbst dort gelebt. Schon als Student hat er Menschen durch Rom geführt, nicht um sie bloß mit Wissen zu beladen, sondern um ihnen dort den Sinn des Lebens zu zeigen. Denn in Rom, davon ist er überzeugt und davon handelt dieses Buch, kann man den Sinn des Lebens sehen. Ausstattung: Mit 155 Farbfotos

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Roman

Ein zutiefst komisches und wahnwitzig ernsthaftes Spiel über eine DDR, in der die Mauer bis heute nicht gefallen ist - von Spiegel-Bestsellerautor Thomas Brussig. 1991 erscheint in der DDR der erste Roman von Thomas Brussig. Auf einer Lesung lässt er sich zu einer pathetischen Rede hinreißen: Solange es nicht alle können, wird auch er keine Reise in den Westen unternehmen! Solange nicht jeder eines haben kann, wird auch er kein Telefon haben! Und, weil erst drei Versprechen magisch binden: Solange es verboten ist, will auch er niemals ›Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins‹ lesen! Das macht ihn schlagartig berühmt. In den folgenden Jahren wird er, der eigentlich ein kleiner Feigling ist, für einen Dissidenten gehalten, er soll Olympiabotschafter für Berlin werden, knutscht im Harz unter Eiffeltürmen aus Holz, findet sich in eine Stasi-Affäre verwickelt und beeinflusst mit seinem Schreiben und seiner Guerilla-Statistik die öffentliche Meinung im Osten wie im Westen. Doch die DDR hält sich – bis heute.

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Auswahl aus dem Tagebuch 1940–1945

Im Mai 1940 beginnt die 51-jährige Anna Haag ein schonungslos offenes und regimekritisches Tagebuch zu führen, das sie über Jahre im Kohlenkeller versteckt. Sie hört ihren Mitmenschen genau zu – in der Straßenbahn, bei Behördengängen oder in Geschäften. In pointierten Skizzen hält sie fest, was ganz gewöhnliche Deutsche schon während des Zweiten Weltkriegs über die Judenvernichtung und die Verbrechen des NS-Regimes wussten. Sie erzählt mit Ironie und Klarheit von Hamsterfahrten im Stuttgarter Umland, von verbotenen Treffen zum BBC-Hören oder von Wortgefechten mit ihrem Lieblingsgegner, dem regimetreuen Apotheker. Die vorliegende gekürzte und auf den Alltag in der Diktatur konzentrierte Textauswahl eignet sich besonders für den Schulunterricht. »Ein ungeheuerlich eindrucksvolles, atemberaubendes Dokument.« Götz Aly, Berliner Zeitung »Was für eine Feier der Zivilcourage!« Deutschlandfunk Kultur

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Das Leben der streitbaren Jahrhundertpersönlichkeit Stefan Heym – erstmals als Graphic Novel Schon als Schüler schrieb Stefan Heym, der Sohn eines jüdischen Kaufmanns, politisch engagierte Gedichte. Dafür wurde er von den Nazis aus seiner Heimatstadt Chemnitz vertrieben. Nach dem Abitur in Berlin floh er über Prag in die USA, wo er eine Zeitung leitete und erste Romane verfasste. Nachdem er als Soldat der US Army mit Flugblättern gegen die Nationalsozialisten gekämpft hatte, musste er in der McCarthy-Ära auch seine neue Heimat verlassen. Er fand schließlich Zuflucht, aber auch Repressalien in der DDR. Bis zu seinem Tod 2001 ließ er sich niemals den Mund verbieten und blieb seinen Überzeugungen treu. Die vorliegende Graphic Novel zeichnet in expressiven Bildern und eindringlichen Texte Leben und Werk des bedeutenden deutschen Schriftstellers nach. Das wechselvolle Leben dieses Leuchtturms der Zivilcourage ist gleichzeitig ein Spiegel des 20. Jahrhunderts – mit allen Höhen und Abgründen. Ausstattung: vierfarbig

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Roman | nominiert: Deutscher Buchpreis 2026 Longlist. Das große Epos der Nachwendezeit: »Rietzschel ist eine der wichtigsten jungen Stimmen Ostdeutschl

Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft – von der DDR bis in die Gegenwart

Sanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler, Orgelbauer, Fliesensammler, Lokaljournalistinnen, selbsternannte Widerständler, Träumerinnen, Frührentner, Kinder, Liebespaare, verhuschte Archivare und die Familie Wenzel. 

Warmherzig und multiperspektivisch verwebt Lukas Rietzschel die Erzählung der Familie und der Sanditzer Stadtbewohner zu einem Panorama deutscher Geschichten – vom Ende der DDR bis in die jüngste Gegenwart, vom Besetzen einer Stasi-Zentrale bis zum Abrackern auf westdeutschen Baustellen.

Ein Roman über Aufbruch und Niedergang, Gelingen und Scheitern des Aufruhrs, Freundschaft und Familie in umwälzenden Zeiten, über den Wunsch nach Zugehörigkeit und die Sehnsucht nach Freiheit.



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Eine kurze Geschichte von der Unabhängigkeit bis Donald Trump

Der Weg der USA vom bewunderten Vorbild der Demokratie in die Tyrannei

Amerikas Demokratie ist die älteste der modernen Welt und weist eine beeindruckende Kontinuität auf – doch mit der Präsidentschaft Donald Trumps ist sie in eine existenzielle Krise geraten. Manfred Berg zeichnet in seinem glänzend geschriebenen Buch die wechselvolle und faszinierende Geschichte der amerikanischen Demokratie von ihren Ursprüngen bis in unsere durch extreme Polarisierung der Politik und Gesellschaft geprägte Gegenwart nach.

Die amerikanische Demokratie ist das historische Herzstück freiheitlicher Werte – ihr Mut zur Selbstbestimmung inspiriert bis heute Demokratien weltweit. Von der kolonialen Selbstregierung bis zur unmittelbaren Gegenwart unter Trump zieht Manfred Berg eine kritische Bilanz der amerikanischen Demokratiegeschichte. Einer der besten Kenner der USA zeigt, wie sich Amerikas Demokratie zwischen Anspruch und Realität, Selbstbild und globaler Wirkung entfaltete – und wie sie heute unter Druck steht. Er beleuchtet Widersprüche, Mythen und globale Auswirkungen eines politischen Modells, das zwischen Vorbild und Warnung schwankt. Ein historisch fundierter Blick auf die politische Krise der Gegenwart, der auch Europa betrifft, und eine erste Bestandsaufnahme der zweiten Amtszeit Donald Trumps.



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Roman

Über die Grenzen menschlicher Erkenntnis – ein irrwitziger Roman von Thomas Lehr Manfred ist ein höchst durchschnittliches Exemplar der Gattung Homo sapiens. Anfang 30, blass und schmerbäuchig lebt er einsam im Homeoffice. Und dennoch löst er intergalaktischen Alarm aus. Wieso sollte gerade er – wie vor ihm Descartes oder Einstein – die Fähigkeit haben, die Existenz der Außerirdischen zu entlarven? Der Außerirdische Zorrgh ergreift Besitz von Manfreds Bewusstsein, um den Grund herauszufinden. Er boostert Manfred und schon bald nimmt dieser Kontakt zu seiner – nicht ganz so harmlosen – Jugendliebe Sabine auf. Bis hin zu einem furiosen Finale ahnt Zorrgh nicht, wie nah ihn die beiden an seine eigenen Grenzen bringen werden. Der irrwitzigste Roman, den Thomas Lehr je geschrieben hat.

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Illustrierte Neuausgabe

Die Geschichte der Menschheit – für Jugendliche auf den Punkt gebracht. Der Bestseller von Manfred Mai komplett überarbeitet und neu illustriert von Irmela Schautz Vom Leben der ersten Menschen bis zu den Krisen der Gegenwart – hier wird Geschichte greifbar. Mit dem Wissen des Historikers und dem Gespür des Erzählers lässt Manfred Mai Vergangenheit lebendig werden. Jugendliche tauchen ein in zentrale Epochen: von der Antike über das Mittelalter bis ins 21. Jahrhundert, von Alexander dem Großen bis zum Krieg gegen die Ukraine. Der Klassiker ist ergänzt um das aktuelle Zeitgeschehen und von Irmela Schautz eindrucksvoll bebildert. Ideal als packender Überblick, Begleitung zum Geschichtsunterricht oder zum Auffrischen der Allgemeinbildung – vor allem aber als Einstieg in eine Geschichte, die Jugendliche wirklich etwas angeht, bewegt und fesselt.

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Eine andere Geschichte Ostdeutschlands von 1989 bis heute

Der Kampf um Freiheit in Ostdeutschland – Ilko-Sascha Kowalczuks kompromisslose Analyse 1989/90 erlitt Ostdeutschland einen "Freiheitsschock", das ist die Grundthese dieses Buches. Ilko-Sascha Kowalczuk erzählt die Geschichte Ostdeutschlands seit 1990 als Kampf um die Freiheit – ein Kampf, dessen Ausgang richtungsweisend ist für die Zukunft ganz Deutschlands. Er will aufrütteln: zu mehr aktiver Eigenverantwortung, zu einer Abkehr von der eigenen Opferrolle und zu einem Blick auf die Geschichte, bei dem die DDR nicht immer schöner wird, je länger sie her ist. Die Diktatur bleibt in diesem Buch eine Diktatur und die Einheit eine Freiheitserfolgsgeschichte: eine Intervention gegen die antifreiheitlichen Strömungen von einem der profiliertesten ostdeutschen Intellektuellen. Die AfD ist ein gesamtdeutsches Phänomen, aber in Ostdeutschland ist sie besonders erfolgreich. Wie ist das zu erklären? Wieso wird die liberale Demokratie gerade dort in Frage gestellt, wo die erste erfolgreiche Revolution auf deutschem Boden stattfand? Über Ostdeutschland wird gerade intensiv diskutiert, und Ilko-Sascha Kowalczuk ist eine der markantesten Stimmen dieser Debatte. Der Kampf um die Freiheit ist sein Lebensthema. Selbst in der SED-Diktatur groß geworden, hat er Standardwerke zur Geschichte der DDR und des Kommunismus vorgelegt, aber auch zur Revolution von 1989 und den Folgen der "Übernahme" der DDR durch die Bundesrepublik. Kowalczuk will die Ostdeutschen aus ihrer Opferrolle herausholen. Der Westen mag sich seinen Osten "erfunden" haben. Doch auch der Osten erfand und erfindet sich seinen Westen. In der DDR war der Westen für viele ein Sehnsuchtsort, doch auch die antiwestliche Propaganda der SED hatte weit zurück reichende Wurzeln. Sie wurden durch die Frustrationen des Vereinigungsprozesses verstärkt. Und sie hindern jetzt viele Ostdeutsche daran, sich die liberale Demokratie der Bundesrepublik zu eigen zu machen. • Empowerment statt Opferrolle: der Anti-Oschmann • Eine Intervention gegen die antifreiheitlichen Strömungen • Von einem der profiliertesten ostdeutschen Intellektuellen

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Ein Tagebuch

„Ein hellsichtiges Tagebuch über Israels politische Situation.“ Michael Hesse, Frankfurter Rundschau Im Herbst 2023 erschien unter dem Titel „Blick in den Abgrund“ das Tagebuch Saul Friedländers über den Kampf in Israel um die Zukunft seiner Demokratie. Es fand große Beachtung und erhielt einen Platz auf der Liste der besten Sachbücher. Friedländer, inzwischen 91 Jahre alt, hatte sein Tagebuch schon zur Seite gelegt. Doch dann kam der 7. Oktober. Der Angriff der Hamas auf Israel, bei dem Männer, Frauen, Teenager, selbst Babys wahllos ermordet und mehr als 200 Menschen als Geiseln verschleppt wurden, ist der düstere Beginn eines neuen Kapitels im Nahost-Konflikt. Saul Friedländer, der jener Generation angehört, die den Staat Israel mit aufgebaut hat, ein liberaler Jude und Anhänger der Zweistaaten-Lösung, der die Politik Israels immer wieder scharf kritisiert hat, sieht sein Land nun nicht nur von innen, sondern auch von außen erneut akut bedroht. Nicht zuletzt registriert der vielfach preisgekrönte und mit dem Friedenspreis geehrte Holocaustforscher eine erschreckende Wiederkehr des Antisemitismus. Sein um Fassung ringendes, immer wieder in Rückblenden die Geschichte des Konflikts rekapitulierendes Tagebuch legt beklemmend intensiv Zeugnis davon ab, wie fragil all das ist, was einst für verfolgte Juden in aller Welt als Heimstatt und gelobtes Land begonnen hat. „Ein erschütternder Eindruck von dem politischen Drama, in dem Israel steckt und von dem man noch nicht weiß, wie es enden wird.“ taz, Tania Martini über „Blick in den Abgrund“ • Saul Friedländer über die Hamas, Israel und den neuen Krieg • Die Fortsetzung von „Blick in den Abgrund“ • „Saul Friedländer analysiert die Fehlentwicklungen unter der rechts-religiösen Regierung Netanjahu. Sein Ausblick könnte eine Blaupause dafür sein, welche Friedenslösung nach dem Krieg möglich ist.“ Alexandra Föderl-Schmid, Süddeutsche Zeitung

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Sie ist eine der wichtigsten deutschen Autorinnen des 20. Jahrhunderts. Doch die Frau Brigitte Reimann ist nicht losgelöst von der Schriftstellerin zu betrachten. Beim Lesen ihrer Werke, Tagebücher und Briefe wird schnell klar, wie facettenreich sie war. Sie kann eine Prosa­architektin genannt werden, und ihr Schreiben entzieht sich jedem einfachen biografischen Erzählen. Vielmehr gilt es, die Unentwirrbarkeit der Beziehung von Leben und Schreiben, die Erzählebenen und Bewusstseinsschichten innerhalb ihres Werks zu beleuchten. Reimann erschließt sich Räume und bevölkert sie mit Menschen, die sie mit Biografien ausstattet, die Brüche aufweisen, Männer und Frauen, die in ausweglose Situationen geraten und um ihr Leben sprechen, wie auch die Schriftstellerin selbst um ihr Leben schreibt, das sie provisorisch nennt, und das viel zu früh endet. Ingeborg Gleichauf erzählt von der Sprachwelt Brigitte Reimanns, die ihr Zuhause nirgendwo hat und doch in einer bestimmten Zeit und einer bestimmten Gesellschaft angesiedelt ist.

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Mit den Zeichnungen von Karl Arnold | Vollständige Ausgabe | marixklassiker

Noch keine siebzehn Jahre alt, fasst der junge Ringelnatz den Entschluss, Seemann werden zu wollen. Er heuert als Schiffsjunge auf einem Segelschiff an, doch auf See macht er jahrelang durchwachsene Erfahrungen: Der kleingewachsene, sächselnde Schulabgänger wird gehänselt, beleidigt und schikaniert. Zurück auf festem Boden bringt er neben seinem Spitznamen »Nasenkönig« auch die Grundlagen für seine karikaturistische Figur des Kuttel Daddeldu mit. Zwar probiert sich der Dichter zunächst noch in verschiedenen Nebenberufen: Er arbeitet als Gehilfe in einer Schlangen-Jahrmarktsbude, als Kommis, Buchhalter in einem Reisebüro, als fahrender Sänger und Wahrsagerin (!), doch schließlich bringt er seinen Daddeldu auf die Kabarettbühne und gelangt damit zu einigem Ruhm. Daddeldu (vom Englischen »That’ll do«, ein Seemannswort für Feierabend und Ruhe) ist der knorrige Protagonist einer Sammlung von haarsträubenden Abenteuergedichten – schwarzhumorige Moritaten, die in lakonischer, ungekünstelter Alltagssprache von dessen mangelnden Manieren, obszönen Gelüsten und willkürlichen Gewaltanwendung sprechen. 1933 belegen die Nazis Ringelnatz mit einem Auftrittsverbot und verbrennen seine Bücher. Nur ein Jahr später stirbt er verarmt in Berlin. Doch während die NS-Zensur längst ein Stück Geschichte ist, zaubert uns Ringelnatz’ Seemann Kuttel Daddeldu wie eh und je ein Lachen ins Gesicht. Eingeleitet von Alexander Kluy.

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Tagebuch einer Trennung ist das literarische Debüt der gefeierten Fotografin Lina Scheynius. Geschrieben in erschütternd ehrlicher Prosa, die der rohen und verletzlichen Intimität von Lina Scheynius’ fotografischem Werk entspricht, handelt Tagebuch einer Trennung von den Nachwirkungen des Endes einer Beziehung.Das Buch, ursprünglich über sechs Monate in Tagebuchform aufgezeichnet, erforscht Gefühle von Trauer, Angst, Liebe, Begehren und Wut, die mit dem Ende einer Beziehung einhergehen, und setzt sich mit der Frage auseinander, wie man wieder lernen kann zu vertrauen. Vor allem sich selbst. Einige Jahre nach der Trennung reflektiert Lina Scheynius diese intensive Zeit unmittelbar nach dem Beziehungsende und verflicht die originalen Tagebucheinträge mit im Rückblick entstandenen essayistischen Texten. Damit lässt sie in Tagebuch einer Trennung die Grenzen zwischen Memoir, Essay und Autofiktion verschwimmen, erweitert den Blick auf Kunst, Fotografie, Schreibpraxis, Körper, Sex und (Nicht-)Mutterschaft, darauf, was es bedeuten kann, ein Mensch, eine Frau, eine Künstlerin in dieser Welt zu sein.Durchsetzt mit Schwarz-Weiß-Fotografien und geschrieben mit schamloser, ungefilterter Ehrlichkeit, bezeugt Tagebuch einer Trennung das Vergehen der Zeit und das transformative Potenzial von Kreativität.

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Die Evolution des modernen europäischen Fußballs

Der Fußball, heißt es, schreibt die unglaublichsten Geschichten. Höchste Zeit also für eine unglaublich gute Geschichte des Fußballs. Michael Cox erzählt sie ab dem Jahr 1992, als die Änderung der Rückpassregel und die Einführung der Champions League den Sport veränderten und einen weiteren Professionalisierungsschub auslösten. Cox zeichnet nach, wie die großen europäischen Fußballländer mit ihren Clubs und Nationalmannschaften jeweils eine Zeit lang dominierten, bis die Konkurrenz ihren Erfolgscode knackte und die Evolution weiter vorantrieb. José Mourinhos abgezockte Abwehrmaschinen, Pep Guardiolas Kurzpass-Tiki-Taka, das Gegenpressing und Umschaltspiel von Jürgen Klopp – Cox porträtiert die prägenden Figuren dieser knapp drei Jahrzehnte und erklärt ihre taktischen Neuerungen. Und er erinnert an legendäre Spiele, etwa an den Moment, als der portugiesische Nationaltorwart Ricardo im EM-Viertelfinale 2004 plötzlich seine Handschuhe auszog, den letzten Elfmeter der Engländer hielt und den entscheidenden selbst verwandelte.

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Kuriose Geschichten aus der digitalen Steinzeit

"ICH BIN DRIN" - ALS DEUTSCHLAND DIGITAL WURDE Deutschland, in einer anderen Zeit. Homeoffice hieß Teleheimarbeit, Fernsehonkel Manfred Krug warb für die T-Aktie, und in den Wohnstuben der Republik stand eine pralinenschachtelgroße Box, die das Tor zur neuen Welt öffnete: das Modem. Das Internet war teurer als die Sexhotline und nicht mehr als ein aufgemotzter Bildschirmtext, aber für Digital Natives war es auch eine Verheißung. Man konnte surfen, ohne durch heftige Shitstorms segeln zu müssen. Nachrichten ungelesen im Postfach lassen, ohne gleich für tot erklärt zu werden. Und Webseiten besuchen, ohne dabei verfolgt zu werden. Adrian Lobe kehrt in seinem Buch in die digitale Steinzeit der 90er und frühen Nullerjahre zurück. Sein Mix aus Technikgeschichte, Generationenporträt und BRD-Gesellschaftssatire ist ein großer Lesespaß! Eine spaßig-nostalgische Zeitreise zu den Anfängen des Internets und zu den ersten sozialen Medien Gesellschaftssatire über die BRD der 90er und frühen Nullerjahre mit hohem Wiedererkennungseffekt Das launige Generationenbuch für Digital Natives

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Mukkekukke | €20,00
Comics zu Musik

Musik auf die Augen! Was könnte es Schöneres geben als gute Musik zu hören und dabei tolle Comics zu lesen?! Anke Kuhl und Moni Port haben einige der besten Comic- und Kinderbuchzeichner:innen eingeladen, gemeinsam mit ihnen eine bunte Auswahl an deutschsprachigen Liedern und Musikstücken in Comics zu verwandeln. Ergebnis ist ein mitreißend-musikalische Geschichtensammlung. Mal lustig, mal stimmungsvoll und immer super gezeichnet: Die Comics in "Mukkekukke" sind so vielfältig wie die interpretierte Musik. Von Pop oder Rock über Jazz und Chanson bis hin zur Klassik – erlaubt ist alles außer Langeweile! So laden die Geschichten des Buchs und die dazugehörige Spotify-Playlist Kinder und Familien dazu ein, in Bilder und Musik einzutauchen und viele neue Entdeckungen zu machen. Mit Comics von Jutta Bauer, Nadia Budde, Rotraut Susanne Berner, Tanja Esch, Max Fiedler, Tor Freeman, Regina Kehn, Anke Kuhl, Ferdinand Lutz, Mawil, Eva Muggenthaler, Jörg Mühle, Ole Könnecke, Moni Port, Axel Scheffler, Natascha Vlahovic und Philip Waechter. Nach Musik und Texten von Götz Alsmann, Die Ärzte, Ludwig van Beethoven, Heinrich Ignaz Franz Biber, Blumfeld, Andreas Dorau, Dota, Hanns Dieter Hüsch, Erobique, Dimitri Kabaleweski, Manfred Krug, Die Lassie Singers, Henry Mancini, Jacques Palminger, Max Raabe, Jean-Philippe Rameau, Gioachino Rossini, Rocko Schamoni, Franz Schubert, Olli Schulz, Robert Schumann, Wir sind Helden und Vulfpeck

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Der deutsche Kommunist

MEHR ALS EINE BIOGRAPHIE - ILKO-SASCHA KOWALCZUK ÜBER ULBRICHT, DEN KOMMUNISMUS UND DAS 20. JAHRHUNDERT Walter Ulbricht war einer der einflussreichsten deutschen Politiker des 20. Jahrhunderts. Ilko-Sascha Kowalczuks umfassende wissenschaftliche Biographie schöpft aus langjährigen Quellenrecherchen in Dutzenden Archiven im In- und Ausland. Sein monumentales Werk ist mehr als eine einfache Biographie. Es ist auch eine Geschichte des Kommunismus und des zerrissenen 20. Jahrhunderts. Der erste Band behandelt die Zeit bis 1945, als die "Gruppe Ulbricht" nach Berlin entsandt wurde, und enthält Ulbrichts Aufstiege in der Arbeiterbewegung, den Kampf der KPD in der und gegen die Weimarer Republik, den Widerstand gegen den Nationalsozialismus und die Exilzeit in Prag, Paris und Moskau. Wer diese Hintergründe kennt, versteht sehr viel besser, was Ulbricht nach 1945 antrieb und warum die DDR zu dem wurde, was sie war. Über Konrad Adenauer, die Gründungsfigur der Bundesrepublik, gibt es zahlreiche Studien, auch eine berühmte zweibändige Biographie. Zu Adenauers Pendant im Osten existiert bislang nichts Vergleichbares. Dabei ist Walter Ulbricht für die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts eine kaum weniger prägende Figur. Ilko-Sascha Kowalczuk beschreibt den Aufstieg des um die Jahrhundertwende in Leipzig geborenen Sohnes eines Schneiders zum Führer der deutschen Kommunisten, der zum eigentlichen Gründer der DDR wurde und 1961 die Mauer errichten ließ. Dabei entdeckt er nicht nur den Funktionär Ulbricht neu, sondern beschreibt ihn auch als Menschen, wie es bislang nicht zu lesen war. Er erklärt Ulbricht aus seiner Zeit und schreibt nicht über ihn mit dem Wissen von später. Sein Buch ist eine Biographie, aber zugleich auch mehr als das. Es ist die Geschichte des 20. Jahrhunderts gesehen durch die Augen eines deutschen Kommunisten. 50. Todestag am 1. August 2023 Die erste umfassende wissenschaftliche Biographie Das 20. Jahrhundert aus der Perspektive eines Kommunisten Auf der Grundlage umfassender Archivrecherchen Viele Quellen erstmals ausgewertet Sehr gut lesbar geschrieben Von einem der führenden Forscher zur Geschichte des deutschen Kommunismus und der DDR

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Die Visionen des genialen Erfinders Nikola Tesla

Nikola Teslas unzählige Bewunderer, nicht zuletzt der Multimilliardär Elon Musk, halten ihn für den genialsten Erfinder aller Zeiten und umhüllen ihn mit einer gleißenden Aura, die ins Übermenschliche ausstrahlt. Dagegen steht das Bild eines Fantasten, der mit verschiedensten hochtrabenden und spekulativen, aber auch visionären Projekten grandios gescheitert ist. Bisweilen hat es den Anschein, als sei Teslas Leben und Werk aus einer anderen Welt zu uns gekommen. Sein »Welt-System«, das er theoretisch entwarf und experimentell erforschte, spiegelte sich in seinem eigensinnigen und einzigarten In-der-Welt-sein, das durch kosmische Kräfte angetrieben wurde und am Übermaß von strahlendem Licht und ätherischer Energie zu zerspringen drohte. Manfred Geier ist den widerstreitenden Spannungen gefolgt, um zu verstehen, wie Nikola Tesla, jener Mann, der sich selbst als eine durch kosmische Energien betriebene Mensch-Maschine verstand, funktionierte. Und so changiert Wechselströme des Geistes gleichermaßen genialisch zwischen Science und Fiction, zwischen sorgfältiger Recherche und erzählerischem Erfindergeist und bietet dadurch eine elektrisierende Annäherung an das obskure Individuum und sein futuristisches Werk.

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Roman | »Mit präzisem Blick legte die afroamerikanische Autorin Ann Petry 1947 in ›Country Place‹ die Verlogenheit der provinziellen Nachkriegsgesellsc

Ein kleiner Ort in Connecticut: Johnnie kommt aus dem Zweiten Weltkrieg zurück. Die Kleinstadt ist nicht das Idyll, zu dem Johnnie sie in seiner Sehnsucht gemacht hat – ebenso wenig wie Glory die wunderbare Ehefrau ist, wie er nach und nach erkennen muss. Johnnie empfindet sich nicht nur als Kriegsveteran, sondern auch als Veteran »des nicht enden wollenden Kampfes zwischen denen, die zu Hause blieben, und denen, die weggingen«. Das Städtchen Lennox ist klatschsüchtig, böswillig und dünkelhaft. Es pflegt seine Verachtung für alles Fremde: das schwarze Dienstmädchen Neola, der portugiesische Gärtner, der jüdische Anwalt und die irischen Katholiken der Stadt gelten als »anders« und nicht dazugehörig. Ann Petry zeigt, was passiert, wenn alle Fassaden bröckeln und ein großer Teil der Einwohner von Lennox sich als menschlich mies, intolerant, reaktionär oder gierig entpuppen. Bis auf wenige Ausnahmen …   »Mit präzisem Blick legte die afroamerikanische Autorin Ann Petry 1947 in ›Country Place‹ die Verlogenheit der provinziellen Nachkriegsgesellschaft offen.« Carola Ebeling, taz

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Franz Kafka - Leben Lieben Literatur

Leben und Werk Franz Kafkas - Die Comic-Biografie des ikonischen Schriftstellers des 20. Jahrhunderts Das Urteil, Die Verwandlung, Der Prozess – Kafkas Werke sind so vielschichtig wie unergründlich. Zeitlebens rang der sensible Schriftsteller mit seinen inneren Dämonen und verarbeitete seine Erfahrungen in rätselhaften Geschichten, grotesken Romanen und verworrenen Erzählungen. Mit seinem ungewöhnlichen Blick auf die Gesellschaft und das Individuum schuf er literarische Werke, die bis heute faszinieren. Ausdruckstark und sensibel nähern sich Alexander Pavlenko und Thomas Dahms in dieser Comic-Biografie dem Leben Kafkas und beleuchten dabei seinen familiären Kontext, die schwierige Verbindung zum Vater, wie auch die jüdische Kultur Prags zu Beginn des Ersten Weltkriegs. Ebenso lernen wir seine Liebschaften wie Dora Diamant und Felice Bauer kennen und bekommen Einblick in seine Freundschaften mit Max Brod und Oskar Pollak. Auch auf Kafkas innere Zerrissenheit und seine Abgründe wird in der Comic-Biografie eindrücklich eingegangen. Eine Graphic Novel, die sich sowohl auf emotionaler wie auch künstlerischen Ebene Franz Kafka nähert und somit eine facettenreiche Biografie des wohl bekanntesten Autors des letzten Jahrhunderts zeichnet.

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Stella Levi und die Suche nach einer verlorenen Welt Die Geschichte der bald hundertjährigen Holocaust-Überlebenden Stella Levi: das faszinierende Zeugnis eines beeindruckenden Lebens und einer einzigartigen, zerstörten Welt. Das sephardische Judentum, La Juderia auf der griechischen Insel Rhodos: ein großer historischer Kosmos im Mittelmeerraum, eine unvergleichliche kulturelle Mischung zwischen Orient und Okzident, «Klein-Jerusalem» genannt. Ein Holocaust-Buch, das in seiner sehr besonderen Atmosphäre an «Heimat» von Nora Krug denken lässt. Zwischen Michael Frank und Stella Levi entwickelte sich eine intensive Freundschaft. Auch daher rührt die Wärme und Einfühlsamkeit, mit der Michael Frank diese Lebensgeschichte erzählt. «Einhundert Samstage» wurde mit dem Natan Notable Books Award des Jewish Book Council ausgezeichnet. Franks Bücher wurden von der englischsprachigen Presse gefeiert. Das Familien-Memoir «The Mighty Franks» erhiel

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Eine Fluchtgeschichte, wie man sie noch nie gelesen hat

Erfurt, 1965: Im »Haus der Roten Armee« lernen sich eine Studentin aus der DDR und ein Student aus der Schweiz kennen. Beide sind blutjung – sie 21, er 23. Sie verlieben sich ineinander und wollen ein gemeinsames Leben, doch trennt sie der Eiserne Vorhang. Dass er zu ihr in den Osten gehen könnte, kommt für beide nicht in Frage, und so suchen sie verzweifelt nach einem Weg für sie in den Westen. Als sie einsehen müssen, dass es legal nicht geht, schmieden sie einen genialen Plan und wollen das System von der Seite her angreifen, der es am wenigsten Aufmerksamkeit schenkt: Die DDR tut alles, um die Menschen an der Ausreise zu hindern, also versuchen sie es aus der entgegengesetzten Richtung, bei der Einreise. Die Route führt über Prag, sie bereiten alles minutiös vor, doch als der entscheidende Moment da ist, läuft nichts wie geplant … Thomas Strässle erzählt von der Macht der Liebe gegen die Übermacht der Systeme. Er erzählt eine wahre Geschichte, bei der einem regelmäßig der Atem stockt – die Geschichte zweier junger Menschen, die alles aufs Spiel setzen, seiner Eltern.

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Ausgewählte Gedichte und andere Texte

Der Band SCHRIFTSTELLEN versammelt erstmals Poetisches aus Barbara Köhlers Haupt- und Nebenwerken – von Deutsches Roulette (1991) über Niemands Frau (2007) bis 42 Ansichten zu Warten auf den Fluss (2017), von Texten aus der DDR-Künstlerzeitschrift Anschlag (1985) bis zu letzten Veröffentlichungen in die horen (2020). Ebenso enthalten sind Schriftinstallationen, die den multimedialen Charakter ihres Werkes dokumentieren. Bislang Unveröffentlichtes aus dem Nachlass beschließt diesen Band. Politsprache sei immer darauf aus, einen Konsens zu suggerieren, Mehrheiten zu behaupten, Gegenmeinungen, anders Denkende und Sprechende zu vereinzeln, sagte die Dichterin Barbara Köhler einmal im Interview und dichtete: »Ich harre aus im Land und geh ihm fremd.« In der DDR geboren und aufgewachsen, begann sie früh, durch und über die Sprache Machtverhältnisse aufzulösen, das Feststehende aufzukündigen, die Bedeutungen aufzubrechen. »Uns ist kein Schnabel gewachsen: wir reden, wie uns der Mund gestopft wurde.« Dagegen schrieb sie an und ersann ihre Poetik der Sprachbefragung und der Spracherweiterung. So entstand über die Jahrzehnte ein dichterisches Werk, das in seiner Vielfalt und Intensität seinesgleichen sucht.

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Eine verordnete Ost-West-Brieffreundschaft: Anfang 1982 wird der 16-jährige Torsten aus Dortmund von seiner Lehrerin dazu genötigt, einen Briefwechsel mit dem gleichaltrigen Andreas aus Leipzig aufzunehmen. Das Ziel: ein Referat über das »reale Leben in der DDR« – Torstens allerletzte Chance auf die Versetzung. Tatsächlich entwickelt sich ein kontrastreicher Schriftwechsel zwischen dem oberflächlichen Ruhrpottjungen mit losem Mundwerk und dem schüchternen Leipziger, der nur eines besitzt, um das Torsten ihn beneidet: eine echte Band. Doch genervt von der arroganten Art Torstens und dessen kompletter Ahnungslosigkeit über die DDR, beginnt Andreas, ein skurriles und völlig überspitztes Bild zu zeichnen, in dem die allgemeine Nacktpflicht auf Usedom noch eins der harmloseren Märchen über den real existierenden Sozialismus ist. Kaelo Michael Janßen und der bekannte Kabarettist und Comedian Thomas Nicolai begleiten in ihrem Romandebüt die Protagonisten durch mehr als dreieinhalb Jahrzehnte und zwei Systeme: episodisch, höchst lebendig und nicht zuletzt urst komisch.

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Das Tagebuch eines Schauspielers aus den Jahren 1945/46 und die Fragen seiner Tochter

»Was also hast du im Krieg gemacht?« Will Quadflieg war ein Star, sein Aufstieg begann im Dritten Reich. Jahrzehnte nach seinem Tod findet seine Tochter Roswitha sein Tagebuch, begonnen kurz vor Ende des 2. Weltkriegs. Es wird Zeit für ein ernstes Gespräch, das es zu Lebzeiten nie gegeben hat. März 1945. Die Rote Armee rückt täglich näher an Berlin heran. Angst und Verzweiflung grassieren unter der Zivilbevölkerung. Gibt es eine Möglichkeit, zu entkommen? Die Eltern von Roswitha Quadflieg entschließen sich zur Trennung. Er, einer der berühmtesten Schauspieler der Zeit, fängt ein Tagebuch für seine Frau an. Als ihre Mutter stirbt, findet Roswitha Quadflieg das Tagebuch zusammen mit zahlreichen Briefen des Vaters. Diese Dokumente zeugen nicht nur von Flucht, Angst, Liebe und der Behauptung einer richtigen deutschen Kultur. Sondern auch von Schuld, falscher Sprache, Lüge und Selbstlüge. Roswitha Quadflieg rekonstruiert 104 Tage im Leben ihres Vaters und konfrontiert ihn posthum damit. Eine beeindruckende Beweisaufnahme, ein erhellendes Zwiegespräch.

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Großer Lesespaß mit Comic-Roman-Held Greg Heffley

Die ultimative Geburtstags-Party - Chaos, Kuchen und jede Menge Spaß!

Greg hat Geburtstag - und will die ultimative Party schmeißen. Sorgsam geplant in typischer Greg-Manier kann das ja nur schiefgehen. Doch obwohl immer mehr Gäste eintreffen, totales Chaos entsteht und die Überraschungen nach hinten losgehen, verwandelt sich die Geburtstagssause in eine wilde Party, die in die Geschichte eingehen wird - nur nicht so, wie Greg es sich vorgestellt hatte.

Dieses Buch steckt voller witziger Katastrophen, Familien-Fiaskos und natürlich dem typischen Gregs Tagebuch-Humor, den Fans so lieben.

Ein Muss für alle, die über chaotische Geburtstage lachen können und Geschichten voller Spaß, Freundschaft und verrückter Ideen mögen.

Warum du dieses Buch lesen solltest:

● Lustige Story mit hohem Wiedererkennungswert

● Perfekt für Kinder ab 10 Jahren

● Humorvoll, spannend und ideal zum Verschenken

● Ein neues Abenteuer mit Greg, das garantiert für gute Laune sorgt

GREGS TAGEBUCH ist Kult - die mehrfach preisgekrönte Comic-Roman-Reihe von Jeff Kinney mit weltweit über 300 Millionen verkauften Büchern begeistert Kinder (und Eltern!)



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JAN BAZUIN, 19 JAHRE, ZWANGSARBEITER Das kürzlich entdeckte, hier erstmals publizierte Tagebuch des Jan Bazuin ist das ergreifende Zeugnis eines Rotterdamer Jugendlichen, der während des Zweiten Weltkriegs zur Zwangsarbeit nach Deutschland deportiert wurde. Die renommierte Zeichnerin Barbara Yelin hat die knappen, schnörkellosen Notizen einfühlsam illustriert und macht so das Geschehen auf unheimliche Weise präsent. Ein wichtiges, ein fesselndes Buch nicht nur für junge Leser. Rotterdam, im Herbst 1944: Der neunzehnjährige Jan Bazuin erlebt Kriegsalltag und Hungerwinter. Täglich muss Brennmaterial und Essbares beschafft werden. Sein Vater droht, ihn von den Deutschen abholen zu lassen, wenn er nicht auszieht. Einziger Lichtblick ist die Freundin Annie. Doch Anfang Januar 1945 ändert sich alles. Jan wird zur Zwangsarbeit nach Bayern verschleppt... Das Tagebuch des jungen Niederländers Jan Bazuin überrascht durch seinen ungekünstelten, jugendlichen und selbst in größter Not optimistisch klingenden Ton. Die Aufzeichnungen enden am 22. April 1945, kurz nach Jans riskanter Flucht aus dem "Ausländerlager" in München-Neuaubing. Der Text ist eine wichtige Quelle für die Forschung. Vor allem aber führt er ganz unmittelbar vor Augen, wie ein Jugendlicher Deportation, Lagerleben und Zwangsarbeit in den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs erlebte. O-Ton eines jugendlichen Zwangsarbeiters - auch für junge Leser:innen geeignet Meisterhaft illustriert von Barbara Yelin: Für alle Leser:innen von «Irmina» Tagebuch und Illustrationen sind Grundlage des ersten «Serious Game» zur NS-Zwangsarbeit (erscheint Ende Januar)

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Michael Dressel, geboren 1958 in Ost-Berlin, ist ein Wanderer zwischen der amerikanischen und der deutschen Kultur. Die regelmäßigen Reisen zwischen seinen Heimatorten an der amerikanischen Westküste und Berlin sensibilisieren ihn, die gesellschaftlichen Veränderungen der letzten Jahrzehnte klarsichtiger zu erkennen als die meisten Einheimischen. Sein zweites Buch zeigt seine Sicht auf die amerikanische Gesellschaft am Vorabend einer historischen Wahl, einer Wahl zwischen Vernunft und Wahnsinn, zwischen einem geordneten Zivilstaat und fortschreitendem Verfall und Chaos. Aus mitteleuropäischer Sicht betrachtet, sollte die Wahl eindeutig ausfallen, aber um ein Gefühl über die aktuelle Geisteslage der Amerikaner zu entwickeln, hilft es sich dieses Buch mit dem endzeitlichen Titel anzuschauen. Dressels beeindruckende Bilder zeigen ein Land, eine Gesellschaft am Rande des Abgrunds, Menschen geprägt von extremem Nationalismus, politischer Polarisierung, religiösem Fanatismus, Waffenwahn gepaart mit Paranoia und allgegenwärtiger Armut und moralischem Verfall. Ergänzt werden seine Porträt durch Landschaftsaufnahmen die ihre eigene düstere Sprache sprechen. Geboren 1958 in Ost Berlin, studierte Michael Dressel kurz Bühnenbild an der Kunsthochschule Weissensee und verbrachte, nach einem missglückten Fluchtversuch, zwei prägende Jahre in DDR-Gefängnissen. Nach seiner Ausbürgerung in den Westen lebte er 1985 für kurze Zeit in West-Berlin bevor es ihn nach Los Angeles verschlug wo er seitdem lebt und bis vor kurzem als Soundeditor an großen Hollywood-Produktionen arbeitete, was ihm unter anderem die Mitgliedschaft in der Oscar Academy einbrachte. Die Straße, die Menschen auf der Straße, die Stadt, Landschaften sind seine Themen, die er in seinen Heimatstädten Los Angeles und Berlin aber auch auf Reisen in Europa, Amerika, Asien… verfolgt. Sein erstes Buch „Los(t) Angeles“ erschien 2022 parallel bei Hartmann Books (Europa) und Gingko Press (Nord Amerika).

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Wir sind die letzte Generation – und leisten Widerstand im Hambacher Forst Als Ben per Zufall ein Foto von der Umweltaktivistin Johanna macht, die gerade eine Sicherheitskamera besprüht, ist er sofort fasziniert von dem Mädchen. Johanna lebt ein komplett anderes Leben als er – sie wohnt in einer Baumhaussiedlung im Hambacher Forst und ist Teil des Widerstands. Bens Mutter dagegen arbeitet in der Sicherheitsfirma, die auf der anderen Seite des Konflikts steht. Doch Johanna geht Ben nicht mehr aus dem Kopf. Als sich die beiden näher kommen, schließt sich Ben den Umweltaktivist*innen an, gegen den Willen seiner Eltern … Vom »Rot oder Blau«-Autor Manfred Theisen – ein eindringlicher Roman über Umweltaktivismus und Widerstand in der Vergangenheit und heute

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Eine Studie zur Modernerezeption in der Architektur der DDR

Bevor Hermann Henselmann (1905-1995) nach 1945 zu einem der führenden Architekten der DDR avancierte, war er bereits in zwei weiteren politischen Systemen als Architekt tätig gewesen. Anhand seines Werkes lässt sich beispielhaft verfolgen, wie die Moderne in Abhängigkeit zum politischen Kontext mit unterschiedlichen und zum Teil sich widersprechenden Inhalten belegt worden ist. Während der Weimarer Republik favorisierte Henselmann klar das „Neue Bauen“. In der NS-Zeit erhielt er auf Grund seiner „rassischen Einordnung“ als „Halbjude“ Arbeitsverbot, dann jedoch eine Anstellung im Industriebau, in Polen baute er Mustergehöfte für „Volksdeutsche“. In der SBZ gelang es ihm, Modellplanungen zu entwickeln, die nicht nur für den Wiederaufbau Maßstäbe setzten, sondern auch später für die DDR wegweisend wurden. Seine Bauten an der „Stalinallee“ in Ost-Berlin können sicherlich als die prägnantesten Beispiele des „stalinistischen Zuckerbäckerstils“ bezeichnet werden. Während der 1960er Jahre gelang es Henselmann schließlich, eine Moderne mit „sozialistischem Antlitz“ als Staatsarchitektur in der DDR durchzusetzen. Elmar Kossel zeigt in der vorliegenden Publikation, dass das formale Instrumentarium der Moderne zu keinem Zeitpunkt an einen festen (politischen) Inhalt gebunden war.

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Genie im Studio

Der Macher hinter dem Sound der Superstars Was haben »Raising Hell« von Run-D.M.C., Johnny Cashs »American Recordings« und Adeles Nr.-1-Album »21« gemeinsam? Die Alben sind allesamt Meilensteine der Musikgeschichte, und sie sind im Aufnahmestudio des Produzenten Rick Rubin entstanden. Seine Diskographie liest sich wie das Who is who des Musikgeschehens der letzten Jahrzehnte, er wurde mit zahlreichen Grammys geehrt und gehört laut »Time Magazine« zu den 100 einflussreichsten Menschen der Welt: Rick Rubin spielt als Produzenten-Legende in einer eigenen Liga. Was ist das Geheimnis dieses barfüßigen Buddha mit dem Rauschebart, bei dem die Stars buchstäblich Schlange stehen und der Künstler aller Musikgenres zu Höchstleistungen anspornt? Jake Brown fahndet danach, was Rubin selbst, vor allem aber die Bands und Künstler im Lauf der Jahrzehnte über die Arbeit im Studio verraten haben. So entsteht ein vielstimmiges Porträt eines Mannes, den die Leidenschaft für die Musik und der Blick für das Wesentliche auszeichnen, und gleichzeitig das Making-of musikalischer Welterfolge. »Wirklich, es kommt darauf an, das zu tun, woran du glaubst, und eben nicht das, was funktionieren könnte. Ich habe mich nie an irgendwelche Pläne gehalten. Ich habe nur das gemacht, was mir gefiel und woran ich geglaubt habe – und zum Glück hat alles funktioniert.« RICK RUBIN »Der erfolgreichste Produzent in welchem Genre auch immer.« ROLLING STONE

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Queen – Die Bandbiographie

»Radio Ga Ga«, »Bohemian Rhapsody«, »We Are the Champions« oder »Another One Bites the Dust«: Die Hits von Queen sind unsterblich. Über 30 Jahre nach dem Tod ihres Frontmanns Freddie Mercury ist die Band heute größer denn je. Ihr Musical »We Will Rock You« läuft seit mehr als 20 Jahren in ausverkauften Häusern, das Biopic »Bohemian Rhapsody« wurde zur erfolgreichsten Filmbiographie aller Zeiten, und die Originalmitglieder Brian May und Roger Taylor füllen mit dem neuen Sänger Adam Lambert die Stadien. Die Welt kann von dieser extravaganten Band nicht lassen – Queen gehören nach wie vor zur Popkultur der Gegenwart. Doch was macht den Mythos der britischen Bombastrocker aus? 50 Jahre nach dem ersten Queen-Konzert erzählt Stephan Rehm Rozanes die Geschichte hinter der Band: Er porträtiert die Mitglieder und gibt Einblick in ihr Songwriting. Die Grenzen sprengende Ästhetik und Innovationskraft von Queen spielen dabei ebenso eine Rolle wie die von ihnen ausgelösten Skandale und Kontroversen. Eines ist gewiss: Queen werden ihr Publikum auch weiterhin in Atem halten. »Queen waren einzigartig. Stephan Rehm Rozanes beschreibt mitreißend und unterhaltsam die Power, das musikalische Genie und den Humor dieser Königin aller Bands.« Jan Müller, Tocotronic »Die Algorithmus-Huberei hat das große Storytelling rund um Pop abgeschafft? Nicht solange es Autoren wie Stephan Rehm Rozanes gibt!« Linus Volkmann

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Das erzählerische Werk. Band II: 1930-1933. Herausgegeben von Bernhard Echte und Manfred Papst. Herausgegeben von Bernhard Echte und Manfred Papst. Fri

Friedrich Glauser wurde bekannt durch seine Kriminalromane, aber das eigentliche Zentrum seines Schaffens sah er in den Erzählungen und Novellen. Glausers erzählerisches Werk folgt der Odyssee seines Lebens: Fremdenlegion, Tellerwäscherdasein in Paris, Minenarbeiter in den Kohlebergwerken, Gefängnisse und psychiatrische Anstalten, wechselnde Anstellungen als Gärtner, Krankenpfleger und Handlanger. Ein Kreislauf von Drogensucht, Abstinenzversuchen und Rückfällen, schließlich verschiedene Anläufe, sich als Schriftsteller zu etablieren.

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Keks - Krieg - Konsum 1911-1974

Die Geschichte des Traditionsunternehmens Bahlsen bietet einen seltenen Einblick in die ansonsten verborgene Welt des deutschen Mittelstandes. Bahlsen, das steht nicht nur fast synonym für das Genussmittel Keks, sondern ist tatsächlich auch dessen »Erfinder« in Deutschland. Es war der Firmengründer Hermann Bahlsen, dessen Wortschöpfung »Keks« (vom englischen »Cakes«) es 1911 in den Duden schaffte. Bis heute verfügt das in Hannover ansässige Traditionsunternehmen über einige der bekanntesten Marken für Nahrungsmittel in Deutschland. Dabei steht es aber auch für einen Unternehmenstyp, der zwar zentral für die deutsche Wirtschaft ist, über dessen Geschichte wir jedoch wenig wissen: Den Mittelstand. Wie hat er sich zum Nationalsozialismus gestellt? Wie denken und handeln Familienunternehmer angesichts der politischen und ökonomischen Erschütterungen des 20. Jahrhunderts? Wie gestalteten sie das Verhältnis zu ihren Mitarbeitern? Unter welchen Bedingungen wurden insbesondere die ausländischen Zwangsarbeiterinnen im »Dritten Reich« behandelt? Hartmut Berghoff und Manfred Grieger gehen diesen Fragen auf Grundlage bislang nicht ausgewerteter Quellen nach. Die Autoren behandeln die Geschichte des Hauses Bahlsen vom späten Kaiserreich bis zur Bundesrepublik und bieten damit detaillierte Einblicke in die Wirtschafts- und Politikgeschichte sowie die Sozial- und Konsumgeschichte einer Zeit voller herausfordernder Umbrüche.

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Wir haben nur uns. Solidarität ist die Einsicht, dass die Ausgebeuteten, die Verdammten dieser Erde nur eine einzige Möglichkeit haben, ihre Rechte durchzusetzen: indem sie Mehrheiten bilden. Unsere alten Gewissheiten zerbrechen aktuell an vielgestaltigen Krisen. Dem beizukommen wäre vornehmste Aufgabe der Politik. Doch die stellt sich kein gutes Zeugnis aus: Die einen klammern sich an den Glauben, dass die verlorene Normalität rückholbar ist. Die anderen wollen die Krisen mit Individualismus oder autoritären Maßnahmen meistern – und bedrohen damit den Rechtsstaat. Natascha Strobl plädiert für einen dritten Weg: eine gemeinsame, antikapitalistische Klammer. Denn die Art, wie wir leben, produzieren und wirtschaften, muss sich grundsätzlich ändern. Das muss nichts Schlechtes bedeuten, wenn die Lösung echte Solidarität ist – ein kollektiver Wert, der individuelle Befindlichkeiten überwindet.

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„Eine erstklassige Mischung aus Anekdoten, Analysen und Alkohol. Und die große Frage, ob wir so leben wollen, wie wir leben sollen. Hört auf diese Frauen!“ Katja Oskamp Drei Freundinnen, ein Küchentisch, vor den Fenstern die Nacht: Annett Gröschner, Peggy Mädler und Wenke Seemann reden. Über sich als „Ostfrauen“, was auch immer diese Schublade bedeutet, über das Glück krummer Lebensläufe, über die Gegenwart mit ihrer sich ständig reindrängelnden Vergangenheit. Es wird getrunken, gelacht und gerungen, es geht um Erinnerungsfetzen und Widersprüche, um die Vielschichtigkeit von Prägungen und um mit den Jahren fremd gewordene Ideale. Im japanischen Volksglauben gibt es Geister, die aus achtlos weggeworfenen Dingen geboren werden – „wie sähe der Dinggeist der DDR aus?“, fragen die drei. Ihr Buch ist dem Erinnern und dem Sich-neu-Erfinden gegenüber so gewitzt und warmherzig, wie es jede große Gesellschaftsdiskussion verdient.

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Die Farben des Lichts. Roman | Ein mitreißender Roman über eine junge Malerin. Ein wundervoller Sommerroman in der Provence, um 1920 – leidenschaftlich

Jahrelang hat sie ihr Geheimnis gehütet ...

Provence, um 1920. Für Joseph Adelaide ist die Einladung die Chance seines Lebens: Er wird den weltberühmten Maler Tartuffe interviewen, der seit Jahren die Öffentlichkeit scheut. In dem abgelegenen Landhaus erwartet den Journalisten jedoch eine Überraschung. Denn nur solange Joseph dem Maler Modell sitzt, darf er bleiben und über ihn schreiben. In der flirrenden Sommerhitze erkennt Joseph bald, dass das größte Rätsel nicht der »Meister des Lichts« ist, sondern Tartuffes Nichte. Ettie kocht, wäscht Pinsel und erträgt Tartuffes Launen mit unergründlicher Hingabe. Doch etwas brodelt in ihr. Joseph fühlt sich immer mehr zu ihr hingezogen. Und langsam, Schicht für Schicht wie in einem Gemälde, kommt ihr Geheimnis ans Licht …



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Roman. Matthias-Vernaldi-Preis für selbstbestimmtes Leben 2025

Thüringen, Ende der 70er Jahre. In einem Heim für behinderte Jugendliche beschließen vier Freunde, die sich kaum bewegen können: Wir brechen aus. Von Rente und Pflegegeld wollen sie sich Pfleger finanzieren, ein Haus bekommen sie von der Kirche – das alte Pfarrhaus in Hartroda, im Altenburger Land. So beginnt die Geschichte einer Kommune, die völlig aus der Zeit und aus dem Land gefallen ist. Die einen bekommen Hilfe, die anderen Asyl – vor der Schinderei im Staatsbetrieb, vor einem Leben im stupiden Kreislauf von Arbeiten, Saufen, Schlafen. Eine Gemeinschaft der Gleichen, in der alles geteilt wird – Geld und Bücher, Platten und Bier, aber auch alle Gebrechen. Eine Gemeinschaft der Aussortierten, die sich mit Witz und Chuzpe das Undenkbare erkämpft: ein selbstbestimmtes Leben, vielleicht sogar Freiheit. Unter dem Schirm der Kirche wird sie, so scheint es zumindest, vom DDR-Apparat in Ruhe gelassen. Intellektueller Kopf der Gemeinschaft ist Gruns. Er wird vom schweigsamen Mozek gepflegt, der vom Dachboden aus internationale Fernschachturniere bestreitet und sich über seine Vergangenheit bedeckt hält. Denn Mozek, ehemaliger Grenzer, ist auf der Flucht vor der eigenen Schuld. »Ich hab meine Sache auf nix eingestellt / auf gar nix, überhaupt nix«, heißt es in einem Lied der Band Mischpoke, die zum Freundeskreis der Kommune gehört. Als die DDR zusammenbricht, wird deutlich, dass es auch die Mauer war, die die Gemeinschaft von Hartroda zusammengehalten hat. »Nichts an der Utopie eines Zusammenlebens wie in Karsten Krampitz’ Roman hat sich erledigt. Im Gegenteil. Jeder Tag eines freien, solidarischen Lebens sollte wie ein Geschenk gefeiert werden. Laut lesen.« Annett Gröschner »Wer zwei Kästen Bier hat, mache einen zu Geld und schaffe sich dieses Buch an.« Bov Bjerg Ausgezeichnet mit dem Matthias-Vernaldi-Preis für selbstbestimmtes Leben 2025

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Der Autor meines Lebens | Eine Wiederbegegnung mit Uwe Johnson, dem »Erzähler der beiden Deutschland«

Die Mauer ist gerade erst gefallen. Im mecklenburgischen Neustrelitz verlässt der 19-jährige Charly Hübner sein Elternhaus im Streit. Er findet Zuflucht am Theater und in der Literatur, liest wie besessen und landet nahezu unumgänglich bei den Jahrestagen von Uwe Johnson. Er taucht darin ein – und sehr lange nicht wieder auf. 40 Jahre nach Johnsons Tod und 90 nach dessen Geburt hat Charly Hübner Johnsons Großwerk als Hörbuch eingelesen. Wieder ist er vollkommen darin eingetaucht und war erstaunt, wie aktuell es nach wie vor ist – literarisch und politisch. Eher durch Zufall landete die wuchtige Buchclubausgabe der Jahrestage in Charly Hübners neuem Zuhause. Ein dicker Wälzer, der trotz der manchmal sperrigen Sprache und verwinkelten Erzählweise einen so noch nie erlebten Sog auf den damaligen Teenager ausübte. Da erzählte jemand aus dem fernen Sehnsuchtsort New York und verband das wie selbstverständlich mit einer Familiensaga in Mecklenburg – Weltliteratur aus der Heimat quasi. Aus dem Teenager von damals ist einer der beliebtesten Schauspieler des mehr oder weniger vereinten Deutschland geworden – während Johnson mehr und mehr in Vergessenheit geraten ist. Zu Unrecht, findet Charly Hübner, denn die Lektüre dieses Autors, eines genauen Beobachters seiner Zeit, der wie kein anderer die Sprache und Denkweise der Menschen um ihn herum zu Papier gebracht hat, ist heute noch aktueller denn je.

Ähnliche Bücher wie »»Wenn du wüsstest, was ich weiß ...««
Diktatur und Utopie – Wie erzählen wir die DDR? Mit Texten von Ingo Schulze, Ofer Waldman, Ines Geipel, Antje Rávik Strubel, Naika Foroutan, Dirk Oschmann, Helga Schubert, Lukas Rietzschel, Ilko-Sascha Kowalczuk u.v.m

Ähnliche Bücher wie »Neue Rundschau 2024/4«
Unterdrückte Literaturgeschichte in Ostdeutschland 1945 - 1989

Der DDR-Diktatur ist es gelungen, auch nach ihrem Untergang das öffentliche Gedächtnis im Hinblick auf die Geschichte des literarischen Schaffens zu beeinflussen. Das bekannte Bild, das zu DDR-Zeiten vorherrschte, war das von den "staatstragenden" Künstlern und deren "Kontrapunkten", den kritischen, aber trotzdem loyalen Autorinnen und Autoren, die oft auch im Westen berühmt wurden. Ein sehr geschöntes Bild, denn in Wahrheit ist dies nur der zugelassene Teil der Literaturgeschichte – bestimmte Stoffe und Ästhetiken, ja, alles wirklich Nonkonforme, Experimentelle, Widerständige wurde konsequent behindert, unterdrückt, verfolgt, verschwiegen, abgelegt und weggesperrt. Ines Geipel und Joachim Walther erzählen detail- und kenntnisreich von dieser Seite des literarischen Lebens, wo Menschen trotz lebensgefährlicher Konsequenzen für die Freiheit des Wortes einstanden. In der Neuauflage erweitert um ein Kapitel zur Rezeptionsgeschichte der Unveröffentlichten und ihrer Werke nach 1989.

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Kriminalroman

»Susanne Tägder ist eine Meisterin der scharfen Kontur.« Juli Zeh

Ein Junge verschwindet. Mitten in einem Wohngebiet. Hauptkommissar Arno Groth startet eine großangelegte Suchaktion, doch die Beamten tappen im Dunkeln. Dann stößt Groth auf eine Spur, die ihn zu einem ungeklärten Mordfall führt – und mitten hinein in die Abgründe und Ängste der Wendezeit.
Nach ihrem gefeierten Debüt ist Susanne Tägder zurück mit einem packenden Krimi über die Suche nach Gerechtigkeit in einer Welt voller Umbrüche.

Mecklenburg, 1992. Das neue Jahr hat gerade erst begonnen, da erreicht Hauptkommissar Arno Groth ein Notruf: Im Mönkebergviertel, einer Plattenbausiedlung, verschwindet der elfjährige Matti Beck auf dem kurzen Weg zum Einkaufen spurlos. Was als Suchaktion beginnt, weitet sich schnell aus und gerät für Hauptkommissar Groth zur größten Herausforderung seines bisherigen Berufslebens. Denn Mattis Verschwinden weckt grausame Erinnerungen an einen unaufgeklärten Mordfall aus derselben Gegend. Mit den Ermittlungen war damals Kollege Gerstacker betraut – doch der wurde wegen seiner Stasi-Vergangenheit mittlerweile aus dem Dienst entlassen. Jetzt wird er dringend gebraucht. Groth gründet die Einsatzgruppe »Nachtschatten«, muss aber schon bald erkennen, dass sich hinter den Fassaden des Mönkebergs weit mehr Geheimnisse verbergen, als er ahnt.

»Nichts beschönigen und Wahrhaftigkeit unwiderstehlich packend darstellen - das ist die große Gabe von Susanne Tägder.« Annemarie Stoltenberg, NDR



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Ein Roman über das Ankommen in der BRD, traumatische Fluchterfahrungen und das Echo der Zurückgelassenen. Mit Glossar. Geeignet als Schullektüre

Flucht und Ankommen, Sehnsucht und die Vergangenheit im Gepäck. Und immer wieder der Geschmack der Ostsee im Mund.
Dorit Linke schreibt berührend von Hannas innerer Zerrissenheit zwischen Schuld und Hoffnung. Eine authentische Geschichte über ein Land im Umbruch und mutige Menschen, die ihren Platz in der neuen Freiheit suchen.

Hanna ist nach ihrer Flucht bei ihrer Tante in der BRD angekommen. Sie muss lernen, dass Freiheit nicht nur Aufbruch bedeutet, sondern auch, sich mutig der Vergangenheit zu stellen. Während sie versucht zwischen Schwimmtraining und Party eine neue Normalität zu leben, fällt die Mauer. Sie kehrt in die DDR zurück. Dort trifft sie bei ihren Eltern, Freunden und alten Bekannten auf Hoffnung, Orientierungslosigkeit und auch Misstrauen. Hanna fühlt sich zusehends zerrissen zwischen neuen Bekanntschaften, den Erinnerungen an Andreas und den Erlebnissen in der Nachwendezeit. Einige Jahre später erlebt sie die entfesselte Gewalt beim Pogrom in Rostock-Lichtenhagen, die das vermeintlich antifaschistische Selbstbild ihrer früheren Heimat brutal zerstört.
Erst als sie ihr Weg weiter führt, von Bremen, nach Berlin und schließlich nach Schottland, kann sie endlich wieder atmen, findet ihre Liebe und gewinnt die Leichtigkeit im Leben zurück.

Dorit Linke ist Trägerin des Bundesverdienstkreuzes für ihr Engagement in der Politischen Bildung.

Für diesen Titel stehen Unterrichtsmaterialien zum kostenlosen Download auf der Verlagswebsite arena-verlag.de zur Verfügung.
Gedruckt auf Recycling-Umweltschutzpapier, zertifiziert mit dem „Blauen Engel“.

Außerdem von der Autorin bei Arena:
Jenseits der blauen Grenze
Jenseits der blauen Grenze. Ausgabe in Einfacher Sprache



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Was geschah wann? Kalender zum Abreißen mit wichtigen historischen Ereignissen. Tageskalender mit Quiz für Hobby-Historiker. Tischkalender 2026

- Für die tägliche Dosis Geschichte: Der Harenberg Chronik-Kalender zum Abreißen - Unterhaltsames Wissen: Kalender zum Aufstellen mit über 300 historischen Momenten, Zitaten und Bildern von Ereignissen und Persönlichkeiten - Immer fundiert informiert: Tagtäglich neue spannende Fakten, inklusive herausforderndem Quiz für (Hobby-)Historiker - Am eigenen Schreibtisch auf Zeitreise gehen: Tischkalender für jeden Tag im kompakten 15,4x16,5 cm Format - Jeder Wochentag ein Kalenderblatt, Samstag/Sonntag auf einem Blatt - Ein willkommenes Geschenk für Geschichtsinteressierte und alle, die Allgemeinbildung schätzen: Der Original Chronik-Kalender 2026 von Harenberg aus dem Athesia Kalenderverlag

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Abreißkalender mit Glücksmomenten für jeden Tag. Tageskalender 2026 zum Abreißen. DIE ZEIT Inspirations-Kalender.

Jeden Tag mit einem Glücksmoment begrüßen: Der neue ZEIT-Abreißkalender 2026 ist da! Kraft und Inspiration für den Alltag. Mit den schönsten Geschichten und berührendsten Anekdoten von Leserinnen und Lesern der Wochenzeitung DIE ZEIT Kalender für jeden Tag - mit Special zum Wochenende: Regionale oder vergessene Lieblingswörter, die unseren Wortschatz bereichern Findet Platz auf jedem Nachttisch: Aufstellkalender im praktischen 12,5x16 cm Format Jeder Wochentag ein Kalenderblatt, Samstag/Sonntag auf einem Blatt Der Glückskalender zum Verschenken oder selbst behalten: Erscheint bei Harenberg im Athesia Kalenderverlag

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Literatur der DDR

Was war DDR-Literatur wirklich, und wie war dieser eigentümliche historische Zeit-Ort beschaffen, der sie – vier lange Jahrzehnte und auf engem Raum – prägte? Wen interessiert heute noch die Literatur aus der DDR? Das Feld der deutschsprachigen Literatur hat sich gegenüber dem Wendejahr 1989/90 mit einer Rasanz verändert, die kein Mensch auch nur annähernd hätte voraussagen können. Die literarischen Koryphäen aus dem Westen wie aus dem Osten leben nicht mehr. Vor allem aber hat der massenhafte Zustrom von jungen Migrantinnen und Migranten die Deutsch schreibende Autorenschaft so gravierend verändert, dass die Divergenzen zwischen westdeutschen und ostdeutschen Literaturproduzenten kaum noch wahrgenommen werden. Vielleicht liegt darin eine Chance, die Qualitäten einer Literatur neu kennenzulernen, die allzu lange als rein ideologisch ins Abseits gestellt wurde. Aber was war DDR-Literatur wirklich? Und wie nähert man sich ihr am besten? Wie war dieser eigentümliche historische Zeit-Ort (Chronotopos) beschaffen, der auch die Literatur – vier lange Jahrzehnte und auf abgeschlossenem engem Raum – so stark prägte? In welches existenzielle Dilemma waren die Akteure gestellt, die als schreibende Intellektuelle gegen Zensur und Repression anzukämpfen versuchten? Wolfgang Emmerich stellt solche grundsätzlichen Fragen und exemplifiziert sie anschaulich anhand der Texte bedeutender Autorinnen und Autoren.

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Roman | "Man muss die ganze Zeit lachen!" Elke Heidenreich

Ein bisschen Gras, ein genialer Coup und das Wunder von Bayern – Jakob Heins absurd komischer Roman über eins der größten deutschen Geheimnisse.

Nicht im Traum wäre sein Chef darauf gekommen, dass ausgerechnet Grischa, dieser schüchterne Assistent der Plankommission, eine geniale Idee ausheckt, wie der bayerische Ministerpräsident Franz Josef Strauß die bankrotte DDR retten würde. Grischas tollkühner Plan geht auf. Die Politiker kommen aus dem Staunen nicht heraus, denn plötzlich stehen Hunderte junge Leute an der Grenze … und wollen in den Osten. Bald wird die Lage brenzlig, doch da macht die DDR der BRD ein Angebot, das sie nicht ablehnen kann …



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Roman | Longlist Deutscher Buchpreis 2026

Eingeladen zu einer Lesung aus seinem unfertigen Manuskript, fährt der Erzähler nach Mecklenburg. Eine Landschaft mit weitem Horizont und Wolken, die tief über die Seen ziehen. Sie ist ihm vertraut aus dem Sommer 1979, über den er schreibt. Seine Lesung wirft die Frage auf, was wirklich war und was wirklich ist. War er damals zu jung für die große Liebe, und ist sie heute zu alt? Sind nur Illusionen verloren gegangen oder auch Ansprüche und Hoffnungen, die heute fehlen? »Das Wasser im August« ist auch eine Schule des Sehens und des Schreibens – und der Versuch, das eigene Leben so rückhaltlos wie möglich zu erkunden.



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Zwei Paare und eine Single-Freundin, ein Wochenende im Sommerhaus – was soll da schon schief gehen? Mit einem scharfsinnigen Blick auf toxische Machtstrukturen schreibt Bianca Nawrath über Schuldgefühle, Selbstermächtigung und weibliche Solidarität. Zwei befreundete Paare fahren für ein gemeinsames Wochenende an die Ostsee, und zum ersten Mal ist auch Ola dabei. Ola ist Single, liebt Frauen und Männer und hat eine Biografie von Hildegard von Bingen im Gepäck. Für Amalias Freund Christian ist Ola mit ihren feministischen Bemerkungen eine einzige Katastrophe. Schon der erste Abend droht über der Frage, wem es gelingt, den Grill anzuzünden, und einem Gespräch über weibliche Selbstbefriedigung zum Fiasko zu werden. Das zweite Paar, Kata und Lenny, ist zunehmend irritiert von Christians Verhalten, aber weitgehend mit ihren eigenen unterdrückten Streitereien beschäftigt. Spätestens als Amalia und Ola plötzlich unauffindbar sind, eskaliert die Situation. Wie befreie ich mich aus einer selbstzerstörerischen Beziehung, und ab wann ist Nicht-Einmischung Komplizenschaft? Bianca Nawrath beweist ein scharfes Auge für die Grauzonen innerhalb von Freundschaft und Liebe, für das leise Wirken von Scham- und Schuldgefühlen. Mit zugespitzten Dialogen, psychologischer Spannung und glaubhaften Figuren hinterfragt sie traditionelle Machtstrukturen und führt ihre Leser*innen über viele, oftmals hochamüsante Umwege zu der Erkenntnis, wie wertvoll weibliche Solidarität ist. »Schöne Scham bewegt sich mit feinem Gespür durch das, was zwischen Menschen liegt: Begehren, Unsicherheit, Nähe, Herkunft, Körper. Es erzählt nicht von Lösungen, sondern von Widersprüchen – und schenkt gerade dort, wo Sprache oft stockt, einen Ton, der zärtlich und klar bleibt.« Sophia Fritz »Bianca Nawrath trifft einen Nerv. Sie traut sich einiges und es ist, als würde sie einen dabei direkt anschauen.« Judith Poznan

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Hitler und kein Ende Kein Zweifel, Adolf Hitler war ein verbohrter Ideologe, dessen politisches Handeln von Rassismus und extremem Judenhass geprägt war. Zugleich aber konnte der faschistische Diktator durchaus anpassungsfähig sein und realpolitisch handeln. Tatsächlich handelte der Versager aus Österreich oft strategisch. Er kopierte das faschistische System seines Vorbildes Benito Mussolini in entscheidenden Punkten, bevor er es freilich zu einem totalitären Faschismus ausbaute und das Dritte Reich in den Holocaust und den Zweiten Weltkrieg führte. Wolfgang Schieder, der große Historiker des deutschen Nationalsozialismus und italienischen Faschismus, gewinnt dem Rätsel Hitler in dieser neuen Biografie überraschend neue Akzente ab und zeigt, dass manche von Adolf Hitlers Entscheidungen in einem anderen Licht zu sehen sind. Eine knappe Biografie Adolf Hitlers auf höchstem Niveau und mit neuen Akzenten Der deutsche Diktator so tiefgründig und verständlich wie noch nie dargestellt Die dunkelste Zeit und der verhängnisvollste Akteur der deutschen Geschichte im Brennpunkt Von einem der erfahrensten Historiker des deutschen und italienischen Faschismus Wolfgang Schieder ist Ehrendoktor der Universität Bologna und Träger des Verdienstkreuzes 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland Die Hitler-Biografie für die Zukunft Adolf Hitler muss als Extremausbildung des faschistischen Diktators gesehen werden. Das Interesse an neuen Antworten auf die Fragen, wie sein Aufstieg möglich war und wie er die wohl verhängnisvollste Diktatur der europäischen Geschichte errichten konnte, wird nicht aufhören. Je umfangreicher die Biografien über Hitler jedoch wurden, desto weniger können sie mit ihrer enormen Materialfülle noch wirklich rezipiert werden. Eine knappe Biografie, getragen von der ganzen Erfahrung eines langen Forscherlebens und auf dem allerneusten Stand der Forschung, war deshalb überfällig. Eine Meisterleistung, an der in Zukunft keiner vorbeikommt.

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Alles Wichtige über die LGBTQIA*-Bewegung und ihren Kampf für Gleichberechtigung

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»Queerness lädt zu einem offenen Denken ein, das uns nicht einteilt in ›normal‹ und ›unnormal‹, in ›passend‹ oder ›unpassend‹.«

Queer bedeutet Vielfalt: Queere Menschen haben unterschiedliche sexuelle Orientierungen und Geschlechtsidentitäten, queer ist alles, was Kategorien sprengt und Heteronormativität in Frage stellt. Die Journalistin Norma Schneider führt ein in all things queer, erzählt von Identität und Community, macht neugierig auf queere Theorie und Kultur und beleuchtet den bis heute andauernden Kampf für Gleichstellung und gegen Queerfeindlichkeit.

Mit 4-farbigen Abbildungen und Infografiken.



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Die Biografie - Die Biografie der Präsidentschaftskandidatin

Das Porträt einer selbstbewussten, starken und intelligenten Frau Kamala Harris ist die erste Frau im Amt des Vizepräsidenten der USA. Dan Morain schreibt in dieser Biografie über ihren Weg zur mächtigsten Frau im Land. Als Journalist, der sie auf diesem Weg viele Jahre lang begleitet hat, versteht er wie kaum ein anderer, welche Ereignisse Kamala Harris prägten und zu den Überzeugungen führten, für die sie entschlossen einsteht. Er zeigt, was es für sie bedeutete, als Tochter einer Inderin und eines Jamaikaners im Kalifornien der 60er- und 70er-Jahre aufzuwachsen, wie sie erst Attorney General von Kalifornien, dann US-Senatorin und schließlich Vizepräsidentin an der Seite von Joe Biden wurde. Auch dass ihr Weg dabei nicht frei von Niederlagen und Rückschlägen war, wird in Dan Morains Biografie deutlich: Kamala Harris hat loyale Unterstützer und erbitterte Gegner. Schon 2020 wollte sie Präsidentin werden und wurde Vize-Präsidentin. 2024 tritt sie als Präsidentschaftskandidatin gegen Donald Trump an – und ist schon jetzt die Hoffnung vieler Wählerinnen und Wähler. „In vielen Dingen bist du vielleicht die erste, aber sorge dafür, dass du nie die letzte bist.“ Shyamala Harris, oft zitiert von ihrer Tochter Kamala „Es mag sein, dass ich die erste Frau in diesem Amt bin, aber ich werde nicht die letzte sein, denn jedes kleine Mädchen, das heute Abend zusieht, sieht, dass in diesem Land alles möglich ist.“ Kamala Harris in ihrer Siegesrede am 7. November 2020 Die erste deutschsprachige Biografie der US-Präsidentschaftskandidatin Intelligent, selbstbewusst, zielstrebig – Kamala Harris ist das Vorbild für eine ganze Generation junger Frauen Der Lebensweg einer bemerkenswerten Frau: ihre Herkunft, ihre Motive, ihre Weggefährten

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Über die Sprache des Faschismus und ihre unheilvolle Wirkmacht | Eine Warnung vor Nationalismus und Rechtspopulismus | Victor Klemperer LTI | Drittes R

»Hitler zu übersetzen, bedeutet auch, sich gegen seine zeitgenössischen Epigonen zu wappnen.« Olivier Mannoni »Hitler ist tot, sein Werk des Hasses voll glühender Schwärze ist geblieben.« Es gibt nur wenige Menschen, die so tief in die Abgründe nationalsozialistischer Rhetorik geblickt haben wie Olivier Mannoni. Zehn Jahre lang übersetzte Mannoni Hitlers »Mein Kampf« für eine kritisch-wissenschaftliche Edition ins Französische. Das Werk, mit dem Hitler seine antisemitischen Thesen und nationalsozialistische Weltanschauung auf über 700 Seiten in eine für den Normalbürger kaum zugängliche Prosa ergoss und sie dennoch »salonfähig« machte. 12 Millionen Exemplare werden bis 1945 im Umlauf sein. Was macht es mit einem Menschen, sich jahrelang in die Tiefen von Hitlers Sprache zu versenken? »›Mein Kampf‹ zu übersetzen, bedeutete, ungeahnte Türen zu öffnen. In keinem Text zuvor kam Hass in dieser Dichte und mit solch einer Gewalt zum Ausdruck, dieses von Peter Sloterdijk beschriebene brodelnde, bösartige und verderbliche Ressentiment: eine Art Bank, bei der man − wie bei spekulativen Geldanlagen −, alle Wut und Frustrationen anspart, um sie, sobald der Tag gekommen ist, zu nutzen und den größtmöglichen Gewinn daraus zu ziehen.« Angesichts einer politischen Realität, in der rechtspopulistische Parteien Regierungen stellen, demagogische Reden ein Revival erleben und nationalsozialistisches Vokabular in unseren Alltag zurückkehrt, warnt uns Olivier Mannoni vor der Wirkmacht sprachlich irreführender Überfrachtungen und dem damit einhergehenden suggestiven Kalkül. Ein Essay von erschreckender Aktualität.

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Lektüre zwischen den Jahren | Der ideale Begleiter in das neue Jahr

Manche Wünsche scheinen sich nie erfüllen zu wollen ‒ Wünsche, die man schon seit Jahren mit sich herumträgt, aber auch Wünsche, von denen man nicht einmal wusste, dass man sie hat. Und dann, mit einem Mal, wird wie aus dem Nichts ein langgehegter Traum wahr, und man steht staunend vor diesem Geschenk. Über die Sehnsucht, über das unverhoffte Glück und die wundervollen Momente, in denen das zu einem kommt, was zu einem gehört, erzählen Rose Ausländer, Hilde Domin, Robert Gernhardt, Elke Heidenreich, Hermann Hesse, Mascha Kaléko, Erich Kästner, Siegfried Lenz, Katherine May, Joachim Ringelnatz, Wisława Szymborska, Robert Walser, Christa Wolf, Stefan Zweig u. v. a.

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Bilderbuch ab 4 Jahren

Was rumpelt und pumpelt in meinem Bauch herum? In einem Dorf am Waldrand lebte einmal ein Haufen Kinder. Ihr Schulweg führte quer durch den großen, dunklen Wald. Eines Tages lief der kleine Carlo direkt einem hungrigen Wolf vor die Schnauze. Natürlich wollte der Wolf den kleinen Carlo fressen – doch weil der Wolf nicht der intelligenteste seiner Art war, schaffte Carlo es mit einer kleinen Notlüge, ihn auszutricksen. Und glücklicherweise hatte er etwas dabei, das dem Wolf viel, viel besser schmeckte als kleine Kinder ... Ein heiteres Märchen vom bösen Wolf mit einer Vorliebe für Süßes – für fröhliche Vorlesestunden, die auch den Großen Spaß machen Ausstattung: Mit fbg. Illustrationen

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Die Suche nach meiner vergessenen Urgroßtante

Bei einer Beerdigung erfährt Geraldine Oetken zufällig, dass sie eine Urgroßtante hatte: Frieda, von der nie jemand erzählt hat. Von der niemand mehr weiß, als dass sie 1941 in einer Anstalt für Menschen mit Behinderungen gestorben ist. Aber wer war Frieda? Wer hat sie ins Heim gesteckt? Wie endete ihr Leben? Und was hat das mit uns zu tun? Geraldine Oetken macht sich daran, Frieda ihre Geschichte zurückzugeben. Ihre Spurensuche führt sie in Archive und auf Friedhöfe, ins Oldenburg der Nazis und das ihrer Jugend – und in die Untiefen der eigenen Familiengeschichte.



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Seit über 40 Jahren unter Verschluss, erstmals vollständig verfügbar: Die gefälschten »Hitler-Tagebücher«. Am 25. April 1983 kündigt das Wochenmagazin Stern an, im Besitz der geheimen Tagebücher Adolf Hitlers zu sein. Was dann folgte, gilt als der größte Presseskandal der bundesdeutschen Geschichte: Die Tagebücher entpuppten sich als Fälschung. Jahrelang hatte der Kunstfälscher Konrad Kujau den Stern-Redakteur Gerd Heidemann mit seinen Nachahmungen versorgt. Es flossen mehrere Millionen D-Mark über Heidemann an Kujau. Ein Großteil des Geldes wurde bis heute nicht gefunden. Seither lagern die fingierten Manuskripte in einem Safe in Hamburg. Eine bereits 2013 angekündigte Übergabe an das Bundesarchiv hat bis heute nicht stattgefunden. Komplett gelesen hat die gefälschten Tagebücher bis heute fast niemand.Jahrelang glaubte man, dass der Fälscher Konrad Kujau allein handelte. Neue Erkenntnisse legen jedoch nahe, dass er inmitten eines Netzwerks aus Alt- und Neonazis agierte. Ihr Ziel war die Rehabilitierung Hitlers. Die gefälschten Tagebücher sollten Hitler entlasten, ihn gar von der Verantwortung des Holocaust freisprechen. Durch jahrelange Recherche konnte nun das gesamte Manuskript rekonstruiert und transkribiert werden. Erstmals werden hier die gefälschten »Hitler-Tagebücher« als Buch öffentlich zugänglich gemacht, und es wird deutlich: Das, was der Stern damals nach und nach der Öffentlichkeit als echtes Tagebuch präsentieren wollte, ist in Wahrheit ein erschütterndes Dokument der Zeitgeschichte. Mit einem Vorwort des Journalisten John Goetz, der maßgeblich an der Rekonstruktion der gefälschten »Tagebücher« beteiligt war, sowie einer Einleitung der Historikerin Heike B. Görtemaker und historisch-politischen Einordnungen des Politologen Hajo Funke dokumentiert und kontextualisiert diese Ausgabe den groß angelegten Versuch einer Rehabilitierung Adolf Hitlers.

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Tischkalender für jeden Tag mit den Größen der Literatur. Tageskalender 2026 zum Abreißen mit Literatur-Quiz für Bibliophile

- Literarische Anregungen für jeden Tag, von Roman über Hörbuch bis zur Lyrik: Der Harenberg Literatur-Abreißkalender 2026 - Auf Streifzug durch die Welt der Bücher: Tischkalender mit Lesetipps aus allen Genres, spannenden Porträts von Autorinnen und Autoren, Klassiker und Newcomer der Literaturszene - Mit täglichem Quiz für Literaturfreunde: Das perfekte Geschenk für Buchliebhaber:innen und Lesebegeisterte - Immer bequem zu lesen: Standfester Aufstellkalender im praktischen 15,4 x 16,5 cm Format - Ein inspirierender Begleiter durch das Jahr: Die Tagesabreißkalender von Harenberg aus dem Athesia Kalenderverlag

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Hochwertiges Notizbuch, A5, liniert, mit Fadenheftung, Lesebändchen, Verschlussgummi und Falttasche im Einband

Zwischen Notizen und Krümelglück

Gemeinsam mit dem Krümelmonster und einem Keks die Gedanken schweifen lassen – und wenn dann die zündende Idee oder das neueste Keksrezept zu Papier gebracht werden will, ist das Krümelmonster-Notizbuch zur Hand. Mit seinen linierten Seiten, den lustigen Sprüchen und charmanten Illustrationen kann man alles nach Herzenslust aufschreiben – und ein paar Kekskrümel machen es nur noch authentischer.

  • Kompaktes A5-Format: Perfekt für den Alltag, Schule und Studium.
  • Ein Buch, unendlich viele Möglichkeiten: Einsetzbar als Journal, Notizbuch, Planer, Tagebuch oder (heimliches) Rezeptebuch.
  • Hochwertiges Design: Mit stabilem Flexocover, gut zu beschreibendem Papier, Lesebändchen, Verschlussgummi und Falttasche im Einband.


Achtung! Notizen können Spuren von Keksen enthalten.
Mit kleinen Lebensweisheiten vom Krümelmonster wird jeder Eintrag in dieses Notizbuch zu einem Ritual, das Freude macht. Ein originelles und vielseitig einsetzbares Geschenk für alle Fans der beliebten Figuren aus der Sesamstraße, das in jede Tasche passt.



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Das Tagebuch einer Frauenschreibgruppe während der Machtübernahme der Taliban

Im August 2021 berichtete eine Gruppe kreativer Schriftstellerinnen in Afghanistan über die politischen Unruhen und den Fall von Kabul. Diese Frauen waren gerade dabei, eine Kurzgeschichtensammlung zu veröffentlichen, als ihre Welt aus den Fugen geriet. Indem sie über WhatsApp-Nachrichten in Verbindung blieben, schufen sie eine Lebensader, einen lebenswichtigen Raum, um ihre Kreativität am Leben zu erhalten, sich gegenseitig zu unterstützen und Zeugnis von den Ereignissen zu geben, die sich um sie herum abspielten. »Geliebtes Kabul« ist ihre Geschichte und ein kollektives Tagebuch über ein Jahr unter den Taliban. Während sie zusahen, wie Städte fielen, Schulen geschlossen wurden, Familien sich veränderten und Freiheiten verschwanden, erzählten sie Geschichten von Chaos, Protest und Flucht. Als Gruppe reflektierten sie über die Bandbreite weiblicher Erfahrungen: Mütter und Ärztinnen, Studentinnen und Lehrerinnen, diejenigen, die unter den Taliban gelebt hatten, und diejenigen, die es sich nicht vorstellen konnten. Indem sie ihre Geschichten erzählten, schufen sie einen Ort der Gemeinschaft und der Stärke im Angesicht des Terrors.

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Kunstvoller Tageskalender 2026 zum Abreißen. Kultur-Kalender mit hochkarätigen Kunstwerken aus Galerien und Museen aller Welt

Alles über die großen Meisterwerke erfahren: Der Kunst-Abreißkalender für jeden Tag Mit Bildern von über 300 bedeutenden Gemälden und faszinierende Skulpturen aus den berühmtesten Museen und Galerien rund um den Globus Passt auf jeden Schreibtisch: Kalender zum Aufstellen im praktischen 15,4 x 16,5 cm Format Kunst, die man kennen sollte: Mit Malerei von Michelangelo bis Macke und Interpretationen von namhaften Kunstexperten Jeder Wochentag ein Kalenderblatt, Samstag/Sonntag auf einem Blatt Dekorativ trifft informativ: Die Kunstkalender von Harenberg aus dem Athesia Kalenderverlag

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Knifflige Rätsel und spannende Anekdoten aus der Geschichte der Mathematik in einem Abreißkalender. Tischkalender für Mathefans. Auch zum Aufhängen

-Faszinierende Geschichten und Geheimnisse der Mathematik: Kalender, der die Begeisterung in jedem Zahlenfuchs entfacht - Mathe mal anders: Der Tageskalender 2026 zum Abreißen im Format 12,5 x 16 cm unterhaltsame Portion Mathematik - Rechenrätsel treffen auf spannende Anekdoten und überraschende Fakten: Tischalender mit Erstaunlichem aus der Geschichte der Mathematik - Täglicher Wissens-Kick, der die Neugierde weckt: Dieser Rätsel-Kalender bringt Freude ins Büro und macht Ihr Zuhause zum Ort kluger Köpfe - Von Zahlenrätseln bis Konzentrationstraining: die Tagesabreißkalender von Harenberg im Athesia Kalenderverlag

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Kalender für jeden Tag, mit in Vergessenheit geratenen Wörtern. Kleiner Tischkalender zum Aufstellen oder Aufhängen.

- Den Reichtum der deutschen Sprache neu entdecken: Der Duden-Kalender „Vergessene Wortschätze“ 2026 - Von Tändelei bis raubauzig: Tagtäglich alten deutschen Wörtern und ihrer Bedeutung auf die Spur kommen - Vergessene Wörter als Morgenlektüre oder für die Pause im Büro: Universell nutzbar als Tischkalender oder Abreißkalender für die Wand im kompakten 11 x 14 cm-Format - Tageskalender zum Abreißen mit über 300 Kleinoden aus dem deutschen Wortschatz, Ausflügen in die Sprach-Historie und unterhaltsamen Anekdoten - Allgemeinbildung, die Spaß macht: Die Tagesabreißkalender von Harenberg aus dem Athesia Kalenderverlag

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Wolf Grau wacht auf und ist ausnehmend gut gelaunt. Oh, welch schöner Tag! Selbstbewusst und hungrig macht er sich auf die Suche nach einer Mahlzeit. „He, hallo! Ich bin`s, der Wooooolf, ich bin der schönste, der Stärkste!", verkündet er, als er einen Widder erblickt. „Ich werde dich zum Frühstück verschlingen!" Doch der Tag, der für den Wolf so gut begonnen hat, nimmt einen unerwarteten Verlauf. Denn der Widder und auch die Sau, das pralle Schaf, das Pferd, sie alle sind viel schlauer als er und legen ihn übel rein. Am Abend jedenfalls weiß Wolf Grau: Auch wenn man gut gelaunt aufwacht - es gibt Tage, da bleibt man besser im Bett. Ein Bilderbuch mit Slapstick-Humor über einen Antihelden, so hoffnungslos wie liebenswert!

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Geschichten vom Übergang | Helga Schubert neu entdecken – mit Erzählungen von den 1970er-Jahren bis in die Gegenwart

Vom Einverstandensein mit dem Leben – so, wie es ist

Eine Frau flaniert in den frühen Achtzigerjahren nach Feierabend durch Ostberlin, weil sie einmal nicht als Erste zu Hause sein möchte. In Moskau soll eine Schriftstellerin die Primaballerina Ulanowa portraitieren, wartet tagelang auf ein Treffen und erlebt dann Unverhofftes. Ein Kind atmet zum ersten Mal ein, eine Großmutter zum letzten Mal aus. Und eine Frau in den mittleren Jahren versucht, mit einer Krebsdiagnose umzugehen.
Von Sehnsucht und Fernweh, von Diktatur und innerer Freiheit, vom Menschsein und Menschbleiben erzählen diese Geschichten. So treffsicher, so lakonisch kann nur Helga Schubert dem Leben auf den Grund gehen.



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Ein Individualist zwischen den Nationen ... „Vermutlich Deutscher“ erzählt die bewegte Lebensgeschichte des Philosophen, Dolmetschers und Übersetzers Vincent von Wroblewsky und gibt einen Einblick in unbekanntere Seiten der Deutsch-Deutschen Geschichte. 1939 als Sohn jüdischer Kommunisten in Frankreich geboren, kam er im Alter von 10 Jahren in die DDR, wo er in Ostberlin aufwuchs und seine Mutter als überzeugte Kommunistin am Wiederaufbau von Ostdeutschland mitwirkte. Fortan bewegte er sich zwischen den Nationen, erlernte die deutsche Sprache und promovierte schließlich über Jean-Paul Sartre. Neben seiner Funktion als Wissenschaftler am Zentralinstitut für Philosophie der Akademie der Wissenschaften begleitete er als Dolmetscher und Simultanübersetzer zahlreiche DDR-Delegationen zu internationalen Kongressen und Konsultationen. Das Porträt eines Individualisten und sein Werdegang inmitten der bisweilen grotesken Mechanismen der DDR, die er von Anfang bis zum Ende durchlebte, mit all ihren Hoffnungen und Enttäuschungen, ihren Versprechen und Absurditäten.

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Pionierin der Moderne – ihr Leben, ihre Kunst, ihr Vermächtnis

Aufbruch in die Moderne Paula Modersohn-Becker revolutionierte die Kunstwelt mit ihrer unverwechselbaren Ausdruckskraft und gilt als eine Pionierin der modernen Malerei. Rainer Stamm zeichnet das faszinierende Porträt der bahnbrechenden Künstlerin und beleuchtet ihr kurzes, leidenschaftliches Leben zwischen Worpswede und Paris: ihre künstlerischen Kämpfe, ihre radikalen Visionen und ihren Mut, Konventionen zu brechen. So entsteht das Bild einer Frau, die ihrer Zeit weit voraus war und bis heute Generationen von Künstler:innen inspiriert. Die Biografie einer Jahrhundertkünstlerin 150. Geburtstag von Paula Modersohn-Becker am 8. Februar 2026 Verfasst vom Modersohn-Becker-Kenner Rainer Stamm

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Erinnerungen mit großem A Zum 80. Geburtstag des großen Autors und Büchner-Preisträgers: die Autobiographie von Friedrich Christian Delius. Die Gruppe 47, die WM 54, die Auseinandersetzung mit dem Mythos 68, die Erinnerung an den Deutschen Herbst, die dramatischen Ereignisse um den Mauerfall, ein Abend mit dem Bundespräsidenten in Rom, Erlebnisse mit Peter Handke, Marcel Reich-Ranicki, Theodor W. Adorno, Thomas Brasch, Wolf Biermann, Heiner Müller, Mario Adorf und vielen mehr, Rom, Deutschland, das 20. Jahrhundert, Musik und natürlich Literatur: eine sehr persönliche Geschichte der acht Jahrzehnte von 1943 bis 2023. Eindrückliche Porträts, pointierte Analysen, poetische Gedanken: Delius hält nur das Wichtigste fest, in ganz eigener, verdichteter Form. Das außergewöhnliches Erinnerungswerk eines bedeutenden Autors: Hier wird das Erinnern selbst zur Poesie.

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Einen Sommer auf dem mecklenburgischen Land erlebt die Schriftstellerin Ellen, zusammen mit Familie und Freunden. Der gesellschaftliche Stillstand ist Ende der siebziger Jahre deutlich zu spüren, aber für die Dauer einiger weniger Monate, die in der Erinnerung einmalig und endlos scheinen, entsteht hier eine lebendige Gemeinschaft. Sommerstück ist die Geschichte eines Jahrhundertsommers und zugleich der Abgesang auf eine politische Utopie.

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Kindheit und Jugend in Westdeutschland 1949-1990. BRD-Geschichte im Bildband: Jugendkulturen und politische Ereignisse der 50er bis 80er Jahre, die Gen

Die Bundesrepublik Deutschland von Wiederaufbau bis Wiedervereinigung: das Abenteuer Jugend in der BRD

Wie war sie, die Kindheit früher in Westdeutschland, irgendwo zwischen Wirtschaftswunder und Konsumgesellschaft, 68er-Bewegung, WAA-Protesten und der Katastrophe von Tschernobyl? Nach »Die Bonner Republik« hat sich Fotograf Wolfgang Vollmer für den Greven Verlag erneut auf Bilderjagd in den Archiven begeben. Mit seinem Gespür für einzigartige Momente hat er eine Fotosammlung erstellt, die Kinder und Jugendliche aus rund vier Jahrzehnten BRD in den Blick nimmt. Dazu analysiert SZ-Journalist Heribert Prantl mit kluger Beobachtungsgabe, was junge Menschen in diesen aufregenden Zeiten prägte, begeisterte und bewegte: Von der »Bravo« bis zum Bonanzarad, von der Halbstarken-Bewegung bis zum Hausbesetzertum.

  • Die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland bis 1990: Kinder, Jugendliche und ihr Alltag in der BRD
  • Von der Kindheit zwischen Trümmern über populäres Spielzeug der 70er Jahre bis hin zu den Jugendkulturen der 80er
  • Mit einem Essay von Heribert Prantl, Buch-Autor und ehemaliger Ressortleiter der Süddeutschen Zeitung
  • Über 250 faszinierende historische Bilder von renommierten Fotograf:innen

Jugend zwischen Anpassung und Aufbegehren: Fotogeschichte einer Republik im Reifeprozess

Aufgewachsen in den 50er Jahren mit der heilen TV-Welt von Lassie, Flipper und Co., erwärmten sich viele später für die Rolling Stones oder Rudi Dutschke. Zwischen biederem Alltag und radikalem Aufbruch formten sie das Gesicht einer modernen Gesellschaft der Nachkriegszeit.

Rund 250 ausgewählte historische Fotos nehmen die Leser:innen mit auf Zeitreise, u.a. von Will McBride, Barbara Klemm, Jupp Darchinger, Friedrich Seidenstücker, Christel Fomm, Abisag Tüllmann, Wolfang Haut, Dirk Reinartz, Alfred Tritschler, Brigitte Stachowski, Verena von Gagern, Hansherbert Wirtz, Marga Kingler. Anita Kloten und Oswald Kettenberger.

Der Fotoband porträtiert Jugendkulturen von Gammlern bis Punks, zeigt neue Perspektiven auf große Momente der Zeitgeschichte und erinnert an die Lieblingsspielzeuge unserer Kindheit. Eine erkenntnisreiche Studie über die Jugend in Deutschland bis zur Wende - und zugleich ein nostalgischer Blick zurück auf die eigene Biografie.



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Die Geschichte einer großen Liebe

Doppel-Biographie im Graphic-Novel-Stil: Frida Kahlo & Diego Rivera Frida Kahlo ist eine der beliebtesten Malerinnen weltweit. Die Geschichte ihrer Beziehung mit Diego Rivera ist eine der spannendsten Liebesgeschichten aus der Welt der Kunst. In diesem Buch porträtiert die Schweizer Historikerin Francesca Ferretti de Blonay das wechselvolle Schicksal der beiden Ausnahmekünstler im Spiegel ihrer Zeit. Frida Kahlo und Diego Rivera begegnen sich in einer Zeit des Aufbruchs: Die Diktatur in Mexiko ist überwunden, und die aufstrebende junge Künstlerin trifft auf den bereits arrivierten Wandmaler. - Frida Kahlo und Diego Rivera: eines der legendärsten Künstlerpaare aller Zeiten im Porträt - Zeithistorische Einordnung: Mexiko nach der Diktatur, die 30er Jahre weltweit - Mexikanische Kunst: Von politischen Wandgemälden und indigener Kunst - Eine der berühmtesten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts: Faszinierende Frida Kahlo - Gleichermaßen geeignet für junge wie erwachsene Leserinnen und Leser - Mit leuchtenden Illustrationen von Tania Garcia Das legendäre Künstlerpaar und seine leidenschaftliche Lebens- und Liebesgeschichte Es ist Liebe auf den ersten Blick und der Beginn einer ebenso großen wie wechselvollen gemeinsamen Geschichte. Erfahren Sie mehr über die großen Kunstwerke der beiden und die Hintergründe ihrer Entstehung, über Freunde und Zeitgenossen. Das vorliegende Kunstbuch nimmt die Leserinnen und Leser mit leicht verständlichen, aber fundierten Texten und beeindruckenden Illustrationen mit auf die Spuren des außergewöhnlichen Künstlerpaars Frida & Diego mit: Tauchen Sie in ihre Geschichte ein und lassen Sie sich faszinieren! „Ich werde neue Worte erfinden, um dir mit jedem Wort zu sagen, dass ich dich liebe wie niemand sonst.“ Frida Kahlo „Zu spät erkannte ich, dass der schönste Teil meines Lebens meine Liebe zu Frida gewesen war." Diego Rivera

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Mit einem Nachwort von Annette Seemann – Eine berührende Geschichte über die Kraft weiblicher Solidarität

Ein Plädoyer für weibliche Solidarität

Abseits der Blicke der Außenwelt, draußen in der schwäbischen Provinz, führt eine patente Hebamme ein Frauenheim. Wer diskret ein Kind zur Welt bringen will, findet hier Unterschlupf. Auch die Schriftstellerin Cornelie Reimann zieht sich hierhin zurück. Nur zeigt die Fassade bald Risse, rohe Schikanen nehmen ihren Lauf – und Cornelie erkennt den hohen Preis ihres Wunsches, eine selbstbestimmte Mutter zu sein.
Das Tränenhaus wurde bei Erscheinen 1908 zum Skandal und eröffnet heute eine einzigartige Perspektive auf die Ursprünge des Umgangs mit weiblicher Selbstermächtigung.

»Dieses Grundbuch der frühen Frauenbewegung von 1896 kann man ohne Weiteres neben Fontane stellen.«
Tilman Krause über Aus guter Familie



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Eine wahre Geschichte vom Holocaust, dem Überleben und einem Versprechen, das die Zeit überdauert

Die wahre Geschichte von einem Versprechen, das stärker ist, als der Hass und das Vergessen 116927: Die Nummer, die Albrecht Weinberg noch immer auf seinem Unterarm trägt, mit 99 Jahren, ist mit den Jahrzehnten verblasst. Glasklar dagegen sind seine Erinnerungen. An seine Jugend, das Aufkommen der Nazis, an Freunde, die plötzlich keine mehr waren, daran, wie er seine Familie verlor. Und an Friedel. Seine Schwester, mit der er sich das Versprechen gab, sie würden für immer aufeinander achtgeben. Gemeinsam entkommen sie dem Holocaust und emigrieren in die USA. Jahrzehnte später, als es Friedel schlechter geht, reisen die beiden wieder zurück nach Deutschland. Dort begleitet Albrecht seine Schwester bis zu ihrem Tod und lernt dabei deren Pflegerin Gerda kennen. Erst vor ihr öffnet sich Albrecht und beginnt, Gerda von seinem Leben zu berichten. Er erzählt von seiner Geschichte. Von seinem Glauben an das Gute, trotz allem. Und von dem Versprechen zu überleben. Damit die Erinnerung weiterlebt. Mit Bildteil.

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Leben und Sterben des Hans Hölzel

Schillernde Persönlichkeit und exzentrischer Ausnahmekünstler: das Leben der Musiklegende als eindrückliche Graphic Novel „Der Kommissar“, „Jeanny“ oder „Rock Me Amadeus“: Falcos Songs begeistern bis heute. Und während Hans Hölzel einer war, der viel Angst hatte und nie damit umzugehen lernte, sang Falco darüber hinweg. Diesen Zwiespalt im Leben des Bad Boys und Superstars fängt Arnulf Rödler in dieser Graphic Novel eindrucksvoll ein. Ausgehend von Falcos Tod und seinen letzten Stunden führt uns die ausdrucksstarke Comic-Biografie in rasant hypnotischer Form durch seine Vorstellungswelt, seine epochalen Alben und die Stationen seines Lebens. Eine bildstarke Graphic Novel, die das facettenreiche Leben und Werk Falcos perfekt in Szene setzt.

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Roman | Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2026

»Prallvoll mit Überlebenslust, Herzwärme und Witz.« Pieke Biermann

Nominiert für den Deutscher Buchpreis 2026 und den Wilhelm Raabe-Literaturpreis 2026

Sie sind überall, wir sehen sie jeden Tag. Egal ob in Delhi, Tel Aviv, Buenos Aires, Istanbul oder Berlin, überall schwirren sie durch die Städte: Essenslieferanten. Tomer Gardi verbindet ihre Geschichten zu einem weltumspannenden Gegenwarts-Epos. »Liefern« erzählt von Rassismus und Ausbeutung, von Liebe, Familie und der großen Sehnsucht nach Verbundenheit. So gegenwärtig, so international, so politisch und leichtfüßig zugleich war lange kein deutscher Roman.
Der Roman entstand in Zusammenarbeit mit Anne Birkenhauer, die auch den Teil »Mimesis« aus dem Hebräischen übersetzt hat.

Filmon, der aus Eritrea nach Tel Aviv geflüchtet ist, arbeitet als Lieferant. Er will genug Geld sammeln, um seiner Frau und Tochter nach Berlin zu folgen. Sein Job ist immer in Gefahr, er hat keine Arbeitserlaubnis und fährt unter falschem Namen. Seine Frau und Tochter lernen Deutsch bei Nina im Bildungszentrum, die zu einem Austauschsemester nach Delhi reist, wo sie sich in den Argentinier Ramón verliebt. Der Erzähler fährt nach Istanbul, um nach einer Gaunerei bei einem Literaturpreis das Preisgeld zu verprassen. Und in Buenos Aires muss Ramóns Mutter mit der Abwesenheit ihres Sohnes fertig werden. »Liefern« ist eine literarische Weltreise in sechs Episoden und eine Feier der Erzählkunst, wie sie nur Tomer Gardi veranstalten kann: tiefgründig und humorvoll, mit politischer Sensibilität und literarischer Verve.



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Roman. »Ein berückendes, ein tiefschwarzes Zeugnis ostdeutscher Erinnerungskultur und darin eines der besten Bücher dieses Literaturfrühlings.« (Deutsc

Kein Mensch ist vor den Momenten sicher, die alles von Grund auf ändern Johannes blickt zurück auf eine ostdeutsche Kindheit, die von feinen Rissen durchzogen war. Der frühe Tod seiner Mutter, das rätselhafte Verschwinden seines Vaters. All seine Fragen dazu blieben unbeantwortet, weshalb er noch als Erwachsener vorsichtig tastend durchs Leben geht. Als Johannes in einer alten Kiste auf einen Brief stößt, verändert dieser Fund nicht nur seine Zukunft, sondern vor allem seine Vergangenheit als Kind der Vorwende-DDR. Seine Erinnerungen sortieren sich neu und mit ihnen sein Blick auf das eigene Leben. In eindringlicher Dichte und mit kraftvoller Klarheit erzählt Matthias Jügler von Verlust und Verrat, vom Wert des Erinnerns und den drängenden Fragen einer ganzen Generation. Ein warmherziger, leuchtender Roman von außergewöhnlicher sprachlicher Intensität. »›Die Verlassenen‹ erscheint als ein berückendes, als ein tiefschwarzes Zeugnis ostdeutscher Erinnerungskultur und darin als eines der besten Bücher dieses Literaturfrühlings.« Deutschlandfunk, Büchermarkt, Jan Drees

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Ein Depressionstagebuch

Benjamin Maack erzählt in Bewerbungen um einen Job als Mensch von seinem Alltag mit Depressionen, davon, wie verwirrend und schwer es ist, mit der Krankheit zu leben und zu lieben, die Kinder, seine Freundin, sich selbst. Und wie es trotzdem immer wieder gelingt. Ein entwaffnend ehrliches und direktes und manchmal auch lustiges Depressionstagebuch.

Als Benjamin Maack im Frühjahr 2025 wieder eine depressive Episode erlebt, führt er auf Instagram ein Tagebuch. Er tippt es in sein Telefon, auf dem Sofa, in Wartezimmern von Ärztinnen und Ärzten, bevor er seine Kinder von der Schule abholt. Er erzählt von sich, seinen Gedanken und Gefühlen, seiner Familie. Schreibend reflektiert er seinen Alltag, eröffnet einen Raum, in dem die Menschen nah an sein Leben herankommen und in dem auch er eine Verbindung zu anderen findet. In den Kommentaren und persönlichen Nachrichten schreiben ihm fast täglich Leserinnen und Leser: dass sie sich durch sein Tagebuch weniger allein fühlen, dass die Einträge ihnen Hoffnung und Trost schenken, sie zu Tränen rühren, aber auch lachen lassen.



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Aufzeichnungen aus der Ukraine Andrej Kurkows schonungsloses, zutiefst menschliches Porträt einer vom Krieg neu geformten Nation Im Februar 2022 begann der russländische Angriffskrieg auf die Ukraine. Seither sind über vier Jahre vergangen. Andrej Kurkows journalistische Texte, Notizen und Tagebucheinträge zeigen die Erlebnisse der Ukrainer*innen im dritten Kriegsjahr – niedergeschrieben in seiner Heimat Kyjiw, auf seinen Reisen durch das ganze Land und Europa. Kurkow beschreibt die Momente des Grauens, der Widerstandskraft, der Absurdität und Armut. Er hält den zum Alltag gewordenen Ausnahmezustand fest: Kinder, die nur mit kugelsicheren Westen zur Schule dürfen; Soldaten, die Haikus schreiben; die siebzehnjährige Kröte eines Generals, die zum ikonischen Symbol des Trotzes wird. Und unter einem Kirschbaum vergraben wird das letzte Tagebuch eines ermordeten Schriftstellers geborgen – ein großes Echo einer zum Schweigen gebrachten Stimme. Der bekannteste Autor aus der Ukraine berichtet über den anhaltenden Krieg in seinem Land Von der Heimatfront bis zu den Schützengräben fängt Andrej Kurkow die Rhythmen des Überlebens ein: die stillen Rituale, die unwahrscheinlichen Freuden, die entsetzlichen Kosten. Menschen verlieren Menschen. Jeden einzelnen Tag. So viel wurde ausgelöscht – ganze Häuser, ganze Städte –, doch der Wille der Ukrainer*innen bleibt ungebrochen. Kurkow bringt die menschlichen Schicksale in den Fokus, den Kampf der Ukrainer*innen um Leben und Kultur, er schreibt über historische Kontinuitäten und nicht zuletzt über den Glauben an die Hoffnung und an die Zukunft einer freien Ukraine.

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Roman

"Wir waren sechs, die lebten. Und Lori, die auf dem Grund der Ostsee ruht."

Thüringen, 1995. Auf einem verlassenen Bahnhof wächst Leni mit ihren fünf Geschwistern auf. Seit sie denken kann, spürt sie, dass etwas in ihrer Familie nicht stimmt. Als junge Frau macht sie sich auf die Suche nach dem Geheimnis, das ihr Leben prägt. Im Zentrum steht ihre Schwester Lori und die Frage, was mit ihr geschah. Die Suche nach Antworten führt sie bis in die frühen siebziger Jahre der DDR zurück.

Anousch Muellers Roman "Lori" erzählt von einer Familie, die an den politischen Verwerfungen ihrer Zeit zu zerbrechen droht und von den Nachwirkungen des Unausgesprochenen, die sich durch die Generation der Kinder ziehen. Mit psychologischem Feingefühl erzählt Mueller eine Geschichte über Schuld und Verdrängung - und über den tastenden Versuch, Wahrheit zuzulassen.

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Wahre Geschichten über ungebetene Gefühle

Wir alle tragen Erlebtes mit uns herum, für das wir uns schämen, das uns unangenehm ist oder das wir bereuen - so sehr, dass wir uns niemandem anvertrauen. Früher diente der Beichtstuhl in der Kirche oft als Ort, solche Geschichten loszuwerden - doch bietet unsere moderne Gesellschaft noch Platz dafür? Eine Frage, die Jana Kreisl ergründen will. Mit einem »Beicht-O-Mat« tourte sie durch Deutschland, lud Passanten dazu ein, ihre Erlebnisse mit ihr zu teilen - und traf auf offene Herzen. Dieses Buch versammelt viele dieser Geschichten über Abgründiges, Trauriges und Peinliches - über Gefühle also, die wir alle kennen und die uns erst zu Menschen machen. Und die wir viel öfter teilen sollten.

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Narzissmus und Ignoranz in pandemischen Zeiten

Anders als noch im 19. Jahrhundert, in dem der Zusammenhang zwischen Seuchen und Slums Sozialkritiker auf den Plan rief, fühlen sich heute jene besonders kritisch, die die epidemiologisch sich geltend machende Einheit des Menschengeschlechts vor der Krankheit abtun oder gleich leugnen. Die absolute Freiheit, um die es diesen Kritikern zu tun ist, ist nur noch unzureichend als politische Manifestation zu deuten, vielmehr muss er als Ausdruck eines spezifischen Sozialcharakters gelten, dessen Selbstbezüglichkeit, die Krankheit lediglich als Kränkung wahrnimmt, die postindustrielle Gesellschaft selbst befördert: indem sie Konkurrenz verabsolutiert und zugleich das Trugbild der Definitionsmacht des Einzelnen über Natur (auch die eigene) und Gesellschaft stiftet.

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100 Zwischenrufe zur deutschen Einheit

Paula Fürstenberg ist wütend. Wie allen Nachwendekindern hat man ihr im Einheitstaumel blühende Landschaften und Antifaschismus versprochen. Die Realität sah anders aus: Arbeitslosigkeit, Abwanderung und rechte Gewalt. Und heute: eine rechtsextreme Partei, die nur zu gerne die patriotische und nationalistische Idee der inneren Einheit aufgreift. Aber so war das doch nicht gemeint mit Deutschland einig Vaterland – oder doch?

Am 3. Oktober 1990 sind zwischen all den schwarz-rot-goldenen auch etliche Reichsflaggen zu sehen. Und während die Menschen am Brandenburger Tor Freudentränen vergießen, prügeln sich über tausend Neonazis durch das frisch vereinte Land. 1987 in Potsdam geboren, wächst Paula Fürstenberg in den Baseballschlägerjahren auf. Entlang ihrer Biografie erschreibt sie die Leerstellen unserer Erzählung der deutschen Einheit, die bi

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Der OstWest-LSD-BeatClub-Roman

Der deutsche Publizist, Autor und Zeitzeuge Cordt Schnibben legt mit dem OstWest-LSD-BeatClub-Roman eine meisterhafte Darstellung der frühen Siebziger vor. Auf den ersten Blick eine verzwickte deutsch-deutsche Liebesgeschichte: Carl aus Bremen, 18 Jahre alt, zieht aus Protest gegen seinen Nazi-Vater 1972 nach Ost-Berlin und verliebt sich in Mara – doch der Hippie fliegt aus der DDR. Nach dem Fall der Mauer sucht Carl seine große Liebe im Chaos des zerfallenden Sozialismus. Auf den zweiten Blick ein skurriler Agententhriller: Maras Vater, Stasi-Offizier im Westeinsatz, hält Carl für einen LSD-Dealer und Spitzel, den der westdeutsche Verfassungsschutz auf ihn angesetzt hat. Er ließ ihn damals in den Knast werfen. Auf den dritten Blick die berauschende Geschichte vom Aufstand im Spießbürger-Deutschland: Carl und seine Freunde Sylwia und Sigi – Kabelträger in der Bremer Kult-Sendung „Beat-Club“ und Stammgäste in der Lila Eule – hören in den Songs von Jimi Hendrix und Janis Joplin das Vibrieren einer liberalen, weltoffenen Zeit. Nach dem Mauerfall treffen sich die drei Freunde in der anarchistischen Technoszene Ost-Berlins wieder und stellen sich die große Frage: Warum ist der Mensch schlau genug, um zu erkennen, wie er die Welt besser machen kann, aber dumm genug, um daran immer wieder zu scheitern? Ein hochaktueller Trip durch eine Zeit, in der sich vieles entwickelte, was im gegenwärtigen Rollback hin zum nationalistischen Dödel-Deutschland wieder abgeräumt werden soll.

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Ein berührender Kinderroman ab 10 Jahren über Mut und Zivilcourage

Als die 12-jährige Emmi eines Nachts im Haus ihrer Großeltern wach liegt, hört sie ein Geräusch auf dem Dachboden. Was sie dort findet, verändert ihren Sommer für immer: Ein Siebenschläfer hat es sich in einem alten Ofen gemütlich gemacht – und direkt dahinter verbirgt sich das Tagebuch ihrer Ururgroßmutter Elsa. Fasziniert taucht Emmi in Elsas Welt im Deutschland der 1930er Jahre ein. Sie liest von einer Zeit, in der ein falsches Wort lebensgefährlich sein konnte. Und sie erfährt, dass Elsa trotzdem den Mut fand, ihre Meinung zu sagen. Währenddessen freundet sich Emmi mit einem Sintiza-Mädchen aus der Nachbarschaft an. Kurz darauf wird sie Zeugin, wie Bianca von zwei Jungen rassistisch beschimpft wird. Emmi spürt, wie ungerecht das ist, und die Angst schnürt ihr die Kehle zu. Kann das Tagebuch Emmi helfen, ihren eigenen Mut zu finden?

Ein berührender Roman über Freun

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Ein merkwürdiges Tagebuch

»Das Buch des Jahres stammt von einem alten, weißen Mann. … Sein Tagebuch, Ein alter Mann wird älter, ist geradezu ein Standardwerk über das Altsein, man könnte auch sagen: über den Versuch, im Alter nicht ›zu veralten‹ … Ein Endspiel, aber eines, das im Gegensatz zu Beckett, ins Positive gewendet ist, ins Würdevolle, sogar manchmal wundervoll Heitere. Oder Surreale..« Moritz Rinke, Tagesspiegel Günther Rühle bekennt in seinen Tagebüchern, dass er es bisher trotz aller tätigen Reflexion am Theater versäumt habe, über sich selbst zu reflektieren. Vielmehr habe er »neunzig Jahre gebraucht, bis ich ein Verhältnis zu mir selbst bekam«. Rühle, der vor dem Verlust des Augenlichts sich für sich nur in Arbeitszusammenhängen interessiert hat, horcht nun in sich hinein und erlebt die merkwürdigsten Dinge. Er hört Stimmen, die von innen kommen und ihn auffordern: »Tu endlich, was du im ganzen Leben verweigert hast! Denk für dich nach.« Das Für meint wohl auch, dass er über sich endlich nachzudenken habe. Aber da spricht es wieder in ihm: »Das ist die Angst vor dir selbst.« Ein Satz, den er wie ein Orakel wahrnimmt: »In diesen Tagebucheinträgen gebe ich zum ersten Mal was von mir preis. Ich formuliere zum ersten Mal was von innen drin, das ich selbst nicht kannte, vielleicht auch nicht wissen wollte. Ich habe mich immer nur erforscht in und durch Arbeit. Sie ist mir entzogen. Jetzt horche ich in mich, die Richtung ist umgekehrt. Natürlich quält mich jetzt selbst diese Verlassenheit, diese Einsamkeit mit ihren Stößen von Unmut, Zorn und Widerwillen, in denen ich auch meinen Vater und die Mutter zurückließ, als ich ins eigene Leben aufbrach. Als mich meine Familie forderte, was ich versäumte im eigenen Vielerlei. Ist jetzt die Stunde der Abrechnung mit sich selbst. Sucht man vor der Fahrt in die Grube nach einem guten Gewissen?« »Was für ein Bild: der erblindende Kritiker, der allein in seinem Haus Bildern und Stationen aus seinem Leben nachgeht, während er in die Capricen seines alternden Körpers hineinlauscht, als werde da ein unbekanntes Stück aufgeführt … eine fragmentarische Biografie zwischen Traum und Gedächtnis.« Esther Slevogt, nachtkritik »Am Rand des Lebens angekommen, ›stillgelegt‹ und ›veraltert‹, beginnt der Journalist und Theaterhistoriker auf sein Leben zurückzuschauen. ›Sich selbst auf die Spur zu kommen‹, wie er es nennt. Nicht melancholisch, nicht lamentierend, sondern anekdotenreich und p

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Erinnerungen eines Historikers

Von Königsberg zur Berliner Republik: Heinrich August Winklers Erinnerungen

Heinrich August Winkler ist einer der bedeutendsten deutschen Zeithistoriker. Er ist aber auch einer der einflussreichsten deutschen Intellektuellen, der die politischen Debatten unseres Landes bis heute prägt. In diesem Buch erinnert er sich an seinen Lebensweg von Königsberg über Süddeutschland nach Berlin, an Begegnungen und Erlebnisse, an Gespräche und Kontroversen, an Irrtümer und Erkenntnisse. Doch es sind keine Memoiren im klassischen Sinne. Es ist ein Rechenschaftsbericht über ein Leben, das der historisch-politischen Selbstaufklärung der Deutschen gewidmet ist. Daher bieten diese Erinnerungen auch etwas, das heute so nötig ist wie lange nicht mehr: einen politisch-moralischen Kompass in den Zeitenwenden unserer Epoche.

In diesem Buch blickt Heinrich August Winkler zurück auf seine Kindheit in Königsberg und die letzten Wochen des "Dritten Reiches", die er in Württemberg erlebte. Er berichtet von seinen Prägungen in der Nachkriegszeit, von seinen wissenschaftlichen und politischen Vorbildern, von frühen Begegnungen mit Konrad Adenauer und Willy Brandt, vom Kampf um die Verwestlichung der Bundesrepublik. Er erinnert an die deutsche Teilung und ihre Überwindung, an die Gründung der Berliner Republik und seine Interventionen zu politischen Streitfragen der Zeit, bis hin zu seiner Kritik an der Ostpolitik der SPD und seinen frühen Warnungen vor Putin. Er beschreibt seine Rückkehr nach Königsberg, seine frühen Reisen in die USA und die DDR sowie seine Gespräche mit Gerhard Schröder, Wolfgang Schäuble, Jürgen Habermaas, Ralf Dahrendorf, Reinhart Koselleck und vielen anderen. Vor allem aber zeigen diese Erinnerungen eines der großen Intellektuellen der Bonner und Berliner Republik, welch weiten Weg Deutschland seit dem Zivilisationsbruch des "Dritten Reiches" in Richtung Westen zurückgelegt hat und welche Errungenschaften, aber auch Verpflichtungen damit verbunden sind.


Ähnliche Bücher wie »Warum es so gekommen ist«

Lange erzählten Historiker der Bundesrepublik Geschichten von wachsendem Wohlstand, Modernisierung, erlernter Liberalität und stabiler Demokratie. Deutschland schien »im Westen« angekommen. Die Herausforderungen der Gegenwart aber verändern unseren Blick auf die jüngere Vergangenheit: Klimawandel, neuer Nationalismus, Ungleichheit und zunehmende Gewalt im politischen Alltag führen vor Augen, was mit diesen Geschichten nicht stimmte – und was sie nicht erzählten. Mit Blick auf zentrale Themen der Zeitgeschichte präsentieren renommierte Historiker:innen in diesem Band neue Perspektiven auf die bundesdeutsche Geschichte seit 1945.



Ähnliche Bücher wie »Neue Wege zu einer Geschichte der Bundesrepublik«
Gespräche über den Wahnsinn unserer Zeit. Mit einem Vorwort von Markus Lanz

Arno Luiks Interviews beginnen oft mit provozierenden Fragen, schon mit der ersten Antwort wird der Leser in diese Gespräche hineingezogen – und liest Dinge, die er anderswo nicht gelesen hat. Arno Luik verführt seine Gegenüber von Beginn an zu einer erstaunlichen Offenheit und schafft es, Brisantes aus ihnen herauszukitzeln. Dieser Gesprächsband ist eine faszinierende Zeitreise, in der sich Geschichte auf eine mitreißende Weise entfaltet: anekdotisch, politisch, intim. Sie zeigt, warum wir wurden, wer wir sind: eine zerrissene, eine verstörte, manchmal trotzdem schöne Welt – um die es sich lohnt, zu kämpfen.

Ähnliche Bücher wie »"Als die Mauer fiel, war ich in der Sauna."«
Sandra Weihs' »Bemühungspflicht« folgt mit messerscharfer Beobachtungsgabe und treffsicherem Humor einem Mann, der sich verzweifelt gegen die Demütigungen des Sozialsystems wehrt.

»Den Weltuntergang haben ein paar Leute befürchtet, wegen der Banken, wegen irgendeines mystischen Kalenders. Viele Beinahe-Weltuntergänge hast du bereits erlebt. Du hast sie herbeigesehnt und wurdest enttäuscht. Du denkst an die Krisen als Marker. Autofahren hast du während der Ölkrise gelernt, eine Familie in der Jugoslawienkrise gegründet. Während der Terrorkrise hast du die erste Flugreise unternommen, während der Bankenkrise warst du selbstständig. Du fragst dich, was die nächste Krise auslösen wird.«

An der Supermarktkasse stellt Manfred Gruber fest: Die Behörde hat die Sozialhilfe nicht überwiesen. Dass die Kartenzahlung erneut abgewiesen wird, treibt ihm vor Scham die Röte ins Gesicht. Es ist ein kalter und regnerischer Tag, ohne Geld muss er den weiten Weg entlang der österreichischen Bundesstraße zu Fuß auf sich nehmen, um die Beamten zur Rede zu stellen. Er hat alle Auflagen erfüllt, alle aussichtslosen Bewerbungen verschickt, die unsäglichen Bewerbungstrainings und unbezahlten Probearbeitstermine absolviert, er ist seiner Bemühungspflicht verdammt noch mal nachgekommen! Die können ihm gar nichts – doch er irrt sich.

Ein wichtiger Roman zur richtigen Zeit: Sandra Weihs blickt dorthin, wo die Gesellschaft als Erstes wegschaut. Auf empathische Weise beschreibt die Autorin den verzweifelten Kampf eines im Sozialsystem Alleingelassenen. Ihre messerscharfen gesellschaftlichen Betrachtungen, der treffsichere Humor, hinter dem immer wieder eine Bernhard’sche Ironie hervorblitzt, lassen einen nicht los – ein Roman, der mit Vorurteilen aufräumt und der seinem Protagonisten das zurückgibt, wonach ihm am meisten verlangt: die Würde.

»Ein Text wie eine Maschine. Atemlos zu lesen. Mit eisernem Mut. Grandios und bitter.« Andreas Maier

Ähnliche Bücher wie »Bemühungspflicht«
Roman »Ihren Roman ›Gittersee‹ liest man mit angehaltenem Atem, geschockt geradezu über die literarische Kraft dieses Erstlings. Ein Buch, das Bestand haben wird.« Olaf Przybilla, Süddeutsche Zeitung

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Roman | Ausgezeichnet mit dem »aspekte«-Literaturpreis und dem Jürgen Ponto-Preis 2023 Ein Generationenwechsel im Erzählen über die jüngere deutsche Vergangenheit – das deutschsprachige Debüt Der Gegenentwurf zum bildungsbürgerlichen Dresden-Roman Digitale Buchpremiere am 6. Juni 2023

Ähnliche Bücher wie »Gittersee«
Roman Ein Buch darüber, wie historische Wahrheit entsteht und wie Helden geboren werden »Er hatte seine Geschichte jetzt schon so oft erzählt, dass sie ihm teilweise realer erschien als die immer blasser werdende Erinnerung an das, was vor vier Wochen noch seine Wahrheit gewesen war.« Große Marketing-Kampagne Reichweitenstarke Printwerbung u.a. in: Buchjournal, Süddeutsche Zeitung, taz und Emotion Online-Marketing: • Paid Social-Media-Kampagne auf Instagram und Facebook • Community Marketing: Vorablesen

Ähnliche Bücher wie »Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße«
Roman »Ein sehr schönes, uneitles Stück Literatur ist Paula Fürstenberg da gelungen, mit hintergründigem Humor und vielen Reminiszenzen an eine untergegangene, kleine Welt.« FAZ »Paula Fürstenberg erzählt von blinden Flecken und biografischen Brüchen auf kluge Weise neu.« Tagesspiegel »Ein bemerkenswertes, intelligent gebautes Debüt. Es lebt von den eigenwilligen Charakteren und einer unmittelbaren Sprache.« NDR Kultur

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Eine deutsche Familiengeschichte. Roman

So fremd und doch so nah Der Arbeiterjunge Konrad schwört der schönen Selma aus reichem Hause, Medizin zu studieren, um ihre behinderte Schwester Alma zu heilen. Erst die Nazis ermöglichen es ihm, seinen Schwur zu erfüllen. Brigitte muss mit ihren Eltern gegen ihren Willen in den Westen flüchten und revoltiert gegen alles und jeden. Das treibt sie schließlich in die Arme der RAF. Andrés Eltern sind bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Die DDR bietet dem talentierten Kunstspringer eine sozialistische Vorzeigefamilie als Ersatz. Doch seine ungeklärte Vergangenheit lässt ihn nicht los. Drei Menschen, die die Geschichte des 20. Jahrhunderts entfremdet hat. Und doch gibt es etwas, das sie untrennbar verbindet. Kraftvoll, eindringlich, prall von Leben - ein großer deutscher Familienroman

Ähnliche Bücher wie »Das Licht zwischen den Schatten«

Die Bonner Republik zur Wendezeit: DDR-Flüchtling Bernd Vomturm macht Karriere im Regierungsviertel und wird dort zum gefragten »Mann fürs Glas«. Verantwortlich für die Fassaden des Kanzlerbungalows, erhält er tiefe Einblicke in das Leben und Umfeld des Bundeskanzlers Viktor Breugel. Während der Pfälzer Kanzler als leidenschaftlicher Cineast seine Politik wie einen Film inszeniert, benötigt seine Gattin Harriet aus gesundheitlichen Gründen dringend mehr Licht. Und Vomturm, der eine Liebesgeschichte mit der Schwägerin des Kanzlers beginnt, entwirft bereits die Architektur einer neuen Zeit: ein visionäres Haus für den Kanzler am Rande Berlins.

Zugleich reichen lange Schatten von Ost nach West. In Chemnitz führt Lutz Reinmar, Vomturms alter Freund, heimlich dessen Stasi-Akte fort – verstrickt in eine fatale Mischung aus Eifersucht und Verrat, droht manch ein Konstrukt zu zerbrechen.

Mirko Bonné hat einen großen Roman über ein Land im Dazwischen und die Suche nach sich selbst geschrieben. Wie ein literarisches Prisma fächert Kanzlerkino unvereinbare Wahrheiten auf, verfolgt das Zersplittern menschlicher Träume.



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Straße und Mythos. Eine Biografie – Die erste kunsthistorische Biografie des Street-Art-Phänomens

Wer ist Banksy?

Banksy ist der bekannteste Unbekannte der Kunstwelt, auch nach der aufsehenerregenden Veröffentlichung der Reuters-Recherche im März 2026. Ulrich Blanché, einer der führenden Street-Art-Experten, legt die erste kunsthistorisch fundierte Biografie des Briten vor. Er rekonstruiert Banksys Weg von der Bristoler Szene zum globalen Superstar und räumt mit falschen Mythen auf. Ob »Blumenwerfer« oder Schredderaktion: Blanché analysiert die Hintergründe kenntnisreich und packend.
Ein unverzichtbares Standardwerk, das die Singularität von Banksys Werk zwischen Vandalismus und Hochkultur erstmals umfassend entschlüsselt.

  • Das Standardwerk zum vielleicht populärsten Gegenwartskünstler
  • Die erste und einzige kunsthistorisch fundierte Biografie auf dem deutschsprachigen Markt
  • Ulrich Blanché ist einer der international führenden Street-Art-Forscher


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Punkrock DDR 1980 bis 1989

Zwischen 2005 und 2007 richteten einige Ausstellungen, ein Buch und eine Kinodokumentation unter dem Titel »too much future« den Spot auf ein bis dahin kaum beleuchtetes Kapitel ostdeutscher Sub- und Gegenkultur. Seither ist einiges an Publikationen zum Thema Punkrock in der DDR dem monotheistischen Kult um den westdeutschen Underground der 1980er Jahre an die Seite gestellt worden. Unter den vielen Büchern erschienen einige wenige, die weder mythenselig noch autosuggestiv die ewige Leier abgeliebter Punkklischees besingen und dann noch reflexhaft eine Opferklage anstimmen. Untergrund war nie Strategie, jedenfalls nicht der Punk underground. Er war Rausch, Elementargewalt und ein sittenwidriges Fest der Sinne, für das man zahlte, weil man dem Staat nichts schenkte. »Tanz den Kommunismus« porträtiert ausschließlich Punkbands, die in der Illegalität aktiv waren und der Pflicht zur staatlichen Einstufung konsequent einen Spieltrieb entgegensetzten, der sich um keine Erlaubnis scherte. Um die Klangkulissen einer Gegenkultur in Texten wiederzugeben, genügt es nicht, sich auf die Abarbeitung von Bandhistorien zu beschränken. Die einzelnen Porträts unternehmen den leidenschaftlichen Versuch, ein Kaleidoskop zu schaffen, das die Bands durch sich selbst wie auch durch ihr kulturelles und soziokulturelles Umfeld spiegelt. Dem Buch ist ein QR-Code beigegeben, mit dem sich 44 Songs der hier präsentierten Bands anhören lassen.

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Roman. Ein lebenskluger Roman über die große Frage: Was bedeutet eigentlich Glück?

Kann Glück mehr als nur ein Augenblick sein? Paris 2019: Mylènes Glück steht eigentlich nichts mehr im Weg. Doch dann wird durch eine erschütternde Enthüllung ihre ganze Welt auf den Kopf gestellt. Mylène fragt sich: Kann man überhaupt glücklich sein, solange man nicht weiß, wer man ist? DDR-Grenzgebiet 1987: Einsiedlerin Johanna findet im Wald ein 17-jähriges Mädchen und versteckt es vor den Grenztruppen. Dadurch wird sie unversehens mit einer Vergangenheit konfrontiert, von der sie glaubte, sie längst hinter sich gelassen zu haben. Aber auch Erinnerungen an vergangenes Glück kommen wieder hoch. Doch darf man irgendwann wieder glücklich sein, auch wenn die eigene Schuld zu groß ist? Los Angeles 2003: Bei einem Unglück ist Hollys Kollegin Jay ums Leben gekommen - und das nur, weil sie spontan für Holly eingesprungen ist. Von Schuldgefühlen geplagt, versucht Holly unter einem Vorwand, Jays Freund und Sohn etwas Glück zurückzugeben. Aber hätte auch sie selbst es verdient, wieder glücklich zu sein? Ergreifend und kunstvoll verknüpft Louise Pelt die Geschichten dieser drei starken Frauen miteinander und erzählt mit kraftvoller, klarer Sprache von ihrer unbezwingbaren Sehnsucht nach Glück

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Ostflimmern | €30,00
Wir Wende-Millennials

Plattenbauviertel, unkenntlich gemachte Denkmäler und Billig-Discounter: Die Fotografien von Philipp Baumgarten haben ein Dutzend namhafte Autorinnen und Autoren dazu inspiriert, ihre Erfahrungen in der Nachwendezeit zu beschreiben. Ihre Stimmen geben Einblick in eine Generation, deren ostdeutscher Hintergrund oft wie ein Phantomschmerz erscheint und im Spiegel des „westdeutschen Blicks“ bis heute präsent ist. Als Kinder der 1990er Jahre, geprägt von Industriebrachen einerseits und US-amerikanischer Popkultur sowie der globalen Digitalmoderne andererseits, betrachten sie kritisch, aber auch mit Nachsicht ihre Kindheit und die Zeit seit der Wiedervereinigung. So entwerfen die Fotografien, Gedichte, Kurzgeschichten und Essays ein Bild vom Gegenwartsgefühl einer Generation, die hin und her gerissen ist zwischen Ost und West auf der Suche nach der eigenen Identität. Mit Texten von Elisabeth Heyne und Alexander Wagner, Peter Hintz, Marlen Hobrack, Paula Irmschler, Sebastian Jung, Annekathrin Kohout, Nhi Le, Anne Ramstorf, Lukas Rietzschel, Valerie Schönian, Philipp Schreiner, Greta Taubert sowie Anne Waak.

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Kriminalroman. Auftakt einer neuen Reihe für Fans von Liz Moore und Martin Walker

Sommer 1986 im nordhessischen Zonenrandgebiet. Die Luft flirrt vor Hitze, der Wald stirbt leise. Die Region ist ein verwunschenes Idyll, in dem Dörfer Märchennamen tragen und die Grenze zur DDR das Ende der Welt markiert. Hier leben Martin Ritter, Bibliothekar mit einem Faible fürs Fotografieren, und seine Freundin Christine Lehmann, eine scharfsichtige Journalistin. Sie sind Suchende, die sich in einer schrecklichen Nacht, in der ein kleines Mädchen verschwand, kennen- und lieben lernten.
Jetzt bringt die Sonne, die seit Wochen auf die Wälder niederbrennt, in einem See einen luxuriösen Wagen ans Licht. Wer hat ihn versenkt? Was ist mit dem Fahrer geschehen? Martin und Christine suchen Antworten - und stoßen auf dunkle Zeichen von Liebe und Mord.



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Roman

„Alles hin.“ Die Mutter, das Geld, das Leben. – Der neue Roman von Wolf Haas „Ich war angefressen. Mein ganzes Leben lang hat mir meine Mutter weisgemacht, dass es ihr schlecht ging. Drei Tage vor dem Tod kam sie mit der Neuigkeit daher, dass es ihr gut ging. Es musste ein Irrtum vorliegen." Mit liebevoll grimmigem Witz erzählt Wolf Haas die heillose Geschichte seiner Mutter, die, fast fünfundneunzigjährig, im Sterben liegt. 1923 geboren, hat sie erlebt, was Eigentum bedeutet, wenn man es nicht hat. „Dann ist die Inflation gekommen und das Geld war hin." Für sie bedeutete das schon als Kind: Armut, Arbeit und Sparen, Sparen, Sparen. Doch nicht einmal für einen Quadratmeter war es je genug. Endlich wieder ein neuer Roman von Wolf Haas. Ein großes, berührendes Vergnügen.

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Midi-Ausgabe

Das humorvolle Bilderbuch über das Häschen, das sich Gedanken macht, ob der Wolf wohl kommt, begeistert Klein und Groß - nicht nur beim abendlichen Vorleseritual! »Schlaf jetzt, Häschen.« - »Bist du dir sicher, dass der Wolf nicht kommt?« - »Ganz sicher.« - »Warum?« Weil es gar keine Wölfe mehr gibt, die wenigen verbliebenen Exemplare sich weit weg im Wald verstecken, der Wolf ihre Adresse nicht hat und schon gar nicht Fahrstuhl fährt, darum! Doch keine der geduldig von Häschens Mutter vorgetragenen Antworten kann Häschen beruhigen. Bis ... ja bis am Ende alles ganz anders kommt als erwartet!

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Wer hat Angst vor dem bösen Wolf? Der Wolf und die sieben Geißlein ist eine Geschichte voller Mut und Zusammenhalt. Sie ist aus den Kinderzimmern nicht wegzudenken und vermittelt auch Erwachsenen d Zusammenhalt. Sie ist aus den Kinderzimmern nicht wegzudenken und vermittelt auch Erwachsenen Rotkäppchen soll der kranken Großmutter Kuchen und Wein bringen, und die Mutter warnt das kleine Mädchen: Komm nicht vom Weg ab! Doch der Wolf hat andere Pläne ...Das wohlbekannte Märchen der Brüder Grimm erfährt durch die eine wichtige Botschaft, die sich in den farbenfrohen Bildern der katalanischen Illustratorin wiederfindet: Gemeinsam ist man stark!

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Thriller

Hast du Angst vorm bösen Wolf? 

Eine junge Frau wird im Wald entführt. Zurück bleibt nur ein Rotkäppchen-Umhang und ein Korb. Kurz darauf wird eine Leiche gefunden – und ein blutverschmierter goldener Schuh. Detective Inspector Lyla Rondell setzt sich auf die Spur des Täters, der bald als der »Grimm-Ripper« Schlagzeilen macht. Dabei ahnt sie nicht, wie tief sie selbst in die Geschichte verstrickt ist. Die britische Bestsellerautorin Alexandra Benedict ist zurück mit einem Thriller, in dem der böse Wolf auf jeder Seite lauert.

Die gefeierte Kriminalautorin Katie erwacht in einem abgeschlossenen Dachzimmer – entführt von einem maskierten Mann, der sich »der Wolf« nennt. Seine Forderung: Sie soll moderne Märchen schreiben, in denen Aschenputtel und Rotkäppchen sterben. Was Katie verfasst, setzt der Wolf in die Tat um. Weigert sie sich, wird sie selbst das Opfer seines tödlichen Spiels. Während Katie verzweifelt versucht, Hinweise für die Polizei in ihre Geschichten einzubauen, beginnt Detective Inspector Lyla Rondell mit den Ermittlungen. Auf diesen Fall hat sie seit fünfundzwanzig Jahren gewartet. Damals verschwand ihre beste Freundin spurlos, zurück blieb nur ein angebissener vergifteter Apfel. Die neuen Morde tragen dieselbe Handschrift: Eine junge Frau wird mit einem goldenen Schuh ermordet, ein Geschwisterpaar mit Lebkuchenkrümeln im Wald gefunden. Doch das ist nicht alles: Schon bald erkennt Lyla, dass sie selbst Teil eines viel größeren Plans ist.



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Zwei Paare und eine Single-Freundin, ein gemeinsames Wochenende an der Ostsee – was soll da schon schief gehen? Mit einem scharfsinnigen Blick auf toxische Machtstrukturen schreibt Bianca Nawrath über Schuldgefühle, Selbstermächtigung und weibliche Solidarität. Zwei befreundete Paare fahren für ein gemeinsames Wochenende an die Ostsee, und zum ersten Mal ist auch Ola dabei. Ola ist Single, liebt Frauen und Männer und hat eine Biografie von Hildegard von Bingen im Gepäck. Für Amalias Freund Christian ist Ola mit ihren feministischen Bemerkungen eine einzige Katastrophe. Schon der erste Abend droht über der Frage, wem es gelingt, den Grill anzuzünden, und einem Gespräch über weibliche Selbstbefriedigung zum Fiasko zu werden. Das zweite Paar, Kata und Lenny, ist zunehmend irritiert von Christians Verhalten, aber weitgehend mit ihren eigenen unterdrückten Streitereien beschäftigt. Spätestens als Amalia und Ola plötzlich unauffindbar sind, eskaliert die Situation. Wie befreie ich mich aus einer selbstzerstörerischen Beziehung, und ab wann ist Nicht-Einmischung Komplizenschaft? Bianca Nawrath beweist ein scharfes Auge für die Grauzonen innerhalb von Freundschaft und Liebe, für das leise Wirken von Scham- und Schuldgefühlen. Mit zugespitzten Dialogen, psychologischer Spannung und glaubhaften Figuren hinterfragt sie traditionelle Machtstrukturen und führt ihre Leser*innen über viele, oftmals hochamüsante Umwege zu der Erkenntnis, wie wertvoll weibliche Solidarität ist. »Schöne Scham bewegt sich mit feinem Gespür durch das, was zwischen Menschen liegt: Begehren, Unsicherheit, Nähe, Herkunft, Körper. Es erzählt nicht von Lösungen, sondern von Widersprüchen – und schenkt gerade dort, wo Sprache oft stockt, einen Ton, der zärtlich und klar bleibt.« Sophia Fritz »Bianca Nawrath trifft einen Nerv. Sie traut sich einiges und es ist, als würde sie einen dabei direkt anschauen.« Judith Poznan

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Eine historische und intersektionale Perspektive

Welche Frauenbewegungen gibt es in der Türkei, welche Faktoren und Rahmenbedingungen spielen eine Rolle und wie ist die Entwicklung der letzten Jahre einzuschätzen? Diesen Fragen geht die vorliegende Anthologie auf den Grund und setzt dabei den Fokus auf die Entwicklungen in den 2000er-Jahren. In zwölf Aufsätzen werden die vielfältigen Aspekte und Bewegungen beleuchtet, u. a. die Entwicklungen der kurdischen Frauenbewegungen, die Errungenschaften von Frauen in Gewerkschaften und die Situation gläubiger Frauen innerhalb der feministischen Bewegungen in der Türkei. Die Autorinnen versuchen, eine Verbindung zwischen den Erkenntnissen der Wissenschaft und dem Handeln im Aktivismus herzustellen. Ziel des Buches ist es, die Aktivitäten, Prinzipien und Beziehungen verschiedener Frauengruppen/-bewegungen in den 2000er-Jahren zu diskutieren, besonders im Kontext der Auswirkungen des Militärputsches1980 und mit einer intersektionalen Perspektive. »Den Frauen in der Türkei reicht es nicht mehr, nur für die eigenen Rechte zu kämpfen, gleichzeitig versuchen sie, indem sie das patriarchale System als solches angreifen, ihre eigenen Definitionen und Deutungshoheiten zu schaffen.« Fatmagül Berktay

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Ost*West*frau* | €22,00
Wie wir wurden, wer wir sind. Eine vielstimmige Anthologie über Ost- und West-Frauen zwischen politischen Systemen, Emanzipation und persönlicher Erfah

Was hat unser Frausein mit Ost und West zu tun? »Ost*West*frau*. Wie wir wurden, wer wir sind« ist eine vielstimmige und subjektive Erkundung, eine transgenerationale und feministische Momentaufnahme. Vor 35 Jahren scheiterte der erste Ost-West-Frauenkongress. Was hat sich seitdem bewegt? Von Prägungen und Zuschreibungen handeln diese Texte, erzählt anhand der eigenen Biografie, der eigenen Intimität. Eine Idee, die aus einer Begegnung der ostdeutschen Autorin Franziska Hauser und ihrer westdeutschen Kollegin Maren Wurster entstand. Sie stellten fest, dass nicht jede Ost-Frau emanzipierte Arbeiterin oder Künstlerin war, die problemlos Familie und Job jonglierte, und nicht jede West-Frau den Haushalt schmiss und in stiller Abhängigkeit vom Ehemann die Kinder großzog. Sowieso – »Ost« und »West« ist vielschichtig, unsere Lebensentwürfe speisen sich aus mehr als politischen Systemen. Überall finden sich Aufbegehren und widersprüchliche Vielfalt. Und doch geben die Fragen der Anthologie unerwartete literarische Antworten: Wie prägt das Großwerden in verschiedenen Gesellschaftssystemen unsere Sexualität, unsere Mutterschaft, die Liebe? Gibt es böse und gute Kinderstuben? Sind Kind- und Fremdheitserfahrungen politisch? Wie kann Begegnung möglich sein und bleiben Differenzen? Mit Beiträgen von: Asal Dardan, Charlotte Gneuß, Daniela Dahn, Florian Werner, Franziska Hauser, Julia Wolf, Katja Kullmann, Kenah Cusanit, Kerstin Hensel, Maren Wurster, Mechthild Lanfermann, Nadège Kusanika, Olga Hohmann, PS – Politisch Schreiben, Ruth Herzberg, Sabine Peters, Sabine Rennefanz, Thomas Brussig »Dieses Buch schafft, was nur wenige Bücher schaffen: Es bringt uns dazu, unsere Geschichten über unsere Ost- oder Westsozialisierung neu zu erzählen. Umwerfend.« Bettina Wilpert

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Autor, Friedensaktivist, Ikone | Die erste Biografie des großen israelischen Autors

Amos Oz (1939-2018) gilt als einer der prägenden und prominentesten Autoren Israels. Sein Name und sein Werk wurden zum Inbegriff moderner hebräischer Literatur in aller Welt. Geboren als Amos Klausner, wuchs Amos Oz in Jerusalem auf. 1954 trat er dem Kibbuz Chulda bei und nahm den Namen Oz an, der auf Hebräisch Kraft, Stärke bedeutet. Amos Oz war einer der Gründer der Friedensbewegung Schalom Achschaw (Peace now). In Deutschland war er ein vielgefragter Gast. Sein Werk wurde unter anderem mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 1992, dem Goethe-Preis der Stadt Frankfurt am Main 2005 und dem Siegfried Lenz Preis 2014 ausgezeichnet. Sein bekanntestes Buch Eine Geschichte von Liebe und Finsternis wurde in alle Weltsprachen übersetzt und 2016 als Film adaptiert. Einfühlsam schildert Robert Alter, Literaturwissenschaftler und ein profunder Kenner des Werks von Amos Oz, den Lebensweg seines langjährigen Freundes, dessen Verhältnis zu seiner Familie, das Leben im Kibbuz und Oz‘ Entwicklung als Autor und Friedensaktivist im Kampf für ein pluralistisches Israel. In dieser ersten Biografie entsteht ein empathisches Lebensbild des großen Autors.

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Tomke schreibt Tagebuch. Lust zu sprechen hat er nämlich kaum. Dabei hätte er viel zu erzählen. Aber die Worte wollen einfach nicht so aus seinem Mund raus, wie sie in den Kopf reingekommen sind. Ein Gedankenleser müsste erfunden werden! Dann könnten alle Menschen einwandfrei hören, was aus Tomkes Mund nicht, zu spät oder unvollständig herausstottert. Allerdings würden die Leute dann auch hören, was Tomke über sie denkt. Oma wäre entsetzt, Mama besorgt und Papa wahrscheinlich sehr verwundert. Nur für Delia, das glitzergrüne Mädchen auf Rollschuhen, wären Tomkes Gedanken nichts Neues. Denn sie scheint auch jetzt schon in seinem Kopf lesen zu können. Authentisch und komisch!

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Ein Leben in Geschichten | Die Wiederentdeckung einer Jahrhundertautorin – der Bestsellererfolg jetzt in großer Schrift • Mehr als 200.000 verkaufte Exemplare, wochenlang in der Spiegel-Bestsellerliste. • Der großartige Erfolg von Helga Schubert - jetzt in großer Schrift. • »Helga Schubert erzählt davon, wie man Frieden machen kann mit diesem Leben.« Insa Wilke, Jury Ingeborg-Bachmann-Preis

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Die unglaublich fabelhaften Nonnen aus Fulda und ihre genialen Erfindungen

Eines Tages steht die Autorin Mely Kiyak in einem opulenten Garten mit Gemüsebeeten, Obstbäumen und einer verschwenderischen Blütenpracht. Er gehört zum Kloster der Benediktinerinnen der Abtei zur heiligen Maria Fulda, die ihn seit jeher ohne chemische Hilfsmittel, mit viel Körpereinsatz und raffinierter Bodenpflege bearbeiten. Ein fast 400 Jahre währender Ort, der nicht zufällig entstand, sondern durch Erfahrung, Beobachtung und Sachverstand der Nonnen.

Mely Kiyak bleibt und beschließt, von diesen Frauen zu lernen. Schwester Agatha, Schwester Vera, Schwester Christa sind nur einige ihre Lehrerinnen, die ihr über Jahre hinweg sowohl alle Gartengeheimnisse beibringen, ihr aber auch zeigen, wie die Schwesterngemeinschaft nach Kriegsende durch die Gartenbewirtschaftung überleben konnte. Erstaunt stellt sie fest, dass es sich bei den Nonnen nicht nur um Gärtnerinnen und Dichterinnen handelt, sondern um moderne Unternehmerinnen, die einen Kompostbeschleuniger erfanden und erfolgreich vermarkten. Was die Benediktinerinnen aus Not zu Einfallsreichtum inspirierte, ist eigentlich die Geschichte eines ökologischen Start-ups, lange bevor dieser Begriff und diese Ideale in unser gesellschaftliches Bewusstsein traten.

Dieses Buch erzählt von einfallsreichen, solidarischen, unwahrscheinlich mutigen und feministischen Frauen. Der Garten der Nonnen aus Fulda ist ein wichtiges Kapitel biologischer Gartenkultur und deutscher Klostergeschichte. Lehrreich, unterhaltsam und lustig erzählt, vor allem kenntnisreich und interessant; nicht nur für Gärtner*innen.

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