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Von ihrer Buchhandlung persönlich empfohlene Bücher zum Thema freie Mutterschaft.
Wir haben 150 Buchtipps zu "freie Mutterschaft" gefunden.

Kunst, Literatur, Leben

100 Jahre Surrealismus Der Surrealismus zählt zu den wichtigsten und innovativsten Kunstrichtungen der Moderne. Obwohl heute vor allem mit bildenden Künstlern wie René Magritte, Salvador Dalí oder Max Ernst assoziiert, wirkte der Surrealismus genauso auch in der Literatur richtungsweisend. Im Zentrum steht eine radikale Sprache, die das Unbewusste und die freie Assoziation ins Spiel bringt, sich gegen herkömmliche Logik und Bourgeoisie auflehnt, die freie Liebe sowie die Magie des Alltags propagiert und die Phantasie beflügelt. Andreas Puff-Trojan bildet im vorliegenden Band souverän das ganze Spektrum ab – von Wort und Bild bis hin zu Film oder Fotografie.

Ähnliche Bücher wie »Der Surrealismus«
Strategien gegen die populistische Übernahme

Ungarn, Frankreich und die Niederlande sind eine Warnung: Die Demokratie ist in Gefahr. Noch ist Zeit, unsere freie Gesellschaft und Verfassung zu schützen. Während Populisten überall auf der Welt die freiheitliche Rechtsordnung aushebeln, halten wir unsere Demokratie noch immer für unverwundbar. Die Feinde der demokratischen Vielfalt missbrauchen unter dem Vorwand, die wahren Interessen des Volkes zu vertreten, das Recht. Was droht Deutschland? Maximilian Steinbeis, Jurist und streitbarer Experte für alle Fragen zur Verfassung, zeigt am Beispiel Thüringen, wie Populisten den freiheitlichen Staat zerstören könnten, indem sie Gesetze und Institutionen missbrauchen: Schulen und Universitäten, Justiz und Polizei, Medien und Kunst. Es bleibt nur noch wenig Zeit, unsere Freiheit gegen diese Angriffe zu verteidigen. Maximilian Steinbeis schärft unser Bewusstsein für die Bedrohungen, denen unsere freie Gesellschaft ausgesetzt ist.

Ähnliche Bücher wie »Die verwundbare Demokratie«
Mit einem Nachwort von Annette Seemann – Eine berührende Geschichte über die Kraft weiblicher Solidarität

Ein Plädoyer für weibliche Solidarität

Abseits der Blicke der Außenwelt, draußen in der schwäbischen Provinz, führt eine patente Hebamme ein Frauenheim. Wer diskret ein Kind zur Welt bringen will, findet hier Unterschlupf. Auch die Schriftstellerin Cornelie Reimann zieht sich hierhin zurück. Nur zeigt die Fassade bald Risse, rohe Schikanen nehmen ihren Lauf – und Cornelie erkennt den hohen Preis ihres Wunsches, eine selbstbestimmte Mutter zu sein.
Das Tränenhaus wurde bei Erscheinen 1908 zum Skandal und eröffnet heute eine einzigartige Perspektive auf die Ursprünge des Umgangs mit weiblicher Selbstermächtigung.

»Dieses Grundbuch der frühen Frauenbewegung von 1896 kann man ohne Weiteres neben Fontane stellen.«
Tilman Krause über Aus guter Familie



Ähnliche Bücher wie »Das Tränenhaus. Roman«
„Eco zeigt, was für ein riesiger Fehler es ist, Faschismus als ausschließlich historisches Phänomen zu begreifen.“ Roberto Saviano zum Buch Faschismus und Totalitarismus, Integration und Intoleranz, Migration und Europa, Identität, das Eigene und das Fremde – die zentralen Begriffe in Umberto Ecos fünf Essays könnten kaum aktueller sein. Gerade in ihrer zeitlichen Distanz zeigt sich die Stärke von Ecos Gedanken: Losgelöst vom tagesaktuellen Geschehen, scheinen in ihnen die überzeitlichen Strukturen auf, die unserem Denken und Handeln zugrunde liegen. Präzise, wortgewandt und gespickt mit persönlichen Erinnerungen rufen seine Texte die komplexe Geschichte der Herausforderungen wach, vor denen wir heute stehen.

Ähnliche Bücher wie »Der ewige Faschismus«
Eine illustrierte Biografie

Emma Goldman ist Kult – und die Faszination über ihr bewegtes Leben ungebrochen! Sie war eine der wichtigsten anarchistischen und feministischen Aktivistinnen und Theoretikerinnen des 20. Jahrhunderts, Zeugin und aktive Teilnehmerin großer gesellschaftlicher Umwälzungen, darunter die Russische Revolution und der Spanische Bürgerkrieg. In beeindruckenden Zeichnungen wirft Maik Banks in seiner Graphic Novel das Schlaglicht auf einzelne Stationen ihres Lebens, bindet sie ein in die politischen Ereignisse ihrer Zeit und stellt ihre – damals wie heute – radikalen Positionen zu brennenden Themen vor, darunter Kapitalismus, Feminismus, Redefreiheit, Empfängnisverhütung oder Freie Liebe. Emma Goldman war eine begnadete Rednerin und schon zu Lebzeiten eine Ikone. Dennoch war ihre – wenn auch brillante – Stimme nur eine unter vielen. Die Maßnahmen, mit denen die damaligen US- Regierungen versuchten, den revolutionären Geist wieder einzufangen, für den Emma Goldman als »Red Emma« so prominent stand (darunter der unverhohlen sogenannte »Anarchist Exclusion Act«, der »Espionage Act« oder die Palmer Raids), aber auch der rasante Aufstieg faschistischer Bewegungen in Europa schlagen eine Brücke zu gesellschaftspolitischen Entwicklungen, die immer noch hochaktuell sind.

Ähnliche Bücher wie »Emma Goldman«
Roman

Ruth Whiting, 37, müsste eigentlich glücklich sein. Sie lebt im idyllischen Londoner Umland, hat drei gesunde Kinder, und ihr Zahnarztgatte kommt an den meisten Wochenenden heim. In Wahrheit langweilt sie sich zu Tode, ihr Leben ist eine endlose Aneinanderreihung von Verabredungen mit anderen Vorortfrauen, und bei Kuchen, Sherry und geistlosen Gesprächen verrinnt ihre Zeit. Als ihre 18-jährige Tochter ungewollt schwanger wird, erinnert sich Ruth daran, wie sie jung Mutter wurde, bevor sie überhaupt wusste, wer sie war. Jetzt will sie alles dafür tun, ihrer Tochter eine freie Entscheidung zu ermöglichen. In ihrem 1958 erstmals veröffentlichten Roman seziert Penelope Mortimer mit sarkastischem Humor die Abgründe eines unfreien Frauenlebens und zeigt zugleich den Schmerz ungewollter Mutterschaft. Ein aktuelles Thema, zeitlos brillant erzählt.

Ähnliche Bücher wie »Bevor der letzte Zug fährt«
Roman

Amira wünscht sich ein Kind. Als sie schwanger wird, gesellen sich Ängste und Sorgen zu ihrer Vorfreude. Wie wird sie die Mutterschaft verändern? Ein Ausflug zur abgelegenen Waldhütte ihres Partners Josef bringt nicht die ersehnte Entspannung: Rätselhafte Begegnungen häufen sich, Raum und Zeit scheinen außer Kraft und Amira weiß nicht, ob sie ihrer Wahrnehmung noch trauen kann. Was ist Traum, was Realität? Zwischen tiefer Verunsicherung und inniger Mutterliebe beginnt ein Ringen um Selbstbehauptung und Unabhängigkeit – denn der Wald scheint seine Gäste ungern wieder freizugeben … Jessica Lind wandelt in ihrem Debütroman stilsicher zwischen den Genrewelten. Was als klassische Beziehungsgeschichte beginnt, entfaltet Seite für Seite einen subtilen Horror. Lind taucht tief in die Psychologie der Protagonistin ein, spielt souverän mit dem Unheimlichen und entwickelt eine erzählerische Sogwirkung, die niemanden unberührt lässt. „Amira weicht zurück. Ihr Magen ist ein Muskel, der sich ganz fest zusammenzieht. Sie will ihre Hände auf ihren Bauch legen. Ihre Hände greifen ins Leere. Sie blickt an sich hinab. Der Bauch ist fort.“

Ähnliche Bücher wie »Mama«
«Ein verblüffend komisches, einfallsreiches und kluges Buch über das Für und Wider von Mutterschaft (...) bewegend.» (ZEITmagazin) «Eine kluge Mischung aus Memoir, Roman, Sachbuch und Ratgeber zu der möglicherweise wichtigsten Frage im Leben einer Frau.» (Welt am Sonntag) «Hier ist es endlich, das Buch für euch alle, die ihr überlegt, ein Kind zu bekommen, die ihr schon eins habt, die ihr keins wolltet, die ihr nicht wisst, was ihr wollt, obwohl die Uhr tickt.» MIRANDA JULY «Eine Erleuchtung, eine Provokation und – endlich – eine Antwort auf die neuen Normen der Weiblichkeit … vollkommen anders als alles, was ich jemals gelesen habe.» RACHEL CUSK

Ähnliche Bücher wie »Mutterschaft«
Roman

Zwei Frauen, ein Säugling, eine Reise hinter den Polarkreis. Lisa kann besser stoßlüften als ihre Nachbarn. Nach zwanzig Jahren in Deutschland will sie nicht mehr an ihr altes Leben im hohen Norden denken. Doch seit sie Mutter ist, kommen die Erinnerungen hoch. Als ihre Hebamme überstürzt nach Russland aufbricht, ergreift Lisa die Gelegenheit und begleitet sie. Es beginnt eine Reise durch ein Land, in dem Werbung für den Krieg neben der für Waschpulver läuft. Dort müssen sich die beiden Frauen ihrem Begehren stellen – und ihrer Vergangenheit. . Ein Roman über den brutalen Sog der Mutterschaft und die Sehnsucht nach einem Ort, an den man niemals zurückkehren wollte.

Ähnliche Bücher wie »Mutters Sprache«
Die Rolle der Mutter im Kapitalismus und Patriarchat: ein Aufruf zur Revolution

Platz für Feminismus und Mutterschaft! Wie Mutter sein? – In einer männlichen Weltordnung, in einer Gesellschaft, die Mütter verachtet Was bedeutet Feminismus – nicht nur als Mutter, sondern als Mutter im kapitalistischen, patriarchalen System? Welche Kämpfe tragen Mütter aus? Und wer sieht hin, sieht die Kämpfe, aus denen sie nicht als Sieger*innen hervorgehen können? Zentrale Fragen, die Linda Biallas aufwirft, aber auch solche, für die es nicht immer allgemein gültige Antworten gibt. Denn: Menschen sind verschieden, und vor allem: Voraussetzungen sind unterschiedlich. Nur die Strukturen selbst scheinen so unerschütterlich wie kaum etwas anderes. Inklusive der Rolle, die einer Mutter zugeschrieben wird, und den Eigenschaften, die sie mitbringen sollte. Sicher ist: erfüllen lässt sich diese Rolle niemals. Muttersein in unserem Leistungs-orientierten System bedeutet vor allem eines: eine ernüchternde Realität, die Geschlechterrollen zementiert und Mütter als die wichtigsten Versorgungsträger*innen einer Gesellschaft im Stich lässt. Von der Feministin zur Mutter und Feministin Linda Biallas ist Mitte Zwanzig, steckt im Studium und in einem gänzlich anderen Leben, als sie ungeplant schwanger wird und sich mit Fragen konfrontiert sieht, die im Feminismus der Anfang 20-Jährigen keine Rolle gespielt haben: Was ist überhaupt eine „gute Mutter“? Warum sind die Ansprüche an Mütter und Väter so unterschiedlich? Und wie werden wir durch diese Sicht beeinflusst? Wo sind es die Strukturen und gesetzlichen Rahmenbedingungen, die uns in eine bestimmte Richtung drängen? Und wo sind es erlernte Überzeugungen und Rollenbilder, die uns festsetzen, Spielräume ungenutzt lassen? Wo sind es unsere eigenen Ideologien, die uns trotz allem an ein System glauben lassen, das unsere Ausbeutung und Unterdrückung zu verantworten hat? Klar ist: Es sind vor allem Patriarchat und Kapitalismus, die dafür sorgen, dass Strukturen erhalten bleiben, die Frauen mit Kindern benachteiligen und Hindernisse reproduzieren, wo es eigentlich schon lange keine mehr geben sollte! Es reicht nicht! – neue Perspektiven für das Muttersein im 21. Jahrhundert Sexismus, Stereotype, das Ideal der kleinbürgerlichen Familie, Bevormundung und rechtliche Bestimmungen: Es sind die Umstände, die wir gemeinsam und grundlegend verändern müssen, um Müttern eine Zukunft zu geben und endlich Gleichberechtigung zu schaffen. Was nicht reicht? Schlichte Symptombe

Ähnliche Bücher wie »Mutter, schafft«
Roman | »Sollte von jedem gelesen werden.« – New York Times

Wie kann man eine fürsorgliche Mutter sein, ohne sich selbst zu verlieren? Nach der Geburt ihres Sohns verliert die Schriftstellerin Anna ihren Platz in der Welt. Noch im Schwebezustand nach der Entbindung zieht sie mit ihrem schwedischen Freund Aksel und ihrem kleinen Sohn ins verschneite Stockholm. Viel zu bald fällt das Paar gegen seinen erklärten Willen in überkommen geglaubte Geschlechterrollen. Anna ist völlig eingenommen von der Realität des neuen Lebens, das ihre komplette Aufmerksamkeit verlangt. Ihr bleibt nicht einmal Zeit für einen einzigen klaren Gedanken. Die Frustration zwischen ihr und Aksel wird so groß, dass ihre Beziehung daran zu zerbrechen droht. Um ihre immer stärker werdende Angst zu bekämpfen, beginnt Anna unzählige Online-Artikel zu lesen und teure Kleidung zu kaufen, die sie sich überhaupt nicht leisten kann. Anna ist sich sicher, dass es nur einen Weg gibt, dem drohenden Wahnsinn zu entkommen: Sie muss lesen und schreiben. Nur so kann sie wieder ein Teil der Welt werden. Meine Arbeit handelt von der einzigartigen und grundlegenden Erfahrung der Geburt eines Kindes. Prosa, Gedichte, Tagebuch, Briefe – jede literarische Form dient der Erforschung der Beziehung zwischen Mutterschaft und Schreiben. Meine Arbeit ist auch: Ein Buch über Wochenbettdepression, Haushalt und Einkaufen. Vor allem aber ist es ein großer Roman über die Frage nach der Vereinbarkeit von künstlerischem Schaffen, Alltag und Mutterschaft. Und darüber, wie man das beängstigende Leben mit einem Kind lieben lernen kann. »Dieser Roman von Olga Ravn, dieses ›Das Goldene Notizbuch‹ der Gegenwart muss unbedingt von jedem gelesen werden, der den stillen Wahnsinn und das klaustrophobische Glück des Inneren kennengelernt hat, insbesondere von Müttern, die sich nach einem Leben in der Literatur sehnen. Aber dieser Roman muss ganz unbedingt auch von allen anderen gelesen werden. Oh, Olga Ravn, du erfindest immer neue Formen, du bist ein Genie, wie machst du das?« – Kate Zambreno

Ähnliche Bücher wie »Meine Arbeit«
Parentale Prosa

Ein Löwenjunges fällt in der Kinder- und Tiertagesstätte unangenehm auf und durchläuft diverse Maßnahmen, um seine Menschwerdung voranzutreiben. Einer jungen Frau wächst seit ihrer Kindheit eine Sonnenblume im Ohr, doch sie weigert sich, die Triebe abzuschneiden. Als sie schwanger wird, verkomplizieren sich die Dinge. Eine Mutter, die ihren Sohn ganz bewusst ohne Vater aufzieht, wittert überall Verachtung. In einem wissenschaftlichen Vortrag wird ein Programm vorgestellt, bei dem überforderte Mütter ihre Kinder tauschen und so zu einer zeitgemäßen Form der Liebe finden können. Katharina Bendixen erzählt von Eltern und ihren Kindern, von Konflikten und Überlastung, von den Ansprüchen an Mutterschaft und von ihren Widersprüchen. Dafür findet sie unterschiedlichste literarische Zugänge: Klassische Short Storys stehen neben magisch-surrealen Erzählungen, experimentelle Formen wie Therapieberichte, fiktive Prüfungsaufgaben oder das absurde Protokoll einer Eltern-Chatgruppe spielen mit den Textsorten, die Eltern im Alltag umgeben, und fühlen einer so gestressten wie saturierten Gesellschaft auf den Zahn. »Bissig, stilsicher und unterhaltsam zeigt Katharina Bendixen die Absurditäten moderner Mutterschaft, die uns ausnahmslos alle betreffen.« Slata Roschal »Klug, rätselhaft und verspielt erzählt Katharina Bendixen vom Chaos, von der Ratlosigkeit, aber auch vom großen Glück heutiger Elternschaft.« Florian Wacker

Ähnliche Bücher wie »Eine zeitgemäße Form der Liebe«
Irma will raus aus den Rollen, die andere ihr zuschreiben – ein warmherziger, emotionaler und kraftvoller Roman über den Mut zum Neuanfang, kämpferische Mutterschaft und die Suche nach der eigenen Stimme.

Vor ihrer Mutter nach Berlin geflüchtet, strandet die junge Irma vor dem Theater. Dass sie bald schon auf der Bühne steht, hat sie nicht zu hoffen gewagt. Der Alltag am Theater ist weniger glamourös als erwartet, und doch aufregend anders als die alternative Siedlungsgemeinschaft, in der die vaterlose Irma aufgewachsen ist. Da ist die Star-Schauspielerin Blanda, Helene, die Irma bei sich aufnimmt, und der exzentrische Regisseur Taron Capla, der ihr eine wichtige Chance gibt. Irma stolpert durch die Dramen auf und hinter der Bühne, während sie von ihren Erinnerungen eingeholt wird. Die schmerzlichste ist jene an ihre Mutter, ihr warmes Strahlen, ihre kalte Verachtung. Als Irma ihre Rolle so zu sprechen beginnt, wie ihre Mutter sie gesprochen hätte, erntet sie von allen Seiten Applaus. Und doch wird klar: Sie muss aufhören, ihr Leben nur zu spielen, und den Fluch brechen.

Franziska Hauser schreibt über das, was Mütter und Töchter, Freiheit und Abhängigkeit, den Einzelnen und die Gemeinschaft verbindet und abstößt – und über all die schönen und schrecklichen Kleinigkeiten dazwischen. Mit viel Witz und in direktem Ton umarmt sie ihre Figuren und fordert sie heraus, sich zu zeigen. Ein Roman über Wunden, die nie heilen, und Wunder, die trotzdem passieren.

»Hier werden keine Kleinigkeiten verhandelt. Hier wird von Gewalt und Mutterschaft, von Hingabe und Demütigung erzählt. Und dabei gelingt Franziska Hauser etwas Unglaubliches: Zwischen all das setzt sie behutsam ein Mädchen, das zur Frau wird. So durchlässig, dass sie mir das Herz öffnet. Ich darf mit Irma wachsen und heilen. Ich liebe diese Irma. Ich liebe dieses Buch!« Maren Wurster

Ähnliche Bücher wie »Am Ende der Kleinigkeiten«
Anna Sommer hat sich für diese stumme und meisterhaft in Papierschnitten umgesetzte Bilderzählung von der japanischen Glücksbringerfigur Daruma inspirieren lassen. Die Figur geht auf einen buddhistischen Mönch zurück, der neun Jahre ohne Unterbrechung meditiert haben soll, um Erleuchtung zu erlangen. Der Sage nach soll Daruma einmal während dieser Meditation eingeschlafen sein. Als er aufwachte, ärgerte er sich dermassen über diese Disziplinlosigkeit, dass er sich die Augenlider abschnitt. So hat der Daruma-Glücksbringer aus Pappmaché anstelle der Augen zwei Leerstellen: Stellvertretend für einen Wunsch malt man erst ein Auge aus. Geht der Wunsch in Erfüllung, wird das zweite Auge ausgemalt und der Glücksbringer verbrannt. In «Tinte» malt sich die Hauptfigur ein erstes Auge in ihr bis dahin blindes Gesicht. Bevor sie allerdings zum Malen des zweiten Auges — der Erfüllung des Wunsches — ansetzen kann, trinkt ein Affe die verbleibende Tinte. Dies ist der Beginn der abenteuerlichen Suche nach Tinte und Erfüllung. Viel wichtiger als der genaue Inhalt des Wunsches wird in Anna Sommers Erzählung die Frage nach dem Stellenwert des Wunsches: So kann das Gefühl, einen Wunsch zu haben, manchmal wichtiger sein als dessen Erfüllung, wobei die Tinte metaphorisch für äussere Bestätigungen aller Art stehen kann. Findet die Hauptfigur ­schliesslich Erfüllung in der Suche oder in einem erfüllten Wunsch? «Das wachgeküsste Auge. Damals in den 90ern trauten wir unseren Augen nicht: Anna Sommer liess Frauen in polaren Welten durch Kühlschränke ins Freie treten und es gab Damen, die sich ihren Geliebten in der Haut ihres Ehemanns näherten. Die Leser*innen nahmen es hin, ohne mit der Wimper zu zucken. Fasziniert und zusehends befreit von aller Scham sah mensch dem Treiben zu. Doch wer sich fragte, wer oder was diesen furcht­losen Blick der Künstlerin wachgeküsst haben mochte, musste sich ein Vierteljahrhundert gedulden — und wird vielleicht in ‹Tinte› fündig. Resolut, doch einäugig kommt sie daher, die Dame in Anna Sommers neustem opus magique, das nur beinahe tragique endet. Denn — oh weh! — die Tusche, die für ihr zweites Auge vorgesehen war, hat der Affe ausgetrunken. Und damit nimmt das Drama seinen Lauf. Doch wie immer folgen bei Anna Sommer Verderben und Rettung nicht der üblichen Dramaturgie — und von der rettenden Kapriole, die ‹Tinte› bereithält, werden die Protagonistin (und ein neuer Blick auf die Welt) wachg

Ähnliche Bücher wie »Tinte«
Freie Verse und unverhohlene Sinnlichkeit: Das zeichnet die Lyrik von Walt Whitman aus. Die »Grashalme« sind sein Hauptwerk und mit den Worten von Ralph Waldo Emerson: der »außerordentlichste Beitrag Amerikas zur Dichtung«. Auf Packpapier und alten Briefumschlägen skizzierte Walt Whitman im Alter von 21 Jahren seine ersten Verse. 15 Jahre später, im Jahr 1855, brachte er in selbstentworfenem Umschlag die ersten zwölf Gedichte heraus. »Leaves of Grass« sollte sein Lebenswerk werden, an dem er über vier Jahrzehnte hinweg arbeitete. Immer mehr Gedichte kamen hinzu, bis er wenige Wochen vor seinem Tod im Jahr 1892 die endgültige Fassung veröffentlichte. Von D. H. Lawrence und T. S. Eliot bis hin zu Tolstoi und Turgenjew – weltweit wurde Whitmans neue Art der Poesie begrüßt. Die über 400 Gedichte, die hier in einer Auswahl vorliegen, begründen die moderne amerikanische Lyrik und sind als Plädoyer für Demokratie und gegen Rassismus immer noch aktuell. – Mit einer kompakten Biographie des Autors.

Ähnliche Bücher wie »Grashalme«
»Es ist denkbar einfach. Schon über die Menstruation zu sprechen, ist ein effektives Mittel, Vorurteile abzubauen und neue Realitäten zu erschaffen.« Die Hälfte der Weltbevölkerung blutet monatlich und wird dabei teils von heftigen Schmerzen geplagt – trotzdem ist das Thema Periode noch immer ein Tabu. Dieses Buch beschreibt die Menstruation, wie sie eben ist: schmerzhaft, nervig, aber auch mitunter ungewollt lustig. Autorin Jovana Reisinger geht das Thema Zyklus vorbehaltlos und mit großer Leichtigkeit an. Aktuelle Debatten über die wachsende gesellschaftliche Unterstützung für Menstruierende kommen dabei nicht zu kurz. Spaniens Regierung hat sogar freie Tage bei Menstruationsbeschwerden eingeführt … - Alles über den weiblichen Zyklus: 100 Seiten voller unterhaltsamer Texte und Geschichten rund um die Menstruation - Am Puls der Zeit geschrieben: Von VOGUE-Kolumnistin Jovana Reisinger - Smart und fundiert: Reihe »Reclam 100 Seiten« – kompaktes Wissen für Neugierige - Unterhaltsam und informativ: Mit vielen Abbildungen und Infografiken Wissenswertes über die Periode Geschichtliche und aktuelle Aspekte zum Thema Menstruation. Eine spannende Lektüre und ein wunderbares Geschenk – nicht nur für Frauen.

Ähnliche Bücher wie »Menstruation | Wissenswertes und Unterhaltsames über den weiblichen Zyklus | Reclam 100 Seiten«
Die aufregend hübsche Elsie Tyler taucht in Greenwich Village auf und bringt zwei Männer durcheinander. Ralph, ein exzentrischer Atheist mit einem Hund namens God, spioniert ihr nach. Der Illustrator Jack, der mit seiner Frau Natalia eine freie, ›moderne‹ Ehe führt, begegnet Elsie zufällig. Natalia nimmt Elsie auf und verfällt ihr ebenso wie Jack. Die Ehe bleibt bestehen, aber ein Mord geschieht…

Ähnliche Bücher wie »Elsies Lebenslust«
Fünf Menschen. Fünf Wege. Ein Ziel

FÜNF MENSCHEN, FÜNF WEGE, FÜNF JAHRE - ISABEL SCHAYANIS GROSSE REPORTAGE Safi schleppt sich im Winter zu Fuß über die Balkanroute. Ruhi fliegt von Teheran zunächst nach Italien. Omid will nach Deutschland und landet dann doch in Calais. Melika steckt in Moria fest. Und Olena hat als Ukrainerin beinahe freie Fahrt. Die preisgekrönte Journalistin Isabel Schayani berichtet von fünf verschlungenen Wegen Richtung Deutschland und gewährt uns tiefe Einblicke in das prekäre Leben im Niemandsland zwischen den Grenzen und in den Grauzonen des Asylrechts. im Vordergrund ihres Augen öffnenden Buches steht die große, drängende Frage, wie wir Flucht und Migration menschlicher organisieren können. Viele Fluchtrouten durch den Vorderen Orient und Afrika haben Deutschland zum Ziel. Hier soll es Freiheit geben, Schulunterricht und medizinische Versorgung gratis, und Frauen dürfen Sport treiben: Für Menschen, die um ihr Leben rennen oder vor Verelendung fliehen, ist das ein großes Versprechen. Sie lassen ihr vertrautes Leben meist erstaunlich uninformiert hinter sich, mit Kind und ohne Kreditkarte, im freien Fall in eine bessere Zukunft. Isabel Schayani hat fünf Geflüchtete auf ihren Wegen teils über mehrere Jahre immer wieder getroffen. Sie lässt uns die Schikanen der Schlepper, illegale Reisebüros, Grenzen, Registrierungen, Lager, Anträge und Internierungen aus der Perspektive der Heimatlosen erleben. Im Gespräch mit Verantwortlichen, Experten – und mit den fünf Geflüchteten selbst – sucht sie nach Antworten auf die große Frage: Wie können wir Flucht und Migration menschlicher organisieren? Isabel Schayani hat fünf Menschen teils jahrelang auf ihrer Flucht begleitet Schlepperbanden, Grenzen, Lager, Bürokratie: Flucht aus der Perspektive der Geflüchteten Was sich ändern muss: Lösungsansätze für eines der drängendsten Probleme der Gegenwart Die Autorin ist Moderatorin des ARD-Weltspiegels und eine vielfach ausgezeichnete Fernsehjournalistin

Ähnliche Bücher wie »Nach Deutschland«
Wie geschlechtsoffene Erziehung gelingt

Für Eltern, die bindungs- und bedürfnisorientiert erziehen, ist die Selbstbestimmung des Kindes ein wichtiger Wert. Das bedeutet, auch auf Geschlechterstereotype zu verzichten und die freie Herausbildung der kindlichen (Geschlechts-)Identität zu ermöglichen. Diese findet überwiegend während der ersten 10 Lebensjahre statt. Dass Geschlecht eine soziale Konstruktion und nicht binär, sondern vielfältig ist, beschreibt Ravna Marin Siever anschaulich und einfühlsam anhand der Erkenntnisse der Gender Studies sowie zahlreicher Erfahrungsberichte von Eltern und Situationen im Alltag. Es gibt Kinder, die weder männlich noch weiblich sind, egal welchen Normierungsdruck Mütter, Väter oder die Gesellschaft ausüben. Siever erklärt, wie Kinder lernen, wer sie sind, und warum es wichtig ist, dass sie sich selbst einer Geschlechtsidentität zuordnen können. Das Buch bietet Eltern Entlastung, egal ob ihr Kind alle rosa-hellblau-Klischees auslebt, geschlechtsnonkonform, nicht binär oder trans ist.

Ähnliche Bücher wie »Was wird es denn? Ein Kind!«
Leidenschaftlich, fesselnd, wunderschön: Leïla Slimani über ihr Leben zwischen den Kulturen. In diesem sehr persönlichen Buch erzählt Leïla Slimani von einer ungewöhnlichen Nacht, die sie allein im Museum Museo Punta della Dogana in Venedig verbringt, dem einstigen Zollgebäude der Serenissima. Einem Ort, an dem sich seit jeher Orient und Okzident begegnen und der zum Sinnbild ihrer eigenen Geschichte wird. Leïla Slimani nimmt uns mit auf eine Reise durch ihr Leben. Sie erzählt von ihrer Familie und ihrer Kindheit in Rabat, vom Alltag in Paris als Mutter und Schriftstellerin, vom Leben zwischen den Kulturen, ihrer Aufgabe als Schreibende und gesellschaftspolitisch engagierter Frau - und letztlich von der Kraft der Literatur.

Ähnliche Bücher wie »Der Duft der Blumen bei Nacht«
Eine persönliche Geschichte

Zerstört, geteilt, geeint, zwischen Taumel und Triumph: Die Geschichte Europas wie Timothy Garton Ash sie erlebt hat. Timothy Garton Ash ist leidenschaftlicher Europäer. Schon vor 1989 wollte er sich nicht mit der Teilung des Kontinents abfinden, bis zuletzt kämpfte er gegen den Brexit. Nun schreibt er seine ganz persönliche Geschichte Europas, die 1945 mit der Stationierung seines Vaters als Besatzungssoldat in Deutschland beginnt. Er erzählt von Freunden wie Václav Havel, erinnert sich an den Mauerfall, berichtet vom Jugoslawienkrieg, der Eurokrise und dem Flüchtlingsdrama und liefert eine scharfe, eindringliche Analyse der neuesten europäischen Geschichte. Der Angriff auf die Ukraine zeigt, wie dringend wir einen freien und geeinten Kontinent brauchen – niemand verkörpert diese Idee überzeugender als Timothy Garton Ash.

Ähnliche Bücher wie »Europa«
Aus dem Schatten meines Vaters zu mir selbst – Erinnerungen

»Wie heißt es so schön? Der Mensch plant und Gott lacht. Oder er schenkt dir eine unkonventionelle, berühmte Familie und ganz zufällig eine Hit-Single, obwohl du nicht einmal Musikerin bist. Oder er tritt dir psychologisch, emotional, beruflich und juristisch so lange in den Hintern, bis du wieder unter den liebenden Lebenden landest, oder wie auch immer man das ausdrücken mag. Aber zu alldem werde ich noch kommen …« Für Moon Unit Zappa war die Aufarbeitung eines so traumatisierenden Lebens, das von den Launen des kreativen Genies, dem Kult der Popkultur, dem Kalkül der Berühmtheit und von zerbrechender Liebe geprägt war, sehr oft aufreibend und verletzend, mitunter erhellend. Wenn Moon Unit Zappa vom über das Aufwachsen im überlebensgroßen Schatten von Frank Zappa erzählt, entführt sie die Leser*innen in eine mythische Zeit: in die sexuell freie, wilde Welt des Topanga Canyon, dem Hippie-Himmel Kaliforniens der 1970er Jahre. Doch sie erzählt auch von sich selbst als junger Frau, die es schafft aus dem Schatten und dieser Vergangenheit herauszutreten und davon zu zehren, statt davon verzehrt zu werden. Moon Unit findet für jeden Lebensabschnitt einen eigenen erzählerischen Stil, eine Musik, einen Ton – konstant bleibt eine junge verletzliche Frau, die versucht, mit den verwirrenden, sich ständig verändernden Ansprüchen ihrer Familie und an sich selbst zurechtzukommen. Moon ist es auch, die es schafft, all diese Widersprüche durch Anmut, Bescheidenheit und Akzeptanz ihrer Traumata aufzulösen. Es ist ihr tiefer Sinn für Humor und inneren Frieden, der sie ankert, mit dem sie immer wieder zu sich selbst zurückfinden kann, wenn sie verloren ist. »Earth to Moon« ist eine kreative, farbenfrohe und wunderbare Geschichte darüber, die Erwartungen an sich selbst abzustreifen und die eigene Vergangenheit anzunehmen. Ausstattung: mit Bildteil

Ähnliche Bücher wie »Earth to Moon«
Wie sie die Gesellschaft herausfordern – und wie man ihnen begegnen sollte | Das Buch für das Superwahljahr 2024 Das Buch für das Superwahljahr 2024: Europawahlen, Landtagswahlen, Nationalratswahlen in Österreich und Präsidentschaftswahlen in den USA Der Autor hält Vorträge zum Thema im In- und Ausland Große Reichweite in den sozialen Medien

Ähnliche Bücher wie »Was Populisten wollen«
Commissario Morello ermittelt in Venedig Hochaktuell: ein Mordfall vor dem Hintergrund des Kampfes gegen die Invasion der Kreuzfahrtschiffe, die Venedig zerstören. Auftakt zu einer neue Krimireihe der Extraklasse. Spitzentitel-Marketing: - Reichweitenstarke Printwerbung - Umfangreiche Banner- und Social-Media-Werbung - Wir stellen Ihnen ein Plakat sowie ein dekoratives Tischdisplay/Deckenhänger zur Verfügung Für Bestellungen sprechen Sie bitte Ihre*n Vertreter*in an (nur solange der Vorrat reicht).

Ähnliche Bücher wie »Der freie Hund«
»Senza casa«. Autobiographische Skizzen, Notate und Tagebucheintragungen

Autobiographische Versuche, ›Kriegstagebuch‹ und bislang unveröffentlichte Selbstzeugnisse sowie das ›Neapolitanische Tagebuch‹ aus Bachmanns aufregender frühen Zeit als freie Schriftstellerin: Aus diesen Texten, erstmals versammelt im neuen Band der Salzburger Bachmann Edition, lassen sich bisher unbekannte biographische Einblicke gewinnen; stereotype und medial vermittelte Bilder der Autorin werden in Frage gestellt und korrigiert. Sichtbar werden die Schattenseiten eines Vagabundierens zwischen vielen Orten und Sprachen – von der italienischen Wohngemeinschaft mit Hans Werner Henze auf Ischia und in Neapel über Aufenthalte in Wien, Klagenfurt, Paris und Rom bis zu Lesereisen durch Deutschland. Deutlich erkennbar wird die Spannung zwischen der Utopie eines freien Künstlerlebens und der Sorge um das ökonomische Überleben. Die vielen bruchstückhaften Notate und Textsorten spiegeln ein buchstäblich ›verzetteltes‹ Leben wider, das Wagnis, sich einem ungesicherten Dasein auszusetzen. Aus ihnen spricht die intime Stimme eines Ich, die ebenso spontan und unmittelbar wie auch zögernd, manchmal hart und apodiktisch wirkt und die im Lauf der Jahre zunehmend brüchiger und fragiler wird. In ihrer Poetik der ›Übergängigkeit‹ von Kunst und Leben eröffnet sich Bachmann einen Experimentier- und Erfahrungsraum für eine Existenz »senza casa«.

Ähnliche Bücher wie »Salzburger Bachmann Edition«
Verslegende | Über die Gründe, in eisigem Wasser zu schwimmen

Thekla schwimmt in offenen Gewässern, auch bei eisigen Temperaturen. Sie versteht es als ganzkörperlichen Erkenntnisprozess und versucht in der winterlichen Landschaft sich selbst und dem Verhältnis von Leib und Seele, Natur und Geist auf den Grund zu gehen. Während sie in das atemberaubend klare Wasser eintaucht und mit der Gewalt der Kälte umgeht, findet sie zu einem Gefühl von Freiheit und Autonomie. Dann begegnet sie einem entlaufenen Tiger. Marion Poschmann gelingt es, Wahrnehmungen und Einsichten ihrer Figur im kunstvollen sprachlichen Ausdruck verschmelzen zu lassen, so wie sich in diesem höchst gegenwärtigen Text auch Milieustudie und Legende, Erzählung und Dichtung durchdringen. Freie und gebundene Verse gipfeln in einer modernen Adaption des Leichs, des mittelalterlichen, virtuos gereimten Meistergedichts.

Ähnliche Bücher wie »Die Winterschwimmerin«
Warum wir als Gesellschaft besser streiten müssen | Eine kluge und brandaktuelle Analyse zur Debattenfähigkeit in unserem Land

Ein wissenschaftlich fundierter, praxiserfahrener Debattenbeitrag über den Zustand der Debatte, ein Buch das Alarm schlägt, das die Feinde und Gefahren für Demokratie, Meinungsbildung und Zusammenleben benennt und konkrete Verbesserungsvorschläge unterbreitet, damit wir endlich wieder besser streiten. Zu laut, zu viel, zu dumm, niemand hört mehr zu, niemand ist mehr beweglich oder offen oder im Geringsten wohlwollend. Gebäudeenergiegesetz, deutsche Staatsräson, Agrardiesel, Einwanderung – bei vielen Themen finden sich Beispiele für den dysfunktionalen Status Quo politischer Kommunikation, für die Unmöglichkeit, ergebnisoffener öffentlicher Meinungsbildung. Das ist gemeinhin der Befund: Die Debattenkultur in Deutschland ist in einem desolaten Zustand. Aus beteiligter Expertensicht analysieren die Politikwissenschaftlerin Julia Reuschenbach und der Radiojournalist Korbinian Frenzel unsere Debattenfähigkeit. Sie ordnen das breite Tableau beteiligter Akteure, sie untersuchen, wer welchen Illusionen zum Opfer fällt. An welchen Defekten das Diskurssystem krankt, welche neuartigen Herausforderungen sich stellen. Um schließlich einen Ausweg aus der Misere zu skizzieren, um Ideen, Lösungen, konkrete Handlungsvorschläge einzubringen.

Ähnliche Bücher wie »Defekte Debatten«
Eine andere Geschichte von Innovation und Wachstum

Nach gängiger Meinung überlässt man Innovationen am besten den dynamischen privaten Unternehmen, und der Staat hält sich raus. Das Gegenteil ist der Fall, beweist die international renommierte Ökonomin Mariana Mazzucato in ihrem in 21 Ländern veröffentlichten bahnbrechenden Buch. Der Privatsektor findet erst dann den Mut einzusteigen, wenn der unternehmerisch denkende Staat die risikoreichen Investitionen getätigt hat. »Unsere Unfähigkeit, die Rolle des Staates bei Innovation und Wachstum anzuerkennen, könnte sehr wohl die größte Bedrohung der Entwicklung von Wohlstand sein.« Financial Times » … auch wenn Sie mit Marianna Mazzucatos Argumenten nicht übereinstimmen, sollten Sie ihr Buch lesen: Es wird Ihr Denken verändern.« Forbes »Der Staat muss die Richtung vorgeben: Ohne aktive Industriepolitik gäbe es weder das iPhone noch das Silicon Valley, sagt die einflussreiche amerikanisch-italienische Ökonomin.« F.A.Z. »Ihre Ideen dienen Robert Habeck als Denkschule. Ein starker Staat, um Herausforderungen wie den Klimawandel zu bewältigen? Man darf gespannt sein.« Der Tagesspiegel

Ähnliche Bücher wie »Das Kapital des Staates«
Roman

Booker-Preisträgerin Anna Burns · Ein rasanter Roman · Das komplizierte Liebesleben von Superhelden Ist man nur stark und schön genug, dann klappt es auch mit der Liebe – oder nicht? Anna Burns widmet sich mit spielerischer Leichtigkeit den großen Fragen des Lebens. Da sind Superheld und Femme Fatale – auf den ersten Blick ein perfektes Paar. Wären da nur nicht die fiesen Intrigen der Schurken. Sie setzen alles daran, das Glück der beiden zu zerstören. Wird es ihnen gelingen? Oder gewinnt am Ende doch die Liebe im Superheldenuniversum? Größtenteils komisch, ganz und gar heldenhaft Die Frau eines Superhelden ist nicht zu beneiden. Femme wurde von den Downtown-Bösewichten mit einem bösen Zauber belegt: Sie soll Superheld umbringen, damit die Schurken freie Bahn haben. Zum Glück hat sie eine schrecklich nette Großtante an ihrer Seite. Was Femme allerdings nicht weiß: Deren zuckrige Liebenswürdigkeit ist nur Tarnung. Eigentlich ist sie selbst einer der größten Schurken überhaupt. Und sie ist nicht gewillt, Femme zu beschützen – oder etwa doch? Unvergleichliche Helden, kapriziöse Schurken und die immerwährende Frage, ob am Ende die Liebe gewinnen kann.

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Rita findet sich nicht zurecht in der Welt. Ihr Leben lang hat sie sich in Genügsamkeit und Akzeptanz geübt; früh kommt sie zu der Erkenntnis, dass sich Träume oder Dinge, die verlorengehen, durch andere ersetzen lassen. Durch Beobachtung stellt sie fest: Der Mensch ist ein Gefäß, in das über die Jahre alles hineinkommt von außen – Meinungen, Verhaltensweisen, Gesten... Das Leben betrachtet sie als eine reine Aneinanderreihung von Spielchen; je nach Situation wird diese oder jene Version der eignen Person zur Schau gestellt und vor sich hergetragen. Was aus ihr werden soll, weiß sie nicht. Um das Chaos ihrer Welt zu bändigen, schreibt sie Geschichten, gestaltet Wahrheiten, erfindet sich Gefährten wie Ivo Jež, der – wie sie – im Ministerium tätig ist, Abteilung Raumfahrt. Oder handelt es sich um eine andere Art von Einrichtung und Ivo ist ein Mitpatient? Wird Rita therapiert oder wird die Ärztin von Rita manipuliert? Ist der freie Mensch frei oder ist derjenige ohne Zwang, dem die Entscheidungen abgenommen werden? „Jede Geschichte ist eine Gewalt an die Wahrheit“, schreibt Rita einmal. Verstehen wir dies als Einladung, den Wahrheitsgehalt der erzählten Geschichte infrage zu stellen.

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Ein Appell

Menschenrechte, Freiheit und Demokratie verteidigen: Ein kraftvolles Plädoyer von Gerhart Baum Ob Freiheit und Gleichheit aller Menschen, das Recht auf Unversehrtheit oder das Recht auf freie Wahlen und Meinungsäußerung: Weltweit sind die Menschenrechte bedroht. In immer mehr Ländern werden Aktivisten, die sich dagegen wehren, verfolgt. Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine stellt offen die Vereinbarungen der internationalen Staatengemeinschaft in Frage, die Frieden und Recht sichern sollen. Kriegerische Konflikte, Menschenrechtsverletzungen und Brüche des Völkerrechts bringen Freiheit und die Werte der Demokratie in Gefahr. Gerhart Baum schildert eindrücklich die Kontroverse zwischen autoritären und demokratisch verfassten Gesellschaften und benennt deutlich, wo die Menschenrechtskonvention nicht eingehalten wird. In seinem leidenschaftlichen Appell legt er nachvollziehbar und verständlich die Bedeutung der Menschenrechte als Basis für eine Friedensordnung der Welt dar. - Ein brennendes und pointiertes Plädoyer vom ehemaligen Bundesinnenminister Gerhart Baum - Menschenrechte als wichtigste Grundlage für eine Friedens- und Freiheitsordnung - Von Weltpolitik über Whistleblower bis zum Sport: Eindrückliche Analyse von Menschenrechtsverletzungen weltweit Für den Schutz der Menschenrechte und für den Erhalt der Demokratie: Was jeder Einzelne tun kann Gerhart Baum hat sich zeitlebens für die Menschenrechte eingesetzt, in Südafrika, für die UN im Sudan oder durch engen Kontakt zu Verfolgten in Belarus und Russland. Seine Denkanstöße liefern Impulse für die Politik, die Unternehmen stärker in die Pflicht nehmen muss, wenn es darum geht Menschenrechte und Demokratie zu wahren. Es gilt, gemeinsam Frieden und Freiheit zu bewahren. Ein Buch, das Mut macht!

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Der Riensberger Friedhof in Bremen-Schwachhausen 150 Jahre

Dieses Buch ist eine Hommage an den wohl schönsten Friedhof, den die freie Hansestadt Bremen zu bieten hat. Der Riensberger Friedhof im Stadtteil Schwachhausen ist ein magischer Ort der intensiven Gefühle für Anfang und Ende, für das Leben und das Sterben. Auf der Grundlage wissenschaftlicher Forschung und brillanter Fotografie ist hier ein Bilderbuch entstanden, das auf eindringliche Weise die Vielfalt dieses Friedhofs zwischen Kultur und Natur zeigt und auch das tägliche Wirken der Menschen und Pflanzen einbezieht. Erstmals wird hier eine Chronologie der Entwicklung des Parkfriedhofs am Riensberger See veröffentlicht, die in der Lage ist, alle quellenbasierten Fakten zu nennen und dazu die historischen Hintergründe für bedeutende Grabanlagen zusammenzufassen. Dieses Buch versteht sich als ein einfühlsames Geschenk. (Florian Isensee, Verleger, Oldenburg)

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Warum es an der Zeit ist, Sex und Liebe neu zu denken – wie Polyamorie, offene Beziehungen und andere Abenteuer gelingen können

Warum nur eine(n) lieben, wenn man sie alle haben kann? Schon vor 20 Jahren haben sich die Beziehungspionierinnen Dossie Easton und Janet Hardy ausführlich mit dieser Frage beschäftigt. Nun folgt endlich die überarbeitete Neuausgabe mit vielen aktuellen Interviews und neuen Kapiteln zu allen Arten von Beziehungen: Paare, die nicht zusammen wohnen, Paare, die keinen Sex miteinander haben, Paare, die Sex mit anderen haben. Jede Art der Liebe und Sexualität findet in diesem umfassenden Werk seine Berücksichtigung, denn alles ist erlaubt, was Spaß macht.

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Wir hielten die Vernichtung an

Andreas Biss und Rudolf Kastner gelang mit dem Komitee für Hilfe und Rettung im Jahr 1944 das Unvorstellbare: Indem sie sich als Stellvertreter der »Jüdischen Weltmacht« ausgaben, die es selbstredend nur in den fanatisch-paranoiden Köpfen der Nazis gab, traten sie mit Eichmann und Himmler in Verhandlung über die Rettung von ungarischen Juden. Im Tausch gegen Lastwagen, Devisen und Rohkaffee wurden so insgesamt 1.686 Menschen in den später so genannten »Kastner-Zügen« aus Budapest über das KZ Bergen-Belsen in die freie Schweiz gebracht. Ständig die eigene Deportation vor Augen, nutzten Biss und Kastner die widerstreitenden Interessen der Nazis, deren Angst vor der vorhersehbaren Niederlage, vor einer möglichen kommenden Vergeltung – und ihre Gier nach Geld und Macht. Schließlich konnten sie sogar erreichen, dass in den letzten Monaten vor der Befreiung keine ungarischen Juden mehr im KZ Bergen-Belsen ermordet wurden. Das für Himmler wertvolle »Tauschmaterial Juden« sollte nicht mehr »im Gas vergeudet« werden. Nach dem Ende des Nazi-Regimes wurde Biss und insbesondere Kastner vorgeworfen, als Juden mit den Henkern verhandelt zu haben. Rudolf Kastner wurde 1958 in Israel auf offener Straße erschossen.

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| Dr. Holm Gero Hümmler geht verschiedenen Verschwörungstheorien in den Bereichen Naturwissenschaft und Technik auf den Grund

Verschwörungsglaube hat Konjunktur, sogar in der Weltpolitik findet er heute Anhänger. Könnte hinter den Vorstellungen der "Verschwörungstheoretiker" vielleicht doch mehr als nur ein Fünkchen Wahrheit stecken? Wer für seine Behauptungen überprüfbare Belege anführt, verdient, damit ernst genommen zu werden. Um zu prüfen, ob Mythen oder Fakten hinter den "Theorien" stehen, sollte sich jemand mit entsprechender Fachkompetenz damit befassen. Das vorliegende Buch hat sich dies zur Aufgabe gemacht - es geht verschiedenen Behauptungen im Bereich Naturwissenschaft und Technik auf den Grund. Die Ergebnisse sind verblüffend, die Erklärungen oft erstaunlich einfach. Wer ehrliche Antworten und Anstöße für eigene Recherchen und Überlegungen sucht, wird sie ganz besonders zu schätzen wissen.

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Krieg und Alltag in der Ukraine │ Vom preisgekrönten Reporter der taz

Beeindruckende Reportagen aus einem Land im Krieg In der Ukraine herrscht Krieg. Nicht erst seit dem Februar 2022, sondern seit 2014. Denn schon damals fielen sogenannte grüne Männchen, verdeckt operierende russische Soldaten, in den Donbass ein und begannen einen Zermürbungskrieg zur Abspaltung der Ostukraine. Ohne diesen verlustreichen Dauerkonflikt, der in Europa jahrelang kaum wahrgenommen wurde, lässt sich der Kriegsverlauf, lassen sich die Reaktionen der Bevölkerung und die für viele Beobachter überraschend gut organisierte und schlagkräftige Gegenwehr der ukrainischen Armee gegen die russischen Invasoren nicht verstehen. Der preisgekrönte Reporter Daniel Schulz verfügt über vielfältige Kontakte in das Land, über das er seit vielen Jahren schreibt und in dem er selbst als Journalist gearbeitet hat. In seinen Texten begleitet er Menschen, die bereits seit Jahren mit dem Krieg im eigenen Land leben: Zivilist:innen, Soldat:innen, Student:innen und Künstler:innen, die sich im Widerstand organisieren und für eine freie und demokratische Ukraine kämpfen. Dabei fragt Daniel Schulz, was der militärische Konflikt, der schon Jahre währt und sich wohl noch lange hinziehen wird, mit den Menschen in der Ukraine macht - denen, die kämpfen, denen, die ausharren und denen, die flüchten.

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Ich male meine eigene Wirklichkeit

„ Meine Malerei trägt die Botschaft des Schmerzes in sich.“ Frida Kahlo (1907 bis 1954) lernte den Schmerz sehr früh kennen: mit sechs Jahren eine Polio-Erkrankung, mit achtzehn ein Unfall, bei dem u.a. ihr Rückgrat mehrfach bricht. Doch die junge Frau gibt nicht auf, lernt Diego Rivera kennen, den großen Muralisten und Repräsentanten ihrer politisch wie kulturell im Umbruch befindlichen Heimat. Sie werden ein sagenumwobenes Paar, zusammengeschweißt in ihrem Eintreten für die ursprüngliche Kultur Mexikos ebenso wie im Kampf für den Kommunismus und im Erklimmen künstlerischer Höhen. Frida Kahlo schuf in ihrem bedeutenden Werk vor allem Selbstportraits und Stillleben. Die Kunsthistorikerin Christina Burrus zeichnet in dieser kompakten, reich bebilderten und mit vielen Dokumenten, Tagebuchaufzeichnungen und wissenschaftlichen Verweisen angereicherten Bildbiographie das außergewöhnliche Schicksal der Künstlerin nach, deren Werk in einer Mischung aus Grausamkeit und Humor, Arglosigkeit und Unverfrorenheit eine freie, schöne, mutige Frau beschreibt, die es gewohnt war, ihren Schmerz hinter Heiterkeitsausbrüchen zu verbergen.

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Bremen und Bremerhaven in der Literatur

Eine Liebeserklärung an Bremen und Bremerhaven – Johann-Günther König hat Texte aus zehn Jahrhunderten zu einer anschaulichen Literaturgeschichte komponiert. Als der Dichter Joachim Ringelnatz in den 1920er Jahren die Wesermetropole in seinen Reisebriefen verewigte, gab es noch nicht den einzigartigen Zweistädtestaat Freie Hansestadt Bremen. Seit 1947 umfasst er Bremen mit rund 570.000 und Bremerhaven mit 110.000 Einwohnern. Die beiden Städte an der Unterweser inspirieren seit ihrem Bestehen zu vielfältigen Gedanken, Träumen und Erinnerungen. Die Hansestadt Bremen und die Seestadt Bremerhaven bieten Stoff für die schöne Literatur von Romanen bis zu Krimis, sie sind Gegenstand in Reiseberichten, Erzählungen, Märchen, Gedichten und biographischen Schriften. Literarisch bezeugt sind Bremen seit tausend und Bremerhaven seit knapp zweihundert Jahren. Johann-Günther König lässt Autorinnen und Autoren zu Wort kommen, die die beiden Städte poetisch gewürdigt oder auch kritisiert haben. Die zahlreichen Schriften aus längst vergangenen Zeiten bezeugen Moden, Sichtweisen, Vorgänge und städtebauliche Errungenschaften, die überholt oder nicht mehr vorhanden sind. Die im Gebiet des heutigen Bundeslandes spielenden Texte aus zehn Jahrhunderten ergeben einen ungewöhnlichen Streifzug durch den Entwicklungsprozess von Bremen und Bremerhaven.

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Roman

Als Manuela Dolcetto von ihrem Freund einen Heiratsantrag bekommt, ist sie überglücklich. Doch über der geplanten Hochzeit liegt ein Schatten. Manuelas größter Wunsch ist es nämlich, von ihrem Vater an den Altar geführt zu werden. Das Problem ist nur, dass sie nicht weiß, wer ihr Vater ist. Es ist ein Geheimnis, das ihre Mutter Patrizia um nichts in der Welt preisgeben will – nicht einmal jetzt. Aufgebracht beschließt Manuela, die Wahrheit selbst herauszufinden. Erst neulich hat sie von einem ungewöhnlichen Ermittlerinnen-Trio gelesen, das einen alten Fall um das rätselhafte Verschwinden einer Frau gelöst hat. Diese drei Damen könnten genau die Richtigen sein, um ihr zu helfen. Und so klopft die junge Frau an die Tür des malerischen alten Bahnwärterhäuschens in Giambellino, wo die ernsthafte Vittoria, die für die Mailänder Polizei ermittelt, ihre Mutter Libera, eine leidenschaftliche Köchin und literarisch interessierte Blumenhändlerin mit kriminalistischen Neigungen, und ihre unkonventionelle Großmutter Iole, die als Alt-Hippie die freie Liebe propagiert, zusammenwohnen. Nach anfänglichem Zögern macht sich das streitbare Damen-Trio auf die Suche nach dem geheimnisvollen Vater. Doch warum ist Patrizia nach der Geburt ihrer Tochter fünfzehn Mal umgezogen? Was versucht sie mit aller Macht zu verbergen? Je näher die drei Ermittlerinnen der Lösung des Falls kommen, desto mehr stehen sie vor einem Dilemma: Soll die Wahrheit ans Licht kommen – oder besser nicht?

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Seit 1990 hat sich das architektonische Gesicht von Bremen und Bremerhaven positiv verändert. Unter den jüngeren Veränderungen sind die Überseestadt und die Havenwelten die prominentesten Beispiele für die räumlichen Entwicklungen im Zwei-Städte-Staat. Der erste Architekturführer seit über 30 Jahren präsentiert die Freie Hansestadt in neuem Licht. Neben der Stadt an der Weser widmet er sich ebenso der an der Küste gelegenen Seestadt ­Bremerhaven. Seit 2010 verzeichnet ­Bremen durch eine Reurbanisierung kontinuierlich steigende Einwohnerzahlen. Bremen und ­Bremerhaven sind zu einem wichtigen Teil der Metropolregion im Nord­westen von Deutschland mit wachsender Eigendynamik geworden. Beginnend im historischen Zen­trum präsentiert dieser Architekturführer geografisch sortiert 300 Bauten und Projekte, die auf Stadtspaziergängen zu erkunden sind – vom UNESCO-Weltkulturerbe des Bremer Rathauses und der Rolandstatue über das Aalto-Hochhaus bis hin zur Bebauung des Neuen Hafens in ­Bremerhaven. Ergänzende Einleitungstexte und Exkurse vertiefen dabei einzelne Themen der Baugeschichte und Stadtentwicklung in den beiden Städten.

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Revolutionärer Feminismus bei Victoria Woodhull, Lucy Parsons und Emma Goldman

Feminismus bedeutet mehr als Gleichberechtigung: Er strebt eine freiheitliche Gesellschaft an, in der niemand unterdrückt wird. Davon waren diese drei Revolutionärinnen überzeugt: Victoria Woodhull (1838–1927), erste US-Präsidentschaftskandidatin, Lucy Parsons (1851–1942), militante Aktivistin und Gewerkschafterin, und Emma Goldman (1869–1940), anarchistische Vordenkerin und Jüdin. Diese Frauen kämpften jenseits der bürgerlichen weißen Frauenbewegung kompromisslos für Freiheit, Liebe und Gleichheit. Antje Schrupp beleuchtet das »goldene Zeitalter« des späten 19. Jahrhunderts in den USA und zeigt, wie intersektionaler Feminismus schon damals begann und bis in aktuelle Debatten nachwirkt.

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Hamburg, in der Zukunft. Die 37-jährige Mathilda lebt in einer Diktatur. Sie beendet ihre ungewollte Schwangerschaft heimlich mit einem Kleiderbügel – obwohl auf Abtreibungen in Deutschland eine lebenslange Haftstrafe steht. Das Gesetz hat die SfDD (Sieg für Deutschland und die Deutschen) unmittelbar nach ihrer Machtübernahme erlassen. Mit diesem drastischen Schritt beginnt Mathildas innere Rebellion gegen ein Regime, das sie zur Gebärmaschine degradieren will. Mathilda verrät ihrem Mann Finn nichts und spricht auch sonst mit niemandem, um ihr Verbrechen geheim zu halten. Doch dann entzünden sich ihre inneren Verletzungen. Wir doch nicht erzählt die Geschichte von Mathilda, beschreibt den Alltag in einer Diktatur, in der Frauen unterdrückt werden, und wie eine freie Demokratie zu einem totalitären Regime geworden ist.

Ähnliche Bücher wie »Wir doch nicht«
Hamburg, in der Zukunft. Die 37-jährige Mathilda lebt in einer Diktatur. Sie beendet ihre ungewollte Schwangerschaft heimlich mit einem Kleiderbügel – obwohl auf Abtreibungen in Deutschland eine lebenslange Haftstrafe steht. Das Gesetz hat die SfDD (Sieg für Deutschland und die Deutschen) unmittelbar nach ihrer Machtübernahme erlassen. Mit diesem drastischen Schritt beginnt Mathildas innere Rebellion gegen ein Regime, das sie zur Gebärmaschine degradieren will. Mathilda verrät ihrem Mann Finn nichts und spricht auch sonst mit niemandem, um ihr Verbrechen geheim zu halten. Doch dann entzünden sich ihre inneren Verletzungen. Wir doch nicht erzählt die Geschichte von Mathilda, beschreibt den Alltag in einer Diktatur, in der Frauen unterdrückt werden, und wie eine freie Demokratie zu einem totalitären Regime geworden ist.

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Jungs sind mutig und Mädchen immer lieb? Wir glauben – Nö! In ihrem neuen Band “Gefühle sind für alle da” zeigt Autorin und Illustratorin Susann Hoffmann die ganze Bandbreite der Emotionen, ohne dabei stereotype Rollenbilder zu bedienen. So verstehen schon die Jüngsten, dass alle Gefühle wichtig sind und Raum einnehmen dürfen. Das neue Pappbilderbuch aus unserer beliebten Reihe ist gewohnt inklusiv und geschlechtergerecht gestaltet, sodass es die Vielfalt von Kindern und ihren Gefühlen anschaulich abbildet. • Fortsetzung der beiden Erfolgstitel „Kleidung ist für alle da“ und „Spielzeug ist für alle da“ (über 15.000-mal verkauft!) • Stärkt Selbstbewusstsein und freie Entfaltung schon bei kleinsten Kindern

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Aktivistische Ratschläge für freie Menschen

Anna Freixas’ neues Buch ist ein Weckruf für alle Frauen über 60, gemeinsam für Gerechtigkeit, Würde, Selbstbestimmung und Freiheit einzustehen und stolz auf ihr Alter zu sein. Anna Freixas schreibt frech, direkt und mit viel Humor darüber, was es bedeutet, eine alte Frau zu sein. Dabei prangert sie all die negativen Vorstellungen vom Alter und herrschende Imperative der »ewigen Jugend« an, welche alte Menschen in ihrer Individualität unsichtbar machen. Sie liefert vielzählige Ideen zum Widerstand für eine neue Generation alter Frauen und macht Mut, die Kontrolle über das eigene Leben einzufordern. Ich, die Alte! ist der Ausgangspunkt für einen generationsübergreifenden Diskurs, der das Alter als etwas ganz Normales, Positives und Kraftvolles versteht. Auch jungen Menschen und Männern zur Lektüre empfohlen.

Ähnliche Bücher wie »Ich, die Alte«
Das witzig illustrierte Levikon versammelt alltags- und umgangssprachliche, mundartliche, ausgefallene, fast vergessene Begriffe und hat viel Platz zum Mitmachen und Weitersammeln: ein gefundenes Fressen für alle, für die der Spaß an der Sprache nicht dort aufhört, wo der Duden mit seinem Latein am Ende ist. In der Agentur, in der Christine Coring arbeitet, fing ein junger ungarischer Mitarbeiter an. Levente sprach gut Deutsch, war aber bei bestimmten Wörtern ratlos: Ratzefummel? Gurkentruppe? Gedöns? Was ist das? Damit auch er Tacheles reden oder etwas an die große Glocke hängen konnte, legte man ein Vokalbelheft für ihn an: Das Levikon. Es stellte sich schnell heraus, dass ein solches witzig illustriertes Levikon ein Riesenspaß für jeden ist, und so erscheint es jetzt für alle: für die, die neu in unserem Land sind; für Bayern, die in Hamburg nur Bahnhof verstehen; für Österreicher, die dachten, dass in der Schweiz Deutsch gesprochen wird (und umgekehrt). Für junge Leute, denen Ausdrücke ihrer Großeltern wie hanebüchen ein Buch mit sieben Siegeln sind, und für Großeltern, die wissen wollen, was ihre Enkel meinen, wenn sie daddeln wollen. Damit jeder Benutzer Das Levikon mit genau den Begriffen füllen kann, die ihm wichtig sind, gibt es auch eine Menge freie Seiten – und Seiten, um ganz spezielle Begriffe zu sammeln: Komplimente zum Beispiel oder Essen aller Art. Also ran an den Speck, mitmachen und ein ganz persönliches Wörterbuch entstehen lassen!

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So witzig wie liebevoll erzählt Peter Probst von einer Generation im Aufbruch, die sich mit dem, was sie vorfindet, nicht mehr abfinden will, und zeichnet ein Sittenbild der bundesdeutschen Gesellschaft der 70er-Jahre, so fern und doch so nah. Wir müssen hier raus, das ist die Hölle. Wir leben im Zuchthaus. Wir sind geboren, um frei zu sein – der Song von Ton Steine Scherben bringt Peter Gillitzers Lebensgefühl auf den Punkt. Sein Vater verbietet ihm alle Freiheiten, es sei denn, sie finden unter Aufsicht oder in der Pfarrgemeinde statt. Peter würde sein konservatives Elternhaus am liebsten sofort verlassen, aber er ist zu jung. Und wo findet das freie Leben wirklich statt? In einer Kommune in Gräfelfing vielleicht, die er heimlich besucht? Zum Glück lernt er ein Mädchen kennen, das sich nicht einmal daran stört, dass er einen unsichtbaren Freund an seiner Seite hat: Peter Gabriel, den exzentrischen Sänger der Band Genesis. Die wilde Wut des Wellensittichs erzählt mit scharfem Blick für Situationskomik und hinreißenden Dialogen vom Erwachsenwerden, von den Höhen und Tiefen, von Selbstbehauptung und Niederlagen, vom Einbruch der Politik in das private Leben, vor allem aber von der Suche nach einem Platz in der Gesellschaft, die so, wie sie ist, nicht bleiben kann.

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Kleine Anleitung zur weiblichen Masturbation

Aufklärung, Inspiration und Empowerment – dieses Handbuch revolutioniert, wie wir über Selbstbefriedigung und den weiblichen Körper denken und sprechen. Alles, was man über die Lust der Frauen wissen muss, in einem kompakten und schön illustrierten Band. Viel zu lange wurde die weibliche Lust verleugnet, viel zu lange die Klitoris in ihrer Bedeutung und Größe verkannt. Höchste Zeit, dem ein Ende zu setzen! »Denn eine Frau, die ohne Scham masturbiert und sich selbst verwöhnt, ist eine freie Frau«, schreibt die Feministin und Aktivistin Julia Pietri. Sie hat in den sozialen Medien 6.000 Frauen zu ihren Masturbationsgewohnheiten befragt und erstaunlich offene Antworten erhalten. Die unterschiedlichen Erfahrungen und Stimmen der Frauen, allesamt laut, schön und überzeugend, ergänzt sie um Informationen über die weibliche Anatomie, viele nützliche Tipps, wie Frauen die erfüllte Sinnlichkeit selbst in der Hand haben, und räumt endgültig mit Mythen wie dem vaginalen Orgasmus auf. Ein informatives, großartig gestaltetes und illustriertes Handbuch, das hilft, Scham zu überwinden, und die selbstbestimmte Sexualität von Frauen behauptet, so unterschiedlich sie auch sind.

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Freie Stücke | €16,00
Geschichten über Selbstbestimmung

Aus freien Stücken – oder doch nicht? 15 Geschichten über Macht, Gewalt und Selbstbestimmung Wie kann man sich bei einer Anhörung im Asylverfahren einen Rest Selbstbestimmung bewahren, wenn man sogar aufs Klo nur in Begleitung darf? Kann man sich den Ekel vor »hässlichen« Körpern durch puren guten Willen abgewöhnen? Wem gehört meine Brust? Wie gefährlich kann ein Coming Out für syrische Ministerialbeamte werden? Und wie kann ich mir sicher sein, dass jemand wirklich Tee mit mir trinken will? Ein klarer weiblicher Blick auf komplizierte sexuelle und Machtdynamiken ruft noch immer heftige Abwehrreaktionen hervor – doch eine neue Generation schüttelt jetzt die bleierne Decke auf. Herausgegeben von Redakteurinnen des »Missy Magazine« schreiben 15 namhafte Autor*innen über Selbstbestimmung und Sex in allen Lebensbereichen. Sie ergründen, wie erfüllende, gleichberechtigte menschliche Beziehungen im 21. Jahrhundert gehen – oder eben auch scheitern. Das gerät persönlich, analytisch oder kritisch, provokant oder brüllend komisch, aber in jedem Fall überraschend.

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Marseille 1942, einige Monate vor der endgültigen Besetzung der Freien Zone durch die Deutschen. Der große Mittelmeerhafen quillt über von Menschen, die vor dem Krieg fliehen und auf die Überfahrt nach Amerika, in eine ungewisse Zukunft hoffen. Die Stadt ist wie eine Reuse, in der die Unerwünschten und vom Vichy-Regime Verfolgten zappeln und täglich versuchen, den Spitzeln und Denunzianten zu entwischen. Fast dreißig Romanfiguren, deren Schicksale auf mehr oder weniger verhängnisvolle Weise miteinander verstrickt sind, lässt Malaquais auftreten: Flüchtlinge, Aktivisten der Résistance, Vertreter internationaler Hilfsorganisationen, Legionäre, Devisenschieber, Spitzel und Mitläufer aller Art. Zum Teil sind sie angelehnt an historische Figuren wie Victor Serge, Walter Benjamin und Varian Fry, der zahlreichen Verfolgten zur Ausreise verholfen hat – darunter Jean Malaquais selbst – und dem der Roman in der Figur des Aldous Smith ein Denkmal setzt. »Planet ohne Visum« ist zugleich Agententhriller und Milieustudie, ein packendes Epos der Menschen ohne Papiere, dessen elegante Sprache und stilistischen Reichtum Nadine Püschel meisterhaft ins Deutsche übertragen hat. 1947 in Frankreich erschienen, liegt der Roman damit erstmals in deutscher Übersetzung vor.

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Mit hilfreichen Informationen für Führer, Saboteure, Gauleiter und Quislinge. Nachdruck eine Flugblattes des britischen Informationsministeriums aus de

Über die fatale Logik von Propaganda – und wie sie durch Satire überwunden werden kann 
Lektion 16 – Dekadente Nationen 
Nationen, die […] freie Meinungsäußerung gestatten. […] Nationen, die es zulassen, den Krieg zu hassen. So steht es auf einem Flugblatt, das Anfang 1942 Maschinen der britischen Royal Airforce One über den von Nazi-Deutschland besetzten Gebieten abgeworfen haben. Es sollte allen, die in einer gleichgeschalteten Pressewelt lebten, eine andere Lesart oder Definition der gängigsten Nazi-Begriffe und Thesen anbieten. Für die Umsetzung dieser pädagogisch-aufklärerischen Absicht holte das britische Informationsministerium keinen Geringeren als den im Londoner Exil lebenden Illustrator Walter Trier, den bekannten Zeichner der Erich Kästner-Bände, und ließ ihn unverhohlen eindeutig und sarkastisch Bilder des „arischen Typus“, gelungener „Mitarbeit“ und wirkungsvoller „Schutzmaßnahmen“ zeichnen. Die erklärenden Bildunterschriften lieferte der irische Journalist Frank Dowling. Diese Sammlung an Illustrationen mag heute skurril und komisch wirken, erschütternd ist dennoch der Bezug zur realen politischen und militärischen Situation. Wenn Wladimir Putin von „Entmilitarisierung“ und „Befreiungsaktion“ spricht, beruft er sich auf eine russische Propaganda-Tradition, die auch bereits für die zynische und menschenverachtende Rhetorik Joseph Goebbels' ein Vorbild war. Mit den Mitteln der Kunst Verantwortung zu übernehmen und Stellung zu beziehen ist daher wichtiger denn je. Nachdruck des illustrierten Original-Flugblatts mit allen „22 Lektionen“ und Kommentaren. Mit einem Vorwort von Max Czollek sowie Anmerkungen der Walter Trier-Expertin Antje M. Warthorst Zweisprachige Ausgabe

Ähnliche Bücher wie »Nazi-Deutsch in 22 Lektionen. Nazi-German in 22 Lessons«
Was Verschwörungstheorien anrichten | Der Nachfolger des Bestsellers »Nichts ist, wie es scheint«

Spätestens seit der Coronapandemie sind Verschwörungstheorien ein Signum unserer Zeit. Je komplexer unsere Welt wird, desto mehr Menschen scheinen für ihre erklärenden Sinnangebote empfänglich. Elon Musk, der reichste Mensch der Welt, hat ein ganzes soziales Netzwerk in eine Schleuder für konspirationistische Erzählungen verwandelt. Donald Trump, der mächtigste Mensch der Welt, amtiert als conspiracy theorist in chief im Weißen Haus.

Michael Butter, Bestsellerautor und einer der renommiertesten Experten für das Thema, präsentiert die Ergebnisse seiner jahrelangen Forschung. So groß die Gefahr auch ist: Eine freie und demokratische Gesellschaft darf sich nicht von der Angst vor Verschwörungstheorien beherrschen lassen und in Alarmismus verfallen. Wie Populismus sind auch sie eine Reaktion auf eine empfundene oder befürchtete Exklusion. Wer sie bekämpfen will, sollte andere nicht einfach als Schwurbler oder Leichtgläubige hinstellen. Vielmehr gilt es, die gesellschaftlichen Ursachen zu bekämpfen. Inklusion und Teilhabe, so Butter, stellen den wirksamsten Schutz gegen Hetze und Unwahrheiten dar.



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Eine junge Frau, 19 Jahre alt und Freiwillige beim Roten Kreuz, wird an der Front bei Tabachmela getötet und in einem Massengrab beerdigt. Erst drei Jahre zuvor, am 26. Mai 1918, war die Demokratische Republik Georgien gegründet worden, die modernen europäischen Parlamentarismus und georgische Tradition vereinte. Briefmarken und Banknoten zeigten eine bewaffnete Frau, ein Bild, das zum Inbegriff der georgischen Unabhängigkeitsidee wurde. Maro Makaschwili, die junge Frau, wurde nach ihrem Tod im Jahr 1921 zum Symbol für die Tragödie, die die sowjetische Besatzung für das freie, unabhängige Georgien bedeutete. Den sowjetischen Besatzern war das Gedenken ein Dorn im Auge, die Erinnerung an die Toten und das Georgien, für das sie gekämpft hatten, konnte kaum schnell genug ausgelöscht werden. Doch Maros Tagebuch hat überlebt. Und jetzt, ein Jahrhundert später, steht das Land wieder am Scheideweg. Die Texte einer jungen Frau inspirieren heute mehr und mehr junge Menschen, die von einem modernen, traditionsbewussten und fortschrittlichen Georgien träumen. Im Jahr 2017 wurde Maro Makaschwili posthum als erste georgische Nationalheldin geehrt. Und gerade junge Frauen sehen in ihr auch eine feministische Vorreiterin. Wie Nina und Natalia, die beiden jungen Protagonistinnen von Maro – neben der historischen Maro Makaschwili selbst.

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Karl Schlögel | €19,90
Friedenspreis des deutschen Buchhandels 2025. Ansprachen aus Anlass der Verleihung

Der Stiftungsrat hat den deutschen Historiker und Essayisten Karl Schlögel zum Friedenspreisträger des Jahres 2025 gewählt. In seinem Werk verbindet Schlögel empirische Geschichtsschreibung mit persönlichen Erfahrungen. Als Wissenschaftler und Flaneur, als Archäologe der Moderne, als Seismograph gesellschaftlicher Veränderungen hat er schon vor dem Fall des Eisernen Vorhangs Städte und Landschaften Mittel- und Osteuropas erkundet. Er hat Kyjiw und Odessa, Lwiw und Charkiw auf die Landkarten seiner Leserinnen und Leser gesetzt und St. Petersburg oder Moskau als europäische Metropolen beschrieben. Mit seiner Erzählweise, die Beobachten, Empfinden und Verstehen verbindet, korrigiert er Vorurteile und weckt Neugier. Nach der Annexion der Krim durch Russland hat Karl Schlögel seinen und unseren Blick auf die Ukraine geschärft und sich aufrichtig mit den blinden Flecken der deutschen Wahrnehmung auseinandergesetzt. Als einer der Ersten hat er vor der aggressiven Expansionspolitik Wladimir Putins und seinem autoritär-nationalistischen Machtanspruch gewarnt. Eindrücklich beschreibt er die Ukraine als Teil Europas und fordert auf, das Land um unserer gemeinsamen Zukunft willen zu verteidigen. Seine Mahnung an uns: Ohne eine freie Ukraine kann es keinen Frieden in Europa geben.

Ähnliche Bücher wie »Karl Schlögel«
Der Historiker als Chronist der Gegenwart

Vom Träger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels 2025: Ein leidenschaftliches Plädoyer für eine freie, demokratische Welt Karl Schlögel hat in seinen Büchern einem großen Publikum die Geschichte Osteuropas vermittelt. Doch das war ihm nie genug. Als Zeitgenosse beobachtet er mit dem Blick des Historikers die Umbrüche seit 1989 und notiert mit seismografischem Gespür die Verschiebungen gesellschaftlicher und politischer Kräfteverhältnisse. Noch im unscheinbarsten Detail des Alltags erkennt er Zeichen des Wandels. Stilistisch brillant berichtete er aus den Zentren und Provinzen Osteuropas, ein engagierter Kämpfer für eine liberale und demokratische Welt, erst recht nach der russischen Annexion der Krim 2014. Dieser Band versammelt Texte aus den letzten Jahren, die unentbehrlich sind zum Verständnis der Gegenwart.

Ähnliche Bücher wie »Auf der Sandbank der Zeit«
Die feministische Kraft der Menopause

Endlich sprechen wir über die Menopause. Zahlreiche Ratgeber widmeten sich in den letzten Jahren dem Thema, Influencer:innen schrieben sich auf die Fahne, es aus der Tabuzone zu holen – und eine ganze Wirtschaftsbranche entstand: Es gibt heute Menopausentests, Hormonyoga, Anti-Flush-Shirts, Wechseljahresretreats und jede Menge Nahrungsergänzungsmittel, damit Frauen gut durch diese Zeit kommen. Doch brauchen wir das alles wirklich? Silke Weber sagt Nein: Für sie liegt zwischen Aufklärung und Paranoia ein schmaler Grat. Und auch Wissenschaftler:innen warnen inzwischen vor Übermedikalisierung. Was wir stattdessen dringend brauchen, so Weber, ist ein feministischer Blick auf die Wechseljahre, echte Aufklärung und den Willen, die Menopause als normales Entwicklungsstadium neu zu positionieren. Denn diese Zeit ist nicht etwa eine Krankheit, die behandelt werden müsste, oder gar ein Ve

Ähnliche Bücher wie »Freie Tage«

Ein leidenschaftlicher Appell gegen den Rechtsruck in Europa

Am 10. Dezember 1989 betritt Michal Hvorecky zum ersten Mal die »freie Welt«. Jahrzehnte später droht ihm eine fünfjährige Haftstrafe, weil er die Kulturministerin seiner Heimat kritisiert hat. Mit viel Gespür für die feinen Risse in der Gesellschaft verwebt Hvorecky in seinem ersten Sachbuch seine persönlichen Erinnerungen und Erfahrungen mit einer scharfen Analyse der politischen Gegenwart. Ein mutiger Text über die Zerbrechlichkeit der Demokratie, die Kraft der Zivilgesellschaft, die neuen Dissidenten des 21. Jahrhunderts und die Notwendigkeit, zu widersprechen.

Entlang seiner eigenen Geschichte verfolgt Michal Hvorecky den Weg Europas vom Fall des Eisernen Vorhangs bis zur Rückkehr autoritärer Ideologien. Die Euphorie der Samtenen Revolution, der hoffnungsvolle Aufbruch in ein neues Europa und heute: der Kampf gegen ultrarechte Kulturpolitik. Eindringlich zeigt er, dass unser aller Einsatz für die Demokratie zwingend gefordert ist.



Ähnliche Bücher wie »Dissident«

Es war an einem Strand in Malibu im Jahr 1988, als Peter Lindbergh die Fotos der White Shirts-Serie aufnahm, die heute legendär sind. Die einfachen, aber bahnbrechenden Aufnahmen machten uns mit Linda Evangelista, Christy Turlington, Rachel Williams, Karen Alexander, Tatjana Patitz und Estelle Lefébure bekannt. Es war der Beginn einer Ära, in der Schönheit neu definiert wurde und der deutsche Fotograf die Landschaft der Modefotografie grundlegend verändern sollte. Dieser großformatige Bildband folgt Lindberghs humanistischem Ansatz und seiner Vorliebe für filmische Inszenierungen, die so verführerische wie introspektive Fotos hervorbrachten, und versammelt mehr als 300 Bilder aus seiner vierzigjährigen Karriere.

1980 bat Rei Kawakubo Lindbergh, eine Commes-des-Garçons-Kampagne zu fotografieren, einen seiner frühen Ausflüge in die Welt der Werbung, wobei ihm Kawakubo völlig freie Hand ließ. Die folgenden Jahre führten Lindbergh zu den Größen der Modebranche wie Azzedine Alaïa, Giorgio Armani, Alber Elbaz, John Galliano, Jean Paul Gaultier, Karl Lagerfeld, Thierry Mugler, Yves Saint Laurent, Jil Sander und Yohji Yamamoto – Kollaborationen, die stets auf großem, gegenseitigem Respekt gründeten, der in den Porträtaufnahmen geradezu spürbar ist.

Lindbergh leistete wichtige Pionierarbeit, indem er sich den Schönheitsstandards der Modeindustrie verweigerte und neben dem Aussehen der Frauen vor allem deren Geist und Persönlichkeit betonte. Damit war er entscheidend beteiligt am Aufstieg von Models wie Kate Moss, Naomi Campbell, Linda Evangelista, Cindy Crawford, Kristen McMenamy oder Mariacarla Boscono. Lindberghs Reichweite erstreckte sich bis nach Hollywood und darüber hinaus: In seinen Aufnahmen begegnen wir Cate Blanchett, Charlotte Rampling, Richard Gere, Madonna, Brad Pitt, Catherine Deneuve und Jeanne Moreau. Von seinem berühmten Foto der „Supermodels“, das Anna Wintour 1990 zum Titelbild ihrer ersten Vogue-Ausgabe machte, bis hin zur legendären Aufnahme von Tina Turner auf dem Eiffelturm – nie ist es die Kleidung, die Berühmtheit oder der Glamour, der in einem Lindbergh-Foto im Mittelpunkt steht. Jede seiner Aufnahmen vermittelt die Menschlichkeit seines Sujets – eine heitere Melancholie, die ein

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Vier Erzählungen vom Sommer

Der Sommer ist die Jahreszeit schlechthin für große Gefühle. Das war auch zu Lebzeiten von Ricarda Huch, Helene Böhlau, Theodor Storm und Stefan Zweig nicht anders. In vier hinreißenden Erzählungen laden diese geliebten Autor*innen ein zum Picknick im Grünen, auf eine Reise in Goethes Weimar und in die vergangenen Sommer der Jugend. Doch wo die Sonne scheint und Blumen duften, da fällt auch Schatten, da welken Blüten. Nicht nur vom ewig Menschlichen der Liebe und dem ewig Vergänglichen des Sommers handeln diese Erzählungen, sondern auch von emanzipierten Frauen, liebestollen Männern und kühnen Ideen, die auch auf heutigen Sommerfesten noch einiges Aufsehen erregen dürften. Der Schuber enthält folgende Erzählungen: Ricarda Huch: Die Maiwiese Helene Böhlau: Jugend Theodor Storm: Im Sonnenschein Stefan Zweig: Sommernovellette

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Roman

August 1944. 37 Offiziere des alliierten Nachrichtendienstes kommen in Block 17 des Konzentrationslagers Buchenwald an. Unter ihnen sind Major Forest Yeo-Thomas, Churchills Sonderbeauftragter für die Résistance, Hauptmann Harry Peulevé, Chef des SOE, und Leutnant Stéphane Hessel, Agent des Geheimdienstes der Freien Französischen Streitkräfte. Drei Wochen nach ihrer Ankunft erhält der Blockwart eine erste Liste mit Männern, die hingerichtet werden sollen. Mithilfe einer im Lager aktiven Widerstandsgruppe entwickeln die drei Offiziere einen ebenso ungewissen wie riskanten Fluchtplan: Sie wollen die Identität von Gefangenen aus einem benachbarten Block annehmen, die für die Entwicklung eines Typhus-Impfstoffs ermordet werden … Ein Roman über eine der spektakulärsten Fluchtgeschichten aus der Zeit des Dritten Reichs. Mit einem Stil, der abwechselnd eiskalt und leuchtend, atemlos und akribisch ist, beschreibt er die Tage voller Erwartungen, Ängste, Hoffnungen und schildert den Mut und den Widerstand einer Handvoll Männer, die zwischen SS-Ärzten und korrupten Kapos versuchen, der mörderischen Vernichtungsmaschine des Nationalsozialismus zu entkommen.

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In Tessa Hadleys Erzählungen sind es die alltäglichen Begebenheiten, die sich als außergewöhnlich erweisen: Zwei junge Mütter verbringen den Sommer mit ihren Männern und Kindern in einem Cottage auf dem Land – und beginnen beide einen Flirt mit einem befreundeten Arzt. Ein Sohn gesteht der Mutter, seine Freundin zu betrügen. Eine Studentin verkündet ihren Eltern am Küchentisch, dass sie ihren Professor heiraten wird. Ein Teenager ist zugleich überfordert und geschmeichelt von den Avancen einer verheirateten Frau, die sich am Strand dicht an ihn drängt. Mit ihrem feinen Gespür für die Bruchstellen familiärer Geborgenheit kreist Tessa Hadley in acht Erzählungen um die großen Themen des Lebens, um Freundschaft und Liebe, Sexualität und Mutterschaft. Hadley fordert ihre Figuren, reißt sie heraus aus ihrem Alltag und öffnet ihnen Wege in ein neues Leben, von dem sie selbst noch nichts ahnen. Emotional, aber nicht sentimental, und mit wachem Blick für die entscheidenden Details gibt sie tiefe Einblicke in die Komplexität menschlicher Beziehungen – und zeigt einmal mehr, dass sie eine der wichtigsten Schriftstellerinnen Großbritanniens ist.

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Vom ungeplanten Glück, in einer Patchworkfamilie zu leben

Herzlichen Glückwunsch, es ist ein Stiefkind! Wir sind überall: Sobald sich eine Frau in einen Menschen mit Kindern verliebt, wird sie Stiefmutter. 40 Prozent aller Ehen werden geschieden, ein beträchtlicher Teil aller Kinder lebt in Stieffamilien. Wir sind also viele. Und doch bringen wir es nicht fertig, uns als »Stiefmutter« zu definieren, ohne diesen beschämten Blick auf den Boden. Die böse Stiefmutter lebt fort, in der Gesellschaft und in der Selbstwahrnehmung der »Betroffenen«. Als Elsa Koester ganz ungeplant zur Stiefmutter wird, stellt sie fest: Hier muss ein Umdenken her. Die moderne Großfamilie besteht aus mehr als zwei Elternteilen – das ist nicht immer einfach, aber doch eine große Chance. Wieso gibt es keine Rituale, keine Traditionen, keine Glückwünsche bei der Patchwork-Familiengründung? Co-Mutterschaft bringt Freude und Entlastung für alle. Höchste Zeit, Familie neu zu denken und die Stiefmutter zu feiern!

Ähnliche Bücher wie »Stiefmutter sein«
»Ulrike Draesner ist eine der bedeutendsten deutschen Schriftstellerinnen der Gegenwart.« Times Literary Supplement »Ich hatte mir immer eine Familie gewünscht. Irgendwann dachte ich, dieser Wunsch erfüllt sich nicht mehr. Da kam ein Anruf, und ich wusste, es wird einen neuen Menschen in meinem Leben geben. – Davon will ich erzählen: von Hürden, Begegnungen, der ersten Nähe. Von Fremdheit. Es ist die Geschichte vom Ernstnehmen eines Kindes. Die Geschichte einer Mutter, deren Mutterschaft immer gefährdet ist. Unsere Geschichte.« Mit einem Flug nach Sri Lanka, wo ein Kind auf seine zukünftigen Eltern wartet, beginnt in Ulrike Draesners persönlichstem Buch eine Reise ins Ungewisse. Sie handelt von Ängsten, Zärtlichkeit, von Identitäten zwischen den Kontinenten, von Missverständnissen und Gefahr. Wie wird man eine Familie? Was bedeutet Elternschaft in einer Gesellschaft im Umbruch, in der immer mehr Kinder in ungewohnten Familienkonstellationen aufwachsen? Unkalkulierbar der Prozess. Groß die Überraschungen, unbedingt notwendig der Humor. Was empfindet wohl Mary, das dreijährige Mädchen, das die Welt wechseln muss? Was geschieht mit dem Paar? Und wie findet man sich, ist der Rückflug erst einmal geschafft, als bunte Familie im Deutschland der weißen Menschen zurecht? Voller Lebenserfahrung erzählt Draesner eine tief berührende Geschichte über die Liebe zwischen Mutter und Kind. So nah, so offen und warm, wie man sie noch nie gelesen hat.

Ähnliche Bücher wie »zu lieben«
Storys

"EIN GROßARTIGES DEBÜT EINER GEFÄHRLICH TALENTIERTEN NEUEN AUTORIN." - LAUREN GROFF Dantiel W. Moniz ist eine der aufregendsten literarischen Neuentdeckungen aus den USA. Ihre gefeierten Erzählungen "Milch Blut Hitze" sind intime Porträts von Menschen aus den unteren Gesellschaftsschichten Floridas. Moniz nimmt uns mit auf die Schattenseite des Sunshine State, in die Alltagswelten von Figuren, in denen es keinen Platz für große Träume gibt. Eine Dreizehnjährige versteht ihre nicht enden wollende Traurigkeit nicht, es kommt zu einer unabsehbaren Tragödie. Eine Frau kämpft nach einer Fehlgeburt mit dem Abschied von einem Leben, das sie nicht kannte. Eine Teenagerin widersetzt sich der Kirche und erfährt den Preis dafür am eigenen Leib. Zwei entfremdete Geschwister müssen die Asche ihres toten Vaters nach Santa Fe bringen und sind auf den unendlich langen Highways gezwungen, sich den Abgründen ihrer Vergangenheit zu stellen. Aufrichtig und feinfühlig ergründet Dantiel W. Moniz Familien und andere menschliche Beziehungen und streift dabei immer wieder Themen wie Mädchen- und Frausein, Mutterschaft und Körper, Glauben und Konsum, Verlust und Verlangen. "Milch Blut Hitze" stellt sich den Fragen und Lebensgefühlen unserer Zeit und verpackt sie in eine Sprache, die einfühlsam und kompromisslos zugleich ist – "diese Prosa ist hübsch, aber sie tut weh." Entertainment Weekly Einfühlsam und kompromisslos - eine Prosa, die sich den Schwächen, Ängsten und Schamgefühlen ihrer Figuren stellt Für die Leser:innen von Bernardine Evaristos "Mädchen, Frau etc.", Kristen Roupenians "Cat Person" oder Karen Köhlers "Wir haben Raketen geangelt" "Düster und vielschichtig, diese Geschichten werden Sie verzaubern." Kirkus Reviews "Moniz' Erzählungen sind von einer Magie durchzogen." The New York Times

Ähnliche Bücher wie »Milch Blut Hitze«
Roman

Eine packende Geschichte über Liebe und Verrat, Mutterschaft und Frausein, Wut und Befreiung Als Lucy erfährt, dass ihr Ehemann Jake sie betrügt, soll eine verhängnisvolle Abmachung die Beziehung retten: Drei Mal darf Lucy Jake bestrafen. Wann und auf welche Weise, entscheidet sie. Ein gefährliches Spiel zwischen Rache und Vergebung entbrennt – und schließlich erwacht eine Seite in Lucy, die niemand erahnen konnte. Bildreich und sprachmächtig erzählt Megan Hunter eine atemberaubende, dunkle Geschichte über eine Verwandlung, aus der es kein Zurück mehr gibt. „Das perfekte Buch für den Moment, wenn du etwas Böses tust und dich im Recht fühlst.“ Lydia Herms, Deutschlandfunk Nova

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Roman

Darf man seine Tochter zurücklassen, um das eigene Glück zu finden? Eindringlich und voller Leidenschaft erzählt »Verheißung« von dem Streben nach einem selbstbestimmten Leben, von den Zweifeln an der eigenen Mutterschaft und von der Hoffnung auf Vergebung. Patsy ist noch keine dreißig, schon Mutter einer fünfjährigen Tochter und unglücklich. Als sie das lang ersehnte Visum erhält, steht schon seit Jahren für sie fest, dass sie Jamaika verlassen will. Sie träumt davon, nach New York zu ziehen. Die Stadt, aus der ihre beste Freundin Cicely wunderschöne Briefe schickt, die ein glücklicheres Leben versprechen. Nur: Patsys Pläne schließen weder ihre strenggläubige Mutter noch ihre Tochter Tru ein. Und so macht sie sich allein auf den Weg. In Brooklyn angekommen ist schnell klar, dass das Amerika aus Cicelys Briefen unerreichbar bleibt. Zumindest für Patsy als illegale Einwanderin. Voller Scham bricht sie den Kontakt nach Jamaika ab. Erst Jahre später schickt sie ein Lebenszeichen an ihre Tochter und bittet um Verzeihung. Nicht wissend, dass Tru in all der Zeit nicht nur unter dem Weggehen ihrer Mutter gelitten hat …

Ähnliche Bücher wie »Verheißung«
Ein berührendes, essentielles Buch über das Frausein und die Brüchigkeit der Emanzipation Wenn Freundinnen sie nach ihrem Befinden fragen, verstummt sie. Seit der Geburt ihres Sohnes fühlt sie sich verloren, radikal fremdbestimmt und abgeschnitten von der Welt und ihrem alten Leben. Das winzige Kind ein Fremder, den zu lieben ihr kaum gelingen will. Warum scheint plötzlich all das, wovon sie – als Wissenschaftlerin, als Feministin, als Frau – überzeugt war, nicht mehr gültig zu sein? Christina Wessely erzählt die berührende Geschichte einer Mutterwerdung und verbindet dabei eindrucksvoll persönliche und essayistische Erkundung. Mit Intelligenz und Zärtlichkeit umreißt sie ihr Selbstverständnis als emanzipierte Frau – in Kollision mit gängigen Vorstellungen von Mutterschaft, Weiblichkeit und Liebe.

Ähnliche Bücher wie »Liebesmühe«
Roman

Pia und Jakob sitzen im Klassenzimmer der 2B, ihnen gegenüber die Lehrerin ihres Sohnes. Es habe einen Vorfall gegeben, mit einem Mädchen. Pia kann zunächst nicht glauben, was ihrem siebenjährigen Kind da vorgeworfen wird. Denn Luca ist ein guter Junge, klug und sensibel. Sein Vater hat daran keinen Zweifel. Aber Pia kennt die Abgründe, die auch in Kindern schlummern, das Misstrauen der anderen erinnert sie an ihre eigene Kindheit. Sie lässt ihren Sohn nicht mehr aus den Augen und sieht einen Menschen, der ihr von Tag zu Tag fremder wird. Bei dem Versuch, ihre Familie zu schützen, wird Pia schließlich mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert. Ein fesselndes psychologisches Drama über die Illusion einer heilen Kindheit.

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«Das aktuellste und dringlichste Buch des Jahres 2022.» Los Angeles Times Nach Wie sollten wir sein? und Mutterschaft ein neues Werk von Sheila Heti, der Vordenkerin einer neuen Weiblichkeit «Sheila Heti hat über einige der größten Rätsel unserer Zeit geschrieben: ob man Kinder haben sollte, wie man ein aufrichtiges Leben führen kann. Reine Farbe fragt nach der Heilkraft von Liebe und Kunst ... Einfallsreich und ergreifend.» New York Times

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Über das Mutterwerden

Mutterschaft ist ein Prozess, in dem sich ein gewöhliches Leben in ein Chaos aus mächtigen Leidenschaften verwandelt. Rachel Cusk seziert diese Erfahrung am eigenen Leib – und das auf eine so ehrliche und unsentimentale Weise, dass sie damit zur »meistgehassten Schriftstellerin Großbritanniens« (The Guardian) geworden ist. Rachel Cusk erzählt ein Jahr aus ihrem Leben als Mutter, und ihr Bericht wird zu vielen Geschichten – zu einem Abgesang auf Freiheit, Schlaf und Zeit, zu einer Lektion in Demut und harter Arbeit, zu einer Reise zu den Urgründen der Liebe, zu einer Mediation über Wahnsinn und Sterblichkeit und zu einer éducation sentimentale über Babys, Stillen, schlechte Ratgeberbücher, Krabbelgruppen und Schreiheulen. Und darüber, niemals, niemals einen Moment für sich selbst zu haben.

Ähnliche Bücher wie »Lebenswerk«
Roman

»Frau Ministerin, ich gratuliere Ihnen zu Ihrem Sohn.« Ein radikal gegenwärtiger Roman über die abgründigen Beziehungen zwischen Söhnen und ihren Müttern. Mit einer Sprachkraft, die Staunen macht, erzählt die preisgekrönte Schriftstellerin Ursula Krechel von symbiotischer Mutterschaft, von existenziell gefährdeten Frauen und von politischer Gewalt. Mit seiner Mutter sprechen zu müssen, ist für den Sohn von Eva Patarak ein Staatsverbrechen. Für Eva hingegen ist es ein Verbrechen, dass ihr Sohn und sie offenbar ausspioniert werden. Welches Ziel verfolgt die Lateinlehrerin Silke Aschauer mit ihrer Observation? Will sie etwa einen Roman schreiben? Bieten die grausamen Familienverhältnisse der Antike, die sie für den Unterricht aufbereitet, nicht ausreichend Stoff für Faszination? Fest steht nur: Silke hält längst nicht alle Fäden in der Hand, denn ihr eigener Körper hat einen blutigen Aufstand gegen sie angezettelt, der sie in die Rolle der Patientin zwingt. In ihrer Ohnmacht wenden sich beide Frauen an die Justizministerin – ohne zu ahnen, in welche Gefahr sie die Staatsvertreterin damit bringen. Ursula Krechel schreibt in ihrem hoch politischen und stilistisch herausragenden Roman eine Kulturgeschichte aller Frauen – von einer römischen Kaisermutter zu einer Studienrätin, von einer Verkäuferin in einem kleinen Kräuterimperium zu einer Ministerin. Es ist die Geschichte ihres Widerstands gegen die Gewalt, die ihnen physisch und psychisch zugemutet wird. »Niemand erzählt so formbewusst wie Ursula Krechel.« Andreas Platthaus, FAZ

Ähnliche Bücher wie »Sehr geehrte Frau Ministerin«
Romina, Romi genannt, erwartet ihr zweites Kind, und seit kurzem gibt es da auch einen zweiten Mann. Szibilla findet es grundsätzlich unverantwortlich, Kinder in die Welt zu setzen, und Romis Polyamorie ist für sie nichts anderes als eine Möglichkeit, sich noch mehr von Männern abhängig zu machen. Was sie verbindet, ist ihre beste Freundin Nora. Doch Nora flieht mit ihrer kleinen Tochter zu ihrer Mutter ins Schweizer Rheintal, legt sich geradewegs ins Bett ihres Jugendzimmers – und schweigt. Ratlos reisen die Freundinnen ihr nach, mieten sich in ein billiges Wellnesshotel ein. Während Romi sich Sorgen um Nora macht, ist Szibilla überzeugt, dass sie diese Auszeit braucht, um wieder zu sich selbst zu kommen. In den fünf Tagen, in denen sie Lebensentwürfe diskutieren, reißen die Gräben zwischen Romi und Szibilla immer weiter auf – bis Nora schließlich ihr Schweigen bricht. Was bedeutet Freiheit, was Verantwortung? Was prägt uns, was wollen wir weitergeben? In ihrem dritten Roman taucht Laura Vogt tief ein in die Gefühlswelt ihrer Figuren, Frauen um die dreißig, und zeigt sie uns mit all ihren Schwächen und Stärken, Enttäuschungen und Hoffnungen. Ein lebendiger, lebensbejahender Roman, der deutlich macht, wie Individualismus, Mutterschaft und Selbstbestimmung ständig neu verhandelt werden müssen.

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Ost*West*frau* | €22,00
Wie wir wurden, wer wir sind. Eine vielstimmige Anthologie über Ost- und West-Frauen zwischen politischen Systemen, Emanzipation und persönlicher Erfah

Was hat unser Frausein mit Ost und West zu tun? »Ost*West*frau*. Wie wir wurden, wer wir sind« ist eine vielstimmige und subjektive Erkundung, eine transgenerationale und feministische Momentaufnahme. Vor 35 Jahren scheiterte der erste Ost-West-Frauenkongress. Was hat sich seitdem bewegt? Von Prägungen und Zuschreibungen handeln diese Texte, erzählt anhand der eigenen Biografie, der eigenen Intimität. Eine Idee, die aus einer Begegnung der ostdeutschen Autorin Franziska Hauser und ihrer westdeutschen Kollegin Maren Wurster entstand. Sie stellten fest, dass nicht jede Ost-Frau emanzipierte Arbeiterin oder Künstlerin war, die problemlos Familie und Job jonglierte, und nicht jede West-Frau den Haushalt schmiss und in stiller Abhängigkeit vom Ehemann die Kinder großzog. Sowieso – »Ost« und »West« ist vielschichtig, unsere Lebensentwürfe speisen sich aus mehr als politischen Systemen. Überall finden sich Aufbegehren und widersprüchliche Vielfalt. Und doch geben die Fragen der Anthologie unerwartete literarische Antworten: Wie prägt das Großwerden in verschiedenen Gesellschaftssystemen unsere Sexualität, unsere Mutterschaft, die Liebe? Gibt es böse und gute Kinderstuben? Sind Kind- und Fremdheitserfahrungen politisch? Wie kann Begegnung möglich sein und bleiben Differenzen? Mit Beiträgen von: Asal Dardan, Charlotte Gneuß, Daniela Dahn, Florian Werner, Franziska Hauser, Julia Wolf, Katja Kullmann, Kenah Cusanit, Kerstin Hensel, Maren Wurster, Mechthild Lanfermann, Nadège Kusanika, Olga Hohmann, PS – Politisch Schreiben, Ruth Herzberg, Sabine Peters, Sabine Rennefanz, Thomas Brussig »Dieses Buch schafft, was nur wenige Bücher schaffen: Es bringt uns dazu, unsere Geschichten über unsere Ost- oder Westsozialisierung neu zu erzählen. Umwerfend.« Bettina Wilpert

Ähnliche Bücher wie »Ost*West*frau*«
Roman

Es gibt die anderen Kinder. Und es gibt Alex. Die Welt der Gleichaltrigen interessiert Alex nicht. Alex mag gelbes Essen, weißes Plastik, dicke Kataloge, die klackernden Klappen von Postkästen und Nina, die wundervolle, starke Pinguin-Mama-Arme hat. Schon im Kindergarten kann Alex schreiben und lesen, doch die Welt da draußen bleibt trotzdem schwer zu entschlüsseln. Kommt sie mit ihren falschen Bildern zu nahe, schmilzt Alex wie ein fallengelassenes Eis. Schließlich gelingt in einem geheimnisvollen Kraftakt das Unmögliche: Alex fügt sich ein. Aber zu welchem Preis? Einfühlsam und leidenschaftlich erzählt Margit Mössmer diese Geschichte über Anderssein, kindliche Emanzipation und Mutterliebe – durch die Augen des Kindes.

Ähnliche Bücher wie »Das Geheimnis meines Erfolgs«
Drei Frauen und ihr Kampf für selbstbestimmte Mutterschaft – der Nr.-1-Bestseller aus Kanada Angela, Evelyn und Nancy haben als Frauen, Töchter und Mütter unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Angela ist 2017 nach langer Kinderwunschbehandlung endlich schwanger und umso ergriffener, als sie den Brief einer unbekannten Frau an ihre Tochter findet, der ein wichtiges Geständnis enthält und offenbar nie zugestellt wurde. Während sie nach der rechtmäßigen Empfängerin sucht, stößt Angela auf Evelyn, die im Toronto der 1970er Teil des illegalen Abtreibungsnetzwerks »Jane« war. Evelyn möchte als Ärztin anderen Frauen die Wahl ermöglichen, die sie selbst nie hatte: Sie wurde in einem Heim für unverheiratete Mütter gezwungen, ihr Kind zur Adoption freizugeben. Auch Nancy stößt 1981 in einer Zeit der Haltlosigkeit zu den Janes. Durch ihr Aufeinandertreffen finden die drei Frauen Beistand – und langersehnte Antworten.

Ähnliche Bücher wie »Frag nach Jane«
Roman

Das vergessene Meisterwerk einer großen japanischen Autorin Yuko Tsushima gewann in ihrer Heimat zahlreiche Preise, ihr Werk wurde in zwölf Sprachen übersetzt. Mit ›Räume des Lichts‹ wird sie nun endlich auch hierzulande wiederentdeckt. Der 1979 erstmals erschienene Roman ist ein zeitloses Meisterwerk über Liebe, Mutterschaft und den Kampf um die Kontrolle über das eigene Leben. Es ist die einzige Wohnung, die sie finden kann: die letzte Etage eines Bürogebäudes mit lichtdurchfluteten Räumen. Nachdem ihr Mann sein Leben allein weiterführen und sie mit ihrer zweijährigen Tochter nicht in den Haushalt der Mutter zurückkehren will, zieht sie kurzerhand dort ein. Während sie ein Matratzenlager baut, wirft das Mädchen Spielzeuge aus dem Fenster. Während sie zu verhindern versucht, dass ein Netz vor den Fenstern angebracht wird, plagen ihre Tochter Albträume. Während sie ihr Kind in den Armen hält, wünscht sie sich, ebenfalls von jemandem in den Arm genommen zu werden. Immer wieder verliert sie die Bodenhaftung, wenn ihr Chef keine weiteren Krankheitstage zulässt, wenn ihr Noch-Ehemann von einer Scheidung nichts wissen will, wenn ihre Wut sie in die Bar treibt, während ihre Tochter in der Wohnung schläft. Aber dann sind da auch die Dachterrasse, die sich nach einem Wasserschaden in einen Pool verwandelt, das Volksfest mit Feuerwerk und Zuckerwatte, das Licht um sie herum – und der tiefe Wunsch, ihr Leben Stück für Stück neu zusammenzusetzen.

Ähnliche Bücher wie »Räume des Lichts«
Roman

Lorrie Hope hat zwei entzückende kleine Kinder, einen liebevollen Partner und einen Bürojob bei der Stadtverwaltung. Und oft absolut keine Ahnung, wie sie das alles unter einen Hut kriegen soll. Das Hamsterrad dreht sich unterdessen immer weiter: An diesem Freitag läuft ihr großes Projekt »Green Cities« an, eine Initiative für mehr Grünflächen in der Stadt, und sie hat eine Beförderung in Aussicht. Glaubt sie zumindest. Derweil bandelt ihre beste Freundin Alex mit der Frau von Lorries Ex an – der entscheidend am Sponsoring von »Green Cities« beteiligt ist. Das Chaos ist vorprogrammiert. Während der Tag langsam, aber sicher auf eine Vollkatastrophe zusteuert, versuchen Lorrie und Alex herauszufinden, was sie vom Leben, von der Liebe und dem mittleren Management zu erwarten haben. ›Das Gegenteil von Erfolg‹ ist ein nicht nur irre komischer, sondern auch ein extrem frischer, cooler und schlauer Roman am Puls der Zeit über Arbeit, Mutterschaft, Freundschaft, Kapitalismus und den Mut zu scheitern. »Dieser Roman ist total lebendig und strotzt vor Freude, Humor, Intelligenz und schlechtem Benehmen. Ich liebe ihn.« SOPHIE CUNNINGHAM

Ähnliche Bücher wie »Das Gegenteil von Erfolg«
Miryam ist dreißig Jahre alt und vor wenigen Monaten Mutter geworden. Auf der Party einer alten Bekannten strahlt sie mit ihrem weißen T-Shirt um die Wette. Aber ist wirklich alles gut? Seit der Geburt ihres Kindes ist Miryam von Selbstzweifel geplagt. Sie kann nicht stillen, leidet an postnatalen Depressionen und versucht trotzdem alles richtig zu machen. Getrieben von der Scham über ihre Herkunftsfamilie und aus Angst, ihre gewaltvolle Kindheit zu wiederholen, tut sie alles, um so heil zu wirken wie die Mütter aus ihrem Umfeld und Instagram-Feed. Sie postet weichgefilterte Selfies von sich und ihrem Kind, informiert sich zu bedürfnisorientierter Erziehung und gesunden Beikost-Snacks. Doch Miryam zieht sich immer mehr zurück. Auch online findet sie keinen richtigen Austausch. In den sozialen Medien wird zwar vieles besprochen, nicht aber die eigenen Familientraumata, die möglicherweise wieder auftauchen, sobald man selbst Mutter wird. Sie fühlt sich immer stärker überfordert, auch ihre Partnerschaft geht zu Bruch, doch schließlich findet sie ihren ganz eigenen Weg aus der Krise - und damit doch noch zu sich selbst. Dem Roman gelingt es, mit ironisch-humorvollem Ton die Emanzipation einer jungen Mutter von familiär erlernten, destruktiven Mustern zu erzählen und ihren Weg in die Selbstbestimmtheit aufzuzeigen. Der Roman widmet sich den wichtigen Themen Mutterschaft und familiäre Gewalt mit viel Ironie und Eindringlichkeit. "Schonungslos mitteilsam: Selbstausdruck ist für Yasmin Polat online wie offline eine Passion - und ihr täglich Brot. ... Es gefällt ihr 'einer Art Wahrheit nahezukommen', und dabei Freude oder 'wenn es sein muss' - Trauer auszulösen" Carolin Sprick, turi2 "Das Debüt von Yasmin Polat geht unter die Haut. Lest diesen Roman!" Gina Schad, Autorin "Yasmin Polats Roman ist wie ein Fenster, das man öffnet und sofort kommt frische Luft rein." Judith Poznan

Ähnliche Bücher wie »Im Prinzip ist alles okay«
Ein umwerfend schöner Roman über Liebe, Sex und die Suche nach dem eigenen Platz in der Welt

Sommer in London: Die Schwedin Sam, impulsiv und leicht chaotisch, ist vorübergehend für ein Praktikum bei einer hippen Agentur in die Stadt gekommen. Auf einer Party trifft sie den idealistischen Luc, der nach der Uni noch nicht so recht seinen Platz in der Welt gefunden hat. Die beiden verlieben sich - im vollen Bewusstsein, dass ihre Verbindung aufgrund der Umstände nur von kurzer Dauer sein kann. Abwechselnd aus Sams und aus Lucs Perspektive erzählt, folgen wir ihnen durch die Ups und Downs ihrer Beziehung, durch Glücksmomente und Zweifel, durch Verlustängste und Euphorie - ein hinreißender, temporeicher Debütroman, dessen Charme, Witz und Unmittelbarkeit man sich kaum entziehen kann! »Unkonventionell, überraschend, glaubhaft« WDR 2 »OKAYE TAGE ist warmherzig und cool zugleich.« Chloë Ashby

Ähnliche Bücher wie »Okaye Tage«
Zwölf Monate Arbeit — Kunst machen, Lohnjob, Mutterschaft. Ein Tagebuch. Ausgezeichnet mit dem Hamburger Literaturpreis. »Impulsiv, zartfühlend, poetisch: Jenny Schäfer beschreibt die Alltagskulturen, die ihre künstlerische Arbeit formen. Eine augenöffnende Selbstinventur, ein treibendes, beglückendes Dokument.« (Joshua Groß)

Ähnliche Bücher wie »Arbeitstage«
Roman

Die Leipziger Lehrerin Alex reist übers Wochenende zu ihrer Mutter ins bayerische Heimatdorf. Ihre Mutter hat sich das Bein gebrochen. Gemeinsam mit ihrer großen Schwester will sie das Schlafzimmer ins Erdgeschoss verlegen. Es ist das erste Mal seit der Geburt, dass Alex von ihrem einjährigen Kind getrennt ist. Sie vermisst ihre Tochter und merkt, wie sehr der kleine Körper ihres Kindes ihrem eigenen eingeschrieben ist. Dieses Gefühl bringt sie dazu, sich selbst näher zu betrachten, über ihre Lebensentscheidungen nachzudenken und das Begehren, den Körper, das Geschlecht sowie ihre Sozialisierung zu hinter fragen. »Die bärtige Frau« ist ein Roman über den weiblichen Körper, dessen Veränderung, über Schwangerschaft und Mutterschaft, darüber, wie es ist, Kinder zu kriegen und in eine neue Rolle hineinzuwachsen. Es geht um christliche Prägung, darum, dass wir unsere Familie nicht loswerden, selbst wenn wir wollen. Über Lebensrollen sowie Entscheidungen, über Wertvorstellungen, Coolness und Realität. Ist der Wunsch nach Sicherheit verwerflich? Wie haben wir zu sein? Wer bestimmt es außer uns selbst? Bettina Wilpert schafft mit ihrem neuen Roman eine radikale Körperliteratur. Sie zeigt den Leser*innen die verschiedenen Facetten von Coming-of-Age, Schwangerschaft und Muttersein, und wie diese sich am Körper abzeichnen.

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Ein umwerfend schöner Roman über Liebe, Sex und die Suche nach dem eigenen Platz in der Welt

Sommer in London: Die Schwedin Sam, impulsiv und leicht chaotisch, ist vorübergehend für ein Praktikum bei einer hippen Agentur in die Stadt gekommen. Auf einer Party trifft sie den idealistischen Luc, der nach der Uni noch nicht so recht seinen Platz in der Welt gefunden hat. Die beiden verlieben sich - im vollen Bewusstsein, dass ihre Verbindung aufgrund der Umstände nur von kurzer Dauer sein kann. Abwechselnd aus Sams und aus Lucs Perspektive erzählt, folgen wir ihnen durch die Ups und Downs ihrer Beziehung, durch Glücksmomente und Zweifel, durch Verlustängste und Euphorie - ein hinreißender, temporeicher Debütroman, dessen Charme, Witz und Unmittelbarkeit man sich kaum entziehen kann!

Ähnliche Bücher wie »Okaye Tage«
Roman

Wir denken, wir wären nicht fähig, ein Verbrechen zu begehen, bis wir es tun

Stürmisch und jenseits aller Konventionen erzählt Ariana Harwicz von einer Leidenschaft, die sich selbst verzehrt. "kopflos" ist die Geschichte einer Entführung ein Roman, wie man ihn über Mutterschaft noch nie gelesen hat, sprachlich sensationell, emotional kaum zu fassen.

Menschen glauben zu wissen, wozu sie fähig sind. Sie denken, dass sie unter keinen Umständen ihre Eltern umbringen oder einem Kind etwas antun könnten. Sie denken, sie wären nicht fähig, ein Verbrechen zu begehen, bis sie es tun.
Ein Supermarkt in Frankreich. Lisa hofft, einen Blick auf ihre fünfjährigen Zwillinge werfen zu können, die mit ihrem Vater einkaufen sind. In einem Sorgerechtsprozess hat sie das Umgangsrecht mit den Söhnen verloren und darf sich dem Haus der Familie nicht mehr nähern. Ihre Kinder sieht sie nur noch einmal im Monat unter Aufsicht. Der Schmerz, das Heranwachsen ihrer Söhne nicht mehr Tag für Tag mitzubekommen, ist so überbordend wie ihre Emotionen. Ihre Pflichtverteidigerin verzweifelt an Lisa, die sich selbst zur größten Gefahr wird, während sie das Leben ihrer eigenen Familie observiert. Doch das Beobachten, das immer mehr zur Obsession wird, reicht irgendwann nicht mehr aus ...

Ähnliche Bücher wie »Kopflos«
Stories

Erschütternd, abgründig, feministisch und brillant: Joyce Carol Oates' Stories gehen unter die Haut

Eine begabte Philosophiestudentin will ihren berühmten Mentor verführen und wird dabei selbst ausmanövriert, eine junge Frau vertraut sich möglicherweise dem Falschen über ihren Stalker an und eine Mutter versucht ihre kleine Tochter wegzugeben, weil sie mit ihr unzufrieden ist. In Nullsumme erzählen zwölf scharfgeschliffene Kurzgeschichten so zärtlich wie brutal von Themen wie Besessenheit, Verlust, Mutterschaft und psychische Gesundheit. Die einzigartigen und präzisen Beobachtungen über das menschliche Befinden und der ehrliche, ungeschönte Blick auf die dunklen Seiten von Beziehungen und Emotionen sorgen für eine fesselnde Lektüre, wie es nur Joyce Carol Oates kann – eine der renommiertesten amerikanischen Schriftstellerinnen unserer Zeit.

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Carolin Kebekus nimmt sich selbst, die Gesellschaft und alle Mütter und Väter aufs Korn, denn beim Kinderkriegen und Kinderhaben haben offenbar alle ungefragt ein Wörtchen mitzureden.


Bilder von bildhübschen neugeborenen Babys, die friedlich schlafen, von makellos schönen, entspannten Müttern direkt nach der Geburt, die liebevoll auf ihren Nachwuchs blicken, von stolzen Vätern, die Blumen und Schmuck bringen, als wären sie mindestens die Heiligen Drei Könige – diese Bilder treffen ziemlich ungebremst auf die Wirklichkeit: Blut, Schweiß, schlaflose  Nächte und viel Aua. Dann hilft es sehr, die lustige Seite der vollgemachten Windel zu sehen.

Warum Schwangerschaft und Geburt immer noch mit vielen Tabus und falschen Annahmen behaftet sind, was einem als Schwangere und Mutter so alles passieren und entg

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Roman

Wie gut können wir unsere Kinder jemals wirklich kennen? Und wie gut uns selbst?

Pia und Jakob sitzen im Klassenzimmer der 2B, ihnen gegenüber die Lehrerin ihres Sohnes. Es habe einen Vorfall gegeben, mit einem Mädchen. Pia kann zunächst nicht glauben, was ihrem siebenjährigen Kind da vorgeworfen wird. Denn Luca ist ein guter Junge, klug und sensibel. Doch während Jakob von Lucas Unschuld überzeugt ist, beginnt Pia zu zweifeln. Sie kennt die Abgründe, die auch in Kindern schlummern, das Misstrauen der anderen erinnert sie an ihre eigene Kindheit. Sie lässt ihren Sohn nicht mehr aus den Augen und sieht einen Menschen, der ihr von Tag zu Tag fremder wird. Bei dem Versuch, ihre Familie zu schützen, wird Pia schließlich mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert.

Ein fesselndes psychologisches Drama über die Illusion einer heilen Kindheit.

  • Eine Mutter, ihr Kind und das Fremde zwischen ihnen. Ein soghafter Roman über die zerstörerische Kraft des Ungesagten – jetzt als Taschenbuch
  • »Ein psychologischer Roman über den Dauerdruck, unter dem Mütter heutzutage stehen … Ein packend zu lesendes, souverän geschriebenes Familiendrama.« (WDR3)
  • »Wie lakonisch und präzise Jessica Lind über Mutterschaft erzählt ist einzigartig und nervenzerfetzend.« Doris Knecht
  • »Wie eine Chirurgin legt Jessica Lind mit der Klinge ihrer Worte Schichten des Menschseins frei, die wir uns kaum anzusehen trauen. Ein wildes Erlebnis.« (Mareike Fallwickl)
  • »Ich habe diesen Roman atemlos und gierig gelesen. ... Ein echter Pageturner.« (Dana Vowinckel)


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Roman. "Ein Roman von erschütternder Zärtlichkeit." Mareike Fallwickl

Das intensive und aufwühlende Debüt von Betty Boras »über Herkunft, Mutterschaft und die Schönheitsideale, denen Frauen schon immer ausgeliefert waren.« Mareike Fallwickl Kurz nach dem Sturz der Diktatur flieht Vio mit ihren Eltern aus dem rumänischen Banat nach Deutschland. Sich anpassen, bloß nicht auffallen – das ist der Preis des Ankommens. Fleiß und Schönheit seine Währung. Trotz aller Widerstände findet Vio ihren Platz in der Gesellschaft. Als jedoch Jahre später ihre zweijährige Tochter bei einem Unfall Narben davonträgt, droht sie, an ihren Selbstvorwürfen zu zerbrechen. Im 18. Jahrhundert muss Theresia einen hohen Preis dafür zahlen, als begehrenswert zu gelten. Sie gerät ins Visier der Keuschheitskommission, wird entrechtet und verschleppt. Beiden Frauen ist die Banater Erde eingeschrieben, die zwischen den Jahrhunderten ein Band aus Schmerz und Schönheit spinnt.

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Roman | Nominiert für das Lieblingsbuch der Unabhängigen Buchhandlungen Digitale Buchpremiere am 29. August Jarka Kubsovas Debütroman »Bergland« verkaufte sich über 50.000 Mal und war ein Jahresbestseller »Lesenswert bis zur letzten Seite und für mich der Roman des Jahres.« Karla Paul, Buchkolumne, über »Bergland«

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Neue ungehaltene Reden ungehaltener Frauen Frauen aus allen Bereichen des Lebens kommen zu Wort Neue ungehaltene Reden ungehaltener Frauen – 40 Jahre nach dem Erfolg von Christine Brückners »Wenn du geredet hättest, Desdemona« Zum Weltfrauentag am 8. März 2023

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Ein Handbuch für die glückliche Mutter

Wer gebärt, muss leiden. Die frischgebackene Mutter Ana Wetherall-Grujić hat die Faxen dicke: Sie zeigt auf, wie unsere Gesellschaft Gebärende im Regen stehen lässt – und ihnen dann noch ans Knie pisst. Vaginale Geburt oder Kaiserschnitt, Fläschchen oder Brust, Stoff- oder Wegwerfwindeln: Der Druck auf Mütter, alles richtig zu machen, ist enorm. Du willst doch das Beste für dein Baby!?, schalmeit es aus allen Ecken. Dabei heißt das Beste fürs Kind meist: das Umständlichste, Zeitintensivste und oft auch Schmerzhafteste für die Mutter. Ana Wetherall-Grujić sagt Nein: Nein, wir wollen nicht das Beste für das Baby. Wir wollen das Beste für uns. Ihr Buch ist Handreichung und Kampfansage zugleich: Das Baby ist nicht das verdammte Problem – und irrer Mutterkult schon gar nicht die Lösung.

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Roland Baines ist noch ein Kind, als er 1959 im Internat der Person begegnet, die sein Leben aus der Bahn werfen wird: der Klavierlehrerin Miriam Cornell. Roland ist junger Vater, als seine deutsche Frau Alissa ihn und das vier Monate alte Baby verlässt. Es ist das Jahr 1986. Während die Welt sich wegen Tschernobyl sorgt, beginnt Roland, nach Antworten zu suchen, zu seiner Herkunft, seinem rastlosen Leben und all dem, was Alissa von ihm fortgetrieben hat.

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Norrland um 1900: Unni, Armod und der kleine Roar mussten überhastet aus Norwegen fliehen. Inmitten der blauen Berge und dunkelgrünen Wälder Hälsinglands finden sie ein neues Zuhause. Doch die brutalen Launen der Natur und des Landbesitzers lassen die kleine Familie kaum Frieden finden. Mehr als 70 Jahre später plant Kåra die Beerdigung ihres Schwiegervaters Roar. Was ist damals wirklich passiert? Und welche Geheimnisse verbinden Kåra und Unni über die Jahrzehnte hinweg?

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Zwei Paare und fünf Kinder in einem alten Haus mitten im kanadischen Wald. Die Pandemie hat sie aus der Großstadt vertrieben, und sie lernen in der Wildnis eine neue Sprache: die der Schmetterlinge, des Farns, der Nattern und der Bäume. Anaïs, die Erzählerin, kennt diesen Ort seit ihrer Kindheit, Erinnerungen und Geschichten umschwirren sie. In einem Moment der existenziellen Verunsicherung schöpft sie Kraft aus der ungestümen, lebendigen Schönheit der Natur und bahnt sich neue Wege – als Mutter, als Künstlerin, als Liebende, als Frau.

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Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2024! Sie hat alles gehabt und alles verloren: Sekunden der Unachtsamkeit kosten ihre einzige Tochter das Leben. Tief sieht Linda in den Abgrund und wäre beinahe gefallen, doch da sind hauchfeine Fäden, die sie halten – die Hündin Kaja, die steten Handgriffe im Garten, das Mitgefühl für andere. Wie viel Kraft in ihr steckt, ahnt sie erst, als sie zurückfindet in einen Alltag und zu sich selbst.

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Was bleibt, als zu fliehen, wenn Kinder plötzlich allergisch auf Erwachsene reagieren, Eltern ihre Kinder vergessen, wenn Hunde ihre Herren anfallen und die Natur des Menschen überdrüssig ist? Pflegekraft Aria und Kollegin Marion retten fünfzehn Kinder aus der vom Untergang gezeichneten Stadt und versuchen die vielleicht letzten Wochen in einem ehemaligen Badehotel würdevoll zu bestehen. Doch den Bewohnern von Einstadt und den Cowboys rund um Imre Brandt sind sie ein Dorn im Auge. Als Aria ein Pferd am Strand entdeckt und darauf beharrt, es zu bergen, geht es plötzlich um alles. Die Feindseligkeit der Männer eskaliert, aber die Frauen finden Verbündete und geben nicht kampflos auf.

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Diane hat es als Kind nicht leicht, denn ihre Mutter lehnt sie ab. Die Schwester hingegen ist Mutters Liebling. Trotzdem entwickelt sich Diane zu einer starken Persönlichkeit. Sie wird Kardiologin und kümmert sich um kranke Herzen, ganz im Sinne des Dichters Alfred de Musset, der sagte: »Klopf an dein Herz, denn da sitzt dein Genie.« Doch damit entfesselt sie zerstörerische Kräfte.

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Roland Baines ist noch ein Kind, als er 1959 im Internat der Person begegnet, die sein Leben aus der Bahn werfen wird: der Klavierlehrerin Miriam Cornell. Roland ist junger Vater, als seine deutsche Frau Alissa ihn und das vier Monate alte Baby verlässt. Es ist das Jahr 1986. Während die Welt sich wegen Tschernobyl sorgt, beginnt Roland, nach Antworten zu suchen, zu seiner Herkunft, seinem rastlosen Leben und all dem, was Alissa von ihm fortgetrieben hat.

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Der reiche Klang des einfachen Lebens. Eine Biografie

Nur wenige Tage alt und in eine Wolldecke geborgen, wird Marie inmitten einer Schafherde gefunden. Fortan heißt sie »Marie des Brebis«, Marie von den Schafen. Eine warmherzige Bauernfamilie nimmt sie auf, die weiten Wiesen und steinigen Hügel des französischen Quercy werden ihr zur Heimat. Als Hirtin ist ihr Leben durchdrungen von den Klängen der Natur, dem Geruch der Tiere und der Kraft der Jahreszeiten. Ihr Vertrauen auf das Gute in dieser Welt ist unerschütterlich, sie trotzt Schicksalsschlägen, erlebt zwei Weltkriege und schaut am Abend ihres Lebens dankbar zurück auf ein dramatisches Jahrhundert. Marie hat dem französischen Erfolgsautor Christian Signol ihre Geschichte erzählt, und er hat daraus eine der bezauberndsten Biografien des 20. Jahrhunderts geformt.

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Helene hätte ihren Mann verlassen sollen. Für Alex. Aber sie hat es nicht getan. Und jetzt hat ihr Mann sie verlassen – weil er sich in eine andere verliebt hat. »Es ist einfach passiert.« Mit diesem Satz zerreißt Georg das Gefüge, das Helene immer versucht hat zusammenzuhalten. Aber vielleicht ist das Ende gar kein Ende? Vielleicht ist es ein Anfang. Etwas, das Helene gebraucht hat, um sich aus dem gesellschaftlichen Korsett zu befreien, aus ihren ewigen Versuchen, den Bildern einer Frau zu entsprechen: als Ehe- und Karrierefrau, als Mutter und Tochter … Was bedeutet es eigentlich, eine Frau zu sein? Diese Frage begleitet Helene, während sie beginnt, ihren eigenen Weg zu gehen.

Ähnliche Bücher wie »Lügen, die wir uns erzählen«
Helene hätte ihren Mann verlassen sollen. Für Alex. Aber sie hat es nicht getan. Und jetzt hat ihr Mann sie verlassen – weil er sich in eine andere verliebt hat. »Es ist einfach passiert.« Mit diesem Satz zerreißt Georg das Gefüge, das Helene immer versucht hat zusammenzuhalten. Aber vielleicht ist das Ende gar kein Ende? Vielleicht ist es ein Anfang. Etwas, das Helene gebraucht hat, um sich aus dem gesellschaftlichen Korsett zu befreien, aus ihren ewigen Versuchen, den Bildern einer Frau zu entsprechen: als Ehe- und Karrierefrau, als Mutter und Tochter … Was bedeutet es eigentlich, eine Frau zu sein? Diese Frage begleitet Helene, während sie beginnt, ihren eigenen Weg zu gehen.

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Roman | Ein starker Roman über die mittleren Jahre

Ein mitreißender wie nachdenklich stimmender Roman über die Fragen, die mit den Jahren immer drängender werden Jettes Großmutter hat mal gesagt, es gebe »zwei Sorten von Menschen auf der Welt: die, die zu zweit sind, und die, die allein sind«. Im Roman prallen sie aufeinander: Jette hat sich mit Anfang 40 in ihrem kinderlosen Singleleben eingerichtet und hält sich mit prekären Jobs über Wasser. Eva und Lukas hingegen sind seit zwanzig Jahren ein Paar, sie haben zwei kleine Kinder, eine Eigentumswohnung, und Berufe, die sie ausfüllen. Als Jette auf das Leben der beiden stößt, beginnt sie ihre eigenen Entscheidungen in Frage zu stellen. Aber auch Lukas und Eva zweifeln mit den Jahren zunehmend am eigenen Lebensentwurf – ob ein anderer besser passt, wird sich herausstellen. »Aus kleinen Momentaufnahmen setzt Janna Steenfatt drei ganze Leben zusammen und hält uns einen Spiegel vor. Was wir in diesem Roman erkennen, ist uns vertraut: die Sehnsucht, alles möge sich ändern. Oder doch so bleiben.« Mareike Fallwickl

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Warum Gleichberechtigung sexy ist und Lust auf mehr macht - Das Buch zur beliebten SPIEGEL-Sex-Kolumne "Liebesleben" - Ein SPIEGEL-Buch

Mehr Feminismus für besseren Sex! Braucht jede Frau fünf Liebhaber und haben Männer ein Recht auf Sex? Killt Mutterschaft die Libido und wer sehnt sich nach Alphamännern? Können wir uns wirklich lieben, solange wir nicht gleichberechtigt sind? Und was passiert mit unserer Lust, wenn wir aus alten Rollenmustern ausbrechen? Heike Kleen nimmt uns mit auf eine so unterhaltsame wie tiefgründige Reise durch unser Liebes- und Sexleben und hält uns dabei den Spiegel unserer patriarchalen Prägung vor. Sie spricht über Glaubenssätze und Körperideale, Orgasmuslücken und Performancedruck. Dabei wird klar: Nicht nur Frauen, sondern auch Männer kämpfen mit überholten Vorstellungen von Liebe, Lust und Geschlechtern. Ein Buch, das aufklärt, inspiriert und erheitert – damit wir Sex freier, ehrlicher und lustvoller leben können. Und endlich zusammenkommen.

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Roman

Ein Bildhauer im New York der 20er Jahre und eine Schriftstellerin auf seinen Spuren - verbunden durch die Frage, was Kunst wirklich ist Voller Hoffnungen und Sehnsüchte reist der junge und aufstrebende Bildhauer Constantin Avis 1926 nach New York. Ein einflussreicher Galerist will ihn unter seine Fittiche nehmen und in dieser Stadt der Träumer und Macher ganz groß herausbringen. Beflügelt von einer aufkeimenden Liebe und der Aussicht auf Erfolg, schwebt er durch dieses neue Leben und droht dabei, den Boden unter den Füßen zu verlieren. Denn wie weit kann ihn seine Kunst wirklich tragen? Ein ganzes Jahrhundert später versucht Dora, diese Frage zu beantworten. Im beginnenden Frühling an der ligurischen Küste schreibt sie an einem Roman über Constantin Avis. Gemeinsam mit ihrem Sohn und dem Kindermädchen sucht sie hier die Ruhe, die ihr im Alltag als Künstlerin und Mutter stets fehlt. Doch je tiefer sie sich hinabgleiten lässt in diese andere Welt, desto stärker vermischt sich ihre Geschichte mit der von Constantin, und sie begreift, dass sie seine Fragen nur mit ihrem eigenen Leben beantworten kann. Mit unvergleichlichem Charme erzählt Dana Grigorcea von der Verquickung des Lebens mit der Kunst, in einer Sprache von überwältigender Kraft und schwebender Leichtigkeit.

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Meine Geschichte - (deutsche Ausgabe) Der Nr.1 SPIEGEL-Bestseller

Endlich bricht Britney Spears ihr Schweigen: Die bewegende Autobiografie über ein Schicksal, das Millionen berührt The Woman in Me ist eine mutige und tief berührende Geschichte von Freiheit, Ruhm, Mutterschaft, Überleben, Glaube und Hoffnung. Als Britney Spears im Juni 2021 vor Gericht aussagte, hielt die Welt den Atem an. Der Moment, in dem sie ihre Stimme erhob und die Wahrheit sprach, sollte ihr Leben verändern – und das unzähliger anderer. The Woman in Me enthüllt erstmals ihre ganze, unglaubliche Geschichte und offenbart die innere Kraft einer der größten Künstlerinnen der Popmusikgeschichte. Mit bemerkenswerter Offenheit und Humor beweisen Britney Spears‘ bewegende Memoiren, welche Macht der Musik und der Liebe innewohnt. Und sie zeigen, wie wichtig es ist, dass eine Frau endlich in ihren eigenen Worten und zu ihren eigenen Bedingungen ihre Geschichte erzählen kann.

Ähnliche Bücher wie »The Woman in Me«
Roman »Gedanken, Sprache wie ein neugeborenes Lebewesen. Entwaffnend, anziehend, tastend. Eine andere Welt, aber man fühlt sich bis auf die Knochen verbunden. Liebe zu einem Text.« Inga Machel »Ein literarisch staunenswertes Buch.« Buchkultur über »Taubenleben« »Der Leser wankt zwischen Ekstase, Nähe und Verständnis.« Yasmine M’Barek, Berliner Morgenpost über »Taubenleben« »Eine kleine große Geschichte mit lakonischer Eleganz und mit der unbändigen Freude am Beobachten auch winziger Details aufgeschrieben.« NDR Kultur über »Taubenleben«

Ähnliche Bücher wie »Dem Mond geht es gut«
»Die wirklich befreite Frau muß materiell vom Mann unabhängig sein und von den mit der Mutterschaft verbundenen Pflichten entlastet werden.« Alexandra Kollontai Warum ist der Name einer Frau, die 1917 das erste weibliche Mitglied des russischen Kabinetts, später die weltweit erste akkreditierte Diplomatin wurde, heute fast vergessen? Die geschiedene und alleinerziehende Alexandra Kollontai sorgte für verbessertes Arbeitsrecht, legalisierte Abtreibungen, liberalisierte das Scheidungsrecht, und wurde zweimal für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Sie kämpfte hart und erfolgreich für ihre Überzeugungen. Für die hochgebildete Generalstochter waren Selbstbestimmung und Gleichberechtigung entscheidend. Der Wandel sollte sich laut Kollontai auch auf das Liebesleben der Frauen auswirken. Mit ihrer neuen »Sexualmoral« rüttelte sie an den patriarchalischen Strukturen. Diese Vordenkerin entreißt Maria Wiesner dem Vergessen. Ihr kompromissloses Leben nach modernen Prinzipien ist eine Inspiration für alle, die soziale Gerechtigkeit und Gleichberechtigung noch lange nicht vollendet sehen. Von der vornehmen Tochter zur unerbittlichen Revolutionärin – Revival einer vergessenen Ikone

Ähnliche Bücher wie »Radikal selbstbestimmt – Ihrer Zeit weit voraus. Was wir von Alexandra Kollontai lernen können«
Roman

21 Gramm, so viel wiegt eine Seele, weiß Olga. Ungefähr so viel wie der Eisvogel, in dem die Seele ihrer Mutter fortlebt, ewig und drei Tage. Das zumindest behauptet ihr Großvater, obwohl er Arzt ist und doch eigentlich an Wissenschaft glaubt. Er ist es auch, der Olga die Wunder der Natur erklärt und in ihr die Liebe zur Medizin weckt. Denn der kühle, distanzierte Vater hat kein Verständnis dafür, dass Olga die Welt mit eigenen Augen sieht. Dann bricht der zweite Weltkrieg in die Idylle der Uckermark ein. Die Achtzehnjährige muss fliehen, und nichts ist mehr, wie es war. Erst fünfzig Jahre später kehrt sie mit Tochter und Enkelin zurück ...

Ähnliche Bücher wie »Der Ruf des Eisvogels«
Roman Drei Frauen und der Wunsch, ein erfülltes Leben zu führen Über die Sonnen- und Schattenseiten von Freundschaft, Liebe und Mutterschaft »Beeindruckend scharfsinnig und voller emotionaler Weisheit« The Observer

Ähnliche Bücher wie »Was wir sind«
Roman | »Ein literarisches Kunstwerk, ein virtuoses Meisterstück.« (Elke Heidenreich) Sehr persönlich und zugleich ein Abbild vieler Leben: über Herkunft, Schwestern und Halbschwestern, dramatische Wendepunkte »Ein literarisches Kunstwerk, ein virtuoses Meisterstück über Erinnerung und Verdrängung.« Elke Heidenreich SPIEGEL-Bestsellerliste, SWR-Bestenliste und Ö1-Buch des Monats. Ausgezeichnet mit dem Schubart-Literaturpreis 2023

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Roman | »Unterhaltsam und bewegend – ein tolles Buch.« NDR Kultur Ein außergewöhnlicher Familienroman, der einen Bogen von der Nachkriegszeit bis zur Wende spannt Eine berührende Mutter-Tochter-Geschichte, die von der Last jahrzehntelangen Schweigens erzählt und von dem Mut, es zu brechen 350.000 Gesamtauflage Emotional, warmherzig, tiefgründig – der SPIEGEL-Bestseller jetzt im Taschenbuch

Ähnliche Bücher wie »Bei euch ist es immer so unheimlich still«
Roman | »Unterhaltsam und bewegend – ein tolles Buch.« NDR Kultur Bislang über 200.000 verkaufte Exemplare (alle Ausgaben) von ›Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid‹ Alena Schröder spannt den Bogen von der Nachkriegszeit bis zur Wende - und fasst im Persönlichen das Allgemeine, erzählt eine ganze Zeit mit ihren Umbrüchen und Neuanfängen. Der neue große Roman von Alena Schröder, erzählt auf zwei Zeitebenen, in den 1960er Jahren und 1989.

Ähnliche Bücher wie »Bei euch ist es immer so unheimlich still«
Roman | »Exakt so kraftvoll wie Annie Ernaux. Menschen, lest dieses Buch!« Thomas Andre, Hamburger Abendblatt Eine Meisterin autofiktionalen Erzählens, Jurymitglied des Prix Goncourt Der Bestseller aus Frankreich: 120.000 verkaufte Exemplare Spielerisch deckt Camille Laurens die Bedeutung der Sprache für die Konstruktion eines Lebens auf

Ähnliche Bücher wie »Es ist ein Mädchen«
•»Dies ist das Buch, das ich in den nächsten Jahren jedem in die Hand drücken werde. Es ist das Buch, auf das ich mein ganzes Leben lang gewartet habe.« Cheryl Strayed Aus den Trümmern ihres turbulenten Lebens webt Lidia Yuknavitch eine erstaunliche Geschichte des Überlebens. »In Wasser geschrieben« ist ein exzeptionelles Memoir und eine Hymne auf das Streben nach Schönheit, Selbstdarstellung, Begehren - von Männern und Frauen - und das berauschende Gefühl des Schwimmens. Es ist ein Leben, das Missbrauch, Sucht, Selbstzerstörung und den vernichtenden Verlust einer Fehlgeburt überwindet. Es ist das Leben eines Außenseiterin, die einem wilden und unbetretenen Weg der Kreativität folgt, der schließlich zur Liebe führt. »Dies sind nicht gerade die Memoiren Ihrer Mutter. In ›In Wasser geschrieben‹ nimmt Lidia Yuknavitch die Leser*innen mit auf eine wilde Reise durch Sexualität, Gewalt und Familie aus der Sicht einer lebenslangen Schwimmerin, die zur Künstlerin wurde. In ihrer Geschichte, die das Wesen des Memoirs selbst erforscht, zeichnet sie die Auswirkungen extremer Trauer auf die sich entwickelnde Sexualität einer jungen Frau nach, die von einigen als unkonventionell bezeichnet wird, weil sie sich sowohl zu Männern als auch zu Frauen hingezogen fühlt. Gleichzeitig entwickelt sie sich zu einer Schriftstellerin und nimmt die Erzählerin mit auf eine Reise der Sucht, der Selbstzerstörung und des Überlebens, die schließlich in Liebe und Mutterschaft mündet.« (Chelsea Cain)

Ähnliche Bücher wie »In Wasser geschrieben«
Ein Memoir - »Warmherzig und humorvoll ... von emotionaler Tiefe und Ehrlichkeit« The Guardian – New-York-Times-Bestseller

Das Buch der Stunde! Jacinda Ardern – Ex-Premierministerin von Neuseeland: Eine Ikone des Female Empowerment erzählt von ihrem Weg an die Macht. Ein Buch für alle, die nach einer anderen Art des politischen und gesellschaftlichen Miteinanders suchen. Sie revolutionierte unsere Vorstellung davon, was eine Politikerin ausmacht. Sie gilt als Hoffnungsträgerin, Mutmacherin, Verfechterin von Empathie und Gerechtigkeit: Jacinda Ardern, ehemalige Premierministerin von Neuseeland. Bereits mit 37 Jahren schrieb sie Geschichte, als sie 2017 die jüngste weibliche Regierungschefin der Welt wurde und als zweite Frau überhaupt während ihrer Amtszeit ein Kind zur Welt brachte. Heute ist sie eine weltweite Ikone. Erstmals erzählt sie in diesem sehr persönlichen Memoir von ihrem außergewöhnlichen Aufstieg. Und stellt dabei die entscheidenden Fragen der Zukunft: Welche Art von politischer Führung wollen wir? Schließen sich Mitgefühl und Stärke tatsächlich aus? Jacinda Ardern wuchs in einfachen Verhältnissen als Tochter eines Polizeibeamten in einer neuseeländischen Kleinstadt auf. Eine von Selbstzweifeln geplagte junge Frau, die über sich hinauswuchs und als Premierministerin ihre außergewöhnliche Führungsstärke unter Beweis stellte. Ihre empathische und zugleich energische Reaktion auf den Terroranschlag in Christchurch im Jahr 2019 fand weltweit Anerkennung. Jacinda Ardern lenkte ihr Land durch nie da gewesene Herausforderungen – einen Vulkanausbruch, eine nationale Krise in der Landwirtschaft, eine globale Pandemie – und verwirklichte gleichzeitig eine visionäre neue Politik zur Bekämpfung des Klimawandels, zur Verringerung der Kinderarmut und zur Sicherung internationaler Handelsabkommen. All dies, während sie zum ersten Mal Mutter wurde und mit größter Selbstverständlichkeit Mutterschaft und öffentliches Amt vereinte. Mit ihren ganz persönlichen Erfahrungen und Erkenntnissen ermutigt sie alle, die über sich hinauswachsen und mit Überzeugung, Mitgefühl und Mut vorangehen wollen. »A Different Kind of Power« ist mehr als ein politisches Memoir – es vermittelt ein Gefühl dafür, was es wirklich bedeutet, zu führen, und stellt die Frage: Was, wenn ich zu mehr fähig bin, als ich mir jemals habe vorstellen können? Ausstattung: 8-seitiger Bildteil, 4-farbig

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»Ich denke, dass Schwimmen dem Schreiben und dem Lesen ähnelt. Du musst zulassen, dass das Wasser ein Teil von dir wird oder du einen Teil von ihm.« Inger Bråtveit ist eine der aufregendsten neuen literarischen Stimmen aus Norwegen. In »Überall ist Wasser« erkundet sie das eigene Leben, von der Kindheit am Fjord bis zur neuen Rolle als junge Mutter. Verbindendes Element ist die Bedeutung des Wassers. Die Autorin taucht ein in die Welt des Schwimmens, denkt über Kreativität und Elternschaft nach, wechselt schreibend elegant von der Unterwasserwelt zur Welt darüber und wieder zurück zum Rhythmus der Wellen. Innere Gesprächspartner sind dabei Autor*innen der Weltliteratur wie Herta Müller, Jeannette Winterson, Hendrik Ibsen, Tove Jansson. »Überall ist Wasser« ist ein Kaleidoskop an kraftvollen Bildern und poetischen Betrachtungen und erinnert an die amerikanische Tradition der subjektiven Essays und Memoirs von Joan Didion oder Rachel Cusk.

Ähnliche Bücher wie »Überall ist Wasser«
Memoiren eines Frauenkörpers im 21. Jahrhundert - »Sei deine eigene Heldin, nicht das Opfer.« Nora Ephron

Mal wahnsinnig komisch, mal anklagend: Deborah Copakens Memoiren sind ein schonungsloses Inventar des weiblichen Körpers und der weiblichen Körperpolitik. Was bedeutet es, im Amerika des 21. Jahrhunderts mit weiblichen Organen zu leben? Wieso wird man nur aufgrund dieser Organe nicht gesehen, nicht fair bezahlt und nicht angemessen medizinisch behandelt? Deborah Copaken erzählt von persönlichen, gesundheitlichen und politischen Krisen und deckt dabei den Sexismus in sämtlichen Bereichen der Gesellschaft auf, vom Gesundheitswesen bis zum Dating. Copaken war Kriegsfotografin in Afghanistan, Israel und Simbabwe. Doch abseits dieser Schauplätze kämpft sie eine andere, unsichtbare Schlacht, im ganz normalen Alltag: die Schlacht mit und für ihren Körper. Denn in einem weiblichen Körper zu leben, kann auch im Amerika des 21.Jahrhunderts mitunter blutig und gefährlich sein, andererseits aber auch wunderschön. Eine packende weibliche Biografie in Körperteilen, die zeigt: Das Persönliche ist politisch.

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Roman - Verfilmt unter dem Titel »September Says«

Eine literarische Gothic Novel für das 21. Jahrhundert – verfilmt unter dem Titel »September Says« Die Schwestern Juli und September sind unzertrennlich: Sie teilen sich einen Geburtstag, ein Handy, ein Bett. Doch als Juli sich für einen Jungen aus der Schule interessiert, gerät die eigene kleine Welt der Schwestern ins Wanken. Was geschah damals auf dem Tennisplatz der Schule, im strömenden Regen? Was haben Juli und September getan, dass ihre Mutter nicht mehr mit ihnen spricht? Juli weiß nur, dass sie deswegen hier sind, in dem einsamen, verfallenen Cottage an der englischen Küste. Während das Haus sich unter dem Gewicht von Zorn und Trauer zunehmend auflöst, erinnert sich Juli plötzlich an ein schreckliches Versprechen… Andeutungsreich und psychologisch meisterhaft erschafft Daisy Johnson ein klaustrophobisches häusliches Setting und zeigt, wie schnell Liebe in Grausamkeit umschlagen kann.

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Es ist die Geschichte einer Liebe: Maggie Nelson verliebt sich in Harry Dodge, einen Künstler – oder eine Künstlerin? – mit fluider Genderidentität. Harry hat bereits ein Kind, Maggie wird schwanger, zu viert bauen sie ein gemeinsames Leben. "Die Argonauten" ist eine ergreifende Geschichte queeren Familienlebens, zugleich erfindet Maggie Nelson eine ganz eigene Form der philosophischen Erkundung. Memoir, Theorie, Poesie: Es ist ein Buch, das sich nicht einordnen lässt und das unsere Einordnungen herausfordert mit seinem radikal offenen Denken. Im Geiste von Susan Sontag und Roland Barthes verbindet Maggie Nelson theoretische und persönliche Erkenntnissuche, um zu einer neuen Erzählung des Wesens von Liebe und Familie zu gelangen.

Ähnliche Bücher wie »Die Argonauten«
„Von uns wird man noch lange reden.“ Monika Helfers neuer Roman „Die Bagage“ – eine berührende Geschichte von Herkunft und Familie Josef und Maria Moosbrugger leben mit ihren Kindern am Rand eines Bergdorfes. Sie sind die Abseitigen, die Armen, die Bagage. Es ist die Zeit des ersten Weltkriegs und Josef wird zur Armee eingezogen. Die Zeit, in der Maria und die Kinder allein zurückbleiben und abhängig werden vom Schutz des Bürgermeisters. Die Zeit, in der Georg aus Hannover in die Gegend kommt, der nicht nur hochdeutsch spricht und wunderschön ist, sondern eines Tages auch an die Tür der Bagage klopft. Und es ist die Zeit, in der Maria schwanger wird mit Grete, dem Kind der Familie, mit dem Josef nie ein Wort sprechen wird: der Mutter der Autorin. Mit großer Wucht erzählt Monika Helfer die Geschichte ihrer eigenen Herkunft.

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Roman

Er sagt, sie sagt – Lana Lux zeigt zwei Seiten einer modernen Tragödie. »Eine unerhörte Geschichte! Jeder Satz ist eine mit Schmerz und Lachgas gefüllte Pistolenkugel.« (Daniela Dröscher) Wenn man seine Heimat verlassen muss, kommt es immer darauf an, wo man landet und welche Leute man kennenlernt. Faina landet in einer deutschen Kleinstadt und lernt in der Schule Philipp kennen, einen Jungen mit Wutausbrüchen, der Pflanzen lieber mag als Menschen, sich aber sehnlichst einen Freund wünscht. Faina soll dieser Freund werden, also bringt er ihr Deutsch bei, und wie man Weihnachten richtig feiert. Er macht sie zu seiner Faina.Jahre später ist Philipp der Typ mit Eigentumswohnung und fester Freundin, und Faina steht als verlassene, verschuldete Schwangere vor seiner Tür. Er lässt sie hinein, doch zu welchem Preis? "Geordnete Verhältnisse" ist eine Geschichte über Wut und Obsession – und eine Frau, die sich weigert, zum Besitztum eines Mannes zu werden.

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Roman

Wer wir füreinander sind und sein wollen – »Ein unheimliches Buch, so kühl, dass es heiß erscheint. Es hat sich in meinen Hirnwindungen festgesetzt wie eine Klette.« Lauren Groff Zwei Menschen treffen sich zum Mittagessen in einem Restaurant in Manhattan. Sie ist eine gefeierte Schauspielerin, die für eine bevorstehende Premiere probt. Er ist attraktiv und beunruhigend jung. Was die Schauspielerin anfangs für den Annäherungsversuch eines Fans hält, nimmt bald eine erstaunliche Wendung: Xavier behauptet nämlich, er sei ihr Sohn – dabei hat sie nie Kinder bekommen. Als im selben Moment auch noch ihr Mann Tomas, ein erfolgloser Schriftsteller, im Restaurant auftaucht, wird ihr klar, dass Xavier ihr Leben aus den Angeln heben kann. Katie Kitamuras psychologisch brillanter Roman stellt die Frage, wer wir füreinander sind. Ein Vexierspiel über den schmalen Grat zwischen Dichtung und Wahrheit.

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Roman

Eine kluge Emanzipationsgeschichte über eine Frau, die mitten im Leben noch mal von vorn anfängt – nach »Lempi, das heißt Liebe« der neue Roman von Minna Rytisalo Als die Kinder aus dem Haus sind, beendet Jenni Mäki die unglückliche Ehe mit Jussi, ändert ihren Namen und bricht endlich aus dem Leben aus, das für sie vorgesehen war: Als Jenny Hill fängt sie noch einmal von vorn an. Ein Chor weiblicher Märchenfiguren begleitet sie dabei und kommentiert voller Scharfsinn die Absurdität der Ansprüche, denen Frauen in unserer Welt immer noch gerecht werden sollen. Ein starker Roman über das Älterwerden als Frau und darüber, dass es nie zu spät ist, den eigenen Weg zu finden – in Finnland als feministisches Manifest gefeiert.

Ähnliche Bücher wie »Zwischen zwei Leben«
Roman – Der preisgekrönte Familienroman der schwedischen Bestsellerautorin

»Keine einzige Seite der Geschichte über einen Göteborger Verleger, dessen Frau die Familie verlassen hat und der den Roman seines Lebens nicht fertig kriegt, möchte man missen.« Brigitte Der Göteborger Verleger Martin Berg steckt in einer Krise: Die Verlagsgeschäfte stocken, Martins Frau Cecilia ist seit Jahren spurlos verschwunden, sein großes Romanprojekt liegt unvollendet in der Schublade und seine Freundschaft zu dem gefeierten Künstler Gustav Becker scheint endgültig erkaltet. Während Martin in Erinnerungen an seine Studienzeit in der Göteborger und Pariser Bohème versinkt, blickt seine Tochter Rakel an jeder Straßenecke in die Augen ihrer verschwundenen Mutter, deren Porträt das Plakat einer großen Gustav-Becker-Retrospektive ziert. Als Rakel glaubt, Cecilia in dem Roman eines Berliner Schriftstellers wiederzuerkennen, scheint es an der Zeit, den Schatten, der über ihrer Familie liegt, endlich zu vertreiben. Bereits als Hardcover unter dem Titel »Gesammelte Werke« erschienen

Ähnliche Bücher wie »Das Bild meiner Mutter«
Roman | Eine bewegende Mutter-Tochter-Geschichte über eine Frau, die zerrissen ist zwischen Berufung und Familie

Johanna und ihre Tochter Eisa stehen sich schon lange nicht mehr nahe – Eisa hat nie überwunden, dass ihre Mutter früher beruflich viel unterwegs war und wenig Zeit für die Familie hatte. Viele Jahre später erbt Johanna das Haus ihrer Tante Toni am Rhein, wo sie und Eisa herrliche Sommer miteinander verbracht haben. Als Eisa sie dort besucht, stellen sie sich endlich der Vergangenheit – und Johanna offenbart ihrer Tochter ein schwerwiegendes Geheimnis. Ein bewegender Roman über die Zerrissenheit einer Frau zwischen der Leidenschaft für ihren Beruf und dem Bedürfnis, für ihre Familie da zu sein, über tief sitzenden Schmerz, Schuld und Versöhnung – vor großartigen internationalen Settings.

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Roman Ein Roman über weibliches Begehren, über die Zeit kurz vor der Menopause und über Selbstbestimmung – so unfassbar komisch und mitten aus dem Leben. »Ein schwindelerregendes, kühnes, den Verstand sprengendes Meisterwerk einer unserer wichtigsten literarischen Autor*innen. Lustig, ehrlich, energievoll – dieser Roman wird Sie dazu veranlassen, neu über die Natur der Begierde nachzudenken.« George Saunders Erscheint international im Mai 2024

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Abtreibung - Zwölf Frauen erzählen ihre Geschichte Etwa jede vierte Frau in Deutschland bricht einmal im Leben eine Schwangerschaft ab. Kaum eine spricht darüber. Mit einem Vorwort von Teresa Bücker und hochwertigen Schwarz-Weiß-Fotografien von Laura Wencker 12 Begegnungen mit Frauen, die abgetrieben haben – authentisch erzählt

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Wie ich mir Elternsein nicht vorgestellt habe: Mit Burnout in der Tagesklinik Ein wichtiges, ein entlastendes, ein hilfreiches Buch für alle Mütter Dieses Buch ist überfällig, denn »Mama kann nicht mehr« ist längst kein individuelles Problem mehr 100.000 Follower*innen auf Instagram und 40.000 Hörer*innen von »Mama Lauda«

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