Wir haben 150 Buchtipps zu "Feminismus;Geschlechternormen;Frauen in Führungspositionen;Kapitalismus" gefunden.
Väter in Elternzeit, rechtliche Gleichstellung, Frauen in Führungspositionen – viele feministische Forderungen haben sich in den letzten Jahrzehnten durchgesetzt. Und doch ist eine von Geschlechternormen und ökonomischen Zwängen befreite Gesellschaft nicht ansatzweise verwirklicht. Was ist schiefgegangen? Warum haben sich viele feministische Bewegungen so mühelos an die kapitalistische Logik angepasst? In diesem Essay richtet Katharina Lux einen Scheinwerfer auf verschiedene Feminist*innen und analysiert ihre Rolle im Kapitalismus. Es ist kompliziert: Wer von ihnen hat sich in den letzten Jahrzehnten auf welche Form von Beziehung mit dem System eingelassen? Wer führt eine Romanze mit dem Bestehenden und wer verweigert sich? Dieses MaroHeft wirbt für eine harte Beziehungsbilanz. Die Schlussfolgerung: sofortige Trennung und dauerhafter Kontaktabbruch.\nDie Grafikerin Amelie Göppel kommentiert und untersucht in der begleitenden Bilderstrecke feministische Werbestrategien großer Konzerne, sogenanntes »Femvertising«.
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Ausgezeichnet mit dem Preis »Das Politische Buch 2018« der Friedrich-Ebert-Stiftung! Was passiert, wenn sich Unternehmen Menschheitsaufgaben zum Ziel setzen? Wie sieht eine Gesellschaft aus, in der das Internet zur Meta-Struktur einer neuartigen, digitalen Ökonomie wird? Internet-Monopole sind allgegenwärtig, deren Ziel nicht mehr die fabrikmäßige Herstellung von Waren und deren Verkauf ist, sondern die Organisation des Zugangs zu Wissen und Information selbst. Ob es darum geht, die ganze Erde zu kartieren oder alle Freundschaften der Welt zu organisieren – im digitalen Kapitalismus werden Algorithmen zur wichtigsten Maschine, Daten zum essenziellen Rohstoff und Informationen zur Ware Nummer eins. Der digitale Kapitalismus beutet immer weniger lebendige Arbeit direkt aus. Stattdessen halten wir, die User, ihn mit unserer Aktivität auf den digitalen Plattformen am Leben: User Generated Capitalism. Ein Heer von Mikro-Entrepreneuren, befreit von Festanstellungsverträgen und gesetzlichen Regelungen, versucht in den Prärien des digitalen Wilden Westens sein Glück: Jeder kann für fünfzehn Minuten ein Unternehmer sein! Und hält sich vielleicht zukünftig mit dem bedingungslosen Grundeinkommen über Wasser – dem mit Deregulierung und Vereinzelung bestens kompatiblen »Sozial«-System des digitalen Kapitalismus. Kritik, die auf Datensammelwut oder Zersplitterung von Arbeitsverhältnissen fokussiert ist, greift zu kurz. Oft wird der digitale Kapitalismus vom Standpunkt des Vor-Digitalen aus kritisiert und entweder verleugnet oder verharmlost: der Informations-Kapitalismus scheitere an sich selbst. Der Kapitalismus ist aber nicht in der Krise, er wird auch nicht zum Post-Kapitalismus, im Gegenteil: er macht das Kyoto-Protokoll zu seiner Agenda und tritt an, eine postfossile kapitalistische Ära zu begründen. Und mit der Entwicklung von selbstfahrenden Autos etwa fordert der digitale Kapitalismus den Fordismus auf dessen ureigenem Terrain heraus, wenn er sein iconic product – das Automobil – umdefiniert zu Mobilität als IT-Service.
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DIE ERSTE UMFASSENDE GLOBALGESCHICHTE DES KAPITALISMUS Der Kapitalismus hat in den letzten 500 Jahren eine Welt hervorgebracht, die ökonomisch hochgradig verflochten ist und zugleich hochgradig asymmetrisch. In seiner brillanten Globalgeschichte des Kapitalismus schildert der renommierte Historiker Friedrich Lenger diese Entwicklungen, die von den Indigenen Amerikas bis zu den bengalischen Seidenwebern niemanden unberührt ließen. Diese Geschichte handelt von wachsendem Wohlstand und krasser Armut, von Unfreiheit und Gewalt und der Gefährdung unseres Planeten, für die wir heute den Preis zahlen. Bestechend luzide und mit stupenden Kenntnissen erzählt Friedrich Lenger in diesem Buch vom globalen Siegeszug des Kapitalismus. Er erklärt seine Dynamik, die immer nur von außen begrenzt wurde, seine Krisen und die Ungleichheiten, die er in den vergangenen 500 Jahren produziert hat. Dazu gehören auch der ungleiche Verbrauch fossiler Ressourcen sowie Umweltzerstörungen, die in den Regionen dieser Welt sehr unterschiedlich zu spüren sind. Und so gleichgültig sich Handels- und Industriekapitalisten gegenüber der Natur erwiesen, so gleichgültig waren sie gegenüber menschlichem Leid. Millionen von Sklaven, die bis tief ins 19. Jahrhundert hinein auf den Plantagen Amerikas arbeiteten, sind nur ein Beispiel für die Vereinbarkeit von unfreier Arbeit und kapitalistischer Wirtschaft. Dieses Buch muss lesen, wer die Welt von heute und die Probleme verstehen will, von deren Lösung unsere Existenz abhängt. Jenseits des Eurozentrismus: Die erste umfassende Globalgeschichte des Kapitalismus Eine Geschichte von Ungleichheit, Unfreiheit und der Gefährdung unseres Planeten Analytisch brillant – ein Meisterwerk Wer die heutige Welt verstehen will, der lese dieses Buch
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Eine essentielle Fibel über Kapitalismus, Politik und die Funktionsweise der Welt, basierend auf der sehr beliebten Vorlesungsreihe "Was ist Politik?" Gibt es eine Alternative zum Kapitalismus? In diesem bahnbrechenden Text zeichnen Chomsky und Waterstone eine kritische Landkarte für eine gerechtere und nachhaltigere Gesellschaft. 'Covid-19 hat eklatante Versäumnisse und monströse Brutalitäten im gegenwärtigen kapitalistischen System aufgedeckt. Es stellt sowohl eine Krise als auch eine Chance dar. Alles hängt von den Handlungen ab, die die Menschen in ihre eigenen Hände nehmen.' Wie prägt die Politik unsere Welt, unser Leben und unsere Wahrnehmungen? Wie viel vom "gesunden Menschenverstand" wird tatsächlich von den Bedürfnissen und Interessen der herrschenden Klassen bestimmt? Und wie können wir die kapitalistischen Strukturen herausfordern, die heute alles Leben auf dem Planeten bedrohen?
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Kaum ein Phänomen hat die Menschheitsgeschichte der letzten Jahrhunderte so geprägt wie der Kapitalismus – wie wir leben und arbeiten, wie wir über uns und andere denken, wie wir uns politisch organisieren. Der Historiker Sven Beckert erzählt in diesem monumentalen Werk die Geschichte dieses Wirtschaftssystems über die größtmögliche Dimension von Raum und Zeit hinweg. Statt den Kapitalismus, wie lange üblich, als europäisches Exportprodukt zu betrachten, erfasst er ihn in seiner internationalen Vernetzung. Arabische Kaufleute, indische Weber und versklavte Afrikaner auf karibischen Zuckerplantagen sind in seiner Darstellung ebenso zentral wie Amsterdamer Finanziers oder Stahlindustrielle im Saarland.
Beckert hat eine Globalgeschichte des Kapitalismus für das 21. Jahrhunderts vorgelegt, sein Interesse gilt neben dem enormen Wachstum, den die kapitalistische Revolution ermög
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Sozialismus oder Barbarei? Sozialismus in der Barbarei!
In seinem neuen Buch zieht Kohei Saito eine ernüchternde Bilanz: Teile der Umwelt, die unseren Wohlstand zuverlässig sicherte, sind bereits zerstört. Autoritäre Kräfte und Kriege überziehen die Welt, und gleichzeitig stagniert das Wirtschaftswachstum im globalen Norden. Der Kapitalismus scheitert an einer von Techno-Oligarchen beherrschten Welt. Krise als Chance? Nein, sagt Saito, was nun folgt, ist eine Ära chronischer Notlagen. Unsere Zukunft wird geprägt sein von Knappheit, Destabilisierung und Naturkatastrophen – und nicht von Überfluss, Beschleunigung und Emanzipation. Saito fordert, dieses Ende des Fortschritts zu akzeptieren und plädiert für eine neu gedachte Planwirtschaft, um unsere letzten Freiheiten zu bewahren.
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Ein faszinierender Blick hinter die Kulissen der neuen Weltordnung und eine spannende Analyse, die erklärt, warum die Kriegsgefahr so hoch ist – und was wir in Europa tun können, um Frieden zu sichern.
Wie entstehen Kriege? Und wie Frieden? Ulrike Herrmann untersucht in diesem Buch große internationale Konflikte und analysiert, dass die Gründe nicht nur historisch, psychologisch oder politisch sind. Sondern dass oft ökonomische Faktoren ausschlaggebend sind. Sie zeigt am Beispiel Russlands, wie die wirtschaftliche Entwicklung des Landes permanente Kriege auch in Zukunft wahrscheinlich macht. Und sie beschreibt Chinas Aufstieg zur Supermacht und erklärt, wie Präsident Xi sein Land in eine ökonomische Sackgasse manövriert hat, die er mit seinen Aggressionen gegen Taiwan zu kaschieren versucht.
In ihrem augenöffnenden und brisanten Buch zeigt Ulrike Herrmann, wel
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Feministische Erkenntnis- und Wissenschaftstheorien gehen aus äußerst lebhaften, interdisziplinären Diskussionen in der Philosophie und den Sozialwissenschaften hervor. Sie analysieren, wie Geschlechternormen auf Wissende einwirken, kritisieren die Benachteiligung weiblicher und queerer Menschen durch herrschendes Wissen und schlagen Alternativen zu gängigen epistemischen Begriffen und Praktiken vor. Der Band versammelt klassische Texte sowie aktuelle Weiterentwicklungen u. a. von Patricia Hill Collins, Sandra Harding und Donna Haraway, Miranda Fricker und Gurminder K. Bhambra, größtenteils erstmals in deutscher Übersetzung. Alle verbindet eine Kernthese: Wissen ist eingebettet in historisch spezifische soziale Praktiken und Strukturen, die keineswegs geschlechtsneutral sind.
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Auf jeden gesellschaftlichen Schock folgt eine Zeit des Wild-West-Kapitalismus. Müssen wir damit auch nach Corona rechnen? Naomi Kleins visionärer Sachbuch-Klassiker ist heute aktueller denn je. Nach dem Schock, nach der Krise kommt der Wiederaufbau. Sei es nach Krieg, Umweltkatastrophen, Wirtschaftscrashs oder nach einer Viruspandemie – in der Folge bricht sich ungezügelter Kapitalismus Bahn. Vorgeblich im Interesse einer prosperierenden Gesellschaft, doch tatsächlich werden auf diese Weise nur sehr Wenige sehr reich, während nachhaltige Strukturen zerstört und Menschenrechte beschnitten werden. Naomi Kleins messerscharfe Analyse dieses Mechanismus hat heute nichts von seiner Gültigkeit verloren – im Gegenteil.
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Verändert sich der Kapitalismus grundlegend angesichts der gegenwärtigen Digitalisierungsschübe? Konjunktur haben jedenfalls theoretische Analysen und Zeitdiagnosen, die sich der Charakterisierung eines digitalen Kapitalismus widmen. Der vorliegende Band bietet erstmals einen Überblick über diese unterschiedlichen Theorien und Debatten und lotet entlang der Felder Arbeit und Ökonomie, Politik und Subjekt die Formen und Auswirkungen des Kapitalismus im Zeitalter der Digitalisierung aus. Mit Beiträgen u. a. von Emma Dowling, Helen Hester, Ursula Huws, Kylie Jarrett, Oliver Nachtwey, Nick Srnicek, Philipp Staab und Jamie Woodcock.
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»Eine beeindruckende Abrechnung mit der kapitalistischen Logik des freien Markts« Naomi Klein Die Rede von »Freiheit« im Kapitalismus ist eine Nebelkerze, die die Reichen und Mächtigen schützt und Bürger entmündigt. Subventionen, Steuer-Deals, Hinterzimmer-Absprachen und im Notfall die Rettung durch den Staat haben eine nahezu unverwundbare Plutokratie geschaffen – finanziert durch Steuergeld, aber ohne demokratische Kontrolle. Oxford-Ökonomin, politische Analystin und Erfolgsautorin Grace Blakeley zeigt erfrischend direkt, warum die Spaltung der Gesellschaft durchaus im Interesse des Kapitals ist und weshalb nur eine Gemeinschaft auf Augenhöhe echte Freiheit und Demokratie bedeuten kann. Autobauer, die Rekordsummen an Aktionäre ausschütten, dann aber nach staatlichen Hilfen rufen und mit Streichung von Arbeitsplätzen drohen. Luftfahrtunternehmen, die Flugzeuge bauen, die nicht fliegen können und Menschenleben kosten. Ein globaler Überbietungswettbewerb in Staats-Subventionen und Kürzungen von Sozialleistungen. Während demokratische Parteien diese Entwicklungen als alternativlos bezeichnen, nutzen die Rechtsextremen die Lage schamlos aus und lenken die Wut auf die Schwächsten. Das alles ist keine Ausnahme, sondern das Wesen des Kapitalismus. Grace Blakeley legt die Mechanismen von Broligarchie und Neoliberalismus 2.0 schonungslos offen. Sie zeigt unmissverständlich: Nur wenn die Bürgerinnen und Bürger zusammenhalten, haben sie eine Chance, die Allianz aus Superreichen und rechten Politkern zu brechen und ein freies Leben für alle zu bewahren.
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Bei der Energiewende stehen wir vor einem Dilemma: Der Umstieg auf Windkraft und Solar ist dringend notwendig, ein »grüner Kapitalismus« soll den Klimawandel zumindest abmildern. Gleichzeitig erfordert diese Wende Rohstoffe, um die ein brutaler Wettbewerb entbrannt ist und deren Förderung oft gravierende Folgen hat. Das gilt für Coltan oder Seltene Erden, ein weiteres Beispiel ist Lithium, elementarer Bestandteil der Batterien von Elektroautos. Gewonnen wird das »weiße Gold« etwa in der Atacama-Wüste. Fragile Ökosysteme leiden, die Bevölkerung protestiert. Zuletzt in Serbien, wo Vorräte erschlossen werden sollen.
Thea Riofrancos befasst sich seit Jahren mit den Nebenwirkungen des »Extraktivismus«, einer Wirtschaftsweise, die auf die Ausbeutung von Ressourcen setzt. In ihrem neuen, informativen und anschaulich erzählten Buch zeigt sie anhand von Lithium, was das bedeutet. Sie bereist die Frontlinien des grünen Kapitalismus, spricht mit Aktivisten, Unternehmensvertreterinnen. Ihre Botschaft: Allein mit dem Umstieg auf erneuerbare Energien ist es nicht getan. Aufgrund ihres Ressourcenverbrauchs sind etwa auch E-Autos nicht die Lösung. Notwendig sind hier auch intelligentere Konzepte und eine Reduktion des motorisierten Individualverkehrs.
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In dem Band formuliert die feministisch-marxistische Theoretikerin und Aktivistin Silvia Federici eine aktuelle Kritik der Reproduktionsarbeit im globalen Kapitalismus und plädiert für eine feministische Politik der Commons. Neben zwei neuen Beiträgen wird auch die bereits 1974 verfasste Kritik „Counter-Planning from the Kitchen“ erstmals in deutscher Sprache veröffentlicht. Federici erinnert an die „unerledigte Revolution des Feminismus“ und plädiert für deren Aktualisierung in der Gegenwart. Queer-Feminismus und Ökonomiekritik schließen einander nicht aus (wie in letzter Zeit immer wieder behauptet), sondern müssen verbunden werden. Das Buch, das unsere Reihe eröffnen wird, ist gleichzeitig eine Intervention in einen queeren wie feministischen Diskurs, der sich um eine Kritik des Kapitalismus zu wenig bemüht und andererseits eine Intervention in den ökonomiekritischen, marxistischen Diskurs, der leider immer noch sehr androzentrisch (männerdominiert) funktioniert und Geschlechterverhältnisse nur am Rande behandelt. Gleichzeitig führen wir auch die in USA und Italien bekannte operaistische Feministin Silvia Federici in Deutschland ein. Der Band stellt ebenso einen Beitrag zur Analyse des globalen Kapitalismus mit Schwerpunkt auf der Reproduktionsarbeit dar wie zur Geschichte feministischer Kämpfe. Im Kontext der neuen Buchreihe Kitchen Politics ist der erste Band auch als ein Plädoyer für eine materialistische, antikapitalistische Wende der Queer Theory zu verstehen.
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Platz für Feminismus und Mutterschaft! Wie Mutter sein? – In einer männlichen Weltordnung, in einer Gesellschaft, die Mütter verachtet Was bedeutet Feminismus – nicht nur als Mutter, sondern als Mutter im kapitalistischen, patriarchalen System? Welche Kämpfe tragen Mütter aus? Und wer sieht hin, sieht die Kämpfe, aus denen sie nicht als Sieger*innen hervorgehen können? Zentrale Fragen, die Linda Biallas aufwirft, aber auch solche, für die es nicht immer allgemein gültige Antworten gibt. Denn: Menschen sind verschieden, und vor allem: Voraussetzungen sind unterschiedlich. Nur die Strukturen selbst scheinen so unerschütterlich wie kaum etwas anderes. Inklusive der Rolle, die einer Mutter zugeschrieben wird, und den Eigenschaften, die sie mitbringen sollte. Sicher ist: erfüllen lässt sich diese Rolle niemals. Muttersein in unserem Leistungs-orientierten System bedeutet vor allem eines: eine ernüchternde Realität, die Geschlechterrollen zementiert und Mütter als die wichtigsten Versorgungsträger*innen einer Gesellschaft im Stich lässt. Von der Feministin zur Mutter und Feministin Linda Biallas ist Mitte Zwanzig, steckt im Studium und in einem gänzlich anderen Leben, als sie ungeplant schwanger wird und sich mit Fragen konfrontiert sieht, die im Feminismus der Anfang 20-Jährigen keine Rolle gespielt haben: Was ist überhaupt eine „gute Mutter“? Warum sind die Ansprüche an Mütter und Väter so unterschiedlich? Und wie werden wir durch diese Sicht beeinflusst? Wo sind es die Strukturen und gesetzlichen Rahmenbedingungen, die uns in eine bestimmte Richtung drängen? Und wo sind es erlernte Überzeugungen und Rollenbilder, die uns festsetzen, Spielräume ungenutzt lassen? Wo sind es unsere eigenen Ideologien, die uns trotz allem an ein System glauben lassen, das unsere Ausbeutung und Unterdrückung zu verantworten hat? Klar ist: Es sind vor allem Patriarchat und Kapitalismus, die dafür sorgen, dass Strukturen erhalten bleiben, die Frauen mit Kindern benachteiligen und Hindernisse reproduzieren, wo es eigentlich schon lange keine mehr geben sollte! Es reicht nicht! – neue Perspektiven für das Muttersein im 21. Jahrhundert Sexismus, Stereotype, das Ideal der kleinbürgerlichen Familie, Bevormundung und rechtliche Bestimmungen: Es sind die Umstände, die wir gemeinsam und grundlegend verändern müssen, um Müttern eine Zukunft zu geben und endlich Gleichberechtigung zu schaffen. Was nicht reicht? Schlichte Symptombe
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Zehntausende geflüchteter Frauen sind Richtung Europa unterwegs. Sie existieren im Nirgendwo zwischen Herkunftsland, Durchgangsland, vielleicht bereits im Ankunftsland. Sie sind im wahrsten Sinn des Wortes flüchtend, flüchtig. Bekannt sind sie als Zahlen, als bedrohliche Masse, benannt werden sie nach ihren Fluchtländern. Dieses Buch hält die persönlichen Geschichten von Frauen auf der Flucht fest, gibt diesen Frauen ein Gesicht, lässt sie wieder zu Individuen werden. Die Erlebnisse flüchtender Frauen unterscheiden sich von denjenigen von Männern. Flucht ist für Frauen und Mütter oftmals noch gefährlicher, beschwerlicher und belastender. Frauen auf der Flucht sind besonders verletzlich und mit vielfältigen Risiken konfrontiert, insbesondere wenn Frauen allein flüchten müssen. Viele Frauen sind zum Beispiel geschlechtsspezifischer Gewalt ausgesetzt, im Herkunftsland, auf der Flucht und in Flüchtlingslagern. Frauen auf der Flucht sind junge Mütter, junge Witwen, hoffnungsvolle Teenager, entwurzelte Großmütter, Studentinnen, gebildete Frauen, transsexuelle Frauen, Frauen, die ein schönes Leben hatten, Analphabetinnen, Sexsklavinnen, Frauen, die in Flüchtlingslagern Kinder bekommen, Frauen, die von ihren Familien zur Flucht gezwungen wurden, Frauen, die nach traumatisierenden Erfahrungen wieder ins Leben zurückkehren. Traurige Frauen, verschlossene Frauen, aber auch Frauen mit Humor, Würde und Selbstbewusstsein. Ihnen gemeinsam ist die Angst, die Unsicherheit, aber auch die Hoffnung auf ein Leben in Sicherheit und Freiheit, von dem sie oft nur vage Vorstellungen haben.
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Kapitalismus ist nicht nur ein Wirtschaftssystem, sondern eine Gesellschaftsform. Als solche ist er darauf angewiesen, sich auch nichtökonomische Ressourcen einzuverleiben und so langfristig seine eigenen Grundlagen zu zerstören. Wie der Ouroboros, die Schlange, die ihren eigenen Schwanz verspeist, verschlingt er natürliche Rohstoffe und unbezahlte Betreuungsarbeit. Er enteignet rassifizierte Gruppen und unterminiert die Macht demokratischer Institutionen, auf deren Funktionieren er eigentlich angewiesen ist. Damit erweist er sich als Motor hinter den diversen Krisenphänomenen, mit denen wir heute konfrontiert sind. In ihrem lang erwarteten neuen Buch zeichnet Nancy Fraser die historische Entwicklung des kapitalistischen Allesfressers über mehrere Epochen hinweg nach. Indem sie den Zusammenhang zwischen unterschiedlichen Krisen analysiert, zeigt sie zugleich auf, wie ein Sozialismus für das 21. Jahrhundert aussehen könnte. Klimawandel, Rassismus, Pflegekrise und demokratische Regression als Symptome desselben Problems zu begreifen weist den Weg zu neuen und starken gegenhegemonialen Allianzen.
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GLAUBE OHNE RELIGION, FREIHEIT OHNE KAPITALISMUS – EINE PHILOSOPHIE FÜR DAS 21. JAHRHUNDERT Was wir brauchen, um ein sinnvolles Leben zu führen, ist die beinahe heroische Anerkennung und Bejahung dieses einen Lebens: Darin besteht die inspirierende Einsicht des philosophischen Shootingstars Martin Hägglund. In seinem gefeierten Bestseller zeigt er, dass wir keinen religiösen Glauben an die Ewigkeit, sondern einen säkularen Glauben kultivieren sollten, der sich unserem endlichen Zusammenleben widmet. Nur ein solcher Glaube kann die Quelle einer wahren Freiheit sein – und muss folglich das Zentrum einer überzeugenden Ethik und Politik für das 21. Jahrhundert bilden. Unsere Freiheit ist untrennbar mit materiellen und ökonomischen Bedingungen verbunden: Es kommt darauf an, wie wir in diesem Leben miteinander umgehen und was wir mit unserer begrenzten Zeit anfangen. In seinem tiefgründigen, originellen und durchweg zugänglichen Buch beschäftigt sich Hägglund daher nicht nur mit großen Philosophen von Aristoteles bis Hegel und Marx, sondern auch mit Schriftstellern von Dante bis Proust und Knausgård, mit politischen Ökonomen von Mill bis Keynes und Hayek sowie mit religiösen Denkern von Augustinus bis Kierkegaard und Martin Luther King Jr. Ihm geht es dabei sowohl um eine Kritik religiöser Ideale als auch um eine neuartige Vision einer postkapitalistischen Form des Zusammenlebens, in der wir unsere Lebenszeit wirklich besitzen und unsere geistige Freiheit leben können. "Ein wichtiges neues Buch … auf wunderschöne Weise befreiend." The New Yorker Der philosophische Bestseller aus den USA nun auf Deutsch Ein großer philosophischer Wurf und zugleich ein Buch für ein großes Publikum Alles, was für uns von Bedeutung ist, basiert auf der Endlichkeit unseres Lebens Hägglund zeigt klar und präzise, wieso der Kapitalismus unsere Freiheit untergräbt Und weshalb wir einen Glauben jenseits von Religion brauchen "Eine neue Philosophie für unsere Zeit." The Boston Globe
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Eva Illouz geht von der überraschenden These aus, daß die Kultur des Kapitalismus eine intensive emotionale Kultur ausgebildet hat: am Arbeitsplatz, in der Familie und in jeder Form von sozialen Beziehungen. Und mehr noch: Während ökonomische Beziehungen immer stärker durch Gefühle bestimmt werden, gilt für das Reich der Gefühle das Umgekehrte: Sie sind durch eine Ökonomisierung geprägt, die von der ersten Kontaktaufnahme bis zur Trennung das Gefühlsleben reguliert. Illouz faßt dieses eigentümliche Verhältnis als emotionalen Kapitalismus und geht ihm in verschiedenen Feldern nach. Sie untersucht die neue Form der Gefühle im Internet-Chat und Partnerbörsen, in Lifestyle-Magazinen und Filmen, nimmt aber auch jene Berufsgruppe in den Blick, die aus den Irrungen und Wirrungen der Gefühle ihr Kapital zieht: die klinischen Psychologen.
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Ohne dass wir es wirklich gemerkt haben, wurde der Kapitalismus ersetzt. Vielleicht waren wir zu abgelenkt von der Pandemie, von den endlosen Finanzkrisen und dem Aufstieg von TikTok. Aber in ihrem Windschatten, argumentiert Yanis Varoufakis, hat sich in den letzten Jahren ein neues, noch ausbeuterischeres System etabliert: der Technofeudalismus. In seinem neuen Buch vertritt der renommierte Wirtschaftswissenschaftler und bekannte Politiker Yanis Varoufakis die These, dass der klassische Kapitalismus tot ist und eine neue wirtschaftliche Ära begonnen hat. Dazu haben zwei Entwicklungen der letzten Jahre entscheidend beigetragen: Die Geldpolitik der westlichen Regierungen nach der Finanzkrise 2008, die selbst die unrentabelsten und risikoreichsten Geschäftsmodelle finanzierbar machte, und die Privatisierung des Internets durch die großen Technologieunternehmen, die es geschafft haben, sich zu den »Feudalherren« dieses unregulierten Neulands zu machen und ihre eigenen Regeln durchzusetzen. Mit jedem Klick und jedem Like vergrößern sie ihre Macht, denn die Währung, die zu dem unglaublichen Reichtum der Konzerne führt, sind unsere Daten. Willkommen im Technofeudalismus, der neuen wirtschaftlichen Weltordnung, die unser aller Leben umwirft und die größte Bedrohung für unsere soziale Demokratie darstellt. Anhand von Geschichten aus der griechischen Mythologie und der Popkultur, von Homer bis Mad Men, erklärt Varoufakis diesen revolutionären Wandel und das um sich greifende System: wie es unseren Verstand versklavt, die Regeln der globalen Macht umschreibt und was es letztlich braucht, um es zu Fall zu bringen.
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»Welches Klima hat die Krise?« Ein Plädoyer für eine gerechte Zukunft für alle Gegenüber der Gewalt der Klimakrise gibt es keine neutrale Position. Während einige von ihr profitieren, werden die Lebensgrundlagen von Millionen von Menschen verwüstet. Dabei trifft die Krise gerade die am härtesten, die am wenigsten zur Krise beigetragen haben. Mit den Pegeln der Meeresspiegel und der Intensität der Stürme und Dürren steigern sich Ungleichheit und Gewalt. Die politischen Kämpfe ums Klima spitzen sich zu: Auf der einen Seite eskaliert die rassistische Gewalt gegen Flüchtende und ganze Länder im globalen Süden werden zu Opferzonen degradiert. Auf der anderen Seite kämpfen solidarische Bewegungen für Klimagerechtigkeit, schließen internationale Bündnisse und verteidigen eine Zukunft für alle. Wie reagieren wir politisch auf die Klimakrise: mit Gewalt und Rassismus oder mit radikaler Klimasolidarität? Johannes Siegmund argumentiert für einen Weg durch die Krise, der auf gegenseitiger Unterstützung beruht: Klimasolidarität. Das fordert nichts weniger als die gemeinsame Imagination einer Welt, in der ein würdevolles Leben für alle möglich wäre.
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Ob bewusst oder unbewusst, gewollt oder nicht: Wir arbeiten ständig. Der globale Kapitalismus hat unsere Lebenszeit, unsere Subjektivität, unsere Erfahrungen, Wünsche und Sehnsüchte in nie dagewesener Weise zu Arbeit und zu Geld gemacht. Gleichzeitig wird die formale Lohnarbeit immer stärker prekarisiert. Packend zeichnen Mareile Pfannebecker und James A. Smith nach, wie sich ein Regime etablieren konnte, das sie »Lebensarbeit« nennen. Dabei stützen sie sich auf soziologische Erhebungen, philosophische wie politische Theorien, Berichte von Arbeiter*innen und Popkultur – von Adorno zu Tiqqun, von Jean-Luc Nancy zu Amy Winehouse. Weil jeder Aspekt des Lebens von Arbeit kolonialisiert wird, ohne dass diese noch unseren Lebensunterhalt garantiert, müssen wir neue Fragen stellen: Kann uns ein nostalgisches Bild davon, wie Arbeit früher war, heute noch weiterhelfen? Wie konnten Arbeit und Arbeitslosigkeit gleichermaßen zu prekärem »malemployment« werden, und wie können wir unsere Sehnsüchte der kapitalistischen Verwertung entziehen? Und schließlich: Wie lässt sich eine Post-Arbeits-Gesellschaft denken, in der wir auch tatsächlich leben wollen – in einer Zeit, in der das Ende der Arbeit und eine vollautomatisierte Zukunft gleichermaßen von Tech-Ideolog*innen aus dem Silicon Valley wie auch von sozialdemokratischer Politik und linker Theorie proklamiert werden? »Eine provokante und wichtige Auseinandersetzung damit, wie Arbeit und ihre Anforderungen unsere Sehnsüchte und unsere Imaginationen von Zukunft durchdringen.« Nick Srnicek »Ein einzigartiger Überblick über die derzeitigen Paradoxien der Anti-Arbeits-Politiken.« Sophie Lewis
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Die Erzählerin in diesem Roman ist müde - von der Arbeitswelt, ihren absurden Ritualen und entfremdenden Herausforderungen. Gebeutelt von den nie enden wollenden Anforderungen des, na ja: Kapitalismus, wünscht sie sich einen Job, bei dem sie möglichst wenig investieren muss, also am liebsten sehr wenig denken. Allerdings entwickeln auch die abseitigsten Anstellungen ihre Tücken - von Läden, die wie von Zauberhand vom Erdboden verschwinden, über mysteriösen Sekten, zu einem Landschaftspark, der von einem Geist heimgesucht scheint. Fast könnte man meinen, das System ist das Problem ... Ein abgründiger Roman über die Tücken des modernen Alltags - lustig, surreal, hellsichtig und manchmal ganz schön beunruhigend.
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Von einer Gegenwart, die gern mehr über ihre Zukunft wüsste. Der neue Roman von Jonas Lüscher Ein algerischer Soldat gerät in den ersten deutschen Giftgasangriff, beschließt, einer müsse damit aufhören, steht auf und geht. Im Kairo der Zukunft beobachtet eine Stand-up-Comedian eine Androidin beim Lachen über ihre Witze. Ein böhmischer Weber wird durch einen automatisierten Webstuhl ersetzt, raubt einen Hammer und attackiert den Apparat. Wovon träumen wir Menschen des Kapitalismus, wovon unsere sich zunehmend gegen uns erhebenden Maschinen? Im einzigartigen Spiegelraum dieses Romans ist kein Konflikt vorbei und noch jede Geschichte möglich. Klug und irrsinnig, komisch und scharf erzählt Jonas Lüscher auf der Höhe seiner Kunst.
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Abramowitsch hat eine, der Emir von Abu Dhabi auch, Jeff Bezos sowieso: Superyachten sind Ausweis der Zugehörigkeit zum Club der lucky few. Sie ermöglichen grenzenlose Mobilität und exklusiven Geltungskonsum. Zugleich sind sie schwimmende Umweltsünden. Sie verbrennen Unmengen Treibstoff, ihre Anker zerstören kostbare Flora. Und sie sind Spielfelder obszöner Ungleichheit: Während ihre Besitzer zu den einflussreichsten Menschen der Welt gehören, ist das Bordpersonal oft Willkür und Rechtlosigkeit ausgeliefert. Grégory Salle sieht in den riesigen Luxusschiffen den Schlüssel zum Verständnis des gegenwärtigen Kapitalismus. In seinem fulminanten Essay zeigt er, dass Superyachten nicht einfach Symbole des Exzesses sind. Vielmehr sind sie Symbole dafür, dass der Exzess zum Kennzeichen unseres Zeitalters geworden ist.
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Freiheit und Demokratie, so der Investor Peter Thiel 2009, seien nicht länger kompatibel. Wer die Freiheit liebe, müsse daher versuchen, der Politik in all ihren Formen zu entkommen. Zuflucht suchen könnten Libertäre im Cyberspace, im Weltraum und auf dem offenen Meer. Das mag verblasen klingen, steht aber in einer jahrzehntealten Tradition marktradikaler Ideen: Denker wie Milton Friedman begeisterten sich für das noch unter britischer Oberhoheit stehende Hongkong; Margaret Thatcher träumte von einem Singapur an der Themse. In seinem Buch Globalisten hatte sich Quinn Slobodian mit Versuchen befasst, ökonomische Fragen der demokratischen Willensbildung zu entziehen, etwa durch ihre Übertragung an internationale Organisationen. In Kapitalismus ohne Demokratie geht es nun um eine andere Lösung für das von Thiel beklagte Problem: die Zerschlagung der Welt in Steueroasen, Privatstädte oder Mikronationen. Quinn Slobodian nimmt uns mit auf eine faszinierende Reise durch die Welt der neoliberalen Utopien. Sie führt nach Dubai und Liechtenstein, ins vom Bürgerkrieg zerrüttete Somalia und zu Elon Musks texanischem Weltraumbahnhof. Und sie weitet den Blick auf eine mögliche Zukunft, die uns Sorgen machen sollte.
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Jason Hickel rechnet mit dem Kapitalismus ab: Statt alle Menschen aus den Fängen der Armut zu befreien, hat unsere Art zu wirtschaften ein Leben voll künstlicher Verknappung, sozialer Ungerechtigkeit und Umweltzerstörung hervorgebracht – angetrieben von einer Elite, die immer reicher wird. Hickel ist überzeugt: Wenn wir das Anthropozän überleben wollen, müssen wir den Kapitalismus hinter uns lassen. Die Alternativen heißen jedoch weder Kommunismus noch radikaler Verzicht. Es geht vielmehr darum, die reale Wirtschaft in ein System zu transformieren, das zum Wohle aller Menschen agiert und unsere Lebensgrundlagen nicht zerstört. Hickel schlägt für diesen Umbau konkrete Schritte vor und liefert nebenbei einen bemerkenswerten Beitrag zu der Frage, wie der Schutz unseres Planeten sozial gerecht umgesetzt werden kann.
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- »Sibylle Berg ist die härteste Schriftstellerin deutscher Sprache.« Rheinische Post
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Überwachung und Datenerfassung genießen keinen guten Ruf. Ob durch staatliche Akteure oder Digitalunternehmen – sobald Informationen über uns gesammelt, gespeichert und verarbeitet werden, denkt man schnell an das Angstregime der Stasi, autoritäre Überwachungsdystopien, die Allmacht der Tech-Konzerne. Auch auf der Linken haben wir Datenschutz und Privatsphäre hochgehalten, eine strenge Regulierung der Konzerne gefordert und »Meine Daten gehören mir!« gerufen. Doch privacy und Datenschutz sind bürgerliche Kategorien, die letztlich ein Privateigentum im Digitalen konstituieren. Statt uns die Potentiale des digitalen Wandels für ein radikal solidarisches Projekt anzueignen, sind wir in die Falle einer konservativen Kritik und der Vorstellung einzelner isolierter Datenbesitzer:innen getappt. Timo Daum fordert stattdessen, Überwachung positiv zu denken – als Produktivkraft, als Form der Sorge, als Möglichkeit guten Regierens. Denn Überwachung kann auch bedeuten, Vermieter und Eigentümer an Preistreiberei zu hindern, Raser im Straßenverkehr auszumachen, Finanz- und Steuerverbrechen aufzudecken – oder den Grundstein für ein postkapitalistisches, bedarfsorientiertes Wirtschaften zu legen. Von einem Lob der Überwachung zu sprechen, ist keine geschichtsvergessene Romantisierung autoritärer Systeme, sondern der Versuch, uns die technischen Möglichkeiten, die der Überwachungskapitalismus geschaffen hat, für eine Zukunft ohne Kapitalismus anzueignen.
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"Eine präzise und zugleich philosophische Reflexion unserer Gegenwart. Und dazu: literarisch brillant." Wiebke Porombka, Deutschlandfunk
Wovon träumen wir Menschen des Kapitalismus, wovon unsere sich zunehmend gegen uns erhebenden Maschinen? Im einzigartigen Spiegelraum dieses Romans ist kein Konflikt vorbei und noch jede Geschichte möglich. Klug und irrsinnig, komisch und scharf erzählt Jonas Lüscher von einer Gegenwart, die gern mehr über ihre Zukunft wüsste.
Ein algerischer Soldat gerät in den ersten deutschen Giftgasangriff, beschließt, einer müsse damit aufhören, steht auf und geht. Im Kairo der Zukunft beobachtet eine Stand-up-Comedian eine Androidin beim Lachen über ihre Witze. Ein böhmischer Weber wird durch einen automatisierten Webstuhl ersetzt, raubt einen Hammer und attackiert den Apparat. Wovon träumen wir Menschen des Kapitalismus, wovon unsere sich zunehmend gegen uns erhebenden Maschinen? Im einzigartigen Spiegelraum dieses Romans ist kein Konflikt vorbei und noch jede Geschichte möglich. Klug und irrsinnig, komisch und scharf erzählt Jonas Lüscher auf der Höhe seiner Kunst.
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Diese starken Frauen des 21. Jahrhunderts sollte man kennen Ob Klimaschutz, mentale Gesundheit oder Menschenrechte – bei den großen Herausforderungen unserer Zeit geben oft Frauen den Ton an. Sie sind laut, prangern Missstände an, sie durchstoßen gläserne Decken, erobern die Technikwelt und ebnen so den Weg für die nächste Generation. Greta Thunberg, Naomi Osaka, Florence Kasumba oder Alexandria Ocasio-Cortez sind Vorbilder für alle engagierten und interessierten jungen Frauen und Mädchen. Die 28 im Buch vorgestellten Heldinnen sollte man kennen, denn sie sorgen schon heute für die Veränderungen, die unsere Welt so dringend braucht. Inspirierende Frauen, die Pionierarbeit leisten und als Vorkämpferinnen die aktuelle Zeit mitgestalten Jan Hendrik Ax und Mareike Graepel stellen in diesem inspirierenden Buch 28 Frauen vor, von denen wir in Zukunft noch viel hören werden. Die porträtierten jungen Frauen stammen aus allen Lebensbereichen und aus aller Welt. Sie engagieren sich in Politik und Gesellschaft, kämpfen für Menschenrechte und Klimaschutz, revolutionieren die Wissenschaft, stechen aus der Film- und Musikbranche heraus, prägen den Sport oder sind herausragende Journalistinnen. Sie alle haben den Mut und den Willen, Veränderung anzustoßen und durch ihr Handeln etwas voranzubringen! Stimmig untermalt werden die beeindruckenden Porträts der jungen starken Frauen durch moderne Illustrationen und ein frisches Layout. Mit Porträts von: Alexandria Ocasio-Cortez, Billie Eilish, Dr. Joannie Marlene Bewa, Emmanuelle Charpentier & Jennifer Doudna, Florence Kasumba, Friba Rayazee, Georgine Kellermann, Greta Thunberg, Hilda Liswani, Kübra Gümüsay, Laverne Cox, Maja Göpel, Malala Yousafzai, Maria Ressa, Mary Robinson, Gražinyte-Tyla, Muna El Kurd, Nadia Murad Basee Taha, Naomi Osaka, Reem Alabali-Radovan, Sahraa Karimi, Tiera Guinn Fletcher, Vanessa Nakate, Voice of Baceprot, Zeina Nassar Diese Frauen prägen schon heute die Geschichte von morgen. Ein inspirierender Appell an alle Frauen und Mädchen und das ideale Geschenk für alle am Zeitgeschehen interessierten Leser:innen.
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An einem Sonntag im Juni gerät die Welt aus dem Takt: Frauen liegen auf der Straße. Reglos, in stillem Protest. Hier kreuzen sich die Wege von Elin, Nuri und Ruth. Elin, Anfang zwanzig, eine erfolgreiche Influencerin, der etwas zugestoßen ist, von dem sie nicht weiß, ob es Gewalt war. Nuri, neunzehn Jahre, der die Schule abgebrochen hat und versucht, sich als Fahrradkurier, Bettenschubser und Barkeeper über Wasser zu halten. Ruth, Mitte fünfzig, die als Pflegefachkraft im Krankenhaus arbeitet und deren Pflichtgefühl unerschöpflich scheint.
Es ist der Beginn einer Revolte, bei der Frauen nicht mehr das tun, was sie immer getan haben. Plötzlich steht alles infrage, worauf unser System fußt. Ergreifen Elin, Nuri und Ruth die Chance auf Veränderung?
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Buchkalender 2025: Ein Jahr voller faszinierender Frauen Agnetha Fältskog, J. K. Rowling, Iris Berben – wer kennt diese Frauen, die 2025 einen runden Geburtstag feiern, nicht? Doch wer sind Rosario Castellanos, Alice Berend, Jacqueline Pascal und Qiu Jin? In diesem wunderbaren Taschenkalender warten die Lebensgeschichten von zwölf spannenden Frauen darauf, Monat für Monat entdeckt zu werden. Von berühmten Ikonen bis hin zu vergessenen Pionierinnen: Ein einzigartiger Begleiter mit Porträts von inspirierenden Frauen, die unsere Welt bewegten und bewegen. Der praktische Buchkalender mit einem Wochenkalendarium lässt sich überall mit hinnehmen und ist ein unverzichtbares Accessoire für 2025. Perfekte Kombination: Taschenkalender, praktischer Terminplaner, spannendes Lesebuch und schönes Notizbuch in einem. Für jede Handtasche: Buchkalender mit Wochenkalendarium im praktischen Format (9,9 × 16,5 cm) mit einer Kalenderwoche pro Doppelseite. Informativ und lesenswert: mit 12 Biographien – je eine pro Monat – und den Geburts- und Todestagen weiterer berühmter Frauen im Kalendarium. Idealer Jahresplaner: mit Jahres- und Monatsübersichten, Schulferien sowie Feier- und Gedenktagen. Ein ganz besonderes Geschenk: perfekt für die Freundin, die Mutter, die liebe Kollegin und alle, die sich für die Lebensgeschichten inspirierender Frauen interessieren. Hochwertig ausgestattet: Flexcover mit Lesebändchen, auf gut beschreibbarem Papier gedruckt. Mit tollen Frauen durchs Jahr 2025 Die spannenden Lebensgeschichten von zwölf außergewöhnlichen Frauen inspirieren und begleiten durch das ganze Jahr. Ein hochwertiges Geschenk für Lieblingsmenschen und ein stilvoller Taschenkalender für einen selbst.
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Eine Reise durch die Geschichte der Frauen, dokumentiert in 30 Objekten Was haben der Kaffeefilter, die Tomate und die Guillotine gemeinsam? Alle drei erzählen eine spannende Geschichte über Frauen und ihren Kampf um Gleichberechtigung – sei es politisch, rechtlich oder privat. In diesem kurzweiligen Sachbuch zeigt Kerstin Wolff anhand von 30 Objekten, wie sich die Lebenswelten von Frauen in Deutschland und Mitteleuropa im Laufe der Zeit verändert haben und was das für die heutige Gesellschaft bedeutet. Die spannenden Anekdoten werden untermalt von den frischen Illustrationen von Tatjana Prenzel und bieten so allen Leser:innen einen lockeren und verständlichen Zugang zu diesem wichtigen gesellschaftlichen Thema. Der lange Weg zur Gleichberechtigung der Frau Unterhaltsam und fundiert zugleich führt uns die Historikerin Dr. Kerstin Wolff in diesem Buch durch die Geschichte der Frauen. Sie erklärt uns, wie beispielsweise die Wohngemeinschaft, der Fußball oder auch das Fahrrad ihren Teil zur Emanzipation der Frauen beitrugen. Wir begegnen einer begeisterten Bergwanderin, die so weit ging, ihren Rock abzulegen und zu verstecken, um sich auf diesem Gebiet behaupten zu können. Wir erfahren von Melitta Benz, die trotz ihres Erfinderinnengeists nur der Namensgebung ihrer eigenen Firma diente. Und wer hätte gedacht, dass noch 1970 die SPD-Abgeordnete Lenelotte von Bothmer einen Shitstorm erntete, als sie mit Hosenanzug im Bundestag erschien? Die Schlaglichter, die in diesem Buch auf die Vergangenheit von Frauen geworfen werden, zeigen uns, wie weit wir es auf dem Weg der Gleichstellung der Frau schon gebracht haben, aber auch, wie lang der Weg ist, der noch vor uns liegt. Ein unterhaltsames und gleichzeitig nachdenklich machendes Buch, das zeigt, wie groß noch immer der Nachholbedarf in Sachen Geschlechtergerechtigkeit ist.
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Ein materialistischer und ein queertheoretischer Feminismus werden einander meist als unvereinbar gegenübergestellt. Ein materialistischer Feminismus bezieht sich auf eine marxistische Theorietradition, in der gesellschaftliche Strukturen im Vordergrund stehen. Der feministischen Queertheorie geht es hingegen ausgehend von poststrukturalistischen Überlegungen um die gesellschaftliche Konstruktion von Geschlecht. Diese theoretische Differenz wird durch den politisch konstatierten Widerspruch zwischen Klassen- und Identitätspolitik noch verstärkt. Während Klassenpolitik oftmals andere Ungleichheitsstrukturen wie Geschlecht und Sexualität außer Acht lässt, wird einer sogenannten Identitätspolitik vorgeworfen, Kapital- und Klassenverhältnisse nicht mitzudenken. Unterschiede werden dabei jedoch überbetont, anstatt Anschlusspunkte für eine emanzipatorische queer-feministische und antikapitalistische Politik in den Vordergrund zu stellen. An dieser Stelle setzt dieses Buch an, das in die theoretischen Grundlagen eines queerfeministischen Materialismus einführt und anhand von aktuellen Debatten zu trans und queerem Marxismus zeigt, wie eine emanzipatorische Theoriebildung jenseits des vermeintlichen Widerspruchs zwischen Queer und Klasse gelingen kann. Mit Beiträgen von Monique Wittig, Christine Delphy, Rosemary Hennessy / Chrys Ingraham, María Lugones, Shahrzad Mojab / Sara Carpenter, Nat Raha, Franziska Haug, Holly Lewis & Sophie Noyé. »Dieses Buch ist ein Fest. Legendäre Texte und schillernde Neuentdeckungen lassen alle Synapsen feuern. Und sie schüren das Begehren, die kapitalistische Vergeschlechtlichung Geschichte werden zu lassen.« – Eva von Redecker
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Die Zukunft ist weiblich »Es genügt nicht, sich gegen die strukturelle Diskriminierung aufgrund von Geschlecht zu stemmen. Es gilt auch, Rassismus und die Benachteiligung aufgrund von sozialer Herkunft oder Alter mitzudenken.« Genderdebatten, #MeToo-Skandale und häusliche Gewalt bewegen die Gemüter – es ist Zeit für mehr Feminismus! Wie können wir in aller Vielfalt gleichberechtigt und sicher zusammenleben? Und was kann der Feminismus dazu beitragen? Barbara Streidl hat ihren Erfolgsband im Lichte aktueller Diskussionen komplett überarbeitet. Ein Buch für alle, die sich eine bessere Gesellschaft wünschen. Mit 4-farbigen Abbildungen und Infografiken.
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Die afro-amerikanische Feministin bell hooks verknüpft in diesem Buch einen sehr persönlichen und autobiografischen Zugang mit einer grundlegenden Gesellschaftsanalyse und Kulturkritik. hooks denkt Klasse stark vom Alltag und von sozialen Bewegungen her, die sie im Hinblick auf ihre Klassenpolitiken kritisiert und auf ihre Potenziale hin befragt. Dabei liefert sie differenzierte und empirisch fundierte Analysen zu den Verknüpfungen von Rassismus, Sexismus und Kapitalismus/Klassismus. Ausgangspunkt sind häufig ihre persönlichen Erfahrungen: als Schwarze Frau aus der Arbeiter*innenklasse (»working class«) der Südstaaten der USA und als »Klassenwechslerin«, die sich in einem weißen akademischen Mittelklasse-Umfeld bewegt – und ihren Wurzeln treu bleiben will. Sie schreibt über den Mangel an Wohnraum und Geld als Kind, über die selbstverständliche gegenseitige Unterstützung in ihrem Schwarzen Herkunftsumfeld, über den Stolz auf die Arbeiter*innenklasse und das gleichzeitige Nicht-Reden über Klasse.
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In ihrem mutigen Text fordert Clara Porák das Recht auf die Autonomie unserer Körper und auf unsere Gefühle. Sie widersetzt sich der Scham, feiert widerständige Wut, wirft sich der Lust ebenso wie der Angst in die Arme, hinterfragt unser Verständnis von Liebe und Freiheit. Und entwickelt eine Idee von Gemeinschaft, die die Verwundbaren schützt und Kraft aus Fürsorge, Verbundenheit und Verantwortlichkeit schöpft.
„Ich sehe mir meine Traurigkeit an und verstaue sie in meiner Brust, ich hebe meine Scham im Knie auf, ich lege meine Freude auf die Spitze meines Brustbeins.“
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Buchkalender 2026: Ein Jahr voller faszinierender Frauen
Schauspielerin oder Schriftstellerin, Krankenhausgründerin oder Klimaaktivistin, Malerin oder Mäzenin – die Frauen, die 2026 Monat für Monat vorgestellt werden, könnten unterschiedlicher nicht sein. Ob Maria Schell, Paula Modersohn-Becker, Ingeborg Bachmann oder Dagmar Nick, im traditionellen Taschenkalender warten zwölf Lebensgeschichten darauf, entdeckt zu werden. Der praktische Buchkalender mit einem Wochenkalendarium lässt sich überall hin mitnehmen und ist eine unverzichtbare Lektüre für 2026.
- Perfekte Kombination: Taschenkalender, praktischer Terminplaner, spannendes Lesebuch und schönes Notizbuch in einem.
- Ideal für unterwegs: Buchkalender mit Wochenkalendarium im praktischen Format (10 × 16,5 cm) mit einer Kalenderwoche pro Doppelseite.
- Informativ und lesenswert: mit 12 Biographien – je eine pro Monat – und den Geburts- und Todestagen weiterer berühmter Frauen im Kalendarium.
- Praktischer Jahresplaner: mit Jahres- und Monatsübersichten, Schulferien sowie Feier- und Gedenktagen.
- Ein ganz besonderes Geschenk: perfekt für die Freundin, die Mutter, die liebe Kollegin und alle, die sich für die Lebensgeschichten inspirierender Frauen interessieren.
- Hochwertig ausgestattet: Flexcover mit Lesebändchen, auf gut beschreibbarem Papier gedruckt.
Mit tollen Frauen durchs Jahr 2026
Die spannenden Lebensgeschichten von zwölf außergewöhnlichen Frauen sind eine Inspiration für das ganze Jahr. Ein hochwertiges Geschenk für Lieblingsmenschen und ein stilvoller Taschenkalender für einen selbst.
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Der Aufstieg der Rechten und die Vielfachkrisen des Kapitalismus bedrohen queere und trans*Leben. Die Grenzen liberaler Identitätspolitik werden immer deutlicher. Steigende Mieten, prekäre Jobs und Altersarmut, Rassismus, Sexismus und Trans*feindlichkeit sind für viele queere Menschen Alltag. Es ist Zeit zurückzubeißen – und zwar gemeinsam! Wie können wir Solidarität in der Differenz entwickeln? Das Buch versammelt Beiträge zu einem herrschaftskritischen Verständnis von queer und trans sowie zu intersektionalen Perspektiven auf Klasse.
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Die Verwerfungen der Klassengesellschaft und was dagegen zu tun ist
Die da oben, wir hier unten in dieser griffigen Formel kommt das Grundgefühl einer neuen Klassengesellschaft zum Ausdruck, in der Solidarität ein Fremdwort zu sein scheint. Die Soziologin Nicole Mayer-Ahuja zeigt, wie sich Arbeit im Kapitalismus der Gegenwart verändert, wie Spaltungslinien zwischen Lohnabhängigen vertieft werden und wo Potentiale liegen, um Unterschiedlichkeit und Konkurrenz zu überwinden und für gemeinsame Interessen einzutreten.
Mayer-Ahuja beschreibt die sich vertiefende Kluft zwischen Arbeit und Kapital, aber auch zwischen verschiedenen Beschäftigtengruppen. Deren Arbeits- und Lebensbedingungen haben sich so polarisiert, dass manche Lohnabhängige auf Kosten anderer abgesichert werden: Stammbelegschaften grenzen sich in Unternehmen von Randbelegschaften ab, prekäre Hausangestellte kompensieren die flexiblen Arbeitszeiten von «Hochqualifizierten», Frauen und migrantische Beschäftigte arbeiten überproportional im Niedriglohnsektor etc. Mit Blick auf prekäre Jobs und qualifizierte Festanstellungen fragt das Buch, welche Erfahrungen verschiedene Gruppen von Arbeitenden verbinden. Die Angst vor Arbeitsplatzverlust, steigender Leistungsdruck, Fremdbestimmung und mangelnder Einfluss auf die eigene Arbeitssituation, aber auch die Konfrontation selbst Festangestellter mit der prekären Lage ihrer Kinder oder Partnerin können Ohnmacht schüren. Oder als Ansatzpunkte für Solidarisierung dienen. Ein Buch, das zum Aufbruch in eine gerechtere Gesellschaft anregt.
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Patriarchat und mentale Gesundheit: Beatrice Frasl wühlt tief in den Eingeweiden unseres „kranken“ Gesundheitssystems. Psychische Gesundheit ist politisch In Ländern wie Deutschland und Österreich können wir uns auf eine medizinische Notversorgung verlassen. Gibt es einen Unfall, wird ein Rettungswagen gerufen, Patient*innen werden in ein Krankenhaus gebracht und schnellstmöglich versorgt. Selbstverständlich, oder? Immerhin wäre es für uns unvorstellbar, mit einem Knochenbruch wieder nach Hause geschickt zu werden, einschließlich einer Wartefrist von sechs Wochen. Bis ein Behandlungsplatz zur Verfügung steht. In etwa so gestaltet sich jedoch die Situation im Bereich der psychischen Erkrankungen. Denn: Unser Gesundheitssystem schreibt, als Teil unseres Gesellschaftssystems, Ungleichheiten fort. Sozialer und ökonomischer Background, kulturelle Rahmenbedingungen und der neoliberale Leistungsgedanke bestimmen, wer gesund ist und wer nicht, wer krank sein darf und letztendlich auch: wem Behandlungsmöglichkeiten offenstehen und wem diese verwehrt bleiben. Ungleichheit in der psychischen Krankenversorgung geht uns alle etwas an! Du fragst dich, was Geschlecht und die Versorgung psychischer Erkrankungen gemeinsam haben? Was das Patriarchat mit der Diagnose von Krankheiten zu tun hat? Spoiler-Alarm: sehr viel! Der Grund, warum Frauen so viel häufiger von Depressionen und Angsterkrankungen betroffen sind als Männer, warum Männer jedoch weniger oft Ärzt*innen aufsuchen und sich behandeln lassen, liegt u. a. in den stereotypischen Vorstellungen und Rollenbildern, die wir im Laufe unseres Aufwachsens erlernt haben. Und: Frausein im Patriarchat bedeutet Gefährdung auf vielen Ebenen. Der Mangel an ökonomischer Sicherheit, die körperliche und psychische Gewalt, denen Frauen sehr viel häufiger ausgeliefert sind, und die Doppelbelastung, die durch Arbeit und Care-Arbeit auf den Schultern von Frauen lastet, sind zusätzliche Gründe dafür, warum weibliche Personen zur Risikogruppe zählen und durch unzureichende Krankenversorgung abermals benachteiligt sind. Stigmatisierung und Tabuisierung: Wie können wir mit psychischen Erkrankungen umgehen? Dass die psychische Krankenversorgung keine Selbstverständlichkeit ist, hängt eng mit der Pathologisierung bestimmter menschlicher Empfindungen zusammen, die nicht in das kapitalistische System passen. Besonders Frauen, ihre Körper und ihre Wahrnehmungen sind und waren schon
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»Von meiner Rente alleine könnte ich nicht leben. Im Falle einer Scheidung rutsche ich in die Altersarmut.« In der Tat: Viele Frauen haben für ihr Alter nicht ausreichend finanziell vorgesorgt. Doch auch mit 50+ ist es nicht zu spät, die Altersvorsorge in den Griff zu bekommen. In zehn Strategien erklärt Claudia Kneifel, wie das geht und an welchen Stellschrauben Frauen drehen sollten. Warum sind die meisten Frauen im Alter viel schlechter gestellt als Männer? Die Gründe dafür sind so vielfältig wie die Lebensentwürfe der Frauen. Claudia Kneifel hat viele Gespräche mit Expert:innen und betroffenen Frauen geführt. Leicht verständlich vermittelt sie Finanzwissen, klärt über das deutsche Rentensystem auf, weist auf die Fallstricke bei Mini- und Teilzeitjobs hin, gibt Tipps für Förderungen von Arbeitgeber und Staat, für Gehaltsverhandlungen und die gerechtere Aufteilung von Care-Arbeit.
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Wie sauber ist unsere Mobilitätswende wirklich? Es ist ein Rohstoff, der unseren batteriebetriebenen Alltag am Laufen hält: Kobalt. Abgebaut wird es überwiegend in der Demokratischen Volksrepublik Kongo – unter dramatischen Menschenrechtsverletzungen. Welche Industrie steckt hinter unseren sauberen E-Autos, Smartphones und Laptops? Der Wirtschaftswissenschaftler und Aktivist Siddharth Kara ist auf seinen Reisen in die von Milizen kontrollierten Bergbauregionen bis tief in das finstere Herz unseres fossilen Kapitalismus vorgedrungen. In seinem Buch legt er erstmals die Lieferketten und Geschäftsmodelle der Tech- und Automobil-Konzerne offen, deren Nachhaltigkeitsversprechen sich selbst auf Vorzeigeminen als Fiktion erweisen. Er erkundet koloniale Hintergründe, die zu den heutigen Zuständen geführt haben, vor allem aber lässt er die Menschen zu Wort kommen, die für den Kobaltabbau ihr Leben riskieren. Eindrücklich und fundiert berichtet Kara aus den Untiefen unserer postimperialen Welt und erweitert unser Verständnis für die moralischen Effekte unserer globalen Wirtschaft, die uns alle betreffen.
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Zwischen Gegenwart und Vergangenheit, Faschismus und Kapitalismus – Tommy Wieringas hochaktueller Generationenroman über die Unentrinnbarkeit aus der eigenen Familie Die Zwillinge Hugo und Willem Adema könnten unterschiedlicher nicht sein. Der eine ist ein gefeierter Künstler, der andere leitet das vom Großvater aufgebaute millionenschwere Offshore-Imperium. Doch wer war dieser Großvater, der zuerst auf deutscher Seite kämpfte und sich dann dem Widerstand anschloss? Als seine verschollen geglaubten Tagebücher auftauchen, geht es für alle bald um viel mehr als nur die Vergangenheit. »Nirwana« ist ein schillernder Generationenroman über die bis in die Gegenwart wirkende Verschränkung von Wirtschaft und Faschismus, den Vormarsch der neuen Rechten und die Frage nach Macht und Ohnmacht der Kunst. »›Nirwana‹ gehört zu den Büchern, die man zum Ende hin langsamer liest, weil man nicht will, dass sie enden.« De Standaard
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Die Geschwister Karl und Rosa führen ein einfaches Leben auf der Insel Feudalia. Sie helfen auf dem Hof ihrer Eltern, spielen im Wald und sammeln dabei das dringend benötigte Feuerholz für die Familie. Doch eines Morgens steht dort ein Schild: »Holz sammeln verboten. Holzdiebe werden bestraft.« Und dieses Verbot ist nur der Anfang einer großen Veränderung, die das Leben der Geschwister völlig auf den Kopf stellt. Schon bald wird die Familie von ihrem Hof vertrieben. In der Stadt müssen die Eltern, wie die meisten Inselbewohner, nun in Fabriken arbeiten, die reiche Herren von der Nachbarinsel Capitalia eröffnet haben. Während Vater und Mutter mehr schuften als je zuvor, reicht das Geld kaum für die Wohnung und das Essen. Den Menschen auf Feudalia war Wohlstand für alle versprochen worden, aber das erfüllt sich nicht. Doch muss das eigentlich so sein? Warum haben die Arbeiter nichts vom erwirtschafteten Reichtum? Wieso ist der Wohlstand so ungleich verteilt? Auf der Suche nach Antworten stehen Karl und Rosa vor einem Rätsel – bis sie eine zündende Idee haben. Eine kämpferische Geschichte über Zusammenhalt und den Mut, gemeinsam etwas zu verändern.
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Zu den kulturellen Widersprüchen, die den Kapitalismus kennzeichnen sollen, gehört der Gegensatz von romantischem Liebesideal und der kalten Welt der Ökonomie. Das in den USA preisgekrönte und in Deutschland hymnisch besprochene Buch zeigt dagegen auf, inwiefern die beiden Sphären sich längst wechselseitig beeinflussen und miteinander verschmelzen: Galt die romantische Liebe als letztes Refugium in einer kommerzialisierten Welt, so zeigt Eva Illouz, wie sich etwa die Paarbeziehung unter dem Einfluß des totalen Konsums verändert hat. Die kollektive Utopie der Liebe, einst als Transzendierung des Marktes idealisiert, ist im Prozeß ihrer Verwirklichung zum bevorzugten Ort des kapitalistischen Konsums geworden.
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»Zeit für Gefühle«, »Schrei vor Glück«, »Aus Freude am Fahren« – Werbeslogans wie diese illustrieren aufs Schönste einen zentralen Mechanismus des zeitgenössischen Kapitalismus: Waren produzieren Gefühle und zugleich werden Gefühle zu Waren. Wie kam es zu dieser Verschränkung von Emotionen und Konsum? Was bedeutet sie für die Identität des modernen Subjekts? Und wie lassen sich wahre Gefühle erkennen und Warengefühle kritisieren? Die hier versammelten Beiträge gehen diesen Fragen in konkreten Feldern (z. B. Tourismus, Musik, Sexualität) nach und fügen sich zu einer umfassenden Ethnographie des Strebens nach emotionaler Authentizität – jener modernen Erfahrung, so die These dieses Buches, die durch die Koproduktion von Gefühlen und Konsumpraktiken erst erzeugt wird.
Ähnliche Bücher wie »Wa(h)re Gefühle«
Ein Lehrstück über den Umgang mit Preissteigerungen Nach dem Ende von Maos Herrschaft stand die politische Führung in China Ende der siebziger Jahre vor gewaltigen Problemen: Wie sollte sie das bankrotte Wirtschaftssystem neu erfinden? Wie eine galoppierende Inflation vermeiden, die als Schreckgespenst durch das Land spukte? Durch Schocktherapie oder schrittweise Reformen? Letztendlich obsiegten die Kräfte, die für einen staatlich gelenkten Wandel plädierten. Anders als Russland, das nach dem Zusammenbruch des Kommunismus in einen katastrophalen Abwärtsstrudel geriet, erlebte China einen beispiellosen Aufstieg. Isabella M. Weber, eine der bedeutendsten Ökonominnen ihrer Generation, zeichnet in ihrem hoch gelobten Buch die damaligen Debatten um die Neugestaltung des chinesischen Wirtschaftssystems minutiös nach und ordnet diese Diskussionen in die langen Traditionen des ökonomischen Denkens im Reich der Mitte und des Westens ein. Insbesondere zeigt sie, wie es gelang, die Inflation zu begrenzen. Chinas Weg zurück in die Weltwirtschaft, so Weber, ist nicht nur die Geschichte einer einzigartigen Transformation. Angesichts der Verwerfungen auf den Energiemärkten und der dramatisch gestiegenen Lebenshaltungskosten sind die Auseinandersetzungen um Preiskontrollen und andere staatliche Eingriffe zudem lehrreich für aktuelle Debatten.
Ähnliche Bücher wie »Das Gespenst der Inflation«
Über die Schlüsselgefühle unserer Zeit Politiken der Angst, Spiralen der Enttäuschung, Menschen in Wut. In ihrem neuen Buch blickt Eva Illouz auf unsere aufgewühlte Zeit aus der Perspektive der Gefühle, die sie prägen. Angst, Enttäuschung und Wut, aber auch Scham oder Liebe sind fest in die sozialen Arrangements der westlichen Moderne eingebaut – und werden von ihrer Ökonomie, Politik und Kultur intensiv bewirtschaftet. Sie sind psychologisch relevant, moralisch bedeutsam, politisch wirksam – und hochgradig ambivalent. Das macht die Gegenwart, in der wir leben, so brisant, ja explosiv. Illouz erhellt diese Phänomene in einer meisterlichen Komposition aus soziologischen Analysen, historischen Miniaturen und Lektüren ikonischer Werke der Weltliteratur. In präzisen Porträts der Emotionen, die Gesellschaft unter Hochspannung setzen, beleuchtet sie die Mechanismen ihres Wirkens sowie den Grund ihrer machtvollen Präsenz. Das Verblassen des amerikanischen Traums und die Fragilität der liberalen Demokratie, das Hamsterrad des Kapitalismus und die Konflikte rund um Identität, aber auch Antisemitismus, Rassismus und Misogynie: Ohne Bezug auf die Schlüsselgefühle der explosiven Moderne lassen sie sich weder verstehen noch einhegen oder bekämpfen. Das zeigt dieses so fesselnde wie zeitgemäße Buch.
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Wie wir die Kurve(n) kriegen Fortschritte bei der Künstlichen Intelligenz, Infektionswellen und die Klimakrise mögen auf den ersten Blick wenig miteinander zu tun haben, sie sind aber häufig verknüpft. Und sie folgen einem ähnlichen, nämlich exponentiellen Muster: Eine Größe – Rechenpower, mit Corona infizierte Menschen oder CO2-Moleküle in der Atmosphäre – nimmt per Zeiteinheit um einen konstanten Faktor zu. Zunächst erscheint das oft harmlos, aber dann geht die Kurve plötzlich fast senkrecht nach oben, mit potenziell unkontrollierbaren Folgen. Für sein hochaktuelles Buch hat Emanuel Deutschmann eine Unmenge von Daten analysiert. Er zeigt, dass Entwicklungen in einer verblüffenden Vielzahl von Bereichen diese steile Phase erreicht haben. Wir leben in einer Exponentialgesellschaft, und darum häufen sich die Krisen ebenso wie die sozialen Konflikte. Eigentlich müssten wir die Kurve kriegen und das Wachstum auf nachhaltigen Niveaus stabilisieren. Doch während sich das stabilisatorische Lager für entsprechende Maßnahmen einsetzt, drängen die Expansionisten auf mehr Tempo, mehr Autos, mehr Profit. Am Ausgang dieser Auseinandersetzung könnte sich die Zukunft der Menschheit entscheiden.
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Nach gängiger Meinung überlässt man Innovationen am besten den dynamischen privaten Unternehmen, und der Staat hält sich raus. Das Gegenteil ist der Fall, beweist die international renommierte Ökonomin Mariana Mazzucato in ihrem in 21 Ländern veröffentlichten bahnbrechenden Buch. Der Privatsektor findet erst dann den Mut einzusteigen, wenn der unternehmerisch denkende Staat die risikoreichen Investitionen getätigt hat. »Unsere Unfähigkeit, die Rolle des Staates bei Innovation und Wachstum anzuerkennen, könnte sehr wohl die größte Bedrohung der Entwicklung von Wohlstand sein.« Financial Times » … auch wenn Sie mit Marianna Mazzucatos Argumenten nicht übereinstimmen, sollten Sie ihr Buch lesen: Es wird Ihr Denken verändern.« Forbes »Der Staat muss die Richtung vorgeben: Ohne aktive Industriepolitik gäbe es weder das iPhone noch das Silicon Valley, sagt die einflussreiche amerikanisch-italienische Ökonomin.« F.A.Z. »Ihre Ideen dienen Robert Habeck als Denkschule. Ein starker Staat, um Herausforderungen wie den Klimawandel zu bewältigen? Man darf gespannt sein.« Der Tagesspiegel
Ähnliche Bücher wie »Das Kapital des Staates«
Ähnliche Bücher wie »Die ultimative heimliche Wahrheit der Welt ...«
»Ein Buch von Eva Illouz ist immer eine bemerkenswerte Erfahrung.« Elke Schmitter, DER SPIEGEL Die diesjährige Verfasserin der Stuttgarter Zukunftsrede ist Eva Illouz. Als Schriftstellerin und Sozialwissenschaftlerin beschäftigt sie sich vorrangig mit den gesellschaftliche Einflüssen auf Emotionen und somit dem Zusammenhang von Kapitalismus auf die Produktion und Transformation emotionaler Muster. Die israelische Soziologin und Autorin Eva Illouz gehört zu den bedeutendsten Denkerinnen der Gegenwart, hat nach dem Überfall der Hamas auf Israel in vielen Interviews und Texten zur Situation in Israel und Palästina Stellung bezogen und die Regierung Netanjahu scharf kritisiert. Gleichzeitig verteidigt sie das Existenzrecht Israels und prangert den in der Gesellschaft aufkeimenden Antisemitismus an. Fragen wie warum Liebe weh tut, warum sie endet und wie der Kapitalismus unsere Beziehungen und Emotionen durchwirkt, untersucht sie in ihren Büchern seit vielen Jahren erhellend. Am 4. Februar 2025 hält Eva Illouz – nach Daniel Kehlmann und Liao Yiwu – die dritte Stuttgarter Zukunftsrede.
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Ähnliche Bücher wie »Die Krise der Narration«
Lorrie Hope hat zwei entzückende kleine Kinder, einen liebevollen Partner und einen Bürojob bei der Stadtverwaltung. Und oft absolut keine Ahnung, wie sie das alles unter einen Hut kriegen soll. Das Hamsterrad dreht sich unterdessen immer weiter: An diesem Freitag läuft ihr großes Projekt »Green Cities« an, eine Initiative für mehr Grünflächen in der Stadt, und sie hat eine Beförderung in Aussicht. Glaubt sie zumindest. Derweil bandelt ihre beste Freundin Alex mit der Frau von Lorries Ex an – der entscheidend am Sponsoring von »Green Cities« beteiligt ist. Das Chaos ist vorprogrammiert. Während der Tag langsam, aber sicher auf eine Vollkatastrophe zusteuert, versuchen Lorrie und Alex herauszufinden, was sie vom Leben, von der Liebe und dem mittleren Management zu erwarten haben. ›Das Gegenteil von Erfolg‹ ist ein nicht nur irre komischer, sondern auch ein extrem frischer, cooler und schlauer Roman am Puls der Zeit über Arbeit, Mutterschaft, Freundschaft, Kapitalismus und den Mut zu scheitern. »Dieser Roman ist total lebendig und strotzt vor Freude, Humor, Intelligenz und schlechtem Benehmen. Ich liebe ihn.« SOPHIE CUNNINGHAM
Ähnliche Bücher wie »Das Gegenteil von Erfolg«
Hört auf zu fliegen! Kauft Äpfel aus deutschen Landen! Boykottiert die Currywurst! Die Idee, dass ein »nachhaltiges« Konsumverhalten die Welt rettet, prägt die Diskussion über die Klimakrise. Die Parole lautet: Nur noch fair kaufen, reisen, telefonieren und vögeln. Jede*r Einzelne könne einen Beitrag leisten, indem der individuelle Lebensstil »ökologisch« ausgerichtet wird. Der Appell, die »Macht der Verbraucher« zu nutzen, gerinnt jedoch zu einer Ideologie, die auf falschen Annahmen beruht. Denn auch die neue deutsche Hoffnung des »Grünen Kapitalismus« trägt die Logik der bestehenden Ökonomie weiter. Der Glaube an die Wirksamkeit des »nachhaltigen« Konsumverhaltens rettet nicht das Klima, sondern den Kapitalismus. Das MaroHeft #1 ist Essay, Streitschrift, Appell und aberwitziges Bilderbuch. Ein 36-seitiges Heft mit 9 Original-Druckgraphiken in 5 Sonderfarben. Fadenknotenheftung mit Schutzumschlag.
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Hereimspaziert! In seinem neuesten Buch lädt Thomas Gsella Sie ein zu einem Besuch bei seinem lyrischen Ich, zu einem Stelldichein, das Sie als eines der lustigsten Dates mit deutscher Dichtung erinnern und lieben werden. Erstmals offenbart der Dichter hier seine privatesten Seiten, die, wie wir alle wissen, doch auch die politischsten sind. Nach seinem Band mit dezidiert politischen Gedichten zeigt sich der Robert-Gernhardt-Preisträger Thomas Gsella hier auch von seiner unpolitischen Seite und präsentiert satirische und komische Reimdichtung, die die großen Themen der Menschheit besingt: Rausch und Liebe, Schuld und Sühne, Fußball und Zölibat, die Schokoladenseiten des Hundes, die Schattenseiten des Orgasmus, den Überfluss an April, den Mangel an Brückentagen, das seltsame Ruhrgebiet, das hässliche Autohupen, Musks bezaubernden Cybertruck sowie die ewige Grundfrage: Bier oder Wein? Allerdings wäre es wiederum komisch, würde man zumal in diesen Zeiten die politische Dimension seiner Lyrik unterschlagen, und so haben sich auch in diesen Band wieder politische Gedichte geschmuggelt, die zu den lustigsten Kommentierungen eben jener Debatten und Desaster gehören, die uns alle beschäftigen: die Klimakatastrophe mit ihren niedlichen Weltklimagipfeln, die komische Ampelkoalition, Kapitalismus und Sozialneid, Krieg und Aufrüstung, die Hetzer & Schwätzer der Rechten und natürlich die zu Recht haushohen Boni für Bahnführungskräfte – olé!
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Die Corona-Pandemie gibt uns einen Vorgeschmack auf die Entwicklung des Kapitalismus: Konfrontiert mit globalen Krisen wird der Neoliberalismus autoritär. Doch dieser Autoritarismus ist anders, als Verschwörungsgläubige oder liberale Meinungsmacher:innen uns glauben machen: denn die eigentliche Avantgarde von Diktatur und Zwang waren gerade die, die am lautesten nach der Freiheit riefen. Diesem autoritären Freiheitsfetisch und den untergründigen Beziehungen von Verschwörungsideologie und neoliberalem Mainstream geht Sebstian Schuller nach.
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Im aktuellen Diskurs über Klasse und Klassismus kommt das Milieu, aus dem D Hunter stammt, nicht vor. 1979 oder 1980 wird Hunter in eine Familie von Irish Travellers geboren. In seiner Jugend in Nottingham bringt er sich, seine nur 13 Jahre ältere Mutter und seine drei Schwestern als minderjähriger Sexarbeiter, Drogenkurier und Dieb durch. Er ist Opfer und Täter extremer Gewalt, landet in Gefängnis und Psychiatrie. Mit Mitte zwanzig beginnt er dort zu lesen und seine Lebensumstände als politisch bedingt zu reflektieren. »Auf uns gestellt« ist ein Buch über Traumata, Klasse und Identität, über die Gewalt des weißen Kapitalismus, über ökonomisch und sozial marginalisierte Menschen, die als überflüssig gelten. Schonungslos und weit entfernt von jeder Fetischisierung der Armut schreibt Hunter über seinen Großvater, der ihn vergewaltigt, seine Freundin, mit der er ein Junkie-Leben teilt, über seinen prügelnden rassistischen Vater, seine psychisch kranke Mutter, die ihn ausbeutet, und über Freunde, deren Solidarität er erfahren hat. Es sind Menschen, die für ihre Armut individuell verantwortlich gemacht und abgestraft werden und denen ihre Menschlichkeit fortwährend abgesprochen wird. Denen durch staatliche »Fürsorge« und durch das Gefängnis- und Psychiatriesystem einmal mehr Gewalt angetan wird. Mit beeindruckender Klarheit und Glaubwürdigkeit führt D Hunter seine Erfahrungen mit einer radikalen Theorie und Praxis zusammen – für eine solidarische Community-Arbeit und eine abolitionistische Praxis von unten, die sich gegen Staat und Gefängnissystem richtet.
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Es kam alles anders als geplant Wir schreiben das Jahr 1976. Harald Deerberg ist frisch verheiratet und arbeitslos. Ein Bremer Industriebetrieb sucht einen Mitarbeiter für die Exportabteilung. Er bekommt den Job und erlebt erstmals einen Kapitalisten, der rücksichtslos profitieren will. Zusammen mit Arbeitern gründet er eine Gewerkschaftsgruppe, wird Betriebsratsvorsitzender und tritt einer kommunistischen Organisation bei; ist mit 23 Jahren jüngster Gesamtbetriebsratsvorsitzender innerhalb der IG Chemie und engagiert sich erfolgreich für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen. Es folgen fünf Jahre erbitterte Auseinandersetzungen, mit verdeckten Informanten, abgehörten Telefongesprächen, Mobbingattacken, Abmahnungen und vielen vergeblichen Kündigungen. Es wird detailreich und lebensnah geschildert, man fühlt sich unwillkürlich in diese aufregende Zeit versetzt, nimmt teil an den heutzutage fast unwirklich erscheinenden Auseinandersetzungen im Betrieb und den politischen Aktionen zur Abschaffung des Kapitalismus. Auch das private Leben ist turbulent, so gehören häufige WG- und Wohnungswechsel dazu. Im KBW steigt er stetig auf, übernimmt noch mehr Aufgaben, organisiert viele Aktionen, unter anderem gegen die Rekrutenvereidigung im Bremer Weserstadion am 6. Mai 1980. Am Ende gibt er müde und ausgelaugt auf und studiert. Der KBW ist in Auflösung begriffen und die Geduld der Gewerkschaft begrenzt. Doch seine Vergangenheit holt ihn schnell wieder ein.
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»Denn heute ist der Tag, an dem das Zeitalter des reinen Pop begonnen hat. Das Zeitalter des reinen Kapitalismus. Der reinen Performance. Und Performance kennt keine Beißhemmung und keine Moral. Moral hat eine Erinnerung. Das hier aber ist die reine Zukunft. Und die Zukunft kennt keine Regeln, sie kennt nur Erfolg.«
PeterLicht stellt sich den Zumutungen des täglichen Lebens, der grundsätzlichen Un-/Okayheit der Welt, den Mini-Katastrophen und Mega-Details. Er entwirft Welterklärungsmodelle und produziert ein langanhaltendes Kopfkino der Realität. Poetisch, grotesk, tiefgründig und liebevoll. Was wir ja wissen: Wo die Realität regiert, hat
das Absurde Konjunktur.
Alles ist unsicher und ungewiss, nur das eine nicht: Wir werden alle ganz schön viel ausgehalten haben müssen.
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Träfen wir einen Außerirdischen, der wissen möchte, was Geld ist: Die Frage würde uns überraschen. Für uns Menschen ist Geld selbstverständlich. Doch warum Geld wirklich entsteht, wie wir es »machen«, ist nicht leicht zu erklären – und das, obwohl wir auf diesem Planeten ohne Geld nicht überlebensfähig scheinen.\nAlso: Wie kommt der Wert ins Geld und welcher Täuschung sitzen wir auf, damit ein Tausch funktioniert? Ist Geld eine rein praktische Erfindung oder sollte man es besser als ein verheerendes soziales Verhältnis begreifen? Warum kann ein Unternehmen theoretisch nie genug Geld haben und worin unterscheidet sich der Kapitalismus von früheren Gesellschaftsformen, die ebenfalls Tausch und Besitz kannten? Nach Lesen dieses »abschaffenden« Hefts von Sabine Nuss und Michael Heinrich mit Zeichnungen von Sylvain Mazas sind manche Rätsel gelöst. Sie werden wissen, ob eine »Welt ohne Geld« möglich ist, und träfen Sie einen Außerirdischen, könnten Sie ihm erklären, was das eigentlich ist, das Geld. Denn er wird sich wundern. Zu Recht übrigens.
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Er diente als Truppenunterkunft auf den Falklandinseln, »Hotel« für VW-Beschäftigte in Emden, Gefängnis im East River und Bleibe für Ölarbeiter in Nigeria: der schlichte Frachtkahn im Zentrum dieses Buchs. Mit modularen Containern ausgestattet
– dem Inbegriff standardisierter Weltwirtschaft – wurde er zu dem, was der Markt gerade verlangte.
Dem Historiker Ian Kumekawa gelingt das Kunststück, anhand der Stationen eines einzigen Schiffs die großen ökonomischen und politischen Umbrüche der letzten fünf Jahrzehnte greifbar zu machen. Eine Phase, die geprägt ist von Ölboom und Privatisierung, Deregulierung der Finanzmärkte, Arbeitsplatzverlagerung in Billiglohnländer und Masseninhaftierung. In dieser Mikrogeschichte wird auf fesselnde Weise deutlich, dass hinter abstrakten Begriffen wie Offshoring und Globalisierung, Kapitalismus und Neoliberalismus immer sehr konkrete Me
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Die Wege des Geldes sind unergründlich. Trotzdem bestimmt es unser Leben, also verfolgt Elfriede Jelinek hartnäckig seine Spur. Von der Bibel bis zu René Benko, von blanker Gier bis zu raffiniert getarnter Korruption, von Klassenkampf bis zu blutigen und kostspieligen Kriegen reicht die ewig währende Geschichte, die Jelinek diesmal jedoch ganz aus der Sicht von Tieren erzählt. Immer verständnisloser, dafür mit wachsendem Sarkasmus betrachten Kühe, Schweine, Tauben, das Lamm Gottes oder auch der «Für und Widder» uns Menschen dabei, wie wir konsequent an unserem selbst verschuldeten Unglück arbeiten – und am Ende ungebremst und fröhlich in die Apokalypse des Kapitalismus rasen. Denn klar ist in Unter Tieren: Die Welt ist aus den Fugen, und der Finanzmarkt wird es wohl nicht richten.
«Elfriede Jelineks virtuose Radikalität wirft ein Licht auf Schattenzon
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Preisträger »Das politische Buch 2026« der Friedrich-Ebert-Stiftung
KI und AGI (Artificial General Intelligence), ihr menschenverachtendes Weltbild und unsere Zukunft
Warum wird künstliche Intelligenz als Heilsbringer für die größten Probleme der Menschheit gehandelt, obwohl die Industrie auf Ausbeutung und Menschenverachtung beruht? Die öffentliche Spekulation über Erlösung oder Auslöschung durch KI lenkt von den erheblichen gesellschaftlichen Schäden heutiger KI ab. Und sie verdeckt die zunehmend faschistischen Tendenzen, die sich im Zusammenspiel von Tech-Industrie und der neuen Rechten bilden.Der preisgekrönte Essay wurde vollständig überarbeitet und auf den neuesten Stand gebracht.
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Wo kommen wir her? Wie sind wir geworden, wer wir sind? In Zeiten der Neuordnung der westlichen Welt und wachsender Orientierungslosigkeit müssen wir uns in Europa diese Fragen dringlicher denn je stellen. Géraldine Schwarz führt uns durch mehr als zweitausend Jahre europäischer Geschichte, von den Anfängen bis heute, und zeigt: Wenn wir uns auf unsere gemeinsamen Wurzeln besinnen, können wir auch unserer Gegenwart Sinn verleihen. Anhand von drei zentralen historischen Säulen – Christentum, Kapitalismus und Freiheit – erzählt sie Europa mit seinen Licht- und Schattenseiten, weit abseits der engen Grenzen nationaler Narrative. Sie führt vor Augen, wie vielseitig und verwoben die Entwicklungen auf unserem Kontinent sind. Von der Erfindung der Demokratie über die Ausbreitung des Christentums, den Aufstieg zur wirtschaftlichen und kolonialen Weltmacht bis zu den großen Aufbrüchen zu
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Wie hat die Wissenschaft unsere Welt verändert?
Welche Gefahren gehen von der zunehmenden KI-Präsenz aus - und von der Erkenntnis, dass Wissen Macht ist? Der vierte und letzte Band der supererfolgreichen Graphic-Novel-Adaption des Weltbestsellers "Sapiens" ist eine grandiose Tour de Force durch die Geschichte der wissenschaftlichen und industriellen Revolutionen, in der wissenschaftliche Fortschritte mit einer immer rasanteren Geschwindigkeit unsere soziale Ordnung transformieren, dem modernen Kapitalismus den Weg ebnen und schließlich das Zeitalter der Künstlichen Intelligenz einläuten.
Bis um das Jahr 1500 hatte der Homo sapiens, wie die vorangegangenen Bände gezeigt haben, ein Plateau der medizinischen, militärischen und ökonomischen Möglichkeiten erreicht, das so seit Jahrhunderten existierte. Doch wie kamen wir - historisch gesehen - in einem Wimpernschlag von mittelalterlichen Schriftrollen zu E-Books, von Abakussen zu Laptops, von Kolumbus' Santa Maria zu Raumfähren, von der Erde zum Mond und von den ersten Musketen zu Atombomben? Brillant, unterhaltsam und skeptisch führt uns Yuval Noah Harari durch 500 Jahre Weltgeschichte. Ein endloser Kreislauf von Wissenschaft, Politik und Kapitalismus, der uns heute bis an den Abgrund neuer Spielarten von Intelligenz geführt hat, die dazu in der Lage sind, die Menschheit, wie wir sie bislang kannten, zu ersetzen.
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In ihrem Klassiker nimmt die norwegische Autorin Gerd Brantenberg die Leser*innen mit auf eine Reise in das Land „Egalia“. Formal sind alle Personen dort gleichberechtigt, doch so recht überzeugt sind Petronius und seine Geschlechtsgenossen davon nicht – erfahren sie doch jeden Tag, dass sie als junge Männer tausend Einschränkungen unterliegen, während die Frauen sich anscheinend alles erlauben können. Das Buch begleitet Petronius, den Sohn der geachteten Direktorin Bram, durch die Stationen und Hürden, die viele junge Männer Egalias nehmen müssen, wenn sie einmal ein glücklicher und umsorgender Familienvater und Hausmann werden wollen. Doch Petronius und seine Freunde bedrückt der von Ungleichheit geprägte Alltag zunehmend und sie beginnen, sich zu organisieren. Die Auseinandersetzungen machen auch vor ihrem Privatleben nicht Halt und im Spannungsfeld zwischen Liebe, Schmerz und politischem Aktivismus sucht der werdende Mann nach seinem Platz in einer von Frauen dominierten Gesellschaft. Gerd Brantenberg schaffte es, mit ihrer Umkehrung der Geschlechterverhältnisse Dinge zu verdeutlichen, die offensichtlich sein müssten, aber auch Strukturen offenzulegen, die nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich sind. Manche mögen behaupten, dass es heute über Ungleichheit zwischen den Geschlechtern nichts mehr zu regeln gäbe, da die rechtliche Gleichstellung erreicht sei und Frauen (bzw. Männer in Egalia) alles werden können, was sie wollen. Der Alltag sieht jedoch ganz anders aus und dieses Buch bietet einen guten Anlass, auch für Männer, die sich selbst möglicherweise als fortschrittlich sehen, zu hinterfragen, auf welche Art und Weise im Kapitalismus Geschlechterdiskriminierung immer wieder reproduziert wird. Es wird hoffentlich als Ermutigung für Männer, Frauen und Menschen jeden Geschlechts wirken, den gemeinsamen Kampf gegen Unterdrückung und ein System, das diese braucht, um die Mehrheit auszubeuten, aufzunehmen.
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Die Heldinnen der Rockmusik
Von Grace Slick bis Bikini Kill, von Tina Turner bis Billie Eilish, von Patti Smith bis Taylor Swift: In mehr als vierzig originellen Porträts erzählen Kersty Grether und Sandra Grether so einfühlsam wie mitreißend von starken Sängerinnen und Rockgöttinnen, die das Genre sprengten und Grenzen überschritten. Was verbindet die großen Musikerinnen über die Jahrzehnte hinweg, wogegen kämpften sie an? Wäre etwa Phoebe Bridgers ohne Joni Mitchell denkbar? Wieso konnten die 70er Jahre weder Yoko Ono noch Karen Carpenter verkraften? Und hat PJ Harvey den Feminismus verraten? Eine spannende Geschichte über Herausforderungen und Glücks-Highs!
Mit großer Playlist zum Mithören und zahlreichen Interviews und Abbildungen.
»Kersty und Sandra Grether sind die berühmtesten Pop-Feministinnen Deutschlands.«
Birgit Fuß, Rolling Stone
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Von Liebe, Zerwürfnis, Nähe und Abgrenzung: Ein Töchter-Buch in Briefen Im Fokus dieses Buches stehen die Töchter: Für den vorliegenden Band haben die 21 Aktivistinnen und Autorinnen ihr Verhältnis zu ihren Müttern reflektiert. Viele von ihnen stehen in der Öffentlichkeit und setzen sich für die Gesellschaft ein. Auch sie werden in Kurzporträts vorgestellt. Ihre Briefe spiegeln die ganze Bandbreite von Mutter-Tochter-Beziehungen wider. Sie sind mal liebevoll, mal distanziert, von Verständnis geprägt, aber auch voller Fragen oder dem Ringen um die notwendige Abgrenzung. Ein Buch über Mädchenerziehung, Geschlechterrollen und zwei Generationen Frauenleben. Die Emanzipation der Töchter: Offene Briefe an die Mütter 21 Aktivistinnen schreiben über ihre Mutter-Tochter-Beziehung Moderne s/w-Illustrationen von Azar Kazimir Mit einem Essay zum Thema „Wem gehört der Aktivismus?“ von Lenya Meislahn Interview mit der Psychotherapeutin Claudia Haarmann über Mutter-Tochter-Konflikte Starke Frauen: 21 Autorinnen berichten, wie sie wurden, wer sie sind Wozu diese schonungslos offene Auseinandersetzung mit der Mutter? Auf diese Frage gibt das Buch eine klare Antwort: Töchter, die sich mit ihrer Beziehung zu ihrer Mutter auseinandersetzen, stärken ihre Identität und finden Klarheit über ihre Position in der Gesellschaft. Dieses Töchter-Buch soll Mut machen, den eigenen Weg zu gehen. Im besten Fall hilft es dabei, alte Wunden heilen zu lassen und Kampfgeist zu entwickeln. Ob Sie als Leserin selbst Tochter sind und sich identifizieren können, oder aus der Mutter-Perspektive lesen und neue Einblicke gewinnen: Dieses Buch ist für alle erhellend und berührend.
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Der Feminismus, die älteste Menschenrechtsbewegung der Welt, wurde über die Jahrhunderte immer wieder zurückgedrängt. Mit jedem Backlash wurden Protagonistinnen und ihre Ideen vergessen. Dieses Buch erzählt von Frauen wie Marie de Gournay, Olympe de Gouges, Clara Zetkin, Hedwig Dohm, Kate Millet, Huda Sharawi, Fatima Mernissi bis hin zu zeitgenössischen Feministinnen wie Chimamanda Ngozi Adichie und Rebecca Solnit. Es stellt die Thesen ihrer wichtigsten Werke vor und steckt aktuelle Brennpunkte ab: von »Rape Culture« bis Corona-Backlash, von Reproduktionsmedizin bis zu angeblich »weiblicher« Begabung. Dabei gibt Agnes Imhof einen Überblick über eine Vielzahl von Strömungen und Positionen. Denn Feminismus war und ist divers. Die Autorin beleuchtet die bürgerlichen und proletarischen Bewegungen ebenso wie die antikolonialen Frauenbewegungen in Afrika und Lateinamerika sowie Positionen von Frauenrechtlerinnen der islamischen Welt. Agnes Imhof beschreibt Welle um Welle im Kontext der Zeit und porträtiert dabei außergewöhnlich mutige, kluge und leidenschaftliche Frauen.
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Das Ende der Ausbeutung – mit Menstrual Health und Anti-Work die Arbeitswelt revolutionieren Potenziell furchtbare Tage: wie Arbeit und Menstruation zusammenhängen Acht Jahre lang ergründete Bianca Jankovska am eigenen Leib, was passiert, wenn Zyklus und die damit verbundenen Schmerzen auf Lohnarbeitsabhängigkeit treffen. Ein meltdown moment folgte dem nächsten. Denn: Unsere Leistungsgesellschaft zwingt uns dazu, uns trotz monatlich wiederkehrender Schmerzen und mitunter Krankheitssymptomen zum Job zu schleppen – wenn nötig unter Medikamenteneinfluss. Menstruationsurlaub oder ein zyklusorientiertes Arbeitszeitmanagement gibt es in Deutschland und Österreich nicht. Ganz ehrlich: Im kapitalistischen Patriarchat, in dem wir leben, klingen sie eher nach Utopie als nach realisierbaren Errungenschaften. Fakt ist außerdem, dass die vorherrschenden Arbeitsstrukturen nicht nur Menstruierende, sondern auch psychisch Erkrankte, Marginalisierte – und die Umwelt – ausbeuten und krank machen. Es muss sich also dringend etwas ändern! Wie? Indem wir unser heutiges Arbeitssystem sabotieren und einen Anti-Work-Feminismus implementieren – ganz ohne Perioden-Glitzergedöns und Wärmflaschen-Merch. Dieses Buch ist das Gegenteil von dem, was auf LinkedIn abgeht. Hier gibt es keine Tipps für’s Bewerbungsgespräch – und kein schlechtes Gewissen, wenn du am Ende des Jahres keinen Meilenstein zu verkünden hast. Anti-Work bedeutet übrigens nicht, nie mehr zu arbeiten. Die Idee dahinter ist viel mehr, dass wir uns als Gesellschaft von krankmachenden Arbeitszwängen lösen und damit aufhören, uns selbst auszubeuten oder schlecht zu fühlen, wenn wir einmal nicht arbeiten (können). Bianca Jankovska verbindet persönliche Anekdoten mit strukturellen Problemen und erzählt eindrucksvoll von Therapie im Kapitalismus, PMS und PMDS, von Privilegien-Checks, Kündigungserfahrungen, Scham, Schuld und Schmerz. In augenöffnender Einfachheit zeichnet sie Lösungsvorschläge und Perspektiven für eine gesündere und bessere Arbeitswelt. Willkommen in der feministischen Anti-Work-Bewegung: für Menstruierende, Arbeitende, Selbstständige und alle, deren psychischen und körperlichen Ressourcen von Tag zu Tag weniger werden.
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Weltweit ist jede vierte Frau einmal in ihrem Leben selbst betroffen ist. Dennoch halten sich Mythen, Stigmatisierung und Falschinformationen rund um das Thema Schwangerschaftsabbruch hartnäckig. Ein Vorhaben für die Legalisierung von Abtreibungen ist gerade erst kurz vor dem Ziel im Bundestag ausgebremst worden.
Dr. med. Alicia Baier, Ärztin in der Gynäkologie und Mit-Gründerin von Doctors for Choice Germany, erläutert die medizinischen und politischen Grundlagen. Dabei wird deutlich: Die aktuelle rechtliche Regelung führt nicht nur zu großen Problemen in der medizinischen Praxis, sondern folgt auch patriarchalen Mustern und ist ein Einfallstor für rechte Ideologien. Mit viel Empathie und großer Expertise zeigt Baier, warum dies eine Geschichte von Macht und Entmündigung ist und was sich in Gesellschaft, Medizin und Politik ändern muss, damit schwanger
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Seit Jahrhunderten werden Frauen unterdrückt. Frauen, die in irgendeiner Weise Stärke ausgestrahlt, sich selbst ermächtigt und zur Wehr gesetzt haben, werden belächelt, verurteilt und dämonisiert. Und all diese Frauen leben in uns weiter – ihre Angst, ihre Freude, ihre Liebe. Und ihre Wut. All diese Mütter, Großmütter und Urgroßmütter. Alle Frauen der Geschichte, die große Opfer auf dem steinigen Weg zur Gleichberechtigung bringen mussten.
Auf der Suche nach den Ursprüngen von Female Rage taucht Tara-Louise Wittwer in die europäische Geschichte ein und erzählt die ungehörten Geschichten der Frauen, die sich gegen das männliche Narrativ der Schwäche und Passivität gestemmt haben. Und sie hinterfragt die moralische Vertretbarkeit von Rache und Gegenwehr in einer Welt, die Frauen systematisch Unrecht tut. Damit bringt sie tiefsitzende, über Generationen vererbte Narrativ
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Intim, explizit, echt – Sex in den Köpfen von Frauen
Gillian Anderson brillierte zuletzt als ebenso exzentrische wie liebenswerte Sextherapeutin in der Erfolgsserie ›Sex Education‹. Nun zeichnet sie nicht weniger als das Sexleben, Wünsche und Geheimnisse von Frauen aus der ganzen Welt auf. Inspiriert vom revolutionären Bestseller ›Die sexuellen Phantasien der Frauen‹, der von Nancy Friday zusammengestellt und 1973 erstmals veröffentlicht wurde, bat Anderson Frauen um ihre sexuellen Sehnsüchte. Dabei entstanden mehr als eintausend Manuskriptseiten, aus denen Anderson eine sorgfältig kuratierte Auswahl präsentiert und so zeigt, was es heute bedeutet, eine Frau zu sein. All die Bekenntnisse machen dieses Buch schon jetzt zu einem Klassiker für das 21. Jahrhundert.
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Dieses Buch verändert unser Verständnis von Kunst und Kultur
Was wäre aus den berühmten Malern, Schriftstellern, Komponisten und Popstars geworden, wenn niemand da gewesen wäre, um sie zu inspirieren, zu trösten, zu korrigieren, zu managen, zu lieben? Von den antiken Musengöttinnen hin zu Christiane Vulpius, Sofja Tolstaja, Gala Dalí, Véra Nabokov, Lee Krasner, Uma Thurman und vielen anderen erzählt Elisa von Hof von den Frauen, die unsere Kunst und Kultur prägen, aber kaum anerkannt oder sichtbar gemacht werden.
An wen denken wir, wenn wir von einer Muse sprechen: vielleicht an eine schöne, junge Frau, die sich halbnackt auf einer Chaiselongue räkelt, während ein Mann sie malt oder fotografiert? Das wäre nicht verwunderlich. Das Bild der liegenden Muse ist durch die Gemälde Tizians, Manets, Matisses und vielen anderen in unser Gedächtnis eingeschrieben. Sie dient dem genialen Künstler als Modell, Liebhaberin und Projektionsfläche. Dabei muss sie noch so viele Jobs mehr erledigen. Obwohl sehr vertraut, ist die Idee vom männlichen Genius, der allein schöpft, noch gar nicht so alt. Systematisch hat sie die Frauen – und den einen oder anderen Mann – im Umfeld des Künstlers zu schmuckem Beiwerk degradiert – und sie wirkt bis heute. Elisa von Hof wirft einen Blick hinter die Kulissen, hinterfragt unsere Vorstellungen von Kunst und Kultur und rückt die ins Scheinwerferlicht, die nicht im Programmheft stehen, dafür aber gearbeitet und oft auch gelitten haben.
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Und was wollen Sie?
Diese spektakuläre Erkundung der weiblichen Sexualität gibt Frauen den längst überfälligen Raum, das zu erzählen, was sie sonst verschweigen – was sie vielleicht sogar sich selbst gegenüber nur zaghaft eingestehen: ihre intimsten Wünsche, Sehnsüchte und Fantasien. WANT zeigt eindrucksvoll, wie Frauen über Sex denken, wenn sie die Freiheit der Anonymität genießen – und wird zu einem Manifest für Verbundenheit und ungezügeltes Verlangen.
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Charline Effahs Roman - eine Hommage an Frauen und ihre Widerstandsfähigkeit! Nach dem Tod ihres Vaters in Paris entdeckt Minga Briefe ihrer Mutter, von der sie nichts mehr gehört hat, seit diese vor ihrem gewalttätigen Mann geflohen war. Der letzte Brief, der ihren mysteriösen Tod vermeldet, kommt von einer NGO, für die Josephine zuletzt als Krankenschwester in Ostafrika gearbeitet hat. Um mehr über das Leben ihrer Mutter und die Umstände ihres Todes herauszufinden, beschließt Minga, in den Norden Ugandas in das Geflüchtetenlager Bidi Bidi zu reisen, wohin Menschen – hauptsächlich Frauen – vor dem Bürgerkrieg fliehen. Hier trifft sie Frauen, die alles verloren haben. Minga taucht ein in das Leben dieser Frauen und deren alltäglichen Kampf ums Überleben. Stück für Stück setzt sie die Geschichten von drei Frauen zusammen, deren Wege sich im Camp Bidi Bidi kreuzen. In ihrem Roman erzählt Charline Effah, wie Überlebende von häuslicher und kriegerischer Gewalt versuchen, ihr Leben wieder aufzubauen, ihre zerbrochenen Träume erneut aufzugreifen und die Liebe neu zu erfinden. Sie liefert einen bewegenden Text über das Leiden von Frauen und den Kämpfen, die auf ihren Körpern ausgetragen werden. Dieser Roman ist wie eine Wiedergutmachung für alle Opfer und eine Ode an die Stärke von Frauen. »Die Frauen von Bidi Bidi ist ein eindringlicher Roman, der den Blick dorthin lenkt, wo er normalerweise nicht hingelangt: auf die unmittelbaren Auswirkungen von Kriegen auf Frauen und die Spuren, die sie an ihren Körpern hinterlassen. Charline Effah meistert dieses dichte Thema mit Bravour. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: eine bemerkenswerte Erzählung von großer Schönheit.« Délibéré
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Mary Wollstonecraft, Simone de Beauvoir, Judith Butler: Diese Ikonen des Feminismus sind in aller Munde. Aber was ist mit Funmilayo Ransome-Kuti, Alexandra Kollontai oder Rokeya Sakhawat Hossain? In ihrer 250 Jahre und fünf Kontinente umspannenden Geschichte macht Lucy Delap deutlich, dass der Feminismus keine westliche Erfindung ist: Kurzweilig und inspirierend zeigt sie auf, dass konkrete historische Ereignisse rund um den Globus seine mosaikartige Entwicklung vorangetrieben haben und diese nicht losgelöst von Hautfarbe, Klasse und Sexualität gedacht werden kann. Freiheits- und Klassenkampf, neue Formen des Zusammenlebens sind beeinflusst von feministischem Denken und umgekehrt. Ein erfrischend neuer, postkolonialer Blick auf eine weltweite Bewegung, der in seinem Bezug zur Vergangenheit die Debatten der Gegenwart bereichert und öffnet.
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Feminismus bedeutet mehr als Gleichberechtigung: Er strebt eine freiheitliche Gesellschaft an, in der niemand unterdrückt wird. Davon waren diese drei Revolutionärinnen überzeugt: Victoria Woodhull (1838–1927), erste US-Präsidentschaftskandidatin, Lucy Parsons (1851–1942), militante Aktivistin und Gewerkschafterin, und Emma Goldman (1869–1940), anarchistische Vordenkerin und Jüdin. Diese Frauen kämpften jenseits der bürgerlichen weißen Frauenbewegung kompromisslos für Freiheit, Liebe und Gleichheit. Antje Schrupp beleuchtet das »goldene Zeitalter« des späten 19. Jahrhunderts in den USA und zeigt, wie intersektionaler Feminismus schon damals begann und bis in aktuelle Debatten nachwirkt.
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Für einen solidarischen Feminismus
Eine inklusive, niedrigschwellige und trotzdem kritische Auseinandersetzung mit den Herausforderungen im Patriarchat
Feminismus ist die Superpower des 21. Jahrhunderts! Denn feministische Ideen verbessern das Leben von uns allen, egal welchem Geschlecht wir uns zuordnen. Im Lila Podcast sprechen Laura Lucas, Katrin Rönicke und Lena Sindermann regelmäßig über weibliche Selbstbestimmung, gesellschaftliche Machtverhältnisse und die bitteren Tränen des Patriarchats. In ihrem ersten gemeinsamen Buch versammeln sie jetzt die wichtigsten Erkenntnisse aus ihrer Arbeit: Wie gelingt Gleichberechtigung in Beziehungen? Ist es wirklich ein Ausdruck von Schwäche, Gefühle zu zeigen? Dürfen sich Feminist*innen Botox spritzen lassen? Und können drei weiße cis Frauen intersektionalen Feminismus überhaupt glaubwürdig vertreten?
Dieses Buch ist die Absage an die feministischen Grabenkämpfe der Vergangenheit. Es surft keine Welle mehr, sondern schaut auf den ganzen feministischen Ozean. Es ist ein starkes Plädoyer dafür, Unterschiede anzuerkennen und trotzdem zueinanderzuhalten.
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Silvia Federici hat durch ihren politischen Aktivismus und ihre Schriften Generationen von Feminist*innen inspiriert. Als Mitbegründerin der internationalen Kampagne »Lohn für Hausarbeit« hat sie den Grundstein für eine Theoriebildung gelegt, die das Leben und seine gesellschaftliche und soziale Reproduktion ins Zentrum setzt. Marxistische und feministische Theorien werden kritisch hinterfragt und neu zusammengesetzt, sodass sie die Bedeutung der Hausarbeit für den Kapitalismus und die Privatisierung von Dienstleistungen und Commons (Gemeingütern) erfassen und erklären können. »Revolution at Point Zero« vereint Federicis wichtigste Texte der letzten fünfzig Jahre, die bis heute nichts an politischer Brisanz und Aktualität eingebüßt haben. Im Gegenteil: Angesichts der aktuellen Krise der sozialen Reproduktion und der weltweiten Frauenstreikbewegung bietet die Lektüre nicht nur Bausteine für eine Analyse der gesellschaftlichen Zusammenhänge, sondern auch für eine feministische Revolution. »Wenn die Frauenbewegung wieder in Schwung kommen und nicht länger bloß eine weitere Stütze eines hierarchischen Systems sein möchte, muss sie sich mit den materiellen Grundlagen des Lebens von Frauen auseinandersetzen.« – Silvia Federici
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Ein radikaler Streifzug durch zwei Jahrhunderte feindlicher (Pseudo-)Feminismen
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Die inspirierendsten Freiheitskämpferinnen der Weltgeschichte Auf der ganzen Welt kämpfen Frauen seit Jahrhunderten für Gleichberechtigung, Demokratie, Freiheit und Bürgerrechte. Die Historikerin Alexandra Bleyer erzählt die inspirierenden Geschichten so unterschiedlicher Persönlichkeiten wie Olympe de Gouges und Sojourner Truth, Emily Davison und Bertha von Suttner, Rosa Luxemburg und Alexandra Kollontai und nimmt ihre Leser:innen mit auf eine faszinierende Reise vom 18. bis ins 20. Jahrhundert. Die wichtigsten Freiheitskämpferinnen aus allen fünf Kontinenten Ein Buch für alle, denen die Demokratie am Herzen liegt Faszinierende Porträts, verfasst von einer ausgewiesenen Historikerin
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What’s Love Got to Do with It? – Warum Liebe(n) eine gesellschaftliche Notwendigkeit ist »Dieses Buch, das sich mit der aktuellen Bedeutung der Liebe im Leben der Schwarzen befasst und eine Vorlage für das Überleben und die Selbstbestimmung der Schwarzen bieten soll, führt uns kühn zum Kern der Sache. Uns selbst mit Liebe zu begegnen, unser Schwarzsein zu lieben, ermöglicht uns allen, zur wahren Bedeutung von Freiheit, Hoffnung und einem Leben voller Möglichkeiten zurückzufinden.« In »Selbstliebe« entwickelt bell hooks das Fundament für eine Gemeinschaft, in der Schwarze sowie alle anderen dem Schwarzsein voller Liebe begegnen. Welche Rolle spielt die Liebe für den politischen Widerstand? Wie konnte der Diskurs über Liebe im Zuge der Befreiungsbewegungen deren Wert für eine selbstbestimmte Schwarze Identität torpedieren? Wie kann die Entscheidung, zu lieben, wieder als Akt der Befreiung erfahrbar werden? Und wie können wir unsere Kultur der Lieblosigkeit überwinden? Ob es um das Erbe der Sklaverei, die Bedeutung von Ehe und Beziehung oder um den großen Einfluss der Kunst, Medien und Politik geht, bell hooks eröffnet uns einen klaren Blick auf das Machtgefüge, das bestimmt, wie wir uns selbst und andere lieben. »Wenn eine so wahrheitsliebende und umsichtige Autorin wie bell hooks ein Buch veröffentlicht, möchte ich draußen vor der Tür der Buchhandlung stehen, wenn sie öffnet.« Maya Angelou, Autorin des Bestsellers »Ich weiß, warum der gefangene Vogel singt«
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Die größte Challenge ihres Lebens: Eva Ries und der Wu-Tang Clan Sie sind unangepasst, wütend und stets auf Ärger aus – und sie erfinden den Hip-Hop neu. Von Beginn an lehren die Members des Wu-Tang Clan, allen voran der völlig irrationale Ol‘ Dirty Bastard, jeden das Fürchten. Doch die junge Musikmanagerin Eva Ries lässt sich davon nicht abschrecken. In New York City erarbeitet sie sich den Respekt des Clans und gehört über zwanzig Jahre lang zum engsten Kreis der größten Hip-Hop-Band der Welt. In diesem Buch gibt sie exklusive Einblicke in die Welt des Wu-Tang Clan und das Musikbusiness der 90er Jahre. - Die berühmten amerikanischen Rapper hautnah erleben: Unveröffentlichte Stories und exklusives Insider-Wissen - Ein authentisches Buch mit Nostalgiefaktor: Zeitreise in die frühe Zeit des Hip-Hops - Wu-Tang Diskografie: Das Debütalbum »Enter the Wu-Tang (36 Chambers)« und andere Meilensteine der Musikgeschichte - Musik-Bildband mit zahlreichen großformatigen Fotos Gangsta-Rap, Exzesse und FBI-Geheimakten: Welcome to the World of Wu! »Dass ausgerechnet ich, die weiße, aus Mannheim stammende Marketing-Expertin, die internationale Karriere der Band nach vorn bringen soll, klingt wie ein schlechter Witz. Wie zum Teufel soll das denn gehen?« Trotz aller Zweifel stellt sich Eva Ries der Herausforderung. Denn Aufgeben ist keine Option! Bei ihrer Arbeit mit den amerikanischen Rappern sind Konfrontationen, Unzuverlässigkeit und Streitereien (insbesondere innerhalb der Band) an der Tagesordnung. Eva Ries bleibt sich selbst treu und gewinnt mit ihrer Ehrlichkeit nach und nach den Respekt und das Vertrauen des Wu-Tang Clans. Mit ihrer Biografie erzählt sie ein Stück Musikgeschichte – persönlich, ungeschönt und hoch spannend!
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Lässt sich Feminismus mit der Erziehung von Söhnen vereinen? „Ein wichtiges Buch, das wir jetzt brauchen. Weil es ein Türöffner ist.“ Mithu Sanyal Ihren Feminismus hat Shila Behjat durch unzählige Erfahrungen erlernt und sie kämpft für eine Welt, in der Männer nicht länger das Maß aller Dinge sind. Nun ist sie Mutter zweier Söhne – die im Alltag so manches Rollenmuster ins Wanken bringen. Persönlich und ungemein berührend erzählt Behjat anhand ganz alltäglicher Situationen, wie das Leben mit zwei heranwachsenden Jungs ihre feministische Haltung verändert hat – und verortet ihre Erfahrungen und Gedanken in den Debatten unserer Zeit. Auf diese Weise stellt sie sich lange vernachlässigten Fragen der Gleichberechtigung, die nicht nur Eltern, sondern die Gesellschaft als Ganze angehen. Ein konstruktives, selbstkritisches und sehr bewegendes Debüt, das zeigt: Es ist Zeit für ein Streitgespräch – mit uns selbst!
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Laurie Penny spricht das Unsagbare aus: Fucked-up Girls und Lost Boys, sexuelle Gewalt, Liebe und Lügen sind ihre Themen. Sie zeigt, dass Feminismus ein Prozess ist: Egal, wie man sich nennt – wichtig ist, wofür man kämpft. Gnadenlos zerlegt Penny den modernen Feminismus und die Klassenpolitik, wenn sie von ihren eigenen Erfahrungen als Journalistin, Aktivistin und in der Subkultur berichtet. Es ist ein Buch über Armut und Vorurteile, Online-Dating und Essstörungen, Straßenkämpfe und Fernsehlügen. Der Backlash gegen sexuelle Freiheit für Männer und Frauen und gegen soziale Gerechtigkeit ist unübersehbar – und der Feminismus muss mutiger werden! Laurie Penny spricht für einen Feminismus, der keine Gefangenen macht, dem es um Gerechtigkeit und Gleichheit geht, aber auch um Freiheit für alle. Um die Freiheit zu sein, wer wir sind, zu lieben, wen wir wollen, neue Genderrollen zu erfinden und stolz gegenüber jenen aufzutreten, die uns diese Rechte verweigern wollen. Es ist ein Buch, das jenen eine Stimme gibt, denen das Sprechen verboten wird – eine Stimme, die das Unsagbare ausspricht.
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Emma Goldman ist Kult – und die Faszination über ihr bewegtes Leben ungebrochen! Sie war eine der wichtigsten anarchistischen und feministischen Aktivistinnen und Theoretikerinnen des 20. Jahrhunderts, Zeugin und aktive Teilnehmerin großer gesellschaftlicher Umwälzungen, darunter die Russische Revolution und der Spanische Bürgerkrieg. In beeindruckenden Zeichnungen wirft Maik Banks in seiner Graphic Novel das Schlaglicht auf einzelne Stationen ihres Lebens, bindet sie ein in die politischen Ereignisse ihrer Zeit und stellt ihre – damals wie heute – radikalen Positionen zu brennenden Themen vor, darunter Kapitalismus, Feminismus, Redefreiheit, Empfängnisverhütung oder Freie Liebe. Emma Goldman war eine begnadete Rednerin und schon zu Lebzeiten eine Ikone. Dennoch war ihre – wenn auch brillante – Stimme nur eine unter vielen. Die Maßnahmen, mit denen die damaligen US- Regierungen versuchten, den revolutionären Geist wieder einzufangen, für den Emma Goldman als »Red Emma« so prominent stand (darunter der unverhohlen sogenannte »Anarchist Exclusion Act«, der »Espionage Act« oder die Palmer Raids), aber auch der rasante Aufstieg faschistischer Bewegungen in Europa schlagen eine Brücke zu gesellschaftspolitischen Entwicklungen, die immer noch hochaktuell sind.
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»Man erwartet von uns, dass wir selbstbewusst auftreten und sexuell allzeit verfügbar wirken, aber wir sollen uns schämen und werden geächtet, wenn wir Arroganz, Ehrgeiz oder erotisches Verlangen zeigen.« Laurie Penny legt den Finger in die Wunde. Der Spätkapitalismus brandmarkt den Körper von Frauen im Wortsinne – er brennt sein Markenzeichen ein. Fleischmarkt versucht, einige der Strategien aufzuzeigen, mit denen Frauenkörper entmachtet und kontrolliert werden. In Kapiteln zu Sexualität, Prostitution, Essstörungen, Konsum und Hausarbeit etwa werden Faktoren dargestellt, die für den Handel mit dem weiblichen Fleisch als sexuelles und soziales Kapital von Bedeutung sind. Laurie Penny kennt die Theorien ihrer Vorkämpferinnen, aber sie berichtet von der Front der heutigen Verwerfungslinien und Grabenkämpfe: Riot, don’t diet! »Fleischmarkt« ist ein Stück feministischer Dialektik, das den Körper der Frau als sexuellen Stützpunkt des kapitalistischen Kannibalismus offenlegt.
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"Ain’t I a Woman – Bin ich etwa keine Frau?" – ist ein feministischer und antirassistischer Klassiker. Der Titel nimmt Bezug auf Sojourner Truth, die bereits 1851 die Teilhabe Schwarzer Frauen an der von Weißen initiierten und dominierten Frauenbewegung in den USA eingefordert hatte. bell hooks zeigt in diesem Buch, das sie 1981 als junge Autorin verfasste, dass auch die Neue Frauenbewegung in den USA kaum daran interessiert war, für die Belange Schwarzer Frauen zu kämpfen. Sie erinnert an die von extremem Rassismus und Sexismus geprägten, herzzerreißenden Erfahrungen Schwarzer Frauen während der Sklaverei, die einen tiefgreifenden Einfluss auf die Bilder und Stereotype über Schwarze Frauen hatten und mit einer nachhaltigen Entwertung Schwarzer Weiblichkeit einhergingen. Darüber hinaus analysiert sie den Sexismus weißer und Schwarzer Männer sowohl in den Zeiten der Bürgerrechtsbewegung als auch in der Gegenwart und wirft einen kapitalismuskritischen Blick auf die geschlechterspezifische Arbeitsteilung in der Gesellschaft, die sich insbesondere in Schwarzen Familien auswirkt. In diesem Buch zeigt sich bereits ein Anliegen, das sich durch ihr Werk und ihr Leben wie ein roter Faden zieht: aufzuzeigen und sichtbar zu machen, wie sich Schwarze Frauen aller Hürden und Widerstände zum Trotz in der feministischen Bewegung engagiert haben.
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Najat El Hachmi ist eine Autorität in Sachen Feminismus und Identität. Jenseits ihres Status als Immigrantin und Tochter einer marokkanisch-muslimischen Familie ist ihre Erzählwelt eine Welt der Frauen. Mit diesem Wissen aus erster Hand hat sie sich eine Meinung darüber gebildet, was es heute bedeutet, Feministin zu sein. In ihrem Essay legt sie ihren Standpunkt dar und prangert die zahlreichen Fallen und Formen der Diskriminierung an, unter denen Frauen leiden. Bereichert wird ihr Blick durch die Herausforderungen, mit denen Migrantinnen in Europa konfrontiert sind, die folgendes Paradoxon erleben: Sie leben in einer modernen und demokratischen Gesellschaft, in der Gleichberechtigung gesetzlich verankert ist und in der ein feministisches Bewusstsein wächst. Und trotzdem fällt es den »Töchtern« muslimischer Migranten nach wie vor oft schwer, sich gegen die patriarchalen Strukturen, in denen sie aufwachsen, zu wehren. Ein wichtiger Beitrag zum Verständnis und ein Appell für die Befreiung von Frauen, der angesichts der aktuellen Lage von Frauen im Iran und in Afghanistan neue Dringlichkeit erhält.
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»Bildet Banden - lest dieses Buch!« ALENA SCHRÖDER
Wer sich an die Regeln hält, hat das Spiel nicht verstanden
Leonie handelt nach ihren eigenen Vorstellungen von Moral. Sie verwüstet das Büro ihres Chefs, sie prellt die Zeche, sie lügt im Bewerbungsgespräch - aber sie hat stets gute Gründe. Als ihr das Geld ausgeht, nimmt sie einen Job in München an. Doch die Stadt ist zu teuer für ein normales Gehalt. Als sie drei Frauen kennenlernt, die sich ihren Lifestyle mit zweifelhaften Methoden finanzieren, ist sie fasziniert. Schnell findet Leonie ihr eigenes Geschäftsfeld: Menschen mit frisch gebrochenem Herzen bezahlen sie für raffinierte Racheaktionen. Doch nach einer Weile kommen ihr Zweifel: Wie viel Geld braucht man wirklich für ein gutes Leben? Und wie viel Risiko ist sie bereit, dafür einzugehen?
»Dieses Buch ist die witzigste Antwort auf die Frage, wie wir im Kapitalismus überleben können: Wer gründet jetzt eine kriminelle Freundinnengruppe mit mir?« MAREIKE FALLWICKL
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»Ein Mann bekommt Schmerzmittel. Eine Frau etwas für die Nerven.« Wie weiblicher Schmerz unterschätzt, übergangen und abgewertet wird. Eine feministische Erkundung Männer sollen stark sein, Frauen sind es angeblich nicht. Dabei bekommen sie Kinder und schmerzhafte Perioden, leiden häufiger an chronischen Schmerzen und sind stärker von häuslicher und sexueller Gewalt betroffen. Gleichzeitig wird ihr Schmerz weniger ernst genommen und schneller ruhiggestellt: Auf einen schmerzmittelabhängigen Mann kommen gut doppelt so viele Frauen. Mit »Unversehrt« legt Eva Biringer den Finger in die Wunde einer Gesellschaft, die den Schmerz der Frauen systematisch abwertet und gleichzeitig fetischisiert und in der Männerkörper in der Medizin noch immer die Norm sind. Ein autobiografisches Plädoyer, weiblichen Schmerz ernst zu nehmen, und ein Aufruf an alle Frauen, ihn in etwas Machtvolles zu verwandeln. »Die Lektüre hat mich wütend gemacht. Herrlich wütend. Gleichzeitig hat sie mir Klarheit und Erkenntnis verschafft.« Friederike Kempter, Schauspielerin »Ein schonungsloses, augenöffnendes Werk, das sowohl einlädt zur Selbstreflexion als auch zu Diskussion und Austausch – der erste Schritt zu gesellschaftlicher Veränderung!« Sophia Hoffmann, Autorin, Aktivistin, Köchin »Es geht um den Schmerz, der uns Frauen verbindet und der so vieles erklärt. Der abgetan und immer weitergegeben wird, solange wir nicht anfangen, uns mit ihm zu beschäftigen.« Verena Altenberger, Schauspielerin
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›WANT‹ war der Schlüssel – ›MORE‹ stößt die Tür weit auf
Nach dem weltweiten Erfolg von ›WANT‹ kehrt Gillian Anderson mit ›MORE‹ zurück – einem noch internationaleren, mutigeren und intimeren Blick auf weibliche Lust. Wieder haben Tausende Frauen aus aller Welt anonym ihre Fantasien geteilt – ehrlich, sinnlich, verletzlich. Anderson kuratiert diese Stimmen zu einem Manifest weiblicher Freiheit und Selbstbestimmung. ›MORE‹ ist keine Sammlung erotischer Beichten, sondern ein einzigartiges Experiment: über Scham zu sprechen, Grenzen zu sprengen und Lust als Sprache der Selbstermächtigung zu begreifen. Ein Buch, das bewegt, befreit und verbindet.
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Wem gehört der Feminismus? Auf der Suche nach Frauensolidarität seziert Gertraud Klemm in ihrem neuen Roman das, was vom Feminismus übriggeblieben ist. Solange wir uns wie Einzeller gebärden, wird das nie etwas mit der Geschlechtergerechtigkeit. In Simone Hebenstreits neuer WG versammeln sich fünf Frauen aus verschiedenen Generationen, mit verschiedenen Ansichten. Was sie eint, ist ihr Widerstand gegen den drohenden Rechtsruck. Wahlen stehen an, und diesmal werden Herdprämien, Müttergeld und Abtreibungsverbote versprochen. In einem Reality- TV-Format diskutieren die Frauen öffentlich ihre Positionen, und bald zeigen sich die Bruchlinien zwischen ihnen und ihren feministischen Vorstellungen von Religion, Gender-Identität und Sexarbeit: Während sie einander vor laufender Kamera zerfleischen, nimmt die politische Wende ihren Lauf.
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Stell dir vor, das Patriarchat macht eine Psychotherapie. Klingt verrückt? Vielleicht. Es würde uns allen aber viele Therapiestunden ersparen. Die Soziologin und Comedienne Katharina Linnepe entlarvt die absurdesten Verhaltensstörungen, Glaubenssätze und Denkmuster unseres Gesellschaftssystems. Kritisch, lehrreich und urkomisch – dieses Buch legt die wahren Ursachen unserer mentalen Probleme offen und zeigt, wie wir einem in der Krise erstarkenden Patriarchat entgegenwirken können. Was unserer Psyche z.B. erspart bliebe, wenn das Patriarchat in Therapie ginge: • Weiblicher Perfektionswahn und männlicher Performancedruck • Gewaltstrukturen, Health Gaps und transgenerationale Traumata • Die Umkehr der Gleichberechtigung, Kriege, Klimakrise und Diskriminierung
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Zwei Dutzend große Pharmakonzerne beherrschen die globale Pharmaindustrie. Sie entscheiden darüber, welche neuen Wirkstoffe bis zur Marktreife entwickelt werden und welche nicht. Maßgeblich sind dabei die Gewinnaussichten. Die Ziellatten für Profitraten liegen weit höher als in anderen Branchen. Aktuell werden bakterielle Krankheitserreger gegen die heute verfügbaren Antibiotika resistent, aber die Pharmaindustrie entwickelt wegen der zu geringen Profitmargen keine neuen Antibiotika. Und patentgeschützte Medikamente sind maßlos überteuert. Wir brauchen neue Regeln, eine Gesundheitspolitik, die die Grundversorgung der Bürger und Bürgerinnen garantiert und schützt. Die Politik muss das Zepter wieder in die Hand nehmen, Transparenz und Kooperation durchsetzen. Die Pharmamonopole müssen aufgebrochen werden. Die Preise von Medikamenten, Vakzinen und medizinischen Geräten sollten auf der Basis ausgewiesener Kosten festgelegt werden. Alles, was mit öffentlichen Geldern oder in öffentlichen Institutionen entwickelt wird, kann mit offenen Patenten für die Gesellschaft gesichert werden. Die teuren klinischen Studien sollten in Absprache mit der WHO international koordiniert und mit Sondersteuern finanziert werden. Die Aufgabe, kommende Gesundheitskrisen solidarisch zu meistern, und die Frage nach der Zukunft der menschlichen Zivilisation hängen eng zusammen. Eine „Pharma fürs Volk“ ist deshalb von großer Dringlichkeit.
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Eine sexuelle Revolution hat begonnen, und diesmal wird sie nicht aufzuhalten sein. Diese Revolution beginnt überall da, wo Frauen, queere, nonbinäre und trans Personen, vor allem jene, die nicht der weißen Mehrheitsgesellschaft angehören, aufstehen und nicht länger bereit sind, ihren Körper als jemandes anderen Besitz zu begreifen. Unsere Zeit der Krisen ist dank ihnen zugleich eine Zeit der produktiven Transformation, voller tiefgreifender und dauerhafter Veränderungen in unserem Verständnis von Gender, Sex und der Frage, wessen Körpern und wessen Worten Bedeutung beigemessen wird. Mitreißend und scharf schreibt Laurie Penny über Sex und Macht, Trauma und Widerstand. Über die Krise der Demokratie, die Krise weißer Männlichkeit und die Rückzugsgefechte derer, die Angst vor Machtverlust haben. Sie fordert eine Kultur des Consent, die weit über Sex hinausgeht: Auch in Arbeitsverhältnissen, in Systemen der politischen Repräsentation, im Miteinander müssen wir zu einer Logik des fortlaufend ausgehandelten Einvernehmens finden, um individuelle und kollektive Traumata zu heilen und zukünftige zu verhindern. »Brillant, kraftvoll, revolutionär.« Kate Manne
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Botox oder »in Würde altern«, zu viele Selfies auf Instagram posten oder jeden Beauty-Trend auf TikTok mitmachen? Frauen im Internet stehen unter ständiger Beobachtung. Jedes Like kann zur Anklage werden, jeder Kommentar zum Politikum. »Wie kann sie nur?«
Sophie Passmann ist selbst Teil der widersprüchlichen Welt weiblicher Selbstdarstellung in den sozialen Medien. Radikal selbstkritisch seziert sie die Phänomene, die eine ganze Generation prägen: von der asketischen Disziplin einer Hailey Bieber über die kalkulierte Görenhaftigkeit von Charli XCX bis zur neurotischen Perfektion von Taylor Swift. Warum sind wir alle so fasziniert von Frauen, die uns etwas vormachen – und gleichzeitig hassen wir sie genau dafür?
Sophie Passmann betrachtet den Zeitgeist wie niemand sonst: klug, selbstreflektiert und höchst unterhaltsam.
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Aufklärung, Inspiration und Empowerment – dieses Handbuch revolutioniert, wie wir über Selbstbefriedigung und den weiblichen Körper denken und sprechen. Alles, was man über die Lust der Frauen wissen muss, in einem kompakten und schön illustrierten Band. Viel zu lange wurde die weibliche Lust verleugnet, viel zu lange die Klitoris in ihrer Bedeutung und Größe verkannt. Höchste Zeit, dem ein Ende zu setzen! »Denn eine Frau, die ohne Scham masturbiert und sich selbst verwöhnt, ist eine freie Frau«, schreibt die Feministin und Aktivistin Julia Pietri. Sie hat in den sozialen Medien 6.000 Frauen zu ihren Masturbationsgewohnheiten befragt und erstaunlich offene Antworten erhalten. Die unterschiedlichen Erfahrungen und Stimmen der Frauen, allesamt laut, schön und überzeugend, ergänzt sie um Informationen über die weibliche Anatomie, viele nützliche Tipps, wie Frauen die erfüllte Sinnlichkeit selbst in der Hand haben, und räumt endgültig mit Mythen wie dem vaginalen Orgasmus auf. Ein informatives, großartig gestaltetes und illustriertes Handbuch, das hilft, Scham zu überwinden, und die selbstbestimmte Sexualität von Frauen behauptet, so unterschiedlich sie auch sind.
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Vera und ihre Mama fahren in die Stadt, um für Frauenrechte zu demonstrieren, genau wie es die isländischen Frauen am sogenannten Langen Freitag im Jahr 1975 gemacht haben. Veras Mama erzählt, dass sich die Frauen an diesem Tag einfach freigenommen haben. Mamas und Omas, Fabrikarbeiterinnen, Lehrerinnen und sogar Seefahrerinnen haben ihre Arbeit niedergelegt und sind gemeinsam durch die Städte und Dörfer Islands marschiert, um für ihre Rechte zu kämpfen. Zusammen mit Vera erfahren kleine Leserinnen und Leser, wie dieser Streik nicht nur Frauen auf der ganzen Welt inspiriert, sondern auch große Veränderungen bewirkt hat. Mit einfachen Texten und kindlichen Illustrationen zeigt dieses eindrucksvolle Bilderbuch, was Frauen gemeinsam erreichen können.Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2025 in der Kategorie SachbuchJurybegründung:Wenn alle Frauen eines Landes einen Tag lang streiken, macht dies sicht- und spürbar, wie unverzichtbar ihre Arbeit ist. So geschehen in Island am 24. Oktober 1975. An diesem „Langen Freitag" ließen 90 Prozent aller Frauen ihre Arbeit ruhen und legten damit das Land lahm. Davon erzählt dieses zeitgeschichtliche Sachbilderbuch in einfachen Sätzen und mit farbenfrohen Illustrationen.Die kleine Anna und ihre Mutter machen sich fertig für eine Frauenrechtsdemonstration, da beginnt die Mutter von ihren Kindheitserinnerungen zum Frauenstreik 1975 zu erzählen. Sie spricht über die gesellschaftsbewegende Bedeutung des historischen Ereignisses und über ihr eigenes kindliches Erleben. Heute wie damals ziehen Frauen gemeinsam durch die Straßen mit der Parole „Ich traue mich! Ich kann es! Ich mache mit!" Beseelt von der gemeinschaftsstiftenden Aktion will auch Anna die Idee des Protests weitertragen.Mit Leichtigkeit widmet sich Linda Ólafsdóttir dem nach wie vor aktuellen Thema Frauenrechte. Sie sensibilisiert Kinder für Gleichberechtigung und soziale Fairness und bestärkt sie in ihrem Gerechtigkeitsempfinden. Kraftvoll und schlicht wird eine global einflussreiche soziale Bewegung erklärt und die Bedeutung demokratischer Teilhabe erlebbar gemacht. Anna Schaub hat die diese Schlichtheit gelungen aus dem Englischen übersetzt.Auf der Shortlist für den Heinrich-Wolgast-Preis der GEW 2025Die Jury begründet ihre Entscheidung wie folgt
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Dass Schwangerschaftsabbrüche Leben retten können, hat Sibel Schick am eigenen Leib erfahren. Und auch, gegen welche Widerstände sie ankämpfen musste, bevor der rettende Eingriff durchgeführt wurde. Körperliche Selbstbestimmung ist aber keine Privatsache: Ob und unter welchen Bedingungen wir Kinder bekommen wollen, ist hochpolitisch. Reproduktive Freiheit wird heute unter Strafe gestellt, Staaten bestimmen über den Zugang zu medizinischer Versorgung – auch in Deutschland. Berührend und kämpferisch zeigt Schick, dass echte Gerechtigkeit in einer gemeinsamen Befreiung liegt.
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Roxane Gay – Bestsellerautorin, Aktivistin und »auffallend freshe Kulturkritikerin« (»Washington Post«) – liebt es, sich in anderer Leute Angelegenheiten einzumischen, und hat zu allem eine
Meinung. Mit lässiger Unerschrockenheit verbindet ihr Schreiben messerscharfe politische Analyse, popkulturellen Kommentar und juicy gossip: Warum der ganze Online-Hass? Wo sind Schwarze Kinder sicher? Wer ist Pamela Anderson wirklich, und warum sind alle Vatertagsgeschenke furchtbar?
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»Hammer-Buch. Ich freu mich so sehr darauf, wenn es alle lesen können.« Teresa Bücker »Eine unverzichtbare feministische Bildungsreise.« Mithu Sanyal Der Feminismus ist die erfolgreichste soziale Bewegung in der Geschichte. Dieses Buch betrachtet seine vielfältige Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft aus deutscher Perspektive. Es setzt eine bedeutende, eine notwendige Wegmarke für alle, die sich dem Kampf um Freiheit und Gleichheit und Gerechtigkeit verschrieben haben, für alle, die fragen: woher kommt, wohin geht der Feminismus? Was ist erreicht, was muss weiter erstritten werden? An den eigenen Erfahrungen maßgenommen, aus profunden Kenntnissen abgeleitet, angetrieben von einer Überzeugung – die Missy Magazine-Gründerin Stefanie Lohaus beschreibt klug und eindrücklich fünf Jahrzehnte dieser weltverändernden Kraftanstrengung. Stärker als Wut legt auf umfassende Weise Zeugnis ab von Macht und Ohnmacht der Veränderung, ist generationenübergreifendes Porträt und richtungsweisender Appell.
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»Es gibt Bücher, die liest man, und es gibt Bücher, die man spürt. Dieses hier ist von der zweiten Sorte.« Jarka Kubsova, Autorin von Marschlande Die Häutungen ist ein Fest der Verdammten – zwei Frauen, die vier Jahrhunderte versetzt leben, streben nach der Befreiung aus dem Patriarchat und gehen dafür waghalsige Risiken ein. Sie sind entschlossen, Feuer mit Feuer zu bekämpfen. 1639 sieht sich Deborah Moody gezwungen, England zu verlassen und in die nordamerikanischen Kolonien, in die Nähe von Salem, zu flüchten. Sie trägt ein Geheimnis mit sich, und versteht es, sich aus den patriarchalen Strukturen zu befreien. Mit ihrer Gründung einer von Frauen geführten Kirche geht sie für die männlichen Glaubenshüter ihrer Zeit einen Schritt zu weit. Sie wehrt sich – und wird als die »gefährlichste Frau der Welt« in die Geschichte eingehen. Sommer 2014. Eine junge Spanierin befreit sich aus einer toxischen Beziehung und flieht von Barcelona nach Madrid. Auch sie trägt ein Geheimnis mit sich und die Überzeugung, dass die Apokalypse nah ist. Was verbindet diese beiden Frauen? Ihre sich kreuzenden Geschichten handeln von Hexen und Heilerinnen, von einem frühen und einem späten Feminismus. Mit furioser Erzähllust und einem Sinn für Humor und Horror entführt uns Lucía Lijtmaer in eine Orgie der Rachelust.
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bell hooks, die feministische Intellektuelle und Vordenkerin, präsentiert in den Erinnerungen an ihre Kindheit einen kraftvollen, intimen Bericht über das Aufwachsen in den Südstaaten der 50er-Jahre. Es ist ein intensives Buch über Ideen und Wahrnehmungen. Es zeigt die Entfaltung weiblicher Kreativität und den Weg eines temperamentvollen Kindes, das mehr und mehr zur Schriftstellerin wird. Schon früh lernt bell hooks, welche Rolle Frauen und Männer in der Gesellschaft zu übernehmen haben und vor allem, wie emotional verletzlich Kinder sind. Sie wirft ein starkes Licht auf eine Gesellschaft, die die Freuden der Ehe für Männer sieht und alles verurteilt, was über das Schweigen von Frauen hinausgeht. Töchter und Väter sind Fremde unter einem Dach, und weinende Kinder bekommen jederzeit neuen Grund zum Weinen. bell hooks findet Trost in der Einsamkeit, gute Gesellschaft in Büchern. In dem reglosen Körper des Unverständnisses entdeckt sie, dass das Schreiben ihr wichtigster Atemzug ist.
Ähnliche Bücher wie »Erinnerungen an eine Kindheit«
Seit zwei Jahrzehnten beschäftigt sich Eva Illouz mit der Frage, wie der Konsumkapitalismus und die Kultur der Moderne unser Gefühls- und Liebesleben transformiert haben. Warum Liebe endet bildet den vorläufigen Abschluss dieses grandiosen Forschungsprojekts und zeigt, warum mit Blick auf unsere sexuellen und romantischen Beziehungen vor allem eines selbstverständlich geworden ist: sich von ihnen zu verabschieden. Illouz arbeitet heraus, wie es um Beziehungen in Zeiten von Speed-Dating und Tinder, von Gelegenheitssex und Körperkult bestellt ist – und warum insbesondere Frauen die Leidtragenden dieser gleichermaßen sexualisierten wie sexuell befreiten Kultur sind. Zeitgemäßer geht es nicht.
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Frauen undercover: Der Einfluss von Geheimagentinnen in Deutschland James Bond und Jason Bourne prägen unser Bild über die Arbeit von Geheimdiensten. Aber in der Realität sind nicht nur Männer als Agenten tätig. Schon seit dem Kaiserreich arbeiten viele Frauen für deutsche und internationale Nachrichtendienste. Sie stehlen militärische Dokumente, überwachen und sabotieren ihre Gegner, rekrutieren Informantinnen und enttarnen feindliche Spione. Doch obwohl Agentinnen ihren männlichen Kollegen in nichts nachstehen, wird ihr Einfluss auf die Geschichte bis heute unterschätzt. Maik Baumgärtner und Ann-Katrin Müller haben ihre geheimen Fälle der vergangenen hundert Jahre recherchiert, zahlreiche Akten ausgewertet und mit ehemaligen und aktiven Geheimagentinnen gesprochen, die für oder in Deutschland im Einsatz waren. In diesem Buch erzählen die beiden SPIEGEL-Journalisten ihre Geschichten und zeigen, wer die Frauen waren, die der heutigen Generation von Spioninnen den Weg ebneten.
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Fight for your right to bike! – Frauen, Freiheit, Fahrrad
»Revolutions« ist kein gewöhnliches Fahrradbuch – es ist ein Manifest auf zwei Rädern. Hannah Ross rollt die Geschichte des Fahrrads radikal neu auf: aus der Sicht der Frauen, die damit ganze Gesellschaften in Bewegung brachten. Vom 19. Jahrhundert, als Frauen fürs Radfahren verspottet, bestraft und sogar pathologisiert wurden, bis in die Gegenwart. Die Geschichten vieler Radpionierinnen, Rennfahrerinnen und Abenteuerinnen zeigen, warum eine selbstbestimmte Position der Frau von Beginn an mit dem Radfahren verknüpft war: Das Fahrrad als echte »feministische Freiheitsmaschine«!
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»Hochpoetisch fragt Sinno, aus welchem Stoff die Realität ist.« Culture Livres
Zwei Frauen auf einem Roadtrip durch Mexiko: Die Ich-Erzählerin Neige und ihre spanische Freundin Marga, beide Anfang zwanzig, reisen als Backpackerinnen in Ledersandalen, auf der Suche nach einer besseren Welt. In Chiapas wollen sie in dem Ort La Realidad den legendären Subcomandante Marcos treffen und Kontakt zu den Zapatistinnen bekommen.
Nach der Missbrauchs-Erfahrung, die sie in ›Trauriger Tiger‹ beschrieben hat, ist Neige Sinno nun auf der Suche nach einem neuen Selbstgefühl. Sie findet es bei den Zapatistinnen. Mexiko wird ihre Wahlheimat, dort gründet sie ihre eigene Familie.
In ihrer glasklaren, messerscharfen Sprache schreibt Neige Sinno über Reiseerfahrungen, Frauensolidarität und neue Wege, die sich unerwartet auftun.
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Schluss mit dem Täterschutz!
Der Fall Collien Fernandes hat Deutschland aufgerüttelt und wieder einmal schonungslos offengelegt, wie alltäglich männliche Gewalt gegen Frauen ist – und wie unzureichend das deutsche Rechtssystem betroffene Frauen schützt. Kristina Lunz und Düzen Tekkal wollen das nicht länger hinnehmen. Gemeinsam mit Ricarda Lang und mit der Unterstützung von mehr als 250 bekannten Frauen stellen sie 10 Forderungen gegen männliche Gewalt an die Bundesregierung. Sie starteten eine bundesweite Unterschriftenaktion, die binnen kürzester Zeit über 300.000 Menschen mobilisierte. Jetzt verleihen die Autorinnen ihren Forderungen Nachdruck und zusätzliche Tiefe: Klar und analytisch zeichnen sie den Status quo nach und formulieren die Veränderungen, die sie nun einfordern. Ihr Ziel ist es, sichtbar zu machen, was politisch möglich wäre, würde endlich konsequent gehandelt. Sie wollen aus der Wut heraus Veränderung schaffen. Frauenhass kommt aus allen Richtungen, deshalb ist Stillhalten, Schweigen und Abwarten für Frauen keine Option.
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