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Von ihrer Buchhandlung persönlich empfohlene Bücher zum Thema Abschied;Antisemitismus;Deutschland;Emanzipation;Feminismus;Goldene Zwanziger;Kaiserreich;Klassiker;Liebe;Nationalsozialismus;Schwarze Pädagogik;Weimarer Republik.
Wir haben 150 Buchtipps zu "Abschied;Antisemitismus;Deutschland;Emanzipation;Feminismus;Goldene Zwanziger;Kaiserreich;Klassiker;Liebe;Nationalsozialismus;Schwarze Pädagogik;Weimarer Republik" gefunden.

Eine deutsche Geschichte vom Kaiserreich bis heute

Das Standardwerk zur queeren Geschichte Deutschlands von 1871 bis heute Deutschlands queere Geschichte ist lange vernachlässigt worden. Und so scheint queeres Leben erst in den letzten Jahrzehnten zum Thema geworden zu sein – dabei kämpften Homosexuellenbewegungen bereits im Kaiserreich gegen Ausgrenzung und Diskriminierung. Wie lässt sich die Geschichte gleichgeschlechtlich liebender und gender-nonkonformer Menschen erzählen? Wie stellt sich deutsche Geschichte aus queerer Perspektive dar? Und was ist dran an der Vorstellung einer geradlinigen Emanzipation hin zur Ehe für alle und zur Abschaffung des Transsexuellengesetzes, zu der es hoffentlich bald kommen wird? „Queer“ ist das erste populäre Sachbuch, das sich diesen Fragen in einem spannenden historischen Überblick widmet. Eine unverzichtbare Grundlage für die Debatten unserer Zeit.

Ähnliche Bücher wie »Queer«
Roman. Mit einem Nachwort von Annett Gröschner

Nach dem Nr. 1-Bestseller »Abschied« erscheint nun Sebastian Haffners hellsichtiger Roman über eine Familie, die sich vor der Freiheit fürchtet Berlin im Oktober 1926: Die sechzehnjährige Lulli Langfuß will kurze Haare, ausgehen, frei sein. Doch in Lichterfelde schleichen ihr labiler Vater, die herrische Tante Viktoria und eine uralte Großtante in Filzschuhen durchs Haus, träumen vom Kaiser und zeigen der Zeit, »dass sie nichts von ihr wissen wollen«. Als Lulli auf einem Tanzfest den zynischen Arvid kennenlernt, beginnt sie offen zu rebellieren und zerreißt damit bald die Fassade einer ganzen Existenz. Sebastian Haffners bewegender erster Roman, drei Jahre vor »Abschied« geschrieben und sein letzter freigegebener Roman aus dem Nachlass, ist ein verblüffend hellsichtiger Gesellschaftsroman. In eindringlicher Sprache macht der Zwanzigjährige den Aufbruch und Überschwang der Weimarer Republik ebenso spürbar wie die Schizophrenie einer emotional verkümmerten Generation.

Ähnliche Bücher wie »Die Tochter«
Das aufhaltsame Scheitern der Weimarer Republik

Vom Untergang einer Demokratie – Volker Ullrich erzählt die Geschichte Weimars für unsere Zeit Demokratien sind fragil. Freiheiten, die fest errungen scheinen, können verspielt werden. Wenige historische Ereignisse verdeutlichen dies so eindringlich wie das Scheitern der Weimarer Republik. Volker Ullrich erzählt eines der größten Dramen der Weltgeschichte – anschaulich, spannend und nahe an den handelnden Personen. Chancen blieben ungenutzt, Alternativen wurden verspielt. Nichts war zwangsläufig oder unvermeidbar. Die Schicksalsstunden einer Demokratie, es gab sie von den Anfängen in der Revolution von 1918 bis zu den verhängnisvollen Tagen im Januar 1933. Es kommt auf die konkreten Handlungen einzelner Personen an – damals wie heute. Eine Lektüre, die beklemmende Parallelen zur Gegenwart zeigt. Die Geburt der Weimarer Republik stand unter einem denkbar ungünstigen Stern. Das deutsche Kaiserreich hatte den Weltkrieg krachend verloren. Der Versailler Vertrag legte dem besiegten Land harte Bedingungen auf. Eine nicht abreißende Kette von Krisen – unterbrochen nur durch eine Phase scheinbarer Stabilisierung Mitte der 20er Jahre – erschütterte die Republik. Doch trotz aller Belastungen – das Experiment der ersten deutschen Demokratie war nicht von allem Anfang an auf ein ruhmloses Ende angelegt. In seinem packenden Buch zeigt der renommierte Historiker und Publizist Volker Ullrich, dass es immer wieder Gelegenheiten gab, die Weichen anders zu stellen, von der Gründungsphase der Republik bis zum Januar 1933. So ist Ullrichs Buch auch eine eindringliche Mahnung: Wir haben es in der Hand, ob die Demokratie siegt oder scheitert. „Dass deutsche Historiker auch elegant und fesselnd schreiben können, beweist Volker Ullrich. Spannender als mancher Krimi.“ Martin Doerry, SPIEGEL Plus • Das Scheitern der Weimarer Republik: eines der größten politischen Dramen der Weltgeschichte • Wie Demokratien sterben – und wie sie gerettet werden können • Beklemmende Parallelen zu unserer Gegenwart • Spannend erzählt: man liest mit angehaltenem Atem • Internationaler Bestsellerautor

Ähnliche Bücher wie »Schicksalsstunden einer Demokratie«
Illustriert von Adam Simpson

»The Great American Novel« – in einer illustrierten Ausgabe des Künstlers Adam Simpson F. Scott Fitzgeralds Meisterwerk ist eine der großen tragischen Liebesgeschichten der Weltliteratur, zugleich aber auch ein Abgesang auf den amerikanischen Traum in all seinem Überschwang und Hedonismus, seiner Dekadenz und Leidenschaft. Jay Gatsby, durch dubiose Geschäfte zum Millionär geworden, gibt in seiner Villa auf Long Island glanzvolle Partys für die New Yorker Gesellschaft. Er selber aber träumt davon, die Vergangenheit wiederzubeleben und seine große Liebe Daisy Buchanan zurückzugewinnen. Die Illustrationen des Künstlers Adam Simpson spiegeln den goldenen Glanz der Roaring Twenties wider und erwecken Fitzgeralds zum Kult gewordenes Porträt des Jazz-Age zu neuem Leben.

Ähnliche Bücher wie »Der große Gatsby«
Kolumnen in der Deutschen Juristen-Zeitung 1918–1933

Der jüdische Rechtsanwalt und Autor Max Hackenberg prägte in der Zeit der Weimarer Republik maßgbelich den Stil der „juristischen Journalistik“. Von 1912 bis 1933 schrieb er die Kolumne Juristische Rundschau in der zweiwöchentlich erscheinenden Deutschen Juristen-Zeitung, der seinerzeit populärsten juristischen Fachzeitschrift – eine einzigartige Chronik über Recht und Zeitgeschehen der Weimarer Republik. Max Hachenburg dokumentierte und kommentierte aus der Perspektive des Rechts die Ereignisse seiner Zeit. Die aktuellen juristischen Entwicklungen und das politische, gesellschaftliche und ökonomische Leben begriff er stets im Zusammenhang. Seine Kolumnen vermitteln auch heute noch einen überaus lebendigen Einblick in die Zeit zwischen den Weltkriegen. Hachenburg kommentiert in Echtzeit, und gerade deshalb zeigt er immer wieder exemplarisch, wie das Recht auf Krisensituationen reagieren kann – erfolgreich oder erfolglos. Das Buch versammelt ausgewählte Jahrgänge aus der Zeit der Weimarer Republik. Hackenberg beobachtet einschneidende Ereignisse in dichter Folge: Revolutionen, neue Verfassungen, Putschversuche, Hyperinflation, außenpolitische Dramen, Staatskrise und den Aufstieg der NSDAP. Er schildert aber auch spektakuläre Strafverfahren und Rechtsalltag. Ausgewählt, kommentiert und erläutert wurden die Texte von Dr. Ulrich Krüger, Professor für Wirtschaftsrecht an der Hochschule Bremen, und Dr. Benjamin Lahusen, Rechtshistoriker an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Ähnliche Bücher wie »„Wie eine Riesenwoge rauscht das Schicksal auf uns zu“.«
ANTISEMITISMUS - URALTER HASS UND BRANDAKTUELLES PHÄNOMEN Woran erkennt man Antisemitismus? Und wo kommt er her? In 101 Fragen führt Markus Roth in Vergangenheit und Gegenwart des Antisemitismus ein, der leider immer noch ein brandaktuelles Phänomen ist. Dabei steht die Bundesrepublik Deutschland im Mittelpunkt, auch wenn der Blick ebenso über ihre Grenzen hinausgeht Warum werden ausgerechnet Juden so gehasst? Ist Antisemitismus nur eine Form von Rassismus? War der Antisemitismus der ideologische Kern des Nationalsozialismus? Ist der Glaube an antisemitische Verschwörungsmythen ansteckend? Wie kann man Antisemitismus messen? Gibt es immer mehr Antisemitismus oder reden wir nur mehr darüber? Und warum möchte heute eigentlich niemand mehr Antisemit sein, auch die Antisemiten nicht? Antisemitismus ist beides – ein uralter Hass auf eine kleine Minderheit und ein brandaktuelles Phänomen unserer Zeit. In beide Dimensionen, in Geschichte und Gegenwart des Antisemitismus, sowie in seine Ursachen und Folgen wird in diesem Buch in 101 zum Nachdenken anregenden Fragen eingeführt. Der Ausgangspunkt ist dabei die Gegenwart, die heutige Bundesrepublik Deutschland, wenngleich der Blick selbstverständlich auch in die Geschichte zurück und über ihre Grenzen hinaus geht.

Ähnliche Bücher wie »Die 101 wichtigsten Fragen - Antisemitismus«
Eine Reise durch die deutsche Republik - und andere Reportagen aus der Epoche der Weltrevolution Der fast unbekannte Hamburger Aufstand; die krasse Kluft von Elend, Armut und vom Krieg kaum berührtem Reichtum; der Alltag in den Städten und auf dem Land; der Beginn der Massenmedien bis zur Hetzpresse und die mächtige deutsche Industrie als «nationales deutsches Heiligtum» – dieses Buch liefert ein faszinierendes Kaleidoskop der deutschen Gesellschaft, ein originaler Vorläufer zu den Büchern von Harald Jähner, Uwe Wittstock, Florian Illies u.a.

Ähnliche Bücher wie »1924«
Tagebuch eines Zeitgefühls

Abschied ist immer und überall. Jeden Abend nehmen wir Abschied vom Tag. Jeden Morgen verabschieden wir uns von der Nacht. Wir nehmen Abschied von Jobs, Jahreszeiten, Wohnungen, Träumen, Städten, von der Jugend, der Kraft, der Zeit, von unberührter Natur, von früheren Ichs unserer selbst. Kinder gehen in die Welt, Eltern in den Tod, Liebhaber zur nächsten Frau oder zum nächsten Mann. Dem endgültigen Abschied entrinnt ohnehin keiner. «Manchmal übe ich sterben», schreibt die Autorin.

Und nun nehmen wir auch noch Abschied von der Friedensgewissheit und von der Gewissheit der liberalen Demokratie. Abschiede sind unsere täglichen Lebensgefährten und Lehrmeister. Aber Abschied ist nicht nur Verlust und Traurigkeit, Abschied ist auch befreiend. Viel zu oft vergessen wir den Aufbruch im Abschied. Übersehen die Freiheit der Ungewissheit. 

In ihrem Tagebuch erzählt G

Ähnliche Bücher wie »Abschied leben«

Antidemokratische Denker aus der Weimarer Republik

Einflussreiche antidemokratische Denker gab es bereits in der Weimarer Republik. Dazu gehörten Edgar Julius Jung und Ernst Jünger, Arthur Moeller van den Bruck und Ernst Niekisch, Carl Schmitt und Oswald Spengler. Trotz mancher ideologischer Differenzen – agitiert gegen die liberale Demokratie haben sie alle. Aufklärung und Individualität, Menschenrechte und Pluralismus lehnte man mit großer Wortgewalt ab. Auch heute noch gibt es Anhänger dieser "Klassiker", insbesondere bei den intellektuellen Rechtsextremis-ten der Neuen Rechten. Blickt man auf die Autoren, offenbaren sich antidemokratische Gesinnungen, frei nach dem Motto: "Sage mir, auf wen Du dich berufst und ich sage Dir, wo Du stehst." Auch auf die AfD wirken die erwähnten »Klassiker« und finden dort ideologische und politische Zustimmung. Ihr autoritäres Gedankengut kann so auch hundert Jahre später noch seine antidemokratische Relevanz entfalten. Man sollte daher diese ideologischen Auffassungen kennen und sie einer kritischen Reflexion unterziehen.

Ähnliche Bücher wie »Politische "Klassiker" der Neuen Rechten«
Das Leben als Kunstwerk. Eine Biographie

150. Geburtstag Thomas Manns am 6. Juni 2025 Seine Persönlichkeit ist ein Mysterium. Thomas Mann gilt gemeinhin als faszinierend, aber kalt und verletzend. Mit virtuoser Disziplin hielt er eine Fassade aufrecht, ohne die er nicht zu leben vermochte. Nur in seinem Werk war er frei, hier teilte er seine Geheimnisse mit, geschützt durch die indiskrete Diskretion der Kunst. Liebe und Tod, Politik und Religion sind die Hauptthemen von Hermann Kurzkes brillanter und umwerfend schön geschriebener Lebensbeschreibung, die uns den scheuen Autor nahebringt wie keine zuvor. Vermutlich wissen wir über keinen Deutschen so viel wie über Thomas Mann. Wir sind nicht nur über seinen äußeren Lebensgang vom Kaiserreich, über Weimarer Republik und Exil bis zu den letzten Jahren bestens informiert, sondern auch über seine innere Biographie. Er kann deshalb als ein exemplarischer Mensch dienen. Das Leben demonstriert an ihm all seine Finessen. Die intimsten Dinge der Menschen hinterlassen in der Regel keine wissenschaftlich verwertbaren Spuren. Nur bei Dichtern ist das manchmal anders, weil sie ihre Geheimnisse ins Werk hineinzaubern. Thomas Manns Dichtungen sind die wichtigste neue Quelle dieser Biographie – zugleich diejenige, die von den bisherigen Lebensbeschreibungen am wenigsten beachtet wurde. Dazu kommt allerlei andernorts Verstecktes und manches bisher nirgends Publiziertes. Nicht nur die stillen Liebesgeschichten Thomas Manns – es sind ziemlich viele – lassen sich auf diese Weise plastisch vergegenwärtigen. Gegen das immer neue Anrennen zerstörerischer Mächte – die frühe Entwurzelung, die Erschütterungen durch Krieg und Exil, die erotischen Heimsuchungen – immer wieder mit Witz und Glück und zäher List das Kunstwerk dieses Lebens aufzurichten, dem inneren und äußeren Chaos zu widerstehen, den Bürger zu spielen ohne so recht einer zu sein, der inneren Verzweiflung nicht stattzugeben: das war eine fast übermenschliche Leistung. Dass Thomas Mann ein großer Dichter, aber ein kleiner Mensch gewesen sei, das soll nach diesem Buch keiner mehr behaupten. Intim wie keine bisherige, will diese Biographie zwar alles sagen, aber nicht billiger ”Entlarvung” halber, sondern um alles zu verstehen. Liebe und Tod, Religion und Politik sind die Hauptthemen. Die Nebenthemen sind nicht weniger reizvoll – die Dienstboten und das Rauchen, der Selbstmord und die Astrologie, der Papst und Ernst Jünger, Kinder und Hunde, Kl

Ähnliche Bücher wie »Thomas Mann«
Innenansichten eines Jahrhunderts 9.11.1918 Revolution. Das Ende des Kaiserreichs, der Beginn der Weimarer Republik 9.11.1923 Hitler-Ludendorff-Putsch in München. 9.11.1938 Reichspogromnacht 9.11.1969 Bombe im jüdischen Gemeindehaus in Berlin 9.11.1974 RAF-Mitglied Holger Meins stirbt nach siebenwöchigem Hungerstreik im Gefängnis 9.11.1989 Fall der Mauer

Ähnliche Bücher wie »Am 9. November«
Roman | Ein großer Familienroman über Kindheit und Erziehung vom Kaiserreich bis heute Ein Familienroman über Erinnerung und Lüge, Liebe und die deutsche Schuld – vielschichtig, von epischer Tiefe und hinreißend erzählt ›Die Ordnung der Sterne über Como‹: Shortlist zum Deutschen Buchpreis, nominiert für den aspekte-Literaturpreis, Publikumspreis der lit.COLOGNE Ein Glücksfall von einem zweiten Roman – über Kindheit und Erziehung vom deutschen Kaiserreich bis heute

Ähnliche Bücher wie »Villa Sternbald oder Die Unschärfe der Jahre«
Der Aufbruch des Denkens Jürgen Kaube, FAZ-Herausgeber und Bestsellerautor, ausgezeichnet mit dem Deutschen Sachbuchpreis, versteht es wie nur wenige andere, große Geistesgeschichte zu vermitteln.

Ähnliche Bücher wie »Marburg 1925«
Das Jahr am Abgrund

1923 - GESCHICHTE EINES EXTREMEN JAHRES «Kein Volk der Welt hat erlebt, was dem deutschen ‹1923›-Erlebnis entspricht», schrieb Sebastian Haffner im englischen Exil, und Stefan Zweig befand, dass die Geschichte noch «nie eine ähnliche Tollhauszeit in solchen riesigen Proportionen produziert» habe. Volker Ullrich erzählt auf breiter Quellenbasis die Geschichte dieses Jahrs am Abgrund, das in manchem auf fatale Weise an die heutige Gegenwart erinnert. Nach der vielgerühmten Hitler-Biografie und dem Bestseller «Acht Tage im Mai» legt der renommierte Journalist und Historiker nun das Panorama einer aus den Fugen geratenen Zeit vor, die Chronik eines in jeder Hinsicht extremen Jahres. 1923 erlebt Deutschland einen Sturz ins Bodenlose. Französische und belgische Truppen marschieren ins Ruhrgebiet ein. Die Hyperinflation erreicht ihren bizarren Höhepunkt und stürzt breite Bevölkerungsschichten ins Elend. Während die Vergnügungsindustrie boomt, herrscht politisch der Ausnahmezustand. Separatistische Bewegungen bedrohen den Bestand des Reiches, rechte und linke Extremisten setzen zum Sturm auf die Republik an, und in München bereitet ein Mann einen Putschversuch vor, dessen Name sich der Welt noch einprägen wird: Adolf Hitler. Volker Ullrich über das Schicksalsjahr der Weimarer Republik Eine fundierte Darstellung der historischen Konstellationen, die zum Krisenjahr 1923 führten Vom Autor des Bestsellers "Acht Tage im Mai"

Ähnliche Bücher wie »Deutschland 1923«
Actionreiche Abenteuergeschichte mit spannendem Geschichtswissen. Für Kinder ab 7 Jahren

Action-geladene Zeitreise ins japanische Kaiserreich: • Geschichte trifft Fantasy: mit den Zeit-Agenten zu historischen Schauplätzen reisen • Spannende Abenteuergeschichte kombiniert mit geschichtlichen Fakten • Lesespaß und -förderung mit vielen Schwarz-Weiß-Illustrationen und interaktiven Extras wie Sachseiten, Quiz und Glossar Reise durch die Zeit: Mit den Zeit-Agenten wird Geschichte erlebbar Wenn die Uhren rückwärts laufen, wissen die Zeit-Agenten: Ein neues Abenteuer ruft! In dieser fesselnden Kinderbuch-Reihe begleiten junge Leser*innen ab 7 Jahren die Zeit-Agenten zu den bedeutendsten Momenten der Geschichte. Mit Mut und Geschick müssen die acht Kinder die fiesen Pläne von Bösewicht Mora durchkreuzen, der quer durch alle Jahrhunderte für Chaos sorgt. Jede Reise bietet Grundschulkindern faszinierendes Geschichtswissen und ein actionreiches Katz-und-Maus-Spiel zwischen den Zeit-Agenten und Mora – unterstützt durch Illustrationen, ein Glossar, das schwierige Begriffe erklärt, und ein Quiz, um gelerntes Wissen zu checken. Dieses spannende Buch zum Lesen-Üben führt die Zeit-Agenten Sarah und Alex ins japanische Kaiserreich des Jahres 1750, wo sie einem erschöpften Samurai helfen, die verschollene Botschaft des Fürsten an einen General zu überbringen und so einen Krieg zu verhindern. Begleite die mutigen Zeit-Agenten auf ihren abenteuerlichen Zeitreisen zu den wichtigsten Ereignissen der Geschichte! Dieser Band ist Teil der Reihe „Die Zeit-Agenten“. Jeder Band ist in sich abgeschlossen und kann in beliebiger Reihenfolge gelesen werden, damit die Kinder ihre Lieblingsthemen auswählen können.

Ähnliche Bücher wie »Die Zeit-Agenten 6. Die Mission des Samurai«
Erster Weltkrieg, Berlin, Beginn der Weimarer Republik und der Zwanziger: eine wilde, schillernde Zeit und ein höchst populäres Setting. Szczepan Twardoch ist einer der aufregendsten Autoren der gegenwärtigen Literatur überhaupt. Leuchtend erotisch und obsessiv – eine bannende Liebesgeschichte. Großer Stoff: ein Held im Sog der Zeitgeschichte. «Ein epischer Pageturner von literarischer Klasse ... Twardochs Roman könnte nicht aktueller, nicht dramatisch treffender in diese neuerliche Zeitenwende passen, die Europa aktuell erschüttert.» Der Standard

Ähnliche Bücher wie »Demut«
Berlin, Romanisches Café, 1913–1933

Das Café der großen Träume - wo Bertolt Brecht, Marlene Dietrich und Albert Einstein aufeinandertrafen

Der Glanz des "Romanischen Cafés" erstrahlte einst bis Paris, New York und Tokio. Hier traf man alle an: Bertolt Brecht, Mascha Kaléko und Joseph Roth, Egon Erwin Kisch, Marlene Dietrich und Albert Einstein. An den Marmortischen entstanden Bücher und Filmideen, wurden Kunstrichtungen geboren, wurde gestritten und geträumt - bis die Nazis die Lichter ausmachten. Christian Buckard erzählt die Geschichte der schillernden Cafébewohner in seinem mitreißenden Buch.

In den Goldenen Zwanzigern war das «Romanische» das berühmteste Café Berlins: das "Industriegebiet der Intelligenz", das "Caféhaus der unbegrenzten Möglichkeiten". Durch seine Drehtür kamen Tag für Tag und Nacht für Nacht die Schriftsteller, Schnorrer und Journalisten, Maler und Bühnenstars, Prostituierte und Politaktivisten. Darunter waren auch viele Flüchtlinge und durchreisende Bohèmiens aller Länder, mit denen sich Ideen von Stadt zu Stadt verbreiteten. Man träumte von einer besseren Zeit, einer neuen Kunst, von blitzschnellen Atomen und Filmkarrieren, einer warmen Mahlzeit oder der Liebe. Zu Beginn der Dreißigerjahre war das Café allerdings bereits ein gefährlicher Ort: Jederzeit mussten die Gäste mit Überfällen der Nazis rechnen. Christian Buckard hat zahlreiche bislang unbekannte Berichte von internationalen Gästen ausfindig gemacht. In großartigen Szenen lässt er die Atmosphäre dieser einmaligen Ideen-, Klatsch- und Meinungsbörse spürbar werden. Dank des Romanischen Cafés fühlte sich Berlin ein "paar leuchtende Jahre" lang - fast an wie das Zentrum der Welt.

Ähnliche Bücher wie »Café Babylon«
Eine Biographie

Das kurze Leben des streitbaren Rechtsanwalts Hans Litten, der 1938 im KZ Dachau in den Selbstmord getrieben wurde. In einem spektakulären Prozess vor dem Berliner Kriminalgericht in Moabit stellte der junge Rechtsanwalt Hans Litten 1931 den »Schriftsteller« Adolf Hitler als Zeugen für die Gewaltbereitschaft von SA und NSDAP zur Rede. Litten verteidigte in zahlreichen Prozessen straffällige Jugendliche, trat als Nebenkläger für die von faschistischen Rollkommandos attackierten Kommunisten auf und legte sich mit der rechtslastigen Justiz der Weimarer Republik an. Seine Biografie ist eine deutsche Lebensgeschichte, die mit der jüdischen Jugendbewegung in Ostpreußen begann und im Konzentrationslager Dachau endete. Im geteilten Deutschland wurde sie in unterschiedlichen Versionen überliefert. Die einen würdigten den antifaschistischen Bündnispartner der Arbeiterklasse, die anderen – mit jahrzehntelanger Verspätung – den Verteidiger des republikanischen Rechtswesens. Heute ist Hans Litten – nicht zuletzt durch die TV-Serie »Babylon Berlin« – weit über Deutschland hinaus als politischer Anwalt bekannt, der sich kompromisslos und mutig für seine Mandanten eingesetzt hat.

Ähnliche Bücher wie »Hans Litten – Anwalt gegen Hitler«
Geschichte eines Hochverrats

100 JAHRE HITLERPUTSCH – DIE GANZE GESCHICHTE Am Abend des 8. November 1923 stürmt Adolf Hitler mit gezogenem Revolver in den Bürgerbräukeller und verkündet den Beginn der nationalen Revolution. Am Mittag des folgenden Tages endet diese im Kugelhagel an der Feldherrnhalle. Doch Hitlers dilettantische Aktion war nur die Spitze des Eisbergs. Darunter verborgen liegt die Geschichte eines Hochverrats, an dem große Teile der bayerischen Führung beteiligt waren und dessen Ausläufer bis nach Berlin reichten. Mit detektivischem Spürsinn deckt Wolfgang Niess das Netzwerk der Verschwörer auf und zeigt, wie Hitler dere Pläne durch sein Vorpreschen ruinierte. Wider Willen hat er so den Demokraten die Chance verschafft, die Weimarer Republik zu retten, als sie schon verloren schien. Die verborgene Geschichte hinter dem Hitlerputsch Die rechten Putschpläne im Jahr 1923 – mit detektivischem Spürsinn entschlüsselt Wie Hitler mit seiner dilettantischen Aktion das Überleben der Weimarer Republik ermöglichte Nur die Spitze des Eisbergs – was in Bayern vor 100 Jahren wirklich geschah Wie die bayerische Führung den "Marsch auf Berlin" plante

Ähnliche Bücher wie »Der Hitlerputsch 1923«
Revolutionär, Schriftsteller, Antifaschist. Eine Biografie

Die erste umfangreiche deutschsprachige Biografie Ernst Tollers, des Revolutionärs, der im Gefängnis zum berühmtesten Dramatiker der Weimarer Republik wurde. Er war der berühmteste Dramatiker der Weimarer Republik, seine Stücke spielte man von Moskau bis Sydney. In Ernst Tollers Lebensgeschichte ballen sich die zentralen Ereignisse der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts: Als Jude in der preußischen Provinz geboren, meldete er sich freiwillig im Ersten Weltkrieg an die Front. Von der grausamen Kriegserfahrung geläutert wurde er zum Pazifisten. Die Begegnung mit Kurt Eisner macht ihn zum Revolutionär, kurz steht Toller sogar an der Spitze der Münchner Räterepublik. Während einer fünfjährigen Festungshaft wird er zum gefeierten Schriftsteller, 1933 zwingt ihn die Machtübernahme zur Flucht. Schon früh hat er die Zeichen der Zeit erkannt und unermüdlich vor den Nationalsozialisten gewarnt. Das Exil führt ihn schließlich nach England, Hollywood und New York, wo er, zeitlebens unter schweren Depressionen leidend, 1939 seinem Leben ein Ende setzt. Lange Zeit war der einst so berühmte Schriftsteller, Politiker und Aktivist fast vergessen. Veronika Schuchter erzählt das bewegte Leben Ernst Tollers als Spiegelbild seiner Zeit. Seine historische Weitsicht, sein Eintreten für die Schwächsten der Gesellschaft und gegen jede Form totalitärer Tendenzen machen sein Leben und Werk bis heute relevant.

Ähnliche Bücher wie »Ernst Toller«
Roman. Mit einem Nachwort von Volker Weidermann

Raimund ist verliebt. Ungeheuer verliebt. Nur für ein paar Tage ist er aus dem dumpfen Deutschland der frühen Dreißigerjahre nach Paris gereist. Jetzt naht bereits sein Abschied von der herrlichen Teddy, die dorthin ausgewandert ist … Jede Zeit hat ihre großen Romane. Dieser hier wurde nie veröffentlicht. 1932 auf der Schwelle zur NS-Herrschaft verfasst, besteht Sebastian Haffners »Abschied« auf Weltläufigkeit, Liebe und Überschwang. Für unsere Gegenwart ist er ein Ereignis.

Ähnliche Bücher wie »Abschied«
Aufstieg und Fall der Deutschland AG | Eine glänzend erzählte Geschichte der deutschen Wirtschaft | Gewinner Deutscher Sachbuchpreis 2026

Dreihundert deutsche Männer, schrieb Walther Rathenau zu Beginn des 20. Jahrhunderts, bestimmten die wirtschaftlichen Geschicke des Kontinents. Er meinte das enge Geflecht aus Bankiers, Industriekapitänen und Lobbyisten, das sich mit dem Aufstieg von Firmen wie der Allianz, Krupp oder Siemens herausgebildet hatte. Man kannte einander, man sprach miteinander – und man sprach sich ab. Bis in die 1990er Jahre prägte dieses Netzwerk namens »Deutschland AG« die Politik und die Unternehmenskultur in der Bundesrepublik.

Konstantin Richter montiert die Geschichten dieser Macher und Magnaten zu einer temporeichen szenischen Erzählung. In meisterhaft arrangierten Episoden lässt er ihre Welt zu unserer werden: Er begleitet Nicolaus Otto und Gottlieb Daimler bei der Gemüseernte, wo die beiden genauso erbittert konkurrieren wie bei der Entwicklung neuer Motoren. Richter sitzt mit am Tisch, wenn die Gebrüder Mannesmann in Marokko irrwitzige Intrigen spinnen, und er pendelt mit Thomas Middelhoff von Bielefeld nach Essen, wenn dieser sich mit seinem Hubschrauber auf den Weg ins Büro macht.
So entsteht ein einzigartiges Epos, das rund 150 Jahre umspannt: von der Start-up-Nation Kaiserreich bis in die krisengebeutelte Gegenwart, vom Aufstieg der Deutschland AG bis zum ihrem Niedergang.



Ähnliche Bücher wie »Dreihundert Männer«
Eine deutsche Geschichte

Dieses Buch ist ein Experiment. Es unternimmt den Versuch, eine Geistesgeschichte der geistigen Beeinträchtigung zu schreiben, indem es die Debatten über den Wert behinderten Lebens nachzeichnet, wie sie in den letzten 150 Jahren geführt wurden. Abgrund dieser Epoche war ein schier unvorstellbares Massenmordprojekt, das eine komplexe Vorgeschichte hat und eine erstaunlich lange Nachgeschichte. Die Eugenik zu verlernen, hat sich in Deutschland als ein außerordentlich zäher Prozess erwiesen, der bis heute nicht abgeschlossen ist. Dagmar Herzog schildert die immer wiederkehrenden Konflikte über die Deutung von Fakten und die daraus zu ziehenden praktischen Konsequenzen. In diesen sowohl politisch als auch emotional hoch aufgeladenen Auseinandersetzungen vermischten sich Konzepte aus Medizin und Pädagogik mit religiös-theologischen Vorstellungen, aber auch mit solchen über Arbeit und Sexualität, menschliche Verwundbarkeit und wechselseitige Abhängigkeit. Wie soll man über die Mitbürger:innen mit den unterschiedlichsten kognitiven Beeinträchtigungen und psychiatrischen Diagnosen denken und fühlen? Wie mit ihnen umgehen? Indem die Deutschen über diese Fragen stritten, rangen sie stets auch um ihr Selbstverständnis als Nation.

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Der deutsche Kommunist

MEHR ALS EINE BIOGRAPHIE - ILKO-SASCHA KOWALCZUK ÜBER ULBRICHT, DEN KOMMUNISMUS UND DAS 20. JAHRHUNDERT Walter Ulbricht war einer der einflussreichsten deutschen Politiker des 20. Jahrhunderts. Ilko-Sascha Kowalczuks umfassende wissenschaftliche Biographie schöpft aus langjährigen Quellenrecherchen in Dutzenden Archiven im In- und Ausland. Sein monumentales Werk ist mehr als eine einfache Biographie. Es ist auch eine Geschichte des Kommunismus und des zerrissenen 20. Jahrhunderts. Der erste Band behandelt die Zeit bis 1945, als die "Gruppe Ulbricht" nach Berlin entsandt wurde, und enthält Ulbrichts Aufstiege in der Arbeiterbewegung, den Kampf der KPD in der und gegen die Weimarer Republik, den Widerstand gegen den Nationalsozialismus und die Exilzeit in Prag, Paris und Moskau. Wer diese Hintergründe kennt, versteht sehr viel besser, was Ulbricht nach 1945 antrieb und warum die DDR zu dem wurde, was sie war. Über Konrad Adenauer, die Gründungsfigur der Bundesrepublik, gibt es zahlreiche Studien, auch eine berühmte zweibändige Biographie. Zu Adenauers Pendant im Osten existiert bislang nichts Vergleichbares. Dabei ist Walter Ulbricht für die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts eine kaum weniger prägende Figur. Ilko-Sascha Kowalczuk beschreibt den Aufstieg des um die Jahrhundertwende in Leipzig geborenen Sohnes eines Schneiders zum Führer der deutschen Kommunisten, der zum eigentlichen Gründer der DDR wurde und 1961 die Mauer errichten ließ. Dabei entdeckt er nicht nur den Funktionär Ulbricht neu, sondern beschreibt ihn auch als Menschen, wie es bislang nicht zu lesen war. Er erklärt Ulbricht aus seiner Zeit und schreibt nicht über ihn mit dem Wissen von später. Sein Buch ist eine Biographie, aber zugleich auch mehr als das. Es ist die Geschichte des 20. Jahrhunderts gesehen durch die Augen eines deutschen Kommunisten. 50. Todestag am 1. August 2023 Die erste umfassende wissenschaftliche Biographie Das 20. Jahrhundert aus der Perspektive eines Kommunisten Auf der Grundlage umfassender Archivrecherchen Viele Quellen erstmals ausgewertet Sehr gut lesbar geschrieben Von einem der führenden Forscher zur Geschichte des deutschen Kommunismus und der DDR

Ähnliche Bücher wie »Walter Ulbricht«
Roman | Greta Garbo und Marlene Dietrich – zwei Leinwandikonen | »Ein brillanter Roman« Denis Scheck

»Voller Intrigen, Liebe, Leidenschaft, voller Neid und Bosheit und Sehnsucht ... Großartig!« Elke Heidenreich

Ins Dunkel ist Screwball-Komödie und Melodram, Tragödie und Romanze in einem: ein Roman als Film, glamourös und hochpolitisch. In raffinierten Rückblenden, mit Tempo und Timing verhandelt er das Verhältnis von Literatur, Film und Macht in Zeiten inszenierter Wirklichkeiten.

Eine Liebeserklärung an das Kino

Wir sitzen im Dunkeln. Auf der Leinwand treffen sich Greta Garbo und Erika Mann 1969 in den Schweizer Bergen und erinnern sich. Wie war das noch mit Marlene Dietrich und der gemeinsamen Geliebten? Als der Film den Nerv der Zeit traf und die Deutschen Hollywood und ganz Amerika durcheinanderwirbelten. Mit Erika Manns antifaschistischem Kabarett Die Pfeffermühle, während die ganze Welt ins Dunkel glitt? Mit der Zensur nach 1933 auch in den USA? Ach – und wie gut kannten sich eigentlich Greta Garbo und Marlene Dietrich? Wer traute sich mehr auf der Leinwand? Und im Leben?



Ähnliche Bücher wie »Ins Dunkel«
100 Jahre nach dem Mord an Walther Rathenau – Die Hintergründe des rechten Terrors gegen die erste deutsche Republik. Am 24. Juni 1922 wurde Walther Rathenau, Reichsaußenminister der Weimarer Republik, auf offener Straße erschossen. Kein anderes Ereignis hat die Republik von Weimar stärker erschüttert als die Serie von Anschlägen von 1921/1922, die gegen Rathenau und den früheren Reichsfinanzminister Matthias Erzberger, gegen den ersten deutschen Ministerpräsidenten Philipp Scheidemann und schließlich auch gegen den Publizisten Maximilian Harden verübt wurden. Martin Sabrow geht der Frage nach: Waren die Attentate aufgehetzten Einzeltätern zuzuschreiben, oder steckte hinter ihnen das organisierte Mordkomplott eines Geheimbundes? Der schon von den Zeitgenossen verdächtigten Organisation »Consul« konnte (oder wollte) die deutsche Jusitz keine Schuld nachweisen. Und doch hatte sie offensichtlich alle Fäden in der Hand gehabt. Der Autor deckt die Geschehnisse von damals auf. Er weist die bewusste Rechtsbeugung der konservativ denkenden Justiz nach und erklärt, warum das Ziel der Attentatsserie in der Öffentlichkeit nie vollständig bekannt werden konnte: Sie sollte der geheimgehaltene Auftakt zur deutschen Gegenrevolution werden.

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Deutsche Geschichte 1918 bis 1945

DIE DEUTSCHEN UND DAS ZEITALTER DER EXTREME - DIE GROßE NEUE DARSTELLUNG Deutschland zwischen 1918 und 1945 – ein Zeitraum von knapp dreißig Jahren, in dem gleich zweimal für Millionen Menschen eine «neue Zeit» anbricht: 1918 nach dem Ende des verlorenen Ersten Weltkriegs und 1933 mit der Machtübernahme durch Adolf Hitler. Als eine «zerborstene Zeit» schildert Michael Wildt diese Jahre in seiner atmosphärisch dichten Darstellung, die die Ereignisstränge der «großen» Geschichte mit den Erfahrungen und Lebenswelten der Zeitgenossen verbindet. Die Straßen Berlins in den Tagen der Novemberrevolution, das Ruhrgebiet 1923 während des Einmarschs der französischen Truppen, Varieté-Shows, die schwarze Community in Deutschland, Lemberg 1941 und Hamburg beim Bombenangriff am Altjahrsabend 1944 – das sind nur einige der Orte, an die Michael Wildt uns in seinem neuen Buch mitnimmt. Es entführt uns in Hinterhöfe, private Heime und Baracken, und es lässt Zeitzeugen wie Käthe Kollwitz und Victor Klemperer, aber auch den unbekannten katholischen Gastwirt oder die national gesinnte Lehrerin zu Wort kommen. Kein anderes Werk hat bislang das «oben» und das «unten» der Geschichte so intensiv in eine kollektive Erzählung überführt wie dieses eindrucksvolle Panorama Deutschlands und der Deutschen im «Zeitalter der Extreme». Ein frischer Blick auf die Zeit von Weimarer Republik und Drittem Reich Eine außergewöhnliche Kombination aus historischer Darstellung und Originalton von Zeitzeugen Im Zentrum stehen die Erfahrungsgeschichten der Menschen

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Berlin, Bohème und Ringelnatz

Zum 135. Geburtstag von Renée Sintenis am 20. 3. 2023 Als Berlin nach 1918 zur Weltstadt wird, feiert die Bildhauerin Renée Sintenis (1888–1965) ihre größten Erfolge – bis zum Aufkommen des Nationalsozialismus. Ihre spielerisch eleganten Plastiken zieren die Salons des Großbürgertums und werden international ausgestellt. Sie lebt rastlos und rasant, pflegt Kontakte zu Ernst Barlach, Gottfried Benn, André Gide, Rainer Maria Rilke, Asta Nielsen u.v.m. Mit Joachim Ringelnatz, dem sie zum Durchbruch als Maler verhilft, lebt sie eine Freundschaft jenseits aller gängigen Rollen- und Geschlechterzuschreibungen. Silke Kettelhake hat sich auf die Spuren der Ausnahmekünstlerin begeben, die nicht zuletzt als Schöpferin des Goldenen Berlinale-Bären bis heute unvergessen ist. Ein faszinierendes biografisches Porträt über eine Ausnahme-Künstlerin und ihre Zeit, mit zahlreichen Originalzitaten und s/w-Fotos. »Mir ist mein Schaffen nichts anderes als ein selbstverständliches Müssen.« Renée Sintenis

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Zu Zeitgeschichte und Zeitgenossenschaft

»Weltweit geht es den Populisten darum, die selbstkritische Auseinandersetzung mit der je eigenen Geschichte als antinationale Umtriebe zu stigmatisieren.« Norbert Frei, einer der renommiertesten Historiker des Landes, hat für die Süddeutsche Zeitung mehr als sieben Jahre lang eine vielbeachtete Kolumne geschrieben. Für diesen Band hat er ein halbes Hundert dieser jeweils aus aktuellem Anlass verfassten, aber über den Tag hinausweisenden politisch-zeitgeschichtlichen Beiträge ausgewählt und in eine thematische Ordnung gebracht: »Das nationalsozialistische Erbe«, »Die alte und die neue Rechte«, »Deutsch-Deutsches«, »Deutsche, Juden, Israel«, »Nach dem Überfall auf die Ukraine«, »Demokratieverachtung global«. Frei verbindet die souveräne Beherrschung seines Metiers mit großer Formulierungskunst. Seine »Anmerkungen zur Zeitgeschichte« sind ein unverzichtbarer Beitrag zur Stärkung unserer politischen Urteilskraft. »In der Person von Norbert Frei vereinigt sich der um Versachlichung und Objektivität bemühte Zeithistoriker mit dem politisch engagierten Aufklärer.« Jürgen Habermas

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[Was bedeutet das alles?]

Der Klassiker zum beunruhigend aktuellen Thema unserer Tage Schon früh beleuchteten Horkheimer und Adorno in den »Elementen des Antisemitismus« aus ihrer berühmten und einflussreichen Dialektik der Aufklärung ein Phänomen, das uns immer noch und zuletzt wieder verstärkt umtreibt: den Antisemitismus – ein Paradebeispiel für einen selbstzerstörerischen Rückfall ins Mythische, wie er von Anfang an in den Prozess der Aufklärung eingeschrieben war. Nachwort und Kommentar zeigen, wie relevant der Text für uns heute ist, wie fast jeder einzelne Satz uns wie ein prägnanter Aphorismus ins Nachdenken bringen kann.

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Leben in Zeiten des Umbruchs

Als Konrad Adenauer 1949 mit 73 Jahren zum ersten Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland gewählt wurde, hatte er zwei Weltkriege, den Untergang einer Monarchie, das Scheitern einer parlamentarischen Republik und die Herrschaft einer totalitären Diktatur erlebt. Ob die westdeutsche Nachkriegsdemokratie länger Bestand haben würde, schien keineswegs ausgemacht. Sein Ziel war es daher, sie möglichst rasch und unumkehrbar zu stabilisieren. Diese Biografie wirft einen Blick auf den Menschen Adenauer und sein persönliches Umfeld. Zugleich zeichnet sie ein differenziertes Bild seiner Politik, die bestimmt wurde von den Erfahrungen eines Lebens in Zeiten des Umbruchs.

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Eine Geschichte von 1848 bis 1989

REVOLUTIONEN IN DEUTSCHLAND - DAS NEUE BUCH VON HEINRICH AUGUST WINKLER Als die Franzosen im Juli 1789 das Symbol des absolutistischen Ancien Régime, die Pariser Bastille, stürmten, jubelten ihnen auch viele deutsche Dichter und Denker zu. Doch die Begeisterung hielt rechts des Rheins nicht lange an. Als Ludwig XVI. auf dem Schafott endete und die Revolution in Terror überging, rückten viele Deutsche erschrocken von ihr ab. Seither ist das Verhältnis der Deutschen zu Revolutionen ein schwieriges Kapitel geblieben. Heinrich August Winkler, der Doyen unter den Historikern, schildert die Etappen der deutschen Revolutionsgeschichte von 1848 bis 1989 und nimmt auch die düsterste aller Revolutionen, jene der Nationalsozialisten, mit in den Blick. Lieber Reformation statt Revolution: Das war lange die Devise all jener Bürger und Intellektuellen in Deutschland, die mit den bestehenden Verhältnissen haderten und doch keinen gewaltsamen Umsturz wollten. Nachdem in der Revolution von 1848/49 das Doppelziel Einheit und Freiheit verfehlt worden war, gab Bismarck in einer Revolution von oben mit der kleindeutschen Reichsgründung gleichsam eine Antwort auf das Scheitern von 1848. Aus der Revolution von 1918/19 ging mit der Weimarer Republik ein neues demokratisches System hervor, dem die Diktatur des Nationalsozialismus ein Ende bereitete. Ob diese eine Revolution war, erörtert der glänzend geschriebene Band ebenso prägnant wie die Frage nach dem historischen Ort der "friedlichen Revolution" von 1989, mit der die "deutsche Frage" in Gestalt der Wiedervereinigung gelöst wurde. Der neue Heinrich August Winkler Ein Crashkurs durch die deutsche Revolutionsgeschichte Behandelt auch die friedliche Revolution von 1989 in der DDR

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Deutschland 1929 bis 1934 Jens Bisky, «Günter de Bruyns verdienstvoller Preußen-Erbe» (Freitag), ist einer der wichtigsten Kulturjournalisten des Landes. Sein Buch über Friedrich II. und seine große Berlin-Biographie, die zum Bestseller reüssierte, wurden begeistert aufgenommen. Beide gelten als Standardwerke.

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Antisemitismus ist in der AfD allgegenwärtig. Immer wieder attackiert die Partei unter Rückgriff auf antisemitische Stereotype prominente Vertreter*innen jüdischen Lebens, teilen führende AfD-Funktionär*innen antisemitische Verschwörungserzählungen oder relativieren die Verbrechen des Nationalsozialismus. Trotz der zahlreichen einschlägigen Skandale in ihrer noch jungen Parteiengeschichte wird dem Antisemitis­mus in der Analyse der AfD jedoch kaum Beachtung geschenkt. In seinem Buch widmet sich Stefan Dietl dieser Leerstelle und beschreibt den Antisemitismus als wesentliches Ideologieelement und Welterklärungsmodell der AfD. Dabei nimmt er die verschiedenen Erscheinungsformen des Judenhasses in der Partei ebenso unter die Lupe wie die Versuche der AfD, sich als Bollwerk gegen Antisemitismus und Fürsprecherin Israels zu inszenieren. Zudem wirft er einen kritischen Blick auf die angebliche Tabuisierung des Judenhasses in der deutschen Gesellschaft und auf die Renaissance des Antisemitismus im öffentlichen Raum.

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Rebellinnen der wilden Zwanziger | Das perfekte Geschenk zum Muttertag

Die 1920er Jahre versprechen einen Aufbruch in ein neues Leben. In den USA machen die Flapper von sich reden: junge Frauen, die kurze Röcke und kurzes Haar tragen und sich selbstbewusst über gesellschaftliche Konventionen hinwegsetzen. Sie verkehren in Jazzbars und Nachtclubs, trinken hochprozentigen Alkohol, rauchen, tanzen Charleston, Shimmy und Black Bottom und leben ihre Sexualität aus. Doch es geht diesen Frauen um mehr als nur Provokation: Es ist vor allem der Kampf um Selbstverwirklichung und Unabhängigkeit in einer männerdominierten Welt. Mit dem Flapper ist der Typus einer neuen „gefährlichen“ Frau geboren! Die britische Autorin und Kritikerin Judith Mackrell erzählt in diesem reich bebilderten und spannend geschriebenen Buch von sechs Frauen, die zu Ikonen der »Roaring Twenties« wurden: der Tänzerin und Sängerin Josephine Baker, der Schriftstellerin und Tänzerin Zelda Fitzgerald, den Schauspielerinnen Tallulah Bankhead und Lady Diana Cooper, der Publizistin und Verlegerin Nancy Cunard und der Malerin Tamara de Lempicka. »Eine opulente und aufregende Erkundung von sechs Rebellinnen, deren Ruhm sich in den Wilden Zwanzigern entzündete. Die Flapper erinnert uns an die große und bleibende gesellschaftliche Wirkung von kämpferischen und energischen Frauen, die es schafften, auf gänzlich unerwartete Art zu strahlen.« – Heller McAlpin, Los Angeles Times »Eine Geschichte voll faszinierender Details ...« – Laura Jacobs, Wall Street Journal

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Roman | Ein intensives Porträt der Frau, die Magda Goebbels wurde

»Ein furchtloser Roman über Mittäterschaft und darüber, wie aus dem kleinen Bösen das große Böse wächst. Kann man denn über das ›Dritte Reich‹ erzählen? Die Frage wird oft gestellt, nicht zu Unrecht. Nora Bossong beantwortet sie mit diesem großartigen Buch, indem sie es tut – vielschichtig, besonnen und erbarmungslos.« Daniel Kehlmann

Als Hans die elegante Stiefmutter seines Schulfreunds Hellmut Quandt kennenlernt, ahnt er noch nicht, welche Rolle Magda in seinem Leben spielen wird, für ihn persönlich, aber auch Jahre später als fanatische Nationalsozialistin und Vorzeigemutter des »Dritten Reichs«. Noch ist die Weimarer Republik im Aufbruch und Hans so heftig wie hoffnungslos in Hellmut verliebt. Doch nach einem Unglücksfall beginnen Hans und Magda eine Affäre, von der sie sich Trost und Vorteile versprechen: Sie will aus ihrer Ehe ausbrechen, er seine Homosexualität verbergen. Erst als Magda Joseph Goebbels kennenlernt und der NSDAP beitritt, kommt es zwischen Hans und ihr zum Bruch. Ein Roman, der über zwanzig Jahre den Weg zweier Menschen und eines Landes erzählt, der nicht unausweichlich war.

Nora Bossong zeichnet in ihrem Roman das intensive Porträt der Frau, die Magda Goebbels wurde, und ihres jungen Liebhabers. Zwei Menschen in der Maschinerie der historischen Ereignisse, unterschiedlich verstrickt, unterschiedlich schuldig geworden. Auch an sich selbst.



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Was bleibt von einem der umstrittensten deutschsprachigen Philosophen?

Was bleibt von einem der umstrittensten deutschsprachigen Philosophen?

Auf der einen Seite steht einer der größten Philosophen, auf der anderen Seite sein Engagement für den Nationalsozialismus. Wie passt das zusammen?
Das fragte sich schon der 23-jährige Student Jürgen Habermas, der mutig eine Diskussion um seine philosophische Leitfigur anstimmte und die Vorzeichen für die folgenden Diskussionen setzte.

Oliver Jahraus geht der Frage nach und zeigt, wie dieses Spannungsverhältnis – noch verstärkt durch die Skandale um die Veröffentlichung von Heideggers »Schwarzen Heften« – seine Rezeption bis heute prägt, wie vielfältig diese Verstrickung aufgegriffen wurde, welche Positionen zwischen Verteidigung und Verdammung, zwischen Apologie und Polemik es gibt, und in welcher Form Heideggers Philosophie selbst nationalsozialistisch ist. Jahraus plädiert für eine offene Auseinandersetzung mit Heidegger, die seine Verstrickung als Teil dieser Philosophie ernstnimmt.



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Roman | Ein intensives Porträt der Frau, die Magda Goebbels wurde | Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2024

»Ein furchtloser Roman über Mittäterschaft und darüber, wie aus dem kleinen Bösen das große Böse wächst. Kann man denn über das ›Dritte Reich‹ erzählen? Die Frage wird oft gestellt, nicht zu Unrecht. Nora Bossong beantwortet sie mit diesem großartigen Buch, indem sie es tut – vielschichtig, besonnen und erbarmungslos.« Daniel Kehlmann Als Hans die junge und schöne Stiefmutter seines Schulfreunds Hellmut Quandt kennenlernt, ahnt er noch nicht, welche Rolle Magda in seinem Leben spielen wird, für ihn persönlich, aber auch Jahre später als fanatische Nationalsozialistin und Vorzeigemutter des »Dritten Reichs«. Noch ist die Weimarer Republik im Aufbruch und Hans so heftig wie hoffnungslos in Hellmut verliebt. Doch nach einem Unglücksfall beginnen Hans und Magda eine Affäre, von der sie sich Trost und Vorteile versprechen: Sie will aus ihrer Ehe ausbrechen, er seine Homosexualität verbergen. Erst als Magda Joseph Goebbels kennenlernt und der NSDAP beitritt, kommt es zwischen Hans und ihr zum Bruch. Während Magda mit ihren Kindern bald in der Wochenschau auftritt, gerät Hans zunehmend in Gefahr. Ein Roman, der über zwanzig Jahre den Weg zweier Menschen und eines Landes erzählt, der nicht unausweichlich war. Nora Bossong zeichnet in ihrem neuen Roman das intensive Porträt der Frau, die Magda Goebbels wurde, und ihres jungen Liebhabers. Zwei Menschen in der Maschinerie der historischen Ereignisse, unterschiedlich verstrickt, unterschiedlich schuldig geworden. Auch an sich selbst.

Ähnliche Bücher wie »Reichskanzlerplatz«
Weiblicher Widerstand im „Dritten Reich“

Christiane Kruse stellt in diesem Buch fünfzig mutige Frauen aus verschiedenen gesellschaftlichen Schichten vor, die sich unter Lebensgefahr in Untergrundorganisationen engagierten, Verfolgte versteckten oder ihnen zur Flucht verhalfen, Flugblätter verteilten oder Treffpunkte organisierten. Ruth Andreas-Friedrich • Hilde Benjamin • Emmi Bonhoeffer • Hilde Coppi • Marlene Dietrich • Christine von Dohnanyi, geb. Bonhoeffer • Bella Fromm • Mildred Harnack • Liselotte Herrmann • Hannah Höch • Annedore Leber • Freya von Moltke • Käthe Niederkirchner • Margarethe von Oven • Elfriede Paul • Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg • Sophie Scholl • Libertas Schulze-Boysen • Johanna Solf • Gabriele Tergit • Elisabeth von Thadden • Margarete von Trotha • Marion Gräfin Yorck von Wartenburg • Clara Zetkin • u. v. m.

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Roman. Mit einem Nachwort von Volker Weidermann

Eine Entdeckung aus dem Nachlass von Sebastian Haffner. »Ein federleichter Roman über das kostbare Glück der Freiheit – und wie schnell es mit ihr vorbei sein kann.« Iris Berben Raimund ist verliebt. Ungeheuer verliebt. Nur für ein paar Tage ist er aus dem dumpfen Deutschland der frühen Dreißigerjahre nach Paris gereist. Jetzt naht bereits sein Abschied von der herrlichen Teddy, die mit all ihrem Esprit dorthin ausgewandert ist. Umschwärmt wird sie von etlichen in Paris gestrandeten Gentlemen, gegen die Raimund sich behaupten muss. Als wolle er alles für immer festhalten, versucht er, die französische Freiheit mit Teddy zu genießen. Wenn er die Zukunft doch aufhalten könnte! Jede Zeit hat ihre großen Romane. Dieser hier wurde nie veröffentlicht. 1932 auf der Schwelle zur NS-Herrschaft verfasst, besteht Sebastian Haffners »Abschied« einmalig gewitzt und rasant auf Weltläufigkeit, Liebe und Überschwang. Für unsere Gegenwart ist er ein Ereignis.

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Keks - Krieg - Konsum 1911-1974

Die Geschichte des Traditionsunternehmens Bahlsen bietet einen seltenen Einblick in die ansonsten verborgene Welt des deutschen Mittelstandes. Bahlsen, das steht nicht nur fast synonym für das Genussmittel Keks, sondern ist tatsächlich auch dessen »Erfinder« in Deutschland. Es war der Firmengründer Hermann Bahlsen, dessen Wortschöpfung »Keks« (vom englischen »Cakes«) es 1911 in den Duden schaffte. Bis heute verfügt das in Hannover ansässige Traditionsunternehmen über einige der bekanntesten Marken für Nahrungsmittel in Deutschland. Dabei steht es aber auch für einen Unternehmenstyp, der zwar zentral für die deutsche Wirtschaft ist, über dessen Geschichte wir jedoch wenig wissen: Den Mittelstand. Wie hat er sich zum Nationalsozialismus gestellt? Wie denken und handeln Familienunternehmer angesichts der politischen und ökonomischen Erschütterungen des 20. Jahrhunderts? Wie gestalteten sie das Verhältnis zu ihren Mitarbeitern? Unter welchen Bedingungen wurden insbesondere die ausländischen Zwangsarbeiterinnen im »Dritten Reich« behandelt? Hartmut Berghoff und Manfred Grieger gehen diesen Fragen auf Grundlage bislang nicht ausgewerteter Quellen nach. Die Autoren behandeln die Geschichte des Hauses Bahlsen vom späten Kaiserreich bis zur Bundesrepublik und bieten damit detaillierte Einblicke in die Wirtschafts- und Politikgeschichte sowie die Sozial- und Konsumgeschichte einer Zeit voller herausfordernder Umbrüche.

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Schwere Kost, leicht verdaulich

Sind Schwarze Löcher wirklich schwarz? Wie entstehen sie? Und was würde passieren, wenn es ein Schwarzes Loch in unserem Sonnensystem gäbe? In leicht verdaulichen Wissenshäppchen nimmt Astrophysikerin Victoria Grinberg Schwarze Löcher genau unter die Lupe und beantwortet die häufigsten Fragen rund um die mysteriösen Objekte. Kurzweilig und voller spannender Fakten erklärt sie, was es mit Schwarzen Löchern auf sich hat, und gibt einen Überblick über die aktuelle Forschung. Gewürzt mit einer Prise Humor und unterhaltsamen Illustrationen erfahren Astro-Fans in diesem Buch alles über Schwarze Löcher, was sie schon immer wissen wollten.

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Eine Cartoon-Anthologie

Das Thema Antisemitismus ist ein »Dauerbrenner«. Wir alle wollen davon am liebsten nichts mehr hören. Der Ariella Verlag spießt Antisemitismus deshalb jetzt von der humoristischen Seite auf! Wir laden ein zum herzhaften Lachen über die Antisemiten und den alltäglichen, vielleicht auch unbewussten Antisemitismus. Humor kann unseren Ängsten das Bedrohliche nehmen, sie entschärfen und uns unsere Handlungsfähigkeit zurückgeben. Mit Cartoons und Texten zeigt das Buch das Komische und das zutiefst menschlich Blöde im unbewussten und latenten Antisemitismus. Cartoonist*innen von Weltrang aus Deutschland, Israel und den USA haben zu diesem Buch beigetragen, u. a.: – Sam Gross, der große Cartoonist des US-Magazins »The New Yorker« – Til Mette, der STERN-Cartoonist – Katharina Greve, die Berliner Cartoonistin und Preisträgerin des deutschen Cartoonpreises und »Der freche Mario« – Miriam Wurster, Preisträgerin Deutscher Karikaturenpreis und Auszeichnung zum besten Cartoonbuch 2015 – Yaakov Kirschen, der in Israel lebende »DryBones«-Cartoonist, der in Yale als interdisziplinärer »Fellow« zu Antisemitimus und Rassismus forschte. Mit Texten von Adriana Altaras, Michel Bergmann, Dmitrij Kapitelman, Juna Grossman, Wladimir Kaminer, Ramona Ambs , Rainer Demattio , Tim Feicke , Burkhard Fritsche , Ben Gershon, Markus Grolik, Thomas Gsella, Steffen Gumpert, Hauck & Bauer, Ruth Hebler, Steffen Jahsnowski, Vivian Kanner , Petra Kaster, Matthias Kiefel , Volker Kischkel , Louis Lewitan, Dirk Meissner, Alan Posener, Walter Rothschild, Heiko Sakurai, Jan Tomaschoff, Michel Weinberg, MIchael Wuliger Mit einem Vorwort von Ellen Presser

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Kriminalroman

Bayern, 1922. Der rechtskonservative Erfolgsautor Oswald Spengler schmiedet geheime Pläne für eine Lenkung der Presse. Gemeinsam mit Forstrat Escherich, dem Gründer einer militanten Bürgerwehr, und Gumbrecht, einem mächtigen Fürther Spiegelfabrikanten, will er die öffentliche Meinung in der jungen Republik beeinflussen. Emma, Gumbrechts Sekretärin und Geliebte, ist die Tochter des Anarchosyndikalisten Fritz Oerter. Eigentlich hat sie genug von Politik und auch von ihrem Freund, dem Sozialdemokraten Max Schmidtill. Doch dann liest sie einen Brief, der nicht für ihre Augen bestimmt war … Hundert Jahre nach den Mordanschlägen auf Walther Rathenau und Philipp Scheidemann zeichnet Leonhard F. Seidl ein packendes Sittenbild der Weimarer Republik. Spenglers Komplott, der Mord an Schmidttill und diverse Figuren wie Fritz Oerter sind historisch belegt; der Roman basiert auf intensiven Recherchen und enthält zahlreiche Originalzitate aus Zeitungen, Sitzungsprotokollen und Briefen.

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Gedichte und Prosa. Ausgewählt und mit einem Vorwort von Daniel Kehlmann | »Was für ein Schatz an Form, Schönheit und weiser Melancholie!« Daniel Kehlm

»Was für ein Schatz an Form, Schönheit und weiser Melancholie!« Daniel Kehlmann

Mascha Kaléko ist eine leuchtende Ausnahmeerscheinung in der deutschen Literatur. Niemand verkörpert das Berlin der Weimarer Republik zwischen Schreibmaschinengrau, hellen Kinoreklamen und nicht enden wollenden Nächten im Romanischen Café so sehr wie die melancholische Großstadtdichterin mit ihrem sprühenden Witz. Auch nach ihrer Flucht vor den Nationalsozialisten 1938 besang sie diese verlorene Heimat in Versen vom Emigrantenleben in New York, Jerusalem und anderswo. Zu ihrem fünfzigsten Todestag wirft Daniel Kehlmann mit dieser Auswahl einen persönlichen Blick auf das Werk seiner Schriftstellerkollegin – auf die »Großstadtlerche«, die glücklich und unglücklich Liebende, die berlinkranke Kosmopolitin.



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Ein Vortrag

Im Herbst 1962 nahm Theodor W. Adorno an einer Tagung des Deutschen Koordinierungsrats der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit teil, auf der er über die Bekämpfung des Antisemitismus sprach. Dieser Vortrag hat in seiner dichten und äußerst vielschichtigen Analyse nichts an Aktualität eingebüßt. Vor dem Hintergrund der Schuldabwehr und des »sekundären Antisemitismus« der deutschen Nachkriegsgesellschaft begreift Adorno den Antisemitismus als zentrales Bindemittel rechtsradikaler Bewegungen, das die diversen Strömungen eines militanten und exzessiven Nationalismus vereint. Er ist das »Gerücht über die Juden«, das halböffentliche Getuschel, mit dem sich die autoritäre Persönlichkeit zum Opfer stilisiert. Antiintellektualismus und Konformismus sind seine Triebfedern, und mit dem Rassismus teilt er eine identische Struktur. Zugleich warnt Adorno vor einer Idealisierung und Verkitschung der Juden und des Judentums im Kampf gegen den Antisemitismus und plädiert für unverbrüchliche Treue zur Wahrheit im Umgang mit den historischen sowie politischen Realitäten. Ein antiautoritäres Erziehungsprogramm zur Prävention antisemitischer Charakterbildung und hartes Durchgreifen bei antisemitischen Ausbrüchen sind die einander ergänzenden Elemente der Bekämpfung des Antisemitismus damals wie heute. Ein Nachwort von Jan Philipp Reemtsma zeigt die Bedeutung dieser brillanten Analyse für unsere Gegenwart.

Ähnliche Bücher wie »Zur Bekämpfung des Antisemitismus heute«
Ein Weihnachtswunder | Ein Bilderbuch gegen den Antisemitismus DAS Bilderbuch gegen Antisemitismus Ein emotionaler Aufruf zu Solidarität Eine wahre Weihnachtsgeschichte

Ähnliche Bücher wie »Für jeden ein Licht«
Anleitung zur Abgrenzung

Während die Diskussionen um Antisemitismusdefinitionen immer unzugänglicher werden, hat die Ideologie in ihrer öffentlichen Wahrnehmung nichts von ihrem Rätselcharakter verloren. Die Bestimmung und damit die Bekämpfung von Antisemitismus wird durch zahlreiche alltagspraktische wie akademische Mythen erschwert: Antisemitismus wird unter Rassismus subsumiert, zum Vorurteil gemacht, als Aspekt gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit gelesen oder zum Wahn erklärt. Obwohl diese Deutungsversuche etwas treffen, reduzieren sie Antisemitismus doch immer nur auf einen Teilaspekt. In »Antisemitismus definieren« machen der Sozialphilosoph Nikolas Lelle und der Sozialpsychologe Tom Uhlig diese Mythen produktiv. Sie fragen nach ihrer subjektiven und gesellschaftlichen Attraktivität, und arbeiten ihren wahren Kern heraus, um einen Antisemitismusbegriff zu gewinnen, der dem Gegenstand gerecht wird.

Ähnliche Bücher wie »ANTISEMITISMUS DEFINIEREN«
Eine Familiengeschichte aus dem Berlin der 1920er Jahre – Reclams Klassikerinnen

Ein Roman aus dem Berlin der Jahrhundertwende Die Schustertochter Laura lebt mit ihren Eltern in einem Berliner Mietshaus, in dem sich die unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten begegnen. Seit sie als Kindermädchen für den Bankdirektor im gleichen Haus arbeitet, träumt sie von Besserem – besonders, als sie am Fenster gegenüber einen melancholisch dreinschauenden jungen Mann entdeckt. Wird es ein Happy End für Laura und ihren verarmten Grafen geben?

Ähnliche Bücher wie »Frau Hempels Tochter. Roman«
Aufbruch der Frauen 1926-1933

Eine faszinierende Zeitreise auf den Spuren berühmter Schriftstellerinnen Regine Ahrem lädt ein zu einer faszinierenden Zeitreise auf den Spuren von sieben außergewöhnlichen Frauen: Vicki Baum, Marieluise Fleißer, Mascha Kaléko, Irmgard Keun, Erika Mann, Ruth Landshoff und Gabriele Tergit. In einer spannenden Collage entfaltet sie die Lebensgeschichten der Autorinnen und erzählt von ihrer künstlerischen Entwicklung ab 1926 bis zur »Machtergreifung« 1933, die ihren Karrieren ein jähes Ende setzt. Chronologisch und kaleidoskopisch werden die Wege der Schriftstellerinnen nachgezeichnet, die sich mitunter berühren und immer wieder kreuzen. Alle sieben gehören zu den »Neuen Frauen«, die in den 1920er-Jahren die öffentliche Bühne im Sturm erobern – sie sorgen für Theaterskandale, werden Bestsellerautorinnen und It-Girls einer ganzen Generation. Nicht nur für Vicki Baum werden es die interessantesten und fruchtbarsten Jahre ihres Lebens. Ein wilder Reigen – sprühend vor weiblicher Schaffenskraft und Energie, inspirierend und atmosphärisch dicht erzählt. ✶ Auf den Spuren großer Schriftstellerinnen: Vicki Baum, Marieluise Fleißer, Mascha Kaléko, Irmgard Keun, Ruth Landshoff, Erika Mann und Gabriele Tergit

Ähnliche Bücher wie »Leuchtende Jahre«
Denialism | €16,00
Antisemitismus und sexualisierte Gewalt aus feministischer Perspektive

Der Sammelband „Denialism – Antisemitismus und sexualisierte Gewalt aus feministischer Perspektive“ nimmt vertiefende Analysen an der Schnittstelle von Feminismus, Konfliktforschung und Antisemitismuskritik vor. Damit reagiert die Publikation auf ein unheimliches Fehlen von feministischen Stimmen und Diskussionen in der Öffentlichkeit, die sich mit der ideologisch motivierten und systematischen Verleugnung und Verharmlosung sexualisierter und antisemitischer Gewalt im Zusammenhang mit den Massakern des 7. Oktober beschäftigen. In den Beiträgen werden kritische Reflexionen in Bezug auf aktuelle Diskursverschiebungen vorgenommen: Ausgehend von einer Neukontextualisierung von Antisemitismus als Weltanschauung und globales Phänomen der Gegenwart, widmen sich die Autor*innen der Täter-Opfer-Umkehr, den Widersprüchen der Queer Theory sowie Islamismus als nicht nur autoritär-patriarchales, sondern auch neoliberales Projekt. In strikter Abgrenzung zu rechtspopulistischen Narrativen, die Antisemitismus für rassistische Hetze und Antigenderismus instrumentalisieren, bietet der Band Gelegenheit zu diskursiver Komplexität und die Chance, neue, solidarische Allianzen zu schließen.

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Roman | Das neue Buch des Georg-Büchner-Preisträgers | Ausgezeichnet mit dem Österreichischen Buchpreis 2023

Ein faszinierender, unorthodoxer Blick auf Querdenkertum und alternative Wahrheiten Worms, Anfang der zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts. Peter Bender, ehemals Fliegerleutnant des Deutschen Heeres, macht sich als Gründer einer neuen Religionsgemeinschaft und mit der Proklamation der sogenannten Hohlwelt-Theorie einen Namen: Die Menschheit, so diese Theorie, lebe nicht auf, sondern in einer Kugel, außerhalb derselben existiere nichts. Benders Gemeinde bleibt überschaubar, dennoch wird er wegen der Verbreitung aufwieglerischer und gotteslästerlicher Flugschriften zu einer mehrmonatigen Kerkerhaft verurteilt. Als sich nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten herumspricht, dass seine Frau Jüdin ist, wenden sich selbst seine engsten Gefolgsleute von ihm ab. Die Benders verarmen, die Repressionen gegen seine Frau werden bald unerträglich, bis die Familie 1942 verhaftet und deportiert wird. Nur der Sohn überlebt das Konzentrationslager. In seinem lange erwarteten neuen Roman rekonstruiert Clemens J. Setz eine reale, so bewegende wie verstörende Lebens- und Familiengeschichte. Mehr noch ist Monde vor der Landung aber die Untersuchung der zerstörerischen Wahnwelt eines manischen Egozentrikers und die Veranschaulichung eines Querdenkertums avant la lettre: bestürzend aktuell, von unüberbietbarer sprachlicher und gedanklicher Originalität.

Ähnliche Bücher wie »Monde vor der Landung«
Roman | Ein faszinierender, unorthodoxer Blick auf Querdenkertum und alternative Wahrheiten | Österreichischer Buchpreis 2023

Worms, Anfang der zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts. Peter Bender, ehemals Fliegerleutnant des Deutschen Heeres, macht sich als Gründer einer neuen Religionsgemeinschaft und mit der Proklamation der sogenannten Hohlwelt-Theorie einen Namen: Die Menschheit lebe nicht auf, sondern in einer Kugel, außerhalb derselben existiere nichts. Benders Gemeinde bleibt überschaubar, dennoch wird er wegen der Verbreitung aufwieglerischer und gotteslästerlicher Flugschriften zu einer mehrmonatigen Kerkerhaft verurteilt. Als sich nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten herumspricht, dass seine Frau Jüdin ist, wenden sich selbst seine engsten Gefolgsleute von ihm ab. Die Benders verarmen, die Repressionen besonders gegen seine Frau werden bald unerträglich. Bestürzend aktuell, von unüberbietbarer sprachlicher und gedanklicher Originalität: Dieser Roman erzählt von Querdenkertum und alternativen Wahrheiten und rekonstruiert eine so bewegende wie verstörende Lebensgeschichte.

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Wer Hitler an die Macht brachte und was wir daraus lernen können

Der renommierte Historiker und Sorbonne-Professor Johann Chapoutot seziert in diesem eindrucksvollen Werk die letzten Jahre der Weimarer Republik: Wie eine konservative Elite, getragen von Wirtschaftsinteressen, Medienmacht und antidemokratischer Haltung, den Nationalsozialisten den Weg bereitete – wider besseres Wissen. Das Ende der ersten deutschen Demokratie war, so zeigt Chapoutot, kein Zusammenbruch durch äußere Zwänge, sondern ein bewusster »Pakt mit dem Teufel«, geschlossen von einer kleinen Gruppe von Verantwortungslosen, die meinten, mit Hitler ihre Interessen durchsetzen und ihn dabei kontrollieren zu können. Gestützt auf neuere wie klassische Forschung, darunter auch Hermann Brochs Analyse »Die Schuldlosen«, bietet das Buch eine historische Nachhilfestunde mit erschreckender Aktualität: Denn auch heute erleben wir, wie autoritäre Versuchungen, Populismus und die Aushöhlung demokratischer Institutionen wieder salonfähig werden – in Frankreich, Deutschland, Europa und in den USA.

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Der Tanz in Vicki Baums Werken 1920–1950

Ästhetische, politische, ethnische und Gender-Aspekte des Tanzes in Vicki Baums Erzählwerk, journalistischen Arbeiten und Reiseberichten Die Schriftstellerin Vicki Baum symbolisierte den Typus der »Neuen Frau« in der Weimarer Republik, zu deren emanzipiertem, selbst- und körperbewusstem Lebensstil nicht zuletzt der Tanz gehörte. Ihre Erzähltexte, journalistischen Arbeiten und Reiseberichte reflektieren den Tanz in seinen ästhetischen, sozialen, politischen, ethnischen und Gender-Aspekten. Neben tanzhistorischen und -theoretischen Kontexten und Einzelinterpretationen einst vielgelesener Romane bzw. literarischer Tanzkunstwerke wie »Menschen im Hotel«, »Die Tänze der Ina Raffay«, »Marion«, »Die goldenen Schuhe« und »Liebe und Tod auf Bali« berücksichtigt die Untersuchung erstmals auch weitgehend unbekannte Texte von und über Vicki Baum in Archivbeständen. Angestrebt wird damit auch die Neubewertung einer Schriftstellerin, die sich selbst als »erstklassige Autorin zweiter Güte« bezeichnet hat.

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Eine Sammlung der schönsten Gedichte, Geschichten, Zitate und Briefauszüge zum Sommer

Für entspannte Stunden unterm Sonnenschirm

»Hast du dies Buch in deiner Hand:
Hurra! dann gehts ins Ferienland!«

Ob am Badestrand, auf Reisen oder in der überhitzten Großstadt – für Kurt Tucholsky war der Sommer mehr als bloß eine Jahreszeit. Mit spitzer Feder fing er in seinen Reportagen, Gedichten und Erzählungen die leisen Zwischentöne, das wohlige Gefühl des Müßiggangs und die kleinen Absurditäten des Alltags ein. Mal komisch, mal nachdenklich, aber immer voll scharfer Beobachtungen.



Ähnliche Bücher wie »Ein Sommertag mit Kurt Tucholsky«
Ein Holocaust-Prozess im 21. Jahrhundert und die späte Suche nach Gerechtigkeit

Was der Strafprozess von Bruno Dey uns über Holocaust-Erinnerung und Antisemitismus in Deutschland lehrt Tobias Buck erzählt die packende Geschichte eines der letzten großen Holocaustverfahren: des Prozesses gegen Bruno Dey, einen ehemaligen SS-Wachmann im KZ Stutthof, der 2020 in Hamburg im Alter von 93 Jahren wegen Beihilfe zum Mord in mehr als 5000 Fällen schuldig gesprochen wurde. Buck zeichnet nicht nur den Fall Dey nach, sondern untersucht auch dessen politische Bedeutung für Deutschland und den Umgang der Deutschen mit dem Holocaust. Eindrücklich schildert er den Verlauf des Prozesses – und verknüpft ihn dabei auch eng mit seiner eigenen Familiengeschichte. So lädt Buck uns dazu ein, uns ganz persönlich mit den Fragen von Schuld und Verantwortung auseinanderzusetzen, und hinterfragt, wie Erinnerung dazu beitragen kann, den aktuell überall zunehmenden Antisemitismus einzudämmen.

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Ein Leben | »Lest dieses Buch!« Daniel Kehlmann

Thomas Manns lebenslanges Ringen mit Liebe, Leben und Literatur

Er ist der literarische Magier des 20. Jahrhunderts: Nobelpreisträger und gefeiertes Genie und zugleich so unglücklich, wie man nur sein kann. Er liebt und darf nicht lieben, die Vorstellungen seiner Zeit stehen ihm im Weg. Was für ein Antrieb zu großer Literatur – und was für ein leidvolles Leben.

Seit seinem frühen Welterfolg mit den ›Buddenbrooks‹ und zwei Jahrzehnte später mit dem ›Zauberberg‹ öffnen sich ihm alle Türen, bis hin zu der im Weißen Haus. Keine deutsche Stimme kämpft so hörbar gegen Hitler wie seine, kein anderer häuft Ehrungen auf sich wie er. Seine Frau Katia und seine sechs Kinder umringen ihn dabei wie eine Festung. Doch der Abgrund ist immer nur einen Schritt entfernt.



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Afrodeutscher Heimatkrimi

Die Hamburger Kaufhausdetektivin Fatou Fall fährt mit ihrer elfjährigen Tochter Yesim in die katholische Wallfahrtsstadt Altötting im tiefen Oberbayern. Beim Besuch der örtlichen Kapelle werden sie Zeuginnen eines Vandalismus mit islamistischen Parolen. Im Regionalwahlkampf wird die Stimmung zunehmend angespannt und fremdenfeindlich, doch Fatou glaubt nicht daran, dass die Täter Fremde waren. Sie folgt ihrer Intuition und beschließt, den Vorfall aufzudecken. Mit Unterstützung der örtlichen Refugee-Gruppe ermittelt sie in mono- und multikulturellen Milieus und parteipolitischen Parallelgesellschaften - und ist der Lösung zum Greifen nahe, als ein weitaus schwereres Verbrechen geschieht. "Die Schwarze Madonna" ist eine Geschichte voller Leben und Authentizität. Sie geht als vergnüglicher Mystery im Urlaub genauso unter die Haut wie als gesellschaftliche Analyse. Schwarze Deutsche werden vieles wiedererkennen und sich womöglich zum ersten Mal in diesem Genre unmittelbar adressiert wiederfinden. Die anderen lernen eine neue Perspektive dazu, mit Gefühl und tiefgründigem Humor. Fatou Fall ist die erste afrodeutsche Detektivin aus afrodeutscher Feder. Die Ermittlerin und ihre Tochter haben das Potenzial, dem Lesepublikum jedweden kulturellen Hinter- und Vordergrundes schnell ans Herz zu wachsen. Exzellent: politisch, spannend, witzig, unterhaltsam und das, ohne Diskriminierung zu reproduzieren. Dieses Buch hat auf dem deutschen Markt gefehlt. - Deutschlandradio Kultur Die Schwarze Madonna ist ein "afrodeutscher Heimatkrimi", ein Roman, in dem Schwarze Menschen endlich so repräsentiert werden, dass sie zum einen im Mittelpunkt der Handlung stehen und zum anderen nicht in rassistischen Stereotypen dargestellt werden. SPEX

Ähnliche Bücher wie »Die Schwarze Madonna - Fatou Falls Erster Fall«
Wie Geheimagentinnen die deutsche Geschichte geprägt haben - Ein SPIEGEL-Buch

Frauen undercover: Der Einfluss von Geheimagentinnen in Deutschland James Bond und Jason Bourne prägen unser Bild über die Arbeit von Geheimdiensten. Aber in der Realität sind nicht nur Männer als Agenten tätig. Schon seit dem Kaiserreich arbeiten viele Frauen für deutsche und internationale Nachrichtendienste. Sie stehlen militärische Dokumente, überwachen und sabotieren ihre Gegner, rekrutieren Informantinnen und enttarnen feindliche Spione. Doch obwohl Agentinnen ihren männlichen Kollegen in nichts nachstehen, wird ihr Einfluss auf die Geschichte bis heute unterschätzt. Maik Baumgärtner und Ann-Katrin Müller haben ihre geheimen Fälle der vergangenen hundert Jahre recherchiert, zahlreiche Akten ausgewertet und mit ehemaligen und aktiven Geheimagentinnen gesprochen, die für oder in Deutschland im Einsatz waren. In diesem Buch erzählen die beiden SPIEGEL-Journalisten ihre Geschichten und zeigen, wer die Frauen waren, die der heutigen Generation von Spioninnen den Weg ebneten.

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Auswahl aus dem Tagebuch 1940–1945

Im Mai 1940 beginnt die 51-jährige Anna Haag ein schonungslos offenes und regimekritisches Tagebuch zu führen, das sie über Jahre im Kohlenkeller versteckt. Sie hört ihren Mitmenschen genau zu – in der Straßenbahn, bei Behördengängen oder in Geschäften. In pointierten Skizzen hält sie fest, was ganz gewöhnliche Deutsche schon während des Zweiten Weltkriegs über die Judenvernichtung und die Verbrechen des NS-Regimes wussten. Sie erzählt mit Ironie und Klarheit von Hamsterfahrten im Stuttgarter Umland, von verbotenen Treffen zum BBC-Hören oder von Wortgefechten mit ihrem Lieblingsgegner, dem regimetreuen Apotheker. Die vorliegende gekürzte und auf den Alltag in der Diktatur konzentrierte Textauswahl eignet sich besonders für den Schulunterricht. »Ein ungeheuerlich eindrucksvolles, atemberaubendes Dokument.« Götz Aly, Berliner Zeitung »Was für eine Feier der Zivilcourage!« Deutschlandfunk Kultur

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Ein deutsch-französischer Dialog

Aus heutiger Sicht erscheint es kaum noch vorstellbar, dass die beiden großen Länder im Herzen Europas einander jahrhundertelang so argwöhnisch wie eifersüchtig beäugten – und immer wieder in blutigen Konflikten aufeinandertrafen, etwa im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71, im Ersten und im Zweiten Weltkrieg. Dass die zwei Nationen nach 1945 überaus zügig zu einem freundschaftlichen Verhältnis gefunden haben, ist auch dem Umstand zu verdanken, dass sich zahlreiche Menschen auf beiden Seiten immer wieder um Verständigung bemüht haben. Nicht zuletzt ist die Geschichte des deutsch-französischen Verhältnisses eine Geschichte der politischen Paare – von Helmut Kohl und François Mitterrand bis hin zu Angela Merkel und Emmanuel Macron. In einem lebhaften Gespräch entfalten Hélène Miard-Delacroix und Andreas Wirsching die wechselvolle Geschichte einer einzigartigen Nachbarschaft und erklären, wie wichtig die Kenntnis der gemeinsamen Vergangenheit für die deutsch-französische Zusammenarbeit in der EU des 21. Jahrhunderts ist.

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Kanzler nach der Katastrophe. Biographie

Die aktuelle Adenauer-Biographie von Norbert Frei

Unter den Kanzlern der Bundesrepublik Deutschland ragt Konrad Adenauer heraus. Er ist es, der nach NS-Diktatur, Zweitem Weltkrieg und Holocaust 1949 die erste Bundesregierung bilden kann und die von außen gestiftete Demokratie im Westen verankert. Damit legt er die Fundamente einer Erfolgsgeschichte, die den Westdeutschen auf Jahrzehnte hinaus Wohlstand und Frieden beschert. Aber Adenauer ist es auch, der die deutsche Teilung in Kauf nimmt und Millionen seiner Landsleute ein Beschweigen ihrer Vergangenheit ermöglicht. Der renommierte Zeithistoriker Norbert Frei nimmt den 150. Geburtstag des Gründungskanzlers zum Anlass für ein unbestechliches Portrait des Mannes, der die deutsche Geschichte nach 1945 geprägt hat wie niemand sonst.

In seiner schlanken, elegant geschriebenen Biographie schildert Norbert Frei Leben und Leistung des ersten Bundeskanzlers aus der Perspektive der Gegenwart. Er beschreibt Adenauers politische Stationen vom Kölner Oberbürgermeister der Weimarer Republik über die Zeit des Dritten Reiches bis zum zupackenden Gründungskanzler. Vor allem aber analysiert er Adenauers Politik nach der deutschen Katastrophe: die unbedingte Westbindung, die der Kanzler gegen zahlreiche Widerstände und Hindernisse durchsetzte, aber auch seine gravierenden Versäumnisse bei der Entwicklung einer demokratischen politischen Kultur. Frei stellt uns einen konservativen Katholiken, einen autokratischen Parteiführer, einen skrupellosen Taktiker, einen weitblickenden Europäer und einen seinem eigenen Volk mit viel Skepsis, ja Misstrauen begegnenden Deutschen vor einen der großen Staatsmänner des 20. Jahrhunderts.

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Die Montagsgedichte entstanden zwischen 1928 und 1930, als der junge Erich Kästner wöchentlich ein Gedicht in der Berliner Zeitung Montag Morgen veröffentlichte. Sie sind sowohl bissige Anmerkungen zum Zeitgeschehen als auch humorvolle Überspitzungen der kleinen und großen menschlichen Schwächen. Zudem liefern sie ein schillerndes Alltagspanorama Berlins und der Weimarer Republik in den 20er Jahren.

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Rahel Sanzaras dunkles Meisterwerk über einen Lustmord zum 100. Jubiläum neu ediert. Die fest gefügte Welt eines norddeutschen Gutshofes zerbricht, als die vierjährige Pächterstochter Anna B. Opfer eines grausamen Mordes wird. Sanzara erzählt mit großer Ruhe in sprachlicher Schönheit von den verheerenden Folgen, die diese Tat für die Eltern, die Hofgemeinschaft und den Täter selbst hat, vom Umgang mit Schuld, Trauer und Verantwortung Vor hundert Jahren wurde der Roman über Nacht zu einem der größten Bucherfolge der Weimarer Republik. Bis zu seinem Verbot durch die Nationalsozialisten hat »Das verlorene Kind« eine intensive Rezeption erfahren, die von Bewunderung bis zur Ungläubigkeit darüber reichte, dass eine Frau ein so episches und dunkles Werk verfassen konnte. Die Auseinandersetzung gipfelte in einem Literaturstreit um die Urheberschaftsfrage, in dem Sanzara von Schriftstellern wie Gottfried Benn und Kasimir Edschmid verteidigt wurde. Das Nachwort der kommentierten Ausgabe rekonstruiert den internationalen Erfolg des Romans sowie die Bezüge zur historischen Vorlage im Neuen Pitaval, einer Sammlung historischer Kriminalgeschichten. Erstmals wird auch die zum Teil erheblich gekürzte Fassung in der Vossischen Zeitung berücksichtigt. Der Band enthält ferner eine Auswahl zeitgenössischer Besprechungen, u. a. von Vicki Baum, Erik-Ernst Schwabach, Bernhard von Brentano, Monty Jacobs, Gabriele Reuter, Máximo José Kahn, Osip Mandelstam, Ernst Weiß, Lavinia Mazzucchetti, Carl Zuckmayer und Vita Sackville-West.

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Antisemitismus als popkulturelles Ereignis

Galt Popmusik einst als Medium der Emanzipation, scheint davon spätestens seit dem 7. Oktober nicht mehr viel übrig zu sein. Musiker*innen unterschreiben offene Briefe und Statements, die das Massaker der Hamas verharmlosen. Es wird zu Boykotten aufgerufen, Konzerte werden zu israelfeindlichen Kundgebungen. Das Massaker der Hamas war auch ein Angriff auf die Welt der Musik, auf Emanzipation und Freiheit. Die Weigerung weiter Teile der Popmusik, dies anzuerkennen, ist ebenso bemerkenswert wie die Selbstdarstellung einiger Musiker*innen als Freiheitskämpfer*innen. Maria Kanitz und Lukas Geck sehen den 7. Oktober als Anlass, antisemitische Entgleisungen in der Popkultur genauer unter die Lupe zu nehmen. Anhand zahlreicher Beispiele aus den letzten Jahren – etwa Roger Waters, Kanye West oder Macklemore – zeigen sie, in welchem Ausmaß Antisemitismus mittlerweile ins popkulturelle Repertoire eingesickert ist. Sei es die Unterstützung von Boykottkampagnen, Verschwörungsmythen in Liedern oder Konzerte bekannter Rockmusiker, in denen Musik lediglich der Verbreitung antisemitischer Propaganda dient. Bekannte nationale und internationale Musiker*innen nutzen ihre Reichweite, um ihren Hass auf Jüdinnen und Juden oder ihre Bewunderung für Hitler zu verbreiten. Im Ergebnis zeigen sie, wie breit und bereitwillig Antisemitismus popkulturell zelebriert wird.

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Mit einem Nachwort von Annette Seemann – Eine berührende Geschichte über die Kraft weiblicher Solidarität

Ein Plädoyer für weibliche Solidarität

Abseits der Blicke der Außenwelt, draußen in der schwäbischen Provinz, führt eine patente Hebamme ein Frauenheim. Wer diskret ein Kind zur Welt bringen will, findet hier Unterschlupf. Auch die Schriftstellerin Cornelie Reimann zieht sich hierhin zurück. Nur zeigt die Fassade bald Risse, rohe Schikanen nehmen ihren Lauf – und Cornelie erkennt den hohen Preis ihres Wunsches, eine selbstbestimmte Mutter zu sein.
Das Tränenhaus wurde bei Erscheinen 1908 zum Skandal und eröffnet heute eine einzigartige Perspektive auf die Ursprünge des Umgangs mit weiblicher Selbstermächtigung.

»Dieses Grundbuch der frühen Frauenbewegung von 1896 kann man ohne Weiteres neben Fontane stellen.«
Tilman Krause über Aus guter Familie



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Roman

Ein Haus an einem märkischen See, in dem ein ganzes Jahrhundert wütet: Es ist der Schauplatz für fünfzehn Lebensläufe, Geschichten, Schicksale, von den Zwanzigerjahren bis heute. Seine Bewohner erleben die Weimarer Republik, das Dritte Reich, den Krieg und dessen Ende, die DDR, die Wende und die Zeit der Nachwende. Jedem einzelnen Schicksal gibt Jenny Erpenbeck eine eigene literarische Form, jedes entfaltet auf ganz eigene Weise seine Dramatik, seine Tragik, sein Glück. Ein Panorama des letzten Jahrhunderts von beeindruckender Wucht.

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Das Konzept des autoritären Charakters und die These von der Schuldabwehr bestimmen seit Jahrzehnten den Diskurs über Antisemitismus in Deutschland. Aber sind sie überhaupt noch hilfreich und vor allem: zeitgemäß? In ihren aufsehenerregenden Adorno-Vorlesungen legt Ilka Quindeau aus psychoanalytischer Perspektive dar, warum das nicht der Fall ist. Beide Erklärungsmodelle aus dem Denkzusammenhang der frühen Kritischen Theorie dienen nämlich der psychischen Entlastung und lenken von der eigenen Involviertheit ab. Nach dem Motto: Antisemiten sind immer die anderen. Anhand von Fallvignetten aus ihrer klinischen Praxis arbeitet Quindeau heraus, dass es sich bei jener latenten, bewussten Überzeugungen widersprechenden Form des Antisemitismus um eine kulturell vermittelte und transgenerationell übertragene Ausdrucksgestalt des Unbewussten handelt. Diese ist keineswegs an einen bestimmten Charakter gebunden und wird in folgenreicher Weise nicht psychisch, sondern vielmehr strategisch abgewehrt. Um ihr zu begegnen, ist der Vorwurf des Antisemitismus allerdings kein probates Mittel, wie Quindeau am Beispiel der hitzigen Debatten um die documenta fifteen und die Berlinale 2024 analysiert. Das Ziel einer produktiven Kritik des Antisemitismus ist nur mittels Selbstreflexion erreichbar. Nur auf diesem Weg, so zeigt dieses Buch, wird Solidarität möglich sowie ein Mitfühlen mit dem Leid der anderen.

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Taut baut | €22,00
Der Nationalsozialismus und sein Erbe

Die Deutschen und ihre Arbeit. Eine lange Geschichte eines überhöhenden Selbstbildes. Eine lange Geschichte des Antisemitismus, die der Nationalsozialismus noch einmal radikalisierte. Deutsch soll eine Arbeit sein, die der Volksgemeinschaft dient. Unter Verweis auf »deutsche Arbeit« begründete der Nationalsozialismus nicht nur sein antisemitisches Selbstbild, sondern auch Praktiken der Verfolgung und Vernichtung. »Arbeit, Dienst und Führung« rekonstruiert diese Geschichte und analysiert dieses Selbstbild. Dabei wird der Blick auch ins »Innere« der deutschen Volksgemeinschaft geworfen. Denn hier hat der Nationalsozialismus Formen von Menschenführung entwickelt, die in Managementkonzepten der deutschen Nachkriegsgeschichte fortlebten.

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Warum Lesen uns so glücklich macht - Von der Autorin des SPIEGEL-Bestsellers "Das große Los" - Meike Winnemuth ist zurück!

Berührendes, Kurioses, Wissenschaftliches, Persönliches, Verbindendes rund um unser aller Leidenschaft - das Lesen.

Es gibt Bücher, an denen man wächst und solche, an denen man scheitert. Bücher, die einen begeistern, gefangen nehmen, nicht mehr loslassen. Die einen empören, verstören, überfordern, zum Lachen oder zum Weinen bringen. Bestsellerautorin Meike Winnemuth ist zurück und widmet sich nach Weltreise und Garten einer weiteren Passion: dem Lesen. Von Seneca über Tolstoi zu Virginia Woolf und Sally Rooney, von der Bibel bis Fourth Wing liest sie einen Sommer lang alles, was ihr in die Finger kommt. Erfreut sich an Selbstversuchen, trifft andere Leseverrückte, unternimmt Ausflüge in die weite Welt der Literatur. Und findet dabei, was sie nicht gesucht hat. Befindet: Lesen macht das Leben eine Nummer größer. Es schenkt Verbundenheit über alle Grenzen hinweg. Und doch lesen zwei Menschen nie dasselbe Buch.

Wunderschön und liebevoll ausgestattet: edel bedruckter Pappband mit Ausstanzung. Ein Buch zum Selbstschmökern und (Wieder-)Entdecken, zum Schwelgen und Verschenken!

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Bücher können die Welt verändern Als Emily hinter der Bibliothek, in der ihre Oma arbeitet, eine zweite, geheime Bibliothek entdeckt, ahnt sie noch nicht, in was für ein Abenteuer sie geraten ist. In dieser Bibliothek steht nämlich jedes Buch, das je auf der Welt geschrieben worden ist. Und dort steht auch eine magische goldene Schreibmaschine. Emily erfährt: Wenn man auf dieser Schreibmaschine Dinge schreibt und sie in die Bücher in der Bibliothek einklebt, ändert sich deren Handlung – und über diese Änderungen lässt sich auch in die Realität eingreifen. Doch auch Emilys skrupelloser Lehrer Dresskau findet heraus, welche kolossale Macht in der Bibliothek steckt. Kann Emily ihn stoppen, bevor er seine gefährlichen Pläne verwirklicht? Die Goldene Schreibmaschine: Das magische Kinderbuch-Debüt von Carsten Henn Magischer Realismus: Carsten Henns fantastischer Abenteuerroman für Kinder ab 10 Jahren ist eine faszinierende Mischung aus magischer Fantasy und realistischen Elementen, die die Grenzen zwischen der realen Welt und der Welt der Bücher verschwinden lässt. Große Bücherliebe: Eine Hommage an die Macht der Geschichten – wie sie uns prägen und unsere Realität gestalten. Starke Protagonistin: Die kleine Emily zeigt, wie wichtig es ist, für das Gute einzustehen und mutig seine Stimme zu erheben. Erstes Kinderbuch eines Bestseller-Autors: In seinem ersten Kinderbuch entführt Carsten Henn Kinder ab 10 Jahren in die magische Welt der Bücher und der Literatur. Ausgezeichnet mit dem LovelyBooks Community Award. Die einzigartige Geschichte regt zum Nachdenken und Träumen an und ist auch für Erwachsene geeignet.

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Rezepte zum Glänzen und Genießen

Backe, backe Kuchen. Aber was, wenn es einfach mal nur schnelle Muffins für den Spontanbesuch sein sollen, eine bunt belegte Pizza für gute Freunde oder eine sahnige Schokotorte für den Kindergeburtstag? Gelegenheiten, den Rührlöffel zu schwingen, gibt es so viele, aber bislang hieß die Lösung: Mindestens fünf Backbücher aus dem Regal holen und suchen, suchen, suchen. Doch die Zeiten des mühsamen Blätterns und Rezeptregister-Studierens sind nun vorbei, denn ab sofort gibt es Backen! Das Goldene von GU! Mit über 330 Rezepten von heiß geliebten Klassikern bis zu modernen Kreationen für absolut jeden Anlass und - das ist der Clou - einem Rezept-Quickfinder gleich zu Beginn! Damit finden Sie Ihr Rezept schnell und bequem, für garantiert jede Backlust und Kuchenlaune! Das Beste: Sie sparen nicht nur wertvolle (Such-)Zeit, sondern auch bares Geld, denn das 448-Seiten-Rundum-Sorglos-Paket kostet gerade mal 25 Euro! Darum: Backen! Das Goldene von GU - mehr Backbuch braucht es nicht!

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Die Funktion der Judenfeindschaft und das westliche Selbstverhältnis

Armin Nassehi über die Funktion des Antisemitismus in unserer Zeit

Antisemitische Denkfiguren, Chiffren, Symbole und Taten erfahren derzeit eine erhebliche Sichtbarkeit - was nicht nur mit dem Terrorangriff der Hamas auf Israel im Jahre 2023 und den militärischen und politischen Folgen dieses Ereignisses zu tun hat. In seinem neuen Buch nimmt der Soziologe Armin Nassehi den verbindenden Kern antisemitischer Formen rechtsradikaler, bürgerlicher, linker, postkolonialer und islamistischer Natur in den Blick.

Armin Nassehis explizit soziologisch gestellte Leitfrage in diesem Buch lautet: Was ist die Funktion des Antisemitismus in westlichen Gesellschaften? Sie wird mit der These beantwortet, dass antisemitische Denkungsarten stets mit ungeklärten Selbstverhältnissen derer zu tun haben, für die der Antisemitismus exakt dieses Problem löst: Fragen der Selbstbeschreibung und ihres Selbstverhältnisses zu lösen. Nassehis Buch ist damit zugleich ein Beitrag zu der Frage, wie die Selbstbezogenheit des "Westens" seine paradoxen Selbstverhältnisse auf etwas Fremdes richtet, das zugleich sein Vertrautestes selbst ist, das imaginierte Jüdische nämlich.

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Ein Leben | Eine große Denkerin und die Wirren des 20. Jahrhunderts: Willi Winklers fesselnde Biographie zum 50. Todestag

Hannah Arendt hat die ganze Geschichte des 20. Jahrhunderts am eigenen Leib erlebt. Als Tochter aus einem großbürgerlichen Haus wächst sie in der Kant-Stadt Königsberg auf, studiert an der Universität Marburg, jenem Ort, an dem sich die geistige Produktivität der zwanziger Jahre auf einzigartige Weise verdichtet, und verliebt sich dort in den charismatischen Philosophen Martin Heidegger. Hitlers Machtergreifung treibt sie ins Exil, sie wird in Frankreich interniert, entkommt nach New York, wo sie wieder ganz von vorn anfängt. Sie entwickelt sich zu einer politischen Theoretikerin, die englisch schreibt, weiter deutsch denkt und sich dabei immer als Jüdin versteht. Mit ihrem Bericht vom Eichmann-Prozess erregt sie weltweit Aufsehen.
Anschaulich und packend erzählt Willi Winkler das Leben Hannah Arendts als die Geschichte einer Frau voller Widersprüche, einer Frau, die s

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Aufbruch in die Bundesrepublik | Ein verborgenes Kapitel deutscher Geschichte: Wie ein kleines Schwarzwalddorf die Grundlagen der Bundesrepublik prägte

Das Dorf Saig über Titisee wird in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zum Rückzugsort für Intellektuelle, Künstlerinnen, Industrielle, Verfolgte und Widerständler: Martin Heidegger, Edmund Husserl, Otto Dix, Marie Luise Kaschnitz, Hanns Martin Schleyer, Generaldirektoren deutscher Konzerne, Stars der Babelsberger Studios und Stauffenberg-Vertraute – sie alle verbringen Zeit an diesem abgeschiedenen Ort im Hochschwarzwald. Was wie ein historischer Zufall wirkt, entpuppt sich als Schlüsselkonstellation für die deutsche Nachkriegsordnung. Inmitten traumhafter Natur kreuzen sich hier Wege und Weltanschauungen – und wichtige Entscheidungen, die die junge Bundesrepublik prägen werden, fallen genau hier. 

Gunilla Eschenbach und Rainer Bayreuther zeichnen anhand von exklusivem Archivmaterial mit großer erzählerischer Wucht ein epochales Portrait deutscher Geschichte.



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Geschichte einer deutschen Obsession | Von der verspäteten Nation zur wirtschaftlichen Weltmacht - eine deutsche Geschichte

Im WM-Finale 1986 musste sich die DFB-Elf der argentinischen Auswahl um Diego Maradona mit 2:3 geschlagen geben. Trotzdem durften sich die Westdeutschen als Weltmeister fühlen, denn in diesem Jahr exportierte die Bundesrepublik erstmals mehr Güter als jeder andere Staat. Das Land war »Exportweltmeister« – Champion in einer Disziplin, die nicht nur das Fundament für unseren Wohlstand bildet: Die deutsche Exportstärke ist Bestandteil des Nationalstolzes und Hinweis auf den exzellenten Ruf der Waren »Made in Germany«. Der Wirtschaftshistoriker Jan-Otmar Hesse begibt sich auf die Spuren dieses Erfolgs, der sich einer erstaunlichen Anpassungsfähigkeit deutscher Unternehmen und einer exportfreundlichen Politik verdankt. Schon Ende des 19. Jahrhunderts wurden wichtige Weichen gestellt. Die Weimarer Republik schuf die ersten Instrumente zur Unterstützung der Exportwirtschaft. Die Geldpolitik der Nachkriegszeit stärkte ihre globale Wettbewerbsfähigkeit. Fesselnd und mit vielen bislang unbekannten Details berichtet Exportweltmeister davon, wie aus Werkstätten und Manufakturen Global Player und aus einem rohstoffarmen Land die ökonomische Supermacht wurde, die es heute ist.

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Werk und Zeit | Die erste umfassende Monographie zum Werk des Nobelpreisträgers

Mit dieser einzigartigen Monografie legt Dieter Borchmeyer hier eine umfassende Darstellung des dichterischen und essayistischen Werks Thomas Manns vor. Borchmeyer schildert nicht nur die Lebensstationen Manns von Lübeck über München und Pacific Palisades bis nach Zürich, sondern beschreibt das Werk in seiner Totalität, setzt es in Beziehung zu seiner sozialgeschichtlichen, ästhetischen und weltliterarischen Tradition, und erläutert seine Verortung in der geistigen Situation der Zeit. So spielen die politischen Wandlungen Thomas Manns im Spiegel seiner Erzählungen und Essays vom Kaiserreich über Weimarer Republik und Drittes Reich bis zur Kriegs- und Nachkriegszeit in Europa und Amerika in diesem Buch eine bedeutende Rolle, ja Thomas Mann zeigt sich als politischer Autor par excellence, auch schon zu der Zeit, als er selbst noch wähnte, ein »Unpolitischer« zu sein. Der Autor des Zauberberg, der Joseph-Tetralogie und des Doktor Faustus offenbart sich hier überraschend als Zeitgenosse.

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Die beeindruckende Lebensgeschichte der berühmtesten schwarzen Tänzerin und Sängerin

Die große Autobiographie der größten Tänzerin ihrer Zeit Josephine Baker schaffte es aus einfachsten Verhältnissen ganz nach oben und inspirierte mit ihrer Energie Generationen von Frauen – bis heute. Hier erzählt sie ihre Lebensgeschichte in ihrem ganz eigenen Stil – von der Kindheit in den amerikanischen Südstaaten, ihrem Aufstieg als Tänzerin und Sängerin, dem glamourösen Leben in Paris bis zu ihrem heldenhaften Einsatz gegen das NS-Regime im Zweiten Weltkrieg. Mit einem Vorwort ihres Adoptivsohns Jean-Claude Bouillon-Baker und einem Essay von Mona Horncastle. »Ich lüge nicht, ich mache das Beste aus meinem Leben.« Josephine Baker

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Von der Aufklärung bis heute

80 Jahre nach dem Holocaust: Ein Buch, das uns die Augen öffnet Der Anschlag auf die Synagoge in Halle 2019 hat nicht nur gezeigt, wie gefährlich die Lage für Juden in Deutschland geworden ist – die Debatte hat auch offengelegt, dass antijüdische Einstellungen schon lange in der Mitte der Gesellschaft existieren. Peter Longerich, renommierter Historiker und Mitautor des 2012 veröffentlichten ersten Antisemitismusberichts des Deutschen Bundestags, zeigt, dass wir den gegenwärtigen Antisemitismus in Deutschland nicht begreifen können, wenn wir ihn vor allem als Sündenbock-Phänomen verstehen, wie es hierzulande in Schule und Hochschule gelehrt wird. Denn der Blick in die Geschichte offenbart, dass das Verhältnis zum Judentum bis heute vor allem ein Spiegel des deutschen Selbstbildes und der Suche nach nationaler Identität geblieben ist. Ein brisantes Buch, das mitten in die aktuelle Debatte stößt.

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Deutsche Geschichte 1918 bis 1945

„Eine grandiose 'Geschichte von unten' über das Zeitalter der Extreme.“ Robert Probst, Süddeutsche Zeitung Deutschland zwischen 1918 und 1945 – ein Zeitraum von knapp dreißig Jahren, in dem gleich zweimal für Millionen Menschen eine „neue Zeit“ anbricht: 1918 nach dem Ende des verlorenen Ersten Weltkriegs und 1933 mit der Machtübernahme durch Adolf Hitler. Als eine „zerborstene Zeit“ schildert Michael Wildt diese Jahre in seiner grandiosen Darstellung, die die Ereignisstränge der „großen“ Geschichte mit den Erfahrungen und Lebenswelten der Zeitgenossen verbindet. Die Straßen Berlins in den Tagen der Novemberrevolution, das Ruhrgebiet 1923 während des Einmarschs der französischen Truppen, Varieté-Shows, die schwarze Community in Deutschland, Lemberg 1941 und Hamburg beim Bombenangriff am Altjahrsabend 1944 – das sind nur einige der Orte, an die Michael Wildt uns in seinem neuen Buch mitnimmt. Es entführt uns in Hinterhöfe, private Heime und Baracken, und es lässt Zeitzeugen wie Käthe Kollwitz und Victor Klemperer, aber auch den unbekannten katholischen Gastwirt oder die national gesinnte Lehrerin zu Wort kommen. Kein anderes Werk hat bislang das „oben“ und das «unten» der Geschichte so intensiv in eine kollektive Erzählung überführt wie dieses faszinierende Panorama Deutschlands und der Deutschen im „Zeitalter der Extreme“. „Einer der besten und umsichtigsten Kenner der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts“ René Aguigah • Ausgezeichnet mit dem Preis des Historischen Kollegs 2022 • Die Deutschen und das Zeitalter der Extreme • ZEIT, ZDF und DLF Bestenliste Platz 1

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Roman

Überraschend und fesselnd bis zur letzten Seite erzählt Johann Reißer die unerhörte Geschichte von Max Duttenhofer, den kaum beleuchteten Anfängen der deutschen Rüstungsindustrie und den Hoffnungen, Begierden und Abgründen dahinter. Ein mitreißender und vielstimmiger Familien- und Epochenroman, der einen erzählerischen Bogen zwischen dem ausgehenden 19. Jahrhundert und dem 21. Jahrhundert spannt.

Jeder in der Schwarzwaldstadt kennt den frechen Max, der sich statt in der elterlichen Apotheke lieber beim alten Pulvermüller rumtreibt. Dass dieser ehrgeizige Junge die Pulvermühle übernehmen und in wenigen Jahren einen international agierenden Konzern aufbauen wird, ahnt da noch keiner. Sein raucharmes Schießpulver revolutioniert die Kriegsführung und macht ihn zu einem der mächtigsten Männer des Kaiserreichs, der Deals mit Bismarck und Krupp einfädelt und sein Pulver bis nach Japan verkauft. Doch nicht allen gefällt, wie Industrialisierung und Nationalismus die Gesellschaft verändern. Die Aufrüstungsspirale entlädt sich im Ersten Weltkrieg, den seine uneheliche Enkelin Rosa als Arbeiterin in der Pulverfabrik erlebt. Einschneidende Erlebnisse machen sie zur Kämpferin gegen den Militarismus …

Dieser vielstimmige Epochen- und Familienroman spannt einen Bogen zwischen dem 19. und dem 21. Jahrhundert und streift dabei Schauplätze wie Rottweil, Stuttgart, Hamburg und Berlin. Fesselnd bis zur letzten Seite spürt er dem Beschleunigungs- und Expansionsdrang der Moderne und dessen Umschlagen in Zerstörung und Gewalt nach und zeigt das Auseinanderdriften der Gesellschaft, wachsende soziale Spannungen und politische Radikalisierung.

»Max Duttenhofers Existenz ist nahezu in Vergessenheit geraten, dabei gehörte er zu den mächtigsten Männern im Kaiserreich – und zu den rätselhaftesten.« Frank Thadeusz, DER SPIEGEL

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Roman

Es ist das Jahr 1945. Eine dumpfe schwere Dunstglocke liegt über der Stadt Donaublau, wo die schwangere Berta die Rückkehr ihres Verlobten von der Front erwartet. Doch statt Rudolf tritt sein Freund Wilhelm ins Zimmer und überbringt Berta die Nachricht von dessen Tod, die sie nur mit einem »So, so« quittiert. Sie heiratet stattdessen den Kriegsheimkehrer, einen »würdigen Repräsentanten seiner Nation«, Chauffeur und »Geh-her-da«, und bekommt mit ihm ein zweites Kind, eifersüchtig beäugt von ihrer Freundin Wilhelmine. Aber das Leben erscheint Berta zunehmend wie ein böser Traum, die Schwerkraft der Verhältnisse zwingt alle zu Boden, besonders die kleinen und ganz kleinen Leute, versehrt und wortarm, bis Berta keinen Ausweg mehr sieht und ihre Kinder im verzweifelten Versuch, sie dem Zugriff der Umwelt zu entziehen, im Schlaf erstickt. Erst in einer psychiatrischen Anstalt findet sie Schutz vor der »Wunde Leben«. »Marianne Fritz war ein Genie«, schrieb Marlene Streeruwitz nach dem Tod der österreichischen Schriftstellerin. In ihrem preisgekrönten Debütroman von 1978 blickt sie voller Mitleid und Humor auf den stillen Lächler Wilhelm, die berechnende Wilhelmine – und auf Berta, eine kleinbürgerliche Medea, die mit leiser, zerstörerischer Kraft gegen die Enge und die zernichtende Gewalt der Nachkriegsordnung aufbegehrt. Ein waghalsiges, virtuoses, bestürzendes Buch.

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Nobelpreis für Literatur 2024

Was ist Liebe? Sie ist der goldene Faden, der unsere Herzen miteinander verbindet.

Han Kang stellt in ihrem Werk fundamentale Fragen mit der Klarheit eines Menschen, der noch nicht verlernt hat, das Leben auf diese grundsätzliche Art zu betrachten. Warum ist die Welt durchzogen von Gewalt? Wie kann es sein, dass sie dabei so schön ist? Wenn Menschen töten können, wie können sie zugleich ihr Leben für andere geben? Die Nobelpreisträgerin setzt sich der Gegenwart der Geister menschlicher Gewalt aus, um etwas jenseits dieser Gewalt zu finden: etwas Sanftes, Helles, das uns miteinander verbindet. 

In einem Gedicht, das sie als junges Mädchen schrieb und viele Jahre später in einem Schuhkarton wiederfand, stellt sie sich diese Verbindung als einen »goldenen Faden« vor. Dieser Faden, schreibt sie, ist nichts anderes als die Literatur selbst: eine Spra

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Roman

Der Klassiker der Schwarzen Amerikanischen Literatur

USA, 1976. Die junge Schwarze Schriftstellerin Dana zieht mit ihrem weißen Ehemann Kevin in eine neue Wohnung. Doch schon beim Einzug wird sie urplötzlich und gegen ihren Willen ins Jahr 1815 versetzt – auf eine Plantage in den US-amerikanischen Südstaaten. Dort rettet sie Rufus, dem Sohn des Sklavenhalters, das Leben. Rufus hat die Fähigkeit, sie durch Raum und Zeit herbeizurufen, wenn er in Gefahr ist. Dana muss das Trauma ihrer Vorfahren durchleben – und um ihre Freiheit in Vergangenheit und Gegenwart kämpfen.

»Verbunden« ist Octavia E. Butlers bekanntester Roman und inspirierte Schriftsteller*innen wie Ta-Nehisi Coates (»Der Wassertänzer«), Nnedi Okorafor (»Binti«) und Colson Whitehead (»Underground Railroad«). Er wurde als TV-Serie für Disney+ adaptiert.

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Die großen Jahre der Soziologie 1949-1969

Adorno, Gehlen und der lange Schatten des Nationalsozialismus Freigeist trifft auf Demokratieverächter – Thomas Wagner enthüllt die so spannende wie eigenwillige Beziehung zwischen dem linken Philosophen Theodor W. Adorno und seinem rechten Widerpart Arnold Gehlen. Mit großer Erzählkunst nimmt er uns mit auf die aufregende Reise in eine sich mitten im Kalten Krieg rasant modernisierende Gesellschaft. Dabei gibt er überraschende und verstörende Einblicke in die Intellektuellengeschichte der jungen Bundesrepublik. Frühjahr 1958: Theodor W. Adorno bezichtigt seinen Kollegen Arnold Gehlen mit einem vernichtenden Gutachten des faschistischen Denkens – und verhindert dessen Berufung nach Heidelberg. Wenige Jahre später schreiben sie sich Briefe, treffen sich privat und führen eine Reihe von Rundfunkgesprächen – wieso? Vor dem Hintergrund von Wiederbewaffnung und deutscher Teilung schildert Thomas Wagner die Geschichte dieser außergewöhnlichen Begegnung. Er zeigt, wie sich die Soziologie als neue Leitwissenschaft etabliert und welchen Anteil ehemalige Nationalsozialisten dabei haben. Sein Erzählbogen reicht von der Weimarer Republik über den Nationalsozialismus bis in die Hauptstadt der DDR. Mit illustren Figuren wie Arendt, Benn, Brecht, Augstein, Plessner und Harich entsteht ein plastisches Bild von der intellektuellen Gründung der Bundesrepublik. Die Wurzeln der aufgeheizten Debatten unserer Gegenwart erscheinen dadurch in einem überraschend neuen Licht.

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Erinnerungen eines Historikers

Von Königsberg zur Berliner Republik: Heinrich August Winklers Erinnerungen

Heinrich August Winkler ist einer der bedeutendsten deutschen Zeithistoriker. Er ist aber auch einer der einflussreichsten deutschen Intellektuellen, der die politischen Debatten unseres Landes bis heute prägt. In diesem Buch erinnert er sich an seinen Lebensweg von Königsberg über Süddeutschland nach Berlin, an Begegnungen und Erlebnisse, an Gespräche und Kontroversen, an Irrtümer und Erkenntnisse. Doch es sind keine Memoiren im klassischen Sinne. Es ist ein Rechenschaftsbericht über ein Leben, das der historisch-politischen Selbstaufklärung der Deutschen gewidmet ist. Daher bieten diese Erinnerungen auch etwas, das heute so nötig ist wie lange nicht mehr: einen politisch-moralischen Kompass in den Zeitenwenden unserer Epoche.

In diesem Buch blickt Heinrich August Winkler zurück auf seine Kindheit in Königsberg und die letzten Wochen des "Dritten Reiches", die er in Württemberg erlebte. Er berichtet von seinen Prägungen in der Nachkriegszeit, von seinen wissenschaftlichen und politischen Vorbildern, von frühen Begegnungen mit Konrad Adenauer und Willy Brandt, vom Kampf um die Verwestlichung der Bundesrepublik. Er erinnert an die deutsche Teilung und ihre Überwindung, an die Gründung der Berliner Republik und seine Interventionen zu politischen Streitfragen der Zeit, bis hin zu seiner Kritik an der Ostpolitik der SPD und seinen frühen Warnungen vor Putin. Er beschreibt seine Rückkehr nach Königsberg, seine frühen Reisen in die USA und die DDR sowie seine Gespräche mit Gerhard Schröder, Wolfgang Schäuble, Jürgen Habermaas, Ralf Dahrendorf, Reinhart Koselleck und vielen anderen. Vor allem aber zeigen diese Erinnerungen eines der großen Intellektuellen der Bonner und Berliner Republik, welch weiten Weg Deutschland seit dem Zivilisationsbruch des "Dritten Reiches" in Richtung Westen zurückgelegt hat und welche Errungenschaften, aber auch Verpflichtungen damit verbunden sind.


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Bijoux wird nach Unruhen in Kinshasa als Teenager zu ihrer Tante Mira nach London geschickt. Hier verliebt sie sich zum ersten Mal – in eine Frau. Vor ihrer religiösen Tante muss sie das verbergen, doch sie ahnt nicht, dass auch diese ein Geheimnis vor ihr hat: den wahren Grund dafür, dass sie vor vielen Jahren von Afrika nach Europa kam, in ein Land, in dem sie sich immer noch nicht zu Hause fühlt. Bijoux weiß: So wie Tante Mira will sie nicht enden. Und trifft eine Entscheidung.

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Keine Gesänge aus dem Elfenbeinturm, sondern ein bewegtes Lebensbild. Zunächst nur für die Enkel begonnen, hat Albrecht Schöne ein bewegendes und eindrucksvolles Erinnerungsbuch geschrieben. Von der Herkunft, der Prägung durch ein konservativ-protestantisches Elternhaus über die Jugend im NS-Staat, den Krieg und das Studium im zerstörten Nachkriegsdeutschland entfaltet sich ein Lebensgang, in dem erlebte Geschichte und wissenschaftliche Reflexion wie Text und Kommentar zusammentreten. Es folgen die Stationen eines erfolgreichen Gelehrtenlebens mit kritischen Blicken auf die Studentenrevolte nach ’68 und die Entwicklung der deutschen Universität. Immer verbinden sich persönliche Fragen und wissenschaftliche Antworten mit den Sehepunkten des Autors. Entstanden ist ein facettenreiches Bild aus Geschichte und Geschichten der Jahre, die ihr kennt, von denen viele Leser auf eigene Weise sagen können, dass sie dabei gewesen sind. Wie kaum ein anderer Gelehrter hat Albrecht Schöne die Reputation der Germanistik als einer deutschen Wissenschaft an den Universitäten und in der Welt geprägt. Auch davon erzählt sein bewegendes Erinnerungsbuch.

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Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte die Kontrolle darüber behalten, wie man auf dieses Leben blicken wird. 


Als Julian Barnes erfährt, dass er eine Krankheit hat, die für ihn tödlich sein kann, aber nicht sein muss, heißt das für ihn, die Dinge zu ordnen. Was zählt im Leben, welche Lebensphase war wichtig, oder trügt die Erinnerung? Er nimmt Abschied, indem er den Anfang und das vermeintliche Ende dieses außergewöhnlichen Schriftstellerlebens erzählt – und eine fiktive Geschichte, in der auch ganz viel Julian Barnes steckt. 

Eine literarische, ehrliche Bilanz, ein Blick zurück und nach vorn von Julian Barnes, dem großen englischen Romancier, der sich vielleicht mit diesem Buch vom Schreiben verabschiedet. Schließlich weiß man

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Eine Reise durch Deutschland 1936

1936 – DER AFROAMERIKANISCHE BÜRGERRECHTLER W. E. B. DUBOIS REIST DURCH DAS NATIONALSOZIALISTISCHE DEUTSCHLAND 1936 reist der afroamerikanische Bürgerrechtler W. E. B. Du Bois nach Deutschland. Als Kritiker des Rassismus in den USA beobachtet er das Leben in der totalitären Diktatur und die Entrechtung der Juden. Seine Reportagen aus diesen Monaten erscheinen hier erstmals auf Deutsch. Als scharfer Kritiker des Rassismus in seinem eigenen Land beobachtet der afroamerikanische Soziologe W. E. B. Du Bois bei seinem mehrmonatigen Forschungsaufenthalt im nationalsozialistischen Deutschland den Antisemitismus und die Entrechtung der Juden im "Dritten Reich". Seine wöchentlichen Reportagen aus diesen Monaten erscheinen hier zum ersten Mal in deutscher Sprache. Du Bois berichtet über die Wagner-Festspiele in Bayreuth und das Deutsche Museum in München, über deutsche Bierlokale und die Olympischen Spiele in Berlin, bei denen auch schwarze Sportler antreten. Mit der Vertrautheit des Deutschlandkenners und dem fremden Blick des schwarzen Amerikaners betrachtet er die totalitäre Diktatur. Du Bois beobachtet entlang der "Farbenlinie", "along the color line", und stellt überrascht fest, dass er persönlich kaum Diskriminierung erfährt. Umso mehr erschüttert ihn die Verfolgung der Juden: "Sie übertrifft an rachsüchtiger Grausamkeit und öffentlicher Herabwürdigung alles, was ich je erlebt habe", fasst er seine Eindrücke zusammen, "und ich habe einiges erlebt". Die Reportagen des berühmten afroamerikanischen Intellektuellen aus dem "Dritten Reich" Ein anderer Blick auf das nationalsozialistische Deutschland Erstmals vollständig in deutscher Übersetzung

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Roman

Berlin um 1930. Die Wiener Schauspielerin Elli ist wieder einmal ohne Engagement. Die nächste Miete ist bereits überfällig und die tägliche triste Mahlzeit besteht schon seit Wochen aus Suppe. In einer von Wirtschaftskrise, Massenarbeitslosigkeit und greller Armut geschüttelten Zeit scheint immerhin ihre neue Liebe, der solide Jura-Student Robert, eine Schulter zum Anlehnen zu versprechen. Und dann gibt es da auch noch das neue Kabarett-Kollektiv "Jazz". Gemeinsam mit einem bunten Trüppchen gleichgesinnter, mittelloser junger Künstler und Künstlerinnen hat Elli das Kabarett gegründet - aus der Not, aber mit viel Idealismus und noch mehr Hoffnung auf den großen Sprung.

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Brauchen wir den Feminismus noch? Was für eine Frage! Auch wenn Frauen heute besser dastehen als ihre Mütter und Großmütter: So schnell gibt das Patriarchat nicht auf. Im täglichen Umgang mit männlicher Macht und Gewalt sind Wachsamkeit, Klugheit und Selbstbewusstsein angesagt. Feminist*innen der dritten Generation schreiben über ihre persönlichen Erfahrungen und ihre Strategien wider die patriarchalen Strukturen. Sieben Essays, sieben Perspektiven, eine Vielfalt von Positionen: die muslimische Feministin und die werdende Mutter, ein:e nonbinäre Science-Fiction-Autorx und die Pfarrerin, die streitbare Journalistin, die publizistische Aktivistin und die erfolgreiche Literatin. Was sie verbindet? Neben dem Kampf für mehr Gleichberechtigung ist es vor allem der Wunsch nach einem solidarischen Feminismus. Amani Abuzahra über Intersektionalität und muslimischen FeminismusTheresa Brückner über Frauen und KircheMareike Fallwickl über Männer und wo sie stehenTheresa Hannig über feministische Regeln und RollenbilderHenriette Hell über den sozialen Abstieg für MütterAiki Mira über Queer*FeminismusBarbara Streidl über das feministische Streiten

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Die jüdischen Buddenbrooks Die lebhafte Jenny entstammt einer reichen jüdischen Kaufmannsfamilie. Durch ihre Liebe zu dem Pfarrer Gustav wird ihr erstmals klar, wie sehr die preußische Gesellschaft Angehörige des jüdischen Glaubens ausgrenzt. Mutig und selbstbewusst kämpft sie um ihre Liebe und tritt für die Emanzipation von Frauen und gegen Antisemitismus ein. Wird Jenny ihr Lebensglück finden? Der Roman von Fanny Lewald gilt als einer der bedeutendsten feministischen Frauenromane des 19. Jahrhunderts. - Gesellschaftlich relevant: Das Thema Emanzipation von Frauen und Jüdinnen hat an Aktualität nichts verloren - Spannend und autobiographisch: Die Geschichte von Fanny Lewald, einer der bekanntesten feministischen Schriftstellerinnen des 19. Jahrhunderts - Tolles Geschenk – nicht nur für Frauen: Hochwertig ausgestattetes Hardcover mit Schutzumschlag und Lesebändchen Eine literarische Wiederentdeckung!

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Roman Was ist eigentlich ein Klassiker? Ist es das Buch, das auf dem Kanon steht und von dem jeder weiß, wovon es handelt? Das verdichteter Ausdruck einer bestimmten Zeit ist und worauf sich die breite Öffentlichkeit, über sich wandelnde Zeiten hinweg, berufen kann? Die neuen Klassiker für unsere Zeit werden gemacht: In Archiven entdeckt, fügen sie der Geschichte eine bisher unbekannte Facette hinzu. Sie stehen für unsere Sehnsucht nach Geschichten, die uns vergangene Zeiten erklären und als authentisches Zeugnis zeigen, wie es einmal war. »Ich?« von Peter Flamm ist ein solcher Klassiker. Er ist 1926 bei S. Fischer als Romandebüt erschienen und geriet dann jahrzehntelang in Vergessenheit. Doch nun kann »Ich?«, so frisch wie ehemals, neu gelesen und von jedem von uns für sich wiederentdeckt werden. Sebastian Guggolz, Lektor für Klassiker im S. Fischer Verlag

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(Irischer Bestseller, ausgezeichnet mit dem Literaturpreis der Europäischen Union. Deutsche Erstübersetzung durch Elvira Veselinović, perfekt als Einst

Seit sie denken kann, ist Levana stolz auf ihre jüdische Herkunft, die Generationen jüdischer Frauen, von denen sie abstammt, auf ihre Großmutter, Hana Lazare, die als Einzige in ihrer Familie die Shoah überlebt hat – und es nie geschafft hat, dar­über zu sprechen. Bis Hana, die zunehmend den Bezug zum Hier und Jetzt verliert, plötzlich anfängt, Wörter in einer Sprache zu murmeln, die Levana vollkommen fremd ist. Als sie beginnt, die Bruchstücke zusammenzufügen, die aus Madame Lazares Erinnerung emporgespült werden, löst sich vor ihren Augen alles, was sie über das Leben ihrer Großmutter weiß, in Nichts auf. Die Spur führt sie von Paris und Brüssel bis ans Ende der Welt, eine kleine Insel vor der irischen Atlantikküste, zu einem jungen Mädchen, das sich nicht mehr vom Leben wünscht, als alt werden zu dürfen auf dieser Insel, wo der Wind ihr das Haar zerzaust, beim Klang der Wellen und dem Geruch von Seetang, beim Geschichtenerzählen am Torffeuer – bis etwas ihr Leben für immer ändert. »Die Raffinesse des Plots und die Erzählkunst erinnern den Leser an die großen Werke von Balzac oder Thomas Mann.« (Irish Times) – Man muss gar nicht so weit ausholen: Auch für sich genommen ist Tadhg Mac Dhonnagáins Madame Lazare ganz große Kunst und ganz sicher ein Straßenfeger.

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Was wir als Migrationsgesellschaft lernen müssen | Vom gelingenden Zusammenleben nach dem 7. Oktober

Als Vorsitzender der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus erlebt Derviş Hızarcı das, was nach den Ereignissen des 7. Oktober in Deutschland in Gang gesetzt wird, aus einer besonderen Perspektive. Seit Jahren kämpft er für gelebte Vielfalt, gegen Hass in Bildung und Schule in einem Land, das sich endlich als Migrationsgesellschaft zu verstehen beginnt, doch nun drohen wieder – genau wie nach dem 11. September – die altbekannten Gefahren: Vereinfachungen, Anschuldigungen, das Auslagern der Schuld, die gedankenlose Ausgrenzung seitens der Mehrheit. Wieder muss er sich stellvertretend für so viele einen Weg bahnen zwischen Hass und Haltung, muss ganz praktisch helfen dabei, die heftig auseinandertreibenden Emotionen und Identitäten zu versöhnen, um das Lernen zu ermöglichen und das Erinnern nicht zu gefährden. Zwischen Hass und Haltung erzählt von einer besonderen Bildungsreise. Sie beginnt im postmigrantischen Berlin zu einer Zeit, in der jemand wie Derviş Hızarcı schmerzend selbstverständlich nicht dazu gehört. Und sie führt ihn schließlich in die Verantwortung, die Bedingungen für ein gelingendes, vielfältiges Zusammensein jeden Tag neu zu formulieren. »Derviş schafft es, das Ich und das Wir so miteinander zu verbinden, dass man sich gesehen und gehört fühlt und daraus die Energie entwickelt, Brücken zu bauen zu anderen. Nur in dieser Ich-Wir-Verbindung wird das Gemeinsame auf Dauer gelingen. Ich bin froh, dass es Menschen wie Derviş gibt, die sich mit so viel Herz und Intelligenz dafür einsetzen.« Igor Levit

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Helfer und Vollstrecker: Das Dritte Reich in 24 Porträts

Der Sunday-Times-Bestseller von NS-Experte Sir Richard Evans über Hitlers Helfer und Vollstrecker - von Paladinen wie Göring, Goebbels, Himmler bis zu Propagandisten wie Riefenstahl und Handlangern wie Irma Grese und Paul Zapp

Wer waren die Nazis? Verfolgten sie kriminelle Absichten, oder waren sie »gewöhnliche Deutsche«? Was brachte sie dazu, furchtbare Gräuel gegen wirkliche oder eingebildete Feinde zu begehen oder zu billigen? Warum waren so viele Deutsche an den Verbrechen beteiligt? Wie kam es, dass sie Hitler fast bis zum Ende folgten?

Der renommierte Historiker Richard J. Evans zeichnet oft verblüffend neue Porträts der Männer und Frauen, die NS-Deutschland schufen und ihm dienten, angefangen bei Hitler über Paladine wie Göring, Goebbels und Himmler bis zu Exekutoren wie Eichmann und Heydrich, Propagandisten wie Leni Riefenstahl, Täter wie die berüchtigte KZ-Aufseherin Irma Grese und unbekannte Sympathisanten und Mitläufer, die das Regime auf vielfältige Weise unterstützten. Evans hilft die Struktur des Dritten Reiches besser zu verstehen und zeigt auf, wie weit Einzelne gehen, wenn der moralische Kompass abhandengekommen ist.

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Ein Gespräch über Erinnerung, Demokratie und Solidarität

Im Rahmen eines Gesprächs mit Shelly Kupferberg und in drei Essays beschäftigen sich Asal Dardan, Lena Gorelik und Dietmar Süß damit, inwiefern kollektives Gedenken identitätsstiftend sein kann, wann es institutionalisiertes Ritual ist oder der moralischen Entlastung dient. Angesichts rechtsextremer Bewegungen braucht es ein selbstkritisches Erinnern, das nicht beruhigt, sondern aufwühlt und im Hier und Jetzt schützt, was uns eigentlich so viel bedeutet: ein solidarisches Zusammenleben und eine vielfältige Demokratie – für alle.



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Schwarze Frauen und Feminismus

"Ain’t I a Woman – Bin ich etwa keine Frau?" – ist ein feministischer und antirassistischer Klassiker. Der Titel nimmt Bezug auf Sojourner Truth, die bereits 1851 die Teilhabe Schwarzer Frauen an der von Weißen initiierten und dominierten Frauenbewegung in den USA eingefordert hatte. bell hooks zeigt in diesem Buch, das sie 1981 als junge Autorin verfasste, dass auch die Neue Frauenbewegung in den USA kaum daran interessiert war, für die Belange Schwarzer Frauen zu kämpfen. Sie erinnert an die von extremem Rassismus und Sexismus geprägten, herzzerreißenden Erfahrungen Schwarzer Frauen während der Sklaverei, die einen tiefgreifenden Einfluss auf die Bilder und Stereotype über Schwarze Frauen hatten und mit einer nachhaltigen Entwertung Schwarzer Weiblichkeit einhergingen. Darüber hinaus analysiert sie den Sexismus weißer und Schwarzer Männer sowohl in den Zeiten der Bürgerrechtsbewegung als auch in der Gegenwart und wirft einen kapitalismuskritischen Blick auf die geschlechterspezifische Arbeitsteilung in der Gesellschaft, die sich insbesondere in Schwarzen Familien auswirkt. In diesem Buch zeigt sich bereits ein Anliegen, das sich durch ihr Werk und ihr Leben wie ein roter Faden zieht: aufzuzeigen und sichtbar zu machen, wie sich Schwarze Frauen aller Hürden und Widerstände zum Trotz in der feministischen Bewegung engagiert haben.

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Satiren, Geschichten und Cartoons gegen Judenhass

Nicht erst seit dem Überfall der Hamas auf Israel sind antisemitische Hetze und Vorurteile sowie antisemitisch grundierte Positionen in Deutschland wieder salonfähig geworden. Dieser Band versammelt rund 80 Satiren, Essays, Gedichte, Geschichten und Cartoons gegen den Hass. Wenn sich die Menschheit schon auf sonst nichts einigen kann, so doch jederzeit darauf, dass an allem immer die Juden schuld sind, selbst am 7. Oktober 2023. Linke und Rechte, Migrationshintergründler und Kartoffeln, Islamisten und Queere, Neonazis, Berufszonis und Dekolonialist*innen stimmen in den schrägen Gesang mit ein. Doch solche Misstöne bleiben nicht unwidersprochen! Dank einer großzügigen Spende der Weisen von Zion und der Bill-Gates-Foundation haben sich die scharfsinnigsten und komischsten unter den jüdischen und nicht-jüdischen Autor*innen versammelt, um dem neuen und alten Antisemitismus die Stirn zu bieten. Denn gegen den Hass hilft Lachen, und sei es auch manchmal ein bitteres. Mit Texten und Cartoons von Ahne, Katja Berlin, Bov Bjerg, Franz Dobler, Danny Dziuk, Hartmut El Kurdi, Alexander Estis, Flix, Katharina Greve, Thomas Gsella, Hauck & Bauer, André Herzberg, Dmitrij Kapitelman, Charles Lewinsky, Julia Mateus, Til Mette, Susanne M. Riedel, Stefanie Sargnagel, Dana von Suffrin, Peter Wawerzinek, Bodo Wartke, Ella Carina Werner und vielen anderen.

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Von der Autorin des New-York-Times-BESTSELLERS »Alles über Liebe« | Für Leserinnen und Leser von James Baldwin und Maya Angelou

What’s Love Got to Do with It? – Warum Liebe(n) eine gesellschaftliche Notwendigkeit ist »Dieses Buch, das sich mit der aktuellen Bedeutung der Liebe im Leben der Schwarzen befasst und eine Vorlage für das Überleben und die Selbstbestimmung der Schwarzen bieten soll, führt uns kühn zum Kern der Sache. Uns selbst mit Liebe zu begegnen, unser Schwarzsein zu lieben, ermöglicht uns allen, zur wahren Bedeutung von Freiheit, Hoffnung und einem Leben voller Möglichkeiten zurückzufinden.« In »Selbstliebe« entwickelt bell hooks das Fundament für eine Gemeinschaft, in der Schwarze sowie alle anderen dem Schwarzsein voller Liebe begegnen. Welche Rolle spielt die Liebe für den politischen Widerstand? Wie konnte der Diskurs über Liebe im Zuge der Befreiungsbewegungen deren Wert für eine selbstbestimmte Schwarze Identität torpedieren? Wie kann die Entscheidung, zu lieben, wieder als Akt der Befreiung erfahrbar werden? Und wie können wir unsere Kultur der Lieblosigkeit überwinden? Ob es um das Erbe der Sklaverei, die Bedeutung von Ehe und Beziehung oder um den großen Einfluss der Kunst, Medien und Politik geht, bell hooks eröffnet uns einen klaren Blick auf das Machtgefüge, das bestimmt, wie wir uns selbst und andere lieben. »Wenn eine so wahrheitsliebende und umsichtige Autorin wie bell hooks ein Buch veröffentlicht, möchte ich draußen vor der Tür der Buchhandlung stehen, wenn sie öffnet.« Maya Angelou, Autorin des Bestsellers »Ich weiß, warum der gefangene Vogel singt«

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Ein zauberhaftes Bilderbuch über Wünsche, die Macht an deine Träume zu glauben und nie aufzugeben. Ein Kinderbücher für alle Kinder. Auch in Schulen &

Als Odo eines Tages auf der Geburtstagsparty ihrer Freundin eine schwarze Puppe sieht, ist sie völlig begeistert. Sie kann an nichts anderes mehr denken, als eines Tages auch eine eigene schwarze Puppe in ihren Armen hin und her zu wiegen. Odo ist für ihren sehnlichsten Wunsch bereit, einen beschwerlichen aber auch lehrreichen Weg einzuschlagen. Das kleine Mädchen lernt auf ihrer Reise, an sich und ihre Träume zu glauben.

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Seit über 40 Jahren unter Verschluss, erstmals vollständig verfügbar: Die gefälschten »Hitler-Tagebücher«. Am 25. April 1983 kündigt das Wochenmagazin Stern an, im Besitz der geheimen Tagebücher Adolf Hitlers zu sein. Was dann folgte, gilt als der größte Presseskandal der bundesdeutschen Geschichte: Die Tagebücher entpuppten sich als Fälschung. Jahrelang hatte der Kunstfälscher Konrad Kujau den Stern-Redakteur Gerd Heidemann mit seinen Nachahmungen versorgt. Es flossen mehrere Millionen D-Mark über Heidemann an Kujau. Ein Großteil des Geldes wurde bis heute nicht gefunden. Seither lagern die fingierten Manuskripte in einem Safe in Hamburg. Eine bereits 2013 angekündigte Übergabe an das Bundesarchiv hat bis heute nicht stattgefunden. Komplett gelesen hat die gefälschten Tagebücher bis heute fast niemand.Jahrelang glaubte man, dass der Fälscher Konrad Kujau allein handelte. Neue Erkenntnisse legen jedoch nahe, dass er inmitten eines Netzwerks aus Alt- und Neonazis agierte. Ihr Ziel war die Rehabilitierung Hitlers. Die gefälschten Tagebücher sollten Hitler entlasten, ihn gar von der Verantwortung des Holocaust freisprechen. Durch jahrelange Recherche konnte nun das gesamte Manuskript rekonstruiert und transkribiert werden. Erstmals werden hier die gefälschten »Hitler-Tagebücher« als Buch öffentlich zugänglich gemacht, und es wird deutlich: Das, was der Stern damals nach und nach der Öffentlichkeit als echtes Tagebuch präsentieren wollte, ist in Wahrheit ein erschütterndes Dokument der Zeitgeschichte. Mit einem Vorwort des Journalisten John Goetz, der maßgeblich an der Rekonstruktion der gefälschten »Tagebücher« beteiligt war, sowie einer Einleitung der Historikerin Heike B. Görtemaker und historisch-politischen Einordnungen des Politologen Hajo Funke dokumentiert und kontextualisiert diese Ausgabe den groß angelegten Versuch einer Rehabilitierung Adolf Hitlers.

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Der rätselhafte Triumph der NSDAP am 14. September 1930: Wie eine Demokratie in nur einer Wahlnacht sterben kann - Von dem bekannten Politikaktivisten

Ein Weckruf aus der Geschichte für die Gegenwart

14. September 1930 – ein Teil der Deutschen ist entsetzt, doch der andere jubelt: In nur zwei Jahren hat die NSDAP ihre Wahlergebnisse mehr als verachtfacht und ist jetzt zweitstärkste Partei im Parlament. Wie konnte das passieren? Alle bekannten Antworten bieten bislang keine wirkliche Erklärung.
Für einen neuerlichen Schock sorgt aktuell die AfD: Erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg steht eine gesichert rechtsextreme Partei wieder davor, stärkste Kraft zu werden.
Bestsellerautor Philipp Ruch hat intensiv zum Aufstieg der NSDAP und zu Hitlers erstem Triumph geforscht und zeigt, wie dem Nationalsozialismus der Sprung von unwählbar zur Massenpartei gelingen konnte. Warum begeisterte die NSDAP plötzlich so viele Menschen? Welche Versprechungen waren derart unwiderstehlich? Und wie vermeiden wir, dass sich keine 100 Jahre später dieselben Falltüren in den Abgrund öffnen?

„Dieses Buch wird unser Bild von der Vergangenheit verändern. Und damit auch unseren Blick auf die Gegenwart.“

Prof. Thomas Weber, Historiker

  • Ein Weckruf aus der Geschichte für die Gegenwart – von Historiker und Bestsellerautor Philipp Ruch
  • Der Erfolg der NSDAP entschlüsselt: Was die Wähler damals verführt hat, was sich Rechtsextreme heute davon abschauen – und was passieren muss, damit sich Geschichte nicht wiederholt


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Miteinander sprechen nach dem 7. Oktober

Eine zutiefst persönliche Auseinandersetzung mit dem Antisemitismus. Der unverzichtbare Aufruf der Rabbinerin Delphine Horvilleur zum Dialog in Zeiten unerbittlicher Fronten Mit dem Massaker vom 7. Oktober bricht Delphine Horvilleur der Boden unter den Füßen weg. Sie, deren Aufgabe als Rabbinerin es ist, das Leid anderer Menschen mit Worten zu lindern, Brücken der Verständigung zu bauen, fällt in einen Zustand ohnmächtigen Schmerzes. In einem mitreißenden inneren Gespräch – etwa mit ihren Großeltern, mit Antirassisten, mit ihren Kindern, mit dem Messias – geht Horvilleur auf sehr persönliche Weise dem jahrtausendealten Antisemitismus auf den Grund, aus dem sich ihre Angst speist. Sie umkreist ihn aus immer wieder neuen Perspektiven und setzt dem jede Menschlichkeit untergrabenden Hass den Glauben an die Kraft des Miteinandersprechens entgegen, den Aufruf zum Dialog. Ein essentieller Text, der klarmacht: Nur wenn wir offen dafür bleiben, den Schmerz der anderen wahrzunehmen, ist Hoffnung möglich.

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Anmerkungen zum identitätspolitischen Diskurs

Zu glauben, der europäische Diskurs könne den Nationalsozialismus wie ein Objekt auf Distanz halten, ist im besten Fall eine naive Hypothese, im schlimmsten Fall aber ein politischer Fehler. Man tut dann so, als hätte der Nationalsozialismus mit dem Rest von Europa, mit den anderen Philosophen, mit anderen politischen und religiösen Sprachen keinen Kontakt gehabt, betont Jacques Derrida in einem Gespräch mit Didier Eribon. Und doch haben Philosophinnen und Philosophen seit dem Zweiten Weltkrieg bis heute die wichtigsten Selbstdarstellungen des Nationalsozialismus ignoriert. Adolf Hitlers »Mein Kampf« gilt noch immer als ein Buch, das einer philosophischen Auseinandersetzung nicht würdig ist. Diese Haltung wirft ein Licht auf die Philosophie selbst. Findet sie in »Mein Kampf« womöglich zu viel von sich selbst? Und was ist es genau, was sie dort findet? Trawnys Lektüre von Hitlers Buch geht der Möglichkeit einer Kontinuität von Philosophie und Nationalsozialismus nicht aus dem Weg. Es ist die Begegnung mit einem Hass, der uns allein schon deshalb bedroht, weil er einmal die Macht ergriffen und das Leben der Gesellschaft beherrscht hat. Es gibt keinen Grund zu meinen, der Hass wäre vergangen.

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Band 2: Sladek

ödön von Horváth behandelt in seinem Bühnenstück Sladek, 1927 entstanden, eines der düstersten Kapitel der Weimarer Republik: die mörderischen Methoden der Schwarzen Reichswehr. Mit seinem Sladek wollte Horváth, wie er 1929 sagte, einen »Vertreter jener Jugend, jenes ›Jahrgang 1902‹, der in seiner Pubertät die ›große Zeit‹, Krieg und Inflation, mitgemacht hat«, beschreiben, wobei es ihm vor allem aber auch darauf ankam, »die gesellschaftlichen Kräfte aufzuzeigen, aus denen dieser Typus entstanden ist«, einer jener »Traditionslosen, Entwurzelten, dem jedes feste Fundament fehlt und der so zum Prototyp des Mitläufers wird. Ohne eigentlich ein Mörder zu sein, begeht er einen Mord ...«

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Roman

Ein Millenial soll Mutter werden und will alles, nur nicht die eigene deutsche Familie reproduzieren. Ein gesellschafts- und sprachkritischer Roman erzählt drei Trimester – und die Zeit danach. »Alle Befürchtungen waren wahr, und alles war gerecht gewesen.« Ein Test im Büro bringt die Gewissheit: Teresa Borsig ist schwanger. Von der Idee einer Familie fühlt sie sich gleichzeitig angezogen und abgestoßen. Da sind die Erinnerungen an ihre Kindheit, an Distanz, Disziplin und Schläge. In der Abtreibungsklinik von den Schwestern zum Schlucken der Tablette gedrängt, geht Teresa in den Widerstand: Sie will doch Mutter werden. Nein, Mama will sie werden. Kann man geben, was einem selber fehlt? Das Gesundheitssystem nimmt die Schwangere auf wie einst die Eltern. Effizient. Kalt. Man will doch nur ihr Bestes. Und ihr Baby in einem Wärmebett isolieren. Wie hoch ist die Überlebenswahrscheinlichkeit ihres Säuglings? Ärzte und Schwestern sprechen über ihren Kopf hinweg. Teresa schreit. Sie solle sich mal nicht so wichtig nehmen, sagt das Krankenhaus. »MTTR« erzählt von den Auswirkungen deutscher Nachkriegserziehung, erzählt die Unfähigkeit der Babyboomer, Gefühle zu zeigen, und wenn dann nur durch Ersatzhandlungen: Kauf, Korrektur und Sorge. Jeder Dialog ist eine Boshaftigkeit. Fast bemerkt man sie nicht, denn aktengraue Gefühlstemperatur und grobe Unbeholfenheit sind Alltag in Deutschland. Werden Millennials, wie Teresa, sie reproduzieren? MTTR: Mean Time To Recover bzw. auch Mean Time To Repair (abgekürzt jeweils MTTR) wird als die mittlere Reparaturzeit nach einem Ausfall eines Systems definiert. Diese gibt an, wie lange die Wiederherstellung des Systems im Mittel dauert. Sie ist somit ein wichtiger Parameter für die Systemverfügbarkeit. (Quelle: Wikipedia)

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Die Prachtausgabe zum 100. Jubiläum

New York City, die Goldenen Zwanziger ... In seiner prunkvollen Villa auf Long Island veranstaltet Jay Gatsby üppige Empfänge, zu denen Gäste in Scharen anreisen. Doch ihr Gastgeber ist nur daran interessiert eine einzige Person zu blenden: Daisy Buchanan. Sie ist elegant, reich und verführerisch, aber sie ist bereits die Frau eines Millionärserben. Gatsby hofft, mit seinem neuerworbenen Reichtum, mit Swing und Champagner Daisy, seine verlorene Liebe, zurückzugewinnen. Zu spät merkt er, dass er sich von einer romantischen Illusion hat verführen lassen. Ein turbulenter Reigen aus Ekstase und Enttäuschung, Verführung und Langeweile, Gier und Verrat nimmt seinen Lauf.

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Roman | Vom Vaterhaben und Vatersein | Das perfekte Geschenk zum Vatertag

Erst als der Sohn ihn danach fragt, spricht der Vater, Jahrgang 1933, von der NS-Zeit. Von der Napola, der Nationalpolitischen Lehranstalt, vom jüdischen Fellhändler am Markt und von seinem Onkel. Jenem Onkel Paul, nach dem der Sohn benannt ist und der NSDAP-Kreisgeschäftsführer war. Im Bundesarchiv findet der Sohn, als jüngstes von acht Kindern 1980 geboren, nur eine schmale Akte. Doch ihn lassen die Fragen nicht los: Wie setzen sich nationalsozialistische Prägungen auch in seiner Familie fort? Welche überkommenen Ideale, welche patriarchalen Vorstellungen haben sich in ihn eingeschrieben und gibt er vielleicht selbst weiter? In welchen Konflikten treten sie bis heute zutage? Er stellt fest, wie herausfordernd es ist, im Umgang mit den eigenen Kindern seine Rolle als progressiver Vater zu finden, zumal ihm klare Vorbilder dafür fehlen. Paul Brodowsky erzählt in seinem Roman Väter von einem Jahrhundert deutscher Geschichte. Er verdichtet Erinnerungen, Recherchen und Reflexionen zu einem Bild der BRD nach der Zeit des Nationalsozialismus – er arbeitet auf, was in vielen Familien bis heute verschwiegen wird, und spannt so den Bogen von den dreißiger Jahren bis zur Gegenwart. Eine schonungslose Selbstbefragung und Spurensuche nach den Prägungen durch die Großväter und Väter.

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ohne den ganzen langweiligen Kram

Eine ganz andere Geschichte der Antike 1200 Jahre Antike eine goldene Zeit voller Weisheit, Schönheit, Tugend? Fehlanzeige! Stattdessen munteres Morden der Griechen und Römer vom Olymp bis zum Forum. Mit diesem herrlich respektlosen Buch führen uns Michael Sommer und Stefan von der Lahr raus aus der historischen Komfortzone und rein in eine Geschichte von Menschen, denen Sie besser nicht im Dunkeln begegnen Wer heute staunend vor der Akropolis in Athen oder den betörenden Fresken von Pompeji steht, übersieht leicht die breite Blutspur, die Griechen und Römer durch die Geschichte gezogen haben. Zwar grüßen aus der Vergangenheit klangvolle Namen wie Achill oder Romulus, Perikles oder Alexander, Caesar oder Augustus. Doch das Geschäft dieser und vieler anderer Herren war nicht zuletzt das Morden im Großen und im Kleinen: im Krieg und an politischen Gegnern, ja sogar an Freunden, wenn sie sich gar zu eigensinnig verhielten. Aber, aber hat man damals nicht die Demokratie erfunden und eine Republik gegründet? Wer glaubt, dass Demokraten und Republikaner keine blutigen Eroberer sein konnten und davor haltmachten, den Freiheitsdrang von Zehntausenden gewaltsam zu unterdrücken, der irrt. Höchste Zeit für eine andere Geschichte der Antike! Von der Eroberung Trojas bis zum Fall Roms: Michael Sommer und Stefan von der Lahr erzählen uns die ganze verdammte Wahrheit, faktentreu, farbecht und ohne Tabus.

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Thriller | Ein Pageturner, eine düstere Familiensaga, ein atemberaubender Racheroman | Mit exklusivem Farbschnitt in der ersten Auflage

Jeder Jäger sollte damit rechnen, dass sich die Beute gegen ihn wendet Sechs Jahre konnten sie sie wegsperren. Sechs Jahre konnten sie nachts ruhiger schlafen. Sechs Jahre mussten sie nicht nervös über ihre Schultern blicken. Aber nun ist die Zeit der Rache gekommen. Asa macht sich auf den Weg, um eine Tradition zu zerstören, die das Leben einer Gemeinschaft seit hundert Jahren beherrscht und zum Tod unzähliger Unschuldiger geführt hat. Bei ihrem Kampf findet Asa loyale Verbündete, erfährt niederträchtigen Verrat, trifft auf mächtige Gegner und stellt sich schließlich ihrem größten Feind – ihrer eigenen Familie. ASA ist ein gewaltiger Roman voller Tragik, Liebe, Gewalt, Freundschaft und Verrat. Ein virtuos geschriebener Thriller, eine düstere Familiensaga, ein atemberaubender Racheroman – rasant und mit ungeheurer Wucht erzählt.

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Alter und neuer Antisemitismus Der große Publizist und Historiker über die neue Welle des Antisemitismus

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Roman

„Solange ich rede, bin ich am Leben. Solange ich fliege. Die letzte Gewissheit, die mir bleibt: Wenn ich niemals lande, werde ich nicht gestorben sein.“ Es ist der 2. Juli 1937, in ihrer Lockheed Electra fliegt Amelia Earhart hoch über dem Ozean. Die Schatten der Wolken sehen aus wie Inseln. Sie steht kurz davor, als erster Mensch die Welt zu umrunden. Dies ist die schwerste Etappe. Jo Lendle erzählt die Geschichte einer Heldin, die keine Heldin sein will. Amelia fliegt, sie schreibt, sie setzt sich für Frauen ein – ein Vorbild. Doch sie hadert mit all den Zuschreibungen, weil sie sich selbst darin nicht findet, nicht zuletzt in den Kategorien von Frau und Mann. Also hebt sie ab und lässt alles hinter sich, ohne Kompromisse. »Die Himmelsrichtungen« ist das Porträt eines ungeheuer mutigen, charismatischen, eigensinnigen Menschen. Es ist eine Liebesgeschichte mit wechselnden Beteiligten – manche erstaunlich, andere flüchtig wie Wolken. Und es ist ein Roman über die Erinnerung und wie sie sich allmählich entblättert. Jede Schicht zeigt die Vergangenheit in einem neuen Licht. Wie soll man diese Geschichte anders erzählen als rückwärts? Amelia weiß noch nicht, dass es der letzte Tag ihres Lebens ist.

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Ein Ort kann durch seine Menschen zum Versprechen werden 1756 begann Herzogin Anna Amalia in der kleinen Stadt Weimar, Politik und Kultur zu verbinden. Goethe und Schiller schufen dort Meilensteine der Literatur und des Denkens. Franz Liszt gab der Musik wichtige Erneuerungsimpulse, Harry Graf Kessler sowie Henry van de Velde brachten die moderne Kunst und Architektur voran. In Weimar entstand die Verfassung der ersten deutschen Republik. Und Walter Gropius gründete das Bauhaus, das alle Gebiete der Gestaltung bis heute beeinflusst. Helge Hesse begleitet die prägenden Persönlichkeiten jener Epoche, in der Weimar ein Ort deutscher Versprechen für eine bessere Welt war – bis 1933 die Nationalsozialisten an die Macht kamen. Eine mitreißende Lektüre, die über bloße Geschichte hinaus die Fragen aufzeigt, die uns heute und in der Zukunft beschäftigen. - Die Blütezeit Weimars: Die Geschichte einer Stadt, die die deutsche Kunst und Kultur maßgeblich beeinflusste - Künstlerisch bedeutend: Von Herzogin Anna Amalia, Goethe, Schiller, Wieland und Herder über die musikalischen Zirkel um Franz Liszt bis hin zu den Künstlerinnen und Künstlern des Bauhaus - Unterhaltsam und historisch fundiert: Vom renommierten Autor und Publizisten Helge Hesse - Hochwertige Ausstattung: Hardcover mit Schutzumschlag und Lesebändchen Die unglaubliche Karriere eines Provinzstädtchens Dieses Buch beleuchtet das kulturelle Erbe Weimars und vermittelt anschaulich die Bedeutung dieser Stadt für die deutsche Kunst und Kultur im 19. und 20. Jahrhundert. Eine spannende Lektüre und ein hochwertiges Geschenk für Kunst- und Kulturliebhaber und historisch Interessierte.

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Die Erfindung der modernen deutschen Literatur

LANG ERWARTET: DIE GROSSE WIELAND-BIOGRAFIE VON JAN PHILIPP REEMTSMA Mit Christoph Martin Wieland beginnt die moderne deutsche Literatur. Er eröffnet sie nicht nur selbst mit seinen Werken, sondern er ist auch der «Erfinder» dessen, was wir heute die «Weimarer Klassik» nennen. Mit seiner langerwarteten Biografie – der ersten seit siebzig Jahren – befreit Jan Philipp Reemtsma Wieland endlich aus dem langen Schatten, in den ihn Goethe und Schiller gestellt haben. Sein «Wieland» ist aufregend und fulminant, ein germanistischer Glücksfall, denn er gibt uns einen Klassiker zurück, ohne den die Verwandlung der deutschen Literatur in eine vor und eine nach Weimar gar nicht angemessen verstanden werden kann. Innovator, Aufklärer, Schriftsteller, Journalist, political animal, Menschenkenner, all das war der geistige Pate Weimars, Christoph Martin Wieland. Neben Lessing ist er die Zentralgestalt der deutschen Aufklärung. Durch ihn wird der Roman in Deutschland zu einer anerkannten Literaturgattung, er schreibt die erste moderne deutsche Oper und bringt mit seinen erotischen Verserzählungen einen neuenTon in die deutsche Poesie. «Der Teutsche Merkur», damals eine der wichtigsten literarisch-politischen Zeitschriften Europas, wird von ihm herausgegeben, und gleichsam nebenbei prägt er das Genre des politischen Journalismus mit seinenTexten über die Französische Revolution und Napoleon, dessen Alleinherrschaft er frühzeitig vorhersah und den er 1808 in Weimar auch persönlich traf. Gründe genug, Wieland neu zur Kenntnis zu nehmen. Jan Philipp Reemtsmas grandiose Biografie, die Summe einer jahrzehntelangen Forschung, bietet die Gelegenheit dazu. Bayerischer Buchpreis in der Kategorie Sachbuch Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2023 in der Kategorie Sachbuch/ Essayistik Die erste Wieland-Biographie seit 70 Jahren Der Mann, der "Weimar" erfand Große Wieland-Ausstellung auf dem Wielandgut Oßmannstedt bei Weimar, von Jan Philipp Reemtsma kuratiert

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Meine Gespräche mit Schwarzen Deutschen

Florence Brokowski-Shekete hat für ihr neues Buch mit 12 Schwarzen Deutschen aus verschiedensten Berufen über ihr Leben gesprochen – vom Metzgermeister in Speyer über den ostfriesischen Kfz-Mechaniker bis zur Gynäkologin in Saarbrücken. Wie sieht ihr Alltag aus? Welche Erfahrungen machen sie als Schwarze Menschen in Deutschland? Nach dem Motto »Raus aus den Schubladen!« lädt Florence Brokowski-Shekete dazu ein, verschiedene Lebenswege kennenzulernen, etwas über Alltagsrassismus zu erfahren, den Schwarze Menschen nach wie vor erleben, und den eigenen Horizont zu erweitern. Ein wichtiger Beitrag zur Sichtbarmachung und zum Empowerment von Schwarzen in Deutschland, aber auch zur Verständigung. Die vielen positiven Reaktionen auf ihre Autobiografie »Mist, die versteht mich ja! Aus dem Leben einer Schwarzen Deutschen« verdeutlichten Florence Brokowski-Shekete, wie solche Innensichten gegenseitiges Verständnis fördern und Mut machen können.

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Schmerzhaft, lebensnah und zutiefst bewegend: ein moderner Klassiker der US-amerikanischen Literatur zum ersten Mal auf Deutsch. Eine schwarze Coming-of-Age-Geschichte «von berückender Schönheit, Zeitlosigkeit und Relevanz.» (Jacqueline Woodson) Die «schwarze Antwort» auf Betty Smiths «Ein Baum wächst in Brooklyn».

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Warum so viele Deutsche dem Nationalsozialismus verfielen - Ein SPIEGEL-Buch - Mit zahlreichen Abbildungen

Zwischen Euphorie und Endlösung: Wie Millionen Deutsche zu Komplizen des NS-Regimes wurden Warum unterstützten so viele Deutsche den Nationalsozialismus? Wieso waren sie Adolf Hitler gegenüber loyal, der aus seinem Judenhass und seinen Kriegsplänen nie einen Hehl gemacht hatte? Achtzig Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa untersucht dieses Buch, warum Millionen Deutsche dem Naziregime treu dienten und ihrem »Führer« schließlich bis in den Untergang folgten. SPIEGEL-Autoren und Historikerinnen erklären, wie Deutsche aus allen gesellschaftlichen Milieus zu Komplizen des NS-Regimes wurden. Sie beschreiben, wie unzählige Mitläufer mit ihrem Autoritätsglauben, ihrem Handeln und ihrem Wunsch nach einem Sieg Deutschlands im Krieg das Regime stützten und seine Gräueltaten erst ermöglichten. Und sie zeigen, wie die braunen Machthaber ihr Volk umgarnten und gezielt auf positive Emotionen und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft setzten. Mit zahlreichen Abbildungen.

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Bd. 1 - Der goldene Faden. Spannender Kindercomic ab 8 Jahren über Magie, geheimnisvolle Monster & eine mutige Heldin

Band 1 der fantastischen Graphic-Novel-Reihe – ein Muss für Jungs und Mädchen ab 8 Jahren!

Suri ist die ultimative Monsterexpertin! Sie verdient sich ihren Lebensunterhalt damit, die faszinierendsten Geschichten über Monster und wie man sie bändigen kann, zu erzählen. Aber Suri möchte nicht für immer von den Abenteuern anderer erzählen. Ihr Ziel ist es, selbst Monsterbändigerin zu werden und selbst einmal Teil der fantastischen Geschichten zu sein.

Als sie im Wald ein goldenes Knäuel entdeckt, ahnt sie nicht, dass der goldene Faden ihr dabei helfen wird, Monster zu zähmen. Und auch nicht, dass der Faden einem gefährlichen Trio von Katzengeistern gehört, die ihn unbedingt wiederhaben möchten. Aber zum Glück hat Suri einen ganz besonderen Freund auf dem Jahrmarkt gefunden. Einen sehr großen, sehr lauten und sehr ungeheuerlichen Freund! Wird Suri es schaffen, den Katzengeistern zu entkommen und selbst zur berüchtigtsten Monsterbändigerin zu werden?

Suri, die Monsterbändigerin ist ein fesselndes und turbulentes Fantasy-Abenteuer voller magischer Wesen und jeder Menge Ungeheuer! Mit einfacher Sprache und spannender Story ist dieser fantastische Comic für Kinder der perfekte Einstieg zum Lesenlernen und in die Welt der Comics.



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Roman

Eine Sensation: Im Nachlass von Erik-Ernst Schwabach entdeckt. Ein virtuoser Großstadtroman aus den 1920er-Jahren. Eine Herbstnacht in einer Großstadt – es könnte Berlin sein – in den 1920er-Jahren: Erik-Ernst Schwabachs Protagonisten haben eines gemeinsam. Sie alle sind in dieser Nacht auf der Suche nach Anerkennung, Liebe, Sex, gesellschaftlichem Aufstieg und natürlich Geld: der junge, frisch verheiratete Arzt, der auf einer Gesellschaft in einer Bankiersvilla beinahe zu einem Seitensprung verführt wird; der mittellose Arbeiter, der sich zur Mitwirkung an einem Einbruch überreden lässt; die Hausfrau, die ohne Wissen ihres Mannes anschaffen geht; die Barmädchen im Café Budapest oder in der Kolibri Bar; die Bordellbesitzerin, die als »Baronin« firmiert; die Schauspielerin und der aufstrebende Dichter. Was und wie ihnen geschieht, erzählt Schwabach in kunstvoll mal mehr, mal weniger lose miteinander verknüpften Episoden. Das »Bilderbuch einer Nacht« kann sich durchaus messen mit den bekannten Großstadtromanen eines John Dos Passos oder Alfred Döblin. Mit knappen markanten Sätzen, oft im inneren Monolog gehalten und mit Einschüben, Gedankensplittern und kurzen stakkatohaften Beschreibungen versetzt, oszilliert der Roman zwischen Expressionismus und magischem Realismus. Virtuos spielend mit all den Klischees der 20er Jahre schafft Schwabach eine Atmosphäre, der man sich nicht entziehen kann.

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Die Linke, der Staat und der 7. Oktober

Das Massaker vom 7. Oktober, bei dem 1.200 Israelis von der Terrororganisation Hamas brutal ermordet und geschändet wurden, fand auch in Deutschland seinen Widerhall in heftigen Diskussionen um Antisemitismus und Islamismus. Blieb in den Tagen nach dem Massaker die Empathie mit den jüdischen Opfern seltsam begrenzt, so formierte sich im Zuge der israelischen Militäraktion immer lautstärker eine Bewegung, die Israel als Kolonialmacht anprangerte und die Ziele der Hamas unterstützte. Juden in Deutschland dagegen sahen sich verstärkt antisemitischen Angriffen ausgesetzt. Dieses erschreckende Missverhältnis in den öffentlichen Reaktionen hat den Autor Dietrich Schulze-Marmeling veranlasst, die Koordinaten in der Diskussion zu überprüfen. Die Unversöhnlichkeit, mit der sich pro-israelische und pro-palästinensische Positionen gegenüberstehen, sieht Schulze-Marmeling weniger in der Sache selbst begründet. Dass im Nahen Osten auf beiden Seiten politischer Starrsinn in der Führung und großes Leid in der Bevölkerung herrscht, ist unverkennbar. Auf der bundesdeutschen Linken wie der Rechten geht es aber laut Schulze-Marmeling vielfach weniger um die eigentlichen Probleme, sondern darum, die eigene Identität zu füttern. Jüdische Israelis und Palästinenser würden zu diesem Zweck instrumentalisiert. Sein höchst lesenswertes und stringent verfasstes Buch liefert einen wichtigen Kompass, um die Hintergründe eines aufgeregten Diskurses zu verstehen und manche moralischen Verrenkungen zurechtzurücken.

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Roman

"Das Vaterbuch ist ein Text über Krankheit, Verlust und Verzweiflung. Wie in ‚Frausein‘ geht es um Abschied. Und um den Witz als Widerstand." Mely Kiyak Was bleibt, wenn einem der Vater durch die Finger rieselt? Herr Kiyak, ein fabelhafter Geschichtenerzähler, bekommt Krebs und will sterben. Aber er hat eine Tochter – und was für eine: Sie macht sein Schicksal zu ihrem und lässt ihn nicht ziehen. Immerhin hat man nur einen Vater. Mely Kiyak erzählt von einer Zeit, in der es um alles geht. Von Herrn Kiyaks Überlebenskampf in Berlin und seinen Cowboystorys aus Bingöl. Von unendlichem Schabernack und großem Kummer. Sie erzählt wahrhaftig, schön und eigensinnig von Vaterliebe und Tochterangst und davon, dass es die Geschichten sind, die bleiben. Und natürlich von seinen berühmten Zwei-Zeilen-Briefen: „Ich küsse dich mein Kind. Dein Vater.“ „Das Vaterbuch ist ein Text über Krankheit, Verlust und Verzweiflung. Wie in "Frausein" geht es um Abschied. Und um den Witz als Widerstand. "Frausein" und das Vaterbuch sind zwei Texte, aber ein Erzählkörper. Ein Leid, ein Lachen, ein Sterben.“ Mely Kiyak

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Ein Antirassismus-Roman von SPIEGEL-Bestsellerautorin Jasmina Kuhnke

Struktureller Rassismus über Jahrhunderte: Eine Alternativ-Weltgeschichte Anna ist 20 Jahre alt und studiert Geschichtswissenschaft. Sie ist die Erste ihrer Familie, die es geschafft hat, eine Zulassung an der Hochschule zu erhalten. Denn für Weiße ist es eher ungewöhnlich, einen Studienplatz zu bekommen. Um nicht aufzufallen und diesem Privileg gerecht zu werden, verhält sich die junge Frau möglichst unauffällig. Bis ihr Bruder Alexander plötzlich brutal aus ihrem Leben gerissen wird und sie sich die Frage stellen muss, ob sie wirklich weiter mit geducktem Kopf leben und die Diskriminierung der Gesellschaft akzeptieren kann. Der zweite Roman von Own-Voices-Autorin Jasmina Kuhnke: ein aufrüttelndes, gesellschaftskritisches Buch White Lives Matter: Ein Parallelwelt-Roman über strukturellen Rassismus Annas Entwicklung: Von der Zurückhaltung zum politischen Aktivismus Dystopie über Anti-Rassismus: Ein Aufruf zu Inklusion und Gleichstellung der Spiegel-Bestsellerautorin Die Welt auf den Kopf gestellt, um aufzurütteln: Ein Buch gegen Rassismus Jasmina Kuhnke hält mit ihrem Buch der weißen Gesellschaft einen erschreckenden Spiegel vor. Eine Geschichte voller Alltagsrassismus und Ausgrenzung aufgrund der Hautfarbe – nur dass es diesmal die Weißen trifft. Annas Weg zur „White Lives Matter“-Bewegung ist geprägt von traumatischen Erlebnissen und dem neu erworbenen Wissen aus ihrem Studium. Ihr Ausbruch aus der Zurückhaltung in den Kampf für grundlegende Rechte ist beispielhaft für politischen Aktivismus. Hier trifft Gänsehaut-Spannung auf Gesellschaftskritik und verbindet sich zu einem packenden Roman über das Thema Rassismus und Diskriminierung!

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Reden in der deutschen Gegenwart Götz Aly ist bekannt als profilierter Redner in Politik, Medien und Kultur insbesondere über Nationalsozialismus und Antisemitismus Mit »Das Prachtboot« leistete er zuletzt einen fundamentalen Beitrag zur Debatte um koloniale Raubkunst

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Roman | Platz 1 der Krimibestenliste im Juni 2025

England 1926: In einem Land, das sich noch immer vom Ersten Weltkrieg erholt, ist London zum Mittelpunkt eines neuen, ausgelassenen Nachtlebens geworden. In den Clubs von Soho tummeln sich Adelige neben Starlets, Prinzen neben Gangstern, und Mädchen verkaufen Tänze für einen Schilling. Im Zentrum dieser glitzernden Welt steht die berüchtigte Nellie Coker. Rücksichtslos und ehrgeizig kontrolliert sie die wichtigsten Clubs der Stadt. Doch der Erfolg schafft Feinde: Nellies Imperium wird von außen und von innen bedroht. Da sind ihre sechs Kinder, die alle eigene Ziele verfolgen, rivalisierende Straßengangs, ein Mafioso mit guten Manieren und schlechten Absichten … Und da ist Inspektor John Frobisher. Seine Mission: herauszufinden, was mit den vielen Mädchen geschieht, die im Sohoer Nachtleben spurlos verschwinden. Mithilfe einer jungen Bibliothekarin, die er in Nellies Clubs einschleust, beginnt er, der Königin von Soho das Leben schwer zu machen. In einem opulenten Tableau versammelt Kate Atkinson eine schillernde Schar von Charakteren in einem wahrhaft fesselnden Roman und zeichnet eine Welt, in der nichts so ist, wie es scheint.

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Die spannende und überraschende Comic-Biografie einer unumgänglichen Figur der Kunstwelt Um sie versammelte sich das intellektuelle Leben im Paris der 1920er-Jahre: Gertrude Stein. Geboren in den USA als Tochter einer wohlhabenden jüdischen Familie deutscher Herkunft, zog Stein zu Beginn des 20. Jahrhunderts nach Paris. Zusammen mit ihrer Lebensgefährtin Alice B. Toklas empfing sie in ihrem Salon in der Rue de Fleurus jeden Samstag große amerikanische und europäische Künstler und Schriftsteller wie Hemingway, Fitzgerald, Matisse oder Picasso, Vertreter der „Lost Generation“. Wer war die Frau, dessen Nähe alle suchten und nach deren Wertschätzung sich jeder sehnte? In fesselnden Episoden und atmosphärischen Bildern erweckt diese Graphic Novel Gertrude Steins Charakter zum Leben und verdeutlicht ihren großen Einfluss auf die Avantgarde des 20. Jahrhunderts.

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Ein faszinierendes Familienepos über mehrere Generationen, das von Identität und Zugehörigkeit, Geschlecht und Klasse, Macht- und Liebesverhältnissen erzählt Inger-Maria Mahlke wurde 2018 für ihren Roman Archipel mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet. Die Autorin ist, wie Thomas Mann, in Lübeck aufgewachsen. Sie nimmt dessen Buddenbrooks zum Ausgangspunkt für eine so kenntnisreiche wie unterhaltsame Auseinandersetzung mit der hanseatischen Gesellschaft. «Mahlkes Romane gehören zur anspruchsvollsten Literatur, die derzeit in deutscher Sprache geschrieben wird.» Der Tagesspiegel

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