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Von ihrer Buchhandlung persönlich empfohlene Bücher zum Thema Baseball;Freundschaft;Großstadt;Havanna;Journalismus;Karibik;Kolonialismus;Kuba;Kubanische Revolution;Lateinamerika;Literatur;Mario Conde;Stadtgeschichte.
Wir haben 150 Buchtipps zu "Baseball;Freundschaft;Großstadt;Havanna;Journalismus;Karibik;Kolonialismus;Kuba;Kubanische Revolution;Lateinamerika;Literatur;Mario Conde;Stadtgeschichte" gefunden.

Eine Reise in Kubas Seele. Mit Fotografien von Carlos T. Cairo

Havanna ist in Leonardo Paduras Romanen mehr als nur Kulisse, vielleicht sogar die eigentliche Protagonistin. In einer großen Liebeserklärung an seine Heimatstadt widmet sich der kubanische Kultautor ihrer Geschichte, ihren Gesichtern und Gespenstern. Er erzählt vom widerständigen Geist der Rampa, von der beinahe besessenen Liebe zum Baseball und vom Malecón, an dem die Träume vieler Kubaner beginnen und enden.

In seinem persönlichsten Buch blättert Padura Vergangenheit und Gegenwart einer unvergleichlichen Metropole auf, die immer wieder vom wechselhaften Weltenlauf erschüttert wird.



Ähnliche Bücher wie »Nach Havanna«
Kriminalroman

Havanna im Ausnahmezustand: Der historische Besuch Obamas und das legendäre Rolling-Stones-Konzert stehen kurz bevor. Amerikanische Touristen johlen in den Straßen, exklusive Bars servieren teure Drinks. Inmitten der Aufbruchstimmung ermittelt Conde in einem unliebsamen Fall: Ein berüchtigter Kunst-Zensor wird tot aufgefunden, ein Mann, der etliche Leben zerstörte. Gleichzeitig vertieft sich Conde in eine kubanische Legende: 1909, als der Halley’sche Komet für Weltuntergangsstimmung sorgt, entzündet ein Mord im Rotlichtmilieu eine Fehde zwischen zwei Gangsterbossen. Zu Condes Überraschung ergeben sich zwischen Gegenwart und Vergangenheit ungeahnte Verbindungen. In einem Havanna zwischen Rausch und Verzweiflung beschwört ein epischer Kriminalfall Echos eines bewegten Jahrhunderts herauf.

Ähnliche Bücher wie »Anständige Leute«
Kriminalroman

Havanna im Ausnahmezustand: Der historische Besuch Obamas und das legendäre Rolling-Stones-Konzert stehen kurz bevor. Amerikanische Touristen johlen in den Straßen, exklusive Bars servieren teure Drinks. Inmitten der Aufbruchstimmung ermittelt Conde in einem unliebsamen Fall: Ein berüchtigter Kunst-Zensor wird tot aufgefunden, ein Mann, der etliche Leben zerstörte.

Gleichzeitig vertieft sich Conde in eine kubanische Legende: 1909, als der Halley’sche Komet für Weltuntergangsstimmung sorgt, entzündet ein Mord im Rotlichtmilieu eine Fehde zwischen zwei Gangsterbossen. Zu Condes Überraschung ergeben sich zwischen Gegenwart und Vergangenheit ungeahnte Verbindungen.

In einem Havanna zwischen Rausch und Verzweiflung beschwört ein epischer Kriminalfall Echos eines bewegten Jahrhunderts herauf.



Ähnliche Bücher wie »Anständige Leute«
Lieblingsrezepte aus Kuba, Jamaika, Haiti, Puerto Rico, Guadeloupe & Martinique. Vegane Gerichte der karibischen Küche: Gewürzmischungen, Snacks, Suppe

Hole dir die Soulfood-Küche der Karibik nach Hause! Die karibische Küche ist bunt, intensiv, vielfältig und einfach lecker! Kulturelle Einflüsse aus Afrika, Indien, Spanien, Frankreich und den USA vermischen sich in geschmackvollen Gerichten, die fruchtig-scharf, zuckersüß und herrlich frisch sein können. Während karibisches Essen viel mit Fleisch, Fisch und Meeresfrüchten gekocht wird, hat es sich Köchin und Fotografin Alie Suvélor zur Aufgabe gemacht, dieselbe Geschmacksintensität mit rein pflanzlichen Zutaten zu erreichen. Dabei interpretiert sie Fleisch- und Fischgerichte um, stellt aber auch die traditionell veganen Rezepte mit Gemüse, Obst und Ölsaaten in den Mittelpunkt. Das Ergebnis ist dieses Kochbuch mit 80 leckeren Rezepten. Vegane Snacks, Salate, Suppen, Hauptgerichte und Desserts warten darauf, nachgekocht zu werden. Authentische Gerichte aus der Karibik – entweder natürlich vegan oder vegan interpretiert Rezepte für traditionelle Gewürzmischungen, Würzsaucen und Marinaden Abwechslungsreiche Rezepte für vegane Salate, Suppen, Hauptgerichte, Desserts und Snacks Vegane Rezepte aus der Karibik für alle Mahlzeiten Die 80 Rezepte in diesem veganen Kochbuch decken alles ab: von Frühstücksideen mit veganem Porridge über Hauptgerichte, Desserts und Kuchen bis hin zu Getränken und Cocktails. Die Auswahl reicht vom jamaikanischen »Jerk Tofu« über kubanisches Essen wie »Tamal en Cazuela«, »Colombo« aus Guadeloupe bis hin zum Kultgetränk »Coquito« aus Puerto Rico – da ist für jeden Geschmack und Anlass etwas dabei. Besonderes Highlight: Die typisch karibischen Würzmischungen wie »Jerk« und »Colombo-Pulver« können Dank der im Buch vorhandenen Grundrezepte selbst hergestellt werden. Dasselbe gilt auch für zahlreiche ikonische Marinaden und Saucen aus der jamaikanischen, kubanischen und kreolischen Küche. Mit ihnen kannst du authentisch Tofu selbst marinieren. Vorbei ist es mit der langwierigen Suche nach Spezialitätengeschäften. Ab sofort genießt du ganz einfach dein veganes Essen aus der Karibik bei dir zu Hause!

Ähnliche Bücher wie »Karibik vegan«
Eine illustrierte Biografie

Ernesto ›Che‹ Guevara ist heute eine Ikone, nicht nur der Linken. Sein Bild findet sich auf T-Shirts, Handtüchern und Kaffeetassen. Spain Rodriguez’ kraftvolle Illustrationen, ganz im Stile des politischen Untergrund-Comics der Sechzigerjahre, beleuchten sein Leben und die Erfahrungen, die ihn geprägt haben: von seiner Motorradreise durch Lateinamerika, über seine Rolle in der kubanischen Revolution, die Arbeit als Minister und Chef der Zentralbank, bis zu seinen Reisen nach Afrika und Bolivien, wo er am 9. Oktober 1967 ermordet wird. Rodriguez nimmt uns mit auf eine Zeitreise, erzählt über die Erfolge und Rückschläge Kubas nach der Revolution, macht deutlich, dass die politische Richtung, die das neue Kuba schlussendlich einschlagen wird, lange Zeit offen war und erst im Zusammenhang mit den dramatischen geopolitischen Entwicklungen dieser Tage und als Ergebnis der internen Auseinandersetzungen, nicht zuletzt zwischen Che und Fidel Castro, begriffen werden kann. Die kubanische Revolution war nicht nur für die Befreiungsbewegungen des globalen Südens ein wichtiger Bezugspunkt und Beispiel dafür, dass eine Diktatur im Angesicht des US-Imperialismus gestürzt werden kann, sondern erreichte durch die Texte des Che und nicht zuletzt sein Bild auch die Bewegungen des globalen Nordens und übt bis heute eine nicht zu unterschätzende Strahlkraft aus. »Spains Sichtweise auf Che ist brillant und radikal.« – Art Spiegelman

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Karibik - Palmen, Strand und gutes Essen

Wir sagen Schnee und Kälte ade, denn dieses Kochbuch ist pures Sommer-Sonne-Urlaubsfeeling! Die Rezepte und Geschichten sind von der kulinarischen Vielfalt Mittelamerikas, den Stränden der Karibik und dem beeindruckenden lateinamerikanischen Lifestyle inspiriert – denn hier brodelt nicht nur das Leben, sondern auch der Kochtopf. So vielseitig und außergewöhnlich Land und Leute in der Karibik sind, so sind auch die Rezepte in diesem Buch: kreolischer Fisch, mexikanische Taccos, karibische Bowls gepaart mit indischen Gewürzen und exotischen Früchten.

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Roman - Ausgezeichnet mit dem Alternativen Literaturnobelpreis, nominiert für den Booker-Award

Ein Findelkind auf einer Karibikinsel: Ist der Junge der neue, nicht-weiße Messias? Maryse Conde erzählt farbenprächtig und unvergesslich vom Traum einer toleranten, friedlichen Welt. »Eine großartige Geschichtenerzählerin.« Bernardine Evaristo »Heiter und hoffnungsfroh ... ein bestechend schöner Roman voller Weisheit, Großherzigkeit und Versöhnlichkeit.« Leïla Slimani »Maryse Condé ist eine magische Erzählerin.« Jury des Alternativen Literaturnobelpreises An einem Ostersonntag finden Monsieur und Madame Ballandra, ein älteres, kinderloses Ehepaar, ein Neugeborenes in ihrem Gartenschuppen. Pascal, der Säugling, ist überaus hübsch - dunkelhäutig, mit glatten, schwarzen Haaren und Augen, die so graugrün sind wie das Meer, das die Karibikinsel umgibt. Niemand kann sagen, woher der Junge kommt. Aus Europa? Aus Afrika? Aus Asien? Doch nicht nur sein Aussehen weckt die Neugier der Inselbewohner. Hartnäckig hält sich das Gerücht, dieses Findelkind könnte ein ganz besonderes Geschenk an die Menschheit sein: Vielleicht hatte Gott der Vater ja zwei Söhne und den Jüngeren nun zu ihnen geschickt? Ein neuer Messias, der den Auftrag hat, die Welt so zu verändern, dass sie toleranter und friedlicher wird. Kaum erwachsen, zieht Pascal los, auf der Suche nach seiner wahren Bestimmung. »Das Evangelium der Neuen Welt« ist eine farbenprächtige, unvergessliche Geschichte der »Grande Dame der französischen Literatur« (BR).

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»So schön geschrieben und so eindrucksvoll, dass ich das Buch bis zur letzten Seite nicht aus der Hand legen konnte.« Jojo Moyes

Naomi Woods faszinierender und sorgfältig recherchierter Roman verleiht vier außergewöhnlichen Frauen eine Stimme, die eines eint: die Liebe zu Ernest Hemingway, dem wohl bekanntesten Schriftsteller seiner Generation. Aus der Perspektive seiner Ehefrauen Hadley, Pauline, Martha und Mary erzählt der Roman von Liebe und Eifersucht, Leidenschaft und Verrat und der Erkenntnis, dass man einen Schriftsteller wie Hemingway niemals für sich allein haben wird. Basierend auf Briefen und anderen authentischen Quellen führt die Geschichte an Schauplätze wie Frankreich, Kuba und Key West von den 20ern bis hinein in die 60er Jahre und beschwört die explosive Atmosphäre in den Kreisen der Bohème jener Zeit herauf. Ein mitreißender, berührender Roman über das Scheitern der Liebe und den Zauber des Anfangs.

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Roman | Das ganze Leben, die ganze Welt in einem Buch | Nobelpreis für Literatur 2010

Mario Vargas Llosa hat ein spätes Meisterwerk geschrieben, in dem er seine Lebensthemen virtuos zusammenführt. Von großen und noch größeren Versuchungen erzählt dieser sinnliche, kräftige, lebenspralle Roman, von der Verführungskraft der Musik, der grenzenlosen Leidenschaft für die Kunst und die Welt – und der Schwierigkeit, dabei Maß zu halten. Toño Azpilcueta führt Familien- und Berufsleben mit sehr mäßiger Begeisterung. Seine Leidenschaft gilt der traditionellen Musik seines Landes, dem peruanischen Walzer, den er seit der Jugend akribisch erforscht. Eines Tages lernt er einen unbekannten, aber offensichtlich über alle Maßen talentierten Gitarristen namens Lalo Molfino kennen. Die Begegnung verändert Toños Leben – sehr zur Beunruhigung seiner Familie –, denn Molfino spielen zu hören, ist für ihn eine Offenbarung. Augenblicklich weiß Toño, was seine Mission ist: Er schreibt endlich das Buch, über Molfino, den peruanischen Walzer und vor allem die künstlerische Vision eines besseren Lebens. Es wird ein Erfolg und Toño berühmt. Was läge also näher, als das Buch zu erweitern, sein Land, dessen Geschichte, die ganze Welt darin unterzubringen? Immer mehr, geradezu manisch, schreibt Toño daran, taub gegen die lauter werdende Sorge seiner Familie … »Das ist mein letztes Buch.« Mario Vargas Llosa

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Eine Geschichte von 1848 bis 1989

REVOLUTIONEN IN DEUTSCHLAND - DAS NEUE BUCH VON HEINRICH AUGUST WINKLER Als die Franzosen im Juli 1789 das Symbol des absolutistischen Ancien Régime, die Pariser Bastille, stürmten, jubelten ihnen auch viele deutsche Dichter und Denker zu. Doch die Begeisterung hielt rechts des Rheins nicht lange an. Als Ludwig XVI. auf dem Schafott endete und die Revolution in Terror überging, rückten viele Deutsche erschrocken von ihr ab. Seither ist das Verhältnis der Deutschen zu Revolutionen ein schwieriges Kapitel geblieben. Heinrich August Winkler, der Doyen unter den Historikern, schildert die Etappen der deutschen Revolutionsgeschichte von 1848 bis 1989 und nimmt auch die düsterste aller Revolutionen, jene der Nationalsozialisten, mit in den Blick. Lieber Reformation statt Revolution: Das war lange die Devise all jener Bürger und Intellektuellen in Deutschland, die mit den bestehenden Verhältnissen haderten und doch keinen gewaltsamen Umsturz wollten. Nachdem in der Revolution von 1848/49 das Doppelziel Einheit und Freiheit verfehlt worden war, gab Bismarck in einer Revolution von oben mit der kleindeutschen Reichsgründung gleichsam eine Antwort auf das Scheitern von 1848. Aus der Revolution von 1918/19 ging mit der Weimarer Republik ein neues demokratisches System hervor, dem die Diktatur des Nationalsozialismus ein Ende bereitete. Ob diese eine Revolution war, erörtert der glänzend geschriebene Band ebenso prägnant wie die Frage nach dem historischen Ort der "friedlichen Revolution" von 1989, mit der die "deutsche Frage" in Gestalt der Wiedervereinigung gelöst wurde. Der neue Heinrich August Winkler Ein Crashkurs durch die deutsche Revolutionsgeschichte Behandelt auch die friedliche Revolution von 1989 in der DDR

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Kollektiv patriarchale Gewalt bekämpfen

Seit Sommer 2020 lässt die feministische Vernetzung »Claim the Space« in Wien keinen Femi(ni)zid mehr unbeantwortet und fordert damit kontinuierlich eine öffentliche Auseinandersetzung ein. Als Teil davon und anknüpfend an feministische Kämpfe in Lateinamerika und der Karibik diskutiert das Autor*innenkollektiv die Analysen von Femiziden und Feminiziden für den deutschsprachigen Raum. Dabei dient Femi(ni)zid als politischer Begriff der Benennung und Bekämpfung eines breiten Kontinuums patriarchaler Gewalt gegen Frauen, Lesben, inter, nichtbinäre, trans und agender Personen (FLINTA). Das Buch thematisiert die strukturellen und intersektionalen Gewaltverhältnisse, die den Morden zugrunde liegen. Die Autor* innen nehmen Bezug auf historische und transnationale Protest- und Erinnerungsformen sowie in diesem Kontext angestoßene Debatten und diskutierte Begriffe wie Femi(ni)zid-Suizid oder Transizid. Somit werden Möglichkeiten eines kollektiven, solidarischen Kampfes gegen patriarchale Gewalt – nicht trotz, sondern aufbauend auf unterschiedlichen Erfahrungen – ausgelotet.

Ähnliche Bücher wie »Femi(ni)zide«
Ein piratenstarkes Abenteuer Auf der geheimnisvollen Krakeninsel erleben Henry und seine Freunde aufregende Abenteuer. In einer Welt voller Piraten, seltsamer Kreaturen und gefährlicher Herausforderungen entdecken sie nicht nur die Geheimnisse der Insel, sondern auch den wahren Wert von Freundschaft und Zusammenhalt. Die Krakeninsel 1. Piraten in Sicht!: Eine abenteuerliche Freundschaftsgeschichte mit einem Schuss Magie Das Geheimnis der Krakeninsel: Fantasievolles Vorlesebuch für Kinder ab 5 Jahren voller böser Piraten, geheimnisvoller Wesen und unerwarteter Wendungen. Starke Identifikationsfiguren: Henry und seine Freunde erkunden mutig die geheimnisvolle Insel und erleben gemeinsam unvergessliche Abenteuer. Gut gegen Böse: Die Abenteuergeschichte vermittelt altersgerecht wichtige Themen wie Freundschaft, Mut und Zusammenhalt. Toll ausgestattet: Kunterbunte Illustrationen von Lisa Forsch erwecken die Piraten-Geschichte zum Leben. Für kleine Piratenfans: Die Vorlesegeschichte begeistert Kinder und Eltern mit einem Hauch von „Fluch der Karibik“ und eignet sich hervorragend für gemeinsame Lesestunden.

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Thriller

Willkommen auf Keeper Island – dem tödlichsten Luxusresort der Karibik Weiße Sandstrände, türkisblaues Meer, endloser Sommer: Keeper Island ist das Paradies auf Erden. Zumindest auf den ersten Blick. Hinter der exklusiven Hotelfassade regieren Geld, Macht und Gier. Als eines Morgens die Leiche des Resortchefs im Meer treibt, wird auch die neue Hotelmanagerin Lola in die Verlogenheiten der Gäste und Angestellten hineingezogen. Unbeirrt versucht sie herauszufinden, was auf der Insel vor sich geht – und droht dabei ebenfalls mit ihren Geheimnissen aufzufliegen. Hotelmanagerin Lola muss dringend weg aus Hongkong, ihr Job dort endete in einem Blutbad. Zum Glück verschafft ihr alter Kollege Moxham ihr eine Stelle weit weg in einem karibischen Luxusresort. Auf Keeper Island kann sie sich voll und ganz darauf konzentrieren, mit ihrem Fünf-Sterne-Lächeln die Probleme der extravaganten Gäste zu lösen. Doch nichts ist so einfach, wie es scheint. Kurz nach Lolas Ankunft wird Moxhams Leiche gefunden. Die Polizei geht von einem Unfall aus, aber Lola ahnt, dass es im Hotel nicht mit rechten Dingen zugeht. Angestellte und Gäste hintergehen sich gegenseitig.Um in diesem Haifischbecken der Superreichen zu überleben, muss sich Lola ganz auf ihre zwei goldenen Regeln verlassen: Sei auf alles vorbereitet. Traue niemandem.

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Wie Tech-Konzerne und Großmächte die Welt unter sich aufteilen

Der Kolonialismus im digitalen Zeitalter – wie Tech-Imperien die Welt unter sich aufteilen Innovativ, mächtig, rücksichtlos: Kaum eine Geschichte wird so oft erzählt wie die vom unaufhaltsamen Aufstieg der Tech-Konzerne an die Spitze der global vernetzten Welt. Nur ein Kapitel wird dabei ausgelassent: Der Preis, den der globale Süden dafür bezahlt. Der Tech-Journalist Ingo Dachwitz und der Globalisierungsexperte Sven Hilbig beleuchten diesen blinden Fleck und zeigen die weltweiten Folgen des digitalen Kolonialismus sowie bestehende Ansätze für eine gerechtere Digitalisierung auf. Soviel steht fest: AI will not fix it. Das Versprechen der Digitalen Revolution ist die Heilserzählung unsererZeit. Dieses Buch erzählt eine andere Geschichte: Die des digitalen Kolonialismus. Statt physisches Land einzunehmen, erobern die heutigen Kolonialherren den digitalen Raum. Statt nach Gold und Diamanten lassen sie unter menschenunwürdigen Bedingungen nach Rohstoffen graben, die wir für unsere Smartphones benötigen. Statt Sklaven beschäftigen sie Heere von Klickarbeiter:innen, die zu Niedriglöhnen in digitalen Sweatshops arbeiten, um soziale Netzwerke zu säubern oder vermeintlich Künstliche Intelligenz am Laufen zu halten. Der Kolonialismus von heute mag sich sauber und smart geben, doch eines ist gleich geblieben: Er beutet Mensch und Natur aus und kümmert sich nicht um gesellschaftliche Folgen vor Ort. Im Wettkampf der neuen Kolonialmächte ist Digitalpolitik längst zum Instrument geopolitischer Konflikte geworden – der Globale Süden gerät zwischen die Fronten. „Beim digitalen Kolonialismus fließen Daten und Profite nur in eine Richtung.“ Renata Ávila Pinto, Menschenrechtsverteidigerin KI und Daten, Rohstoffe und Repression: Eine umfassende Analyse des digitalen Kolonialismus Augenöffner für Leser:innen: Wieso die Digitalisierung auf Ausbeutung beruht Die Rolle Europas neben den Digitalimperien USA und China Sehr gut lesbare Mischung aus tiefgreifender Analyse und bewegenden Reportagen Basierend auf Kooperationen und Interviews mit Forscher:innen und Aktivist:innen aus dem Globalen Süden Mit einem eindringlichen Appell von Renata Ávila Pinto, Geschäftsführerin der „Open Knowledge Foundation“

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"Ein wirklich kleiner Kleinbürger" erzählt die Geschichte von Giovanni Vivaldi, einem kleinen Beamten eines römischen Ministeriums, der alles daran setzt, seinem Sohn Mario zu dem Wohlstand zu verherlfen, den er selbst nur ansatzweise erreichen konnte. Höhepunkt dieser Anstrengung ist Giovannis Eintritt in die Freimaurerloge, mit deren Untertsützung es Mario gelingen soll, die Prüfung für die ersehnte Festanstellung im Ministerium zu bestehen. Doch am Morgen vor der Prüfung fällt Mario einem bewaffneten Banküberfall zu Opfer. Das tragische Ereignis stellt das Leben von Giovanni und seiner Frau Amalia auf den Kopf ... Vor dem Hintergrund der Studenten- und Arbeiterrevolte der 1970er-Jahre stellt Cerami keinen Rebellen in den Mittelpunkt seiner Geschichte, sondern erhebt einen Kleinbürger, einen Repräsentanten der "schweigenden Mehrheit", zum Symbol einer Epoche. Ein in grau getauchtes, trübes Rom wird zur Kulisse für eine psychologische Studie, die mit großer Genauigkeit und grotesker Ironie die Radikalisierung eines Mannes vor Augen führt, der sich von Staat und Leben betrogen fühlt.

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Die Peanuts über die großen und kleinen Fragen des Lebens! Es ist, als würde man alte Bekannte treffen: Charlie Brown, den ewigen Verlierer, den Beethoven-Fan Schroeder, die rechthaberische Lucy und ihren intellektuellen Bruder Linus. Und nicht zuletzt Snoopy, der mit seinem Freund Woodstock über die großen und kleinen Fragen des Lebens sinniert. In der Welt der Peanuts geht es um Freundschaft, Hausaufgaben und Baseball, aber auch um Philosophisches und aktuelle Themen wie den Umweltschutz. Charles M. Schulz hat mit seinen Peanuts die Herzen von Millionen von Menschen erobert. Mit ihrem unverwechselbaren Stil und ihrer zeitlosen Botschaft haben sie längst Kultstatus erlangt. Ein originelles Geschenk und eine unverzichtbare Lektüre für alle, die in die Welt der Peanuts eintauchen möchten. Begeben Sie sich mit Snoopy und Charlie Brown auf eine wunderbare philosophische Reise! - Für alle Lebenslagen: Philosophisches von den Kultfiguren von Charles M. Schulz - Liebenswerte Charaktere: Die besten Lebensweisheiten von Snoopy, Charlie Brown & Co. - Klassiker zum Sammeln: Ein neuer Peanuts-Band in Reclams Universal-Bibliothek - Unterhaltsam und bunt illustriert: Mit vielen lustigen Abbildungen

Ähnliche Bücher wie »Peanuts für alle Lebenslagen | Die besten Lebensweisheiten von den Kultfiguren von Charles M. Schulz | Reclams Universal-Biblio«
Eine neue Geschichte der Amerikanischen Revolution | Die packende Neuerzählung einer Revolution, die die Welt veränderte

Die Amerikanische Revolution war ein Epochenereignis: Ohne die Unabhängigkeitserklärung von 1776 wären die Französische Revolution und der Wandel des «alten Kontinents» nicht denkbar gewesen. Sarah M.S. Pearsall erzählt die Geschichte dieses historischen Schlüsselmoments neu: Sie berichtet von seiner Wirkung, aber auch von den Geschehnissen zuvor, die entscheidende Impulse gaben. Denn es waren längst nicht nur die Gründerväter um George Washington, die nach Freiheit verlangten. Verschiedenste Völker rund um den Globus waren in den Freiheitsbewegungen des 18. Jahrhunderts auf überraschende Weise miteinander verbunden. Pearsall führt uns von einer Hungersnot in Kalkutta, die zum Ausgangspunkt für die Aufstände der Boston Tea Party wird, bis zu einem Sklavenaufstand auf Jamaika; von den dunklen Wäldern Hessens, wo junge Männer gegen ihre Rekrutierung nach Amerika rebellieren, bis i

Ähnliche Bücher wie »Freiheit«

Ein Sklavenaufstand und das Erbe der Sklaverei

Als der Journalist Thomas Harding entdeckt, dass seine Vorfahren vom Sklavenhandel profitiert haben, beschließt er, ein Buch über die britische Sklavereivergangenheit zu schreiben. Der Sklavenaufstand von 1823 enthüllt die Sklavengesellschaft bis ins kleinste Detail. In diesem eindringlichen Buch kommt Harding zu dem Schluss, dass viele der Beschwerden von Black Lives Matter ihre Wurzeln in Kolonialismus und Sklaverei haben. Seiner Meinung nach könnte es hilfreich sein, wenn die beteiligten Länder, Behörden und Familien ihre Rolle anerkennen und zu einer Art Entschädigung beitragen würden. Harding selbst gelang es, 30 Familienmitglieder davon zu überzeugen, einen finanziellen Beitrag zu leisten. Harding lässt die Geschichte des Aufstands der Sklaven in der britischen (ehemals niederländischen) Kolonie Demerara (heute Guyana) in der Karibik im Jahr 1823 lebendig werden. Er begann auf einer kleinen Zuckerplantage namens »Success« und entwickelte sich zu einem der wichtigen Auslöser für die Abschaffung der Sklaverei im gesamten Empire. Wir sehen den Aufstand aus der Perspektive von vier ganz unterschiedlichen Personen: dem versklavten Jack Gladstone, dem Missionar John Smith, dem Kolonisten John Cheveley und dem Politiker und Sklavenhalter John Gladstone, dem Vater des späteren Premierministers. Harding erzählt die Geschichte von der Vorbereitung des Aufstandes bis zum anschließenden Gerichtsdrama und führt uns so die wahren Auswirkungen von Jahren unvorstellbarer Grausamkeit und unglaublichem Mut vor Augen. Ein fesselndes, bewegendes und nachdenkliches Buch, das die persönliche Suche mit einer tiefgreifenden Untersuchung einer gemeinsamen Geschichte verbindet, die unter Weißen kaum diskutiert wird. Es bietet eine kraftvolle Widerlegung der nationalen Amnesie, die die Rolle der Briten in dieser verheerenden Zeit verschleiert, und stellt entscheidende Fragen über das Erbe, das uns hinterlassen wurde – kulturell, politisch und moralisch – und ob zukünftige Generationen derer, die von der Sklaverei profitierten, die Weiße Schuld anerkennen und Verantwortung dafür übernehmen müssen. Diese »Weiße Schuld« stellt keine »Schuld« im Sinne einer emotionalen Belastung, oder im Sinne einer mitleidigen Selbstbetrachtung dar, sondern ist eine »Schuld« im Sinne eines anerkannten Fehlverhaltens, einer Verpflichtung zur Wiedergutmachung, einer Schuld.

Ähnliche Bücher wie »Weiße Schuld«
Roman. Der Segu-Zyklus (2)

Im Jahr 1861 nimmt die muslimische Armee von El-Hadj Omar die Stadt Segu ein. Die Bewohner müssen nun dem »einzigen wahren Gott« huldigen, die animistischen Traditionen werden unterdrückt. Zur gleichen Zeit dringt von Westen die Kolonialmacht Frankreich mit einem Söldnerheer immer weiter ins Innere Afrikas vor, die Christianisierung beginnt. Wie schon ihre Väter werden die Traorés Opfer der Machtkämpfe ihrer Zeit, geraten sie und ihre Frauen in verschiedene religiöse und politische Lager. Mit der alten Ordnung zerbricht auch die Familie. In ihrem historischen Roman erzählt Maryse Condé von Segu, der einst mächtigen Stadt der Bambara am Niger, und vom Schicksal der Familie Traoré. Noch einmal beschwört sie jene prächtige, geheimnisvolle Welt herauf, die in Afrika untergegangen ist.

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Roman | Der große Klassiker der Philippinen | Ein Jahrhundertroman über Liebe, Mut und leidenschaftliche Ideale

Für Fans von Mario Vargas Llosa und Gabriel García Márquez Philippinen, Ende des 19. Jahrhunderts: Der junge, idealistische Ibarra kehrt nach sieben Jahren Studium aus Europa in seine Heimat zurück – voller Erneuerungsdrang für sein Land und im Liebesrausch für die schöne María Clara. Doch seine Hoffnungen werden schnell zerschlagen, denn die von ihm so geliebte Gesellschaft ist zerfressen von Korruption, Unterdrückung und religiösem Dogmatismus. Nicht das philippinische Volk hält die Zügel in der Hand, sondern die spanischen Kolonialherren mitsamt ihrem machtbesessenen katholischen Klerus. Ibarras Vorhaben, eine Schule zu bauen, eskaliert zu einer Spaltung zwischen Kirche, Gouverneuren und dem einfachen Volk, und viel zu spät erkennt er, wie sich seine private Fehde mit dem Gemeindepfarrer in eine infernale Intrige verwandelt. Erst als sich auch María Clara von ihm abwendet, wird Ibarra bewusst, welch mächtigem Gegner er sich gegenübersteht. Noli me tangere ist ein revolutionärer Widerstandsroman und eines der frühesten literarischen Zeugnisse der Kritik am Kolonialismus. José Rizal musste die Veröffentlichung mit dem Leben bezahlen und wurde zum Märtyrer der Philippinen. Mit seiner erzählerischen Opulenz, seinem Humor und seinem unhintergehbaren Glauben an die Menschlichkeit strahlt der Roman weit in die Gegenwart hinein.

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Karibik-Thriller

Camoha, die Insel der Kleinen Antillen, kommt nicht zur Ruhe. Michael »Digger« Digson, ein begnadeter junger Forensiker, muss seiner Kollegin und Seelenfreundin Miss Stanislaus beistehen: Sie hat einen Mann in Notwehr erschossen ‒ ihre Vorgesetzten glauben, dass es Mord war, denn der Getötete ist Miss Stanislaus’ persönliche Nemesis, Juba Hurst, der sie als Jugendliche vergewaltigte, und er ist der Vater ihrer Tochter. Digger und sie haben nur sechs Wochen Zeit, um ihre Unschuld zu beweisen. Und das alles mitten in einer Welle von Gewalt gegen Frauen, die sich zunehmend gegen diesen permanenten Terror zur Wehr setzen. Nicht hilfreich ist dabei, dass anscheinend gerade eine neue Drogenroute in der Karibik aufgebaut werden soll. Zudem ist Digger noch immer hinter dem oder den Mördern seiner Mutter her. Die Uhr tickt – für Digger und besonders für die fabelhafte Miss Stanislaus. Und für manche Leute läuft die Uhr auch ab …

Ähnliche Bücher wie »Shadowman«
Was braucht ein gestandener italienischer Kriminalkommissar, um ins Plaudern über seine Fälle zu geraten? Ein ordentliches Glas Wein, eine dampfende Polenta mit einem Spezzatino in umido in seiner Osteria – und einen guten Freund, dem man ein Geheimnis anvertrauen kann. Zum Glück ist dieser Freund der Schriftsteller Mario, der dem Maresciallo verspricht, im Zweifel die Namen und Orte zu ändern. Maresciallo Arnaudi erzählt die verwunderlichsten Fälle aus seinem langen Kommissarleben. Und Mario Soldati, einer der großen italienischen Klassiker, hat sie für uns aufgeschrieben.

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Das große Leben des Toussaint Louverture

DER MANN, DER DIE WEIßEN BESIEGTE - DAS GROßE LEBEN DES TOUSSAINT LOUVERTURE Toussaint Louverture ist der Ahnherr von «Black Lives Matter». Sein Name ist untrennbar verbunden mit dem Kampf gegen koloniale Unterdrückung, Sklaverei und Rassismus. Ende des 18. Jahrhunderts organisierte er auf Haiti erfolgreich einen großen Sklavenaufstand, und von da an führt ihn sein Weg immer weiter empor, bis er schließlich Gouverneur der Insel wird und ihr eine eigene Verfassung gibt. 1802 gerät er in die Hände Napoleons und wird nach Frankreich deportiert, wo er elendig in einem Kerker sein Leben aushaucht. Doch Toussaints Botschaft der Befreiung hallt durch die Jahrhunderte. Es ist längst an der Zeit, ihm den Platz unter den großen Gestalten der Weltgeschichte einzuräumen, der ihm gebührt. Sudhir Hazareesingh hat es getan und auf der Grundlage jahrelanger Forschungen die faszinierende Biografie des Mannes geschrieben, mit dem der Anfang vom Ende der weißen Vorherrschaft begann. Die Revolution auf Haiti begann mit einer Sklavenrevolte im August 1791. Ein Dutzend Jahre später erreichte sie mit der Proklamation des ersten unabhängigen schwarzen Staates ihren Höhepunkt. Ihr Kopf war ein Mann, der längst zu den großen Gestalten der Weltgeschichte zählen würde, wenn er weiß gewesen wäre: Toussaint Louverture, ein ehemaliger Sklave, der Anführer der schwarzen Bevölkerung, Kommandeur der republikanischen Armee und schließlich Gouverneur der Insel. 1802 wurde er von einer Invasionsarmee Napoleons überwältigt und nach Frankreich deportiert, wo er, mit den Worten Wordsworths, als «unglücklichster aller Menschen» 1803 in einem Kerker verstarb. Vom Sklaven zum Gouverneur - der schwarze Napoleon Toussaint Louverture - der erste schwarze "Superheld" der Geschichte Die grundlegende Biografie einer vernachlässigten welthistorischen Gestalt Ausgezeichnet unter anderem mit dem Wolfson-Preis für das beste historische Buch des Jahres

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Roman | Nobelpreis für Literatur 2010

Mario Vargas Llosa verbindet in diesem fesselnden Krimi die Abgründe Perus mit den Mythen und Ritualen der Inkas Auf ihrem Posten in den peruanischen Anden sitzen Korporal Lituma und sein Helfer Tomás wie in einer Falle. Unter ständiger Bedrohung durch Terrorkommandos und eine gewalttätige Natur sollen sie das mysteriöse Verschwinden dreier Menschen aufklären. Überall schlägt ihnen Mißtrauen entgegen, unheimliche Geschichten dringen an ihr Ohr. Hätte Tomás nicht die brennende Erinnerung an seine abenteuerliche Liebesgeschichte mit Mercedes, von der er Lituma Nacht für Nacht erzählt, die beiden müßten eingehen in dieser feindseligen, abergläubischen Bergwelt. So abweisend das Klima und so verstörend die Bruchstücke der Wahrheit, die sie nach und nach ans Licht bringen, sie lassen nicht locker. Was in den Bergen geschah, hat die Ausmaße eines unfaßbaren Dramas.

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Existenzielle Erfahrungen und Ermittlungen

Günter Wallraff setzte mit der von ihm entwickelten Methode der Undercover-Ermittlung Maßstäbe im investigativen Journalismus und in der Dokumentarliteratur. Er versteht seine Aufklärungsarbeit als Gegenwehr, die die Benachteiligung von den Schwächsten der Gesellschaft – etwa Obdachlosen, Ausgebeuteten, Rassismusopfern oder politisch Verfolgten – öffentlich macht, um deren Verhältnisse zu verbessern. Mit zahlreichen seiner Reportagen und Bestseller ist ihm dies immer wieder gelungen. Dieser Band umfasst eine Auswahl aus dem Gesamtwerk von 1963 bis heute, darunter auch Auszüge aus seinen bekanntesten Büchern »Der Aufmacher« und »Ganz unten«. Mit Nachworten von Volker Weidermann und Cem Özdemir.

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Stadtspaziergänge

Die Bremer Stadtmusikanten sind nie nach Bremen gekommen – leider, denn ein Besuch der Stadt an der Weser, die das kleinste Bundesland Deutschlands bildet, lohnt immer. Bis heute erinnern prachtvolle Bauten wie das Rathaus mit dem Roland und dem legendären Ratskeller, der Dom mit dem Bleikeller oder das idyllische Schnoorviertel an die Blütezeit, als Bremen zu den reichsten Hansestädten gehörte. Ein Exkurs führt nach Bremerhaven mit dem gewaltigen Überseehafen und dem eindrucksvollen Museumshafen. Der Stadtrundgang führt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Zentrum von Bremen und Bremerhaven. Zu Fuß kann man die über 1200-jährige Stadtgeschichte unterhaltsam und informativ erleben.

Ähnliche Bücher wie »Bremen«
gedichte

May Ayim war ein Sprachgenie. Dichtung war für sie eine Möglichkeit, der weißen deutschen Gesellschaft den Spiegel vorzuhalten. Mit Wortspielen entlarvte sie sprachliche Absurditäten und deckte in überraschender Weise Bedeutungen auf. Sie schrieb sich ein in die Tradition des Sprechgesangs und fühlte sich mit anderen Schwarzen Dichter*innen der Diaspora stark verbunden. Humor, Sehnsucht und Trauer finden sich in ihren Gedichten über die eigene Vergangenheit, über Liebe und Freundschaft. Egal, ob in Deutschland, Österreich, den Niederlanden, der Schweiz, in den USA, in Kanada, Großbritannien, Südafrika oder Ghana: May Ayim berührte und begeisterte ihr Publikum in vielen Ländern. Ihre Lyrik ist in Schulbüchern und Anthologien zu finden, wurde in Theater- und Film-Projekten adaptiert, in unterschiedlichste Sprachen übersetzt, darunter Spanisch, Portugiesisch, Englische oder Hindi. Die politischen Gedichte von May Ayim umfassen ein breites Spektrum an Themen: den Krieg in Bosnien-Herzegowina, 500 Jahre Columbus und Kolonialismus, HIV/Aids, Martin Luther King, Apartheid in Südafrika ... »In diesen Gedichten war Leidenschaft und Ironie und stets eine große Anziehungskraft«, schreibt Marise Condé, die Verfasserin des Vorworts zu "blues in schwarz weiß", über ihre Begegnung mit May Ayim. »Während ich ihr zuhörte, begegnete ich aufs Neue der Entschlossenheit ihres Engagements; denn auch ihre Wortspiele und Pointen verschleiern nie die Stärke ihres Protests gegen Rassismus, Sexismus und all die anderen Ismen, die unsere Gesellschaft mit Trauer durchziehen … Eine außergewöhnliche Stimme. Einzigartig und bereits im Herzen von uns allen, die verfolgt sind und dürsten.«

Ähnliche Bücher wie »blues in schwarz weiss & nachtgesang«
Alles, was man schon immer über Politik wissen wollte | Der SPIEGEL-Nr.1-Bestseller jetzt im Taschenbuch
  • Über 150.000 Exemplare im Hardcover
  • Seriös, fundiert, unterhaltsam: Marietta Slomka ist ein Star des deutschen
    Journalismus
  • Mit 30 Abbildungen, schwarzweiß


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(Zweisprachig Deutsch & Portugiesisch)

»Wo ist man zu Hause, wo gehört man hin? Es sind die großen Fragen des Lebens, die Luciana Rangel anschneidet – manchmal ernst, getragen, traurig und dann wieder witzig, ironisch, spöttisch. Die brasilianische Journalistin arbeitet neun Jahre lang in Berlin. Dann kommt sie nach Rio de Janeiro zurück, und sie stellt fest: Alles ist anders als früher. Sie sieht ihr Land mit anderen Augen an: Das Vertraute ist ihr fremd geworden, und sie merkt dabei, wie vertraut ihr das einst Fremde geworden ist.« (Wolfgang Kunath, Journalist, Autor, Lateinamerika-Korrespondent) Luciana Rangel schreibt in der typisch brasilianischen Form der Crônicas: Kurze Texte, die es schaffen, Alltag, Kritik, Tragik und Witz leichtfüßig zu vereinen - wie es sonst nur das Leben kann. Sie erweitert die Palette durch ihre persönliche Geschichte, die sich durch alle Texte wie ein roter Faden zieht. Und so sind wir sehr nah dabei, bei dieser Reise, die vor allem eine innere ist: Von Berlin nach Rio und wieder zurück. Zweisprachiges Wendebuch Deutsch/Portugiesisch

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Tausende von Spiegeln | Über eine Ikone des Neuen Deutschen Films – geschrieben von einer Legende des Pop-Journalismus

Schon als Rainer Werner Fassbinder 1982 starb, wollte Ian Penman dem exzessiv produktiven Macher von Filmen wie Angst essen Seele auf oder Die Ehe der Maria Braun ein Buch widmen. Vierzig Jahre später greift er den Plan wieder auf. Sein Pitch: »Diese Story hat alles! Sex, Drogen, Kunst, Großstadt, Moderne, Kino und Revolution. In ihm sind Viele. Er wurde sein eigenes Hollywood.« Das Ergebnis: ein Wirbelsturm biografischer Fragmente und Aperçus, ein Kaleidoskop der »Fassbundesrepublik« mit ihrer unterdrückten Vergangenheit, ihrer Paranoia, ihren radikalen künstlerischen Experimenten. Kiefer, Syberberg, Tangerine Dream. Für Ian Penman hat RWF den Status, den Baudelaire für Walter Benjamin hatte: Protagonist und Medium einer Spätphase – einer Epoche, die bereits die nächste träumt.

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Toussaint Louverture und die Haitianische Revolution

Es war der einzige erfolgreiche Aufstand in der modernen Geschichte, in der versklavte Menschen aus eigener Kraft ihre Freiheit und Unabhängigkeit erkämpften. Die Revolution in der franzö­sischen Kolonie Saint Domingue von 1791 ist einmalig in der Geschichte und führte 1804 zur Unabhängigkeit Haitis. Das Buch »Die Schwarzen Jakobiner« gehört immer noch zu den einflussreichs­ten Darstellungen dieser Ereignisse. Mehr als 80 Jahre nach seiner Erstveröf­fentlichung 1938 ist »The Black Jacobins« weiterhin ein Standardwerk, das seither zahlreiche Neuauflagen und Übersetzun­gen erlebt hat. In seinem Buch klagt C. L. R. James die rassistische Struktur der Kolonialgesell­schaft des damals französisch besetzten Haiti an. Er rekonstruiert die revolutionä­ren Ereignisse und erzählt sie aus der Perspektive linker Geschichtsschreibung neu. Mit seinem Buch leistet er einen unschätzbaren Beitrag dazu, die Haitia­nische Revolution als Ereignis von welt­historischer Bedeutung zu begreifen. Lange vergriffen, erscheinen die »Schwarzen Jakobiner« nun in einer von J. S. Theodor durchgesehen und ergänzten Übersetzung.

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Roman | Der neue grandiose Pageturner von der Autorin des Weltbestsellers »Das Geisterhaus«

Eine Frau auf der Suche nach Wahrheit, Liebe und ihren Wurzeln 1866 erblickt Emilia del Valle in San Francisco das Licht der Welt – sie ist die Tochter einer irischen Nonne und eines chilenischen Aristokraten, großgezogen wird sie von ihrem liebevollen Stiefvater, in einem ärmlichen Viertel in San Francisco. Von klein auf eigensinnig, beeindruckt sie wenig, was andere für richtig halten, ihre große Leidenschaft ist das Schreiben. Siebzehnjährig veröffentlicht sie, unter männlichem Pseudonym, erfolgreich Groschenromane, doch das echte Leben findet sie abenteuerlicher und wird Reporterin bei einer Zeitung. Ihr Kollege ist Eric, ein junger Mann mit großer Strahlkraft, und gemeinsam gehen sie nach Chile, in das Land ihrer Vorfahren, über den sich anbahnenden Bürgerkrieg zu berichten. Emilia und Eric kommen sich näher – ist das Liebe? –, und während Emilia immer tiefer in die Geschichte ihres Vaters eintaucht, gerät sie selbst zwischen die Fronten: Sie muss sich nicht nur der Gefahr, sondern auch den drängenden Fragen nach ihrer eigenen Herkunft stellen. Mein Name ist Emilia del Valle ist die Geschichte einer Frau, die über alle Konventionen hinweg ihren eigenen Weg zu gehen versucht, ein fesselnder historischer Roman über schmerzhafte Liebe und unverbrüchlichen Mut – erzählt von einer der »Meistererzählerinnen unserer Zeit« (Vogue).

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Roman

Who wants to live forever? Drei Männer verschwinden spurlos auf der MS Rjúkandi, einer Nordatlantikfähre. Zwei Frauen machen sich auf den Weg, um nach ihren verschollenen Freunden zu suchen – und sie besteigen das Schiff nach Island in der festen Überzeugung, bald wieder zu Hause zu sein. Aber schon in den ersten Tagen an Bord fallen ihnen merkwürdige Dinge und die seltsame Atmosphäre auf: Die Crew ist überirdisch gutaussehend, der Kapitän scheint bei aller Erhabenheit und Coolness stets einen Sack voll Schuld mit sich herumzuschleppen, und was zur Hölle ist eigentlich mit der Barfrau los? In unnachahmlicher Lakonie erzählt Simone Buchholz von Freundschaft und Liebe, von der Endlichkeit des Lebens und der Unendlichkeit des Ozeans, und von Iva und Malin, die sich plötzlich in einer Parallelwelt ohne Ausgang wiederfinden, in der alles, was sie im Leben für wichtig hielten, plötzlich nicht mehr zählt.

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4. Juli 2026: 250 Jahre amerikanische Unabhängigkeit

Die Amerikanische Revolution begann als Steuerstreit, doch dabei blieb es nicht. Schon bald ging es auch um die Frage, was legitime Herrschaft eigentlich ausmacht. Deren Grundlagen wurden mit der Amerikanischen Unabhängigkeitserklärung vom 4. Juli 1776 neu definiert. In ihrer Revolution erfanden die Amerikaner nicht nur die liberale Demokratie, sondern auch den modernen Konstitutionalismus und Föderalismus. Volker Depkat beschreibt den nach 1763 eskalierenden Konflikt zwischen Mutterland und Kolonien, gibt einen Überblick über Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur der Kolonien und zeigt, wie die Amerikanische Revolution die USA bis heute prägt.

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Roman

Mitte der 90er-Jahre in Massachusetts: An einer U-Bahn-Station trifft Sadie, hochbegabte Informatikstudentin und angehende Designerin von Computerspielen, ihren früheren Super-Mario-Partner Sam wieder. Die beiden beginnen, gemeinsam an einem Spiel zu arbeiten, und schnell zeigt sich, dass sie nicht nur auf freundschaftlicher, sondern auch auf kreativer Ebene ein gutes Team sind. Doch als ihr erstes gemeinsames Computerspiel zum Hit wird, brechen sich Rivalitäten Bahn, die ihre Verbundenheit zu bedrohen scheinen. Ein Jahrzehnte umspannender Roman über Popkultur und Kreativität, Wagnis und Scheitern, über Verlust und über die Magie der Freundschaft.

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Sie haben den Fall. Wir haben die Lösung. | Die neue Krimi-Serie des Bestsellerautors von Der Donnerstagsmordclub Sein Name: Richard Osman. Sein Auftrag: die besten Krimis schreiben. Seine Erfolgsquote: 100 %. Sein Markenkern: Humor and so much more!

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Thriller - Der rasante neue Thriller des Bestsellerautors von BLACKOUT

Wenn das Sterben beginnt – der neue rasante Thriller von SPIEGEL-Bestsellerautor Marc Elsberg

Frühjahr: In der Karibik attackiert ein Riesenkalmar vor den Augen entsetzter Touristen einen Walhai. In der Bucht von Triest treiben Schwärme toter Fische. Im Amazonas verdorrt der Boden. Lokale Einzelphänomene der Natur – so scheint es. Doch weltweit beginnt etwas zu kippen …

Als das neue KI-Programm des IT-Experten Piero Manzano Alarm schlägt, ist die Prognose eindeutig: Binnen Monaten droht eine globale Megakrise. Gemeinsam mit dem reichweitenstarken Influencer Linus Strand und der jungen Meeresbiologin Sarah Keller macht Piero die Warnung öffentlich – und sie alle damit zur Zielscheibe. Mächtige Gegenspieler tun alles, um sie zum Schweigen zu bringen, während sich am Horizont ein Sturm zusammenbraut …

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Alles beginnt mit A. Ein Totengräber steigt in einen Zug und trifft A., seine erste Liebe. A. ist auch der Grund, weshalb er zu schreiben beginnt. In seinem Tagebuch begibt er sich auf eine Irrfahrt entlang der Untiefen des Dating- und Friedhofsalltags. Als bei ihm dieselbe Lungenkrankheit wie bei Thomas Bernhard diagnostiziert wird – kurioserweise, nachdem er sich intensiv mit dessen Werk auseinandergesetzt hat –, befeuert die Todesangst noch die unermüdliche Suche nach der wahren Liebe. Wird er sie finden oder bleibt sie für immer unerreichbar? Mario Schlembach zieht in heute graben sämtliche Register des autofiktionalen Erzählens und gräbt sich mit einer Baggerschaufel voll Ironie durch eine nicht abreißen wollende Enzyklopädie des Scheiterns. Dabei erweist sich Schlembach als wahrer Meister des Tragisch-Komischen, das Lachen ist selbst in den traurigsten Momenten nicht weit. Keine Zeit für Gedanken an die eigene Vergänglichkeit – vor dem nächsten Grab gilt es noch die größte Liebesgeschichte aller Zeiten zu vollenden.  „Wie viele Wege muss ich noch suchen, um A. nicht zu finden?“

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Der Seemann Gerard Gale verpasst in den Kneipen Antwerpens sein Schiff, wird mittelund staatenlos durch Europa gejagt und heuert schließlich in Barcelona auf dem Totenschiff ›Yorrikke‹ an – einem jener schwimmenden Särge, die mit Fracht und Mannschaft zum Untergang bestimmt sind, um dem Besitzer die Versicherungsprämie einzubringen.

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Indonesien und die Entstehung der modernen Welt | Der lang erwartete Nachfolger des Weltbestsellers »Kongo«

Die Welt hat in diese Revolution eingegriffen, und diese Revolution hat die Welt verändert. Als Japan 1941 den Angriff auf Pearl Harbor startete, begann sich das historische Fenster für ein anderes Ereignis zu öffnen: Seit Jahrzehnten hatten Indonesier für die Unabhängigkeit von der Kolonialmacht Niederlande gekämpft, im August 1945 wurde sie endlich proklamiert. Doch es folgte ein mehrjähriger, brutaler Krieg. Diese Revolusi war in zweierlei Hinsicht Weltgeschichte: Sie ergab sich aus einem globalen Konflikt und hatte globale Signalwirkung. Denn Indonesien setzte sich an die Spitze der Dekolonisation, die bald auch Afrika erfasste und die politische Landkarte für immer veränderte. In Debatten um Kolonialverbrechen und die Rückgabe geraubter Kunstwerke beschäftigt sie uns bis heute. David Van Reybrouck hat jahrelang recherchiert und mit fast 200 Zeitzeugen gesprochen. Ihre Erinnerungen verknüpft er zu einer historischen Erzählung, deren Sog man sich kaum entziehen kann.

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Ein Jugendroman ab 14 Jahren über Veränderung, Mut und Grenzen. Und: nur JA heißt JA!

Keine Kletterhalle, keine Skaterbahn, keine Freunde mehr, stattdessen viel zu viel Grün, langweilige Pferdeweiden und ein endloser Schulweg. Dies ist kurz, knapp und gnadenlos das, was Fabian nach dem Umzug aus der Großstadt aufs Land erwartet. Er kann Kleinwönne wirklich gar nichts abgewinnen – wäre da nicht Lotta, die vor ihm in seinem Zimmer gewohnt hat und die genau den umgekehrten Weg nehmen muss: vom Land in die Stadt. Doch während Fabian nichts mit sich anzufangen weiß, blickt Lotta hoffnungsvoll auf die Möglichkeiten der Stadt und sieht zudem die Chance, sich in der neuen Klasse nicht mehr so ausgeschlossen zu fühlen wie in ihrer alten Schule. Die beiden Neuankömmlinge schließen einen Pakt: Stadtnachhilfe für Lotta. Dorfnachhilfe für Fabian. Was als kleine Selbsthilfegruppe beginnt, entwickelt sich allmählich zu einer tiefen Freundschaft, die allerdings ganz schön auf die Probe gestellt wird, als sich Mitschüler Oskar für Lotta interessiert, aber ihre Grenzen nicht akzeptiert …

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Philosophisches und Tiefsinniges von der Kultfigur von Charles M. Schulz | Reclams Universal-Bibliothek

Leichter leben mit Snoopy »Immer nach oben schauen … das ist das Geheimnis des Lebens.« Ob erfolgreicher Tennisprofi, Flieger-Ass, aufstrebender Astronaut oder berühmter Schriftsteller: In Snoopys grenzenloser Fantasie kann man alles sein und viel erleben. Doch nichts davon kann mit einem Nickerchen, einer saftigen Pizza oder einem tiefsinnigen Gespräch mit Freund Woodstock mithalten … Charles M. Schulz hat mit Snoopy und seinen Freunden die Herzen von Millionen Menschen erobert. In der Welt der Peanuts geht es um kleine Alltagssorgen und die großen Fragen des Lebens. Mit ihrem unverwechselbaren Stil und ihren zeitlosen Botschaften haben sie längst Kultstatus erlangt. Für alle Lebenslagen: Philosophisches und Tiefsinniges von Charles M. Schulz’ Kultfigur Snoopy Liebenswerte Charaktere: die besten Geschichten und Lebensweisheiten von Snoopy, Woodstock & Co. Ein Klassiker zum Sammeln: ein neuer Peanuts-Band in Reclams Universal-Bibliothek Ein wunderbares Geschenk: für alle, die den zeitlosen und tiefgründigen Humor von Charles M. Schulz und den Peanuts lieben. Unterhaltsam und kurzweilig: mit den unverwechselbaren Comicstrips von Charles M. Schulz Eine kleine philosophische Reise In diesem liebenswerten Buch sinnieren Snoopy und sein Freund Woodstock über die großen und kleinen Fragen des Lebens. Ein originelles Geschenk und eine unverzichtbare Lektüre für alle, die in die Welt der Peanuts eintauchen möchten.

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Roman

Cristina Henríquez‘ gefeierter Roman über den Bau des Panamakanals. »Der Sog dieser Geschichte ist ebenso gewaltig wie das Projekt, von dem sie erzählt.« The New York Times Als um 1900 ein Kanal gebaut wird, der Atlantik und Pazifik verbindet, treffen in Panama die unterschiedlichsten Menschen aufeinander: Arbeiter aus der Karibik, amerikanische Journalisten, aber auch Malaria-Ärzte und Wahrsagerinnen. Viele sehnen sich nach einem neuen Leben. So auch Ada und der Fischerssohn Omar, die sich ineinander verlieben. Doch wie nah beieinander stehen Fortschritt und Ausbeutung? Und welche Rolle spielen Frauen bei dieser Unternehmung? Ein tiefer Riss geht durch die Gesellschaft, die getrennt ist durch Geschlecht, Hautfarbe und Status. Henríquezʼ gefeierter Roman behandelt Fragen, die aktueller denn je sind, und erzählt aus der Perspektive von Frauen von Menschen, die im Getriebe der Geschichte kaum wahrgenommen wurden.

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Aufstieg und Niedergang der postkolonialen Selbstbestimmung | Platz 1 der Sachbuchbestenliste von ZEIT/Deutschlandfunk/ZDF

Die Dekolonisierung hat die internationale Ordnung im 20. Jahrhundert revolutioniert. Doch die Standardnarrative, die das Ende des Kolonialismus als unvermeidlichen Übergang von einer Welt der Imperien zu einer der Nationalstaaten darstellen, verdecken, wie radikal dieser Wandel war. Anhand des politischen Denkens antikolonialer Intellektueller und Staatsmänner wie Nnamdi Azikiwe, W. E. B. Du Bois, George Padmore, Kwame Nkrumah, Eric Williams, Michael Manley und Julius Nyerere zeigt Adom Getachew in ihrem gefeierten Buch, wie enorm die Sprengkraft der dekolonialen Bewegung war, deren Ehrgeiz weit über die Neugestaltung einzelner Länder hinausging. Vehement stellten die von Rassismuserfahrungen geprägten Protagonisten des »Black Atlantic« die internationale Hierarchie in Frage – mit dem Ziel, eine egalitäre postimperiale Welt zu schaffen. Politische und wirtschaftliche Herrschaftsverhältnisse wollten sie überwinden, ihr Recht auf Selbstbestimmung innerhalb der neu gegründeten Vereinten Nationen sicherstellen, Föderationen in Afrika und der Karibik gründen und eine Neue Weltwirtschaftsordnung entwickeln. Gestützt auf zahlreiche Archivquellen, präsentiert Getachew die fesselnde Geschichte der dekolonialen Bewegung inklusive ihres Scheiterns – und eröffnet eine faszinierende Perspektive auf die Debatten über die heutige Weltordnung.

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Punk ist eine Musikrichtung geboren aus Widerstand. Aus dem Willen, eine Stimme zu finden gegen gesellschaftliche Mißstände, aus der Lust, etwas zu bewegen; Menschen zu bewegen, und mit vermeintlich einfachen Mitteln selbst Bewegung zu werden. Punk ist eine rohe, eine widerständige, eine wilde Mischung aus politischen Überzeugungen, Weltanschauungen, Mode, Film, Bildender Kunst – und Poesie. Mátyás Dunajcsik feiert in seinem Essay die Punk-Poesie, und diejenigen, die sie nicht nur schreiben, sondern leben. Er feiert eine Poesie, die im Mosh-Pit den Elfenbeinturm zum Einsturz bringen will. Die Akademien zu BDSM-Klubs und Literaturhäuser zu Konzerthallen machen will – und kann. Eine Poesie, in der ein Baseball-Schläger genau so Ausdruck größter Zuneigung sein kann wie der zärtlich geführte Stift. Mátyás Dunajcsiks Essay ist eine Liebeserklärung an alle Freaks, Outcasts, Nerds und Weirdos, eine Quelle der Kraft, der Lust, und der Beginn eines neuen Widerstands.

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70 Sportarten gezeichnet und erklärt von Ole Könnecke

Radfahren, Fußball, Reiten, Tennis … Ole Könnecke stellt die 70 schönsten Sportarten vor – originell, witzig und genau richtig zur Einstimmung auf die Olympischen Spiele 2024. Vom Alpinklettern bis zum Windsurfen, vom Golf bis zum Rudern, vom Billard bis zum Weitsprung – mit diesem Bilderbuch kommen kleine und große Sportliebhaber garantiert auf den Geschmack. Denn Sport ist herrlich: Fußball zum Beispiel ist toll – außer die eigene Mannschaft schießt immer neben das Tor. Tennis ist spannend, weil man sich zwischen Grundlinie und Netz richtig viel bewegen kann, wenn der Gegner einen geschickt ausspielt. Und beim Ballett kann man sich in Haltung und Ausdruck statt in Schnelligkeit oder im Wettkampf erproben. Ein Bilderbuch, das Kindern und Eltern Lust auf Bewegung macht.

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Rachel geht auf die 40 zu, ist Mutter eines 16-jährigen Sohnes und seit 20 Jahren mit dem Vorstadtrabbiner Seymour Sonnshein verheiratet. Sie liebt Baseball, kleidet sich auffällig und verbringt ihre Zeit am liebsten in ihrem Atelier, um ihre abgebrochene Karriere als Künstlerin fortzusetzen. Das entspricht nicht der Vorstellung der Gemeindemitglieder von einer ordentlichen Rebbezin. Intrigen und Querelen in der Gemeinde und andere Krisen bringen das Leben der Sonnsheins durcheinander ... Die 1928 in Frankfurt am Main geborene Silvia Tennenbaum war über 30 Jahre lang die Frau eines Rabbiners. In ihrem autobiografisch gefärbten Roman porträtiert Tennenbaum mit Witz und Ironie eine jüdische Gemeinde in der amerikanischen Vorstadt. Ihr 1978 veröffentlichter Roman wurde in den USA auf Anhieb ein Bestseller. 2010 erschien "Rachel, die Frau des Rabbis" im AvivA Verlag erstmals auf Deutsch, aus dem Englischen übersetzt von Claudia Campisi.

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Der Sommer der Revolution. Zum 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung

Die Geburt der USA. Sechs Monate, die die Welt veränderten

Der Sommer 1776 veränderte die Welt: Er brachte die Geburtsstunde der amerikanischen Nation und der amerikanischen Demokratie. In den Monaten von Mai bis Oktober bildete sich ein Konsens für die amerikanische Unabhängigkeit heraus, und die größte Armada, die je den Atlantik überquerte, traf aus Großbritannien bei New York ein, um die Amerikanische Revolution im Keim zu ersticken. Pulitzer-Preisträger Joseph J. Ellis blendet zwischen den Schauplätzen hin und her, zeigt, wie sich die politische und militärische Entwicklung gegenseitig beeinflussten und lässt einen welthistorischen Moment wiederaufleben, als alles auch anders hätte kommen können.

"Dass wir den Ausgang der Amerikanischen Revolution kennen, hat uns für den problematischen Charakter dieses intensiven Moments blind gemacht, als alles auf dem Spiel stand, die Geschichte mit immer schnellerem Tempo ablief und beide Seiten - vor allem die Amerikaner - am Rand der Katastrophe improvisierten. Die Delegierten des Kontinentalkongresses und die Offiziere der Kontinentalarmee waren gezwungen, höchst folgenreiche Entscheidungen zu treffen, ohne die Folgen zu kennen. In diesem komprimierten Augenblick lebten sie nach den Worten von Adams 'inmitten einer Revolution', was fast per definitionem bedeutete, dass sie ihren Weg durch unerforschtes Gebiet nahmen."
(Aus dem Vorwort)

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Was muss einer fürchten, was darf einer hoffen, der 1947 aus dem Exil nach Deutschland zurückkehrt?Richard Kornitzer ist Richter von Beruf und ein Charakter von Kohlhaas’schen Dimensionen. Die Nazizeit mit ihren absurden und tödlichen Regeln zieht sich als Riss durch sein Leben. Danach ist nichts mehr wie vorher, die kleine Familie zwischen dem Bodensee, Mainz und England versprengt, und die Heimat beinahe fremder als das in magisches Licht getauchte Exil in Havanna.Die deutsche Nachkriegszeit, die zwischen Depression und Aufbruch schwankt, ist der Hintergrund der fast parabelhaft tragischen Geschichte von einem, der nicht mehr ankommt. Mit sprachlicher Behutsamkeit und einer insistierenden Zuneigung lässt Landgericht den Figuren späte Gerechtigkeit widerfahren. Ein Roman über eine deutsche Familie, der zugleich mit großer Wucht von den Gründungsjahren einer Republik erzählt.Ausgezeichnet mit dem Deutschen Buchpreis 2012

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Begegnungen zwischen Neufundland und Key West

"Heute durch Poland, Hebron, Paris und Hanover gefahren, um nach Berlin zu gelangen." Eine Frau, ein Hund, eine Reise - hundert Tage Amerika Sie ist ein Querschnitt durch die nordamerikanische Gesellschaft: die Atlantikküste - mit Puritanern und Quäkern im Norden, jüdischem Leben in den Großstädten, Chinatown, Little Havanna, aber auch unbekannteren Mikrokosmen wie Little Haiti in Miami. Von Juli bis Oktober hat sich Zora del Buono mit ihrem Hund Lino im Gepäck auf eine Reise entlang der Küste begeben, vom kühlen, weiten Neufundland bis in den schwülen, überdrehten Irrsinn Floridas. Sie lässt die Menschen ihre von der Einwanderung geprägten Lebensgeschichten erzählen: Hummerfischer, moderne Wikinger, Immigrationsforscher, Leute, die per Green-Card-Los ins Land kamen und solche, die vor Kriegen flüchteten wie die Boatpeople aus Vietnam. Mit dem Blick der Europäerin erschließt die Autorin sich und dem Leser die ungeheure Vielfalt der Ostküste und fragt: Ab wann ist man eigentlich Amerikaner? Was bedeuten historische Erfahrungen von Walfang bis Woodstock für das heutige Zusammenleben? Die Antworten, die ihr unterwegs begegnen, setzt del Buono in Bezug zu Europa und verwebt Porträts, Skizzen, historische Zitate und aktuelle Notizen zu einer atmosphärisch dichten Reisereportage.

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Die besten Hotspots, Seattle, New York City, Chicago, London, Berlin, Seoul, Tokyo

Wiege des Grunge, Heimat der Honky-Tonk-Bars oder schlicht City of Pop: Es gibt Städte, die die Musik unauslöschlich geprägt haben, indem sie Genres hervorbrachten, die die Geschichte verändert haben und bis heute verändern. Zu den Klassikern unter den Musikstädten zählen Havanna, Liverpool, Memphis und Nashville. Auf den Seiten dieses Buches unternehmen Sie eine Reise von Rio de Janeiro bis Seoul und genießen das musikalische Flair. Sie begegnen Künstlern, die einen bedeutenden Beitrag geleistet haben und erleben die Geschichten ihrer wichtigsten Erfahrungen. Angereichert durch Infographiken und tiefgründige “Bonus-Tracks” zu unvergesslichen Musikern.

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Roman | »Der beste Roman seit vielen Jahren« Daniel Kehlmann »Ein brillanter Roman, anders als alles andere, was Sie in diesem Jahr lesen werden.« Salman Rushdie »Gewagt, lustig, kraftvoll und bestechend ideenreich.« Daniel Kehlmann »Adam Thirlwell versteht unsere Welt wie kein anderer.« The Times

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Die Erfindung der modernen deutschen Literatur

LANG ERWARTET: DIE GROSSE WIELAND-BIOGRAFIE VON JAN PHILIPP REEMTSMA Mit Christoph Martin Wieland beginnt die moderne deutsche Literatur. Er eröffnet sie nicht nur selbst mit seinen Werken, sondern er ist auch der «Erfinder» dessen, was wir heute die «Weimarer Klassik» nennen. Mit seiner langerwarteten Biografie – der ersten seit siebzig Jahren – befreit Jan Philipp Reemtsma Wieland endlich aus dem langen Schatten, in den ihn Goethe und Schiller gestellt haben. Sein «Wieland» ist aufregend und fulminant, ein germanistischer Glücksfall, denn er gibt uns einen Klassiker zurück, ohne den die Verwandlung der deutschen Literatur in eine vor und eine nach Weimar gar nicht angemessen verstanden werden kann. Innovator, Aufklärer, Schriftsteller, Journalist, political animal, Menschenkenner, all das war der geistige Pate Weimars, Christoph Martin Wieland. Neben Lessing ist er die Zentralgestalt der deutschen Aufklärung. Durch ihn wird der Roman in Deutschland zu einer anerkannten Literaturgattung, er schreibt die erste moderne deutsche Oper und bringt mit seinen erotischen Verserzählungen einen neuenTon in die deutsche Poesie. «Der Teutsche Merkur», damals eine der wichtigsten literarisch-politischen Zeitschriften Europas, wird von ihm herausgegeben, und gleichsam nebenbei prägt er das Genre des politischen Journalismus mit seinenTexten über die Französische Revolution und Napoleon, dessen Alleinherrschaft er frühzeitig vorhersah und den er 1808 in Weimar auch persönlich traf. Gründe genug, Wieland neu zur Kenntnis zu nehmen. Jan Philipp Reemtsmas grandiose Biografie, die Summe einer jahrzehntelangen Forschung, bietet die Gelegenheit dazu. Bayerischer Buchpreis in der Kategorie Sachbuch Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2023 in der Kategorie Sachbuch/ Essayistik Die erste Wieland-Biographie seit 70 Jahren Der Mann, der "Weimar" erfand Große Wieland-Ausstellung auf dem Wielandgut Oßmannstedt bei Weimar, von Jan Philipp Reemtsma kuratiert

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Roman - Der weltweite Bestseller über die Magie der Sprache und die Macht von Worten. Deutsche Ausgabe

»Das Aufregendste im Fantasygenre seit Harry Potter« Denis Scheck 1828. Robin Swift, den ein Cholera-Ausbruch im chinesischen Kanton als Waisenjungen zurücklässt, wird von dem geheimnisvollen Professor Lovell nach London gebracht. Dort lernt er jahrelang Latein, Altgriechisch und Chinesisch, um sich auf den Tag vorzubereiten, an dem er in das Königliche Institut für Übersetzung der Universität Oxford - auch bekannt als Babel - aufgenommen werden soll. Oxford ist das Zentrum allen Wissens und Fortschritts in der Welt. Für Robin erfüllt sich ein Traum, an dem Ort zu studieren, der die ganze Macht des britischen Empire verkörpert. Denn in Babel wird nicht nur Übersetzung gelehrt, sondern auch Magie. Das Silberwerk - die Kunst, die in der Übersetzung verloren gegangene Bedeutung mithilfe von verzauberten Silberbarren zu manifestieren - hat die Briten zu unvergleichlichem Einfluss gebracht. Dank dieser besonderen Magie hat das Empire große Teile der Welt kolonisiert. Für Robin ist Oxford eine Utopie, die dem Streben nach Wissen gewidmet ist. Doch Wissen gehorcht Macht, und als chinesischer Junge, der in Großbritannien aufgewachsen ist, erkennt Robin, dass es Verrat an seinem Mutterland bedeutet, Babel zu dienen. Im Laufe seines Studiums gerät Robin zwischen Babel und den zwielichtigen Hermes-Bund, eine Organisation, die die imperiale Expansion stoppen will. Als Großbritannien einen ungerechten Krieg mit China um Silber und Opium führt, muss Robin sich für eine Seite entscheiden ... Aber kann ein Student gegen ein Imperium bestehen? Der spektakuläre Roman der preisgekrönten Autorin Rebecca F. Kuang über die Magie der Sprache, die Gewalt des Kolonialismus und die Opfer des Widerstands.

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Die koloniale Aneignung der ethnografischen Namibia-Sammlung am Übersee-Museum Bremen

Wie die Provenienzforschung zu kolonialen Sammlungen mit der Geschichte des Kolonialismus verbunden ist. Die umfassenden Sammlungen aus kolonialen Kontexten an deutschen Museen bilden ein zentrales Thema der aktuellen Debatten zum Umgang mit dem kolonialen Erbe in Deutschland. Christian Jarling zeigt, wie mittels der Aneignung ethnografischer Objekte aus (Deutsch-)Südwestafrika die Differenz zwischen Kolonialherren und Kolonisierten konstruiert und reproduziert wurde. In Bremen begann das Sammeln namibischer Objekte bereits in den frühen 1880er-Jahren und setzte sich bis weit nach dem Ende der deutschen Kolonialherrschaft in die 1960er-Jahre fort. Das Museum konnte sich hierbei insbesondere auf die Zusammenarbeit mit deutschen Auswanderern und Siedlern stützen. Der Autor verbindet anhand der Entstehung der Sammlung auf exemplarische Weise die Provenienzforschung zu Sammlungen aus kolonialen Kontexten mit der Geschichte des Kolonialismus in Namibia. Im Mittelpunkt steht hierbei nicht das einzelne Objekt, sondern die Struktur hinter dem kolonialen Aneignungsprozess. So kann Jarling aufzeigen, wie das Kategorisieren und Umdeuten von Objekten sowie das Einüben und Verfestigen kolonial geprägter Bildwelten sowohl im Museum als auch in der Siedlerkolonie Südwestafrika immer wieder neu hergestellt und fortgeführt wurden.

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Roland Baines ist noch ein Kind, als er 1959 im Internat der Person begegnet, die sein Leben aus der Bahn werfen wird: der Klavierlehrerin Miriam Cornell. Roland ist junger Vater, als seine deutsche Frau Alissa ihn und das vier Monate alte Baby verlässt. Es ist das Jahr 1986. Während die Welt sich wegen Tschernobyl sorgt, beginnt Roland, nach Antworten zu suchen, zu seiner Herkunft, seinem rastlosen Leben und all dem, was Alissa von ihm fortgetrieben hat.

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Erinnerungen

Ausgehend von ihren Vorfahren in Deutschland und Schweden beschreibt Gunilla Palmstierna-Weiss ihr Leben: eine jüdische Buchdrucker-Familie mütterlicherseits und der Großvater väterlicherseits, Außenminister der ersten sozialdemokratischen Regierung in Schweden. Im Zweiten Weltkrieg konnte ihre Familie mit dem letzten Zug aus Nazideutschland nach Holland fliehen. Palmstierna-Weiss erzählt vom Erwachsenwerden in den dunklen Jahrzehnten. Erst nach ihrem Studium in Amsterdam und Paris kommt sie endgültig zurück nach Schweden und erlebt die Boheme in den 50ern in der Stockholmer Altstadt. Im Zuge ihrer Arbeit am Theater lernt sie Peter Weiss kennen, den sie heiratet und mit dem sie auch eine Arbeitsgemeinschaft bildet. Viele Reisen prägten ihr Leben (USA, Mexiko, Kuba und Vietnam). Erst machte sie als Keramikerin Karriere, schließlich entschloss sie sich Theater- und Opernausstatterin zu werden. Dies führte zur Zusammen arbeit mit einer Vielzahl an bekannten Regisseuren: Ingmar Bergman, Peter Brook, Fritz Kortner, Götz Friedrich in Stockholm, München, New York und der ganzen Welt. All diese, aber auch Freundinnen wie Siri Derkert oder Freunde wie Olof Palme werden von Palmstierna-Weiss liebevoll porträtiert.

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Geschichte einer Weltrevolution | Die Welt von heute verstehen: Eine brillante Analyse der historischen Wurzeln unserer globalisierten Wirtschaft

Kaum ein Phänomen hat die Menschheitsgeschichte der letzten Jahrhunderte so geprägt wie der Kapitalismus – wie wir leben und arbeiten, wie wir über uns und andere denken, wie wir uns politisch organisieren. Der Historiker Sven Beckert erzählt in diesem monumentalen Werk die Geschichte dieses Wirtschaftssystems über die größtmögliche Dimension von Raum und Zeit hinweg. Statt den Kapitalismus, wie lange üblich, als europäisches Exportprodukt zu betrachten, erfasst er ihn in seiner internationalen Vernetzung. Arabische Kaufleute, indische Weber und versklavte Afrikaner auf karibischen Zuckerplantagen sind in seiner Darstellung ebenso zentral wie Amsterdamer Finanziers oder Stahlindustrielle im Saarland.

Beckert hat eine Globalgeschichte des Kapitalismus für das 21. Jahrhunderts vorgelegt, sein Interesse gilt neben dem enormen Wachstum, den die kapitalistische Revolution ermög

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Kreative Rezepte aus aller Welt. Zu Gast im Atelier Culinário

Zu Gast bei Sabine Hueck: Im »Atelier Culinário« freudvolle kulinarische Begegnung erleben Sabine Huecks Berliner Restaurant »Atelier Culinário« ist kulinarischer Treffpunkt für Menschen unterschiedlichster Kulturen, denn ihre köstliche Fusion-Food-Küche feiert wahrlich das Leben und die Freundschaft. Hier wird das Kochen für Gäste und das Essen mit Freunden zelebriert. Verankert in der südamerikanischen und südostasiatischen Küche, werden die Gerichte in diesem ausgefallenen Kochbuch gerne einmal mit einem regionalen Twist versehen. So opulent und doch nachhaltig laden sie Gäste und Leser stets zu einer guten Zeit ein.

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Roman

»Wer Estela zuhört, wird ihre Stimme nicht mehr vergessen. Ein Roman, der aufrüttelt wie kein zweiter.« (Mareike Fallwickl) Das Mädchen ist tot, die Haushälterin wird vernommen. Zum ersten Mal hören alle Estela zu. Szene um Szene offenbart sie ein schwindelerregendes Kammerspiel unüberbrückbarer Klassenunterschiede. Sieben Jahre hat Estela im Haus der fremden Familie gelebt, hat tagein, tagaus für sie gesorgt. Die karierte Schürze ist zu einer zweiten Haut geworden, die dünnen Wände ihres Zimmers sind immer näher gerückt. Doch sie ist nicht die einzige Gefangene des Hauses: Im leeren Blick des Mädchens sieht Estela ihre eigene Einsamkeit gespiegelt. Jeder Versuch von Intimität zwischen Angestellter und Kind zerschellt an der ehrgeizigen Mutter und dem autoritären Vater, an der Brutalität der Verhältnisse. Auf engstem Raum ringen vier Menschen ums Überleben und rasen doch unausweichlich auf eine Katastrophe zu.

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Roman

Eine Frau, deren Stimme einem verwüsteten Land die Hoffnung zurückgibt, ein Kind ohne Eltern und die Geschichte einer entzweiten Liebe - Lost City Radio ist das großartige, universelle Portrait eines Landes zwischen Repression und Bürgerkrieg.

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Little People, Big Dreams. Deutsche Ausgabe | Kinderbuch ab 4 Jahre

Eigentlich wollte Frida Kahlo Medizin studieren – doch ein schwerer Unfall in ihrer Kindheit zerstörte diesen Traum. Frida fing an, von ihrem Bett aus zu malen. Und so schuf sie 140 Gemälde, die seither in Ausstellungen auf der ganzen Welt zu sehen sind. Little People, Big Dreams erzählt von den beeindruckenden Lebensgeschichten großer Persönlichkeiten: Jede dieser Frauen, ob Künstlerin, Pilotin oder Wissenschaftlerin, hat Unvorstellbares erreicht. Dabei begann alles, als sie noch klein waren: mit großen Träumen. Für welches Alter sind diese Bücher gedacht? Für Babys das perfekte Geschenk zur Begrüßung in eine Welt voller Träume! Und Eltern werden in schlaflosen Nächten von diesen Büchern dazu ermutigt, das Vorlesen zu einem selbstverständlichen Teil des Lebens zu machen. Kleinkinder werden von den Illustrationen verzaubert sein – sie werden zahlreiche Dinge entdecken. Auch sind die Bücher großartige „Vokabeltrainer“! 3- bis 5-Jährige werden alles, Illustrationen und Texte, geradezu in sich aufsaugen! 6-, 8- und 10-Jährige haben ein ausgeprägteres Verständnis für die Illustrationen und die Bedeutung der Geschichte – es geht nicht nur darum, sich selbst zu akzeptieren und die eigenen Zukunftsträume zu verwirklichen, sondern auch darum, andere so zu akzeptieren, wie sie sind. Später: Die Bücher sind gute Geschenke zu jedem Anlass, denn die Träume der Kindheit können das ganze Leben lang Wirklichkeit werden.

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Erzählungen | Gestochen scharfe Horrorgeschichten der National Book Award Gewinnerin | »Entsetzen, Angst und Lust - großartige Storys.« Siri Hustvedt

Das Grauen lauert im Vertrauten

Hinterm Haus liegt ein tiefer See, da sitzt sie stundenlang auf dem Grund und hält die Luft an – zurück bei Mann und Kindern wird sie den bohrenden Wunsch nicht los, für immer unter Wasser zu wollen. Ein Junge hat ein Loch in der Kehle und die Stimme verloren – und um die Aufmerksamkeit seines gebrochenen Vaters zu wecken, greift er zu immer abgründigeren Methoden. Eine im Sterben liegende Frau ruft eine Freundin an, mit der sie seit dreißig Jahren nicht gesprochen hat, seit dem tragischen Unfall damals – wer von den beiden trug daran eigentlich die Schuld?

In den gestochen scharfen Horrorgeschichten von Das gute Übel kommen uns die Monster des Alltäglichen so nahe, dass wir ihren Atem im Nacken spüren. Samanta Schweblin ist eine Magierin und schreibt mit einem übernatürlichen Gespür über den Einbruch des Bösen in unsere Welt – und das perfide Gute, das darin aufscheint.

Alle Dutzend Jahre erscheint dieses eine Buch, das ein Loch in den Himmel reißt.



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Gespräche mit Martin Scholz

Isabel Allende gilt als erfolgreichste Schriftstellerin Lateinamerikas. Inspiration für ihre Romane ist häufig ihr eigenes turbulentes Leben. In Peru geboren, wuchs sie in Chile auf und erlebte 1973 den Militärputsch mit, bei dem sich der damalige Präsident Salvador Allende, ein Cousin ihres Vaters, das Leben nahm. Als linksgerichtete Journalistin und Frauenrechtlerin musste sie 1975 vor dem Pinochet-Regime nach Venezuela fliehen. Im Exil schrieb Allende ihren ersten Roman Das Geisterhaus, der sie weltberühmt machte. Nach der Scheidung von ihrem ersten Mann emigrierte Allende in die USA, wo sie bis heute lebt. Martin Scholz traf die Schriftstellerin mehrmals über zweieinhalb Jahrzehnte hinweg, meist in ihrem mit Bücherregalen vollgestopften Haus in Kalifornien. Neben ernsten Themen wie Allendes Flucht aus der Heimat geht es in den Gesprächen auch um Feminismus, die Besonderheiten der Liebe im Alter oder die Inspiration für ihr erotisches Kochbuch: Antonio Banderas, der ihr im Traum erschienen ist.

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Das Kind, Die Bildung, Die Revolte

Band 1: Das Kind Erzählt wird die durchaus autobiografische Geschichte eines kleinen Jungen, der von seiner Bauernmutter und seinem Lehrervater ständig zum Sündenbock gemacht und emotional und körperlich misshandelt wird. Sein größtes Anliegen ist es jedoch, den sozialen Status der Familie zu verbessern. Allen geschilderten sozialen Abgründen und menschlichen Bösartigkeiten zum Trotz ist Das Kind doch voller Ironie und Humor, gilt gar als eines der witzigsten Bücher der französischen Literatur überhaupt – und wirkt dabei so modern, als sei es aus dem Herzen der Gegenwart geschrieben. Band 2: Die Bildung Ausgehend von seinen eigenen Erfahrungen führt uns Jules Vallès auf die Spuren seines Alter Egos Jacques Vingtras: einem Junggesellen, der vom Land nach Paris zieht, wo er politischen Hoffnungen und romantischen Desillusionen begegnet. Vallès begnügt sich nicht damit, das Portrait eines jungen Mannes auf der Suche nach seinem Lebensideal zu zeichnen. Das eigentliche Thema des Buchs ist die Entwicklung seines revolutionären Geistes gegen den Widerstand der Kirche, seiner Eltern, der Gesellschaft. Den traditionellen Entwicklungsroman überlagert Vallès mit einer Vielzahl von Stimmen: Zeitungsschlagzeilen, Gesprächsfetzen und das Geschrei auf den Straßen dringen ungefiltert in den Erzähler, bringen ihn aus der Fassung und schließlich auf den gerechten Weg der Revolution. Das alles erzählt Vallès mit feinem Gespür für menschliche Widersprüche und einem Humor, der uns noch heute, fast 150 Jahre nach der Erstveröffentlichung in Frankreich, zum Lachen bringt. Band 3: Die Revolte Im dritten Band von Jacques Vingtras kommt es zum dramatischen Höhepunkt, sowohl im Leben unseres Romanhelden als auch im Frankreich des ausgehenden 19. Jahrhunderts: Sein Leben lang hat Vingtras darauf gewartet, dass das Volk sich endlich an den bürgerlichen Unterdrückern rächt. Nun kommt es nach heftigen Unruhen zur Errichtung der Pariser Kommune von 1871, und wir erfahren von der Armee von Versailles, einer von Adolphe Thiers organisierten bewaffneten Einheit, die in Paris einmarschiert, vom Barrikadenkrieg, von den Querelen einer Volksregierung, in der Vingtras zu einem der einflussreichen Mitglieder aufsteigen wird, von der »Blutigen Maiwoche«, von zahlreichen Bränden und von Massakern an Geiseln. Und obwohl er glaubt, verloren zu sein, wird es Vingtras am Ende gelingen, dem Tod zu entkommen. Wie auch dem Autor dieser nun

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Alexandra Kollontai: Ein Frauenleben zwischen Auflehnung und Macht

Wenn nicht ich, wer sonst? Eine differenzierte Biografie der russischen Vorkämpferin für soziale Gerechtigkeit und Frauenemanzipation. Alexandra Kollontai (1872–1952): Ein Mädchen aus gutem Hause zieht es in den Untergrund von St. Petersburg, wo Ende des 19. Jahrhunderts die Revolution gärt. Als Sozialistin will sie die Gesellschaft verändern, die Frauen befreien. Im Exil erlebt sie mit, wie ihre politischen Freunde den Ersten Weltkrieg bejahen. Die russische Revolution holt sie nach Petrograd zurück. Hier wird Kollontai Mitglied im ersten Kabinett Lenin und erste Botschafterin der modernen Welt, stets im Widerstreit zwischen gesellschaftlichem Idealismus und politischer Realität. Bis heute gelten ihre Werke als feministische Pflichtlektüre.

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Roman

Wien, 1810: Alles haben sie verloren, bis auf ihre Erinnerung. Gut zwanzig Jahre nach der Französischen Revolution finden sich in der von Napoleon verwüsteten österreichischen Hauptstadt einige Überlebende zusammen, um der vergangenen Zeiten am Hof von Versailles zu gedenken. Agathe-Sidonie Laborde, zweite Vorleserin Marie-Antoinettes, erinnert sich an ihre letzten Momente in Gesellschaft der Königin, kurz nach dem Sturm auf die Bastille: Es sind Augenblicke des zerbrechenden Glücks. Stunde für Stunde zeichnet sich ab, dass die Revolution nicht mehr aufzuhalten ist. Die engsten Freunde verlassen die königliche Familie, und auch die Fluchtpläne der Königin scheitern. Am Ende bleibt Agathe-Sidonie kaum Zeit für ein letztes Lebewohl.

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Revolution hat ein weibliches Gesicht: Shila Behjats lebendige Reportage zeigt, was die Welt vom Mut der Frauen lernen kann ¬ ein Aufruf zum Feminismus der Stärke! Vom Iran bis Belarus, von Fridays for Future bis zu den großen Diskriminierungsdebatten – Revolutionen und gesellschaftliche Wandlungsprozesse haben heute oft ein weibliches Gesicht. Ausgehend von den mutigen Frauen im Iran fragt die vielfach ausgezeichnete Journalistin Shila Behjat nach den Besonderheiten weiblichen Protests. Aus Gesprächen mit den Anführerinnen der Bewegungen entsteht eine lebendige Reportage, die zeigt: Auch unter widrigsten Umständen sind Frauen schon lange nicht mehr nur Opfer, sondern Protagonistinnen der Geschichte. Ist es längst angebrochen, das weibliche Zeitalter? „Frauen und Revolution“ ist ein engagiertes Plädoyer – für ein neues Frauenbild, einen Feminismus der Stärke und weibliche Solidarität, die keine Ländergrenzen kennt.

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Rechter Backlash und feministische Zukunft

Eine sexuelle Revolution hat begonnen, und diesmal wird sie nicht aufzuhalten sein. Diese Revolution beginnt überall da, wo Frauen, queere, nonbinäre und trans Personen, vor allem jene, die nicht der weißen Mehrheitsgesellschaft angehören, aufstehen und nicht länger bereit sind, ihren Körper als jemandes anderen Besitz zu begreifen. Unsere Zeit der Krisen ist dank ihnen zugleich eine Zeit der produktiven Transformation, voller tiefgreifender und dauerhafter Veränderungen in unserem Verständnis von Gender, Sex und der Frage, wessen Körpern und wessen Worten Bedeutung beigemessen wird. Mitreißend und scharf schreibt Laurie Penny über Sex und Macht, Trauma und Widerstand. Über die Krise der Demokratie, die Krise weißer Männlichkeit und die Rückzugsgefechte derer, die Angst vor Machtverlust haben. Sie fordert eine Kultur des Consent, die weit über Sex hinausgeht: Auch in Arbeitsverhältnissen, in Systemen der politischen Repräsentation, im Miteinander müssen wir zu einer Logik des fortlaufend ausgehandelten Einvernehmens finden, um individuelle und kollektive Traumata zu heilen und zukünftige zu verhindern. »Brillant, kraftvoll, revolutionär.« Kate Manne

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Roman | Nominiert für den International Booker Prize 2026

Vier Familienmitglieder, vier Jahrzehnte, vier unvergessliche Stimmen. Aufwühlend und anrührend erzählt Shida Bazyar die Geschichte einer iranisch-deutschen Familie, die ihren Anfang 1979 in Teheran nimmt und den Bogen spannt bis in die deutsche Gegenwart. Von Behsad, dem jungen linken Revolutionär, der in der mutigen, literaturbesessenen Nahid die Liebe seines Lebens findet. Von ihrer Flucht nach der Machtübernahme der Mullahs. Und von ihren Kindern, Laleh, Mo und Tara, die in Deutschland aufwachsen und zwischen den Welten zu Hause sind.
Ein bewegender Roman über Revolution, Unterdrückung, Widerstand und den unbedingten Wunsch nach Freiheit.



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Der Kampf um unsere Zukunft. Von der Friedensnobelpreisträgerin

Meinungsfreiheit und freier Journalismus sind die schärfsten Waffen zur Verteidigung von Demokratien. Maria Ressa steht wie keine andere für den Kampf um die Wahrheit und gegen Hass und Gewalt. In ihrem Buch beschreibt sie, wie Demokratien durch Autokraten und Diktatoren ausgehöhlt werden - mittels sozialer Medien. Denn Facebook und Google dulden aus Profitgier Propaganda und Fake News. Ressa legt ein Netzwerk der Desinformation offen, das den ganzen Globus umspannt: von Dutertes Drogenkrieg bis zur Stürmung des Kapitols in Washington, vom Brexit bis zu Cyber-Kriegsführung durch Russland und China. Maria Ressas Recherche ist verstörend - und dringend notwendig. Gewinnerin des FRIEDENSNOBELPREISES 2021 und des UNESCO FREEDOM AWARD 2021

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Recherchen von CORRECTIV

Der Angriff der AfD auf unsere Demokratie begann nicht erst mit dem Potsdamer Geheimtreffen im November 2023. CORRECTIV recherchiert seit 2016 zur Partei. Alles beginnt mit einem Gespräch in einem Essener Supermarkt-Café. Der bis dahin unbedeutende Landtagskandidat Guido Reil gibt die ersten Hinweise auf eine verdeckte Parteispende an die AfD aus der Schweiz. Wir folgen der Spur. Wir zeigen, wie die AfD mit einer Werbekampagne aus dem Ausland heraus mit illegalen Mitteln groß gemacht wird und in die Parlamente einziehen kann. Später zeigen wir die Abkehr der AfD aus der Westbindung. Die Partei wird zur Alternative für Russland. In einer „multipolaren Weltordnung“ an der Seite von Russland und China werde es keine „universellen Menschenrechte“ mehr geben, schreibt der AfD-Spitzenkandidat für die Europawahl Maximilian Krah 2023, und thematisiert die Ausweisung von 25 Millionen Menschen „gegen ihren Willen”. Schließlich decken wir dann auf, wie eine Handvoll AfD-Mitglieder – teils mit Verbindungen bis in die Bundesspitze der Partei – über einen Masterplan sprechen, um Millionen Menschen aus Deutschland zu vertreiben. Das Mittel der AfD bei ihrem Aufstieg ist die Desinformation und die systematische Täuschung. Der hier vorliegende „Der AfD-Komplex“ bündelt die Recherchen des gemeinnützigen Medienhauses CORRECTIV aus den vergangenen acht Jahren. Unabhängiger Journalismus ist für eine Demokratie unersetzlich. correctiv.org/unterstuetzen

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Heinz steht vor den Trümmern seiner Existenz – von seiner großen Liebe Jenny über Nacht verlassen, mit einer weiteren Geschäftsidee gescheitert und pleite. Da macht ihm sein Freund Franky – ein ziemlich heruntergerockter Kleinkrimineller, so nervig wie liebenswert – ein Angebot: Er will eine Wrestling Show aufs Oktoberfest bringen und Heinz soll das Drehbuch schreiben. Die Amateur-Bodybuilderin Betül, der ehemalige Jockey Gernot und andere Gestalten aus der Münchner Halb- und Viertelwelt sind schon am Start. Das Ziel: Ruhm und ein paar Zehntausend pro Kopf. Doch zuerst muss die Gang von Wiesnchef Claudius Schowalter noch die Genehmigung dafür bekommen. Ein Erpressungsversuch geht schief, und Heinz findet sich als Geisel im Keller eines Tegernseer Bauernhauses wieder. Im Zimmer neben ihm überraschenderweise Jenny… Voller Charme und Schmäh erzählt Bernhard Heckler von Strizzis und Stenzn, Großkopferten und Kleinkriminellen, vom Scheitern und wieder Aufstehen und von der Kraft der Gemeinschaft an den Rändern der Gesellschaft.

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Ein faszinierendes Familienepos über mehrere Generationen, das von Identität und Zugehörigkeit, Geschlecht und Klasse, Macht- und Liebesverhältnissen erzählt Inger-Maria Mahlke wurde 2018 für ihren Roman Archipel mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet. Die Autorin ist, wie Thomas Mann, in Lübeck aufgewachsen. Sie nimmt dessen Buddenbrooks zum Ausgangspunkt für eine so kenntnisreiche wie unterhaltsame Auseinandersetzung mit der hanseatischen Gesellschaft. «Mahlkes Romane gehören zur anspruchsvollsten Literatur, die derzeit in deutscher Sprache geschrieben wird.» Der Tagesspiegel

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Eine epische Familiengeschichte | Der neue Roman der Buchpreisträgerin

Eine Lübecker Familie, protestantisch, konservativ, kaisertreu: die Lindhorsts. 1890 kommt Marthe in einem weitläufigen Patrizierhaus zur Welt. Um sie eine Schar älterer Brüder, deren Freiheiten nicht ihre sein werden. Und doch ist es ein Leben mit glänzenden Aussichten. Bis ein Bestsellerroman, verfasst vom Sohn eines verstorbenen Bekannten, den Lindhorsts klarmacht, dass sie für ihr Umfeld auch nach Generationen noch immer «die Jüdischen» sind.

«Unsereins» ist der Roman einer Stadt und einer Gesellschaft und, vor allem, ihrer Frauen – ob Dienstmädchen, Gnädige, Haustochter oder Schriftstellerin. Inger-Maria Mahlke stellt Interieurs und Innenwelten gegenüber, sie erzählt von Identität und Zugehörigkeit, von Geschlecht und Klasse, Macht- und Liebesverhältnissen und von dem, was wir vor uns und voreinander verbergen.



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Ein Ort kann durch seine Menschen zum Versprechen werden 1756 begann Herzogin Anna Amalia in der kleinen Stadt Weimar, Politik und Kultur zu verbinden. Goethe und Schiller schufen dort Meilensteine der Literatur und des Denkens. Franz Liszt gab der Musik wichtige Erneuerungsimpulse, Harry Graf Kessler sowie Henry van de Velde brachten die moderne Kunst und Architektur voran. In Weimar entstand die Verfassung der ersten deutschen Republik. Und Walter Gropius gründete das Bauhaus, das alle Gebiete der Gestaltung bis heute beeinflusst. Helge Hesse begleitet die prägenden Persönlichkeiten jener Epoche, in der Weimar ein Ort deutscher Versprechen für eine bessere Welt war – bis 1933 die Nationalsozialisten an die Macht kamen. Eine mitreißende Lektüre, die über bloße Geschichte hinaus die Fragen aufzeigt, die uns heute und in der Zukunft beschäftigen. - Die Blütezeit Weimars: Die Geschichte einer Stadt, die die deutsche Kunst und Kultur maßgeblich beeinflusste - Künstlerisch bedeutend: Von Herzogin Anna Amalia, Goethe, Schiller, Wieland und Herder über die musikalischen Zirkel um Franz Liszt bis hin zu den Künstlerinnen und Künstlern des Bauhaus - Unterhaltsam und historisch fundiert: Vom renommierten Autor und Publizisten Helge Hesse - Hochwertige Ausstattung: Hardcover mit Schutzumschlag und Lesebändchen Die unglaubliche Karriere eines Provinzstädtchens Dieses Buch beleuchtet das kulturelle Erbe Weimars und vermittelt anschaulich die Bedeutung dieser Stadt für die deutsche Kunst und Kultur im 19. und 20. Jahrhundert. Eine spannende Lektüre und ein hochwertiges Geschenk für Kunst- und Kulturliebhaber und historisch Interessierte.

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Roman

Hugo muss untertauchen, und zwar sofort. Er wird wegen Mordes gesucht, sein Zug ist entgleist, und am Unfallort wird es von Polizisten gleich nur so wimmeln. Mit einem zerknickten Heiligenbildchen als Beistand ergreift Hugo die Flucht. Bald ist ihm der eigenwillige Polizist Domínguez auf den Fersen, der es mit Moral und Vorschriften nicht so genau nimmt. Womit er nicht gerechnet hat: Der Fall wird zum Medienereignis, und plötzlich schaut ihm das halbe Land über die Schulter. Allen voran Hugos sehr katholische Schwiegermutter, die öffentlichkeitswirksam für die Seele des Unglücklichen betet. Ein Schlamassel, aus dem der Tod für alle Beteiligten der einfachste Ausweg zu sein scheint. Ein rasantes Verbrecherstück, das mit bitterbösem Humor feststellt: Unschuldig ist wirklich niemand.

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Buenos Aires | €22,00
Roman

Was bleibt, wenn sich der rot schimmernde Staub über Australien gelegt hat? Und wer bleibt, wenn es die Vergangenheit ist, die Grenze um Grenze setzt – wenn sie alles überdauert? August Gondiwindi ist Australierin, Wiradjuri, Enkeltochter – und: Schwester ohne Schwester. Als ihr Großvater Albert „Poppy“ stirbt, kehrt sie nach zehn Jahren in London nach Prosperous zurück, um an seiner Beerdigung teilzunehmen. Dort, zwischen Massacre Plains und dem Broken Highway, ist sie aufgewachsen. Dort hat sie am Fluss mit ihrer Schwester gespielt, wurde von ihrer Mutter verlassen, und an diesem Ort lebte auch ihr Großvater, der Vermächtnisse und Geheimnisse in sich getragen hat, die August Stück für Stück aufdeckt. Denn an dieser Stelle beginnt für sie eine unaufhaltsame Suche: Nach einer Zugehörigkeit, die über Generationen andauert, nach dem, was ihr Großvater hinterlassen hat, der wahren Geschichte der Zeit und dem Schlüssel, mit dem sie die rote Erde ihres Landes zu retten vermag. Ein Kampf: um den eigenen Boden unter den eigenen Füßen. Albert Gondiwindi hat sein gesamtes Leben in Prosperous verbracht, in diesem einen Haus am Ufer des Murrumby Flusses, das nun droht von einem Bauunternehmen zerstört zu werden. Er weiß, dass sein letzter Atemzug unmittelbar bevorsteht und dass noch eine letzte Aufgabe erfüllt werden muss: Die Sprache seines Volkes, seine Sprache, all die Traditionen, die ihn begleitet haben, weiterzugeben. An seine Enkeltochter, an die Nachwelt. Doch nach dem Tod von Albert ist Augusts Trauer stark, wird verstärkt durch alte Wunden, die nicht nur haften, sondern kontinuierlich aufgerissen werden: Das Aufwachsen in Armut, die Inhaftierung ihrer Mutter, das Verschwinden ihrer Schwester, der Rassismus, den sie und ihre Familie ertragen mussten, ertragen müssen. Denn nur weil der Aggressor von heute einen anderen Namen, eine andere Verkleidung trägt als damals, ist es immer noch derselbe. Und die Linien, die vom weißen Kolonialismus wieder und wieder neu gesteckt und durch das Land der Aboriginals gezogen wurden, sind immer noch dieselben. Wie zurückerobern, was einem entrissen wurde? Wie akzeptieren, dass man selbst, die eigene Familie, die Menschen, die zu einem gehören –Generationen über Generationen – denselben Kampf kämpfen müssen? Die Kontinuitäten der Ausbeutung, des Versuchs, den Menschen Land und Kultur und der Erde Ressourcen und Nahrung zu rauben, werden sichtbar, als August die Ko

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Roman

Unter rot schimmerndem Staub kämpft August Gondiwindi für Gerechtigkeit – für sich, für ihre Familie, für die Aboriginals Eine mitreißende Geschichte des AufbäumensAugust Gondiwindi ist Australierin, Wiradjuri, Enkeltochter – und: Schwester ohne Schwester. Als ihr Großvater Albert „Poppy“ stirbt, kehrt sie nach zehn Jahren in London nach Prosperous zurück, um an seiner Beerdigung teilzunehmen. Dort, zwischen Massacre Plains und dem Broken Highway, ist sie aufgewachsen. Dort hat sie am Fluss mit ihrer Schwester gespielt, wurde von ihrer Mutter verlassen, und an diesem Ort lebte auch ihr Großvater, der Vermächtnisse und Geheimnisse in sich getragen hat, die August Stück für Stück aufdeckt. Denn an dieser Stelle beginnt für sie eine unaufhaltsame Suche: Nach einer Zugehörigkeit, die über Generationen andauert, nach dem, was ihr Großvater hinterlassen hat, der wahren Geschichte der Zeit und dem Schlüssel, mit dem sie die rote Erde ihres Landes zu retten vermag.Über die Unermüdlichkeit eines Volks, das sich zurückholt, was ihm zusteht – immer und immer wiederAlbert Gondiwindi hat sein gesamtes Leben in Prosperous verbracht, in diesem einen Haus am Ufer des Murrumby Flusses, das nun droht von einem Bauunternehmen zerstört zu werden. Er weiß, dass sein letzter Atemzug unmittelbar bevorsteht und dass noch eine letzte Aufgabe erfüllt werden muss: Die Sprache seines Volkes, seine Sprache, all die Traditionen, die ihn begleitet haben, weiterzugeben. An seine Enkeltochter, an die Nachwelt.Doch nach dem Tod von Albert ist Augusts Trauer stark, wird verstärkt durch alte Wunden, die nicht nur haften, sondern kontinuierlich aufgerissen werden: Das Aufwachsen in Armut, die Inhaftierung ihrer Mutter, das Verschwinden ihrer Schwester, der Rassismus, den sie und ihre Familie ertragen mussten, ertragen müssen. Denn nur weil der Aggressor von heute einen anderen Namen, eine andere Verkleidung trägt als damals, ist es immer noch derselbe. Und die Linien, die vom weißen Kolonialismus wieder und wieder neu gesteckt und durch das Land der Aboriginals gezogen wurden, sind immer noch dieselben.Wie zurückerobern, was einem entrissen wurde?Wie akzeptieren, dass man selbst, die eigene Familie, die Menschen, die zu einem gehören – Generationen über Generationen – denselben Kampf kämpfen müssen? Die Kontinuitäten der Ausbeutung, des Versuchs, den Menschen Land und Kultur und der Erde Ressourcen und Nahrung zu rauben, werden sicht

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Biographie | "Eine brillante Biographie." DIE ZEIT / Sachbuch-Bestenliste Platz 3 150. Geburtstag Winston Churchills In neuem Licht: Die erste Churchill-Biographie aus dem Blick einer Historikerin und unter Berücksichtigung der Kolonialismus-Debatte Pointenreiche, farbige Schilderung von Churchills Lebens und seiner Epoche zwischen viktorianischem England und Mondflug

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Roman I Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2024

Nach dem Erfolgsdebüt „Identitti“ endlich der neue Roman von Mithu Sanyal! Auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis 2024 London 2022, die Königin ist tot! An den Trauernden vorbei rennt Durga: internationale Drehbuchautorin, Tochter eines Inders und einer Deutschen, und voller Appetit auf Rebellion und Halluzinationen. Erzählte Mithu Sanyals gefeiertes Debüt „Identitti“ von Identitätspolitik, fragt „Antichristie“ nach dem Kolonialismus und der Gewalt in uns allen. Durga soll an einer Verfilmung der überbritischen Agatha-Christie-Krimis mitarbeiten. Doch auf einmal ist es 1906, und sie trifft indische Revolutionäre, die keineswegs gewaltfrei wie Gandhi kämpfen. Und dann explodiert die erste Bombe. Was wäre richtiger Widerstand in einer falschen Welt? Niemand schreibt so aberwitzig, klug und liebend wie Mithu Sanyal. „Antichristie“ bringt die ganze Welt in die deutschsprachige Literatur.

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Amsterdam | €22,00
1871 zieht die Apothekerfamilie Schwartz voller Stolz in ihre Wohnung in der Beletage im eigenen neuen Haus – einem Haus, das zum Schauplatz deutscher Geschichte und Berliner Alltagsgeschichten wird. Wir begleiten die Familie über fünf Generationen hinweg und erleben an ihrer Seite Kaiserzeit und Weltkriege, Mauerbau und Mauerfall. Mittendrin im pulsierenden Geschehen: die Kinder der Familie. Aus der Sicht von Karl und Martha, Ursula und Peter oder Laura und Ben wird geschildert, was die große und damit auch ihre kleine Welt bewegt. Ganzseitige Bildtableaus versetzen uns mitten hinein in Küche und Keller, Dachwohnung und Kinderzimmer und zeigen, wie sich nicht nur die Bewohner, sondern auch das Innenleben des Hauses im Laufe der Jahrzehnte wandelt – bis hin zum Spielzeug der Kinder. Ergänzende detailreiche Wimmelbilder und aufschlussreiche Erklärtexte machen die Vergangenheit greifbar – und Berlin lebendig! In Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum Berlin. Die Idee für dieses Buch geht auf das folgende Werk von Anna Desnitskaya und Alexandra Litwina zurück: „In einem alten Haus in Moskau“, © 2017 Gerstenberg Verlag. Mit freundlicher Genehmigung des Verlages Samokat, Moskau

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Ein Konzept für lebenswerte Städte

»Im Kern dreht sich die »15-Minuten-Stadt« um die Frage, wie wir durch die Umgestaltung des urbanen Raums unsere Lebenszeit besser nutzen können. Sie ist ein pragmatischer Ansatz, um die nachhaltige Stadt von Morgen zu entwickeln. Die Viertelstunden-Stadt ist Ausdruck einer neuen Urbanität, die auf Fußläufigkeit und kurze Wege, auf eine menschengerechte Verteilung des Straßenraums, auf ein Umdenken in täglichen Abläufen zur Verringerung des CO2-Fußabdrucks in unseren Metropolen setzt, die Artenvielfalt schützt und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt. Sie wird nicht nur das Problem der Dauerstaus und Verkehrsinfarkte lösen, sondern verspricht auch ein urbanes Leben, das stärker im Einklang mit Natur und Umwelt steht und klimagerecht ist.« Prof. Carlos Moreno »Was ist die 15-Minuten-Stadt? Es ist die Stadt der Nähe, in der man alles, was man braucht, innerhalb von 15 Minuten von zu Hause aus findet. Sie ist die Voraussetzung für die ökologische Transformation der Stadt und verbessert gleichzeitig das tägliche Leben der Pariser*innen.« Anne Hidalgo, Bürgermeisterin von Paris

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Früher und Heute

Die Erfolgsautoren Ulf Kaack und Peter Kurze veranschaulichen in diesem Bildband eindrucksvoll den enormen Wandel der Hansestadt und im Alltag der Bremer in den letzten hundert Jahren. Die direkte Gegenüberstellung von 55 faszinierenden historischen Fotografien mit aktuellen Farbfotografien aus derselben Perspektive birgt so manche Überraschung und lädt zum Erinnern und Vergleichen ein.

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Vegesacks Hafengeschichte von den Anfängen bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts

Im Jahr 1622 wurde der Vegesacker Hafen fertiggestellt. Über vier Jahrhunderte ist der Hafen seither der Mittelpunkt des Unterweserortes gewesen. Dies gilt ganz besonders für das 17. und 18. Jahrhundert, also die Zeit, in der der Hafen von Vegesack seiner eigentlichen Bestimmung am besten nachkommen konnte: Vegesack diente der Freien Hansestadt Bremen als seegängiger Vorhafen. Diese Funktion wurde ab 1827 von Bremerhaven abgelöst. Ulrich Weidingers große Studie zum Vegesacker Hafen nimmt dessen goldene Jahrhunderte bis um 1800 in den Blick. Er stellt den Hafenbau als technische Pionierleistung und Bremer Infrastrukturmaßnahme von überregionaler Bedeutung vor. Detailliert werden Planung und Bau, die Hafenorganisation sowie der Schiffs- und Warenverkehr bis hin zum allmählichen Niedergang geschildert. Ein Ausblick nimmt nach 1800 die Umbrüche Vegesacks vom Hafen zum Werftstandort in den Blick. Auch die spannende Vorgeschichte des Raums Vegesack als Schiffslandeplatz wird bis in das Frühmittelalter zurückverfolgt. Mit Weidingers Buch liegt zum Hafenjubiläum im Jahr 2022 eine umfangreiche, quellengesättigte Studie vor, die über den Hafen hinaus auch eine Stadtgeschichte Vegesacks im 17. und 18. Jahrhundert ist. Sie wird lange Bestand haben und schließt an Weidingers Standardwerk zur vorindustriellen Bremer Hafenentwicklung an. Zum Inhalt: 1. Vegesack und der Raum Vegesack bis zur Hafengründung 2. Die Gründung eines bremischen Vorhafens 1622 3. Vegesacks Hafenstruktur und Hafenbetrieb im 17. und 18. Jahrhundert a. Der Hafen unter der Leitung des Hauses Seefahrt: die alte Fundation (1620 – 1670) b. Schwankende Hafenkonjunktur in wechselvoller Zeit: der Hafen als rentables Pachtobjekt (1670 – 1730) c. Fahrwasserprobleme und ausbleibende Schiffe: der Hafen als Zuschussgeschäft (1730 – 1780) 4. Hafen und Werften: struktureller Wandel und neuer Aufschwung im Zeichen des Schiffbaus (1780 – 1830) 5. Ausblick

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Wie rettet man ein Mädchen, das nicht gefunden werden will? Als die zwölfjährige Lily in das verschlafene Küstenstädtchen Edge zieht, ist sie sich sicher, dass ihr nie wieder etwas Aufregendes passieren wird. Doch als sie sich eines Tages in den immer gleich aussehenden Straßen verläuft, stößt sie auf ein geheimes Museum. Statt langweiliger Dokumente über die Stadtgeschichte sind dort aber alltägliche Schätze eines Mädchens namens Emily ausgestellt – ein Mädchen, das vor vielen Jahren spurlos aus der Stadt verschwand. Lilly wird klar, dass hinter ihrem neuen Zuhause mehr stecken könnte, als man auf den ersten Blick sieht. Gemeinsam mit ihren neuen Freunden Sam und Jay stellt Lily Nachforschungen an. Was ist damals passiert? Warum ist Emily verschwunden? Und wer hat das mysteriöse Museum eingerichtet? Die drei stürzen sich in die Lösung des Rätsels – und dabei selbst in Gefahr. Denn die Wahrheit, die sie aufdecken wollen, versucht jemand anders mit allen Mitteln zu verbergen. Ein rasantes und actionreiches Krimiabenteuer voller geheimnisvoller Rätsel, cleveren Ermittlern und mit vielen überraschenden Wendungen!

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Ein Stadtrundgang

Die Bremer Stadtmusikanten sind nie nach Bremen gekommen – leider, denn ein Besuch der Stadt an der Weser, die das kleinste Bundesland Deutschlands bildet, lohnt immer. Bis heute erinnern prachtvolle Bauten wie das Rathaus mit dem Roland, der Dom mit den Bleikammern oder das idyllische Schnoorviertel an die Blütezeit, als Bremen zu den reichsten Hansestädten gehörte. Ein Exkurs führt nach Bremerhaven mit dem gewaltigen Überseehafen und dem eindrucksvollen Museumshafen.

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Die Geschichte einer Stadt

In dieser Graphic Novel, die Lebendigkeit und historische Genauigkeit miteinander verbindet, erzählt der Historiker Vincent Lemire eine viertausendjährige Geschichte der Heiligen Stadt, die einen ebenso erstaunt wie beunruhigt zurücklässt. Vor 4000 Jahren war Jerusalem eine kleine, isolierte Siedlung, die auf einem Gebirgskamm zwischen dem Mittelmeer und der Wüste lag. Heute ist es ein Ballungsraum mit fast einer Million Einwohnern, der die Blicke auf sich zieht und Besucher aus aller Welt anlockt. In der Zwischenzeit wurden hier der Monotheismus erfunden, die größten Eroberer haben sich der Stadt bemächtigt und die größten Imperien haben sich hier bekämpft. Jerusalem war abwechselnd ägyptisch, persisch, jüdisch, griechisch, römisch, byzantinisch, arabisch, kreuzfahrerisch, mameluckisch, osmanisch, englisch, jordanisch, palästinensisch und israelisch und steht im Zentrum der Interessen und Leidenschaften der Welt. Als Wiege des Judentums und des Christentums und als heilige Stadt des Islam ist es heute ein spiritueller Mittelpunkt für mehr als die Hälfte der Menschheit. In zehn Kapiteln erzählen berühmte und anonyme Akteure und Zeugen, die im Laufe der Jahrhunderte durch Jerusalem gewandert sind, von dieser Melange unterschiedlichster Einflüsse. Nichts in diesem Buch ist erfunden: Szenen und Dialoge stammen aus über 200 veröffentlichten Quellen und unveröffentlichten Archiven, um dieser chorischen Erzählung Fleisch zu verleihen.

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Ruinenstädte in der Antike von Troja bis Pompeji

Eine faszinierende Reise zu den Ruinen der Antike

Heutzutage spazieren Millionen von Besuchern durch antike Ruinenstädte. Voll Bewunderung studieren wir die verfallenen Gebäude und Monumente und stellen uns vor, wie der Alltag der Menschen damals ausgesehen haben mag. Nostalgie und romantische Wehmut angesichts des Untergangs der alten Kulturen sind jedoch moderne Phänomene. Martin Zimmermann lässt uns bedeutende Stätten wie Troja, Mykene, Ninive und Pompeji mit ganz neuen Augen sehen - nämlich mit denen der antiken Menschen selbst.

Städte sind wie Menschen - das war in der Antike eine verbreitete Vorstellung. Sie entstehen, um eines Tages zu sterben, während an anderen Orten neue erblühen. Ganz anders als heute ging man im Altertum mit den zahlreichen zerstörten Städten, die schon damals im Mittelmeerraum allgegenwärtig waren, wesentlich pragmatischer um: Ruinen hatten nichts Positives an sich, sie wurden entweder beseitigt oder schlichtweg ignoriert. Nur in Ausnahmefällen wurden sie auch als Erinnerungsorte inszeniert und nutzbar gemacht. Aber warum? Martin Zimmermann nimmt uns mit auf eine faszinierende Reise durch die Trümmerlandschaften der Antike. Er erhellt die verschiedenen Gründe für den Zerfall einer Stadt (Kriege, Naturkatastrophen, Umsiedlungen) und zeigt eindrücklich, wie die damaligen Menschen durch Planungswille, Mobilität und Improvisationstalent immer wieder Auswege selbst aus den dramatischsten Situationen fanden.


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Im August 1909 betritt Sigmund Freud Bremer Boden – begleitet von Sándor Ferenci und Carl Gustav Jung. Von der Hansestadt aus beginnt jene Reise in die USA, die der Psychoanalyse internationale Aufmerksamkeit verschaffen wird. Doch bevor der Ozeandampfer ablegt, erkunden die drei Männer Bremen: Sie spazieren durch die alten Straßen, besuchen das berühmte Essighaus und begegnen einer Stadt zwischen Kaufmannstradition, Welthandel und geistiger Moderne. Das Buch zeichnet dabei nicht nur Freuds eigene Eindrücke von Bremen, sondern auch die Beziehungen seiner Schwester Anna zur Stadt sowie Leben und Wirken des aus Bremen stammenden Mediziners und Psychoanalytikers Karl Abraham, eines der engsten Weggefährten Freuds. Aus historischen Quellen, Briefen und zeitgenössischen Berichten entsteht ein vielschichtiges Panorama Bremens um 1900 – einer Stadt im Aufbruch, die für einen kurzen Moment zum Ausgangspunkt eines geistigen Weltereignisses wurde. Das Buch eröffnet zugleich den Blick auf Bremen als einer Stadt zwischen Kaufmannstradition, Welthandel und geistiger Moderne.

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Der verhängnisvolle Aufstieg der East India Company. 1600-1874

Die East India Company: Die schmutzigen Geschäfte einer Welthandelsmacht

Die British East India Company war der unrühmliche Vorreiter kolonialistischer Ausbeutung eines ganzen Subkontinents. Indien wurde im 17. und 18. Jahrhundert nicht etwa von einem anderen Staat unterworfen, sondern von einer gewinnorientierten Privatfirma mit Sitz in London. In einem großen historischen Panorama erzählt der mehrfach Bestsellerautor William Dalrymple den beispiellos blutigen Aufstieg der Company zur dominierenden Welthandelsmacht filmreif nach. Dabei berücksichtigt er zum ersten Mal auch die indische Perspektive und macht so diese Ursünde des britischen Kolonialismus in all ihrer Grausamkeit verständlich.

Im Oktober 1764 besiegte die East India Company den jungen Mogulkaiser Shah Alam II. auf dem Schlachtfeld und setzte eine eigene Regierung ein, die über den indischen Subkontinent herrschte. Diese wurde von englischen Kaufleuten geführt und trieb mit Hilfe einer eigenen Armee Steuern ein. Von diesem Zeitpunkt an war die Company keine bloße Handelsfirma mehr, sondern wurde zur aggressiven Kolonialmacht. Im Lauf der folgenden Jahrzehnte unterwarf sie dann fast ganz Indien südlich von Delhi und wurde zum unrühmlichen Vorreiter kolonialistischer Ausbeutung. Im glänzend erzählten Buch von William Dalrymple kommt nun auch die Perspektive der Moguln und Einheimischen zu ihrem Recht. Der Autor hat zahlreiche unveröffentlichte Quellen auf Urdu, Persisch und Punjabi ausgewertet und kann die dramatischen Ereignisse so auch durch die Augen der Beteiligten zum Leben erwecken.

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Wie Bremen den deutschen Kolonialismus prägte

Über die Restitution von geraubten Kulturgütern bis hin zu postkolonialen Identitätsdebatten hat die Kolonialgeschichte in den vergangenen Jahren intensive gesellschaftliche Debatten befeuert. Auslöser sind häufig lokale Konflikte über Straßennamen, Denkmäler und Museumsausstellungen.

Dies gilt auch für Bremen, einstiger Wegbereiter des offiziellen deutschen Kolonialreichs und Zentrum der Kolonialrevisionisten. Seit den 1970er Jahren ist die Stadt führend in der Aufarbeitung ihrer kolonialen Vergangenheit. Dieses anregende Lesebuch stellt Schlüsselakteure sowie Orte und Institutionen dieser Entwicklung vor und wirft ein Schlaglicht auf die deutsche (post-) koloniale Geschichte.



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Eine Sammlung der schönsten Gedichte, Geschichten, Zitate und Briefauszüge zum Sommer

Für entspannte Stunden unterm Sonnenschirm

»Hast du dies Buch in deiner Hand:
Hurra! dann gehts ins Ferienland!«

Ob am Badestrand, auf Reisen oder in der überhitzten Großstadt – für Kurt Tucholsky war der Sommer mehr als bloß eine Jahreszeit. Mit spitzer Feder fing er in seinen Reportagen, Gedichten und Erzählungen die leisen Zwischentöne, das wohlige Gefühl des Müßiggangs und die kleinen Absurditäten des Alltags ein. Mal komisch, mal nachdenklich, aber immer voll scharfer Beobachtungen.



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Kopfgeld auf ein Chamäleon

Ronaldo, wo bist du? Die spannende Suche nach einem entlaufenen Chamäleon – und dem ganz großen Finderlohn. Nivin und Linus träumen beide vom großen Geld – allerdings aus sehr unterschiedlichen Gründen. Nivin lebt mit ihrer Familie in einer viel zu kleinen Wohnung und sie braucht das Geld für ein eigenes Zimmer. Der wohlhabende Linus hingegen möchte sich seinen Wunsch nach einem Pony erfüllen. Als die beiden Kinder Suchplakate für ein entlaufenes Chamäleon mit einem hohen Finderlohn entdecken, ist ihnen klar: Sie müssen das Tier finden. Auch wenn sie erst Konkurrenten sind, Nivin und Linus merken schnell, dass sie kooperieren müssen, um das kleine Tier im Berliner Großstadtdschungel aufzuspüren. Die Suche entwickelt sich zu einem spannenden Sommer-Abenteuer, bei dem die zwei nicht nur spannende Orte entdecken und auf schräge Charaktere treffen, sondern bei dem sich – trotz unterschiedlicher sozialer Herkünfte – eine wahre Freundschaft entwickelt. Wer schnappt Ronaldo? Ein lustig-leichter Kinderkrimi über ein verlorenes Chamäleon mitten in Berlin. Unterhaltsame Suche: Der lustig-leichte Kinderkrimi verspricht eine aufregende Jagd durch den sommerlichen Großstadtdschungel. Von der Hochhaussiedlung bis zum Schrebergarten: Begleite Nivin und Linus auf ihrer Abenteuerreise durch Berlin, triff schräge Charaktere und entdecke spannende Orte. Besonders gut geeignet für Lesemuffel: Der Kinderroman ist leicht zu lesen und mit anschaulichen Comics illustriert. Es ist der perfekte Lesestoff für Jungs und Mädchen zwischen 9 und 11 Jahren. Unterhaltung mit ernstem Hintergrund: Buchautor Benjamin Tienti schafft es, durch eine humorvolle und leicht verständliche Sprache Themen wie finanzielle und soziale Ungleichheit auf kindgerechte Weise zu transportieren, ohne dass dabei der Spaß verloren geht. „Wer schnappt Ronaldo?“ ist nicht nur ein unterhaltsamer Kinderkrimi über die abenteuerliche Suche nach einem verschwundenen Chamäleon, es ist gleichzeitig ein Kinderbuch über die Großstadt Berlin, über Unterschiede und Gemeinsamkeiten und vor allem über das Thema Freundschaft. Das leicht lesbare Kinderbuch mit Comic-Illustrationen eignet sich besonders für Kinder ab 9 Jahren. Empfohlen von der Stiftung Lesen und der LUCHS-Jury (DIE ZEIT und Radio Bremen).

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Roman | Der neue Roman des SPIEGEL-Bestsellerautors. »Der Mann kann schreiben!« Olli Schulz

Über die Kraft eines einzigen Moments, der so viel erzählen kann wie ein ganzes Leben

Bohm lebt seit fünf Jahren auf der Straße. Wie er mit Mitte dreißig aus seinem früheren Leben gerutscht ist, darüber schweigt er. Mit seinem Hund Fox schlägt er sich gerade so durch.

Alina, eine ehemals aufstrebende Journalistin, scheint in ihrer Laufbahn an einem toten Punkt angekommen zu sein. Ihre letzte Chance auf eine Karriere ist der Auftrag für eine Dokumentation über Obdachlosigkeit, die sie für ihren TV-Sender drehen soll.

Zufällig trifft sie auf Bohm, der sich widerstrebend auf das Projekt einlässt. Zu seinem Schrecken erkennt er, dass er dabei ist, sich in die zielstrebige Frau zu verlieben. Eine Liebe, die niemals eine Chance haben wird?

Nun … das Leben geht seine eigenen Wege.



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Illustrierte Ausgabe | Der Weltbestseller in neuer, wunderschöner Gestaltung

Das Kultbuch jetzt als eindrucksvoll illustriertes Kunstwerk neu entdecken

Als Esther Greenwood ihr Praktikum bei einem New Yorker Modemagazin antritt, scheint es die Schwelle in eine aufregende Zukunft zu sein: Leben in der betörenden Großstadt, waghalsige Männer, hitzige Dinner und Tanzabende. Doch ihr Weltbild gerät ins Wanken, beginnt zu schlingern – und öffnet sich auf eine Dunkelheit, in der ihr alles zunehmend unwirklich erscheint.

Vor 60 Jahren erschien die amerikanische Erstausgabe von Die Glasglocke, Sylvia Plaths einzigem Roman – kurz darauf nahm sie sich das Leben. Der Roman avancierte bald zum Kultbuch, beschrieb er doch wie nie zuvor die Zerrissenheit einer jungen Frau und die Dynamik psychischer Erkrankungen. In dieser Ausgabe vereinen sich nun Plath‘ Roman und Beya Rebaïs Illustrationen zu einem Gesamtkunstwerk.

Sylvia Plath schrieb mit Die Glasglocke bahnbrechend über den Kampf um den eigenen Platz in der Welt – es begründete ihren Ruhm als feministische Ikone. Auch heute hat dieses Jahrhundertbuch nichts von seiner beklemmenden Faszination verloren, kongenial untermalt von Beya Rebaï.



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Roman

Der Dichter Diogo Santiago kehrt in seine Heimatstadt Beira zurück. Alle verehren ihn, doch als er Einsicht erhält in alte Akten der Geheimpolizei, gerät seine Welt ins Wanken. Während der Zyklon Idai drohend über Beira aufzieht, stürzen neue Wahrheiten auf ihn ein. Sein Vater, auch ein Poet, versuchte, im Geheimen die Verbrechen der Kolonialtruppen zu dokumentieren. Sein Cousin, der eines Tages plötzlich verschwand, war nie der, für den ihn alle hielten. Und was steckt hinter der tragischen Legende des schwarzen Jungen und des weißen Mädchens, die den Tod wählten, weil ihre Liebe verboten war? Die junge Frau, mit der sich Diogo rätselhaft verbunden fühlt, scheint Teil dieser Geschichten zu sein. Gemeinsam gehen sie auf die Suche nach Antworten, die unter dem Tosen des hereinbrechenden Sturms alle Gewissheiten vernichten.

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Siedler, Händler, Philosophen: Eine globale Geschichte vom Mittelalter bis heute

Wie lebten Deutsche in Minnesota, in Südaustralien, in Liverpool oder im brasilianischen Rio Grande, wie prägten sie die dortige Kultur, zum Guten und zum Schlechten? Wer deutsche Geschichte erzählt, bewegt sich zumeist in den Grenzen der Staatsnation, oder konzentriert sich auf die deutsche Gewaltherrschaft und Eroberungsgeschichte des 20. Jahrhundert mit ihren Folgen bis heute. David Blackbourn beweist mit seinem augenöffnenden Buch, wie kurz diese Perspektive greift. Er wählt einen globalen Ansatz und zeigt, wie seit rund fünfhundert Jahren Menschen, Güter, Erfahrungen und neue Ideen aus Deutschland in vielfältiger Weise mit der ganzen Welt verbunden waren. Blackbourn blickt nach Amerika und Asien, nach Afrika und ins restliche Europa, er erzählt Geschichten von Händlern und Missionarinnen, von Siedlern und Wissenschaftlerinnen, Entdeckern, Denkern und Söldnern. Ein überraschender, grandios erzählter neuer Blick auf Deutschland, der zeigt, dass man nicht nur eine Weltgeschichte der Spanier, der Franzosen oder der Engländer schreiben kann – sondern auch eine faszinierende deutsche Geschichte aus globaler Sicht. Mit zahlreichen Abbildungen

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Roman

»Ein großes Vergnügen. Ein Roman, der auf allen Ebenen eine wirkliche literarische Erfahrung bietet. Für alle, die gerne vielschichtige Romane lesen.« Denis Scheck

London 2022, die Königin ist tot! An den Trauernden vorbei rennt Durga: internationale Drehbuchautorin, Tochter eines Inders und einer Deutschen, und voller Appetit auf Rebellion und Halluzinationen. Erzählte Mithu Sanyals gefeiertes Debüt „Identitti“ von Identitätspolitik, fragt „Antichristie“ nach dem Kolonialismus und der Gewalt in uns allen. Durga soll an einer Verfilmung der überbritischen Agatha-Christie-Krimis mitarbeiten. Doch auf einmal ist es 1906, und sie trifft indische Revolutionäre, die keineswegs gewaltfrei wie Gandhi kämpfen. Und dann explodiert die erste Bombe. Was wäre richtiger Widerstand in einer falschen Welt? Niemand schreibt so aberwitzig, klug und liebevoll wie Mithu Sanyal.

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Europa 1848/49 und der Kampf für eine neue Welt

Das neue, epochale Werk von Bestsellerautor Christopher Clark: Der beliebte Historiker erklärt uns wie kein anderer, wie wir wurden, wer wir heute sind, welche Werte wir vertreten, wofür wir kämpfen In der Geschichte Europas gibt es keinen Moment, der aufregender, aber auch keinen, der beängstigender war als der Frühling des Jahres 1848. Scheinbar aus dem Nichts versammelten sich in unzähligen Städten von Palermo bis Paris und Venedig riesige Menschenmengen, manchmal in friedlicher, oft auch in gewalttätiger Absicht. Die politische Ordnung, die seit Napoleons Niederlage alles zusammengehalten hatte, brach in sich zusammen. Christopher Clarks spektakuläres neues Buch erweckt mit Schwung, Esprit und neuen Erkenntnissen diese außergewöhnliche Epoche zum Leben. Überall brachen sich neue politische Ideen, Glaubenssätze und Erwartungen Bahn. Es ging um die Rolle der Frau in der Gesellschaft, das Ende der Sklaverei, das Recht auf Arbeit, nationale Unabhängigkeit und die jüdische Emanzipation. Dies waren plötzlich zentrale Lebensthemen für unendlich viele Menschen - und es wurde hart um sie gekämpft. Die Ideen von 1848 verbreiteten sich um die ganze Welt und veränderten die Verhältnisse zum Bessern, zuweilen aber auch zum viel Schlechteren. Und aus den Trümmern erhob sich ein neues und ganz anderes Europa. Ausstattung: mit 42 s/w-Abbildungen und 5 Karten

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Roman. »Eine wunderschöne, zu Herzen gehende Coming-of-Age-Geschichte, die nachhallt« LUCY CALDWELL

Endlich Stockholm! Sickan, 21, hat es rausgeschafft aus dem muffigen Kaff in der schwedischen Provinz, in dem sie sich nie zu Hause gefühlt hat, weg von den mobbenden Klassenkameradinnen und den wenig zugewandten Eltern. Jetzt, in der Großstadt, kann es losgehen mit den Freundschaften, dem Ausgehen, dem Vorlesung-Schwänzen und Sich-Verlieben, denn Sickan ist wild entschlossen, sich in der neuen Stadt neu zu erfinden und endlich dazuzugehören. Aber wie geht das eigentlich genau, das, was man gemeinhin so »Leben« nennt?

Ein hinreißender Roman über Identität, Freundschaft, Loyalität und notwendige Abgrenzungen — und über das Glück, als die Person erkannt zu werden, die man ist.



Ähnliche Bücher wie »Beste Zeiten«
Die frühen Romantiker und die Erfindung des Ich - Reich bebildert, mit vielen farbigen Abbildungen und Karten

Der neue Bestseller von Andrea Wulf - »›Fabelhafte Rebellen‹« ist eine Möglichkeit, die deutsche Geistesgeschichte zum Tanzen zu bringen, sie für sich persönlich zu entdecken und unglaublich viel für das eigene Leben zu lernen.« Denis Scheck Seit wann genau kreist unser Denken und Handeln um uns selbst, um unser Ich? Seit wann erwarten wir, dass wir allein über unser Leben bestimmen? Ende der 1790er Jahre – als die meisten Staaten in Europa noch im eisernen Griff absolutistischer Herrscher waren – galt die Idee vom freien Individuum als brandgefährlich. Und doch wagte zu dieser Zeit eine Gruppe von Denkern in der kleinen Universitätsstadt Jena, das Ich in den Mittelpunkt ihres Denkens, Schreibens und Lebens zu stellen. Zu diesen fabelhaften Rebellen gehörten die Dichter Goethe, Schiller und Novalis, die Philosophen Fichte, Schelling und Hegel, die genialen Schlegel-Brüder sowie der junge Wissenschaftler Alexander von Humboldt und ihre Muse, die mutige und freigeistige Caroline Schlegel. Während die Französische Revolution die politische Landschaft Europas veränderte, entfachten diese jungen Romantiker in Jena eine Revolution des Geistes. Ihr Leben bewegte sich zwischen wortreichen Auseinandersetzungen, aufsehenerregenden Skandalen, leidenschaftlichen Liebesaffären und vor allem radikalen Ideen. Ihre Gedanken über die kreative Macht des Ich, den Anspruch von Kunst und Wissenschaft, die Einheit von Mensch und Natur und die wahre Bedeutung von Freiheit sollten nicht nur das Werk vieler Maler, Dichter und Musiker beeinflussen, sondern prägend werden für unser Naturverständnis, unsere Gesellschaftsentwürfe und unsere Sehnsucht nach einem selbstbestimmten Leben. In ihrem inspirierenden Buch erzählt Bestsellerautorin Andrea Wulf deswegen nicht nur von dem wohl turbulentesten Freundeskreis der deutschen Geistesgeschichte, sondern erklärt auch, warum wir bis heute zwischen den Gefahren der starken Ichbezogenheit und den aufregenden Möglichkeiten des freien Willens schwanken. Denn die Entscheidung zwischen persönlicher Erfüllung und zerstörerischem Egoismus, zwischen den Rechten des Einzelnen und unserer Verantwortung gegenüber der Gemeinschaft und künftigen Generationen ist heute so schwierig wie damals. Ausstattung: Mit 30 farbigen Abbildungen und 2 Karten

Ähnliche Bücher wie »Fabelhafte Rebellen«
Von den Anfängen bis heute

Der Feminismus, die älteste Menschenrechtsbewegung der Welt, wurde über die Jahrhunderte immer wieder zurückgedrängt. Mit jedem Backlash wurden Protagonistinnen und ihre Ideen vergessen. Dieses Buch erzählt von Frauen wie Marie de Gournay, Olympe de Gouges, Clara Zetkin, Hedwig Dohm, Kate Millet, Huda Sharawi, Fatima Mernissi bis hin zu zeitgenössischen Feministinnen wie Chimamanda Ngozi Adichie und Rebecca Solnit. Es stellt die Thesen ihrer wichtigsten Werke vor und steckt aktuelle Brennpunkte ab: von »Rape Culture« bis Corona-Backlash, von Reproduktionsmedizin bis zu angeblich »weiblicher« Begabung. Dabei gibt Agnes Imhof einen Überblick über eine Vielzahl von Strömungen und Positionen. Denn Feminismus war und ist divers. Die Autorin beleuchtet die bürgerlichen und proletarischen Bewegungen ebenso wie die antikolonialen Frauenbewegungen in Afrika und Lateinamerika sowie Positionen von Frauenrechtlerinnen der islamischen Welt. Agnes Imhof beschreibt Welle um Welle im Kontext der Zeit und porträtiert dabei außergewöhnlich mutige, kluge und leidenschaftliche Frauen.

Ähnliche Bücher wie »Feminismus – Die älteste Menschenrechtsbewegung der Welt«
George Floyds Leben in einer rassistischen Welt Die erste Darstellung des Lebens von George Floyd, dessen Ermordung weltweite Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt auslöste Zwei Jahre danach: Zeitgleiches Erscheinen weltweit Samuels und Olorunnipa, investigative Reporter der Washington Post, haben über 150 Interviews mit Floyds Geschwistern, erweiterten Familienmitgliedern, Freunden und Kollegen, mit Beamten, Wissenschaftlern und dem Umfeld des Polizisten, der Floyd ermordet hat, geführt

Ähnliche Bücher wie »»I can't breathe««
Roman

Die Legende von der einarmigen Schwester sollte Lala eigentlich davor warnen, was mit Mädchen geschieht, die ihren Müttern nicht gehorchen. Doch für Lala ist es die verheißungsvolle Geschichte einer Abenteurerin, und als sie erwachsen ist, schöpft sie daraus Hoffnung auf ein besseres Leben, weit weg von ihrem undichten Haus, weit weg von Adan, ihrem brutalen Mann.

Adan, ein charismatischer, aber gewissenloser Kleinkrimineller, löst mit seinem Einbruch in eine Strandvilla eine Kette von furchtbaren Ereignissen aus: ein Schuss, den niemand hören sollte, und ein Mord, der alles verändert, führen Lala an einen Wendepunkt.

Cherie Jones erzählt in eindringlicher, lyrischer Sprache, wie Liebe und Verbrechen ein Leben auf dramatische Weise verändern.



Ähnliche Bücher wie »Wie die einarmige Schwester das Haus fegt«
Kiew, 1919: In den Wirren nach der Russischen Revolution stößt der junge Samson, gerade zur Vollwaise geworden, beinahe durch Zufall zur neuen sowjetischen Polizei. Sein erster Fall ist gleich äußerst mysteriös: Ein abgeschnittenes Ohr, ein Knochen aus reinem Silber und ein Anzug aus feinem englischem Tuch geben ihm Rätsel auf. Doch die Zeiten sind gefährlich und halten jeden Tag neue Überraschungen bereit. Zum Glück lernt Samson die patente Nadjeschda kennen, die ihm bei den Ermittlungen hilft und an die er schon bald sein Herz verliert.

Ähnliche Bücher wie »Samson und Nadjeschda«
Kriminalroman

Kiew, 1919: In den Wirren nach der Russischen Revolution stößt der junge Samson, gerade zur Vollwaise geworden, beinahe durch Zufall zur neuen sowjetischen Polizei. Sein erster Fall ist gleich äußerst mysteriös: Ein abgeschnittenes Ohr, ein Knochen aus reinem Silber und ein Anzug aus feinem englischem Tuch geben ihm Rätsel auf. Doch die Zeiten sind gefährlich und halten jeden Tag neue Überraschungen bereit. Zum Glück lernt Samson die patente Nadjeschda kennen, die ihm bei den Ermittlungen hilft und an die er schon bald sein Herz verliert.

Ähnliche Bücher wie »Samson und Nadjeschda«

Asya und ihr Freund Manu leben in einer Großstadt, weit weg von ihren Familien und Herkunftsländern. Wie viele junge Menschen bewegen sie sich zwischen Träumen und Provisorien, auf der Suche nach etwas, das sich nach Zuhause anfühlt. Während sie von einer Wohnungsbesichtigung zur nächsten ziehen, beobachtet Asya ihre Umgebung mit dem neugierigen Blick einer Anthropologin: im Park, in Cafés, in Gesprächen mit Freunden und Nachbarinnen. Mit ihrer Kamera fängt sie scheinbar banale Alltagsszenen ein, überzeugt, dass hinter den Routinen das eigentlich Wichtige verborgen liegt.

Gleichzeitig geht das Leben in der Ferne weiter: Eltern werden älter, Großeltern krank, Nichten und Neffen erwachsen – und sie können nur per Videocall daran teilhaben. Doch mit der Zeit entsteht in ihrem Umfeld etwas Eigenes. Zwischen Feierabenddrinks, gemeinsam vertrödelten Sonntagen und leisen Zweifeln erkennen Asya und Manu allmählich, was sie festhalten wollen und was sie loslassen müssen, um in der neuen Heimat Wurzeln zu schlagen und vielleicht so etwas wie Familie zu finden.

Mit einem liebevollen Blick auf ihre Figuren erzählt Ayşegül Savaş von der Suche nach dem eigenen Platz in der Welt. Die Anthropologen ist ein kluger, feinsinniger Roman über das Glück im Dazwischen – und eine poetische Auseinandersetzung mit der Frage, wie wir heute leben wollen.



Ähnliche Bücher wie »Die Anthropologen«
»Ich wollte etwas über den Beginn des 20. Jahrhunderts sagen, der nicht nur Revolution, sondern auch eine neue Moral versprach. Eigentlich scheint es mir, dass es bei Nastja nicht um Nastja geht, sondern um die russische Intelligenzija am Vorabend des Jahrhunderts der lang erwarteten Freiheit.«— Vladimir Sorokin

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»Der Beat eines Hip-Hop-Tracks klopft dich weich, weicht dich auf, macht dich durchlässig. Für was? Für die ästhetische Erfahrung, hätte man früher gesagt. Für einen glücklichen Moment, sage ich.« Das erfolgreichste Musikgenre der Welt. Große Skandale, schillernde Persönlichkeiten, eine Revolution des Sounds. Und Texte, die auch an Universitäten interpretiert werden. All das ist Hip-Hop. Doch warum hören Menschen aller Nationen, Milieus und Altersgruppen diese Musik? Wer sind die prägenden Künstlerinnen und Künstler, die das Genre so lukrativ, innovativ und kulturell wirkmächtig gemacht haben? Daniel Haas präsentiert ein Hip-Hop-Porträt, das Spaß macht und zugleich analytisch ist.

Ähnliche Bücher wie »Hip-Hop. 100 Seiten«
Zwischen Aufklärung und Fake News – Im Zentrum der Revolution – Königin der Lust

Marie Antoinette war nicht nur die letzte Königin Frankreichs, sondern auch die einzige, die in Versailles wirklich regiert hat. Früher als viele ihrer Untertanen begriff sie die Chancen der Aufklärung. Was junge, royale Frauen heute mit großem Erfolg vormachen, war für sie bereits Tagesgeschäft: schöne Kleider tragen, winken, lächeln. Sie strahlte inmitten einer jugendlichen, privaten Freund:innen-Clique – und nahm sich ungeniert einen Geliebten. Eine wahre Flut an Fake News schlug über dem Kopf der »Ausländerin« zusammen. Die Habsburgerin wollte Herrin ihres eigenen Lebens sein. Dies vor allem wurde ihr zum Verhängnis. Und kostete sie den Kopf.

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Der Philosoph der Freiheit

DIE NEUE, FÜHRENDE HEGEL-BIOGRAFIE Jedes Jahr am 14. Juli soll Georg Wilhelm Friedrich Hegel ein Glas Champagner auf den Beginn der Französischen Revolution getrunken haben. Diese Revolution war das sein Leben und Denken prägende Ereignis. Das Grundmotiv der Freiheit durchzieht den gesamten Denk- und Lebensweg des bedeutendsten Philosophen des 19. Jahrhunderts. Der in Jena lehrende Philosoph Klaus Vieweg zeichnet in dieser Leben und Werk Hegels gleichermaßen würdigenden großen Biographie ein neues Bild des bedeutendsten Vertreters des deutschen Idealismus.

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Roman

Behzad Karim Khanis Debüt über das Schicksal zweier Brüder verbindet die Härte der Straße mit der Melancholie iranischer Prosa. „Zehnmal besser als jedes ‚4 Blocks'.“ (Ijoma Mangold) Nach der Hinrichtung der Mutter im Tumult der Iranischen Revolution fliehen der elfjährige Saam und sein kleiner Bruder Nima mit ihrem Vater nach Deutschland. Doppelt fremd im arabisch dominierten Neukölln, fristet der Vater ein Leben zwischen Taxifahren, Backgammon und Scham, während Saam versucht, die Rolle des Familienoberhaupts auszufüllen. Mit allen Mitteln erkämpft er sich Respekt unter den brutalen Straßengangs, um seinen Bruder Nima zu beschützen. Bis er eines Tages zu weit geht. In seinem spektakulären Debüt schreibt Behzad Karim Khani über die komplizierten Schicksale von Revolutionären, Kleindealern und Messerstechern und entwickelt dabei einen ganz eigenen Sound, in dem sowohl die Melancholie iranischer Prosa als auch die Härte afroamerikanischen Raps anklingen.

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Jacques Vingtras, Band 2

Ausgehend von seinen eigenen Erfahrungen führt uns Jules Vallès auf die Spuren seines Alter Egos Jacques Vingtras, einem Junggesellen, der vom Land aus nach Paris zieht, wo er politischen Hoffnungen und romantischen Desillusionen begegnet. Vallès begnügt sich nicht damit, das Portrait eines jungen Mannes auf der Suche nach seinem Lebensideal zu zeichnen. Das eigentliche Thema des Buchs ist die Entwicklung seines revolutionären Geistes gegen den Widerstand der Kirche, seiner Eltern, der Gesellschaft. Den traditionellen Entwicklungsroman überlagert Vallès mit einer Vielzahl von Stimmen: Zeitungsschlagzeilen, Gesprächsfetzen und das Geschrei auf den Straßen dringen ungefiltert in den Erzähler, bringen ihn aus der Fassung und schließlich auf den gerechten Weg der Revolution. Das alles erzählt Vallès mit feinem Gespür für menschliche Widersprüche und einem Humor, der uns noch heute, fast 150 Jahre nach der Ersterscheinung in Frankreich, zum Lachen bringt.

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Autobiographie

»Eine starke, unabhängige Frau, die sich vom Korsett aller Konventionen befreite – eine großartige politische Autobiografie.≪ Ilija Trojanow Die »Rote Emma«, geboren 1869, war zu ihren Lebzeiten eine gleichermaßen verehrte wie gefürchtete Symbolfigur des Anarchismus. Sie wurde bekannt durch ihre Reden für die Rechte der Arbeiter*innen, für Geburtenkontrolle, gegen die Wehrpflicht. 1886 war sie im Alter von 17 Jahren aus Russland in die USA emigriert. Als Textilarbeiterin in New York lebte sie mitten im sozialen Elend und gelangte in anarchistische Widerstandskreise. Sie erkannte bald ihr rhetorisches Talent und setzte es in landesweiten Kampagnen und Agitationsveranstaltungen ein. Sie wurde mehrmals zu Gefängnisstrafen verurteilt, verfasste revolutionäre Schriften. 1919, im Zuge der Kommunistenhetze, wurde sie mit anderen Genossen aus den USA nach Russland deportiert. Enttäuscht von der diktatorischen Herrschaft der Bolschewiki floh sie nach Frankreich, wo sie in den 1920er Jahren ihre Autobiografie »Gelebtes Leben« schrieb, das Zeugnis einer kämpferischen, ungeheuer mutigen und unabhängigen Frau. 1936 nahm sie an der spanischen Revolution teil. 1940 starb sie vereinsamt in Toronto. Auf ihrem Grabstein steht ein Zitat von Charles Caleb Colton: »Freiheit steigt nicht zu einem Volk herab, ein Volk muss sich selbst zur Freiheit erheben«.

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Eine illustrierte Biografie

Emma Goldman ist Kult – und die Faszination über ihr bewegtes Leben ungebrochen! Sie war eine der wichtigsten anarchistischen und feministischen Aktivistinnen und Theoretikerinnen des 20. Jahrhunderts, Zeugin und aktive Teilnehmerin großer gesellschaftlicher Umwälzungen, darunter die Russische Revolution und der Spanische Bürgerkrieg. In beeindruckenden Zeichnungen wirft Maik Banks in seiner Graphic Novel das Schlaglicht auf einzelne Stationen ihres Lebens, bindet sie ein in die politischen Ereignisse ihrer Zeit und stellt ihre – damals wie heute – radikalen Positionen zu brennenden Themen vor, darunter Kapitalismus, Feminismus, Redefreiheit, Empfängnisverhütung oder Freie Liebe. Emma Goldman war eine begnadete Rednerin und schon zu Lebzeiten eine Ikone. Dennoch war ihre – wenn auch brillante – Stimme nur eine unter vielen. Die Maßnahmen, mit denen die damaligen US- Regierungen versuchten, den revolutionären Geist wieder einzufangen, für den Emma Goldman als »Red Emma« so prominent stand (darunter der unverhohlen sogenannte »Anarchist Exclusion Act«, der »Espionage Act« oder die Palmer Raids), aber auch der rasante Aufstieg faschistischer Bewegungen in Europa schlagen eine Brücke zu gesellschaftspolitischen Entwicklungen, die immer noch hochaktuell sind.

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Hausarbeit, Reproduktion und feministischer Kampf

Silvia Federici hat durch ihren politischen Aktivismus und ihre Schriften Generationen von Feminist*innen inspiriert. Als Mitbegründerin der internationalen Kampagne »Lohn für Hausarbeit« hat sie den Grundstein für eine Theoriebildung gelegt, die das Leben und seine gesellschaftliche und soziale Reproduktion ins Zentrum setzt. Marxistische und feministische Theorien werden kritisch hinterfragt und neu zusammengesetzt, sodass sie die Bedeutung der Hausarbeit für den Kapitalismus und die Privatisierung von Dienstleistungen und Commons (Gemeingütern) erfassen und erklären können. »Revolution at Point Zero« vereint Federicis wichtigste Texte der letzten fünfzig Jahre, die bis heute nichts an politischer Brisanz und Aktualität eingebüßt haben. Im Gegenteil: Angesichts der aktuellen Krise der sozialen Reproduktion und der weltweiten Frauenstreikbewegung bietet die Lektüre nicht nur Bausteine für eine Analyse der gesellschaftlichen Zusammenhänge, sondern auch für eine feministische Revolution. »Wenn die Frauenbewegung wieder in Schwung kommen und nicht länger bloß eine weitere Stütze eines hierarchischen Systems sein möchte, muss sie sich mit den materiellen Grundlagen des Lebens von Frauen auseinandersetzen.« – Silvia Federici

Ähnliche Bücher wie »Revolution at Point Zero«
Als am 25. April 1974 in Portugal ein Militärputsch gegen die Diktatur des Estado Novo losschlägt, befindet sich der junge Linke Phil Mailer als Englischlehrer im Land. Wie der Großteil der Bevölkerung wird auch er von den Ereignissen überrascht – eher zufällig erlebt er mit, was als Nelkenrevolution in die Geschichte eingehen würde. Die linksgerichteten Militärs des Movimento das Forças Armadas beendeten mit ihrem Putsch nahezu gewaltfrei fast 50 Jahre faschistischer Herrschaft – unterstützt von der breiten Bevölkerung, die die Gewehrläufe der Soldaten mit den namensgebenden Nelken schmückte. In den darauffolgenden 18 Monaten setzte sich eine unglaubliche Energie in dem bis dahin von Zensur und Geheimpolizei unterdrückten Land frei: Riesige Massendemonstrationen, hunderte Streiks, Besetzungen und Kollektivierungen von Fabriken, Betrieben und Wohnraum sowie die Gründung dutzender Arbeiterkomitees, Gruppen und Parteien. Bald wurde deutlich: Im Kleinkrieg der Politiker und Offiziere um die Macht, wird die Selbstorganisation der Arbeiterinnen und Arbeiter aufgerieben. Am Ende war der Faschismus tatsächlich weitgehend friedlich beendet worden, die portugiesische Gesellschaft aber auf dem Weg, sich ebenso friedlich in die Gemeinschaft kapitalistischer Staaten einzubinden. Es gab demokratischen Wandel, aber hatte es auch eine Revolution gegeben? Phil Mailers nun erstmals ins Deutsche übersetzter Bericht dokumentiert auf faszinierende und detaillierte Weise die Hoffnungen und den enormen Enthusiasmus von Hunderttausenden Menschen, die die Neugestaltung ihres Lebens in die Hand nahmen. Mit seinem konsequenten Fokus auf die autonome Arbeiterbewegung ist sein Buch auch ein Plädoyer für einen Klassenkampf von unten, der in Portugal von Avantgarden und Parteien erstickt wurde.

Ähnliche Bücher wie »Portugal – Die unmögliche Revolution?«
Über das Ende des Zarenreichs, russische Geschichte und Verschwörungsmythen

Wie ein sibirischer Bauer das Russische Reich zu Fall brachte

Er war ein überzeugter Monarchist, kein Revolutionär, er bekleidete kein offizielles Amt und hatte keine Truppen unter sich – und doch trug er mehr zum Sturz der Romanow-Dynastie bei als jede andere Person: Grigori Rasputin. Antony Beevor, weltweit anerkannter Historiker und Bestsellerautor, widmet sich mit ihm einer der rätselhaftesten Figuren der Geschichte. Er hat Originalquellen aus zahlreichen Archiven ausgewertet und zeichnet auf dieser Grundlage das Ende des Zarenreichs sowie Rasputins Einfluss nach. So deckt er auf, wie der Einfluss dieses sibirischen Wanderpredigers am Hof von Zar Nikolaus II. und der Zarin Alexandra die russische Monarchie von innen aushöhlte und wie Gerüchte und Fake News mächtiger wurden als die Realität und so den Boden für die Russische Revolution bereiteten: erschreckende Parallelen zur heutigen Zeit, in der Desinformation und Verschwörungsmythen wieder als politische Waffe dienen und politische Systeme destabilisieren können.

»Eine der großartigsten Geschichten der Geschichte, erzählt von einem unserer größten Historiker.«
Simon Sebag Montefiore

  • Antony Beevor ist einer der weltweit erfolgsreichsten Historiker
  • Nach intensiven Recherchen in russischen Archiven und Auswertung bislang ungenutzter Quellen sowie Gesprächen mit der Großnichte des letzten Zaren, bewertet Beevor den Mythos Rasputin neu
  • Zeigt eindrücklich, wie Desinformation und Verschwörungsmythen politische Systeme destabilisieren können


Ähnliche Bücher wie »Der letzte Akt. Rasputin und das Ende des Russischen Reiches«
99 Drinks mit Jane Austen, Ernest Hemingway & Co.

Einmal eine Margarita à la Jack Kerouac, bitte! F. Scott Fitzgerald hielt einmal fest, das Trinken sei das Laster des Schriftstellers. Und tatsächlich scheinen Alkohol und Literatur schon immer nahe beieinander gelegen zu haben. Von der Renaissance bis heute vereint »Trinken wie ein Dichter« die Lieblingsgetränke bekannter Dichterinnen und Autoren. Wollten Sie auch schon immer mit einem Vodka Martini über Sylvia Plaths Dichtung philosophieren, mit einem karibischen Cocktail nach Hemingway-Art am Strand liegen oder mit Joseph Roth – »böse, besoffen, aber gescheit« – einen oder zwei Pernod kippen? Dieses Buch ist der perfekte Leitfaden, um sich in die richtige »literarische« Stimmung zu versetzen. 99 einfache Rezepte stellen die ikonischen Drinks berühmter Schriftsteller vor und erläutern kurzweilig die Geschichte hinter den Getränken – mit hinreißenden Illustrationen ausgestattet, werden die Cocktails, Longdrinks und beschwipsten Heißgetränke ergänzt von Tipps für die Ausrichtung eines eigenen literarischen Salons und wirkungsvollen Katerrezepten. Die deutsche Ausgabe wurde exklusiv mit deutschsprachigen Schriftstellerinnen und Autoren angereichert – ein absolutes Muss für Literaturfans und Cocktailliebhaber: Cheers! Mit den Lieblingsrezepten von F. Scott und Zelda Fitzgerald, E.T.A. Hoffmann, Salman Rushdie, Johann Wolfgang von Goethe, Agatha Christie, Annemarie Schwarzenbach, James Baldwin, Jane Austen, Thomas Bernhard, Friedrich Dürrenmatt, Franziska zu Reventlow u.v.m.

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Andrea De Carlo erzählt die Geschichte einer Freundschaft und exemplarisch die Geschichte seiner Generation. Am Anfang steht das Jahr 1968 mit seinen Hoffnungen und seinen Utopien. Doch wie die Ideale verwirklichen? Innerhalb der Leistungsgesellschaft, wie es Mario versucht? Oder eher wie Guido: als radikaler Außenseiter? Ein Roman über zwei unterschiedliche Lebenswege, die an der gleichen Gabelung begonnen hatten.

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Eine lesbische Liebesgeschichte mit Kultstatus - gefeiert von unter anderem Lena Dunham und Kristen Stewart

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