Wir haben 150 Buchtipps zu "Wir sind die Weltklasse" gefunden.
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Eine triumphale Neuerzählung der Menschheitsgeschichte »Und so ist in dieser anderen Art der Kulturgeschichte auch eine zeitgemäße kleine, rebellische Kulturtheorie eingeschmuggelt, die uns vor dem Irrtum bewahren kann, dass mit der Kultur etwas nicht stimmt.« Thorsten Jantschek, Deutschlandfunk Kultur Auf einer Reise von der Chauvet-Höhle in Frankreich durch Nofretetes Ägypten, das klassische Griechenland, die Bibliotheken der Azteken, Ashokas Indien, das China der Tang-Dynastie und weitere Epochen: Diese leicht verständliche und unterhaltsame Big History des deutschamerikanischen Literaturwissenschaftlers Martin Puchner enthüllt die Entstehung und Gründe menschlicher Kultur – und wie kulturelle Aneignung dies ermöglichte. Wozu brauchen wir Kunst und Kultur überhaupt? Warum sollten wir uns mit unserer Vergangenheit beschäftigen? Martin Puchner erzählt mitreißend, warum wir nur durch Kultur in der Lage waren, unsere Fähigkeiten zu entwickeln, und wie sie durch unsere Begegnungen, kollektiven Verluste und Wiederentdeckungen, Innovationen, Nachahmungen und Übernahmen Gesellschaften über die Jahrhunderte vorangetrieben und unser Überleben gesichert hat. Kultur kann daher nicht als Ressource einer einzelnen Gruppe gesehen werden, sondern entsteht im Austausch mit anderen, als geliehene Form und Verschmelzung von Ideen – durch Zeichnen, Sprechen, Speichern von Wissen. Wie ein riesiges Recyclingprojekt werden kleine Fragmente aus der Vergangenheit hervorgeholt und neu genutzt. Anhand bisher unbekannter Beispiele ermöglicht Puchner einen spannenden, neuen Blick auf die Menschheit und liefert ein wichtigen Beitrag zur Debatte über Originalität und kulturelle Aneignung. »Eine deutliche Absage an diejenigen, die behaupten, dass Kultur Eigentum von Gruppen, Nationen, Religionen oder Ethien sein kann.« The New York Times »Dieses Buch ... ist ein Geschenk, das man genießen sollte.« The Boston Globe »Ein bemerkenswertes Buch.« Kwame Anthony Appiah »Ein halsbrecherischer, äußerst fesselnder Überblick über die Wege kultureller Überlieferung - wie Ideen, Geschichten und Lieder überleben, sich verändern, verschwinden, geliehen, verfeinert, übernommen und verbessert werden. Die Lektüre dieses Buches war wie ein Kurs in Geschichte der Geisteswissenschaften bei einem Weltklasse-Professor ... Ich habe auf jeder Seite Sätze unterstrichen.« Anthony Doerr
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Das neue Buch der Autoren des SPIEGEL-Bestsellers »Allein zwischen Himmel und Meer«: Weltklassesegler Boris Herrmann und sein Team Malizia auf der Superregatta The Ocean Race – Exklusive Einblicke, schöne Ausstattung, viele eindrucksvolle Abbildungen Das Ocean Race ist der härteste Teamwettbewerb im Segeln, vielleicht sogar der ganzen Sportwelt. 2023 geht auch die „Malizia-Seaexplorer“ des deutschen Spitzenseglers Boris Herrmann an den Start. Boris und Rosalin, Will, Nico und Antoine treiben ihr Schiff mit höchster Geschwindigkeit durch die Weiten der Ozeane und müssen dabei monatelang auf wenigen Quadratmetern miteinander auskommen. Im Südpolarmeer droht der Mast zu brechen, vor Kap Hoorn wird Rosalin aus der Koje geschleudert, im Nordatlantik stellt die Crew einen neuen Geschwindigkeits-Weltrekord auf. Boris Herrmann und Andreas Wolfers erzählen in ihrem neuen Buch von einer unglaublichen Teamleistung, von Dramen, intimen Momenten, Selbstfindung und Kampfeslust. Von Glücksgefühlen, Rückschlägen und der Kraft, sich immer wieder aufzurichten. Und nicht zuletzt von der Magie der Ozeane. Mit seiner schönen Ausstattung und den zahlreichen Farbfotos von Bord der »Malizia« ist das Buch ein ideales Geschenk für alle Segelfans. Ausstattung: mit zahlreichen farbigen Abbildungen
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Der neue packende Thriller des Nr.1-SPIEGEL-Bestseller-Autors. Seit Evie Cormac als Kind entführt und gefangen gehalten wurde, ist ihre Erinnerung an diese Zeit wie ausgelöscht. Bis sie an einem heißen Sommertag Zeugin eines Bootsunfalls an der Küste von Lincolnshire wird. Siebzehn Leichen werden ans Ufer gespült, es gibt nur einen Überlebenden, zwei Frauen werden vermisst. Der forensische Psychologe Cyrus Haven erkennt sofort, dass diese Tragödie Evies Erinnerungen triggert. Wenn er dieses Verbrechen aufklärt, kann er das Geheimnis um ihre Vergangenheit lüften. Doch wie hoch ist der Preis, den Evie dafür zahlt? Je näher sie der Wahrheit kommen, desto tödlicher wird die Gefahr ... »Robotham: Weltklasse!« Die Zeit »Ohne jeden Zweifel: Michael Robotham ist definitiv einer der besten Thrillerautoren der Welt.« literaturmarkt
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Bräunungsstreifen an Armen und Beinen, an der Ampel vom Rad kippen, weil man es wieder nicht aus den Pedalen geschafft hat und eincremen am ... also, dort, wo die Sonne niemals scheint. So sexy ist Rennradfahren manchmal gar nicht. Unvergleichlich emotional und mitreißend ist es aber immer! Autor Max Marquardt hat das Lebensgefühl Rennrad in diesem Buch herausgearbeitet und Antworten zu Fragen gefunden, wie: Was hat eigentlich Italo-Pop mit Rennradfahren zu tun? Wie war das gleich nochmal mit den rasierten Beinen und warum ist schnell nicht immer gut? Zusätzlich lassen spannende Persönlichkeiten wie Weltklasse-Fahrer Fabian Cancellara und John Degenkolb, Comic-Artistin Tegan Phillipps oder Leinwandgröße Uwe Rohde einmal tief in ihre ganz eigenen Rennrad-Erfahrungen blicken.
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WARUM DIE KI UNSER ALLER LEBEN PRÄGEN WIRD, WAS DAS FÜR DIE ZUKUNFT DER MENSCHHEIT BEDEUTET, UND WIE WIR DIE OBERHAND BEHALTEN Die Menschheitsgeschichte kennt Innovationsschübe, die unaufhaltsam wie ein Tsunami alles verändern – die landwirtschaftliche Revolution, die Dampfmaschine, das Internet. Künstliche Intelligenz ist die nächste große Welle, die Coming Wave, die auf uns zurollt, und wir sind darauf nicht vorbereitet. Als Mitgründer von DeepMind weiß Mustafa Suleyman wie nur wenige andere, was die neuen Technologien können und was sie anzurichten vermögen. In seinem wegweisenden, vielgelobten Buch verortet der KI-Pionier die kommende Welle in der Geschichte der Menschheit, spielt die politischen und gesellschaftlichen Folgen der neuen Technologien durch, und stellt sich dem größten Dilemma des 21. Jahrhunderts: wie wir von ihnen profitieren, ohne die Kontrolle zu verlieren. Bald werden wir in unserem täglichen Leben von KI umgeben sein. Sie wird unseren Alltag organisieren, unsere Wirtschaft prägen, und sogar Kernaufgaben der Staatsverwaltung übernehmen. Als Mitgründer von DeepMind hat Mustafa Suleyman viele Jahre im Zentrum der KI-Revolution gearbeitet. Das kommende Jahrzehnt wird nach seiner Einschätzung von rasanten technologischen Sprüngen geprägt sein, von neuen technologischen Möglichkeiten, über deren Folgen und Risiken wir noch kein klares Bild haben. Eines aber wissen wir: Wir brauchen die KI, um die Herausforderungen zu meistern, vor denen wir stehen, etwa den Klimawandel. Gleichzeitig bergen die neuen Technologien Gefahren, wie sie von keiner vorherigen Fortschrittswelle ausgingen, bis hin zur Auflösung von Staaten und einer Verdrängung des Menschen. Was macht man mit einer Welle, die auf den Strand zurast und sich nicht aufhalten lässt? Man versucht sie zu kanalisieren. Genau das ist das Anliegen dieses Buches: Inmitten immer intensiver werdender geopolitischer Konflikte den schmalen Grat zu finden, auf dem wir die Früchte der Technologie ernten, ohne ihr zum Opfer zu fallen. Das ist die zentrale Aufgabe unserer Zeit. "Unsere Zukunft hängt von den neuen Technologien ab, ist gleichzeitig aber durch sie gefährdet." Was KI für die Zukunft der Menschheit bedeutet Alle, die heute leben, sind betroffen DAS Buch zu Risiken, Chancen und Folgen der neuen Technologien Mustafa Suleyman ist Mitbegründer von DeepMind und einer der Pioniere der KI-Indust
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Dieses Buch wird klimafreundlich hergestellt und bleibt plastikfrei unverpackt. 'Könnte besser sein': Das trifft mittlerweile auf so ziemlich alles zu, was in der Welt passiert. Egal, ob es die Ergebnisse von Wahlumfragen sind, die Wahlen selbst oder die neuesten Klimareporte - sicher ist nur, dass alles irgendwie unsicher geworden ist. Also im Grunde eh schon gelaufen? Eben nicht: Jetzt ist es erst recht wichtig, ins Handeln zu kommen. Denn um gehört zu werden, müssen wir laut sein. (Gemeinsamer) Protest kann dabei helfen, dass wir uns stark fühlen und weniger allein - und das lässt uns weitermachen. Wir brauchen Handlungsansätze - nicht noch eine Problemanalyse Fakt ist: Die Sorge um Klima, Rechtsruck in der Gesellschaft etc. ist mehr als berechtigt. Aber wenn wir uns nur darauf konzentrieren, entsteht schnell der Eindruck, wir müssten alle Probleme im Alleingang lösen. Genauso wichtig wie das Problembewusstsein ist deshalb auch das Vertrauen, dass sich eben doch etwas bewegen kann. Sara Fromm rückt statt der vielen globalen Krisen selbst vor allem Möglichkeiten zur Krisenbewältigung in den Fokus: Wie können wir zivilen Ungehorsam ausüben, uns vernetzen, unsere eigene Rolle finden und dabei solidarisch sein? Und: Was können wir von sozialen Bewegungen aus der Vergangenheit lernen? Beispiele für organisierten Protest, der aktiv eine positive Veränderung vorangetrieben hat, gibt es schließlich viele, darunter die US-Bürgerrechtsbewegung, die Suffragetten oder auch Ni una menos und die ProChoice-Bewegung in Argentinien. Mut zur Zuversicht - und zu realen Utopien Dinge ändern sich immer. Damit sie sicher aber zum Guten ändern, müssen wir mutig genug sein, uns eine ganz andere Realität vorzustellen. Gleichzeitig beleuchtet Sara Fromm aber auch die Tatsache, dass Veränderung Energie kostet, und geht auf die Frage ein, wie wir brennen können, ohne auszubrennen: Welche individuellen und kollektiven Strategien gibt es, um dran- und gleichzeitig bei sich selbst zu bleiben? Was sind mögliche Stolperfallen, von mangelnder Fehlerfreundlichkeit bis hin zu technischen Hürden? Ausgestattet mit diesem Wissen können wir Resilienz sowie realistische Erwartungen entwickeln, selbstreflektiert handeln und sind spätestens nach der letzten Seite bereit, es anzupacken - auf genau die Art, die für uns möglich ist. - Raus aus der Schockstarre: Was, wenn wir uns angesichts der vielen Krisen weltweit nicht zurückzieh
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Eine Nabelschnur zur Welt, die Transparenz von Körperlichkeit Wer sind wir, warum und wo? – Anja Bachl erschreibt sich selbst und den Kosmos unseres Daseins Einen Raum aufmachen, einen Ort kreieren. Das eigene Leben ansehen, die Fasern, die es durchdringen, die Linien, die es begrenzen und die doch verschwimmen. Anja Bachl wird weich, lässt uns weich werden, verortet sich selbst und stellt gleichzeitig fest, dass wir uns nicht verorten lassen. Denn nur, wenn wir das Menschsein darauf herunterbrechen, was es ist, auf das Bestehen aus Wasser, Blut und Gefühlen, können wir einen Bruchteil dessen verstehen, wer wir sind. Was uns ausmacht. Wie die Gesellschaft uns und unser Handeln prägt. Wie abhängig unser Leben davon ist, in welchen Strukturen wir uns wiederfinden. Wie winzig und doch groß wir uns selbst erscheinen, jede Sekunde jeden Tages. „weich werden“ dringt tief, tief ins Innere der Autorin, aber auch in das der Leser*innen. Bloßlegung, auf die beste Art und Weise Lyrik, die Herzen mit Wucht trifft und verändert – darüber, wie wir uns Narben körpereigen machen, welche Spuren wir nicht hinterlassen und die Gespenster, die bleiben. Der Rausch einer Sprache, wie wir ihn selten erreichen: Anja Bachls Gedichte fangen uns ein, pflanzt ihre Gedanken dort, wo wir schon längst das Saatbeet vorbereitet, aber keine Worte gefunden haben. Tief im Innersten schürfend, trägt sie ins Bild, was Menschwerdung, Menschsein bedeutet. Ein Gedichtband, der Verletzlichkeit als widerständigen Fluss im eigenen Ich freilegt. „erklär mir nicht wie man sich die doppelte Verneinungen abgewöhnt sondern eher wie man sich einbrennt ohne Spuren zu hinterlassen wie man drei Ideen gleichzeitig lebt wie man Milchzähne behält wie man Kinder gebärt und anschließend Narben körpereigen macht wie man eine Erfinderin bleibt“
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Die Geschichten von Frauen werden nicht vergessen, sie werden oft gar nicht erst erzählt
"Wir sind Magd, Köchin, Frau, Mutter, Tochter, Schwester. Wir können alles gleichzeitig, umkreisen uns selbst und alle anderen, bis uns schwindelig wird. Wir leben im Sand, auf zerriebener Zeit, auf Wegen ohne Spuren. Wir sind Schwestern und wir sind Töchter und wir sind nicht blutsverwandt. Wir sind auf Sand gewachsen. Unter Birken, Kiefern und Trauerweiden. Wir sind im Sand verwurzelt. Unsere Verwandtschaft liegt im Sand."
Eine Familie, zwei Jahrhunderte, drei Frauen - ihre Geschichten sind miteinander verwoben wie die Seidenfäden der Spinnen am Ende eines langen Sommers. Die Großmutter, Marianna, wächst am Ende des Zweiten Weltkriegs auf und führt das Leben einer einfachen Bäuerin.
Ihre Tochter Róza wäre im vom Sozialismus geprägten Dorf ihrer Mutter geblieben, wäre da nicht Szymek mit den feinen Händen. Wären da nicht die Stadt Gdansk und Schuhe, die auf Asphalt klackern. Wäre da nicht die Solidarnosc-Revolution. Und wäre da nicht irgendwann ein Kind, dem Róza ein Zimmer für sich allein wünscht.
Róza verlässt Polen Ende der 1980er Jahre und ihre Tochter Waleria wächst im Westen des wiedervereinigten Deutschlands auf. Sie verlernt ihre Muttersprache und die Welt ihrer Babcia Marianna, einst ihr Zuhause, rückt in immer weitere Ferne. Doch als die erwachsene Waleria erfährt, dass sie keine Kinder bekommen kann, stellen sich ihr unerwartete Fragen: Was bedeutet es, die Letzte zu sein? Was schuldet Waleria den Frauen in ihrer Familie? Und welche Geschichten gehen mit ihr zu Ende?
Mit poetischer Klarheit und erzählerischer Raffinesse verknüpft Oliwia Hälterlein Alltag und Erinnerung, Körper und Sprache, Herkunft und Zukunft - und beschreibt das unsichtbare Band, das die Frauen einer Familie verbindet.
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LITERATUR. KANON. REVOLTE! – DIE ZUKUNFT DES LESENS STEHT AUF FEMINISTISCHEN FÜSSEN Wie das Patriarchat über „wichtige“ Literatur entscheidet, unsere Weltsicht prägt – und warum wir jetzt etwas dagegen tun müssen Beginnen wir mit einer beliebten Unwahrheit: Jugendliche wollen nicht mehr lesen. Absoluter Quatsch, sagt Autorin Teresa Reichl. Vielmehr ist es so: Wir müssen endlich mit den verstaubten Kanon-Listen und den ewig gleichen Autoren (!) aufräumen. Tun wir das nicht, gefährden wir die Zukunft des Lesens. Denn: Wie kann es sein, dass nur eine Perspektive zum Klassiker taugt? Wie sollen wir uns für Bücher begeistern, wenn Geschichten wieder und wieder und wieder aus einer ähnlichen Sicht erzählt werden? Wenn nur bestimmte Autoren (weiß, männlich, heterosexuell …) als große Literaten gefeiert werden? Am besten haben wir keine Meinung zu Klassikern, die von der allgemeinen abweicht, und falls doch, sind wir vielleicht einfach nicht „intelligent“ genug oder wir haben diese „hohe Kunst“ einfach nicht verstanden. Woher das alles kommt? Welcome to patriarchy! Ja, das Patriarchat hat überall Einfluss – auch auf das, was und wie wir lesen. Es ist deshalb Zeit für den nächsten logischen feministischen Schritt: Die Literatur und ihre Geschichte werden umgeschrieben. Werden divers. Werden endlich korrigiert. Bam! Grundlagen, Alternativ-Kanon und geballtes Wissen: in verständlich und für alle! Eine neue Sicht auf Literatur ist möglich und notwendig. Das beweist Teresa Reichl, indem sie Basics zur Literaturgeschichte klärt, die bestehende Riege der Klassiker gründlich prüft und einen ausgewachsenen Alternativ-Kanon entwirft. Wofür? Um zu zeigen, dass es Bücher (ja, auch alte!) von Autor*innen gibt, von denen immer behauptet wird, sie hätten nichts geschrieben. Um endlich neue Stimmen erzählen zu lassen. Die Autorin macht deutlich, dass es eine Offenheit braucht, die neue Bücher im literarischen Kanon zulässt. Um Blickwinkel zugänglich zu machen, mit denen sich Jugendliche, aber auch Erwachsene identifizieren können. Das hier ist der Anfang einer Literaturrevolte. Wie sie aussehen könnte? Steht in diesem lehrreichen, wütenden und zugleich witzigen Buch.
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Unsere Gesellschaft auf der Couch Wir leben in Krisenzeiten: Der gesellschaftliche Zusammenhalt hat in der Pandemie stark gelitten, dazu kommen die Auswirkungen von Putins Krieg gegen die Ukraine. Krisen, politische wie persönliche, bergen aber auch Chancen. Marina Weisband und Frido Mann gehören verschiedenen Generationen an, und ihre Lebensgeschichten könnten kaum unterschiedlicher sein. Aber die ukrainischstämmige jüdische Deutsche und den Deutsch-Amerikaner aus berühmter Familie eint ihr Engagement für eine demokratische Gesellschaft – und sie sind beide Psychologen. In »Was uns durch die Krise trägt« legen sie unsere Gesellschaft auf die Couch und diskutieren, wie wir den aktuellen Herausforderungen am besten begegnen. Wie können wir den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken? Wie können wir Populismus und Autoritarismus entgegenwirken? Wie kann Demokratie in Zeiten von Digitalisierung funktionieren? Wie können wir soziale Ungleichheit und den Klimawandel bekämpfen? Wie können wir Kindern und Jugendlichen Resilienz und das Gefühl von Selbstwirksamkeit vermitteln? Zwei Prominente aus zwei Generationen im Dialog Marina Weisband und Frido Mann analysieren in diesem Generationengespräch nicht nur die aktuellen gesellschaftlichen Krisenlagen, sie greifen auch immer wieder auf ihre persönlichen Erfahrungen zurück. Marina Weisband schildert aus erster Hand die Geschehnisse des Euromaidans und zeichnet mit profunder Kenntnis ein differenziertes Bild der aktuellen Situation in der Ukraine. Frido Mann kann aus seinen reichen Erfahrungen aus der Zeit des amerikanischen Exils und der Nachkriegszeit schöpfen und nimmt als US-Staatsbürger die Situation in den Vereinigten Staaten vergleichend in den Blick.
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Können wir anders und offen über den Tod und das Sterben sprechen? Wie können wir mit Schmerz umgehen und in Trauer füreinander da sein? Was passiert mit einem Körper, wenn er gerade stirbt, und warum ist die Redewendung „im Tod sind alle gleich“ ein so großes Missverständnis? In diesem außergewöhnlich illustrierten Buch schaffen Luisa Stömer und Eva Wünsch einen neuen Zugang in ein für viele schweres, tabuisiertes Thema: Obwohl das Sterben und der Tod zu den fundamentalsten menschlichen Erfahrungen gehören, haben wir beides heute weitgehend aus unserem alltäglichen Leben verdrängt – gestorben wird zu oft allein und in der Trauer werden wir auf uns selbst zurückgeworfen. „Schwellenangst“ leistet einen wichtigen Beitrag dazu, wie ein Gespräch über die Endlichkeit gelingen kann. Die Autorinnen sensibilisieren für die verschiedenen Bereiche, die mit dem Tod in Verbindung stehen: von biologischen Prozessen des Sterbens, der Auflösung eines Körpers, bürokratischen Hürden und Schlupflöchern über Trauer, die sich allen Phasenmodellen entzieht, und Wachstumsschmerzen bis hin zu unkonventionellen Bestattungen und gesellschaftlichen Ungleichheiten, die über den Tod hinausreichen. Der Tod ist und bleibt beunruhigend, aber die Beschäftigung damit sorgt für Orientierung, schärft die Wahrnehmung füreinander und lässt uns neu bewerten, was wirklich wichtig ist.
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Jede Spezies auf der Erde nimmt nur bestimmte Reize aus ihrer jeweiligen Umwelt wahr: welche, wie und warum genau, das birgt verblüffende Entdeckungen. Wissenschaftsjournalist Ed Yong nimmt uns mit auf eine erstaunliche Reise zu den Sinnen der Tiere. Nur wenn wir darum wissen, was sie sehen und wie sie die Welt erleben, können wir schützen, was im Begriff ist, verloren zu gehen. Wir begegnen Käfern, die von Feuer angezogen werden, Schildkröten, die die Magnetfelder der Erde aufspüren können, Fischen, die Flüsse mit elektrischen Botschaften füllen. Wir erfahren, dass die Schuppen im Gesicht eines Krokodils so berührungsempfindlich sind wie die Fingerspitzen eines verliebten Menschen; dass der Riesenkalmar mit seinen fußballgroßen Augen seinen Feind, den Pottwal, erkennen kann; warum Blätter synchron zum Rhythmus der unhörbaren Gesänge balzender Buckelzikaden vibrieren und was für einen komplexen Sehsinn Kammmuscheln besitzen. Wir entdecken, was Bienen in Blüten sehen, was Singvögel in ihren Melodien hören. Doch indem der Mensch die Sinne der Tiere durch Lichtverschmutzung, Lärm und andere Reizüberflutungen aus dem Gleichgewicht bringt, gefährdet er die Artenvielfalt und den Reichtum der Natur. Nur wenn wir darum wissen, was sie sehen, wie sie die Welt erleben, können wir schützen, was im Begriff ist, verloren zu gehen.
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Nein zu sagen, ist der erste Schritt zur Freiheit Wir reden mehr als je zuvor über Bedürfnisse und persönliche Grenzen – in unserer Konfliktkultur ist davon jedoch nichts zu spüren: Die einen suchen ständig Streit, die anderen vermeiden jede offene Aussprache. Kommunikationsexpertin Dana Buchzik plädiert für eine neue Art des Neinsagens und erklärt, wie wir aus den Extremen des Totschweigens und der eskalierenden Diskussionen ausbrechen können. Grenzen sind unser aller Lebensthema. Manche können wir leichter setzen, andere schwerer. Vielleicht wischen wir bei der Weihnachtsfeier unbeeindruckt die Hand des angetrunkenen Kollegen von unserer Schulter, erstarren aber, wenn die Großmutter am Kaffeetisch AfD-Parolen wiederkäut. Oft gehen wir also über unsere Grenzen hinweg; die schwelenden Konflikte, Frust und Unzufriedenheit bleiben. Eine Veränderung wird nur durch Begegnung und das – zu Unrecht – unliebsame Konfliktgespräch möglich. Es ist das soziale Bindemittel, um gesunde Beziehungen und ein Miteinander auf Augenhöhe zu ermöglichen: ob privat, beruflich oder als demokratische Gesellschaft. Auf Basis soziologischer, psychologischer und kulturwissenschaftlicher Forschung erklärt Dana Buchzik, warum wir endlich unbequem werden müssen, und liefert kluge Strategien, wie wir souverän und verantwortungsvoll Nein sagen können. »Ein hervorragender Leitfaden für alle, die ihre eigenen Bedürfnisse in den Fokus rücken wollen.« Raul Krauthausen »Für alle, die ehrlich über ihre eigenen Grenzen nachdenken möchten – und wirklich ins Gespräch kommen wollen.« Franzi von Kempis
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Krebs dem Fehler im System des Lebens auf der Spur
Krebs beginnt, wenn Zellen rebellieren, wenn sie außer Kontrolle geraten und in eine chaotische Parodie normalen Lebens ausarten. Dieselben Gene, die Tumore befördern, sind auch für jede andere Funktion von Leben verantwortlich. Krebs ist keine Krankheit, die wir selbst durch unseren modernen Lebensstil über uns gebracht haben. Tatsächlich war er unser Begleiter von allem Anfang an: Tödliche Tumore finden sich in ägyptischen Mumien und in Fossilien von Dinosauriern. Aber die Forschung macht unaufhaltsame Fortschritte, und Wissenschaftlern gelingt es zunehmend, die Zellrebellion des Krebses genau zu verstehen und wirksame Therapien zu seiner Behandlung zu entwickeln.
Dieses Buch ist keine Geschichte über Krebs. Es handelt vielmehr vom Leben. Ich möchte Ihnen zeigen, dass Krebs keine moderne menschliche Krankheit ist, sondern in grundlegenden Prozessen der Biologie verankert. Wir werden sehen, dass die Wurzeln dieser Rebellion bis zu den Ursprüngen des vielzelligen Lebens zurückreichen, als die organisierten Strukturen geschaffen wurden, aus denen regelbrechende Zellen hervorgehen.Ein Jahrhundert Forschung im Blick, verfolgen wir, wie die Wissenschaft die genetischen Geheimnisse von Krebs ergründet hat mit revolutionären, aber auch irreführenden Erkenntnissen. Wir werden begreifen, wie dieselben evolutionären Kräfte, die die spektakuläre Vielfalt des Lebens auf der Erde formen, auch auf der Ebene der entarteten Zellenwirken, und dass wir lernen müssen, mit ihnen statt gegen sie zu arbeiten, wenn wir den Krebs besiegen wollen. Und obwohl wir unsere Biologie nicht leugnen können niemand lebt ewig , freuen wir uns auf eine Zukunft, in der jeder, dem die Diagnose Krebs gestellt wird, gesagt bekommt: «Machen Sie sich keine Sorgen. Wir können etwas dagegen tun.»
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Seit es Menschen gibt, sichert uns das Prinzip von Gemeinschaft und Zusammenhalt wortwörtlich das Überleben. Entdecken wir es neu! Es ist das Paradox unserer Zeit: Wir fühlen uns so vernetzt wie nie, aber gleichzeitig steigt die Sehnsucht nach echter Verbundenheit. Kein Wunder, denn das ist evolutionär in uns angelegt: Menschen brauchen Menschen. In ihrem neuen Buch beschreibt Bestsellerautorin Ronja von Wurmb-Seibel, was mit uns passiert – körperlich, mental und sozial – wenn wir diesen Zusammenhalt nicht finden. Sie fragt, warum es uns manchmal so schwerfällt, neue Menschen in unser Leben zu lassen, welche psychologischen Faktoren hinter diesem Phänomen stehen und wie wir unser Gehirn in Zukunft austricksen können. Und sie zeigt uns, warum echte Verbundenheit nicht nur auf individueller, sondern auch auf gesellschaftlicher Ebene wichtiger ist denn je. Viele der Herausforderungen, mit denen wir konfrontiert sind, werden sich schwer lösen lassen, wenn wir nicht versuchen, uns miteinander zu verbünden, wo immer es möglich ist. Es gibt eine Menge Orte, an denen wir loslegen können – und zwar: gemeinsam! Denn wenn wir uns zusammentun, verändern wir mehr als unser eigenes Leben.
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Ein Neustart für Mensch und Wirtschaft Fachkräftemangel, Überlastung, demographischer Wandel und Klimakrise sind fundamentale Herausforderungen unserer Zeit – und wir können sie nur lösen, wenn wir Arbeit neu erfinden. Elly Oldenbourg analysiert, was uns im Moment bremst und welche Veränderungen – »Workshifts« - wir angehen müssen. Dabei stellt sie die vier Wirkungsfelder Zeit, Kollaboration, Vielfalt und Kennzahlen in den Fokus und bietet konkrete Lösungsansätze für Entscheider:innen persönlich und für Unternehmen als Ganzes. Sie entwickelt 22 Ideen, mit denen sich Menschen und Unternehmen aus dem Korsett veralteter Strukturen befreien können und schlägt Brücken in die Zukunft: Für eine flexiblere, zukunftsgerechtere Arbeitswelt, in der wir unsere Arbeit um unser Leben herum organisieren - und nicht umgekehrt; für eine gerechtere Unternehmenswelt, in der wir mit vielen unterschiedlichen Menschen zusammenarbeiten - und nicht mehr nur mit denen, die so sind wie wir; für eine nachhaltige Wirtschaftswelt, die das Wohl von Natur und Menschen wachsen lässt - und nicht nur die eigenen Bilanzen. »Workshift« ist ein Appell und eine Hilfestellung, Arbeit vor dem Hintergrund der von Braindrain, Fachkräftemangel, Klimakatastrophe und KI-Revolution gestressten Wirtschaft endlich neu zu erfinden, damit unsere Leben reicher, die Wirtschaft krisenfester, unsere Demokratie resilienter und unser Planet gesünder werden. Das Buch überzeugt mit einem ganzheitlichen Blick auf die Fakten und sprüht vor Tatkraft, Zuversicht und Inspiration, den »Workshift« zu wagen. Denn Arbeit ist kein Problem, Arbeit ist Teil der Lösung! Elly Oldenbourg zeigt, dass die Formel »Mehr vom Gleichen, nur effizienter« auch in der Arbeitswelt auf den Friedhof der Ideen gehört. Ein Buch, das nicht nur die Zusammenhänge zwischen unserer Arbeit und einer besseren Welt herstellt, sondern sehr konkrete Tipps gibt, wie menschgemachte Strukturen unseren eigentlichen Bedürfnissen wieder besser dienen können. Prof. Dr. Maja Göpel, Transformationsforscherin, Autorin, Rednerin An vielen Stellen spricht mir dieses Buch aus dem Herzen: Elly Oldenbourg hinterfragt radikal lange zementierte Zusammenhänge, entwickelt spannende neue Perspektiven auf die wesentlichen Hebel und bezieht leidenschaftlich Stellung aus der eigenen »Bubble« herauszutreten und mutig die Sicht auf sich selbst und auf die anderen weiter zu entwickeln. Kerstin Erbe, Geschäftsführer
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Platz für Feminismus und Mutterschaft! Wie Mutter sein? – In einer männlichen Weltordnung, in einer Gesellschaft, die Mütter verachtet Was bedeutet Feminismus – nicht nur als Mutter, sondern als Mutter im kapitalistischen, patriarchalen System? Welche Kämpfe tragen Mütter aus? Und wer sieht hin, sieht die Kämpfe, aus denen sie nicht als Sieger*innen hervorgehen können? Zentrale Fragen, die Linda Biallas aufwirft, aber auch solche, für die es nicht immer allgemein gültige Antworten gibt. Denn: Menschen sind verschieden, und vor allem: Voraussetzungen sind unterschiedlich. Nur die Strukturen selbst scheinen so unerschütterlich wie kaum etwas anderes. Inklusive der Rolle, die einer Mutter zugeschrieben wird, und den Eigenschaften, die sie mitbringen sollte. Sicher ist: erfüllen lässt sich diese Rolle niemals. Muttersein in unserem Leistungs-orientierten System bedeutet vor allem eines: eine ernüchternde Realität, die Geschlechterrollen zementiert und Mütter als die wichtigsten Versorgungsträger*innen einer Gesellschaft im Stich lässt. Von der Feministin zur Mutter und Feministin Linda Biallas ist Mitte Zwanzig, steckt im Studium und in einem gänzlich anderen Leben, als sie ungeplant schwanger wird und sich mit Fragen konfrontiert sieht, die im Feminismus der Anfang 20-Jährigen keine Rolle gespielt haben: Was ist überhaupt eine „gute Mutter“? Warum sind die Ansprüche an Mütter und Väter so unterschiedlich? Und wie werden wir durch diese Sicht beeinflusst? Wo sind es die Strukturen und gesetzlichen Rahmenbedingungen, die uns in eine bestimmte Richtung drängen? Und wo sind es erlernte Überzeugungen und Rollenbilder, die uns festsetzen, Spielräume ungenutzt lassen? Wo sind es unsere eigenen Ideologien, die uns trotz allem an ein System glauben lassen, das unsere Ausbeutung und Unterdrückung zu verantworten hat? Klar ist: Es sind vor allem Patriarchat und Kapitalismus, die dafür sorgen, dass Strukturen erhalten bleiben, die Frauen mit Kindern benachteiligen und Hindernisse reproduzieren, wo es eigentlich schon lange keine mehr geben sollte! Es reicht nicht! – neue Perspektiven für das Muttersein im 21. Jahrhundert Sexismus, Stereotype, das Ideal der kleinbürgerlichen Familie, Bevormundung und rechtliche Bestimmungen: Es sind die Umstände, die wir gemeinsam und grundlegend verändern müssen, um Müttern eine Zukunft zu geben und endlich Gleichberechtigung zu schaffen. Was nicht reicht? Schlichte Symptombe
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"EIN WAHRER KENNER DER MATERIE WIDMET SICH EINEM DER WICHTIGSTEN THEMEN UNSERER ZEIT: DER DEMONTAGE DER AMERIKANISCHEN DEMOKRATIE." CLAUS KLEBER Angesichts des russischen Überfalls auf die Ukraine wirkt der Westen geschlossen wie lange nicht. Doch die Weltmacht ist angeschlagen. Sie wird sich zunehmend auf ihr nationales Interesse und die Auseinandersetzung mit China konzentrieren. Zu glauben, die USA würden unsere Interessen auch in Zukunft mitvertreten, ist die transatlantische Illusion. Der USA-Experte Josef Braml analysiert unsere geopolitische Lage und zeigt, warum wir selbstständiger werden müssen: militärisch, politisch, wirtschaftlich. Das geht nicht von heute auf morgen. Aber wenn wir jetzt nicht damit anfangen, dann werden wir zu den Verlierern der neuen Weltordnung gehören und die Grundlagen verspielen, auf denen unser Wohlstand beruht. Die neue Weltordnung stellt Deutschland und Europa vor große Herausforderungen. Die Zeiten, in denen wir uns im Schatten der USA durchlavieren konnten, sind vorbei. US-Präsident Donald Trump hat Europa mit Strafzöllen belegt, den Zusammenhalt der NATO infrage gestellt und die liberale internationale Ordnung durch seine America-First-Politik mit dem Rammbock traktiert. Zwar legt Joe Biden wieder mehr Wert auf die Einbindung von Verbündeten, doch wer garantiert, dass in vier Jahren nicht wieder Donald Trump im Weißen Haus sitzt? Das eigene Schicksal von den Ergebnissen der US-Präsidentschaftswahlen abhängig zu machen, ist in etwa so nachhaltig, wie im Kasino beständig auf Rot zu setzen. Josef Braml liefert eine schonungslose Bestandsaufnahme der weltpolitischen Gegebenheiten und zeigt, was auf dem Spiel steht, wenn Europa nicht lernt, für seine Interessen selbst einzustehen. Deutschland und Europa in der neuen Weltordnung – wie wir Wohlstand und Sicherheit bewahren Der Weg zu europäischer Souveränität – warum wir uns auf die USA nicht mehr verlassen können Ein grundlegender Beitrag zur Neuausrichtung unserer Außenpolitik Von einem intimen Kenner der amerikanischen Politik
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Der Kampf für Gerechtigkeit und trans* Rechte? – ein Kampf für uns alle! Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose ist eine Rose … Sprache, Identität und vor allem: Empathie Der Name einer Sache verkörpert deren Bild, unsere Vorstellung davon und die damit verbundenen Gefühle. Oder: Eine Sache wird zur Sache durch ihre Benennung. Doch wie können wir diesen einfachen Gedanken auf unsere Umgebung übertragen? Phenix Kühnert ist sich sicher: mit Empathie. Wir leben in einer Gesellschaft, die alle ausschließt, die von der Norm abweichen. Phenix nimmt uns an die Hand, macht deutlich, wie sehr Sprache unser Denken prägt, was es heißt, die eigene Identität abgesprochen zu bekommen, wie uns Zuschreibungen und Vorgaben zu Männlichkeit und Weiblichkeit beeinflussen. Sie setzt sich für trans* Rechte und nicht binäre Menschen, die queere Community und Verständnis ein. Phenix ermutigt und sensibilisiert. Denn: Menschen sind verschieden, nichts zu 100 Prozent, wir entwickeln und verändern uns, wachsen. Und dabei wird klar: Diversität ist die wahre Normalität. Radikale Offenheit: Phenix hält ein Megafon in der Hand und spricht über … alles, und zwar so richtig! Phenix Kühnert will mehr. Mehr Rechte, mehr Stimmen, mehr Inklusivität. Gesellschaftliche Konstrukte? Einteilungen in „normal“ und „anders“? Werfen wir am besten über den Haufen. Dafür kämpft Phenix. Und das jeden Tag. Sie blickt zurück in ihre Kindheit, deutet Erinnerungen neu, schreibt über Schmerz und Akzeptanz. Mit ihr dürfen wir in Wartezimmern von Ärzt*innen Platz nehmen, öffnen einen Pass, der uns nicht entspricht, spüren einen Anflug dessen, was das auslösen kann. Wir sind dabei, wenn Phenix zum ersten Mal Hormone nimmt, wenn sich ihr Körper zu verändern beginnt, verstehen, was das Rasieren ihrer Beine mit Emanzipation zu tun hat. Wir begleiten sie bei Höhen und Tiefen, in Sportumkleidekabinen oder auf Dates in Berlin. Phenix lässt uns ganz nahe an sich heran, macht sich verletzlich, ist sanft und entschieden. Und: Sie zeigt, warum es so wichtig ist, dass wir Gleichberechtigung gemeinsam groß machen. „Ich identifiziere mich nicht als trans, ich bin trans. Ich nutze nicht die Pronomen ‚sie/ihr‘, sondern meine Pronomen sind ‚sie/ihr‘. Dazu habe ich mich nie entschieden, das war schon immer so. Es gibt kein Datum, an dem ich trans geworden bin. Es gab den Moment, in dem ich es mir eingestanden habe, und es gab den Moment, ab dem ich mich entschieden ha
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"EINE FASZINIERENDE UNTERSUCHUNG, DIE UNSERE GRUNDLEGENDEN ANNAHMEN DARÜBER INFRAGE STELLT, WAS ARBEIT BEDEUTET." YUVAL NOAH HARARI Heute bestimmt unsere Arbeit, wer wir sind, und das rastlose Konsumieren gilt als natürliche Eigenschaft des Homo Sapiens. Doch das war nicht immer so. James Suzman legt eine andere Geschichte der Menschheit vor, die zeigt, wie die Arbeit von uns Besitz ergreifen und unser Leben dominieren konnte. Doch wenn unsere Art zu arbeiten ein Produkt unserer Geschichte ist, dann lässt sie sich auch verändern. Arbeit ist der Kern unserer modernen Gesellschaften. Doch warum überlassen wir ihr einen so großen Teil unseres Lebens? Und warum arbeiten wir immer mehr, obwohl wir so viel produzieren wie noch nie? Entspricht das unserer Natur? Warum fühlen sich dann immer mehr Menschen überlastet und ausgebrannt? Unsere Steinzeit-Vorfahren arbeiteten weit weniger als wir. Sie arbeiteten, um zu leben und lebten nicht, um zu arbeiten. Und dennoch waren sie relativ gesund und wurden älter als die meisten Menschen, die ihnen nachfolgten. Erst die Sesshaftwerdung des Menschen und die zunehmende Arbeitsteilung in immer größer werdenden Städten schufen die Grundlage für unser heutiges Verhältnis zur Arbeit, zu unserer Umwelt und zu uns selbst. Doch was damals für das Überleben notwendig war, ist es in unserer heutigen Überflussgesellschaft längst nicht mehr. James Suzman liefert ein beeindruckendes Panorama von der Steinzeit bis zur Gegenwart, und lässt uns eine Welt neu denken, in der die Wachstumsideologie nicht mehr unser Leben und unseren Planeten aussaugt. Wie entstand unser heutiges Verständnis von Arbeit? Von den Anfängen des Lebens bis zur automatisierten Gegenwart Warum wir mehr arbeiten, als wir bräuchten Historische Aufklärung für die Nach-Corona-Zeit Arbeit und Wirtschaft neu denken Für die Leserinnen und Leser von Rutger Bregman und Yuval Noah Harari
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Zu lange haben wir Menschen eine dem Wesen unserer Existenz widersprechende Zivilisation und Infrastruktur aufgebaut, warnt der weltweit führende Ökonom und Vordenker Jeremy Rifkin. Denn jetzt rebelliert die Hydrosphäre unseres Planeten und ist dabei, unsere Spezies und unsere Mitgeschöpfe im Zuge des Klimawandels in ein Massensterben zu stürzen, während sie nach einem neuen Gleichgewicht sucht. Rifkin fordert uns auf, unseren Platz im Universum ganz neu zu definieren. Auf Basis solider Forschungsergebnisse nimmt er uns mit auf eine Reise in die Zukunft, auf der wir jeden Aspekt unseres Lebens überdenken müssen - wie wir mit der Natur umgehen, die Gesellschaft steuern, das Wirtschaftsleben konzipieren und uns in Zeit und Raum bewegen. Entscheidend ist, dass wir lernen, wie wir uns an die natürlichen Wasserkreisläufe anpassen können. »Eine dringend benötigte neue Dimension des Klimagesprächs und eine kluge Lektüre für Führungskräfte in der Wirtschaft, die unsere sich verändernde Welt steuern.« Paul Polman, ehemaliger CEO von Unilever, Business Leader, Klima- und Gleichstellungsaktivist »Eine völlig neue Geschichte über unser Heim im Universum, die hoffentlich die Art und Weise verändern wird, wie wir denken, handeln und zusammen mit unseren Mitgeschöpfen auf einem Wasserplaneten gedeihen.« Jane Goodall, Gründerin des Jane Goodall Instituts und UN-Friedensbotschafterin »Rifkins vorausschauendes Buch ist ein Wink an die Menschheit wie Gottes Weisung an Noah angesichts der katastrophalen Flut im Buch Genesis … Eine prophetische Botschaft, die wir aufnehmen, reflektieren und umsetzen müssen.« Johan Rockström, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung »Nachdenklich stimmende und fesselnde Vision von der Zukunft der Menschheit, in deren Mittelpunkt das Wasser als Quelle des Lebens steht.« Sir Richard Branson, Gründer, The Virgin Group
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Unser unermüdliches Streben danach, in allen Bereichen überdurchschnittlich zu sein, schränkt uns eher ein, als dass es uns voranbringt. Denn wenn wir scheitern oder unseren eigenen Ansprüchen nicht gerecht werden, kehrt sich Selbstbewusstsein rasch um in Selbstkritik. Und wir können uns anstrengen, wie wir wollen, es wird immer jemanden geben, der noch intelligenter, erfolgreicher oder attraktiver ist als wir. Was wirklich stärkt, ist Selbstmitgefühl. Kristin Neff erforscht seit vielen Jahren die Fähigkeit, sich selbst freundschaftlich und nachsichtig zu behandeln. Die Auswirkungen sind verblüffend: Selbstmitgefühl schützt vor Burn-out und Depressionen, stärkt die Gesundheit und fördert unsere Beziehungen. Es lässt uns unsere Ziele und Träume optimistischer in die Tat umsetzen. Wir entdecken einen Ort der Wärme und emotionalen Geborgenheit, an dem wir unsere inneren Reserven auffüllen können. Fundiert und einfühlsam untersucht die Autorin die Chancen, die uns Selbstmitgefühl bietet. Tests, Fallbeispiele und in der Praxis erprobte Übungen helfen uns, uns diese heilsame Lebenshaltung anzueignen. Wir schließen Freundschaft mit dem wichtigsten Menschen in unserem Leben: uns selbst.
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Eine Reise durch die Geschichte der Frauen, dokumentiert in 30 Objekten Was haben der Kaffeefilter, die Tomate und die Guillotine gemeinsam? Alle drei erzählen eine spannende Geschichte über Frauen und ihren Kampf um Gleichberechtigung – sei es politisch, rechtlich oder privat. In diesem kurzweiligen Sachbuch zeigt Kerstin Wolff anhand von 30 Objekten, wie sich die Lebenswelten von Frauen in Deutschland und Mitteleuropa im Laufe der Zeit verändert haben und was das für die heutige Gesellschaft bedeutet. Die spannenden Anekdoten werden untermalt von den frischen Illustrationen von Tatjana Prenzel und bieten so allen Leser:innen einen lockeren und verständlichen Zugang zu diesem wichtigen gesellschaftlichen Thema. Der lange Weg zur Gleichberechtigung der Frau Unterhaltsam und fundiert zugleich führt uns die Historikerin Dr. Kerstin Wolff in diesem Buch durch die Geschichte der Frauen. Sie erklärt uns, wie beispielsweise die Wohngemeinschaft, der Fußball oder auch das Fahrrad ihren Teil zur Emanzipation der Frauen beitrugen. Wir begegnen einer begeisterten Bergwanderin, die so weit ging, ihren Rock abzulegen und zu verstecken, um sich auf diesem Gebiet behaupten zu können. Wir erfahren von Melitta Benz, die trotz ihres Erfinderinnengeists nur der Namensgebung ihrer eigenen Firma diente. Und wer hätte gedacht, dass noch 1970 die SPD-Abgeordnete Lenelotte von Bothmer einen Shitstorm erntete, als sie mit Hosenanzug im Bundestag erschien? Die Schlaglichter, die in diesem Buch auf die Vergangenheit von Frauen geworfen werden, zeigen uns, wie weit wir es auf dem Weg der Gleichstellung der Frau schon gebracht haben, aber auch, wie lang der Weg ist, der noch vor uns liegt. Ein unterhaltsames und gleichzeitig nachdenklich machendes Buch, das zeigt, wie groß noch immer der Nachholbedarf in Sachen Geschlechtergerechtigkeit ist.
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Mit Emotionschoachin Dr. Carlotta Welding den Mut zur Trennung finden
Warum führen wir Beziehungen, die uns schon lange nicht mehr guttun? Was hält uns davon ab, aus einer lieblosen oder wenig erfüllenden Partnerschaft auszubrechen? Und wieso ist dieser letzte Schritt nicht so einfach, wie er sich anhört? Emotionscoachin Dr. Carlotta Welding erläutert die Gründe für dieses Zögern, wie wir unsere Gefühle besser verstehen und unseren eigenen Weg gehen können.
Oft verharren wir in Partnerschaften, die uns unglücklich machen. Manchmal vergehen Jahre, in denen wir mit aller Kraft versuchen, die Beziehung aufrechtzuerhalten. Typische Sätze lauten: So schlimm sei sie ja auch wieder nicht oder er habe auch seine guten Seiten. Insgeheim aber täuschen wir uns selbst. Wir hadern jeden Tag mit unserem Gegenüber. Carlotta Welding verdeutlicht, wie erlernte emotionale Muster unserem Glück im Weg stehen. Mit anschaulichen Fallbeispielen aus ihrer täglichen Praxis und konkreten Fragestellungen aus der Emotionspsychologie erfahren wir Schritt für Schritt, wie wir unsere wahren Gefühle erkennen und annehmen können – um uns schließlich aus der Beziehung zu lösen. Empathisch und leicht verständlich zeichnet »Wenn es besser ist zu gehen« den Weg zu mehr Klarheit und Selbstliebe und stellt darüber hinaus das emotionale Rüstzeug zur Verfügung, um nicht eine weitere unerfüllende Partnerschaft einzugehen.
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DEUTSCHLANDS SCHWÄCHE UND WIE SIE SICH BEHEBEN LÄSST - CARLO MASALAS WECKRUF Deutschland hatte sich behaglich eingerichtet in der Welt der Globalisierung – einer Welt, die friedlich zusammenzuwachsen und für uns immer sicherer zu werden schien. Doch diese Welt gibt es spätestens seit dem russischen Überfall auf die Ukraine nicht mehr. Über ein Zeitenwendchen ist die deutsche Politik bisher dennoch nicht hinausgekommen. Nach einem ersten Schock hat das Land wieder in den Friedensmodus geschaltet. Carlo Masala zieht eine schonungslose Bilanz und beschreibt, wie wir resilienter werden können – gesellschaftlich, wirtschaftlich, politisch und militärisch. Denn ohne kluges, strategisches Handeln werden wir uns in der neuen Weltunordnung nicht behaupten. Was kann die Bundeswehr, was muss sie können? Wo liegen strukturelle Probleme, und wie bekommt die bisherige Zeitlupenwende mehr Tempo? Was bedeutet der russische Krieg gegen die Ukraine für Deutschland? Wie ist der Angriff zu erklären? Und welche Wege führen zum Frieden? Wohin entwickelt sich das internationale System? Woher rührt die strategische Naivität der Deutschen, und wie können wir uns in der Welt der Zukunft behaupten? Das sind die Fragen, denen Carlo Masala in diesem Buch im Gespräch mit Sebastian Ullrich und Matthias Hansl nachgeht, und es sind zugleich drängende politische Fragen, auf die nicht nur die Bundesregierung Antworten finden muss, sondern auch die deutsche Bevölkerung. Denn die Abwehrbereitschaft eines Landes bemisst sich nicht ausschließlich an den Fähigkeiten seines Militärs. Sie ist, gerade in Zeiten der Cyber-Kriegsführung, der Desinformation und der Verwundbarkeit ziviler Infrastruktur, eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Viel mehr externe Schocks als in den letzten drei Jahren kann die Bundesrepublik gar nicht erleiden – abgesehen von einem direkten Angriff auf das eigene Territorium. Wieviel dringlicher kann eine Situation sein? Wenn wir jetzt nicht aufwachen, wird die Fallhöhe umso größer sein. Das neue Buch von Carlo Masala Deutschlands coolster und treffsicherster Militärexperte Was sich ändern muss, wenn wir in der Weltunordnung bestehen wollen – eine schonungslose Bestandsaufnahme Carlo Masala ist häufiger Gast in Talkshows Über 100.000 Follower bei Twitter
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Wie der Planet die Menschen geformt hat und die Menschen den Planeten – eine bahnbrechende neue Globalgeschichte der Erde Die erdumspannende Jagd nach Profit, kombiniert mit neuen Formen der Energie und neuen Möglichkeiten, Hunger und Mangel zu überwinden, die Freiheit, sich überall zu bewegen und die Welt zu erkunden, hat jeden Quadratzentimeter auf diesem Planeten verändert. Sunil Amrith verknüpft in einer eleganten Sprache und auf großer historischer Leinwand diese Entwicklungen zu einer großen Erzählung, die unsere Sicht verändert – vibrierend von Geschichten, Charakteren und lebendigen Bildern. Sein Buch zeigt, dass wir einen anderen Blick auf unsere Geschichte gewinnen müssen, wenn wir die Weisheit erlangen wollen, die Erde zu retten. In diesem außergewöhnlichen Buch fügt der junge Historiker Sunil Amrith die Geschichten der Umwelt und der Imperien, der Genozide und der Ökozide, der Expansion menschlicher Freiheit und ihrer planetarischen Kosten zusammen. Er greift auf eine Vielzahl von Quellen zurück und blickt auf die Hinterlassenschaft des portugiesischen Silberbergbaus in Peru ebenso wie auf die britische Jagd nach Gold in Südafrika oder die Ölextraktion in Zentralasien. Er erkundet Seewege, Schienen und Autobahnen, die Menschen an neue Orte gebracht haben, wo sie einander bekämpften oder sich die widerständige Natur unterwarfen. Amrith macht uns bewusst, wie sehr das Ringen um Freiheit und Fortschritt mit der Zerstörung unserer Lebensgrundlagen Hand in Hand ging. Aber er zeigt auch, wie allmählich ein neues Denken eingesetzt hat, gegen zahlreiche massive Widerstände. Sein Buch ist selbst der brillante Versuch, diesem Denken einen festen historischen Boden zu geben. "So schön wie überfällig, so atemberaubend wie niederschmetternd. 'Brennende Erde' wird Sie entflammen." Jill Lepore Sunil Amriths brillante Globalgeschichte unserer Abkehr von der Natur Beleuchtet die großen Linien der Umweltgeschichte von der frühen Neuzeit bis heute Zerstörung der Umwelt ist ein planetarischer Vorgang: lokale Ereignisse verändern den ganzen Planeten Wir haben nur eine Chance, wenn wir unsere Lebensweise ändern Wir müssen die Natur wieder als Partner begreifen, nicht als Untertan
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Bist du schon Klimaschützer*in oder was hält dich davon ab? Dieses Buch macht uns ein unausschlagbares Angebot, steig ein in den Klimaschutz-Zug, hier bekommst du glasklare Informationen zum Einstieg und allem voran die klare Antwort auf die Frage, warum wir nicht schon längst in einer Welt leben, die aus den fossilen Brennstoffen ausgestiegen ist und die z.B. das Pariser Klimaabkommen erfüllt, damit wir in nur noch wenigen Jahren das 1,5°-Ziel nicht überschreiten. Die Lösungen liegen ja schon längst alle auf dem Tisch und wir wissen seit Jahrzehnten, dass Treibhausgase für den Klimawandel mit steigenden Temperaturen, steigendem Meeresspiegel und Extremwetterereignissen verantwortlich sind. Der Klimawandel ist in den letzten Jahren auch deutlich erfahrbarer geworden, sichtbarer, eine „Naturkatastrophe“ folgt der anderen. Klimawissenschaftler weltweit warnen regelmäßig und sind sich einig (95% !!!), dass wir zu einer globalen Energiewirtschaft ohne fossile Brennstoffe kommen müssen, damit wir den Klimawandel zumindest abmildern und das Ökosystem des Planeten Erde (zu dem ja auch wir Menschen gehören) erhalten können. Warum verschleppt sich also die logische Reaktion auf die Klimakrise so sehr? Warum werden die nötigen klimapolitischen Maßnahmen nicht einfach umgesetzt? Stella Levantesi gibt uns in ihrem Buch Klimalügen ernüchternde und erhellende Antworten, bringt Licht in Strategien und Geldflüsse der Klimawandlerleugner und deckt die Machenschaften der fossilen Brennstoffindustrie auf. Es ist von vorne bis hinten extrem lesenswert.
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In diesem Sach-Bilderbuch haben Mai Thi Nguyen-Kim und Marie Meimberg auf über 100 Seiten all ihr Wissen in Antworten und Bildern vereint. Wenn Du dieses Buch liest, wirst Du verstehen, warum Sterne leuchten und was das mit tanzenden Teilchen, Luftdruck und Wärme zu tun hat. Mit dem Kohlenstoff-Kreislauf des Lebens, CO2 und Pflanzen. Mit der Entstehung des Universums, der Milchstraße und unserer Welt. Du wirst verstehen: Bei dieser kleinen Frage geht es um Leben und Tod. Und um Bausteine, die in Sternen entstehen. Bausteine, aus denen alles auf dieser Erde gebaut ist. Auch wir. Denn wir alle sind aus Sternenstaub. Wir schauen nicht nur in den Sternenhimmel. Wir sind ein Teil davon. Reise mit Marie und Mai zum Ursprung des Universums – und erlebe Erstaunliches! Wusstes du, dass wir alle Sternenstaub sind? Lüfte dieses und weitere überraschende Geheimnisse und staune, wie viele Wunder im Weltall stecken. Die promovierte Chemikerin Mai Thi Nguyen-Kim und die Kulturwissenschaftlerin Marie Meimberg haben ein Sachbuch für Kinder geschaffen, so großartig und vielfältig wie der Sternenhimmel. Wissenschaftlich fundiert und zugleich anrührend poetisch. Weckt den Forschergeist und die Freude an Wissenschaft bei Kindern ab 7 Jahren und begeistert auch erwachsene Fans des beliebten YouTube-Kanals „maiLab“. Vom Magazin "bild der wissenschaft" zum Wissensbuch des Jahres 2024 nominiert.
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"ICH HABE UNS EIN STÜCK LAND GEKAUFT", SAGT IHR FREUND, "ICH BAUE UNS EIN HAUS." An jeder Kreuzung ein Ja, ein Nein oder ein Vielleicht später. Jede ENTSCHEIDUNG ein Wegzoll, um weitermachen zu können oder Zeit zu gewinnen. Um DER MENSCH ZU WERDEN, DER MAN SELBST SEIN MÖCHTE. Die eigene, für sich richtige LEBENSFORM zu entdecken. Um sich mit den anderen vielleicht an einem Punkt WIEDERZUFINDEN, an dem sich die GEMEINSAMEN WÜNSCHE treffen. – Und nun steht sie in diesem Raum, vor ihrem Freund und einer WAND AUS ZUKUNFT. Gelegt aus Steinen, die schon alles vorzeichnen: Da sind sie, nur noch sie beide. Nur noch Emil, der für sie alles sein muss. Und sie, die alles für ihn sein muss. Was, wenn sie das nicht will? Nicht heute, möglicherweise auch nicht morgen? WEIL EIN MENSCH ALLEIN FÜR DEN ANDEREN VIELLEICHT GAR NICHT GENUG SEIN KANN? EIN ROMANDEBÜT, DAS LESEN IN SPÜREN VERWANDELT In einer Sprache, die unsere Poren öffnet, schreibt KATHARINA SCHALLER über DAS, WAS ZWISCHEN UNS LIEGT: Über das Salz auf unserer Haut, wenn wir uns ganz nahe sind. Die Kälte im Blick einer Person, die uns fremd geworden ist. ÜBER FREUNDSCHAFT UND FAMILIE, UNVERHOFFTE BEZIEHUNGEN UND LIEBE, VERTRAUEN UND BEGEHREN. Und über eine Ebene der KOMMUNIKATION, die mehr sagt, als Worte es können: Was passiert, wenn wir DURCH UNSERE KÖRPER MIT ANDEREN IN DIALOG TRETEN? Welche GRENZEN stecken wir mit ihnen ab? Welche NÄHE wird durch sie fühlbar? Wenn wir uns halten, wenn wir miteinander schlafen, wenn wir uns guttun, wenn wir uns wehtun, wenn nichts zwischen uns Platz zu haben scheint – oder gleich ein ganzer Ozean.
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»Index, eine Geschichte des« ist eines der seltenen Beispiele fröhlicher, lebenszugewandter Wissenschaft, ein Buch der Bücher, voller Entdeckungen, die man in einem Register zuletzt vermutet hätte. Die meisten von uns machen sich kaum Gedanken über den Anhang eines Buchs. Aber hier versteckt sich vor unseren Augen ein unerschöpfliches Reich von Ehrgeiz, von Obsession, Streit, Politik, Vergnügen und Spiel. Hier können wir »Metzger, die wir meiden sollten« finden, oder »Kühe, die Feuer scheißen« und sogar »Calvin, mit einer Nonne in seiner Kammer« erwischen. Das Register ist ein unbesungenes, außergewöhnliches Alltagswerkzeug, eine geheime Welt mit einer ruhmreichen, kaum bekannten Vergangenheit. Dennis Duncan erkundet das Register in den Klöstern und Universitäten vom Europa des 13. Jahrhunderts bis in die Gegenwart des Silicon Valley und zeigt, wie durch den Index Ketzer vor dem Scheiterhaufen gerettet, Politiker von hohen Ämtern abgehalten und wir alle zu den Leser:innen gemacht wurden, die wir heute sind. Wir folgen dem Autor in Druckereien, in Kaffeehäuser, in die Wohnzimmer von Schriftstellern und in die Labore der Wissenschaft, begegnen auf diesem Weg Kaisern und Päpsten, Philosophen und Ministerpräsidenten, Dichtern, Bibliothekaren und natürlich Indexern. Und wir erfahren, welch bedeutende Rolle das Register in der sich entwickelnden literarischen Kultur gespielt hat. Duncan macht klar, dass wir alle auch im Zeitalter der Internet-Suche im Grunde noch immer am Register hängen.
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Die Menschen, die wir lieben, und diejenigen, die uns großgezogen haben, leben in uns; wir erleben ihren emotionalen Schmerz, wir träumen ihre Erinnerungen, und ihre Erfahrungen formen unser Leben auf eine Weise, die wir nicht immer erkennen. In diesem bahnbrechenden Buch geht es um unser emotionales Erbe, das tiefenpsychologisch wie epigenetisch in uns und auf unsere Leben wirkt. Ob das die unbeirrbare Resilienz unserer Großmutter ist oder ein dunkles Familiengeheimnis, das uns daran hindert, unser volles Potenzial auszuschöpfen: Unser emotionales Erbe erzeugt Muster. Die preisgekrönte Psychoanalytikerin Dr. Galit Atlas verwebt die Geschichten ihrer Patient*innen mit ihrer eigenen Lebenserfahrung und jahrzehntelanger Forschung, um uns zu helfen, die Verbindungen zwischen unseren wiederkehrenden Lebensthemen und dem emotionalen Erbe, das wir alle in uns tragen, zu verstehen. Denn nur wenn wir den Spuren folgen, die unsere Vorfahren hinterlassen haben, können wir unser Schicksal wirklich ändern.
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Die Dystopie einer Frau in einer Welt für Männer von Männern Anna Herzig malt eine Zukunft, die ihre Grundlage im Jetzt findet: Greta ist im sechsten Monat schwanger. Eigentlich ein Grund zur Freude, denn Greta und Henri haben lange Zeit versucht, Kinder zu bekommen. Doch dann ändert sich plötzlich die Gesetzesgrundlage in Sandburg: Von nun an wird es jedem Mann ermöglicht, jegliches Geld, das dieser in eine Frau investiert hat, zurückzuverlangen. Wird den Forderungen nicht Folge geleistet, droht ein kompletter Rechteentzug. Auch Henri, Gretas Verlobter, möchte sein Geld zurück. Doch bezahlen kann sie ihn nicht … Verzweifelt wendet sich Greta an ihren Verlobten: Henri habe nicht die Absicht sich zu trennen, er wolle schlichtweg zurück, was ihm zusteht, auch wenn Greta das gemeinsame Baby in ihrem Bauch trägt. 14 Tage habe sie Zeit. Greta wird konfrontiert: Mit Henris Kälte und Gleichgültigkeit. Mit dem Kapital, das ihr zur Verfügung steht. Mit ihrem zurückliegenden Leben und einer unsicheren Zukunft. Wie viele Jahre muss sie subtrahieren, um nicht bankrottzugehen? Ein Verrat, dessen Geschmack kein neuer ist. Als sich abzeichnet, dass Greta weder bei ihrem Verlobten noch bei der zukünftigen Schwiegermutter auf Verständnis stoßen wird, wendet sie sich hilfesuchend an ihre ältere Schwester. Die Schwester, die vom Vater drangsaliert wurde, während Greta das Goldkind war. Die Schwester, die ihre Wut an Greta ablassen musste, weil sie keinen anderen Umgang damit finden konnte. Nach und nach wird klar, in welch verstrickter Familiensituation die beiden aufwuchsen: der Vater als Sinnbild des Patriarchats. Die Mutter, die jeden Tag aufs Neue versuchte, ihren Ehemann nicht gegen sich oder die Töchter aufzubringen. Die Suppe darf niemals kalt werden. Alles muss perfekt sein. Aber was, wenn „perfekt“ nicht erreichbar ist? Wenn es „perfekt“ gar nicht gibt? Zwischen Wut und Machtlosigkeit, Zerbrechlichkeit und Zorn: Helfen wir, wenn wir können? Oder schließen wir die Augen? Gretas Schwester, die große, die „nicht-schwangere“ sagt ihr Hilfe zu. Doch wird sie ihr wirklich beistehen? Hat sie das Kindheitstrauma überwunden? Oder ist es Greta, die getriggert durch die Gesetzesänderung und die Härte, mit der Henri sie und ihre Beziehung behandelt, etwas tut, das sich nicht wieder umkehren lässt? Anna Herzig schreibt über eine Gesellschaft, die Frauen eine Rolle aufzwingt, für die sie sie letzten Endes verachtet.
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Wir wissen oft viel weniger übereinander, als wir denken. Und wir haben so viel gemeinsam! Dieses Buch feiert das WIR und macht neugierig auf alle Menschen um uns herum
Menschen werden oft in Schubladen gesteckt: gut oder böse, laut oder leise, hier oder dort, links oder rechts. Aber was passiert, wenn wir das Sortieren einmal ganz anders angehen – mit Neugier, Offenheit und einem Augenzwinkern?
Wer trägt gerne rote Mützen?
Was haben Yara, Gerlinde und der Pizzabote gemeinsam?
Wer hat eine verborgene Narbe? Oder Angst vor Spinnen?
Wer ist hier miteinander befreundet?
Und ist der Typ mit dem Tuch auf dem Kopf wirklich
so gefährlich, wie er aussieht?
Franziska Ludwig führt uns in ihrem reichen Wimmelbilderbuch durch das Leben von 56 Figuren, die sie immer wieder neu sortiert, je nach Eigenheiten, Vorlieben und aktueller Lebenslage. Und wir sind mittendrin: beim Blättern, Suchen und Geschichten-Erfinden. Dabei erkennen wir, wie viel uns verbindet – und wie wertvoll unsere Unterschiede sind.
Ein kluges, humorvolles und warmherziges Buch über Vielfalt, Freundschaft und das Miteinander.
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Liebe Kopfläuse: Dies ist DAS Survivalbuch für euch – und zugleich für alle, die es mit euch zu tun bekommen Jedes Jahr die gleiche Geschichte. Zum Schuljahresbeginn kratzen sich die Kinder am Kopf, die Eltern raufen sich die Haare und wir, die Läuse, reiben uns die Hände. Ja, dies ist ein Survival-Handbuch für Läuse. Übrigens haben wir keine Hände, sondern Zangen … die genau dem Durchmesser eines menschlichen Haares entsprechen! Und wir sind echte Sportler, die fast das 2000-fache ihres eigenen Gewichts heben können. Wir haben auch die außergewöhnliche Fähigkeit, mit jedem noch so winzigen Teil unseres Körpers zu fühlen. Wir sind ein Wunder der Natur! Ganz nebenbei ist dies auch ein Entdramatisierung-Handbuch für Menschen, die mit Shampoo und feinem Kamm ausgerüstet sind und gegen uns in den Kampf ziehen. Mit schönen Illustrationen in Neonorange und detaillierten Informationen ist dies ein humorvoller Weg, mit den juckenden Tieren, die einem auf den Pelz rücken, fertig zu werden.
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Was wir über Träumen, Schlafen und die Natur wissen.
Wir haben auf über 100 Seiten all unser Wissen in Antworten und Bildern vereint. Wenn Du dieses Buch liest, wirst Du verstehen, warum wir schlafen und was das mit einem inneren Tag-Nacht-Wecker, Zettelchaos in unserem Super-Gehirn, Reparaturen an unseren Zellen und einer rieselnden Sanduhr zu tun hat. Mit Pferden, die nicht kotzen können und Walen, die im Schlaf schwimmen. Mit Fledermäusen, Eulen und Lerchen. Du wirst verstehen: Diese Frage ist damit verknüpft, wie wir wachsen und erinnern. Wie die Natur vor sich hinstümpert. Und warum Schafe nicht nur zum Zählen da sind. Diese Frage steckt voller Träume. Flüchtige Träume, die wir wieder vergessen. Und Träume von einer Welt, die für alle Menschen schöner ist.
BiBiBiber hat da mal 'ne Frage. Warum muss ich schlafen? Band 4 der Bestsellerreihe von Mai Thi Nguyen-Kim und Marie Meimberg- Trendthema Schlaf: Ein spannendes Buch für neugierige Kinder ab 7 Jahren und wissbegierige Erwachsene.
- Schlafen und Träumen: Das Sachbilderbuch erklärt anschaulich und altersgerecht, warum Schlaf für uns Menschen und die Gesellschaft so wichtig ist.
- Von den Autorinnen vom Wissensbuch des Jahres: Die Expertinnen Mai Thi Nguyen-Kim und Marie Meimberg vermitteln Allgemeinwissen einfühlsam und antworten auf Kinderfragen wissenschaftlich fundiert.
- Wissen für alle: Eine vielschichtige Lektüre für die ganze Familie und ein tolles Geschenk für alle, die alles über das lebenswichtige Thema Schlaf wissen möchten.
In den BiBiBiber-Kindersachbüchern begeistern die preisgekrönten Autorinnen Mai Thi Nguyen-Kim und Marie Meimberg mit spannendem und altersgerechtem Kinderwissen zu MINT-Themen. Die erfolgreichen Sachbücher für Kinder ab 7 Jahren gibt es auch als E-Books und Hörbücher mit Musik und Liedern von der BiBiBiBER BAND.
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Ein großer Roman über die Risse in unserer Gesellschaft
In ihrer Kindheit waren sie unzertrennlich. Max, der Jüngere, bewundert den älteren Julius, aber er misstraut ihm auch. Ende der 90er Jahre gehen sie zum Studium nach Berlin. Julius wird Journalist, Max Arzt. Beide lieben Nina, die Julius heiratet. Doch Max kommt von ihr nie los.
Als Julius‘ Karriere ins Stocken gerät, verhärten sich seine politischen Ansichten. Die Kluft zwischen den Brüdern wird tiefer, sie werden sich fremd. Dann verschwindet Julius, und Max ahnt warum. Er muss sich Fragen stellen, die er lange vermieden hat: Wie gut kennen wir die Menschen, die uns am nächsten stehen? Und halte ich zu meinem Bruder, auch wenn er gefangen scheint in einer Welt aus Lüge und Zorn?
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Vom Ende falscher Scham: eine Befreiungsgeschichte
Scham empfinden zu können ist überlebenswichtig für unser Miteinander, ein cleverer Mechanismus, der uns anhält, soziale Normen einzuhalten. Während Männer insgesamt wohl eher mehr davon vertragen könnten, übertreiben wir Frauen es mit diesem mächtigen Gefühl bisweilen: Einer toxischen Freundin gleich kontrolliert die Scham unsere Entscheidungen, hält uns seit Mädchentagen klein, redet uns ein, wir seien nicht empathisch/selbstbewusst/schlank/feminin/glatt/natürlich genug. Und mögen wir auch noch so emanzipiert sein: Tausende Jahre Patriarchat lassen sich eben nicht einfach abschütteln.SPIEGEL-Bestsellerautorin und Journalistin Miriam Stein kennt Scham schon immer. Sie wurde ihr buchstäblich in die Wiege gelegt – beziehungsweise in jenen Schuhkarton, in dem man sie 1977 als Neugeborenes, eingewickelt in Zeitungspapier, an einer Straßenecke in Daegu (Südkorea) fand. Durfte ihre Mutter sie nicht behalten, schämte sie sich für die Schwangerschaft? Heute hat Miriam Pubertät, Schwangerschaft, berufliche Fehltritte und Beziehungskrisen hinter sich und sogar den Eintritt in die Menopause, die weibliche »Scham-Supernova« schlechthin, erfolgreich bewältigt. Nun endlich beginnt sie, die vielen Schamerzählungen, die ihr eigenes Leben und das vieler Frauen unnötig verdüstern, zu entlarven und sich von ihnen zu lösen. In ihrem neuen Buch werden wir Teil dieser Befreiungsgeschichte – und Seite für Seite selbst zu einer unverschämten Frau.
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Der Krieg um die Fakten Fakten oder Fake-News, Wahrheit oder Lüge: Von »rechts« verbreiten Trolle reaktionäre Propaganda im Netz. Und »links« sorgt die »Cancel Culture« dafür, dass an Universitäten der offene Diskurs über sensible Themen wie »Gender« oder »Race« eingeengt wird. Für Propagandaexperten ist klar, dass beide als Techniken eines Informationskrieges bezeichnet werden können. Sie manipulieren das gesellschaftliche und mediale Umfeld, um politischen Nutzen daraus zu ziehen. Ein Buch, das zeigt, was zu tun ist, wenn wir die Wahrheit verteidigen wollen – ganz besonders in Zeiten wie diesen. Trolle, Bots, Fake News: wie funktioniert Wahrheitsfindung in Demokratien Was wir schützen müssen und wie uns das gelingt Ein wegweisendes Buch Jonathan Rauch erklärt und verteidigt das Gesetz der Erkenntnis: Regeln, die die liberale Wissenschaft definieren und die Gemeinschaft organisieren. Sie stehen unter dem Dauerbeschuss von Widersachern, die nicht müde werden, immer wieder neue Angriffsstrategien auszuprobieren. »Wenn alle um Sie herum mit Ihnen übereinstimmen (oder übereinzustimmen scheinen), machen Sie etwas falsch. Verlieren wir die Fähigkeit Wahrheit von Unwahrheit zu unterscheiden? Glauben wir vielleicht gar nicht mehr, dass es einen Unterschied gibt?« Jonathan Rauch in Der Spiegel »In ›Die Verteidigung der Wahrheit‹ bringt Jonathan Rauch ein überzeugendes Argument dafür, dass wir unsere Institutionen und die Menschen, die für sie arbeiten, immer noch brauchen … Rauchs Arbeit ist eine aufschlussreiche und wichtige Mahnung für den Erhalt der Errungenschaften unserer Demokratie. "Wall Street Journal"
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Likes, Shopping, Candy Crush – wo verstecken sich Belohnungsreize in unserem Alltag und wie abhängig sind wir? Belohnungsreize sind allgegenwärtig. Soziale Netzwerke, Onlineshopping, Sexualität, Ernährung, Gaming: Geködert werden wir überall. Ungesteuerter Dauerkonsum und emotionale Enthemmung nehmen zu. Belohnungsaufschub, Fokussierungsfähigkeit, Frustrationstoleranz und Impulskontrolle werden zum Problem. Die Neurologin und Sexualtherapeutin Heike Melzer deckt auf, wo sich Belohnungsreize im Alltag verstecken, was sie bewirken und wie wir die Kontrolle zurückgewinnen. Fundiert und praxisnah gibt sie erhellende Einblicke in die Risiken und Chancen im Umgang damit. Ein notwendiges Buch, das hilft, den Alltag in Zeiten des Überflusses selbstbestimmt zu gestalten.
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Der große Osteuropa-Historiker Karl Schlögel erzählt von der untergegangenen sowjetischen Welt in ihrem Jahrhundert. Er ist dabei, wenn die Megabauten des Kommunismus eingeweiht und die Massengräber des stalinschen Terrors freigelegt werden. Er erkundet die Weite des Eisenbahnlandes und die Enge der Gemeinschaftswohnung. Seine Archäologie legt Überlebensorte im Alltag frei die Moskauer Küche oder die Warteschlange. Die Orte des Glücks und der kleinen Freiheit fehlen nicht. So entsteht das Panorama einer Zivilisation, die mehr war als das politische System und ohne die "die Zeit danach", in der wir heute leben, nicht zu verstehen ist.
Karl Schlögel lädt mit seiner Archäologie des Kommunismus zu einer Neuvermessung der sowjetischen Welt ein. Wir wussten immer schon viel darüber, wie "das System" funktioniert, weit weniger über die Routinen des Lebens in außergewöhnlichen Zeiten. Aber jedes Imperium hat seinen Sound, seinen Duft, seinen Rhythmus, der auch dann noch fortlebt, wenn das Reich aufgehört hat zu existieren. Karl Schlögel sondiert das Terrain, die historischen Schichten in einem von Krieg, Revolution und Bürgerkrieg gezeichneten Land. Er lässt noch einmal die frühe sowjetische Moderne Revue passieren, die Schlachtfelder der Arbeit und der Verbrannten Erde. Er interessiert sich für Paraden der Macht ebenso sehr wie für die Rituale des Alltags, er erkundet die Weite des Eisenbahnlandes und die Enge der Gemeinschaftswohnung, in der Generationen von Sowjetmenschen ihr Leben zubrachten. Seine Archäologie legt soziale Orte frei, die einmal Überlebensorte im Alltag gewesen sind die Moskauer Küche oder die Warteschlange mit der in ihr verausgabten Lebenszeit, der Kulturpark, die Datscha, die Ferien an der Roten Riviera. In allem ob im Mobiliar, im Duft des Parfums, im Verstummen des Glockenklangs oder in der Stimme des Radiosprechers hat das "Zeitalter der Extreme" seine Spur hinterlassen.
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Wo kommen wir her? Wie sind wir geworden, wer wir sind? In Zeiten der Neuordnung der westlichen Welt und wachsender Orientierungslosigkeit müssen wir uns in Europa diese Fragen dringlicher denn je stellen. Géraldine Schwarz führt uns durch mehr als zweitausend Jahre europäischer Geschichte, von den Anfängen bis heute, und zeigt: Wenn wir uns auf unsere gemeinsamen Wurzeln besinnen, können wir auch unserer Gegenwart Sinn verleihen. Anhand von drei zentralen historischen Säulen – Christentum, Kapitalismus und Freiheit – erzählt sie Europa mit seinen Licht- und Schattenseiten, weit abseits der engen Grenzen nationaler Narrative. Sie führt vor Augen, wie vielseitig und verwoben die Entwicklungen auf unserem Kontinent sind. Von der Erfindung der Demokratie über die Ausbreitung des Christentums, den Aufstieg zur wirtschaftlichen und kolonialen Weltmacht bis zu den großen Aufbrüchen zu
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Nominiert für den Deutschen Wirtschaftsbuchpreis 2022: Warum wir das Gute wollen und das Schlechte tun - und wie wir das ändern können Würden Sie für 100 Euro ein Leben retten? Die Antwort scheint klar, denn wollen wir Menschen nicht immer das Gute? Doch zeigt Armin Falk, Deutschlands führender Verhaltensökonom, dass wir oft das Gute wollen und es dann doch nicht tun – wir sind viel weniger gut, als wir denken. Was hindert uns daran, uns jeden Tag anständig zu verhalten: Endlich auf Ökostrom umstellen, keine Plastikbecher mehr nutzen, für Bedürftige spenden, das Klima schützen oder das Tierwohl achten? An vielen konkreten Beispielen und auf der Basis langjähriger eigener Studien zeigt uns der Leibniz-Preisträger, unter welchen Umständen sich Menschen moralisch verhalten und wann nicht. Wieviel Einfluss haben die Persönlichkeit, das Geschlecht, die Erziehung, die Kultur? Wenn wir das verstehen, wird es uns leichter fallen, nicht nur uns selbst zu verändern – sondern auch die Rahmenbedingungen in Wirtschaft und Gesellschaft.
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Den Kühlschrank auswischen, das Auto zur Inspektion bringen, sich um die Altersvorsorge kümmern – obwohl wir es besser wissen, schieben wir unliebsame Aufgaben oft auf. So fehlt uns dann häufig auch der innere Antrieb für die Dinge, die wir gerne machen und die unser Leben bereichern. Bestsellerautorin und Trainerin Nicole Staudinger zeigt, wie wir das, was wir tun müssen, auch tun wollen. Wie wir gute Vorsätze über Bord werfen und endlich in die Umsetzung kommen und so mehr Zeit gewinnen für die wirklich wichtigen Dinge. Unterhaltsam und empowernd – für ein erfülltes und selbstbestimmtes Leben.
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Sexistische Politiker, Rückschritte in der Frauenpolitik, Manfluencer, Tradwives – der Backlash ist real. Misogynie und Ausgrenzung von marginalisierten Gruppen are here to stay. Und was ist mit der Literaturszene? Jasmin Riter fragt sich zwischen Dark Romance, Büchern in Mülltonnen und der Diskussion zu „Geschnatter“: Waren wir nicht schon mal weiter? Repräsentation ist keine Option, sondern ein Auftrag. Was wir lesen, prägt unser Bild von uns und von anderen. Jasmin Riter sucht nach tragfähigen Ideen, wie wir uns nicht im Gegeneinander verlieren. Sie erzählt von Autor:innen als Feindbild, von feministischer Erschöpfung und Desillusionierung. Es bleibt die Frage, was Literatur und Feminismus leisten können, wenn wir von echtem Miteinander nicht nur reden, sondern es gestalten wollen. Worte, die tiefer gehen und Texte, die lange nachwirken: Wenn Geschichten mehr sind als Zeitvertreib. Bei Wasser Publishing finden Sie Essays und Erzählungen zu gesellschaftlichen und kulturellen Debatten, die inspirieren, aufwecken und zum Nachdenken anregen. Hochwertige Bücher, die Sie nicht mehr aus der Hand legen wollen, in denen es immer Neues zu entdecken gibt und die auch in aller Kürze Weltbewegendes vermitteln können. • Herausfordernde Themen aus Gesellschaft, Politik und Kultur: offen, mutig und ermuti-gend erzählt, in ästhetisch gestalteten Essaybänden renommierter Autor:innen • Die Schönheit des Essays in all ihren Facetten entdecken und entfalten • Bücher, die zu kritischen Betrachtungen anregen: Dafür steht Wasser Publishing • Erzählende Sachbücher, die zu Veränderungen ermutigen • Texte, die bewegen: Streitschriften zu Themen, die uns alle angehen Sich in ein Thema vertiefen, es von allen Seiten betrachten, dann die Gedanken dazu für sich selbst und andere verständlich einfangen: Das ist das Anliegen des Essays. Im besten Fall werden so komplexe Ideen leicht fassbar und der Grundstein für einen weiteren Diskurs ist gelegt. Bei Wasser Publishing wird dieser besonderen erzählenden Kunstform die Bühne geboten, die sie zum Wirken braucht. Für Bücher zum Nachdenken, die in ihrer Vielgestaltigkeit die ganze Schönheit und Kraft der Worte abbilden
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Wie wohnen eigentlich Tiere? Die genialen Bauwerke der Tierwelt In diesem illustrierten Sachbuch für Kinder nehmen Susanne Lieber und Dieter Braun mit zu den Bauten und Behausungen von Tieren. Sie gehen den Fragen nach, wie Tiere wohnen und warum sie ihre Behausungen genau so und nicht anders bauen. Wer hätte gedacht, dass ein Vogel wie der Hüttengärtner einen ausgeprägten Sinn fürs Dekorieren hat? Oder dass ein Orang-Utan erst jahrelang üben muss, bevor er sich ein stabiles Bett in die Baumwipfel bauen kann? Die cleversten Baumeister und kreativsten Gestalter der Tierwelt geben hier Einblick in ihr Zuhause. Tierische Architekten – vom heimischen Biber bis zum exotischen Insekt In spannenden und informativen Texten von Susanne Lieber lernen wir alles über die genialen Tricks und erstaunlichen Baufähigkeiten tierischer Architekten. Wir begegnen Blattschneiderameisen, die – intuitiv und ohne konkreten Bauplan – imstande sind, riesige unterirdische Städte zu errichten. Wir sind dabei, wenn sich Landeinsiedlerkrebse zur Strandparty treffen, um untereinander ihre Häuser zu tauschen. Und wir erfahren, dass Weißnestsalanganen ihr Baumaterial selbst produzieren und man ihre Nester sogar essen kann. Die liebevollen Illustrationen von Dieter Braun geben jeweils einen lebendigen Einblick in die tierischen Wohnwelten. In diesem Tierbuch können Kinder und Erwachsene viel über die Behausungen verschiedener Tiere lernen und erfahren Wissenswertes und Erstaunliches über die unterschiedlichen Wohnformen im Tierreich.
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»Nur wo wir handeln, fühlen wir uns lebendig, und nur im Handeln gewinnen wir soziale Energie.«
Die Lehrerin, die Noten nicht zur Ermutigung vergeben kann, die Ärztin, die Bildschirme statt Patienten behandelt, der Schiri, dessen Augenmaß vom VAR verdrängt wird: Unmerklich verändert sich in der Gegenwartsgesellschaft der Charakter unseres Handelns. Insbesondere im Berufsleben, aber zunehmend auch in der Freizeit zeichnen uns Richtlinien und Formulare, Algorithmen und Apps die Wege zur Entscheidungsfindung minutiös vor. An die Stelle situationssensiblen Überlegens und Urteilens tritt die konstellationsbasierte Vollzugslogik der Maschinen, mit denen wir tagein, tagaus hantieren. »Stimme zu« / »Stimme nicht zu« – so werden Handelnde zu Vollziehenden.
Diese Entwicklung, sosehr sie der Gerechtigkeit und Transparenz dienen mag, hat einen hohen Preis, den Hartmut Rosa in seinem neuen Augenöffner auf anschauliche Weise beziffert. Denn wenn Ermessensspielräume verschwinden und die Kreativität menschlichen Handelns aus den alltäglichen Praxisvollzügen eliminiert wird, wächst das Gefühl der Ohnmacht. Und mit der Urteilskraft verkümmert die Handlungsenergie als solche. Doch wie können wir diesem individuellen und kollektiven Energieverlust der Gesellschaft entgegenwirken? Indem wir, so Rosa, die menschliche Handlungsfähigkeit stärken, und zwar auf allen Ebenen der sozialen Existenz.
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Alexander Kluge versammelt ein reiches Material an Geschichten, Bildern und Gesprächen mit Wissenschaftlern zum Thema: »Worauf kann ich mich in meinen Gefühlen verlassen?« Seine Antwort: »Auf das, was uns mit den ältesten Zeiten und den Tieren verbindet: dass wir so alt sind wie die Evolution.« Wir bilden uns ein, als Menschen keine Maschinen und auch keine Tiere zu sein. Doch eigentlich stecken wir bis zum Hals in der Evolution, das heißt im Reich der Tiere, aus dem wir kommen. Wir ragen in die Moderne, ins Reich der Vernunft, nur mit Teilen unserer Eigenschaften hinein. Andere Teile in uns, wie die Verdauung oder die Haut, das Gleichgewicht und der Rhythmus, bleiben autonom, vom Willen nur wenig beeinflussbar. Der Atem etwa ist ein eigensinniges Tier. Er zwingt den Selbstmörder, der sich im Brunnen ertränken will, im letzten Augenblick zum Auftauchen. Die »Republik der Tiere in uns« ist eben klüger als der Kopf. Der kategorische Imperativ von Immanuel Kant fordert: Handle so, dass dein Handeln Maxime einer allgemeinen Gesetzgebung sein könnte. Theodor W. Adorno hält das für Hochstapelei und entgegnet: »Handle so, dass man von dir sagen kann, du seist ein gutes Tier gewesen.« Und Kluges These lautet: In uns steckt so manches Tierisches! Gleichzeitig reden wir Menschen sehr freimütig über Tiere – doch sollten wir uns stets fragen, was die Tiere über uns erzählen würden, wenn sie es könnten ... Es geht dem Erzähler um »Bodenhaftung für uns Menschen in zerrissener Zeit«.
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Immer, wenn wir gehen, gehen wir irgendwohin. Vor allem, wenn wir nirgendwohin gehen. Wenn wir uns in der modernen Stadt bewegen, geht es nicht nur darum, von A nach B zu kommen, sondern darum, zu verstehen, wer und wo wir sind. In fesselnden intellektuellen Streifzügen zeichnet Matthew Beaumont Episoden aus der Geschichte des Fußgängers seit der Mitte des 19. Jahrhunderts nach. Von Dickens’ nächtlichen Spaziergängen bis hin zu rastlosen Wanderungen durch die gesichtslosen Monumente der heutigen neoliberalen Stadt ist das Gehen Selbstfindung und Selbstflucht, Verschwinden und heimliche Umkehr. Auf den Spuren literarischer Spaziergänger und Denker wie Edgar Allan Poe, André Breton, H.G. Wells, Virginia Woolf, Jean Rhys und Ray Bradbury erkundet Beaumont die Beziehung zwischen der Metropole und ihrem Fußgängerleben. Für Beaumont stellen sich dabei Fragen: Kann man sich in einer Menschenmenge verirren? Welche Folgen hat es, wenn man sein Smartphone auf der Straße benutzt? Was unterscheidet die nächtliche Metropole von der Stadt des Tageslichts? Was verbindet Gehen, Philosophie und den großen Zeh? Und können wir die Stadt – oder uns selbst – retten, indem wir uns auf den Bürgersteig begeben?
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Eine Reise durch die Geschichte der Luftfahrt Von den ersten Flugzeug-Prototypen, über die frühen Propellerflugzeuge und Verkehrsflugzeuge bis zu den modernen Jets von heute werden in diesem wundervoll illustrierten Flugzeug-Kompendium die erstaunliche Geschichte der Luftfahrt und die Entwicklung des Fliegens unter die Lupe genommen. Wir lernen die ikonischsten Flugzeugmodelle kennen, die die Luftfahrt geprägt haben, darunter die großartige Concorde oder die berühmte Air Force One. Außerdem blicken wir auf die beeindruckendsten Pionier:innen der Luftfahrt wie die Gebrüder Wright, Charles Lindbergh oder Amelia Earhart und verfolgen die Entwicklung der Luftfahrt von ihren Anfängen bis in die Zukunft. Alles, was man über Flugzeuge und ihre Entwicklung wissen muss Darüber hinaus wird Flugzeugfans die Technik hinter den Flugmaschinen nähergebracht und erklärt, wie die Physik des Fliegens funktioniert. Außerdem wird der Weg von den ersten Drachen über Heißluftballons und Zeppeline bis hin zum ersten Flugzeug nachgezeichnet. Abgerundet wird das Flugzeugbuch durch einen Chronik, die die wichtigsten Meilensteine der Luftfahrtgeschichte aufzeigt, sowie einen Überblick über rekordverdächtige Flugmaschinen und die verrücktesten Flugzeugmodelle. Ein buntes Nachschlagwerk für alle, die sich für Flugzeuge begeistern und mehr über die Geschichte der Luftfahrt erfahren möchten!
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Waits/Corbijn ’77–’11 ist die Chronik einer künstlerischen Zusammenarbeit, die über 45 Jahre zurückreicht, zu jenen ersten Schwarzweiß-Photos, die der junge, noch weitgehend unbekannte Anton Corbijn 1977 in Holland von Tom Waits machte. Corbijn (1955 in Strijen/NL geboren) wurde dann für seine ikonisch-rätselhaften Portraits von Musikern und anderen Künstlern – von U2 und Miles Davis über Robert de Niro und Clint Eastwood bis zu Damien Hirst und Gerhard Richter – berühmt, zum Pionier auf dem Gebiet der Musikvideos und zum preisgekrönten Filmemacher. Tom Waits (1949 in Kalifornien geboren) war 1977 bereits in aller Welt für phantastische, zeitlose Songs über ein Los Angeles noir bekannt, bei denen John Fante und Jack Kerouac ebenso Pate standen wie der Jazz, der Blues und die Tin Pan Alley. Vor ihm lagen die Partnerschaft mit Kathleen Brennan – aus der legendäre Alben wie Rain Dogs und Mule Variations hervorgingen –, seine Filme mit Leuten wie Francis Ford Coppola und Jim Jarmusch und seine Theaterprojekte mit Robert Wilson. Jene ersten Photos bilden den Beginn zweier Karrieren, die untrennbar miteinander verbunden sind und sich gegenseitig befördert haben. Waits’ spezielle Dynamik verhalf Corbijn zu seinem narrativen, filmischen Stil: zu Bildern, bei denen man meint, mitten in ein dramatisches Geschehen zu geraten. Corbijn wiederum verhalf Waits zu einem neuen theatralischen Ich, das perfekt zu der experimentellen Musik passte, die Waits mit Brennan produzierte. Die Photos, die Waits selbst gemacht hat und die hier unter dem Stichwort Curiosities versammelt sind, bieten den optischen Zugang zu einem künstlerischen Genius, den Millionen Fans nur durch seine Musik kennen. Corbijn-Photos von Tom Waits und Tom Waits-Photos von Alltagsgegenständen – die 226 Bilder schildern die vielleicht längste und ergiebigste Zusammenarbeit in der Laufbahn beider Künstler. „Es kommt nicht oft vor“, sagt Corbijn, „dass man jemanden mehr als 30 Jahre lang photographiert. Die Zusammenarbeit hat sich ganz organisch entwickelt, und das ist an sich schon etwas Schönes. Wir nehmen unsere Arbeit sehr ernst, aber wenn es um gemeinsame Sachen geht, sind wir wie Kinder, die nicht erwachsen werden wollen. Es ist befreiend und eine legale Droge, die wir dringend brauchen.“ Waits/Corbijn ’77–’11, erstmals 2013 bei uns erschienen, präsentiert nicht nur 145 Portraits, die Corbijn in über vier Jahrzehnten von Waits aufgenommen hat, s
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Ein bewegender Roadtrip durch Demokratien auf der Kippe Stephan Lamby traf bei einer Familienfeier seit längerer Zeit wieder auf seinen amerikanischen Cousin. Die beiden mögen sich sehr. Doch dann eröffnete ihm sein Cousin, dass er beim Sturm aufs Kapitol dabei gewesen war. Daraufhin fasste Lamby den Entschluss zu einer ungewöhnlichen Reise. Er wollte herausfinden, warum sich so viele Menschen aus der bürgerlichen Mitte, sogar Verwandte und Freunde, radikalisieren. Die Reise führte ihn in die USA, nach Argentinien, nach Italien und natürlich durch Deutschland. Sie führte ihn tief in die Geschichte der vier Länder und auch der eigenen Familie. Viele seiner Gespräche waren schmerzhaft, manche waren versöhnlich. Stephan Lambys sehr persönliches Buch durchleuchtet die dunklen Seiten westlicher Demokratien. Stephan Lamby hat im Zeitraum eines Jahres vier Länder bereist, um ein Gefühl für die Ängste radikalisierter Bürger zu entwickeln. Er wollte verstehen, warum die Demokratie vielerorts auf der Kippe steht. Er war in den USA unterwegs, in Argentinien, in Italien und natürlich in Deutschland. Seine Reisen führten ihn auch in die eigene Familie und in den eigenen Freundeskreis. Einige Begegnungen waren sehr schmerzhaft, andere ermutigend. Außerdem taucht er tief in die Geschichte ein – in die Geschichte seiner Familie, auch in die Geschichte der Länder, die ihm vertraut sind. Gut hundert Jahre nach dem Aufkommen des historischen Faschismus und achtzig Jahre nach dessen Ende geht er der Frage nach, ob der Begriff Faschismus für die aktuelle politische Auseinandersetzung noch taugt. Stephan Lamby lernte Menschen im ehemaligen Wohnhaus von Benito Mussolini kennen und in Graceland, dem Anwesen von Elvis Presley. Er beobachtete den argentinischen Präsidenten Javier Milei aus der Nähe, sprach mit seinem Cousin, der beim Sturm aufs Kapitol dabei gewesen war, und mit einem Arzt in Gera, der sich für die AfD engagiert. Lamby hat Feinde der Demokratie kennengelernt, aber auch Menschen, die sich den Feinden der Demokratie in den Weg stellen. Fast immer haben sich die Gespräche gelohnt. Doch es gab auch Grenzen. "Auch wenn wir nicht einer Meinung sind, können wir einen Weg finden, miteinander zu leben." Barack Obama, August 2024 Lambys große Reisereportage ist ein bewegender Erlebnisbericht Persönliche Gespräche können politische Gräben überwinden Das Buch erscheint zum Beginn
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»Es ist der Weckruf der Stunde.« Süddeutsche Zeitung »Dieses Buch ist eine geistige Waffe!« Georg Diez Die Brandmauer bröckelt: War die AfD bis vor einiger Zeit noch nahezu isoliert, scheinen sich immer größere Teile von Politik und Gesellschaft mit ihren menschenfeindlichen Positionen, dem Rassismus, dem Sexismus und der antidemokratischen Rhetorik abzufinden. Die rechtsextreme Partei bereitet sich darauf vor, Regierungsverantwortung zu übernehmen. Sollte ihr das gelingen, würde sie zügig ihren Plan umsetzen: die Demokratie abschaffen und Deutschland von innen her umbauen. Wie können wir das ganze Ausmaß dessen, was ein AfD-Staat anrichten würde, heute schon erfassen? Philipp Ruch blickt zurück in die politische Vergangenheit des Landes und stellt sich der Frage, ob unsere Abwehrpolitik gegen die AfD heute besser ist als die damalige gegen die NSDAP. Dazu hat der Gründer des »Zentrums für Politische Schönheit« über 2000 Beweisstücke für die Verfassungsfeindlichkeit der AfD zusammengetragen, die keinen Zweifel daran lassen, dass diese Partei längst hätte verboten werden müssen. Er warnt eindringlich davor, der AfD weiterhin so verhängnisvoll tolerant zu begegnen, und ruft stattdessen dazu auf, endlich zu handeln – denn: unsere Demokratie, die Freiheit und viele Menschen sind in ernster Gefahr! "Dieses Buch wirft einen Blick in die Zukunft. Es macht uns zu Sehenden. Es lädt dazu ein, jetzt schon zu ahnen. Jetzt schon zu wissen. Es richtet sich gegen alle, die noch hoffen. Die an den maßvollen Charakter der AfD glauben und meinen, ihr Gewaltpotenzial werde sich schon einfangen lassen. Wir müssen diese Fehleinschätzungen jetzt korrigieren – bevor es zu spät ist." Philipp Ruch Die eindringliche und vielleicht letztmögliche Warnung vor der AfD, die schon im Wahljahr 2025 Regierungsverantwortung übernehmen könnte Aktuell, brisant, streitbar: Ein Aufruf zum schnellen Handeln – denn unsere Demokratie und Freiheit sind in ernster Gefahr Philipp Ruch ist Gründer des Zentrums für Politische Schönheit und sorgt seit Jahren mit öffentlichen Aktionen bundesweit für Aufsehen
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VON VERLUST UND DEN MENSCHEN, DIE ZURÜCKBLEIBEN: DIE GESCHICHTE VON EINEM DANACH TAUSEND WORTE FÜR LEERE Auf dem Tisch liegt ein Fotoalbum. Darin: Fotos von Etty als Baby. Etty mit vier Jahren im Schwimmbad. Etty mit Elf beim Mini-Golf. Etty mit vierzehn Jahren vor der Haustür, kurz vor ihrem gewaltsamen Tod. Die Gefahr, der Frauen und Mädchen in dieser Welt ausgesetzt sind, ist nun in die unmittelbare Nähe der Erzählerin gerückt. Denn Etty war die Tochter ihrer besten Freundin Heide. Von nun an unterliegt ihre Welt einer zweiten Zählzeit. Da, wo Ettys Leben endete, fängt für sie ein anderes Leben an. Was bleibt, sind diese Fotos, die Erinnerungen und so viele Fragen: Wie weiterleben? Wie jeden Tag aufstehen? Wie sich weiterhin in der Wohnung aufhalten, in der Etty zuhause war? Wie ihr Lachen, ihre frechen Antworten, ihre feinen Gesichtszüge erinnern, ohne zu zerbrechen? Der eigentlich unmögliche Versuch, das Geschehene zu verstehen, wird zum Versuch, zu funktionieren. IM SCHWEBEZUSTAND, AUFGELADEN MIT LIEBE, UNTERFÜTTERT MIT HILFLOSIGKEIT Mit beeindruckender Präzision beleuchtet Marlen Pelny die Geschichte eines Femizids aus der Perspektive der Hinterbliebenen und lässt uns dabei überwältigende Emotionen spüren. Sie zeigt, was es bedeutet, zurückzubleiben. Wenn einer Mutter zwei Tage Sonderurlaub zur Trauer zugestanden werden. Wenn Ordner voller Bürokratie abgearbeitet werden müssen – ganz oben auf Geburts- und Sterbeurkunde, mit denen sich nun Ettys ganzes Leben zusammenfassen lässt. Wenn sich die Trauer in pochende Kopfschmerzen verwandelt und man sich ein Leben ohne ihn nicht mehr vorstellen kann. Aber auch: Wie es sich anfühlt, wenn die eigene Stadt, Berlin, wo man sich nicht nur zuhause sondern auch frei gefühlt hat, plötzlich zur Gefahrenzone wird. „HIN UND WIEDER WERDEN WIR UNSERE KÖPFE AUF DIE WAAGE LEGEN UND SCHAUEN, OB SIE LEICHTER WERDEN, MIT DER ZEIT“ Hier spricht eine zarte und zugleich kraftvolle Stimme so nahbar, dass man sie auf keinen Fall alleine lassen möchte. Klar, aber nicht voyeuristisch, schonungslos, aber nicht brutal wird fein und dicht von Verlust und Trost, von Trauer und Liebe, von einem Danach erzählt. Dieser Roman ist eine sprachlich kraftvolle Auflehnung: gegen Ungerechtigkeit, die tötet. Gegen die Gewalt, der wir täglich begegnen und die wir zu überleben versuchen.
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WER SIND DIE REICHSBÜRGER? Am 7. Dezember 2022 rückten mehr als 3 000 Polizisten zur wohl größten Anti-Terror-Razzia in der Geschichte der Bundesrepublik aus. Sie verhafteten die Rädelsführer einer Gruppe aus dem Reichsbürgermilieu, die einen gewaltsamen Umsturz der Regierung geplant hatte. Wer aber sind diese Reichsbürger, die die Bundesrepublik nicht als legitimen Staat anerkennen und sich immer noch im Deutschen Reich wähnen? Die Verfassungsrechtler Sophie und Christoph Schönberger betrachten in ihrem neuen Buch die historischen Wurzeln der Reichsbürgerszene, die zu den Besonderheiten der deutschen Teilung zurückführen, und beleuchten das vielfältige Spektrum ihrer gegenwärtigen Erscheinungsformen. Zugleich bleibt das Buch nicht bei intellektuellem Ressentiment und Kopfschütteln stehen, sondern gelangt zu einer originellen Deutung des Phänomens, weil es die Anziehungskräfte ernst nimmt, die hier am Werk sind. Das kuriose Auftreten der Reichsbürger verleitet dazu, sie als marginal und lächerlich abzutun. Christoph und Sophie Schönberger zeigen demgegenüber, dass die wachsende Szene von paradigmatischer Bedeutung für die gegenwärtige Bedrohung der Demokratie ist. Denn so gestrig die Reichsbürger durch ihren Bezug auf das vergangene Reich auch erscheinen mögen: Sie erweisen sich als ein durch und durch zeitgeistiges Phänomen unserer individualisierten Gesellschaft. Auf verbreitete Erfahrungen von Haltlosigkeit und Ohnmacht reagieren sie mit der Erfindung eines imaginären Rechts, das ihnen als Mittel zu einer radikalen Selbstermächtigung dient. Damit rühren sie nicht nur an die Grenzen des Verständlichen, sondern auch an die Grenzen staatlicher Macht. Die historische Entwicklung der Reichsbürgerszene Eine interessante Deutung, die über die Faktenlage hinausweist Die Reichsbürger stehen exemplarisch für die gegenwärtigen Bedrohungen unserer Demokratie Die gespenstische Bewegung enthüllt zugleich etwas Unheimliches über die Verfasstheit unserer Demokratie Die Schönbergers gehören zu den in der Öffentlichkeit profiliertesten und publizistisch talentiertesten Rechtswissenschaftlern Deutschlands
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DIE WICHTIGSTEN ZAHLEN UND IHRE GESCHICHTE Der bekannte Mathematiker und Gründungsdirektor des Gießener Mathematikums erzählt die spannendsten Geschichten rund um die wichtigsten Zahlen. Über 30 Prozent aller Zahlen beginnen mit 1, und so steht auch die Zahl, mit der das Zählen beginnt, am Ausgangspunkt dieser kurzweiligen Reise durch die Welt der Zahlen. Mit der 2 zerfällt die Welt in zwei Teile, in der 3 wächst sie wieder zusammen. Die 4 ist die Zahl der Orientierung, die 5 die Zahl der Natur und mit der 6 kommt endlich Ordnung in die Welt. Die 7 Weisen waren eigentlich 22, und dafür, dass die Woche ausgerechnet 7 Tage hat, gibt es keine rationalen Gründe. Die 0 hat lange Zeit gefehlt und war, als sie vor 2000 Jahren in Indien erfunden wurde, längst überfällig. Wäre es nach der Französischen Revolution gegangen, hätte ein Tag heute 10 Stunden mit jeweils 100 Minuten, von denen jede aus 100 Sekunden bestünde. Die wilde 13 zerstört die perfekte innere Balance der 12 – muss sie aber deshalb gleich Unglück bringen? Die 5607249 ist die größte Zahl, auf die je ein Mensch gezählt hat, aber nicht die größte in diesem Buch. Mit der Kreiszahl pi betreten wir das Reich der transzendenten, mit der -1 das Reich der negativen Zahlen. Albrecht Beutelspachers kurzweilige Zahlenkunde Der bekannte Mathematiker und Gründungsdirektor des Gießener Mathematikums erzählt die spannendsten Geschichten rund um die wichtigsten Zahlen
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Sie sind wieder da! Autor*in Meg-John Barker und Zeichner*in Jules Scheele haben sich für diesen frechen und höchst informativen Comic-Nachfolger von "Queer" und "Gender" erneut zusammengetan. Sex ist überall. Er kommt in den Geschichten vor, die wir lieben – und in den Geschichten, die wir fürchten. Sex bestimmt, wer wir sind, wie wir sein sollen und welchen Platz wir in der Gesellschaft einzunehmen haben ... zumindest wird das behauptet. Zuweilen erscheinen Sex und Sexualität wie ein Gruselkabinett voller Monster und anderer Gefahren. Allzu oft verurteilen wir Sexualität, wenn es um die der anderen geht, oder wir erleben Angst, Scham und Schuld, wenn es sich um unsere eigene dreht: Bin ich ›normal‹? Bin ich ›attraktiv‹? Kann ich die erwartete ›sexuelle Leistung‹ bringen? Leistungsorientierte Sexualratgeber, verkorkste Debatten über Sexarbeit und Geschichten über sexuelle ›Dysfunktion‹ machen es nicht besser. Dass es auch anders geht, zeigt dieser Leitfaden: Mit viel Gefühl, Humor, Sachkenntnis und einem Hauch Erotik bringen Meg-John Barker und Jules Scheele Licht ins Dunkel und entlarven die zahlreichen Ungeheuer.
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150. Geburtstag Thomas Manns am 6. Juni 2025 Seine Persönlichkeit ist ein Mysterium. Thomas Mann gilt gemeinhin als faszinierend, aber kalt und verletzend. Mit virtuoser Disziplin hielt er eine Fassade aufrecht, ohne die er nicht zu leben vermochte. Nur in seinem Werk war er frei, hier teilte er seine Geheimnisse mit, geschützt durch die indiskrete Diskretion der Kunst. Liebe und Tod, Politik und Religion sind die Hauptthemen von Hermann Kurzkes brillanter und umwerfend schön geschriebener Lebensbeschreibung, die uns den scheuen Autor nahebringt wie keine zuvor. Vermutlich wissen wir über keinen Deutschen so viel wie über Thomas Mann. Wir sind nicht nur über seinen äußeren Lebensgang vom Kaiserreich, über Weimarer Republik und Exil bis zu den letzten Jahren bestens informiert, sondern auch über seine innere Biographie. Er kann deshalb als ein exemplarischer Mensch dienen. Das Leben demonstriert an ihm all seine Finessen. Die intimsten Dinge der Menschen hinterlassen in der Regel keine wissenschaftlich verwertbaren Spuren. Nur bei Dichtern ist das manchmal anders, weil sie ihre Geheimnisse ins Werk hineinzaubern. Thomas Manns Dichtungen sind die wichtigste neue Quelle dieser Biographie – zugleich diejenige, die von den bisherigen Lebensbeschreibungen am wenigsten beachtet wurde. Dazu kommt allerlei andernorts Verstecktes und manches bisher nirgends Publiziertes. Nicht nur die stillen Liebesgeschichten Thomas Manns – es sind ziemlich viele – lassen sich auf diese Weise plastisch vergegenwärtigen. Gegen das immer neue Anrennen zerstörerischer Mächte – die frühe Entwurzelung, die Erschütterungen durch Krieg und Exil, die erotischen Heimsuchungen – immer wieder mit Witz und Glück und zäher List das Kunstwerk dieses Lebens aufzurichten, dem inneren und äußeren Chaos zu widerstehen, den Bürger zu spielen ohne so recht einer zu sein, der inneren Verzweiflung nicht stattzugeben: das war eine fast übermenschliche Leistung. Dass Thomas Mann ein großer Dichter, aber ein kleiner Mensch gewesen sei, das soll nach diesem Buch keiner mehr behaupten. Intim wie keine bisherige, will diese Biographie zwar alles sagen, aber nicht billiger ”Entlarvung” halber, sondern um alles zu verstehen. Liebe und Tod, Religion und Politik sind die Hauptthemen. Die Nebenthemen sind nicht weniger reizvoll – die Dienstboten und das Rauchen, der Selbstmord und die Astrologie, der Papst und Ernst Jünger, Kinder und Hunde, Kl
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Was macht den Reiz der Gegenstände aus, mit denen wir uns umgeben? Was geschieht mit ihnen, nachdem wir sie in Besitz genommen haben? Und wie verändert sich das Verhältnis zwischen den Dingen und ihren Betrachtern im Laufe der Zeit? Sie stehen auf unseren Schreibtisch, oder auf den Nachttischchen. Wir hängen sie an die Wand oder tragen sie diskret in der Tasche: die ganz persönlichen Dinge. Egal, ob wir sie Amulett, Talisman oder Erinnerungsstück nennen: Sie begleiten uns überall hin, wo wir länger bleiben. Wir basteln kleine Privataltäre für sie und finden sie schön – aber was heißt das? Und woher kommt der Zauber, den diese ganz persönlichen Gegenstände auf uns ausüben? Aufheben, Wegwerfen verfolgt die Geschichte unserer Glücksbringer und Souvenirs von den Wohnzimmern des 21. Jahrhundert zurück in die materielle Kultur des Mittelalters mit ihren magischen Steinen, Bildern und Rosenkränzen. In den wohlhabenden Industriegesellschaften der Moderne haben sich auch die persönlichen Besitztümer explosiv vermehrt. Sie füllen unsere Keller, Dachböden und Schränke in einem Ausmaß, dass wir sie manchmal gerne wieder loswerden würden und von einem Leben träumen mit ganz wenigen Dingen, den richtigen, wichtigen. Ökologisch sinnvoller wäre es ohnehin – aber geht das? Ein Essay über die schönen Alltagsdinge, über Magie, schlechtes Gewissen, die Utopie der rabiaten Reduktion und das tägliche Durcheinander.
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Wir sind nicht allein in dieser Welt • Hab keine Angst! Berührendes Bilderbuch für Kinder ab 4 Jahren • Starkes Symbol: Ein geheimes Band verbindet uns mit allen unseren Lieben • Liebevolle und fröhliche Illustrationen lassen Kinder die positive Botschaft unmittelbar erleben • Vermittelt Kraft und Geborgenheit und stärkt die emotionale Gesundheit und Resilienz von Kindern • Tolles Extra: Mit kostenloser Hörversion zum Download via QR-Code Das Geheimnis des unsichtbaren Bandes Als die kleine Mia ihre Mama eines Tages fragt, wozu sie eigentlich ihren Bauchnabel hat, erfährt sie von ihrer Mutter ein wunderbares Geheimnis: Vom Bauchnabel gehen unsichtbare Bänder aus, die uns mit allen Menschen und Tieren verbinden, die wir lieben – egal, wo wir sind und was passiert. Von nun an kann Mia das unsichtbare Band überall spüren und nicht nur ihre eigenen Ängste überwinden, sondern auch anderen Trost spenden. Auf den berührenden und fröhlichen Illustrationen schlängelt sich das unsichtbare Band als grüner Faden durch die Geschichte: ein starkes Symbol der Liebe und Verbundenheit, das Kindern Geborgenheit und Zuversicht schenkt. Ein besonderes Highlight ist die kostenlose Hörversion, die einfach über einen QR-Code im Buch abgerufen werden kann. So wird das Anschauen zum Vorleseerlebnis und gleichzeitig werden Sprachgefühl und Konzentration geschult. Ein berührendes Bilderbuch mit einer wunderbar positiven Botschaft über die Kraft der Liebe und Verbundenheit für Kinder ab 4 Jahren.
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Was Liebe mit uns macht – virtuos erzählt von Elke Schmitter Sie treffen sich und stürzen ineinander: Helena und Levin, die beide ein erstes Leben hinter sich haben; fast erwachsene Kinder, Karrieren, die sie erfüllen. Es wird eine Episode, die Helena nicht vergessen kann. Was bedeutet es, dieses Gefühl, und wie kommt es, dass wir sogar wider Willen begehren? Helena sucht Rat, auch bei den Sehnsüchtigen vor unserer Zeit. Dieses Buch ist eine Zumutung – wie die Liebe selbst. Nach Sigmund Freud, Simone de Beauvoir, Niklas Luhmann und Eva Illouz ist die romantische Passion durchschaut als Wahn und Skript. Und doch hört sie nicht auf, für Unruhe, Glück und Qual zu sorgen. Federnd, mitreißend, amüsant und abgründig erzählt Elke Schmitter von dem beispiellosen Kontrollverlust, der als lustvolle Verzauberung erlebt wird – der Liebe. "Wir berühren einander gerade genug, um zu spüren: Hier erwartet uns was. Hier gibt es unter der Vertrautheit, die zutiefst beruhigend wirkt, unter den sanften Wellen, die da hin und her wogen und uns ein wenig enger liegen und dann wieder Abstand nehmen lassen: das Ozeanische, das über Jahre still war. Schlummernd, ohne Beachtung. Was in den letzten Tagen geschah, fühlt sich so sachte wie gewaltig an, und da es Januar ist: Noch kann man gehen, über den See, doch ist es zu hören, wie das reinweiße Eis, von einer Schicht aus knirschendem Reif bedeckt, die ersten Risse bekommt." Alles, was ich über Liebe weiß, steht in diesem Buch ist eine Geschichte über das Glück und die Qualen der Liebe, über die Sehnsucht, die Nähe und das Nichtweiterwissen. Ein Einbildungsroman. Zugleich ist es ein Bildungsroman - eine Erfahrung, mit Fußnoten bedacht. Was wissen wir inzwischen über die innere Chemiefabrik, über Narzissmus, Ghosting und das Rätsel der spontanen Anziehung? Und sind Liebende aus früheren Jahrhunderten uns darin nah? Ein vielstimmiges Buch über das emotionalste Thema, das es gibt - für alle, die diesen Zustand erlebt haben oder gerade erleben, aber auch für die, denen er fremd ist oder die ihn vergessen haben. „Elke Schmitter hat eine ausgefeilte Sprache für Gefühle und den menschlichen Drang, sie zu sortieren.“ Marie Schoeß, NDR Kultur Dieses Buch ist eine Zumutung – wie die Liebe selbst Eine lebenskluge Geschichte über das emotionalste Thema, das es gibt Für alle, die diesen Zustand kennen, ihn erlebt haben oder gerade erleben,
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Gleichheit und Gerechtigkeit für das 21. Jahrhundert Ein Gipfeltreffen der Superstars: Thomas Piketty, der Ökonom aus Paris, und Michael J. Sandel, der Philosoph aus Harvard, diskutieren über Gleichheit und Gerechtigkeit. Stets haben sie dabei die aktuellen Fragen im Blick: die wachsende soziale Ungleichheit, den Klimawandel, die Massenmigration, den Aufstieg der Rechten, die Zukunft der Linken. Wenn zwei der klügsten Köpfe unserer Zeit die Kernthemen unserer Zeit erörtern, dann ergibt das nicht nur viel Stoff zum Nachdenken, sondern bereitet auch ein großes intellektuelles Vergnügen. Wir leben in einer Zeit tiefer politischer Instabilität und schwerer Umweltkrisen. Was ist zu tun, um gegenzusteuern? Piketty und Sandel stimmen in vielen Punkten überein: Wir brauchen mehr Investitionen in inklusive Gesundheit und Ausbildung, höhere progressive Steuern, klare Grenzen für die Macht des Reichtums und der Märkte. Aber wie kommen wir dahin? Und sollen wir materiellen Wohlstand oder sozialen Wandel priorisieren? Schließlich: Wie ist es um all diese Themen bestellt, wenn überall auf der Welt ein neuer radikaler Nationalismus auf dem Vormarsch ist? "Das Problem ist die unfassbare Eigentumskonzentration in den Händen einiger weniger, die zu einer Machtkonzentration führt. Die einen haben große Macht und die anderen verlieren die Kontrolle." Thomas Piketty Gipfeltreffen: Thomas Piketty und Michael J. Sandel diskutieren über Gleichheit und Gerechtigkeit im 21. Jahrhundert Der Ökonom Piketty und der Philosoph Sandel gehören zu den weltweit einflussreichsten Intellektuellen der Gegenwart Eine spannende Diskussionsgrundlage zu den Kernfragen unserer Zeit Mit ihren Bestsellern "Das Kapital im 21. Jahrhundert" und "What money can't buy" brachten die Autoren die Frage nach der Vereinbarkeit von Reichtum und sozialer Gerechtigkeit zurück auf die politische Tagesordnung
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»Wie lange es noch diesem Wahnsinn standhält, das an und für sich ja wohl standhafte Haus?« Jan Snela erzählt in seinem Roman von dem großen Durcheinander, in dem wir stecken: wir Menschen, wir Tiere, wir Pflanzen. Davon, wie wir einander begegnen können. Und von der Liebe in ihren mannigfaltigen Spielarten: zwischen einem Mann und einer Frau, zwischen Robotern, Menschen und anderen Lebewesen, zwischen östlicher und westlicher Tradition. »Jan Snelas eigentliches Thema ist die Sprache, die er wählt – oder die ihn wählt – für diese Geschichte aus der fantastischen Welt eines einsam in seinem Zimmer zurückgelassenen Dichters epischer Kurznachrichten. Kaum ein anderer Autor seiner Generation schafft es, Poesie und Komik so miteinander zu verquicken, dass sie auch noch identisch sind.« Katja Lange-Müller Dass es Amanda an die japanische Frauenuniversität nach Nara zieht, um eine außergewöhnliche Schneckenart zu untersuchen, ist ihrem Freund Hannes suspekt. Die Elysia Marginata kann sich von ihrem Körper trennen, und auch Hannes fühlt sich, alleingelassen mit Amandas Mäusen Isidor und Isadora, wie ein abgeworfenes Schneckenglied. Flieht Amanda vielleicht gar vor ihrer gemeinsamen Zukunft? Lieber nicht zu viel darüber nachdenken. Stattdessen: Überlange Textnachrichten an Amanda, die Mäuse ignorieren, das Haus nicht verlassen. Die verfahrene Situation ändert sich erst, als Hajo in Hannes‘ Leben tritt, dessen Zuneigung aber eigentlich dem Mäusepaar gilt ... Mit einem glänzenden Sinn für Humor entlockt Jan Snela der Sprache – mal in fluffiger Haibun-Prosa, mal in betörenden Haiku-Miniaturen – die ihr innewohnende Fantasie und erkundet, welche bemerkenswerten Antworten auf die großen Fragen unserer Gegenwart sich hinter dem Geheimnis von Augenblick und Vergänglichkeit verbergen. »Hier will einer partout nicht akzeptieren, dass der Alltag grau ist.« Jan Wiele, FAZ zu »Milchgesicht« »Eine kleine Revolte gegen die Festgefahrenheit des Lebens« Leo Schwarz, Die Zeit zu »Milchgesicht«
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Was die AfD wirklich mit Deutschland vorhat – Enthüllungen aus geheimen Chatprotokollen und Gesprächen mit Aussteigern Deportationsfantasien und Untersuchungshaft wegen Terrorverdachts – ganz Deutschland rätselt: Wie gefährlich ist die AfD? Muss die Partei verboten werden, bevor sie an die Macht kommt? Die Autoren Michael Kraske und Dirk Laabs, die seit Jahren im extremistischen Milieu recherchieren, liefern harte Fakten: Die AfD arbeitet systematisch daran, Deutschland in einen autoritären, völkischen Albtraum zu verwandeln. Kontakte ins rechtsterroristische Milieu sind kein Zufall. Auf der Straße marschiert die AfD Seite an Seite mit Neonazis, Pegida und Reichsbürgern. Höcke und Co. hetzen in Reden und Schriften seit langem offen, aber zumeist unbemerkt gegen Minderheiten und die parlamentarische Demokratie. AfD-Mitglieder geraten unter Terrorverdacht. In vielen AfD-Büros arbeiten radikalste Kader aus der ultrarechten Szene unterhalb des medialen Radars. Die Autoren Michael Kraske und Dirk Laabs leuchten diese rechtsextremen Netzwerke rund um die AfD aus und zeigen, wie die Partei zu einer extremistischen Gefahr werden konnte. Sie haben dafür mit Aussteigern gesprochen, AfD-Politiker auf der Straße und in digitalen Hass-Kammern beobachtet sowie die Pläne neurechter Einflüsterer ausgewertet. Ihr dramatischer Befund: Die Partei setzt ihren Plan, das Land radikal nach völkischen Vorstellungen umzubauen, Schritt für Schritt um, ohne bislang wirksam bekämpft zu werden. Die Recherchen von Kraske und Laabs machen zudem deutlich: Ein AfD-Verbot wäre nur der erste Schritt – die demokratischen Institutionen und Strukturen müssen insgesamt viel wirksamer als bisher gegen Angriffe geschützt werden. Doch die Zeit dafür wird knapp! „Die Leute sollten wissen, dass die AfD nicht die Erlösung ist, sondern ihr Untergang.“ Eine AfD-Aussteigerin • Die Autoren sind ausgewiesene Experten für Rechtsextremismus und Ostdeutschland • Der investigative Report über die Ziele der AfD für Deutschland und ihre Methoden • Neue Erkenntnisse aus ostdeutschen AfD-Brennpunkten, von AfD-Veranstaltungen, aus geheimen Chatprotokollen und Gesprächen mit Aussteigern • Wie nahe steht die AfD der militanten rechtsextremen Szene? Wie plant sie den Umbau unserer pluralistischen Gesellschaft? Welche Ideologie verfolgen ihre Funktionäre? • Erscheint pünktlich zu den Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brande
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Streck dich. Reck deine Zweige der Sonne entgegen. Sei wie ein Baum! Wir alle sind wie Bäume Zum Leben brauchen wir Luft und Sonne – und einander. Wie die Menschen leben auch Bäume in Gemeinschaft. Sie teilen Nahrung und Ressourcen, bieten sich gegenseitig Schutz und sorgen füreinander. Denn gemeinsam sind sie stärker. Sei wie ein Baum! ist ein wunderbar poetisches Buch über die Dinge, die uns die Natur lehren kann – wenn wir nur bereit sind, genau hinzusehen. Zauberhaft illustriert von der unvergleichlichen Felicita Sala. • Mit vielen spannenden Infos zu Bäumen, Wäldern und wie wir sie schützen können • Eine kleine Anleitung, achtsam durch die Welt zu gehen • Wertvolle, ermutigende Botschaft: Jeder kann zum Schutz unserer Wälder etwas beitragen
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Wir brauchen die biodiverse Wende! Der dramatische Verlust der Artenvielfalt erfordert einen tiefgreifenden Wandel in allen Lebensbereichen. Die Biodiversität muss zur Grundlage unseres Zusammenlebens werden. Dies kann nur gelingen, wenn wir dabei biologische, kulturelle und technische Diversität in unserem gesellschaftlichen Leben verbinden. Dieses Manifest bietet Thesen und konkrete Lösungen, wie wir Politik, Recht und Wirtschaft ändern müssen, um die größten ökologischen Herausforderungen der Gegenwart zu meistern. Wir müssen unser Leben von Grund auf neu denken: Als industriell geprägte Wohlstandsgesellschaft haben wir die Natur ausgebeutet. Es ist an der Zeit, uns selbst als eine Spezies zu sehen, die Teil einer biodiversen Gesellschaft ist. Programmatisch offen und zukunftsorientiert zeigen die Autor:innen auf, wie sich unser Selbstverständnis ändert, wenn wir uns an einem artenübergreifenden Zusammenleben orientieren. Es herrscht eine gefährliche Unkenntnis darüber vor, wie das massenhafte Sterben der Arten Grundlagen unserer Kultur, unserer Wirtschaft und letztlich auch unserer demokratischen Lebensweise gefährdet. Aus diesem Grund gilt es, ein neues lokales und globales Zusammenleben mit der Natur zu entfalten. Doch wie könnte und sollte eine solche biodiverse Gesellschaft aussehen? Ebenso wissensbasiert wie provokant stellen die Autor:innen derzeitige Denkmuster und Entscheidungsgrundlagen in allen Lebensbereichen in Frage: Es kommt darauf an, den Eigenwert der Natur mit der menschlichen Existenz zu verbinden, um die Möglichkeiten eines zukunftsfähigens Zusammenlebens aufzuzeigen.
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Wir alle tragen Erlebtes mit uns herum, für das wir uns schämen, das uns unangenehm ist oder das wir bereuen - so sehr, dass wir uns niemandem anvertrauen. Früher diente der Beichtstuhl in der Kirche oft als Ort, solche Geschichten loszuwerden - doch bietet unsere moderne Gesellschaft noch Platz dafür? Eine Frage, die Jana Kreisl ergründen will. Mit einem »Beicht-O-Mat« tourte sie durch Deutschland, lud Passanten dazu ein, ihre Erlebnisse mit ihr zu teilen - und traf auf offene Herzen. Dieses Buch versammelt viele dieser Geschichten über Abgründiges, Trauriges und Peinliches - über Gefühle also, die wir alle kennen und die uns erst zu Menschen machen. Und die wir viel öfter teilen sollten.
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Die ganze Wahrheit über Katzen – verraten von Gemälden der klassischen Kunst Von Leonardo da Vinci stammt der Satz »Schon die kleinste Katze ist ein Meisterwerk«. Auch andere große Künstler wussten: Katzen sind uns weit überlegen. Es ist kein Wunder, dass wir unseren Lieblingstieren überall in der Kunstgeschichte begegnen: Sie räkeln sich am Baum der Erkenntnis, beobachten die Erfindung der Dampfmaschine und warten auf die Reste des Letzten Abendmahls. Dabei nährt sich ein schrecklicher Verdacht: Sind wir in Wirklichkeit nur treudoofes Beiwerk und dienen den Katzen allenfalls als schnöde Diener? Dieses Buch erzählt endlich die wahre Kunstgeschichte aus Sicht der tatsächlichen Herrscher – und lässt uns erkennen, wie uns die Samtpfoten mit majestätischer Ruhe manipulieren. Wer dieses Buch gelesen hat, wird kein Museum mehr betreten können, ohne überall Katzen zu sehen. Ein ideales Geschenk für Katzen- und Kunstliebhaber.
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Die Gelegenheit beim Schopfe packen! Ein philosophisches Plädoyer für das Leben im Augenblick Wir haben chronisch zu wenig Zeit – Chronos, der alte Mann mit Sanduhr in der Hand versinnbildlicht das ewige Voranschreiten der Zeit, der wir so oft hinterherhetzen. Dabei hält die griechische Mythologie einen Kontrahenten parat, den es wiederzuentdecken gilt: Begrüßen wir Kairos, mit punkigem Haarschopf gekrönt, jüngster Sohn des Zeus und Gott der günstigen Gelegenheit. Kairos verkörpert das Leben im Augenblick. Doch passen wir nicht auf, entwischt er uns. Um Kairos zu halten, muss man ihn beim Schopfe packen. Bis zum Ende der Renaissance erfreute sich die Figur des Kairos in der Kunst- und Gelehrtenwelt großer Beliebtheit. Wie wurde Kairos rezipiert, welchen Einfluss hatte das kairotische Zeitkonzept, und wie konnte es in Vergessenheit geraten? Joke J. Hermsen nimmt uns mit auf eine rasante Reise durch die Philosophiegeschichte der Zeit und zeichnet dabei ein beeindruckendes Plädoyer für mehr kairotische Momente in unserem durchgetakteten Leben. »Kairos war die Zeit, auf die es ankam, die Zeit, die Chancen bot oder für einen Durchbruch zu sorgen wusste. Er stand sinnbildlich für all die inspirierenden Momente der Schönheit, der Einsicht und der Entschlossenheit, die das Leben so besonders machen.« Joke J. Hermens, Kairos
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Die Globalgeschichte der Philosophie Überall auf dem Planeten stellen Menschen dieselben grundlegenden Fragen: Woher wissen wir, was wir wissen? Was ist die Welt? Was bedeutet es, ein Individuum zu sein? Und wie sollen wir leben? Aber diese vier Fragen werden nicht überall gleich beantwortet. Julian Baggini nimmt uns mit auf eine spannende Reise durch die verschiedenen philosophischen Strömungen der Welt. Sein Buch bietet dabei nicht nur einen Überblick über die globale Philosophie und ihre faszinierenden Geschichten, sondern es öffnet in der Tat ein Fenster auf die vielfältigen Weisen, in denen die Welt denkt. Eines der großen Wunder der Menschheitsgeschichte besteht darin, dass die schriftliche Philosophie in China, Indien und im antiken Griechenland mehr oder weniger zur gleichen Zeit und völlig unabhängig voneinander entstand. Diese frühen Philosophien hatten einen tiefgreifenden Einfluss auf die Entwicklung unterschiedlicher Kulturen in verschiedenen Teilen der Welt. Was wir im Westen «Philosophie» nennen, ist nur ein Teil des großen Ganzen. Baggini erkundet die Geschichte der Philosophien Japans, Indiens, Chinas und der arabischen Welt sowie die weniger bekannten mündlichen Traditionen Afrikas und der indigenen Völker Australiens. Dafür hat er zahllose Gespräche mit lebenden Philosophen und Philosophinnen aus aller Welt geführt. In seinem beeindruckenden Buch zeigt er uns, dass ein tieferes Verständnis der Denkweisen anderer der Schlüssel ist, um auch uns selbst besser zu begreifen. "Eine großartige Reise durch die Welt der Philosophien mit einem gelehrten und freundlichen Reiseführer." Sarah Bakewell Eine bahnbrechende Einführung in die globale Geschichte der Philosophie Eine philosophische Reportagereise durch die Welt nichtwestlicher Philosophien Auf der Basis von Interviews mit Philosophen auf dem ganzen Planeten Für ein breites Publikum geschrieben, sympathisch und humorvoll "Engagiert, weltgewandt und menschlich … In unserer umkämpften Zeit weisen Bagginis Scharfsinn und seine Bereitschaft zum Lernen und Zuhören einen wertvollen Ausweg hin zu einem produktiven Dialog." Tim Whitmarsh, The Guardian
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Alle reden vom Erwachsenwerden oder dem nahenden Ende. Aber die Mitte zählt. „Hinter den Krisen, die mit der Lebensmitte einhergehen können, entdeckt Barbara Bleisch die potentiell beste Zeit unseres Lebens.“ Daniel Schreiber Im Leben ist irgendwann vieles entschieden: wen wir lieben, wo wir arbeiten, wie wir wohnen. Manche sind froh, angekommen zu sein – andere fürchten, festzustecken in einem Leben voller Routinen, und fragen sich, ob es das schon war. Wie finden wir neue Lebensziele, wenn vieles erreicht ist? Wie gehen wir damit um, dass sich die Zeithorizonte langsam verengen und einige Züge mittlerweile abgefahren sind? Philosophisch fundiert und voller Bezüge aus dem Alltag denkt Barbara Bleisch nach über Lebenserfahrung, Leichtigkeit und Gelassenheit. Dem Klischee der „midlife crisis“ setzt sie eine Philosophie der Lebensmitte entgegen, die hineinführt in die existenziellen Fragen unserer Jahrzehnte als Erwachsene – und in die beste Zeit unseres Lebens.
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Grippe, Zahnweh, Fieber: Jeder weiß, wie es ist, krank zu sein. Wir sind es als Kinder, als Erwachsene, im Alter sowieso, als Frauen, als Männer, die Stärkeren nicht anders als die Schwächeren. Und trotzdem spielt diese Erfahrung in unserer Kultur kaum eine Rolle. Dreht sich in der Literatur alles um Liebe, Kampf und Eifersucht. Sind wir hilflos, wenn wir ausdrücken sollen, wie es uns geht, wenn wir nicht gesund sind. Dabei hat Kranksein auch sein Gutes, auch das kennen wir alle: Wir werden wieder wie Kinder, genießen die ungeteilte Zuwendung anderer, sind von den Anforderungen des Alltags befreit, können ungestört lesen, in den Himmel schauen, einfach nur – sein: krank sein.Virginia Woolf war, wie so oft, selbst gerade erst krank gewesen, als sie On Being Ill schrieb. 1926 erstmals erschienen, geriet ihr Essay lange in Vergessenheit und wurde erst spät wieder entdeckt: als Kleinod von rarer sprachlicher Eleganz und verblüffendem Gedankenreichtum.
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Neue Erfahrungen führen uns an die Schwelle zu einem anderen Leben. Aber wagen wir auch den nächsten Schritt? Das erste Mal ohne Stützräder Fahrrad fahren. Eine Auster essen. Den Job verlieren. Jede neue Erfahrung könnte uns aufrütteln und unser Leben verändern. Der erste Kuss kann uns die Liebe eröffnen – oder verderben. Fritz Breithaupt zeigt in seinem faszinierenden Buch, dass die Konturen unseres Lebens fundamental von Erfahrungen bestimmt werden: von solchen, die wir zum ersten Mal machen, von Wiederholungen oder von imaginierten Erlebnissen.
Das erste Mal öffnet Türen – oder schließt sie. In der Wiederholung können wir vergleichen, genießen, beurteilen, revidieren. Wir entwickeln Standards. Das erlaubt uns, auszusortieren. Wiederholungsfixierung, sei es im eigenen Leben oder in der Politik, kann allerdings auch zur Vermeidung des Neuen führen. Imaginierte Erfahrungen schließlich sind die geheimen Leitsterne unserer Navigation. Denn auch das ungelebte Leben pocht auf seine Geltung. Breithaupt stützt sich auf reiche Befunde der Psychologie und Philosophie, verarbeitet neue wissenschaftliche Erkenntnisse seines eigenen Labors und durchleuchtet die Archive auf der Suche nach Aufzeichnungen sexueller und ästhetischer Natur. An unseren vielschichtigen Erlebnisweisen zeigt sich, was uns von intelligenten Maschinen unterscheidet: Wir Menschen sind Erfahrungswesen.
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Wie wir in harten Zeiten nicht resignieren, sondern neuen Lebensmut im Alltag finden. Darauf waren wir nicht vorbereitet: dass in Europa Krieg herrscht, die westliche Allianz zerbricht, Rechtsradikale Wahlen gewinnen. Es kann noch lange dauern, bis die Zeiten wieder besser werden. Was tun? Wir müssen uns engagieren, brauchen aber auch Ideen, wie wir diese harten Jahre durchstehen. Mirjam Zadoff macht ein paar Vorschläge: Wir bleiben menschlich, solidarisieren uns mit Schwächeren, schmieden ungewohnte Allianzen, öffnen unsere Türen und lesen endlich die Bücher von Hannah Arendt. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, wach zu bleiben und trotzdem ein gutes Leben zu führen. Fangen wir an!
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WIE SICH DIE MENSCHHEIT ÜBER DIE WELT VERBREITET HAT – DIE NEUESTEN ERKENNTNISSE DER POPULATIONSGENETIK Der international renommierte Biologe Lluís Quintana-Murci zeichnet in dieser so bahnbrechenden wie meisterhaften Darstellung die außergewöhnliche Geschichte der menschlichen Besiedlung auf der ganzen Welt nach. Er belegt die Existenz ausgestorbener Menschenarten und enthüllt, wie sich die menschlichen Populationen ständig untereinander, aber auch mit arschaischen Menschen wie dem Neandertaler oder dem Denisova-Menschen vermischten. Ohne Vielfalt gibt es keine Evolution und keinen Fortschritt in irgendeinem Sinne des Wortes. Vor etwa sechzigtausend Jahren haben unsere Vorfahren Afrika verlassen, um sich über den gesamten Planeten zu verbreiten. Dies ist die erste große Migration in der Geschichte der Menschheit gewesen: Alle Menschen nicht-afrikanischer Herkunft sind Nachkommen dieser ersten «Migranten». Es war der Beginn einer langen Geschichte von Wanderungen, in deren Verlauf Europa, Asien und Australien vor etwa fünfzigtausend Jahren, Amerika vor weniger als dreißigtausend Jahren und viel später die Inseln des fernen Ozeaniens wurden. Die moderne Populationsgenetik ermöglicht uns, Wanderungsereignisse und andere demografische Prozesse zu datieren. Heute wissen wir, dass Vermischung ein kontinuierlicher Prozess im Laufe der Menschheitsgeschichte war und ist. Wir alle sind, in unterschiedlichem Maße, multiethnisch, da unsere Genome aus einer Vielzahl von DNA-Segmenten unterschiedlichster Herkunft bestehen – ein historischer und geografischer Flickenteppich, in dem sich Völker und Generationen vermischen. "Wenn man Lluís Quintana-Murci zuhört, weiß man nicht, ob er über die Wissenschaft oder das große Epos der Menschheit spricht. Vielleicht sind sie ein und dasselbe." Marc Bassets, El País Homo sapiens, Neandertaler, Denisova-Mensch: Wie die Welt bevölkert wurde Die große Erzählung der menschlichen Vielfalt Migration ist der Motor der Menschheitsgeschichte Diversität sichert die Anpassungsfähigkeit Auch unser Immunsystem hat sich auf der Basis dieser Vielfalt entwickelt
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Dieses Kartenset lädt uns dazu ein, mehr über unsere miteinander geteilte oder eigene Sexualität zu erfahren. 78 Impulse inspirieren uns, Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede zu bewundern und voneinander zu lernen. Der ideale Anlass, um einen interessierten Austausch über unsere Fantasie, Körper, Gefühle und Sprache zu führen. Ähnlich, wie wir uns erzählen, welches Essen uns besonders gut oder gar nicht schmeckt, was wir vertragen oder wogegen wir vielleicht allergisch sind, oder was wir unbedingt einmal oder auf gar keinen Fall ausprobieren wollen.\n\nLasst uns zusammenkommen, bei Sonnen- oder Kerzenschein, einmalig oder immer wieder. Lasst uns so viele Karten ziehen, wie wir wollen, die Impulse auf unsere Art deuten und darüber reden – auf unsere Art. Dabei haben wir Zeit: zu denken, zu fühlen, zu forschen, zu prüfen, zu spielen. Lasst uns gemeinsam nach treffenden Worten suchen, über jeden glitzernden und jeden verstaubten Begriff jubeln, den wir aufstöbern. Lasst uns zuhören, uns anlachen (statt aus), nachfragen und antworten, so viel wir wollen. Große Erkenntnisse warten auf uns!
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Endlich: So verstehen Sie die wahre Bedeutung der Blues-Texte! Wir haben es ja schon immer geahnt: Die Texte der Bluesmusiker stecken voller seltsamer Redewendungen und versteckter Botschaften. Wie oft haben wir die grandiosen Stücke von Muddy Waters, Buddy Guy, John Lee Hooker, B.B. King, Big Bill Broonzy, T-Bone Walker u.v.a. gehört, wie oft haben weiße Musiker und Bands wie Fleetwood Mac, Eric Clapton, die Rolling Stones den Blues nachgespielt und wir haben alles begeistert aufgesogen. Und die Texte? Leider wenig bis gar nichts verstanden. Die Andeutungen und Wortspielereien kommen mal raffiniert, mal drastisch daher, sind oft sexueller Natur. Beispiele gefällig? Schlagen Sie das Mammutwerk (fast 900 Seiten!) von Bob Cremer auf und tauchen Sie ein in die wahre Bedeutung der Blues-Texte. Den Blues entdecken: • Zwölf informative Kapitel helfen allen Musikfreunden den Blues in Rekordzeit zu verstehen. • Kurz und knackig werden die von den Musikern verwendeten grammatikalischen Sonderformen und umgangssprachlichen Ausdrücke erklärt. • Verdoppeln Sie Ihr Hörvergnügen, indem Sie die wahre Bedeutung und die Seele des Blues endlich durch und durch verstehen und fühlen! „Robert Cremer, ein moderner Alan Lomax (war ein bekannter US-amerikanischer Musikforscher), hat die gesprochene Sprache des Blues durch jahrzehntelange persönliche Interviews zusammengetragen. "Die Geheimsprache des Blues" übersetzt die Feinheiten, Anspielungen und Besonderheiten der Sprache der Afroamerikaner, wie sie im Blues verwendet wird, und ermöglich allen Blues-Fans ein tiefes Verständnis der Songtexte.“ - Sydney Ellis, eine der führenden Stimmen der heutigen Blues-Szene.
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Es gibt einen neuen Ufo-Hype: Die Verwörungstheorieexperten Christian Alt und Christian Schiffer machen sich auf die Suche nach dem Wie und Warum Christian Alt und Christian Schiffer haben Streit. Der Grund: Aliens. Eigentlich war die Sache nach ihrem letzten Buch doch klar. Verschwörungstheorien zersetzen die Demokratie, sind brandgefährlich und wer an eine glaubt, der glaubt an viele. Und dann erzählt Christian Alt plötzlich von superschnellen »Tic Tac«-Ufos, dem interstellaren Objekt Oumuamua und Barack Obama, der einräumt, dass es Flugobjekte gibt, die die Amerikaner nicht zuordnen können. Und selbst Christian Schiffer muss zugeben: Irgendwas passiert da gerade. Das amerikanische Pentagon berichtet im Juni 2021 und im Mai 2022: Wir sehen jeden Tag Ufos (oder wie sie rebrandet wurden: UAPs, Unidentified Aerial Phenomena) und wissen einfach nicht, woher sie kommen. Während Christian Alt schwärmt, ist Christian Schiffer skeptisch. Gibt es nicht für alles eine rationale Erklärung? Die beiden Autoren recherchieren und rollen die Geschichte der Ufo-Sichtungen von vorne auf, diskutieren Theorien, sprechen mit Expert*innen und richten den Blick nicht nur gen Himmel, sondern immer wieder auch auf uns Menschen: Was sagt es eigentlich über uns aus, dass wir bei jedem x-beliebigen Flugobjekt sofort an Aliens denken? Brauchen wir den Glauben an Aliens, um der scheinbaren Alternativlosigkeit des Spätkapitalismus zu entfliehen? Und was hat es mit der eskapistischen Weltraumflucht der Superreichen von Elon Musk und Co. auf sich? Werden sie bald den Mars besiedeln? Und was, wenn wir den Aliens am Ende doch total egal sind? Die Antworten finden Sie irgendwo da draußen oder in diesem informativen und unterhaltsamen Werk.
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Das Buch über die größte Frage unserer Zeit: Krieg oder Frieden?
Stehen wir vor einem dritten Weltkrieg?
Die Weltordnung wankt: Immer mehr Großmächte ringen um Vorherrschaft – in Technologie, Handel und geopolitischen Zonen. Eindringlich warnt Odd Arne Westad vor den Gefahren eines neuen globalen Krieges von nie dagewesenem Ausmaß. Mit seiner tiefen Kenntnis der Vergangenheit schildert er die Parallelen zwischen der heutigen multipolaren Welt und der Vorkriegszeit vor 1914. Er zeigt, warum wir neue Wege in Diplomatie, Abschreckung und Kompromissfähigkeit brauchen – bevor es zu spät ist.
Die internationale Ordnung, wie wir sie kannten, gibt es nicht mehr. Der Ausbruch eines globalen Krieges scheint wahrscheinlicher denn je. Die Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie gibt wiederkehrende Muster preis. Um die Bedrohungen in dieser komplexen Welt zu verstehen, müssen wir auf die Lehren des frühen 20. Jahrhunderts blicken, das unserer Zeit auf unheimliche Weise ähnelt: Eine Zeit, in der Großmächte um regionale Dominanz rangen, Nationalismus, Populismus und Zollkriege auf dem Vormarsch waren. Scharfsinnig argumentiert Westad, dass unsere bisherigen Vorstellungen von internationaler Diplomatie nicht mehr greifen. Er plädiert für einen neuen Umgang mit Kompromissbereitschaft, nuklearer Abschreckung sowie diplomatischer Sprache und Praxis, bevor sich die alten Fehler wiederholen. Denn wer die Geschichte kennt, weiß: Der nächste Sturm kündigt sich leise an. Doch seine Wucht könnte alles übertreffen, was die Menschheit je erlebt hat.
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»Wenn uns das richtige Buch zur richtigen Zeit findet, ohne dass wir danach gesucht hätten – das gehört zu den magischsten Momenten des Lebens.« Annemarie Stoltenberg hat die schönsten Geschichten über das Lesen gesammelt und sie charmant kommentiert. Sie erinnert sich an großartige Lesestunden mit Marcel Proust, an Philippe Delerms Schwierigkeiten, am Strand in einem Buch zu blättern, an bewegende Sätze in Anna Achmatowas »Requiem«, an Siegfried Lenz als »süchtigsten Leser« und an die Zusammenführung ihrer Bibliothek mit der ihres Mannes – der wahre Moment einer Eheschließung. Wundervolle Geschichten über Sternstunden des Lesens, die zusammen mit den Illustrationen von Tanja Kischel dazu einladen, in die Welt der Literatur abzutauchen. »Ein Plädoyer für das Loslegen mit dem Lesen, um persönlich zu erfahren, wie sehr jeder sein eigenes, also ein je anderes Buch liest.« Claudia Voigt, Der Spiegel »Eine Beweismittelfeststellung leibhaftiger Liebe zum Buch« Marc Reichwein, Die Literarische Welt
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Diese starken Frauen des 21. Jahrhunderts sollte man kennen Ob Klimaschutz, mentale Gesundheit oder Menschenrechte – bei den großen Herausforderungen unserer Zeit geben oft Frauen den Ton an. Sie sind laut, prangern Missstände an, sie durchstoßen gläserne Decken, erobern die Technikwelt und ebnen so den Weg für die nächste Generation. Greta Thunberg, Naomi Osaka, Florence Kasumba oder Alexandria Ocasio-Cortez sind Vorbilder für alle engagierten und interessierten jungen Frauen und Mädchen. Die 28 im Buch vorgestellten Heldinnen sollte man kennen, denn sie sorgen schon heute für die Veränderungen, die unsere Welt so dringend braucht. Inspirierende Frauen, die Pionierarbeit leisten und als Vorkämpferinnen die aktuelle Zeit mitgestalten Jan Hendrik Ax und Mareike Graepel stellen in diesem inspirierenden Buch 28 Frauen vor, von denen wir in Zukunft noch viel hören werden. Die porträtierten jungen Frauen stammen aus allen Lebensbereichen und aus aller Welt. Sie engagieren sich in Politik und Gesellschaft, kämpfen für Menschenrechte und Klimaschutz, revolutionieren die Wissenschaft, stechen aus der Film- und Musikbranche heraus, prägen den Sport oder sind herausragende Journalistinnen. Sie alle haben den Mut und den Willen, Veränderung anzustoßen und durch ihr Handeln etwas voranzubringen! Stimmig untermalt werden die beeindruckenden Porträts der jungen starken Frauen durch moderne Illustrationen und ein frisches Layout. Mit Porträts von: Alexandria Ocasio-Cortez, Billie Eilish, Dr. Joannie Marlene Bewa, Emmanuelle Charpentier & Jennifer Doudna, Florence Kasumba, Friba Rayazee, Georgine Kellermann, Greta Thunberg, Hilda Liswani, Kübra Gümüsay, Laverne Cox, Maja Göpel, Malala Yousafzai, Maria Ressa, Mary Robinson, Gražinyte-Tyla, Muna El Kurd, Nadia Murad Basee Taha, Naomi Osaka, Reem Alabali-Radovan, Sahraa Karimi, Tiera Guinn Fletcher, Vanessa Nakate, Voice of Baceprot, Zeina Nassar Diese Frauen prägen schon heute die Geschichte von morgen. Ein inspirierender Appell an alle Frauen und Mädchen und das ideale Geschenk für alle am Zeitgeschehen interessierten Leser:innen.
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Etwas ist in Bewegung in der Welt, es ist, als würde sie heimgesucht – aber von was? Und warum? Die Tage sind endlos lang in diesem Sommer in Norwegen, und die Hitze ist schier unerträglich. Die Welt scheint irgendwie still zu stehen, und als Erstem fällt dies Syvert, dem Bestatter, auf. Immer mehr Tage vergehen, ohne dass Todesfälle gemeldet werden. Wie kann das sein? Viele Fragen hat auch die neunzehnjährige Line, die sich in Valdemar, den Frontmann einer sagenumwobenen Band, verliebt. Sie wird in eine geheime, faszinierende Welt hineingezogen, die sie aber auch ängstigt und an die Grenzen des Verstehbaren bringt. Dies wiederum hat sie mit dem Polizisten Geir gemeinsam, der in einem makabren Dreifachmord ermittelt und über die vermeintlich abwegige Theorie, die er am Ende aufstellt, mit niemandem sprechen kann. Ist es letztlich die fragile Künstlerin Tove, die mehr versteht als die anderen? Sie erschafft Bilder, die von den untergründigen Strömungen aus Sexualität und Tod in den Volksmärchen inspiriert sind. Eines Tages hört sie eine Stimme, die zu ihr spricht – und ihr etwas abverlangt. „Das dritte Königreich“ ist Teil der großangelegten Romanreihe „Der Morgenstern“, die Leser und Kritikerinnen in der ganzen Welt begeistert. Auslöser der Geschichte ist das plötzliche Auftauchen eines neuen Sterns am Himmel. Unter diesem Stern leben die Menschen ihre Leben wie früher, während sich die Welt um sie herum langsam verändert. Es geht um das, was wir nicht verstehen, um das große Drama, betrachtet durch die Linse des kleinen Lebens, und es geht darum, was geschieht, wenn die dunklen Kräfte in der Welt freigesetzt werden
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Zwei Dutzend große Pharmakonzerne beherrschen die globale Pharmaindustrie. Sie entscheiden darüber, welche neuen Wirkstoffe bis zur Marktreife entwickelt werden und welche nicht. Maßgeblich sind dabei die Gewinnaussichten. Die Ziellatten für Profitraten liegen weit höher als in anderen Branchen. Aktuell werden bakterielle Krankheitserreger gegen die heute verfügbaren Antibiotika resistent, aber die Pharmaindustrie entwickelt wegen der zu geringen Profitmargen keine neuen Antibiotika. Und patentgeschützte Medikamente sind maßlos überteuert. Wir brauchen neue Regeln, eine Gesundheitspolitik, die die Grundversorgung der Bürger und Bürgerinnen garantiert und schützt. Die Politik muss das Zepter wieder in die Hand nehmen, Transparenz und Kooperation durchsetzen. Die Pharmamonopole müssen aufgebrochen werden. Die Preise von Medikamenten, Vakzinen und medizinischen Geräten sollten auf der Basis ausgewiesener Kosten festgelegt werden. Alles, was mit öffentlichen Geldern oder in öffentlichen Institutionen entwickelt wird, kann mit offenen Patenten für die Gesellschaft gesichert werden. Die teuren klinischen Studien sollten in Absprache mit der WHO international koordiniert und mit Sondersteuern finanziert werden. Die Aufgabe, kommende Gesundheitskrisen solidarisch zu meistern, und die Frage nach der Zukunft der menschlichen Zivilisation hängen eng zusammen. Eine „Pharma fürs Volk“ ist deshalb von großer Dringlichkeit.
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»Hervorragend, erfrischend und voller Freuden, dies ist Weltgeschichte vom Feinsten.« Simon Sebag Montefiore
Griechenland und Rom gelten als die Begründer der westlichen Zivilisation. Doch die antike Welt war viel stärker miteinander verbunden, als wir es uns vorstellen – ein Ort ständigen Austauschs, Handels und Diebstahls, von Sex, Krieg und Versklavung. Auf einer Reise von der Levante des Jahres 2500 v. Chr. bis zum Beginn des Zeitalters der Entdeckungen erfahren wir, wo die Wurzeln des Westens zu finden sind. Mit tiefgründigen Einblicken und einer fesselnden Erzählweise bietet Josephine Quinn eine neue globale Perspektive auf unsere gemeinsame Vergangenheit.
Unsere Sicht auf die Geschichte besagt, dass der Westen auf den Errungenschaften und Werten des antiken Griechenlands und Roms aufgebaut ist, die während des Mittelalters aus Europa verschwanden und dann in der Renaissance wiederentdeckt wurden. Aber was, wenn das nicht stimmt? Von der Bronzezeit bis zum Zeitalter der Entdeckungen enthüllt die Autorin eine neue Erzählung: eine, die die Jahrtausende globaler Begegnungen und Austauschs nachzeichnet, die das formten, was heute als der Westen bezeichnet wird, während sich Gesellschaften trafen, verstrickten und auseinanderwuchsen. Von der Schaffung des Alphabets durch levantinische Arbeiter in Ägypten bis zur Ankunft indischer Zahlen in Europa über die arabische Welt, zeigt Quinn, dass das Verständnis von Gesellschaften in Isolation falsch ist. Es sind Kontakte und Verbindungen, die den historischen Wandel vorantreiben. Menschen, nicht Völker machen die Geschichte.
»Quinn hat viel mehr getan, als das Rad neu zu erfinden. Was wir hier haben, ist ein wahrhaft enzyklopädisches und monumentales Werk über die antike Welt« - The Times
»Eines der faszinierendsten und wichtigsten Werke der Weltgeschichte seit vielen Jahren« - William Dalrymple
»Ein Werk von großer Zuversicht, Empathie, Gelehrsamkeit und Fantasie« - Rory Stewart
»Kühn, wunderschön geschrieben und voller Einsichten ... Außergewöhnlich.« Peter Frankopan
»Hervorragend, erfrischend und voller Freuden, dies ist Weltgeschichte vom Feinsten.« Simon Sebag-Montefiore
»Dies ist in jeder Hinsicht ein großes Buch.« TLS
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Pointiert und fesselnd! Michaela Dudleys Reflexionen über Rassismus »Die Entmenschlichung fängt mit dem Wort an, die Emanzipierung aber auch«, erklärt Michaela Dudley. So nimmt sie die Lesenden mit auf eine bewegende Exkursion, welche die Facetten und Strukturen von Rassismus sowie die Gefühlswelten von Opfern und Tätern schonungslos vor Augen führt. Themen wie die Kandidatur von Kamala Harris, die »MAGA-Sucht« der US-Republikaner, die Tötung von George Floyd, Deutschlands Kolonialismus in Afrika und das Duell zwischen Jesse Owens und der NS-Propaganda bringt sie ebenso eloquent wie einprägsam zur Sprache. In Zeiten des wiedererstarkenden Antisemitismus erinnert sie, solidarisch und unbeirrt mahnend, an die exemplarische Allianz zwischen Schwarzen und Jüdinnen und Juden der vergangenen Jahrzehnte. Ihre unabhängige Stimme bereichert den öffentlichen Diskurs und fordert heraus, über den eigenen Tellerrand zu schauen. Die Autorin ist eine Berliner Kolumnistin, Kabarettistin, Queerfeministin und Juristin mit afroamerikanischen Wurzeln (Jg. 1961). Sie wuchs während der »Jim-Crow«-Ära in den USA auf. Ihre Intersektionalität und Internationalität, gepaart mit ihren persönlichen Erfahrungen, machen sie zur idealen Storytellerin. »Wir, die vom Rassismus unmittelbar betroffen sind, befinden uns tagtäglich auf einem Parcours, der uns nicht nur physisch, sondern auch psychisch zermürbt. Sprengen wir hier die Ketten, sollten wir da über die Klinge springen. Die Ziellinie wird stets in weite Ferne gerückt, immer mehr Hindernisse werden aufgestellt. Und wer nicht mehr atmen kann, bleibt ohnehin auf der Strecke.« Michaela Dudley
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WELT AUS DEN FUGEN – DIE GLOBALEN KRISEN UND DIE ILLUSIONEN DES WESTENS Carlo Masala warnt in diesem Buch vor den Illusionen des Westens: der Illusion, die Globalisierung würde automatisch zur Verbreitung der Demokratie führen, der Illusion einer zunehmenden Verrechtlichung der internationalen Beziehungen, aber auch der Illusion, durch militärische Interventionen ließen sich Demokratie und Stabilität exportieren. Seit der Niederlage in Afghanistan und Putins Krieg gegen die Ukraine stehen die Grundlagen westlicher Außen- und Sicherheitspolitik auf dem Prüfstand. Was muss sich ändern, damit wir in der neuen Weltunordnung bestehen können? Nach dem Ende des Kalten Krieges hofften die USA und ihre Verbündeten, das internationale System gemäß den eigenen Vorstellungen umgestalten zu können. Doch anstatt Ordnung zu stiften, wurde Chaos geschaffen. Der Traum von der Verwestlichung der Welt ist heute ausgeträumt. Zurück bleibt eine durch Multipolarität, Blockbildung und Unsicherheit geprägte Weltunordnung, die die internationale Politik noch lange bestimmen wird. Auf welche Herausforderungen müssen wir uns in Deutschland und Europa einstellen? Welche Machtmittel stehen uns zur Verfügung? Wir brauchen, so lautet die zentrale These von Carlo Masala, einen realistischen Blick auf die internationalen Beziehungen, der sich von Illusionen befreit, die geostrategischen Gegebenheiten berücksichtigt und wieder lernt, die Sprache der Macht nicht nur zu lesen, sondern sie auch zu sprechen. Die großen Illusionen westlicher Außen- und Sicherheitspolitik Carlo Masala ist häufiger Gast in den großen Talkshows Was seit dem Ende des Kalten Krieges schiefgelaufen ist
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Der neue Bestseller von Andrea Wulf - »›Fabelhafte Rebellen‹« ist eine Möglichkeit, die deutsche Geistesgeschichte zum Tanzen zu bringen, sie für sich persönlich zu entdecken und unglaublich viel für das eigene Leben zu lernen.« Denis Scheck Seit wann genau kreist unser Denken und Handeln um uns selbst, um unser Ich? Seit wann erwarten wir, dass wir allein über unser Leben bestimmen? Ende der 1790er Jahre – als die meisten Staaten in Europa noch im eisernen Griff absolutistischer Herrscher waren – galt die Idee vom freien Individuum als brandgefährlich. Und doch wagte zu dieser Zeit eine Gruppe von Denkern in der kleinen Universitätsstadt Jena, das Ich in den Mittelpunkt ihres Denkens, Schreibens und Lebens zu stellen. Zu diesen fabelhaften Rebellen gehörten die Dichter Goethe, Schiller und Novalis, die Philosophen Fichte, Schelling und Hegel, die genialen Schlegel-Brüder sowie der junge Wissenschaftler Alexander von Humboldt und ihre Muse, die mutige und freigeistige Caroline Schlegel. Während die Französische Revolution die politische Landschaft Europas veränderte, entfachten diese jungen Romantiker in Jena eine Revolution des Geistes. Ihr Leben bewegte sich zwischen wortreichen Auseinandersetzungen, aufsehenerregenden Skandalen, leidenschaftlichen Liebesaffären und vor allem radikalen Ideen. Ihre Gedanken über die kreative Macht des Ich, den Anspruch von Kunst und Wissenschaft, die Einheit von Mensch und Natur und die wahre Bedeutung von Freiheit sollten nicht nur das Werk vieler Maler, Dichter und Musiker beeinflussen, sondern prägend werden für unser Naturverständnis, unsere Gesellschaftsentwürfe und unsere Sehnsucht nach einem selbstbestimmten Leben. In ihrem inspirierenden Buch erzählt Bestsellerautorin Andrea Wulf deswegen nicht nur von dem wohl turbulentesten Freundeskreis der deutschen Geistesgeschichte, sondern erklärt auch, warum wir bis heute zwischen den Gefahren der starken Ichbezogenheit und den aufregenden Möglichkeiten des freien Willens schwanken. Denn die Entscheidung zwischen persönlicher Erfüllung und zerstörerischem Egoismus, zwischen den Rechten des Einzelnen und unserer Verantwortung gegenüber der Gemeinschaft und künftigen Generationen ist heute so schwierig wie damals. Ausstattung: Mit 30 farbigen Abbildungen und 2 Karten
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Das »Ich« ist eine Wundertüte! Wer oder was ist das »Ich« eigentlich? Spätestens wenn Kinder anfangen, ihre Eltern komisch zu finden, stellen sie sich die Frage, wer sie selbst sind, was sie ausmacht und wer sie noch werden könnten. Ihnen fällt vielleicht auf, dass sie die gleiche Leidenschaft für Fußball haben wie Onkel Willy, dass Mamas Lachen ganz ähnlich klingt wie das eigene oder dass ihre Augen die gleiche Farbe haben wie die von Papa. Welche Faktoren bestimmen also unsere Identität – und haben wir überhaupt Einfluss darauf? »Wissen macht Ah!«-Moderatorin Clarissa »Clari« da Silva geht in diesem Kindersachbuch der faszinierenden Frage nach, warum wir so sind, wie wir sind. Sie erklärt spielerisch und auf Augenhöhe, wie Vererbung funktioniert und dass wir nicht nur von unseren Genen bestimmt werden, sondern auch von unserer Umwelt – und sogar von Erfahrungen, die Generationen vor uns gemacht haben. Humorvoll, anschaulich und sehr kenntnisreich führt sie in die neue Wissenschaft der Epigenetik ein und macht Mut, das eigene Ich zu gestalten. Denn jedes »Ich« ist ein wundervolles Wesen mit ungeahnten Möglichkeiten. Inspirierend, unterhaltsam und voller kreativer Anregungen bringt die beliebte TV-Moderatorin Clari (»Wissen macht Ah!«, »Sendung mit der Maus«) Kindern ab 10 Jahren den Zusammenhang zwischen Genen und Persönlichkeitsentwicklung nahe. Ausstattung: Mit zweifarbigen Illustrationen
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DIE WUNDER UNSERER WELT - ERKLÄRT VON ERNST PETER FISCHER 7 von über 77 Fragen, die Bestsellerautor Ernst Peter Fischer in diesem Buch beantwortet: - Warum wird der Himmel nachts dunkel? - Warum funkeln die Sterne und fallen nicht vom Himmel? - Was lässt Blätter im Sommer grün leuchten und wieso färbt sich das Laub im Herbst herrlich bunt? - Was sehen Tiere, wenn sie in ihrer Umwelt auf das schauen, was Homo sapiens mit Rot, Grün, Blau bezeichnet? - Warum kullern uns Tränen aus den Augen, wenn wir uns "totlachen"? - Was enthält mehr Eiweiß - Eiweiß oder Eigelb? - Und warum tauchen mit jeder Antwort neue Fragen auf? Ernst Peter Fischer ist ein Experte im unterhaltsamen Beantworten von Fragen, die uns Menschen fast zwangsläufig in den Sinn kommen, wenn wir unsere Umwelt und uns selbst aufmerksam und neugierig beobachten. Für dieses Buch hat er nicht nur die Fragen ausgewählt, die ihm am häufigsten in seiner Karriere als Wissenschaftshistoriker und Buchautor gestellt worden sind, sondern die zu beantworten er auch am reizvollsten findet. Anschaulich führt er vor, dass sich aus der Beantwortung von Fragen weitere ergeben, ohne dass das Fragen jemals zum Abschluss kommt. Das ist der Kern von Wissenschaft. "Warum funkeln die Sterne?" ist ein so leicht wie vergnüglich zu lesendes Kompendium in fünf Kapiteln mit wissenschaftlichen Erklärungen der Wunder unserer Welt. Geschenkbuch in wertiger Ausstattung Warum wird der Himmel nachts dunkel? Warum funkeln die Sterne und fallen nicht vom Himmel? Was lässt Blätter im Sommer grün leuchten und wieso färbt sich das Laub im Herbst herrlich bunt? Was sehen Tiere, wenn sie in ihrer Umwelt auf das schauen, was wir Menschen mit Rot, Grün, Blau bezeichnen? Warum kullern uns Tränen aus den Augen, wenn wir uns "totlachen"? Was enthält mehr Eiweiß – Eiweiß oder Eigelb? Und warum tauchen mit jeder Antwort neue Fragen auf?
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Der Angriff der AfD auf unsere Demokratie begann nicht erst mit dem Potsdamer Geheimtreffen im November 2023. CORRECTIV recherchiert seit 2016 zur Partei. Alles beginnt mit einem Gespräch in einem Essener Supermarkt-Café. Der bis dahin unbedeutende Landtagskandidat Guido Reil gibt die ersten Hinweise auf eine verdeckte Parteispende an die AfD aus der Schweiz. Wir folgen der Spur. Wir zeigen, wie die AfD mit einer Werbekampagne aus dem Ausland heraus mit illegalen Mitteln groß gemacht wird und in die Parlamente einziehen kann. Später zeigen wir die Abkehr der AfD aus der Westbindung. Die Partei wird zur Alternative für Russland. In einer „multipolaren Weltordnung“ an der Seite von Russland und China werde es keine „universellen Menschenrechte“ mehr geben, schreibt der AfD-Spitzenkandidat für die Europawahl Maximilian Krah 2023, und thematisiert die Ausweisung von 25 Millionen Menschen „gegen ihren Willen”. Schließlich decken wir dann auf, wie eine Handvoll AfD-Mitglieder – teils mit Verbindungen bis in die Bundesspitze der Partei – über einen Masterplan sprechen, um Millionen Menschen aus Deutschland zu vertreiben. Das Mittel der AfD bei ihrem Aufstieg ist die Desinformation und die systematische Täuschung. Der hier vorliegende „Der AfD-Komplex“ bündelt die Recherchen des gemeinnützigen Medienhauses CORRECTIV aus den vergangenen acht Jahren. Unabhängiger Journalismus ist für eine Demokratie unersetzlich. correctiv.org/unterstuetzen
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Das neue Buch des Bestsellerautors: Wie Informationsnetzwerke unsere Welt geschaffen haben und sie jetzt zu zerstören drohen In den letzten 100 000 Jahren hat die Menschheit enorme Macht erlangt. Doch trotz all unserer Entdeckungen, Erfindungen und Eroberungen befinden wir uns heute in einer existenziellen Krise. Die Welt steht am Rande des ökologischen Zusammenbruchs. Zuhauf werden Falschinformationen verbreitet. Und wir stürzen uns kopfüber in das Zeitalter der künstlichen Intelligenz – ein neues Informationsnetzwerk, das uns auszulöschen droht. Wenn wir so klug sind, warum sind wir dann so selbstzerstörerisch? »Nexus« zeigt, wie der Informationsfluss uns und unsere Welt geformt hat. Yuval Noah Harari nimmt uns mit von der Steinzeit und biblischen Zeiten über die frühneuzeitlichen Hexenverfolgungen, den Stalinismus und den Nationalsozialismus bis zum Wiederaufleben des Populismus in der heutigen Zeit. Dabei lenkt er unseren Blick auf die komplexe Beziehung zwischen Information und Wahrheit, Bürokratie und Mythologie, Weisheit und Macht. Er erkundet, wie verschiedene Gesellschaften und politische Systeme Informationen genutzt haben, um ihre Ziele zu erreichen – zum Guten wie zum Schlechten. Und er befasst sich mit den drängenden Entscheidungen, vor denen wir heute stehen, da nicht-menschliche Intelligenz unsere Existenz bedroht. Informationen sind nicht der Rohstoff, aus dem die Wahrheit ist, aber auch nicht einfach nur eine Waffe. »Nexus« erkundet den hoffnungsvollen Mittelweg zwischen diesen Extremen und zeigt, wie sich unser gemeinsames Menschsein wiederentdecken lässt. »Der große Denker unserer Zeit« – The Times über 21 Lektionen für das 21. Jahrhundert »Interessant und provokativ« – Barack Obama über Eine kurze Geschichte der Menschheit »Einer meiner Lieblingsschriftsteller und -denker« – Natalie Portman über Eine kurze Geschichte der Menschheit »Fegt die Spinnweben aus dem Gehirn... Strahlt Kraft und Klarheit aus« – Sunday Times über Eine kurze Geschichte der Menschheit »Es hat meine Sicht auf unsere Spezies und unsere Welt verändert« – Guardian über Eine kurze Geschichte der Menschheit
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Comicstrips zu einem der wichtigsten Alben der deutschen Musikgeschichte. »Allein machen sie dich ein!«, »Wir sind geboren, um frei zu sein!«, »Wir müssen hier raus!« – Kaum ein Album der deutschen Popgeschichte hat so viele Parolen hervorgebracht, die von Tausenden Menschen auf Hunderten Demos skandiert wurden, wie »Keine Macht für Niemand«, der Klassiker der Agitrockband Ton Steine Scherben von 1972. Kaum zu glauben, dass das Album im Oktober 2022 bereits 50 Jahre alt wird. Neben damals tagesaktuellen Liedern wie dem »Rauch-Haus-Song« oder »Menschenjäger« finden sich zeitlose Klassiker wie »Schritt für Schritt ins Paradies« oder »Komm, schlaf bei mir«. Als Gesamtkunstwerk zwischen Agitprop, Liebeslied, Demoparolen und Bibelzitaten haben sie Musikgeschichte geschrieben. Anlässlich des Jubiläums haben wir elf Comiczeichner:innen gebeten, sich mit jeweils einem der Songs zu beschäftigen und ihn danach zu befragen, ob er für die heutige politische Weltlage noch Relevanz besitzt. Entstanden sind elf eigenwillige Interpretationen, die die vielen Facetten des Albums einfangen, das Parolenhafte wie auch das Zarte, die Kritik aber auch die Utopie. Das Line-up: Kathrin Klingner (»Wir müssen hier raus«), Nicolas Mahler (»Feierabend«), Bianca Schaalburg (»Die letzte Schlacht gewinnen wir«), Sheree Domingo/Rahel Suesskind (»Paul Panzers Blues«) Reinhard Kleist (»Menschenjäger«), Mia Oberländer (»Allein machen sie dich ein«), Sascha Hommer (»Schritt für Schritt ins Paradies«), Daniela Heller (»Der Traum ist aus«), Jan Soeken (»Mensch Meier«), 18Metzger (»Rauch-Haus-Song«), Ulli Lust (»Keine Macht für Niemand«), Michael Jordan (»Komm, Schlaf bei mir«)
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Alle reden vom Erwachsenwerden oder dem nahenden Ende. Aber die Mitte zählt. »Hinter den Krisen, die mit der Lebensmitte einhergehen können, entdeckt Barbara Bleisch die potenziell beste Zeit unseres Lebens.« Daniel Schreiber Im Leben ist irgendwann vieles entschieden: wen wir lieben, wo wir arbeiten, wie wir wohnen. Manche sind froh, angekommen zu sein – andere fürchten, festzustecken in einem Leben voller Routinen, und fragen sich, ob es das schon war. Wie finden wir neue Lebensziele, wenn vieles erreicht ist? Wie gehen wir damit um, dass sich die Zeithorizonte langsam verengen und einige Züge mittlerweile abgefahren sind? Philosophisch fundiert und voller Bezüge aus dem Alltag denkt Barbara Bleisch nach über Lebenserfahrung, Leichtigkeit und Gelassenheit. Dem Klischee der »midlife crisis« setzt sie eine Philosophie der Lebensmitte entgegen, die hineinführt in die existenziellen Fragen unserer Jahrzehnte als Erwachsene – und in die beste Zeit unseres Lebens. »Eine wunderbare Lektüre des Nachdenkens.« Ijoma Mangold
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Kann sich Leistung heute noch lohnen? »EIN SCHLAUER ESSAY – EIN MUST-READ FÜR ALLE, DIE ÜBERZEUGT SIND, ERFOLG SEI NUR EINE FRAGE DES MINDSETS.« Julia Friedrichs, Filmemacherin und SPIEGEL-Bestsellerautorin Wir strampeln im Hamsterrad immerzu dem Wunsch einer gesicherten Zukunft hinterher und vertrauen stur auf das Mantra, der Markt werde unsere harte Arbeit schon belohnen. Wer sich anstrengt, kommt ans Ziel. Aber stimmt das noch? Erfolg und Leistung haben sich heute voneinander entkoppelt. Nicht selten entscheidet die Herkunft, eine Erbschaft oder der Zufall über den eigenen Platz in der Gesellschaft. Doch während wir die Chancengleichheit schwinden sehen, wünschen wir uns nur noch sehnlicher, zu den Erfolgreichen zu gehören. Was gibt am Ende wirklich den Ausschlag? Und warum klammern wir uns an Versprechen, die sich immer öfter als leer erweisen? Bernd Kramer versammelt überraschende Einsichten aus Soziologie, Psychologie und Philosophie, die gehörig am Erfolgskult unserer Gegenwart rütteln. Er legt die Mechanismen hinter festgefahrenen Glaubenssätzen offen und zeigt, wie wir uns von ihrem Sog emanzipieren können.
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Protect your daughter? Educate your son! Wer heute Söhne hat, steht vor besonderen Herausforderungen: Wir wollen glückliche Jungs, die frei von toxischen Männlichkeitskonzepten heranwachsen. Aber für ihre Erziehung fehlen uns scheinbar nach wie vor Vorbilder und Strukturen. Spiegel-Bestseller-Autorin Anne Dittmann, selbst Mutter eines Sohnes, bricht in ihrem neuen Buch die großen Fragen unserer Gegenwart auf das konkrete Familienleben herunter: Was bringen Jungs von Natur aus mit und was leben wir ihnen vor? Welche Rollenbilder prägen sie und welche können wir ihnen zeigen? Wie erziehen wir zu Empathie, Respekt und Fürsorge? Und wo verheddern wir uns manchmal in unseren eigenen Stereotypen? Dieses Buch sortiert nicht nur die Fakten, sondern gibt uns viele lebensnahe Anleitungen für den Alltag an die Hand. Ein Muss für alle, die Männer von morgen mutig begleiten wollen. Mit Interviews u.a. mit Susanne Mierau, Vitor Gatinho, Nicola Schmidt und Patricia Cammarata zu Themen wie: Freundschaft & Gefühle, Gewalt & Aggressionen, Gesundheit & Krisen, Computerspiele & Medien, Rollenmuster & Vorbilder, Pornos & Sexualität, Freizeit & Engagement. »Wie mit Söhnen über Gefühle sprechen, übers Weinen, über Sex und über über Konsens – und zwar ohne dass es für beide peinlich wird? Anne Dittmann hat dafür die besten Anleitungen überhaupt gefunden! Ein Lesemuss für alle Mütter und Väter.« Alexandra Zykunov, Bestsellerautorin und Journalistin »Ein Buch, von dem ich mir gewünscht hätte, es schon viel früher lesen zu können. Als Sohn, heranwachsender Mann und auch als Vater.« Felix Schenk (@papa_ohne_plan) Das neue Buch der meinungsstarken und hochengagierten Spiegel-Bestseller-Autorin Moderne Jungs kompetent begleiten Ausstattung: Durchgehend zweifarbig mit zahlreichen Illustrationen
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»Wir brauchen eine Wirtschaftspolitik, die den Mut hat, moralische Ziele wie die Würde aller zu verfolgen, und die auf der Menschlichkeit aller beruht, anstatt auf Hierarchien von Klasse, Gender und Race. Kurzum: Wir brauchen eine Wirtschaftspolitik, die der Demokratie dient, anstatt sie zu untergraben.« Isabella M. Weber
Kurz nachdem feststand, dass Donald Trump erneut zum US-Präsidenten gewählt worden war, fragte Isabella Weber auf X: »Können wir jetzt endlich eine ernsthafte Diskussion über eine antifaschistische Wirtschaftspolitik führen?« Die Demokraten hätten die Auswirkungen der dramatisch gestiegenen Lebenshaltungskosten verkannt und so Trump mit seiner Ressentiment-Politik das Feld überlassen. Ihr Tweet ging viral und setzte eine weltweite Debatte in Gang.
In ihrem neuen Buch legt Isabella Weber dar, wie die Grundzüge eines solchen Programms aussehen könnten: bezahlbare Güter des alltäglichen Bedarfs, demokratische Kontrolle der Konzernmacht, Kooperation statt Nationalismus. Wenn wir den weiteren Aufstieg der extremen Rechten verhindern wollen, so Weber, brauchen wir eine Wirtschaftspolitik, bei der die Bedürfnisse und die Würde der Menschen im Mittelpunkt stehen.
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Die Oper von ihren schönsten Seiten entdecken Der Saal verdunkelt sich, das Orchester beginnt zu spielen, eine Arie setzt ein – ein Besuch in der Oper ist ein besonderes Erlebnis. Doch wie nahm die Oper ihren Anfang? Was ist überhaupt eine Oper? Und wo stehen weltweit die berühmtesten Opernhäuser? Dieser großartig illustrierte Bildband nimmt alle Opernfans mit auf eine bewegende Zeitreise durch 400 Jahre Operngeschichte und porträtiert eindrucksvoll Epochen, Komponist*innen und legendäre Opernsänger*innen. Ein Opernführer der etwas anderen Art! Die Geschichte der Oper in einem Bildband: - 400 Jahre Operngeschichte: Von den Ursprüngen an den Höfen Italiens im 17. Jahrhundert bis zu heutigen Uraufführungen - Was ist eine Oper? Ein Einführungskapitel erklärt die wichtigsten Begriffe und Bestandteile einer Inszenierung, vom Libretto bis zu den Opernstars - Von Monteverdi über Mozart bis Ethel Mary Smyth: Die bedeutendsten Komponist*innen jeder Epoche werden anschaulich porträtiert - Die Entwicklung als Genre: Stimmungsvolle Kapitel erkunden die Kulturgeschichte nationaler Opern, von der deutschen Oper über die russische, italienische oder Tschechische Oper - Berühmte Opernbühnen weltweit: Großartige Fotografien setzen beeindruckende Opernhäuser aus aller Welt opulent in Szene Ein Opernführer durch den Wandel der Zeit Die Hochzeit des Figaro, La Traviata, Wagner oder Puccini – pure Musik in den Ohren für alle Opernliebhaber*innen. Wie kaum ein anderes Genre begeistert die Oper seit Jahrhunderten mit epischen Kompositionen, emotionalen Geschichten, opulenten Bühnenbildern und Kostümen. Dieser Bildband erkundet alle Epochen der Oper, richtet das Scheinwerferlicht auf die wichtigsten Komponist*innen und Sänger*innen ihrer Zeit und wirft einen Blick hinter die Kulissen berühmter Opernhäuser wie der Mailänder Scala, der Met in New York und dem Sydney Opera House. Ein faszinierender Überblick über die Welt der Oper, für Einsteiger*innen und Liebhaber*innen. Ein wahrer Schatz für alle Opernfans: 400 Jahre Operngeschichte – Epochen, Künstler*innen und Werke in einem beeindruckenden Bildband
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In diesem Sach-Bilderbuch haben Mai Thi Nguyen-Kim und Marie Meimberg auf über 100 Seiten all ihr Wissen in Antworten und Bildern vereint. Wenn Du dieses Buch liest, wirst Du verstehen, warum Dinos noch leben und was das mit der Geschichte der Erde zu tun hat. Mit Evolutionstheorie, dem Wettbewerb der Tiere und der Tatsache, dass wir besser überleben, wenn wir sehr, sehr unterschiedlich sind. Du wirst verstehen: Diese scheinbar kleine Frage ist mit der Klimakatastrophe, der Gut-Schlecht-Gleichzeitigkeit, Massensterben, T-rex-Klettergerüsten und Insel-Kiwis verbunden. Und mit uns. Mit der Frage, wie wir leben wollen. Und wie wir mit unserer Menschen-Magie die Welt verändern. Wissenschaft spannend erzählt, überraschend und lyrisch zugleich. Erfahre in diesem Kindersachbuch, warum wir immer noch täglich Dinos sehen – und viele andere ganz erstaunliche Fakten. Von den beiden Autorinnen Marie Meimberg, Kulturwissenschaftlerin und preisgekrönte interdisziplinäre Künstlerin, und Mai Thi Nguyen-Kim, Chemikerin und vielfach ausgezeichnete Wissenschaftsjournalistin. Wissenschaft wie Poesie: Selten war fundiertes Allgemeinwissen so unterhaltsam und spannend. Genial als Geschenk für Kinder ab 7 Jahren und alle Erwachsenen, die „maiLab“ auf YouTube lieben.
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Mit Recht wird Politik gemacht. Mit Gesetzen und Urteilen werden gesellschaftliche Hierarchien befestigt, werden Menschen beherrscht. Aber Recht ist zugleich auch ein Mittel zur Befreiung von Herrschaft, zur Emanzipation für Minderheiten, die sich damit gegenüber einer Mehrheit behaupten. Es ist ein Instrument, mit dem sich auch für Verbesserungen kämpfen lässt – wenn man weiß wie. Die Juraprofessorin Nora Markard und der Jurist und Journalist Ronen Steinke zeigen anhand von Beispielen aus zwölf zentralen Rechtsgebieten, wie Veränderungen mit den Mitteln des Rechts gemeinsam erkämpft werden können – vom Klimaschutz über die Geschlechterverhältnisse bis hin zu den Menschenrechten. Leicht verständlich und anschaulich geschrieben, laden sie damit alle, die sich für Politik interessieren, zur Einmischung ein. Denn Jura geht uns alle an. In zwölf Kapiteln behandelte Rechtsbereiche: Klimaschutzrecht – Können wir mit Jura den Planeten retten? Grundrechte – Wer kommt mit nach Karlsruhe? Demokratie – Wie stabil sind wir gegen eine Übernahme von rechts? Polizeirecht – Wie setzen wir der Staatsgewalt Grenzen? Strafrecht – Was hilft gegen sexistische Paragrafen? Eigentum – Was steht wem zu? Familienrecht – Wie ermöglichen wir Vielfalt? Arbeitsrecht – Wie kämpfen wir gegen Ausbeutung? Asylrecht – Was soll das mit den Grenzen? Sozialrecht – Wie geht Solidarität? Völkerrecht – Kann Recht gegen Macht gewinnen? Menschenrechte – Wie verteidigen wir einander weltweit?
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Lecker vegan kochen mit den köstlichen Kreationen von Alex! Das neue Buch von Alex "Kori" Villena ist da und liefert mit den leckeren Rezepten für BBQ, Burger, Burrito & Co. wieder einmal richtig ab. Dieses Buch ist der perfekte Begleiter für alle, die nach neuen Geschmackserlebnissen suchen und dabei eine bewusste und nachhaltige Ernährung bevorzugen. Vegane Ernährung ist langweilig? Weit gefehlt: Das Buch enthält eine Vielzahl von Rezepten für BBQ, Burger, Burrito & Co., die nicht nur vegan, sondern auch unglaublich lecker sind. Alex Villena zeigt, dass vegane Ernährung keineswegs langweilig sein muss.Inrtypische Foodporn-Manier lässt er die Gerichte nicht nur optisch ansprechend aussehen, sondern auch, dass sie geschmacklich absolut begeistern können. Alle Rezepte sind einfach zuzubereiten und überzeugen auch Nicht-Veganer. Wie wäre es zum Beispiel mit einem "Crunchy Oats Frühstück", einer "Erdbeer-Joghurt-Bowl" oder einem "Schoko-Frappuccino" als Snack zwischendurch? Wer es lieber herzhaft mag, sollte unbedingt das "ultimative Döner-Fladenbrot", die "besten Süßkartoffelpommes ever" oder die "Loaded Chili Cheese Fries" probieren. Für alle, die auf vegane Alternativen setzen, sind der "Veganer Big Mac", der "Vegane Döner", der "Like-Chicken-Burger" oder der "Like-Chicken-Avocado-Wrap" perfekt. Echte Käseliebhaber sollten die genialen veganen Käsesaucen ausprobieren und für alle, die gerne etwas scharf mögen, ist der Döner-Dip oder die Spicy Mayo genau das Richtige. Wer mexikanische oder asiatische Gerichte liebt, sollte unbedingt die "Mexican Burrito Bowl" oder das "Grünes Thai-Curry" probieren. Zum Nachtisch gibt es dann noch "Süße Kirsch-Gnocchi" oder "Cheesecake-Bananabread" und als Frühstück am Wochenende die "Fluffy Cookie-Kirsch-Pancakes". Für diejenigen, die es gerne klassisch mögen, empfehlen wir ein "Knoblauchbaguette" oder ein "Grilled Cheese Sandwich". Absoluter Favorit bei den süßen Leckereien sind die "Chocolate-Chip-Cookies mit flüssigem Kern" und die "Ice Cream Banana Cold Brew" und wer es gerne exotisch mag, der sollte die "Kokos-Bowl" oder den "Tex-Mex-One-Pot-Reis" ausprobieren. Und auch wenn nicht alles für die schlanke Linie geeignet ist, so gilt doch: Das Leben ist kurz! Gönn dir eines der köstlichen Gerichte und lass dich von der Begeisterung anstecken. Mit diesem Buch kannst du deine Gäste beeindrucken und gleichzeitig deinen Beitrag zu einer nachhaltigen Lebensweise
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Von den Macherinnen des Kult-Podcasts »endlich. Wir reden über den Tod« Trauer hat ein schlechtes Image. Zu Unrecht! Trauer ist ein Prozess, durch den wir lernen, mit unseren Verlusten zu leben. Susann Brückner und Caroline Kraft zeigen, wie unterschiedlich wir trauern, und entlarven weitverbreitete Irrtümer darüber, was passiert, wenn ein geliebter Mensch stirbt. Denn Trauer ist nicht das, wofür sie gehalten wird. Sie kennt keine Regeln, aber sie ist gestaltbar. Sie tut weh, aber sie ist wertvoll. Höchste Zeit, dass wir anfangen, Geschichten über das Trauern zu erzählen: krasse und zärtliche, schöne und wütende, fiese, berührende und überraschende. Wir können den gesellschaftlichen Umgang mit Trauer nur verändern, indem wir darüber reden: endlich. »Dieses Buch ist (lebens-)wichtig für alle Menschen, die irgendwann mal trauern. Also für uns alle.« Mareice Kaiser Ausstattung: durchgehend s/w-Illustrationen
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»Dem deutschen Volke« lautet die Inschrift über dem Portal des Reichstagsgebäudes in Berlin. Doch die Bevölkerung ist in unserer heutigen Form der Demokratie ein Akteur ohne besonders großen Einfluss. Abgeordnete, die die Interessen der Menschen vertreten? Pustekuchen! Lobbykontakte und elitäre Netzwerke sind entscheidend. Monopoly ist ein extrem gerechtes Spiel dagegen. – Wir müssen die Spielregeln unserer Demokratie ändern! Wir brauchen mehr Basis, mehr außerparlamentarische Bewegungen, brauchen Volksvertreter, die nicht ihrem korrumpierten Gewissen verpflichtet sind. Dann haben wir auch die Möglichkeit, die Corona-Krise als Chance zu nutzen und die Millionen Menschen von Fridays for Future, die für eine bessere Politik demonstrieren, nicht der Klimaschutzlobby zum Fraß vorzuwerfen.
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Wir sind mittendrin im Rechtsruck. Die Gesellschaft steht unter Spannung. Das betrifft vor allem Minderheiten wie Migrant:innen, die LGBTQ+ Community, Persons of Colour, Menschen mit Behinderung. Das ist jede:r Fünfte in unserer Gesellschaft. Für die Mehrheitsbevölkerung ist Rechtspopulismus eine abstrakte Gefahr. Für Minderheiten ist er dagegen eine äußerst reale und existenzielle Gefahr. Wie konnte es so weit kommen? Und was bedeuten die aktuellen Entwicklungen konkret für Minderheiten in Europa? Wenn es um den gesellschaftlichen Rechtsruck geht, stehen nur selten jene Menschen im Mittelpunkt, die die Auswirkungen der zunehmenden Ausgrenzung am stärksten erleben. Michael Hunklinger ändert das und erzählt persönliche Geschichten von Menschen, die nicht in die sogenannte „gesellschaftliche Norm“ passen. Gerade sie brauchen Selbstvertrauen, Geradlinigkeit und Courage. Mehr denn je sind aber auch Politik und Gesellschaft gefordert, sich aktiv an ihre Seite zu stellen. Wir haben immer eine Wahl. Michael Hunklinger macht deutlich, dass Warnungen vor AfD, FPÖ und Co nicht genug sind. Es ist an der Zeit, dass wir der Gefahr ins Auge sehen und Allianzen schmieden, um ihr etwas entgegenzusetzen.
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Wie gut sind wir gerüstet? Über die Zukunft unserer Sicherheit Ein dringender Appell des ehemaligen Vorsitzenden des NATO-Militärausschusses NATO-Gipfel in Den Haag 24. –25. Juni 2025 Die russische Invasion der Ukraine markiert eine sicherheitspolitische Zäsur. Der Krieg ist zurück in Europa und hat eine neue Ära kollektiver Verteidigung eingeläutet. Rob Bauer, langjähriger Vorsitzender des NATO-Militärausschusses, reist seit 2022 um die Welt, um politische Entscheidungsträger, Unternehmen, Bürgerinnen und Bürger von der Notwendigkeit zu überzeugen, sich auf den Krieg vorzubereiten. Je besser die Bündnispartner gerüstet sind, desto wirksamer können sie abschrecken – und desto geringer das Risiko, in einen Krieg hineingezogen zu werden. Dieses Buch vermittelt sieben strategische Lektionen zur Stärkung unserer Sicherheit. Es ist eine Einladung, darüber nachzudenken, welchen Beitrag wir alle leisten können, um für den Ernstfall gewappnet zu sein. Indem wir uns auf den Krieg vorbereiten, erhöhen wir unsere Chancen, ihn zu verhindern. Die Verantwortung für den Schutz unserer Freiheit liegt nicht allein auf den Schultern derjenigen in Uniform. Sie ist eine Aufgabe für uns alle. »Dieses Buch wird den Gesellschaften der Bündnisstaaten helfen, stärker zu werden.« – Jens Stoltenberg, ehemaliger NATO-Generalsekretär »In unserer komplexen Welt entscheidet nicht nur der Wille zum Handeln, sondern die Kunst, mit Präzision und Mut das Richtige zu tun. Dieses Buch weist uns den Weg dahin.« – General Carsten Breuer, Generalinspekteur der Bundeswehr »Ein herausragendes Buch über die Notwendigkeit, in einer zunehmend bedrohlichen Welt unsere Resilienz zu stärken und unsere Abschreckungsfähigkeit zu gewährleisten.« – General a.D. David Petraeus, ehemaliger CIA-Direktor
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»Ernst ist das Leben, heiter ist die Kunst«, schrieb Friedrich Schiller. Doch was ist Heiterkeit eigentlich? Und wie bekommen wir sie in unser ernstes Leben zurück? In Zeiten, in denen uns im Angesicht globaler Krisen intuitiv erst einmal anders zumute ist, macht sich Axel Hacke auf die Suche nach einem fast vergessenen Gemütszustand, nach einer Haltung dem Leben gegenüber, in der wir seltsam ungeübt geworden sind. Unterhaltsam, klug und persönlich erforscht er die Ursprünge des Begriffs, erklärt, was die Heiterkeit vom Witz und von der Fröhlichkeit unterscheidet und warum sie ohne den Ernst des Lebens nicht zu haben ist. »Ein heiterer Mensch zu sein, bedeutet nicht, das Schwere zu ignorieren, sondern es in etwas Leichtes zu verwandeln.«
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US-WAHL 2024 | New York Times-Bestseller Ein längst überfälliges Korrektiv der weißgewaschenen Geschichtsschreibung à la Trump »UND WAS IST AMERIKA? Ist es ein Stück Land, das übersät ist von den achtlos dahingeworfenen Knochen derjenigen, die der Doktrin der territorialen Expansion im Wege standen, oder eine Verfassung? Ist es eine Ansammlung zusammengedrängter Menschen, die sich danach sehnen, wieder frei atmen zu können, oder bloß ein paar Grenzen auf einer Karte? Dies sind keine rhetorischen Fragen. Um die Geschichte der Schwarzen in diesem Land zu verstehen, müssen wir uns erst darauf einigen, wie wir ›dieses Land‹ definieren. Denn wenn das, was wir als ›Schwarze Geschichte‹ bezeichnen, jenes Puzzle umfasst, das heute als ›die Vereinigten Staaten von Amerika‹ bekannt ist, kamen die rund zwanzig versklavten Afrikaner, die im Jahr 1619 in Virginia landeten, mehr als ein Jahrhundert zu spät zur Party.« »Harriot hat’s getan. Sein Buch ruft die komplette Bandbreite an Emotionen hervor: Lachen. Wut. Traurigkeit. Liebe (zum Schwarzen Widerstand). Hass (auf Anti-Schwarzen Rassismus). Mehr Lachen. Erkennen von Zusammenhängen, Verstehen und Entdecken.« Ibram X. Kendi, Amerikas bekanntester Rassismusforscher und Autor von »Gebrandmarkt« »So hätten wir uns den Geschichtsunterricht in der Schule gewünscht. Auf halber Strecke merkt man, dass es gar kein Buch über die Geschichte der Schwarzen in Amerika ist, sondern darüber, wie verdammt Schwarz die amerikanische Geschichte ist.« Pharrell Williams, US-Musiker und Kreativdirektor bei Louis Vuitton
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Bereits die Ikarussage erzählt vom Wunsch des Menschen, es Gott gleichzutun, und von seiner Angst, genau dafür bestraft zu werden. Dieser unauflösbare Widerspruch von Sehnsucht und Furcht bestimmt das westliche Mensch-Maschinen-Verhältnis bis heute – herzerhebendes Wunder und erschreckendes Monster, undurchschaubare Magie und kalt berechnete Mechanik: Was ist es, was wir da geschaffen haben? Während die Theatermaschinen, die als mechanische Singvögel, herabschwebende Gottheiten oder künstlicher Wind Leben auf die Bühne brachten, wohligen Schauer im Publikum erzeugten, schienen der mechanische Webstuhl und andere nützliche Maschinen sich den Menschen untertan zu machen. Die Maschine begeisterte mittelalterliche Mönche, die mit der Uhr die Zeit neu erfanden, und stieß auf die Ablehnung der Päpste, die eine von Gott unabhängige Zeit nicht dulden konnten. Maschinen bannen unsere Aufmerksamkeit und sind in der Lage, alles zu verändern: wie wir arbeiten, wie wir denken, wie wir lieben. Auf den Spuren der menschlichen Suche nach der Maschine, die ihn Gott gleichmacht, wird dieses Buch selbst zu einer Wunderkammer, in der man sich verlieren kann, ohne jemals aus dem Zusammenhang zu fallen.
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Dieses Buch wird klimafreundlich hergestellt, cradle-to-cradle gedruckt und bleibt plastikfrei unverpackt. Die Klimakrise verändert die Welt unwiederbringlich. Unser Wirtschaftssystem gerät an seine Grenzen und die Ungleichheiten verstärken sich weiter. Unser Alltag, unser Weltbild und unser Vorstellungsvermögen werden von multiplen Krisen erschüttert. Woher also die Kraft nehmen, sich jetzt auch noch mit Wirtschaftstheorie zu beschäftigen? Ganz einfach: Unsere Existenz ist davon abhängig. Katharina Mau stellt Lösungsansätze und Ideen vor, die wirtschaftliche, ökologische und soziale Ressourcen berücksichtigen und sich nicht nur an höher, schneller, weiter orientieren. Denn sich vorzustellen, wie eine gerechtere Zukunft funktionieren kann, macht Mut. Kein Wachstum ist auch eine Lösung Unsere Wirtschaft ist auf Wachstum ausgerichtet - nicht darauf, dass Reichtum möglichst gleich verteilt ist oder dass es allen Menschen möglichst gut geht. Genau an diesem Punkt setzt Katharina Mau an und zeigt, wie stark unsere Art zu wirtschaften mit alltäglichen Dingen verknüpft ist. Und hier kommt Degrowth ins Spiel. Dabei geht es weniger um Verzicht als um eine neue Denk- und Wirtschaftsweise, in der das Wohlergehen von Menschen, Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit im Fokus stehen. Große Themen, die Katharina Mau auf unseren Alltag umlegt und zeigt, in welche Richtungen wir uns entwickeln können, um eine faire, lebenswerte Basis für alle zu schaffen. Alltag im Wandel – wie schaut das jetzt konkret aus? Katharina Mau stellt Menschen und konkrete Konzepte vor, die zugänglich machen, wie unsere Gesellschaft funktionieren kann. Dazu gehören Ideen wie: Arbeitszeitverkürzung, Grundversorgung für alle, günstigere Mieten, freier Zugang zu Medien und Internet, Vermögensbegrenzungen sowie die Neubewertung von Care-Arbeit. Reden wir z. B. darüber, warum die Pflege von Älteren oder die Verantwortung für eine Familie einen höheren Stellenwert bekommen sollte, und das nicht nur in der Theorie. Darüber hinaus lädt dieses Buch dazu ein, sich auf neue Gedankenmodelle einzulassen und Utopien zuzulassen. Denn ohne sie, ist es gar nicht möglich, über eine neue Welt zu sprechen und der kollektiven Erschöpfung entgegenzuwirken. - Realutopie - eine neue Welt zum Anfassen: Wie leben bereits in der Veränderung, die Welt ist im Wandel - also fragen wir uns gemeinsam: Wohin soll es gehen? Wie will ich leben? Was ist wirklich wi
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'Ei was', sagte der Esel, 'zieh lieber mit uns fort, wir gehen nach Bremen, etwas besseres als den Tod findest du überall.' Diese Aufforderung des Esels befolgt der Hahn, wie wir alle wissen, ebenso eifrig wie vor ihm der Hund und die Katze. Gemeinsam ziehen die Vier in die schöne Hansestadt, um dort das Räuberhaus in Beschlag zu nehmen. Das Märchen ist bekannt und beliebt - nicht nur in Bremen. mehr 'Ei was', sagte der Esel, 'zieh lieber mit uns fort, wir gehen nach Bremen, etwas besseres als den Tod findest du überall.' Diese Aufforderung des Esels befolgt der Hahn, wie wir alle wissen, ebenso eifrig wie vor ihm der Hund und die Katze. Gemeinsam ziehen die Vier in die schöne Hansestadt, um dort das Räuberhaus in Beschlag zu nehmen. Das Märchen ist bekannt und beliebt - nicht nur in Bremen! Aber SO haben Sie die Stadtmusikanten noch nicht gesehen: Die 'Bremer Stadtmusikanten' by JANOSCH - mit zahlreichen neuen Zeichnungen zu einem der bekanntesten Märchen der Welt. Janosch, der beliebte Illustrator und Kinderbuchautor, gibt dem Märchen mit seinen frech-ironischen Illustrationen neuen Schwung. Grund genug also, die Geschichte von den Vieren, 'die auszogen, das Glück zu suchen' noch einmal zur Hand zu nehmen.
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'Ei was', sagte der Esel, 'zieh lieber mit uns fort, wir gehen nach Bremen, etwas besseres als den Tod findest du überall.' Diese Aufforderung des Esels befolgt der Hahn, wie wir alle wissen, ebenso eifrig wie vor ihm der Hund und die Katze. Gemeinsam ziehen die Vier in die schöne Hansestadt, um dort das Räuberhaus in Beschlag zu nehmen. Das Märchen ist bekannt und beliebt - nicht nur in Bremen. mehr 'Ei was', sagte der Esel, 'zieh lieber mit uns fort, wir gehen nach Bremen, etwas besseres als den Tod findest du überall.' Diese Aufforderung des Esels befolgt der Hahn, wie wir alle wissen, ebenso eifrig wie vor ihm der Hund und die Katze. Gemeinsam ziehen die Vier in die schöne Hansestadt, um dort das Räuberhaus in Beschlag zu nehmen. Das Märchen ist bekannt und beliebt - nicht nur in Bremen! Aber SO haben Sie die Stadtmusikanten noch nicht gesehen: Die 'Bremer Stadtmusikanten' by JANOSCH - mit zahlreichen neuen Zeichnungen zu einem der bekanntesten Märchen der Welt. Janosch, der beliebte Illustrator und Kinderbuchautor, gibt dem Märchen mit seinen frech-ironischen Illustrationen neuen Schwung. Grund genug also, die Geschichte von den Vieren, 'die auszogen, das Glück zu suchen' noch einmal zur Hand zu nehmen.
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EINE GENERATION WILL AN DIE MACHT Bei der letzten Wahl sind so viele junge Abgeordnete wie nie zuvor in den Bundestag eingezogen. Dass ihre Aufgabe die Klimawende sein wird, das wussten sie. Auch auf Auseinandersetzungen mit Rechtsradikalen und Querdenkern waren sie vorbereitet. Aber dass sie es mit einem Krieg zu tun bekommen würden und mit dessen Folgen, davon ahnten sie nichts. Schnell müssen die Neuen schwerwiegende Richtungsentscheidungen treffen. Aber ihre Ideale wollen sie nicht aufgeben. Wird ihnen dieser Spagat gelingen? Oder werden sie im Kampf mit der älteren Generation der Babyboomer selbst zu den angepassten Funktionären, die sie nie werden wollten? Dieser Bundestag ist anders: Weniger Silberrücken in dunklen Anzügen. Mehr Frauen. Mehr Kinder und Enkel von Einwanderern. Und vor allem: mehr Junge. Ein Viertel der Abgeordneten ist unter vierzig. Fünfzig von ihnen sind nicht einmal dreißig Jahre alt. Aber wer sind die Neuen – und was wollen sie? Fest steht: Sie reden anders und machen auch anders Politik. Mit blinkenden Instagram-Storys. Mit den neuesten TikTok-Trends. Mit Reden, die wie ein Poetry Slam klingen. Offen sprechen sie über eigene Schwächen. Und sie stellen Ansprüche – an sich und an die Älteren. Aber können sie die Politik auch verändern? Die Politikjournalistin Livia Gerster heftet sich in ihrem Buch an die Fersen junger Parlamentarier:innen aus allen Parteien. Kevin Kühnert (SPD) und Ricarda Lang (Grüne) sind darunter, aber auch völlig unbekannte Neulinge wie eine Klimaaktivistin aus dem Straßenprotest, eine radikale Impfgegnerin aus Sachsen und ein junger Abwassermeister aus dem Irak. Sie begleitet die Neuen durch die Zeitenwende von Putins Krieg und verfolgt ihre politischen Kämpfe. So gelingt ihr ein fesselnder Mix aus investigativer Politikreportage und soziologischem Generationenporträt. Jünger, weiblicher, bunter: Wer die Neuen im Parlament sind – und was sie wollen Livia Gerster folgt den jungen Politiker:innen vom Einzug in die Abgeordneten-WG bis hin zur ersten Rede im Bundestag Jung gegen Alt: Werden die jungen Radikalen ihre Fraktionen spalten?
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Wie wir mit den richtigen Entscheidungen den Enkeln unserer Enkel ein Leben in Sicherheit und Glück ermöglichen »Dieses Buch ist ein monumentales Ereignis.« Rutger Bregman Der britische Philosoph und Aktivist Will MacAskill fordert ein radikal neues Denken beim Thema Nachhaltigkeit: Unser heutiges Handeln muss nicht nur die Konsequenzen für die nächsten Generationen miteinbeziehen, sondern auch die Folgen für die Menschheit in einer weit entfernten Zukunft. Es reicht nicht aus, den Klimawandel einzudämmen oder die nächste Pandemie zu verhindern. Wir müssen sicherstellen, dass sich die Menschheit nach einem Kollaps auch wieder erholt. Ein Manifest von enormer Sprengkraft – minutiös recherchiert und brillant geschrieben. Mit zahlreichen Abbildungen und Grafiken. Ausstattung: Mit zahlreichen Grafiken und Fotos
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Wem oder was können wir noch glauben? Digitale Neuheiten wie Social Bots oder Deepfakes, aber auch Täuschungen durch Medien und Politik erschüttern zunehmend unser Vertrauen in die demokratischen Institutionen. Die Verfassungsrichterin Elisa Hoven zeigt, worin die größten Gefahren dieser Entwicklung liegen und was wir tun müssen, um den gesellschaftlichen Frieden zu retten. Anhand von Beispielen aus der Migrationspolitik, der Coronapandemie oder dem Klimawandel erläutert sie, wie Falschinformationen und eine einseitige Berichterstattung die Grundlagen gesellschaftlicher Entscheidungsprozesse zerstören. Um den vollständigen Vertrauensverlust in die Politik und den Siegeszug radikaler Kräfte zu stoppen, fordert sie fundamentale Änderungen. Dazu gehören eine umfassende Überarbeitung des Strafrechts und die Schaffung weiterer Digitalgesetze, eine Abkehr vom Haltungsjournalismus sowie die Vermittlung umfassender Medienkompetenz in den Schulen. Noch können wir unsere friedliche, offene Gesellschaft bewahren. Doch wir müssen handeln.
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Wichtige Brücken gesprengt, die Trinkwasserversorgung gekappt, Internet und Mobilfunk ausgefallen, Panikkäufe in den Supermärkten: So könnte es anfangen, wenn der Krieg nach Deutschland käme. Vor Kurzem noch schien ein solches Szenario undenkbar. Nun aber müssen wir uns damit auseinandersetzen. Unsere Bundeswehr und die Geheimdienste bereiten sich bereits konkret auf einen militärischen Angriff Russlands vor.
Der Konflikt ist längst da, nicht mit Panzern, sondern in Form von Sabotage, Desinformation und Cyberattacken. Eine Eskalation könnte schwere Gefechte an der Front, Attentate und Raketenangriffe bedeuten. Deutschland würde im großen Maßstab zur Drehscheibe von NATO-Truppen – und damit zur Zielscheibe für den Gegner.
Wie wären wir in einem solchen Fall geschützt? Wie würde sich unser Leben verändern? Was könnten wir tun, um zu helfen? In diesem packenden Buch, das auf zahlreichen Gesprächen mit Expertinnen und Experten beruht, geben die Autoren fundierte Antworten. Sie gehen uns alle an. Damit wir so gut vorbereitet sind wie es nur geht, falls das Schlimmste eintrifft.
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Was kümmert es uns, wenn in Brasilien eine Art verschwindet, von deren Existenz wir bis dahin gar nichts gewusst haben? Und wäre es nicht fantastisch, wenn Mücken aussterben würden? Im Netzwerk der Natur spielt jeder einzelne Organismus eine wichtige Rolle. Keine Art ist unabhängig von den anderen – wir Menschen sind keine Ausnahme. Ohne den Reichtum der Natur könnten wir nicht überleben: ohne Insekten kein Obst, ohne Mikroorganismen kein Humus, ohne Mücken keine Schokolade. Anschaulich, unterhaltsam und mit vielen Beispielen zeigen Frauke Fischer und Hilke Oberhansberg, was Biodiversität bedeutet. Sie bringen uns die faszinierende Vielfalt der Tiere und Pflanzen näher, die uns Nahrung, Gesundheit und so vieles mehr schenkt. Wenn wir diese Vielfalt zerstören, gefährden wir unsere eigene Existenz. Die Autorinnen machen deutlich, was wir tun müssen, um das Artensterben noch aufzuhalten. „Dieses Buch stellt eingängig, gut verständlich und unterhaltsam dar, wie unser aller Wohlergehen vom diversen Leben um uns herum abhängt.“ Dirk Steffens »Humorvoll, leicht verständlich und wunderbar anschaulich.« Ricarda Wenge, MDR Wissen Mit einem Vorwort von GEO-Experte Dirk Steffens Ausstattung: durchgehend 4c
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EINSTEIN, BOHR, HEISENBERG - DAS GROßE JAHRZEHNT DER PHYSIK In den 1920er Jahren schlug die Stunde der Physiker: Ernst Peter Fischer, Autor des Bestsellers «Die andere Bildung», erzählt so anekdotenreich wie wissenschaftlich anschaulich und versiert vom großen Jahrzehnt der Physik zwischen 1922 und 1932, von seinen genialen Protagonisten und den ungeheuren Folgen, die die völlig neue und auf den ersten Blick verrückte Theorie der Atome und der Materie mit sich bringen sollte. In den 1920er Jahren schlug die Stunde der Physiker: Sie machten sich auf den Weg zu den Atomen im Innersten der Welt. Dabei sahen sie sich gezwungen, das gewohnte Weltbild vollkommen aufzugeben. Zu den Pionieren der neuen Physik gehörten die Freunde Max Planck und Albert Einstein, die in den 1920er Jahren in Berlin lebten. Zu ihnen gesellten sich weitere Ausnahme-Physiker: Niels Bohr, Werner Heisenberg, Wolfgang Pauli, Paul Dirac. Insbesondere Heisenberg agierte als ungeheuer kreativer Kopf, dem unentwegt verrückte physikalische Ideen in den Sinn kamen, die in vielen Fällen von Pauli gnadenlos zerfetzt wurden. Die schließlich ausgearbeitete Form der Wissenschaft feiert seitdem unter der Bezeichnung «Quantenmechanik» Triumphe. Ihr Clou sind nicht nur die elektronischen Geräte mit ihren grandiosen kommunikativen Möglichkeiten, die wir heute so selbstverständlich nutzen. Ihr Clou ist auch ein völlig verändertes Bild von der Welt hinter den Dingen: Es gibt nur Bewegung, im Wirklichen genauso wie im Wissen und Denken. Und überall hält die Energie mit ihren Wandlungsmöglichkeiten das Geschehen in Gang. Die wilden Zwanzigerjahre der Physik und ihre großen Genies Die großen Pioniere der modernen Physik Atome, Elementarteilchen und die Folgen - die Entstehung des modernen physikalischen Weltbildes Vom Autor von "Die andere Bildung"
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«Mütter prägen uns, auch wenn wir es nicht wollen, sie nisten sich in unseren Köpfen und Herzen ein, flüstern uns zu, schimpfen, trösten, tun es auch noch, wenn sie verstorben sind, tun es selbst dann, wenn wir sie nicht oder kaum kannten. Wir setzen unsere Schritte auf das, was wir dank oder trotz unserer Mütter wurden. Tragen sie darin für immer mit uns», schreibt Lena Gorelik.
Alle meine Mütter erzählt von dieser besonderen, oft lebenslang komplexen Beziehung und ihren Facetten, erzählt davon, welche Mütter wir selbst zu sein versuchen, wie wir scheitern, zweifeln, stolpern und welche Ängste uns begleiten, was uns bindet und prägt, aber auch, was uns abhält, was es heißt, ungewollt Mutter oder nicht Mutter zu sein, ein Kind anzunehmen, zu verlieren oder nicht loslassen zu können.
Tiefste Liebe, Zweifel, ganz verschiedene Formen von Glück – i
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Nele Heaslip über "ihren" Faust: Goethes Faust ist für mich einer der bedeutendsten Texte der deutschen Literatur. Es ist zugleich auch ein Text, an den man sich sehr gewöhnt zu haben scheint – ein Text, in dem jeder zweite Vers zum geflügelten Wort geworden ist, den man in der Schule tausendmal wiederkäuen musste, der auf der Bühne auf tausend verschiedene Weisen inszeniert worden ist. Man könnte glatt dem Irrtum verfallen, dass mit dem Faust nun nichts Neues mehr anzufangen sei, und dass man ihn endlich getrost archivieren könne. Ich denke dagegen, dass wir mit Goethes Faust niemals fertig sind. Ich denke, dass der Faust sich jeder neuen Zeit, jeder neuen Gesellschaft auf neue Weise offenbart. Oder eben auf alte Weise – denn auch das Altbewährte kann so innovativ über die Gegenwart hereinbrechen wie das Nie Dagewesene. Die besten Geschichten sind diejenigen, die sich immer wieder erzählen lassen, und dabei nichts von ihrem Zauber verlieren. Deswegen war es mir auch wichtig, Goethes Text in dieser grafischen Inszenierung so weit wie möglich beizubehalten. Hier spielt die Geschichte des verzweifelten Gelehrten, der eine Wette mit dem Teufel eingeht, in drei sich abwechselnden Zeitebenen – im Mittelalter, im Nationalsozialismus und in der Gegenwart. Die Idee für die Dreiteilung der Handlung ergab sich für mich nach und nach – doch sobald ich anfing, zu zeichnen, bemerkte ich mit Erstaunen, dass der Rest wie von selbst geschah. Faust machte sich selbstständig und passte sich den neuen Zeitebenen an, als wäre er eigens für sie geschrieben worden – das Stück nahm Bedeutungen an, die ich zuvor kaum darin vermutet hatte. Und es ergaben sich gesellschaftskritische Fragestellungen über die Beziehung zwischen Mensch und Umwelt, Individuum und Gesellschaft und um die (Dis)kontinuität von Täter- und Opferrollen, die auf die heutige Zeit so gut zutreffen wie einst auf Goethes Zeit. Vielleicht bedeutet das, dass wir uns in diesen 217 Jahren Faust kaum verändert haben – als Menschen und als Gesellschaft. Das würde jedenfalls meine Ansicht bestätigen, dass der kluge, übermütige, weit- und kurzsichtige Heinrich Faust den Menschen selbst verkörpert. Der Mensch, der sowohl in seiner sensiblen Weitsicht die Fähigkeit aufweist, die Welt von ihren zahllosen, menschengemachten Konflikten zu erlösen – als auch in seiner Unersättlichkeit die Tendenz, sie tiefer ins Verderben zu stürzen.
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In der Natur geht Seltsames vor. Grillen verstummen, Tintenfische schrumpfen, Vögel verändern ihr Aussehen und Echsen wachsen lange Beine. Durch den Klimawandel, die Globalisierung, die Zerstörung der Habitate, den Einsatz von Pestiziden und intensive Bejagung verändern sich viele Arten überraschend schnell. So gibt es zum Beispiel immer mehr Elefanten ohne Stoßzähne, weil sich die stoßzahnlosen Exemplare vermehren können, während die mit Stoßzähnen Wilderern zum Opfer fallen. Der Mensch befeuert die Evolution, die Zeiten langsamen Wandels sind vorbei. Doch neben der wünschenswerten Rettung unserer Tier- und Pflanzenwelt durch die Evolution gibt es auch eine dunkle Seite. Denn auch die unzähligen Mikrobenarten nutzen die rettende Kraft der Evolution. Das Ergebnis sind Resistenzbildungen von Krankheitserregern und Schädlingen. In beiden Fällen geht es um dasselbe Phänomen, daher brauchen wir ein tiefer gehendes Verständnis dieser Prozesse. Bernhard Kegel zeigt, dass wir die Kraft und die Möglichkeiten evolutionärer Veränderungen unterschätzt haben, und entführt uns in die aufregende Welt der Evolutionsbiologie.
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Eine Richterin erklärt die Menschenrechte – 30 wahre Geschichten illustriert von Rotraut Susanne Berner Die Menschenrechte sollte jeder kennen, denn sie gehören allen. Angelika Nußberger erklärt anhand von wahren Geschichten, was Menschenwürde, Freiheit, Gleichheit und Sicherheit bedeuten. Rotraut Susanne Berner gelingt es mit ihren genialen Bildern, den großen Fragen ihre Schwere zu nehmen und sie gerade dadurch zu verstehen. Ein wunderschönes Buch für alle, die über die Menschenrechte nachdenken und sich für sie einsetzen wollen. Beim „Zwergenweitwurf“ kann man gegen Bezahlung kleinwüchsige Menschen auf eine Matte werfen. Ein klarer Verstoß gegen die Menschenwürde, befanden die Behörden. Doch dagegen klagten die Kleinwüchsigen, denn es war ihr Lebensunterhalt. Hatten sie recht? Heute ist das Spiel in den meisten Ländern verboten, aber in Australien und Kanada gibt es sogar Meisterschaften. Angelika Nußberger zeigt an wahren Gerichtsfällen, was Menschenwürde, Religions- und Meinungsfreiheit, das Recht auf Leben und Gleichbehandlung oder der Schutz des Privatlebens und der Umwelt bedeuten – und warum immer wieder neu über die Menschenrechte verhandelt werden muss. Denn in den scheinbar kleinen Fällen geht es immer auch um die großen Fragen unserer Zeit, um Gleichberechtigung, Klimaschutz, Krieg und Frieden, Toleranz, Solidarität und das Leben in einer unsicheren Welt. Dass sich die großen Fragen in den konkreten Geschichten verbergen, unterstreichen die einprägsamen, pointierten Bilder von Rotraut Susanne Berner, die dazu einladen, sich neugierig in dieses aufwendig gestaltete zu vertiefen. „Wir wollen keine Freiheit ohne Brot, aber wir wollen auch kein Brot ohne Freiheit!“ Nelson Mandela Ein All-Age-Buch, illustriert von Rotraut Susanne Berner Erste Einführung in die Menschenrechte für Leserinnen und Leser ab 12 Jahren Angelika Nußberger war Richterin am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte und erzählt viele Fälle aus eigener Anschauung Von der Menschenwürde über Freiheit, Gleichheit und Bildung bis zum Schutz der Umwelt: Die Menschenrechte sind für alle da
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