Wir haben 150 Buchtipps zu "Kleine Kratzer;Beziehungen;Frauen;Heidenreich;Altern;Hochzeit;Westermann;Psychotherapie;Nachkriegszeit;Zweiter Weltkrieg;Generation;britischer Humor;Ehe;Konventionen;Geheimnisse;Affären;Elizabeth Strout;Selbstbestimmung;Graham Swift;Jane Gardam" gefunden.
Eine Woche bis zur Hochzeit ihrer Tochter und Agnes beschleicht ein ungutes Gefühl: So viele Therapeut:innen unter den Gästen, wenn das mal gutgeht. Sie ahnt nicht, wie recht sie hat! Da wäre zum Beispiel ihr Onkel Malcolm, der Agnes nach dem Tod ihrer Eltern aufzog und nie den Mut aufbrachte, ihr zu erzählen, wessen Kind sie wirklich ist. Joseph wiederum ist heimlich in Agnes verliebt, seit sie vor Ewigkeiten bei ihm in Therapie war. Beide Männer haben sich vorgenommen, ihre Geheimnisse endlich zu lüften. Der größte Risikofaktor für die Hochzeit ist jedoch Agnes selbst, die sich gerade von einer intensiven Affäre erholt, von der niemand wissen soll.
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»Mich macht dieses Buch glücklich«, sagt Elke Heidenreich. Es geht darin um 13 Heldinnen, die sich nicht aussortieren und enteignen lassen, nur weil sie »alt« sind und ihre Familien keine Verwendung mehr für sie haben. 13 Heldinnen – voller Hoffnungen und Sehnsüchte, voller Leben – die ihre ganz eigenen, überraschenden Wege finden, wie sie bekommen, was sie wollen. Mit abgründigem Humor entlarvt Jane Campbell unsere bigotten Vorstellungen vom Alter und stellt ihnen ehrliche Erzählungen von später Intimität und Liebe und existenzieller Verlorenheit gegenüber.
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Eine Woche bis zur Hochzeit ihrer Tochter und Agnes beschleicht ein ungutes Gefühl: So viele Therapeut:innen unter den Gästen, wenn das mal gutgeht. Sie ahnt nicht, wie recht sie hat! Da wäre zum Beispiel ihr Onkel Malcolm, der Agnes nach dem Tod ihrer Eltern aufzog und nie den Mut aufbrachte, ihr zu erzählen, wessen Kind sie wirklich ist. Joseph wiederum ist heimlich in Agnes verliebt, seit sie vor Ewigkeiten bei ihm in Therapie war. Beide Männer haben sich vorgenommen, ihre Geheimnisse endlich zu lüften. Der größte Risikofaktor für die Hochzeit ist jedoch Agnes selbst, die sich gerade von einer intensiven Affäre erholt, von der niemand wissen soll.
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Mit "Gute Ratschläge" beweist Jane Gardam einmal mehr ihre erzählerische Meisterschaft: Einer der geistreichsten und unterhaltsamsten Briefromane, die Sie je gelesen haben. Eliza, 51, schreibt Briefe an Joan, die Nachbarin, die offenbar ihren Mann und ihre Kinder verlassen hat, und die sie eigentlich kaum kennt. Briefe mit besten Ratschlägen – voller ungeschminkter Wahrheiten, schlafwandlerisch sicher gesetzter Seitenhiebe und Exzentrik. Antwort bekommt Eliza nie, was ihre Schreibwut eher anstachelt. Als ihr Mann Henry plötzlich auszieht, geraten die Briefe zu immer wilderen, fiebrigen Bekenntnissen einer zutiefst einsamen, in ihrem Leben gefangenen Frau, der nicht unbedingt zu trauen ist. Mit „Gute Ratschläge“ beweist Gardam einmal mehr ihre erzählerische Meisterschaft und den scharfen Blick für die grausame Scheinheiligkeit der postviktorianischen Gesellschaft, in deren diskretem Schweigen manches unschöne Geheimnis schlummert.
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Ein Großereignis für alle Jane-Austen-Fans: der erste umfassende Briefband in einer bezaubernden Geschenkedition zum 250. Geburtstag der Autorin
Deutschlandpremiere: Erstmals alle Austen-Briefe auf Deutsch! Jane beim Federballspielen, Jane in der Theaterloge, Jane am Kartentisch. Jane als Spaziergängerin, Jane als Tänzerin, Jane als Lesende und Schreibende. Jane, die Heitere, Jane, die Nachdenkliche, Jane, die Spitzfindige … In diesem Briefband finden sich unzählige Facetten einer genialen Erzählerin, der hier auf Erden nur gut vierzig Jahre beschieden waren. Sie haben ihr gereicht, um unsterblich zu werden.Nicht nur Romanklassiker wie «Stolz und Vorurteil», «Northanger Abbey», «Emma» oder «Vernunft und Gefühl» hat uns Jane Austen hinterlassen, sondern auch ein faszinierendes Zeit- und Selbstporträt in gut 150 Briefen, geschrieben zwischen 1796 und 1817 – einen unermesslichen Schatz für alle, die die Autorin lieben, ihren feinen Witz, ihre Schlagfertigkeit, ihren Sinn für Dramaturgie und Zuspitzung. Jane Austen schreibt «charmant, entwaffnend, ehrlich und gnadenlos heiter», so Adriana Altaras im Nachwort. Ihre private Konversation sprüht nur so vor Geist, Lebhaftigkeit und Augenzwinkern bei der Beurteilung der englischen Gesellschaft, vor allem ihrer männlichen Prachtexemplare – bzw. jener, die sich dafür halten. Die Irrungen und Wirrungen des Matchmakings, raffinierte Berechnung, fatale Einbildung und deren Folgen werden von der Briefeschreiberin ebenso freudig aufs Korn genommen wie von der Romanautorin.Diese kommentierte Gesamtausgabe, übersetzt von der meisterlichen Andrea Ott, lässt Menschliches, Allzumenschliches aufblitzen und zeigt uns die Autorin von ihrer privaten Seite. Die Zugewandtheit ihren Geschwistern und Verwandten gegenüber berührt, ihre wohltemperierte Liebenswürdigkeit bezaubert. Zuweilen streut sie Gelegenheitsgedichte in ihre brieflichen Ergüsse ein, und mitunter geht der Übermut mit ihr durch, etwa, wenn sie sich den Scherz erlaubt, alle Wörter in umgekehrter Buchstabenreihenfolge zu notieren. All diese Besonderheiten gibt Andrea Otts Neuübersetzung subtil und originalgetreu wieder.
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»Wir glauben gern, dass wir unser Leben unter Kontrolle haben ...«
Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine – zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Ein unvergesslicher Roman über Liebe und Freundschaft - und das, was unausgesprochen bleibt im Leben. »Ein wunderschönes Buch.« Oprah WinfreyEs ist Herbst in Crosby, dem kleinen Küstenstädtchen in Maine. Vor ein paar Jahren ist Lucy Barton, erfolgreiche Schriftstellerin und Mutter zweier erwachsener Töchter, mit ihrem Ex-Mann William hierhergezogen. In ein abseits gelegenes Haus am Meer. Doch die beschauliche Ruhe in Crosby wird gestört, als eine alte Frau spurlos verschwindet. Und auch Lucys Welt gerät still und leise aus dem Lot. Auf den einsamen Spaziergängen mit Bob Burgess, ihrem alten Freund und Vertrauten, sprechen beide über ihr Leben und über das, was hätte sein können. Und dann ist da noch die legendäre Olive Kitteridge, die pensionierte Mathematiklehrerin, die jetzt in einem Altersheim am Stadtrand lebt und auch mit 90 Jahren nichts von ihrem rauen Charme verloren hat. Vorsichtig freunden sich die beiden Frauen an.
- New York Times-Bestseller. Shortlist Women's Prize for Literature 2025.
- Der neue Erfolgsroman der SPIEGEL-Bestsellerautorin und Pulitzer-Preisträgerin.
- »Das ist das Geheimnis von Strout: Die Komplexität von Menschen so genau und wunderbar einzufangen.« DER SPIEGEL
- »Ganz große Erzählkunst.« Denis Scheck
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»Mich macht dieses Buch glücklich«, sagt Elke Heidenreich. Es geht darin um 13 Heldinnen, die sich nicht aussortieren und enteignen lassen, nur weil sie »alt« sind und ihre Familien keine Verwendung mehr für sie haben. 13 Heldinnen – voller Hoffnungen und Sehnsüchte, voller Leben – die ihre ganz eigenen, überraschenden Wege finden, wie sie bekommen, was sie wollen. Mit abgründigem Humor entlarvt Jane Campbell unsere bigotten Vorstellungen vom Alter und stellt ihnen ehrliche Erzählungen von später Intimität und Liebe und existenzieller Verlorenheit gegenüber.
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»Wer Elizabeth Strout einmal gelesen hat, will weiterlesen.« FAZ Der SPIEGEL-Bestseller der Pulitzer-Preisträgerin - erstmals im Taschenbuch. »Welch eine Gnade, dass wir nicht wissen, was uns im Leben erwartet.« Elizabeth Strout schreibt die Geschichte von Lucy Barton weiter, ihrer feinsinnigen, von den Härten des Lebens nicht immer verschonten Heldin. Mit ihrem Ex-Mann William sucht sie während des Lockdowns Zuflucht in Maine, in einem alten Haus am Meer. Eine unvergessliche Geschichte über Familie und Freundschaft, die Zerbrechlichkeit unserer Existenz und die Hoffnung, die uns am Leben erhält, selbst wenn die Welt aus den Fugen gerät. Sie hatte es so wenig kommen sehen wie die meisten. Lucy Barton, erfolgreiche Schriftstellerin und Mutter zweier erwachsener Töchter, erhält im März 2020 einen Anruf von ihrem Ex-Mann - und immer noch besten Freund - William. Er bittet sie, ihren Koffer zu packen und mit ihm New York zu verlassen. In Maine hat er für sie beide ein Küstenhaus gemietet, auf einer abgelegenen Landzunge, weit weg von allem. Nur für ein paar Wochen wollen sie anfangs dort sein. Doch aus Wochen werden Monate, in denen Lucy und William und ihre komplizierte Vergangenheit zusammen sind in dem einsamen Haus am Meer.
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Eingestiegen auf #1 der Lovelybooks-Charts! Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, dass ein Mädchen ab und zu von der Liebe träumt Elizabeth Bennet hat vier Schwestern und eine Mutter, deren größte Sorge ist, alle Töchter unter die Haube zu bringen. Als der vermögende Mr Bingley und sein attraktiver Freund Darcy das benachbarte Anwesen Netherfield beziehen, ist Mrs Bennet ganz aus dem Häuschen. Aber schon beim ersten Tanz wird Elizabeth klar, dass sie nie, niemals einem so stolzen und arroganten Mann wie Mr Darcy ihr Herz schenken könnte. Niemals? Wirklich, Lizzy??? Erlebe den Klassiker neu als hinreißende Graphic Novel Seit über zweihundert Jahren begeistert Jane Austens Stolz und Vorurteil Leserinnen weltweit immer wieder neu. Diese wunderschöne Graphic Novel sollte in keiner Austen-Sammlung fehlen. Mit ihren bezaubernden Illustrationen verwandelt Tara Spruit den zeitlosen Klassiker Stolz und Vorurteil in eine hochwertige Graphic Novel, die sich nicht nur als Geschenkausgabe für Jane Austen-Begeisterte eignet, sondern alle Regency-Fans zum Träumen einlädt. Verliebe auch du dich unwiederbringlich in den ultimativen Book Boyfriend Darcy!
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»Ich weiß nun mit Sicherheit, dass mir keine Romane gefallen außer Miss Edgeworths und meinen eigenen.« JANE AUSTEN Der Roman »Belinda« sorgte bei seinem Erscheinen 1801 für einen Skandal, denn er war seiner Zeit voraus und brach mit so mancher Konvention: Eine Weiße heiratet einen Schwarzen, zwei Frauen duellieren sich in Männerkleidung. Auf Drängen ihres Vaters musste Maria Edgeworth schließlich zahlreiche Passagen streichen. London um 1800: Die junge, behütet aufgewachsene Belinda Portman soll in die feine Gesellschaft eingeführt werden – und natürlich eine gute Partie machen. Doch Belinda merkt bald, dass ihre Gastgeberin Lady Delacour, eine vergnügungssüchtige und kapriziöse Dame, keine geeignete Mentorin ist. Sie muss also lernen, sich im turbulenten Gesellschaftsleben selbst zurechtzufinden. Dabei verliebt sie sich in Clarence Hervey, einen Freund Lady Delacours, der jedoch anderweitig versprochen ist ... In Gerlinde Völkers virtuoser Neuübersetzung lässt sich der Roman ganz unzensiert entdecken. »Belinda« ist ein literarisch-satirischer Gesellschaftsroman erster Güte und zugleich ein mitreißendes Psychogramm einer jungen Frau. Maria Edgeworth wurde damit zum literarischen Vorbild von Jane Austen, Sir Walter Scott und vielen anderen.
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»Welche Gnade, dass wir nicht wissen, was uns im Leben erwartet.« Der neue Erfolgsroman von SPIEGEL-Bestsellerautorin und Pulitzer-Preisträgerin Elizabeth Strout . Elizabeth Strout schreibt die Geschichte von Lucy Barton weiter, ihrer feinsinnigen, von den Härten des Lebens nicht immer verschonten Heldin. Mit ihrem Ex-Mann William sucht sie während des Lockdowns Zuflucht in Maine, in einem alten Haus am Meer. Eine unvergessliche Geschichte über Familie und Freundschaft, die Zerbrechlichkeit unserer Existenz und die Hoffnung, die uns am Leben erhält, selbst wenn die Welt aus den Fugen gerät. Sie hatte es so wenig kommen sehen wie die meisten. Lucy Barton, erfolgreiche Schriftstellerin und Mutter zweier erwachsener Töchter, erhält im März 2020 einen Anruf von ihrem Ex-Mann - und immer noch besten Freund - William. Er bittet sie, ihren Koffer zu packen und mit ihm New York zu verlassen. In Maine hat er für sie beide ein Küstenhaus gemietet, auf einer abgelegenen Landzunge, weit weg von allem. Nur für ein paar Wochen wollen sie anfangs dort sein. Doch aus Wochen werden Monate, in denen Lucy und William und ihre komplizierte Vergangenheit zusammen sind in dem einsamen Haus am Meer.
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Nie wurde raffinierter und amüsanter von den Irrungen und Wirrungen der großen Liebe erzählt Nicht weniger als fünf Töchter haben die Bennets standesgemäß unter die Haube zu bringen. Kein leichtes Unterfangen für eine Familie auf dem Lande, die nur über ein bescheidenes Vermögen verfügt. Ausgerechnet die intelligente Elizabeth, das Lieblingskind des Vaters, erweist sich als besonders schwieriger Fall. Schlägt sie doch zum allgemeinen Unverständnis den Antrag eines wohlsituierten Pfarrers aus und folgt hartnäckig ihrem eigenen Urteil. Die Familie schöpft neue Hoffnungen, als der attraktive Gutsbesitzer Darcy, ein Junggeselle aus besten Kreisen, im benachbarten Herrenhaus zu Gast ist. Doch erst als Elisabeth ihre Vorurteile und Darcy seinen Stolz abzulegen lernt, kann sich das Hochzeitskarussell drehen. In ihrem zweiten und populärsten Roman, 1813 erschienen, zeichnet Jane Austen Figuren von unübertroffener Lebendigkeit. Treffsicher entlarvt sie menschliche Schwächen, zeigt die Komik des Alltäglichen und stellt in immer neuen Varianten die zeitlose Frage nach den Voraussetzungen für eine glückliche Ehe.
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Die Kunst, intelligent zu altern
Jeder Herzschlag, jeder Gedanke, jedes Gefühl wird von unseren Nerven bestimmt. Ständig kommunizieren sie miteinander. Doch wie altern Nerven? Wie altert das Gehirn? Und was können wir tun, um unseren Geist und die Seele – und damit auch unseren Körper – jung und gesund zu erhalten? Marianne Koch erklärt, was gegen Alzheimer und andere Demenzen schützt, warum es für unsere kognitive Reserve so wichtig ist, lebenslang zu lernen und Erfahrungen zu sammeln, warum wir auf guten Schlaf achten sollten, wie wir Schmerzen begegnen können, was wir gegen Alters-einsamkeit und das Gefühl, überflüssig zu sein, tun können. Sie ermuntert uns dazu, den Jahren mit Mut und Zuversicht zu begegnen und streut Erfahrungen aus ihrem eigenen Erleben ein.
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Auftritte für die Freiheit: Wie Marlene Dietrich den Krieg in Deutschland erlebte Eine berühmte deutsche Schauspielerin im Einsatz gegen die Nazis: Bereits in den 30er Jahren hatte Marlene Dietrich Deutschland den Rücken gekehrt. Während des Zweiten Weltkriegs ließ sie dann ihren Charme auf improvisierten Bühnen in ihrer alten Heimat spielen. Mutig und zahlreicher Widrigkeiten zum Trotz motivierte sie die Soldaten vor Ort mit ihren Auftritten, warb unermüdlich für Kriegsanleihen und zeigte dabei ihre unverbrüchliche Haltung. FAZ-Journalist Reiner Burger dokumentiert in seinem großformatigen Bildband die bislang wenig bekannte Geschichte einer Frau im Widerstand und ihren persönlichen Feldzug gegen das NS-Regime. Legendäre Auftritte in historischen Bildern: Marlene Dietrich auf Frontbesuch Aufwendig gestalteter Bildband mit bisher unveröffentlichtem Material Einsatzgebiet Europa: So unterstützte „die Dietrich“ die Alliierten im 2. Weltkrieg Eine Schatzkiste für Fans der Hollywood-Ikone: private Fotos und Schnappschüsse Fesselnd erzählt und historisch eingeordnet von Reiner Burger Unerschrocken und unverdrossen: als Schauspielerin mitten im Krisengebiet Trotz wenig glamouröser Rahmenbedingungen lässt sich Marlene Dietrich nicht von ihrem Engagement mitten in den zerstörten deutschen Gebieten abbringen. So steht sie am 29. November 1944 auf der Bühne der Schauburg, mitten im gerade erst befreiten Stolberg. Sie begeistert die GIs mit ihrem künstlerischen Talent und beschert ihnen ein paar unbeschwerte Stunden. Journalist Reiner Burger hat tief in den Archiven gegraben und eine Reihe beeindruckender Aufnahmen zutage gefördert, die viel über Marlenes ganz persönliche Erfahrungen an der Front verraten. Kriegsfotografie trifft auf Hollywood-Glamour: Dieser Bildband ist nicht nur ein wertvolles Sammlerstück im Regal wahrer Dietrich-Fans, sondern auch ein Zeugnis ihres unermüdlichen Einsatzes gegen den Nationalsozialismus.
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»Verlockend und voller Geheimnisse« Reese Witherspoon
Ein mitreißender Roman über Familiengeheimnisse vor der atemberaubenden Kulisse Maines
Auf einer abgelegenen Klippe an der Küste Maines steht ein Haus, das Geheimnisse aus einem ganzen Jahrhundert birgt. »Die Frauen von Maine« erzählt die Geschichte dieses besonderen Ortes und die Leben der Frauen, die mit ihm verwoben sind. Ein umwerfend schöner Generationenroman der amerikanischen Bestsellerautorin J. Courtney Sullivan.
In ihrer Kindheit zieht es Jane Flanagan oft in das geheimnisumwitterte Haus, das einsam auf den Klippen von Maine steht. Als Erwachsene kehrt Jane in ihre Heimat zurück – nach einem schrecklichen Fehler, der ihre Ehe und ihren Beruf als Archivarin in Harvard bedroht. Erst ist sie skeptisch, als Genevieve, die neue Besitzerin des viktorianischen Hauses, sie bei den Nachforschungen zu dessen Geschichte um Hilfe bittet, doch dann erwacht ihr Spürsinn. Je tiefer sie gräbt, desto lebendiger werden die Frauen, die das Haus einst bewohnt haben, und mit ihnen ihre großen Sehnsüchte und Verluste. Und sie sind aufs Engste mit Janes eigener Vergangenheit verwoben – eine Entdeckung, die ihr Leben völlig verändert. »Die Frauen von Maine« ist ein inspirierendes Buch über Mütter, Ehen, Freundschaften und Selbstfindung. Ein Roman über die Frauen, die vor uns kamen und mit denen wir über alle Zeiten hinweg verbunden sind.
»Die Frauen von Maine« gipfelt in genialen Wendungen, die den Leser mit begründeter Hoffnung überraschen.« New York Times
»Ich konnte nicht aufhören zu lesen« Ann Napolitano
»Ein fesselndes Buch, herzzerreißend« Oprah Daily
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Sophie, Robert und Helen – sie alle gehen zur Therapie bei Stephen Grosz. Sophie kommt zu jeder Therapiestunde viel zu spät, Robert belauscht seine Frau am Telefon, Helen hasst es, beschenkt zu werden. Stephen Grosz erzählt von diesen und weiteren Geschichten aus seiner Praxis und wie er mit seinen Patientinnen und Patienten gemeinsam darüber nachdenkt, was hinter ihrem Verhalten steckt. Immer wieder treten dabei die Hindernisse zum Vorschein, die wir uns selbst auf der Suche nach Liebe in den Weg stellen.
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Der Therapieplatz, genauer: die Rede von fehlenden Therapieplätzen, davon, wie man am besten einen Therapieplatz findet und was man tut, wenn man endlich einen hat, aber einem die Therapeutin nicht gefällt, ist das Symptom einer Verschiebung des Verständnisses und Selbstverständnisses von Psychotherapie. Ich nenne diese Verschiebung eine Medizinalisierung. Der Therapieplatz ist (wie das Bett im Spital oder der Platz im Pflegeheim) eine Einheit der Gesundheitsversorgung, die von den Personen, die in einer Psychotherapie zusammenkommen, möglichst unabhängig sein soll. Diese Veränderung ist nicht ab einem bestimmten Zeitpunkt aufgetreten; und es gibt auch keine guten alten Zeiten, zu denen man zurückkehren könnte oder müsste. Dieser Essay ist keine kulturpessimistische Jeremiade über den Niedergang der »echten« Psychotherapie. Er zeigt aber, welche Faktoren diese Verschiebung vorangetrieben und attraktiv gemacht haben, welche Probleme und Widersprüche dadurch entstehen und welchen Einfluss das alles auf das Bild von uns selbst hat.
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Mit memo Wissen den Zweiten Weltkrieg verstehen • Wissen mit Aha-Effekt: Ursachen, Hintergründe und Verlauf des Zweiten Weltkriegs • Altersgerecht erhalten Kinder ab 8 Jahren einen Gesamtüberblick zu allen Ereignissen • Einzigartige visuelle Wissensvermittlung: interessante Fakten und über 300 Fotos und Infografiken – perfekt für den Unterricht, Referate oder Hausaufgaben • Mit kahoot!-Quizfragen in jedem Band • memo Wissen: die erfolgreichste Kindersachbuchreihe der Welt, komplett aktualisiert und im neuen Look Faktenreiche Entdeckungsreise Warum kam es zum Zweiten Weltkrieg? Wie gelangte Hitler an die Macht? Und was war der Holocaust? Dieses Kindersachbuch gibt Mädchen und Jungen ab 8 Jahren einen fundierten Überblick über die Ursachen, den Verlauf und die Folgen des Zweiten Weltkriegs. Umfassend und altersgerecht informiert das Kinderbuch über die Hintergründe und veranschaulicht den globalen Krieg und die internationalen Schauplätze durch eindrucksvolle Bilder. Ob zu Giganten der Urzeit, dem antiken Rom, schillernden Edelsteine oder dem Weltall: Die Sachbuchreihe memo Wissen liefert Antworten auf alle Fragen – mit gut recherchierten Fakten, tollen Fotos und coolen Infografiken. Ein praktischer Nachschlageteil mit Weblinks und tollen Tipps macht Lust, tiefer in das Thema einzusteigen. Jeder Band enthält kahoot!-Quizfragen, die auf der beliebten Lernplattform zu Hause oder in der Schule gespielt werden können. Sachwissen einzigartig aufbereitet – mit Wow-Effekt auf jeder Seite! Mit diesem Band der beliebten memo Wissen-Reihe erfahren neugierige Kinder ab 8 Jahren alles über den Zweiten Weltkrieg! Dieses Buch ist Teil der Bestseller-Reihe memo Wissen.
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Limitierte Erstauflage mit wunderschönem Farbschnitt:
Aufwändig gestalteter Vor- und Nachsatz
Rundum gestalteter Farbschnitt
Wunderschön veredeltes Cover
Farbiges Lesebändchen
»Unglaublich einfallsreich und absolut süchtig machend.« Julia Quinn, Autorin von »Bridgerton«
Miss Lydia ist die jüngste der Bennet-Schwestern, doch was ihr an Reife und Verantwortungsbewusstsein fehlt, macht sie wett durch Lebenslust, Witz – und eine gehörige Portion Magie. In dieser originellen Neuerzählung von Jane Austens Stolz und Vorurteil ergreift Lydia selbst die Feder, um die wahren Ereignisse und Folgen der klassischen Geschichte aus ihrer ganz persönlichen Sicht zu schildern.
Alles scheint wie immer: Mrs. Bennet leidet unter ihren Nerven, Mr. Bennet leidet unter Mrs. Bennet, und alle fünf Töchter leiden unter einem Vermögen, das ausschließlich an männliche Erben übergehen darf. Doch Lydia treiben völlig andere Dinge um: Ihre liebste Schwester Kitty ist in Wahrheit eine Katze, Ihr Liebhaber Wickham ist tatsächlich so ruchlos, wie alle behaupten – was sollte man auch anderes erwarten von einem Dämon? –, und wer glaubt, Mr. Darcy sei beim Thema Tanzetikette ohne jeglichen Humor, der sollte erst einmal sehen, wie er auf Hexerei reagiert. Vor allem jedoch muss Lydia begreifen, dass Versprechen eine eigene Macht besitzen … besonders, wenn man eine Hexe ist. Voller Zauber, Intrigen, Gefahren und grenzenloser Magie vereint diese Adaption all den unverschämten Witz, die Stärke und die Romantik von »Stolz und Vorurteil« – und schenkt der wildesten Bennet-Schwester eine unerwartete Erlösung.
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DIE Wiederentdeckung mit Suchtfaktor. Hinter den Toren von Temple Alice bröckeln Reichtum und Würde der Familie St. Charles. Die 1920er-Jahre in Irland sind rau. Aroon – die zu große, zu laute Tochter des Hauses – sehnt sich nach Zugehörigkeit und Zuneigung. Doch ihre unterkühlte Mutter ist zu sehr abgelenkt von den Betrügereien ihres Gatten. Und als Aroon sich ausgerechnet in den charismatischen Richard verguckt, erfährt sie, dass der eine Affäre mit ihrem geliebten jüngeren Bruder Hubert hat. Als Hubert bei einem Autounfall ums Leben kommt und ihre Eltern, anstatt zu trauern, das letzte Geld zum Fenster rauswerfen, plant Aroon ihre Rache. Mit einem Vorwort von Tara-Louise Witter »Die Dialoge sind messerscharf, der Stil stechend wie der Stachel eines Skorpions.« Maggie O’Farrell
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Der neue Roman von SPIEGEL-Bestsellerautor Julian Barnes - »Beim Lesen werde ich klüger.« Elke Heidenreich, DER SPIEGEL Neil, gescheiterter Schauspieler, Vater und Ehemann, besucht an der Abenduni eine Vorlesung zur Kultur und Zivilisation und ist fasziniert von der stoischen und anspruchsvollen Professorin Elizabeth Finch. Er hat zwar Affären und Liebeleien, doch prägt das Ringen um ihre Anerkennung sein Leben. Auch nach Beendigung des Studiums bleiben die beiden in Kontakt. Als sie stirbt, erbt Neil ihre Bibliothek und Aufzeichnungen – und stürzt sich in ein Studium Julian Apostatas, der für Elizabeth Finch ein Schlüssel zur Bedeutung von Geschichte an sich war: Der römische Kaiser wollte im 4. Jahrhundert das Christentum rückgängig machen. Wer war Julian Apostata? Und was wäre passiert, wenn er nicht so jung gestorben wäre? Der Schlüssel zur Gegenwart liegt nicht selten in der Vergangenheit, das zeigt dieser kenntnisreiche Roman auf unnachahmliche Weise.
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OXFORD IM ZWEITEN WELTKRIEG: DIE UNGLAUBLICHE GESCHICHTE VON VIER PHILOSOPHINNEN Oxford im Zweiten Weltkrieg: Auch die Professoren und Studenten werden zum Pflichtdienst einberufen. Für vier junge Philosophinnen bedeutet das Freiheit: Mac Cumhaill und Wiseman erzählen, wie Elizabeth Amscombe, Philippa Foot, Mary Midgley und Iris Murdoch bei Kaffee und Keksen, in Pubs und Speisesälen eine neue Philosophie entwickeln, in deren Zentrum der Mensch als ein «metaphysisches Lebewesen» steht. Nach dem Krieg gerät dieses «Wartime Quartet» in Vergessenheit. Seine längst überfällige Wiederentdeckung ist ein engagiertes Plädoyer dafür, die Philosophie endlich als einen selbstverständlichen Ort für Frauen zu begreifen. Die Geschichte der europäischen Philosophie ist die Geschichte der Gedanken, Visionen, Hoffnungen und Ängste von Männern, die ihre größtenteils abstrakten und individualistischen Theorien in der Abgeschiedenheit des «Elfenbeinturms» schrieben, weit weg von den praktischen und mitunter chaotischen Anforderungen der alltänglichen Realität. Nur wenige Menschen können eine Philosophin beim Namen nennen. Das vorliegende Buch setzt dieser Situation die bisher unbekannte Geschichte von vier jungen Philosophinnen entgegen: Elizabeth Anscombe, Philippa Foot, Mary Midgley und Iris Murdoch wurden kurz nach dem Ersten Weltkrieg geboren und begannen ihr Philosophiestudium an der Universität Oxford kurz vor dem Zweiten Weltkrieg. Als die männlichen Professoren und Studenten eingezogen wurden, bekamen sie Unterricht von Frauen, Kriegsdienstverweigerern und geflüchteten Wissenschaftlern. In diesem Umfeld entwickelten sie eine neue Philosophie des Lebens, der Liebe und der Schönheit als Gegenmittel zum technischen, szientistischen und skeptischen Zeitgeist. Für alle Leser:innen von Wolfram Eilenberger und Sarah Bakewell Die längst fällige Wiederentdeckung von vier brillanten Philosophinnen Eine Mischung aus Campus-Roman und philosophischer Biografie Vier Frauen im konservativen Milieu von Oxford: eine engagierte feministische Sozialgeschichte
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Im Mai 1940 beginnt die 51-jährige Anna Haag ein schonungslos offenes und regimekritisches Tagebuch zu führen, das sie über Jahre im Kohlenkeller versteckt. Sie hört ihren Mitmenschen genau zu – in der Straßenbahn, bei Behördengängen oder in Geschäften. In pointierten Skizzen hält sie fest, was ganz gewöhnliche Deutsche schon während des Zweiten Weltkriegs über die Judenvernichtung und die Verbrechen des NS-Regimes wussten. Sie erzählt mit Ironie und Klarheit von Hamsterfahrten im Stuttgarter Umland, von verbotenen Treffen zum BBC-Hören oder von Wortgefechten mit ihrem Lieblingsgegner, dem regimetreuen Apotheker. Die vorliegende gekürzte und auf den Alltag in der Diktatur konzentrierte Textauswahl eignet sich besonders für den Schulunterricht. »Ein ungeheuerlich eindrucksvolles, atemberaubendes Dokument.« Götz Aly, Berliner Zeitung »Was für eine Feier der Zivilcourage!« Deutschlandfunk Kultur
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Zwei Frauen. Zwei Pläne. Und eine Woche, die alles verändert.
Als Phoebe Stone in einem grünen Seidenkleid und goldenen High Heels im prächtigen »Cornwall Inn« ankommt, wird sie von allen für einen Hochzeitsgast gehalten. Doch sie ist die Einzige, die nicht zum Feiern angereist ist. Seit Jahren hat sie davon geträumt, mit ihrem Mann hierherzukommen. Nun ist sie ohne ihn hier, am Tiefpunkt ihres Lebens, fest entschlossen, sich ein letztes Mal etwas zu gönnen, bevor sie mit allem Schluss macht. Dumm nur, dass sie ausgerechnet der Braut in die Quere kommt. Die hat jedes Detail und jede denkbare Katastrophe sorgfältig einkalkuliert - mit einer Ausnahme: Phoebe und deren Vorhaben. Als sich ihre Wege kreuzen, gerät alles aus dem Takt, und es setzt etwas in Gang, das keine von ihnen erwartet hat.
Absurd komisch und tief berührend erzählt Wedding People von den verschlungenen Wegen des Lebens und von den zufälligen Begegnungen, die manchmal nötig sind, um uns auf einen neuen Kurs zu bringen.
»Charmant und grandios. Ich wünschte, ich hätte es geschrieben.«
JOJO MOYES»Ein pures Vergnügen.« GUARDIAN
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Sinn, wo steckst du? – Warum wir über die falschen Dinge zu viel nachdenken Jede Generation hat ihre eigene Krise. Um die Last des Informationszeitalters zu bewältigen, riskiert unser Verstand so manches Ausweichmanöver: Wir lassen uns von Online-Astrologen in Jobfragen beraten, vergöttern (oder verdammen) Taylor Swift, als sei sie unsere eigene Mutter, klicken uns paranoid durch Insta-Profile und bringen unser Weltbild durch Algorithmen ins Wanken. Voller Klugheit und Komik schreibt Amanda Montell von den tief verwurzelten Verzerrungen, die in unseren Köpfen grassieren, und verwebt dabei ihre eigenen Erfahrungen mit akuter Kulturkritik: Wir katastrophieren, dramatisieren, verschwören, beschönigen und unken und verwechseln dabei gerne Ursache und Wirkung. Selten hat man sich in seinen verzerrten Wahrnehmungen so ertappt gefühlt. Ihr Buch ist Augenöffner und Beruhigungsmittel zugleich, denn je besser wir unsere Irrationalitäten verstehen, umso vernünftiger (und versöhnlicher) uns selbst gegenüber können wir damit umgehen. »Montell geht der Frage nach, wie das Internet und das ständige Online-Sein uns in ängstliche, irrationale Wesen verwandelt haben, die alles chronisch überdenken müssen. Und natürlich schenkt sie uns auch eine Pause vom Chaos unseres modernen Zeitalters.« Men’s Health »Wer schon einmal in seinem eigenen Kopf gefangen war, kann in Amanda Montells neuestem Werk Trost finden. Es ist eine reizvolle Mischung aus Kulturkritik und persönlicher Erzählung, die dem modernen Informationszeitalter, den überlasteten Bewältigungsmechanismen unseres Gehirns und der Irrationalität der Gesellschaft auf den Grund geht.« NYLON »Montell führt ihre Fans auf die vielen Straßen, auf denen sich das Wettrennen zwischen Sprache, Psychologie und ihren eigenen bizarren Verhaltensweisen verfolgen lässt.« Elle
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»Liest sich wie eine Kurzgeschichte von Claire Keegan, die von Elizabeth Strout weitererzählt wird.« The Sunday Times
»Sie taucht immer wieder in meinen Gedanken auf, wie eine Brise, die durch ein Zimmer weht.« Die meiste Zeit ihres Lebens spürte Dawn, dass etwas fehlte. Mit 58, nach einer Scheidung und mit zwei erwachsenen Söhnen, kann sie dieses Gefühl nicht länger verdrängen. Sie fasst einen Entschluss: Sie wird die Tochter suchen, die sie vor vierzig Jahren weggeben musste. Damals war Dawn sechzehn. Eine Nacht am Strand von Trinidad, ein Moment der Unachtsamkeit – und eine Schwangerschaft, die in ihrer Familie keinen Platz haben durfte. Heimlich wird Dawn außer Landes gebracht, auf einem Schmugglerboot nach Venezuela. Dort, in einem von Nonnen geführten Heim, bringt sie ihr Kind zur Welt — und muss es zur Adoption freigeben. Doch die Frage ist ihr geblieben. Leise, beharrlich, unaufhörlich: Wo ist diese Tochter? Jahrzehnte später beginnt Dawn zu suchen. Sie durchforstet Internetforen, folgt flüchtigen Spuren — und kehrt schließlich zurück nach Trinidad, an den Ort ihrer Kindheit und ihres größten Verlusts. Dorthin, wo das Schweigen begann.»Was uns immer bleibt« erzählt von einer Frau, die sich ihrer Vergangenheit stellt — und von der unerschütterlichen Hoffnung, das Verlorene eines Tages wiederzufinden. »Zärtlich, hinreißend, erschütternd.« The Guardian
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Glänzende Neuübersetzung von Jane Austens letztem Roman zum 250. Geburtstag der Autorin am 16.12.2025
Jane Austens letzter und reifster Roman erzählt anrührend und mit feiner Ironie von der Qual des Zweifels, von früher Leidenschaft und später Erfüllung.Nach Jahren der Trennung begegnet Anne Elliot Kapitän Wentworth wieder, mit dem sie unter dem Druck ihrer Familie gebrochen hatte, ohne ihn jedoch vergessen zu können. In ihrem kürzesten, aber auch empfindsamsten Roman gestaltet Jane Austen das Motiv eines frühen, missverstandenen Verzichts und später Erfüllung.Schauplatz dieses Romans ist Kellynch Hall, Herrensitz des eitlen, jedoch annähernd ruinierten Sir Walter Elliot. Dessen zweitälteste Tochter Anne hat auf den Rat ihrer mütterlichen Freundin Lady Russell hin vor Jahren den Heiratsantrag des jungen, mittellosen Seeoffiziers Frederick Wentworth abgelehnt. Die Hoffnung, den verlorenen Geliebten jemals wiederzugewinnen, hat sie aufgegeben und sich in ihr Schicksal gefügt. Da begegnet sie Wentworth wieder, der inzwischen ein wohlhabender Mann ist. Eine erneute Annäherung der beiden Liebenden scheint jedoch unmöglich: Wentworth hat sich durch leichtsinniges Verhalten zur Hochzeit mit der jungen Louisa Musgrove verpflichtet, während Anne von ihrem entfernten Verwandten William umworben wird.Ein letzter Triumph von Austens hoher Romankunst über einen an sich trivialen Stoff: Die Autorin reduzierte die Welt ihre Plots auf «drei, vier Familien auf dem Lande» und deren Besucher und schuf so ein Werk von miniaturhafter Feinheit. Sie selbst verglich ihre Kunst mit der Elfenbeinmalerei: «Ein winziges Stück – zwei Zoll – Elfenbein, auf dem ich mit so feinem Pinsel male, dass nach zäher Arbeit ein wenig Wirkung sichtbar wird.»
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Ein Neuanfang kann etwas Faszinierendes sein: neue Liebe, neuer Kontinent, neuer Job, neues Leben. Ob im eigenen Wildgarten oder am Ende der Zivilisation – die Phantasie ist immer gefragt für den Ausstieg aus dem Hamsterrad. Inspirierende Geschichten erzählen Clemens Meyer, Sylvain Tesson, Elizabeth Strout, Margaret Forster, Dave Eggers, Meir Shalev, Sy Montgomery und viele mehr. Mit einer exklusiven Geschichte von Joachim B. Schmidt
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Winter 1945: Verwundet liegt die sechzehnjährige Elisabeth, ein Landarbeiterkind, in einem Bunker unter der Erde und wird von einem russischen Deserteur gepflegt. Durch das Ofenloch hört sie Schritte im Schnee, und fiebernd stellt sie sich vor, dass dort oben nicht nur alle, die sie kennt und mag, ihre Eltern und Brüder, die Oma aus Danzig, sondern auch ihr künftiger Mann und die ungeborenen Kinder nach ihr suchen und sich über die Trümmer entfernen, ohne zu ahnen, dass sie darunter liegt. Und plötzlich denkt die Vergewaltigte, dass es gut so ist, dass sie nie mehr hinaufwill zu ihnen, zu allem, und für immer in dieser Nacht, diesem Frieden unter dem Schnee bleiben möchte. Aber sie muss ihr Leben zu Ende leben. In einem atemberaubend geschriebenen Panorama der frühen Nachkriegsjahre zeichnet Ralf Rothmann das Portrait einer Frau, der stets die Angst im Weg steht, während ihr das Durchlittene jedes Gefühl dafür nimmt, welches Leid sie anderen zufügt; einer lebenslang hart arbeitenden Frau und Mutter, die von einem Rummel zum anderen tanzt, um nicht mehr zur Besinnung zu kommen, und vor der man sich doch verneigen muss: weil sich in ihrer Verzweiflung der Wille zur Liebe ausdrückt. Nach den vielfach übersetzten Romanen Im Frühling sterben (2015) und Der Gott jenes Sommers (2018) schließt der Autor mit Die Nacht unterm Schnee seine Trilogie über den Zweiten Weltkrieg und die Nachkriegszeit in Deutschland ab.
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Lady Susan war Jane Austens erster Roman. Gekonnt amüsant, doch viel scharfzüngiger als in ihren großen Romanen erzählt die beliebte Autorin von amourösen und gesellschaftlichen Verwicklungen. Die attraktive Lady Susan sorgt für Aufregung in der Gesellschaft: Frisch verwitwet, weiß sie ihre Reize einzusetzen und kokettiert mit ihren Verehrern. Gerüchte über angebliche Affären machen die Runde. Um dem Gerede zu entgehen, zieht sie sich auf das Anwesen ihres Bruders zurück, um in Ruhe ihren Plan weiterzuverfolgen: einen neuen wohlhabenden Ehemann zu finden. Objekt ihrer Begierde ist der adrette Reginald DeCourcy. Es werden fleißig Intrigen gesponnen, um unliebsame Konkurrentinnen aus dem Feld zu schlagen. Doch als eines Tages ihre Tochter Frederica auftaucht, geraten Lady Susans Pläne in Gefahr …
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Botox oder »in Würde altern«, zu viele Selfies auf Instagram posten oder jeden Beauty-Trend auf TikTok mitmachen? Frauen im Internet stehen unter ständiger Beobachtung. Jedes Like kann zur Anklage werden, jeder Kommentar zum Politikum. »Wie kann sie nur?«
Sophie Passmann ist selbst Teil der widersprüchlichen Welt weiblicher Selbstdarstellung in den sozialen Medien. Radikal selbstkritisch seziert sie die Phänomene, die eine ganze Generation prägen: von der asketischen Disziplin einer Hailey Bieber über die kalkulierte Görenhaftigkeit von Charli XCX bis zur neurotischen Perfektion von Taylor Swift. Warum sind wir alle so fasziniert von Frauen, die uns etwas vormachen – und gleichzeitig hassen wir sie genau dafür?
Sophie Passmann betrachtet den Zeitgeist wie niemand sonst: klug, selbstreflektiert und höchst unterhaltsam.
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New York, im Jahr 2000: Elizabeth Gilbert lernt Rayya kennen, mit ihr findet sie, wonach sie sich immer gesehnt hat. Erst sind die beiden Freundinnen, dann Seelenverwandte, schließlich werden sie, nachdem Elizabeth für Rayya ihren Mann verlässt, ein Paar. Sie leben ihre Liebe und erfahren, was es bedeutet, wirklich erfüllt zu sein. Aber sie sind auch zwei Süchtige auf Kollisionskurs in Richtung Katastrophe – und müssen nach einer verheerenden Diagnose für Rayya gemeinsam den schweren Weg des Abschieds gehen.
»All the Way to the River« ist eine existenzielle Offenbarung, eine bahnbrechende Erzählung von Liebe, Sucht, unermesslichem Verlust – sowie von der unbedingten Sehnsucht nach Befreiung und dem, was wir im Leben zu finden vermögen.
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Christine Westermann und Mona Ameziane verabreden sich, um Ernst zu machen: Sie sprechen über die ganz großen Fragen. Ohne Publikum, ohne Ausreden – aber nicht ohne Humor und Wärme: Das Ergebnis ist wunderbar leichtfüßig, tiefgründig und inspirierend. Und ein Anlass, sich selbst und die besten Freund:innen zu befragen.
Wie viel hat Liebe mit Sehnsucht zu tun? Stellst du dir manchmal vor, wie dein Leben ohne Arbeit wäre? Wann hast du verstanden, was Glück ist? Es sind die Gespräche zweier Frauen aus verschiedenen Generationen, die sich gut kennen und doch noch ganz viel über die andere erfahren wollen. Und über das Leben.
In ihrem Podcast haben Mona und Christine in den vergangenen Jahren um die großen Themen bewusst einen Bogen gemacht – nun ist es so weit: Antrieb, Glück, Achtsamkeit, Glaube, Niederlage, Liebe, Abenteuer, Körper, Ende, Zukunft –
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Eine persönliche Erkundung von Ruhm, Verletzlichkeit und weiblicher Genialität von der brillanten Maggie Nelson. Taylor Swift und Sylvia Plath. Zwei weltberühmte Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Die eine ist der größte Popstar unserer Zeit, die andere starb zu früh, um ihren Erfolg selbst erleben zu können. Was beide aber eint ist der Traum vom Weltruhm: Plath wollte unbedingt in The Slicks, in die Hochglanzmagazine, die für sie der Inbegriff von Öffentlichkeit waren. Swift bezaubert die Massen über alle Medien hinweg. Maggie Nelson widmet sich in diesem Essay zwei Ikonen: Die Dichterin ist durch ihre Lyrik unsterblich geworden, die Musikerin schreibt Lyrics, mit denen sie Millionen erreicht und berührt. Nelson blickt gewohnt scharfsichtig auf diese Phänomene und legt frei, warum Kritik immer dann besonders laut wird, wenn Frauen Ruhm wollen und erst recht, wenn sie ihn bekommen.
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Verglichen mit anderen Erdbewohnern dauert ein Menschenleben nur einen Wimpernschlag: Kalifornische Redwoods können fünftausend Jahre alt werden, einige Quallenarten kehren ihren Alterungsprozess um und manche Bakterien sind sogar unsterblich. Molekularbiologe Nicklas Brendborg nimmt die Leser:innen mit in die entlegensten Winkel der Welt und die modernsten Forschungslabors; unterwegs zu den ältesten Menschen, zu Zombiezellen und zu Experimenten, die unsere grundlegenden Vorstellungen vom Leben auf den Kopf stellen. Dabei geht Brendborg einer zentralen Frage der Menschheit nach: Wie kann ein langes und gesundes Leben gelingen? In der Wahl zum Wissensbuch des Jahres 2022 hat die Zeitschrift bild der wissenschaft sechs Bücher ausgezeichnet, die über Wissenschaft und Forschung kompetent, verständlich und spannend berichten. In der Kategorie Überraschung belegt Nicklas Brendborgs Buch »Quallen altern rückwärt« den ersten Platz. Aus der Jurybegründung: »Mit Sprachwitz, großer Erzähllust und auf amüsante Weise beschreibt er, was wir von der Natur über ein langes Leben lernen können.«
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Mit 14 überredete Taylor ihre Eltern, von Pennsylvania nach Nashville, in die Stadt der Country-Musik, zu ziehen. Denn darum ging es ihr: Country-Sängerin zu werden. Als sie mit 16 ihr erstes, mit Platin ausgezeichnetes Album Taylor Swift herausbrachte, kannten sehr bald alle ihren Namen. Dann wagte sie den Wechsel von Country zu Pop. Die Texte zu ihren Songs schreibt sie auch weiterhin selbst. Sie füllt die größten Stadien der Welt, und die Erde bebt, wenn die Swifties ihr zujubeln. Sie ist ein Star ohne Allüren, der es versteht, Gefühle in Worte zu fassen, die sagen: Du bist okay, so wie du bist. Little People, Big Dreams erzählt von den beeindruckenden Lebensgeschichten großer Menschen: Jede dieser Persönlichkeiten, ob Philosophin, Forscherin oder Sportler, hat Unvorstellbares erreicht. Dabei begann alles, als sie noch klein waren: mit großen Träumen.
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Wiltshire, im Südwesten Englands: Die Zwillinge Jeanie und Julius leben mit ihrer Mutter Dot am Rande der Gesellschaft in einem windschiefen Cottage. Jeanie kann nicht lesen und nicht schreiben, im Dorf verkauft sie, was sie in ihrem wilden Garten anbaut.Julius kämpft sich mit Gelegenheitsjobs durch. Ihr Leben ist einfach, sie haben nicht viel, aber was sie haben, gehört ihnen. Doch dann stirbt Dot und es kommen Geheimnisse über das Cottage, den Vater und Jeanies schwaches Herz ans Licht, die das Leben der Zwillinge seiner Einfachheit berauben.
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Irvin D. Yalom ist einer der angesehensten Psychotherapeuten Amerikas. Er gilt als Klassiker der existentiellen Psychotherapie, seine Lehrbücher und Romane erscheinen weltweit und erreichen Millionen. Seine Frau Marilyn, eine renommierte Kulturwissenschaftlerin und Autorin, starb im Herbst 2019 nach 65jähriger Ehe. Als klar war, dass ihre Krankheit zum Tode führen würde, begannen beide ein Buch zu schreiben - das am Ende Irvin D. Yalom alleine fertigstellen musste. Es ist die Geschichte einer ungewöhnlichen Liebe und herausragenden intellektuellen Bezieung. Ein großes Alterswerk, das alle existentiellen Themen berührt, die uns angehen.
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Wünscht Ihr Euch auch manchmal, Ihr könntet mit Tieren sprechen? Jane Goodall war von klein auf fasziniert davon wie Tiere sich verhalten und kommunizieren. Dem Hund Rusty brachte sie Tricks bei und die Hühner im Stall beobachtete sie so lange, dass ihre Eltern dachten sie sei verschwunden. Ihr größter Wunsch war es Tierforscherin zu werden. Deshalb reiste sie als Erwachsene in den Dschungel Tansanias und beobachtete eine Gruppe von wilden Schimpansen. Doch Jane war keine gewöhnliche Forscherin: sie hatte ihre ganz eigene Art mit Tieren zu kommunizieren und gab ihnen als Aktivistin eine Stimme.
Dieses Buch ist Teil der Reihe 5 Minute Genius Stories. Diese bunt illustrierte Buchreihe erzählt die Lebensgeschichten inspirierender Persönlichkeiten nach. Jedes Buch enthält zehn wichtige Momente im Leben einer Person, die jeweils als 5-Minuten-Geschichte vorgelesen werden können. Nach jeder Geschichte gibt es interessante Zusatzinformationen und am Ende des Buches einen Zeitstrahl.
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Eine verbotene Liebe und ihre Folgen. Das mitreißende Literaturdebüt über eine Familie, die durch die Moralvorstellungen der damaligen Zeit auseinandergerissen wird.
Ein Haus, einen Ehemann, ein Baby: Eigentlich hat Dawn alles, was man sich im England der 1980er-Jahre wünschen sollte. Doch dann lernt sie Hazel kennen und beginnt zu ahnen, welches andere Leben möglich wäre. Plötzlich ist alles viel heller – und komplizierter. Denn Dawn hat Verpflichtungen: Dawn hat ihre kleine Tochter Maggie. Jahrzehnte später ist Dawn für Maggie nur eine schattenhafte Erinnerung. Ihr Vater Heron hat sie allein großgezogen, die beiden sind ein Herz und eine Seele. Als Heron eine Diagnose erhält, die sein Leben völlig auf den Kopf stellt, erzählt er Maggie zunächst nichts davon. Denn über unbequeme Wahrheiten hat er schon immer lieber geschwiegen – so wie über das, was 1982 passiert ist … In ebenso zarte wie sprachmächtige Prosa gegossen und mit warmherzigen Figuren gespickt, stellt Claire Lynch in Familiensache die Frage, was eine Familie ausmacht und wie die Wunden der Vergangenheit heilen können.»Ich habe diesen zarten, herzzerreißenden Roman in einem Tag verschlungen und werde für immer an ihn denken müssen.« Barbara Kingsolver
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Zwei Frauen, eine gemeinsame Obsession und eine Lüge, die die Macht hat, ihre Freundschaft zu retten oder zu zerstören. Für die Studentinnen Meadow und Carrie gibt es nichts Aufregenderes, als Filme zu drehen und sich damit die Welt und die Menschen in ihr zu erschließen. Und doch könnten ihre Ansichten über Kunst, Sex und Moral unterschiedlicher kaum sein. Die Filme der privilegiert aufgewachsenen Meadow sind autobiografisch und provokant, Carries sind leichte Komödien, ein Mittel, der Armut zu entkommen. Ihre Freundschaft ist schwierig, aber sie hält. Bis Meadow eine komplizierte Affäre mit einem berühmten älteren Filmemacher beginnt. Kurz vor seinem Tod bietet er Meadow an, ihre Beziehung öffentlich und ihren Namen in aller Welt bekannt zu machen. Empört lehnt Meadow ab. Und geht mit ihrem nächsten Film über eine Grenze des Gewissens, sodass auch Carrie ihr nicht mehr folgen kann.
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Jane Austens letzter großer Roman Vor acht Jahren schlug Anne Elliot auf Anraten ihres Vaters den Heiratsantrag des jungen Heißsporns Frederick Wentworth aus und entschied sich für ein ruhiges Leben auf dem Familiengut. Doch fad schmeckt der Alltag in den Kreisen des Landadels, der in leerem Standesdünkel verharrt. Als sie dem inzwischen gereiften Frederick überraschend wiederbegegnet, bahnt sich nur zögerlich eine zarte Romanze an … Jane Austens letzter Roman (1818) zeigt eine Heldin, die ihr Schicksal schließlich unmissverständlich in die eigenen Hände nimmt.
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„Dieses Buch ist ein Schatz! Es ist spannend, berührend, heiter, melancholisch, wunderbar literarisch und dabei unglaublich unterhaltsam." (Freundin) In Crosby, einer kleinen Stadt an der Küste von Maine, ist nicht viel los. Doch sieht man genauer hin, ist jeder Mensch eine Geschichte und Crosby die ganze Welt. Und Olive Kitteridge, eine pensionierte Mathelehrerin, sieht sehr genau hin. Sie kann stur und boshaft sein, dann wieder witzig, manchmal sogar eine Seele von Mensch. Auf jeden Fall kommt in Crosby keiner an ihr vorbei ... Mit liebevoller Ironie und feinem Gespür für Zwischenmenschliches fügt die amerikanische Bestsellerautorin die Geschichten um Olive und Crosby zu einem unvergesslichen Roman.
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Christiane Rösinger ist Musikerin, Kreuzbergerin und Großmutter. Von ihr aus könnte das immer so weitergehen, wären da nicht das Älterwerden und die Geldsorgen. Das Altern lässt sich nicht aufhalten, aber um ein bisschen was zu verdienen, beschließt Christiane, einen Altersratgeber zu schreiben. Ohne Illusionen, dafür mit Power. Ein energischer Aufruf, sich nicht länger gefallen zu lassen, wie die Gesellschaft mit Frauen umgeht, die nicht mehr jung sind.
Dabei ist es gar nicht so einfach, selbst eine entspannte Haltung zum Altwerden zu finden. Das zeigen schon die Gespräche mit den Freundinnen, deren unterschiedliche Erfahrungen und Meinungen: Da sind die Hundefrau, die Selbstoptimiererin, die Aufs-Land-Zieherin. Weit und breit kein positives Role Model. Wo sind die Vorbilder? Und vor allem: Was hilft alles, wenn man sich plötzlich in der Stroke Unit im Krankenhaus wi
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New York, 1965: Völlig mittellos strandet Frances Howe mit Mitte zwanzig in New York City. Für die junge Frau aus der irischen Provinz ist die fremde Großstadt beängstigend, aber auch wild und aufregend. Die Wolkenkratzer sind endlos, die Nächte lang, in den Straßen von Greenwich Village vibriert das Leben. Und Frankie, die bisher immer eine Nebenrolle im eigenen Leben gespielt hat, lässt sich treiben. Dann lernt sie Joe kennen, der als Chauffeur arbeitet, aber eigentlich als Künstler erfolgreich werden will. Joe und Frankie verlieben sich und tauchen gemeinsam ein in die Kunstszene der Stadt. Ein Leben, das vor Intensität nur so lodert. Frankie hilft in einem französischen Restaurant aus und macht es bald zum angesagtesten Lokal des Viertels. Endlich, so scheint es, spielt sie die Hauptrolle in ihrem Leben. Doch dann kommt auch Joe zu Ruhm. Frankie erkennt den Mann, den sie lie
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Die umfangreiche und kompakte Sonderausgabe präsentiert alle wichtigen Blue Note Jazz Cover und dazu stimmungsvolle Fotos der Musiker während der Recording Sessions. Unentbehrlich für Jazzfreunde und Graphik Designer. Die beiden in dieser Ausgabe zusammengefassten Bände Blue Note 1 + 2 sind lange vergriffen und haben sich weltweit in mehr als 100.000 Ex. verkauft. „The Cover Art of Blue Note Records ist Kunstband und kleine Jazzgeschichte zugleich - und weil die Cover niemals mehr versprechen, als die Musik dann hält, kann man ihn auch nutzen als Ratgeber zur Vervollständigung der Plattensammlung.“ -DER SPIEGEL
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Die neue Elizabeth George! Der 22. Fall für Thomas Lynley und Barbara Havers
Ein Mord erschüttert das idyllische Cornwall - und eine erste Spur führt direkt zu Thomas Lynley ...Als der angesehene Unternehmer Michael Lobb brutal ermordet aufgefunden wird, gerät die Gemeinde des malerischen Städtchens Trevellas in Aufruhr. Hat die grausame Tat etwas mit dem Bauvorhaben zu tun, das seit Monaten für Unruhe sorgt? Oder steckt Lobbs Familie dahinter? Lobbs wesentlich jüngere Frau Kayla, die ein beträchtliches Vermögen erbt, gerät schnell unter Verdacht. Doch dann führt eine unerwartete Spur zu Detective Thomas Lynley, der sich gemeinsam mit DS Barbara Havers sofort in die Ermittlungen einschaltet. Unversehens geraten sie in ein gefährliches Labyrinth aus Habgier, Betrug und Neid, in dem die Suche nach der Wahrheit schon bald ein nächstes Opfer fordert.»Elizabeth George übertrifft alle!« The Wall Street Journal
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EIN MUTIGES LITERARISCHES PLÄDOYER FÜR DAS UNANGEPASSTSEIN Ende dreißig, single, kinderlos – und endlich nicht mehr fremdbestimmt. In „Die Kranichfrau“ erzählt CJ Hauser, wie aufreibend und befreiend es war, die Erwartungen anderer endlich hinter sich zu lassen. Es ist ein Buch über Liebe, Scham und Scheitern, über falsche Glücksvorstellungen und echtes Begehren. Berührend, selbstironisch und so gnadenlos ehrlich, dass es bisweilen eine therapeutische Wirkung entfacht. In der Hoffnung auf ein Happy End unterwirft sich CJ Hauser dem eigenen Partner mehr und mehr. Doch auch die Unzufriedenheit über dieses Verhalten wächst, und mit ihr beginnen sich Fragen aufzudrängen: Welche Rolle nehme ich in Beziehungen ein und warum? Wieso akzeptiere ich es, mehrmals betrogen worden zu sein? Wie breche ich Geschlechterzuschreibungen, die mir vorgelebt wurden, radikal auf? CJ zieht die Reißleine, cancelt die kurz bevorstehende Hochzeit und entdeckt, dass es den Aufwand lohnt, endlich mal die persönlichen Bedürfnisse von denen anderer zu trennen. Mit einem aufrichtigen, ungeschönten Blick ins eigene Leben beginnt CJ, sich selbst neu auszuloten und darüber zu schreiben. «Die Kranichfrau» ist die imponierende Geschichte einer Emanzipation – und zugleich eine kluge und witzige Abhandlung über die Liebe im 21. Jahrhundert. Eine Emanzipationsgeschichte – selbstironisch, berührend, feministisch
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„Jeder große Roman beginnt mit einem kleinen Notizbuch.“ Elke Heidenreich Doch nicht nur die großen Romane beginnen mit einem Notizbuch, auch Listen für Reisen und Geschenke, Lieblingsrezepte und Lieblingsgedichte, regelmäßige oder unregelmäßige Tagebucheinträge finden in Notizbüchern ihr Zuhause. Dieses hochwertige, in Leinen gebundene Notizbuch mit Fadenheftung ist der perfekte Begleiter für unterwegs, die Arbeit oder für zu Hause. Das flexible Hardcover ist punktiert und bietet mit 192 Seiten viel Platz für den täglichen Schreibgebrauch. Ein Lesebändchen und farbiger Vor- und Nachsatz bestärken die exklusive Ausstattung. Produktinformation: flexible Broschur mit Fadenheftung, 155 x 210 mm, 192 Seiten, Lesebändchen und buntes Vorsatzpapier
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Ob Ehekrise, Essstörung oder Psychose: So nahbar war Psychotherapie noch nie. In den 50 besten »Therapiestunde«-Kolumnen aus Psychologie Heute geben Deutschlands führende Therapeutinnen und Therapeuten unterschiedlicher Schulen Einblicke in ihren Praxisalltag. Von alltäglichen Herausforderungen bis hin zu schweren seelischen Erkrankungen zeigen die Texte berührend, was Menschen bewegt und wie ihnen geholfen werden kann. Ein intimes Leseerlebnis für alle, die schon immer wissen wollten, was hinter geschlossenen Therapietüren passiert. • Mit einem Vorwort von Wolfgang Schmidbauer und Dorothea Siegle • Mit Texten u.a. von Andreas Knuf, Sandra Konrad, Stefanie Stahl, Angelika Eck, Thorsten Padberg • Mit Illustrationen von Michel Streich
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Ein Mann trifft eine Frau. Die Vergangenheit trifft die Zukunft. Der Anfang trifft das Ende. – Romance, Zeitreise und große Literatur vereinen sich im aufregendsten Debüt des Jahres! Als eine junge Frau einen neuen Job bei einem geheimnisvollen Ministerium antritt, ahnt sie nicht, dass dieser schwüle Sommer ihr Leben für immer verändern wird. Denn das Ministerium der Zeit hat das geschafft, was niemand jemals für möglich hielt: Menschen durch die Zeit zu transportieren. Und so soll sie dem eigentlich 1847 verstorbenen Polarforscher Commander Graham Gore das Ankommen im lärmenden London des 21. Jahrhunderts erleichtern. Während er sich an mit den Wundern der Moderne wie Toilettenspülungen und Spotify vertraut macht, muss sie ihn damit konfrontieren, dass sich die Welt nicht unbedingt nur zum Guten gewandelt hat. Und als sei nicht alles ohnehin kompliziert genug, entwickelt sich aus dem anfänglichen Unbehagen weit mehr als nur eine tiefe Freundschaft. Doch das Ministerium hat seine ganz eigenen Pläne mit dem Zeitreisenden und plötzlich verschieben sich heute, morgen und gestern, und was die beiden zusammengeführt hat, droht sie nun mit aller Macht auseinanderzureißen. »Liebe Leserinnen und Leser, Sie sind zu beneiden: In der Zukunft wartet dieser kluge, witzige Roman auf Sie!« Washington Post
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Vom Erwachsenwerden in einer geteilten Stadt Der vierzehnjährige Daniel kommt 1958 aus seiner ostdeutschen Heimatstadt, wo ihm als Pfarrerssohn das Abitur verwehrt wird, nach Berlin. Er zieht in ein Schülerheim in Grunewald, wo er auch das Gymnasium besucht, und lebt sich in der neuen Umgebung rasch ein. Mit seinen Zimmergenossen – die alle, wie er, aus der DDR stammen – drückt er nicht nur die Schulbank, sondern sie erkunden gemeinsam die Stadt: Als Zeitungsverkäufer ziehen sie allabendlich durch die Kneipen, und wenn das Essen im Schülerheim allzu fade schmeckt, geht es auf eine Erbsensuppe in Aschingers »Stehbierhalle«. Sie erleben den Erweckungsprediger Billy Graham, der die Massen im Tiergarten in Verzückung versetzt, und Bill Haley, der den Sportpalast zum Kochen bringt.
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Als Henry R. Luce das Magazin Life 1936 gründete, lautete das Credo: „Das Leben sehen; die Welt sehen; große Ereignisse aus nächster Nähe erleben.“ Bereits die sechste Ausgabe widmete Life der Welt des Tanzes – nicht nur als Quell der Lebensfreude, sondern als Ausdruck dessen, was Menschen verbindet und Kulturen prägt.
Von Las Vegas bis zu den Filmstudios Hollywoods, von den Pariser Nachtclubs bis Woodstock, von den westlichen Provinzen Chinas bis zu den Tanzsälen Harlems: Let’s Dance zeichnet mit den Aufnahmen der Life-Fotografen die Entwicklung des Tanzes von den späten 1930er- bis in die frühen 1970er-Jahre nach und macht seine gesellschaftliche und kulturelle Bedeutung sichtbar.
Mit über 200 größtenteils bislang unveröffentlichten Aufnahmen, die aus dem umfangreichen Life-Archiv ausgewählt und von den Originalnegativen gescannt wurden, lässt jede Seite von Let’s Dance eine prägende Ära, einen bedeutenden Tanzstil, eine herausragende Tänzerin oder einen herausragenden Tänzer, einen legendären Choreografen oder glamourösen Star lebendig werden – manchmal sogar alles in einem einzigen Bild. Zu sehen sind unter anderem Martha Graham, eine Pionierin des Modern Dance, die Ballettlegenden Rudolf Nureyev und Margot Fonteyn, sowie Fred Astaire, Sammy Davis Jr., Elvis Presley, der auf der Bühne die Hüften schwingt, und Brigitte Bardot, die bei Dreharbeiten in Spanien barfuß tanzt. Doch Let’s Dance zeigt nicht nur Profis und Stars, sondern auch ganz normale Leute, die ihre Freude am Tanz teilen: Paare, die in einem Supper Club in South Carolina das Tanzbein schwingen, Schülerinnen und Schüler in einem Ballettkurs in Suriname, indigene Tänzerinnen und Tänzer bei Auftritten in Indien, Griechenland, Senegal und Mexiko-Stadt, die coolen Disco-Kids der 1960er-Jahre, Square Dancer in Oklahoma, Debütantinnen und Princeton-Studierende, die bei der Homecoming-Feier ausgelassen feiern.
Neben sorgfältig kuratierten Fotografien aus dem Archiv enthält Let’s Dance auch originale Life-Cover und Magazinseiten sowie einen einführenden Essay und aufschlussreiche Bildtexte der Tanzkritikerin Lyndsey Winship, die den Aufnahmen einen lebendigen historischen Kontext geben. Mit über 250 Seiten ist Let’s Dance nicht nur eine Geschichte des Tanzes, sondern vor allem eine Hommage an die unbeschwerte Freude und befreiende Kraft des Tanzens –
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Elizabeth Bennett und ihre vier Schwestern sollen standesgemäß unter die Haube gebracht werden. Der attraktive und vermögende Mr. Darcy scheint der perfekte Schwiegersohn und Ehemann zu sein. Doch in einer Gesellschaft, in der sich der Heiratsmarkt weniger nach Gefühlen und mehr nach Stand und Vermögen richtet, wird die Liebe auf eine harte Probe gestellt …
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Der große Roman von Arno Frank über Menschlichkeit in unmenschlichen Zeiten »Er dokumentiert in glänzend literarischem Stil den schleichenden Einfluss der Faschisten. Was trügerisch beschaulich beginnt, führt in den Abgrund.«Bernd Noack, Nürnberger Nachrichten Nach der Machtergreifung ist in Ginsterburg ein neuer Alltag eingekehrt. Manche Einwohner der kleinen Stadt leiden, andere profitieren – und die meisten versuchen, sich mit der neuen Ordnung zu arrangieren. Allmählich aber öffnet sich unter dem Alltag der Abgrund. Ein feinfühliger und atmosphärischer Roman über Liebe, Familie, Freundschaft – und persönliche Verstrickungen in den Jahren 1935 bis 1945. Lothar träumt vom Fliegen. Eben noch ein kleiner Junge, kann seine Mutter Merle nur ohnmächtig zusehen, wie sein Traum von der Freiheit ihren Sohn in die Arme der Hitlerjugend treibt. Eine neue Zeit ist angebrochen. So sehr Merle ihr auch misstraut, kann sie ihr doch nicht entkommen – nicht in ihrer Buchhandlung, nicht in den Gesprächen mit Eugen, dem Feuilletonisten der Lokalzeitung von Ginsterburg. Doch während die einen verstummen und einige sich langsam korrumpieren lassen, verstehen andere es, die neue Machtverteilung zu ihren Gunsten zu nutzen. Blumenhändler Gürckel schwingt sich zum Kreisleiter auf, Fabrikant Jungheinrich macht beste Geschäfte, und auch der Arzt Hansemann wittert völlig neue Möglichkeiten. Im Lichtspielhaus spielt weiter Heinz Rühmann, über den Nürburgring schießen Runde für Runde die Silberpfeile. Doch der Krieg, an fernen Fronten geschlagen, ist bald auch im Mikrokosmos der Stadt zu spüren, in den erschütterten Beziehungen und Seelen der Menschen. Und über allem schwebt ein britischer Bomberpilot, der sich dem einstmals beschaulichen Ginsterburg unaufhaltsam nähert.
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Der große Roman von Arno Frank über Menschlichkeit in unmenschlichen Zeiten
»Arno Frank gelingt es, die viel beschriebene, aber selten begriffene Banalität des Bösen erfahrbar zu machen.« Süddeutsche Zeitung
Nach der Machtergreifung ist in Ginsterburg ein neuer Alltag eingekehrt. Manche Einwohner der kleinen Stadt leiden, andere profitieren – und die meisten versuchen, sich mit der neuen Ordnung zu arrangieren. Allmählich aber öffnet sich unter dem Alltag der Abgrund. Ein feinfühliger und atmosphärischer Roman über Liebe, Familie, Freundschaft – und persönliche Verstrickungen in den Jahren 1935 bis 1945.
Lothar träumt vom Fliegen. Eben noch ein kleiner Junge, kann seine Mutter Merle nur ohnmächtig zusehen, wie sein Traum von der Freiheit ihren Sohn in die Arme der Hitlerjugend treibt. Eine neue Zeit ist angebrochen. So sehr Merle ihr auch misstraut, kann sie ihr doch nicht entkommen – nicht in ihrer Buchhandlung, nicht in den Gesprächen mit Eugen, dem Feuilletonisten der Lokalzeitung von Ginsterburg. Doch während die einen verstummen und einige sich langsam korrumpieren lassen, verstehen andere es, die neue Machtverteilung zu ihren Gunsten zu nutzen. Blumenhändler Gürckel schwingt sich zum Kreisleiter auf, Fabrikant Jungheinrich macht beste Geschäfte, und auch der Arzt Hansemann wittert völlig neue Möglichkeiten. Im Lichtspielhaus spielt weiter Heinz Rühmann, über den Nürburgring schießen Runde für Runde die Silberpfeile. Doch der Krieg, an fernen Fronten geschlagen, ist bald auch im Mikrokosmos der Stadt zu spüren, in den erschütterten Beziehungen und Seelen der Menschen. Und über allem schwebt ein britischer Bomberpilot, der sich dem einstmals beschaulichen Ginsterburg unaufhaltsam nähert.
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Wort für Wort bedeutet Bad-jens: nicht akzeptabel.
Und im Alltagspersischen: schelmisch oder aufmüpfig.
Schiras, Herbst 2022. Mitten im Aufstand »Frau, Leben, Freiheit« klettert die sechzehnjährige Iranerin Badjens bei einer Demonstration auf einen Müllcontainer, um in aller Öff entlichkeit ihr Kopftuch zu verbrennen. Während sie vor der sie anfeuernden Menschenmenge steht, zieht in Rückblenden ihr bisheriges Leben an ihr vorbei: ihre unerwünschte Geburt, ihr konservativer Vater, ihr Smartphone voller rebellischer Hits, ihre Freundinnen, ihre erste Liebe, ihr Körper, der nach Freiheit verlangt, und die Kleiderordnung für Frauen, die dieses Stück Stoff auf dem Kopf vorschreibt, von dem sie sich unbedingt befreien will.
»Meine Heldin Badjens verkörpert all diese Mädchen der Generation Z, die mit der Propaganda des islamischen Regimes gefüttert wurden, aber auch Zugang zu sozialen Netzwerken, Taylor Swift und Netflix hatten. Sie sind Lichtjahre von ihren Großmüttern entfernt und ganz anders als ihre Mütter, die zwischen den Verboten navigiert haben. Sie lassen alles hinter sich.« Delphine Minoui
Delphine Minoui erzählt die radikale Entwicklung ihrer Protagonistin in Form eines inneren Monologs. In ihrem bewegenden Entwicklungsroman verweben sich ausdrucksstarke Worte zu einer neuen Sprache, die in ihrer Feinfühligkeit und Rebellion Ausdruck für eine neue Generation im Aufbruch ist. Die Grundlage für den Roman bildeten Social Media Posts und Online-Interviews, die Minoui mit jungen Iranerinnen geführt hat. Es ist ihr gelungen, daraus einen Text zu schaff en, der die Wut, die Rebellion, aber auch den Mut der jungen Frauen ungeheuer kraftvoll zum Ausdruck bringt.
»Delphine Minoui setzt starke Akzente und komponiert aus Sätzen, die sie wie in Strophen arrangiert, eine traurige und mitreißende Hymne.« Le Figaro
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Sängerinnen wie Beyoncé, Adele oder Taylor Swift könnten den Eindruck erwecken, »Frontfrauen« wären im Musikbetrieb genreübergreifend üblich. Doch spielten Frauen im Musikbetrieb jahrhundertelang keine Rolle und keine Geige (oder sonst ein Instrument). In weiten Teilen gilt dies bis heute. In kaum einem Beruf haben es Frauen so schwer wie in der Klassik, mit Männern auf einer Stufe zu stehen. Dirigentinnen wie Joana Mallwitz sind zwar ein Medienereignis, aber werden selten für ihr Können beurteilt, sondern vor allem über ihr Frau-Sein. Die Musikwissenschaftlerin Cornelia Bartsch spannt einen Bogen vom Mittelalter bis in die heutige Zeit, erklärt die mythologischen, politischen und gesellschaftlichen Hintergründe der Misere und zeigt so exemplarisch, wie Frauen jahrhundertelang unterdrückt und ihrer Stimme beraubt wurden.
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»Eine tolle Geschichte, die mich gefesselt hat« Christine Westermann, WDR 2 Kann dein Name den Verlauf deines Lebens ändern? Es ist 1987 und Cora ist auf dem Weg zum Amt, um die Geburt ihres Sohnes anzumelden - und seinen Namen. Noch ahnt sie nicht, wie sehr dieser Moment ihr Leben und das ihres Sohnes prägen wird. Coras Mann Gordon, ein allseits beliebter Arzt, erwartet, dass sein Sohn nach alter Tradition den Namen des Vaters bekommt - und somit den von Generationen herrischer Männer vor ihm. Ihre Tochter Maia möchte den kleinen Bruder Bear nennen, und Cora selbst bevorzugt Julian, in der Hoffnung, dass ihr Sohn sich so zu einer eigenständigen Persönlichkeit entwickeln kann. Florence Knapps Debütroman ist die bewegende und hoffnungsvolle Geschichte von drei Namen, drei Versionen eines Lebens und den unendlichen Möglichkeiten, die eine einzige Entscheidung auslösen kann. Es ist die Geschichte einer Familie und ihrer Liebe zueinander — egal, was das Schicksal bereithält. Britischer Buchpreis 2026: Bester Debütroman des Jahres
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"Du wusstest, eines Tages würde ich ein Buch über dich schreiben."
Herz König ist eine bewegende Hommage an die erste Liebe, die ein Leben auch Jahrzehnte später noch ins Wanken bringen kann. In diesem Roman zeigt sich Lily King auf der Höhe ihrer Kunst - als meisterhafte Chronistin menschlicher Erfahrungen und als eine der eindringlichsten Stimmen der Gegenwartsliteratur.
Sie studiert Literatur, sie weiß, wie gute Liebesgeschichten funktionieren - Geheimnisse, Höhen, Tiefen. Doch die größte Liebesgeschichte hat sie selbst erlebt, und die folgt keinen Regeln. Im letzten Jahr ihres Studiums begegnet sie den beiden hochbegabten Studenten Sam und Yash, die sie in eine berauschende Welt aus Büchern, rasanten Wortgefechten und ausgelassenen Kartenspielen entführen. Es entsteht eine tiefe Freundschaft, die zwischen Liebe und gefährlicher Anziehung ins Wanken gerät. Jahrzehnte später ist sie eine erfolgreiche Schriftstellerin und führt mit ihrem Mann und den beiden Kindern ein gutes Leben - bis ein unerwarteter Besuch sie zurück in die Vergangenheit führt und sie zwingt, sich den folgenreichen Entscheidungen ihrer Jugend zu stellen.
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Aus freien Stücken – oder doch nicht? 15 Geschichten über Macht, Gewalt und Selbstbestimmung Wie kann man sich bei einer Anhörung im Asylverfahren einen Rest Selbstbestimmung bewahren, wenn man sogar aufs Klo nur in Begleitung darf? Kann man sich den Ekel vor »hässlichen« Körpern durch puren guten Willen abgewöhnen? Wem gehört meine Brust? Wie gefährlich kann ein Coming Out für syrische Ministerialbeamte werden? Und wie kann ich mir sicher sein, dass jemand wirklich Tee mit mir trinken will? Ein klarer weiblicher Blick auf komplizierte sexuelle und Machtdynamiken ruft noch immer heftige Abwehrreaktionen hervor – doch eine neue Generation schüttelt jetzt die bleierne Decke auf. Herausgegeben von Redakteurinnen des »Missy Magazine« schreiben 15 namhafte Autor*innen über Selbstbestimmung und Sex in allen Lebensbereichen. Sie ergründen, wie erfüllende, gleichberechtigte menschliche Beziehungen im 21. Jahrhundert gehen – oder eben auch scheitern. Das gerät persönlich, analytisch oder kritisch, provokant oder brüllend komisch, aber in jedem Fall überraschend.
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Was glaubt sie, wer sie ist? Berühmte Männer kommen mit allem durch, Frauen im Rampenlicht verzeihen wir: nichts. Beate Hausbichler und Noura Maan fragen, was das soll – und rehabilitieren Whitney, Britney &Co. Huren, Hexen, Hochstaplerinnen: Prominente Frauen müssen sich im Windkanal der Öffentlichkeit oft warm anziehen. Unerbittlich jagt der Boulevard in Ungnade gefallene Royals wie Meghan Markle, verleumdet lebenslustige Starlets wie Paris Hilton und wird zum Richter, wenn Natascha Kampusch sich weigert, das Opfer zu sein. Schmutzkübelkampagnen sorgen dafür, dass widerständige Frauen als schwierig, undankbar oder labil gelten. Warum das so ist, durchleuchten Beate Hausbichler, Noura Maan und viele weitere Autorinnen anhand von Schicksalen berühmter Frauen – und rücken die Perspektive auf sie gerade. Mit geradegerückten Porträts von: Pamela Anderson, Marie Antoinette, Mariah Carey, Mia Farrow, Paris Hilton, Whitney Houston, Janet Jackson, Natascha Kampusch, Amanda Knox, Monica Lewinsky, Gina Lisa Lohfink, Courtney Love, Meghan Markle, Sinead O’Connor, Yoko Ono, Camilla Parker Bowles, Pocahontas, Romy Schneider, Jean Seberg, Caster Semenya, Britney Spears, Sharon Stone, Taylor Swift, Tic Tac Toe, Serena Williams, Chien-Shiung Wu, Bettina Wulff
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»Bewegend, witzig und kostbar, ein Meisterwerk über die zerbrechliche Kunst des Menschseins.« Anne Griffin Adoptivtochter und Starjuristin, Gartenliebhaberin und Ehefrau, Mutter und mütterliche Freundin – die 73jährige Sybil van Antwerp hatte schon viele Rollen inne in ihrem bewegten Leben. Eines hat sie dabei stets begleitet: ihre Leidenschaft fürs Briefeschreiben. Jeden Tag greift sie zu Füller und Papier und schreibt darüber, was sie bewegt und stört, was sie begeistert und betrauert. Voller geistreichem Humor und mitunter etwas ruppiger Herzlichkeit berichtet sie von Schicksalsschlägen und Glücksmomenten, von Liebe und Triumph. Doch jenseits dieser Seiten hat Sybil die Menschen, die ihr etwas bedeuten, stets auf Abstand gehalten. Bis ein anonymes Schreiben sie zwingt, sich mit ihren eigenen Fehlern auseinanderzusetzen – und sich dem einen großen Geheimnis zu stellen, das ihr Leben geprägt hat. Denn für ein Postscriptum ist es nie zu spät. Ein ebenso bewegender wie tiefgründiger Briefroman mit einer etwas kratzbürstigen Heldin und großen Themen – für alle Fans von Elizabeth Strouts unnachahmlicher Protagonistin Olive Kitteridge.
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Gert und Gisela. Zwei von vielen Kriegskindern. Als sie einander 1946 in dem Keller eines ausgebombten Hauses in Hamburg-Eimsbüttel begegnen, ist es der Beginn einer großen Freundschaft und vielleicht einer Liebe. Sie haben nur einander in diesem Nachkriegswinter. Unterschlupf finden sie in der Küche von Friede Wahrlich. Ihr gehört das Haus in der Tornquiststraße. Die größte Rolle der einstigen Schauspielerin war es, einem Verehrer so viel Liebe und Treue vorzuspielen, dass er ihr das Haus vermachte. Die erste Etage ist abhandengekommen. Doch Friede ist voller Zuversicht, das Beste herauszuholen aus diesem Scherbenhaufen. Dafür hat sie ein Händchen. Langsam kehrt das Licht zurück. Doch die Vergangenheit lässt die drei in der Tornquiststraße nicht los. Was ist mit Giselas Eltern geschehen? Lebt Gerts kleine Schwester? Und was wurde aus den beiden Männern, die Friede einst liebte?
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Eine Frau sieht rot
Die eigenwillige Isolde wächst im Haushalt eines autoritären, mittellosen Künstlers auf und wird, gegen alle Widerstände, selbst Künstlerin. Sie kämpft für ihr Recht, Kind und Arbeit zu vereinen – ein revolutionärer Ruf nach weiblicher Selbstbestimmung. Doch das Patriarchat zermürbt sie. Nachdem ihr einstiges Idol Mengersen sie sexuell belästigt, erschießt sie ihn schließlich, bevor sie selbst den Freitod wählt.
Mit psychologischer Schärfe sprengt Halbtier! gesellschaftliche Konventionen und begründete Helene Böhlaus Ruf als feministische Schriftstellerin, von dem sie sich später distanzierte.
- Eine Wiederentdeckung aus der Zeit der Jahrhundertwende
- Ein Klassiker über Selbstbestimmung und Befreiung
- Eine faszinierende weibliche Stimme
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Vom Kaiserreich bis zur Nachwendezeit: Das Panorama einer jüdischen Familie, die trotz aller Widrigkeiten nie ihren Humor verliert »Zur Mittagszeit des 10. März 1902 ahnte niemand, dass der Untergang der Familie Kohanim von nun an seinen Lauf nehmen sollte.« Samuel Kohanim, Oberhaupt einer der ältesten jüdischen Familien in Westpreußen, ist durchschnittliches Unglück gewöhnt. Seine Frau Mindel, schroff und wortkarg von Natur, gebar ihm sieben Mädchen. Die »sieben biblischen Plagen«, wie die Kohanim-Töchter im Dorf genannt werden, strapazieren die väterliche Geduld: Selma, die mit ihrem religiösen Spleen alle meschugge macht, Martha, die am laufenden Band haarsträubende Lügengeschichten erfindet, Fanny, die nicht unter die Haube zu bringen ist, der Wildfang Elli, Jenny, Flora – und Franziska, »die Katastrophe auf Abruf«, bildschön, stolz und eigenwillig. Nach den Ersten Weltkrieg sucht die Familie Zuflucht in Berlin. Während Martha in gehobene Berliner Kreise einheiratet und ihr Mann Leopold zum Christentum konvertiert, lässt sich Franziska mit dem ebenso charismatischen wie unzuverlässigen jüdischen Willy Rubin ein und wohnt fortan im »roten Wedding«. Auch die protestantische Oda, deutsch-russischer Adlige wider Willen und Freundin der Familie, hat es in die Hauptstadt verschlagen. Im Laufe der Jahre verbindet sich ihr Schicksal endgültig mit jenem der Familie Kohanim, deren Stammbaum die unterschiedlichsten Triebe ausbildet, jüdische wie nicht-jüdische, nationalistische wie kommunistische. »Das hat so einen ganz zupackenden, sehr temperamentvollen, mitreißenden Ton und der ist manchmal melancholisch, manchmal geht es natürlich auch durch katastrophale Zeiten, Zeiten der großen Verbrechen, aber insgesamt hat es diesen einzigartigen jüdischen Humor, diesen Überlebenshumor der jüdischen Erzähltradition, das hat mich wirklich begeistert bei der Lektüre.« Annemarie Stoltenberg, NDR Kultur
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Die Schwestern Elinor und Marianne Dashwood könnten unterschiedlicher nicht sein: Erstere verkörpert Verstand, Selbstbeherrschung und Reserviertheit, letztere Gefühl, Leidenschaftlichkeit und Impulsivität. Als beide auf ihre große Liebe treffen, müssen sie schmerzhaft erfahren, dass das Glück nicht nur eine Frage des Gefühls ist … Jane Austen ist eine der erfolgreichsten Autorinnen aller Zeiten. Seit Erscheinen ihres ersten Romans, Verstand und Gefühl (1811), zieht sie ihre Leserschaft in den Bann. Ihre Romane über die Verstrickungen der Liebe begeistern bis heute ein Millionenpublikum in der ganzen Welt.
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Bühne frei für Honey Fasinga – eine Heldin, die Sie nicht wieder vergessen werden Honey ist 82. So alt, dass Beerdigungen sich nicht mehr anfühlen wie ein Arrivederci, sondern eher wie ein A presto: ein Bis bald. Nach einem Leben als Kunstexpertin in den besten Auktionshäusern von Los Angeles ist sie nach New Jersey zurückgekehrt – in eine Heimat, die sie als Teenager gegen alle Widerstände verlassen hat. Die interessantesten Tage ihres Lebens liegen hinter ihr, glaubt sie. Aber sie irrt sich. Zurück in der Stadt ihrer Kindheit muss sich Honey ihrer Vergangenheit stellen. Und sie muss sich mit ihrer Familie auseinandersetzen, in deren Garten die Leichen nicht nur sprichwörtlich vergraben liegen. Und plötzlich ist sie sich nicht mehr sicher, was sie wirklich will – Vergebung oder Rache. Victor Lodato erzählt rasant und witzig von Gewaltstrukturen im italo-amerikanischen Milieu und von einer Frau, die mit Witz und Freiheitsliebe ihr ganz eigenes Leben gelebt hat. Ihm gelingt ein einzigartiges Porträt einer hochaltrigen Heldin, das mit seinen liebenswert schrägen Außenseiterfiguren, mit Ironie, Wortwitz und großartigen Dialogen eine Geschichte weiblicher Wut und Rache erzählt, wie man sie so noch nicht gelesen hat. „Sie hatte ihren Vater abgöttisch geliebt. Und sie hatte ihn gehasst. So einfach war das.“ So hat man über weibliches Altern noch nicht gelesen Liebenswert schräge Außenseiterfiguren, die in kein schwarzweißes Weltbild passen Für Leserinnen und Leser von Elizabeth Strout und Rye Curtis, „Cloris“ Für alle Fans der Kult-Serie „Sopranos" – mit weiblicher Patriarchin „Lodato erweckt eine unwiderstehliche Figur zum Leben, die ebenso komplex wie charmant ist.“ Washington Post
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1851: Nur drei Jahre, nachdem Arbeiterrevolten Europa im Kern erschüttert haben, kehren die ersten englischen Touristen auf den Kontinent zurück. Sie legen in Baden-Baden ab und fahren mit dem Schaufelraddampfer das für seine romantischen Landschaften berühmte Rheintal hinunter. Neben Franzosen und deutschen Familien befinden sich auch Reverend Charles Morrison mit Frau und Tochter sowie seine unverheiratete Schwester an Bord: Charlotte, eine scheinbar sanftmütige Frau mittleren Alters, hat ihr Leben damit verbracht, sich um die Bedürfnisse anderer zu kümmern. Doch wie der Fluss, auf dem die Gesellschaft reist, birgt auch Charlottes Seele verborgene Abgründe. Als sie in Koblenz einem fremden und doch eigentümlich vertrauten Mitreisenden begegnet, wird sie in einen Strudel aus verdrängten Erinnerungen und unterdrücktem Verlangen gestoßen. Ein so zarter wie eindringlicher Roman über Reue und unerfüllte Träume, aber auch über die Hoffnung, entgegen gesellschaftlichen Widerständen selbstbestimmt zu leben.
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Angesichts unserer Gegenwart, in der nichts mehr sicher scheint, schildert Anna Katharina Hahn einen Stuttgarter Chor als Spiegel einer ganzen Stadtgesellschaft. Einfühlsam und unerbittlich porträtiert sie in ihrem neuen Roman Frauen aus drei Generationen – in ihren Stärken und Schwächen, ihren Gefühlen, ihrer Sensibilität und ihrer Gnadenlosigkeit. Endlich wieder offline! Schon vor den Lockdowns war die Probe ihres Frauenchors für Alice, Marie und ihre ältere Freundin Lena der Höhepunkt der Woche. Nachdem sie viel zu lange nur hinter Masken oder gar nicht zusammen singen konnten, erkennen sie deutlich, was sie entbehrt haben. Ihre Freundschaften haben die Pandemie überlebt, allerdings auch ihre Probleme miteinander. Alice, der beruflich fast alles gelingt, leidet darunter, dass Marie nicht mehr mit ihr spricht. Während Lena, eine pensionierte Lektorin, sich über das Altern keine Illusionen macht. Ein offenes Geheimnis ist die Abneigung der meisten Sängerinnen gegen Cora, die in prekären Verhältnissen lebt und den Chor zur Jobsuche nutzt. Als Sophie, eine vereinsamte Studentin, bei den Proben auftaucht, beginnt ein emotionaler Aufruhr. Besonders für Alice: Plötzlich entdeckt sie Gefühle, die sie selbst überraschen.
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»Einer der schönsten Romane des Jahres« Elke Heidenreich Saint-Rémy-de-Provence, 1889: Jeanne Trabuc ist fünfundfünfzig, die Kinder sind längst aus dem Haus, sie kommt wenig unter Leute. Ihr Mann Charles leitet die örtliche Heilanstalt, und von der einstigen Verliebtheit der beiden ist nichts mehr zu spüren. Eines Tages kommt ein neuer Patient in die Heilanstalt, ein Maler, über den gesagt wird, er schere sich nicht um Konventionen, und dessen neue Art zu malen unerhört sein soll. Jeanne begegnet ihm – es ist Vincent Van Gogh – beim Malen im Olivenhain, und die Gespräche mit ihm wecken in ihr Erinnerungen an ihre Jugend und an ihre ersten Ehejahre. Sie spürt wieder, wie frei sie sich als junge Frau gefühlt hat, und wie wunderbar die ersten Jahre mit Charles waren, als sie einander noch aufmerksam und voller Liebe zugewandt waren – und setzt alles daran, die einstige Verbundenheit wiederaufleben zu lassen. Kann es in einer langen Ehe einen Neuanfang geben? Susan Fletcher erzählt einfühlsam und bewegend von einer Frau, die aus ihrem Dasein als Haus- und Ehefrau ausbrechen und sich selbst und ihrem Mann neu begegnen will.
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Anna Freixas’ neues Buch ist ein Weckruf für alle Frauen über 60, gemeinsam für Gerechtigkeit, Würde, Selbstbestimmung und Freiheit einzustehen und stolz auf ihr Alter zu sein. Anna Freixas schreibt frech, direkt und mit viel Humor darüber, was es bedeutet, eine alte Frau zu sein. Dabei prangert sie all die negativen Vorstellungen vom Alter und herrschende Imperative der »ewigen Jugend« an, welche alte Menschen in ihrer Individualität unsichtbar machen. Sie liefert vielzählige Ideen zum Widerstand für eine neue Generation alter Frauen und macht Mut, die Kontrolle über das eigene Leben einzufordern. Ich, die Alte! ist der Ausgangspunkt für einen generationsübergreifenden Diskurs, der das Alter als etwas ganz Normales, Positives und Kraftvolles versteht. Auch jungen Menschen und Männern zur Lektüre empfohlen.
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»Carla Hinrichs schreibt mit einer Dringlichkeit, die ihren politischen Schmerz in eine poetische Analyse verwandelt.« Samira El Ouassil
Carla Hinrichs schläft noch, als ein Einsatzkommando unter Berufung auf § 129 StGB ihre Wohnung stürmt. Der Vorwurf: Bildung einer kriminellen Vereinigung, der Letzten Generation. Die Jurastudentin aus Bremen, die sich dafür einsetzt, dass Gesetze auch vom Staat eingehalten werden, landet nun selbst dafür vor Gericht. Dieses Buch ist ein erschütterndes Zeugnis davon, wie verletzt unsere Demokratie ist und der dringliche Appell, die eigenen Grundrechte immer wieder aktiv zu nutzen – solange wir sie noch haben.
Hier geht es nicht um die Klimakrise. Hier geht es um die Demokratie und um die Autokratisierung unseres Staates. Und um den Paragraphen 129 StGB. Ein Gesetz, das die Staatsanwaltschaft im Kampf gegen Terror und Mafia bemächtigen soll und das missbraucht wird, um Grundrechte wie Versammlungs- und Meinungsfreiheit zu unterdrücken. Die Anklage gegen Carla Hinrichs und die Letzte Generation wird dadurch zu einem Präzedenzfall gegen die Zivilgesellschaft. Denn ihr Protest war stets gewaltfrei, doch nun droht ihnen Gefängnis. Spannend, emotional und aufrüttelnd erzählt Carla Hinrichs hier die Geschichte einer politisch engagierten jungen Frau und einer der kontroversesten Bewegungen der letzten Dekade.
»Aktivist:innen zu kriminalisieren, ist ein Angriff auf unsere Grundrechte.« Amnesty International
»Keine Pose. Keine Show. Substanz. Und Gänsehaut beim Lesen. Dieses Buch stellt die Frage, um die sich alles dreht: Wie viel Widerspruch hält unsere Demokratie aus?« Klartext mit Lilly
»Carla Hinrichs ist die Aktivistin unserer Zeit. Man sollte ihr unbedingt zuhören.« Sally Lisa Starken
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Einmal eine Margarita à la Jack Kerouac, bitte! F. Scott Fitzgerald hielt einmal fest, das Trinken sei das Laster des Schriftstellers. Und tatsächlich scheinen Alkohol und Literatur schon immer nahe beieinander gelegen zu haben. Von der Renaissance bis heute vereint »Trinken wie ein Dichter« die Lieblingsgetränke bekannter Dichterinnen und Autoren. Wollten Sie auch schon immer mit einem Vodka Martini über Sylvia Plaths Dichtung philosophieren, mit einem karibischen Cocktail nach Hemingway-Art am Strand liegen oder mit Joseph Roth – »böse, besoffen, aber gescheit« – einen oder zwei Pernod kippen? Dieses Buch ist der perfekte Leitfaden, um sich in die richtige »literarische« Stimmung zu versetzen. 99 einfache Rezepte stellen die ikonischen Drinks berühmter Schriftsteller vor und erläutern kurzweilig die Geschichte hinter den Getränken – mit hinreißenden Illustrationen ausgestattet, werden die Cocktails, Longdrinks und beschwipsten Heißgetränke ergänzt von Tipps für die Ausrichtung eines eigenen literarischen Salons und wirkungsvollen Katerrezepten. Die deutsche Ausgabe wurde exklusiv mit deutschsprachigen Schriftstellerinnen und Autoren angereichert – ein absolutes Muss für Literaturfans und Cocktailliebhaber: Cheers! Mit den Lieblingsrezepten von F. Scott und Zelda Fitzgerald, E.T.A. Hoffmann, Salman Rushdie, Johann Wolfgang von Goethe, Agatha Christie, Annemarie Schwarzenbach, James Baldwin, Jane Austen, Thomas Bernhard, Friedrich Dürrenmatt, Franziska zu Reventlow u.v.m.
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Vom Umgang mit einem unheilbar Kranken in der Familie und den Erwartungen von außen, die das Leid noch schlimmer machen Fünf Jahre hat Katrin Seyfert ihren Mann durch seine Alzheimer-Erkrankung begleitet. Anfang 50 war er, als er die Diagnose bekam, Arzt und Vater von fünf Kindern. Sie hat den Familienalltag organisiert, die Finanzen, den Pflegedienst. Schließlich die Beerdigung. Schonungslos offen und brutal ehrlich erzählt sie davon, wie es ist, wenn der Partner allmählich seine Sprache und damit seine Identität verliert. Wie sie mit der Rolle hadert, die ihr erst als pflegende Ehefrau, dann als Witwe zugeschrieben wird. Und wie sie ihren eigenen Weg findet, sich mit der Lücke, die ihr Mann hinterlassen hat, zu arrangieren. Das Leben schlug zu, mit ihren Texten schlägt sie zurück: gegen die Konventionen, gegen die Tabus, gegen die Selbstverleugnung.
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Auch in der Familie gilt – Traue niemandem Den zweieiigen Zwillingen Jane and Lila Pool bleibt gar nichts anderes übrig, als »hard girls« zu werden. Ihr Vater ist ein verpeilter Professor an einer Kleinstadtuni. Ihre Mutter, Anabel, scheint sich kein bisschen für ihre Kinder zu interessieren. Sie ist oft mit unbekanntem Ziel unterwegs, ist ansonsten von eisiger Gleichgültigkeit und eines Tages ganz verschwunden. Die Mädchen flüchten in ihre eigene Welt, spielen Spionin und sind in einer Theatergruppe aktiv. Als es dort zu einer Gewalttat kommt, laufen sie von zu Hause weg und treiben sich herum. Jane landet schließlich für einige Zeit im Gefängnis, und Lila verschwindet spurlos wie ihre Mutter. Doch dann taucht plötzlich ein Hinweis auf, dass Anabel in den USA gesehen wurde. Lila meldet sich nach Jahren bei Jane – die beiden machen sich auf, ihre Mutter zu suchen. Und erleben eine gefährliche Überraschung nach der anderen. Denn auch in der Familie gilt: Traue niemandem.
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Die Beziehung zu einer Schwester gehört zu den intensivsten Bindungen im Leben – sie kann fundamentalen Halt, aber auch viel Zündstoff bieten. So war für Simone de Beauvoir ihre Schwester Hélène Komplizin und Untertanin zugleich, und Liesl Karlstadt fand nach schwerer Krise nur mit Hilfe ihrer Schwester zurück in den Alltag. Sisi, die Kaiserin von Österreich, und ihre Schwester Néné verständigten sich auf Englisch, ihrer Schwesternsprache, die sonst niemand in ihrer Umgebung verstand, und dass die disziplinierte Queen Elizabeth und die rebellische Prinzessin Margaret nicht immer einer Meinung waren, ist nicht erst seit »The Crown« bekannt. Über Schwestern weiß Gunna Wendt allerhand zu erzählen, sowohl Spannendes und Skandalöses als auch Bewegendes und Unterhaltsames. Mit stimmungsvollen Farbillustrationen von Hannah Kolling. Mit Porträts u. a. von Liesl Karlstadt & Amalie Wellano – Zarin Alexandra & Großfürstin Elisabeth – Queen Elizabeth & Princess Margaret – Elsa Triolet & Lilja Brik – Simone & Hélène de Beauvoir – Virginia Woolf & Vanessa Bell – Anne, Charlotte & Emily Brontë – Else & Frieda von Richthofen – Annette & Jenny von Droste-Hülshoff – Gudrun & Christiane Ensslin – Sisi & Néné – Lilo & Corinne Pulver – Sophie Scholl & Inge Aicher-Scholl – Caroline von Wolzogen & Charlotte von Schiller.
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Geschichte ihrer selbst, Gesellschaftsporträt, universelle Chronik: Annie Ernaux’ aufsehenerregendes Werk wirkt von Beginn an weit über die französischen Grenzen hinaus. Eine faszinierende Einladung, das eigene Leben zu hinterfragen. Kindheit in der Nachkriegszeit, Algerienkrise, die Karriere an der Universität, das Schreiben, eine prekäre Ehe, die Mutterschaft, das Jahr 1968, Krankheiten und Verluste, die sogenannte Emanzipation der Frau, Frankreich unter Mitterrand, die Folgen der Globalisierung, das eigene Altern. Anhand von Fotografien, Erinnerungen und Aufzeichnungen, von Wörtern, Melodien und Gegenständen vergegenwärtigt Annie Ernaux die Jahre, die vergangen sind und betrachtet auf faszinierende Weise ihr Leben – unser Leben, das Leben.
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Sechs Menschen, drei Tage, ein Familientreffen. »Poissant ist einer der besten jungen Erzähler Amerikas.« Lauren Groff Kraftvoll und mit feinem Gespür für das Zwischenmenschliche erzählt David Poissant von den Verwerfungen innerhalb einer Familie: von seelischen Verwundungen, sorgsam gehüteten Geheimnissen, von Untreue, Alkoholsucht, Homosexualität, Rivalität und Eifersucht, aber auch von der Kraft der Versöhnung. Die Familie Starling lebt über das ganze Land verstreut, im Sommer aber kommen sie alle in dem kleinen Häuschen am See in North Carolina zusammen. Die Eltern Lisa und Richard stehen nach einer langen Karriere an der Cornell University kurz vor der Pensionierung und wollen das Sommerhaus der Familie verkaufen und sich nach Florida zurückziehen. Diese Entscheidung überrascht ihre beiden erwachsenen Söhne, Michael, einen Verkäufer, und Thad, einen aufstrebenden Dichter. Zusammen mit ihren Lebenspartnern fahren die beiden Brüder für ein letztes Wochenende an den Ort, der mit so vielen schönen Erinnerungen verbunden ist. Doch als ein Kind vor den Augen von Michael ertrinkt, der vergeblich versucht, es zu retten, gerät das über Jahre fein austarierte Gleichgewicht der Familie aus den Fugen. Alle sechs sehen sich auf einmal gezwungen, die Untiefen ihrer eigenen Schwächen und Ängste zu erkunden, sich ihren eigenen Lebenslügen zu stellen. Die drei Tage am See nehmen eine unerwartete Wendung.
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Nominiert für den ÖSTERREICHISCHEN BUCHPREIS DEBÜT 2026 FEMALE REVENGE: eine Künstlerin, ein radikaler Gegenentwurf zur betrogenen Ehefrau und hemmungsloser Sex Lustvoll, hart, anders Sie ist alles, was man Frauen nie erlaubt hat zu sein: erfolgreich, sexuell souverän, unabhängig – und völlig ungerührt davon, ob man sie dafür bewundert oder hasst. Eine Performancekünstlerin Ende dreißig, die nicht bereit ist, sich zu entschuldigen oder sich gar zu schämen. Nicht für ihre Karriere, nicht für ihren Körper, nicht für ihre Lust oder ihre Entscheidung, keine Kinder zu gebären. The main character? The opposite of a good girl! FUCKGIRL lebt in einer einseitig offenen, scheinbar glücklichen Ehe, in der sie den Ton angibt. Als sie herausfindet, dass einer ihrer One-Night-Stands seine Freundin betrügt, schmiedet sie einen Racheplan. Weibliche Solidarität, da ist sie sich sicher, ist das, was wir brauchen. FUCKGIRL ist der Gegenentwurf zur betrogenen Ehefrau, zur ewigen Wartenden, zur Frau, die sich Liebe verdienen muss. Ein radikal feministischer Roman über Selbstermächtigung, Sex und Wut; ein Roman, der Monogamie und Non-Monogamie kritisch betrachtet, über gesunde und toxische Beziehungen reflektiert, Abhängigkeit und Selbstverrat ins Visier nimmt – und der Frage auf den Grund geht: Was kommt nach der sexuellen Selbstbestimmung? Eine moralische Konfrontation in Romanform In roher, unverwechselbarer Sprache schreibt Bianca Jankovska über weibliche Verbundenheit, Rachegelüste, eine notwendige Portion Größenwahn und die Abwendung vom alles umfassenden männlichen Blick. Diese Geschichte ist: intensiv, körperlich, kompromisslos – und in ihrem Mut zur Ambivalenz alles andere als gefällig.
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Eine ungewöhnliche Liebe in Zeiten des Umbruchs
England, Mitte des 19. Jahrhunderts: Am liebsten möchte sie in den Wäldern des New Forest flanieren, doch seit Margaret Hale in eine nordenglische Metropole ziehen musste, liegt ihr altes Leben hinter dichten Fabriknebeln verborgen. Der Lärm der Stadt, die schroffen Gemüter und nicht zuletzt die Not der Arbeiter treffen sie zutiefst. Entschlossen setzt sie alles daran, den Menschen zu helfen. Der Fabrikant John Thornton wird für sie zum Inbegriff von Ausbeutung – bis eine Rebellion und ein familiäres Unglück ihre Welt aus den Angeln hebt und sie die tiefe Kluft zwischen ihnen überwinden muss.
In ihrem zeitlosen Roman macht Elizabeth Gaskell die Bedeutung klassistischer Vorurteile und das Dilemma von Empathie und Markthörigkeit verstehbar und liefert ein bewegendes Plädoyer für soziale Verbundenheit.
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Ein traurigschöner Debütroman über Familie und Traumata, Erlösung und Neuanfänge vor der Kulisse der einsamen Shetlandinseln Jane ist ihr Leben lang vor ihrer Vergangenheit geflohen, aus Angst, die psychische Krankheit ihrer Mutter Sylvia geerbt zu haben. Die ist verschwunden, als Jane noch ein Teenager war. Jetzt lebt Jane in einem Trailer in einer windumpeitschten Ecke auf den rauen und einsamen Shetlandinseln, arbeitet in einer Fischfabrik und verbringt stille Abende zuhause, gemeinsam mit Mike, dem ersten Menschen seit vielen Jahren, dem sie sich ein bisschen öffnet. Als die Leiche ihrer Mutter gefunden wird, kommt die verdrängte Erinnerung an den Tag wieder hoch, an dem vor vielen Jahren ihr kleiner Bruder starb. Alte Wunden werden wieder aufgerissen, und ihr bleibt keine andere Wahl, als sich ihren Dämonen zu stellen.
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Oh, wie schön ist Weihnachten
Janosch, der Meister des anarchischen Humors, begleitet uns auch in der Weihnachtszeit mit Geschichten, die nicht nur Kinderaugen zum Leuchten bringen: Er erzählt von einer überarbeiteten Frau Holle, von einer Grille, die zusammen mit einem Maulwurf ihren schönsten Winter verbringt, und von den Erinnerungen des Eisenbahnsignalvorstehers Gleisennagel.
Gemeinsam mit den liebevollen Illustrationen von Tigerente, Günter Kastenfrosch und ihren Freunden ist damit eine heitere und besinnliche Stimmung garantiert.
- Weihnachtliches vom beliebten Kinderbuchautor: Von der Tigerente bis hin zum glücklichen Maulwurf sind alle bekannten Janosch-Figuren dabei.
- Festlicher Sammelband: Mit winter-weihnachtlichen Geschichten und Illustrationen von Bestsellerautor Janosch.
- Klassiker zum Sammeln: Eine Weihnachtsanthologie mit einem Nachwort von Christine Westermann.
Warten auf die Bescherung mit der Tigerente und Co.
Janoschs heitere Erzählungen und Illustrationen lassen die Vorfreude auf Heiligabend wachsen – für eine heitere Advents- und Weihnachtszeit, wie sie sich nur Janosch erträumen kann.
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Richtig gut älter werden!
Für den renommierten Arzt und Beststellerautor Prof. Dietrich Grönemeyer bedeutet das Streben nach einem langen Leben nicht Anti Aging mit Medikamenten oder Nahrungsergänzungsmitteln, sondern:
ein natürliches Altern mit einem bewussten Lebensstil, mit angemessener Bewegung, gesundem Essen, guten sozialen Kontakten und einer aktiven Geisteshaltung, die immer neugierig bleibt.„60 Prozent können wir beim Thema Longevity mit unserem Verhalten beeinflussen“, so Prof. Dietrich Grönemeyer.Wie auch neueste Studien zum Alter zeigen: Schon kleine Änderungen im Lebensstil reichen aus, um gesund zu altern und länger zu leben. Bei 50-jährigen Frauen verlängert sich demnach die Lebenserwartung um 18,9 Jahre, bei gleichaltrigen Männern sogar um 21,3 Jahre.Und weiter: Nur zu etwa 10 Prozent trägt die Medizin zur Erhaltung unserer Gesundheit bei. Zu 30 Prozent ist die Genetik mit verantwortlich. Dietrich Grönemeyer ist es ein besonderes Anliegen den Menschen Wege zu zeigen, wie sie lebensverlängernde Maßnahmen ganz einfach selbst durchführen können.
Ausstattung: durchgehend 4-farbig, ca. 60 Abbildungen
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Junge Frauen und ihre Körper – selbstverständlich normschön, jugendlich, sexy – sind das Rohmaterial, aus dem die Musikindustrie und die Logik des Pop gemacht sind. Sie werden in Songtexten angeschmachtet und fetischisiert, beschimpft und degradiert, sie dienen auf der Bühne und im Backstage als Projektionsfläche. Weibliche Fans werden als kreischende Masse oder willenlose Groupies betrachtet, nicht fähig zu einem ernsthaften Interesse an der Musik oder einem ernstzunehmenden Geschmack. Und wenn eine Frau als Künstlerin auftritt, dann ist sie zunächst eine Frau und erst dann eine Musikerin, dann ist ihr Körper entweder zu dick, zu dünn, zu perfekt oder sonst wie falsch, dann ist sie entweder Hure oder Heilige, und dann – plötzlich – ist sie sowieso zu alt. In einer so wütenden wie lehrreichen Mischung aus Analyse und Abrechnung zeigt Sonja Eismann, wie tief Sexismus und Ageismus in die Musikindustrie eingeschrieben sind, wie wir als Konsument*innen den male gaze erlernt und verinnerlicht haben, wie Missbrauch und Pädosexualität in fast allen Szenen und Genres akzeptiert werden. Sie schreibt über alte Männer, die minderjährige Sängerinnen sexualisierte Songs performen lassen, über die scheinbare Unmöglichkeit eines richtigen Alterns, sexistischen Musikjournalismus, Superstars wie Taylor Swift, Beyoncé oder Peaches, über Feminizide in Songlyrics – und natürlich über Beispiele der selbstbewussten Aneignung, des Widerstands, der wütenden Mittelfinger gegen das Musikpatriarchat. »Feminismus ist nicht Fun, er ist komplex und er kotzt die Leute an – und er macht Arbeit! Und die hat sich Sonja Eismann gemacht, indem sie mit Verve und Zorn und zahllosen Beispielen beweist, wie patriarchal es in der Musikindustrie immer noch zugeht.« Christiane Rösinger
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Schon ihr ganzes Leben ist Connie Palmen fasziniert von weiblichem Künstlertum. Von schöpferischen Frauen wie Virginia Woolf, Sylvia Plath, Olivia Laing oder Joan Didion, die sich, jede auf ihre Art, von den Normen und Konventionen ihrer Zeit emanzipiert haben. In ihren Essays bewundert Palmen die Schaffenskraft, Autonomie und Einzigartigkeit ihrer intellektuellen Gefährtinnen – und eines Gefährten – und erkundet darüber hinaus ihr eigenes Leben als Schriftstellerin.
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Das gefeierte Memoir aus den USA: vom plötzlichen Ende einer glücklichen Ehe und vom Mut zum Neuanfang. »Belle Burden erkundet die Verletzlichkeit vieler Frauen.« Joyce Carol Oates »Genau das haben viele erlebt: Der eigene Partner wird plötzlich zu einem völlig Fremden.« Oprah Winfrey
»Es war eine große Liebesgeschichte, eine für die Ewigkeit. Er wollte die Ehe, er wollte mich. Dann wollte er beides nicht mehr.«An einem kühlen Märztag 2020, zu Beginn der Pandemie, verkündet Belle Burdens Ehemann ohne Vorwarnung, dass er sie verlässt. Zwanzig Jahre sind sie verheiratet. Zuvor haben sie im Ferienhaus der Familie auf Martha's Vineyard einen ganz normalen Tag verbracht: Feuer im Kamin gemacht, Whiskey Sours getrunken, Hähnchen gegrillt. Plötzlich wird aus dem zuverlässigen Ehemann und Vater ein Mensch, den sie kaum wiedererkennt. Er verlässt ihr gemeinsames Leben wie ein Schauspieler, der sein Kostüm ablegt. Mit fünfzig bricht für Belle Burden eine Welt zusammen. Mitten im Schock und Schmerz der Trennung muss sie erfahren, wie naiv es war, ihrem Mann blind zu vertrauen. Kennt man den Menschen, den man liebt, wirklich? Während sie auf schonungslos ehrliche Weise nach der Wahrheit sucht, erwächst in ihr eine beeindruckende innere Stärke. Aus der schüchternen, scheuen Belle, die sich in die Rolle einer traditionellen Ehefrau und Mutter wie selbstverständlich eingefunden hatte, wird eine Frau, die die Kontrolle über ihr Leben zurückgewinnt.
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Im England des ausgehenden 18. Jahrhunderts steht die junge und schöne Elizabeth Bennet vor einer großen Lebensentscheidung: der Wahl eines geeigneten Heiratskandidaten. Ihr allzu stolzes Wesen jedoch vernebelt ihr ein ums andere Mal den Blick, bis sie nach vielen Verwicklungen schließlich doch die Liebe ihres Lebens findet. Jane Austens berühmtester Roman »Stolz und Vorurteil«, der 1813 erschien, krönt die erste Schaffensphase der englischen Autorin und sicherte ihr einen Platz in den Annalen der Weltliteratur. Diese Ausgabe präsentiert ihn im Original und in einer vollständig überarbeiteten Übersetzung.
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Das bewegende Panorama deutsch-jüdischen Lebens im Laufe eines turbulenten Jahrhunderts - »Ein großer Gesellschaftsroman (...) - brillant geschrieben.« Elke Heidenreich, Der Spiegel »So war’s eben« erzählt das Durchschnittsleben von reichen und bescheidenen Familien in der Zeit von 1898 bis in die fünfziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Während die Geschicke der Familien ihren Lauf nehmen, tobt der Erste Weltkrieg, die Weimarer Republik mit ihren Wirrnissen und Kämpfen zwischen Rechten und Linken. Nach einer Familienfeier am 30. Januar 1933, die fast alle Figuren des Romans versammelt, beginnt die Emigration nach Prag und Paris, später nach London und in die USA; erzählt wird von den immer größeren Problemen der Emigranten und der zurückgebliebenen Juden, den Selbstmorden, Deportationen und der Vernichtung einer Mischehe. Gabriele Tergit wollte das Leben ihrer Generation mit allen Hoffnungen, Enttäuschungen und Lebensbrüchen schildern, »unsere ganze blödsinnige Welt von 1932« wollte sie einfangen, die Generationen von Vertriebenen, bis hin zu den jüdischen Flüchtlingen in New York, die Grete, Tergits Alter Ego, Anfang der fünfziger Jahre besucht...
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Annette Mingels‘ großer Roman übers Älterwerden und das Schwinden aller Sicherheiten Carl Kruger ist einsam. Fast sechzig Jahre war der emeritierte Chemieprofessor mit Helen verheiratet. Obwohl die Ehe schon lange zerrüttet war, trifft Helens Tod ihn bis ins Mark. Darum willigt er ein, als seine Tochter Lisa ihn zu einer Reise in die alte Heimat überredet. Doch der Besuch in Ostdeutschland und Polen verläuft anders, als der Wahlamerikaner erwartet. Konfrontiert mit einer Welt im Umbruch, stellt sich Carl die Frage: ist er, der »alte weiße Mann«, überhaupt angekommen in diesem Jahrhundert? Annette Mingels' so kluger wie berührender Roman erzählt vom Schwinden aller Sicherheiten am Ende eines langen Lebens und von sehr heutigen Konflikten zwischen den Generationen. Psychologisch genau, mit virtuoser Leichtigkeit und meisterhaft im Ton.
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Zwei Sommerurlaube mit den Schwiegereltern, die herrlich schiefgehen: Keru und Nate verlieben sich gerade wegen ihrer kulturellen Unterschiede ineinander. Keru arbeitet als Unternehmensberaterin und ist mit sechs aus China in die USA eingewandert. Nate forscht als Biologe zum Sozialverhalten von Fruchtfliegen. Er ist der Erste in seiner Familie, der eine Universität von innen sieht. Das Einzige, worin ihre Eltern sich einig sind: Es ist Zeit für Enkel. Aber Keru und Nate wollen keine Kinder. Um des lieben Friedens willen planen die beiden zwei gemeinsame Sommerurlaube mit ihren Eltern, auf Cape Cod und in den Catskills. Doch irgendwann kann Keru ihre über Jahre aufgestaute Wut nicht mehr unterdrücken, so viele Erwartungen, so viel Druck. Und Nate hat sich längst so sehr in die Welt seiner Forschungsobjekte zurückgezogen, dass er keinen Weg mehr findet, seine Frau aufzuhalten.
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Eingängig und stimmungsvoll verfolgt Andreas Wagner am Beispiel seiner eigenen Familie den Wandel von Landwirtschaft und Weinbau über fünf Generationen hinweg. Seit mehr als 450 Jahren betreibt die Familie von Andreas Wagner einen bäuerlichen Betrieb in der Nähe von Mainz. Landwirtschaft, Weinbau und Viehzucht prägten das Leben aller bisherigen Generationen. Die harte Arbeit auf dem Feld und im Weinberg sicherte über Jahrhunderte hinweg die Stellung der Familie im Dorf. Anhand einzelner Protagonisten der vorangegangenen fünf Generationen der Familie erzählt der Autor ebenso von den Agrarinnovationen des 19. Jahrhunderts und dem sich rasant beschleunigenden Strukturwandel in der jungen Bundesrepublik wie von familiären Katastrophen und der Suche jeder Generation nach dem richtigen Partner für die Kinder. Wandel und der Mut zu Veränderungen sind dabei stets unabdingbare Voraussetzungen gewesen, den Familienbetrieb zu erhalten. Nicht selten waren es besonders die Frauen, die die Entwicklung entscheidend prägten. Über alle Zäsuren hinweg gelang es immer, dass eines der Kinder den Betrieb weiterführte – und zwar aus freien Stücken. Andreas Wagners Buch ist eine unterhaltsame, zugängliche und zeitgeschichtlich fundierte Familienchronik. Der Autor zeigt in seinem lebendig und fesselnd erzählten Text, welche Faszination der bäuerliche Familienbetrieb auch bis in die heutige Zeit besitzt und welche Chancen der gesellschaftliche Wandel birgt.
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Irvin D. Yalom ist einer der angesehensten Psychotherapeuten Amerikas, am 13. Juni 2021 wurde er neunzig Jahre alt. Er gilt als Klassiker der existentiellen Psychotherapie, seine Lehrbücher und Romane erscheinen weltweit und erreichen Millionen. Seine Frau Marilyn Yalom, eine renommierte Kulturwissenschaftlerin und Autorin, starb im Herbst 2019 nach 65jähriger Ehe. Als klar war, dass ihre Krankheit zum Tode führen würde, begannen beide ein Buch zu schreiben - das am Ende Irvin D. Yalom alleine fertigstellen musste. Es ist die Geschichte einer ungewöhnlichen Liebe und herausragenden intellektuellen Beziehung. Ein großes Alterswerk, das alle existentiellen Themen berührt, die uns angehen. Ausstattung: Bildteil
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Benetzko im Riesengebirge in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts: Hier wachsen zwischen Regimewechseln und verheerenden Kriegen auch Zdenka und Anežka auf. Die eine tschechisch, die andere deutsch, werden sie beide eigensinnige Frauen, die im Laufe der Jahrzehnte mit so einigem kämpfen und hadern – wildernden Männern, keifenden Schwiegermüttern, desertierenden Kindern oder ihren Nationalitäten – und vieles verlieren, aber niemals ihre Freundschaft.
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»Optimismus bedeutet: ein realistischer Blick auf die Herausforderungen – und dann tun, was möglich ist« – Der neue Bestseller von Dirk Steffens. »Ein inspirierender, sehr persönlicher Streifzug.« HÖRZU
Krisen sind gefühlt überall. Aber deshalb den Weltuntergang herbeireden? Kommt für den preisgekrönten Wissenschaftsjournalisten und hoffnungslosen Optimisten Dirk Steffens nicht infrage. Er ist überzeugt: Die Menschheit hat mehr Lösungen als Probleme. In seinem inspirierenden Streifzug durch das, was wir glauben, was wir wissen und was wir können, zeigt er: Gerade in schwierigen Zeiten gibt es zum Optimismus keine vernünftige Alternative. Und: Statt den Kopf in den Sand zu stecken, lieber Blumen in die Zukunft werfen!
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Ein Roman über das ersehnte Amerika, das verloren scheint
In Bonhomie, einer Kleinstadt in Ohio, bestimmt wie überall der Zufall das Leben. 1945 sind alle Männer im Krieg – bis auf Cal, der wegen eines um einige Zentimeter verkürzten Beins daheim den Haushaltswarenladen seines Schwiegervaters schmeißt. Als Präsident Truman im Radio die Kapitulation der Deutschen verkündet, ist die schöne Margaret gerade bei ihm im Laden, und die beiden teilen im Freudentaumel einen Kuss. Aus diesem Moment entsteht eine Affäre, die lange abgekühlt ist, als ein kleiner Junge auf die Welt kommt und die Familien von Cal und Margaret für immer miteinander verbindet. Während das Land im Nachkriegsboom floriert, wächst in Bonhomie ein Geheimnis heran. Bis bei der Hundertjahrfeier der Stadt die Wahrheit mit dem Knall der Feuerwerkskörper ans Licht kommt.
Ein Buch
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- Weltbestsellerautorin mit Gesamtauflage von über 2 Millionen
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Über die besondere Freundschaft zwischen einer hanseatischen Matriarchin und ihrer polnischen Pflegekraft. Ausgebrannt und doch voller Hoffnung sitzt Jola in einem Minibus, der aus Polen kommt und in Deutschland Pflegekräfte abliefert wie Pakete. Über Ursula »Uschi« von Klewen, Matriarchin einer Hamburger Arztfamilie, hat Jola von ihrer Vermittlungsagentur nur Gutes gehört. Die Erfahrung lehrt sie, sich anzupassen, um ihrer deutschen Chefin zu gefallen. Doch als die temperamentvolle Uschi ihr mit Respekt und Wertschätzung begegnet, kommt Jola langsam wieder zu Kräften. Die beiden Frauen erleben in ihrem Alltag einige Abenteuer miteinander. Und schließlich vertraut Jola Uschi sogar ihr größtes Geheimnis an.
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Unsere gesamte Kulturgeschichte ist durchdrungen von Darstellungen idealtypischer Paarbeziehungen, die – direkt oder unterschwellig – eine weibliche Unterlegenheit inszenieren. Es sind Bilder, die suggerieren, dass die Frau nur durch Unterwerfung romantische Erfüllung erlangen kann. Diese gesellschaftliche Konditionierung impft Frauen und Männern die Überzeugung ein, dass Männern alles zusteht, während von Frauen Selbstlosigkeit und Hingabe erwartet werden. Durch das erzwungene Leugnen eigener Interessen, Bedürfnisse und Wünsche wird das Selbstvertrauen der Frauen untergraben. Dieses Machtungleichgewicht kann in physischer und psychischer Gewalt gipfeln. Und auch was die Sexualität anbelangt, wird das Begehren weiterhin von männlichen Fantasien dominiert. Mona Chollet führt uns vor Augen, dass unsere romantischen Vorstellungen stets auf der Unterordnung der Frauen basieren. Anschaulich und präzise legt sie dar, was dies für heterosexuelle Beziehungen bedeutet.
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Der sensationelle Romanerfolg aus Frankreich: Die Geschichte eines Paares, das gegen die Konventionen der Zeit kämpft. »Ein zauberhaftes Buch über eine unerschütterliche Liebe.« Le Figaro Magazine. Lieblingsbuch der Buchhändler*innen in Frankreich. Ausgezeichnet mit dem Prix Goncourt. »Über manches, was uns fehlt, kommen wir nie hinweg.« Im großen Spiel des Schicksals hat Mimo – Michelangelo Vitaliani - die falschen Karten gezogen. In Armut geboren, wird er als kleiner Junge zu seinem Onkel nach Italien gegeben, um das Handwerk eines Bildhauers zu erlernen. Dort, in dem kleinen ligurischen Dorf Pietra d’Alba, begegnet er Viola, Tochter aus gutem Hause und jüngstes Kind der Orsinis, einer angesehenen Adelsfamilie. Viola scheint vom Glück begünstigt zu sein, doch sie ist eine junge Frau, die nicht in die Zeit passt. Sie will »fliegen« - auf eigenen Beinen stehen, aus dem engen gesellschaftlichen Korsett ausbrechen, das für eine Frau ihres Standes nur die Ehe vorsieht. Von ihrer ersten Begegnung an durchleben Viola und Mimo Seite an Seite die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts, den Aufstieg des Faschismus und die Unruhen der Weltkriege. Er, der ungewöhnlich kleine Bildhauer, wird ein von der Elite gefeierter Künstler; sie versucht unermüdlich, ihre Träume als emanzipierte Frau zu verfolgen. Beide werden sich immer wieder verlieren und finden, als Verbündete oder Gegner, ohne ihre Freundschaft jemals aufzugeben. Aber was nützt Mimo aller Ruhm, wenn er Viola am Ende doch ziehen lassen muss?
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Lina Muzur erhält 33 Sprachnachrichten von Frauen, die in der Mitte des Lebens stehen – eine moderne Bestandsaufnahme einer ganzen Generation und ein kollektives Porträt weiblicher Realität. Wie leben Frauen heute? Wie gehen sie um mit Schicksalsschlägen, dem gesellschaftlichen Wandel, dem Älterwerden, der Erschöpfung? Dies ist der Versuch einer Bestandsaufnahme, in der die Frauen selbst zu Wort kommen. Frauen, die wütend sind, die alleinerziehend sind, die ihre Heimat verloren haben, ihre Eltern, ihre Nerven. Sie haben kleine oder große Kinder, die sie lieben, aber sie sind zerrissen. Es geht ihnen gut, sagen sie. Sie hatten Glück im Leben, sagen sie. Sie brauchen ihre Freundinnen mehr denn je, sagen sie. 33 Sprachnachrichten von Frauen, die in der Mitte des Lebens stehen, in denen sie offen, intim und halb anonym über all das sprechen, was man mal abfällig Frauenprobleme nannte. Ein Chor weiblicher Stimmen, der unbeschönigt und radikal zeigt, wo eine ganze Generation steht.
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EINE ITALIENISCHE GESPENSTERSTORY Liebe Dottoressa … Als die Journalistin Filomena Quarta die Villa ihres Vaters im süditalienischen Palude del Salento erbt, beschließt sie, ihr altes Leben hinter sich zu lassen. Weg aus Mailand, weg von ihrer gescheiterten Ehe, zieht es sie nach Hause, zu den Sümpfen, den Olivenbäumen und der Sommerhitze, zurück in die Dimora Quarta. Das Haus, das Filomena zuletzt betreten hatte, als sie sechs Jahre alt war – und dort über den Geist von Orlando Trispét stolperte. Es ist schwierig, den genauen Zeitpunkt zu bestimmen, an dem die Legende von Orlando Trispét fester Bestandteil des Aberglaubens hier in Palude geworden ist. Aber seither hat Palude nur einen Namen für Filomena: das Mädchen, das die Toten sieht. Alte und neue Geister Viele Jahre sind vergangen, und Filomena ist kein Kind mehr; die Schatten, die sie damals gesehen hat, sind vielleicht schon lange verschwunden … Gemeinsam mit Kindheitsfreund*in Alba beschließt sie, die Villa in Ferienwohnungen umzubauen. Zwar liegt Palude nicht am Meer, aber einen Versuch ist es doch sicher wert? Gleichzeitig muss Filomena endlich an ihrem Romanprojekt arbeiten, denn Mary Shelley und Jane Williams tanzen ihr schon viel zu lange im Kopf herum. Beide stehen ihr näher, als sie denkt. Doch je länger Filomena in der Dimora Quarta ist, desto mehr heischen die Schemen der Vergangenheit um ihre Aufmerksamkeit, nehmen Form an, werden Fleisch und Blut. In jedem Zimmer spürt Filomena einen unsichtbaren Atem auf sich, und sie weiß, sie ist hier nicht allein. Die Villa der schreibenden Frauen Marina Pierri lässt Mary Shelley und Shirley Jackson bei Filomena einziehen, sie bei der Recherche zu ihrem eigenen Roman unterstützen. So ist auch Marina Pierris Schauerroman eine kluge, atmosphärisch aufgeladene, feministische Aneignung des klassischen Gruselgenres. Hier verlangen Frauen nach ihren Geistern, haben den Spuk und den Horror selbst in der Hand. „Gotico salentino“ ist eine Hommage, ein Liebesbrief an all die Frauen, die das Genre der Gothic-Literatur begründet haben.
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Verlust und Neuanfang – der neue Roman von Andrea Gerster Anda sitzt auf dem Boden, neben ihr liegt Luk, den sie bei ihrer Heimkehr bewusstlos vorgefunden hat. Vermutlich ein Schlaganfall. Doch statt Hilfe zu holen, tut Anda – nichts. Sie ist wie gelähmt. Die Ergotherapeutin und Mutter von erwachsenen Zwillingen hat über viele Jahre langsam den Boden unter ihren Füssen verloren, und auch die Ehe mit Luk steckt in einer Dauerkrise. Als könnte Luks Zusammenbruch eine letzte Chance sein, versucht Anda mit aller Kraft, sich aus einem Leben zu befreien, dem sie nicht gewachsen ist – und das sie so nie wollte. Andrea Gerster balanciert in Bleibender Schaden auf gekonnte Weise zwischen Realität und Vorstellungen und lässt die Metamorphose einer Frau miterleben, die sich ihren Dämonen stellen und nochmals neu anfangen muss. Die Autorin nimmt uns auf eine innere Reise mit, die nach dem Verhältnis von Selbstbestimmung und Verantwortung fragt und sich dabei so spannend wie ein Krimi liest. «Gerster führt ihre Leser genussvoll in die Irre und spielt mit ihren Erwartungen. Und wenn man glaubt, den Aufbau durchschaut zu haben, folgt wieder eine andere Wendung.» Andrea Lüthi, NZZ, zu Andrea Gersters Roman Verlangen nach mehr.
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»Das Aufregendste im Fantasygenre seit Harry Potter« Denis Scheck 1828. Robin Swift, den ein Cholera-Ausbruch im chinesischen Kanton als Waisenjungen zurücklässt, wird von dem geheimnisvollen Professor Lovell nach London gebracht. Dort lernt er jahrelang Latein, Altgriechisch und Chinesisch, um sich auf den Tag vorzubereiten, an dem er in das Königliche Institut für Übersetzung der Universität Oxford - auch bekannt als Babel - aufgenommen werden soll. Oxford ist das Zentrum allen Wissens und Fortschritts in der Welt. Für Robin erfüllt sich ein Traum, an dem Ort zu studieren, der die ganze Macht des britischen Empire verkörpert. Denn in Babel wird nicht nur Übersetzung gelehrt, sondern auch Magie. Das Silberwerk - die Kunst, die in der Übersetzung verloren gegangene Bedeutung mithilfe von verzauberten Silberbarren zu manifestieren - hat die Briten zu unvergleichlichem Einfluss gebracht. Dank dieser besonderen Magie hat das Empire große Teile der Welt kolonisiert. Für Robin ist Oxford eine Utopie, die dem Streben nach Wissen gewidmet ist. Doch Wissen gehorcht Macht, und als chinesischer Junge, der in Großbritannien aufgewachsen ist, erkennt Robin, dass es Verrat an seinem Mutterland bedeutet, Babel zu dienen. Im Laufe seines Studiums gerät Robin zwischen Babel und den zwielichtigen Hermes-Bund, eine Organisation, die die imperiale Expansion stoppen will. Als Großbritannien einen ungerechten Krieg mit China um Silber und Opium führt, muss Robin sich für eine Seite entscheiden ... Aber kann ein Student gegen ein Imperium bestehen? Der spektakuläre Roman der preisgekrönten Autorin Rebecca F. Kuang über die Magie der Sprache, die Gewalt des Kolonialismus und die Opfer des Widerstands.
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Ein Buch über Mut, Religion und weibliche Selbstbestimmung
Ausgerechnet 1848, im Jahr der europäischen Revolutionen, betritt die persische Dichterin und Gelehrte Tahirih als einzige Frau eine Versammlung im Ort Badasht in Persien – ohne Schleier und mit dem ungeheuerlichen Anspruch, religiöse Autorität auszuüben. Ihr Auftreten löst bei den anwesenden Männern Entsetzen aus.
Tahirih war eine reisende und lehrende Ausnahmeerscheinung, eine kühne Intellektuelle, die Glauben, Sprache und Macht neu verhandelte. Die Fragen, die sie damals stellte, sind bis heute hochaktuell: Wer darf Religion auslegen? Wem gehört der öffentliche Raum? Wie entsteht Widerstand in einem religiös geprägten System? Und warum zahlen Frauen noch immer den Preis für Freiheit und Selbstbestimmung?
Es ist Shila Behjats Verdienst, diese Frau, genannt Tahirih, in unsere westlichen Geschichtsbücher zurückzuschreiben. Entstanden ist nichts Geringeres als die Rekonstruktion eines ungeheuerlichen weiblichen Willens. In poetischer Sprache, auch das alte Persien spiegelnd, liefert Behjat den Beweis, dass der Kampf um Frauenrechte stets universell war, mit der Herabwürdigung von Frauen einherging und noch immer geht. Besonders gnadenlos ereilt Frauen ihr Schicksal, wenn diese, wie Tahirih, mutige Argumente vorbringen und sich durch nichts beirren lassen, weil die innere Wahrheit nicht verhandelbar ist.
Ein ebenso aktuelles wie kraftvolles und doch zartes Buch über eine unbestechliche Intellektuelle des 19. Jahrhunderts, das den Bogen bis in die ungewisse Gegenwart im heutigen Iran schlägt.
• Von der Autorin des Bestsellers Söhne großziehen als Feministin
• Die erste erzählende Darstellung über die historische Ikone der iranischen Frauenbewegung
• Über die Dichterin, die religiöse Autorität beanspruchte und dafür sterben musste
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Der Tag, an dem sich der Prinz endlich verliebte: Modernes Märchen über die Magie der Liebe Es war einmal ein Prinz, der auf Brautschau ging. Aber so sehr er auch suchte, unter all den lieb-reizenden Damen war die Richtige nicht dabei. Als eines Tages im Königreich ein böser Drache sein Unwesen trieb, ritt der Prinz los, um das Untier aufzuhalten. Doch ein fremder Ritter in glänzender Rüstung stellte sich ebenfalls dem feuerspeienden Drachen. Gemeinsam schafften sie es schließlich, ihn zu besiegen. Prinz und Ritter hatten sich nicht nur gegenseitig gerettet: Endlich hatte der Prinz die wahre Liebe gefunden und wollte Hochzeit feiern. Daniel Haag hat mit „Prinz & Ritter“ ein klassisches Märchen neu interpretiert, indem sich am Ende der Prinz nicht in eine Prinzessin, sondern in einen Ritter verliebt. - Prinzen, Ritter und Drachen: Abenteuergeschichte mit zauberhaften Illustrationen - Macht Mut, sich selbst treu zu bleiben: In Reimen erzählte Geschichte über Diversität - Vielfalt & Toleranz: LGBTQ-Märchengeschichte über gleichgeschlechtliche Liebe - Jeder ist anders: Sensibilisiert für das Thema Homosexualität und Regenbogenfamilien - Für Kita und Grundschule: Bilderbuch zum Vorlesen für Kinder ab 4 Jahren Geschichten für Kinder: Das eigene Glück finden und sich für andere freuen „Prinz & Ritter“ nimmt die Gefühle von Jungen und Mädchen ernst und zeigt, wie leicht es sein kann, für Vielfalt und Diversität offen zu sein. Mit diesem modernen Bilderbuch gelingt es Eltern und Erzieherinnen, dass Kinder zu aufgeschlossene Menschen heranwachsen! „Daniel Haack hat ein dringend benötigtes LGBTQ-Märchen geschrieben, das genau den richtigen Ton trifft. Es ist gleichzeitig sachlich und offen für die Magie der wahren Liebe.“ The Chicago Tribune
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Ausgezeichnet mit dem Österreichischen Buchpreis 2022 – »Eines der ungewöhnlichsten und komischsten Bücher, die ich in diesem Jahr gelesen habe.« Christine Westermann, WDR 2 Irre gut gelaunt und mit unverbrüchlichem Optimismus strauchelt Charly Benz seit 43 Jahren durch ihr Leben. Doch das ändert sich, als ihr Postverwalter und einziger Freund Herr Schabowski unheilbar erkrankt, ein geheimnisvolles Schreiben im Briefkasten ihrer Berliner Wohnung liegt und gleich drei Männer ihren Alltag gehörig durcheinanderbringen. Sie und Schabowski beschließen, ihre Probleme proaktiv anzugehen - und wählen einen höchst ungewöhnlichen Weg. Voll literarischer Brillanz und unbändigem Humor erzählt Verena Roßbacher von einer Frau, die an den konventionellen Lebenskonzepten der Gesellschaft zu scheitern droht, bis sie lernt, eigene zu entwickeln.
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Ein Mann sitzt in einem Café mit Blick auf den Bahnhof, nippt an einem grünen Saft und beobachtet die Menschen. Das Leben steht für einen Moment still, während er auf den Bus wartet, der ihn zu seiner Frau bringt. Jeden Tag ist er im Krankenhaus an ihrer Seite, bürstet ihr das Haar und erinnert sich an die prägenden Momente ihrer Beziehung. Und während er spürt, wie ihm die Liebe seines Lebens entgleitet, ringt er damit, wie seltsam der Umgang mit Pflege und Krankheit in der Gesellschaft ist. Er kommt nicht umhin, sich zu fragen, warum es normal ist, Trauerurlaub nach einem Tod zu nehmen, wenn er doch lieber die wenige Zeit, die ihnen noch bleibt, bei seiner Frau verbringen würde. So setzt er alles daran, seiner Frau in ihren letzten gemeinsamen Stunden ein Gefühl von Hoffnung zu geben. Wenn sie den Alltag bewahren möchten, dürfen gewisse Grenzen nicht überschritten werden. Aber liegt nicht genau in dieser Distanz eine große Schönheit? Nao-Cola Yamazaki erzählt aufrichtig, tiefgründig und bewegend von Fürsorge und Pflege, aber auch von Gemeinschaft und Zusammenhalt in einer Welt, die sich zu schnell dreht. »Yamazaki entwirrt und beleuchtet auf lebendige und einfühlsame Weise all die unausgesprochenen Emotionen, die zwischen ihren Figuren bestehen.« HIROMI KAWAKAMI
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»Es ist ein Reisetagebuch in das Land, das wir alle eines Tages bewohnen werden, das Land, von dem wir nicht wissen, wie wir es nennen sollen: das Alter? Die Worte entziehen sich. Schämen wir uns in unserer Gesellschaft dafür, älter zu werden? Mehr als fünfzig Jahre nach Simone de Beauvoirs meisterhaftem Werk über das Alter versuche ich, das Wesen unserer Endlichkeit erfahrbar zu machen. Dieses Buch ist keinesfalls ein Ratgeber für gutes Altern, sondern eine subjektive Beschreibung dessen, was es bedeutet, alt zu werden, sowie ein Aufschrei der Wut über das, was die Gesellschaft den Alten antut. Das Alter bleibt ein Unwort. Simone de Beauvoir hatte Recht: Es ist eine Frage der Zivilisation.« Laure Adler
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Stell dir vor, du wächst auf in einer Welt voller Smartphones, Likes und endlosem Scrollen. Das Handy ist das Erste, was du morgens, und das Letzte, was du abends anschaust – ganz schön viel für ein Kind, oder? „Generation Glücklich” richtet sich an Kinder zwischen 9 und 12 Jahren, die genau in dieser Welt ihren eigenen Platz finden wollen – ohne sich dabei selbst zu verlieren.
Anknüpfend an seinen Weltbestseller „Generation Angst” hat Jonathan Haidt mit „Generation Glücklich” jetzt ein Buch geschrieben, das sich explizit an Kinder und Jugendliche richtet. Gemeinsam mit Catherine Price, ebenfalls Bestsellerautorin von Büchern wie „Endlich abschalten: Warum Urlaub vom Smartphone uns Zeit, Glück und Liebe schenkt”, erklärt er jungen Menschen in diesem Buch auf Augenhöhe, was hinter der ständigen Bildschirmzeit steckt, warum Social Media uns manchmal eher verunsichert als verbindet – und wie wir trotzdem glücklich, mutig und ganz wir selbst bleiben können. Mit echten Geschichten von jungen Erwachsenen, spannenden Fakten, Challenges, Comic-Elementen und kleinen Geheimnissen aus der Tech-Welt, die Kinder unbedingt kennen sollten.
- Geschrieben von internationalen Bestsellerautor*innen
- Liefert konkrete Tipps und Hilfestellungen für einen gesunden Umgang mit sozialen Medien
- Kindgerecht, informativ und ohne erhobenen Zeigefinger
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Gegen Zwangsvorstellungen, Irrsinn, Albträume, Bindungsangst kann eventuell Chaos-, Licht-, Glücks- und Aromatherapie helfen. Und wenn das alles versagt? Dann gibt es nur noch eins: Cartoons von Nicolas Mahler! Die sind garantiert billiger und einfacher in der Anwendung. Ein Versuch lohnt sich.
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Eine fesselnde Story über Liebe in der Lebensmitte
Zwischen Care Arbeit, Job und einem Eheleben, das schon aufregendere Zeiten gesehen hat, lebt Molly Roden Winter den normalen Wahnsinn einer berufstätigen Mutter in New York City. Eines Abends im Jahr 2008 geht sie mit einer Freundin etwas trinken und trifft in der Bar auf einen charmanten Unbekannten. Als Molly ihrem Partner Stewart davon erzählt, schlägt dieser vor, dass sie mit dem Mann Sex haben solle. Es ist der Anfang der polyamoren Beziehung des Ehepaars Roden Winter.Molly und Stewart legen gemeinsame Regeln für ihre offene Ehe fest: Ex-Freundinnen und -freunde sind tabu, genauso Nachbarinnen und Nachbarn. Bring' deine Dates nicht mit nach Hause. Und vor allen Dingen: Verliebe dich nicht! In den folgenden Jahren brechen sie die meisten ihrer Regeln. Sie haben mit Eifersucht, Unsicherheit und Zweifeln zu kämpfen – und doch sind sie heute in ihrer Beziehung glücklicher als je zuvor.Mehr verbindet heiße Unterhaltung mit klugen Reflexionen über Mutterschaft, (Selbst-)Liebe und Freiheit. Eine charmante Einladung, die Komfortzone zu verlassen und eigene Bedürfnisse endlich ernst zu nehmen!
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Im Winter 1945 flieht Ursel mit ihrer Mutter, ihrer Schwester und ihrer neugeborenen Tochter von Niederschlesien nach Süddeutschland. Inmitten ständiger Bedrohung durch Kälte, Hunger, Soldaten übernimmt sie als junge Frau Verantwortung für ihre Familie. INHALT: Dora, das Mädchen aus Elfi Conrads erfolgreichem ersten Roman Schneeflocken wie Feuer, ist gerade erst geboren worden. Drei Frauen fliehen mit dem Baby in den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs westwärts: Doras Mutter Ursel, deren Schwester Kathi und die Großmutter Margarete. In ihrem zweiten Roman zeigt Elfi Conrad, wie Frauen ihre Körperlichkeit einsetzen (müssen), um aus der gesellschaftlichen Machtlosigkeit herauszukommen. Aufgrund der politischen Situation sind sie dabei ständig mit ihrer jeweils unterschiedlichen Einstellung gegenüber Hitlerdeutschland konfrontiert. Ein eindrücklicher Blick auf Frauen zwischen den Kriegsfronten, männliche Macht und über familiären Zusammenhalt.
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