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Von ihrer Buchhandlung persönlich empfohlene Bücher zum Thema Tschechien;Bauernhof;Land;Zwangskollektivierung;Annäherung;Liebe;Feldarbeit;Landwirtschaft;Genossenschaft.
Wir haben 150 Buchtipps zu "Tschechien;Bauernhof;Land;Zwangskollektivierung;Annäherung;Liebe;Feldarbeit;Landwirtschaft;Genossenschaft" gefunden.

Roman

Die hoffnungsvolle Geschichte einer Annäherung zweier Unerwünschter zur Zeit der Zwangskollektivierung auf dem tschechischen Land der 50er Jahre Der Bauer František stemmt sich gegen die sozialistische Kollektivierung. Er möchte Herr auf seinem Hof und seinem Grund bleiben, auch wenn ein Nachbar nach dem anderen vor den neuen politischen Bedingungen kapituliert. Sein Sohn Venoušek ist fast noch ein Kind und eine Frau fehlt. Als ihm für die schwere Feldarbeit nicht der erhoffte junge Mann zugeteilt wird, sondern die schmächtige 29-jährige Ida, ist das seitens der neuen politischen Führung der erste Versuch, ihn in die Knie zu zwingen. Aber Ida ist nicht nur äußerst tüchtig und eine verlässliche Stütze bei allen folgenden Schikanen, sie haucht Haus und Hof auch ein helleres Leben ein, es wird wieder gelächelt. Zärtliche Gesten dringen kaum sichtbar in den harten Alltag, und beide Männer finden an ihr Halt. Doch beim Dorftanz kommt es zum Eklat, František erfährt von Idas Vergangenheit und zeigt sich dem nicht gewachsen – ein Tiefpunkt; dazu scheint der Verlust der Eigenständigkeit und damit seines Selbstverständnisses unabwendbar, František sieht sich aus seiner traditionellen Lebenswelt stürzen und mit einem Mal in der gleichen Lage wie Ida. Liegt darin sogar eine Chance? Helena Černohorskás ungewöhnlicher Roman fesselt durch seine unprätentiöse, stille und genaue Sprache.

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Nachhaltige Landwirtschaft rund um die Welt

Nachhaltige Landwirtschaft rund um den Globus, für Kinder ganz einfach erklärt Woher kommt unser Essen? Funktioniert Landwirtschaft überall auf der Welt gleich oder gibt es Unterschiede? Wie arbeiten Farmen im Einklang mit der Natur und dem Klima? In diesem anschaulich illustrierten Sachbuch können Kinder nachhaltige Landwirtschaft auf der ganzen Welt entdecken und lernen, wie Landwirte auf Hawaii, in Schweden, im Vereinigten Königreich und an vielen anderen Orten weltweit frische und leckere Lebensmittel anbauen, die wir täglich auf dem Teller haben. Ein Jahr auf den Bauernhöfen dieser Welt: der Anbau von Lebensmitteln im Lauf der Jahreszeiten Hier erfahren Kinder, wie Lebensmittel mit ökologischen und nachhaltigen Methoden angebaut werden können und welche Arbeiten rund um das Jahr auf Bauernhöfen in aller Welt anfallen. Von der Bodenpflege im Frühling, über die Schädlingsbekämpfung und Bewässerung im Sommer, von der Ernte und dem Einkochen von Marmelade im Herbst bis zum Schneiden der Obstbäume im Winter. Außerdem bekommen Leser:innen Einblick in nachhaltige Tierhaltung und den Betrieb von Fischfarmen. Darüber hinaus werden innovative Anbautechniken und Hightech-Maschinen vorgestellt, die dabei helfen Lebensmittel umweltschonend zu produzieren. So blicken wir beispielsweise auf Stadt-, Indoor- und Dachfarmen, aber auch auf Farmbots, Drohnen und Melkroboter. In Vom Feld auf den Teller erleben neugierige Leser:innen ein ganzes Jahr auf dem Bauernhof und erfahren, wie Lebensmittelanbau weltweit nachhaltig und ökologisch funktionieren kann.

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Aus dem Slowenischen von Liza Linde Bereits in ihrem Roman „Verfluchte Misteln“ hat Nataša Kramberger sich dem eher als öde angesehenen Sujet »Landwirtschaft« gewidmet. In poetischer Sprache und mit feinem Humor erzählt sie darin von einer Protagonistin, die einen Bauernhof übernimmt und Kämpfe mit der festgefahrenen Tradition, der Bürokratie und nicht zuletzt mit der Natur bestehen muss. Auch in „Mauerpfeffer“ befasst sich Kramberger mit der Landwirtschaft, dies jedoch insbesondere im Rahmen des Klimawandels und der damit einhergehenden Widrigkeiten für die Natur wie für den Menschen, der vom Landanbau lebt. Ihr Text ist zugleich ein Plädoyer für die Nachhaltige Landwirtschaft, weil diese für das globale ökologische Gleichgewicht unabdingbar ist. Mit großer Lesefreude folgt man Nataša Krambergers persönlichen Gedanken, Beobachtungen und ihrem Engagement in einer ganz eigenen großartigen Sprache und begreift das ganze Ausmaß der Bedeutung der Kultivierung der Natur, des Klimawandels und der Abhängigkeit des Menschen.

Ähnliche Bücher wie »Mauerpfeffer«
Weihnachten auf dem Bauernhof – und alle Tiere feiern mit! Es ist Weihnachten und das kleine Schwarznasenschaf Franzi soll eine Hauptrolle im Krippenspiel des Martinshofs übernehmen. Doch ihre Wildheit und die Eifersucht von Schaf Emmi, das bisher immer beim Krippenspiel der Star war, machen Franzis Vorbereitung für das Weihnachtsspiel zunächst unmöglich. Dabei steht viel auf dem Spiel, denn ein finanzieller Misserfolg der Vorführung könnte das Ende des Hofs bedeuten. Zum Glück findet Franzi in Schaf Karla und in Olga, der Kuh, gute, wenn auch etwas vergessliche Freundinnen. So gelingt es zuletzt doch noch, das Weihnachtsspiel zu retten – und wie! Diese lustige, herzerwärmende Weihnachtsgeschichte verkürzt garantiert die Wartezeit bis Weihnachten! Ein turbulentes Weihnachtsabenteuer, das sich ideal zum gemeinsamen Lesen und Vorlesen in der Adventszeit eignet.

Ähnliche Bücher wie »An Weihnachten schweben die Schafe«
Mein Leben in einem Tag

»Bemerkenswert, die oft romantisierte Rolle der Bäuerin so ins rechte Licht zu setzen.« Raynor Winn Vor der Morgendämmerung genießt Helen Rebanks die wenigen Minuten der Ruhe bei einer Tasse Tee, bevor ihr Mann und ihre vier Kinder im Haus herumwirbeln. Es gibt auch sechs Schäferhunde, zwei Ponys, 20 Hühner, 50 Rinder und 500 Schafe zu versorgen. Helen Rebanks ist Bäuerin. In einzigartiger Weise erzählt »Die Frau des Farmers« vom Leben einer Frau auf einem modernen Bauernhof im malerischen Lake District Englands. Als junges Mädchen träumte Helen Rebanks von einem Leben als Künstlerin. Auf keinen Fall wollte sie wie ihre Mutter und Großmutter das Leben einer Bäuerin führen. Sie verlässt die Familie, studiert Kunst, sucht eigene Wege – und doch kommt es anders: Heute sitzt sie auf ihrem eigenen Gehöft und betreibt mit ihrem Mann James Rebanks eine große Farm. Traditionell wird die Stellung der Bäuerin als Nebenrolle gesehen: immer da, aber doch im Hintergrund. Doch ohne die Frauen geht es nicht. Eingebettet in Erinnerungen erzählt Helen Rebanks von ihrem Leben an einem Tag: von der Entscheidung doch ein Landleben zu führen, der Organisation des Haushalts und der Familie, der Verwaltung eines modernen Hofes, von ihrer Liebe zum Kochen und zu den Tieren, der großen Verbundenheit zur Natur und von der Bedeutung und Herkunft unserer Nahrung. Authentisch und ergreifend ist dies die Geschichte eines verborgenen Lebens, das alles zusammenhält, und eine Hommage an alle Landfrauen. Mit zahlreichen, wunderschön illustrierten Familienrezepten

Ähnliche Bücher wie »Die Frau des Farmers«
Eine Geschichte von Trauben, Wein und fünf Generationen

Eingängig und stimmungsvoll verfolgt Andreas Wagner am Beispiel seiner eigenen Familie den Wandel von Landwirtschaft und Weinbau über fünf Generationen hinweg. Seit mehr als 450 Jahren betreibt die Familie von Andreas Wagner einen bäuerlichen Betrieb in der Nähe von Mainz. Landwirtschaft, Weinbau und Viehzucht prägten das Leben aller bisherigen Generationen. Die harte Arbeit auf dem Feld und im Weinberg sicherte über Jahrhunderte hinweg die Stellung der Familie im Dorf. Anhand einzelner Protagonisten der vorangegangenen fünf Generationen der Familie erzählt der Autor ebenso von den Agrarinnovationen des 19. Jahrhunderts und dem sich rasant beschleunigenden Strukturwandel in der jungen Bundesrepublik wie von familiären Katastrophen und der Suche jeder Generation nach dem richtigen Partner für die Kinder. Wandel und der Mut zu Veränderungen sind dabei stets unabdingbare Voraussetzungen gewesen, den Familienbetrieb zu erhalten. Nicht selten waren es besonders die Frauen, die die Entwicklung entscheidend prägten. Über alle Zäsuren hinweg gelang es immer, dass eines der Kinder den Betrieb weiterführte – und zwar aus freien Stücken. Andreas Wagners Buch ist eine unterhaltsame, zugängliche und zeitgeschichtlich fundierte Familienchronik. Der Autor zeigt in seinem lebendig und fesselnd erzählten Text, welche Faszination der bäuerliche Familienbetrieb auch bis in die heutige Zeit besitzt und welche Chancen der gesellschaftliche Wandel birgt.

Ähnliche Bücher wie »Zwischen Reben und Rüben«
Pappbilderbuch mit 3-D-Klappen für Kinder ab 30 Monaten

Auf dem Bauernhof ist einiges los! Bauer Lukas braucht dringend Hilfe. Auf dem Bauernhof ist heute so viel zu tun! Lukas muss mit dem Traktor aufs Feld fahren, seine Tiere füttern, das Heu vom Feld holen, die Kühe melken und ein neues Haus für die Hühner bauen. Kleine Bauernhof-Fans werden durch Reime dazu ermuntert, mit anzupacken. Die beiden in der Seite integrierten Klappen müssen einfach ineinandergesteckt werden und schon ist die Arbeit erledigt! Ein fröhliches Pappbilderbuch mit 3-D-Klappen für neugierige Kinder ab 2,5 Jahren. Mit einzigartigem Spiel- und Mitmacheffekt: Auf jeder Doppelseite sind zwei Klappen integriert, die ineinandergesteckt ein 3D-Objekt ergeben. - Weckt die Fantasie - Lädt zum Spielen ein - Fördert die Sprachentwicklung Weiterer Band der Reihe: - Mach mit in der Autowerkstatt! Ausstattung: Mit fbg. Illustrationen und versteckten Klappen

Ähnliche Bücher wie »Mein Zauberklappen-Buch - Mach mit auf dem Bauernhof!«
Baustelle – Bauernhof – Hafen

Auf der BAUSTELLE ist was los: Um halb sieben beginnt der Tag auf der Baustelle im Wimmelbacher Viertel. Die Maurer kommen und die ersten Lastwagen, der Kranführer steigt auf seinen Arbeitsplatz, Betonmischer, Bagger und Kipper sind in vollem Einsatz. Nachmittags wird im neuen Haus der Familie Mümmel-Langohr schon das Richtfest vorbereitet – bis spät in die Nacht. Wie gut! Denn sonst hätte niemand Dietrich Dachs entdeckt, der bei seiner Diebestour im frischen Beton stecken geblieben ist …! Auf dem BAUERNHOF ist was los: Die Sonne ist gerade aufgegangen, die Kühe müssen gemolken, die Hühner gefüttert und die Eier eingesammelt werden. Außerdem muss der Schweinestall ausgemistet werden, ein Jäger schaut vorbei, der Trecker geht kaputt, die Kaninchen wollen gefüttert werden. Als alle erschöpft im Bett liegen, treibt sich nur noch Dietrich Dachs draußen herum! Im HAFEN ist was los: Von Sonnenaufgang bis tief in die Nacht fahren Schiffe im Hafen ein und aus: riesige Containerschiffe, Fischkutter und das Schnellboot der Hafenpolizei, ein Schüttgutfrachter oder eine Barkasse für Hafenrundfahrten. Familie Mümmel-Langohr ist zu Besuch und macht eine Hafenrundfahrt. Dietrich Dachs aber schleicht sich als blinder Passagier auf einen großen Passagierdampfer. Ob er entdeckt wird?

Ähnliche Bücher wie »Das große 24-Stunden-Wimmelbuch«

Benetzko im Riesengebirge in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts: Hier wachsen zwischen Regimewechseln und verheerenden Kriegen auch Zdenka und Anežka auf. Die eine tschechisch, die andere deutsch, werden sie beide eigensinnige Frauen, die im Laufe der Jahrzehnte mit so einigem kämpfen und hadern – wildernden Männern, keifenden Schwiegermüttern, desertierenden Kindern oder ihren Nationalitäten – und vieles verlieren, aber niemals ihre Freundschaft.



Ähnliche Bücher wie »Geteiltes Haus«
Erinnerungen an ein Ende der Welt

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts ist St. Georg ein Ort, an dem Wunder Alltag sind: Man spricht mit Heiligen, geht über Wasser, pfeift Steine entzwei. Doch die neue Zeit rückt näher. Als der totgeglaubte Odysseus nach fünfzehn Jahren zurückkehrt, geraten Ordnung, Glaube und Erinnerung ins Wanken – die stumme Julia scheint sowohl an ihm als auch an seinem Bruder interessiert. „Pfingsten. Erinnerungen an ein Ende der Welt“ ist ein Roman, der mit Motiven des magischen Realismus spielt. Hlaučo erzählt vielstimmig von einer Welt an der Schwelle zur Moderne, von Sprache, Verwandlung und dem Moment, in dem aus einem Ende ein Anfang wird. In St. Georg treffen das Mystische und das Mechanische aufeinander, die alten Wunder funktionieren noch – doch niemand weiß, wie lange. Mit Lust am Detail und feinem, bisweilen trockenem Humor verfolgt Miroslav Hlaučo, was geschieht, als Franz Rechnitz, ein junger K.u.K.-Notar, in den Ort kommt und St. Georg „ordnungsgemäß“ ins neue Jahrhundert führen will. Pfingsten wurde 2025 mit dem wichtigsten tschechischen Literaturpreis Magnesia Litera gleich zweimal ausgezeichnet – als „Buch des Jahres“ und als „Debüt des Jahres“ – und erscheint im Vorfeld des Ehrengastauftritts Tschechiens auf der Frankfurter Buchmesse 2026.

Ähnliche Bücher wie »Pfingsten«
Der Sebi ist nicht gemacht für die Feldarbeit oder das Soldatenleben. Viel lieber mag er Geschichten. Im Jahr 1313 hat so einer es nicht leicht in einem Dorf in der Talschaft Schwyz, wo Engel kaum von Teufeln zu unterscheiden sind. Vom Halbbart, einem Fremden von weit her, erfährt er, was die Menschen im Guten wie im Bösen auszeichnet – und wie man auch in rauen Zeiten das Beste aus sich macht.

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Roman | »Ein tolles und kluges Debüt.« Angela Wittmann, Brigitte

»Das Portrait eines ganzen Dorfes im Norden und ein absolut gelungener Debütroman.« NDR

In Fehrdorf scheinen alle zu wissen, wo sie hingehören. Nur Ingo und Lara, die mit den Kindern von der Großstadt aufs holsteinische Dorf gezogen sind, haben Schwierigkeiten. Vor allem Ingo strapaziert die Pendelei zu seinem Start-up nach Hamburg. Als er eines Abends eine weiße Hirschkuh anfährt, bringt das die gesamte Dorfgemeinschaft aus dem Gleichgewicht. Denn wer so eine tötet, heißt es, hat nur noch ein Jahr zu leben. Und plötzlich fragen sich auch der Dorfjäger, die Vorzeige-Landfrau und die Überbleibsel einer Öko-WG, ob sie das Landleben wirklich glücklich macht.



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Der stille Abschied vom bäuerlichen Leben in Deutschland

DEUTSCHER SACHBUCHPREIS 2023 Die stolze bäuerliche Landwirtschaft mit Viehmärkten, Selbstversorgung und harter Knochenarbeit ist im Laufe der Sechzigerjahre in rasantem Tempo und doch ganz leise verschwunden. Ewald Frie erzählt am Beispiel seiner Familie von der großen Zäsur. Mit wenigen Strichen, anhand von vielsagenden Szenen und Beispielen, zeigt er, wie die Welt der Eltern unterging, die Geschwister anderen Lebensentwürfen folgten und der allgemeine gesellschaftliche Wandel das Land erfasste. Zuchtbullen für die monatliche Auktion, Kühe und Schweine auf der Weide, Pferde vor dem Pflug, ein Garten für die Vorratshaltung – der Hof einträglich bewirtschaftet von Eltern, Kindern und Hilfskräften. Das bäuerliche Leben der Fünfzigerjahre scheint dem Mittelalter näher als unserer Zeit. Doch dann ändert sich alles: Einst wohlhabende und angesehene Bauern gelten trotz aller Modernisierung plötzlich als ärmlich und rückständig, ihre Kinder riechen nach Stall und schämen sich. Wege aus der bäuerlichen Welt weist die katholische Kirche mit neuer Jugendarbeit. Der Sozialstaat hilft bei Ausbildung und Hofübergabe. Schon in den Siebzigerjahren ist die Welt auf dem Land eine völlig andere. Staunend blickt man zurück, so still war der Wandel: "Mein Gott, das hab ich noch erlebt, das kommt mir vor wie aus einem anderen Jahrhundert." Ewald Frie hat seine zehn Geschwister, geboren zwischen 1944 und 1969, gefragt, wie sie diese Zeit erlebt haben. Sein glänzend geschriebenes Buch lässt mit treffsicherer Lakonie den großen Umbruch lebendig werden. Deutscher Sachbuchpreis 2023 Eine Familie erlebt das Verschwinden des bäuerlichen Lebens in den 50er und 60er Jahren Verwebt auf überzeugende Weise die eigenen Erfahrungen mit zeitgeschichtlichen Zusammenhängen Dicht und eindringlich geschrieben, überzeugend und berührend Für Leser:innen von Christiane Hoffmanns Bestseller "Alles, was wir nicht erinnern"

Ähnliche Bücher wie »Ein Hof und elf Geschwister«
Roman | »Ein tolles und kluges Debüt.« Angela Wittmann, Brigitte Ein mitreißendes Debüt, die Entdeckung einer neuen Erzählstimme Raffiniert verbindet Martina Behm verschiedene Perspektiven zu einem beeindruckenden Panorama: für Leserinnen von Juli Zeh, Mariana Leky und Dörte Hansen Ein Wildunfall, der ein Beben im Dorf auslöst und ganz individuelle Fragen aufwirft: Sind wir hier am richtigen Ort, und was gehört zu einem guten Leben?

Ähnliche Bücher wie »Hier draußen«
Homefarming-Kochbuch mit über 100 leckeren, saisonalen und naturnahen Rezepten und Geschichten über das Landleben

Die neue Landlust Kochen und genießen mit saisonalen Produkten aus dem eigenen Garten: Newcomer Julius Roberts erzählt vom Leben auf seinem Bauernhof und präsentiert einfache und bodenständige Gerichte. Von herzhaften Mahlzeiten im Winter über Gerichte voll frischer Aromen im Frühling, leichter Sommerküche aus selbst angebauten Zutaten bis hin zu herbstlicher Wohlfühlküche. Über 100 unkomplizierte Rezepte mit frisch geernteten Zutaten – so gut schmeckt saisonale Landküche! Köstliche Selbstversorger-Küche - Ein neuer Stern am Kochhimmel: Profikoch und Farmer Julius Roberts begeistert auf Instagram, TikTok und im TV als junger Koch zum Thema neue Landlust. - Kochen im Einklang mit der Natur: Über 100 bodenständige saisonale Rezepte. - Nachhaltig und natürlich: Das perfekte Kochbuch für Menschen, die sich nach einem naturnahen Leben auf dem Land sehnen. - Leckere Jahreszeiten-Küche: Lammbraten mit Bohnenpüree, Kürbisblüten-Ravioli und Rhabarber-Tarteletts machen Lust auf Natur und Genuss. - Leben auf dem Land: Julius Roberts erzählt in stimmungsvollen Essays über den Alltag auf einer Farm. Ob herzhaft-wärmender Wursteintopf, gebackener Fisch mit Kräutern und Spargel oder feine Aprikosen-Tarte-Tatin – mit seiner Leidenschaft für Naturküche und Saisonalität zeigt Julius Roberts, wie man bewusst mit Lebensmitteln umgeht und dabei das Beste aus den Produkten herausholt. Abgerundet wird das Buch mit inspirierenden Geschichten über das bodenständige Leben auf einem Bauernhof im Rhythmus der Jahreszeiten. Leckeres vom Land: Das Homefarming-Kochbuch mit köstlichen Rezepten und wunderbaren Geschichten von TV-Koch Julius Roberts.

Ähnliche Bücher wie »Vom Kochen und Leben auf dem Land«
Geschichte der Massentierhaltung von den Anfängen bis heute

STALL UND GESELLSCHAFT – EINE GESCHICHTE DER MASSENTIERHALTUNG Diese Geschichte der Massentierhaltung erzählt, wie aus allgegenwärtigen Tieren und mangelndem Fleisch unsichtbare Tiere und üppige Fleischportionen wurden: deutsche Fleischarbeit. Kompetent und mit erzählerischem Schwung führt uns die Historikerin Veronika Settele durch Deutschlands Ställe seit dem 19. Jahrhundert und zeigt, wie sich unser Umgang mit Tier und Fleisch nicht erst seit gestern verändert hat. Veronika Setteles Geschichte der Massentierhaltung tritt einen Schritt hinter die aktuellen Debatten zurück. Sie zeigt die Stationen auf einem langen Weg, der von der Mitte des 19. Jahrhunderts, als noch Schweine die Straßen Berlins, Londons und Manhattans bevölkerten, bis in unsere Gegenwart führt, in der ein exorbitanter Fleischkonsum und «intensive» Tierhaltung ebenso existieren wie die immer lauter werdende Kritik daran. Ihr vorzüglich recherchiertes Buch macht unmissverständlich deutlich: Was immer auch im Stall geschieht, ist eine Reaktion auf das, was die Gesellschaft, was wir alle von der Landwirtschaft erwarten. Wie Deutschland zur Fleischnation wurde Auf welcher Grundlage entstand die moderne Massentierhaltung in Deutschland? Tierhaltung als Agrarfrage der Gegenwart

Ähnliche Bücher wie »Deutsche Fleischarbeit«
Roman | Eine zarte Familiengeschichte und eine Liebeserklärung an die Kraft des Atlantiks

Ein tragisches Unglück, eine zerbrochene Familie – und Heilung von unerwarteter Seite

Nach ihrer Scheidung zieht Grace zurück auf den elterlichen Bauernhof an der windgepeitschten Küste von Wales. Den harten Alltag bestreitet sie allein, ein Unfall auf See hat ihr vor vielen Jahren den Bruder genommen. Nur ein Ritual am Abend spendet Grace Ruhe und Trost: Wenn sie eine alte Tonaufnahme des Seewetterberichts auflegt, die ihren immer vergesslicher werdenden Vater jedes Mal aufs Neue in dem Glauben einschlafen lässt, das Meer sei ruhig und sein Sohn in Sicherheit.  

Als eines Tages eine junge Frau vor der Tür steht und behauptet, Graces Bruder sei tatsächlich noch am Leben, glaubt Grace ihr kein Wort. Doch ihr Vater lässt nicht ab von diesem Hoffnungsschimmer, und so machen die drei sich auf die Suche – eine Suche, auf der sich Grace auch ihre

Ähnliche Bücher wie »Wie Schiffe auf stürmischer See«

Für die Tiere auf dem Bauernhof ist es Zeit schlafen zu gehen. Zuerst geht eine Maus in den kleinen roten Stall, ihr folgen zwei Katzen, drei Hunde, vier Hühner, fünf Schweine … Passen denn alle dort hinein? Na klar, im kleinen roten Stall gibt es für jedes Tier Platz genug. Dieses ideale Gutenacht-Buch für alle, wirklich ALLE, Tiere vom Bauernhof, entzückt Kinder wie Erwachsene und verblüfft am Ende wirklich jede und jeden.

Ähnliche Bücher wie »Der kleine rote Stall«
Osteuropäische Gemüseküche. Von Polen über Tschechien bis Belarus. Leckere Rezepte aus der traditionellen osteuropäischen Küche

Osteuropäische Küche – köstlich wie nie • Zeitgemäß und lecker: Einfache Gemüsegerichte aus Osteuropa • Ein Kochbuch voller Geschmack, Geschichte und Bedeutung • Fermentieren und Einmachen: Alles über osteuropäische Küchentraditionen • Polnische Küche, tschechische Küche und mehr: Die besten Rezepte aus den Ländern Osteuropas Eine kulinarische Reise mit Raffinesse Willkommen in der osteuropäischen Küche, in der die Vielfalt der saisonalen Gemüseküche gefeiert wird! Lass Dich von vegetarischen und fleischhaltigen Rezepten inspirieren, die auf den fünf wichtigsten Gemüsesorten Osteuropas basieren: Kohl, Rote Bete, Kartoffeln, Karotten und Pilze. Von Rindfleisch-Borschtsch über Kartoffel-Babka bis zu Pierogi: Erschwinglichkeit, Saisonalität, Nachhaltigkeit und guter Geschmack stehen im Mittelpunkt der Gerichte. Du lernst die lebendige Esskultur Osteuropas kennen und erfährst alles über osteuropäische Küchentraditionen wie Fermentieren oder Einmachen. „Kapusta“ ist mehr als ein Kochbuch - es ist eine Hommage an die köstliche osteuropäische Küche, die auch weniger bekannte kulinarische Traditionen Osteuropas beleuchtet. Der Geschmack Osteuropas: Traditionelle und moderne Rezepte aus der Ukraine, Rumänien, Ungarn und mehr

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Exil in Prag 1933–1939

Wenn sie in Prag über die Hauptstraße gehe, kreuzten mehr Bekannte ihren Weg als in Berlin, schrieb die emigrierte Ärztin und Sozialdemokratin Käte Frankenthal. Tausende deutsche Exilsuchende hatte es nach 1933 in die tchechoslowakische Hauptstadt verschlagen: Ernst und Karola Bloch, Bertolt Brecht, Wilhelm Cassirer, Oskar Maria Graf, Stefan Heym, Leo Kestenberg, Gabriele Tergit und viele mehr. Prag war nicht nur, besonders von Berlin aus, leichter zu erreichen als Paris oder Amsterdam, es war den meisten auch kulturell näher: Man sprach und verstand dort Deutsch. Wie schafften es die Flüchtenden über die Grenze? Wie schlugen sie sich ohne Arbeit und Einkommen durch? Welche neuen Verbindungen entstanden im Exil? Und wohin führten sie ihre Wege, als die Tschechoslowakei zerschlagen wurde? Anhand von vierzig Schicksalen entfaltet Peter Lange ein Panorama des Exils in Prag, das nicht nur der Situation jedes Einzelnen Rechnung trägt, sondern auch Fragen nach Selbstbehauptung, Hilfsbereitschaft und Widerstand in der Fremde ganz neu stellt. 

Mit Fluchtgeschichten von Wieland Herzfelde, Alfred Kerr, Rudolf Olden, Kurt Grossmann, Bertolt Brecht, Theodor Lessing, Gabriele Tergit, Hans Sahl, Stefan Heym, Rudolf Olden, Arnold Zweig, Leo Kestenberg, Friedrich-Wilhelm Cassirer, Käte Frankenthal, Tilla Durieux, Max Seydewitz, John Heartfield, Martin Feuchtwanger, Otto Wels und die Exil-SPD, Lisa und Hans Fittko, Willy Haas, Marianne und Hans Golz, Walter Ulbricht, Gerhart Seger, Oskar Kokoschka, Willi Bredel, Kurt Hiller, Hans Natonek, Heinz Jakoby, Max Barth, Philipp Scheidemann, Anna Maria Jokl, Gertrud Rothgiesser, Martin und Hans Finkelgruen, Oskar Maria Graf, Otto Strasser, Rudolf Formis, Peter Weiss, Maria Mann-Kanova, Leonie Mann, Golo Mann, Ernst und Karola Bloch, Walter Dubislav, Friedl Dicker-Brandeis und Peter Forster.




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Roman

November 1989, an den Ruinen der Berliner Mauer werden Demonstranten mit Maschinenpistolen erwartet, Verhaftungen und Massenhinrichtungen ziehen sich durch Osteuropa: Die »Konterrevolution« ist gescheitert. Auch Maja fällt in ihrer mährischen Kleinstadt der Verhaftungswelle zum Opfer. Zwanzig Jahre Gefängnis warten auf die Familienmutter, weil sie für den Wandel auf die Straße gegangen ist. Wird sie ihre kleine Tochter eines Tages wiedersehen?

Ein fesselndes und erschütterndes Gedankenexperiment, das die Dynamiken des Totalitarismus sichtbar macht; wo Gedanken an Freiheit gefährliche Geheimnisse sind, wo Sätze zu schwarzen Balken und Familienmitglieder zu Fremden werden.



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Roman - Ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2025

Ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2025! Ein Haus am Wattenmeer. Eine Mutter und ihre Tochter. Und der Versuch einer Annäherung zwischen den Generationen. Für Leser*innen von Judith Hermanns »Daheim«, Anne Rabe »Die Möglichkeit von Glück«, Daniela Krien »Die Liebe im Ernstfall«und Elizabeth Strout »Am Meer«. Eine Halbinsel im nordfriesischen Wattenmeer. Hier, an der Nordsee, lebt Annett, Ende vierzig, seit vielen Jahren, hier hat sie nach dem frühen Tod ihres Mannes ihre Tochter Linn allein großgezogen. Linn, Mitte zwanzig, ist nach dem Abitur voller Energie in die Welt gezogen, hat sich in schwedischen und rumänischen Wäldern als Umweltvolontärin engagiert, arbeitet für ein Aufforstungsprojekt. Für Annett ist ihre Tochter die Verkörperung von Hoffnung, Sinn und Zukunft. Doch auf einer Tagung, während eines Vortrags kippt Linn um, Kreislaufzusammenbruch, Erschöpfung. Annett holt sie für eine Woche zu sich nach Hause, ans Meer, nahe Husum. Aus einer werden zwei, dann drei Wochen, dann Monate. Zerrieben zwischen Leistungsdruck und Sinnsuche, scheint Linn mit Mitte Zwanzig an einem Nullpunkt. Annett fühlt sich hilflos angesichts der Antriebslosigkeit ihrer Tochter. Mit der Zeit brechen Konflikte auf, zwischen Mutter und Tochter, aber auch zwischen zwei Generationen. Die eine muss die Lebenswirklichkeit der anderen neu verstehen lernen. Mit großem Gespür für das Zwischenmenschliche lotet Kristine Bilkau die drängenden Fragen unserer Zeit aus - die Frage nach der Verantwortung der Älteren für den Zustand der Welt sowie der Wunsch der Jüngeren, das eigene Leben mit Sinn zu füllen.

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Konkrete Zukunftsvisionen für Stadt, Land und Meer

Ein optimistisches Buch der Lösungen Univ. Prof. Dr.-Ing. Ralf Otterpohl Die gute Zukunft wird auf dem Land geschaffen! So kann es werden: Im Neuen Dorf lebt man in Vielfalt in der Natur, mit Gärtnern, Schreibtisch- und Heilarbeit. Die lokale Produktion schafft Souveränität und Freiheit. Regenerative Landwirtschaft sorgt für gesunde Böden, Agroforst und Waldgärten produzieren Nahrung und dazu Holz-Energie. Die Herdentiere leben im Freien und düngen die Erde. Eine grüne Erde ermöglicht Wohlstand, der Wasserkreislauf gleicht das Klima aus. Wüstenbegrünung auch in der Stadt: Man lebt unter Dachgärten! Ein Leihsystem für Leicht- Fahrzeuge ermöglicht Freiraum statt Automassen. Die Dörfer um die Stadt sorgen für frische Lebensmittel. Die Menschen kooperieren mit Walen und Delphinen. Algennahrung aus dem Meer sorgt für gesunde Gehirne, schwimmende Dorf-Inseln erzeugen aus Plastikmüll-Teppichen Rohstoffe und Energie. Alte Schriften sagten voraus, dass Lug und Trug verschwinden. Das erfordert die Auf-Lösung von Trauma und Verstrickung. Wachsendes Bewusstsein ermöglicht tiefe Weisheit: Die Neue Erde wird visionär, lokal und gemeinschaftlich gestaltet. Alles ist da für eine gute Zukunft für alle! Erstauflage 2022, Neuauflage 2023 mit weiteren Kapiteln

Ähnliche Bücher wie »Neues Dorf für neue Erde«
Band 3 der witzigen Kinderbuchreihe zum ersten Selbstlesen ab 8 Jahren

Eine freche Haustier-Geschichte über das Stadtleben im Vergleich zum Leben auf dem Land. Mafalda kann es nicht fassen: Ihre Eltern haben ernsthaft vor, aufs Land zu ziehen, also quasi ans Ende des Universums. Ausnahmeweise sind sich Mafalda und ihr blöder Bruder Flynn einig: Das geht ja mal gar nicht! Ein Plan muss her – und zwar dringend. Zum Glück hat Mafaldas beste Freundin Selin eine Idee. Mama Beckmann will frische Eier zum Frühstück? Dann holen sie eben die Hühner nach Haus … Doch wo bekommt man Hühner her? Und was macht man, wenn diese Hühner ihre ganz eigenen Vorstellungen vom Stadtleben mitbringen, die mit Eierlegen so gar nichts zu tun haben? Zwei Hühner, ein Kater und ein Ausflug zum Bauernhof, den sich alle ganz anders vorgestellt haben.

Ähnliche Bücher wie »Mafalda mittendrin - Hühneralarm im Treppenhaus«
Roman

Eine der aufregendsten neuen Stimmen aus Schweden: »Sanna Samuelssons zärtliche Geschichte über Zugehörigkeit – was für ein Debüt.« Svenska Dagbladet Als ihre Freundin Diana sich von ihr trennt, setzt Ellen sich kurzerhand ins Auto und fährt raus aus der Stadt, auf den Hof, auf dem sie aufgewachsen ist. Es ist Sommer, die neuen Besitzer scheinen verreist, doch der Schlüssel ist im selben Versteck wie früher. Ellen verschafft sich Zutritt zum Haus, streift umher, legt sich in ihr altes Zimmer – und bleibt. Wer sagt eigentlich, dass dieser Ort nicht mehr ihr gehört? Die Kühe sind verkauft, aber sie schmeckt die Milch wie damals, der Mistgeruch hängt ihr in der Nase, sie spürt die Wärme der Tierkörper. Dann taucht Max auf, der Freund aus Kindertagen, der nie weggezogen ist. Das Debüt einer der aufregendsten neuen Stimmen aus Schweden: Wer ist man, wenn es die Welt, aus der man kommt, nicht mehr gibt?

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Roman

Sally und Liss: zwei Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Sally, kurz vor dem Abitur, will einfach in Ruhe gelassen werden. Sie hasst so ziemlich alles: Angebote, Vorschriften, Regeln, Erwachsene. Fragen hasst sie am meisten, vor allem die nach ihrem Aussehen. Liss ist eine starke, verschlossene Frau, die die Arbeit, die auf dem Hof anfällt, problemlos zu meistern scheint. Schon beim ersten Gespräch der beiden stellt Sally fest, dass Liss anders ist als andere Erwachsene. Kein heimliches Mustern, kein voreiliges Urteilen, keine misstrauischen Fragen. Liss bietet ihr an, auf dem Hof zu übernachten. Aus einer Nacht werden Wochen. Für Sally ist die ältere Frau ein Rätsel. Was ist das für Eine, die nie über sich spricht, die das Haus, in dem die frühere Anwesenheit anderer noch deutlich zu spüren ist, allein bewohnt? Während sie gemeinsam Bäume auszeichnen, Kartoffeln ernten und Liss die alten Birnensorten in ihrem Obstgarten beschreibt, deren Geschmack Sally so liebt, kommen sich die beiden Frauen näher. Und erfahren nach und nach von den Verletzungen, die ihnen zugefügt wurden.

Ähnliche Bücher wie »Alte Sorten«
Altes Land | €29,99
Die norddeutsche Heimatküche. 50 Rezepte. Porträts & Geschichten

Norddeutsche Küchenklassiker: Neues aus dem Alten Land So lecker isst der Norden! Das Alte Land ist ein Paradies ganz nah an Hamburg: endlose Obstgärten, idyllische Fachwerkhäuser, grüne Deiche. Hier kann man die Seele baumeln und es sich kulinarisch gut gehen lassen. Ralf Niemzig besucht Obstbauern, Imker, Elbfischer und findet kulinarische Geheimtipps in alten Mühlen. Er lugt in Töpfe und lässt sich die besten Rezepte für norddeutsche Spezialitäten verraten, wie Apfelsalat, Altländer Schweinetopf oder Quittenmousse verraten. Norddeutsche Küche vom Feinsten: Endlich ein Kochbuch zum Alten Land Heimat Kochbuch mit tollen Rezepten von den LandFrauen Altes Land Authentische Rezepte und persönliche Porträts Eine kulinarische Reise durch das größte Obstanbaugebiet Nordeuropas

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Weil Pizza und Pommes nicht auf Bäumen wachsen

Wusstest du, dass die größte Zitrone der Welt mehr als 5 Kilogramm wiegt? Und dass es der NASA gelungen ist, Kartoffeln im Weltraum zu ziehen? Hast du jemals die lila, runde und wunderschöne Blüte von Knoblauch gesehen? Wir konsumieren jeden Tag eine große Anzahl von Produkten aus der Natur, verarbeitet oder nicht. Woher kommen sie alle überhaupt, und wie sehen sie eigentlich aus, wenn sie gerade erst geerntet worden sind? Das neue Buch der Lausanner Illustratorin Lisa Voisard erklärt, woher Lebensmittel kommen, wie sie wachsen, von wem sie angebaut und gezüchtet werden, und wie wir eine Kartoffel in Paprikachips verwandeln. Dieses Buch, das von einer Naturliebhaberin stammt, porträtiert die wunderbaren Pflanzen, die Tag für Tag uns Menschen ernähren.

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»Ich kann mir nicht vorstellen, was ich empfinden würde, wenn ich vor dem letzten Exemplar einer Art stünde. Was ich gefühlt hätte, wenn ich die bunte Lungenlandschnecke George tot im Terrarium gefunden hätte – als Schlusspunkt der Geschichte ihrer Art.« Die Biodiversität unserer Natur, in der Klimakrise so bedroht wie nie zuvor, ist das wichtigste Gut unseres Planeten. Wir wundern uns über eine bienenfeindliche Landwirtschaft, freuen uns über die Rückkehr des Bibers oder fürchten uns vor dem Wolf, der unsere Wälder zurückerobert. Der allmähliche Verlust der Artenvielfalt stellt uns vor eine große Herausforderung. Dass Biodiversität die existenzielle Grundlage des Lebens ist, wissen wir – doch was können wir tun, um das Artensterben aufzuhalten? Wie hat sich die Biodiversität seit der Zeit der Dinosaurier entwickelt? Und was genau hat das mit der Klimakrise zu tun? Die Biologin und Bestsellerautorin Jasmin Schreiber erklärt die Zusammenhänge.

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70 nachhaltige Pflanzen, die unsere Zukunft retten

Pflanzen sind ein Teil der Antwort auf die Frage, wie wir dem Klimawandel begegnen können: Pflanzen, die auch unter widrigsten Bedingungen gedeihen, die Wetterextremen trotzen, die Böden verbessern, vor Erosion schützen, Kohlendioxid binden und dabei voller ursprünglicher Nährstoffe stecken. Sie werden immer wichtiger, um die globale Ernährungssicherheit zu gewährleisten. Dieses Buch stellt 70 essbare Pflanzen aus aller Welt vor, bekannte und kaum bekannte – wie den Brotfruchtbaum, der nahrhafte Früchte hervorbringt, den Indischen Spinat, der auch in sehr heißen Regionen gedeiht, oder den rasch wachsenden Chinesischen Surenbaum, dessen junge Blätter nach Rindfleisch schmecken. Die mit farbenprächtigen Illustrationen bebilderten Pflanzenprofile machen dieses Kompendium zu einer einzigartigen Inspirationsquelle: Mit diesen 70 essbaren Pflanzen ist auch ein Universum köstlicher Aromen und wahrer Superfoods zu entdecken.

Ähnliche Bücher wie »Pflanzen essen«
Die Menschheit ernähren und dabei die Welt retten

Wenn alle mitziehen, können wir den Planeten gesund essen!

Auf der Welt gibt es heute mehr Nahrung als jemals zuvor. Zu verdanken haben wir das der intensiven Landwirtschaft und einer hoch effizienten Lebensmittelindustrie. Doch dieser Erfolg droht nun zur Gefahr für unser Ökosystem zu werden. Die GEO-Journalisten Dirk Steffens und Marlene Göring haben rund um den Erdball recherchiert, wie im globalen Netz der Nahrung alles zusammenhängt, vom Sojafeld in Brasilien bis zum Stall in Brandenburg. Sie zeigen, wie das Essen auf unseren Tellern dieses Netz mitprägt – und wie wir durch kluge Entscheidungen die Umwelt und Artenvielfalt schützen können.

Ähnliche Bücher wie »Eat it!«
Tierisch witziges Kinderbuch für Jungen und Mädchen ab 8 Jahren.

Leicht lesbare Geschichten mit Comic-Elementen rund um sympathische Rinder und ihre Erlebnisse im Stall und auf der Weide.

Ein neues Abenteuer für Hochlandrind Shaggy und seine Freunde vom Rosmarinhof!

Heute geht es für Hochlandrind Shaggy und seine tierischen Freunde vom Rosmarinhof weiter weg als sonst: Bauer Obbo schickt sie zur entfernt liegenden Bammelwiese, wo das Gras schon ziemlich hoch steht. Damit sie sich unterwegs nicht verlaufen, soll Hofhund Bambi sie begleiten. Der Hinweg klappt ohne Probleme, doch auf dem Rückweg taucht plötzlich ein Traktor auf, der sie zu verfolgen scheint. Kopflos rasen die Freunde los und auf einmal sieht alles ganz anders aus. Dieser Schuppen war doch vorhin nicht so ein Hexenhäuschen und was sind das dort für komische Tiere auf der Wiese? Oje, nun haben sie sich doch verlaufen! Ob die Freunde rechtzeitig vor Einbruch der Dunkelheit wieder zurück zum Rosmarinhof finden?

Gelistet bei Antolin.

Weitere Bände der Reihe:
Helden der Weide – Möge das Horn mit dir sein (Band 1)
Helden der Weide – So ein Stänkerbock! (Band 2)
Helden der Weide – Vier Hasen für ein Tralala (Band 3)
Helden der Weide – Haggelbärri Schlimm (Band 4)



Ähnliche Bücher wie »Helden der Weide - Hermine, wir haben ein Problem!«
Vorlesebuch über Freundschaft und Familie für Jungen und Mädchen ab 5 Jahren

Ein lustig-turbulentes Abenteuer über Freundschaft, Familienbande und einen wunderbaren Sommer. Das neue Vorlesebuch des Erfolgs-Duos Lisa-Marie Dickreiter und Andreas Götz. Karlchen ist der hilfsbereiteste Mensch, den man sich vorstellen kann. Doch manche Leute wollen sich einfach nicht von ihr helfen lassen. Wie die beiden Stadtkinder Alban und Pippa, die auf Karlchens Bauernhof Ferien machen. Die haben nämlich Angst vor Tieren. Aber mit einem Eimer voller Stinkkäfer und Umberto, dem freundlichsten Hängebauchschwein der Welt, müsste das doch zu ändern sein! Leider geht Karlchens Hilfsaktion schief. Und Mama hält das Ganze auch noch für einen fiesen Streich, was bedeutet: Karlchen muss im Wäschezimmer Socken sortieren. Dabei hat Karlchen gleich die nächste Idee, wie sie Alban und Pippa helfen kann. Und diesmal klappt es bestimmt! Turbulentes Vorleseglück ab 5 Jahren mit farbenfrohen Bildern auf jeder Seite von Bestseller-Illustratorin Barbara Scholz. Mit einzigartigem Wortwitz erzählt von Lisa-Marie Dickreiter und Andreas Götz.

Ähnliche Bücher wie »Karlchen hilft allen, ob sie wollen oder nicht«
Vierfarbiges Pappbilderbuch mit Stanzungen

Was die Kuh wohl gerade im Stall macht? Ah, sie wird von der Bäuerin gemolken. Die verschiedenen Stanzformen in dieser Aktivitätspappe führen die kleinen Leser:innen von draußen in den Kuhstall, den Hühnerstall und auf die Pferdekoppel und erweitern ihre räumliche Wahrnehmung. Mit einer klaren und freundlichen Bildsprache haben Kinder ab 18 Monaten Freude am Entdecken von bekannten Formen, Farben und Tieren.

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Gefühle ausdrücken leicht gemacht Bist du manchmal richtig fröhlich, wie die kleine Kuh? Dann klatsch dreimal in die Hände und ruf ganz laut „Muuuh“! In diesem lustigen Mitmachbuch lernen Kinder ab 2 Jahren spielerisch ihre Gefühle zu benennen. Niedliche Tierreime laden zum Mitklatschen und Mitsprechen ein und fördern ganz nebenbei Motorik und Sprachentwicklung. Die tierisch süßen Illustrationen von Anna Süßbauer lassen die Bauernhoftiere lebendig werden und sorgen für einen unterhaltsamen Vorlesespaß. Ein einzigartiges Bilderbuch über Gefühle, das Mamas und Papas einen interaktiven Zugang zur Gefühlswelt ihrer Kinder bietet. Wie geht es dir? Komm zeig es mir! Erstes Bilderbuch über Gefühle Gefühle spielerisch entdecken: Lustig gereimtes Mitmachbuch für Kinder ab 2 Jahren zum Thema Gefühle. Großer Mitmachspaß: Die niedlichen Tierreime helfen beim Benennen der Gefühle und können zur Melodie von „Fuchs, du hast die Gans gestohlen“ mitgesungen werden. Wichtiges Alltagsthema: Das witzige Tierbuch thematisiert Gefühle auf eine Art und Weise, die für Kinder ab 2 Jahren verständlich und nachvollziehbar ist. Fröhlich-in-die-Hände-klatschen: Fördert aktiv die motorische und sprachliche Entwicklung von Kindern. Die süßen Reime und Illustrationen in diesem Pappbilderbuch machen es Kindern ab 2 Jahren leicht, ihre Gefühle zu erkennen und zu benennen. Das moderne Gefühle-Buch voller Lieblingstiere vom Bauernhof ist ein wunderbarer, interaktiver Begleiter durch die Kleinkindzeit.

Ähnliche Bücher wie »Wie geht es dir? Komm zeig es mir!«
Wenn die Sterne am Himmel funkeln und der Schnee weiß leuchtet, schleicht auf leisen Sohlen Tomte Tummetott, der Wichtel mit der roten Mütze, im Mondlicht umher und hinterlässt winzige Fußstapfen. Er bewacht die schlafenden Menschen und die Tiere auf dem Hof und erzählt ihnen vom Frühling, der bald kommen wird … Skandinavischer Bilderbuch-Klassiker für Kinder ab 4 Jahren. Wunderschön und stimmungsvoll illustriert von Harald Wiberg, mit detailreichen Bildern, die die winterliche Stimmung perfekt einfangen Die Geschichte über den kleinen Wichtel, der über den Bauernhof und seine Tiere wacht, vermittelt Kindern wichtige Werte wie Fürsorglichkeit. Gelistet bei Antolin. Astrid Lindgrens große Bilderbuch-Klassiker aus dem Verlag Oetinger verbinden Generationen! Seit mehr als 60 Jahren lauschen Groß und Klein gebannt den Abenteuern von Pippi Langstrumpf, Lotta aus der Krachmacherstraße, Michel aus Lönneberga und Co. Die schönen Bilderbücher begeistern junge Leser*innen mit ihrem warmherzigen Charme, regen die Fantasie an und machen das Vorlesen zum unvergesslichen Erlebnis! Das gemeinsame Betrachten lädt zum Kommentieren und Nacherzählen ein. Auf diese Weise fördern Bilderbücher das Erkennen von Farben, Formen und Gegenständen, schulen das Gedächtnis und beschleunigen die sprachliche Entwicklung. Ob Vorlesebücher mit Original-Illustrationen oder mit Abbildungen im modernen Stil: Die ausdrucksstarken Bilder lassen Kinder auch alleine zum Buch greifen, um Astrid Lindgrens berühmte Geschichten immer wieder neu zu erfahren. So bereichern Oetingers zeitlose Kinderbuch-Klassiker Tag für Tag die Vorlesezeit in Kita und Familie.

Ähnliche Bücher wie »Tomte Tummetott«
1959 in der irischen Grafschaft Wicklow: Von den Privilegien und dem Wohlstand ihrer Kindheit sind der alleinstehenden, mit einem Buckel gezeichneten Annie nur noch die Erinnerung und ihr Stolz geblieben. Mittellos und ohne Obdach ist sie schon vor Jahren auf dem abgelegenen Bauernhof ihrer Cousine untergeschlüpft. Dort, mit Hund und Hühnern, Kühen und Kälbern und einem feindseligen Pony hat sie eine Art bescheidenes Glück gefunden und in Sarah eine Lebens- und Seelengefährtin. Wie jedes Jahr kommen die kleinen Kinder von Annies Neffen zu Besuch bei den beiden Frauen, doch dieses Mal ist etwas anders. Ein Schatten liegt auf diesem Sommer, eine Bedrohung, die Annie um den Schlaf bringt. Annies Kräfte lassen nach, das ihr anvertraute Mädchen hat Alpträume, das Pony bringt bei einem Ausflug alle in Gefahr, und zu allem Überfluss macht sich ein Mann auf dem Hof und in Sarahs Leben breit.

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Roman

1971 in einem Dorf in Süddeutschland. Als einziges Kind ihrer Eltern gibt es für Roberta keine andere Zukunft als die, einmal die Bäuerin auf dem Hof zu sein. Hier auf dem Land sind Vergangenheitsbewältigung, Kriegsdienstverweigerung, Feminismus, Popkultur und Miniröcke nichts, womit man sich beschäftigt. Hier zählen Arbeit, Gehorsam und moralisches Verhalten. Doch Roberta träumt davon, eigene Kleider zu entwerfen, auch wenn sie genau weiß, dass das ein Traum bleiben wird. Zugleich liebt sie ihren Hof und die körperliche Arbeit in der Natur, in der sie sich zu Hause fühlt. Und dann gibt es da noch den Pfarrerssohn Wilhelm, ihren Freund aus Kindertagen. Die beiden verlieben sich ineinander. Wilhelm ist nicht nur für Roberta der Grund, im Dorf zu bleiben. Auch seine Mutter Gertrud bleibt wegen ihres Sohnes. Im Gegensatz zu Roberta hasst sie das Landleben und wünscht sich nichts mehr, als weggehen zu können, hinaus in die Welt. Bald sind beide Frauen gezwungen, ihr Leben zu überdenken und Entscheidungen zu fällen, die nicht nur für sie alles verändern.

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1933 muss die Berlinerin Gabriele Tergit aus Deutschland fliehen und gelangt über Tschechien nach Palästina. Schreibend bahnt sie sich ihren Weg durch das Völkergewimmel in Jerusalem, Haifa und Tel Aviv und erlebt ein Land im Aufbruch. In hier teils erstmals veröffentlichten Porträts und Reiseschilderungen vermittelt sie ein sinnliches Bild von der ungeheuren Vielfalt Palästinas in den 1930er Jahren, lange vor der Staatsgründung Israels. Tergit trifft einen Fleischer aus Brest-Litowsk, der sich eine japanische Decke um den Bauch bindet und melancholisch Wurst schneidet;eine Berliner Zionistin, tüchtig und patent, die unermüdlich arbeitet und Feste organisiert, und einen Frommen aus Deutschland, den die jungen Leute auslachen. Zusammen mit den faszinierenden Fotos aus dem Archiv Abraham Pisarek schildern Tergits Geschichten eine Welt, in der manche Hoffnung zerbrach und doch vieles möglich schien. Erstmals um neunzehn ursprünglich von der Autorin für den Band vorgesehene Texte aus dem Nachlass erweitert, gewährt Im Schnellzug nach Haifa einen ganz neuen Einblick in die Entstehung des heutigen Israels.@font-face {font-family:"Cambria Math"; panose-1:2 4 5 3 5 4 6 3 2 4; mso-font-charset:0; mso-generic-font-family:roman; mso-font-pitch:variable; mso-font-signature:-536870145 1107305727 0 0 415 0}@font-face {font-family:Calibri; panose-1:2 15 5 2 2 2 4 3 2 4; mso-font-charset:0; mso-generic-font-family:swiss; mso-font-pitch:variable; mso-font-signature:-469750017 -1040178053 9 0 511 0}@font-face {font-family:"Aroma LT"; panose-1:2 11 6 4 2 2 2 2 2 4; mso-font-charset:0; mso-generic-font-family:swiss; mso-font-pitch:variable; mso-font-signature:3 0 0 0 1 0}p.MsoNormal,li.MsoNormal,div.MsoNormal {mso-style-unhide:no; mso-style-qformat:yes; mso-style-parent:""; margin:0cm; mso-pagination:widow-orphan; font-size:12.0pt; font-family:"Calibri",sans-serif; mso-ascii-font-family:Calibri; mso-ascii-theme-font:minor-latin; mso-fareast-font-family:Calibri; mso-fareast-theme-font:minor-latin; mso-hansi-font-family:Calibri; mso-hansi-theme-font:minor-latin; mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; mso-bidi-theme-font:minor-bidi; mso-font-kerning:1.0pt; mso-ligatures:standardcontextual; mso-fareast-language:EN-US}p.Autorentext,li.Autorentext,div.Autorentext {mso-style-name:Autorentext; mso-style-priority:99; mso-style-unhide:no; margin:0cm; line-height:15.5pt; mso-pagination

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Roman

Eine junge Frau auf den Spuren ihres Großvaters – eine Suche nach dem, was Verbundenheit wirklich bedeutet »Das Israel meines Großvaters von 1948 ist ein anderes, als das meines Vaters von 1961. Es ist wieder ein anderes, als das Israel meiner Kindheit oder das meiner Jugend und es ist ein anderes Israel, als das von heute.« Israel – das Land, das sie als Kind oft besuchte, da ein Teil ihrer Familie hier vor Jahrzehnten Zuflucht fand. Es ist das Land der Menschen, die S. durch Erzählungen ihres Großvaters kennenlernte, und gleichzeitig der Menschen, denen sie heute beim Trampen zwischen Tel Aviv und Jerusalem begegnet. Früher, da gab es den Untergrundkämpfer Jitzchak, der Tomaten in der Wüste überleben lassen konnte. Es gab Eva und Zwi Goldberg, die ihre Sehnsucht nach der alten Heimat mit deutschen Rosen zu besänftigen versuchten. Heute ist da Mohammad, der in einem Techno-Club auflegt und nicht über seine jüdische Exfreundin hinwegkommt. Es gibt den Siedler Rafi und den Beduinen Abdallah, die wie Zwillingsbrüder aussehen, aber keine sind. Und es gibt den Cafébesitzer Lior, der davon träumt, mit seiner Tochter einen Roadtrip in einem himmelblauen VW-Bus zu machen. Und während S. immer mehr über das Leben dieser Menschen lernt, eröffnet sich ihr Stück für Stück die eigene Geschichte, die ihres Vaters, ihres Großvaters – und ihr eigener Platz in diesem Land. Sara Klatt zeigt uns ein Land, so vielschichtig wie seine Bewohner, und nimmt uns mit auf eine außergewöhnliche Reise durch das heutige und das vergangene Israel. Ein Land voller Lebendigkeit. Aber auch ein Land zwischen Traum und Trauma. »Ein famoser Erstling. Klar, ehrlich, spannend. Wir wollen noch mehr von Sara Klatt lesen.« Rafael Seligmann »Dieses Buch macht einen fertig! Sara Klatt entfaltet ihre Geschichte erst sanft, dann durchdringend, und verwebt Vergangenheit und Gegenwart zu einem bildgewaltigen und sprachlich herausragenden Roman. Große Leseempfehlung!« Joana Osman

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Vier Erzählungen

Das Leben auf dem Land kann Rückzugsort, aber auch Ausgangspunkt für Aufbruch sein. Manche sehnen sich nach Weite und Stille, andere flüchten genau davor. Oft ist das Leben hier aber, wie überall, ganz schlichtweg Alltag. In den Erzählungen von Dinçer Güçyeter, Mareice Kaiser, Alena Schröder und Markus Thielemann begegnen Menschen auf dem Land ihrer Vergangenheit, suchen eine Zukunft und leben miteinander die Gegenwart. Dabei geht es um Heimat und Fremde, um Tradition und Wandel und das Spannungsfeld zwischen Abgeschiedenheit und Gemeinschaft. Die hochwertig gestaltete Buchbox Land enthält vier einzelne Softcover mit je einer Erzählung: Alena Schröder – Elli wird kompliziert Mareice Kaiser – So sehr vom Land Dinçer Güçyeter – Puzzle in vier Lebenszeiten Markus Thielemann – Komm, großer schwarzer Vogel

Ähnliche Bücher wie »Land«
Die tschechische Autorin Dora Kaprálová erforscht in Winterbuch der Liebe mit sprachlicher Leichtfüßigkeit und spielerischer Dreistheit die Beziehung zum anderen, der sich ihr überall im Leben zeigt. Sie schrieb es als literarische Reaktion auf Eine Frau des ungarischen Schriftstellers Peter Esterházy. Einen Winter lang verfasste sie jeden Tag eine Vignette über einen Mann, mit dem Gedanken daran, dass sich P.E. eines Tages an den Texten erfreuen würde. (Das tat er auch.) Es ist ein Buch über Männer, aber vielleicht auch nur über einen einzigen, facettenreichen und schwer fassbaren Mann, denn es geht um Liebe. Dass manchmal Ungeheuerlichkeiten zur Sprache kommen, tut der Autorin verständlicherweise sehr leid. Sie weiß, dass ohne sie einigen der kleinen Szenen die innere Wahrheit fehlen würde. Denn lebensspendende Energie kommt nicht nur vom gewöhnlichen Sex, sondern auch von einer überirdischen Sehnsucht. Das spüren auch die Rehe, wenn sie nach der Jagdsaison schweigend am Salz lecken. Freigeistig, flirtend, flirrend. Einfach ein großer Lesespaß.

Ähnliche Bücher wie »Winterbuch der Liebe«
Roman | Ausgezeichnet mit dem Deutschen Buchpreis 2021 Über 100.000 verkaufte Exemplare »Eine Meisterin der inneren Zustände. ... Bereits auf den ersten Seiten von Antje Rávik Strubels gleißendem Roman setzt ein charakteristischer Sog ein.« Maike Albath, Süddeutsche Zeitung

Ähnliche Bücher wie »Blaue Frau«
Woher kommt die Liebe – und warum geraten wir immer wieder an die Falschen? Ist Verlieben Schicksal? Oder doch Prägung? Ein Muster, das wir selbst erschaffen? Und wie lassen sich toxische Kreisläufe durchbrechen? In „Heartcore“ erzählt Štěpánka Jislová schonungslos offen von eigenen Erfahrungen mit Dating und Beziehungen. Als junge Frau durchlebt sie wilde Partys und Einsamkeit, versucht es mit Online-Dating und Gelegenheitssex, verliert sich in Sehnsucht und Begehren und erkundet schließlich nicht nur eigene Bindungsmuster, sondern auch den Einfluss von Geschlechterrollen, Alkohol, sexueller Gewalt und gesellschaftlichen Erwartungen auf unser Liebesleben. Bild für Bild entsteht das Porträt einer jungen Frau, die den Mut findet, sich ihren Verletzungen zu stellen. Die preisgekrönte Graphic Novel – ausgezeichnet u. a. mit dem tschechischen Muriel-Preis – ist Autobiografie, Liebesgeschichte und künstlerische Selbstvergewisserung zugleich. Ein eindringliches, mutiges und originelles Buch über die Frage, ob und wie wir lernen können, anders zu lieben.

Ähnliche Bücher wie »Heartcore«
Ein Neuanfang des Lebens. Mit schwarzem Farbschnitt, Glanz und Lesebändchen.

Eine Liebesgeschichte »Ich war nur eine Woche nicht bei uns zu Hause, trotzdem hatte ich das Gefühl, es sei sehr viel länger gewesen. Die Zeit dehnt und zieht sich zusammen, wie es einem gerade nicht passt.« Prag nach Ende des Zweiten Weltkriegs – Siegesfreude und Aufbruch. Als Auschwitz-Überlebender kehrt der siebzehnjährige Petr in seine Heimatstadt Prag zurück. Doch scheint die Gesellschaft zwischen Zukunftsoptimismus und verordneter Vergangenheitsverdrängung keinen Platz für ihn und jüdische Schicksale zu haben. Gegen äußere Widerstände und das eigene Trauma beginnt Petr den Weg zurück ins Leben. Er begegnet dabei Ilse, einer jungen Prager Jüdin, und verliebt sich. Die tschechoslowakischen Behörden stufen Ilse jedoch als Deutsche ein – sie wird ausgewiesen. Für Petr beginnt daraufhin eine Odyssee durch das Nachkriegseuropa nach Palästina, wo Ilse auf ihn wartet. Magnesia Litera Preis – in Tschechien 2023 als Debüt des Jahres ausgezeichnet! 80 Jahre Ende des Zweiten Weltkriegs am 8. Mai 2025

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Entenblau | €15,00
Einfühlsame erste Begegnung mit dem Thema Demenz - Berührende Geschichte über bedingungslose Liebe und das Geschenk immer füreinander da zu sein

Die blaue Ente und das Krokodil sind eine Familie – seit das Krokodil zum ersten Mal Mama zu ihr gesagt hat. Die Liebe einer Mutter ist unendlich, aber auch die Liebe eines Kindes ist es. Denn als die Ente langsam beginnt, alles zu vergessen, kümmert sich das Krokodil liebevoll um ihre Betreuung. Eine berührende Geschichte über Familie und eine behutsame Annäherung an das schwere Thema Demenz. Ein zutiefst berührendes Buch, das in einfachen Worten und Bildern Großes erzählt: vom lebenslangen Band zwischen Menschen, die sich lieb haben, zwischen Klein und Groß, Jung und Alt ... Klimafreundlich und regional: Dieses Buch wurde in Deutschland gedruckt.

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Gerade ist nach langer Ehe Paraskewias Mann gestorben, in ihrem Haus hoch oben auf dem Berg, das im tiefsten Wintervon der Außenwelt abgeschnitten ist. Und so schreibt sie die Nachricht von seinem Tod in großen Buchstaben in den Schnee, damit die Menschen unten im Tal davon erfahren. Ihre Enkelin Maja erlebt das Sterben ganz anders. Im Urlaub auf einer heißen Südseeinsel begegnet sie einem schwerkranken Zauberkünstler, in dem sie ihren Vater zu erkennen glaubt. Der Tod kommt schnell, plötzlich. Majas Mutter Ida möchte noch ein Mal ihr Elternhaus sehen. Im Schneetreiben verunglückt sie mit dem Autound findet Unterschlupf bei einem älteren Ehepaar, das eine Sterbeklinik für Tiere unterhält, und begegnet auch ihrer Mutter Paraskewia - in einer mythischen Vision.

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Vom Großmeister des Minimalismus – originell, gewitzt und irre komisch

Franz Kafka hat nicht nur Prosa geschrieben, er zeichnete auch leidenschaftlich gern: »Du, ich war einmal ein großer Zeichner«, schrieb er 1913 halb ironisch, halb stolz an seine Dauerverlobte Felice Bauer über seine künstlerischen Ambitionen. Sein Zeichnen hätte ihn einst »mehr befriedigt als irgendetwas«. Was liegt also näher, als ihn zu seinem Jubiläum mit einer Comic-Biografie zu ehren? Und dann auch noch von Nicolas Mahler, der einen ähnlich minimalistischen Zeichenstil pflegt? Auf unnachahmlich witzig-pointierte Weise setzt Mahler hier Kafkas Leben und Werk in Szene und schreckt dabei auch nicht vor den ganz großen Fragen zurück: Warum scheiterte Kafkas Plan, eine Reihe von Billigreiseführern zu schreiben? Wer verfasste die Fortsetzung eines seiner wichtigsten Werke, »Die Rückverwandlung des Gregor Samsa«? Und was hatte es mit der »weißen Sklavin« auf sich? Die Antworten und noch vieles mehr findet sich in Komplett Kafka.

Ähnliche Bücher wie »Komplett Kafka«
Ein Reiselesebuch

Ein Portrait der literarischen und biografischen Orte Kafkas in seiner Heimatstadt, in Text und Bild. Franz Kafka hat seine Heimatstadt Prag nur selten verlassen und war zudem ein notorischer »Herumtreiber« auf ihren Plätzen und Straßen. Klaus Wagenbach, dienstälteste aller Kafkawitwen, ist ihm nachgegangen. Das kleine Kompendium besteht aus sechs Teilen: In den ersten beiden werden der Autor, sein Tagesablauf und seine Stadt vorgestellt – die Stadtteile und ihre Bevölkerung, die beiden Sprachen, Handel und Ökonomie, Geld und Verkehrsmittel. Das dritte Kapitel ist dem Geburtshaus und all den anderen Häusern, in denen er wohnte und schrieb, gewidmet. Der vierte Teil handelt von Ausbildung und Beruf: Wo ging Kafka ins Gymnasium und wo war das »Büro«, die Arbeiter-Unfall-Versicherungsanstalt? Die beiden letzten Teile stellen literarische Orte, Vergnügungen und Lieblingsspaziergänge vor. Einige Stadtpläne erläutern die Orte und Wege, zeitgenössische Photos zeigen den früheren Zustand.

Ähnliche Bücher wie »Kafkas Prag«
Prag | €22,00
26 Postkarten

»The French Dispatch«, »Grand Budapest Hotel«, »Moonrise Kingdom« oder »Darjeeling Limited«: Die Filme des Regisseurs Wes Anderson bestechen mit ihren einzigartigen Sets und ihrer unverkennbaren Bildsprache. Die außergewöhnlichen, perfekt durchkomponierten Szenerien sind beeindruckend und laden das Auge zum Verweilen ein. Millionen von Fans lieben diese Ästhetik und lassen sich von ihr inspirieren. Begeisterte Anhänger haben sich rund um den Globus auf die Suche gemacht und weltweit Orte entdeckt, die Andersons Filmen entstammen könnten. Wally Koval hat die Fotos seit 2017 auf seinem Instagram-Account @accidentallywesanderson gesammelt und drei Jahre später sein gleichnamiges Buch veröffentlicht – eine Fotosammlung pastellfarbener Gebäude, Strände und Straßen, kraftvoller Orte voller Symmetrie und prägnanter Situationen, die einen auf eine Reise über alle Kontinente mitnimmt. 26 kunstvolle Motive wie das Hotel Opera in Tschechien, die Dakar Railway Station im Senegal und Islands Húsavík-Leuchtturm gibt es nun als Postkarten. Ein echter Schatz für alle, die ihre Begeisterung für Andersons außergewöhnliche Optik mit ihren Freunden teilen wollen.

Ähnliche Bücher wie »Accidentally Wes Anderson«
Roman

Im Winter 1945 flieht Ursel mit ihrer Mutter, ihrer Schwester und ihrer neugeborenen Tochter von Niederschlesien nach Süddeutschland. Inmitten ständiger Bedrohung durch Kälte, Hunger, Soldaten übernimmt sie als junge Frau Verantwortung für ihre Familie. INHALT: Dora, das Mädchen aus Elfi Conrads erfolgreichem ersten Roman Schneeflocken wie Feuer, ist gerade erst geboren worden. Drei Frauen fliehen mit dem Baby in den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs westwärts: Doras Mutter Ursel, deren Schwester Kathi und die Großmutter Margarete. In ihrem zweiten Roman zeigt Elfi Conrad, wie Frauen ihre Körperlichkeit einsetzen (müssen), um aus der gesellschaftlichen Machtlosigkeit herauszukommen. Aufgrund der politischen Situation sind sie dabei ständig mit ihrer jeweils unterschiedlichen Einstellung gegenüber Hitlerdeutschland konfrontiert. Ein eindrücklicher Blick auf Frauen zwischen den Kriegsfronten, männliche Macht und über familiären Zusammenhalt.

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Die Kommunistin Hanna verlässt Berlin auf der Flucht vor den Nationalsozialisten. In ihrer Heimatstadt Prag findet sie illegale Arbeit bei einer liberalen deutschsprachigen Zeitung und verliebt sich ausgerechnet in den Chefredakteur des politisch konträren Blattes. Im Mittelpunkt von Alice Rühle-Gerstels Roman stehen die Umbrüche im Leben einer jungen Frau zwischen politischen und gesellschaftlichen Fronten, wobei ihre politischen Überzeugungen ins Wanken geraten. "Der Umbruch" von 1937/38 wurde erstmals 1984 postum aus dem Nachlass veröffentlicht. Alice Rühle-Gerstel entlässt ihre Protagonistin Hanna hier in Lebensbereiche, die auch ihr gut vertraut waren. Lebendig wird die Arbeit in einer Zeitungsredaktion beschrieben, die aufgeladene Atmosphäre politischer Versammlungen und natürlich die langen Stunden in berühmten und namenlosen Kaffeehäusern, so dass "Der Umbruch" auch und vor allem eine Liebeserklärung an die "goldene Stadt" Prag ist.

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Novelle

Eine Zugfahrt von Wien nach Brünn, etwa 1883. Gregor Mendel, Abt des Augustinerklosters Brünn, sitzt allein im Waggon erster Klasse. In Wien hatte er einen letzten vergeblichen Versuch unternommen, im Streit um die Besteuerung des Klosters zu einer Einigung mit der Verwaltung zu kommen. Mendel ist alt und wegen einer Nierenkrankheit dick und unbeweglich. Der endgültige Misserfolg lässt ihn in einer Mischung aus Demut und Auflehnung Rechenschaft über sein Leben ablegen. Als Bauernsohn, zwar nicht brillant, aber beharrlich und sorgfältig, war er aufs Gymnasium gekommen und konnte später als Erster der Familie studieren. Ständig mittellos, findet er schließlich im Brünner Augustinerstift einen sicheren Hafen. Dort bekommt Mendel die Gelegenheit und die nötige Ausstattung für seine Forschungen: Viele Jahre lang züchtet er Erbsen im Klostergarten und führt Kreuzungsversuche durch. Doch seine Ergebnisse zur Merkmalsvererbung werden nahezu ignoriert. Erst Jahrzehnte nach seinem Tod werden sie wieder aufgegriffen, ausgerechnet im Zusammenhang mit Vorstellungen von »Rassenhygiene« und Eugenik. Am Ende seines Rückblicks steht für Mendel die Gewissheit, mit allem wesentlichen Bemühen gescheitert zu sein. Doch dann nimmt die Erzählung eine Wendung ins Wundersame … Über das Drama dieses Lebens hat Franz-Maria Sonner eine bemerkenswerte Novelle geschrieben.

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Roman

Ein heißer Sommer im Prag der Fünfzigerjahre: Jana Honzlová, eine junge Sängerin in einem Folklore-Ensemble, darf nicht mit auf Tournee gehen, denn seit ihr Vater ins kapitalistische Ausland geflüchtet ist, gilt sie im kommunistischen System als politisch unzuverlässig. Stattdessen soll sie im Betriebsbüro die Stellung halten, wo sie ihr Leid mit der freundlichen Putzfrau teilt und heimlich internen Intrigen nachforscht. Aber auch ihre komplizierte Familiensituation hält die Ich-Erzählerin in Atem, die alles, was ihr widerfährt, mit Unverblümtheit und Straßenwitz schildert. Denn Jana Honzlová ist eine, die nicht so schnell aufgibt und sich ihre Chuzpe bewahrt. Umso erschütternder ist es für sie, als die Verhältnisse am Ende doch mächtiger erscheinen. Salivarová, die viele eigene Erfahrungen in den Roman einfließen ließ, erzählt gewissermaßen die Vorgeschichte des Prager Frühlings; dabei verzichtet sie auf Klischees oder Moralpredigten. Ihr gelingt das authentische Porträt einer vergangenen Zeit, das mit Leichtigkeit und Witz vorgetragen wird, ohne die Tragik und Absurdität auf die leichte Schulter zu nehmen. „Ein Sommer in Prag“ (im Original: „Honzlová“) erschien erstmals 1972 im kanadischen Exil und gehört für viele Kritiker*innen zum Besten, was in der tschechischen Literatur der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts geschrieben wurde. Nun liegt endlich die deutsche Erstausgabe vor.

Ähnliche Bücher wie »Ein Sommer in Prag«
Kisch ermittelt

Prag 1913. Kisch und der Weltenbrand   

An einem kalten Frühlingsmorgen im Jahr 1913 steht der Fluss in Flammen. Ein Schiff treibt brennend über die Moldau und versetzt die Prager in Furcht und Schrecken. Eben noch feierte der ehrgeizige Oberst Redl, ein mit allen Wassern gewaschener k. u. k. Geheimdienstler, auf dem Schiff eine seiner Orgien. Als eines Nachts auch die Luft brennt, forcieren der Kriminalreporter Egon Erwin Kisch und seine Kollegin Lenka Weißbach ihre Ermittlungen. Welches Spiel treibt der rätselhafte Redl? Und was, wenn auch noch die Erde Feuer fängt?   

Martin Becker und Tabea Soergel nehmen den berühmtesten Spionagefall der k.u.k.-Monarchie als Ausgangspunkt einer packenden Kriminalgeschichte am Vorabend des Ersten Weltkriegs. 



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Deutsche Ausgabe. Zwischen Leben und Tod – Das letzte Geheimnis der Menschheit. Thriller

Dieses Buch gibt es in zwei Versionen: mit und ohne Farbschnitt. Sobald die Farbschnitt-Ausgabe ausverkauft ist, liefern wir die Ausgabe ohne Farbschnitt aus.

Robert Langdon, Symbolforscher aus Harvard, begleitet seine Freundin Katherine Solomon nach Prag. Katherine bereitet die Veröffentlichung eines Buches vor, das bahnbrechende Entdeckungen über die wahre Natur des menschlichen Bewusstseins offenbart. Doch ein brutaler Mord stürzt die Reise in ein unvorhersehbares Chaos, und Katherine verschwindet plötzlich, ebenso ihr Manuskript. Langdon sieht sich fortan einer mächtigen Organisation gegenüber und wird von einem unheimlichen Angreifer verfolgt, der aus Prags ältester Mythologie entsprungen zu sein scheint und nur ein Ziel verfolgt: gnadenlose Rache.



Ähnliche Bücher wie »The Secret of Secrets«
Eine Kriminalgeschichte aus dem Tschechischen von Hanna Vintr

Wie konnte jemand unbemerkt eine Tänzerin in einer Gemeinschaftsdusche erschießen? Wer ermordete den Bergsteiger auf einem schroffen Felszahn? Wer brachte die böse Alte in ihrer mit Antiquitäten vollgestopften Wohnung um? War es wirklich der hilfsbereite Nachbar, der sich zur Tat bekannte? Doch das Zimmer der Alten war von innen abgesperrt! Chefinspektor Josef Borůvka von der tschechoslowakischen Kriminalpolizei muss übernatürliche Kräfte besitzen – anders können es sich seine Kollegen nicht erklären, dass der rundliche, schüchterne Mann im mittleren Alter jeden noch so vertrackten Fall souverän und kriminologisch brillant löst. Auch eine kleine Liebesgeschichte darf nicht fehlen: Werden der behäbige Chefinspektor und die junge, attraktive Polizistin mit dem anmutigen Schwanenhals am Ende doch zueinander finden? Der vielfach ausgezeichnete Autor galt 1982 als Anwärter für den Literaturnobelpreis.

Ähnliche Bücher wie »Die Traurigkeit des Chefinspektors«
Als Josef Kaarls Tochter – er ein erfolgreicher Unternehmer und großzügiger Mäzen der Prager Philharmonie – als vermeintliche Linksextremistin festgenommen wird, sieht er nur eine Chance: Sie soll erleben, was es heißt, im Arbeiterparadies zu leben. Da kommt ihm das Angebot einer ehemaligen Filmproduktionsfirma und jetzigen Reiseagentur gerade recht: „Ausflug in den Kommunismus! Erleben Sie die Fünfziger Jahre am eigenen Leib!“. Was als harmlos inszeniertes Experiment beginnt, wird für seine Familie schnell zum Verhängnis. Die akribische Rekonstruktion der 1950er Jahre in der Tschechoslowakei kippt in ein beklemmendes Szenario aus Macht, Manipulation und Angst. Ein packender, schwarzhumoriger Roman mit internationaler Strahlkraft.

Ähnliche Bücher wie »Der Vorhang«
Roman

»Bemerkenswerte Erzählung!« Kleine Zeitung


Mitte des 19. Jahrhunderts sitzt die Schriftstellerin Božena Němcová in ihrer kleinen Schreibstube und verfasst mit schwerer Hand ein patriotisches Märchen, an dessen Botschaft sie selbst nicht glaubt. George Sand, ihre französische Zeitgenossin, konnte sich den Zwängen der Konventionen widersetzen und schreibt mit leichter Feder Romane. Auf der anderen Seite des Atlantiks gründet J.D. Rockefeller, der erste Milliardär der Weltgeschichte, sein Imperium auf einem dickflüssig-braunen Rohstoff. In ihrem neuen Meisterwerk erzählt Radka Denemarková auf fulminante Weise die Geschichte des 19. Jahrhunderts und seiner Protagonisten: weltumspannend, hochaktuell, brillant.



Ähnliche Bücher wie »Schokoladenblut«
Roman | Ein Epos über starke, zornige Frauen | Eine deutsch-polnische Familiengeschichte, von 1938 bis heute

Kalina Serce, jüngster Spross einer Frauendynastie, betritt eine lange verlassene Villa – die frühere Pension Glück im schlesischen Langwaltersdorf. Hier traf sich einst Kalinas Urgroßmutter Berta mit ihrem Geliebten. Berta träumt davon, mit ihm nach Prag zu fliehen. Als der Vater dies jedoch verhindert, schreitet sie zu einer ungeheuren Tat.

Joanna Bators deutsch-polnische Familiengeschichte, die 1938 einsetzt und bis in die Gegenwart reicht, erzählt von Frauen, die für ihre Freiheit und ihr Lebensglück aufs Ganze gehen - von ihren Triumphen und Niederlagen und dem langen Schatten ihrer Geheimnisse. Mit ihrem sezierenden und oft gnadenlosen Blick auf weibliche Sehnsüchte, auf Lebenslügen und verblendete Selbstbilder gelingt der Autorin ein ungemein vitales, von Wut und Witz sprühendes Werk.



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Die schönsten Geschichten und Gedichte

Der Frühling ist da! Und mit ihm unsere gute Laune: Alles blüht, die Sonne lacht, und wir strahlen mit ihr um die Wette, wir flirten, haben Schmetterlinge im Bauch, und alles fühlt sich leichter an. Wenn der Frühling wieder sein blaues Band durch die Lüfte flattern lässt, wird das Herz beschwingter und die Sinne offener für die aufblühende Natur – und das schöne Gegenüber. Dieses unvergleichliche Lebensgefühl, das nur der Frühling beschert, findet sich in den hier versammelten Gedichten und Geschichten wieder: in Gedichten über plötzliche Glücksgefühle, süße, wohlbekannte Düfte und erste zarte Küsse; und in den Geschichten über die erste Liebe – Geschichten, die von der Verwirrung der Gefühle erzählen, zaghafter Annäherung und erwachender Sinnlichkeit. Mit Gedichten und Geschichten von Alfred Andersch, Rose Ausländer, Italo Calvino, Joseph von Eichendorff, Robert Gernhardt, Johann Wolfgang Goethe, Heinrich Heine, O. Henry, Hermann Hesse, Mascha Kaléko, Erich Kästner, Else Lasker-Schüler, Siegfried Lenz, Guy de Maupassant, Haruki Murakami, Marcel Pagnol, Sylvia Plath, Raymond Radiguet, Rainer Maria Rilke, Joachim Ringelnatz, Rafik Schami, Eva Strittmatter, Kurt Tucholsky, Robert Walser u.v.a.

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Roman | Der neue Roman des SPIEGEL-Bestsellerautors. »Der Mann kann schreiben!« Olli Schulz

Über die Kraft eines einzigen Moments, der so viel erzählen kann wie ein ganzes Leben

Bohm lebt seit fünf Jahren auf der Straße. Wie er mit Mitte dreißig aus seinem früheren Leben gerutscht ist, darüber schweigt er. Mit seinem Hund Fox schlägt er sich gerade so durch.

Alina, eine ehemals aufstrebende Journalistin, scheint in ihrer Laufbahn an einem toten Punkt angekommen zu sein. Ihre letzte Chance auf eine Karriere ist der Auftrag für eine Dokumentation über Obdachlosigkeit, die sie für ihren TV-Sender drehen soll.

Zufällig trifft sie auf Bohm, der sich widerstrebend auf das Projekt einlässt. Zu seinem Schrecken erkennt er, dass er dabei ist, sich in die zielstrebige Frau zu verlieben. Eine Liebe, die niemals eine Chance haben wird?

Nun … das Leben geht seine eigenen Wege.



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Roman

„Ich erzähle aus dem Verschwommenen heraus“ Von der Unmöglichkeit der Sprache Zunächst sind die Worte ganz, ergeben Sinn, doch sobald sie Michaels Mund verlassen, fallen sie zu Boden und zerbrechen, noch bevor sie fremde Ohren erreichen, wie kleine Porzellantassen vor den Augen. Seine Mama übersetzt zwischen ihm und der Welt. Sie versteht ihn. Als Einzige. „Brabbeln“ sagt die Pädagogin in der Spielgruppe dazu. „Wahrnehmungsstörung“ nennen es die Ärzt*innen. Einige Jahre später hat die Welt andere Worte für Michael: Computerköpfchen, Pussy, „Schwinghomo“, Bärli. Namen, doch kein einziger, der diesem Ich gehört. Michael Michel Mila Mela Mel Mae „Ein Name aus einem Namen entnommen, aus einer Sprache genommen, um zu einer zu finden.“ Über das Verlangen – nach einer eigenen Sprache, dem eigenen Körper, einem eigenen Ich Eindrucksvoll und poetisch schreibt Maë Schwinghammer von einer Suche nach Verständnis, an deren Ende ein gefundenes Ich steht; erzählt vom Aufwachsen in der Arbeiter*innenklasse, von Wurzeln in Österreich und Serbien, von der Fluidität der Geschlechter, von Sexualität, Liebe und Freund*innenschaft, von Autismus und der Annäherung an gewählte und ungewählte Familien. Ein schmerzhafter und zugleich heilsamer Roman. Ein Debüt, das beides ist: das Einfangen von Stille. Oder auch: das Weglassen von ebendieser.

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Roman - Von der Autorin des internationalen Bestsellers "Die Telefonzelle am Ende der Welt"

Ein bezaubernder Roman über die Kraft des Schreibens und das Wunder, das entstehen kann, wenn Menschen sich begegnen.

Auf einer fast vergessenen Insel im japanischen Seto-Binnenmeer steht ein außergewöhnlicher Ort: das Postamt der verlorenen Briefe. Hier landen Schreiben ohne gültige Adresse – Briefe an Verstorbene, Verlorenes, an das eigene frühere Ich oder an Menschen, die man sich in der Nähe wünscht.

Die junge Wissenschaftlerin Risa kommt für einen Arbeitsaufenthalt nach Awashima. Offiziell, um Ordnung in das wachsende Archiv dieser Botschaften ohne Empfänger zu bringen. In Wahrheit aber folgt sie einer sehr persönlichen Hoffnung: Inmitten all dieser fremden Worte sucht sie nach Spuren ihrer eigenen Vergangenheit – und nach Antworten auf Fragen, die sie seit ihrer Kindheit begleiten.

Während Risa Briefe liest, sortiert und bewahrt, öffnen sich ihr nach und nach die Lebensgeschichten Unbekannter: von Liebe und Schuld, von Verlust und Hoffnung, von all dem, was Menschen nicht auszusprechen wagen. Gleichzeitig beginnt auf der stillen Insel eine zarte Annäherung an neues Leben, neue Liebe – und an sich selbst.

Das Postamt der verlorenen Briefe ist ein poetischer, tief berührender Roman über die Macht des Schreibens, unaussprechlicher, aber zu Papier gebrachter Gefühle und die tröstliche Vorstellung, dass keine Geschichte jemals ganz verloren geht. Ein Buch für alle, die an leise Wunder glauben – und an die Kraft der Worte.

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Sie ist vor einiger Zeit zurückgekehrt, zurück an den Ort ihrer Kindheit, ganz im Osten von Österreich, wenige Kilometer vor der ungarischen Grenze. Hier ist sie aufgewachsen, zwischen Marillenbäumen und Reben, hier ist die Sprache rau und kantig, das hat ihr als Kind nie behagt. Die Landschaft hier heißt Puszta, was Einöde, Wüste, unfruchtbares, brachliegendes Land bedeutet.Bevor sie zurückkam, hat sie in Berlin gelebt, gemeinsam mit ihrem Partner A. Als A. schwer an ME/CFS erkrankte, war er mehr und mehr auf ihre Fürsorge angewiesen, sie pflegte ihn rund um die Uhr. Als es nicht mehr ging, zogen sie zusammen zurück ins Dorf ihrer Kindheit.Als Zurückgekehrte lernt sie die Großeltern noch einmal neu kennen, entdeckt liebevolle Zugewandtheit zwischen den Rebzeilen und die Artenvielfalt in der vermeintlichen Einöde. Sie beobachtet, sammelt, pflanzt an, setzt aus, kultiviert und verbindet sich. Sie pflanzt einen Wald in die Brache, hofft auf die Würmer und denkt: Jetzt ist eine gute Zeit für Lyrik.Clara Heinrich schreibt in Pusztagold über eine Liebe in Krankheit, über Familienbäume, darüber, was es bedeutet, sich zu sorgen – um Menschen, Saatgut, die Natur. Immer im Wissen um die gegenseitige Interdependenz. In ihrer Poetik des Sammelns und Kultivierens verwebt sie die Stimmen von Donna Haraway, Anna Lowenhaupt Tsing, Joan Tronto und vielen anderen mit ihrer eigenen Erfahrung.Pusztagold ist ein Buch über das widerständische, politische und künstlerische Potenzial von Care, übers Wachsen und die Frage, ob sich eine Landschaft wie ein Gedicht lesen ließe.

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Roman

Niemals hätte Marie gedacht, mit Mitte dreißig wieder am Küchentisch ihrer Eltern zu sitzen und eine Hundetagesstätte im Dorf ihrer Kindheit zu führen. Und doch ist das jetzt ihr Leben. Mitten im Sommer ist auch Magisch zurück, Magisch, der jahrelang in ihrem Bett geschlafen hat, mit dem sie das Punk-Pärchen im Ort war – den sie seit Jahren nicht gesehen, doch zugegeben immer vermisst hat. Aber da ist noch Andi, ihr Bruder und überzeugter Rechter – und für Marie der Zeitpunkt, ihm endgültig die Stirn zu bieten. In ihrem unverwechselbaren Ton erzählt Annika Büsing von einer unübersehbaren Liebe und dem Riss, der sich durch eine Familie zieht.



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Roman | »Komisch, anrührend, traurig, präzise, unterhaltsam – das ganze Paket. Gönnt euch!« Alena Schröder »Ein supergutes Buch!« Angela Wittmann, Brigitte Paula Irmschler schreibt entwaffnend ehrlich, voller Wärme und Menschlichkeit, Leichtigkeit und Witz Eine zeitgemäße Mutter-Tochter-Geschichte »Es ist eine allegorische Wiedervereinigung, die Paula Irmschler hier mit höchster sprachlicher Delikatesse erzählt.« Paul Jandl, NZZ »Melancholisch, leichtfüßig, fast schon weise.« Katja Eßbach, NDR Kultur

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Roman

Cordelia Edvardsons Roman ist „eines der großen Werke der Holocaust-Zeugenschaft“. (Daniel Kehlmann) – Eine literarische Wiederentdeckung „Das Mädchen hatte schon immer gewusst, dass etwas mit ihm nicht stimmte.“ Cordelia, unehelich geboren, ist eine „Dreivierteljüdin“, ihre Mutter eine berühmte Schriftstellerin und glühende Katholikin. Im entscheidenden Moment schützt diese nicht ihre Tochter, sondern rettet sich selbst. Mit 14 Jahren wird Cordelia Edvardson nach Auschwitz deportiert. Ihr Roman ist die schmerzhafte Annäherung an den Verrat durch die eigene Mutter, die tastende Suche nach einer Identität, der Versuch, dem Grauen der Vergangenheit ungeschützt ins Gesicht zu sehen.

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Ein Tagebuch In Zusammenarbeit mit Christian Lehnert

Hans Werner Henze schildert die behutsame Annäherung und seine aus der Arbeit erwachsende Begeisterung für einen Stoff: das wunderbare Dokument einer künstlerischen Zusammenarbeit, ein Werkstattbericht und zugleich ein Eindruck von der Lebens- und Welterfahrung Henzes und eine erfrischend offene Innenschau. Der berühmte Komponist und ein junger Dichter, Christian Lehnert, nähern sich im Dialog einem antiken Stoff, der bei ihnen eine eigene Gestalt erfährt: Phaedra, die Tochter des Minos, wird von Aphrodite verzaubert und verliebt sich in ihren Stiefsohn Hippolyt, der ihre Liebe zurückweist.

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Wirklichkeit ist nur eine Vereinbarung. Dieser Satz lässt Laura Schmidt viele Jahre nicht los. Es ist das Motto ihrer Mitpatientin Noll, die Laura in den 1990ern in der Lübecker Jannsen-Klinik kennenlernte. Dort hat sich Noll in der psychiatrischen Abteilung mit ihrer Vertrauten Olga Rehfeld lesend, schreibend, zitierend ein Refugium aus Geschichten geschaffen, einen Raum aus Literatur – zum Trost oder als Flucht vor den Abgründen der Vergangenheit? Laura begreift allmählich, dass die Klinik, in der sie selbst Hilfe gefunden hat, für Rehfeld zerstörerisch war. Svealena Kutschke erzählt mit einem faszinierenden Figurenensemble aus Patient:innen und medizinischem Personal von der Psychiatrie als Ort, an dem tiefe Verwundbarkeit das Menschsein an seine Grenzen führt. Als Ort, der insbesondere während der NS- und Nachkriegszeit zum Einfallstor für Gewalt geworden ist. Als Echokammer deutscher Geschichte. Medizinische Diagnosen, führt Kutschke uns vor Augen, sagen viel über die Gesellschaft aus, in der sie gestellt werden. Und sie fragt danach, ob nicht der psychische Ausnahmezustand eine angemessene Reaktion auf die Zumutungen der Gesellschaft ist. Ein Roman, der wie ein Gespensterfisch in der Tiefsee Licht in die Dunkelheit bringt.

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Illustrierte Erzählung

Paula und Peter sind schon seit Langem Kollegen. Sie ist Ärztin, er arbeitet als Jurist in der Klinikverwaltung. Ein Interesse der beiden aneinander war schon immer da. Nach einem mehrtägigen Seminar verbringen sie die letzte Nacht miteinander. Auf der Rückfahrt nach Hause kommen die beiden mit der Bahn nur bis Würzburg: Streik. Was sollen sie tun mit ihrer ungeklärten Geschichte und den unerwartet freien Tagen? Während sie Stadt und Umgebung erkunden, nähern sich die beiden einander vorsichtig. Peter hält die Ungewissheit, wie es mit ihnen weitergehen wird, nur schwer aus. Sein Drängen nimmt Paula mal spielerisch, mal verärgert. Sie will das Jetzt genießen und weicht den Fragen nach dem Morgen aus. Als eine Katze zu ihrer Begleitung wird, sehen sie an deren Beispiel, wie schwer sich Menschen damit tun, den Moment zu leben, ohne Plan zu sein und sich der Freiheit hinzugeben.

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Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann am 25. Juni 2026

Ingeborg Bachmann hatte viele Gesichter, sie haderte mit fast allen Bildern, die sich andere im Laufe ihres Lebens von ihr machten. Auch ihr Selbstbild wandelte sich stetig – früh war sie eine emanzipierte Frau, eine Philosophin und erfolgreiche Dichterin, zugleich sehnte sie sich nach dauerhafter Bindung, Stabilität und Familie. Simone Frieling begibt sich auf Spurensuche und zegt die facettenreiche Persönlichkeit der Ausnahmeschriftstellerin auch durch ihre kunstvollen Grafiken – eine faszinierende Annäherung an Ingeborg Bachmann und ein eindrucksvolles Zeugnis ihrer Wandelbarkeit.

»Lieben, lieben – das ist es. Lieben ist alles.« Ingeborg Bachmann

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Shortlist Österreichischer Buchpreis, Platz 1 der ORF-Bestenliste. »Schneid und Gefühl finden in diesem exzellenten Roman derart zusammen, dass er jede Faser elektrisiert.« Björn Hayer, DIE ZEIT Dem Elternhaus ist sie mit knapper Not entkommen, da bemerkt sie, die jüngste Tochter des Pleitebauern: Der Provinz entkommt man nicht. Also schließt sie sich einer Bande von Vandalen und Störenfrieden an, die die Provinz in die nahe Stadt tragen, den Schlachthof plündern und in Tierkadavern Drogen schmuggeln. Sie tanzen und sie wüten, sie spielen mit ihren Leben, weil sie es gewohnt sind, zu verlieren. Die Party ist erst aus, wenn die nächste beginnt, das Motto lautet »Überleben«. Bis plötzlich nicht nur die eigene Existenz auf dem Spiel steht: Sie gebiert einen Sohn, den sie liebt wie einen Erlöser, und wird in dieser Liebe zu einem Scheusal im Kampf gegen die Sterblichkeit. »Fretten« ist ein Bastard, ein Bankert, ein Mischling aus Lebensanklage und Liebeserklärung, gezeugt im Rausch der Verewigungssucht, im heiligen Zorn auf die Existenz und den Tod, geboren in Trümmern aus der Lust am Tabubruch. Es nennt beim Namen, was einen Namen hat, und zwar nicht zwischen den Zeilen, sondern Schwarz auf Schwarz, mit Sprachgewalt und einem Galgenhumor, dass einem die Luft wegbleibt.

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Über Identität in der fragilen Gegenwart

ÜBER DAS FREMDSEIN UND DAS, WAS UNS VERBINDET – EINE AUTOBIOGRAFISCHE ANNÄHERUNG Fremdheit ist ein Phänomen, das die Journalistin Elisabeth Wellershaus seit frühester Kindheit aus den Zuschreibungen anderer kennt. In ihrem Buch zeichnet sie nach, wie viel komplexer, allgegenwärtiger und bereichernder sie die Fremde selbst wahrnimmt – und warum sie uns verbindet. Wellershaus ist im bürgerlichen Stadtteil Hamburg-Volksdorf mit ihren weißen Großeltern und ihrer weißen Mutter aufgewachsen. Ihr Vater lebte als Kind auf einer Kakaoplantage in Äquatorialguinea und zog in den 1960er Jahren an die Costa del Sol. Fremdheit hat sie als Schwarze Deutsche zwischen Hamburg, Malaga und den Lebenswelten ihrer Eltern als komplexes Konstrukt kennengelernt. Nach Studienjahren in London lebt sie als Journalistin mit klassischer Kleinfamilie im gentrifizierten Teil des Berliner Stadtteils Pankow. Heute gehört sie zur privilegierten Mittelschicht, und einfache Zugehörigkeitsnarrative greifen längst nicht mehr. In ihrem Buch erforscht Wellershaus Kontexte, in denen Fremdheit sich nicht gleich auf den ersten Blick erschließt: in Freundschaften, Arbeitsbeziehungen, Nachbarschaften, der Familie – in unmittelbarer Nähe. Sie erzählt von unentschlossenen Biografien, komplexen Identitäten und verknüpft die Weltwahrnehmungen anderer mit eigenen. Dadurch gelingt es ihr auf unnachahmliche Weise, die identitätspolitischen Perspektiven der Gegenwart zu erweitern. Nominiert für den Deutschen Sachbuchpreis 2023 Eine wichtige Erweiterung identitätspolitischer Perspektiven der Gegenwart Über die vielfältigen Formen von Ausgrenzung in der superdiversen Gesellschaft – und was uns dennoch zusammenhält Für Leser:innen von Alice Hasters "Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen..." und Kübra Gümüsay "Sprache und Sein"

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Die Geschichte meiner Urgroßmutter

Eine Frau vor ihrer Zeit. Die berührende Suche nach dem Leben der eigenen Urgroßmutter 1887, tief im Sauerland. Eine junge Frau kommt den Weg hinauf ins Dorf Cobbenrode. Dort soll Anna Kalthoff die neue Lehrerin werden. Doch sie wird es nicht bleiben. Denn Anna widersetzt sich bald den Erwartungen des Ortes und den Regeln ihrer Zeit. Sie entscheidet selbst, was sie zu tun und zu lassen hat, wie sie leben und wen sie lieben will. Zwei Jahrhunderte später rekonstruiert der Urenkel Annas inspirierendes Leben und rettet so die Geschichte einer selbstbewussten Frau vor dem Vergessen. Sein Buch ist eine zauberhafte Annäherung an die Vorfahren, ohne deren Entscheidungen und Mut es uns nicht gäbe. Einige Fotos, Poesiealben, Postkarten, ein Kaffeeservice, ein Verlobungsring: Viel mehr stand Henning Sußebach nicht zur Verfügung, als er sich auf die Spuren seiner Urgroßmutter Anna begab. Nach einem Jahr der Suche fügte sich ein Bild: Da hat eine scheinbar gewöhnliche Frau ein außergewöhnliches Leben geführt, gegen allerlei Widerstände. Anna nahm sich, was sie vom Leben wollte. Männer, Arbeit, Freiheit! Diesem Willen hat der Autor seine Existenz zu verdanken. Sein Buch ermuntert uns alle, nach den Annas zu suchen, die es in jeder Familiengeschichte gibt.

Ähnliche Bücher wie »Anna oder: Was von einem Leben bleibt«
Queere Kinder | €22,00
Eine Orientierungshilfe für Familien von LGBTQIA+ -Kindern und -Jugendlichen

Wenn die 12-Jährige beim Abendessen erklärt, dass sie in ein Mädchen verliebt ist, oder das 16-jährige Kind sich als genderfluid outet – dann sind viele Eltern erst einmal ratlos, machen sich Sorgen und fragen sich, ob das nur eine Phase und ein Ausprobieren ist – oder mehr? Verena Carl, Mutter eines queeren Teenagers, und Christiane Kolb, Sexualwissenschaftlerin, stehen Eltern von queeren Kindern mit Wissen und Rat zur Seite – ob lesbisch, non-binär, trans* oder ganz ohne Label. Sie bieten umfassende Informationen zur Vielfalt sexueller Orientierungen und Geschlechtsidentitäten, mit denen Kinder und Jugendliche heute viel selbstverständlicher umgehen als die Generationen vor ihnen. Begleitet wird ihre fundierte und einfühlsame Annäherung an ein für Eltern oft schwieriges Thema von zahlreichen Interviews, u.a. mit einem trans* Jungen, dem Vater einer lesbischen Tochter sowie einer Psychologin, einem Mediziner und einem Soziologen. Übungen z.B. zum Umgang mit widerstreitenden Gefühlen, Leitfäden für Familiengespräche auf Augenhöhe sowie ein ausführliches Glossar runden das Buch ab.

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Ein Leben. Ein Jahrhundert Das Lebensporträt einer beeindruckenden, mutigen Frau – und ein lebendiges Panorama der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts. Zum 80. Jahrestag des Attentats vom 20. Juli 1944. «Sylke Tempels Biografie wird dieser starken Frau gerecht … ein frisch skizziertes, farbiges Lebensbild.» Der Tagesspiegel

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Ein Gespräch über Kant | Eine originelle und zugängliche Annäherung an das Werk des großen Philosophen Interviews und Veranstaltungen zum Erscheinen

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erzählungen

DAS IST NICHT NORMAL, DAS HIER – ODER DOCH? Erzählungen, die süchtig machen, die nicht mehr loslassen, die sich einbrennen und für immer weiterwachsen Hitler und Churchill liegen sich reumütig und weinend in den Armen. Ein Mann beteuert beim ersten Date, sie nicht vergewaltigen zu wollen – und tut es unter dem Schauer der Perseiden dann doch. Da ist ein Kind, das versucht, die gekappte Mutter-Beziehung zu reparieren, indem es den Knopf, der einst die Verbindung darstellte, malträtiert: den Nabel. Lena Johanna Hödl gießt das Ungeheure, das Bedrohliche, aber auch das Alltägliche, die Gefühle im Menschen in literarische Kurzgeschichten und erzeugt ein berauschendes Kondensat. Über den Wahnsinn unserer Welt, den Wahnsinn in uns – über eine Konfrontation mit voller Härte Im experimentellen Formenspiel und mit untergründigem, treffsicherem Humor spürt die Autorin einer Uremotion des Menschen nach: der Angst. Wir alle kennen sie, tragen sie in uns. Meist im Plural. Aber wie viel davon können wir aushalten? Was kann sie auslösen, wo ist sie notwendig, wo blockiert sie uns? Eine Annäherung an die vielen Facetten der Angst, die laut kreischend sein kann oder sich stumm einnistend. Dafür findet Hödl Worte, die glasklar sind und sich zugleich anfühlen wie Beton, der keinen Millimeter abrückt.

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Die Visionen des genialen Erfinders Nikola Tesla

Nikola Teslas unzählige Bewunderer, nicht zuletzt der Multimilliardär Elon Musk, halten ihn für den genialsten Erfinder aller Zeiten und umhüllen ihn mit einer gleißenden Aura, die ins Übermenschliche ausstrahlt. Dagegen steht das Bild eines Fantasten, der mit verschiedensten hochtrabenden und spekulativen, aber auch visionären Projekten grandios gescheitert ist. Bisweilen hat es den Anschein, als sei Teslas Leben und Werk aus einer anderen Welt zu uns gekommen. Sein »Welt-System«, das er theoretisch entwarf und experimentell erforschte, spiegelte sich in seinem eigensinnigen und einzigarten In-der-Welt-sein, das durch kosmische Kräfte angetrieben wurde und am Übermaß von strahlendem Licht und ätherischer Energie zu zerspringen drohte. Manfred Geier ist den widerstreitenden Spannungen gefolgt, um zu verstehen, wie Nikola Tesla, jener Mann, der sich selbst als eine durch kosmische Energien betriebene Mensch-Maschine verstand, funktionierte. Und so changiert Wechselströme des Geistes gleichermaßen genialisch zwischen Science und Fiction, zwischen sorgfältiger Recherche und erzählerischem Erfindergeist und bietet dadurch eine elektrisierende Annäherung an das obskure Individuum und sein futuristisches Werk.

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»Irgendwie bricht manchmal die ganze Welt zusammen. Einfach so. Ich finde mich also nicht wieder und ganz egal, wo ich suche, ich bleibe verschwunden.« Die Suche, von der Lisa Krusche vor mehr als 15 Jahren in einem Tagebucheintrag spricht, hält bis heute an. In einer patriarchalen Welt voller vermeintlicher Schönheitsideale, kapitalistischer Heilversprechen und misogyner Rollenbilder folgt die Autorin den Spuren der Riesinnen und Riesen, die sie aus Erzählungen und Büchern kennt, aber auch in der zeitgenössischen Kunst vorfindet. Krusches Essay mäandert zwischen einer Bestandsaufnahme weiblichen Seins in unserer Gesellschaft, kulturwissenschaftlichen und literarischen Exkursen sowie der Annäherung an die mythologischen Figuren des Riesen und der Riesin. Dabei ist die Spurensuche der Autorin immer auch eine nach sich selbst – nach einem Ort, an dem sie nicht »zu viel« ist, sondern sein kann, wie sie ist, mit all ihren Zweifeln, Verletzungen und vermeintlichen Unzulänglichkeiten. Die zweite Ebene des Buches bilden Fotografien der Künstlerin Jenny Schäfer zum Themenkomplex Steine und Felsen, den wir aus unzähligen Sagen, Märchen und Mythen – häufig verknüpft mit mythischen Riesen – kennen. Mit ihrer Kamera erforscht Schäfer Gesteinsoberflächen und -materialitäten und entdeckt darin fließende Strukturen, irritierende Farbverläufe und fantastische Landschaften, die Härte und Zartheit widerspiegeln, Offenheit und Verschlossenheit, Geborgenheit und Wildheit. Der Essay von Lisa Krusche und Jenny Schäfers Fotografien stellen tradierte Betrachtungsweisen und Perspektiven ebenso entschieden wie überzeugend in Frage. »Die Anrufung der Riesin« ist ein radikal persönliches Buch und gleichzeitig von generationen- und geschlechterübergreifender Relevanz – lesenswert nicht nur für Feminist*innen.

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Das Leben der Jutta Hipp zwischen Jazz und Kunst

Jahrzehntelang war die Pianistin Jutta Hipp in der internationalen Jazzszene in Vergessenheit geraten. Dabei wurde sie, 1925 in Leipzig geboren und aufgewachsen, nach erfolgreich absolviertem Kunststudium zum Shooting Star im westlichen Nachkriegsdeutschland und war eine Ausnahmeerscheinung in der männerdominierten Welt des Jazz. Als „Europe’s First Lady of Jazz“ gelang ihr der Sprung über den großen Teich. Sie eroberte die New Yorker Jazzszene und spielte mit den Jazzgrößen ihrer Zeit. Der große Durchbruch erfolgte mit ihren Einspielungen bei der renommierten Plattenfirma Blue Note Records als erste weiße und deutsche Jazzpianistin zwischen ausschließlich afroamerikanischen Kollegen wie Miles Davis, Thelonious Monk, Horace Silver und vielen anderen. Auf dem Zenit ihres Erfolgs beendete sie abrupt ihre Karriere und tauschte das Klavier gegen eine Nähmaschine. Nach Deutschland kehrte sie allerdings nicht wieder zurück. Plötzlich Hip(p) ist eine ungewöhnliche Biografie, eine Annäherung an die Persönlichkeit und vielseitige Künstlerin Jutta Hipp, eingebettet in die gesellschaftlichen und kulturpolitischen Geschehnisse ihrer Zeit.

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Die Polizei und der verdächtige Fremde

George Floyd, Michael Brown, Breonna Taylor. Oury Jalloh, Achidi John, Christy Schwundeck. Ernst Haase, Hans-Jürgen Rose, Mario Bichtemann. Sie – und viel zu viele andere – sind Opfer von tödlicher Polizeigewalt, in Amerika und in Europa. Sie sind Schwarz, oder migrantisch, oder weichen auf andere Weise von der gesellschaftlichen Norm ab. Georgiana Banita zeigt in ihrer kulturhistorischen Annäherung, wie und warum das wirkmächtige Phantombild des potenziell gefährlichen Fremden schon immer Zielscheibe westlicher Polizeiapparate war, ideologisches Fundament eines polizeilichen Generalverdachts vor allem gegenüber Menschen Schwarzen Menschen und People of Color. Erste Reformen zeigen: Mit mehr nicht-weißen Polizist*innen allein ist es nicht getan, denn der Rassismus ist strukturell. Ob es um den Gebrauch von Schusswaffen, Racial Profiling, Rasterfahndung oder KI-gestützte Kriminalitätsprognosen geht, um Abschiebung, Grenz- oder Infektionsschutz: Die Abwehr des (vermeintlich) Fremden ist Logik und Praxis polizeilicher Arbeit. Ein nachhaltiger Mentalitätswandel ist nötig, um die toxische Cop Culture zu überwinden und dringend notwendige Veränderungen für eine neue Polizeikultur zu ermöglichen.

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Afrik – so rufen sie ihn, der zurückgezogen in einer Hütte oberhalb von Pfaffenweiler lebt. Das badische Weindorf hatte in Zeiten von Missernten und Hungerkrisen gehofft, seine Armen ein für allemal los zu sein, als es ihnen 1853 die Ausreise nach Algerien finanzierte und ihnen dort ein Paradies versprach – Rückkehr ausgeschlossen. Um das Geld für die Überfahrt aufzubringen, hatte die Gemeinde einen Wald abholzen lassen und die Fläche an Winzer verkauft. Den Weinberg nannten sie Afrika. Doch in Algerien erwartete die Aussiedler Hunger, Krankheit und Krieg. Unter ihnen war auch Franz Xaver Luhr mit seiner Mutter. Er ist als Einziger zurückgekehrt und bereitet nun seine Rache vor: Seit Jahrzehnten treibt er einen Stollen in den Weinberg, um ihn eines Tages zu sprengen. Er ist fast fertig. Doch eines Wintertags sitzt ein Junge auf der Bank vor seiner Hütte, bei sich nur einen Zettel mit den Worten: Je m’appelle Jacob. Tu es famille. Behutsam und berührend erzählt Sven Recker, auf wahren Begebenheiten basierend, von der Annäherung zweier Sprachloser und setzt den Ausgestoßenen von Pfaffenweiler ein literarisches Denkmal.

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Essay

Wer sich von Lou Andreas-Salomés Essay Die Erotik schwülstig-schlüpfrige Auslassungen zu einem delikaten Thema erwartet, muss naturgemäß enttäuscht sein. Der schmale Band – geschrieben am Vorabend der dräuenden Menschheitskatastrophe des Ersten Weltkriegs und kurz vor dem Beginn ihrer psychoanalytischen Studien durch die Bekanntschaft mit Sigmund Freud – ist eine luzide wie anspruchsvolle Annäherung an ein mehr als komplexes Thema, gerade vom Standpunkt der Frau aus. Bekanntermaßen hat sich Lou Andreas-Salomé zeitlebens für ein selbstbestimmtes Frauenleben eingesetzt, vornehmlich für sich selbst; zu den emazipatorischen Bemühungen der Frauenbewegung hielt sie sich meist auf Distanz. Dabei wusste gerade sie davon zu profitieren, etwa als Gasthörerin an der Universität Zürich, als Bekannte der Frauenrechtlerin Malwida von Meysenbug, als respektierte Gesprächspartnerin zahlloser Geistesgrößen ihrer Zeit. Deutlich bemerkbar ist auch der Einfluss von Wilhelm Bölsches dreibändiger Schrift Das Liebesleben in der Natur; ein Pfad, dem die Autorin in ihrer Argumentation folgt. Lou Andreas-Salomé untersucht die Erotik in sozialer, kultureller, religiöser und biologischer Hinsicht und reduziert sie nicht länger auf einen bloß geschlechtlichen Akt, sondern versteht sie als ein weitaus umfassenderes Phänomen der menschlichen Lebenswirklichkeit.

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Der große BlaBla, Leiter der privaten Nervenheilanstalt Schwarzenberg, hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, den Einfluß von Parasiten auf das menschliche Verhalten zu untersuchen. Nach jahrzehntelanger Forschung neigt er der Auffassung zu, daß Parasiten nicht nur Persönlichkeitsveränderungen hervorrufen können, sondern auch die primäre Ursache für Geisteskrankheiten und seelische Erkrankungen sind. Für seine Studien führt er Experimente an seinen Patienten ohne deren Wissen durch, so auch an dem ehemaligen Dramaturgen Muschg, der nach zwanzig Jahren solcher Behandlungen, geistig und seelisch zerrüttet, aus der Obhut des großen BlaBla entlassen und auf die Palliativstation eines Krankenhauses überstellt wird. Dort wird er von dem Literaturredakteur Münther, einem ehemaligen Freund, der lange außer Landes gelebt hat, ausfindig gemacht. Münther, mißtrauisch geworden, beginnt Muschgs Krankengeschichte zu recherchieren, was in einer direkten Konfrontation mit dem großen BlaBla mündet, der durch Münthers Nachforschungen sein Lebenswerk bedroht sieht.

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Roman

Virtuos, behutsam und unerbittlich: Dagmar Leupold bringt Dinge zum Sprechen – sie erzählen von der Mutter, aber auch von Krieg, Flucht und Fremdheit.
Wie erzählt man von der eigenen Mutter? Vor über hundert Jahren in Ostpreußen geboren, vor der Roten Armee geflohen, auf Umwegen irgendwo im deutschen Westen angekommen und dort, im neuen Leben, in der neuen Zeit nach dem Krieg, von dem bald keine Rede mehr war, immer fremd geblieben. Fremd auch der eigenen Tochter, die sich weiter und weiter entfernte, bis die Geschichte der Mutter irgendwann unbegreiflich geworden war. Muttermale ist der Roman einer Annäherung. In immer neuen Anläufen versucht Dagmar Leupold, Verlorenes wiederzugewinnen. Sie greift dazu auf das zurück, was vom Leben der Mutter geblieben ist, Alltagsgegenstände, Gewohnheiten, Fotos, gern gebrauchte Wörter und Sätze: alles, was über die Zeit hinweg von der Mutter zu ihr spricht. Sie lauscht diesem Sprechen, um ihm Geheimnisse und Unausgesprochenes abzulauschen, und findet immer wieder Spuren eines Traumas.

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Eine Biografie | Natur, Mythen, Abenteuerlust und schmelzendes Eis

Erling Kagge hat seine eigene Biografie des Nordpols verfasst. Es ist eine höchst persönliche, philosophische, klimapolitische, lehrreiche – und vor allem spannende – Annäherung an den einen unvergleichlichen Ort.

Zum siebten Geburtstag bekam Erling von seinen Eltern einen Globus. Er drehte ihn, drehte und schaute auf Länder und Meere, bis sein Blick am obersten Punkt hängen blieb. Das war, inmitten einer blaugrauen Fläche, der Nordpol. Konnte man dort hinreisen? Und wer reiste dort hin?

Er las Abenteuerbücher, begleitete Thor Heyerdal auf seinen Expeditionen, war auf Skiern mit Fridtjof Nansen unterwegs. Befasste sich mit den Erzählungen der ersten erfolgreichen Polarreisenden und mit den Berichten über die Ungezählten, die von ihren Expeditionen nicht zurückkehrten.

Schließlich wurde er selbst zum Abenteurer. Am 4. Mai 1990 erreichte er zusammen mit Børge Ousland den Sehnsuchtsort seiner Kindheit. Nachdem sie 59 Tage lang ihre Schlitten durch Kälte, Eis und Schnee gezogen hatten. War er während der Vorbereitung besessen von der Vorstellung, es allen beweisen zu können, so änderte sich am Ziel seine Haltung. Ging es nicht vielmehr um den Weg dorthin? Um die besondere Beziehung zum Nabel der Welt, um das Eis, das der fortschreitende Klimawandel rasant zum Schmelzen bringt? »Die Geschichte des Nordpols ist die Geschichte unseres Verhältnisses zur Natur«, sagt Erling Kagge.



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Eine ästhetische Feldforschung zum Werden und Wirken des Künstlers, Freimaurers, Weltreisenden und Direktors der Staatlichen Kunstschule Bremen Prof. W

Der in Guatemala geborene Willy Menz (1890-1969) lebte und wirkte als Künstler und Kunstlehrer in Bremen. Viele Ansichten von weltweiten Städten und Häfen sind von ihm überliefert, wobei die Schwerpunkte seiner Arbeit in gezeichneten, gemalten und gedruckten Motiven der ostfriesischen Küste und der norwegischen Schärenlandschaften liegen. Während seiner jahrzentelangen Lehrtätigkeiten setzte sich Prof. Willy Menz konsequent für die unbedingte Freiheit der Kunst ein, so auch in der Zeit des Nationalsozialismus, bis er von der Lehre freigestellt wurde. Auf Grund seiner konsequenten Haltung wurde er 1947 zum Direktor der staatlichen Kunstschule (heutige HfK) ernannt. Von der manischen Arbeit dieses "expressiven Realisten" handelt diese Publikation des Bremer Medienkünstlers und Kunsthistorikers Michael Weisser. Im Zuge der Recherchen hat Weisser noch unbekannte historische Quellen in öffentlichen und privaten Archiven entdeckt, digitalisiert und angesammelt. Diese Annäherung an den Künstler und Humanisten Willy Menz beinhaltet explorative und innovative Momente und wirkt methodisch als eine ästhetische Feldforschung. Die dramatischen Veränderungen im medialen Bereich, die wir gegenwärtig erleben, sind als Medienrevolution strukturell vergleichbar mit de bahnbrechenden Gutenberg`schen Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern. Als Historiker können wir jene erste Entwicklung nur aus der Retrospektive interpretieren. Den anstehenden Wandel zur digitalen Welt hingegen können wir aktiv, wie der Forscher Weisser, mitgestalten.

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Roman. Neu übersetzt von Andrea Ott, mit einem Nachwort von Barbara Vinken

Glänzende Neuübersetzung von Jane Austens letztem Roman zum 250. Geburtstag der Autorin am 16.12.2025

Jane Austens letzter und reifster Roman erzählt anrührend und mit feiner Ironie von der Qual des Zweifels, von früher Leidenschaft und später Erfüllung.

Nach Jahren der Trennung begegnet Anne Elliot Kapitän Wentworth wieder, mit dem sie unter dem Druck ihrer Familie gebrochen hatte, ohne ihn jedoch vergessen zu können. In ihrem kürzesten, aber auch empfindsamsten Roman gestaltet Jane Austen das Motiv eines frühen, missverstandenen Verzichts und später Erfüllung.

Schauplatz dieses Romans ist Kellynch Hall, Herrensitz des eitlen, jedoch annähernd ruinierten Sir Walter Elliot. Dessen zweitälteste Tochter Anne hat auf den Rat ihrer mütterlichen Freundin Lady Russell hin vor Jahren den Heiratsantrag des jungen, mittellosen Seeoffiziers Frederick Wentworth abgelehnt. Die Hoffnung, den verlorenen Geliebten jemals wiederzugewinnen, hat sie aufgegeben und sich in ihr Schicksal gefügt. Da begegnet sie Wentworth wieder, der inzwischen ein wohlhabender Mann ist. Eine erneute Annäherung der beiden Liebenden scheint jedoch unmöglich: Wentworth hat sich durch leichtsinniges Verhalten zur Hochzeit mit der jungen Louisa Musgrove verpflichtet, während Anne von ihrem entfernten Verwandten William umworben wird.

Ein letzter Triumph von Austens hoher Romankunst über einen an sich trivialen Stoff: Die Autorin reduzierte die Welt ihre Plots auf «drei, vier Familien auf dem Lande» und deren Besucher und schuf so ein Werk von miniaturhafter Feinheit. Sie selbst verglich ihre Kunst mit der Elfenbeinmalerei: «Ein winziges Stück – zwei Zoll – Elfenbein, auf dem ich mit so feinem Pinsel male, dass nach zäher Arbeit ein wenig Wirkung sichtbar wird.»

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Phänomenologie und Kritische Theorie sind zwei der einflussreichsten Denkströmungen der Gegenwart sowohl in der Philosophie als auch in der Soziologie. Zwischen beiden Traditionslinien besteht einerseits ein Spannungsverhältnis, das von Anfang an von Vorurteilen und Missverständnissen geprägt war. Andererseits gab es immer schon theoretische Affinitäten, und aktuelle Entwicklungen deuten auf eine produktive Annäherung hin. Mit dem Ziel, den konstruktiven Dialog zu vertiefen, versammelt dieser Band sowohl systematisch als auch theoriegeschichtlich orientierte Texte von einschlägigen Forscher:innen beider Traditionslinien, darunter Sara Ahmed, Lisa Guenther, Charles Taylor, Gail Weiss, George Yancy und Dan Zahavi.



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Wenn Opa vergesslich wird

Bennys Opa macht seit einiger Zeit seltsame Dinge: Er verlegt allerlei Krams, erfindet neue Wörter und stellt sogar seine Schuhe in den Kühlschrank! Und wenn Benny ihn darauf anspricht, wird Opa sauer oder ganz traurig. Aber Benny versteht inzwischen, was los ist: Opa Bär hat eine Krankheit, bei der er vieles vergisst. Doch auch wenn es manchmal nicht leicht ist, schaffen die beiden es immer wieder, gemeinsam zu lachen.

Opa Bär und die Schuhe im Kühlschrank: Eine kindgerechte Annäherung an das Thema Demenz

  • Demenz in der Familie: Ein empathisches Buch über Demenz für Kinder ab 5 Jahren von Erfolgsautor Paul Maar.
  • Umgang mit Demenzkranken: Das Bilderbuch erklärt kindgerecht, was die Krankheit bedeutet und wie schwierig es für Familien oft ist, mit ihr umzugehen.
  • Gemeinsam Zeit verbringen: In der liebevoll erzählten Geschichte lernt der kleine Benny, warum sich Opa Bär verändert hat und wie wichtig Geduld, Verständnis und gemeinsame Momente sind.
  • Ein Herzensprojekt von Paul Maar: Der einfühlsam geschriebene Text vermittelt das komplexe Thema Alzheimer mit Leichtigkeit und Empathie.
  • Demenz verstehen: Ein wertvoller Begleiter, der Eltern und Kinder ab 5 Jahren im Umgang mit demenzkranken Angehörigen unterstützt.

Paul Maar gehört zu den beliebtesten und erfolgreichsten deutschen Kinder- und Jugendbuchautoren. Mit seinen lustigen Geschichten rund um die Kultfigur „Das Sams“ begeistert er seit Generationen Familien mit Kindern. Seine einzigartigen Texte und Illustrationen machen ihn zu einem der ganz großen Geschichtenerzähler unserer Zeit.



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Ein Bilderbuch für große und kleine Träumer

Ein Bilderbuch für große und kleine Träumer

»Guten Morgen! Ist da noch frei?«, fragt Drache Flux den miesepetrigen Herrn Schröder. Und so beginnt eine zaghafte Annäherung, bei der Herr Schröder lernt, dass es nie zu spät ist, seine Träume Wirklichkeit werden zu lassen. Ein Buch, das mit wenigen Worten auskommt, und dabei eine wunderschöne Botschaft vermittelt.



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Roman

Eva Herbergen, engagierte Strafverteidigerin, will sich langsam aus ihrer Arbeit zurückziehen und mit Ehemann Peter das Alter genießen. Doch die düsteren Schatten ihrer Fälle reichen bis in ihr Privatleben hinein. In packenden Tableaus leuchtet Elisa Hoven juristische wie biographische Dunkelzonen aus: Sicherheit ist Illusion, ein Urteil bleibt immer nur eine Annäherung an die Wahrheit. »Feine Risse« führt ins Dickicht der Zufälligkeiten bei der Entstehung von Straftaten. Die Ursachen verstecken sich oft tief in einer Vorgeschichte – und liegen manchmal so nahe, dass sie umso leichter übersehen werden. 



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Ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2025

Ein Haus am Wattenmeer. Eine Mutter und ihre Tochter. Und der Versuch einer Annäherung zwischen den Generationen.

Eine Halbinsel im nordfriesischen Wattenmeer. Hier, an der Nordsee, lebt Annett, Ende vierzig, seit vielen Jahren, hier hat sie nach dem frühen Tod ihres Mannes ihre Tochter Linn allein großgezogen. Linn, Mitte zwanzig, ist nach dem Abitur voller Energie in die Welt gezogen, hat sich in schwedischen und rumänischen Wäldern als Umweltvolontärin engagiert, arbeitet für ein Aufforstungsprojekt. Für Annett ist ihre Tochter die Verkörperung von Hoffnung, Sinn und Zukunft. Doch auf einer Tagung, während eines Vortrags kippt Linn um, Kreislaufzusammenbruch, Erschöpfung. Annett holt sie für eine Woche zu sich nach Hause, ans Meer, nahe Husum. Aus einer werden zwei, dann drei Wochen, dann Monate. Zerrieben zwischen Leistungsdruck und Sinnsuche, scheint Linn mit Mitte Zwanzig an einem Nullpunkt. Annett fühlt sich hilflos angesichts der Antriebslosigkeit ihrer Tochter. Mit der Zeit brechen Konflikte auf, zwischen Mutter und Tochter, aber auch zwischen zwei Generationen. Die eine muss die Lebenswirklichkeit der anderen neu verstehen lernen.

Mit großem Gespür für das Zwischenmenschliche lotet Kristine Bilkau die drängenden Fragen unserer Zeit aus - die Frage nach der Verantwortung der Älteren für den Zustand der Welt sowie der Wunsch der Jüngeren, das eigene Leben mit Sinn zu füllen.

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Deutschland vor dem Wassernotstand: Was jetzt passieren muss

Deutschland trocknet aus: Der preisgekrönte Investigativ-Journalist Uwe Ritzer zeigt, was jetzt passieren muss, um den drohenden Wassermangel abzuwenden! Der Klimawandel hat Deutschland erreicht: Rekordtemperaturen, sinkende Grundwasserspiegel, ausgetrocknete und versiegelte Böden, die den Regen nicht mehr aufnehmen können und so Flutkatastrophen erst möglich machen. Wasser wird auch bei uns zunehmend zum raren Gut, schon heute entnehmen Industrie, Landwirtschaft und Haushalte mehr, als natürlich nachkommt. Doch noch spricht kaum jemand über die Folgen dieser Notlage, die Verteilungskämpfe, die bereits jetzt hinter den Kulissen zwischen Unternehmen und Kommunen stattfinden und die jeden von uns schon bald so direkt betreffen werden wie heute jene um Gas und Strom. Uwe Ritzer, Wirtschafts- und Investigativjournalist der »Süddeutschen Zeitung«, schreibt einen packenden Bericht über ein Land im akuten Klimawandel und zeigt, was heute geschehen muss, damit unsere Wasserversorgung auch morgen noch gewährleistet werden kann. Ein längst überfälliger Weckruf an Politik und Verbraucher.

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Ein Memoir - »Warmherzig und humorvoll ... von emotionaler Tiefe und Ehrlichkeit« The Guardian – New-York-Times-Bestseller

Das Buch der Stunde! Jacinda Ardern – Ex-Premierministerin von Neuseeland: Eine Ikone des Female Empowerment erzählt von ihrem Weg an die Macht. Ein Buch für alle, die nach einer anderen Art des politischen und gesellschaftlichen Miteinanders suchen. Sie revolutionierte unsere Vorstellung davon, was eine Politikerin ausmacht. Sie gilt als Hoffnungsträgerin, Mutmacherin, Verfechterin von Empathie und Gerechtigkeit: Jacinda Ardern, ehemalige Premierministerin von Neuseeland. Bereits mit 37 Jahren schrieb sie Geschichte, als sie 2017 die jüngste weibliche Regierungschefin der Welt wurde und als zweite Frau überhaupt während ihrer Amtszeit ein Kind zur Welt brachte. Heute ist sie eine weltweite Ikone. Erstmals erzählt sie in diesem sehr persönlichen Memoir von ihrem außergewöhnlichen Aufstieg. Und stellt dabei die entscheidenden Fragen der Zukunft: Welche Art von politischer Führung wollen wir? Schließen sich Mitgefühl und Stärke tatsächlich aus? Jacinda Ardern wuchs in einfachen Verhältnissen als Tochter eines Polizeibeamten in einer neuseeländischen Kleinstadt auf. Eine von Selbstzweifeln geplagte junge Frau, die über sich hinauswuchs und als Premierministerin ihre außergewöhnliche Führungsstärke unter Beweis stellte. Ihre empathische und zugleich energische Reaktion auf den Terroranschlag in Christchurch im Jahr 2019 fand weltweit Anerkennung. Jacinda Ardern lenkte ihr Land durch nie da gewesene Herausforderungen – einen Vulkanausbruch, eine nationale Krise in der Landwirtschaft, eine globale Pandemie – und verwirklichte gleichzeitig eine visionäre neue Politik zur Bekämpfung des Klimawandels, zur Verringerung der Kinderarmut und zur Sicherung internationaler Handelsabkommen. All dies, während sie zum ersten Mal Mutter wurde und mit größter Selbstverständlichkeit Mutterschaft und öffentliches Amt vereinte. Mit ihren ganz persönlichen Erfahrungen und Erkenntnissen ermutigt sie alle, die über sich hinauswachsen und mit Überzeugung, Mitgefühl und Mut vorangehen wollen. »A Different Kind of Power« ist mehr als ein politisches Memoir – es vermittelt ein Gefühl dafür, was es wirklich bedeutet, zu führen, und stellt die Frage: Was, wenn ich zu mehr fähig bin, als ich mir jemals habe vorstellen können? Ausstattung: 8-seitiger Bildteil, 4-farbig

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Eine türkisch-deutsche Kulturgeschichte

Eberhard Seidel gelingt mit Döner. Eine türkisch-deutsche Kulturgeschichte das, was man sich von einem Sachbuch mit Anspruch erhofft. Ausgehend von diesem unscheinbaren Imbissgericht erzählt er die über 60-jährige Geschichte des türkischen Lebens in Deutschland neu: vom Anwerbeabkommen über die ökonomischen, sozialen und gesellschafts-politischen Bedingungen, die die Entwicklung des preiswerten gastronomischen Klassikers begünstigt haben, bis hin zum rassistischen Terror des NSU, der zunächst als »Döner-Morde« durch die Presse ging. Seidel trifft Dönerproduzenten, Bäcker, Imbissbesitzer. Dabei lernen wir ganz nebenbei mehr als in jeder großen soziologischen Studie darüber, wie die Eingewanderten und ihre Nachkommen nicht nur die Essensgewohnheiten der Menschen, sondern das Land von Grund auf verändert haben.
Das ABC des Döner Kebaps mit dem Rezept des Kochs Hamdi aus Kastamonu, das Rezept des Kochs Iskender aus Bursa sowie der Anleitung zur Dönerzubereitung à la Renan Yaman. Und mit vielen neuen Erkenntnissen zur Entstehungsgeschichte des Döner Kebaps im Osmanischen Reich, der Türkei und in Deutschland.

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Über eine Kultur der Verortung

Zugehörigkeit und Verbundenheit sind Herzensangelegenheiten für bell hooks und von diesen handelt ihr sehr persönliches Buch "Dazugehören. Über eine Kultur der Verortung". hooks reflektiert darin ihre Reise aus der Vergangenheit in die Gegenwart, die sie von Ort zu Ort führte, aus der Arbeiterklasse an die Universität, vom Land in die Stadt und wieder zurück, nur um dort zu enden, wo sie begann: in ihrer Heimat Kentucky. In der schlichten und zugleich tiefgründigen Erzählung skizziert sie eine 'Geografie des Herzens', in der das Glück des einfachen Landlebens, die Suche nach Trost in der Natur, Ökologie und Nachhaltigkeit, lokales und globales Umweltbewusstsein, Kunst, Familie und Zusammenleben einen Platz finden. Sie reflektiert die kulturelle und soziale Verortung des Individuums und die Verbundenheit der Menschen mit ihrer Umwelt. hooks erinnert an vergangene und gegenwärtige Erfahrungen von Afroamerikaner*innen im ländlichen Süden der USA, die seit jeher eine wichtige Rolle in der Landwirtschaft und der ökologisch orientierten Selbstversorgung spielen. Ehrlich, klug und mit träumerischem Mut entwickelt bell hooks in "Dazugehören" eine antirassistische und ökologische Vision einer Welt, in der alle Menschen – wo auch immer sie zu Hause sind – ein gutes und erfülltes Leben führen können: eine Welt, zu der wirklich alle dazugehören.

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Die neuen Konflikte um unsere Böden – und wie sie gelöst werden können

Der Wert des Bodens, das Wunder der Unterwelt, jene Abermillionen von Wurzeln und Würmern, Käfern, Bakterien und Pilzen, die in symbiotischem Zusammenwirken immer wieder neues Leben schaffen, wurde lange unterschätzt und missachtet. Fruchtbare Böden sind weltweit gefährdet. Wie wir mit dem Land, mit den Flächen umgehen, ist die zentrale Zukunftsfrage. Wofür soll der Boden, der Grund genutzt werden: für Beweidung, Ackerland oder klimaresiliente Wälder? Für Wind- und Solarkraftwerke oder Naturschutzgebiete? Für Wohnungen und Gewerbegebiete in wachsenden Städten? Lassen sich Energiewende, Klimaschutz, Biodiversität und Ernährungssicherheit in Einklang bringen? Darf man Flächen für den Anbau von Energiepflanzen nutzen, wenn Menschen hungern? Wer entscheidet darüber: Bauern, Landbesitzer, Investoren, wir alle? Wie ließe sich Verantwortungseigentum für den Boden regeln? Davon erzählen Tanja Busse und Christiane Grefe spannend, mit Engagement und wissenschaftlicher Genauigkeit. Vor allem zeigen sie Wege auf, wie Zielkonflikte im Sinne des Gemeinwohls politisch gelöst werden können.

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Roman

Kurz vor Weihnachten bemerkt die zehnjährige Jas, dass der Vater ihr Kaninchen mästet. Sie ist sich sicher, dass es dem Weihnachtsessen zum Opfer fallen wird. Das darf nicht passieren. Also betet Jas zu Gott, er möge ihren älteren Bruder anstelle des Kaninchens nehmen. Am selben Tag bricht ihr Bruder beim Schlittschuhlaufen ins Eis ein und ertrinkt. Die Familie weiß: Das war eine Strafe Gottes, und alle Familienmitglieder glauben, selbst schuld an der Tragödie zu sein. Jas flieht mit ihrem Bruder Obbe und ihrer Schwester Hanna in das Niemandsland zwischen Kindheit und Erwachsensein, in eine Welt voll okkulter Spiele und eigener Gesetze, in der die Geschwister immer mehr den eigenen Sehnsüchten und Vorstellungswelten auf die Spur kommen. Was bedeuten Familie, Glaube, Zusammenhalt? Wie kann man anderen beistehen, wenn man mit den eigenen Dämonen zu kämpfen hat? Lucas Rijneveld hat einen gewagten, einen kräftigen und lebendigen Roman geschrieben, der unsere innersten Gewissheiten hinterfragt.

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Sommerinselkinder – das waren er und sein Bruder Stipe, seit sie zum ersten Mal die Ferien auf Fehmarn verbrachten, zusammen mit der Mutter und dem wiederaufgetauchten Vater. Während die Risse in der Ehe der Eltern erneut aufbrechen, gewinnen andere Erfahrungen an Beständigkeit und Tiefe: Ausflüge zum Niobe-Denkmal, das Leben auf dem Land am Meer, Nachtfahrten mit dem Traktor, erste Sommerlieben und prägende Lektüren. Daneben Bilder von blühendem Raps und Mohn, von Dünen und Kliffs, die den Erzähler sein Leben lang begleiten und ihm später wiederbegegnen auf den Fehmarn-Gemälden Ernst Ludwig Kirchners. Melancholisch, kraftvoll und lebensklug sind diese Reflexionen über die Ostseeinsel, in denen Mirko Bonné Betrachtungen von Freundschaft, Erinnerung und Liebe verwebt mit Fehmarns Geschichten von Hexenverfolgungen und der Heydrich-Witwe, von Campingurlauben des NSU und von Jimi Hendrix.

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Roman | Über die Kraft von Sprache, Natur und Gemeinschaft

Als Elsa im Sommer 1949 in Island ankommt, ist sie eine von vielen. Knapp dreihundert junge Frauen aus Deutschland sind dem Aufruf der isländischen Bauernpartei gefolgt, um dort ein Jahr auf Höfen zu arbeiten. Die Bauern hoffen auf Arbeitskräfte sowie Heiratskandidatinnen, nachdem viele Isländerinnen in die Städte abgewandert sind. Sprachkenntnisse können die Frauen nicht vorweisen, aber oft haben sie nichts zu verlieren. Auch Elsa schweigt. Sie ist nicht hier, um zu bleiben, sie trauert um ihre Freundin Sola, und mit den Bauersleuten kann sie sich zunächst ohnehin nicht verständigen. Dennoch entsteht zwischen Grassodenhaus, leuchtenden Wiesen und endlosem Meer ein Zusammenleben, das sich Elsa irgendwann nicht mehr vom Leibe halten kann. Allein ihre Anwesenheit verändert die Dynamik auf dem Hof – besonders die der Bauernsöhne. Es gibt Erwartungen, ausgesprochene und unausgesprochene. Und dann ist da auch noch die verschwundene Tochter der Familie, über die niemand spricht und die für Elsa immer wichtiger wird … Katrin Zipse erzählt einfühlsam und lebendig anhand eines fast vergessenen Stücks Geschichte, was es heißt, zu einer neuen Sprache zu finden.

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Ein Fall von Kriminaldirektor a. D. Manz

Der neunzehnjährige Manz verbringt sein Polizeipraktikum in der Dienststelle des gottverlassenen Dörfchens Sandesiel an der Nordseeküste. Warum gerade dort, wo sich doch alle anderen Polizeianwärter seines Jahrgangs für die großen Städte bewerben? Wegen Lena natürlich, die er in einer Oldenburger Diskothek kennengelernt hat – 1964 hat Manz nichts als »Girls« im Kopf. Als es auf einer Landstraße zu einem schweren Verkehrsunfall mit zwei Toten kommt, schickt Manz’ Bärenführer Rönne ihn los, die Bewohner der umliegenden Höfe zu befragen. Gerüchte über die Unfallstelle werden Manz zugetragen: Bauer Eggert, der angeblich an den Folgen eines Schlaganfalls leidet, sei dort verprügelt worden, weil er seine drei Töchter missbraucht. Und auch von dem Verdacht, dass mehrere Todesfälle der vergangenen Monate auf den Einsatz giftiger Pestizide zurückzuführen sind, erfährt Manz. Dann hat er noch so ein Gefühl: Stimmt etwas nicht mit dem roten Lack des Unfallfahrzeugs? Welcher Spur lohnt es sich nachzugehen? Mit vierundsiebzig denkt Manz an seinen ersten echten Einsatz zurück, bei dem er noch viel zu lernen hatte – und das nicht nur als Polizist ... 

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Roman

Nominiert für den Deutschen und den Österreichischen Buchpreis: »Ein durchgeknallter, aber klischeefreier Heimatroman, rasant erzählt.« WOMAN Dass sie, die jüngste Tochter, das zarte Kind, den Bauernhof ihrer Eltern abfackelt, ist nicht nur ein Versehen, es ist auch Notwehr. Ein Akt der Selbstbehauptung gegen die Zumutungen des Heranwachsens unter dem Regime der Eltern, einer frömmelnden, bigotten Mutter und eines Vaters mit einem fatalen Hang zu Alkohol, Pyrotechnik und Esoterik... Dieses Buch ist ein Fanal, ein Feuerwerk nach dem Jüngsten Gericht unter dem Watschenbaum. Es erzählt von Dingen, als gingen sie auf keine Kuhhaut. Schrill, derb, ungeschminkt, rotzfrech und hart wie das Landleben nach dem Zeltfest und vor der Morgenmesse. Eine sehr ernste Angelegenheit, ein sehr großer Spaß!

Ähnliche Bücher wie »Die Infantin trägt den Scheitel links«
Als einige junge ausländische Saisonarbeiter auf dem italienischen Land verschwinden wird ein internationales Ermittlungsteam unter der Leitung von Esther Edh und Fabia Moretti zusammengestellt. Die Hinweise führen zu einem abgelegenen Bauernhof im Besitz eines bekannten Mafiabosses. Der charismatische Polizist Corrado Sanna trifft die umstrittene Entscheidung, einen verdeckten Ermittler dorthin zu schicken. Hinter einer Mauer des Schweigens wird langsam eine grausame Operation aufgedeckt, und ein gefährliches Katz-und-Maus-Spiel mit einem Verbrechersyndikat beginnt, das scheinbar nichts zu verlieren hat. In einer Stadt in der Nähe lebt derweil eine Mutter, die ihren kleinen Sohn jede Nacht auf eine Mission mit fatalen Folgen schickt. In Stockholm verstrickt sich Esther Edh immer tiefer in die spannungsgeladene Beziehung zu ihrem Geliebten. Doch Johnny verfolgt einen finsteren Plan, der selbst auch für Esther schnell zur Bedrohung wird.

Ähnliche Bücher wie »Tödliche Felder«
Eine Reise durch ein ungewisses Land

«Seit einigen Tagen bin ich wieder am Handy. Ich wache auf, ich esse, arbeite unkonzentriert, lese die Nachrichten. Ich rufe meinen Vater an. Mein Vater steht morgens auf, liest die Nachrichten, geht arbeiten, sitzt vor dem Fernseher. Assad ist weg. Das Regime ist gefallen. Das Regime, vor dem mein Vater – ein staatenloser jesidischer Kurde – 1980 aus Syrien floh. Ich kenne das Land von Besuchen bei meinen Großeltern in meiner Kindheit. Ein Land, in dem an jeder Ecke das Porträt des Diktators und seines Vaters hing, ein Land über das eine Familie herrschte wie ein Mafia-Clan. 54 Jahre lang.»

Wenige Wochen nach dem Sturz Assads ist Ronya Othmann mit ihrem Vater nach Syrien gereist: auf den Spuren der jüngsten Ereignisse, durch ein Land, das sich selbst fremd geworden zu sein scheint. Und überall hat sie mit Menschen, gleich welcher Zugehörigkeit gesprochen – Menschen, die z

Ähnliche Bücher wie »Rückkehr nach Syrien«

Roman | »Meisterhaft, magnetisch. Vesaas’ Prosa ist einzigartig.« Peter Urban-Halle, NZZ »Vesaas zeigt meisterhaft die hauchdünne Wand zwischen zivilisierter Gesellschaft und barbarischem Abgrund. Eine Pflichtlektüre.« rbbKultur In der exzellenten Übersetzung von Hinrich Schmidt-Henkel »Meisterhaft, magnetisch…Vesaas’ Prosa ist einzigartig.« Peter Urban-Halle, ›Neue Zürcher Zeitung‹

Ähnliche Bücher wie »Der Keim«
Italienische Küche für Herbst und Winter

Die italienische Küche wird oft als sommerlich wahrgenommen, doch sie hat weit mehr zu bieten. Kenner der italienischen Kultur wissen um die Vielfalt der kulinarischen Genüsse. Aus der Toskana und den Bergen stammen herzhafte Suppen, Eintöpfe und kräftige Speisen. Im Herbst beginnt die Olivenernte, gefolgt von den festlichen Anlässen im Winter wie Weihnachten, Silvester und Befana. Hier sind Bittersalate und Zitrusfrüchte von besonderer Bedeutung. Ob Risotto, Salat oder Pasta, Mercedes Lauenstein und Juri Gottschall zeigen wieder einmal, wie wenig es für ein gutes Essen braucht. Als Verfechter der echten italienischen Esskultur plädieren sie dafür, mit hochwertigen Produkten und ohne exakte Mengenangaben zu einer höheren Genussebene zu gelangen. Mit fundierten Texten zu saisonalen Besonderheiten von Kultur und Landwirtschaft, wunderbaren Fotos und über 70 neuen Rezepten, die perfekt in Herbst und Winter passen, nehmen sie uns an die Hand und lassen ihre Begeisterung für Italien überspringen.

Ähnliche Bücher wie »Splendido. Autunno/Inverno«
Kriminalroman. Ein Inspector-Challis-Roman (7)

Glimmende Eukalyptusbäume und ein verkohlter Heuschuppen zeugen von dem Buschfeuer, das den beiden Männern auf der Schotterpiste zum Verhängnis geworden ist. Eigentlich kein Fall für Inspector Hal Challis, aber bei den Aufräumarbeiten stößt die Feuerwehr auf die Überreste einer Drogenküche. Challis beginnt zu ermitteln, doch eine hochrangige Kollegin vom Drogendezernat aus Melbourne übernimmt den Fall. Challis soll sich unterordnen, und auf Ellen Destry kann er nicht zählen – als neue Leiterin der Abteilung für Sexualverbrechen hat sie alle Hände voll zu tun. Doch als ein Kind verschwindet, muss Challis handeln. Und die Zeit läuft gegen ihn.

Ähnliche Bücher wie »Funkloch«
Kriminalroman. Ein Inspector-Challis-Roman (7)

Glimmende Eukalyptusbäume und ein verkohlter Heuschuppen zeugen von dem Buschfeuer, das den beiden Männern auf der Schotterpiste zum Verhängnis geworden ist. Eigentlich kein Fall für Inspector Hal Challis, aber bei den Aufräumarbeiten stößt die Feuerwehr auf die Überreste einer Drogenküche. Challis beginnt zu ermitteln, doch eine hochrangige Kollegin vom Drogendezernat aus Melbourne übernimmt den Fall. Challis soll sich unterordnen, und auf Ellen Destry kann er nicht zählen – als neue Leiterin der Abteilung für Sexualverbrechen hat sie alle Hände voll zu tun. Doch als ein Kind verschwindet, muss Challis handeln. Und die Zeit läuft gegen ihn.

Ähnliche Bücher wie »Funkloch«
Wie die Vernichtung der Arten unser Überleben bedroht - Der Bestseller jetzt im Taschenbuch – kompakt und mit Grafiken

Das Artensterben wird zu einer der wichtigsten Zukunftsfragen der Menschheit – Der Bestseller jetzt in einer kompakten, illustrierten Fassung im Taschenbuch Das weltweite Artensterben bedroht unsere Lebensgrundlagen und wird so zu einer der wichtigsten Zukunftsfragen der Menschheit. Aufgrund vielfacher Nachfrage legt der angesehene Evolutionsbiologe Matthias Glaubrecht, einer der besten Kenner des Themas Artenvielfalt, nun eine kompakte Fassung seines großen, 2019 erschienenen Werkes »Das Ende der Evolution. Der Mensch und die Vernichtung der Arten« vor, in dem er zeigte, wie sich das Netz des Lebens im Lauf von Jahrmillionen entwickelte und warum es zerreißen könnte. Die kompakte Ausgabe präsentiert die wichtigsten Erkenntnisse und Fakten des Bestellers in anschaulicher, zugänglicher Form für ein breites Publikum und enthält zudem eine Reihe informativer farbiger Grafiken. Für seine Bücher wurde Matthias Glaubrecht 2023 mit dem Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa ausgezeichnet. Ausstattung: mit Grafiken

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Unser Traum von unberührter Natur – Nominiert von »Bild der Wissenschaft« für das Wissensbuch des Jahres 2023

Was bedeutet eigentlich Wildnis? Der preisgekrönte Naturfilmer Jan Haft über einen Sehnsuchtsort für Naturliebhaber und ein wichtiges Konzept des Naturschutzes Ein unberührter Wald voller alter, majestätischer, auch umgestürzter Bäume, eine Landschaft ohne Spuren von Zivilisation – so stellen wir uns Wildnis vor. Aber stimmt das Bild? Erhalten wir eine intakte, artenreiche Wildnis, wenn wir die Natur sich selbst überlassen? In nicht mehr bewirtschafteten Wäldern etwa lebt heute trotzdem nur ein Bruchteil der heimischen Tiere, Pflanzen und Pilze. Warum ist das so? Der Biologe und vielfach ausgezeichnete Naturfilmer Jan Haft hinterfragt in seinem neuen Buch unser Verständnis von Wildnis und entwirft einen neuen Wildnisbegriff. Am Ende steht die Botschaft, dass eine lebenswerte und klimafreundliche Landschaft mit großer Artenvielfalt einfach zu haben wäre, wenn wir es wollten: Wir brauchen wieder große Pflanzenfresser wie Pferde, Kühe und Wasserbüffel auf »wilden Weiden«. Nominiert von »Bild der Wissenschaft« für das Wissensbuch des Jahres 2023

Ähnliche Bücher wie »Wildnis«
DER LANG ERWARTETE LETZTE BAND Zwischen 600 und 1350 bot die Erde noch so viel Platz, dass Individuen, Gruppen und ganze Gesellschaften isoliert voneinander existieren konnten. Australien und Ozeanien standen noch gar nicht, der amerikanische Doppelkontinent kaum wahrnehmbar mit Entwicklungen in Europa, Afrika und Asien in Verbindung. Doch wurden in dieser Periode immer mehr Menschen in Netzwerke eingebunden, die Objekte, Praktiken und Ideen über Tausende von Kilometern verbreiteten und dabei Einfluss nahmen auf Entstehung und Zerfall von Herrschaftsräumen. Sie befeuerten in dieser Epoche der Geschichte der Welt eine Dynamik, welche die Isolation einander noch fremder Gesellschaften an ein Ende brachte. Weltgeschichte ist lange Zeit als eine Geschichte des Aufstiegs und des Niedergangs einer kleinen Zahl von 'Hochkulturen' geschrieben worden. Unter diesen Kulturen schienen Europa oder der atlantische 'Westen' während der letzten Jahrhunderte nach den Kriterien Macht, Wohlstand und kulturelle Kreativität zu dominieren. Das neue sechsbändige Werk zur Weltgeschichte, das von einem Team von Historikerinnen und Historikern vorwiegend aus den USA und Deutschland erarbeitet wird und das gleichzeitig bei C.H.Beck und Harvard University Press erscheint, verabschiedet sich von diesen Traditionen. Es leugnet die Errungenschaften des Westens nicht, stellt sie aber in den größeren Zusammenhang gleichzeitiger Entwicklungen in anderen Teilen der Welt. Dadurch wird das allmähliche, dabei aber krisenhafte Entstehen des heutigen dicht integrierten und pluralistischen Weltzusammenhangs sichtbar. Erstmals werden in diesen Bänden die Ergebnisse von mehreren Jahrhunderten internationaler Forschung zur Vorgeschichte der Globalisierung und zur Entwicklung von Gesellschaften und politischen Ordnungen auf allen Kontinenten von führenden Experten zusammenfassend dargestellt. Weltgeschichte erscheint hier nicht als Aneinanderreihung einzelner Spezialgeschichten. Die Aufmerksamkeit richtet sich auf bisher wenig beachtete Querbeziehungen und Wechselwirkungen: auf Migration von Einzelnen und Gruppen und die Gründung neuer Gesellschaften, auf die interkontinentale Ausbreitung von Technologien, Religionen oder politischen Ideen, auf globale Kommunikationsnetze, Handelsströme und Konsummuster, auf Imperialismus, Kolonialismus und großräumige Kriege. Der Abschluss der "Geschichte der Welt" in 6 Bänden, he

Ähnliche Bücher wie »Geschichte der Welt 600-1350 Geteilte Welten«
Über die Entstehung von Wohlstand und Ungleichheit | »Mehr Weltverständnis ist (…) kaum zu haben.« Deutschlandfunk Vom international gefeierten Wirtschaftswissenschaftler Oded Galor Aktualität des Themas: Armut versus Reichtum – die globale Herausforderung »Das Projekt von Galor ist atemberaubend ehrgeizig. (…) eine kraftvolle Mischung aus Fakten, Theorie und Interpretation.« Robert Solow, Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften

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Das Klima unserer Erde von der Urzeit bis heute

Alles, was Kinder über das Gleichgewicht der Natur wissen wollen – ein wunderschön gestaltetes Buch mit vielen Ideen, wie sich das Klima schützen lässt Warum haben die Dinosaurier an Nord- und Südpol Winterschlaf gehalten? Wie lässt sich ohne Zeitmaschine herausfinden, wie das Wetter früher war? Und was haben pupsende Mikroben mit dem Kraftstoff der Zukunft zu tun? Die wichtigsten Kinderfragen rund ums Klima, das Gleichgewicht der Natur und den Einfluss des Menschen werden hier in kurzen Texten und ausdrucksstarken Bildern beantwortet. Vom urzeitlichen Riesenkontinent Pangäa über die Eiszeiten, die unseren Planeten prägten, bis hin zu modernen Mitteln der Klimaforschung: Grundlagenwissen und originelle Fakten vermitteln eindringlich, wie faszinierend die Geschichte unserer Erde ist und auf welch großartige Weise alles mit allem zusammenhängt.

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Roman

Mit hellsichtiger Schärfe erzählt Marion Messina vom gesellschaftlichen Pulverfass, auf dem wir alle sitzen. Die alleinerziehende Lehrerin Sabrina stößt einen ihrer Schüler gegen die Wand. Und fragt sich später, wohin das System sie getrieben hat. Der parismüde Literaturwissenschaftler Paul gibt die Hoffnung auf einen prekären Job an der Uni auf und wird Fleischer in einem Großsupermarkt in der Ardèche. Seinen Freund Aurélien, Kastanienbauer in siebter Generation, zwingen die staatlichen Auflagen indes langsam in die Knie. Als der öffentliche Selbstmord eines Studenten zum Symbol aller Missstände wird und die Armee auf die protestierenden Massen schießt, stehen alle drei vor der Frage: In welcher Zukunft wollen wir leben - und zu welchem Preis?

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Wie eine verfehlte Klimapolitik die globale Krise vorantreibt Warum die Maßnahmen zum Klimaschutz nicht nur nutzlos, sondern sogar gefährlich sind: eine schonungslose Analyse unserer Klimapolitik.

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Erzählungen

Die neue Kollegin einer Sexarbeiterin ist aus Silikon. Ein Schlachtergehilfe hantiert in der »Fleischfabrik« mit hochmodernen Tötungsmaschinen. Und die Auszubildenden einer Flughafen-Security sollen verinnerlichen, dass erst regelkonformes Verhalten sie zu Menschen macht. Magdalena Schrefels Figuren stehen vor den alltäglich-absurden Herausforderungen des Spätkapitalismus – Automatisierung, Kontrolle, Prekarität – und finden überraschende Wege, mit dem Unzumutbaren umzugehen. Und sie fragen nach den Bedingungen der Entstehung von Literatur: Wie macht sie sich Menschen zunutze? Und ist Literatur Arbeit, ja, sogar systemrelevante?

Ähnliche Bücher wie »Brauchbare Menschen«
Tricks der Industrie durchschauen, nachhaltig einkaufen

Kein Konsum ist auch keine Lösung Müssen wir den Greenwashing-Lügen der Konsumgüterhersteller auf den Leim gehen, die uns jedes noch so pestizid- und schadstoffbelastete Produkt als ökologisch fair, nachhaltig und klimafreundlich verkaufen möchten? Müssen wir nicht! Gestützt auf unabhängige Produkttests von ÖKO-TEST decken Kerstin Scheidecker und Katja Tölle die Marketingtricks der Industrie auf und geben Orientierung für den wöchentlichen Einkauf. Sie erfahren unter anderem: * welche Inhaltsstoffe Sie besser meiden, * welchen Labels für Lebensmittel, Drogerieartikel und Kleidung Sie trauen können * und ob Ihr Ökostromtarif wirklich grünen Strom liefert. Sie können mit Ihrer Kaufentscheidung den Anstoß zu nachhaltigen Veränderungen bei den Unternehmen geben. Wie das gelingt, zeigt Ihnen dieses Buch. »Kerstin Scheidecker und Katja Tölle machen ihr Buch mit Zusammenfassungen an jedem Kapitel-Ende und mit abgestuften Empfehlungen zu einem Einkaufsratgeber für alle, die angesichts der ernüchternden Erkenntnisse trotzdem versuchen wollen, möglichst umweltverträglich zu konsumieren.« Jens Dirksen, WAZ, 24.01.2024 »Greenwashing aufgedeckt: Kerstin Scheidecker und Katja Tölle nutzen ihre langjährigen Erfahrungen bei Öko-Test, um die irreführenden Praktiken der Konsumgüterindustrie zu beleuchten. In ihrem Buch ›Gibt’s das auch in Grün?‹ bieten sie fundierte Einblicke und praktische Tipps für nachhaltigen Konsum. Ein hilfreicher Ratgeber für Verbraucher:innen, die nachhaltiger einkaufen möchten.« Martin Tillich, Utopia-Chefredakteur

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Kriminalroman | In limitierter Erstauflage mit wunderschön gestaltetem Farbschnitt

122 Überlebende, 1 Mörder, 107 Stunden bis zum Ende der Welt In limitierter Erstauflage mit wunderschön gestaltetem Farbschnitt Die letzte bewohnte Insel der Welt. Eine Idylle. Hier leben Dorfbewohner und eine Handvoll Wissenschaftler friedlich zusammen. Doch dann geschieht das Undenkbare: Eines Morgens wird die Leiche einer brutal ermordeten Wissenschaftlerin gefunden. Sie sorgte für Sicherheit auf der Insel. Wird ihr Mörder nicht rechtzeitig gefunden, steht das Überleben der Menschheit auf dem Spiel. Die Welt wurde durch einen giftigen Nebel zerstört, nur auf einer kleinen Insel im Mittelmeer existieren dank eines komplizierten Abwehrsystems letzte Überlebende. Wissenschaftler sorgen für ein friedliches Leben, sie überwachen die Landwirtschaft, die nächtliche Sperrstunde und sogar die Gedanken der Dorfbewohner. Die wiederum stellen keine Fragen – bis eine der Wissenschaftlerinnen eines Morgens ermordet aufgefunden wird. Schnell stellt sich heraus, dass dieser Mord das Abwehrsystem der Insel heruntergefahren hat. Wird der Mörder nicht innerhalb der nächsten 107 Stunden gefunden, wird die Insel von dem Nebel verschluckt. Und auch die letzten Menschen auf Erden werden aussterben. Das Problem: Niemand erinnert sich daran, was in der vergangenen Nacht geschehen ist. »Ein ausgeklügelter, fesselnder Thriller, in dem nichts so ist, wie es scheint.« The Guardian »Stuart Turton beweist wieder einmal, was für ein hervorragender Thrillerautor er ist.« Independent

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