Wir haben 150 Buchtipps zu "Erzählungen;Geschichten;Essays;Rechtsradikalismus;Bahhofsviertel;Frankfurt;Berlin;Rom;Brandenburg;Chicago;Menschlichkeit;Menschen" gefunden.
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Von großen und kleinen Lügen, Glücksmomenten und Enttäuschungen, von Zuneigung und Schmerz erzählt Dana Vowinckel in ihrem Debütroman. Gewässer im Ziplock ist eine mitreißende Familiengeschichte zwischen jüdischer Tradition und deutschem »Gedächtnistheater«. Eine Geschichte voller Leben und Menschlichkeit. »Dana Vowinckels Roman ist von tiefer Weisheit, er kennt das Wanken, die Sehnsüchte und Zerrissenheit des Weltenwanderns.« Julia Franck, Autorin von Die Mittagsfrau Ein Sommer zwischen Berlin, Chicago und Jerusalem. Wie jedes Jahr verbringt die fünfzehnjährige Margarita ihre Ferien bei den Großeltern in den USA. Viel lieber will sie aber zurück nach Deutschland, zu ihren Freunden und ihrem Vater, der in einer Synagoge die Gebete leitet. Die Mutter hat die beiden verlassen, als Margarita noch in den Kindergarten ging. Höchste Zeit, beschließt der Familienrat, dass sie einander besser kennenlernen. Und so wird Margarita in ein Flugzeug nach Israel gesetzt, wo ihr Vater aufgewachsen ist und ihre Mutter seit Kurzem lebt. Gleich nach der Ankunft geht alles schief, die gemeinsame Reise von Mutter und Tochter durchs Heilige Land reißt alte und neue Wunden auf, Konflikte eskalieren, während der Vater in Berlin seine Rolle überdenkt. Da müssen sie schon wieder die Koffer packen und zurück nach Chicago, wo sich alle um das Krankenbett der Großmutter versammeln und Margarita eine folgenreiche Entscheidung treffen muss. »Dana Vowinckel soll bitte weiter und immer weiter erzählen. Ich möchte noch hundert Bücher von ihr lesen.« Daniela Dröscher, Autorin von Lügen über meine Mutter
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Am 6. April 1967 hielt Theodor W. Adorno auf Einladung des Verbands Sozialistischer Studenten Österreichs an der Wiener Universität einen Vortrag, der aus heutiger Sicht nicht nur von historischem Interesse ist. Vor dem Hintergrund des Aufstiegs der NPD, die bereits in den ersten beiden Jahren nach ihrer Gründung im November 1964 erstaunliche Wahlerfolge einfahren konnte, analysiert Adorno Ziele, Mittel und Taktiken des neuen Rechtsradikalismus dieser Zeit, kontrastiert ihn mit dem »alten« Nazi-Faschismus und fragt insbesondere nach den Gründen für den Zuspruch, den rechtsextreme Bewegungen damals – 20 Jahre nach Kriegsende – bei Teilen der bundesdeutschen Bevölkerung fanden. Vieles hat sich seitdem geändert, manches aber ist gleich geblieben oder heute, 50 Jahre später, wieder da. Und so liest sich Aspekte des neuen Rechtsradikalismus wie eine Flaschenpost an die Zukunft, deren Wert für unsere Gegenwart Volker Weiß in seinem Nachwort herausarbeitet.
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Von großen und kleinen Lügen, von Zuneigung und Schmerz erzählt Dana Vowinckel in ihrem preisgekrönten Debütroman. Gewässer im Ziplock ist eine mitreißende Familiengeschichte zwischen jüdischer Tradition und deutschem »Gedächtnistheater«. Eine Geschichte voller Leben und Menschlichkeit.
Ein Sommer zwischen Berlin, Chicago und Jerusalem. Wie jedes Jahr verbringt die fünfzehnjährige Margarita ihre Ferien bei den Großeltern in den USA. Doch sie hat Heimweh, nach ihren Freunden und ihrem Vater, der in einer Berliner Synagoge die Gebete leitet. Die Mutter hat die beiden verlassen, als Margarita drei Jahre alt war. Höchste Zeit, beschließt der Familienrat, dass sie einander besser kennenlernen. Und so wird Margarita in ein Flugzeug nach Israel gesetzt, wo ihre Mutter seit Kurzem lebt. Gleich nach der Ankunft geht alles schief, die Reise durchs Heilige Land reißt alte und neue Wunden auf, da müssen sie schon wieder zurück nach Chicago, wo sich alle um das Krankenbett der Großmutter versammeln und Margarita eine Entscheidung treffen muss.
»Dana Vowinckels Roman ist von tiefer Weisheit, er kennt das Wanken, die Sehnsüchte und Zerrissenheit des Weltenwanderns.« Julia Franck, Autorin von Die Mittagsfrau
»Dana Vowinckel soll bitte weiter und immer weiter erzählen. Ich möchte noch hundert Bücher von ihr lesen.« Daniela Dröscher, Autorin von Lügen über meine Mutter
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WEST-ÖSTLICHE SEELENLAGEN Was ein harmonisches Abendessen werden sollte, läuft völlig aus dem Ruder: Jenny und Friedrich, aus dem Westen stammend, im Osten lebend, haben Bekannte aus Brandenburg eingeladen. Mit einer überraschend explosiven Mischung aus schwülem Wetter, kratzbürstigen Gästen und lärmenden NATO-Hubschraubern hinterlässt dieser Abend bei jedem seine Spuren. Es soll ein anregender, harmonischer Abend werden. Jenny und Friedrich, ein Ehepaar mittleren Alters aus Westdeutschland, das seit einem Jahrzehnt mit den beiden Söhnen in Ostdeutschland lebt, haben Arbeitskollegen Jennys, Rolf und Beate aus Brandenburg, zum Essen eingeladen. Außerdem hat sich Tine, eine ehemalige Freundin Friedrichs, angekündigt. Aber nicht nur das Wetter - ein schweres Gewitter zieht auf - sorgt für erhebliche Unruhe. In der Nähe findet eine NATO-Übung statt und ein ehemaliger Sowjetsoldat, der einem Kameraden nachtrauert, soll sich hier herumtreiben. Vom ersten Moment an bringen Rolf und Beate insbesondere Jenny aus der Fasson und Friedrich in Verlegenheit, sarkastisch, gekränkt, angriffslustig. Noch immer unverstandene west-östliche Seelenlagen brechen sich Bahn, die attraktive Tine, plötzliche Besucher und das tobende Gewitter sorgen für zusätzliche Spannung, und dann gerät auch noch ein Kampfhubschrauber ins Trudeln … Kurzweilig, amüsant, fesselnd und unterhaltsam – die neue Novelle von Dirk von Petersdorff ist so abgründig wie aktuell. Ein Abendessen voller Spannungen und ein abstürzender Kampfhubschrauber Komisch, fesselnd, unterhaltsam – Dirk von Petersdorffs Novelle
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Neuausgabe zum Jubiläum am 7.12.2023: 150. Geburtstag der Autorin Zum 150. Geburtstag der Pulitzer-Preisträgerin am 7.12.2023 Der Roman «Lucy Gayheart» von 1936 ist das liebevolle Porträt einer jungen Frau, die zu neuen Ufern aufbricht: das erste eigene Zimmer, die erste große Liebe und die ewige Frage, warum man nie den Mann will, den man haben könnte. Jeder im amerikanischen Städtchen Haverford sagt Lucy Gayheart eine glänzende Zukunft voraus: Sie ist jung, hübsch und musisch hochbegabt – eine ausgezeichnete Klavierspielerin. Doch Lucy wünscht sich mehr als das langweilige Kleinstadtleben und den wohlhabenden, doch allzu bodenständigen Harry, der sich im Geheimen schon als ihr Ehemann sieht. Also zieht sie zum Musikstudium nach Chicago, wo sie das Großstadtleben und ihre neugewonnene Unabhängigkeit fern der Heimat genießt. Mit dem berühmten, schon wesentlich älteren Tenor Sebastian erlebt sie schließlich die Aufregungen und das Glück der ersten Liebe. Als Harry jedoch plötzlich in Chicago auftaucht und Lucy einen Heiratsantrag macht, erfindet sie aus der Not heraus eine Lüge, die ihrer beider Leben für immer verändern wird.
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Ein erschütternder Kriminalroman vor dem historischen Hintergrund der Massenverhaftungen japanischer US-Bürger nach Pearl Harbor 1944: Die 22-jährige Aki Ito und ihre Eltern werden aus dem kalifornischen Internierungslager Manzanar entlassen, wo sie wie viele Tausend andere japanisch-amerikanische Bürger nach dem Angriff auf Pearl Harbor gefangen gehalten worden waren. Das Leben der Itos, wie sie es kannten, ist vorbei. Sie werden ins weit entfernte Chicago geschickt, wo bereits Akis ebenfalls umgesiedelte Schwester Rose auf sie wartet. Doch am Abend der Familienzusammenführung im neuen japanisch-amerikanischen Viertel an der Kreuzung Clark und Division wird Rose von einem U-Bahn-Zug erfasst und stirbt. Die Polizei stuft den Todesfall als Selbstmord ein, doch Aki kann nicht glauben, dass ihre geliebte, makellose, optimistische Schwester sich das Leben genommen haben soll, und trifft bald auf ungeahnte Abgründe...
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Johann Christian Reinhart war einer der großen Landschaftsmaler und Radierer der Goethezeit. Geboren 1761 als Sohn eines Pfarrers im kleinen oberfränkischen Hof (das er keineswegs so »abscheulich« findet wie der zwei Jahre jüngere Jean Paul) führt ihn sein Weg über Studien- und lebenslustige Wanderjahre in Leipzig, Dresden und Meiningen 1789 nach Italien. »Rom ist mein Vaterland geworden«, schreibt er nach Hause – und er sollte es nie wieder verlassen. 58 Jahre lang hat er in der Stadt am Tiber gelebt; 1847 wurde er dort auf dem protestantischen Friedhof an der Cestius-Pyramide zu Grabe getragen. Über Generationen hinweg war er das bewunderte »Kunsthaupt« (Ludwig Richter) der deutschen Fremdenkolonie gewesen, Erfinder der feucht-fröhlichen Frühlingsfeste in den Grotten von Cervara und Mitbegründer des »Deutschen Künstlervereins«. Mit seinen »Malerisch radierten Prospekten von Italien« hat er die Campagna von Rom, die er zu Pferd und als leidenschaftlicher Jäger durchstreifte, dem deutschen Publikum nahegebracht. Als Bayerischer Hofmaler schuf er für König Ludwig I. u.a. die »Vier Ansichten von der Villa Malta in Rom« (München, Neue Pinakothek). Ein Künstler und Lebenskünstler, ein lebensfroher, streitbarer Freigeist, ein »Erzketzer« (wie er sich einmal nannte) im päpstlichen Rom. Das Buch erscheint zum 175. Todestag Reinharts.
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Die Frau mit dem blumengemusterten Kleid erhebt sich endlich aus ihrem Bett. In der Hitze des Zimmers bleibt ihre Vergangenheit wie in Schwaden stehen: die Vergangenheit eines versteckten jüdischen Kindes. »Immer wieder taucht jemand auf und soll zu uns gehören«, murmelt ihre Schwester. Der Thanksgiving-Truthahn in Chicago verschluckt das Schwarze Amen ihres Mannes, der für die Kinder Palästinas um Frieden betet, während am anderen Ende des Tisches mit einem weißen Amen eine Danksagung an den amerikanischen Präsidenten gesprochen wird. Der nunmehr jüdisch-orthodox bekennende Sohn nennt seine Mutter Closet-Jew. Gojische Partner*innen der zweitverheirateten Überlebenden eignen sich deren »Wiedergutmachung« an, und schließlich weigert sich auch der russische Rabbiner, das Vorkriegsgrab von Berlin-Weißensee zurückzugeben. Traurig, empörend, unerhört und, wenn die Tante sich die klebrigen Kekse aus der Flughafenlounge in die Tasche stopft, auch komisch, wie Filmschnitte aus einem nicht geplanten Drehbuch. »Ein Haufen Dollarscheine« ist ein verrücktes Familienszenario zwischen Berlin, Chicago, Heppenheim, Rom und wieder zurück.
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Wahrhaftig und einfühlsam erkundet Deniz Ohde in ihrem gefeierten Debütroman die feinen Unterschiede in unserer Gesellschaft. Sie spürt den Sollbruchstellen im Leben ihrer Erzählerin nach, den Zuschreibungen und Erwartungen an sie als Arbeiterkind, der Kluft zwischen Bildungsversprechen und erfahrener Ungleichheit, der verinnerlichten Abwertung und dem Versuch, sich davon zu befreien. Industrieschnee markiert die Grenzen des Orts, eine feine Säure liegt in der Luft, und hinter der Werksbrücke rauschen die Fertigungshallen, wo der Vater tagein, tagaus Aluminiumbleche beizt. Hier ist die Erzählerin aufgewachsen, hierher kommt sie zurück, als ihre Kindheitsfreunde heiraten. Und während sie die alten Wege geht, erinnert sie sich: an den Vater und den erblindeten Großvater, die kaum sprachen, die keine Veränderungen wollten und nichts wegwerfen konnten, bis der Hausrat aus allen Schränken quoll. An die Mutter, deren Freiheitsdrang in der Enge einer westdeutschen Arbeiterwohnung erstickte, ehe sie in einem kurzen Aufbegehren die Koffer packte und die Tochter beim trinkenden Vater ließ. An den frühen Schulabbruch und die Anstrengung, im zweiten Anlauf Versäumtes nachzuholen, an die Scham und die Angst – zuerst davor, nicht zu bestehen, dann davor, als Aufsteigerin auf ihren Platz zurückverwiesen zu werden.
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Die Erinnerungen der »Überlebenden« Trude Simonsohn. Rückschau, Bilanz und Blick nach vorn. Seit Jahrzehnten erzählt die in Frankfurt lebende Trude Simonsohn in Schulen, Institutionen und kulturellen Vereinen aus ihrem Leben, das sie zu einer Zeugin der großen politischen Verwerfungen im zwanzigsten Jahrhundert werden ließ. 1921 in Olmütz geboren, wuchs sie zweisprachig auf, besuchte das deutsche Gymnasium, durfte aber nach dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht und der Annexion der Tschechoslowakei als Jüdin keine Berufsausbildung absolvieren. Sie verlor ihren Vater im KZ Dachau, ihre Mutter in Auschwitz. Sie selbst engagierte sich in der jüdischen Jugendarbeit und Vorbereitung der Auswanderung deutscher und tschechischer Juden nach Palästina. 1942 wurde sie nach dem Attentat auf Reinhard Heydrich des Hochverrats angeklagt, in Einzelhaft genommen, später in verschiedene Konzentrationslager verschleppt, bevor sie schließlich im Mai 1945 aus dem KZ Merzdorf bei Groß-Rosen befreit wurde. Nach 1945 arbeitete sie für die jüdische Flüchtlingshilfe in der Schweiz, machte eine Ausbildung zur Krankenpflegerin, kümmerte sich um tuberkulosekranke und traumatisierte Kinder, die durch den Holocaust zu Waisen geworden waren. 1955 ging sie nach Frankfurt am Main, wo sie in der jüdischen Gemeinde die Stelle für Sozialarbeit und Erziehungsberatung übernahm, 1989–1992 den Gemeindevorsitz. Trude Simonsohn ist am 6. Januar 2022 in Frankfurt verstorben. Die Erinnerungen an ihr ereignisreiches Leben schrieb die 90-Jährige zusammen mit der Frankfurter Sozialwissenschaftlerin Elisabeth Abendroth auf.
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Rom - die dreckige Wahrheit
In diesem Buch beleuchtet der Bestseller-Autor Michael Sommer nicht nur die schmutzigen Seiten der römischen Elite, der Senatoren und Kaiserinnen. Er führt uns auch mitten hinein ins laute, dreckige und gefährliche Leben der einfachen Leute im Römischen Reich. Dieses Dirty Rome war ganz gewiss kein Betriebsunfall, sondern die dunkle Kehrseite von Roms Größe. Es lag nicht am Rand, sondern wirkte tief in seinem Inneren: in der Luft, die man atmete, im Brot, das man aß, in den Häusern, in denen man wohnte, in den Körpern, die krank wurden, und in den Gerüchten, die ganze Existenzen vernichteten. So tief wie in diesem Buch kann man nur selten in das antike Alltagsleben samt seinen Schattenseiten eintauchen
Rom war sicherlich beides: eine glanzvolle Metropole, die mit vollem Recht das "Haupt der Welt" genannt wurde, und ein Müllhaufen, in dem es zum Himmel stank - übrigens nicht nur im Wortsinn. Denn jenseits von Kloaken und Dreckschleudern gab es im Römischen Reich noch ganz andere Dinge, die anrüchig waren: Wohnverhältnisse, medizinische Versorgung und Nahrungsangebot waren nach modernen Standards dürftig. Frauen, Sklaven und Menschen am Rande der Gesellschaft wurden wie der letzte Dreck behandelt. Und wer Macht hatte, missbrauchte sie. Korruption, Vetternwirtschaft und Wahlmanipulation grassierten, während eine höchst mangelhaft informierte Öffentlichkeit ständig von Gerüchten und Fake News durchwabert wurde. Michael Sommer, einer der besten Kenner des alten Rom, wirft in seinem neuesten Werk Licht auf die Schattenseiten der Antike, auf all den Schmutz, die Gefahren und die Diskriminierung. Er eröffnet spannende und unerwartete Einblicke in den oft beschwerlichen Alltag einer fremden Welt, jenseits der hohen Politik und des blendend weißen Marmors.
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Rom ist nicht nur eine Stadt voller Geschichte, sondern auch ein Paradies für Feinschmecker. Zu Gast in Rom zeigt die kulinarische Seele der Ewigen Stadt im Heiligen Jahr – von kleinen Trattorien in versteckten Gassen bis zu legendären Cafés, die seit Generationen bestehen. Neben authentischen Rezepten wie Cacio e Pepe, Carciofi alla Romana und Saltimbocca erzählt das Buch faszinierende Anekdoten über die römische Esskultur und ihre Wurzeln. Detaillierte Insidertipps verraten, wo Einheimische selbst einkaufen, essen und ihren Aperitivo genießen. Mit großartigen Bildern und einer Mischung aus Reiseführer und Kochbuch lädt dieses Werk dazu ein, Rom mit allen Sinnen zu erleben – ob vor Ort oder in der eigenen Küche.
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»Wer in der Ost-West-Debatte mit Schuldbegriffen operiert, ist schon auf dem Holzweg.« Die Diskussion über Ostdeutschland und das Verhältnis zwischen Ost und West flammt immer wieder auf. Sei es anlässlich runder Jubiläen, sei es nach Protesten – oder nach Wahlen. Und dennoch gibt es in dieser Debatte keine Verständnisfortschritte. Sie dreht sich im Kreis, auf Vorwürfe folgen Gegenvorwürfe: »Ihr seid diktatursozialisiert!« – »Ihr habt uns ökonomisch und symbolisch kleingemacht!« Im November 2024 jährte sich der Mauerfall zum 35. Mal. Zuvor erlangte die AfD bei drei Landtagswahlen große Erfolge.In dieser Lage meldet sich der »gefragteste Gesellschaftsdeuter im Land« (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung) mit einer differenzierten Intervention zu Wort. Steffen Mau setzt sich mit prominenten Beiträgen auseinander und widerspricht der Angleichungsthese, laut der Ostdeutschland im Lauf der Zeit so sein werde wie der Westen. Aufgrund der Erfahrungen in der DDR und in den Wendejahren wird der Osten anders bleiben – ökonomisch, politisch, aber auch, was Mentalität und Identität betrifft. Angesichts der schwachen Verwurzelung der Parteien plädiert Steffen Mau dafür, alternative Formen der Demokratie zu erproben und die Menschen etwa über Bürgerräte stärker zu beteiligen. NDR Sachbuchpreis 2024 (Longlist) Bayerischer Buchpreis 2024 (Shortlist) Platz 1 Bestseller in FOCUS, stern und Börsenblatt Platz 1 der Sachbuch-Bestenliste (DLF Kultur/ZDF/DIE ZEIT) Platz 1 der Sachbuch-Bestenliste (WELT/NZZ/rbbKultur/Ö1) Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste
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Ein wissenschaftlich fundierter, praxiserfahrener Debattenbeitrag über den Zustand der Debatte, ein Buch das Alarm schlägt, das die Feinde und Gefahren für Demokratie, Meinungsbildung und Zusammenleben benennt und konkrete Verbesserungsvorschläge unterbreitet, damit wir endlich wieder besser streiten. Zu laut, zu viel, zu dumm, niemand hört mehr zu, niemand ist mehr beweglich oder offen oder im Geringsten wohlwollend. Gebäudeenergiegesetz, deutsche Staatsräson, Agrardiesel, Einwanderung – bei vielen Themen finden sich Beispiele für den dysfunktionalen Status Quo politischer Kommunikation, für die Unmöglichkeit, ergebnisoffener öffentlicher Meinungsbildung. Das ist gemeinhin der Befund: Die Debattenkultur in Deutschland ist in einem desolaten Zustand. Aus beteiligter Expertensicht analysieren die Politikwissenschaftlerin Julia Reuschenbach und der Radiojournalist Korbinian Frenzel unsere Debattenfähigkeit. Sie ordnen das breite Tableau beteiligter Akteure, sie untersuchen, wer welchen Illusionen zum Opfer fällt. An welchen Defekten das Diskurssystem krankt, welche neuartigen Herausforderungen sich stellen. Um schließlich einen Ausweg aus der Misere zu skizzieren, um Ideen, Lösungen, konkrete Handlungsvorschläge einzubringen.
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Oktober 1989, ein Dorf in Brandenburg. Eine Frau wird in einer Kleingartenanlage getötet, der Mörder kann entkommen. In den nächsten Monaten bringt er vier weitere Frauen und ein Baby um. Angst und Verdächtigungen erschüttern die Dorfgemeinschaft, während fünfzig Kilometer weiter östlich die Mauer fällt. Die Polizei ist überfordert, dezimiert durch Abwanderung nach Westen und aufgeflogene Stasimitarbeiter. Die Sensationspresse scheint im wiedervereinten Deutschland ausloten zu wollen, wie weit man mit dem Leben von Menschen gehen kann, bevor die Berichterstattung selbst zum Verbrechen wird. Im Dorf leben auch die beiden Freundinnen Hedi und Gabi. Während Hedis Verlobter sie zu Hause isoliert, nimmt Gabi die Sache selbst in die Hand: Sie bewirbt sich als Reporterin bei der Bild-Zeitung und erhält so Einblick in die Ermittlungen … »Keine besonderen Auffälligkeiten« ist ein packender Kriminalroman nach einem wahren Fall, mit dem Sophie Sumburane die Mechanismen des Genres True Crime hinterfragt. Parallel zum Erscheinen des Buches wird die dreiteilige Doku »Rosa Riese« in der ARD-Serie »Crime Time« zu sehen sein, die Sophie Sumburane bei ihren Recherchen und bei Interviews vor Ort begleitet hat (Ausstrahlung in der ARD am 23. Februar 2026 sowie in der Mediathek).
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Der große Gesellschaftsroman von Juli Zeh Wer nur einen flüchtigen Blick auf das Dorf in Brandenburg wirft, ist bezaubert von den altertümlichen Namen der Nachbargemeinden, von den schrulligen Originalen, die den Ort nach der Wende prägen, von der unberührten Natur mit den seltenen Vogelarten. Doch hinter den Fassaden der kleinen Häuser brechen alte Streitigkeiten wieder auf. Und obwohl niemand etwas Böses will, geschieht Schreckliches. Mit „Unterleuten“ hat Juli Zeh einen großen Gesellschaftsroman über die wichtigen Fragen unserer Zeit geschrieben, der sich hochspannend wie ein Thriller liest. Gibt es im 21. Jahrhundert noch eine Moral jenseits des Eigeninteresses? Woran glauben wir? Und wie kommt es, dass immer alle nur das Beste wollen, und am Ende trotzdem Schreckliches passiert?
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Angriffe auf Geflüchtete nehmen zu, die AfD plant massive Abschiebungen und neonazistische Positionen sind vielerorts »normal« geworden. Staatliche Behörden, die Bundeswehr, sowie unser Justizsystem sind Teil des Problems - die Brandmauer ist längst gefallen. Obwohl die extreme Rechte bundesweit auf dem Vormarsch ist, schaut Westdeutschland vor allem auf den Osten - gern von oben herab. Der Autor ist mit seiner Angst vor Steigbügelhaltern, vorauseilendem Gehorsam und lautem gesellschaftlichem Schweigen nicht allein. Es reicht! Wer 2025 beansprucht, aus der Geschichte gelernt zu haben, muss sich positionieren, im Kleinen und Großen aktiv werden und darf die Krise der Demokratie nicht nur auf »den« Osten projizieren. Denn das epochale Problem geht uns alle an!
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Ein Botschafter des Blues und Ikone der schwarzen Kultur Musik war die einzige Fluchtmöglichkeit für Riley »B.B.« King (1925–2015), der in großer Armut im Staat Mississippi aufwuchs und schon mit zehn Jahren beide Eltern verloren hatte. Inspiriert durch die Bluesgrößen Blind Lemon Jefferson, T-Bone Walker und Bukka White lernte er das Gitarrespielen und schaffte es weg von den Baumwollfeldern nach Memphis. Durch sein melodiöses Solospiel und seine packende Gesangsdarbietung entwickelte er einen völlig neuen Vortragsstil, der für viele die Grundlage ihres eigenen Schaffens wurde – etwa Jimi Hendrix, Eric Clapton und Carlos Santana. Pulitzer-Preisträger Daniel de Visé interviewte für diesen Band die Mitglieder des engsten Kreises um B.B. King: Band- und Familienmitglieder, Freunde und Manager. So zeichnet er nicht nur dessen Erfolge nach, sondern zeigt auch die dunklen Seiten des Musikbusiness auf: rassistische Vorurteile, die krummen Touren von Plattenlabels wie Konzertveranstaltern und die Erfolge der weißen Ziehsöhne, die ihren Übervater schnell abhängten. So erzählt Daniel de Visé weit mehr als die Lebensgeschichte des größten Blues-Gitarristen aller Zeiten – sein Buch ist zugleich eine Geschichte der Bürgerrechtsbewegung, des Rassismus und der aufkeimenden Popkultur in den USA. »Er ist ohne jeden Zweifel der wichtigste Künstler, den der Blues je hervorgebracht hat.« Eric Clapton »Niemand arbeitete härter als B.B. King. Niemand inspirierte mehr aufstrebende junge Musiker. Niemand tat mehr dafür, das Evangelium des Blues zu verbreiten.« Barack Obama »Daniel de Visés Buch über B.B. King ist großartiger Lesestoff.« Joan Armatrading
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«Der Blues wird immer präsent sein, zu manchen Zeiten populärer als zu anderen Zeiten, aber er wird immer hier sein!» — JOHN LEE HOOKER Liebeskummer, Armut, harte Arbeit, Verfolgung und Erschöpfung, Ironie, Einsamkeit und Verrat, Sünde und Seelenheil, Trunkenheit, Verzweiflung, sexuelle Lust und pure Freude: über diese Zustände und einige mehr erzählen die Blues-Musiker mit grosser Leidenschaft. Im Ursprung besticht die Blues-Musik durch geniale Einfachheit und ist über die Jahre erstaunlich reich an Varianten und Komplexität gewachsen. Keine andere populäre Musik spricht so viele Hörer an wie der Blues, es braucht aber ein gewisses Know-How, um die Feinheiten zu verstehen. Aufgegliedert in elf Kapitel, speziell für dieses Werk erarbeitet, geht NOTHING BUT THE BLUES den afrikanisch-amerikanischen Ursprüngen auf den Grund, erkundet seine frühe Entwicklung als publikumswirksame Unterhaltung, die ersten Tonaufnahmen, seine regionalen Unterschiede (Mid-South, Tidewater-Piedmont, Chicago, Detroit, New York, Los Angeles), seine stilistischen Eigenheiten und gegenwärtige Situation. Country Blues, Urban Blues, die Entwicklung des Rhythm and Blues, der Rock ‚n‘ Roll, und das erstaunliche Blues Revival in den 60ern werden ausgiebig erläutert. Aber das geschriebene Wort bietet nur einen Teil der Geschichte. Blues-Fans verehren Ihre Musiker und schätzen die Fotos sehr. Darum präsentiert NOTHING BUT THE BLUES zahlreiche, zum Teil nie gesehene rare Archiv-Fotos und Abbildungen von Dokumenten, z.B. Leadbelly‘s NYPD Strafregisterblatt oder Verträge der Plattenfirmen mit den Musikern. Hinzu kommt ein Vorwort der Blues-Legende B.B. King und eine handverlesene Diskographie, eine Auswahl für Sammler mit Best of the Best-Empfehlungen, die man hören sollte. Der Blues ist besonders heute in Europa wieder so populär wie nur in den 60ern. Konzerte mit Buddy Guy, Bobby Rush oder John Mayall aber auch jüngeren Künstlern wie Lilly Martin, Christoph „Kingfish“ Ingram und Shemekia Copeland sind stets ausverkauft.
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»Warum hatten wir hier früher nie von Gwendolyn Brooks gehört?« FAZ Die sensationelle Klassiker-Entdeckung aus den USA, jetzt im Taschenbuch! Maud Martha Brown wächst in den 1920ern in der South Side von Chicago auf. Inmitten von verfallenen Kneipen und überwucherten Gärten träumt sie von New York, von der großen Liebe, von einer heiteren Zukunft. Sie schwärmt für Löwenzahn, verliebt sich das erste Mal, dekoriert ihre erste eigene Küche, bekommt ein Kind. Auch ihr hellhäutigerer Mann hat Träume: vom «Foxy Cats Club», von anderen Frauen, vom Krieg. Und dann ist da als allgegenwärtiger Begleiter noch der Rassismus dieser Zeit, angesichts dessen es nicht immer leicht fällt, Gleichmut und Würde zu bewahren. In lakonischen Vignetten skizziert Gwendolyn Brooks den Alltag einer jungen Schwarzen Frau und erschafft dabei große Weltliteratur.
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«In den Händen einer der bedeutendsten amerikanischen Schriftstellerinnen erhebt sich das Alltägliche zu einem hinreißenden Porträt einer Schwarzen Frau.» Claudia Rankine Die sensationelle Entdeckung aus der US-Moderne, erstmals auf Deutsch! Maud Martha Brown wächst in den 1920ern in der South Side von Chicago auf. Inmitten von verfallenen Kneipen und überwucherten Gärten träumt sie von New York, von der großen Liebe, von einer heiteren Zukunft. Sie schwärmt für Löwenzahn, verliebt sich das erste Mal, dekoriert ihre erste eigene Küche, bekommt ein Kind. Auch ihr hellhäutigerer Mann hat Träume: vom «Foxy Cats Club», von anderen Frauen, vom Krieg. Und dann ist da als allgegenwärtiger Begleiter noch der Rassismus dieser Zeit, angesichts dessen es nicht immer leicht fällt, Gleichmut und Würde zu bewahren. In lakonischen Vignetten skizziert Gwendolyn Brooks den Alltag einer jungen Schwarzen Frau und erschafft dabei große Weltliteratur.
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Faszinierende „Grand Tour“ zu Italiens größten Meisterwerken
• Reise trifft Kunst: Florenz, Venedig, Rom oder Padua auf den Spuren von Italiens berühmtesten Künstler*innen neu entdecken
• Kunstgeschichte und Geschichten: Wo schufen Giotto und Michelangelo ihre Meisterwerke und was verband Artemisia Gentileschi mit den Medici?
• Auf den Spuren von berühmten Künstler*innen zu ihren Wirkungsstätten und bekanntesten Kunstwerken
• Bildband und hochwertiges Geschenkbuch in einem
Reise-Inspirationen für Kunstliebhaber*innen
Einmal mit Caravaggio durchs nächtliche Rom streifen oder mit Canaletto in den Karneval von Venedig eintauchen: Dieser wunderbare, großformatige Bildband lässt Sie Italien neu erleben. Leonardo, Tizian oder Sofonisba Anguissola: Begegnen Sie den berühmtesten italienischen Maler*innen und Bildhauern dort, wo sie gelebt und gewirkt haben. Flanieren Sie durch die Museen, Palazzi und Kirchen von Florenz, Mantua und Assisi und sehen Sie die grandiosen Kunstwerke der Renaissance und des Barocks mit ganz neuen Augen. Handgezeichnete Karten beschreiben die Reiserouten, unterhaltsam erzählte Anekdoten, kunsthistorische Anmerkungen und Fotos der Orte und Meisterwerke begleiten Sie auf Ihren Entdeckungstouren. Dieser Bildband steckt voller Inspirationen und wird Kunstliebhaber*innen begeistern.
Reise trifft Kunst: Auf den Spuren von Michelangelo, Tizian oder Canaletto Italiens schönste Städte neu entdecken. Eine inspirierende Bildband-Reise der Kunstliebhaber*innen begeistern wird.
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Das Thema Antisemitismus ist ein »Dauerbrenner«. Wir alle wollen davon am liebsten nichts mehr hören. Der Ariella Verlag spießt Antisemitismus deshalb jetzt von der humoristischen Seite auf! Wir laden ein zum herzhaften Lachen über die Antisemiten und den alltäglichen, vielleicht auch unbewussten Antisemitismus. Humor kann unseren Ängsten das Bedrohliche nehmen, sie entschärfen und uns unsere Handlungsfähigkeit zurückgeben. Mit Cartoons und Texten zeigt das Buch das Komische und das zutiefst menschlich Blöde im unbewussten und latenten Antisemitismus. Cartoonist*innen von Weltrang aus Deutschland, Israel und den USA haben zu diesem Buch beigetragen, u. a.: – Sam Gross, der große Cartoonist des US-Magazins »The New Yorker« – Til Mette, der STERN-Cartoonist – Katharina Greve, die Berliner Cartoonistin und Preisträgerin des deutschen Cartoonpreises und »Der freche Mario« – Miriam Wurster, Preisträgerin Deutscher Karikaturenpreis und Auszeichnung zum besten Cartoonbuch 2015 – Yaakov Kirschen, der in Israel lebende »DryBones«-Cartoonist, der in Yale als interdisziplinärer »Fellow« zu Antisemitimus und Rassismus forschte. Mit Texten von Adriana Altaras, Michel Bergmann, Dmitrij Kapitelman, Juna Grossman, Wladimir Kaminer, Ramona Ambs , Rainer Demattio , Tim Feicke , Burkhard Fritsche , Ben Gershon, Markus Grolik, Thomas Gsella, Steffen Gumpert, Hauck & Bauer, Ruth Hebler, Steffen Jahsnowski, Vivian Kanner , Petra Kaster, Matthias Kiefel , Volker Kischkel , Louis Lewitan, Dirk Meissner, Alan Posener, Walter Rothschild, Heiko Sakurai, Jan Tomaschoff, Michel Weinberg, MIchael Wuliger Mit einem Vorwort von Ellen Presser
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David Frankfurter richtete die Waffe zu einem Zeitpunkt gegen den Nationalsozialismus, als dieser von den Regierungen vieler Länder weder als Kriegsgefahr noch als genozidale Gewaltherrschaft betrachtet wurde. Am 4. Februar 1936 erschoss er in Davos den NSDAP-Landesgruppenleiter der Schweiz, Wilhelm Gustloff. Damit war Frankfurter einer der ersten Juden, die sich dem nationalsozialistischen Unrechtsregime mit der Waffe entgegenstellten. Unmittelbar nach seiner Entlassung aus der Haft hielt er 1946 gemeinsam mit dem deutsch-jüdischen Dichter, Journalisten und Religionsphilosophen Schalom Ben-Chorin seine Lebensgeschichte fest. Zwei Jahre später erschienen seine Memoiren in hebräischer Sprache unter dem Titel Nakam, dem biblischen Wort für »Rache«. Mit dem vorliegenden Buch wird Frankfurters Selbstzeugnis erstmals ungekürzt in deutscher Sprache veröffentlicht. Die Memoiren werden in kommentierter Lesefassung von Sabina Bossert und Janis Lutz herausgegeben und mit einem Nachwort von Micha Brumlik kommentiert.
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Zum Werk Im zuverlässigen Jahresturnus arbeitet der Grüneberg aus der oft unüberschaubaren Stofffülle die wesentlichen Informationen heraus und bietet klare, rechtsprechungsorientierte Antworten. Die Grüneberg-Homepage (GrünHome) bietet Raum für Nachträge und die Kommentierung von Vorschriften, die nicht mehr in Kraft sind, aber dennoch für Altfälle Bedeutung haben können. Zudem sind gesetzliche Vorschriften aufgenommen, die aufgrund ihres Umfangs nicht im Grüneberg selbst abgedruckt werden können. Das gilt insbesondere für europarechtliche Texte. Vorteile auf einen Blickdas gesamte BGB in einem Bandhohe Aktualität (Stand 15.10.2023)prägnante Erläuterungenzuverlässig bis ins Detail Zur Neuauflage Die Reform des Gesellschaftsrechts bedeutet die größte Änderung im Recht der Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) seit Inkrafttreten des BGB. Das Gesetz zur Modernisierung des Rechts der Personengesellschaften - MoPeG - bringt eine grundlegende Neugestaltung der §§ 705 ff. BGB mit sich: Sämtliche Paragrafen wurden geändert, zahlreiche völlig neu eingefügt. Wesentliche Neuregelungen betreffen:konsequente Umgestaltung der GbR als Grundform aller rechtsfähigen Personengesellschaften (z.B. Gewinn- und Verlustbeteiligung nach Beteiligungsquote anstatt nach Köpfen)Einführung des GbR-Registers mit Publizitätswirkung (»eingetragene GbR« oder »eGbR«)gesetzliche Anerkennung der Rechts- und Grundbuchfähigkeit der GbRMöglichkeit der Übernahme des Beschlussmängelrechts der HandelsgesellschaftenUmwandlungsfähigkeit der eGbR nach dem Umwandlungsgesetz (§ 214 UmwG).Das MoPeG tritt zum 1. Januar 2024 in Kraft. Die Reform des Stiftungsrechts bedeutet einen Meilenstein für die rund 25.000 in Deutschland existierenden sowie alle zu gründenden Stiftungen. Es ist die umfangreichste Novelle seit der Kodifizierung des Stiftungszivilrechts. Die Eckpunkte der Reform:bundesweite Vereinheitlichung des Stiftungszivilrechts und zentrale Neuregelung in den §§ 80-87d BGBeigenständige Regelung der Rechte und Pflichten der Stiftungsorganemögliche Haftungsbeschränkungen und -erweiterungen der Organe durch die SatzungEinführung der Business Judgement Rule (nicht nachprüfbarer Ermessenspielraum bei unternehmerischen Entscheidungen)Das neue Stiftungsrecht trat zum 1. Juli 2023 in Kraft. Zielgruppe Für Richterschaft, Rechtsanwaltschaft, Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger, Studierende, Referendarinnen und Referendare, Hochschuldozentinnen
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Der zensierte Roman, der zum internationalen Bestseller wurde
Acht junge Frauen leben und studieren 1934 am Grimaldi-Konvikt in Rom. Sie sehnen sich nach einem freien, selbstbestimmten Leben, haben Träume, die über die enge Welt von Heim und Herd weit hinausreichen. Unter den strengen Augen der Nonnen bilden sie rasch eine enge Gruppe von Freundinnen, in der sie ihre Sehnsüchte und Hoffnungen für die Zukunft miteinander teilen. Doch so nah sie sich sind, hat doch jede ihre Geheimnisse - ein Kind aus einer frühen Liebesbeziehung, fehlgeschlagene künstlerische Ambitionen, heftige Leidenschaften und kleinliche Eifersüchte. Die Monate vergehen, und eine jede von ihnen folgt ihrer eigenen Vision von Freiheit. Und doch ahnen sie nicht, was vor ihnen liegt.
Zum Zeitpunkt seiner Publikation 1938 erlebte Alba de Céspedes' grandioser Debütroman sofortige Zensur durch die faschistischen Behörden unter Mussolini. Was vor uns liegt, ein virtuoses Gruppenporträt und eine radikal neue Darstellung moderner Frauenleben, erscheint nun in einer schillernden Neuübersetzung.
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Wie politisch ist der Jazz? »Es ist ein Fehler zu glauben, dass nur Schwarze über Black Music schreiben können. Der Diskurs zu diesen Fragen sollte so vielfältig wie möglich sein.« Archie Shepp Der Musikjournalist Peter Kemper geht in seinem umfassenden Werk davon aus, dass Jazz schon immer in die Auseinandersetzung um Rassismus und soziale Ausgrenzung verstrickt war. Und schreibt ein Jazzbuch, wie es noch keines gab: Erstmals wird die Emanzipationsgeschichte der Afroamerikaner in den letzten 100 Jahren anhand der Geschichte des Jazz nachgezeichnet. Neben den wichtigsten stilistischen Meilensteinen beschreibt Kemper auch die prägendsten Persönlichkeiten und die einflussreichsten Strategien ihrer Rebellion. Jazzgrößen wie Louis Armstrong, Charles Mingus und Moor Mother haben ihre Arbeit stets als Ausdruck eines Lebens begriffen, das vom alltäglichen und institutionellen Rassismus geprägt war. Doch worin liegt der subversive Kern des Jazz genau? Im demokratischen Charakter der Improvisation? In kämpferischen Texten und Titeln? Oder in der Soundsprache selbst? Peter Kemper untersucht in seinem grundlegenden Werk, wie weit die Schlagkraft eines politisch verstandenen Jazz reicht, wo seine ästhetischen Potenziale und Grenzen liegen: Die perfekte Lektüre für Musikliebhaber, die sich für die politische Bedeutung von Musik interessieren und tiefer in die Welt des Jazz eintauchen möchten – und ein tolles Geschenk, nicht nur für ambitionierte Jazzfans. Die Geschichte des Jazz als Emanzipationsgeschichte der Afroamerikaner Mit spürbarer Leidenschaft geschrieben vom F.A.Z.-Musikkritiker und Jazz-Experten Peter Kemper Ein Must-have für jeden Jazz-Fan: Aufwändig ausgestattet mit vielen Abbildungen und Fotografien
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Ferdinand von Schirach schreibt über die Verletzlichkeit des Menschen, über seine Triumphe und sein Scheitern. Seine Geschichten erzählen von der Gesellschaft, vom Tod und von Verbrechen, von Musik, Film, Malerei und Philosophie. Sie spielen in Berlin, Kapstadt, Rom, Wien und an der Côte d´Azur. Sie berichten von privaten Begegnungen, von historischen Ereignissen und von Persönlichkeiten wie dem Tennisspieler Gottfried von Cramm, dem Architekten Adolf Loos oder dem Wiener Schriftsteller, Schauspieler und Kulturphilosophen Egon Friedell. Und immer wieder erzählt sein neues Buch »Der stille Freund« von Zufällen, die ein Leben unaufhaltsam verändern, von der Unbegreiflichkeit und Großartigkeit des Menschen, von der Unsicherheit des Daseins und der Sehnsucht nach Schutz, Sicherheit und Freiheit.Das neue Buch bildet zugleich die Grundlage für Ferdinand von Schirachs großes Bühnenprogramm »Der stille Freund«, mit dem er ab Herbst 2026 durch Deutschland, Österreich und die Schweiz auf Tournee geht.
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„Ich hasse Männer nicht. Ich habe Angst vor ihnen.“ Es hat Jahre gedauert, bis Nicole List sich erlaubt hat, diese Sätze zu denken – noch viel länger, sie laut auszusprechen. So hart das klingt, so sehr sind sie eine Befreiung: von dem nagenden Gefühl der Unsicherheit in Herz, Hirn und Magen, von selbstauferlegtem Schweigen und nicht zuletzt davon, Männer aus ihrer Verantwortung zu entlassen. Nicole List findet eine beeindruckende Sprache dafür, was es heißt, in einer Welt aufzuwachsen und zu leben, die von und für cis Männer gemacht ist. Sie benennt schmerzhafte Wahrheiten, teilt Erfahrungen und schont niemanden, am wenigsten sich selbst. Das Kunststück, das ihr mit „Angst vor Männern“ gelingt: Sie verweilt nie in Schuldzuweisungen, sondern fordert vehement das angstfreie Leben für alle – und zeigt, was dafür notwendig ist. Worte, die tiefer gehen und Texte, die lange nachwirken: Wenn Geschichten mehr sind als Zeitvertreib. Bei Wasser Publishing finden Sie Essays und Erzählungen zu gesellschaftlichen und kulturellen Debatten, die inspirieren, aufwecken und zum Nachdenken anregen. Hochwertige Bücher, die Sie nicht mehr aus der Hand legen wollen, in denen es immer Neues zu entdecken gibt und die auch in aller Kürze Weltbewegendes vermitteln können. • Herausfordernde Themen aus Gesellschaft, Politik und Kultur: offen, mutig und ermuti-gend erzählt, in ästhetisch gestalteten Essaybänden renommierter Autor:innen • Die Schönheit des Essays in all ihren Facetten entdecken und entfalten • Bücher, die zu kritischen Betrachtungen anregen: Dafür steht Wasser Publishing • Erzählende Sachbücher, die zu Veränderungen ermutigen • Texte, die bewegen: Streitschriften zu Themen, die uns alle angehen Sich in ein Thema vertiefen, es von allen Seiten betrachten, dann die Gedanken dazu für sich selbst und andere verständlich einfangen: Das ist das Anliegen des Essays. Im besten Fall werden so komplexe Ideen leicht fassbar und der Grundstein für einen weiteren Diskurs ist gelegt. Bei Wasser Publishing wird dieser besonderen erzählenden Kunstform die Bühne geboten, die sie zum Wirken braucht. Für Bücher zum Nachdenken, die in ihrer Vielgestaltigkeit die ganze Schönheit und Kraft der Worte abbilden.
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Zum 100. Geburtstag von Siegfried Unseld Für Siegfried Unseld waren Briefe nicht nur eine Arbeits-, sondern auch eine Lebensform. In ihnen ordnet er seine Gedanken. Sie begleiten und festigen Freundschaften. Sie helfen auf seinem beispiellosen Weg. Wichtige Förderer wie Hermann Hesse oder Peter Suhrkamp lernen ihn zunächst schriftlich kennen. Auch später, als das Reisen und Telefonieren leichter, üblich wird, legt der berühmte Verleger größten Wert auf seine Korrespondenz. Über ein halbes Jahrhundert hinweg verschickte Siegfried Unseld täglich zahlreiche Briefe. So finden sich in den Archiven heute über 50.000 eigenhändig geschriebene oder auch diktierte Schreiben. Aus dieser Fülle haben die Herausgeber 100 exemplarische Briefe ausgewählt und kenntnisreich kommentiert. In dem, was Siegfried Unseld Ingeborg Bachmann, Samuel Beckett, Ignatz Bubis, Hans Magnus Enzensberger, Max Frisch, Henry Kissinger, Autorinnen wie Autoren, Verlegern, Journalistinnen mitteilte, spiegelt sich nicht nur Unselds Denken. Diese Briefe dokumentieren eindrucksvoll und vielfältig die intellektuelle Geschichte der Bundesrepublik.
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Fleur Jaeggy erinnert sich an Ingeborg Bachmann, ihre Weggefährtin, langjährige Freundin, an das viele, viel zu wenige gemeinsame Leben, an lichte, unbeschwerte Nähe und an das schwere Ende Ingeborgs. Und Fleur Jaeggy breitet diese Erinnerungen so aus, wie nur sie es kann, schonungslos anschaulich, in zärtlicher Lakonie.
Im Sommer 1971 fahren die beiden in einem roten Alfa Romeo von Rom aus an die toskanische Küste. Der Plan ist einfach: einen Monat zusammen verbringen, keine Briefe, keine Anrufe, Meer, Sonne. Sie gehen täglich schwimmen, reden bis tief in die Nacht. Italo Calvino kommt zu Besuch, Uwe Johnson schaut vorbei, aber eigentlich sind sie so innig, dass sie niemanden sonst sehen wollen. Nur knapp zwei Jahre später stirbt Ingeborg Bachmann und Fleur Jaeggy bleibt in tiefer Trauer zurück.
Über fünfzig Jahre nach dem viel zu frühen Tod Ingeborg Bachmanns schreibt Fleur Jaeggy dieses sehr private Buch. Die letzten Tage von Ingeborg ist eine Hommage in drei Akten: Es sind Erinnerungen an sonderbar mäandernde Gespräche, Leberwurstessen, Reisen nach Klagenfurt und Wien; es sind Reflexionen über das Altern; vor allem aber ist es das schmerzhafte Protokoll der letzten Tage von Ingeborg Bachmanns Leben im Zentrum für Brandverletzte Sant’Eugenio in Rom. Fleur Jaeggy war bis zuletzt an ihrer Seite.
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Zauber einer neuen Zukunft Frankfurt, Mitte der 50er: Das Radio ist noch immer Massenmedium Nummer 1, doch auch das Fernsehen bahnt sich seinen Weg in die deutschen Wohnzimmer. Den Freundinnen Christel, Marianne und Nora stehen alle Chancen auf eine große Karriere beim Hessischen Rundfunk offen. Sie wollen hoch hinaus. Christel bringt mit Radiosprachkursen ein ganz neues Konzept auf den Weg, Marianne lebt ihre künstlerische Ader als Bühnenbildnerin aus. Und Noras Zukunft scheint als Sängerin und Filmstar gesichert. Doch dabei merken sie, dass die glänzende Welt der Unterhaltungsbranche manchmal doch mehr Schein als Sein ist. Und auch die Liebe nicht immer das hält, was sie verspricht … Drei Freundinnen, die zusammenhalten wie wahre Schwestern – die Radiosaga findet mit der jungen Generation ihren rauschenden Abschluss! Lesen Sie auch: Band 1: Die Radioschwestern – Klänge einer neuen Zeit Band 2: Die Radioschwestern – Melodien einer neuen Welt
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Ende der 1960er Jahre entstand in Frankfurt das Black-Panther-Solidaritätskomitee. Aktivistinnen und Aktivisten der Black Panther Party brachten weiße westdeutsche Linke und in Deutschland stationierte afroamerikanische Soldaten zusammen. In Untergrundzeitungen forderten GIs eine black revolution, skandalisierten die rassistische Diskriminierung innerhalb der US-Armee und beanspruchten, die Black Panther Party in Deutschland zu vertreten. Die Analyse dieser Zeitungen und ihrer Rezeption gibt Aufschluss über das Verhältnis zwischen afroamerikanischen GIs und ihrer deutschen Unterstützerszene und zeichnet das Bild einer spannungsvollen Protestdynamik. Pablo Schmelzer dekonstruiert die vermeintlich passive Rolle außereuropäischer Akteure innerhalb der deutschen 68er-Bewegung. So ist seine Studie nicht weniger als eine Neujustierung der Konzeption des studentischen Internationalismus. Zwar war die transnationale Allianz politisch produktiv, die ambivalente Faszination der radikalen Linken für Afroamerika führte jedoch auch zu umfassenden Auseinandersetzungen um Themen wie Identität und kulturelle Aneignung. Der Kampf gegen Rassismus blieb letztlich auf die Vereinigten Staaten fokussiert, im Klassenkampf der westdeutschen radikalen Linken galt er als ein Nebenwiderspruch. Antirassismus mit blinden Flecken: Das sollte weitreichende Folgen haben.
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Agustina Bazterrica erzählt sprachgewaltig von der Dunkelheit nach der Klimakatastrophe, sie entwirft eine gewaltvolle Gemeinschaft, in der Rettung ein Verhängnis ist, und Liebe Rebellion bedeutet. Die Nichtswürdigen wird so zu einem herausragenden Roman über die Menschlichkeit, über Schmerz und Hoffnung nach dem Weltenbrand. Nach der großen Katastrophe, nach dem Kollaps der Welt findet sie Zuflucht in einem ehemaligen Kloster: eine junge Frau, wie alle anderen hier, der Kontamination und dem sicheren Tod entkommen. Aber der Schutz an diesem Ort hat seinen Preis. Denn in der archaischen Gemeinschaft, die hier aus der Asche erstanden ist, gelten strenge Regeln, feste Plätze, eine Ordnung aus Ritus und Gewalt. Für sie als eine der Nichtswürdigen bedeutet das Gehorsam oder das Ende. Doch als eine neue Schwester vor den Toren des Klosters auftaucht, stellt sie ihre Gefolgschaft endgültig in Frage. Und nun folgt sie im Geheimen plötzlich neuen Regeln, drängen Fürsorge und Zärtlichkeit ins Leben, genau wie die Notwendigkeit zu schreiben, mit dramatischen Folgen.
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Kann man den Sinn des Lebens sehen? Die Frage nach dem Sinn des Lebens hat den Bestseller-Autor Manfred Lütz sein ganzes Leben lang umgetrieben. Man kann den Sinn des Lebens denken, deswegen hat er Philosophie studiert. Man kann ihn glauben, deswegen hat er Theologie studiert. Man kann den Sinn des Lebens noch im Wahnsinn der Menschen spüren, auch deswegen ist er Psychiater und Psychotherapeut geworden. Aber wie und wo kann man den Sinn des Lebens sehen? Viele Menschen sehen ihn in der Schönheit der Natur, sie ahnen in ihr etwas Göttliches, für Naturwissenschaftler wie Albert Einstein war die Natur etwas Erhabenes, Letztes. Doch gäbe es nur Natur, gäbe es nicht den Menschen, wäre niemand da, der in den Weiten des Weltalls irgendeinen Sinn sehen würde. Der höchste Ausdruck von Sinn aber ist die Kunst. Und kaum ein Ort hat die größten Künstler der Welt wohl so angezogen wie Rom. Manfred Lütz kennt und liebt diese Stadt seit 50 Jahren, zwei Jahre hat er selbst dort gelebt. Schon als Student hat er Menschen durch Rom geführt, nicht um sie bloß mit Wissen zu beladen, sondern um ihnen dort den Sinn des Lebens zu zeigen. Denn in Rom, davon ist er überzeugt und davon handelt dieses Buch, kann man den Sinn des Lebens sehen. Ausstattung: Mit 155 Farbfotos
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Die Geschichte einer großartigen Freundschaft
In den 1970ern treten der übergenaue Dan Aykroyd und der chaotische John Belushi, »Mr. Careful« und »Mr. Fuck-it«, gemeinsam in der Late-Night-Show Saturday Night Live auf, wo für einen Sketch die Blues Brothers geboren werden. Aus der Eintagsfliege wird ein Filmklassiker, ein Welterfolg, der auch Größen wie Aretha Franklin, John Lee Hooker, Cab Calloway, Ray Charles und James Brown zu neuem Ruhm verhilft.
Der Pulitzer-Preisträger Daniel de Visé rekonstruiert in seinem brillant recherchierten und mitreißend erzählten Meisterwerk den Werdegang dieser unglaublichen Freundschaft bis zu ihrem Ende.
»Daniel de Visé hat es offenbar geschafft, den Humor, die Menschlichkeit, die Liebe und die Tragödie zu vermitteln, die die Geschichte der Blues Brothers zu einer so hinreißenden Geschichte machen.«
Judy Belushi Pisano, Witwe von John Belushi
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Klartext gegen die Lüge – George Orwell über Macht, Meinung und Moral
Was ist Wahrheit – im Krieg, in der Politik, im Alltag? 1943 beendete George Orwell seine Arbeit für die BBC und wurde Feuilletonchef bei der Tribune. In den folgenden Jahren entstanden nicht nur seine Meisterwerke Animal Farm und 1984, sondern zwischen 1943 und 1949 verfasste er regelmäßig Kolumnen, in denen er mit klarem Blick und scharfem Verstand auf die drängenden Fragen seiner Zeit reagierte.
Erstmals ins Deutsche übersetzt, zeigen sie einen der bedeutendsten Intellektuellen des 20. Jahrhunderts als hellsichtigen Zeitdiagnostiker. Kompromisslos, menschlich und pointiert schreibt er über Fortschritt und Moral, Verschwörungstheorien, soziale Ungleichheit oder Faschismus. Und wie Orwell vor 80 Jahren politische Manipulation, medialen Alarmismus oder gesellschaftliche Spaltung analysierte, wirkt heute wie ein erschreckend aktueller Kommentar zur Gegenwart.
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Bestsellerautor Andreas Englisch mit fast 40 Jahren Vatikanerfahrung porträtiert mit Leo XIV. den mittlerweile vierten Papst: wie ein Bettelmönch die Geschicke einer Kirche in die Hand nimmt, die mit dem Rücken zur Wand steht
In seinem neuen Buch erzählt Andreas Englisch die spannende Geschichte des Konklaves nach Franziskus’ Tod und macht sich auf die Spur von Leo XIV., dem ersten Amerikaner im Papstamt: Er findet Weggefährten, enge Vertraute, Familienmitglieder und Menschen an seinen bisherigen Wirkungsstätten in den USA, in Peru und in Rom, die ihm Einblicke in das Leben, den Glauben und die Taten des neuen Papstes eröffnen. Andreas Englisch erzählt, wie Robert Francis Prevost aus Chicago sich entschließt, Missionar zu werden, und dank der Unterstützung von Papst Franziskus eine einzigartige Karriere macht: von ganz unten nach ganz oben auf den Thron Petri. Es entsteht das Porträt eines Ordensgeistlichen, der wirklich so demütig, ausgleichend und leise ist, wie er sich in den ersten Wochen seines Pontifikats gezeigt hat: ein Papst, der laut eigener Aussage als Gleicher unter Gleichen regieren will. Angesichts gewaltiger Herausforderungen und einer epochalen Vertrauenskrise wird es für die katholische Kirche nun auf Geschick und Tatkraft von Leo XIV. ankommen.Mit achtseitigem Farbbildteil und vielen Bildern aus dem Leben Leos XIV.
Ausstattung: Mit Bildtafelteil
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250 Jahre USA: Ein epochenumspannendes Panorama des amerikanischen Geistes und ein buchgewordener Lichtblick in trüben Zeiten
Eine literarische Feier des American Dream und eine Hommage der ältesten Demokratie der Welt anlässlich ihres 250. Jubiläums am 4. Juli 2026 Freiheit, Gleichheit, pursuit of happiness: Dieser facettenreiche Band erweist den Gründungsideen der Vereinigten Staaten und ihrem individuellen Glücksversprechen die Ehre. Er präsentiert ein Amerika unterschiedlicher Kulturen und Herkünfte, ein hoffnungsfrohes, im steten Wandel begriffenes Amerika, die Heimstatt des Geistes und der Dichtung, der Wahrhaftigkeit und Toleranz, des unbeirrten Glaubens an eine bessere Welt, ein Land der Zukunftsvisionen und des mutigen Eintretens für Menschenrechte, Meinungsfreiheit und Selbstbestimmung. In «I Have a Dream» kommt eine Nation zur Sprache, die sich der tiefen Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit zum Trotz immer wieder neu erfunden hat und die sich heute dringender denn je auf das besinnen muss, was sie geprägt hat. Womit wäre den USA zu ihrem Jubiläum also besser gedient als mit einer Erinnerung an uramerikanische Werte und Traditionen? Die Text-Jukebox mit Proklamationen, Reden, Predigten, Reportagen, Briefen, Essays, Storys, Gedichten und Songs ist ein vielfältiger Kontrapunkt zur einfältigen Gegenwart, eine literarische Echokammer dessen, wofür diese Nation steht: für den American Dream und den American Way of Life, Yankees und Hippies, Jazz Age und Pop Art, Columbo und Kojak, Woodstock und Hollywood, Sitting Bull und Buffalo Bill, Grand Canyon und Silicon Valley, Mardi Gras und Rock’n’Roll, Moby Dick und Donald Duck, Apollo 11 und Route 66, Indian Summer und Brooklyn Bridge, Barfly und Bartleby, Dixie und Diner, Jukebox und Drugstore, Big Apple und Big Business, Harlem und Vegas, Shopping-Malls und Shiloh Ranch, Moonwalk und Wall Street, Crossroads und Broadway ...Die Spurensuche führt in die historischen US-Metropolen Boston, New York City, Chicago, Los Angeles, Philadelphia, Houston, Phoenix, San Francisco oder New Orleans wie auch ins Outback – von Superior, Wisconsin, bis Ogallala, Nebraska, von Sacramento bis Winchester, vom Yukon River bis zum Golf von Mexiko.
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Die echte römische Cucina povera - Eine Reise in ein vergessenes Rom Sora Lella (römischer Dialekt für Signora Lella) lautete der in ganz Italien bekannte Spitzname von Elena Fabrizi. Durch ihre komödiantischen Filmrollen kannte sie im Italien der 1960er-Jahre jedes Kind. Ihre wahre Leidenschaft war jedoch schon immer das Kochen. So gründete sie auf der Tiberinsel die Trattoria Sora Lella, in der die passionierte Köchin authentische römische Gerichte servierte und die heute von ihren vier Enkeln weitergeführt wird. In diesem Kochbuch präsentieren sie Lellas Rezepteschatz, erzählen liebevolle Anekdoten und nehmen uns mit in ein Rom, das es heute so nicht mehr gibt. - 10 Rezeptkapitel mit traditionellen Zutaten im Mittelpunkt: Lamm, Artischocken, Innereien, Pecorino Romano, Guanciale, Rind, Gemüse, Fisch, Geflügel und Desserts
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Die Vermessung sozialer Wahrscheinlichkeiten Das Archiv meiner sozialen Wut Geschichten von der unteren Klasse, Literatur über soziale Herkunft – meist sind das Erzählungen von Aufbruch und Aufstieg. Olivier Davids Essays kreisen um diejenigen, die unten geblieben sind. Die, mit den schmerzenden Körpern, die Nachtarbeitenden, die Vergessenen – und um ihn selbst. Wie fühlt es sich an, mit dem eigenen Körper und der eigenen Gesundheit den Wohlstand höherer Klassen zu bezahlen? Was bedeutet es, unten zu bleiben, damit die oberen ihren Status, ihre Macht, ihre Privilegien behalten können? Wie selbstbestimmt kann die Entscheidung, allein zu bleiben sein, wenn soziale Beziehungen durch Vereinzelung, Geldmangel und eingeschränkte Teilhabe unter Druck stehen? Wie soll Geschichte weitergegeben werden, wenn es kein kollektives Gedächtnis armer Menschen gibt? „Es geht hier nicht um die Kulturalisierung von Armut, nach dem Motto: So sind sie, die Armen. Es geht um das Aufzeigen von Lebensrealitäten als Kausalketten.“ Olivier David beschäftigt sich anhand von Beobachtungen und Erfahrungen mit dem Einfluss von Klasse auf sein Leben – und die Leben derer, die er seine Leute nennt. In sprachgewaltigen, intimen, wütenden und dabei einfühlsamen Essays schreibt er über innere Migration, vom Fremdsein und einer blauen Angst. Und er ringt zugleich um eine Erzählweise, die den Geschichten von unten gerecht wird. „Von der namenlosen Menge“ ist ein Versuch, sich selbst in die Welt einzuschreiben, denn: „Für gewöhnlich liest unsereins nicht vor Publikum aus Büchern, unsereins trägt Sicherheitsschuhe beim Arbeiten, hat Kopfhörer auf den Ohren gegen den Lärm, hat Schmerzen irgendwo, lehnt, wo er kann, gähnt, so oft es geht …“
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Ein sonniger Morgen im malerischen Trastevere, durch dessen schmale Gassen sich die Vespas schlängeln. Hier betreibt Giulia Malfante eine kleine Bar samt Pension und serviert gerade die ersten caffès, als Commissario Rignoni ihr die traurige Nachricht überbringt, dass einer ihrer Gäste tot am Ufer des Tiber aufgefunden wurde. Auf dem Sekretär des gemütlichen Zimmers: ein Abschiedsbrief. Signore Gianfranco Crivelli war nicht nur der Bruder eines einflussreichen römischen Industriellen, sondern hatte auch eine schillernde Vergangenheit: Er war mit einer der berühmtesten Schauspielerinnen Italiens verheiratet, stand in den siebziger Jahren mit einer linken Untergrundorganisation in Kontakt und vertrat als Anwalt Menschen, die unter Leuten wie seinem Bruder zu leiden hatten. Giulia kann nicht glauben, dass der alte Herr sich das Leben genommen hat. Dann steht der Neffe des Toten vor ihr, ein geheimnisvoller Brief seines Onkels hat ihn in die Bar Da Giuseppe geführt. Luca und Giulia beginnen, gemeinsam zu ermitteln. Mit den skurrilen Antiquaren Beppo und Nello stehen ihnen zwei belesene Helfer zur Seite, und mit Enrico, dem Freund von Giulias Tochter, ein Mann der Tat.
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Als unsere Zeit begann
Überall spüren die Menschen, dass die Welt, die sie kannten, in ihren Grundfesten erschüttert wird: In Rom steigt Augustus zum ersten Kaiser, später zum Gott auf. In Germanien erheben sich die Stämme gegen ihre römischen Besatzer. In China träumt ein schüchterner junger Mann namens Wang Mang von einer sozialistischen Utopie, einem goldenen Zeitalter unter seiner Regierung. Selene, Kleopatras Tochter und einzige Überlebende der ägyptischen Pharaonendynastie, wird als Kriegsbeute von Alexandria nach Rom verschleppt. Dort versetzt wenig später der Dichter Vergil die gesamte Bevölkerung in Aufruhr: Er kündet an, ein Erlöser werde kommen, ein Mensch, gottgleich. Wen könnte er meinen?
Kaum eine Epoche hat die Menschheit in so kurzer Zeit so fundamental geprägt wie die Jahre um die Zeitenwende. In diesen Jahren wird jene Welt geformt,
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Rom hält den Atem an: Während der Senatssitzung am 15. März 44 v. Chr. ist Gaius Julius Caeser unter den Dolchen der Verschwörer fällt – tödlich verwundet durch mindestens 23 Stiche. Wie konnte es so weit kommen? Wer waren die Täter? Welche Motive trieben sie an? Als historischer Ermittler untersucht Michael Sommer den berühmtesten Mordfall der Weltgeschichte und präsentiert seine Ergebnisse – eine packende Geschichte, die sich wie ein Kriminalroman auf den unvermeidlichen Höhepunkt hin zuspitzt. Das Attentat mag Caesar unerwartet getroffen haben, doch aus heiterem Himmel kam es nicht. Im Stillen hatte sich seit längerer Zeit eine Gruppe aus alten Gegnern und enttäuschten Anhängern formiert, die ihm nach dem Leben trachteten. Nach seiner Ausrufung zum Diktator auf Lebenszeit am 15. Februar 44 v. Chr. begann sich das Netz einer Verschwörung zu spinnen, die sich auf den unvermeidlichen blutigen Höhepunkt an den Iden des März hin zuspitzen sollte. Auf Grundlage der reichen antiken Quellen schildert Michael Sommer die Geschehnisse aus den verschiedenen Perspektiven einer Vielzahl beteiligter Akteure. Mit detektivischer Genauigkeit legt er dabei die teils sehr unterschiedlichen Motive der Caesarmörder offen. Die sogartige Darstellung dieses Tyrannenmordes wird so zugleich zum Spiegel einer ganzen Epoche im Umbruch.
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Die Wiederentdeckung aus Italien: eine melancholische Liebesgeschichte im Rom der siebziger Jahre im Stil von Fellinis „La Dolce Vita“ Rom, Anfang der siebziger Jahre: Der junge Leo Gazzarra kommt aus Mailand in die Ewige Stadt, die ihm alles zu bieten scheint. Ein befreundetes Paar überlässt ihm seine Wohnung und verkauft ihm einen alten Alfa Romeo, ein anderer Freund verschafft ihm einen Job beim „Corriere dello Sport“. Mühelos fast findet er Anschluss, frequentiert die angesagten Bars und begegnet eines Abends der so exzentrischen wie umwerfenden Arianna, die sein Leben umkrempelt. Gianfranco Calligarich hat mit „Der letzte Sommer in der Stadt“ einen Roman voller Wunder geschrieben, einen Roman, der auf jeder Seite Fellinis „La Dolce Vita“ und Paolo Sorrentinos „La Grande Bellezza“ heraufbeschwört und durch seine schwindelerregende Unrast fasziniert.
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»Peter Wawerzinek verwandelt den Stoff seines Lebens in große Kunst« NDR Kultur
Ein Frühjahr in Rom, Peter Wawerzinek ist Stipendiat in der Villa Massimo. Er durchstreift die Stadt, sammelt Inspiration für seinen neuen Roman, eine Fülle von Eindrücken bietet sich ihm dar, Schönheit, Chaos, eine vibrierende Lebendigkeit: Verheißungen für die kommende Zeit. Doch dann wird der Aufenthalt getrübt, die Pandemie macht den Spaziergängen einen Strich durch die Rechnung, die Technik versagt, und alles entstandene Textmaterial ist verloren. Peter Wawerzinek zieht nach Trastevere um, beschließt, über Pasolini zu schreiben. Etwas scheint aber nach wie vor nicht zu stimmen: kalte, weiße Fingerkuppen in der schönsten Frühlingssonne. Es ist sein Körper, der nicht mehr ins Bild passen will. Ein Besuch beim Berliner Hausarzt bringt schließlich die Diagnose: Es ist Krebs. Doch auch die Konfrontation mit dem Tod lässt ihn nicht aufgeben. Es zieht ihn wieder nach Rom, zur Intensität der ewigen Stadt – und dem Beginn des Wegs zurück ins Leben.Peter Wawerzinek schreibt über die menschliche Vergänglichkeit, die unmittelbare Bedrohung durch den Tod – doch jede einzelne Zeile seines Romans birst vor Intensität. In Literatur, Musik, Kunst – vor allem aber in der Liebe, die ihm zufällig begegnet, genau zur richtigen Zeit, findet er die Kraft für die Heilung. Poetisch, bildgewaltig, zugleich atemraubend und befreiend ist die Sprache, die Peter Wawerzinek für eine existenzielle Erschütterung findet, die ihm alles abverlangt – über die er am Ende aber umso deutlicher triumphiert. Der neue Roman des virtuosen Sprachkünstlers Peter Wawerzinek ist nominiert für den Deutschen Buchpreis 2025.
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In vier schillernden personal essays schreibt Elena Ferrante darüber, wie sie Leserin geworden ist und wie Autorin, welche Kämpfe sie austragen musste und austrägt und welchen ihrer Instinkte sie beim Schreiben folgt. Es geht um Einflüsse und Vorbilder, um Jane Austen, Emily Dickinson, Elsa Morante, Gertrude Stein, Ingeborg Bachmann, und es geht um die Frage, wie man es hinbekommt, über die Menschen zu schreiben und über die Welt, sozusagen wirklichkeitsgetreu – und was das eigentlich heißen kann: weibliches Schreiben.
An den Rändern ist auch ein feministischer Schlachtgesang: der Appell, dass wir uns gegen »die böse Sprache« vereinen, eine Sprache, die historisch unter anderem der »Wahrheit der Frauen« fremd ist – zugunsten einer Idee des Lesens und Schreibens als kollektiver, vielstimmiger Erfahrung.
Die Lust am Text, die Freuden des Lesens und die Abenteuer des Schreibens – und was bedeutet es, als Frau zu lesen, zu schreiben und zu leben? In ihren feinsinnigen, schmissigen Essays macht Elena Ferrante die noch immer viel zu leisen Stimmen an den Rändern für uns hörbar.
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Ein Sommerlesebuch mit wunderschönen Illustrationen In die kühlen Fluten tauchen, schwerelos und frei sein – Schwimmen ist mehr als Bewegung, sondern ein Spiel aus Ein- und Auftauchen, ein Spiegel des Lebens selbst. Die Poesie des Schwimmens hat die Literatur immer wieder inspiriert, sei es in Briefen, Romanen oder Gedichten. Annemarie Stoltenberg und Gabriele Haefs haben die schönsten und aufregendsten Texte aus unterschiedlichen Epochen versammelt: von Friedrich Schiller über Elizabeth von Arnim bis hin zu Ulrike Draesner und Max Aub. Eine unterhaltsame Auswahl, die zusammen mit stimmungsvollen Illustrationen das Schwimmen in seiner ganzen Schönheit und Tiefe feiert. Das perfekte Geschenk für alle, die sich von Wasser und Worten treiben lassen wollen.
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Halb so schlimm darf nicht mehr gut genug sein! - 29 Essays und Geschichten über Vergewaltigung und sexuelle Belästigung - tief persönlich und schonungslos ehrlich. »Alles daran war schrecklich, aber es war halb so schlimm.« 29 Beitragende schreiben über eine Welt, in der man als Betroffene*r von sexueller Gewalt und Aggression die Folgen oft allein ertragen muss und sich einredet, dass es ganz so schlimm nicht gewesen sein kann. Eine Welt, in der Überlebende von Missbrauch – falls sie sich doch trauen, ihre Stimme zu erheben – routinemäßig diskreditiert, verunglimpft, verleumdet, herablassend behandelt, verspottet, beschämt, beleidigt und schikaniert werden. Eine Welt, in der es normal zu sein scheint, in einer Rape Culture zu leben, Kindesmissbrauch zu dulden und auf der Straße belästigt zu werden. »Halb so schlimm« versammelt Essays, die sich oft sehr persönlich und immer unerschrocken ehrlich zeigen, die unsere Welt spiegeln, wie sie ist, und gleichzeitig endlich klarstellen wollen, dass halb so schlimm nicht mehr gut genug sein darf. Ausgewählt von Kulturkritikerin und Bestsellerautorin Roxane Gay. Mit Beiträgen von: Aubrey Hirsch, Jill Christman, Claire Schwartz, Lynn Melnick, Brandon Taylor, Emma Smith-Stevens, AJ McKenna, Lisa Mecham, Vanessa Mártir, Ally Sheedy, xTx, So mayer, Nora Salem, Lyz Lenz, Amy Jo Burns, V.L. Seek, Michelle Chen, Gabrielle Union, Liz Rosema, Anthony Frame, Samitha Mukhopadhyay, Miriam Zoila Pérez, Zoë Medeiros, Sharisse Tracey, Stacey May Fowles, Elisabeth Fairfield Stokes, Meredith Talusan, Nicole Boyce, Elissa Bassist
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Goethe völlig neu entdecken! Sie glauben Goethe zu kennen? Von wegen! Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) ist ein blitzgescheiter Tausendsassa und Draufgänger, den gesellschaftliche Normen wenig kümmern. Als Student trägt er schrille Kleidung und zecht bis zur Erschöpfung. Er schreibt provokante Literatur und wird zum reichen Popstar. Als Weimarer Minister badet er nackt im Fluss, probiert obskure Heilverfahren aus, reitet nachts allein durch dunkle Wälder und lebt mit seiner Geliebten und den gemeinsamen Kindern 18 Jahre lang in wilder Ehe. Anekdotenreich, witzig und spannend zeigt uns der Autor Bert Alexander Petzold eine neue, bisher unbekannte Seite des Menschen Goethe. Der kommt als Ich-Erzähler zu Wort und plaudert episodenhaft aus seinem Leben: über literarische Werke, Reisen und Naturforschungen und ja, auch über seine zahlreichen Liebschaften. Eindrücklich erzählt er uns vom Leben einfacher Bauern, vom harten Arbeitsalltag der Handwerker, von fehlender medizinischer Versorgung und saisonaler Ernährung. Wichtige Fakten und Erläuterungen ergänzen das Erzählte. Alle Seiten des großformatigen Buches (Maxiformat 28 x 38 cm) sind von Anastasia Cartovenco durchgehend vierfarbig illustriert. Zusätzlich ist jeder Text als Hörbuch-Streaming mittels Smartphone abrufbar. Ergänzend sind szenische Lesungen aus wichtigen Werken hörbar. Das gesamte Audio-Material ist zudem als komplettes MP3-Hörbuch abrufbar. Eine neue, einzigartige didaktische Kombination von Unterhaltung und Bildung entsteht. Am Ende des Buches glauben wir, Goethe persönlich gekannt zu haben. So macht Goethe wieder Spaß! Der Opernsänger, Schauspieler, Moderator und Kabarettist Michael Seeboth spricht und spielt Goethe in allen Lebenslagen, stets charmant und ausdrucksstark sowie mit einer gehörigen Portion Humor. Die Schauspielerin und Sprecherin Jana Rahma liest gekonnt die abwechslungsreiche Erzählung. Außerdem hören wir z.B. in Szenen aus »Faust I« die Schauspielerin Isabel Vollmer als Margarethe sowie die Schauspieler Jonas Baeck und Luca Zamperoni als Faust und Mephisto. In Szenen aus »Iphigenie auf Tauris« erleben wir die Schauspielerin Aischa-Lina Löbbert als Iphigenie, den Schauspieler Tobias Wollschläger als Orest und in weiteren Rollen u. a. Jochen Bauer, Jean-Paul Baeck, Anna-Maria Böhm und Alexander Weikmann. Die Dramen von Johann Wolfgang von Goethe »Faust I« und »Iphigenie auf Tauris« sind im Amor Verlag als Hig
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In den 1950er Jahren suchte Arno Schmidt neue Publikationsmöglichkeiten. Ohne Hausverlag und ohne festes Einkommen, fand er sie in Zeitungen und Zeitschriften, die den Abdruck kurzer literarischer Texte vergleichsweise gut bezahlten. In den 38 aus dieser Zeit überlieferten Texten orientierte sich Schmidt an der neuen Form der Shortstory. Die in diesem Band vollständig abgedruckte Kurz- und Kürzestprosa gibt einen breiten thematischen Einblick in Schmidts Schreiben. Die Momentaufnahmen erzählen vom Wiederaufbau und der Teilung Deutschlands, vom Leben mit den Folgen des Zweiten Weltkriegs, das zugleich von einem neuen Krieg bedroht wird. Die scheinbar banalen Alltagsbegegnungen sind dabei immer politisch und zeigen gesellschaftliche Abgründe genauso wie Momente des flüchtigen Glücks.
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Eine tiefgehende Analyse der menschlichen Grausamkeit und ihrer ideologischen Wurzeln Mit Grausamkeiten und Gewalttaten konfrontiert, neigen wir dazu, diese als ›unmenschlich‹ zu bezeichnen. Der Philosoph Helmuth Plessner zeigt in seinen Essays Das Problem der Unmenschlichkeit und Über Menschenverachtung, warum das falsch ist. Nur der Mensch, so seine Diagnose, überschreitet alle Grenzen. Wir müssen bei ihm – anders als bei Pflanzen und Tieren – buchstäblich mit allem rechnen. Plessner hält uns Menschen den Spiegel vor. Seine beunruhigenden Erkenntnisse sind hochbrisant und angesichts der Kriege weltweit heute aktueller denn je.
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„Wann haben wir gemerkt, dass wir in einem neuen Land leben? Und woran? Und wie lernen wir, gegen den Wind zu atmen, der sich unheilvoll zusammenbraut und mit scharfen Böen in die Lungen drückt?“ 2024 startete ein ungewöhnliches literarisch-soziologisches Projekt. Mit Manja Präkels, Tina Pruschmann und Barbara Thériault wurden drei namhafte Autorinnen als „Überlandschreiberinnen“ ausgeschickt, um die Stimmung in Ostdeutschland zu ergründen, verborgene gesellschaftliche Brüche und Kipppunkte sichtbar zu machen. Während Manja Präkels gezielt zivilgesellschaftliche Initiativen und Brennpunkte in Brandenburg besuchte, bereiste Tina Pruschmann mit dem Fahrrad entlegene Regionen im sächsischen Erzgebirge. Barbara Thériault heuerte als Lokaljournalistin bei einer thüringischen Zeitung an, und Alexander Leistner folgte mentalen Entwicklungslinien, deren Anfänge teils noch vor 1989 zu verorten sind. So entstanden literarische Reportagen über die Normalisierung rechtsextremer Strukturen und Narrative, bedrohte Kulturvereine und Gedenkstätten, bizarre Infrastrukturprojekte in Ruinenlandschaften. Über Menschen, die wegsehen und schweigen, und solche, die tagtäglich ihr Bestes geben, um im tobenden Sturm der Umwertung aller Werte weiter gegen den Wind zu atmen.
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Was wissen wir über die Zeit, in der wir leben? Eins ist sicher: Wir spüren, dass die Dinge sich verändern. In 20 kurzen, klarsichtigen Essays wagt Stefan Hertmans einen Versuch, den großen gesellschaftlichen Verschiebungen der Gegenwart auf den Zahn zu fühlen. Mutig und differenziert greift er in aktuelle Debatten ein und liefert dringend gebotene und erhellende Zeitdiagnosen zu Themen wie Klimakrise, Identitätspolitik, Demokratie, Migration und technologischem Wandel.
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»Ihre Prosa gibt ein schmerzhaftes Gefühl von Ungewissheit preis.« (New Yorker) – Susan Sontags wichtigste Erzählungen endlich auf Deutsch Es sind Lebensthemen, die Susan Sontag in ihren Erzählungen bewegen: Mit 14 besucht sie Thomas Mann in seinem kalifornischen Exil – mit hinreißender Ironie beschreibt sie die Verletzlichkeit ihres jugendlichen Ichs. Jahre später erfährt Sontag von der AIDS-Diagnose eines engen Freundes – ihre Ängste und Hoffnungen werden zum Stimmenchor des intellektuellen New York. Und lange nach ihren berühmten Essays über Fotografie beschäftigt sie sich wieder mit dem Verhältnis von Bildern und Realität – in der Geschichte von einem Vogel und einem Nachkommen Noahs. Dieser Band versammelt wichtige Erzählungen der großen amerikanischen Autorin endlich auf Deutsch – sie zeigen sie von ihrer persönlichsten Seite.
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Matthew Sweeney, einer der bedeutendsten irischen Lyriker unserer Zeit, verabschiedet sich in seinem letzten Band mit starken, tiefberührende Gedichten – elegant übersetzt von Jan Wagner. Vom ersten Vers dieses Bandes an ist klar: Hier schreibt ein Dichter um sein Leben. Mit seiner Gabe, auf kleinstem Raum haarsträubende Geschichten zu erzählen und Gegenwelten zu erschaffen, hält sich Matthew Sweeney, der 2018 verstarb, poetisch den Tod vom Leib, indem er ihn bei den Hörnern packt. Feindselige Eulen, unsichtbare Feinde sind ihm dicht auf den Versen, und der Mann auf der Flucht muss immer neue Höhen seines Witzes und Einfallsreichtums erreichen, um ihnen zu entkommen. Mit diesem letzten Band verabschiedet sich Sweeney als einer der bedeutendsten Lyriker Irlands. In ihrer ungewöhnlichen Kraft und bleibenden Schönheit sind diese Gedichte ein Triumph über den Tod.
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Für Fans von Mario Vargas Llosa und Gabriel García Márquez Philippinen, Ende des 19. Jahrhunderts: Der junge, idealistische Ibarra kehrt nach sieben Jahren Studium aus Europa in seine Heimat zurück – voller Erneuerungsdrang für sein Land und im Liebesrausch für die schöne María Clara. Doch seine Hoffnungen werden schnell zerschlagen, denn die von ihm so geliebte Gesellschaft ist zerfressen von Korruption, Unterdrückung und religiösem Dogmatismus. Nicht das philippinische Volk hält die Zügel in der Hand, sondern die spanischen Kolonialherren mitsamt ihrem machtbesessenen katholischen Klerus. Ibarras Vorhaben, eine Schule zu bauen, eskaliert zu einer Spaltung zwischen Kirche, Gouverneuren und dem einfachen Volk, und viel zu spät erkennt er, wie sich seine private Fehde mit dem Gemeindepfarrer in eine infernale Intrige verwandelt. Erst als sich auch María Clara von ihm abwendet, wird Ibarra bewusst, welch mächtigem Gegner er sich gegenübersteht. Noli me tangere ist ein revolutionärer Widerstandsroman und eines der frühesten literarischen Zeugnisse der Kritik am Kolonialismus. José Rizal musste die Veröffentlichung mit dem Leben bezahlen und wurde zum Märtyrer der Philippinen. Mit seiner erzählerischen Opulenz, seinem Humor und seinem unhintergehbaren Glauben an die Menschlichkeit strahlt der Roman weit in die Gegenwart hinein.
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Lucia Berlin zählt zu den außergewöhnlichsten Stimmen der modernen amerikanischen Literatur. Mit Ein neues Leben erscheinen ihre letzten, bisher unveröffentlichten Storys, die ihr Auge fürs Detail und ihre Fähigkeit, aus dem Alltag das Besondere herauszukristallisieren, eindrucksvoll zeigen. Die Titelgeschichte »Ein neues Leben« ist eine fein beobachtete Geschichte über Sehnsucht und den Traum von einem Neuanfang. »Die Grube« beleuchtet den Kampf mit Sucht und Selbstzerstörung, erzählt aber auch von Gemeinschaft und Hoffnung. Sämtliche ihrer Geschichten, egal ob sie das Alltägliche oder das Außergewöhnliche behandeln, spiegeln die bittersüße Zerbrechlichkeit des menschlichen Lebens wider. Unprätentiös tiefgründig.Seit Lucia Berlins Tod im Jahr 2004 sind die meisten ihrer Geschichten übersetzt und neu veröffentlicht worden. Ein neues Leben versammelt nun die zwölf verbleibenden Storys sowie zwei bisher ganz unveröffentlichte Erzählungen. Außerdem enthält der Band verschiedene essayistische Texte sowie einige Tagebucheinträge.Ein neues Leben ist ein unerwartetes Geschenk für alle, die in den vergangenen Jahren eifrig gelesen und sich weitere Geschichten von Lucia Berlin gewünscht haben.
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Herrlich originelle Geschichten der Autorin von »Kochen im falschen Jahrhundert«: auf den Spuren von Jimi Hendrix, Kunst, Popkultur und fünf ineinander verknoteten Eichhörnchen aus Wisconsin
Es sind Liebesgeschichten, die hier erzählt werden, es sind aber auch Geschichten über die Liebe zu den Dingen, die uns täglich umgeben. Und es sind wahre und erfundene Erinnerungen, an den Snowboard-Unterricht mit Phil Collins in den Salzburger Bergen, an einen Hausbesuch von Britney Spears, an die erste Reise nach London auf den Spuren von Jimi Hendrix. Und immer wieder geht es hier auch um die Literatur, die Kunst und das Internet. Maler tauchen auf, Schriftstellerinnen, Gedichte, Fernsehsendungen, YouTube-Tutorials und fünf tragisch ineinander verknotete Eichhörnchen aus Wisconsin.Teresa Präauers brillant geschriebene Geschichten entwerfen ein Panorama der Gegenwart – bunt schillernd, scharf konturiert und auf famose Weise ein kaleidoskopisches Ganzes ergebend. Wohin auch immer sie ihren Blick wendet, entstehen Bilder, die so überraschend wie einleuchtend sind, so witzig wie tiefgründig.
- »Überall, wo sie hinschaut, in jeder Nische arbeitet es. Beiwerk mag das sein, harmlos kommt es daher. Aber ein wohltuendes Gift bleibt es.« (Philipp Theisohn, Frankfurter Allgemeine Zeitung)
- »Sehr frei, sehr geschliffen und gerissen, sehr humorvolle und kluge Präauer-Literatur.« (Senta Wagner, Der Standard)
- »Faszinierend wirkt an Teresa Präauers Kurzprosa das Fragmentarische und Splitterhafte, denn es reflektiert die Zerrissenheit und Getriebenheit des heutigen Menschen nahezu perfekt.« (Ulf Heise, MDR Kultur)
- »Das Buch ist sehr schön komponiert, weil immer gerade ein Text dem anderen die Hand reicht.« (Frank Meyer, Deutschlandfunk Kultur)
- »Das Glück ist eine Bohne ist ein besonderes Buch. Es nimmt die Fallhöhen zwischen E und U mit dem Jubel spielender Ernsthaftigkeit.« (Paul Jandl, Neue Zürcher Zeitung)
- »Unglaublich gut gemacht, unglaublich klug, witzig.« (Jan Ehlert, NDR Podcast eat.READ.sleep)
- »Jede dieser Erzählungen ist eine Glücksbohne oder eine harte Nuss – und manchmal eine märchenhafte Wunderbohne.« (Andreas Puff-Trojan, SWR2 lesenswert)
- »Teresa Präauer lässt sich von Gegensätzen anlocken und hat die Fähigkeit, scheinbar Unverbundenes in den Blick zu nehmen und ungeahnte Zusammenhänge zu erkennen.« (Rainer Moritz,
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Jedes Ding hat seine Geschichte ... Ein Paar kaputte Flipflops, die viele Jahre ihre Dienste getan hatten; die Lupe aus der Erbschaft eines reichen Dichters; ein hässlicher Teakholzküchenlöffel, seit Jahren unbenutzt; eine alte Taschenuhr aus Familienbesitz; ein abgeliebter kleiner Plüschlöwe … Vergessen und scheinbar nutzlos liegen sie irgendwo in der hintersten Ecke des Schranks – doch Eva Demski lässt dieses »Museum der kleinen Dinge« lebendig werden, erzählt die Geschichten und Geheimnisse, die sich daran knüpfen, und unternimmt so eine Zeitreise der besonderen Art.
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Bestsellerautor Christopher Clarks fulminante Geschichte Preußens – ein brillant erzähltes Meisterwerk Preußen stand stets in einem Spannungsfeld: seit seinem Aufstieg vom kleinen, an Bodenschätzen armen Territorium um Berlin bis zu seiner Blüte als der dominierenden Macht in Europa. Es verkörpert nicht nur Aufklärung und Toleranz, etwa in der Gestalt Friedrichs des Großen, sondern steht auch - vor allem durch Wilhelm II. - für Militarismus, Maßlosigkeit, Selbstüberschätzung. Meisterhaft erzählt Christopher Clark die Geschichte Preußens von den Anfängen bis zur Auflösung des Staates im Jahr 1947. Mit seiner großen, 350 Jahre umfassenden Darstellung gelingt es Clark nicht nur, die äußerst ambivalente Geschichte dieser europäischen Großmacht lebendig und anschaulich zu schildern, sondern auch, sie von etlichen Mythen zu befreien. Ausstattung: Mit 71 s/w-Abbildungen
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Zwei Jungs. Ein geknackter Lada. Eine Reise voller Umwege durch ein unbekanntes Deutschland.
Mutter in der Entzugsklinik, Vater mit Assistentin auf Geschäftsreise: Maik Klingenberg wird die großen Ferien allein am Pool der elterlichen Villa verbringen. Doch dann kreuzt Tschick auf. Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, kommt aus einem der Asi-Hochhäuser in Hellersdorf, hat es von der Förderschule irgendwie bis aufs Gymnasium geschafft und wirkt doch nicht gerade wie das Musterbeispiel der Integration. Außerdem hat er einen geklauten Wagen zur Hand. Und damit beginnt eine unvergessliche Reise ohne Karte und Kompass durch die sommerglühende deutsche Provinz.
«Auch in fünfzig Jahren wird dies noch ein Roman sein, den wir lesen wollen. Aber besser, man fängt gleich damit an.» Felicitas von Lovenberg, Frankfurter Allgemeine Zeitung
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Als Kind musste Don Pablo Mulemba, Sohn eines angolanischen Vertragsarbeiters und einer Ostdeutschen, ständig seine Hautfarbe erklären. Er selbst empfand sich selbstverständlich als deutsch. Er sprach den gleichen Dialekt wie alle anderen, kannte nichts anderes als die brandenburgische Provinz – und wurde doch immer wieder zum Fremden gemacht. Seine Eltern hatten sich in der DDR kennengelernt, aber der Osten der Nachwendezeit war kein sicherer Ort mehr für sie und ihre Kinder. Es waren die «Springerstiefeljahre», ihren Freund Amadeu Antonio prügelte man in Eberswalde auf offener Straße zu Tode. Die Familie wurde zerrissen: Die Eltern sahen keine Perspektive mehr, wanderten nach Angola aus. Pablo aber wollte bleiben. Mit zwölf ging er auf ein Sportinternat in Cottbus und musste als Schwarzer Jugendlicher seinen Weg finden. Heute stellt er sich die entscheidenden Fragen nach Ident
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Wiege des Grunge, Heimat der Honky-Tonk-Bars oder schlicht City of Pop: Es gibt Städte, die die Musik unauslöschlich geprägt haben, indem sie Genres hervorbrachten, die die Geschichte verändert haben und bis heute verändern. Zu den Klassikern unter den Musikstädten zählen Havanna, Liverpool, Memphis und Nashville. Auf den Seiten dieses Buches unternehmen Sie eine Reise von Rio de Janeiro bis Seoul und genießen das musikalische Flair. Sie begegnen Künstlern, die einen bedeutenden Beitrag geleistet haben und erleben die Geschichten ihrer wichtigsten Erfahrungen. Angereichert durch Infographiken und tiefgründige “Bonus-Tracks” zu unvergesslichen Musikern.
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Mit Insidern unterwegs durch das echte Berlin – eine der spannendsten Metropolen der Welt Erlebe die lässigen wie avantgardistischen Hotspots Berlins – dem idealen Reiseziel für einen Städtetrip. Von der einzigartig internationalen Gastroszene über coole Galerien und verzaubernde Waldbühnenkonzerte hinein in das unvergleichliche Nachtleben in der Stadt, die nie schläft. Abseits der Touristenströme wird es erst richtig interessant: dort, wo man auf Lebenskünstler, Subkultur, Queer Life und Szene trifft. Oder wo man nur um die richtigen Ecken schauen muss, um in das Alltagsleben der Menschen einzutauchen. Entdecke das echte Berlin zwischen Currywurst und Kneipenszene, Kultur, Lebenskunst und der unvergleichlichen Geschichte in der Hauptstadt der Wiedervereinigung. Lass dich inspirieren, die Stadt zu erobern! · Dieser Reiseführer wurde von einem absoluten Insider recherchiert und zeigt die Metropole Berlin so authentisch wie nie. · QR-Codes im Buch führen immer wieder zu Video-Geheimtipps. · Ein Reiseführer der neuen Generation: multimedial, szenig, vielseitig und auf den Spuren der Subkulturen.
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Englische Literatur in Reclams Roter Reihe: das ist der englische Originaltext – ungekürzt und unbearbeitet mit Worterklärungen am Fuß jeder Seite, Nachwort und Literaturhinweisen. Über Machtmissbrauch in der katholischen Kirche Irland, 1985, kurz vor Weihnachten: Es gibt Gerüchte, dass die katholische Kirche Zwangsarbeit zulässt, aber niemand sieht genauer hin. Als der Kohlenhändler Bill Furlong eines Morgens eine Auslieferung macht, stößt er auf ein verwahrlostes Mädchen – wird er schweigen oder handeln? Claire Keegan erhellt mit bemerkenswerter Prägnanz ein dunkles Kapitel irischer Vergangenheit. Ihre Novelle über den Missbrauch in Magdalenenheimen wurde 2024 erfolgreich verfilmt. Englische Lektüre: Niveau B2 (GER)
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»Mister Glücklich und seine Freunde«: Die besten Geschichten für Kinder und Erwachsene In England sind sie längst Klassiker und haben Kultstatus: Die warmherzig-humorvollen Geschichten um Mister Glücklich, Miss Sonnenschein und ihre Freunde erzählen von menschlichen Marotten und liebenswerten Charakterschwächen. Und das Wichtigste: Sie haben immer ein Happy End. Die fröhlich bunt illustrierten Geschichten machen Kinder und Erwachsene einfach glücklich!
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Der Tag, an dem sich der Prinz endlich verliebte: Modernes Märchen über die Magie der Liebe Es war einmal ein Prinz, der auf Brautschau ging. Aber so sehr er auch suchte, unter all den lieb-reizenden Damen war die Richtige nicht dabei. Als eines Tages im Königreich ein böser Drache sein Unwesen trieb, ritt der Prinz los, um das Untier aufzuhalten. Doch ein fremder Ritter in glänzender Rüstung stellte sich ebenfalls dem feuerspeienden Drachen. Gemeinsam schafften sie es schließlich, ihn zu besiegen. Prinz und Ritter hatten sich nicht nur gegenseitig gerettet: Endlich hatte der Prinz die wahre Liebe gefunden und wollte Hochzeit feiern. Daniel Haag hat mit „Prinz & Ritter“ ein klassisches Märchen neu interpretiert, indem sich am Ende der Prinz nicht in eine Prinzessin, sondern in einen Ritter verliebt. - Prinzen, Ritter und Drachen: Abenteuergeschichte mit zauberhaften Illustrationen - Macht Mut, sich selbst treu zu bleiben: In Reimen erzählte Geschichte über Diversität - Vielfalt & Toleranz: LGBTQ-Märchengeschichte über gleichgeschlechtliche Liebe - Jeder ist anders: Sensibilisiert für das Thema Homosexualität und Regenbogenfamilien - Für Kita und Grundschule: Bilderbuch zum Vorlesen für Kinder ab 4 Jahren Geschichten für Kinder: Das eigene Glück finden und sich für andere freuen „Prinz & Ritter“ nimmt die Gefühle von Jungen und Mädchen ernst und zeigt, wie leicht es sein kann, für Vielfalt und Diversität offen zu sein. Mit diesem modernen Bilderbuch gelingt es Eltern und Erzieherinnen, dass Kinder zu aufgeschlossene Menschen heranwachsen! „Daniel Haack hat ein dringend benötigtes LGBTQ-Märchen geschrieben, das genau den richtigen Ton trifft. Es ist gleichzeitig sachlich und offen für die Magie der wahren Liebe.“ The Chicago Tribune
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Als an einem Wintermorgen unter dem Brandenburger Tor die blutüberströmte Leiche eines Mannes in den Armen einer Frau entdeckt wird, schrillen bei Ex-Kriminalkommissar Magnus Böhm sämtliche Alarmglocken. Er hat diese Skulptur aus Menschenkörpern schon einmal gesehen, 14 Jahre zuvor in Rom. Die Presse stürzt sich auf den Fall und spricht von der Berliner Pietà. Doch dieses Mal gibt es einen entscheidenden Unterschied: Das weibliche Opfer hat überlebt.
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Ein Mann, ein Land, ein Fahrrad - Hasnain Kazim unterwegs, auf der Suche nach der deutschen Seele Hasnain Kazim zieht aus, sein Land zu erkunden. Mit seinem Lieblingsverkehrsmittel, dem Fahrrad, macht er sich auf, ein aktuelles Deutschlandporträt zu zeichnen. Was eint die Menschen, was trennt sie? Kazim radelt entlang von Elbe, Ruhr, Rhein, Oder/Neiße, Neckar und Donau und lässt dem Zufall Raum. Er trifft unterschiedliche Menschen, spricht mit ihnen über ihr Leben in diesem Land: Worüber darf man eigentlich noch lachen? Was ist Heimat? Das Buch ist auch eine Selbstverortung: Von einigen wird Hasnain Kazim regelmäßig sein Deutschsein abgesprochen. Wann und wie also gehören Menschen hierhin? Was ist Diversität? Kann man mit Wohlwollen und Zugewandtheit nicht doch mit allen reden, sie vielleicht sogar versöhnen und Gräben überwinden? Eine Fahrradtour in dem Versuch, mit der Kraft des Wortes zu verbinden. Und die deutsche Seele zu ergründen. Ausstattung: mit Farbbildteil
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Dora ist mit ihrer kleinen Hündin aufs Land gezogen. Sie brauchte dringend einen Tapetenwechsel, mehr Freiheit, Raum zum Atmen. Aber ganz so idyllisch wie gedacht ist Bracken, das kleine Dorf im brandenburgischen Nirgendwo, nicht. In Doras Haus gibt es noch keine Möbel, der Garten gleicht einer Wildnis, und die Busverbindung in die Kreisstadt ist ein Witz. Vor allem aber verbirgt sich hinter der hohen Gartenmauer ein Nachbar, der mit kahlrasiertem Kopf und rechten Sprüchen sämtlichen Vorurteilen zu entsprechen scheint. Geflohen vor dem Lockdown in der Großstadt muss Dora sich fragen, was sie in dieser anarchischen Leere sucht: Abstand von Robert, ihrem Freund, der ihr in seinem verbissenen Klimaaktivismus immer fremder wird? Zuflucht wegen der inneren Unruhe, die sie nachts nicht mehr schlafen lässt? Antwort auf die Frage, wann die Welt eigentlich so durcheinandergeraten ist? Während Dora noch versucht, die eigenen Gedanken und Dämonen in Schach zu halten, geschehen in ihrer unmittelbaren Nähe Dinge, mit denen sie nicht rechnen konnte. Ihr zeigen sich Menschen, die in kein Raster passen, ihre Vorstellungen und ihr bisheriges Leben aufs Massivste herausfordern und sie etwas erfahren lassen, von dem sie niemals gedacht hätte, dass sie es sucht. Juli Zehs neuer Roman erzählt von unserer unmittelbaren Gegenwart, von unseren Befangenheiten, Schwächen und Ängsten, und er erzählt von unseren Stärken, die zum Vorschein kommen, wenn wir uns trauen, Menschen zu sein.
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Rom im 17. Jahrhundert – prachtvolle Paläste, monumentale Kuppeln, kostbarer Stuck. Durch die selbstherrliche Macht der Päpste und Kardinäle wächst die Stadt im barocken Prunk. Während Frauen Kind auf Kind gebären und sich für die Familie abschinden, malt eine Dreizehnjährige ihr erstes Altargemälde. Der Vater, plebejisches Künstlergenie und Komödiendichter, führt das Wunderkind in die Kunst ein und lehrt seine Tochter, an das Unmögliche zu glauben.
Plautilla Bricci wird nicht nur eine bedeutende Malerin und Mitglied der Accademia di San Luca, sondern auch die erste Frau, die einen prächtigen Palazzo nach eigenen Entwürfen plant und vollendet. Gegen alle Widerstände wird ihr Name in den Grundfesten der Villa Benedetta auf dem Gianicolo eingraviert sein.
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Als die 12-jährige Emmi eines Nachts im Haus ihrer Großeltern wach liegt, hört sie ein Geräusch auf dem Dachboden. Was sie dort findet, verändert ihren Sommer für immer: Ein Siebenschläfer hat es sich in einem alten Ofen gemütlich gemacht – und direkt dahinter verbirgt sich das Tagebuch ihrer Ururgroßmutter Elsa. Fasziniert taucht Emmi in Elsas Welt im Deutschland der 1930er Jahre ein. Sie liest von einer Zeit, in der ein falsches Wort lebensgefährlich sein konnte. Und sie erfährt, dass Elsa trotzdem den Mut fand, ihre Meinung zu sagen. Währenddessen freundet sich Emmi mit einem Sintiza-Mädchen aus der Nachbarschaft an. Kurz darauf wird sie Zeugin, wie Bianca von zwei Jungen rassistisch beschimpft wird. Emmi spürt, wie ungerecht das ist, und die Angst schnürt ihr die Kehle zu. Kann das Tagebuch Emmi helfen, ihren eigenen Mut zu finden?
Ein berührender Roman über Freun
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Ein Haus an einem märkischen See, in dem ein ganzes Jahrhundert wütet: Es ist der Schauplatz für fünfzehn Lebensläufe, Geschichten, Schicksale, von den Zwanzigerjahren bis heute. Seine Bewohner erleben die Weimarer Republik, das Dritte Reich, den Krieg und dessen Ende, die DDR, die Wende und die Zeit der Nachwende. Jedem einzelnen Schicksal gibt Jenny Erpenbeck eine eigene literarische Form, jedes entfaltet auf ganz eigene Weise seine Dramatik, seine Tragik, sein Glück. Ein Panorama des letzten Jahrhunderts von beeindruckender Wucht.
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Die Black Panther Party (BPP) wurde 1966 von Bobby Seale und Huey P. Newton gegründet. Sie setzte sich für die Befreiung Schwarzer Menschen und eine sozialistische Gesellschaft ein. Bereits drei Jahre nach der Gründung erklärte FBI-Direktor J. Edgar Hoover sie zur größten Gefahr für die nationale Sicherheit der USA. Die BPP sollte eliminiert werden, was den Herrschenden in den USA am Ende auch gelang. Mit allen Mitteln wurde sie vom Staat bekämpft, das reichte vom Schüren interner Zwistigkeiten über brutale Unterdrückung bis hin zur Ermordung führender Panther wie z.B. Fred Hampton und Mark Clark in Chicago. Die Black Panther verbanden einen militanten Ansatz der Selbstverteidigung gegen Polizeigewalt mit einem massenkompatiblen Programm, das auf Selbsthilfe und Selbstorganisierung der Schwarzen Bevölkerung ausgerichtet war. Lange bevor der Begriff der Intersektionalität aufkam, strebte die BPP eine Koalition aller Unterdrückten an: ethnische Minderheiten, Frauen, Arbeiter*innen, Erwerbslose, Schwule, Lesben … Die BPP betrieb eine Bündnispolitik mit allen unterdrückten Gruppen der Gesellschaft, für die eine sozialistische Gesellschaft frei von Ausbeutung und Unterdrückung ein vereinigendes Kampfziel war. Die Graphic Novel zeichnet die Geschichte dieses bedeutenden Versuchs Schwarzer Selbstbefreiung in den 1960er und 1970er Jahren auf eindrucksvolle Weise nach, ohne in oberflächliche Klischees oder Heldenverehrung zu verfallen.
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Die stumme Martha kehrt als alte Frau auf den verfallenden Berghof ihrer Familie zurück. Es ist eine Flucht vor der Welt: Denn schon wieder kriecht jener braune »Wurm« ins Tal, der in ihrer Kindheit so viel Leid auf den Berg gebracht hat. Sie will nicht noch einmal erleben, wie sich dieser Parasit in den Köpfen der Menschen einnistet und sie zu unvorstellbaren Taten treibt. Und so hört sie mit dem Essen auf, wie sie im Krieg mit dem Sprechen aufgehört hat. Doch die Welt, der sie entfliehen will, stöbert Martha in ihrem Mauseloch auf. Und nie verheilte Wunden müssen wieder aufreißen, damit schmerzhafte Geheimnisse endlich ans Licht kommen können … »Eine kleine Geschichte über die Menschlichkeit in Zeiten der Entmenschung, die unaufhaltsam ihre Wucht entfaltet.«
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Naturforscher, Entdecker, Revolutionär: die Wiederentdeckung des Georg Forster
Georg Forster war seiner Zeit weit voraus: Bereits als junger Mann bereiste er die entlegensten Winkel der damals bekannten Welt und stellte mit seinen Ideen zu Menschlichkeit und Freiheit die europäischen Weltanschauungen des 18. Jahrhunderts radikal infrage. Von seiner Weltumsegelung mit James Cook brachte er den unerschütterlichen Glauben an die Gleichheit aller Menschen zurück. Seine Einsichten und seinen Ruhm nutzte Forster, um gegen Imperialismus, Rassismus und Sklaverei zu kämpfen. Immer wieder geriet er dadurch mit den Vorstellungen seiner Zeit – und den Autoritäten – in Konflikt. Angesteckt von den Ideen der Französischen Revolution, wurde Foster schließlich Anführer der kurzlebigen Mainzer Republik.Gestützt auf einen immensen Fundus an Quellen und die umfangreiche Korrespondenz Forsters, zeichnet Andrea Wulf das lebendige Porträt eines leidenschaftlichen, freien Geistes, der sein Leben lang danach strebte, das zu finden, was uns alle verbindet.
Ausstattung: 2 x 16 Seiten Farbbildteil sowie Karten und zahlreiche s/w-Abbildungen im Text
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So krass magic – über eine Freundschaft larger than life
Honey und Blondie wachsen in den 90er-Jahren in Berlin Kreuzberg auf, zwischen Fructis-Shampoo, Cola-Krachern, Diddlmäusen und Prinzenbad. Seit frühen Kindheitstagen verbindet sie eine geheime Superpower: Wenn eine von beiden extreme Gefühle hat – Zittern, Schwitzen, Herzklopfen bis zum Hals – dann spürt die andere plötzlich dieselben Symptome, egal, wo sie gerade ist. Eine Freundschaft, die magisch ist, weil die beiden durch die radikalste Stufe der Empathie buchstäblich in die Haut der anderen schlüpfen. Als Blondie schwer erkrankt, ist Honey entschlossen, ihre Freundin zu retten – egal zu welchem Preis. Voller Witz und Wärme erzählt Ubin Eoh von einer Freundschaft, die man nie wieder vergisst.
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Ein Roman aus dem Berlin der Jahrhundertwende Die Schustertochter Laura lebt mit ihren Eltern in einem Berliner Mietshaus, in dem sich die unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten begegnen. Seit sie als Kindermädchen für den Bankdirektor im gleichen Haus arbeitet, träumt sie von Besserem – besonders, als sie am Fenster gegenüber einen melancholisch dreinschauenden jungen Mann entdeckt. Wird es ein Happy End für Laura und ihren verarmten Grafen geben?
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Angesichts der neuen Bedrohung der Demokratie durch Rassismus und Fremdenfeindlichkeit erinnert der Schauspieler Matthias Brandt an den Mut der Widerstandskämpfer und -kämpferinnen gegen das NS-Regime, zu denen auch seine Eltern gehörten.
Matthias Brandt hielt 2025 eine denkwürdige Rede zur Erinnerung an die Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944 in der Gedenkstätte Berlin-Plötzensee – dem Ort, an dem viele der Beteiligten an dem Attentat gegen Adolf Hitler hingerichtet wurden. Als Sohn des Emigranten und späteren Bundeskanzlers Willy Brandt und seiner Frau Rut nahm Matthias Brandt die Rede zum Anlass, aus heutiger Sicht über den Mut und die Motive der Verschwörer des 20. Juli und vieler anderer Widerstandskämpfer:innen, zu denen auch die eigenen Eltern gehört hatten, nachzudenken und auch sich selbst über notwendige Konsequenzen aus der
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Die Geschichte einer wunderbaren Rettung – nach "Wunder" endlich ein neuer Roman der Bestseller-Autorin R.J. Palacio. Ab 11. April 2024 im Kino! Sara verlebt eine glückliche Kindheit im Frankreich der 30er-Jahre – bis die Nazis ihr Land besetzen. Eines kalten Tages im April 1943 muss das jüdische Mädchen vor den heranrückenden deutschen Soldaten fliehen und wird dabei von ihren Eltern getrennt. Ihr Mitschüler Julien, den Sara bisher stets wegen seiner Behinderung gehänselt hat, findet sie. Allen Gefahren zum Trotz verstecken er und seine Familie Sara viele Monate lang. Doch die Handlanger der deutschen Besatzer kommen ihnen auf die Spur ... Eindrucksvoll erzählt R.J. Palacio eine Geschichte von Krieg und Liebe, vor allem aber von der Kraft der Menschlichkeit in düsteren Zeiten.
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Man nennt ihn Geistesriesen. Letzten Intellektuellen des Landes. Eiger Nordwand unter den Philosophen. Die Rede ist von Professor Eiger, der an seinem Geburtstag mit einem großen Festakt von seinen Ämtern an der Universität verabschiedet wird. Es beginnt der Ruhestand – in emsiger Arbeit an Buchprojekten. Und es beginnt Eigers Niedergang: von den Kollegen bald vergessen, an der Universität kaum vermisst. Ein Niedergang, der sich auf vielen Ebenen abzeichnet, in Anzeichen wachsender Fehlleistungen, geistiger Verwirrung und zunehmender Einsamkeit. Akt für Akt kommt dem sprachgewaltigen Philosophen die Sprache abhanden. Und mit der Sprache das Gedächtnis und die Erinnerung. Joachim Zelters neuer Roman lotet die größtmögliche Fallhöhe des Tragischen aus – und legt gleichzeitig ein bewegendes Zeugnis tiefer Menschlichkeit ab.
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Am 7. Oktober 2023 stürmten Hamas-Terroristen den Kibbuz Be’eri und zerstörten sein Leben. Vor den Augen seiner Frau Lianne und der beiden Töchter Noiya und Yahel barfuß aus der Haustür gezerrt, stürzte Eli Sharabi bald darauf in die erstickende Dunkelheit in den Tunneln der Hamas. Während um ihn herum der Krieg tobte, verbrachte er 491 Tage in Gefangenschaft. Immer in der Hoffnung, dass er seine Familie irgendwann wiedersehen wird. Seine Geschichte handelt von Hunger und Schmerz, von Sehnsucht, Einsamkeit und einer Hilflosigkeit, die die Seele zu zerstören droht. Gleichzeitig ist es eine Geschichte, die auf einzigartige Weise von der menschlichen Stärke zeugt: sich immer und immer wieder auf die Seite des Lebens zu schlagen.
In dem ersten Memoir einer befreiten israelischen Geisel legt Eli Sharabi ein wahrhaft berührendes Zeugnis ab. Für die Menschlichkeit, das Erinnern und das Überleben. 491 Tage wird so zu einem Buch, das man nie mehr vergisst.
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Zwei Buchhändlerinnen im besetzten Paris: Eine Geschichte von Liebe und Literatur
Sie sind literarische Legenden. Adrienne Monnier und Sylvia Beach haben mit ihren benachbarten Buchhandlungen über Jahrzehnte das literarische Paris geprägt. Doch 1940, mit der deutschen Besatzung, ändert sich auch für sie alles. Aus der literarischen Oase im Herzen der Stadt wird ein Zufluchtsort für deutsch-jüdische Exilanten und ein Ort des Widerstands. Uwe Neumahr erzählt in seinem bewegenden Buch die Geschichte dieses großen Paares und ihrer Freunde.
In den wilden Zwanzigerjahren sind "Shakespeare and Company" und "Das Haus der Bücherfreunde", die Buchhandlungen von Sylvia Beach und Adrienne Monnier, Anlaufstellen für Schriftsteller, Intellektuelle und Künstler. Hier trifft sich die Avantgarde, von James Joyce und Ernest Hemingway über Pablo Picasso bis zu Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir. Mit dem Einfall der Deutschen in Frankreich im Mai 1940 aber gerät auch die Literatur in Gefahr. Zu den Besatzern gehört Ernst Jünger, während die amerikanisch-jüdische Schriftstellerin Gertrude Stein sich dem neuen Regime in Vichy anschmiegt. Adrienne Monnier und Sylvia Beach setzen alles daran, ihre Freunde Walter Benjamin, Gisèle Freund, Siegfried Kracauer und manche andere zu retten. Bis Sylvia Beach selbst von der Gestapo abgeholt und in ein Internierungslager gebracht wird. Auf der Grundlage von Archivstudien schildert Uwe Neumahr erstmals dieses dramatische Kapitel aus dem besetzten Paris. Es ist eine Geschichte von großer Literatur und ihrer Entstehung, von Verfolgung, Gewalt und Menschlichkeit und von der Liebe zweier ganz und gar ungewöhnlicher Frauen.
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Margot Friedländer: Eine Stimme für das Leben ist eine kraftvolle und berührende Hommage an eine der bedeutendsten Zeitzeuginnen des Holocaust. Mit Fotografien von Markus C. Hurek und Zitaten von Margot Friedländer, die ihre Botschaft für Menschlichkeit und Toleranz mit einem Appell an Wachsamkeit und Aufbegehren verbindet. Es ist ein Appell, die Erinnerung zu bewahren und für eine gerechtere, menschlichere Zukunft einzutreten. Margot Friedländers Leben und Engagement sind nicht nur ein eindrucksvolles Zeugnis für Resilienz und Vergebung, sondern auch dafür, dass ein Neubeginn im Leben jederzeit möglich ist.
»Es ist nicht immer leicht, Mensch zu bleiben, denn manchmal musst Du Dich vergessen, Dich selbst. Aber es ist das Einzige, was uns vor dem Grauen bewahrt.«
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Vom Kaiserreich bis zur Nachwendezeit: Das Panorama einer jüdischen Familie, die trotz aller Widrigkeiten nie ihren Humor verliert »Zur Mittagszeit des 10. März 1902 ahnte niemand, dass der Untergang der Familie Kohanim von nun an seinen Lauf nehmen sollte.« Samuel Kohanim, Oberhaupt einer der ältesten jüdischen Familien in Westpreußen, ist durchschnittliches Unglück gewöhnt. Seine Frau Mindel, schroff und wortkarg von Natur, gebar ihm sieben Mädchen. Die »sieben biblischen Plagen«, wie die Kohanim-Töchter im Dorf genannt werden, strapazieren die väterliche Geduld: Selma, die mit ihrem religiösen Spleen alle meschugge macht, Martha, die am laufenden Band haarsträubende Lügengeschichten erfindet, Fanny, die nicht unter die Haube zu bringen ist, der Wildfang Elli, Jenny, Flora – und Franziska, »die Katastrophe auf Abruf«, bildschön, stolz und eigenwillig. Nach den Ersten Weltkrieg sucht die Familie Zuflucht in Berlin. Während Martha in gehobene Berliner Kreise einheiratet und ihr Mann Leopold zum Christentum konvertiert, lässt sich Franziska mit dem ebenso charismatischen wie unzuverlässigen jüdischen Willy Rubin ein und wohnt fortan im »roten Wedding«. Auch die protestantische Oda, deutsch-russischer Adlige wider Willen und Freundin der Familie, hat es in die Hauptstadt verschlagen. Im Laufe der Jahre verbindet sich ihr Schicksal endgültig mit jenem der Familie Kohanim, deren Stammbaum die unterschiedlichsten Triebe ausbildet, jüdische wie nicht-jüdische, nationalistische wie kommunistische. »Das hat so einen ganz zupackenden, sehr temperamentvollen, mitreißenden Ton und der ist manchmal melancholisch, manchmal geht es natürlich auch durch katastrophale Zeiten, Zeiten der großen Verbrechen, aber insgesamt hat es diesen einzigartigen jüdischen Humor, diesen Überlebenshumor der jüdischen Erzähltradition, das hat mich wirklich begeistert bei der Lektüre.« Annemarie Stoltenberg, NDR Kultur
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Angefangen bei Meister Bertrams Pilgerfahrt im Jahr 1390 bis hin zu den Künstlern der Académie de France im Rom des 17. Jahrhunderts beschreibt Volker Plagemann über 340 Lebenswege europäischer Künstler und deren leitende Motive für einen Italienaufenthalt. Eingebettet sind die biografischen Abrisse in Ausführungen zur Kunstgeschichte und zur Kulturpolitik zahlreicher italienischer und europäischer Auftraggeber. Volker Plagemann geht der Individualität der Lebensumstände der Künstler nach und spiegelt diese in den für die jeweilige Zeit üblichen Gepflogenheiten. So gelingt es ihm Verknüpfungen über Regionen, Gesellschaften und Zeiten hinweg herzustellen. Der Autor schafft es, ein Geflecht aus Politik, sozialen Umständen, Kunsttheorie, Wissen und Wissensverbreitung so zu entwirren, dass die kulturelle Ausrichtung auf Rom, die mindestens seit der Antike besteht, chronologisch nachvollziehbar wird.
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In Brechts Mann ist Mann aus dem Jahr 1926 wird erprobt, ob man Menschen mitsamt ihrer Einstellungen beliebig formen kann. Der Arbeiter Galy Gay wird binnen einer Woche in eine gefühllose Kampfmaschine der britischen Kolonialarmee »ummontiert«. Keine zehn Jahre später geschah genau das im nationalsozialistischen Deutschland mit einer ganzen Gesellschaft.
Im Zuge der Eskalation des Rechtspopulismus zum Rechtsradikalismus und schließlich zu einem neuen Faschismus vollzieht sich vor unseren Augen etwas ganz Ähnliches. Akteure wie Trump und ihre medialen Verstärker bombardieren ihre Gefolgsleute mit einem Trommelfeuer von Skandalisierungen, Häme und Hass. Die ehemalige US-Heimatschutzministerin Kristi Noem zelebrierte einen Kult der Kälte, Björn Höcke träumt von »wohltemperierter Grausamkeit«. Um zu verstehen, wie diese Agitation die Anhängerschaft verändert, befasst Robert Misik sich mit sozialpsychologischen Einsichten von Freud, Adorno und Leo Löwenthal. Er ergänzt sie um hochaktuelle Forschungsergebnisse und zeigt, wie Menschen zur Bestialität erzogen werden können.
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Halb Essay, halb Gedichtband: Raoul Schrotts Analyse unserer Gegenwart am Beispiel des Zeitgeistes als bibliophiles Wendebuch Was ist Zeitgeist? Wie entstand er? Wie verbreitet er sich und prägt Gesellschaften? Auf welche Weise geben wir ihm nach oder behaupten uns gegen ihn? Und welche Auswirkungen hat er auf die Literatur? Ein Buch, wie nur Raoul Schrott es schreiben kann: halb Essay, halb Gedichtband, ein bibliophiles Wendebuch. Raoul Schrott legt in seinem Essay eine so überraschende wie einsichtige Analyse unserer Gegenwart vor. Als Kehrseite stellt er in seinen Gedichten uns selbst in Porträts einzelner Personen dar: ob jung oder alt, in Endzeitstimmungen und Glücksverheißungen, in den Gewissheiten jedes Einzelnen ebenso wie in seiner Desorientierung vor disparat gewordenen Zeiten. »Der weltgewandte Philosoph unter den Poeten.« Andreas Wirthensohn, Wiener Zeitung
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Wir müssen die Demokratie reformieren, bevor sie sich selbst abschafft Wie kann es uns gelingen, die Demokratie vor radikalen Minderheiten zu schützen, die sie von innen untergraben, destabilisieren und sogar zu zerstören drohen? Steven Levitsky und Daniel Ziblatt, Autoren des Weltbestsellers »Wie Demokratien sterben«, zeigen am Beispiel der USA, wie die Kräfte entstehen, die unsere demokratischen Prinzipien in ihren Grundfesten erschüttern und autoritären Strömungen den Weg ebnen. Sie beschreiben das große Paradox westlicher Demokratien: dass nämlich Inklusivität und Diversität oft gerade ausgrenzende Gegenbewegungen erzeugen. So wird deutlich: Die Demokratie steht an einem Scheideweg und muss jetzt reformiert werden, wenn sie nicht zu einer Herrschaft der Minderheit verkommen soll. Die Zukunft der Demokratie steht nicht nur bei den US-Wahlen 2024, sondern – angesichts des Aufstiegs der AfD und anderer rechtspopulistischer Parteien – auch in Deutschland, Europa und dem Rest der Welt auf dem Spiel.
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