Wir haben 150 Buchtipps zu "Frau;Weib;Musikerin;Geschlecht;Mythen;Macht;Versammlung;Aufführung;Religion;Kirche;Stimme;Sängerin;Instrumente;Kurtisanen;Königin;Frauenrolle;Geschlechterordnung;Aufklärung;frühe Neuzeit;Mittelalter;Genie;Priesterinnen;Dienerin;Virtuosen;Jungfrauen;Divenmord;Oper;Philharmonie;Dirigentin;Joanna Mallwitz;Gewalt;MeToo;Clara Schumann;Musikbetrieb;Orchester;Musikhochschulen;Philharmoniker;Noten;Mythologie;Philosophie;Musikästhetik;Musizierpraxis;Widerstand;Inszenierung;Antike;Dichterin;Sexualität;Spiritualität;Kirchenmusik;Gott;Erotik;Verführung;Körper;Humanismus;Renaissance;Prostitution;Geschichte" gefunden.
Sängerinnen wie Beyoncé, Adele oder Taylor Swift könnten den Eindruck erwecken, »Frontfrauen« wären im Musikbetrieb genreübergreifend üblich. Doch spielten Frauen im Musikbetrieb jahrhundertelang keine Rolle und keine Geige (oder sonst ein Instrument). In weiten Teilen gilt dies bis heute. In kaum einem Beruf haben es Frauen so schwer wie in der Klassik, mit Männern auf einer Stufe zu stehen. Dirigentinnen wie Joana Mallwitz sind zwar ein Medienereignis, aber werden selten für ihr Können beurteilt, sondern vor allem über ihr Frau-Sein. Die Musikwissenschaftlerin Cornelia Bartsch spannt einen Bogen vom Mittelalter bis in die heutige Zeit, erklärt die mythologischen, politischen und gesellschaftlichen Hintergründe der Misere und zeigt so exemplarisch, wie Frauen jahrhundertelang unterdrückt und ihrer Stimme beraubt wurden.
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Die Oper von ihren schönsten Seiten entdecken Der Saal verdunkelt sich, das Orchester beginnt zu spielen, eine Arie setzt ein – ein Besuch in der Oper ist ein besonderes Erlebnis. Doch wie nahm die Oper ihren Anfang? Was ist überhaupt eine Oper? Und wo stehen weltweit die berühmtesten Opernhäuser? Dieser großartig illustrierte Bildband nimmt alle Opernfans mit auf eine bewegende Zeitreise durch 400 Jahre Operngeschichte und porträtiert eindrucksvoll Epochen, Komponist*innen und legendäre Opernsänger*innen. Ein Opernführer der etwas anderen Art! Die Geschichte der Oper in einem Bildband: - 400 Jahre Operngeschichte: Von den Ursprüngen an den Höfen Italiens im 17. Jahrhundert bis zu heutigen Uraufführungen - Was ist eine Oper? Ein Einführungskapitel erklärt die wichtigsten Begriffe und Bestandteile einer Inszenierung, vom Libretto bis zu den Opernstars - Von Monteverdi über Mozart bis Ethel Mary Smyth: Die bedeutendsten Komponist*innen jeder Epoche werden anschaulich porträtiert - Die Entwicklung als Genre: Stimmungsvolle Kapitel erkunden die Kulturgeschichte nationaler Opern, von der deutschen Oper über die russische, italienische oder Tschechische Oper - Berühmte Opernbühnen weltweit: Großartige Fotografien setzen beeindruckende Opernhäuser aus aller Welt opulent in Szene Ein Opernführer durch den Wandel der Zeit Die Hochzeit des Figaro, La Traviata, Wagner oder Puccini – pure Musik in den Ohren für alle Opernliebhaber*innen. Wie kaum ein anderes Genre begeistert die Oper seit Jahrhunderten mit epischen Kompositionen, emotionalen Geschichten, opulenten Bühnenbildern und Kostümen. Dieser Bildband erkundet alle Epochen der Oper, richtet das Scheinwerferlicht auf die wichtigsten Komponist*innen und Sänger*innen ihrer Zeit und wirft einen Blick hinter die Kulissen berühmter Opernhäuser wie der Mailänder Scala, der Met in New York und dem Sydney Opera House. Ein faszinierender Überblick über die Welt der Oper, für Einsteiger*innen und Liebhaber*innen. Ein wahrer Schatz für alle Opernfans: 400 Jahre Operngeschichte – Epochen, Künstler*innen und Werke in einem beeindruckenden Bildband
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Ein Liederbuch für die ganze Familie und jeden Abend Singen als gemeinsames Ritual am Abend vermittelt Geborgenheit und ist eine wunderbare Einstimmung aufs Schlafen und Träumen. Dieses Liederbuch versammelt die bekanntesten und beliebtesten Gute-Nacht-, Schlaf- und Wiegenlieder – aus dem deutschen Sprachraum und aus aller Welt. Martin Bernhards liebevolle Illustrationen laden zum Blättern, Betrachten und Schäfchenzählen ein. Mit Noten, Texten und Akkorden finden alle zur Schlafenszeit ruhig und entspannt die richtigen Töne. So wird die Abendstunde in der Familie zu einem besonderen Erlebnis. »Unsere Gute-Nacht-Lieder« erscheint in Zusammenarbeit mit dem Musikverlag Schott, Mainz.
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Work-Life-Balance, Regretting Motherhood, Vereinbarkeit: Warum Clara Schumann eine Identifikationsfigur für das 21. Jahrhundert ist Anerkennung, Freiheit, Karriere: Dafür kämpfte Clara Schumann ihr Leben lang – und stand vor den gleichen Herausforderungen wie Frauen im 21. Jahrhundert. Sie haderte mit ihrer Rolle als Mutter von sieben Kindern und mit der nahezu unmöglichen Aufgabe, Beruf und Familie zu vereinbaren. Gestützt auf bisher unbeachtete Quellen, erzählt Bestsellerautorin Christine Eichel das Leben der gefeierten Pianistin und Komponistin radikal neu und räumt dabei mit einigen Klischees auf. Clara Schumann war keine sanfte Muse im Schatten ihres genialischen Mannes Robert. Im Gegenteil – furchtlos setzte sie sich über männliche Besitzansprüche hinweg, löste sich aus der toxischen Beziehung zu ihrem psychisch labilen Ehemann und stieg durch kluge Imagepflege zum Star ihrer Zeit auf. Dieses mitreißende Buch zeigt: Claras Themen sind verblüffend aktuell. Ausstattung: Mit Bildteil
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In Kriegen und Gewaltkonflikten sind Zivilisten und vor allem Frauen zunehmend Opfer von Gewalt. In den militärischen Kampfeinheiten dienen wiederum hauptsächlich Männer. Diese Tatsache wird in der öffentlichen Wahrnehmung jedoch reduziert auf eine stumpfe Gegenüberstellung: Männlicher Krieg und weiblicher Frieden. Tatsächlich aber entspricht die Wirklichkeit von Gewalt und Gewalterfahrungen nicht dieser strikt bipolaren Rollenverteilung. Die Historikerin Claudia Kemper diskutiert die Komplexität von Geschlechterordnung und Gewalt und wie diese sich fortsetzt, wenn die Gewalt längst beendet ist oder weit entfernt stattfindet.
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»Die Mörder sitzen in der Oper!«, klagt Walter Hasenclever 1917 in einem Gedicht, schockiert von dem Gegensatz von Kriegsgräuel auf der einen und glänzendem Opernabend auf der anderen Seite. Ausgehend von dieser spitzen Kritik erkundet Stefan Zednik den Zusammenhang zwischen den Geschichten und Stoffen, die auf der Bühne singend verhandelt werden, und einer außerhalb tobenden Wirklichkeit. Warum wünscht sich der Schah von Persien als Staatsgast am 2. Juni 1967 ausgerechnet die Aufführung einer Mozart-Oper, und was passiert eigentlich in der damals aufgeführten „Zauberflöte“? Warum beschäftigen sich die finalen Kunstleistungen des Dritten Reiches – eine letzte „Götterdämmerung“ und eine Einspielung der „Winterreise“ – nicht mit totalitären Herrschafts-, sondern mit Untergangsfantasien? Warum widmen die Filmemacher Jean-Marie Straub und Danièle Huillet ihre Verfilmung der Schönberg-Oper „Moses und Aron“ einem durch Hungerstreik verstorbenen Terroristen? Stefan Zednik spürt den Verbindungen zwischen Oper und Politik, Musik, Libretto und Zeitgeschehen nach und wirft einen erfrischend neuen Blick auf altbekannte Werke der Operngeschichte und ihren gesellschaftlichen Kontext.
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Die Geschichte der Philosophie in über 100 Porträts • Prächtig bebildertes Lesebuch über berühmte Philosoph*innen von der Antike bis heute • Von Aristoteles bis Bell Hooks: Faszinierende Lebensgeschichten bekannter Philosoph*innen • Bahnbrechende Gedanken über unsere Welt, in den aktuellen Kontext gestellt • Aufwendig ausgestattet: Mit Originalmanuskripten, Notizbüchern, Briefen und vielen Fotos Lebensbilder großer Denker und Denkerinnen Das umfangreiche Philosophie-Buch bietet einen einzigartigen Einblick in das Leben der berühmtesten Denker*innen der Welt. Es enthält die faszinierenden Lebensgeschichten von über 100 bedeutenden Philosophen und Philosophinnen – von der Antike bis zur Gegenwart. Hier erfahren Sie alles über ihre Überzeugungen, ihre bahnbrechenden Theorien und ihre Bedeutung für die Gegenwart. Von Sokrates und Platon über Kant und Nietzsche bis zu Jürgen Habermas und Judith Butler: Der Philosophie-Band zeichnet Freundschaften, Liebschaften und Rivalitäten nach, die das Leben und Werk der Philosoph*innen inspiriert und beeinflusst haben. Ein spannender und unterhaltsamer Einblick in das Leben und die Gedankenwelt berühmter Philosoph*innen. Hier wird die Geschichte der Philosophie lebendig! Von Konfuzius bis Jean-Paul Sartre: Berühmte Philosophen und Philosophinnen der Welt in über 100 faszinierenden Porträts
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Warum wir Philosophie gerade jetzt brauchen
Was tun Philosophen eigentlich? Und warum ist Philosophie so wichtig für uns und unsere Gesellschaft? In diesem kraftvollen Text plädiert Bestsellerautor Wolfram Eilenberger für einen Neustart der Philosophie in dunklen Zeiten. Ein erfrischender und höchst origineller Aufruf zum unabhängigen Denken.
Inmitten von Klimakatastrophen, KI-Revolutionen, politischen Umbrüchen und kultureller Orientierungslosigkeit stellt Wolfram Eilenberger die Frage nach der Aufgabe der Philosophie neu. Von Sokrates bis Foucault, von Kant bis Adorno durch die Trümmer der Nachkriegsphilosophie entfaltet er eine wirkmächtige Philosophie der Gegenwart, die sich nicht länger mit Systemen, Dogmen oder akademischer Selbstbespiegelung begnügt. Verstanden als lebendige Praxis der Geistes-Gegenwärtigkeit, bedeutet Philosophie eine kritische Selbstsorge: Sie lässt nachfragen, aufhorchen, diagnostiziert, prüft, wartet das Jetzt. So ermöglicht sie den Weg aus unserer »selbstverschuldeten Unmündigkeit« (Kant) hin zu einem lebendigen Denken, das im Hier und Heute beginnt. Ein Wegweiser aus dem Labyrinth, in dem wir uns als westliche Zivilisation so tief verirrt haben.
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Ein Buch über Mut, Religion und weibliche Selbstbestimmung
Ausgerechnet 1848, im Jahr der europäischen Revolutionen, betritt die persische Dichterin und Gelehrte Tahirih als einzige Frau eine Versammlung im Ort Badasht in Persien – ohne Schleier und mit dem ungeheuerlichen Anspruch, religiöse Autorität auszuüben. Ihr Auftreten löst bei den anwesenden Männern Entsetzen aus.
Tahirih war eine reisende und lehrende Ausnahmeerscheinung, eine kühne Intellektuelle, die Glauben, Sprache und Macht neu verhandelte. Die Fragen, die sie damals stellte, sind bis heute hochaktuell: Wer darf Religion auslegen? Wem gehört der öffentliche Raum? Wie entsteht Widerstand in einem religiös geprägten System? Und warum zahlen Frauen noch immer den Preis für Freiheit und Selbstbestimmung?
Es ist Shila Behjats Verdienst, diese Frau, genannt Tahirih, in unsere westlichen Geschichtsbücher zurückzuschreiben. Entstanden ist nichts Geringeres als die Rekonstruktion eines ungeheuerlichen weiblichen Willens. In poetischer Sprache, auch das alte Persien spiegelnd, liefert Behjat den Beweis, dass der Kampf um Frauenrechte stets universell war, mit der Herabwürdigung von Frauen einherging und noch immer geht. Besonders gnadenlos ereilt Frauen ihr Schicksal, wenn diese, wie Tahirih, mutige Argumente vorbringen und sich durch nichts beirren lassen, weil die innere Wahrheit nicht verhandelbar ist.
Ein ebenso aktuelles wie kraftvolles und doch zartes Buch über eine unbestechliche Intellektuelle des 19. Jahrhunderts, das den Bogen bis in die ungewisse Gegenwart im heutigen Iran schlägt.
• Von der Autorin des Bestsellers Söhne großziehen als Feministin
• Die erste erzählende Darstellung über die historische Ikone der iranischen Frauenbewegung
• Über die Dichterin, die religiöse Autorität beanspruchte und dafür sterben musste
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Menschen und Gemeinschaften begehren Objekte nicht um ihrer selbst willen – sondern sie imitieren das Begehren anderer. Durch dieses »mimetische Begehren«, ein Grundkonzept im Denken des Kulturanthropologen und Religionsphilosophen René Girard (1923–2015), entstehen Rivalität und Konflikte. Wie diese zu einem Ende finden, beschreibt Girard mit einem »Sündenbock-Mechanismus«: Die mimetische Vergiftung bewegt sich weg vom Sehnen hin zu einem Opfer, das alle Schuld zu tragen hat – als ob es tatsächlich verantwortlich wäre. Girard gilt als Theoretiker der Stunde: Seine Überlegungen über Konflikte und Ideologien, wie sie das titelgebende Gespräch und sein letzter Essay »Über Krieg und Apokalypse« pointiert zugänglich machen, lassen uns die Entwicklungen der Gegenwart besser verstehen.
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Radikal, queer und urkomisch! Komponistin, Pionierin, Freigeist und Frauenrechtlerin – Ethel Smyth hatte viele Gesichter. Ihre außergewöhnliche musikalische Begabung, ihr rebellisches Wesen, ihre Zielstrebigkeit und die Leidenschaft, mit der sie ihre beruflichen und politischen Ziele verfolgte, beeindrucken bis heute. Mit wilder Entschlossenheit überwand sie alle gesellschaftlichen Hürden auf dem Weg zur professionellen Komponistin. Sie verkehrte mit Clara Schumann, Edvard Grieg und Johannes Brahms, war offen lesbisch, eng befreundet mit Emmeline Pankhurst und Virginia Woolf und komponierte die berühmte Suffragetten-Hymne »The March of the Women«. In ihren Erinnerungen lässt sie ihr außergewöhnliches Leben mit viel Witz, Charme und Selbstironie Revue passieren. »Sie ist vom Stamm der Pioniere, der Bahnbrecher. Sie ist vorausgegangen und hat Bäume gefällt und Felsen gesprengt und Brücken gebaut und so den Weg bereitet für die, die nach ihr kommen.« Virginia Woolf über Ethel Smyth
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Kirche, Körper, Kunst – wie kommen diese drei zusammen? Die Publikation zeichnet ein überraschend vielfältiges Bild. Großformatige Reproduktionen von Gemälden, Skulpturen und Grafiken – vor allem aus der Renaissance und dem Barock – geben einen freizügigen, aber auch widerstreitenden Blick auf den menschlichen Körper zwischen Wollust und Keuschheit.Das spannungsreiche Verhältnis der katholischen Kirche zu Körperlichkeit und Sexualität schlägt sich seit jeher auch in der Kunst nieder. Mit diesem außergewöhnlichen Blickwinkel betrachtet die umfassende Publikation kunst- und kulturhistorisch herausragende europäische Werke – darunter Arbeiten von Cranach, Tintoretto oder Ribera – und stellt sie in einen neuen Kontext. Begleitende Texte erläutern die in den Kunstwerken reflektierten und mitunter provokanten Perspektiven auf den menschlichen Körper.
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Im Laufe der Pubertät verändert sich der Körper und das wirft so manche Fragen auf: Wie sieht eigentlich eine Vulva aus? Welche weiteren Geschlechtsorgane gibt es? Was kann ich tun, wenn ich meine Menstruation bekomme? Wie funktioniert Selbstbefriedigung? Und wie kann ich beim Sex verhüten? »Meine Vulva, das Einhorn« widmet sich verschiedensten Themen rund um den weiblichen Körper und das Erwachsenwerden. Mit Offenheit, leichter und sensibler Sprache vermittelt das Buch Grundkenntnisse zu Sexualität, Körperlichkeit, der Menstruation, Intimpflege und vielem Weiteren. Mit vielen tollen Illustrationen, die den Körper in seinen verschiedensten Farben und Formen zelebrieren, nimmt das Buch Lesende mit auf eine Expedition, die dabei hilft, den eigenen Körper, Gefühle und Sexualität besser kennenzulernen und zeigt dabei, dass es hier und da sogar Parallelen zum Tierreich gibt. Neben spannenden Informationen und hilfreichen Tipps veranschaulicht dieses Buch wie normal die Vielfalt von Körpern und Sexualitäten ist. Ein Buch für alle, die mehr über die Vulva, die Vagina und den eigenen Körper lernen möchten – insbesondere für diejenigen, die selbst eine Vulva haben. »Ich will mit diesem Buch mit allen Mythen über den weiblichen Körper und die Sexualität aufräumen und dazu beitragen, dass Mädchen sich ihrem Körper und ihrer Sexualität angstfrei nähern können.« Jessica Weber
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Sieben Jahre Klavierunterricht, zwei Musikprofis als Eltern und trotzdem hat Gabriel Yoran klassische Musik lange nicht interessiert. Bis er seinen eigenen Zugang gefunden hat: Streaming statt Konzertsaal, weniger bekannte Werke statt der immer gleichen großen Namen, persönliche Metaphern statt komplizierter Theorie. Nun nimmt uns Gabriel Yoran mit auf seine Schleichwege zur Klassik. Wieso wir Dirigent:innen immer ins Gesicht schauen sollten, weshalb Kissen mal zum Konzertsaal gehörten, was das schrulligste Instrument des Orchesters ist und warum man von Musik Gänsehaut bekommt. Mit diesem Buch – inklusive über 100 Musikbeispielen zum Streamen direkt über QR-Code – schlägt die Welt der klassischen Musik ganz neue Töne an.
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WER HAT DIE MACHT ÜBER DEN KÖRPER DER FRAUEN? East Anglia, 1645. Martha, stumme Hebamme und Dienerin, lebt seit mehr als vierzig Jahren in dem kleinen Dorf Cleftwater, als der entschlossene Hexenjäger Silas Makepeace in den Ort kommt. Sofort werden zahlreiche Frauen verdächtigt und ausgerechnet Marha soll ihm helfen, nach verräterischen Zeichen auf der Haut der angeklagten Frauen zu suchen. Sie gerät in große Not und in einen tiefen moralischen Zwiespalt. Was und wer kann ihr helfen? Martha Hallybread, eine Hebamme, Heilerin und Dienerin, lebt seit mehr als vier Jahrzehnten friedlich in ihrem vertrauten Cleftwater. Jeder im Dorf kennt Martha, aber niemand hat sie jemals sprechen gehört. Martha ist stumm. Eines hellen Morgens wird sie Zeugin einer Hexenjagd, angeordnet von dem entschlossenen Hexenjäger Silas Makepeace, der neu ins Dorf gekommen ist. Die Jagd trifft auch Prissy, die junge Küchenhilfe in dem Haushalt, in dem Martha als Dienerin lebt. Als vertrauenswürdiges Mitglied der Dorfgemeinschaft wird sie nun von Makepeace angeworben, um die Körper der angeklagten Frauen nach Beweisen abzusuchen, angeblichen Teufelszeichen auf der Haut. Während sie ihren Freundinnen helfen will, muss sie um ihr eigenes Leben kämpfen, ihre Unabhängigkeit, die von allen Seiten bedroht ist in einer durch und durch patriarchalischen Gesellschaft, die von Aberglauben und religiösem Wahn durchdrungen ist. In ihrer Verunsicherung belebt Martha eine Wachspuppe, in der Hoffnung, dass sie ihr Schutz bringen wird. Ob diese Puppe tatsächlich über besondere Kräfte verfügt, ist nicht erkennbar, Marthas Lage wird prekärer und die Zeit läuft ab ... Dicht, schön und spannend geschrieben und auf realen historischen Ereignissen basierend, ist «Die Hexen von Cleftwater» ein echter literarischer Pageturner. "Ein wunderschöner, eindringlicher und absolut fesselnder Roman, der die Leser in ein erschreckend reales englisches Hexenland zurückversetzt." Naomi Wood Ein Bericht aus dem England der Hexenjäger Basierend auf realen historischen Ereignissen Die stumme Hebamme und die Macht einer geheimnisvollen Wachspuppe Für die Leser:innen von Hilary Mantel und Margaret Atwood
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Australien und Europa, Queerness und Judentum, Popkultur und Opernbühne – Barrie Kosky, gefeierter Opernregisseur und meisterhafter Jongleur scheinbar unvereinbarer Gegensätze, lässt uns in »Und Vorhang auf, hallo!« an seinem außergewöhnlichen Leben teilhaben. Geboren und aufgewachsen in Australien, 15 000 Kilometer Luftlinie entfernt von Europa, der Wiege der Oper, hat er schon früh seine Liebe zu dieser Kunstform entdeckt. Wie kam es dazu? Wie passen diese beiden Welten zusammen? Was verbindet das Musiktheater, die australische Kindheit und Jugend von Barrie Kosky und seine Karriere in den europäischen Kulturmetropolen? Sieben Figuren aus der Welt des Musiktheaters geben darüber Aufschluss, anhand von ihnen tauchen wir ein in die Biografie des weltberühmten Opernregisseurs, in seine Gedankenwelt, Erfahrungen und Fantasien, in seine Beziehung zu den verschiedenen Opern, ihren Urhebern und Protagonist:innen und lernen diese wiederum aus Koskys besonderer Perspektive ganz neu kennen.
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Zwischen Liebe, Macht und Diplomatie
Ob Prinzessin oder Königin, ob adelig oder bürgerlich – für Frauen war der Lebensweg oft vorgezeichnet. Ihre Rolle? Meist passiv. Und wenn sie aufstiegen, dann nur im Verdacht, berechnend zu sein oder Männer um den Verstand zu bringen. Bis heute prägt dieses Bild die Erzählung über mächtige Frauen in der Geschichte. Doch wenn das alles war – warum spielten Heirat und Mitgift eine so entscheidende Rolle? Wie gelang es manchen Frauen, alle Regeln zu brechen – und welchen Preis zahlten sie dafür, sowohl zu Lebzeiten als auch im Urteil der Geschichte? Samra Kljajic erzählt die wahre Geschichte von Königinnen und Mätressen, von Kurtisanen und Konkubinen. Eine neue Perspektive auf die Femme fatale jenseits von Skandal und Verführung.
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WAS WIR VON DEN HUMANISTEN ÜBER EIN GLÜCKLICHES UND GELUNGENES LEBEN LERNEN KÖNNEN Wer Entscheidungen lieber aus Verantwortung und Mitgefühl als nach Gesetzen und Geboten trifft, wer das Leben einzelner Menschen interessanter findet als kollektive Visionen, und wer davon träumt, unbekannte Welten zu entdecken, der steht, ob er will oder nicht, in der Tradition des Humanismus. Sarah Bakewell macht mit den wichtigsten Humanisten bekannt, die uns bis heute etwas zu sagen haben – von den Literaten und Künstlern der Renaissance bis zu engagierten Denkerinnen und Denkern des 20. Jahrhunderts. Ihr fesselndes, vor klugen Gedanken und ungewöhnlichen Geschichten vibrierendes Buch ist eine verführerische Einladung zu einem menschlichen – glücklichen, freien, neugierigen – Leben und Denken. Vor 700 Jahren kam die unverschämte Idee auf, dass der Mensch im Kern gut und frei ist und dass er auf der Suche nach Glück allein mit dem Kompass der Vernunft durch stürmische Zeiten steuern kann. Sarah Bakewell macht mit den italienischen Humanisten bekannt, die diese Idee in die Welt setzten, und beschreibt, wie inspirierend deren Neugierde, Forschergeist und Optimismus bis in die Gegenwart gewirkt haben, trotz aller Anfeindungen durch Theologen, Tyrannen und Ideologen. Sie erzählt von den mutigen Lebenswegen und überraschenden Entdeckungen der Humanisten und geht so deren großer Frage nach, wie man Mensch wird. Denn wir werden zwar als Menschen geboren, aber erst in einer Welt voller Beziehungen, Geschichten, Wissen, Liedern oder Bildern können wir wirklich Mensch werden: aufgeschlossen, neugierig, frei und glücklich im Hier und Jetzt. Der neue internationale Bestseller von Sarah Bakewell
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In welcher Form ist Religion nützlich? Was tut sie für die Gesellschaft und was für das Individuum? Für Mill, einen der größten liberalen Denker des 19. Jahrhunderts, braucht Moral keine religiöse Fundierung und Motivierung, um gesellschaftlich wirken zu können. In seinem einflussreichen Essay wehrt sich Mill gegen die Verfechter von metaphysischen und unbewiesenen Glaubenslehren: Die Religion sollte ihr sinnstiftendes Potential vielmehr durch ethische und metaethische Erwägungen entfalten: eine außerordentlich moderne Sichtweise.
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Jostein Gaarders Weltbestseller über die Geschichte der Philosophie – jetzt als Graphic Novel! Eines Tages erhält Sofie einen Brief, in dem nur eine Frage steht: "Wer bist du?" Es folgen weitere Briefe, von wem sie stammen, bleibt ein Rätsel. Doch sie entführen die junge Frau auf eine Reise durch die Geschichte der Philosophie, in deren Verlauf sie den großen Denkern Europas begegnet: von Sokrates über Hegel bis hin zu Sartre. Jostein Gaarders Roman erscheint nun als Comic, in dem man unmittelbar eintaucht in die Welt der Sofie Amundsen und sich mit ihr die großen Fragen des Lebens stellt. Eine beeindruckende Graphic Novel, die Fans des Kultromans und die nächste Generation gleichermaßen begeistern wird!
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Mütter, Macht und Mythen – Die bisher unerzählte Geschichte der Geburt vom Beginn der Menschheit bis zur Gegenwart: Was patriarchale Machtstrukturen mit Gewalt unter der Geburt und Geburten mit Vorstellungen von Weiblichkeit zu tun haben
Obwohl Geburten zentral für unser gesellschaftliches Zusammenleben und Fortbestehen sind, bleiben konkrete Erfahrungen des Geborenwerdens und Gebärens oft im Dunkeln und werden im öffentlichen Diskurs häufig als »Nischenthema« oder spezielle Ausnahmeerfahrung mit begrenzter gesellschaftlicher Relevanz diskutiert. Helena Barop findet die Ursachen dafür in einer bis heute nachwirkenden Kultur der Bevormundung von Schwangeren unter der Geburt. Sie offenbart, dass gewaltvolle Geburtserlebnisse in einer langen Tradition ungleicher Machtverhältnisse und patriarchaler Strukturen stehen. Barops brillant erzählte feministische Geschichte der Geburt lässt uns vergangene Zeiten bereisen, räumt Mythen und Missverständnisse aus dem Weg und stellt die vermeintlichen Gewissheiten unserer Gegenwart und Idealbilder einer »normalen Geburt« infrage. Sie zeigt, wie sich die Umstände der Geburt im Lauf der Jahrhunderte immer wieder verändert haben, und dass Frau und Kind dabei erst seit Kurzem selbstbestimmt im Zentrum stehen. Und so ist Barops Buch nicht nur eine Tour-de-Force durch die Kreißsäle der Geschichte, sondern eine Geschichte der Unterdrückung und der Ermächtigung, die uns alle betrifft: Denn Geburten prägen wie kaum ein anderes Ereignis unsere Vorstellungen von Weiblichkeit.
Ausstattung: Mit Schwarz-Weiß-Abbildungen
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Eine brillante Einführung in die Welt der Renaissance von einem der profiliertesten Kulturjournalisten
Der »Sacco di Roma« ist ein Spiegel der Zeitenwende unserer Tage
Auf dem Höhepunkt der Renaissance ist Rom das Zentrum der westlichen Welt und Kunst. Der Sacco di Roma am 6. Mai 1527 markiert das Ende dieser Epoche. Söldnertruppen Karls V. stürmen die Stadt und richten das größte Gemetzel in ihrer Geschichte an. Rom wird von den deutschen Landsknechten verwüstet, Papst Clemens VII. gefangen genommen, die Wasserversorgung zerstört, die Pest bricht aus. Die hellen Himmel ziehen sich zu, ein dunkleres Zeitalter beginnt.
Niklas Maak erzählt die Renaissance von ihrem letzten unbeschwerten Moment und von ihrem plötzlichen Ende her. Er nimmt uns mit in die Ateliers von Michelangelo und Parmigianino, aufs Schlachtfeld, in die Paläste von Bankiers und Päpsten - und in den der »Prima Donna del Mondo«, der faszinierenden Isabella d’Este.
Der Autor zeigt, wie fragil das ist, was wir Kultur nennen, und wie schnell durch Desinformation und falsche Politik das Ende der Freiheit droht. Wie konnte es zu dieser Katastrophe kommen, mit der niemand gerechnet hatte – und die in vielen Punkten an die Eskalation religiöser, ideologischer und militärischer Krisen unserer Zeit erinnert?
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Wie kann mit natürlichen Ressourcen – z. B. mit Land, Wasser oder Fischbeständen – so umgegangen werden, dass alle Menschen ihre Bedürfnisse befriedigen können? Wie funktionieren gemeinschaftlich verantwortete Institutionen dauerhaft? Diese Fragen haben die US-amerikanische Politikwissenschaftlerin und Umweltökonomin Elinor Ostrom ein Leben lang beschäftigt. 2009 wurde sie als erste Frau mit dem Wirtschaftsnobelpreis ausgezeichnet, denn ihre Gemeingüter-Forschung gilt als bahnbrechend. Ostrom legt offen, wie kollektives selbstorganisiertes Handeln gelingt, und zeigt, dass es Regulierungsalternativen abseits von Markt und Staat gibt. In ihrer Nobelpreisrede, die hier erstmals in deutscher Übersetzung erscheint, zeichnet Ostrom ihre intellektuelle Lebensreise nach.
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Vom Wagnis, selbst zu denken
Welche Philosophie kann uns heute noch leiten? Auf den Spuren von Theodor W. Adorno, Susan Sontag, Michel Foucault und Paul K. Feyerabend entwirft »Geister der Gegenwart» ein großes Ideenpanorama der westlichen Nachkriegszeit. Wolfram Eilenberger erzählt mitreißend vom Aufbruch in eine neue Aufklärung, der direkt zu den Bruchlinien unserer Zeit führt.
Winter 1949: Theodor W. Adorno kehrt aus den USA ins zerstörte Frankfurt zurück, Paul K. Feyerabend kriegsversehrt nach Wien. Wunderkind Susan Sontag besucht Thomas Mann in Los Angeles. Der junge Michel Foucault begeht in Paris einen weiteren Selbstmordversuch. Als Folge der Weltkriegskatastrophe suchen diese vier Selbstdenker ihren Weg in ein neues Philosophieren. Über die kommenden Jahrzehnte revolutionieren sie die Art und Weise, wie wir über unsere Gesellschaft, Kultur und Wissenschaft nachdenken.
Wolfram Eilenberger legt erneut ein erzählerisches Meisterwerk vor, das am Beispiel dieser vier mutigen Geister von der Kraft der Philosophie kündet, einen Ausgang aus den Engen der Gegenwart zu finden. Voller überraschender Einsichten und befreiender Impulse für unsere Zeit der Krise.
Shortlist Tractatus - Essaypreis des Philosophicum Lech
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In Diskussionen wird heute, so heißt es, oft zu schnell und vehement die Moral-Keule geschwungen. Was steckt dahinter? Und ist das immer falsch? Christian Neuhäuser und Christian Seidel klären in ihrem Essay, welche guten und schlechten Seiten Moralismus hat. Sie plädieren für eine Haltung fortschrittsdienlicher moralischer Besonnenheit, die mit den Vor- und Nachteilen des Moralismus produktiv umzugehen lernt.
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Philosophie überraschend einfach! Visueller kann Wissen nicht sein: SIMPLY Philosophie ist die perfekte Einführung in die theoretischen Grundlagen und praktischen Anwendungen der Philosophie – für alle, die wenig Zeit haben, aber hungrig nach Wissen sind! Mittels origineller Grafiken und kurzer Texterläuterungen werden philosophische Inhalte auf das Wesentliche reduziert und die wichtigsten Philosoph*innen vorgestellt – von Aristoteles und Sokrates zu Kant und Nietzsche. Der einfache Einstieg in die Welt der Philosophie: Die neue Sachbuch-Reihe SIMPLY macht komplizierte Themen auf originelle Art anschaulich und damit leicht verständlich. - Schneller Zugang zu Wissen: Jedes Unterthema wird auf einer einzigen Seite visualisiert – mit einer individuellen Text-Bild-Komposition, passend zum Inhalt. - Die Vielseitigkeit der Philosophie auf einen Blick: 90 der wichtigsten philosophischen Ideen und Philosoph*innen unterschiedlicher Denkrichtungen werden in durchdachten Grafiken und komprimierten Texten nachvollziehbar aufbereitet. - Ideal für unterwegs: Mit seinem handlichen Format und einem extra-leichten Einband passt das kompakte Wissensbuch in jede Tasche! Die größten philosophischen Ideen & Denker*innen – visualisiert in übersichtlichen Grafiken Von Nietzsche, Hegel und Kant über Existentialismus und analytische Philosophie bis hin zur praktischen Philosophie und ethischen Diskussionen: Das visuelle Nachschlagewerk beleuchtet 90 zentrale Themen der Philosophie und beantwortet spannende Fragen, wie zum Beispiel, ob eine Maschine denken oder wie man Denkfehler erkennen kann. Die anschaulichen Grafiken und Diagramme erleichtern den Zugang zu komplexen philosophischen Theorien und bringen das Wesentliche auf den Punkt. DAS Philosophie-Buch für Einsteiger*innen und Wissbegierige: Noch nie war es so einfach, Philosophie zu verstehen!
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Leben und Werk von Immanuel Kant, dem bedeutendsten deutsche Philosophen der Neuzeit Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Was ist der Mensch? Diese vier Fragen prägten Kants Philosophie maßgeblich. Doch wer war der Vordenker der Aufklärung, dessen Überlegungen heute aktueller denn je sind? Anschaulich und leicht zugänglich zeichnet Jörg Hülsmann in dieser Comic-Biografie Kants spannenden Lebensweg nach, blickt auf seine Beziehungen zu Familie und Freunden sowie sein Netzwerk aus Förderern und Zeitgenossen. Auf verständliche Art und Weise werden seine zentralen philosophischen Ideen erläutert und seine wichtigsten Thesen erklärt. Auch Kants philosophisches Vermächtnis und die Relevanz seiner Ideen für ethische Diskussionen und ethisches Handeln heutzutage wird beleuchtet. Eine einzigartig illustrierte Graphic Novel, die dazu einlädt, ganz neu über das Menschsein nachzudenken.
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Die Gelegenheit beim Schopfe packen! Ein philosophisches Plädoyer für das Leben im Augenblick Wir haben chronisch zu wenig Zeit – Chronos, der alte Mann mit Sanduhr in der Hand versinnbildlicht das ewige Voranschreiten der Zeit, der wir so oft hinterherhetzen. Dabei hält die griechische Mythologie einen Kontrahenten parat, den es wiederzuentdecken gilt: Begrüßen wir Kairos, mit punkigem Haarschopf gekrönt, jüngster Sohn des Zeus und Gott der günstigen Gelegenheit. Kairos verkörpert das Leben im Augenblick. Doch passen wir nicht auf, entwischt er uns. Um Kairos zu halten, muss man ihn beim Schopfe packen. Bis zum Ende der Renaissance erfreute sich die Figur des Kairos in der Kunst- und Gelehrtenwelt großer Beliebtheit. Wie wurde Kairos rezipiert, welchen Einfluss hatte das kairotische Zeitkonzept, und wie konnte es in Vergessenheit geraten? Joke J. Hermsen nimmt uns mit auf eine rasante Reise durch die Philosophiegeschichte der Zeit und zeichnet dabei ein beeindruckendes Plädoyer für mehr kairotische Momente in unserem durchgetakteten Leben. »Kairos war die Zeit, auf die es ankam, die Zeit, die Chancen bot oder für einen Durchbruch zu sorgen wusste. Er stand sinnbildlich für all die inspirierenden Momente der Schönheit, der Einsicht und der Entschlossenheit, die das Leben so besonders machen.« Joke J. Hermens, Kairos
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Die griechischen Sagen neu erzählt – für eine neue Generation Die griechischen Sagen gehören mit ihren zeitlosen Bildern und Geschichten zum Erbe der Menschheit. Sarah Iles Johnston hat auf der Grundlage einer souveränen Quellenkenntnis die griechischen Mythen in einer modernen, frischen Sprache neu erzählt und so angeordnet, dass sich ein fortlaufender Lektürefaden ergibt. Ein Meisterwerk, das dazu einlädt, die Welt von Herakles, Ödipus und Medea neu kennenzulernen. Die Odyssee und die Fahrt der Argonauten, der Feuerbringer Prometheus und der Sänger Orpheus, die weise Athena und die Unterweltgöttin Persephone: Die griechischen Mythen bringen existentielle Fragen nach Liebe und Tod, Macht und Ohnmacht, Heldentum und Verschlagenheit in einprägsamen Geschichten zum Ausdruck. Doch wer sie kennenlernen will, muss bisher zwischen verstaubter Sprache und quellenferner Lockerheit wählen. Sarah Iles Johnston setzt mit ihrer Erzählung der griechischen Sagen neue Maßstäbe, weil sie ihren Stoff so profund beherrscht, dass sie sich von allen Pedanterien frei machen und höchst lesbar – und mit besonderem Interesse für die weiblichen Perspektiven – erzählen kann. Im Anhang nennt sie zu jeder Geschichte die Quellen. Ein Register erschließt das große Personal an Göttern, Heldinnen und Sterblichen. Jede Geschichte ist in sich geschlossen und zugleich nur ein kurzes Kapitel in dem großen Roman vom Ursprung des Kosmos bis zu den Folgen des Trojanischen Kriegs. "Sarah Iles Johnston hat die magische Refresh-Taste zur Aktualisierung der griechischen Mythen gedrückt. Und schon erstrahlen sie in neuem Glanz." Maria Tatar Einmalige, limitierte Startauflage mit Farbschnitt Die griechischen Sagen – neu erzählt für eine junge Generation Literarisch überzeugend ohne die sprachliche Tünche älterer Nacherzählungen Voraussetzungslos lesbar, da alle Erklärungen zwanglos in die Erzählungen eingewoben sind Von einer international führenden Expertin "Eine überragende Nacherzählung. Nuanciert, einfühlsam und tief bewegend." Washington Post
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Die Biographie des berühmtesten Condottiere im Italien der Renaissance: Heerführer, Diplomat, Förderer der Künste. Er hat die bekannteste Nase Italiens: Federico da Montefeltro. Viele kennen sie aus dem ebenso berühmten Portrait Piero della Francescas in den Uffizien. Wenige wissen, wie Federico zu dieser Nase kam und wie es ihm gelang, zwischen 1444 und 1482 aus Urbino, einem Bergnest am Rand der Marken, ein schon von Jacob Burckhardt bewundertes Zentrum der Renaissancearchitektur zu machen: Er zog die namhaftesten Künstler nach Urbino, seine Bibliothek war eine der bedeutendsten der Epoche, sein Palast wurde die maßgebliche Fürstenresidenz der beginnenden Neuzeit. Zwei Koryphäen, der Historiker Roeck und der Kunsthistoriker Tönnesmann, haben sich zusammengetan, um diesen bekanntesten Condottiere Italiens zu portraitieren, seinen Palast, seine Feldzüge, sein Mäzenatentum.
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Die Geschichte einer Religion zwischen Glauben und Machtpolitik
Mit großer Erzählkunst schildert Peter Heather den langen Prozess der Entstehung des Christentums und zeigt, wie es sich über ein Jahrtausend hinweg verwandelte und zu einem machtvollen Element europäischer Politik und Kultur wurde. Sein großes episches Panorama reicht von den frühen Christenverfolgungen bis zur Etablierung des Christentums als dominierende Religion und autoritäre Institution. Eine moderne Darstellung des historischen Christentums unter dem Aspekt der Machtpolitik für unsere Zeit.
Im 4. Jahrhundert brach ein neuer Glaube aus Palästina hervor. Er überwältigte das Heidentum und bekehrte Kaiser Konstantin. Fast 1000 Jahre später wurde ganz Europa von christlichen Herrschern regiert und die Religion, tief in Kultur und Gesellschaft verwurzelt, kontrollierte die Bevölkerung. Doch wie Peter Heather zeigt, war der Aufstieg des Christentums zur europaweiten Dominanz keineswegs unvermeidlich. Eindrucksvoll schildert er, wie es zum prägenden Merkmal der europäischen Landschaft wurde. Vom Zusammenbruch des Römischen Reiches, der die Religion an den Rand des Aussterbens brachte, bis zur erstaunlichen Papstrevolution im Mittelalter, aus der die Kirche als Haupt einer riesigen internationalen Organisation hervorging, verfolgt Heather die Fähigkeit des Christentums zur Selbstneuerfindung und die erstaunliche Bereitschaft, gezielte Gewalt einzusetzen. Dies ist die außergewöhnliche Geschichte einer Religion zwischen Glauben und Machtpolitik.
»Eine brillante Entzauberung … hervorragend erzählt … Heather bietet unglaublich reiche Schilderungen und verliert dabei nie das große Ganze aus den Augen. Ein fesselndes wie tiefgründiges Buch.« Costica Bradatan, Literary Review
»Eine faszinierende Geschichte über eine Religion in einer überraschend prekären Lage.« Dan Jones, Sunday Times
»Hervorragend erzählt ... fesselnd und tiefgründig.« Literary Review
»Ein Pageturner.« The Spectator
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Guter Sex braucht mehr als Konsens! Warum „Nein heißt Nein“ nicht reicht, und wie wir eine selbstbestimmte Sexualität nach #Metoo schaffen. „Damit müssen wir uns auseinandersetzen.“ Mithu Sanyal Begehren ist politisch, und Sexualität ist Macht. Einverständnis und sexuelle Gewalt schließen sich nicht aus. Wir wissen nicht immer, was wir wollen. Und Intimität ist komplexer, als „Nein heißt Nein“ glauben lässt. Katherine Angel nähert sich den heikelsten Themen der aktuellen Debatten über Sexualität, weibliches Begehren und Macht. Sie zeigt: Verletzlichkeit und unbewusste Wünsche und Ängste lassen sich auch durch Gesetze nicht aus der Welt schaffen. In klarer Sprache, mit Blick auf Philosophie, Geschichte und Sexualforschung lotet sie die Graubereiche der Intimität aus – verbunden mit einer Mahnung, die zugleich ein großes Versprechen ist: Erst wenn wir einander in unserer Verwundbarkeit wirklich ernst nehmen, wird Sex morgen wieder gut.
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Weihnachten feiern, Bar oder Bat Mitzwa zelebrieren oder an Ramadan fasten gehört für viele Kinder zum Alltag. Auch jenseits der großen Religionen kann geglaubt werden – an Wunder, an Sternzeichen oder an ein Leben nach dem Tod. In der Schule und auf der Straße treffen alle Ausdrucksformen von Glaube aufeinander und bilden eine lebendige, aber auch verwirrende Vielfalt.
Dieses Buch geht der Frage nach, was Glaube eigentlich bedeutet, warum er die Menschheit seit Anbeginn begleitet, und wie er heute gelebt wird – oder auch gerade nicht. Viele O-Töne von Kindern holen diese in ihrer Lebenswelt ab und regen an, selbst über ethische Fragen nachzudenken.
Ein einladendes Sachbuch für die ganze Familie mit reichen Informationen, diskursiver Offenheit und vielen Illustrationen – die moderne Alternative zu klassischen Weltreligionenbüchern.
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Was bedeutet der Begriff »Moral«? Ist uns Moral vorgegeben? Kann Religion Moral begründen? Hilft uns die »Goldene Regel«? Muss die Moral alle gleich behandeln? Ist Trittbrettfahren unmoralisch? Und setzt Moral Willensfreiheit voraus? In seiner Einführung beleuchtet Norbert Hoerster auf ebenso zugängliche wie tiefsinnige Weise diese Fragen – und führt dabei auf kleinstem Raum in die Grundprobleme der Ethik ein.
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»Angela Steidele bringt die Epoche der Aufklärung zum Leuchten.« Denis Scheck Leipzig im 18. Jahrhundert, seiner glänzendsten Zeit. Von den Messen tragen die Händler nicht nur Waren, sondern auch Ideen nach ganz Europa. Johann Sebastian Bach vermisst das Universum in Tönen, unterstützt von seiner Frau, der Kammersängerin Anna Magdalena, und seiner ältesten Tochter Dorothea. Derweil erforscht das Ehepaar Gottsched die deutsche Sprache und verbreitet unermüdlich das Licht der Aufklärung. Empört über die Biographie, die Johann Christoph Gottsched nach dem frühen Tod seiner Frau Luise veröffentlicht, beschließt Dorothea Bach, ihre eigenen Erinnerungen zu Papier zu bringen. Es war doch alles ganz anders mit Voltaire, Lessing und dem jungen Goethe! Schließlich leben wir im Zeitalter des hochgelahrten Frauenzimmers! Leichthändig und heiter zeichnet Angela Steidele in ihrem Roman ein gewitztes Porträt der Aufklärung aus Frauensicht. Mitreißend erzählt sie von Musikern und Buchdruckern, Dichterinnen und Schauspielerinnen, von Turbulenzen des Geistes, wissenschaftlichen Höhenflügen und von der Weltweisheit in der Musik. Historisch versiert, unsere Gegenwart im Blick, schildert sie Schicksalsjahre einer Epoche, in der es kurz möglich schien, Frauen und Männer könnten gemeinsam die Welt zur Vernunft bringen.
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Geboren am 9. November, zwei Jahre nach dem Mauerfall. Benannt nach dem Eddy-Grant-Song, bei dem ihre Eltern sich im deutsch-deutschen Kammerchor kennengelernt hatten. Die Mutter Westberlinerin, der Vater aus Leipzig, die Tochter das Beste aus beiden Welten: Hope Joanna Marlow.
Um als Taekwondo-Kämpferin eine Olympiachance zu haben, wurde sie Polizistin. Olympia ist nun Vergangenheit, die Berliner Polizei Gegenwart. Ein
Handyvideo, in dem zu sehen ist, wie Hope Joanna vier gewalttätige Räuber in einem Späti überwältigt, macht sie zur Heldin wider Willen. Doch noch bevor sie sich gegen ihren Ruhm wehren kann, versetzt eine mysteriöse Mordserie die Stadt in Aufruhr. Eine rechtsradikale Sekte scheint davon überzeugt zu sein, dass der legendäre, seit Kriegsende verschollene Fluchtkoffer Adolf Hitlers eben nicht nur eine Legende ist. Unter anderem soll er das Rezept für ei
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Die Fallzahlen bei häuslicher Gewalt steigen stetig. In die Schlagzeilen kommen aber oft nur Fälle von körperlicher Gewalt. Über psychische Gewalt – sie geht körperlichen und sexuellen Übergriffen meist voraus– spricht kaum jemand. Oft beginnt es schleichend und eskaliert in der Regel schrittweise bis hin zum Übergang zur körperlichen Gewalt. Viel zu spät begreifen die Betroffenen, was abläuft und schaffen es dann nur sehr schwer, sich zu lösen. Im Buch verdeutlichen drei Fall-Geschichten die typischen Verlaufsformen psychischer Gewalt in Beziehungen. Daneben erläutern Experten die Thematik aus psychologisch-therapeutischer sowie juristischer und politischer Sicht. Auch der Leiter einer Beratungsstelle für männliche Opfer von psychischer Gewalt kommt zu Wort.
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Von Alexander dem Großen bis Konstantin, von Buddha bis Jesus: Die erste vergleichende Universalgeschichte der Antike Von Rom bis China, von Athen bis Indien, von den Kelten bis zu den Arabern: Das bahnbrechende Panorama von Raimund Schulz bietet Globalgeschichte, wie sie noch nie erzählt wurde. Wir erleben mehr als zwei Jahrtausende wechselvolle Menscheitsgeschichte und betreten Kulturräume voller verblüffender Gemeinsamkeiten und Besonderheiten – ihren Einfluss können wir bis in die Gegenwart spüren. Die Welten Eurasiens haben Anfänge, die weit in die Vergangenheit zurückreichen: Unwirklich mutet an, dass viele große Kulturen und Reiche durch nomadische Eroberer begründet wurden, die schon in der Antike globale Handelsverbindungen über riesige Distanzen knüpften, von der Ostsee bis ans Chinesische Meer, von der Sahara bis nach Sibirien. Menschen bewegten sich auf den großen Pfaden der Welt hin und her, errichteten und zerstörten Städte und Großreiche. Herrscher und Imperien kämpften um Einflusszonen und Reichtümer. Doch auch die großen Weltreligionen nehmen ihren Anfang in der Antike. Sie sind Ausdruck einer in ganz Eurasien lebendigen Überzeugung, dass es jenseits der Welt der Menschen Mächte gibt, die man beeinflussen, aber auch fürchten musste. Asien und Europa waren bei allen Katastrophen von einem Optimismus geprägt, der dem Westen jetzt verloren geht, im Osten aber immer neue Dynamiken entfesselt. Warum ist das alles in der Antike entstanden? Wie hingen die Großreiche und Kulturen zusammen? Und inwiefern prägen uns diese Entwicklungen bis heute? Der Globalhistoriker Raimund Schulz bietet hierauf überraschende Antworten und schärft gleichzeit unser Verständnis für die Welt von heute.
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Was heute als Höflichkeit oder gute Manieren gilt, geht auf die Salons um 1700 zurück. Denn dort plauderte und flirtete nicht nur der Adel, sondern bald auch das Bürgertum. Und so entstanden viele Umgangsformen und Konventionen, die uns heute selbstverständlich erscheinen. Was ist Höflichkeit? Wie lässig darf man sich geben? Wie begegnen sich Mann und Frau? Was sagt man, wenn man einander nichts zu sagen hat? Und wie lässt sich ein Mensch am besten beeinflussen? Baltasar Gracián, Jean-Jacques Rousseau und berühmte Gastgeberinnen wie Madame de Rambouillet sind nur einige der Persönlichkeiten, die uns auf diesem vergnüglichen Gang durch die Wohnzimmer Europas begegnen. Kersten Knipp vermittelt anschaulich die Atmosphäre jener geselligen Zeit und zeigt, wie nah uns die Welt der Salons noch heute ist.
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Als Michel Foucault sein bahnbrechendes Unternehmen einer Geschichte der Sexualität zum ersten Mal vorstellte, kündigte er an, dass ein Band den Hermaphroditen gewidmet sein sollte. Mit der Neuausrichtung seiner Forschung auf die Antike gab er das Vorhaben jedoch auf. In seinem Nachlass findet sich allerdings ein faszinierendes Manuskript, das den Auftakt zu dieser Geschichte der Sexualität hätte bilden können – ein Text, der bis heute im Zeichen der politischen Kämpfe um Gender und Trans nichts von seiner Sprengkraft verloren hat.
Anhand von Gerichtsprozessen, die zwischen dem 16. und 20. Jahrhundert stattfanden, beleuchtet Foucault den Übergang von einem Rechtssystem, das ein Geschlecht aufgrund einer Entscheidung zuwies, zu einem System, das davon ausging, dass jedes Individuum ein einziges wahres Geschlecht hat, welches von der Medizin bestimmt wird. Foucault arbeitet historisch auf diese Weise die entscheidende theoretische Unterscheidung zwischen anatomischem Geschlecht und Sexualität heraus. Das Vorwort von Arianna Sforzini stellt dieses einzigartige Manuskript in den Werkkontext, während das Nachwort von Éric Fassin seine Aktualität hervorhebt und die von Foucault nachgezeichneten Beziehungen zwischen Sexualität, Geschlecht und Gender analysiert.
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Magie & Folklore ist eine einzigartige Buchreihe, die sich anhand zauberhafter Illustrationen mit volkstümlichen Traditionen aus verschiedenen Epochen und Kulturen beschäftigt. Die ideale Lektüre für wahre Liebhaber von Esoterik und Mythologie. Die Reihe umfasst neben magischen Praktiken, Heiltechniken und populären Wahrsagekünsten auch Porträts einflussreicher historischer Figuren und Sagengestalten – in einem praktischen und gleichermaßen kunstvoll illustrierten Format dargeboten. Die ersten drei Titel der Serie sind: Italien Magie & Folklore – Kelten Magie & Folklore – Japan Magie & Folklore. Die Reihe wird fortgesetzt mit weiteren Bänden wie: Slawische Magie, Mythen & Folklore – Nordische Magie, Mythen & Folklore – Nordamerikanische Magie, Mythen & Folklore – Chinesische Magie, Mythen & Folklore und weitere.
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- Vom Glanz und Elend des Hofes, von der Turbulenz des Großstadtlebens, von Glanzlichtern der Dichtkunst, Glaubenszwist, vom Theater als Spiegel der Welt, den Anfängen der neuen Wissenschaft, der Erfindung der Pressefreiheit und der Utopie
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Die berühmteste Heldengeschichte aller Zeiten
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Ein Buch, das unsere Annahmen über Gleichberechtigung erschüttern wird. „Souverän, scharfsinnig, lustig und analytisch“ Theresia Enzensberger Plötzlich sind alle Feminist*innen. Bloß kann von echter Gleichberechtigung keine Rede sein. Warum wirken überholte Strukturen fort? Wie lassen sie sich abwracken? Ann-Kristin Tlusty betrachtet die inneren und äußeren Zwänge, die das Leben von Frauen auch heute prägen: Noch immer wird ihnen abverlangt, „sanft“ die Sorgen und Bedürfnisse der Gesellschaft aufzufangen. Jederzeit sollen sie dabei auf „süße“ Weise sexuell verfügbar erscheinen, gern auch unter feministischem Vorzeichen. Und bei alldem angenehm „zart“ niemals zu viel Mündigkeit beanspruchen. Klug und persönlich, befreiend und neu: Diese Streitschrift wirbelt die Geschlechterordnung für immer durcheinander. Enjoy, Sweethearts!
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Für Fans von Mario Vargas Llosa und Gabriel García Márquez Philippinen, Ende des 19. Jahrhunderts: Der junge, idealistische Ibarra kehrt nach sieben Jahren Studium aus Europa in seine Heimat zurück – voller Erneuerungsdrang für sein Land und im Liebesrausch für die schöne María Clara. Doch seine Hoffnungen werden schnell zerschlagen, denn die von ihm so geliebte Gesellschaft ist zerfressen von Korruption, Unterdrückung und religiösem Dogmatismus. Nicht das philippinische Volk hält die Zügel in der Hand, sondern die spanischen Kolonialherren mitsamt ihrem machtbesessenen katholischen Klerus. Ibarras Vorhaben, eine Schule zu bauen, eskaliert zu einer Spaltung zwischen Kirche, Gouverneuren und dem einfachen Volk, und viel zu spät erkennt er, wie sich seine private Fehde mit dem Gemeindepfarrer in eine infernale Intrige verwandelt. Erst als sich auch María Clara von ihm abwendet, wird Ibarra bewusst, welch mächtigem Gegner er sich gegenübersteht. Noli me tangere ist ein revolutionärer Widerstandsroman und eines der frühesten literarischen Zeugnisse der Kritik am Kolonialismus. José Rizal musste die Veröffentlichung mit dem Leben bezahlen und wurde zum Märtyrer der Philippinen. Mit seiner erzählerischen Opulenz, seinem Humor und seinem unhintergehbaren Glauben an die Menschlichkeit strahlt der Roman weit in die Gegenwart hinein.
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Ein Buch, das dein Denken verändert. Und damit auch dein Leben.
In diesem Buch erwarten dich 101 schonungslos ehrliche und tief verletzliche Texte über (Selbst-)Liebe und Schönheitsideale, über Politik und Herzbruch, über Einsamkeit und Hoffnung. Clara Lösel, Literaturpreisträgerin und Instagramphänomen, spricht das aus, was so viele bewegt und sich trotzdem niemand zu sagen traut, und lässt dich dadurch fühlen und wachsen.
»Ein Buch, das inspiriert, aufrüttelt und dich daran erinnert, wie stark du wirklich bist.« – Laura Malina Seiler
»Ich wünsche mir, dass dieses Buch nicht nur die Jungen lesen, denn auch für uns Ältere gilt: Wehe, Ihr gebt auf!« – aus dem Vorwort von Tom Buhrow
Kleiner Tipp: Zu diesem Buch gibt es auch eine liebevoll gestaltete Kartenbox, die viele der Gedanken aus dem Buch aufgreift und alltagstauglich macht. Viele Leserinnen und Leser nutzen beides zusammen – für noch mehr Inspiration im Alltag.
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Ein satirisches Meisterwerk über eine unfreiwillige Zeitreise ins Mittelalter vom begnadeten Spötter Mark Twain - neu übersetzt Yankee Hank Morgan traut seinen Augen nicht: Ist es wirklich der 19. Juni des Jahres 528? Und befindet er sich tatsächlich am Artushof? Ursache dieser ominösen Zeitreise ist ein Unfall, der ihn aus dem späten 19. Jahrhundert ins frühe Mittelalter katapultiert. Als wäre das nicht genug, wird er von den Artusrittern auch noch zum Tode verurteilt. Hank mag einen Schlag auf den Kopf bekommen haben, auf den Kopf gefallen ist er nicht. Mit List entgeht er dem Tod und steigt als «Sir Boss» zur rechten Hand des Königs auf. Er beglückt sein Reich mit den Errungenschaften des 19. Jahrhunderts wie allgemeiner Schulbildung, Telegraphie, Pressewesen und «erfindet» das Fahrrad. Doch als er gegen den Willen der Kirche die Republik ausruft, muss Sir Boss die Grenzen seines Waltens erkennen. Von Merlin in Tiefschlaf versetzt, wacht er wieder als der auf, der er einmal gewesen war: ein ganz normaler Yankee aus Connecticut. Aus der Kontrastierung von tiefstem Mittelalter und technischer Moderne, Aberglaube und rationaler Aufklärung, altenglischem Mystizismus und US-Pragmatismus schlägt der Meistererzähler Mark Twain sprachmächtig und geistreich sprühende Funken.
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Der Klassiker zum beunruhigend aktuellen Thema unserer Tage Schon früh beleuchteten Horkheimer und Adorno in den »Elementen des Antisemitismus« aus ihrer berühmten und einflussreichen Dialektik der Aufklärung ein Phänomen, das uns immer noch und zuletzt wieder verstärkt umtreibt: den Antisemitismus – ein Paradebeispiel für einen selbstzerstörerischen Rückfall ins Mythische, wie er von Anfang an in den Prozess der Aufklärung eingeschrieben war. Nachwort und Kommentar zeigen, wie relevant der Text für uns heute ist, wie fast jeder einzelne Satz uns wie ein prägnanter Aphorismus ins Nachdenken bringen kann.
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Unser Körper – für Kinder erklärt So funktioniert der menschliche Körper: faszinierende Antworten auf spannende Fragen – leicht verständlich erklärt und unterhaltsam illustriert. Mit anschaulichen Beispielen aus dem Alltag und lustigen Fakten lernen Kinder ihren Körper kennen. Die cleveren und bunten Illustrationen zeigen den menschlichen Körper auf einzigartig unterhaltsame Weise und untermalen die kindgerechten Erklärtexte mit Witz und Charme. Frage für Frage den Körper verstehen Warum schlägt das Herz? Wozu sind Knochen da? Und wie funktioniert eigentlich die Verdauung? Dieses farbenfrohe Sachbuch zeigt Kindern im Vorschulalter, wie genau der menschliche Körper funktioniert und beschreibt mit lustigen Fakten, Beispielen aus dem Alltag und genau der richtigen Menge Text für das Alter, wie unser Körper täglich Beeindruckendes leistet. Seite für Seite und Frage für Frage wirft es einen unterhaltsamen Blick in das Innere des menschlichen Körpers und erklärt Funktionsweisen von Zellen, Knochen und Organen anschaulich und verständlich. Der Blutkreislauf wird anhand einer Fahrradtour erklärt, bei der die roten Blutkörperchen Sauerstoff und Kohlenstoff auf dem Gepäckträger mitnehmen. Die fröhlichen Illustrationen im Comic-Stil zeigen spannende Details des Körpers und machen Lust darauf, den eigenen Körper kennenzulernen. So macht Wissen Spaß: Verständlich, kurzweilig und unterhaltsam illustriert erklärt dieses farbenfrohe Sachbuch Kindern den menschlichen Körper.
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Aufklärung, Inspiration und Empowerment – dieses Handbuch revolutioniert, wie wir über Selbstbefriedigung und den weiblichen Körper denken und sprechen. Alles, was man über die Lust der Frauen wissen muss, in einem kompakten und schön illustrierten Band. Viel zu lange wurde die weibliche Lust verleugnet, viel zu lange die Klitoris in ihrer Bedeutung und Größe verkannt. Höchste Zeit, dem ein Ende zu setzen! »Denn eine Frau, die ohne Scham masturbiert und sich selbst verwöhnt, ist eine freie Frau«, schreibt die Feministin und Aktivistin Julia Pietri. Sie hat in den sozialen Medien 6.000 Frauen zu ihren Masturbationsgewohnheiten befragt und erstaunlich offene Antworten erhalten. Die unterschiedlichen Erfahrungen und Stimmen der Frauen, allesamt laut, schön und überzeugend, ergänzt sie um Informationen über die weibliche Anatomie, viele nützliche Tipps, wie Frauen die erfüllte Sinnlichkeit selbst in der Hand haben, und räumt endgültig mit Mythen wie dem vaginalen Orgasmus auf. Ein informatives, großartig gestaltetes und illustriertes Handbuch, das hilft, Scham zu überwinden, und die selbstbestimmte Sexualität von Frauen behauptet, so unterschiedlich sie auch sind.
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Dieses Buch erzählt die Geschichte der großen Ketzerbewegung, die im 12. Jahrhundert von Südfrankreich aus die Kirche in eine tiefe Krise stürzte. An der Gnadenlosigkeit, mit der diese Andersdenkenden vernichtet wurden, lässt sich ablesen, was für eine Herausforderung sie darstellten.
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Als er vier Jahre alt war, erhielt »Wolferl« von seinem Vater Musikunterricht in den Fächern Klavier, Geige und Komposition. Zwei Jahre später folgten erste Auftritte, zusammen mit seiner Schwester Nannerl, auch sie ein Wunderkind. Mit fünf komponierte er sein erstes Stück, mit 13 seine erste Oper. Der junge Mozart reiste, komponierte, beeindruckte den europäischen Hochadel und löste in den Konzertsälen eine Welle der Begeisterung aus. Über 1000 Kompositionen sind von ihm überliefert. Darunter die »Zauberflöte«, eine Oper, die auch heute noch Kinder (und Erwachsene) verzaubert. Little People, Big Dreams erzählt von den beeindruckenden Lebensgeschichten großer Menschen: Jede dieser Persönlichkeiten, ob Philosophin, Forscherin oder Sportler, hat Unvorstellbares erreicht. Dabei begann alles, als sie noch klein waren: mit großen Träumen.
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"Sex in echt" von Nadine Beck und Rosa Schilling ist ein innovatives Aufklärungsbuch, das Jugendliche auf ihrer Entdeckungsreise durch die Welt der Sexualität begleitet. Es richtet sich an Heranwachsende, die sich mitten in der Pubertät befinden – einer Zeit voller Veränderungen, Fragen und Unsicherheiten. Im Unterschied zu traditionellen Aufklärungsbüchern, die oft als trocken und veraltet wahrgenommen werden, schlägt "Sex in echt" einen frischen, direkten und unverkrampften Ton an. Die Autorinnen sprechen Themen an, die Jugendliche wirklich interessieren: von Dating und Beziehungen über Safer Sex und Verhütung bis hin zu Selbstbefriedigung und sexuellen Vorlieben. Das Buch behandelt auch die Vielfalt der Körper und die Schönheit jeder individuellen Sexualität, wobei es sich bewusst von Stereotypen und Vorurteilen distanziert. Das Werk zeichnet sich durch seine moderne und ansprechende Aufmachung aus, unterstützt durch die lebendigen Illustrationen von Sandra Bayer. Diese vermitteln eine positive und inklusive Botschaft, die Körpervielfalt und verschiedene sexuelle Orientierungen und Identitäten respektiert und wertschätzt. "Sex in echt" bietet nicht nur fundierte Informationen, sondern ermutigt Jugendliche auch dazu, ein selbstbestimmtes und positives Verhältnis zu ihrer Sexualität zu entwickeln. Es ist ein wertvoller Ratgeber, der junge Leserinnen und Leser dazu anregt, Fragen zu stellen, sich selbst zu erkunden und gesunde Beziehungen zu führen. Das Buch wurde für seine offene und einfühlsame Herangehensweise an das Thema Sexualität für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert und hat sich damit als wichtige Ressource sowohl für Jugendliche als auch für Erwachsene etabliert. Moderne und direkte Ansprache: Spricht Jugendliche auf Augenhöhe an und vermeidet peinliche "Aufklärungsstunden". Umfassende Themenvielfalt: Deckt alle relevanten Bereiche ab, von körperlicher Entwicklung bis hin zu emotionalen Aspekten der Sexualität. Inklusiv und divers: Berücksichtigt eine breite Palette von Identitäten, Orientierungen und Körperbildern. Unterstützt durch Fachwissen: Bietet wissenschaftlich fundierte Informationen in einem jugendfreundlichen Format. Interaktives Layout: Mit ansprechenden Illustrationen und einem lebhaften Design, das zum Lesen und Entdecken einlädt. Empowerment und Selbstakzeptanz: Fördert ein positives Selbstbild und eine gesunde Einstellung zur
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Ein prominenter Kirchenrechtler ruft auf: schafft die Privilegien der Kirche ab! Weniger als die Hälfte der Deutschen gehört noch einer der beiden Kirchen an, die aber verfügen weiterhin über enorme Privilegien. Dem Staat kommt es gelegen, wenn Diakonie und Caritas soziale Aufgaben übernehmen, und sei es auf Kosten des Arbeitsrechts. Sexuellen Missbrauch verfolgt die kirchliche Justiz genauso halbherzig wie Veruntreuung – und die weltliche Justiz schaut zu. Dabei kassieren die Kirchen jedes Jahr eine halbe Milliarde Euro staatlicher Steuergelder, weil vor 200 Jahren ihre Klöster enteignet wurden. Für Thomas Schüller, führender Kirchenrechtler und streitbarer Kopf, profitieren beide Seiten von dieser Komplizenschaft. Aber die Gesellschaft hat sich verändert: höchste Zeit, dass dieser unheiligen Allianz ein Ende gemacht wird.
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Die brutale Niederschlagung des Bauernkriegs war der Anfang einer langen Geschichte rücksichtsloser Gewalt der deutschen Obrigkeiten: von den autoritären Feudalstaaten der frühen Neuzeit über Preußen bis in die NS-Diktatur. 1525 begann Deutschlands Weg in die Untertanengesellschaft, woran auch Martin Luther seinen Anteil hatte. Die entfesselte Gewalt deutscher Herren gegen ihre Untertanen und gegen frühe Forderungen demokratischer Teilhabe legte den Keim für eine Tradition der Unfreiheit und Unterdrückung. Der Volksaufstand im Jahr 1525 wollte einer gerechteren und freieren Gesellschaft den Weg bereiten. In »Zwölf Artikeln« formulierten Angehörige der unteren Schichten, was sie von ihrer Herrschaft erwarteten. Die Antwort war blutig. Massaker, Straf- und Rachefeldzüge des Adels beendeten jede Hoffnung auf Veränderung der gesellschaftlichen Verhältnisse und löschten die Aufständischen und ihre Familien regelrecht aus. Peter Seibert, Literaturhistoriker und Medienwissenschaftler, rückt erstmals auch die Rolle der Frauen in diesem Krieg in den Fokus und schildert das bedrückende Ausmaß der ersten Erfahrung von Flucht und Exil in der frühen deutschen Neuzeit.
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Ein Essay über Krieg und Frieden: Orientierung in einer ewigen Menschheitsfrage Wer Krieg verhindern will, muss danach fragen, unter welchen Bedingungen Krieg moralisch gerechtfertigt wäre. Antwort darauf gibt die Theorie des gerechten Krieges, wenn man sie weiterentwickelt und neu interpretiert. Dann stellt sie uns nämlich einen überzeugenden Maßstab zur Verfügung, der es ermöglicht, die Illegitimität eines Krieges zu erkennen. Die Neuauflage wurde um das Kapitel »Ein Prüfstein: Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine« ergänzt.
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Eine faszinierende Reise zu den Ruinen der Antike
Heutzutage spazieren Millionen von Besuchern durch antike Ruinenstädte. Voll Bewunderung studieren wir die verfallenen Gebäude und Monumente und stellen uns vor, wie der Alltag der Menschen damals ausgesehen haben mag. Nostalgie und romantische Wehmut angesichts des Untergangs der alten Kulturen sind jedoch moderne Phänomene. Martin Zimmermann lässt uns bedeutende Stätten wie Troja, Mykene, Ninive und Pompeji mit ganz neuen Augen sehen - nämlich mit denen der antiken Menschen selbst.
Städte sind wie Menschen - das war in der Antike eine verbreitete Vorstellung. Sie entstehen, um eines Tages zu sterben, während an anderen Orten neue erblühen. Ganz anders als heute ging man im Altertum mit den zahlreichen zerstörten Städten, die schon damals im Mittelmeerraum allgegenwärtig waren, wesentlich pragmatischer um: Ruinen hatten nichts Positives an sich, sie wurden entweder beseitigt oder schlichtweg ignoriert. Nur in Ausnahmefällen wurden sie auch als Erinnerungsorte inszeniert und nutzbar gemacht. Aber warum? Martin Zimmermann nimmt uns mit auf eine faszinierende Reise durch die Trümmerlandschaften der Antike. Er erhellt die verschiedenen Gründe für den Zerfall einer Stadt (Kriege, Naturkatastrophen, Umsiedlungen) und zeigt eindrücklich, wie die damaligen Menschen durch Planungswille, Mobilität und Improvisationstalent immer wieder Auswege selbst aus den dramatischsten Situationen fanden.
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"Ein Juwel von einem Buch, ernsthaft und klug, aber dennoch witzig und verspielt." Financial Times
Es gibt eine Frage, der Sie ausweichen. Sogar jetzt, während Sie diesen Satz lesen. Sie scheinen vor irgendetwas Angst zu haben. Sie sagen sich, dass Sie gerade keine Zeit haben. Sie sind in erster Linie damit beschäftigt, die nächsten 15 Minuten über die Bühne zu bringen. Ihr Leben ist voll. Es gibt darin keinen Platz für die Frage: "Warum mache ich all das überhaupt?"
Vor 2500 Jahren kam ein Mann auf den Gedanken, dass die Konfrontation mit den fundamentalen und scheinbar unbeantwortbaren Fragen des Lebens nicht das Schlimmste, sondern das Beste war, das ihm je passiert ist. Er glaubte, dass ein Leben, welches sich diesen Fragen offen stellt und in Gesprächen mit anderen auf den Grund geht, nicht bloß etwas für selbsternannte Intellektuelle ist sondern für alle. Agnes Callard lässt Sokrates für unsere Zeit wiederauferstehen, sie entstaubt seine größten Ideen und zeigt uns, wie wir nach seinem Beispiel ein gutes Leben führen können, das nicht in Furcht vor den großen Fragen des Lebens erstarrt.
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Man nannte ihn »Man Ray« und sie die »Königin von Montparnasse«: Emmanuel Radnitzky und Alice Ernestine Prin. Kiki de Montparnasse begeisterte als Sängerin in Nachtclubs, plauderte mit Jean Cocteau und Marcel Duchamp in den angesagten Cafés von Paris und saß Malern wie Modigliani, Calder und Soutine Modell. Ihre Autobiografie – mit einem Vorwort von Ernest Hemingway – kam in Frankreich ganz groß raus und in Amerika auf den Index. Und das alles noch vor ihrem dreißigsten Lebensjahr. Als Kiki und Man Ray sich kennenlernen, ist sie 20 und eine feste Größe in der Montparnasse-Bohème, er 31, ein namenloser Fotograf aus Amerika, gerade erst in Paris angekommen. Er fotografiert sie, sie werden ein Paar, es folgt eine acht Jahre währende stürmische Liebesbeziehung. Mit ikonischen Aufnahmen wie »Violon d’Ingres« und »African mask« – ihr Rücken, ihr makelloses Gesicht – begründet Man Ray seine Karriere, sie öffnet ihm die Türen zu Galeristen und Künstlern. Er ermuntert sie, selbst zu malen: Alltagsszenen, Erinnerungen an ihre Kindheit im Burgund. Aber als sie auch damit Erfolg hat, ist er eifersüchtig und macht sie klein. Wa war es, das diese junge Frau wie keine andere zur Verkörperung einer ganzen Ära machte? In seinem akribisch recherchierten, glänzend geschriebenen Buch versucht Mark Braude, dem Mythos Kiki auf die Spur zu kommen, das Rätsel ihrer Anziehungskraft zu entschlüsseln. Erstmals wird Kikis prägender Einfluss nicht nur auf Man Ray, sondern auf die gesamte Künstlerszene vom Montparnasse deutlich.
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Kants Ideenlehre gilt als philosophischer Grundpfeiler der Aufklärung. Mit der Suche nach verbindlichen Regeln des Handelns in der Gemeinschaft hat sie bis heute nicht nur unter Philosophen Weltgeltung und -wirkung. Denn indem Kant unsere Erkenntnismöglichkeiten zum Ausgangspunkt nimmt, der Vernunft und dem Wagnis des Denkens Priorität zu geben, stärkt er den Mut, die Wirklichkeit trotz all ihrer Komplexität zu erfassen zu suchen und verantwortungsvoll in ihr zu handeln. Klarsicht mit Kant stellt zentrale Gedanken aus seinem umfangreichen Werk vor, das sich gegen jeden Dogmatismus wendet und als Kompass der moralischen Lebensführung den Umgang mit uns selbst und anderen zu erleichtern vermag.
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Leo Strauss und die Politische Philosophie: Heinrich Meiers Opus magnum Unter den großen Philosophen des 20. Jahrhunderts kommt Leo Strauss eine Ausnahmestellung zu. Er führte den Begriff der Politischen Philosophie in die Philosophie ein und unternahm deren Neubegründung in einem OEuvre von schulbildender Kraft und weltweiter Ausstrahlung. In der sich zusehends belebenden Diskussion legt Heinrich Meier jetzt die eingehendste und umfassendste Auseinandersetzung mit Strauss Denken vor. Die Politische Philosophie, die Leo Strauss verhandelt, bezeichnet die Hinwendung der Philosophie zu den politischen oder menschlichen Dingen im Ganzen und die Rückwendung der Philosophie auf sich selbst, auf ihre Voraussetzungen und die Bedingungen ihrer Existenz. Die Sache, die mit ihr in Rede steht, ist nichts Geringeres als die rationale Begründung und die politische Verteidigung des philosophischen Lebens. Dem grundsätzlichen Charakter des Unternehmens entsprechend gliedert sich das Buch in die Kapitel: Das philosophische Leben, Philosophie und Geschichte, Philosophie und Offenbarung, Philosophie und Politik, Philosophie und Dichtung, Die philosophische Lehre. Jedes Kapitel konzentriert sich auf eine herausragende Schrift von Strauss, die als Ganzes in den Blick genommen wird. Der Wiederentdecker der "Kunst des sorgfältigen Schreibens", deren sich die politischen Philosophen der Vergangenheit bedienten, wird auf diese Weise selbst als Meister jener Kunst sichtbar.
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So hast du den menschlichen Körper noch nie gesehen! Von den Aufgaben des Gehirns bis zu den verschlungenen Wegen unseres Essens – über 40 Klappen in Form von Organen, Knochen und Muskeln zeigen auf einzigartige Weise die Wunder unseres Körpers: Wie funktioniert das Auge? Was passiert in der Pubertät? Kinder ab 7 Jahren blättern durch die eindrucksvollen Scherenschnitte und entdecken hinter gestanzten Rippen und gefalteten Lungenflügeln nicht nur das Herz, sondern auch jede Menge aufregende Fakten. Eine interaktive Erkundungstour für die ganze Familie • Beeindruckende visuelle Gestaltung: über 40 große und kleine Klappen zeigen Organe, Knochen und Muskeln und ermöglichen faszinierende Einblicke ins Innere des Menschen • Papierkunst trifft auf Sachwissen: Wusstest du, dass ein Stirnrunzeln mehr Muskeln braucht als ein Lächeln? Oder dass es bis zu drei Tage dauern kann, bis Essen verdaut ist? • Spannende Fakten anschaulich erklärt: Dank der kunstvollen Scherenschnitte und dem großen Format fällt das Verstehen von Körperfunktionen besonders leicht und Zusammenhänge werden klar • Perfekt als Geschenk: Das besondere Konzept des Kinderbuchs sorgt für jede Menge Wow-Effekte Außergewöhnlich gestaltet von Papierkünstlerin Gail Armstrong Mit einem Blick auf Gehirn, Gesichtsmuskel und Auge beginnt die Reise ins Innere des Körpers. Klappe für Klappe kann das Ohr erforscht, der Aufbau des Verdauungssystems bewundert oder das Innere eines Zahns untersucht werden – das interaktive Leseerlebnis lässt Kinder ab 7 Jahren, aber auch Erwachsene, staunen. Gail Armstrong, die für ihre künstlerische Arbeit bereits viele Preise erhalten hat, ermöglicht neugierigen Forscher*innen mit diesem Körperbuch einen völlig neuen Blick auf das Thema. Dieses originelle Kinderbuch über den menschlichen Körper begeistert Kinder ab 7 Jahren mit raffinierter Papierkunst und faszinierenden Fakten – perfekt als Geschenk.
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»Schnallen Sie sich an, hier kommt Kate Lister! Ihre kuriose Geschichte des Sex ist ein wilder Ritt.« The Times In »Sex - Die ganze Geschichte« untersucht Kate Lister historische Phänomene rund um die Sexualität, seit es Zeugnisse hiervon gibt. Einen besonderen Fokus legt sie dabei auf das Mittelalter und die viktorianischer Zeit. Es geht um gesellschaftlichen Verschiebungen in unserer Haltung zum Sextrieb. Sie untersucht das Wort »cunt« als bösestes aller bösen Wörter, schreibt über rassistische Fetische und Kuriosa wie Duschen als Schwangerschaftsverhütung. Das Buch enthält eine Vielzahl literarischer Quellen und Abbildungen, es ist die fundierte Sammlung einer akribischen Wissenschaftlerin, die in der Popkultur zu Hause ist und ihre Erkenntnisse immer mit den Themen unserer Zeit verknüpft. Kate Lister setzt sich dabei für die Entkriminalisierung von Sexarbeit, für eine gendergerechte Sprache und eine gesunde, schamfreie Sexualaufklärung ein. Ausstattung: durchgehend bebildert
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Trendthema Philosophie light: ein spannender und unterhaltsamer Streifzug durch die Philosophiegeschichte Ein Millionenpublikum hat verfolgt, wie der Astrophysiker Harald Lesch und der Philosoph Wilhelm Vossenkuhl in der TV-Reihe Denker des Abendlandes 2500 Jahre Philosophie lebendig werden ließen. Von Aristoteles über Descartes bis Einstein: Auf unterhaltsame Weise werden die Ideen der großen Philosophen auf den Punkt gebracht. Anregend, erhellend und äußerst kurzweilig!
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Clara Bergmann, achtunddreißig, beruflich und privat auf Erfolgskurs, bricht zusammen. Die zweite Fehlgeburt und die Diagnose, dass sie keine Kinder bekommen kann, lassen sich nicht beiseiteschieben wie eine missglückte Imagekampagne. Aber gleich ein Klinikaufenthalt? Erschöpft willigt Clara ein und lässt sich von Paul in einem Kaff absetzten, von dem sie nicht einmal weiß, wie es heißt. In der dortigen Klinik erwarten sie fünf flirrend heiße Wochen, ein Zimmer mit Linoleumboden und orange-roten Strickgardinen und ein dichtes Programm aus Musik-, Ergo-, Gruppen- und Konfrontationstherapie. Wenn Clara die Klinikregeln, die Mitpatienten – oder sich selbst – nicht mehr erträgt, läuft sie in den nahe gelegenen Wald. Dem Chefdoc gelingt es als Erstem, mit sonorer Stimme, wissendem Blick und herzlichem Lächeln Clara zu erreichen. Sie beginnt, ihre Trauer und ihre Wut zuzulassen, sich nicht mehr schuldig zu fühlen. Einmal wagt sie sogar einen Ausflug ins nahe Eiscafé, zusammen mit Simone, einer Schicksalsgenossin, und dann liegen sie einfach auf dem Tisch, »die Gefühle, die so tief in mir verschlossen waren«
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Der Feminismus, die älteste Menschenrechtsbewegung der Welt, wurde über die Jahrhunderte immer wieder zurückgedrängt. Mit jedem Backlash wurden Protagonistinnen und ihre Ideen vergessen. Dieses Buch erzählt von Frauen wie Marie de Gournay, Olympe de Gouges, Clara Zetkin, Hedwig Dohm, Kate Millet, Huda Sharawi, Fatima Mernissi bis hin zu zeitgenössischen Feministinnen wie Chimamanda Ngozi Adichie und Rebecca Solnit. Es stellt die Thesen ihrer wichtigsten Werke vor und steckt aktuelle Brennpunkte ab: von »Rape Culture« bis Corona-Backlash, von Reproduktionsmedizin bis zu angeblich »weiblicher« Begabung. Dabei gibt Agnes Imhof einen Überblick über eine Vielzahl von Strömungen und Positionen. Denn Feminismus war und ist divers. Die Autorin beleuchtet die bürgerlichen und proletarischen Bewegungen ebenso wie die antikolonialen Frauenbewegungen in Afrika und Lateinamerika sowie Positionen von Frauenrechtlerinnen der islamischen Welt. Agnes Imhof beschreibt Welle um Welle im Kontext der Zeit und porträtiert dabei außergewöhnlich mutige, kluge und leidenschaftliche Frauen.
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Die wichtigsten Mythen, Götter und Monster kompakt vorgestellt – ein toller Begleiter für alle Percy-Jackson-Neulinge und Fans!
Auch Percy und seine Freunde in Camp Half-Blood müssen manchmal ein bisschen was nachlesen!
Ein Glück also, dass es in der Bibliothek von Camp Half-Blood dieses reich illustrierte Handbuch zur griechischen Mythologie gibt. Es erzählt die wichtigsten Mythen und enthält Kurzporträts der mächtigsten Götter, dazu werden die gefährlichsten Monster wie die Medusa und der Minotaurus vorgestellt und mögliche Verteidigungstechniken erläutert. Auch die beliebten Halbgott-Helden aus dem Camp dürfen bei den Porträts natürlich nicht fehlen.
Ergänzt die Welt aus Rick Riordans Büchern auf unterhaltsame Weise mit Informationen!
Durchgehend farbig illustriert von André Ducci.
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Der Sommer bricht an, als Sylvain Tesson, Wanderer zwischen den Welten, zu einem großen maritimen Abenteuer aufbricht. Von den schroffen Felsvorsprüngen Galiziens, entlang der wilden bretonischen Küstenlinie, hinüber zu den weißen Felsen von Wales, dorthin, wo die grünen Abhänge Irlands sich dem Meer entgegenwellen, und weiter noch bis hinauf zu den mystischen Basalthöhlen der äußeren Hebriden und den wild umtosten Felsnadeln Schottlands. Sylvain Tesson pendelt in diesem Buch zwischen See und Land, zwischen Vergänglichkeit und dem, was überdauert, zwischen Geschichte und keltischem Mythos – immer auf der Suche nach den Feen, nach Momenten, in denen sich uns die Schönheit der Natur offenbart. Und er findet sie. In dem Widerschein der Sonne auf dem Meer, dem Rauschen des Windes in den Blättern einer Buche, im perlenden Tau auf dem Fell eines Tieres.
Eine poetische Er
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Wie konnte es zu diesem Wahnsinn kommen? Er war der geistige Wegbereiter des Nationalsozialismus. Sein Name gilt als Inbegriff des skrupellosen Demagogen und der Massenmanipulation: Joseph Goebbels. Was wir heute als »fake news« und »Verschwörungstheorien« kennen, hat er als »Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda« in einer bis dahin unbekannten Weise als Mittel der Politik eingesetzt und perfektioniert. Der »Triumph der Lüge«, den er anstrebte, führte zu Terror, Krieg und Massenmord. Wer die Mechanismen der Täuschung und Desinformation verstehen will, muss auch die Lebensgeschichte dieses Mannes kennen, der zum Meister der Verführung nur werden konnte, weil er gelernt hatte, sich selbst zu betrügen.
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Unser Blick auf Sexualität und Gender wurde lange Zeit von der Vorstellung geprägt, dass alles außerhalb der heterosexuellen Orientierung und der binären Geschlechteraufteilung unnatürlich sei. Bis heute glauben viele, dass die Evolution dies vorgäbe, weil es dem Gesetz der Fortpflanzung diene. Vereinzelte Beispiele aus dem Tierreich wie Clownfische, die ihr Geschlecht umwandeln, oder homosexuelles Verhalten bei Pinguinen wurden und werden fälschlicherweise als Ausnahmen betrachtet. Um seine Standpunkte zu verdeutlichen, nimmt uns der renommierte Biologe Nathan H. Lents mit auf eine Reise durch das Liebesleben der Tiere, aber auch des Menschen. Es stellt sich heraus, dass die Fluidität von Geschlecht kein neues Phänomen ist. Lents erklärt, dass es in der Natur von Vorteil sein kann, homo-, pan- oder bisexuell zu sein: ob bei schwul lebenden Schwänen, bisexuellen Bonobos oder auch Menschen, die Gruppensex praktizieren, wenn sie den Zusammenhalt einer unter höchsten Belastungen stehenden Gemeinschaft festigen müssen.Lents deckt Vorurteile auf und zeigt, dass am Ende der Kern der Evolution nicht die Fortpflanzung, sondern das Erzeugen von Diversität ist.
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Die großen Denker der Welt - für alle, die mehr verstehen und selber denken wollen Dieses Buch versammelt 100 Philosophen, die über die Welt nachgedacht haben und deren Thesen bis heute Bestand haben. Aus dem Vorwort von Umberto Galimberti: »Wenn Du denkst, dass Philosophie etwas Langweiliges und Abstraktes ist und Philosophen Menschen sind, die außerhalb der realen Welt leben, wird dieses Buch Dich vom Gegenteil überzeugen! Denn die Philosophie ist heute wichtiger, lebendiger und konkreter als je zuvor. Enthält eine leere Schachtel nichts, oder enthält sie etwas, das "Leere" genannt wird? Füllst Du sie mit Sand und schüttelst sie: Was hörst Du? Und wenn du den Sand aus der Kiste leerst und sie schüttelst, was hörst du dann? Ausgehend von Gedanken und Überlegungen, die leicht zugänglich sind, stellt uns jede Geschichte vor eine kleine Herausforderung, auf die wir mit den Überlegungen eines großen Philosophen antworten können. Gemeinsam mit Sokrates, Hypatia, Kant, Voltaire und vielen weiteren Philosophen aus allen Zeiten und Ländern werden wir lernen, über ein breites Spektrum von Themen nachzudenken, von Naturereignissen bis zur menschlichen Natur, von der Sprache bis zur Liebe und der Existenz Gottes.« Es ermöglichst den Leserinnen und Lesern, bewusst über Philosophie, über das Leben und das, was uns umgibt, nachzudenken und das Gelesene selbst zu überprüfen: Denk nach mit Seneca , Mach`s wie Epikur oder Hinterfrage Aristoteles...
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Clara und Nina kennen sich seit Jugendtagen. Als sie nach vielen Jahren als erwachsene Frauen wieder aufeinandertreffen, leidet Nina bereits an den ersten Symptomen einer unheilbaren Erkrankung. Die beiden verlieben sich und stürzen sich in eine rasende Liebesbeziehung. In ihren Chatnachrichten bricht sich Begehren und Verletzlichkeit Bahn, Alltägliches steht neben Existenziellem. Während Nina trotz ihrer begrenzten Lebenszeit um eine Zukunftsperspektive mit Clara ringt, kämpft diese als alleinerziehende Mutter um Selbstbestimmung in einem Alltag aus Kinderpflege, Studium und Lohnarbeit. Wie lässt sich diese Liebe leben – angesichts der begrenzten Zeit, die Nina und Clara bleibt?
Lebendig, berührend und voller Sehnsucht erzählt »Pizza Orlando« vom Wunsch, der eigenen Geschichte habhaft zu werden.
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Und was wollen Sie?
Diese spektakuläre Erkundung der weiblichen Sexualität gibt Frauen den längst überfälligen Raum, das zu erzählen, was sie sonst verschweigen – was sie vielleicht sogar sich selbst gegenüber nur zaghaft eingestehen: ihre intimsten Wünsche, Sehnsüchte und Fantasien. WANT zeigt eindrucksvoll, wie Frauen über Sex denken, wenn sie die Freiheit der Anonymität genießen – und wird zu einem Manifest für Verbundenheit und ungezügeltes Verlangen.
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Warum wir Halt in übernatürlichen Kräften suchen: Eine neue Geschichte des Aberglaubens Auf den ersten Blick wird unsere moderne Zeit von Vernunft und Wissenschaft geprägt. Doch angesichts multipler Menschheitskrisen und damit verbundener Ängste feiert zugleich der Glaube an übernatürliche Phänomene eine Auferstehung – das Spirituelle, die Esoterik und der Wunderglaube auch in Form von Verschwörungsmythen, kurz: das magische Denken. Tillmann Bendikowski zeigt, wie wir Menschen schon immer Halt und Trost bei übernatürlichen Kräften gesucht haben, aber auch, wie so manche Rituale verloren gegangen sind. Er unternimmt eine erzählerische Entdeckungsreise in die Welt des »Aberglaubens« seit dem Mittelalter, berichtet von Geistern, Engeln und Hexen und lässt Planetenleser, Wunderheiler oder Teufelsjäger zu Wort kommen. Dabei wird klar, warum wir auf der Suche nach Sicherheit Zuflucht bei magischen Ritualen fanden und warum in unserer Geschichte Krisenzeiten immer zugleich magische Zeiten waren. Ausstattung: Mit zahlreichen Abbildungen
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Kalina Serce, jüngster Spross einer Frauendynastie, betritt eine lange verlassene Villa – die frühere Pension Glück im schlesischen Langwaltersdorf. Hier traf sich einst Kalinas Urgroßmutter Berta mit ihrem Geliebten. Berta träumt davon, mit ihm nach Prag zu fliehen. Als der Vater dies jedoch verhindert, schreitet sie zu einer ungeheuren Tat.
Joanna Bators deutsch-polnische Familiengeschichte, die 1938 einsetzt und bis in die Gegenwart reicht, erzählt von Frauen, die für ihre Freiheit und ihr Lebensglück aufs Ganze gehen - von ihren Triumphen und Niederlagen und dem langen Schatten ihrer Geheimnisse. Mit ihrem sezierenden und oft gnadenlosen Blick auf weibliche Sehnsüchte, auf Lebenslügen und verblendete Selbstbilder gelingt der Autorin ein ungemein vitales, von Wut und Witz sprühendes Werk.
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Mit der Unendlichkeit ist es ein bisschen wie mit der Zeit: Wenn niemand fragt, was sie ist, weiß man es. Wenn man es erklären muss, lässt es sich nicht so recht in Worte fassen. Dieses Buch schafft das allerdings ziemlich gut. Glücklicherweise, denn schließlich haben wir überall mit der Unendlichkeit zu tun! Sie begegnet uns nicht nur beim Blick in den Sternenhimmel, sondern auch beim Blick auf die Zeit, beim Blick auf Zahlenreihen, Sauerteig, Mengen, die Unsterblichkeit der Seele, Schneeflocken und… Käse! Ein Buch mit vielen Antworten sowie neuen Fragen zum weiteren Nachdenken oder zum gemeinsam lesen und diskutieren.
Ähnliche Bücher wie »Was kommt hinter dem Universum?«
Die Vielfalt der Musik in 10 Soundmodulen In diesem liebevoll illustrierten Buch gehen Emma und Paul auf eine musikalische Zeitreise und entdecken dabei internationale Musiker und Musikerinnen. Egal ob sie Hildegard von Bingen oder einem indischen Raga lauschen, den Gitarrenklängen von Chiquinha Gonzaga oder einem Jazz-Konzert von Charlie Parker zuhören - auf jeder Seite lernen Emma und Paul spannende Fakten über die einzelnen Musiker*innen und ihre Stücke. Musikstücke aus aller Welt und interessantes Hintergrundwissen machen dieses Buch zu einer tollen Einführung in die Geschichte der Musik. Auf jeder Seite befindet sich ein Noten-Symbol, und wer darauf drückt, hört ein tolles Musikstück. Dieses Buch wird klimaneutral produziert. Ausstattung: mit 10 integrierten Soundmodulen und Goldfolienprägung auf dem Cover
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Irene Vallejo hebt in ihren leichtfüßigen, strahlend prägnanten Kolumnen den Schatz an Lebenskunst, den die Antike noch heute für uns birgt. Mit Sokrates feiert sie den Luxus, nachdenken zu dürfen, mit dem Kyniker Krates sinniert sie, wie man das Glück im Jetzt findet, und weiß von Horaz: Wer ein Problem angeht, hat es schon halb gelöst. Wie nebenbei lernt man Mythen, Personen und ihre Geschichten kennen und bekommt wunderbare Impulse für das eigene Leben.
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Eine Reise zu Deutschlands Märchen, Mythen und Legenden
Den Rattenfänger von Hameln, die Heinzelmännchen oder die Loreley kennen vermutlich alle – aber was ist mit der Barbarine und dem Burgfräulein Agnes? Auf ihrer Reise durch sagenumwobene Gegenden Deutschlands taucht Julia Schmitz ein in die Welt von Hexen, Teufeln und Wassernixen, spürt untergegangenen Städten, Märchen und Legenden nach. Dabei wirft sie nicht nur einen Blick in die Vergangenheit, sondern zeigt uns, warum persönlich erzählte Geschichten in einer digitalisierten Welt umso wichtiger sind.
- Eine packende Reise zu den sagenumwobenen Gegenden Deutschlands
- Einzigartige Perspektive aus Kulturgeschichte und persönlicher Erfahrung
- Deutsche Sagen – auf moderne und kritische Weise dargeboten
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Ein unvergesslicher Ausflug ins alte Ägypten
• Geschichte und Kultur der alten Ägypter in einem prachtvollen Sachbuch für die ganze Familie
• Wie wurden Hieroglyphen gelesen? Welcher Gott ließ die Sonne auf- und untergehen? Und warum mumifizierten die alten Ägypter ihre Toten?
• Eindrucksvolle Fotos von echten Artefakten, 3-D-Grafiken und wunderschöne, detailreiche Illustrationen
• Veredelt mit Goldschnitt und Goldfolie auf dem Cover – ein hochwertiges Geschenk für Kinder ab 10 Jahren
Die Geheimnisse von Pharaonen, Mumien und Pyramiden entdecken
Dieses wunderschöne Buch über das alte Ägypten ist wie ein Spaziergang durch eine mit Schätzen gefüllte Grabkammer. Was verbarg sich im Inneren der Pyramiden? Wie wurden die ägyptischen Götter verehrt? Wer waren die mächtigsten Pharaonen und wie sah der Alltag einer Familie aus? Eindrucksvolle Fotos von Artefakten, ergänzt durch stimmige Illustrationen und verblüffende 3-D-Grafiken, geben einen lebendigen Einblick in die ägyptische Mythologie, in Kunst und Kultur und in faszinierende Themen wie Schmuck und Schminke oder Bier und Brot. In kurzen Texten direkt bei den Bildern finden Kinder die wichtigsten Informationen, können aber auch tiefer einsteigen, z.B. für ein Referat über ägyptische Geschichte. Dieses außergewöhnliche Werk mit seiner edlen Optik ist mehr als ein Kinderbuch über das alte Ägypten: ein Klassiker für die ganze Familie.
Ein prachtvoller Ausflug zu Pharaonen, Mumien und Pyramiden: edel gestalteter Sachbuchschatz über das alte Ägypten – für Kinder ab 10 Jahren und die ganze Familie.
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Kein Philosoph hat seinen Interpreten größere Rätsel aufgegeben als Platon. Die Debatten über die richtige Deutung seiner Philosophie setzten unmittelbar nach seinem Tod ein und halten bis heute an. Fröhlich führt in Leben und Werk des Philosophen sowie in die wichtigsten Deutungstraditionen ein. In Bezug auf Platons Philosophie geht sie thematisch vor. So erklärt sie dessen Ansätze in Bezug auf den Aufstieg des Menschen zum Guten anhand des Höhlengleichnisses, stellt dar, was Platon unter dem Guten im Menschen selbst bzw. in seiner Seele, in der Gemeinschaft und im Kosmos versteht, und untersucht Platons Kritik an der Vorsokratik anhand bestimmter Fragestellungen: Ist das Sein Materie oder Geist? Ist Erkenntnis Wahrnehmung oder Denken? Ist Sprache Konvention oder Natur? Ist das gute Leben Lust oder Wissen? Ein Ausblick auf Platon heute, eine kommentierte Bibliographie, ein Verzeichnis der Schlüsselbegriffe sowie eine Zeittafel runden diese für Schule, Studium und Selbststudium bestens geeignete Einführung ab.
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Eine tiefgehende Analyse der menschlichen Grausamkeit und ihrer ideologischen Wurzeln Mit Grausamkeiten und Gewalttaten konfrontiert, neigen wir dazu, diese als ›unmenschlich‹ zu bezeichnen. Der Philosoph Helmuth Plessner zeigt in seinen Essays Das Problem der Unmenschlichkeit und Über Menschenverachtung, warum das falsch ist. Nur der Mensch, so seine Diagnose, überschreitet alle Grenzen. Wir müssen bei ihm – anders als bei Pflanzen und Tieren – buchstäblich mit allem rechnen. Plessner hält uns Menschen den Spiegel vor. Seine beunruhigenden Erkenntnisse sind hochbrisant und angesichts der Kriege weltweit heute aktueller denn je.
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Klänge aus aller Welt öffnen den Horizont und faszinieren Kinder und Erwachsene gleichermaßen. Wir lauschen der sanften Bambusflöte Indiens, lassen uns von den Klängen der Darbuka in die Wüste Nordafrikas entführen oder schwingen zur Balabaika das Tanzbein.
Die Musik aus aller Welt ist immer dabei und sorgt für großes Hör- und
Popowackel-Vergnügen!
Ähnliche Bücher wie »Hörst du die Instrumente aus aller Welt?«
Die Sichtweise Baxandalls auf die italienische Kunst des 15. Jahrhunderts stand am Anfang einer ganzen Forschungsrichtung über den Zusammenhang von Kunstwerken und der sie umgebenden sozialgeschichtlichen Realität. Anhand von Verträgen, Briefen und Rechnungen rekonstruiert der Autor im ersten Kapitel die Struktur des damaligen Gemäldehandels und die ökonomische Grundlage für die Anwendung verschiedener malerischer Techniken. Dann erläutert Baxandall, wie sich ganz unterschiedliche Erfahrungsbereiche – darunter das Predigen, das Tanzen und das Ausmessen von Fässern – im Schaffensprozess großer Kunstwerke wiederfinden. Und schließlich macht uns der Autor mit den Begriffen vertraut, nach denen Bilder seinerzeit wahrgenommen und beschrieben wurden: Anmut, Lebendigkeit, Farbgebung oder Perspektive. Begriffe, die uns die Werke bedeutender Meister wie Masaccio, Filippo Lippi, Botticelli und Fra Angelico mit den Augen ihrer Zeitgenossen sehen lassen. Baxandalls inzwischen zum Klassiker gewordenes Buch bietet eine glänzend geschrieben Einführung in die Malerei der italienischen Frührenaissance.
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Von Funfacts über deinen Körper über die richtige Kommunikation bis hin zu Blowjob-Techniken und Finger-Tipps: Sexualberaterin Leonie Lippl erklärt, wie man sexuelle Begegnungen mit sich selbst und anderen maximal genießt. Dabei geht sie auch auf ernste Fragen ein: was, wenn Sex wehtut? Oder fehlende Lust die Beziehung belastet? Dieser Ratgeber deckt Mythen auf und enthält Übungen, um die eigene Sexualität entspannt und selbstbewusst zu entdecken.
Ähnliche Bücher wie »Pillow Talk«
In ihrem mutigen Text fordert Clara Porák das Recht auf die Autonomie unserer Körper und auf unsere Gefühle. Sie widersetzt sich der Scham, feiert widerständige Wut, wirft sich der Lust ebenso wie der Angst in die Arme, hinterfragt unser Verständnis von Liebe und Freiheit. Und entwickelt eine Idee von Gemeinschaft, die die Verwundbaren schützt und Kraft aus Fürsorge, Verbundenheit und Verantwortlichkeit schöpft.
„Ich sehe mir meine Traurigkeit an und verstaue sie in meiner Brust, ich hebe meine Scham im Knie auf, ich lege meine Freude auf die Spitze meines Brustbeins.“
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Die Furcht vor dem Ende des Lebens und die Ungewissheit darüber, was nach dem Tod kommt, haben die Menschen von jeher beunruhigt, bedrückt oder sogar gequält. Im Mittelpunkt der philosophischen Auseinandersetzung um den Tod stehen vier Fragen: Was ist der Tod? Ist der Tod ein Gut oder ein Übel oder keines von beiden? Ist es vernünftig, den Tod zu fürchten? Und wie soll ich mich meinem eigenen Tod gegenüber verhalten? Der Band versammelt die wichtigsten Texte, u.a. von Platon, Epikur, Seneca, Montaigne, Schopenhauer, Feuerbach, Nietzsche, Heidegger, Sartre und Nagel, die diese existentiellen Fragen aus verschiedensten Blickwinkeln beleuchten.
Ähnliche Bücher wie »Der Tod«
Nach langer Zeit ist Elias der erste Mann, den Clara wirklich näher kennenlernen will. Und Elias stellt erstaunt fest, dass er sich bei Clara nicht ständig an einen anderen Ort wünscht. Sie genießen die ersten gemeinsamen Wochen in vollen Zügen. Stück um Stück erfahren sie mehr voneinander. Alles scheint zu passen, auch die vorherigen Leben. Dennoch macht der Altersunterschied der älteren Clara Angst. Elias wiederum weiß nicht so recht, wie man im Leben zu etwas steht, denn als Schauspieler versteht er es, sich immer wieder aus der Wirklichkeit ins Spiel zu retten. Als Clara ein Jobangebot in einer anderen Stadt annimmt, kommt es zum ersten Konflikt, denn sie will auf keinen Fall eine Fernbeziehung führen. Elias kann sich nicht sofort entscheiden, mit ihr zu gehen. Voller Wut trennt sie sich kurzerhand von ihm. Eine voreilige Entscheidung, wie sie bald feststellt, denn als Elias‘ Ex-Freundin sich mit Nachrichten von ihm meldet, gerät ihr ganzes Leben ins Wanken … »Ewald Arenz ist erneut ein wunderbares Buch gelungen. Feinfühlig erzählt er in ›Die Liebe an miesen Tagen‹ von großen, wilden Gefühlen.« ANDREA GERK, NDR KULTUR
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Englische Literatur in Reclams Roter Reihe: das ist der englische Originaltext – ungekürzt und unbearbeitet mit Worterklärungen am Fuß jeder Seite, Nachwort und Literaturhinweisen. Über Machtmissbrauch in der katholischen Kirche Irland, 1985, kurz vor Weihnachten: Es gibt Gerüchte, dass die katholische Kirche Zwangsarbeit zulässt, aber niemand sieht genauer hin. Als der Kohlenhändler Bill Furlong eines Morgens eine Auslieferung macht, stößt er auf ein verwahrlostes Mädchen – wird er schweigen oder handeln? Claire Keegan erhellt mit bemerkenswerter Prägnanz ein dunkles Kapitel irischer Vergangenheit. Ihre Novelle über den Missbrauch in Magdalenenheimen wurde 2024 erfolgreich verfilmt. Englische Lektüre: Niveau B2 (GER)
Ähnliche Bücher wie »Small Things Like These. Englischer Text mit deutschen Worterklärungen. Niveau B2 (GER)«
Der große Historiker Vasari ist auch ein kluger Erzähler. Dieser Band sammelt die schönsten Anekdoten, Streiche und Parabeln aus der Welt der italienischen Renaiisance- Künstler.
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»Ich weiß nur, dass wir eine Hoffnung hatten. Wir glaubten an die Zukunft, an eine bessere Zukunft, eine gerechtere Welt. Wir hatten ein Warum zum Leben.« Sanft geschwungene Hügel bis zum Horizont und immer wieder der weite Himmel: Behütet und geborgen wächst Clara in den 1930er Jahren in einer kleinen Hofschaft im Bergischen Land auf. Ihr Vater ist Redakteur bei einer kommunistischen Tageszeitung, ihre Mutter arbeitet für einen jüdischen Buchhändler. Auch wenn die Familie einen freigeistigen, kulturell interessierten Lebenswandel pflegt, so ist das Mädchen trotzdem integriert in die Dorfgemeinschaft. Mit der Machtergreifung Hitlers ändert sich Claras idyllische Kindheit jedoch schlagartig. Der Vater wird inhaftiert, die Mutter verliert ihre Anstellung und hat Mühe, ihre Tochter und sich über Wasser zu halten, während sie unermüdlich für die Freilassung ihres Mannes kämpft. Bald bemerkt Clara auch, dass sich ihre Nachbarn und Freunde ihr gegenüber anders verhalten. Mehr und mehr fühlt sie sich ausgeschlossen und zerrissen. Einzig ihr Patenonkel Artur erscheint Clara wie ein Fixstern am Himmel – auch wenn er als Mitglied der KPD bald fliehen muss. Mit feinfühliger Beobachtungsgabe und inspiriert von ihrer eigenen Familiengeschichte erzählt Marion Lagoda von einer Kindheit auf dem Land, einer Kindheit unter Hitler, einer Kindheit, in der Heimat und Widerstand untrennbar miteinander verbunden sind.
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Mehr Realität in Sachen Körperwahrnehmung: Alle Körper sind schön!
In ihrem Bilderbuch nimmt uns die amerikanische Autorin und Illustratorin Tyler Feder mit auf eine Reise durch die bunte Vielfalt unterschiedlicher Körpertypen. Hier gibt es nicht nur verschiedene Frisuren und Hauttöne zu bewundern, sondern auch behaarte Beine, buschige Augenbrauen, Muttermale, Sommersprossen, Muskeln, Speckröllchen und vieles mehr. Das macht Kindern Mut, ihren eigenen ganz individuellen Körper zu akzeptieren, und zeigt, dass jeder Mensch einzigartig ist!
- Weg mit Body Shaming: echte Körper jenseits von Schönheitsidealen
- Wimmelige Bildszenen mit ganz verschiedenen Menschen
- Lustig gereimt mit kurzen fröhlichen Versen, die ins Ohr gehen!
- Kinderbuch über Diversität: Zeigt Männer, Frauen und Kinder mit und ohne Behinderung
- Mut zur Selbstakzeptanz: Mit Platz, den eigenen tollen Körper im Buch zu verewigen
Feiere die Unterschiede und liebe dich selbst so, wie du bist!
„Körper, die sich unterscheiden,
männlich, weiblich, keins von beiden,
sind in einem gleich, jawoll!
Körper sind toll!“
Das Bilderbuch zeigt auf vergnügliche Weise, wie individuell und schön jede Figur und jedes Körperteil ist. Die gereimten Botschaften und die liebevoll-witzigen Illustrationen von Menschen in ihrer ganzen Schönheit bieten viele Gesprächsanlässe, um mit Kindergarten-Kindern über Körperwahrnehmung zu reden. Das stärkt ihr Selbstbewusstsein im Hinblick auf den eigenen Körper und hilft ihnen, sich und andere Menschen so anzunehmen, wie sie sind!
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In einer Welt, in der Menschsein manchmal gar nicht so einfach ist, treffen diese Texte direkt ins Herz. Schonungslos ehrlich und mit großer sprachlicher Kraft findet Clara Lösel Worte für das, was wir alle schon einmal gefühlt haben, uns aber oft nicht trauen, auszusprechen. Es geht ihr ums Hinschauen, ums Auf-sich-selbst- und Nach-anderen-Schauen. Es geht um Liebe und Gesellschaft, um Lebensfreude und Trauer, um Schönheitsideale und mentale Gesundheit und die unbändige Stärke, die in der eigenen Verletzlichkeit liegt. Aber vor allem geht es um die eine wichtige Botschaft: Du bist damit nicht allein.
Diese 101 neuen Gedichte werden von ihrer Community schon sehnsüchtig erwartet – darunter bisher unveröffentlichte Texte, die Clara bereits auf ihrer ausverkauften Tour performt hat und die von den Fans geliebt werden.
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Als Angriff auf die Institution der traditionellen und »kulinarischen« Oper sucht Brecht am Modell eines Amüsierbetriebes für Goldgräber, bei dem man, wenn man Geld hat, »alles dürfen darf«, das Wesen der spätkapitalistischen Gesellschaft zu erläutern. Kunstkritik und Gesellschaftskritik stehen nebeneinander.
Ähnliche Bücher wie »Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny«
Was sich 7 Jahre nach #MeToo in Deutschland verändert hat Die preisgekrönte Journalistin Juliane Löffler führt uns hinter die Kulissen ihrer investigativen Arbeit: Sie erklärt, wie Recherchen über Machtmissbrauch und sexualisierte Gewalt ablaufen und was es bedeutet, sich mit Vorwürfen gegen oftmals mächtige Männer an die Öffentlichkeit zu wagen. Dabei wird klar, wie viel Mut Betroffene und Journalist:innen immer wieder aufbringen müssen und wie schwer es ist, gesellschaftliche Backlashs und hartnäckige Narrative von Schuld und Scham zu überwinden. Auf Basis zahlreicher Fälle und Interviews mit Betroffenen und Expert:innen offenbart Löffler die dahinterliegenden Strukturen. Sie zeigt, wie MeToo seit 2017 zu einer globalen Bewegung wurde, unseren gesellschaftlichen Diskurs verändert und ein neues Bewusstsein geschaffen hat. Doch ihre Analyse beleuchtet auch die Risiken von MeToo und verdeutlicht zugleich, wieso Systeme von Machtmissbrauch in Deutschland bis heute fortbestehen.
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Wie man in schwierigen Zeiten klug bleibt
Was, wenn Denken nicht Flucht, sondern Verantwortung bedeutet? Nikhil Krishnan erzählt in Rebellen des Geistes so anschaulich wie packend die Geschichte einer philosophischen Generation in Oxford, die Klarheit als moralisches Ideal verstand.
In brillanten und zugänglichen Porträts von Denkerinnen und Denkern wie Philippa Foot, Isaiah Berlin, Iris Murdoch, Elizabeth Anscombe, Gilbert Ryle und J. L. Austin zeigt er, wie Philosophie mit Lebenserfahrung, Krieg, Zweifel und Mut verknüpft und wie ihr Denken zum moralischen Akt wurde. Witzig, elegant und niemals trocken zeigen die Rebellen des Geistes, dass Logik, Ethik und Lebensfragen sich nicht ausschließen, sondern gegenseitig befeuern.
»Ein Liebesbrief, verfasst von jemandem, der weiß, was es heißt, sich in die Philosophie zu verlieben.«
Paul Sagar, The Critic
- Fesselnde Lebens- und Geistesgeschichte, spannend erzählt
- Zeitlose Relevanz – bleibender Einfluss der Denker:innen auf die moderne Philosophie
- Ein Times Literary Supplement »Book of the Year« und ein New York Times »Critics’ Pick« Book
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Hat deine Ur-Ur-Uroma eigentlich an Sex gedacht? Klare Antwort: Ja, sie hat. Sicher hat sie anders geflirtet als die heutige Jugend. Aber die Menschen waren früher längst nicht so prüde, wie wir manchmal denken. Die Ethnologin Elin Hägg nimmt uns mit auf eine erstaunliche Reise durch die (abendländische) Geschichte der Ideen, Religionen und Machtverhältnisse – immer in Bezug auf deren Auswirkungen auf das Sexleben. Eins wird dabei ganz klar: Unser Umgang damit ist immer im Wandel – und das ist gut so!
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Liebe deinen Körper, genauso wie er ist! Dieses Kinderbuch hilft dabei. Was, wenn jedes Mädchen ihren Körper lieben würde, so wie er ist? Denn Körper gibt es mit ganz verschiedenen Formen und Fähigkeiten. Alle diese Körper sind gute Körper. Sogar, wenn sie sich während der Pubertät verändern. Das Buch der Aktivistin und Sozialarbeiterin Jessica Sanders ermutigt junge Mädchen und Frauen, sich selbst so zu mögen, wie sie sind. Mit ihrer Einführung in Selbstliebe und Selbstfürsorge können Kinder und Jugendliche lernen, sich wertzuschätzen und Schönheitsideale zu hinterfragen. - Zum selbst lesen für Kinder ab 8 Jahren: stärkt Selbstvertrauen und Selbstakzeptanz - Mit liebevollen Illustrationen von Carol Rossetti, die eine klare, positive Botschaft senden - Nicht nur für Mädchen: geschlechterneutral formuliert - Incl. Materialien für Jugendliche und Eltern zu Themen wie Achtsamkeit, Pubertät uvm. - Auch für die Prävention in der offenen Kinder- und Jugendarbeit geeignet - Bonus-Kapitel: nützliche Adressen für kostenlose Kinder- und Jugendberatungsstellen Den eigenen Körpern schätzen und feiern! Self-Care-Tipps für Mädchen Autorin Jessica Sanders weiß, dass ein negatives Körperbild jeden beeinflussen kann, unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe oder sexueller Orientierung. Deswegen hat sie einen Ratgeber geschrieben, in den ihr Praxiswissen aus der Sozialarbeit, Erkenntnisse aus den Gender Studies und ihre eigenen Erlebnisse als junge Frau eingeflossen sind. Ihre empathischen Botschaften und alltagsnahen Tipps zu Körperwahrnehmung helfen Mädchen zu verstehen, dass jeder Mensch auf seine individuelle Art schön und perfekt ist. Heute, morgen und an jedem Tag!
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Was beim Sex guttut, ist für jeden anders. Was normal ist, auch. Wer sich selbst besser kennt, kann herausfinden, wo die eigenen sexuellen Bedürfnisse, Wünsche und Grenzen liegen. Die Macher des erfolgreichen ZEIT-ONLINE-Sexpodcasts sprechen hier gewohnt offen und einfühlsam über unsere sexuelle Identität. Sie zeigen Wege auf, den eigenen Körper neu zu erleben, und erklären, wie man mit all den Erwartungen, die Gesellschaft, Medien oder Partner und Partnerinnen an uns stellen, bei sich bleiben kann. Dieser Wegweiser ist das beste Mittel für alle, die sich selbst und ihrer individuellen Sexualität ein Stück näher kommen wollen. Denn Sex kann so einzigartig sein, so frei und glücklich machen, wie wir es uns wünschen. Und so normal sein, wie wir es wollen.
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Eine Handreichung für den Museumsbesucher in Berlin und München, Florenz und Rom: achtzehn Gemälde aus allen Schaffensphasen des großen Renaissancemalers Sandro Botticelli, vorgestellt von einem der versiertesten Kenner des Malers: Sandro Botticelli ist berühmt für seine zarten Frauengestalten, die oft schöner sind, als es die Wirklichkeit erlaubt. Seine Zeitgenossen schätzten hingegen eher den »männlichen Stil« des Künstlers. Anhand exemplarischer Gemälde beschreibt Damian Dombrowski, wie es zu diesem Wandel in der Betrachtungsweise gekommen ist. Er erzählt aus dem Leben des Malers, über die Blütezeit der Renaissance in Florenz und die mächtige Dynastie der Medici. Dabei bewegt er sich durch alle Schaffensphasen und Bildthemen Botticellis: von den zierlichen Madonnen zu den strengen allegorisch-mythologischen Gemälden, von der liebreizenden Verkörperung des Frühlings zu dem allen irdischen Sphären entrückten Heiligen Augustinus. Er entdeckt auch den Platz, den der Maler selbst in seinen Bildern einnimmt. Warum Botticelli sich allerdings ohne Hände dargestellt hat, ist eines der vielen interessanten Details, die Damian Dombrowski dem Leser nahebringt.
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Lust eine Todsünde? Das war einmal. Heute scheint eher ein lahmes Sexleben in diese Kategorie zu fallen. Doch genau so sieht immer häufiger die Realität aus: Noch nie hatte die Menschheit so wenig Sex wie heute. Und das, obwohl wir alle Möglichkeiten haben, uns auszuleben und Tipps für guten Sex inflationär an jeder (digitalen) Ecke obendrauf bekommen. Apropos Kommen: Was im Kommen ist, sind Beziehungen ohne Sex. Bloß spricht keiner darüber. Außer natürlich Henriette Hell. Sie fragt u. a., ob Sex immer asozialer wird und wir, sobald es ernst wird, den anderen lieber einfach ghosten. Aber sie erzählt auch umfassend und unverklemmt die Geschichte der einstigen Todsünde Wollust - sie hängt untrennbar zusammen mit der systematischen Unterdrückung der weiblichen Lust und deren Befreiung.
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Eine luzide Einführung in die analytische Philosophie Die Philosophie hat nicht das Unbekannte, sondern das Selbstverständliche und vielleicht allzu Vertraute zum Thema – um seine Fragwürdigkeit und Rätselhaftigkeit bewusst zu machen. Zum Selbstverständlichen in diesem Sinne gehört unsere Sprache. Ebenso liegt, wie Axel Hutter auf originelle und nachvollziehbare Weise zeigt, das "Metaphysische" offen vor unseren Augen – dass wir in der Welt und in der Zeit leben, "ich" sagen und frei sind –, und doch sehen und verstehen wir es nicht. Dass Sprache und Metaphysik in ihrer jeweiligen Selbstverständlichkeit offen vor unseren Augen liegen, macht Philosophie möglich. Doch gerade weil sie so offensichtlich erscheinen und damit verborgen bleiben, wird Philosophie nötig. Axel Hutters Buch ist eine ungewöhnlich verständliche und ungewöhnlich aufregende Einführung in die moderne Philosophie. Sie beginnt mit der sprachanalytischen Wende, die vornehmlich mit den Namen Frege und Wittgenstein verbunden ist. Hutter zeigt, wie aus dieser modernen Wende zur Sprache, die der traditionellen Metaphysik kritisch gegenübersteht, der Ansatz für eine neue Metaphysik gewonnen werden kann. Seine Einführung macht dabei überzeugend Werbung für einen Denkstil, der die moderne Philosophie maßgeblich geprägt hat.
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Manche Spuren führen tiefer in die Vergangenheit, als uns lieb ist … Scheinbar zufällig lernt Polizeischülerin Julia den attraktiven Nick kennen. Doch nach der ersten gemeinsamen Nacht entdeckt sie, dass er ihr einen falschen Namen genannt hat und ein riesiges Hakenkreuz-Tattoo auf dem Rücken trägt. Julia ist geschockt – warum hat Nick sie angelogen? Mit einem Mal gerät ihr Leben in einen alptraumhaften Strudel, der droht, ihr alles zu nehmen, was ihr lieb ist. Die Suche nach der Wahrheit führt Julia in die menschenleeren Wälder der Eifel bis hin zum Westwall, einem alten Verteidigungssystem aus dem Zweiten Weltkrieg. Und damit zurück in ihre eigene Vergangenheit ... Der Thriller zur spektakulären ZDF-Serie mit Emma Bading und Jannik Schümann
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QUEER feiert die erstaunliche Vielfalt des Sexualverhaltens und der Geschlechtsbestimmung in der Natur. Von Pinguinen bis zu Primaten sind gleichgeschlechtliche Sexual- und Balzverhalten in der Natur weiter verbreitet, als vielen Menschen bewusst ist. Auch wie die Geschlechtsbestimmung in der Natur organisiert ist, ist viel komplexer, als gemeinhin angenommen. Josh L. Davis untersucht, wie bei vielen verschiedenen Organismen – sowohl bei Tieren als auch bei Pflanzen – die sexuelle Fortpflanzung und die Ausbildung des Geschlechts auf einer überraschend komplexen Interaktion zwischen Genen, Hormonen, Umwelt und Zufall beruhen. Wir lernen Schildkröten kennen, deren Geschlecht durch die Bruttemperatur ihrer Eier bestimmt wird, und Schmetterlinge, die männliches und weibliches biologisches Gewebe in ein und demselben Organismus vereinigen. Er enthüllt auch tierische und pflanzliche Verhaltensweisen in der Natur, die bisher entweder vertuscht oder wegdiskutiert wurden, und präsentiert tierische Verhaltensweisen, die uns herausfordern, unsere Annahmen und Vorurteile zu überdenken.
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Céleste, Sheshe, Lea und Marion, vier Afroschweizer Schwestern, machen sich auf nach Kamerun. Sie wollen ihren Vater umbringen, der sie alle sexuell missbraucht hatte. In Kamerun stossen sie auf Séraphine, die fünfte Schwester, die mit dem Vater unter einem Dach lebt und Afrika noch nie verlassen hat. Jede der Schwestern hat ihre eigene Geschichte mit dem Vater, doch alle belastet ihre von Gewalt geprägte Kindheit bis weit ins Erwachsenenalter. Und sie möchten sich von dieser Last befreien. Der schwangeren Céleste wird auf einmal klar, dass sie dieses Problem bisher vollkommen falsch angegangen ist. Die Energie, die sie dafür verwendet hatte, um sich selbst zu zerstören und zu hassen, sollte sie stattdessen gegen deren Ursache richten: den gewalttätigen Vater. Also ruft Céleste ihre ältere Schwester Sheshe an, um sie für die Idee zu gewinnen, den Vater nach all den Jahren des Überlebenskampfes aufzusuchen und zu töten. Diese ist sofort davon angetan, und auch Lea und Marion machen mit. Bei der Umsetzung ihrer Mordpläne gehen die Schwestern mit viel Kreativität und makabrem Humor vor. Jede der höchst unterschiedlichen Frauen setzt sich anders mit sich selbst, ihrer Herkunft und dem komplexen Familiensystem auseinander. Dabei rechnen sie gnadenlos mit der gesellschaftlich vorgegebenen Frauenrolle ab. Doch den Täter ins Jenseits zu befördern, ist gar nicht so einfach.
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Wer sich von Lou Andreas-Salomés Essay Die Erotik schwülstig-schlüpfrige Auslassungen zu einem delikaten Thema erwartet, muss naturgemäß enttäuscht sein. Der schmale Band – geschrieben am Vorabend der dräuenden Menschheitskatastrophe des Ersten Weltkriegs und kurz vor dem Beginn ihrer psychoanalytischen Studien durch die Bekanntschaft mit Sigmund Freud – ist eine luzide wie anspruchsvolle Annäherung an ein mehr als komplexes Thema, gerade vom Standpunkt der Frau aus. Bekanntermaßen hat sich Lou Andreas-Salomé zeitlebens für ein selbstbestimmtes Frauenleben eingesetzt, vornehmlich für sich selbst; zu den emazipatorischen Bemühungen der Frauenbewegung hielt sie sich meist auf Distanz. Dabei wusste gerade sie davon zu profitieren, etwa als Gasthörerin an der Universität Zürich, als Bekannte der Frauenrechtlerin Malwida von Meysenbug, als respektierte Gesprächspartnerin zahlloser Geistesgrößen ihrer Zeit. Deutlich bemerkbar ist auch der Einfluss von Wilhelm Bölsches dreibändiger Schrift Das Liebesleben in der Natur; ein Pfad, dem die Autorin in ihrer Argumentation folgt. Lou Andreas-Salomé untersucht die Erotik in sozialer, kultureller, religiöser und biologischer Hinsicht und reduziert sie nicht länger auf einen bloß geschlechtlichen Akt, sondern versteht sie als ein weitaus umfassenderes Phänomen der menschlichen Lebenswirklichkeit.
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Jesus klingelt − inkognito, versteht sich. Er kommt vorbei, um Kekse zu essen und durchzuschnaufen. Und Gott denkt über Reformen nach: Dieser Cola trinkende Kerl im roten Mantel, das ist einfach zu viel. Weihnachten steht vor der Tür und will in die Herzen. Dieses Jahr will Gott Weihnachten auf der Erde feiern. Also setzt er sich in den ICE. Vierundzwanzig ungewöhnliche Geschichten bringen Weihnachtsstimmung ins Haus – bunt, herzerwärmend und fantasievoll. Ein wunderbarer Begleiter durch die Adventszeit.
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Eine ganz andere Geschichte der Antike 1200 Jahre Antike eine goldene Zeit voller Weisheit, Schönheit, Tugend? Fehlanzeige! Stattdessen munteres Morden der Griechen und Römer vom Olymp bis zum Forum. Mit diesem herrlich respektlosen Buch führen uns Michael Sommer und Stefan von der Lahr raus aus der historischen Komfortzone und rein in eine Geschichte von Menschen, denen Sie besser nicht im Dunkeln begegnen Wer heute staunend vor der Akropolis in Athen oder den betörenden Fresken von Pompeji steht, übersieht leicht die breite Blutspur, die Griechen und Römer durch die Geschichte gezogen haben. Zwar grüßen aus der Vergangenheit klangvolle Namen wie Achill oder Romulus, Perikles oder Alexander, Caesar oder Augustus. Doch das Geschäft dieser und vieler anderer Herren war nicht zuletzt das Morden im Großen und im Kleinen: im Krieg und an politischen Gegnern, ja sogar an Freunden, wenn sie sich gar zu eigensinnig verhielten. Aber, aber hat man damals nicht die Demokratie erfunden und eine Republik gegründet? Wer glaubt, dass Demokraten und Republikaner keine blutigen Eroberer sein konnten und davor haltmachten, den Freiheitsdrang von Zehntausenden gewaltsam zu unterdrücken, der irrt. Höchste Zeit für eine andere Geschichte der Antike! Von der Eroberung Trojas bis zum Fall Roms: Michael Sommer und Stefan von der Lahr erzählen uns die ganze verdammte Wahrheit, faktentreu, farbecht und ohne Tabus.
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»Die Frage nach dem lebenswerten Leben ist eine Grundfrage des Menschen. Sie ist Ausdruck dessen, dass Menschen ihr Leben nicht nur leben, sondern auch bewerten wollen und können. Somit ist sie Teil der menschlichen Selbstreflexion.« Was macht ein Leben lebenswert? Eine heikle, eine ungeheuerliche Frage – denn der Gedanke an ›unwertes Leben‹ oder ein ›verwirktes Recht auf Leben‹ liegt nicht fern. Jeder Versuch einer Antwort muss deshalb persönliche Empfindungen und Perspektiven mit einbeziehen. In ihrer philosophischen Reflexion geht Barbara Schmitz eindringlich von ihrem eigenen biographischen Erleben aus: Sie hat eine Tochter mit einer Behinderung und war von Suizid in der Familie betroffen. Ihr Essay liefert Denkanstöße für gesellschaftliche Debatten und für das eigene Leben: Welche ethischen Vorstellungen prägen unsere Normen? Wie gehen wir mit den Bildern eines lebenswerten Lebens um? Wer der Autorin auf verschiedenen philosophischen Pfaden folgt, wird am Ende seine ganz eigene Antwort auf diese große Frage finden können.
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Walter ist Postbote und ziemlich gut darin, sich unbeliebt zu machen. Mit knapp sechzig wird er schließlich in die Abteilung für unzustellbare Briefe strafversetzt: in die Christkindfiliale der Post in Engelskirchen. Natürlich ist niemand schlechter für den Job geeignet als er. Eines Tages erreicht ihn ein Schreiben an den lieben Gott. Es stammt vom zehnjährigen Ben. Er will weder Handy noch Playstation, sondern nur wissen, wie man einen Klempner ruft. Walter antwortet vage und bekommt einen zweiten Brief, in dem Ben den lieben Gott ganz schön zusammenfaltet: Warum hilft er ihm nicht? Walter beginnt einen Briefwechsel mit Ben, selbstverständlich als Gott. Er erfährt immer mehr über das Leben des Jungen, der allein mit seiner depressiven Mutter lebt. Mehr als alles andere wünscht Ben sich einen Freund. Unterdessen naht Weihnachten, und Walter ist mit seinem eigenen Familiendrama beschäftigt: Die Beziehung zu seinen Kindern ist kompliziert, geschieden ist er schon lange, und da ist diese schwere Schuld aus seiner Vergangenheit, die ihm einfach keine Ruhe lässt. Vielleicht kann Walter ja Ben helfen und Ben Walter?
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»Ein überfälliger Akt der Gerechtigkeit.« KLASSEKAMPEN Weibliche Philosophinnen - gibt es nicht? Im Gegenteil. Eine beeindruckende Zahl von Frauen prägte die moderne Philosophie und damit das Denken der letzten zweihundert Jahre. Kristin Gjesdal präsentiert elf außergewöhnliche Frauen, die zu unrecht aus der Geschichte der Philosophie verschwunden sind. Wir begegnen Germaine de Staël, die sich mit den Folgen der Französischen Revolution auseinandersetzt, Rosa Luxemburg, die im späten 19. Jahrhundert für soziale Gerechtigkeit kämpft, und Angela Davis, die in den 1970er Jahren dem amerikanischen Rassismus entgegentritt. Als Aktivistinnen und Philosophinnen waren diese Frauen Rebellinnen ihrer Zeit, doch ihre Gedanken prägen uns bis heute.
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Die Wunder der klassischen Musik sind unerschöpflich. Das stellt die preisgekrönte Violinistin und Moderatorin Clemency Burton-Hill mit dem neuen Band ihres gefeierten Musikkalenders ein weiteres Mal unter Beweis. Auch diesmal dürfen wir Ruhe, Inspiration, Genuss und Kraft aus den einzigartigen und vielseitigen Musikstücken schöpfen, die sie uns in ihren kundigen, charmanten Texten ans Herz legt. Dieses Buch ist die beste Gesellschaft für jeden Tag im Jahr.
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»Peter Wawerzinek verwandelt den Stoff seines Lebens in große Kunst« NDR Kultur
Ein Frühjahr in Rom, Peter Wawerzinek ist Stipendiat in der Villa Massimo. Er durchstreift die Stadt, sammelt Inspiration für seinen neuen Roman, eine Fülle von Eindrücken bietet sich ihm dar, Schönheit, Chaos, eine vibrierende Lebendigkeit: Verheißungen für die kommende Zeit. Doch dann wird der Aufenthalt getrübt, die Pandemie macht den Spaziergängen einen Strich durch die Rechnung, die Technik versagt, und alles entstandene Textmaterial ist verloren. Peter Wawerzinek zieht nach Trastevere um, beschließt, über Pasolini zu schreiben. Etwas scheint aber nach wie vor nicht zu stimmen: kalte, weiße Fingerkuppen in der schönsten Frühlingssonne. Es ist sein Körper, der nicht mehr ins Bild passen will. Ein Besuch beim Berliner Hausarzt bringt schließlich die Diagnose: Es ist Krebs. Doch auch die Konfrontation mit dem Tod lässt ihn nicht aufgeben. Es zieht ihn wieder nach Rom, zur Intensität der ewigen Stadt – und dem Beginn des Wegs zurück ins Leben.Peter Wawerzinek schreibt über die menschliche Vergänglichkeit, die unmittelbare Bedrohung durch den Tod – doch jede einzelne Zeile seines Romans birst vor Intensität. In Literatur, Musik, Kunst – vor allem aber in der Liebe, die ihm zufällig begegnet, genau zur richtigen Zeit, findet er die Kraft für die Heilung. Poetisch, bildgewaltig, zugleich atemraubend und befreiend ist die Sprache, die Peter Wawerzinek für eine existenzielle Erschütterung findet, die ihm alles abverlangt – über die er am Ende aber umso deutlicher triumphiert. Der neue Roman des virtuosen Sprachkünstlers Peter Wawerzinek ist nominiert für den Deutschen Buchpreis 2025.
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Die Globalgeschichte der Philosophie Überall auf dem Planeten stellen Menschen dieselben grundlegenden Fragen: Woher wissen wir, was wir wissen? Was ist die Welt? Was bedeutet es, ein Individuum zu sein? Und wie sollen wir leben? Aber diese vier Fragen werden nicht überall gleich beantwortet. Julian Baggini nimmt uns mit auf eine spannende Reise durch die verschiedenen philosophischen Strömungen der Welt. Sein Buch bietet dabei nicht nur einen Überblick über die globale Philosophie und ihre faszinierenden Geschichten, sondern es öffnet in der Tat ein Fenster auf die vielfältigen Weisen, in denen die Welt denkt. Eines der großen Wunder der Menschheitsgeschichte besteht darin, dass die schriftliche Philosophie in China, Indien und im antiken Griechenland mehr oder weniger zur gleichen Zeit und völlig unabhängig voneinander entstand. Diese frühen Philosophien hatten einen tiefgreifenden Einfluss auf die Entwicklung unterschiedlicher Kulturen in verschiedenen Teilen der Welt. Was wir im Westen «Philosophie» nennen, ist nur ein Teil des großen Ganzen. Baggini erkundet die Geschichte der Philosophien Japans, Indiens, Chinas und der arabischen Welt sowie die weniger bekannten mündlichen Traditionen Afrikas und der indigenen Völker Australiens. Dafür hat er zahllose Gespräche mit lebenden Philosophen und Philosophinnen aus aller Welt geführt. In seinem beeindruckenden Buch zeigt er uns, dass ein tieferes Verständnis der Denkweisen anderer der Schlüssel ist, um auch uns selbst besser zu begreifen. "Eine großartige Reise durch die Welt der Philosophien mit einem gelehrten und freundlichen Reiseführer." Sarah Bakewell Eine bahnbrechende Einführung in die globale Geschichte der Philosophie Eine philosophische Reportagereise durch die Welt nichtwestlicher Philosophien Auf der Basis von Interviews mit Philosophen auf dem ganzen Planeten Für ein breites Publikum geschrieben, sympathisch und humorvoll "Engagiert, weltgewandt und menschlich … In unserer umkämpften Zeit weisen Bagginis Scharfsinn und seine Bereitschaft zum Lernen und Zuhören einen wertvollen Ausweg hin zu einem produktiven Dialog." Tim Whitmarsh, The Guardian
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Es sind die 60er Jahre, der junge katholische Priester David liest in der englischen Provinz die heilige Messe, vollzieht Trauungen und spendet den Sterbenden Trost. Doch er zweifelt an der Kirche, der er sein Leben verschrieben hat. Könnte sie nicht anders werden, offener? In London ringt die freiheitsliebende Lehrerin Margaret nach dem Tod ihrer Eltern und dem Ende einer Affäre um Halt; ausgerechnet der Glaube und die aufbrechenden Debatten um Sexualität und Religion ziehen sie an. Als sie eine Lehrstelle in Davids Diözese annimmt, kreuzen sich ihre Wege. Schnell kommen die beiden sich nah. Sie lesen, reden, streiten, lachen miteinander; sie staunen übereinander – über seine Sensibilität, über ihre Gedankenschärfe –, und langsam fragen sich David und Margaret, ob das, was sie füreinander empfinden, nicht Liebe sein könnte.
Ein Roman über Begehren und Berufung, über Leidenschaft, Zweifel und den verzweifelten Wunsch, eine starre Institution zu verändern. Mit der poetischen Kraft einer preisgekrönten Lyrikerin erzählt Stephanie Sy-Quia eine außergewöhnliche Liebesgeschichte – inspiriert von der wahren Geschichte ihrer eigenen Großeltern.
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"EINE WIEDERBEGEGNUNG MIT DEM GROßEN STOIKER DER RENAISSANCE." - JOSEPH HANIMANN, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG "Der Umgang mit Büchern weicht mir auf meiner ganzen Lebensbahn nicht von der Seite und steht mir allenthalben zu Diensten. Er tröstet mich im Alter und in der Einsamkeit. Er entlastet mich von der Bürde eines öden Müßiggangs und hält mir zu jeder Stunde unerwünschte Gesellschaft vom Leibe." Sarah Bakewell beschreibt in diesem Auszug aus ihrer viel gerühmten Montaigne-Biographie, warum sich das Leben Montaignes mit und zwischen Büchern abspielte: Lesen war für ihn kein Gegenpol zum Leben, sondern das Tor zu einer erfüllten, angeregten, phantasievollen, glücklichen Existenz. Ihr kurzweiliges Buch zeigt, was wir von dem Leser Montaigne für unser eigenes Leben lernen können. Montaignes Leben mit Büchern - glänzend erzählt von Sarah Bakewell Die schönsten Episoden aus ihrem Bestseller "Wie soll ich leben?" "Eine meisterliche Biografie" - Wolfgang Schneider, Der Tagesspiegel Wunderschön gestaltetes, charmantes Geschenkbuch
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Dichter des Decamerone, Zeuge einer Krisenzeit: Das Leben des Giovanni Boccaccio
650. Todestag von Giovanni Boccaccio am 21. Dezember 2025
Giovanni Boccaccio ist bekannt als Wegbereiter der Renaissance und weltberühmt durch den Decameron mit seinen freizügigen erotischen Geschichten. Sein Leben ist jedoch von Rätseln umgeben, sein Werk von starken Spannungen durchzogen. Die Literaturwissenschaftlerin Franziska Meier zeigt ihn in ihrer glänzenden Biographie als unruhigen Zeitgenossen eines krisengeschüttelten Jahrhunderts am Beginn der Neuzeit.
Pandemie, Klimawandel, Bankenkrise, Staatsverschuldung und der politische Umschwung zur Oligarchie: Giovanni Boccaccio (1313 - 1375) war ein Seismograph all dieser Erschütterungen in seiner Zeit. Teils sinnenfroh, teils sittenstreng, traditionsbewusst und zukunftsgewandt reagierte er mit seinem vielfältigen Werk auf die Widersprüche einer Welt im Umbruch. Franziska Meier rekonstruiert seine Kindheit und Schulzeit in Florenz und die Folgen seiner unehelichen Geburt. Wir erleben ihn in Neapel, wo König Robert von Anjou residiert, in Florenz, der stolzen, reichen Commune, die politisch und ökonomisch ins Schlingern geriet, an den Höfen skrupelloser Alleinherrscher in der Romagna und in der Einsamkeit seines Alterssitzes Certaldo. Vor allem aber schildert Franziska Meier ihn als brillanten Erzähler und herausragenden Dichter, als Freund Petrarcas und Verehrer Dantes, als Gelehrten und Biographen, dessen Werk zur Weltliteratur gehört.
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NEW YORK TIMES BESTSELLER NOMINIERT FÜR DEN WOMEN'S PRIZE FOR NON-FICTION 2024 FOYLE'S SACHBUCH DES JAHRES 2023 UNTER DEN GUARDIAN'S BEST IDEAS BOOKS OF 2023 UNTER DEN TELEGRAPH'S FIFTY BEST BOOKS OF 2023: Ein völlig neuer Blick auf den Ursprung der Menschheit, der unser Denken über den weiblichen Körper grundlegend verändern wird: »EVA überrascht, klärt auf und macht Mut.« – Bonnie Garmus, Bestsellerautorin von »Eine Frage der Chemie« Warum menstruieren Frauen? Sind sie immer das schwächere Geschlecht? Ist Sexismus nützlich für die Evolution? Und wie haben Ammen die Zivilisation vorangetrieben? Viel zu lange hat sich die Wissenschaft fast ausschließlich auf den männlichen Körper konzentriert. Erst in den vergangenen 15 Jahren haben Forscher verschiedener Fachbereiche neue spannende Entdeckungen dazu gemacht, wie sich der weibliche Körper in den letzten 200 Millionen Jahren entwickelt hat, wie er funktioniert und was es wirklich bedeutet, biologisch eine Frau zu sein. Auf der Basis dieser Erkenntnisse unternimmt die Forscherin und Journalistin Cat Bohannon eine Neubeschreibung der Geschichte des Frauseins. Akribisch recherchiert und lebendig erzählt zeichnet sie den Entwicklungsverlauf des weiblichen Körpers nach und rückt dabei unser Wissen über die Evolution und darüber, warum der Homo sapiens eine so erfolgreiche und dominante Spezies geworden ist, in ein ganz neues Licht. »Eva« knüpft dort an, wo Hararis »Sapiens« aufgehört hat. Das Buch ist nicht nur eine tiefgreifende Revision der Menschheitsgeschichte, sondern auch ein dringend notwendiges Korrektiv für eine Welt, die bis vor kurzem vor allem den Mann im Blick hatte. Ausstattung: mit 23 S/W-Abb.
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ALS WELTLITERATUR AUF WELTGESCHICHTE TRAF – DAS GIPFELTREFFEN AUF SCHLOSS FABER-CASTELL Wohl nie waren so viele berühmte Schriftsteller und Reporterinnen aus aller Welt unter einem Dach versammelt wie in Nürnberg 1946. John Dos Passos und Erika Mann, Erich Kästner und Martha Gellhorn, Willy Brandt und Markus Wolf: Sie kamen, um zu berichten – von den Gräueln des Krieges und des Holocaust, die dort vor Gericht verhandelt wurden. Sie wohnten und schrieben auf Schloss Faber-Castell, diskutierten, tanzten, verzweifelten, tranken. Uwe Neumahr erzählt ihre Geschichte in seinem aufregenden und bewegenden Buch. Nürnberg 1946: Es war eine einzigartige Versammlung von weltberühmten Schriftstellern, Journalistinnen, Reportern und solchen, die später einmal die Berühmtheit erlangten. Erich Kästner war dort und Erika Mann, John Dos Passos und Martha Gellhorn. Augusto Roa Bastos kam aus Paraguay, Xiao Qian aus China. Im Gerichtssaal blickten sie den Verbrechern ins Angesicht, die sich für den Krieg und den Holocaust verantworten mussten. Im Press Camp auf dem Schloss Faber-Castell versuchten sie, das Unfassbare in Worte zu fassen, damit die Welt davon erfahren konnte. Dabei trafen im Mikrokosmos des Faber-Schlosses Exil-Rückkehrer auf Überlebende des Holocaust, Kommunisten auf Vertreter westlicher Medienkonzerne, Frontberichterstatter auf extravagante Starreporter. Man schlief auf Feldbetten und begegnete sich in der Bar, im Salon, im Spielzimmer und im Kino, die die Alliierten in der globalen Herberge eingerichtet hatten. Und während die Schlossbewohner in den Abgrund der Geschichte sahen, während sie über Schuld, Sühne und Gerechtigkeit nachdachten, veränderten sich nicht nur sie, sondern auch die Art, wie sie schrieben. Eine einzigartige Versammlung von Schriftstellern, Journalistinnen und Reportern Erika Mann, Erich Kästner, Willy Brandt, John Dos Passos, Martha Gellhorn und viele andere Nürnberg 1946 – die Welt blickt in den Abgrund Uwe Neumahr sichtet bislang unveröffentlichte Quellen Für Leser:innen von Uwe Wittstock "Februar 33"
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In einem letzten Versuch, ihre erkaltende Liebe zu retten, fliegt ein Paar nach Kreta. Als sie anderntags in der Morgensonne erwacht, ist er bereits schwimmen gegangen. Als sie ihn gegen Mittag anruft, klingelt sein Handy in der Ferienunterkunft. Und als sie am Strand steht, weiß sie sofort: Hier ist er nicht. Aus Stunden des Suchens werden Tage, Wochen, Monate – nichts in diesen Geschichten ist, was es ist. Ob etwa die todkranke Frau, der im Wald immer wieder zwei geisterhafte Kinder begegnen, noch in der Realität oder schon in einer Zwischenwelt lebt, bleibt in der Schwebe. Und das seit Jahrzehnten leerstehende Hotel Sudeten, in dem eine seltsame Gesellschaft haust – ist es ein Nachtasyl oder vielleicht doch eine psychiatrische Klinik?
Alles, was Joanna Bator in klarem, hartem Duktus erzählt, ist in ein Zwielicht getaucht. Sechzehn romanhaft verschränkte unheimliche Erzählungen, die uns dieselben Protagonisten in ständig neuer Perspektive zeigen. Während wir sie lesend immer besser kennenlernen, verirren wir uns immer tiefer in einem Spiegellabyrinth.
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