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Von ihrer Buchhandlung persönlich empfohlene Bücher zum Thema Frauen in der Sámi Gemeinschaft.
Wir haben 150 Buchtipps zu "Frauen in der Sámi Gemeinschaft" gefunden.

Das Kochbuch. Der SPIEGEL-Bestseller mit 126 Rezepten

Eine kulinarische und kulturelle Entdeckungsreise
• Das Kult-Kochbuch von Yotam Ottolenghi und Sami Tamimi
• Ein Israeli und ein Palästinenser laden ein in die faszinierende Küche ihrer Heimatstadt Jerusalem
• 126 alltagstaugliche Rezepte – ein unglaubliches Feuerwerk der Aromen
• Mit inspirierenden Fotos, kleinen Geschichten und Specials zu typischen Zutaten und Gerichten
• Hochwertiger Leineneinband, elegantes Layout: ein wunderbares Geschenk

Der SPIEGEL-Bestseller
Ein ganz besonderes Kochbuch - eine ganz besondere Begegnung: Yotam Ottolenghi und Sami Tamimi, ein Israeli und ein Palästinenser, entführen Sie auf eine Entdeckungsreise durch die israelisch-palästinensische Küche ihrer Heimatstadt. Jerusalem, religiöses Zentrum und Pilgerziel der drei großen Weltreligionen, hat schon immer Menschen aus aller Welt angezogen. Auch kulinarisch ist die Stadt ein Schmelztiegel. Ottolenghi und Tamimi zeigen das Typische und Faszinierende der Jerusalemer Küche: die kreative Melange aus den Küchen Europas, Arabiens und des Nahen Ostens und die unglaubliche Intensität der Aromen. Ob Spinatsalat mit Datteln und Mandeln, würziges Safranhähnchen, Latkes und Reispudding mit Rosenwasser oder das beste Hummus – traditionelle Gerichte, modern interpretierte Klassiker und neue Ideen mit charakteristischen Zutaten bringen die Atmosphäre der vibrierenden Metropole auf den Teller. Eindrucksvolle Fotos und sympathische Alltagsgeschichten vervollständigen dieses hochwertig ausgestattete Kochbuch zu einem kleinen Gesamtkunstwerk.

Die Hommage der Kultköche Yotam Ottolenghi und Sami Tamimi an die einzigartig vielfältige Küche und den kulturellen Reichtum ihrer Heimatstadt Jerusalem.



Ähnliche Bücher wie »Jerusalem«
Roman

»Ein einzigartiger Roman – Gerüche, Geschmäcker, Gedanken galoppieren über die Seiten wie eine gewaltige Rentierherde.« Alingsås Tidning Im Land der Rentiere wird eine Gruppe von Kindern ihrer Welt entrissen und in ein entlegenes Internat verbracht, wo sie sich großen Herausforderungen stellen müssen. Eine unvergessliche Geschichte über dunkle Geheimnisse, Hoffnung und Zusammenhalt und die Rückkehr ins Licht. Schweden in den 1950er Jahren. Else-Maj ist sieben Jahre alt, als sie das vertraute Leben im Sámi-Dorf und die wärmende Gegenwart ihrer geliebten Rentiere hinter sich lassen und in ein sogenanntes Nomadeninternat gehen muss. Hier trifft sie auf Jon-Ante, Marge und andere Sámi-Kinder, die wie Else-Maj von nun an all das verleugnen sollen, was sie von der Welt kennen. Allein die gutmütige Erzieherin Anna, eine Sámi wie sie, hält eine schützende Hand über die Kinder. Doch eines Tages verschwindet sie ohne jede Spur. Erst viele Jahre später erfahren die einstigen Schüler die Antwort und mit ihr endlich eine Chance auf Genugtuung – und Heilung.

Ähnliche Bücher wie »Die Zeit im Sommerlicht«
Roman | Über die Lebenswelten der Sámi ‒ von der neuen starken Stimme aus Skandinavien Für Leser*innen von Ann-Helén Laestadius' »Das Leuchten der Rentiere«, Alina Bronskys »Baba Dunjas letzte Liebe« und Jarka Kubsovas »Marschlande«

Ähnliche Bücher wie »Das Echo der Sommer«
Skandinaviens wilder Norden

Von Norwegen bis zum äußersten Rand Finnlands: eine magische Reise ins Land der Polarlichter Im hohen Norden Europas, oberhalb des Polarkreises, liegt eine ganz besondere Region: Lappland. Das Gebiet, das sich vom Nordwesten Norwegens bis zum äußersten nordwestlichen Zipfel Russlands erstreckt, ist mit seinen dichten Wäldern, dem rauen Hochland und der bergigen Küste eine echte Sehnsuchtslandschaft, die viele Menschen in ihren Bann zieht. In diesem Skandinavien-Bildband porträtiert der Naturfotograf Bernd Römmelt die faszinierende Schönheit dieser unverwechselbaren Gegend. In eindrucksvollen Fotografien fängt er die wilde Natur Lapplands während aller Jahreszeiten ein, hält die einzigartigen Farb- und Lichtspiele der Mitternachtssonne und der Polarlichter fest und besucht die in Lappland lebenden Sámi, die in der Region tief verwurzelt sind. Ein beindruckender Bildband für Naturliebhaber und ein einmaliges fotografisches Porträt des wilden Nordens Skandinaviens.

Ähnliche Bücher wie »Lappland«
Roman für Kinder. Buch 2

Matti kann es kaum fassen: Seine Familie hat tatsächlich ein Haus in Finnland gewonnen! Direkt am See, mit mehr Zimmern als die Hand Finger hat und so weiß wie Sahne. Doch während sein kleiner Bruder Sami munter loslegt mit dem Leben als Finne, kommt Matti ins Grübeln. Womit haben sie so viel Glück verdient? Und wie kann es sein, dass Onkel Jussi plötzlich von Pech überhäuft wird? Schnell wird klar: Wo Glück und Pech so ungerecht verteilt sind, müssen vereinte Brüderkräfte ans Werk ... Eine Familiengeschichte über einen turbulenten Neuanfang in Finnland – witzig, mit Gefühl und Tiefgang erzählt.

Ähnliche Bücher wie »Matti und Sami und die verflixte Ungerechtigkeit der Welt«
Wer sie sind und was sie erlebt haben

Zehntausende geflüchteter Frauen sind Richtung Europa unterwegs. Sie existieren im Nirgendwo zwischen Herkunftsland, Durchgangsland, vielleicht bereits im Ankunftsland. Sie sind im wahrsten Sinn des Wortes flüchtend, flüchtig. Bekannt sind sie als Zahlen, als bedrohliche Masse, benannt werden sie nach ihren Fluchtländern. Dieses Buch hält die persönlichen Geschichten von Frauen auf der Flucht fest, gibt diesen Frauen ein Gesicht, lässt sie wieder zu Individuen werden. Die Erlebnisse flüchtender Frauen unterscheiden sich von denjenigen von Männern. Flucht ist für Frauen und Mütter oftmals noch gefährlicher, beschwerlicher und belastender. Frauen auf der Flucht sind besonders verletzlich und mit vielfältigen Risiken konfrontiert, insbesondere wenn Frauen allein flüchten müssen. Viele Frauen sind zum Beispiel geschlechtsspezifischer Gewalt ausgesetzt, im Herkunftsland, auf der Flucht und in Flüchtlingslagern. Frauen auf der Flucht sind junge Mütter, junge Witwen, hoffnungsvolle Teenager, entwurzelte Großmütter, Studentinnen, gebildete Frauen, transsexuelle Frauen, Frauen, die ein schönes Leben hatten, Analphabetinnen, Sexsklavinnen, Frauen, die in Flüchtlingslagern Kinder bekommen, Frauen, die von ihren Familien zur Flucht gezwungen wurden, Frauen, die nach traumatisierenden Erfahrungen wieder ins Leben zurückkehren. Traurige Frauen, verschlossene Frauen, aber auch Frauen mit Humor, Würde und Selbstbewusstsein. Ihnen gemeinsam ist die Angst, die Unsicherheit, aber auch die Hoffnung auf ein Leben in Sicherheit und Freiheit, von dem sie oft nur vage Vorstellungen haben.

Ähnliche Bücher wie »Frauen auf der Flucht«
Roman. Matthias-Vernaldi-Preis für selbstbestimmtes Leben 2025

Thüringen, Ende der 70er Jahre. In einem Heim für behinderte Jugendliche beschließen vier Freunde, die sich kaum bewegen können: Wir brechen aus. Von Rente und Pflegegeld wollen sie sich Pfleger finanzieren, ein Haus bekommen sie von der Kirche – das alte Pfarrhaus in Hartroda, im Altenburger Land. So beginnt die Geschichte einer Kommune, die völlig aus der Zeit und aus dem Land gefallen ist. Die einen bekommen Hilfe, die anderen Asyl – vor der Schinderei im Staatsbetrieb, vor einem Leben im stupiden Kreislauf von Arbeiten, Saufen, Schlafen. Eine Gemeinschaft der Gleichen, in der alles geteilt wird – Geld und Bücher, Platten und Bier, aber auch alle Gebrechen. Eine Gemeinschaft der Aussortierten, die sich mit Witz und Chuzpe das Undenkbare erkämpft: ein selbstbestimmtes Leben, vielleicht sogar Freiheit. Unter dem Schirm der Kirche wird sie, so scheint es zumindest, vom DDR-Apparat in Ruhe gelassen. Intellektueller Kopf der Gemeinschaft ist Gruns. Er wird vom schweigsamen Mozek gepflegt, der vom Dachboden aus internationale Fernschachturniere bestreitet und sich über seine Vergangenheit bedeckt hält. Denn Mozek, ehemaliger Grenzer, ist auf der Flucht vor der eigenen Schuld. »Ich hab meine Sache auf nix eingestellt / auf gar nix, überhaupt nix«, heißt es in einem Lied der Band Mischpoke, die zum Freundeskreis der Kommune gehört. Als die DDR zusammenbricht, wird deutlich, dass es auch die Mauer war, die die Gemeinschaft von Hartroda zusammengehalten hat. »Nichts an der Utopie eines Zusammenlebens wie in Karsten Krampitz’ Roman hat sich erledigt. Im Gegenteil. Jeder Tag eines freien, solidarischen Lebens sollte wie ein Geschenk gefeiert werden. Laut lesen.« Annett Gröschner »Wer zwei Kästen Bier hat, mache einen zu Geld und schaffe sich dieses Buch an.« Bov Bjerg Ausgezeichnet mit dem Matthias-Vernaldi-Preis für selbstbestimmtes Leben 2025

Ähnliche Bücher wie »Gesellschaft mit beschränkter Hoffnung«
Thriller - Packende und brisante Unterhaltung für alle Fans von skandinavischer Spannung

Tatort Norwegen: Ein toter Minister und die entführte Enkelin eines Physikers stürzen das Land beinahe in eine Staatskrise – Simen Sundby und sein Team ermitteln den brisanten Zusammenhang ... Nordnorwegen. Blutüberströmt liegt ein kleiner Junge am Ufer. Kurz darauf fordern unerklärliche Vorgänge vor der Küste des Europäischen Nordmeers weitere Opfer. Während Kriminaloberrat Simen Sundby und sein Team noch vor einem Rätsel stehen, erhalten sie unerwartete Unterstützung von dem Apnoetaucher Eric und dem Aktivisten Cai. Alle Spuren führen zu einem geheimen Forschungsstandort. Doch dann überstürzen sich die Ereignisse, und Simen Sundby wird klar, dass hinter den Kulissen ein gnadenloser Machtkampf tobt, der ganz Norwegen erschüttern wird … Hervorragend recherchierter und hoch spannender Thriller von einer neuen Stimme in der skandinavischen Spannung.

Ähnliche Bücher wie »Nordkap«
Roman | Eine Dystopie über Menschlichkeit, Schmerz und Hoffnung nach der Klimakatastrophe

Agustina Bazterrica erzählt sprachgewaltig von der Dunkelheit nach der Klimakatastrophe, sie entwirft eine gewaltvolle Gemeinschaft, in der Rettung ein Verhängnis ist, und Liebe Rebellion bedeutet. Die Nichtswürdigen wird so zu einem herausragenden Roman über die Menschlichkeit, über Schmerz und Hoffnung nach dem Weltenbrand. Nach der großen Katastrophe, nach dem Kollaps der Welt findet sie Zuflucht in einem ehemaligen Kloster: eine junge Frau, wie alle anderen hier, der Kontamination und dem sicheren Tod entkommen. Aber der Schutz an diesem Ort hat seinen Preis. Denn in der archaischen Gemeinschaft, die hier aus der Asche erstanden ist, gelten strenge Regeln, feste Plätze, eine Ordnung aus Ritus und Gewalt. Für sie als eine der Nichtswürdigen bedeutet das Gehorsam oder das Ende. Doch als eine neue Schwester vor den Toren des Klosters auftaucht, stellt sie ihre Gefolgschaft endgültig in Frage. Und nun folgt sie im Geheimen plötzlich neuen Regeln, drängen Fürsorge und Zärtlichkeit ins Leben, genau wie die Notwendigkeit zu schreiben, mit dramatischen Folgen.

Ähnliche Bücher wie »Die Nichtswürdigen«
Roman

Der Tøyen-Effekt handelt von einem Osloer Stadtteil, und von einer Familie: von Mona, Jostein und ihrem Sohn Kalle. Sie betreiben seit mehreren Jahren ein Café in einem Bezirk, der lange als der berüchtigtste im ganzen Land galt. Rund um das Café existiert ein Netzwerk aus Menschen vieler verschiedener Kulturen, die einander helfen und sich in ihrer Nachbarschaft engagieren. Aber ist Tøyen ein solcher Ort geworden, wie sie ihn sich einst vorgestellt haben? Was ist passiert mit der weltoffenen, umsichtigen Nachbarschaft, in der einmal Platz war für alle? Jostein hat seinen Feuereifer verloren. Seine Fähigkeiten zur Zusammenfindung und sein brennendes Engagement verwittern, und Mona kämpft mit einer heimlichen Sehnsucht, Tøyen und ihn zu verlassen. Als Jostein nicht wie geplant von einer Reise zurückkehrt, spitzt sich die Situation zu, und im Lichte von Josteins Abwesenheit folgt der Roman Mona durch eine intensive Zeit im Verlauf eines Tages und einer Nacht, in einem Spannungsfeld zwischen Aufruhr und Selbstbefragung. Der Tøyen-Effekt ist ein hochaktueller, tiefschürfender Gegenwartsroman über eine Einwohnerinitiative, über die Suche nach einem Halt für die Liebe außerhalb der geschlossenen Familiensphäre und über den Glauben und den Zweifel an der Kraft der Gemeinschaft. »Der Tøyen-Effekt ist ein Roman, der sich leicht empfehlen lässt, der von Lokalkolorit, kultureller Toleranz und einem beeindruckenden politisch-menschlichen Engagement getragen wird.« STAVANGER AFTENBLAD

Ähnliche Bücher wie »Der Tøyen-Effekt«
Vom politischen Wert einer ostdeutschen Sehnsucht

Das Glück eines Menschen hängt daran, in der Nähe von anderen zu sein. 

Wir leben in Zeiten der Entfernung. Die politischen Lager, die großen Machtblöcke der Welt, die Stadt vom Land – alles entfernt sich voneinander. Umso wichtiger wird der Blick aus der Nähe. Wo ist im Zeichen medial befeuerter Selbstgerechtigkeit noch Gemeinschaft möglich? In seinem ersten Sachbuch findet Simon Strauß eine überraschende Antwort: in der Kleinstadt. Hier begegnen sich die Menschen als Gegenüber, hier müssen Konflikte ausgetragen und Kompromisse gefunden werden. Hier lernt man die Demokratie noch einmal neu kennen.

Was macht ein gutes Zusammenleben aus? Am Beispiel der Kleinstadt Prenzlau erkundet Simon Strauß, wie Gemeinschaft gelingen kann, wann sie scheitert und welche politische Bedeutung es hat, in der Nähe zu sein. Welche Kraft hat der gemeinsame Glaube an einen physischen Ort? Gibt es noch so etwas wie einen geteilten Himmel oder greift inzwischen jeder nur noch nach den eigenen Sternen? Ein Buch, das das Wissen des Autors um die ersten städtischen Bürgerschaften in der Antike mit seiner Neugier für die Probleme unserer Gegenwart verbindet. Seine Beobachtungsgabe mit seiner Begeisterungskraft. Die Bedeutung von Nähe wird hier zuerst emphatisch gedacht – und dann real betrachtet.

»Simon Strauß macht hier Ernst mit der Erkenntnis, dass Gesellschaft immer vor Ort passiert. Das gilt erst Recht für Ostdeutschland. Wer wissen will, wie hier die Menschen ihre Gesellschaft machen, muss dieses Buch lesen.« Heinz Bude

»Die Wahrheit ist immer konkret, aber nie einfach. Simon Strauß gelingt mit seinem sehr persönlichen Buch eine exemplarische Erzählung über ostdeutsche und gesamtdeutsche Lebensverhältnisse seit 1945.« Dirk Oschmann



Ähnliche Bücher wie »In der Nähe«
Ein Essay

"DIE ANDEREN" AUSHALTEN - SOPHIE SCHÖNBERGER ÜBER DIE DEMOKRATIE IN DER KRISE Demokratie braucht Gemeinschaft. Denn sie setzt voraus, dass jeder Einzelne bereit ist, sich mit anderen Menschen zu einem Gemeinwesen zusammenfassen zu lassen. In letzter Zeit aber scheint diese Grundanforderung der Demokratie gefährdeter zu sein denn je. Die Verfassungsrechtlerin Sophie Schönberger untersucht, welche Zumutungen und Versprechen grundsätzlich in dem «Wir» liegen, das für jede Demokratie konstituierend ist, und wie die Demokratie als Regierungs- wie als Lebensform dem Zusammenfinden und dem Auseinanderdriften der Individuen begegnet. «Die Hölle», so wusste Jean-Paul Sartre, «das sind die Anderen». In eine besondere Spielart dieser Hölle versetzt uns die Demokratie, die uns als Staatsform nicht nur ein großes Versprechen politischer Freiheit macht, sondern auch die Zumutung auferlegt, die «Anderen» mit all ihren abweichenden Meinungen, Bedürfnissen und Interessen tatsächlich zu ertragen. Die zunehmenden inneren Widerstände, denen demokratische Systeme aktuell verstärkt ausgesetzt sind, zeigen, dass diese Zumutung mittlerweile in wachsendem Maße als unerträglich erlebt wird und die Krise der Demokratie in besonderer Weise auch eine Krise der Gemeinschaft, des Einanderaushaltens und des Zusammenfindens ist. Topaktuell Woher kommt der Verlust des Vertrauens in die Demokratie? Demokratie braucht soziale Interaktion Ein Debattenbeitrag zur Krise unserer Gemeinschaft

Ähnliche Bücher wie »Zumutung Demokratie«

In "Pettersson kriegt Weihnachtsbesuch" von Sven Nordqvist steht Weihnachten vor der Tür, doch die Vorfreude des alten Pettersson und seines Katers Findus wird jäh getrübt. Gerade als sie beginnen, sich auf das Fest einzustimmen, verstaucht sich Pettersson den Fuß im Wald. Mit einem verletzten Fuß sieht es düster aus für die beiden: Wie sollen sie nun zu einem Weihnachtsbaum kommen, geschweige denn zu den traditionellen Weihnachtsleckereien wie Stockfisch, Fleischklößchen und Pfefferkuchen? Ihre Sorge um ein tristes Weihnachtsfest ohne die gewohnten Freuden scheint berechtigt. Die Aussicht auf ein Weihnachtsfest ohne die üblichen Vorbereitungen und ohne festliches Essen drückt die Stimmung.

Doch was zunächst wie eine enttäuschende Wendung aussieht, wandelt sich bald zum Positiven. Die Nachbarschaft zeigt sich von ihrer besten Seite: Einer nach dem anderen kommen die Nachbarn vorbei, um Pettersson und Findus zu helfen. Jeder bringt etwas mit – sei es ein Teil des Festmahls oder einen Beitrag zur weihnachtlichen Stimmung. So füllt sich das Haus der beiden mit Wärme, Gemeinschaft und der wahren Weihnachtsfreude. Diese Geschichte zeigt, dass Weihnachten mehr ist als nur Essen und Geschenke; es geht um Nächstenliebe, Gemeinschaft und das Teilen von Freude.

"Pettersson kriegt Weihnachtsbesuch" ist somit ein wunderbares Buch, das die Herzen der Leser in der Weihnachtszeit erwärmt und zeigt, dass das größte Geschenk die Zeit ist, die wir mit unseren Lieben verbringen.

Hochwertiger Taschenkalender mit Wochenkalendarium und Lesebändchen und 12 Biographien von außergewöhnlichen Frauen

Buchkalender 2025: Ein Jahr voller faszinierender Frauen Agnetha Fältskog, J. K. Rowling, Iris Berben – wer kennt diese Frauen, die 2025 einen runden Geburtstag feiern, nicht? Doch wer sind Rosario Castellanos, Alice Berend, Jacqueline Pascal und Qiu Jin? In diesem wunderbaren Taschenkalender warten die Lebensgeschichten von zwölf spannenden Frauen darauf, Monat für Monat entdeckt zu werden. Von berühmten Ikonen bis hin zu vergessenen Pionierinnen: Ein einzigartiger Begleiter mit Porträts von inspirierenden Frauen, die unsere Welt bewegten und bewegen. Der praktische Buchkalender mit einem Wochenkalendarium lässt sich überall mit hinnehmen und ist ein unverzichtbares Accessoire für 2025. Perfekte Kombination: Taschenkalender, praktischer Terminplaner, spannendes Lesebuch und schönes Notizbuch in einem. Für jede Handtasche: Buchkalender mit Wochenkalendarium im praktischen Format (9,9 × 16,5 cm) mit einer Kalenderwoche pro Doppelseite. Informativ und lesenswert: mit 12 Biographien – je eine pro Monat – und den Geburts- und Todestagen weiterer berühmter Frauen im Kalendarium. Idealer Jahresplaner: mit Jahres- und Monatsübersichten, Schulferien sowie Feier- und Gedenktagen. Ein ganz besonderes Geschenk: perfekt für die Freundin, die Mutter, die liebe Kollegin und alle, die sich für die Lebensgeschichten inspirierender Frauen interessieren. Hochwertig ausgestattet: Flexcover mit Lesebändchen, auf gut beschreibbarem Papier gedruckt. Mit tollen Frauen durchs Jahr 2025 Die spannenden Lebensgeschichten von zwölf außergewöhnlichen Frauen inspirieren und begleiten durch das ganze Jahr. Ein hochwertiges Geschenk für Lieblingsmenschen und ein stilvoller Taschenkalender für einen selbst.

Ähnliche Bücher wie »Berühmte Frauen. Kalender 2025«
Eine kurze Frauengeschichte in 30 Objekten

Eine Reise durch die Geschichte der Frauen, dokumentiert in 30 Objekten Was haben der Kaffeefilter, die Tomate und die Guillotine gemeinsam? Alle drei erzählen eine spannende Geschichte über Frauen und ihren Kampf um Gleichberechtigung – sei es politisch, rechtlich oder privat. In diesem kurzweiligen Sachbuch zeigt Kerstin Wolff anhand von 30 Objekten, wie sich die Lebenswelten von Frauen in Deutschland und Mitteleuropa im Laufe der Zeit verändert haben und was das für die heutige Gesellschaft bedeutet. Die spannenden Anekdoten werden untermalt von den frischen Illustrationen von Tatjana Prenzel und bieten so allen Leser:innen einen lockeren und verständlichen Zugang zu diesem wichtigen gesellschaftlichen Thema. Der lange Weg zur Gleichberechtigung der Frau Unterhaltsam und fundiert zugleich führt uns die Historikerin Dr. Kerstin Wolff in diesem Buch durch die Geschichte der Frauen. Sie erklärt uns, wie beispielsweise die Wohngemeinschaft, der Fußball oder auch das Fahrrad ihren Teil zur Emanzipation der Frauen beitrugen. Wir begegnen einer begeisterten Bergwanderin, die so weit ging, ihren Rock abzulegen und zu verstecken, um sich auf diesem Gebiet behaupten zu können. Wir erfahren von Melitta Benz, die trotz ihres Erfinderinnengeists nur der Namensgebung ihrer eigenen Firma diente. Und wer hätte gedacht, dass noch 1970 die SPD-Abgeordnete Lenelotte von Bothmer einen Shitstorm erntete, als sie mit Hosenanzug im Bundestag erschien? Die Schlaglichter, die in diesem Buch auf die Vergangenheit von Frauen geworfen werden, zeigen uns, wie weit wir es auf dem Weg der Gleichstellung der Frau schon gebracht haben, aber auch, wie lang der Weg ist, der noch vor uns liegt. Ein unterhaltsames und gleichzeitig nachdenklich machendes Buch, das zeigt, wie groß noch immer der Nachholbedarf in Sachen Geschlechtergerechtigkeit ist.

Ähnliche Bücher wie »Tomate, Fahrrad, Guillotine«
Birgit ist zu Kaspar in den Westen geflohen, für die Liebe und die Freiheit. Erst nach ihrem Tod entdeckt er, welchen Preis sie dafür bezahlt hat. Er spürt ihrem Geheimnis nach, begegnet im Osten den Menschen, die für sie zählten, erlebt ihre Bedrückung und ihren Eigensinn. Seine Suche führt ihn zu einer völkischen Gemeinschaft auf dem Land – und zu einem jungen Mädchen, das in ihm den Großvater und in dem er die Enkelin sieht. Ihre Welten könnten nicht fremder sein. Er ringt um sie.

Ähnliche Bücher wie »Die Enkelin«
Birgit ist zu Kaspar in den Westen geflohen, für die Liebe und die Freiheit. Erst nach ihrem Tod entdeckt er, welchen Preis sie dafür bezahlt hat. Er spürt ihrem Geheimnis nach, begegnet im Osten den Menschen, die für sie zählten, erlebt ihre Bedrückung und ihren Eigensinn. Seine Suche führt ihn zu einer völkischen Gemeinschaft auf dem Land – und zu einem jungen Mädchen, das in ihm den Großvater und in dem er die Enkelin sieht. Ihre Welten könnten nicht fremder sein. Er ringt um sie.

Ähnliche Bücher wie »Die Enkelin«
Was Gemeinschaft kann

Sich aufgehoben fühlen, zugehörig sein – ob in einer gemeinsamen Sprache oder einem Glauben, ob im Familienclan, dem Chor oder unter der Decke auf der Couch. Wenn Menschen in kleinen und großen Gruppen eine Gemeinschaft bilden, können sie stark sein und sich gegenseitig stützen. Sind Gemeinschaften also unentbehrlich? Und was geschieht, wenn wir aus einer solchen ausgeschlossen werden oder sie verlassen wollen? Unser Ich bleibt auch im Wir erhalten, der Mensch ist auch in der Gruppe ein Individuum. Diesen Überlegungen und Fragen widmen sich Autorinnen und Autoren in vielen Originalbeiträgen.

Ähnliche Bücher wie »Eins, zwei, drei, wir«
Frauen, die heute schon Geschichte schreiben

Diese starken Frauen des 21. Jahrhunderts sollte man kennen Ob Klimaschutz, mentale Gesundheit oder Menschenrechte – bei den großen Herausforderungen unserer Zeit geben oft Frauen den Ton an. Sie sind laut, prangern Missstände an, sie durchstoßen gläserne Decken, erobern die Technikwelt und ebnen so den Weg für die nächste Generation. Greta Thunberg, Naomi Osaka, Florence Kasumba oder Alexandria Ocasio-Cortez sind Vorbilder für alle engagierten und interessierten jungen Frauen und Mädchen. Die 28 im Buch vorgestellten Heldinnen sollte man kennen, denn sie sorgen schon heute für die Veränderungen, die unsere Welt so dringend braucht. Inspirierende Frauen, die Pionierarbeit leisten und als Vorkämpferinnen die aktuelle Zeit mitgestalten Jan Hendrik Ax und Mareike Graepel stellen in diesem inspirierenden Buch 28 Frauen vor, von denen wir in Zukunft noch viel hören werden. Die porträtierten jungen Frauen stammen aus allen Lebensbereichen und aus aller Welt. Sie engagieren sich in Politik und Gesellschaft, kämpfen für Menschenrechte und Klimaschutz, revolutionieren die Wissenschaft, stechen aus der Film- und Musikbranche heraus, prägen den Sport oder sind herausragende Journalistinnen. Sie alle haben den Mut und den Willen, Veränderung anzustoßen und durch ihr Handeln etwas voranzubringen! Stimmig untermalt werden die beeindruckenden Porträts der jungen starken Frauen durch moderne Illustrationen und ein frisches Layout. Mit Porträts von: Alexandria Ocasio-Cortez, Billie Eilish, Dr. Joannie Marlene Bewa, Emmanuelle Charpentier & Jennifer Doudna, Florence Kasumba, Friba Rayazee, Georgine Kellermann, Greta Thunberg, Hilda Liswani, Kübra Gümüsay, Laverne Cox, Maja Göpel, Malala Yousafzai, Maria Ressa, Mary Robinson, Gražinyte-Tyla, Muna El Kurd, Nadia Murad Basee Taha, Naomi Osaka, Reem Alabali-Radovan, Sahraa Karimi, Tiera Guinn Fletcher, Vanessa Nakate, Voice of Baceprot, Zeina Nassar Diese Frauen prägen schon heute die Geschichte von morgen. Ein inspirierender Appell an alle Frauen und Mädchen und das ideale Geschenk für alle am Zeitgeschehen interessierten Leser:innen.

Ähnliche Bücher wie »Change is female«
Ein Bilderbuch über Freundschaft, Zusammenhalt & Vielfalt für Kinder ab 4 Jahren zum Vorlesen, Entdecken & darüber Sprechen im Kindergarten & Zuhause

Dieses hochwertig illustrierte und sanfte Bilderbuch ist eine Hommage an die Gemeinschaft und die spielerische Leichtigkeit von Kindern. Aktivitäten allein stehen gemeinschaftlichen Szenen gegenüber: auf dem Pausenhof, auf dem Schulweg oder am Strand. Eine zarte und berührende Sammlung von Beobachtungen im Alltag, die uns mit kleinen Fenstern den Blick auf das Zusammensein eröffnen. Die Stanzungen im Cover und im Innenteil verleihen diesem einzigartigen Buch einen spielerischen Charakter und lassen Kinder die gleiche Situation in zwei verschiedenen Varianten entdecken. Hierdurch wird deutlich: Allein bin ich stark und gemeinsam sind wir unbesiegbar.

Ähnliche Bücher wie »Gemeinsam«
Von der Autorin des New-York-Times-BESTSELLERS »Alles über Liebe« | Für Leserinnen und Leser von James Baldwin und Maya Angelou

What’s Love Got to Do with It? – Warum Liebe(n) eine gesellschaftliche Notwendigkeit ist »Dieses Buch, das sich mit der aktuellen Bedeutung der Liebe im Leben der Schwarzen befasst und eine Vorlage für das Überleben und die Selbstbestimmung der Schwarzen bieten soll, führt uns kühn zum Kern der Sache. Uns selbst mit Liebe zu begegnen, unser Schwarzsein zu lieben, ermöglicht uns allen, zur wahren Bedeutung von Freiheit, Hoffnung und einem Leben voller Möglichkeiten zurückzufinden.« In »Selbstliebe« entwickelt bell hooks das Fundament für eine Gemeinschaft, in der Schwarze sowie alle anderen dem Schwarzsein voller Liebe begegnen. Welche Rolle spielt die Liebe für den politischen Widerstand? Wie konnte der Diskurs über Liebe im Zuge der Befreiungsbewegungen deren Wert für eine selbstbestimmte Schwarze Identität torpedieren? Wie kann die Entscheidung, zu lieben, wieder als Akt der Befreiung erfahrbar werden? Und wie können wir unsere Kultur der Lieblosigkeit überwinden? Ob es um das Erbe der Sklaverei, die Bedeutung von Ehe und Beziehung oder um den großen Einfluss der Kunst, Medien und Politik geht, bell hooks eröffnet uns einen klaren Blick auf das Machtgefüge, das bestimmt, wie wir uns selbst und andere lieben. »Wenn eine so wahrheitsliebende und umsichtige Autorin wie bell hooks ein Buch veröffentlicht, möchte ich draußen vor der Tür der Buchhandlung stehen, wenn sie öffnet.« Maya Angelou, Autorin des Bestsellers »Ich weiß, warum der gefangene Vogel singt«

Ähnliche Bücher wie »Selbstliebe. Über Herkunft und Gerechtigkeit«
Hochwertiger Taschenkalender mit Wochenkalendarium, Lesebändchen und 12 Biographien von außergewöhnlichen Frauen

Buchkalender 2026: Ein Jahr voller faszinierender Frauen

Schauspielerin oder Schriftstellerin, Krankenhausgründerin oder Klimaaktivistin, Malerin oder Mäzenin – die Frauen, die 2026 Monat für Monat vorgestellt werden, könnten unterschiedlicher nicht sein. Ob Maria Schell, Paula Modersohn-Becker, Ingeborg Bachmann oder Dagmar Nick, im traditionellen Taschenkalender warten zwölf Lebensgeschichten darauf, entdeckt zu werden. Der praktische Buchkalender mit einem Wochenkalendarium lässt sich überall hin mitnehmen und ist eine unverzichtbare Lektüre für 2026.

  • Perfekte Kombination: Taschenkalender, praktischer Terminplaner, spannendes Lesebuch und schönes Notizbuch in einem.
  • Ideal für unterwegs: Buchkalender mit Wochenkalendarium im praktischen Format (10 × 16,5 cm) mit einer Kalenderwoche pro Doppelseite.
  • Informativ und lesenswert: mit 12 Biographien – je eine pro Monat – und den Geburts- und Todestagen weiterer berühmter Frauen im Kalendarium.
  • Praktischer Jahresplaner: mit Jahres- und Monatsübersichten, Schulferien sowie Feier- und Gedenktagen.
  • Ein ganz besonderes Geschenk: perfekt für die Freundin, die Mutter, die liebe Kollegin und alle, die sich für die Lebensgeschichten inspirierender Frauen interessieren.
  • Hochwertig ausgestattet: Flexcover mit Lesebändchen, auf gut beschreibbarem Papier gedruckt.

Mit tollen Frauen durchs Jahr 2026
Die spannenden Lebensgeschichten von zwölf außergewöhnlichen Frauen sind eine Inspiration für das ganze Jahr. Ein hochwertiges Geschenk für Lieblingsmenschen und ein stilvoller Taschenkalender für einen selbst.



Ähnliche Bücher wie »Berühmte Frauen. Kalender 2026«
Erfolgreiche Altersvorsorge für Frauen ab 50

»Von meiner Rente alleine könnte ich nicht leben. Im Falle einer Scheidung rutsche ich in die Altersarmut.« In der Tat: Viele Frauen haben für ihr Alter nicht ausreichend finanziell vorgesorgt. Doch auch mit 50+ ist es nicht zu spät, die Altersvorsorge in den Griff zu bekommen. In zehn Strategien erklärt Claudia Kneifel, wie das geht und an welchen Stellschrauben Frauen drehen sollten. Warum sind die meisten Frauen im Alter viel schlechter gestellt als Männer? Die Gründe dafür sind so vielfältig wie die Lebensentwürfe der Frauen. Claudia Kneifel hat viele Gespräche mit Expert:innen und betroffenen Frauen geführt. Leicht verständlich vermittelt sie Finanzwissen, klärt über das deutsche Rentensystem auf, weist auf die Fallstricke bei Mini- und Teilzeitjobs hin, gibt Tipps für Förderungen von Arbeitgeber und Staat, für Gehaltsverhandlungen und die gerechtere Aufteilung von Care-Arbeit.

Ähnliche Bücher wie »Verliebt, vertraut, verrechnet«
Warum wir eine religionspolitische Zeitenwende brauchen

Wie die Türkei den Islam in Deutschland unterwandert Der Islam ist längst Teil von Deutschland. Doch in vielen deutschen Islamverbänden wie der DiTiB wird ein konservatives, nationalistisches und in Teilen islamistisches Weltbild gepflegt. Der Journalist und gläubige Muslim Eren Güvercin zeigt, wie eng diese Organisationen personell und strukturell mit den Regierungen anderer Staaten – allen voran der Türkei und des Iran – verflochten sind und warum das so problematisch ist. Obwohl nur ein Bruchteil der 5,6 Millionen in Deutschland lebenden Musliminnen und Muslime in den Islamverbänden vertreten sind, gelten diese nach wie vor als zentrale und bequeme Ansprechpartner für die Politik. Der deutsche Muslim Eren Güvercin macht jedoch unmissverständlich klar: Die Einflussnahme ausländischer Regierungen auf diese deutschen Verbände verhindert eine nachhaltige Verwurzelung und echte Integration der muslimischen Gemeinschaft in Deutschland. Mit seiner Forderung nach einer religionspolitischen Zeitenwende ruft Eren Güvercin dazu auf, um die Herzen und Köpfe der deutschen Musliminnen und Muslime zu kämpfen und sie nicht den demagogischen, ferngesteuerten Umtrieben von DiTiB & Co zu überlassen. Denn nur so kann der Islam in Deutschland zu einer wirklichen Bereicherung unserer pluralistischen, liberalen Gesellschaft werden. "Einer der profundesten Kenner der muslimischen Verbände." Deniz Yücel, Die Welt Eine kritische Analyse der deutschen Islamverbände Eine wichtige Stimme der deutschen Muslime Ein Plädoyer für einen selbstbestimmten Islam in Deutschland "Als Kritiker islamischer Verbände und des türkischen Präsidenten hat sich Eren Güvercin viele Feinde gemacht." Berliner Zeitung "Eren Güvercin ist eine der stärksten Stimmen in unserem Land, die für einen liberalen Islam eintreten." Düzen Tekkal

Ähnliche Bücher wie »DİTİB und der ferngesteuerte Islam in Deutschland«
Roman

»Wenn ich den Namen Pilar Adón höre, denke ich sofort an fesselnde Geschichten mit vielschichtigen Charakteren, großartige Prosa und außergewöhnliche Bücher.« – Fernando Aramburu Es ist Abend, als sich die Künstlerin Coro ins Auto setzt und ohne bestimmtes Ziel und ohne ihr Handy in die Dunkelheit hinausfährt, ohne zu wissen, dass sie sich Betania nähert, einem abgelegenen Haus, Mitten im Nirgendwo, fast jenseits der Welt. Dort in der Nähe geht ihr das Benzin aus, und sie bittet um Hilfe, wird aber vertröstet, sie solle erst einmal die Nacht im Haus verbringen. Sie ahnt noch nicht, dass sie ein Haus betreten wird, in dem nur Frauen wohnen, die sich gleich kleiden und seltsame Feste feiern und Bräuche haben. Ein Ort, der bevölkert wird von unzähligen Hunden, an dem sich die wilde Natur zeigt. Wo ein riesiger Felsen das Sonnenlicht verbirgt und die Landschaft dominiert, wo im Hintergrund ein See die Grenze markiert, über den ständig Vögel fliegen. Und Coro, die noch immer um ihre ertrunkene Schwester trauert, will gehen, geht aber nicht und scheint dort etwas gefunden zu haben, was sie gar nicht gesucht hat – so wie die Frauen in Betania sie bereits seit ihrer Ankunft zu kennen scheinen. Und so verwächst sie mit dem Anwesen, mit der Natur. Pilar Adón erzählt eine eindringliche Geschichte, in der viele Geheimnisse lauern, darüber, was es heißt, Teil von etwas zu sein, von einer Gemeinschaft, aber auch darüber, was die Trauer mit uns macht, wenn wir einen geliebten Menschen verloren haben.

Ähnliche Bücher wie »Von Vieh und Vögeln«
Im engsten Kreis der größten Band der Welt

Die größte Challenge ihres Lebens: Eva Ries und der Wu-Tang Clan Sie sind unangepasst, wütend und stets auf Ärger aus – und sie erfinden den Hip-Hop neu. Von Beginn an lehren die Members des Wu-Tang Clan, allen voran der völlig irrationale Ol‘ Dirty Bastard, jeden das Fürchten. Doch die junge Musikmanagerin Eva Ries lässt sich davon nicht abschrecken. In New York City erarbeitet sie sich den Respekt des Clans und gehört über zwanzig Jahre lang zum engsten Kreis der größten Hip-Hop-Band der Welt. In diesem Buch gibt sie exklusive Einblicke in die Welt des Wu-Tang Clan und das Musikbusiness der 90er Jahre. - Die berühmten amerikanischen Rapper hautnah erleben: Unveröffentlichte Stories und exklusives Insider-Wissen - Ein authentisches Buch mit Nostalgiefaktor: Zeitreise in die frühe Zeit des Hip-Hops - Wu-Tang Diskografie: Das Debütalbum »Enter the Wu-Tang (36 Chambers)« und andere Meilensteine der Musikgeschichte - Musik-Bildband mit zahlreichen großformatigen Fotos Gangsta-Rap, Exzesse und FBI-Geheimakten: Welcome to the World of Wu! »Dass ausgerechnet ich, die weiße, aus Mannheim stammende Marketing-Expertin, die internationale Karriere der Band nach vorn bringen soll, klingt wie ein schlechter Witz. Wie zum Teufel soll das denn gehen?« Trotz aller Zweifel stellt sich Eva Ries der Herausforderung. Denn Aufgeben ist keine Option! Bei ihrer Arbeit mit den amerikanischen Rappern sind Konfrontationen, Unzuverlässigkeit und Streitereien (insbesondere innerhalb der Band) an der Tagesordnung. Eva Ries bleibt sich selbst treu und gewinnt mit ihrer Ehrlichkeit nach und nach den Respekt und das Vertrauen des Wu-Tang Clans. Mit ihrer Biografie erzählt sie ein Stück Musikgeschichte – persönlich, ungeschönt und hoch spannend!

Ähnliche Bücher wie »Wu-Tang is forever«
Tarjei Vesaas (1897–1970) beschreibt in »Der Keim« eine Gruppe von Inselbewohnern, die eine verschworene Gemeinschaft bilden. Ein Neuankömmling auf der Insel bricht in dieses fest gefügte familiäre Miteinander ein und wirft einen dunklen Schatten auf den sonnigen Sommertag. Sein triebhafter Wahnsinn lässt ihn zum Mörder werden – der Mord führt unvermeidlich zu einem zweiten, und die ganze Insel lädt Schuld auf sich. Vesaas schrieb »Der Keim« 1940, einige Jahre vor seinen berühmten Romanen, und leitete nach einem naturalistischen Frühwerk damit die Phase symbolstarker, poetisch verknappter Prosa mit enormer psychologischer Intensität ein. Im Hintergrund klingt noch der traditionelle skandinavische Kollektivroman der Zwischenkriegszeit an. Besonderen Reiz gewinnt das Buch durch sein Entstehungsjahr: 1940 befindet sich Norwegen unter nazideutscher Okkupation, der düstere Eindringling und die Reaktion der Gemeinschaft stehen unter politischen Vorzeichen. Kein zweiter Autor ist in der Lage, das Unbeschriebene und Unausgesprochene mit solch einer Spannung aufzuladen wie Tarjei Vesaas. Und kein zweiter Autor kann sich derart in seine Figuren einfühlen und eine Nähe erzeugen, die einen bei der Lektüre geradezu körperlich erfasst. Vesaas’ sparsame, aber umso eindringlichere Erzählweise lässt jede einzelne Szene, jeden Satz und jede innere Regung zum Ereignis werden, und Hinrich Schmidt-Henkel gelingt in der Übersetzung das Kunststück, dieses filigrane Spiel von Andeutung und Auslassung, von Zurückhaltung und Übersprungshandlung haarfein nachzubilden.

Ähnliche Bücher wie »Der Keim«
Fake News, Trolle, Verschwörungstheorien und Cancel Culture │ Jonathan Rauch erklärt das Gesetz, mit dem wir Wissen erzeugen, und das Rüstzeug, um das

Der Krieg um die Fakten Fakten oder Fake-News, Wahrheit oder Lüge: Von »rechts« verbreiten Trolle reaktionäre Propaganda im Netz. Und »links« sorgt die »Cancel Culture« dafür, dass an Universitäten der offene Diskurs über sensible Themen wie »Gender« oder »Race« eingeengt wird. Für Propagandaexperten ist klar, dass beide als Techniken eines Informationskrieges bezeichnet werden können. Sie manipulieren das gesellschaftliche und mediale Umfeld, um politischen Nutzen daraus zu ziehen. Ein Buch, das zeigt, was zu tun ist, wenn wir die Wahrheit verteidigen wollen – ganz besonders in Zeiten wie diesen. Trolle, Bots, Fake News: wie funktioniert Wahrheitsfindung in Demokratien Was wir schützen müssen und wie uns das gelingt Ein wegweisendes Buch Jonathan Rauch erklärt und verteidigt das Gesetz der Erkenntnis: Regeln, die die liberale Wissenschaft definieren und die Gemeinschaft organisieren. Sie stehen unter dem Dauerbeschuss von Widersachern, die nicht müde werden, immer wieder neue Angriffsstrategien auszuprobieren. »Wenn alle um Sie herum mit Ihnen übereinstimmen (oder übereinzustimmen scheinen), machen Sie etwas falsch. Verlieren wir die Fähigkeit Wahrheit von Unwahrheit zu unterscheiden? Glauben wir vielleicht gar nicht mehr, dass es einen Unterschied gibt?« Jonathan Rauch in Der Spiegel »In ›Die Verteidigung der Wahrheit‹ bringt Jonathan Rauch ein überzeugendes Argument dafür, dass wir unsere Institutionen und die Menschen, die für sie arbeiten, immer noch brauchen … Rauchs Arbeit ist eine aufschlussreiche und wichtige Mahnung für den Erhalt der Errungenschaften unserer Demokratie. "Wall Street Journal"

Ähnliche Bücher wie »Die Verteidigung der Wahrheit«
Heinz steht vor den Trümmern seiner Existenz – von seiner großen Liebe Jenny über Nacht verlassen, mit einer weiteren Geschäftsidee gescheitert und pleite. Da macht ihm sein Freund Franky – ein ziemlich heruntergerockter Kleinkrimineller, so nervig wie liebenswert – ein Angebot: Er will eine Wrestling Show aufs Oktoberfest bringen und Heinz soll das Drehbuch schreiben. Die Amateur-Bodybuilderin Betül, der ehemalige Jockey Gernot und andere Gestalten aus der Münchner Halb- und Viertelwelt sind schon am Start. Das Ziel: Ruhm und ein paar Zehntausend pro Kopf. Doch zuerst muss die Gang von Wiesnchef Claudius Schowalter noch die Genehmigung dafür bekommen. Ein Erpressungsversuch geht schief, und Heinz findet sich als Geisel im Keller eines Tegernseer Bauernhauses wieder. Im Zimmer neben ihm überraschenderweise Jenny… Voller Charme und Schmäh erzählt Bernhard Heckler von Strizzis und Stenzn, Großkopferten und Kleinkriminellen, vom Scheitern und wieder Aufstehen und von der Kraft der Gemeinschaft an den Rändern der Gesellschaft.

Ähnliche Bücher wie »Die beste Idee der Welt«
Roman

Tirol, Ende des 19. Jahrhunderts: Das entbehrungsreiche Leben hat die 18-jährige Theres hart werden lassen – aber auch mutig, stolz und stark. Als der mysteriöse Xaver im Tal auftaucht, verliebt sich Theres in den Fremden, den alle anderen bald für einen Wilddieb halten. Als die Bauern dem Wilderer eine Falle stellen, ist Xaver spurlos verschwunden. Außer sich verkündet Theres, Xavers Kind unter dem Herzen zu tragen, und flüchtet in die wilde Einsamkeit der Hochalpen. Dort bekommt sie ihre uneheliche Tochter in Freiheit. Sie lebt zusammen mit ihrer Tochter Maria in den Hochalpen mit Blick auf ihre Heimat, die sie verstoßen hat, aber auch nicht loslässt. Maria kann den unbändigen Wunsch ihrer Mutter nach Freiheit und Selbstbestimmtheit nicht teilen. Und so will das Kind als erwachsene Frau genau das, was Theres zurückgelassen hat und bri

Ähnliche Bücher wie »Die Schwarzgeherin«

Roman

Glitzernde Pools, kunstvolle Skulpturen und imposante Tore: Sehnsüchtig blickt Chilves auf die luxuriösen Wohnanlagen von São Paulo. Sein eigenes Leben könnte nicht weiter davon entfernt sein: Er findet Unterschlupf auf der Praça da Matriz, ein Ort, wo jene zusammenkommen, die keinen Ort mehr haben. Da ist Jéssica, seine Jéssica, die große Pläne hegt für ihre gemeinsame Zukunft. Da ist der kleine Dido mit seinem Hundewelpen, der Schriftsteller Iraquitan, der sich an der Schönheit seltsamer Worte festhält, oder Farol Baixo, der Lügner. Zwischen behelfsmäßigen Verschlägen und Öltonnen, in einer Welt, in der sich jeder selbst der Nächste ist, entsteht eine unerwartete Gemeinschaft. Patrícia Melo reißt uns mit in eine schmutzig schillernde Metropole und fragt, was uns als Mensch ausmacht.

Ähnliche Bücher wie »Die Stadt der Anderen«
Roman

Glitzernde Pools, kunstvolle Skulpturen und imposante Tore: Sehnsüchtig blickt Chilves auf die luxuriösen Wohnanlagen von São Paulo. Sein eigenes Leben könnte nicht weiter davon entfernt sein: Er findet Unterschlupf auf der Praça da Matriz, ein Ort, wo jene zusammenkommen, die keinen Ort mehr haben. Da ist Jéssica, seine Jéssica, die große Pläne hegt für ihre gemeinsame Zukunft. Da ist der kleine Dido mit seinem Hundewelpen, der Schriftsteller Iraquitan, der sich an der Schönheit seltsamer Worte festhält, oder Farol Baixo, der Lügner. Zwischen behelfsmäßigen Verschlägen und Öltonnen, in einer Welt, in der sich jeder selbst der Nächste ist, entsteht eine unerwartete Gemeinschaft. Patrícia Melo reißt uns mit in eine schmutzig schillernde Metropole und fragt, was uns als Menschen ausmacht.

Ähnliche Bücher wie »Die Stadt der Anderen«
Englisch und Deutsch

Der neue Gedichtband von Kae Tempest ist eine Öffnung: Nach der Einsamkeit und dem Stillstand der Corona-Jahre, nach dem Coming-out als nicht-binär/trans erzählt Tempest ehrlich und präzise von Verletzlichkeit und Selbstentblößung, von Zweifel und Hoffnung. Von unerfüllbaren Rollenerwartungen und der Ablehnung des eigenen Körpers, von der Flucht in den Rausch und dem Glück, wenn sich zwei Hände am Rand einer Bühne überraschend begegnen. Vom seltsamen Anblick der*des kranken Geliebten, nackt über eine Schüssel gebeugt, kurz vor der Trennung. Von der Kraft der Veränderung und dem lange entbehrten Gefühl von Zugehörigkeit und Gemeinschaft. Denn wo, wenn nicht dort, wäre Halt zu finden. Schon durch das Wissen: Man ist nicht allein. – »I’m right beside you.«

Ähnliche Bücher wie »Divisible by Itself and One / Teilbar durch sich selbst und eins«
Roman

Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2020 Die selbstbewusste Kerze ist gerade noch ein Kind. Sie lebt in einem kleinen, von Wald und Feldern umgebenen Dorf, das nur noch wenige Bewohner hat. Doch Kerze verteidigt ihr Dorf gegen den Schwund, sie ist hier fest verwurzelt. Eines Tages geht Power verloren, der Hund einer Nachbarin. Die Hitschke ist verzweifelt – seit ihr Mann nicht mehr da ist, lebt sie allein. Kerze macht sich auf die Suche nach Power und verspricht, den Hund zurückzubringen. Koste es, was es wolle. Denn Kerze hält, was sie verspricht. Immer! Sie geht methodisch vor, durchstreift das Dorf und die Felder, tastet sich immer näher an Power heran. Beobachtet wird sie dabei von den Kindern des Dorfes, die sich ihr nach und nach anschließen. Ein ganzes Rudel bildet sich, das bellend und auf allen vieren Powers Fährte aufnimmt. Als klar wird, dass sie ihn nur außerhalb der Dorfgemeinschaft finden können, verlassen die Kinder das Dorf und ziehen in den Wald. Mit außergewöhnlicher Sprachmacht, Scharfsinn und mit enormem Einfühlungsvermögen erzählt Verena Güntner davon, was mit einer Gemeinschaft geschieht, die den Kontakt zu ihren Kindern verliert. ›Power‹ führt hinein in den Schmerz derer, die zurückbleiben, und zeigt mit großer Kraft, was es braucht, um durchzuhalten, weiterzumachen und Sinn zu finden in einer haltlos gewordenen Welt. »›Power‹ ist eine faszinierende Parabel auf die Gegenwart, absurd, märchenhaft und radikal. Ein großer Gesellschaftsroman über Macht und Niedertracht – und eine Kampfansage: So, wie es ist, kann es nicht weitergehen.« Jan Brandt Das Hörbuch erscheint zeitgleich bei tacheles! / ROOF Music, ungekürzt gelesen von der Autorin.

Ähnliche Bücher wie »Power«
Das Tagebuch einer Frauenschreibgruppe während der Machtübernahme der Taliban

Im August 2021 berichtete eine Gruppe kreativer Schriftstellerinnen in Afghanistan über die politischen Unruhen und den Fall von Kabul. Diese Frauen waren gerade dabei, eine Kurzgeschichtensammlung zu veröffentlichen, als ihre Welt aus den Fugen geriet. Indem sie über WhatsApp-Nachrichten in Verbindung blieben, schufen sie eine Lebensader, einen lebenswichtigen Raum, um ihre Kreativität am Leben zu erhalten, sich gegenseitig zu unterstützen und Zeugnis von den Ereignissen zu geben, die sich um sie herum abspielten. »Geliebtes Kabul« ist ihre Geschichte und ein kollektives Tagebuch über ein Jahr unter den Taliban. Während sie zusahen, wie Städte fielen, Schulen geschlossen wurden, Familien sich veränderten und Freiheiten verschwanden, erzählten sie Geschichten von Chaos, Protest und Flucht. Als Gruppe reflektierten sie über die Bandbreite weiblicher Erfahrungen: Mütter und Ärztinnen, Studentinnen und Lehrerinnen, diejenigen, die unter den Taliban gelebt hatten, und diejenigen, die es sich nicht vorstellen konnten. Indem sie ihre Geschichten erzählten, schufen sie einen Ort der Gemeinschaft und der Stärke im Angesicht des Terrors.

Ähnliche Bücher wie »Geliebtes Kabul«
Roman

Nach Frau »Yeoms kleiner Laden der großen Hoffnungen« der neue warmherzige Roman von Kim Ho-yeon über den 24-Stunden-Laden von Frau Yeom In einer schmalen Gasse in einem alten Stadtteil von Seoul befindet sich Frau Yeoms kleiner 24-Stunden-Laden. Dort lenkt seit Kurzem Seon-suk die Geschicke, unterstützt vom neuen Nachtschichtmitarbeiter Hwang Geun-bae, der wie sein Vorgänger schnell zum Trostspender wird und Kunden wie Kollegen hilft, ihre Probleme anzugehen und neue Hoffnung zu schöpfen. Kim Ho-yeon erzählt in seinem neuen Roman humorvoll und einfühlsam von ermutigenden Begegnungen im Alltag und der Suche des Menschen nach Gemeinschaft und dem kleinen und großen Glück.

Ähnliche Bücher wie »Wenn es Nacht wird in Frau Yeoms kleinem Laden«
Ein intensiv erzählter Jugendroman über die Begegnung und Freundschaft mit einer Persönlichkeit, die Viele ist. Ab 14 Jahren

Nichts trifft Viel Jecinta, 15, unauffällig, angepasst, kein Alleinstellungsmerkmal, das mittlere Kind, Eltern aus zwei Kontinenten, Afrobeat und Deutschrap, weder glücklich noch unglücklich, Kleidung am liebsten unisex, keine Klimaaktivistin aber gegen Plastikflaschen, kurz: ein einziges Dazwischen. So kann das nicht weitergehen. Wenn sich schon nichts im Leben tut, dann gleich ordentlich nichts. So lautet der Entschluss, selbst der Name muss dran glauben, wird zu einem Buchstaben verkürzt. J., englisch Jay also. Als Nichts tut sich auch nicht viel mehr im Leben, bis auf ein paar anstrengende Gespräche mit Eltern und Lehrenden. Aber mit einer knallgelben Jacke und einer Person darin, die seit Kurzem in der Klasse ist, ändert sich alles: Leo, kurz für Leonie. Eine Person, die überallhin zu passen scheint, die bestimmte Fragen stellt und andere nicht, die in der einen Situation erschrickt und in einer ähnlichen ein anderes Mal nicht. Eine Person, die Vieles in sich zu vereinen scheint – und dies auch tatsächlich tut, in einer WG lebt, Betreuer:innen hat, so einiges schon erlebt und überlebt hat. Ein Nichts trifft also auf ein Viel. Währenddessen zerbröselt zuhause ein für immer fix geglaubtes Gefüge – Trennung der Eltern, die ältere Schwester verkrümelt sich, der jüngere Bruder versucht auf seine Art, damit klarzukommen. Aus Nichts wird also Viel. Ein intensiver Jugendroman über Identität, Gemeinschaft, Familienfragen, Freundschaft und Liebe. Auszeichnung: Österreichischer Kinder- und Jugendbuchpreis 2024, Kategorie Jugendbuch Ausgewählt für die Leserstimmen 2024 > https://www.leserstimmen.at/#aktuelles Mit dem LesePeter Februar 2024 von der Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien (AJuM) der GEW ausgezeichnet, siehe: https://www.gew.de/ausschuesse-arbeitsgruppen/weitere-gruppen/die-ajum/lesepeter Die Autorin erhält den Christine-Nöstlinger-Preis für Kinder und Jugendliteratur 2023.

Ähnliche Bücher wie »Ich sage Hallo und dann NICHTS«
Erzählungen bringen das Bindende, das Verbindende und das Verbindliche hervor. Dadurch stiften sie Gemeinschaft und beseitigen Kontingenz. Doch gerade da, wo alles wie heute so beliebig und zufällig geworden ist, das heißt mitten im Kontingenzsturm der Informationsgesellschaft, meldet sich das Storytelling laut zu Wort und lässt zirkulierende Narrative selbst als kontingent erscheinen. Das Storytelling breitet sich aus inmitten einer großen Desorientierung und Sinnleere, die unsere Informationsgesellschaft charakterisieren. Es bedient zwar ein tief empfundenes Bedürfnis nach Erzählung, aber letztlich bringt es nur Erzählungen in Konsumform hervor. Erzählung und Werbung fallen in eins. Der Kapitalismus eignet sich die Erzählung an: stories sell. Storytelling ist Storyselling. Dadurch verlieren Erzählungen ihre ursprüngliche Kraft. Das allgegenwärtige Storytelling vermag die Informationsgesellschaft nicht in eine Erzählgemeinschaft zurückzuverwandeln. Erzählung und Information sind Gegenkräfte. Der inflationäre Gebrauch von Narrativen weist paradoxerweise auf eine Krise der Narration hin. Diese narrative Krise hat allerdings eine lange Vorgeschichte. Byung-Chul Hans neuer Essay spürt ihr nach. Damit setzt Han seine Reflexionen über unsere Informationsgesellschaft konsequent fort.

Ähnliche Bücher wie »Die Krise der Narration«
Ein Buch für alle, Sängerinnen wie Zuhörer, denn Singen bewegt | Vom Männergesangsverein bis zum queeren Vokalensemble – die Welt der Chöre neu entdeck

Singen ist die Sprache des Glücks

In Deutschland gibt es 60.000 Amateurchöre, und es werden immer mehr. Singen im Chor ist weit mehr als nur eine musikalische Darbietung – es ist ein Gemeinschaftserlebnis, das Glücksgefühle weckt, Stress abbaut und sogar das Leben verlängern kann. In seinem kenntnisreichen und unterhaltsamen Buch begibt sich Stefan Moster auf eine Entdeckungsreise durch die Welt der Chöre. Vom Profiensemble bis zum kleinen Laienchor, vom Männergesangverein bis zum queeren Vokalensemble – er beleuchtet die Vielfalt und die besondere Magie des Chorsingens.

Mit humorvollen und tiefgründigen Geschichten aus der Geschichte und Gegenwart des Chorgesangs zeigt Moster auf, wie Singen Menschen verbindet und Emotionen weckt. Er gibt spannende Einblicke in die verschiedenen Facetten, von historischen Anekdoten über die Rolle von Chören in der Politik bis hin zu überraschenden Momenten wie dem Chorgesang der Roten Armee in der Rudi Carell Show.

Stefan Moster zeigt die faszinierende Welt des Chors und beschreibt, was das Singen in der Gemeinschaft so besonders macht. Ein Muss für alle, die Singen lieben, sei es als aktive Sängerin oder als begeisterter Zuhörer.



Ähnliche Bücher wie »Vom Glück, im Chor zu singen«
Roman - New-York-Times-Bestseller / Reese Witherspoons Buchclub-Empfehlung / Buch des Jahres in Washington Post, Booklit, Publisher's Weekly

»Eine augenöffnende und zu Herzen gehende Geschichte über menschliche Verbindungen und die Schönheit und Widrigkeit, die es mit sich bringt, gehörlos zu sein. Ich liebe dieses Buch!« Reese Witherspoon In einem Internat für Gehörlose kreuzen sich schicksalhaft die Wege einer Lehrerin und dreier Jugendlicher. Charlie, die rebellische Neue an der River Valley School, kämpft mit ihren Gefühlen und damit, sich verständlich zu machen, denn bisher hatte sie keinen Kontakt zur Gemeinschaft der Gehörlosen. Austin gilt als Überflieger, doch seine Welt gerät ins Wanken, als seine kleine Schwester hörend geboren wird. Und Schulleiterin February Waters weigert sich zu akzeptieren, dass ihre Schule schließen muss – und ihre Ehe womöglich vor dem Aus steht. Als Charlie und Austin zusammen mit einem weiteren Schüler aus dem Internat verschwinden, beginnt für February ein Wettlauf gegen die Zeit. Dies ist eine Geschichte über Gebärdensprache und Lippenlesen, erste Liebe und Herzschmerz und vor allem über große Beharrlichkeit, Wagemut und Lebensfreude. Eine unvergessliche Reise in die Gemeinschaft der Gehörlosen und ein Fest der menschlichen Verbundenheit. Der neue Roman von Sara Nović, die selbst gehörlos ist, entführt Leser*innen in die ebenso spannende wie zerbrechliche und widersprüchliche Welt der Gehörlosen, in der vieles auch nicht anders ist als unter Hörenden und die dennoch ganz eigenen Regeln unterliegt.

Ähnliche Bücher wie »Klartext«
Roman

In einer schmalen Gasse eines alten Stadtteils von Seoul befindet sich Frau Yeoms kleiner Gemischtwarenladen. Täglich kreuzen sich hier die Wege ganz unterschiedlicher Menschen. Der obdachlose Dok-go versucht sein Leben neu zu ordnen und fängt als Nachtschichtarbeiter in dem Laden an. Schnell merkt er, dass er nicht der Einzige ist, den Sorgen und Nöte umtreiben. Frau Yeom und Frau Oh hadern mit dem Verhältnis zu ihren erwachsenen Söhnen, In-gyeong ist unglücklich in ihrem Beruf als Schauspielerin, und Gyeong-man steht immer wieder sein hitziges Temperament im Weg. Doch durch Dok-go schöpfen sie alle neue Kraft – und lenken ihre Leben in überraschende und hoffnungsvolle Bahnen. Humorvoll und einfühlsam widmet sich Kim Ho-yeon besonderen Begegnungen im Alltag und erzählt von mutigen Entscheidungen, neuen Wegen und dem Glück der Gemeinschaft.

Ähnliche Bücher wie »Frau Yeoms kleiner Laden der großen Hoffnungen«
Roman

Ballybrady, ein kleines Dorf an der irischen Küste. Hier lebt Grace allein und zurückgezogen. Ihre Tage verbringt sie mit Schwimmen, Quilten und ihrem Hund. Grace ist stur und ruppig, dann wieder eine Seele von Mensch. Um Geld zu verdienen, vermietet sie ein Cottage an Touristen. Touristen wie Evan, der an einem tragischen Verlust zu zerbrechen droht. Eine Woche in Ballybrady soll ihn wieder auf Kurs bringen – doch es kommt alles anders. Und Evan erkennt, dass es Hoffnung geben kann, auch wenn man glaubt, alles verloren zu haben. Ein berührender, kluger Roman, der von Liebe und Freundschaft erzählt, von Verlust und Trauer, aber auch von Hoffnung und von der Kraft der Gemeinschaft.

Ähnliche Bücher wie »Mitternachtsschwimmer«
Roman

»Ein wahres Wunder« New York Times

Der internationale Sensationserfolg

Tief unter der Erde werden neununddreißig Frauen gefangen gehalten. Während das elektrische Licht Tag und Nacht verschwimmen lässt, sitzt ein junges Mädchen – die vierzigste Gefangene – allein und ausgestoßen in der Ecke. »Ich, die ich Männer nicht kannte« ist so feministisch wie »Der Report der Magd« und so existentiell wie »Die Wand«: Ein moderner Klassiker, internationaler Verkaufserfolg und BookTok-Hit in neuer deutscher Übersetzung.

In einem unterirdischen Gefängnis sitzen neununddreißig Frauen. Was übertage geschehen ist, wissen sie nicht: Wurde die Welt verlassen, von einem Virus verwüstet? Die Frauen können sich nicht erinnern, wie sie in den Käfig gelangt sind, haben jegliches Zeitgefühl verloren und nur eine vage Ahnung von ihrem alten Leben. Ihre Aufseher, sechs schweigsame Männer in Uniform, sprechen nicht mit ihnen und berühren sie nur, um sicherzustellen, dass keine von ihnen versucht, sich das Leben zu nehmen. Eines Tages ertönt ein Alarm, und die Wachen verschwinden; die Tür steht offen. Als erste wagt jene vierzigste Gefangene den ersten Schritt, die nichts als das Gefängnis kannte. Doch anders als erhofft, finden die Frauen draußen nicht die Freiheit, sondern eine Welt, die sie nicht wiedererkennen und in der sie lernen müssen, sich gemeinsam zurechtzufinden.



Ähnliche Bücher wie »Ich, die ich Männer nicht kannte«
Irma, 40, hat aus dem Gasthaus »Zum Hirschen« die beliebte vegetarische »Aubergine« gemacht. Die kreative Inhaberin beschäftigt eine bunte Truppe: eine 17-jährige Schulverweigerin als Mädchen für alles; eine tratschfreudige Hilfsköchin; einen Ex-Weltenbummler als Kellner und Manager. Und den 80-jährigen »Gemüsemann«, der beim Gemüseschnippeln hilft und angeblich fast taub ist. Und wie in jeder engen Gemeinschaft herrschen nicht nur positive Vibes, sondern gibt es einige Turbulenzen.

Ähnliche Bücher wie »Gruß aus der Küche«
Roman

»Lifestyle in den Bergen« Arndorf liegt in den Bergen. Ein Sehnsuchtsort in einer Sehnsuchtslandschaft. Die Menschen darin haben Ideen vom perfekten Leben und der perfekten Gemeinschaft. Aber sobald sie nach der Utopie greifen, entgleitet sie ihnen. Gleich dem Arsen, das unter Arndorf vorkommt: ein Produkt aus den Tiefen der Berge. Berüchtigt und sagenumwo-ben ist dieser Stoff wie die Berge selbst. Und er zieht sie alle an: die Authentizitäts-Freaks, die vom Bergleben wie in früheren Zeiten träumen und Tourist*innen zur Arsen-Mine fuhren, die Esoteriker*innen, die Achtsamkeit in Form von Arsen-Seife und Heil-steinen im örtlichen Souvenirshop verkaufen, und die Influencer*innen, die Arsen-Pigmente per Multilevel-Marketing und Online-Events präsentieren. Maria Hofer ist ein wilder, sprachlich herausragender Text gelungen, der in Serpentinen den Berg einwickelt und allmählich verschlingt. Sie sticht hinein in die Sehnsucht ihrer Figuren. Gibt es »das gute Leben am Land« oder ist am Ende alles nur Marketing? Für »Arsen« erhielt sie den Literaturpreis »Schreiberei« der Steiermärkische Sparkasse 2023.

Ähnliche Bücher wie »Arsen«
Sibirien, 1908. Ein Knall erschüttert den sibirischen Wald Tunguska. Zwei Jahrzehnte später plant Stalin eine jüdisch-sozialistische Autonomie an der Grenze zu China: Birobidschan. Was als stalinistisches Experiment der 1930er Jahre scheitert, wird in Tomer Dotan-Dreyfus’ Debütroman zum Dreh- und Angelpunkt einer funkensprühenden Geschichte: Da sind Alex und Rachel, verliebt seit Kindertagen. Boris Klayn, Fischer und Ur-Birobidschaner. Gregory und Sascha, enge Freunde, einer hat Depressionen, der andere nimmt ihn mit auf einen Roadtrip gen Tunguska. Dmitrij, der Angst vor Wölfen hat. Das Leben in Birobidschan geht seinen Gang, die kleinen und großen Sorgen der Bewohner drehen sich fern allen Weltgeschehens – bis sich die Ereignisse überschlagen: Zwei fremde Männer und ein stummes Mädchen bringen die idyllische Gemeinschaft zum Bersten. In Birobidschan erzählt Tomer Dotan-Dreyfus die so unwahrscheinliche wie charmante Geschichte eines jüdisch-sozialistischen Schtetls in Sibirien und knüpft damit an die jiddische Erzähltradition und den magischen Realismus an. Ein gewitzter Debütroman, eigenwillig und voller Fabulierlust.

Ähnliche Bücher wie »Birobidschan«
Wenn Töchter ihren Müttern schreiben. Ein feministisches Buch über eine ganz besondere Verbindung: 21 Lebensgeschichten im Spiegel der Mutter-Tochter-B

Von Liebe, Zerwürfnis, Nähe und Abgrenzung: Ein Töchter-Buch in Briefen Im Fokus dieses Buches stehen die Töchter: Für den vorliegenden Band haben die 21 Aktivistinnen und Autorinnen ihr Verhältnis zu ihren Müttern reflektiert. Viele von ihnen stehen in der Öffentlichkeit und setzen sich für die Gesellschaft ein. Auch sie werden in Kurzporträts vorgestellt. Ihre Briefe spiegeln die ganze Bandbreite von Mutter-Tochter-Beziehungen wider. Sie sind mal liebevoll, mal distanziert, von Verständnis geprägt, aber auch voller Fragen oder dem Ringen um die notwendige Abgrenzung. Ein Buch über Mädchenerziehung, Geschlechterrollen und zwei Generationen Frauenleben. Die Emanzipation der Töchter: Offene Briefe an die Mütter 21 Aktivistinnen schreiben über ihre Mutter-Tochter-Beziehung Moderne s/w-Illustrationen von Azar Kazimir Mit einem Essay zum Thema „Wem gehört der Aktivismus?“ von Lenya Meislahn Interview mit der Psychotherapeutin Claudia Haarmann über Mutter-Tochter-Konflikte Starke Frauen: 21 Autorinnen berichten, wie sie wurden, wer sie sind Wozu diese schonungslos offene Auseinandersetzung mit der Mutter? Auf diese Frage gibt das Buch eine klare Antwort: Töchter, die sich mit ihrer Beziehung zu ihrer Mutter auseinandersetzen, stärken ihre Identität und finden Klarheit über ihre Position in der Gesellschaft. Dieses Töchter-Buch soll Mut machen, den eigenen Weg zu gehen. Im besten Fall hilft es dabei, alte Wunden heilen zu lassen und Kampfgeist zu entwickeln. Ob Sie als Leserin selbst Tochter sind und sich identifizieren können, oder aus der Mutter-Perspektive lesen und neue Einblicke gewinnen: Dieses Buch ist für alle erhellend und berührend.

Ähnliche Bücher wie »nachkommen«
Als die Polizeibeamten zur Tür hereinstürmen, weiß Oya gar nicht, wie sie eigentlich in die Razzia geraten ist. Alle im Raum sind wie erstarrt und fragen sich fassungslos, wie es dazu kommen konnte. Oya war der Einladung zum Abendessen bei Ali, einem Arbeiter in der örtlichen Textilfabrik, gefolgt und sitzt als einzige der anwesenden Frauen neben den Männern, die sich über Politik und ihre Lebenspläne streiten. Mit der Verhaftung gerät das Leben der jungen Frau, die wegen ihrer Kritik an der Militärdiktatur in der Provinzstadt Adana bereits in der Verbannung ausharren muss, erneut aus den Fugen. Die anschließende lange Nacht in Gewahrsam lässt Erinnerungen an die Gemeinschaft der Unterdrückten aufsteigen. Vor allem der Widerstandsgeist der Frauen, die all ihre Kraft gegen ihre Ausgrenzung aufbieten, verleiht Oya Mut. Sevgi Soysals 1975 erschienener Roman Vor dem Morgengrauen wurde als ein überwältigender Chor von unterdrückten, verletzten und aufgebrachten Stimmen aus allen Winkeln der türkischen Gesellschaft gefeiert. Die Autorin setzt darin Frauen aller Schichten und ihrem Kampf um die Freiheit ein Denkmal.

Ähnliche Bücher wie »Vor dem Morgengrauen«
Einfühlsam und meisterhaft schreibt Hanna Bervoets über die Geschichte einer Liebe, über Freundschaft und über das Thema Frauengesundheit. »Großartig und unverzichtbar!« Lize Spit Die umtriebige Danielle - "Daniel" - de Koster begleitet eine Bekannte zum Arzt und erreicht damit, dass sie nach Jahren unerklärlicher Schmerzen endlich die passende Therapie erhält. Dieser Erfolg spricht sich schnell herum, und schon bald kann sie sich vor Hilfegesuchen von erschöpften, entmutigten Frauen mit falsch diagnostizierten Beschwerden nicht mehr retten. Mit ihrer neuen Liebe Jodie gründet sie eine Stiftung und macht den Kampf für medizinische Gerechtigkeit zu ihrer Lebensaufgabe. Von den einen wird sie dafür als Heldin und Heilige gefeiert, andere betrachten ihre Taten mit Skepsis. Als Daniel unerwartet stirbt, sucht Jodie nach Antworten in der Lebensgeschichte und den Freundschaften ihrer großen Liebe. Wir kümmern uns um Sie ist ein klug komponierter, tief berührender Roman über Liebe, Trauma, Trauer und Schmerz – und den unermesslichen Wert selbstgewählter Gemeinschaft.

Ähnliche Bücher wie »Wir kümmern uns um Sie«
Roman

Charline Effahs Roman - eine Hommage an Frauen und ihre Widerstandsfähigkeit! Nach dem Tod ihres Vaters in Paris entdeckt Minga Briefe ihrer Mutter, von der sie nichts mehr gehört hat, seit diese vor ihrem gewalttätigen Mann geflohen war. Der letzte Brief, der ihren mysteriösen Tod vermeldet, kommt von einer NGO, für die Josephine zuletzt als Krankenschwester in Ostafrika gearbeitet hat. Um mehr über das Leben ihrer Mutter und die Umstände ihres Todes herauszufinden, beschließt Minga, in den Norden Ugandas in das Geflüchtetenlager Bidi Bidi zu reisen, wohin Menschen – hauptsächlich Frauen – vor dem Bürgerkrieg fliehen. Hier trifft sie Frauen, die alles verloren haben. Minga taucht ein in das Leben dieser Frauen und deren alltäglichen Kampf ums Überleben. Stück für Stück setzt sie die Geschichten von drei Frauen zusammen, deren Wege sich im Camp Bidi Bidi kreuzen. In ihrem Roman erzählt Charline Effah, wie Überlebende von häuslicher und kriegerischer Gewalt versuchen, ihr Leben wieder aufzubauen, ihre zerbrochenen Träume erneut aufzugreifen und die Liebe neu zu erfinden. Sie liefert einen bewegenden Text über das Leiden von Frauen und den Kämpfen, die auf ihren Körpern ausgetragen werden. Dieser Roman ist wie eine Wiedergutmachung für alle Opfer und eine Ode an die Stärke von Frauen. »Die Frauen von Bidi Bidi ist ein eindringlicher Roman, der den Blick dorthin lenkt, wo er normalerweise nicht hingelangt: auf die unmittelbaren Auswirkungen von Kriegen auf Frauen und die Spuren, die sie an ihren Körpern hinterlassen. Charline Effah meistert dieses dichte Thema mit Bravour. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: eine bemerkenswerte Erzählung von großer Schönheit.« Délibéré

Ähnliche Bücher wie »Die Frauen von Bidi Bidi«
Starke Mädchen & ein Rätsel durch die Zeit. Abenteuer-Roman für Mädchen ab 9 Jahren

Rebel Girls gab es schon immer – auch im alten Ägypten!
• Der erste „Rebel-Girls“-Roman voller Geheimnisse, Mut und Girlpower
Spannendes Abenteuer zwischen Vergangenheit und Gegenwart: Starke Mädchen lernen durch magische Briefe von inspirierenden Frauen der Geschichte
• Auf der Suche nach der eigenen Stimme zwischen Schule, Freundschaft und politischem Engagement
• Clever, stark und mysteriös: Spannendes Buch für Mädchen ab 9 Jahren

Ein Brief aus der Vergangenheit: Auftakt der Secret Society
Rebel Girls ist eine globale Empowerment-Marke, bekannt geworden mit den „Good Night Stories for Rebel Girls“. Rebel Girls sind starke Mädchen, die alles sein und alles schaffen können!
Ninas Leben steht Kopf, als sie einen Brief von Kleopatra höchstpersönlich erhält! Alles beginnt mit einem selbst gebauten Roboter, dem darauf folgenden Nachsitzen und einem Brief, den Nina an die berühmte Pharaonin schreibt. Als sie am nächsten Tag eine echte Pergamentrolle im Briefkasten findet, nimmt ein unglaubliches Abenteuer seinen Lauf: Ist der Brief wirklich durch die Zeit gereist? Kann Kleopatras Strategie Ninas bester Freundin helfen, die Wahl zur Klassensprecherin zu gewinnen?
Mit Witz, Spannung und einer Extra-Portion Girlpower erzählt dieses mitreißende Mädchenbuch von Zusammenhalt, Selbstvertrauen und der Kraft, für sich selbst einzustehen.

Eine Geschichte, die Mädchen inspiriert, ihren eigenen Weg zu gehen – und zeigt, dass starke Frauen schon immer die Welt verändert haben!

Rebel Girls jetzt bei DK: Dieses Kinderbuch ist Teil der „Secret Society of Rebel Girls“-Reihe, in der starke Frauen der Vergangenheit auf starke Mädchen der Moderne treffen.



Ähnliche Bücher wie »Secret Society of Rebel Girls. Wie ich wegen Nachsitzen einen Brief von Kleopatra bekam (Band 1)«
Vierzehn Tage | €25,00
Ein Gemeinschaftsroman | Ein einzigartiges Romanprojekt, das zahlreiche hochkarätige Autorinnen und Autoren zusammenbringt Ein einzigartiges internationales Buchprojekt – hochaktuell und originell Viele der erfolgreichsten Autorinnen und Autoren aller Genres der Gegenwart sind hier versammelt Ein Hoch auf das Leben, die Menschlichkeit und die Gemeinschaft

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Storys, Essays, Tagebücher

Lucia Berlin zählt zu den außergewöhnlichsten Stimmen der modernen amerikanischen Literatur. Mit Ein neues Leben erscheinen ihre letzten, bisher unveröffentlichten Storys, die ihr Auge fürs Detail und ihre Fähigkeit, aus dem Alltag das Besondere herauszukristallisieren, eindrucksvoll zeigen. Die Titelgeschichte »Ein neues Leben« ist eine fein beobachtete Geschichte über Sehnsucht und den Traum von einem Neuanfang. »Die Grube« beleuchtet den Kampf mit Sucht und Selbstzerstörung, erzählt aber auch von Gemeinschaft und Hoffnung. Sämtliche ihrer Geschichten, egal ob sie das Alltägliche oder das Außergewöhnliche behandeln, spiegeln die bittersüße Zerbrechlichkeit des menschlichen Lebens wider. Unprätentiös tiefgründig.Seit Lucia Berlins Tod im Jahr 2004 sind die meisten ihrer Geschichten übersetzt und neu veröffentlicht worden. Ein neues Leben versammelt nun die zwölf verbleibenden Storys sowie zwei bisher ganz unveröffentlichte Erzählungen. Außerdem enthält der Band verschiedene essayistische Texte sowie einige Tagebucheinträge.Ein neues Leben ist ein unerwartetes Geschenk für alle, die in den vergangenen Jahren eifrig gelesen und sich weitere Geschichten von Lucia Berlin gewünscht haben.

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Für die ganze Familie: Ein Buch, das Grenzen überwindet und das Miteinander stärkt

Wir wissen oft viel weniger übereinander, als wir denken. Und wir haben so viel gemeinsam! Dieses Buch feiert das WIR und macht neugierig auf alle Menschen um uns herum

Menschen werden oft in Schubladen gesteckt: gut oder böse, laut oder leise, hier oder dort, links oder rechts. Aber was passiert, wenn wir das Sortieren einmal ganz anders angehen – mit Neugier, Offenheit und einem Augenzwinkern?

Wer trägt gerne rote Mützen?
Was haben Yara, Gerlinde und der Pizzabote gemeinsam?
Wer hat eine verborgene Narbe? Oder Angst vor Spinnen?
Wer ist hier miteinander befreundet?
Und ist der Typ mit dem Tuch auf dem Kopf wirklich
so gefährlich, wie er aussieht?

Franziska Ludwig führt uns in ihrem reichen Wimmelbilderbuch durch das Leben von 56 Figuren, die sie immer wieder neu sortiert, je nach Eigenheiten, Vorlieben und aktueller Lebenslage. Und wir sind mittendrin: beim Blättern, Suchen und Geschichten-Erfinden. Dabei erkennen wir, wie viel uns verbindet – und wie wertvoll unsere Unterschiede sind.

Ein kluges, humorvolles und warmherziges Buch über Vielfalt, Freundschaft und das Miteinander.



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In „Boah, was für ein Fahrrad!?“ möchte Loki sich selbst ein Fahrrad bauen. Aber wie das genau aussehen soll, weiß Loki auch noch nicht so genau und trifft sich daher kurzerhand zur Inspiration mit den faszinierendsten Fahrrad-Besitzer*innen in der Nachbarschaft – samt ihrer einzigartigen Gefährte natürlich.
 Und dabei gibt es viel zu bestaunen: ein Fahrrad gebaut ausschließlich aus Sportausrüstung, einen fahrenden Garten, ein Kunstatelier inklusive Staffelei und Farbtöpfen oder sogar ein ganzer Flohmarkt auf Rädern. Von all diesen Ideen beflügelt fällt es Loki leicht, das eigene Rad in die Tat umzusetzen, um im Anschluss dann mit allen eine gemeinsame Radtour zu unternehmen.
 Das Buch kombiniert Bilderbuch und Kinder-Comic zu einem lebhaften Leseerlebnis. Die Begegnungen sind in einem spielerischen Layout dargestellt, bei dem die fantasievollen Fahrräder und ihre inspirierenden und unterstützenden Besitzer*innen im Mittelpunkt stehen. „Boah, was für ein Fahrrad!?“ ist ein farbenfrohes Abenteuer, das Kinder zum Entdecken und Ausprobieren einlädt und die Freude an Gemeinschaft, am Anderssein sowie den Reichtum individueller Ausdrucksformen zelebriert. – Mit ausklappbaren, bedrucktem Vorsatzpapier – Extra: herausnehmbarer Sticker

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Selbstbewusst für den eigenen Körper entscheiden. Sex, Zyklus, Wechseljahre aus weiblicher Sicht neu verstehen. Krankheiten erkennen und therapieren |

Von der Ärztin des erfolgreichen Gynäkologie-Podcasts »Gyncast«
Das neue Standardwerk der Frauenheilkunde

Mandy Mangler, Chefärztin der Frauenheilkunde und Geburtshilfe zweier Berliner Kliniken, weiß es aus ihrem beruflichen Alltag: Rund um die Gesundheit von Frauen und den weiblichen Körper gibt es noch immer zahlreiche althergebrachte Mythen, Irrtümer und eklatante Informationslücken – selbst aufseiten des medizinischen Personals. Denn die Gynäkologie fußt größtenteils auf der Forschung von Männern. Und die stellen manchmal nicht die richtigen Fragen, wenn es um einen Körper geht, den sie selbst nicht haben. Diese Lücke zu füllen, das ist Mandy Manglers Antrieb.

Ihr Buch widmet sich einfühlsam, persönlich und umfassend allen Themen der Frauengesundheit, von der ersten Menstruation über die Wechseljahre bis ins Alter. Es hilft, den eigenen Körper kennen und lieben zu lernen und gute Therapiegespräche mit der eigenen Ärztin zu führen. Es bietet überraschende Einsichten zu Lust und Sex aus weiblicher Perspektive, Hilfe bei Zyklusbeschwerden oder unerwünschten Schwangerschaften, Rat zu Verhütung, Kinderwunsch und Geburt, bei Infektionen, Endometriose oder Krebs: selbstermächtigend, schambefreit, auf dem neuesten Stand der Wissenschaft und kompromisslos zum Wohl von Frauen und Patientinnen.



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Oben lädt Madam zum Ball der Saison, unten planen die Dienstmädchen den Raub des Jahrhunderts | Ein Heist-Roman | Das perfekte Geschenk zum Muttertag

Ein fesselnder Rachefeldzug einer schillernden Gemeinschaft von Frauen – sehr britisch, amüsant und mit viel Esprit London, Mayfair 1905: Die Villa der Familie de Vries ist die prachtvollste auf der Park Lane, außen weißer Marmor, innen kostbare Möbel, funkelnde Kronleuchter, Kristallschalen und edle Kunstgegenstände, Silber und Gold glänzen um die Wette. Es ist Mrs Kings ganzer Stolz, für die exzellente Haushaltsführung der noblen Residenz zu sorgen – bis sie beim Tod des Hausherrn nach Jahren treuer Dienste kurzerhand entlassen wird. Doch Mrs King denkt gar nicht daran, sich der Willkür der Erbin de Vries zu fügen. Sie will nur eins – Gerechtigkeit. Mit einer bunten Truppe von Komplizinnen plant sie den Coup ihres Lebens: In der Nacht des großen Kostümballs werden sie unter den Augen der vornehmen Gäste das Haus bis auf den letzten Silberlöffel ausräumen. Und während sich im Obergeschoss die High Society amüsiert, beginnt ein Stockwerk tiefer der kühnste Raubüberfall, den London je gesehen hat … Alex Hay erzählt in diesem Heist-Roman voller Eleganz und Esprit die Geschichte eines atemberaubenden Rachefeldzugs und einer schillernden Gruppe Frauen, die sich nehmen, was ihnen zusteht.

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Rebellinnen der wilden Zwanziger | Das perfekte Geschenk zum Muttertag

Die 1920er Jahre versprechen einen Aufbruch in ein neues Leben. In den USA machen die Flapper von sich reden: junge Frauen, die kurze Röcke und kurzes Haar tragen und sich selbstbewusst über gesellschaftliche Konventionen hinwegsetzen. Sie verkehren in Jazzbars und Nachtclubs, trinken hochprozentigen Alkohol, rauchen, tanzen Charleston, Shimmy und Black Bottom und leben ihre Sexualität aus. Doch es geht diesen Frauen um mehr als nur Provokation: Es ist vor allem der Kampf um Selbstverwirklichung und Unabhängigkeit in einer männerdominierten Welt. Mit dem Flapper ist der Typus einer neuen „gefährlichen“ Frau geboren! Die britische Autorin und Kritikerin Judith Mackrell erzählt in diesem reich bebilderten und spannend geschriebenen Buch von sechs Frauen, die zu Ikonen der »Roaring Twenties« wurden: der Tänzerin und Sängerin Josephine Baker, der Schriftstellerin und Tänzerin Zelda Fitzgerald, den Schauspielerinnen Tallulah Bankhead und Lady Diana Cooper, der Publizistin und Verlegerin Nancy Cunard und der Malerin Tamara de Lempicka. »Eine opulente und aufregende Erkundung von sechs Rebellinnen, deren Ruhm sich in den Wilden Zwanzigern entzündete. Die Flapper erinnert uns an die große und bleibende gesellschaftliche Wirkung von kämpferischen und energischen Frauen, die es schafften, auf gänzlich unerwartete Art zu strahlen.« – Heller McAlpin, Los Angeles Times »Eine Geschichte voll faszinierender Details ...« – Laura Jacobs, Wall Street Journal

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Roman | Freundschaft und Neid, Liebe und Schuld – und eine Gemeinschaft, die der Nationalismus entzweit

Der Vorabend des Ersten Weltkriegs, zwei Dörfer, getrennt durch die Salzach und damit durch die Grenze zwischen Deutschland und Österreich. Vier junge Menschen, die hier erwachsen werden. Ihre Schicksale sind fest miteinander verwoben: durch Freundschaft und Liebe, durch Traditionen und Verpflichtungen. Den Leben der Einzelnen steht die große Geschichte gegenüber. Weltpolitische Erschütterungen treffen auf individuelles Aufbegehren, auf Schuld und Gewalt, aber auch auf Zusammenhalt, Selbstlosigkeit und Mitgefühl. Ein Roman, der zeitlos und doch aktueller denn je die Frage stellt, ob der Mensch aus seinen Fehlern lernen kann, und in dem auf jeder Seite eine Warnung aufblitzt: leise, aber unübersehbar.



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WANT | €25,00
Sexuelle Fantasien der Frauen im 21. Jahrhundert | Deutsche Ausgabe – Der New York Times- und Nr.1 Sunday Times-Bestseller

Intim, explizit, echt – Sex in den Köpfen von Frauen

Gillian Anderson brillierte zuletzt als ebenso exzentrische wie liebenswerte Sextherapeutin in der Erfolgsserie ›Sex Education‹. Nun zeichnet sie nicht weniger als das Sexleben, Wünsche und Geheimnisse von Frauen aus der ganzen Welt auf. Inspiriert vom revolutionären Bestseller ›Die sexuellen Phantasien der Frauen‹, der von Nancy Friday zusammengestellt und 1973 erstmals veröffentlicht wurde, bat Anderson Frauen um ihre sexuellen Sehnsüchte. Dabei entstanden mehr als eintausend Manuskriptseiten, aus denen Anderson eine sorgfältig kuratierte Auswahl präsentiert und so zeigt, was es heute bedeutet, eine Frau zu sein. All die Bekenntnisse machen dieses Buch schon jetzt zu einem Klassiker für das 21. Jahrhundert.



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Roman

Walter Moers in Bestform – große Erzählkunst aus Zamonien Hildegunst von Mythenmetz hätte gewarnt sein müssen. Schon auf der Überfahrt zur Insel Eydernorn, wo er seine Bücherstauballergie kurieren will, entgeht er nur knapp dem Tod. Doch im Hotel erwartet ihn ein musikalisches Hummdudel, seine Prominenz verhilft ihm zum Rang eines Patienten erster Klasse, und hilfreiche Küstengnome bieten ihm ihre Dienste an. Neugierig erforscht er die bizarre Fauna und Flora der Insel und widmet sich den hundertelf Leuchttürmen, die in der Nacht funkeln wie tausend. Alles könnte so erholsam sein, wären da nur nicht die immer bedrohlicher werdenden Begegnungen mit der Natur Eydernorns: hungrigen Belphegatoren und aufdringlichen Strandlöpern, monströsen Frostfratten, schaurigen Wolkenspinnen und dem gefährlichsten Dämon aus der Tiefe des zamonischen Ozeans, dem sagenumwobenen Quaquappa. Walter Moers`mit über 100 Zeichnungen illustriertes Epos über den selbstlosen Kampf einer verschworenen Gemeinschaft, die alles daransetzt, Zamonien vor der Apokalypse zu retten. Und mittendrin der Schriftsteller Hildegunst von Mythenmetz als dem gnadenlosen Schicksal ausgelieferter Held wider Willen. Wie jeder Zamonienroman erzählt auch »Die Insel der Tausend Leuchttürme« eine in sich geschlossene Geschichte, die Neueinsteigern so unterhaltsam wie mühelos den Weg in den Moers'schen Kosmos bahnt. Folgende weitere Zamonienromane sind bislang erschienen: Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär Ensel und Krete Rumo & die Wunder im Dunkeln Die Stadt der Träumenden Bücher Der Schrecksenmeister Das Labyrinth der Träumenden Bücher Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr Weihnachten auf der Lindwurmfeste Der Bücherdrache

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Ein inspirierendes Sachbilderbuch

Vera und ihre Mama fahren in die Stadt, um für Frauenrechte zu demonstrieren, genau wie es die isländischen Frauen am sogenannten Langen Freitag im Jahr 1975 gemacht haben. Veras Mama erzählt, dass sich die Frauen an diesem Tag einfach freigenommen haben. Mamas und Omas, Fabrikarbeiterinnen, Lehrerinnen und sogar Seefahrerinnen haben ihre Arbeit niedergelegt und sind gemeinsam durch die Städte und Dörfer Islands marschiert, um für ihre Rechte zu kämpfen.

Zusammen mit Vera erfahren kleine Leserinnen und Leser, wie dieser Streik nicht nur Frauen auf der ganzen Welt inspiriert, sondern auch große Veränderungen bewirkt hat.

Mit einfachen Texten und kindlichen Illustrationen zeigt dieses eindrucksvolle Bilderbuch, was Frauen gemeinsam erreichen können.

Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2025 in der Kategorie Sachbuch

Jurybegründung:

Wenn alle Frauen eines Landes einen Tag lang streiken, macht dies sicht- und spürbar, wie unverzichtbar ihre Arbeit ist. So geschehen in Island am 24. Oktober 1975. An diesem „Langen Freitag" ließen 90 Prozent aller Frauen ihre Arbeit ruhen und legten damit das Land lahm. Davon erzählt dieses zeitgeschichtliche Sachbilderbuch in einfachen Sätzen und mit farbenfrohen Illustrationen.

Die kleine Anna und ihre Mutter machen sich fertig für eine Frauenrechtsdemonstration, da beginnt die Mutter von ihren Kindheitserinnerungen zum Frauenstreik 1975 zu erzählen. Sie spricht über die gesellschaftsbewegende Bedeutung des historischen Ereignisses und über ihr eigenes kindliches Erleben. Heute wie damals ziehen Frauen gemeinsam durch die Straßen mit der Parole „Ich traue mich! Ich kann es! Ich mache mit!" Beseelt von der gemeinschaftsstiftenden Aktion will auch Anna die Idee des Protests weitertragen.

Mit Leichtigkeit widmet sich Linda Ólafsdóttir dem nach wie vor aktuellen Thema Frauenrechte. Sie sensibilisiert Kinder für Gleichberechtigung und soziale Fairness und bestärkt sie in ihrem Gerechtigkeitsempfinden. Kraftvoll und schlicht wird eine global einflussreiche soziale Bewegung erklärt und die Bedeutung demokratischer Teilhabe erlebbar gemacht. Anna Schaub hat die diese Schlichtheit gelungen aus dem Englischen übersetzt.

Auf der Shortlist für den Heinrich-Wolgast-Preis der GEW 2025

Die Jury begründet ihre Entscheidung wie folgt

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Roman

Walter Moers in Bestform – große Erzählkunst aus Zamonien Hildegunst von Mythenmetz hätte gewarnt sein müssen. Schon auf der Überfahrt zur Insel Eydernorn, wo er seine Bücherstauballergie kurieren will, entgeht er nur knapp dem Tod. Doch im Hotel erwartet ihn ein musikalisches Hummdudel, seine Prominenz verhilft ihm zum Rang eines Patienten erster Klasse, und hilfreiche Küstengnome bieten ihm ihre Dienste an. Neugierig erforscht er die bizarre Fauna und Flora der Insel und widmet sich den hundertelf Leuchttürmen, die in der Nacht funkeln wie tausend. Alles könnte so erholsam sein, wären da nur nicht die immer bedrohlicher werdenden Begegnungen mit der Natur Eydernorns: hungrigen Belphegatoren und aufdringlichen Strandlöpern, monströsen Frostfratten, schaurigen Wolkenspinnen und dem gefährlichsten Dämon aus der Tiefe des zamonischen Ozeans, dem sagenumwobenen Quaquappa. Walter Moers`mit über 100 Zeichnungen illustriertes Epos über den selbstlosen Kampf einer verschworenen Gemeinschaft, die alles daransetzt, Zamonien vor der Apokalypse zu retten. Und mittendrin der Schriftsteller Hildegunst von Mythenmetz als dem gnadenlosen Schicksal ausgelieferter Held wider Willen. Wie jeder Zamonienroman erzählt auch »Die Insel der Tausend Leuchttürme« eine in sich geschlossene Geschichte, die Neueinsteigern so unterhaltsam wie mühelos den Weg in den Moers'schen Kosmos bahnt. Folgende weitere Zamonienromane sind bislang erschienen: Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär Ensel und Krete Rumo & die Wunder im Dunkeln Die Stadt der Träumenden Bücher Der Schrecksenmeister Das Labyrinth der Träumenden Bücher Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr Weihnachten auf der Lindwurmfeste Der Bücherdrache Ausstattung: über 100 s/w Abb.

Ähnliche Bücher wie »Die Insel der Tausend Leuchttürme«
Aktivistische Ratschläge für freie Menschen

Anna Freixas’ neues Buch ist ein Weckruf für alle Frauen über 60, gemeinsam für Gerechtigkeit, Würde, Selbstbestimmung und Freiheit einzustehen und stolz auf ihr Alter zu sein. Anna Freixas schreibt frech, direkt und mit viel Humor darüber, was es bedeutet, eine alte Frau zu sein. Dabei prangert sie all die negativen Vorstellungen vom Alter und herrschende Imperative der »ewigen Jugend« an, welche alte Menschen in ihrer Individualität unsichtbar machen. Sie liefert vielzählige Ideen zum Widerstand für eine neue Generation alter Frauen und macht Mut, die Kontrolle über das eigene Leben einzufordern. Ich, die Alte! ist der Ausgangspunkt für einen generationsübergreifenden Diskurs, der das Alter als etwas ganz Normales, Positives und Kraftvolles versteht. Auch jungen Menschen und Männern zur Lektüre empfohlen.

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Die unglaublich fabelhaften Nonnen aus Fulda und ihre genialen Erfindungen

Eines Tages steht die Autorin Mely Kiyak in einem opulenten Garten mit Gemüsebeeten, Obstbäumen und einer verschwenderischen Blütenpracht. Er gehört zum Kloster der Benediktinerinnen der Abtei zur heiligen Maria Fulda, die ihn seit jeher ohne chemische Hilfsmittel, mit viel Körpereinsatz und raffinierter Bodenpflege bearbeiten. Ein fast 400 Jahre währender Ort, der nicht zufällig entstand, sondern durch Erfahrung, Beobachtung und Sachverstand der Nonnen. Mely Kiyak bleibt und beschließt, von diesen Frauen zu lernen. Schwester Agatha, Schwester Vera, Schwester Christa sind nur einige ihre Lehrerinnen, die ihr über Jahre hinweg sowohl alle Gartengeheimnisse beibringen, ihr aber auch zeigen, wie die Schwesterngemeinschaft nach Kriegsende durch die Gartenbewirtschaftung überleben konnte. Erstaunt stellt sie fest, dass es sich bei den Nonnen nicht nur um Gärtnerinnen und Dichterinnen handelt, sondern um moderne Unternehmerinnen, die einen Kompostbeschleuniger erfanden und erfolgreich vermarkten. Was die Benediktinerinnen aus Not zu Einfallsreichtum inspirierte, ist eigentlich die Geschichte eines ökologischen Start-ups, lange bevor dieser Begriff und diese Ideale in unser gesellschaftliches Bewusstsein traten. Dieses Buch erzählt von einfallsreichen, solidarischen, unwahrscheinlich mutigen und feministischen Frauen. Der Garten der Nonnen aus Fulda ist ein wichtiges Kapitel biologischer Gartenkultur und deutscher Klostergeschichte. Lehrreich, unterhaltsam und lustig erzählt, vor allem kenntnisreich und interessant; nicht nur für Gärtner*innen.

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Blicke ins Universum der Queerkultur

Das Universum queerer Kultur ist so bunt und vielfältig wie die Menschheit selbst. Und die Geschichte der Menschen, die sich als queer verstehen, reicht weiter zurück, als man auf den ersten Blick vermuten könnte. Denn Schwule, Lesben, Trans*- und Inter-, aber auch nicht-binäre Personen und viele weitere LGBTIQ*-Identitätsentwürfe gab es – gerade in der Kunst – schon lange, bevor dafür Begriffe gefunden wurden. Marian Wild erforscht Geschichte und Erscheinungsformen queerer Kunst und Kultur, erklärt Schlüsselereignisse und stellt relevante Vertreter*innen der queeren Gemeinschaft vor. Als roter Faden dienen Werke der Bildenden Kunst, des Films und der Musik, die von queeren Künstler*innen geschaffen wurden, sich mit queeren Aspekten beschäftigen oder eine mögliche queere Lesart beinhalten. Neben Werken u. a. von Francis Bacon, Rosemarie Trockel und Andy Warhol sind auch viele Arbeiten bisher weitgehend unbekannter Künstler*innen zu entdecken. Mit Textbeiträgen und Interviews kommen weitere Mitglieder und Mitstreiter*innen der queeren Community zu Wort. Die Gastautor*innen – unter ihnen Florian Aschka, Tessa Ganserer, Claudia Roth, Thomas Hermanns und Harriet Zilch – befassen sich u. a. mit der Rolle lesbischer Frauen in der Kunstgeschichte, mit der Entstehung nicht-binärer Comic-Held*innen oder der Konzeption queerer Denkmäler. »Einhorn, Leder, Sternenstaub« entführt die Leser*innen – ob sie selbst Teil der queeren Community sind oder thematisches Neuland betreten – in das spannende Universum queerer Kunst und Kultur und beleuchtet dessen kreativen Impact auf unsere Gesellschaft.

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Mit einem Nachwort von Didier Eribon

80 Prozent der Deutschen möchten im eigenen Bett sterben, aber 80 Prozent der Deutschen sterben in Institutionen. Früher schied man im Kreise der Familie aus dem Leben, heute ist man dabei allein. Hygienisch, aber einsam – das ist die traurige Realität des Sterbens in unseren Tagen. Wie es dazu gekommen ist, beschreibt Norbert Elias in seinem berühmten Essay, der auf die moderne Gesellschaft aus der Perspektive ihres Umgangs mit Sterblichkeit und Tod blickt.

Elias schildert, wie und warum der Tod allmählich hinter die Kulissen der alltäglichen Lebensvollzüge verbannt wurde und die Menschen sich von ihrer eigenen Sterblichkeit entfremdet haben. Die Gesunden wollen nichts davon wissen, weshalb sie die Gebrechlichen früh aus der Gemeinschaft der Lebenden ausschließen. Und »wenn ein Mensch im Sterben fühlen muß, daß er [...] kaum noch Bedeutung für die umgebenen Menschen besitzt, dann ist er wirklich einsam«.

Welches Licht auf eine Gesellschaft fällt, die solche Einsamkeit zulässt, und was man dagegen tun könnte, erkundet Didier Eribon in seinem Nachwort zu diesem meisterlichen Text, der in den Jahrzehnten seit der Niederschrift nichts von seiner Relevanz und Schönheit verloren hat.



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Visionärinnen, Freiheitskämpferinnen und Feministinnen aus der ganzen Welt

Die inspirierendsten Freiheitskämpferinnen der Weltgeschichte Auf der ganzen Welt kämpfen Frauen seit Jahrhunderten für Gleichberechtigung, Demokratie, Freiheit und Bürgerrechte. Die Historikerin Alexandra Bleyer erzählt die inspirierenden Geschichten so unterschiedlicher Persönlichkeiten wie Olympe de Gouges und Sojourner Truth, Emily Davison und Bertha von Suttner, Rosa Luxemburg und Alexandra Kollontai und nimmt ihre Leser:innen mit auf eine faszinierende Reise vom 18. bis ins 20. Jahrhundert. Die wichtigsten Freiheitskämpferinnen aus allen fünf Kontinenten Ein Buch für alle, denen die Demokratie am Herzen liegt Faszinierende Porträts, verfasst von einer ausgewiesenen Historikerin

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Denkerinnen, Forscherinnen, Pionierinnen: Die unsichtbaren Heldinnen der Geschichte - Wunderschön ausgestattet & mit einem neuen Vorwort der Autorin

Der SPIEGEL-Jahres- & BookTok-Bestseller erstmals als Paperback: Wie Frauen Geschichte schrieben – und Männer dafür den Ruhm bekamen

Muse, Sekretärin, Ehefrau – es gibt viele Bezeichnungen für Frauen, deren Einfluss aus der Geschichte radiert wurde. Leonie Schöler stellt in ihrem Bestseller unser Bild der vergangenen 200 Jahre grundlegend infrage und spürt den Machthierarchien und institutionellen Strukturen nach, die Frauen in der Wissenschaft, Kunst, Literatur, Politik und in vielen anderen Bereichen unsichtbar machten und machen. Sie zeichnet eine Vielzahl von Biografien nach und erweitert so unser Bewusstsein für die komplexen Identitäten und Erfahrungen von Frauen, die bisher gar nicht oder kaum in öffentlicher Erinnerung geblieben sind. Schöler würdigt das Schaffen und Wirken dieser vergessenen Heldinnen und macht sie so (wieder) für uns als Handelnde in der Geschichte wahrnehmbar. Beklaute Frauen liefert ein wichtiges Gegenstück zum noch immer dominanten Narrativ der »großen weißen Männer« und zeigt die Gefahren auf, die die Reproduktion von antifeministischen Sichtweisen und fehlende Repräsentation auch heute noch mit sich bringen. Vor allem aber ist es als eine augenöffnende Ermutigung zu verstehen, die unzählige starke Vorgängerinnen und Identifikationsfiguren bereithält, die jede und jeder von uns sich zum Vorbild nehmen sollte.

Wunderschön ausgestattet:

• mit einem neuen Vorwort der Autorin

• mit farbig bedruckten Innenklappen

• mit zahlreichen Abbildungen vergessener Heldinnen

• mit vielen Infokästen

Ausstattung: Mit zahlreichen Abbildungen und Infokästen

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In "Ostern im Möwenweg" von Kirsten Boie erleben Tara und ihre Freunde aus der beliebten Möwenweg-Serie den Zauber des Frühlings mit all seinen Festlichkeiten und kleinen Abenteuern. Der Frühling hält Einzug im Möwenweg, und mit ihm kommen die Vorfreude auf bunte Eier, die ersten Blumen, wärmende Sonnenstrahlen und die lustigsten Aprilscherze, die die Kinder sich gegenseitig spielen. Doch kaum ist der 1. April vorbei, stecken alle mitten in den Vorbereitungen für Ostern: Taras Klasse nimmt an einem Osterbaumwettbewerb teil, und die Familien des Möwenwegs freuen sich auf das traditionelle Osterfeuer. Ein kleiner Schreckmoment entsteht, als Maus, eines der Haustiere, plötzlich verschwindet, aber rechtzeitig vor dem Osterfest wieder auftaucht. Die Kinder spekulieren, ob es vielleicht sogar mehrere Osterhasen im Möwenweg gibt, was zu spannenden und herzerwärmenden Erlebnissen führt. Der siebte Band der Möwenweg-Serie bietet eine liebevolle und lebensnahe Darstellung des Kinderalltags, die in der besten Tradition von Erzählungen à la Bullerbü steht. Die Geschichte wird aus der kindlichen Perspektive mit viel Humor und Einfühlungsvermögen erzählt, begleitet von liebevollen Illustrationen, die die fröhliche Stimmung des Buches unterstreichen. Die Kinder erleben nicht nur die Freude am gemeinsamen Feiern und Basteln, sondern auch den Zusammenhalt und die kleinen Abenteuer des Alltags, die mit Spannung und Wärme geschildert werden. Gelistet bei Antolin. Teil der erfolgreichen "Möwenweg"-Serie, der den Zauber des Frühlings und die Freude am gemeinsamen Feiern von Ostern einfängt. Liebevoll erzählte Geschichten aus Kindersicht, die den Alltag, die Abenteuer und die Gemeinschaft der Kinder im Möwenweg lebendig werden lassen. Inkludiert humorvolle und spannende Episoden rund um Aprilscherze und das Osterfest, die Kinder und Erwachsene gleichermaßen begeistern. Bietet eine perfekte Mischung aus Spannung, Humor und herzerwärmenden Momenten, ideal für junge Leserinnen und Leser ab 8 Jahren sowie zum Vorlesen in der Familie. Liebevoll illustriert, was die Geschichten visuell bereichert und die Fantasie der Kinder anregt. Fördert Werte wie Freundschaft, Zusammenhalt und Kreativität durch die sympathischen und realitätsnahen Erlebnisse der Kinder. Erinnert in bester Bullerbü-Tradition an die unbeschwerte und abenteuerliche Kindheit, angepasst an die moderne Welt.

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Wie blickt unsere Gesellschaft auf weiblichen Schmerz? | Eine feministische Erkundung | Für Leserinnen der SPIEGEL-Bestsellerautorin Mely Kiyak | Gende

»Ein Mann bekommt Schmerzmittel. Eine Frau etwas für die Nerven.« Wie weiblicher Schmerz unterschätzt, übergangen und abgewertet wird. Eine feministische Erkundung Männer sollen stark sein, Frauen sind es angeblich nicht. Dabei bekommen sie Kinder und schmerzhafte Perioden, leiden häufiger an chronischen Schmerzen und sind stärker von häuslicher und sexueller Gewalt betroffen. Gleichzeitig wird ihr Schmerz weniger ernst genommen und schneller ruhiggestellt: Auf einen schmerzmittelabhängigen Mann kommen gut doppelt so viele Frauen. Mit »Unversehrt« legt Eva Biringer den Finger in die Wunde einer Gesellschaft, die den Schmerz der Frauen systematisch abwertet und gleichzeitig fetischisiert und in der Männerkörper in der Medizin noch immer die Norm sind. Ein autobiografisches Plädoyer, weiblichen Schmerz ernst zu nehmen, und ein Aufruf an alle Frauen, ihn in etwas Machtvolles zu verwandeln. »Die Lektüre hat mich wütend gemacht. Herrlich wütend. Gleichzeitig hat sie mir Klarheit und Erkenntnis verschafft.« Friederike Kempter, Schauspielerin »Ein schonungsloses, augenöffnendes Werk, das sowohl einlädt zur Selbstreflexion als auch zu Diskussion und Austausch – der erste Schritt zu gesellschaftlicher Veränderung!« Sophia Hoffmann, Autorin, Aktivistin, Köchin »Es geht um den Schmerz, der uns Frauen verbindet und der so vieles erklärt. Der abgetan und immer weitergegeben wird, solange wir nicht anfangen, uns mit ihm zu beschäftigen.« Verena Altenberger, Schauspielerin

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Endlich gleiches Gehalt für Frauen und Männer - Was wir jetzt tun können

Schluss mit Lohndiskriminierung! Der Preis für den kleinen Unterschied? Ein bis zwei Eigentumswohnungen. Oder einfach eine angstfreie, sichere Existenz. In Deutschland verdienen Frauen immer noch weniger als Männer, auch für die gleiche Arbeit. Viele kostet das im Laufe ihres Lebens mehrere hunderttausend Euro – und die Freiheit, ein Leben zu führen wie ein Mann: Frei von der Demütigung, die mit der Mindervergütung einhergeht. Fast nirgendwo sonst in Europa verdienen Frauen so viel weniger als Männer. Lohndiskriminierung kann alle Branchen betreffen, von der Bürokraft bis zur Professorin. Das Problem geht Millionen an. Hinter dem harmlosen Begriff »Gender Pay Gap« verbirgt sich der wohl größte Lohnraub in der Geschichte der Republik. Gleichzeitig waren die Chancen, die Lohnlücke zu verringern, nie größer als heute. Dank neuer Gerichtsurteile und Regelungen, die derzeit die EU und die Bundesregierung planen, sind Frauen zwar immer noch benachteiligt, aber nicht mehr hilflos. Die preisgekrönte Journalistin Birte Meier beschreibt, welche Erfahrungen sie und andere machten, die sich gegen ungleiche Bezahlung wehrten, wie die Bundesrepublik im internationalen Vergleich dasteht, und was die Politik nun unternehmen muss. Zudem zeigt das Buch auf, wie Frauen konkret gegen Lohndiskriminierung vorgehen können. »Gleichberechtigung voranbringen, ohne Angst vor persönlichen Nachteilen – dafür steht Birte Meier. Ihr Buch macht Mut und ist ein Appell, unsere Stimme zu erheben.« ― Prof. Jutta Allmendinger, Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) »Scheut nicht die Konfrontation - wenn man sich seiner Leistung bewusst ist, muss man es wirklich durchziehen. So wichtig, dass es dieses Buch gibt!« ― Regina Halmich, ehemalige Box-Weltmeisterin »Ein starkes Buch über einen wichtigen Kampf. Lesebefehl, gerade für Männer.« ― Daniel Drepper, Vorsitzender der Journalist*innen-Vereinigung Netzwerk Recherche

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Roman | Acht junge Frauen träumen in Rom von Selbstbestimmung | Sie sind eine Gemeinschaft – doch jede verbirgt ein Geheimnis

Der zensierte Roman, der zum internationalen Bestseller wurde

Acht junge Frauen leben und studieren 1934 am Grimaldi-Konvikt in Rom. Sie sehnen sich nach einem freien, selbstbestimmten Leben, haben Träume, die über die enge Welt von Heim und Herd weit hinausreichen. Unter den strengen Augen der Nonnen bilden sie rasch eine enge Gruppe von Freundinnen, in der sie ihre Sehnsüchte und Hoffnungen für die Zukunft miteinander teilen. Doch so nah sie sich sind, hat doch jede ihre Geheimnisse - ein Kind aus einer frühen Liebesbeziehung, fehlgeschlagene künstlerische Ambitionen, heftige Leidenschaften und kleinliche Eifersüchte. Die Monate vergehen, und eine jede von ihnen folgt ihrer eigenen Vision von Freiheit. Und doch ahnen sie nicht, was vor ihnen liegt.

Zum Zeitpunkt seiner Publikation 1938 erlebte Alba de Céspedes' grandioser Debütroman sofortige Zensur durch die faschistischen Behörden unter Mussolini. Was vor uns liegt, ein virtuoses Gruppenporträt und eine radikal neue Darstellung moderner Frauenleben, erscheint nun in einer schillernden Neuübersetzung.



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Raffiniert und bissig schreibt die Bestsellerautorin Doris Knecht über das Leben als Frau, über Freundschaft und über Sinn und Unsinn der romantischen Liebe. Zum ersten Mal seit vielen Jahren fühlt sie sich wieder frei: Die Kinder sind ausgezogen, in ihrem Dasein zwischen Großstadt und Landleben breitet sich Ruhe aus. Doch dann wird ihre Wohnung von ihrer Schwester besetzt, es droht ihr ein Zahn auszufallen und sie wird mit der eigenen Endlichkeit konfrontiert. Während sich das eher marginale gesundheitliche Dilemma zu einer kleinen existenziellen Krise auswächst, trifft sie im Supermarkt einen Mann von früher wieder: Friedrich. Eine Begegnung, die sie vor eine Frage stellt, mit der sie sich eigentlich nicht mehr beschäftigen wollte: Ist sie bereit für eine weitere Liebesbeziehung? Oder besser gesagt: Ist sie bereit, ihr gutes Leben zu teilen, ihre innere Zufriedenheit zu riskieren, schon wieder? Ein moderner Roman über das Leben als Frau, der das ewige Primat der romantischen Liebe infrage stellt – unverbittert, witzig, lebensklug

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Haymat | €20,00
Türkisch-deutsche Ansichten

Die türkischstämmigen, in Deutschland aufgewachsenen Frauen und Männer, die in diesem Buch vertreten sind, haben alle Karriere gemacht. Die Kinder und Enkel der einstigen Gastarbeiter prägen mit ihren Beiträgen, ihren Ansichten, ihren Stimmen Politik, Wissenschaft, Kultur und Sport. Aus unterschiedlichsten Perspektiven blicken sie auf ihr Leben zwischen zwei Kulturen, das geprägt ist von beruflichen Erfolgen, gesellschaftlichen Herausforderungen und einem Alltag, zu dem Integration und Alltagsrassismus, Kopftuchverbot und Feminismus, Religion und Säkularität, Ausgrenzung und Toleranz gehören. »Das Wir-Gefühl ist notwendig.« Seyran Ates. Mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnete Berliner Feministin, Anwältin, Autorin, kämpft seit langem gegen Zwangsheirat und Ehrenmorde, für Frauenrechte und Integration. »Empörung reicht nicht, denn Rassismus trifft uns alle.« Mehmet Gürcan Daimagüler, NSU-Opferanwalt. »Ich wollte nie der Türke sein.« Ersan Mondtag, Theaterregisseur, der seinen Namen eindeutschte, »um der deutschen Migrationsrealität am Flughafen zu entgehen«. »Integration ist Aufgabe des Gastgebers.« Bülent Kullukcu, Schauspieler und Musiker »Die einen machen Karriere, die anderen hartzen.« İmran Ayata, Autor und Campaigner

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Spannender Lesestoff von Bestseller-Autorin Katja Brandis rund um den Pumajungen Carag und die Gestaltwandler-Schule Clearwater High

Die Abenteuer der „Woodwalkers“ gehen weiter! In der zweiten Staffel der Bestsellerreihe von Katja Brandis warten größere Herausforderungen als je zuvor auf Puma-Wandler Carag, Wolfsmädchen Tikaani und ihre Freundinnen und Freunde von der Clearwater High. Die Sommerferien stehen bevor, doch das Leben von Pumajunge Carag ist turbulenter denn je. Noch immer prahlen die Mitglieder des Fabeltier-Clubs rund um den Ziegen-Wandler Diablo in den sozialen Medien mit ihren Verwandlungen und gefährden damit das Geheimnis der Woodwalker. Carag soll die Fabeltiere zur Vernunft bringen, denn sie planen ein großes Treffen mit Live-Performances in Florida. Kann er sie dort noch stoppen, bevor die „Wahrheitssucher“ Wind von diesem Treffen bekommen? Und was wird aus ihm und Tikaani? Während das Wolfsmädchen ein Praktikum im Krankenhaus macht, kundschaftet Carag mit seiner Schwester Mia und seinen Eltern ein nahegelegenes Naturschutzgebiet aus, in dem Bäume für eine neue Pipeline gerodet werden sollen. Carag muss kämpfen ? für das Revier seiner Vorfahren, die Gemeinschaft der Wandler und seine Zukunft mit Tikaani. Hier kommen Tierfantasy-Fans ab 10 Jahren voll auf ihre Kosten: Spannende Gestaltwandler-Charaktere und mitreißende Abenteuer in der Natur machen jeden Band zum garantierten Lesespaß. Die Illustrationen im einzigartigen Stil von Claudia Carls setzen die Geschichten perfekt in Szene. Gedruckt auf Recycling-Umweltschutzpapier, zertifiziert mit dem Blauen Engel. Die Woodwalkers- und Seawalkers-Bände erscheinen halbjährlich. Bisher erschienen sind: Woodwalkers ? Die Rückkehr (Staffel 2) Woodwalkers ? Die Rückkehr (1). Das Vermächtnis der Wandler Woodwalkers ? Die Rückkehr (2). Herr der Gestalten Woodwalkers ? Die Rückkehr (3). Das Grollen der Löwin Woodwalkers ? Die Rückkehr (4). Der Club der Fabeltiere Weitere Bände in Planung Woodwalkers (Staffel 1) Woodwalkers (1). Carags Verwandlung Woodwalkers (2). Gefährliche Freundschaft Woodwalkers (3). Hollys Geheimnis Woodwalkers (4). Fremde Wildnis Woodwalkers (5). Feindliche Spuren Woodwalkers (6). Tag der Rache Woodwalkers Special Woodwalkers & Friends. Katzige Gefährten Woodwalkers & Friends. Zwölf Geheimnisse Woodwalkers & Friends. Wilder Kater, weite Welt Seawalkers Seawalkers (1). Gefährliche Gestalten Seawalkers (2). Rettung für Shari Seawalkers (3). Wilde Wellen Seawalkers (4). Ein Riese des Meeres Seawalkers (5). Filmstars unter Wasser Seawalkers (6). Im V

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Das ganz normale Leben in der Diktatur: Die Deutschen und das Dritte Reich 1938/39

Eine erzählerische Zeitreise in den Alltag der NS-Diktatur Der Feldzug für eine gesunde Lebensweise, der Kult um den Körper, der Ruf nach der Gemeinschaft – so manches, was den Alltag im »Dritten Reich« prägte, erscheint uns heute erschreckend vertraut, wie Tillmann Bendikowski in diesem Buch zeigt. Aber konnte es damals überhaupt so etwas wie ein »normales« Leben inmitten der Diktatur geben? Der Autor begibt sich auf eine erzählerische Zeitreise in die (auch zeitliche) Mitte der NS-Herrschaft, indem er das Alltagsleben der Deutschen während einer Spanne von zwölf Monaten erkundet: zwischen Dezember 1938 und November 1939, als schon der Zweite Weltkrieg tobte und auch das missglückte Attentat im Münchener Bürgerbräukeller das Regime nicht mehr stürzen konnte. Ein neuer, ungewöhnlicher Blick auf das Leben der Deutschen im Alltag der Diktatur.

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Historischer Roman. Ken Folletts epochaler historischer Roman über den Bau von Stonehenge

Mit seinem ambitionierten neuen Roman lädt Welt-Bestsellerautor Ken Follett uns ein, an seiner Seite eines der größten Mysterien der Weltgeschichte zu erkunden: Stonehenge

Ein Mann mit außergewöhnlicher Gabe

In der Hitze des Hochsommers überquert Seft, ein begnadeter Feuersteinhauer, die Große Ebene, um den Ritualen beizuwohnen, die den Beginn des neuen Jahres anzeigen. Beim Markt zur Sommersonnenwende will er einige seiner Steine eintauschen und Neen suchen, das Mädchen, das er liebt. Neens Familie lebt in Wohlstand und bietet Seft in ihrer Gemeinschaft von Hirten Zuflucht vor seinem brutalen Vater und seinen aggressiven Brüdern.

Eine Priesterin, die an das Unmögliche glaubt

Joia, Neens Schwester, ist eine Priesterin mit Vision, eine geborene Anführerin. Schon als Kind sieht sie der Zeremonie zur Sommersonnenwende wie gebannt zu. Sie träumt von einem wundergleichen neuen Monument, errichtet aus den größten Steinen der Welt.

Ein Monument, das eine Zivilisation prägen wird

Joias Vision von einem großen Steinkreis inspiriert Seft und wird zu ihrem gemeinsamen Lebenswerk. Doch als Dürre die Erde plagt, wächst das Misstrauen zwischen Hirten, Ackerbauern und Waldbewohnern - und eine grausame Gewalttat führt zu offenem Krieg ...

Der neue große Roman des internationalen Bestsellerautors

»Ich habe bereits über Momente großer menschlicher Leistungen geschrieben und mich schon immer für Geschichten über normale Menschen interessiert, die scheinbar Unmögliches vollbringen. Und was könnte außergewöhnlicher sein als der Bau dieses gewaltigen Monuments?« KEN FOLLETT

»Follett ist ein meisterhafter Geschichtenerzähler« THE TIMES

»Einer der großen Bestsellerautoren« DAILY TELEGRAPH

»Follett ist ein Meister seines Fachs« THE WASHINGTON POST



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Kleine Anleitung zur weiblichen Masturbation

Aufklärung, Inspiration und Empowerment – dieses Handbuch revolutioniert, wie wir über Selbstbefriedigung und den weiblichen Körper denken und sprechen. Alles, was man über die Lust der Frauen wissen muss, in einem kompakten und schön illustrierten Band. Viel zu lange wurde die weibliche Lust verleugnet, viel zu lange die Klitoris in ihrer Bedeutung und Größe verkannt. Höchste Zeit, dem ein Ende zu setzen! »Denn eine Frau, die ohne Scham masturbiert und sich selbst verwöhnt, ist eine freie Frau«, schreibt die Feministin und Aktivistin Julia Pietri. Sie hat in den sozialen Medien 6.000 Frauen zu ihren Masturbationsgewohnheiten befragt und erstaunlich offene Antworten erhalten. Die unterschiedlichen Erfahrungen und Stimmen der Frauen, allesamt laut, schön und überzeugend, ergänzt sie um Informationen über die weibliche Anatomie, viele nützliche Tipps, wie Frauen die erfüllte Sinnlichkeit selbst in der Hand haben, und räumt endgültig mit Mythen wie dem vaginalen Orgasmus auf. Ein informatives, großartig gestaltetes und illustriertes Handbuch, das hilft, Scham zu überwinden, und die selbstbestimmte Sexualität von Frauen behauptet, so unterschiedlich sie auch sind.

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Selbstbewusst für den eigenen Körper entscheiden. Sex, Zyklus, Wechseljahre aus weiblicher Sicht neu verstehen. Krankheiten erkennen und therapieren

Von der Ärztin des erfolgreichen Gynäkologie-Podcasts »Gyncast« | Das neue Standardwerk der Frauenheilkunde | Das unverzichtbare Buch für ein ganzes Frauenleben Mandy Mangler, Chefärztin der Frauenheilkunde und Geburtshilfe zweier Berliner Kliniken, weiß es aus ihrem beruflichen Alltag: Rund um die Gesundheit von Frauen und den weiblichen Körper gibt es noch immer zahlreiche althergebrachte Mythen, Irrtümer und eklatante Informationslücken – selbst aufseiten des medizinischen Personals. Denn die Gynäkologie fußt größtenteils auf der Forschung von Männern. Und die stellen manchmal nicht die richtigen Fragen, wenn es um einen Körper geht, den sie selbst nicht haben. Diese Lücke zu füllen, das ist Mandy Manglers Antrieb. Ihr Buch widmet sich einfühlsam, persönlich und umfassend allen Themen der Frauengesundheit, von der ersten Menstruation über die Wechseljahre bis ins Alter. Es hilft, den eigenen Körper kennen und lieben zu lernen und gute Therapiegespräche mit der eigenen Ärztin zu führen. Es bietet überraschende Einsichten zu Lust und Sex aus weiblicher Perspektive, Hilfe bei Zyklusbeschwerden oder unerwünschten Schwangerschaften, Rat zu Verhütung, Kinderwunsch und Geburt, bei Infektionen, Endometriose oder Krebs: selbstermächtigend, schambefreit, auf dem neuesten Stand der Wissenschaft und kompromisslos zum Wohl von Frauen und Patientinnen.

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Politische Kultur in der europäischen Union

Mit viel Erfahrung und analytischem Blick setzt sich Gret Haller mit einem politischen Gebilde auseinander, das heute 27 ganz unterschiedliche Mitgliedstaaten zählt und 448,4 Millionen Menschen zusammenführt: der Europäischen Union. Nach den Schrecken der beiden Weltkriege verzichteten sechs Staaten auf einen Teil der nationalen Souveränität und gründeten 1951 die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl. Deren wichtigstes Anliegen war Kriegsvermeidung. Damit war der Grundstein für ein bislang einmaliges transnationales Gemeinwesen gelegt. Hallers Augenmerk liegt auf dem institutionellen und menschlichen Geflecht dieser heterogenen Union. »Wenn es eine politische Kultur der Union gibt, so besteht sie eher in der Art und Weise, wie sich die verschiedenen politischen Kulturen der Mitgliedstaaten aufeinander beziehen, sich gegenseitig beeinflussen und dennoch ihre Unterschiedlichkeit beibehalten.« In der Wahrung und Akzeptanz der Andersartigkeit sieht sie die Chance für Verständigung. Angesichts erstarkender totalitärer Systeme, aber auch der EU-feindlichen Strömungen innerhalb Europas ist dieses Buch ein Beitrag zur Rückbesinnung auf die demokratischen und rechtsstaatlichen Grundwerte sowie auf die Friedensinitiative, die die Europäische Union begründete.

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Kirsten Boies "Dunkelnacht" ist ein eindringlicher und historisch fundierter Roman, angesiedelt in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs, der sich auf die tragischen Ereignisse konzentriert, die sich im bayerischen Städtchen Penzberg abspielten. Das Werk, das sowohl mit dem Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis als auch mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet wurde, taucht tief in ein dunkles Kapitel der Geschichte ein und veranschaulicht die verheerenden Auswirkungen des Zusammenbruchs des Nazi-Regimes auf lokale Gemeinschaften. Durch die miteinander verwobenen Leben der jungen Protagonisten Marie, Schorsch und Gustl erkundet Boie Themen wie Mut, Widerstand und die moralischen Dilemmata, mit denen diejenigen konfrontiert waren, die zwischen der Treue zu ihrem Land und dem Streben nach Gerechtigkeit und Menschlichkeit gefangen waren. "Dunkelnacht" dient nicht nur als narrative Brücke, die die Vergangenheit mit der Gegenwart verbindet, sondern auch als mahnende Erinnerung an die im Namen einer Ideologie begangenen Gräueltaten. Boies akribische Recherche und packende Erzählweise bringen die Hinrichtung von Widerstandskämpfern durch die Wehrmacht ans Licht und heben das komplexe Geflecht aus Angst, Verrat und Heldentum hervor, das die Ära prägte. Die Erzähltechnik des Romans, gekennzeichnet durch prägnante, doch kraftvolle Prosa, fängt das Wesen einer durch Krieg und Tyrannei zerrissenen Gemeinschaft ein. Kritiker und Leser haben "Dunkelnacht" gleichermaßen für seine Fähigkeit gelobt, Geschichte zu vermenschlichen und einen Blickwinkel zu bieten, durch den die emotionale und psychologische Landschaft des kriegsgebeutelten Deutschlands lebendig dargestellt wird. Der Fokus des Romans auf die Jugend, die im Kreuzfeuer historischer Ereignisse gefangen ist, bietet eine einzigartige Perspektive auf die Widerstandsfähigkeit und Zerbrechlichkeit des menschlichen Geistes in Krisenzeiten. Boies "Dunkelnacht" ist mehr als nur ein historischer Roman; es ist eine kritische Betrachtung der Folgen von Extremismus und der Bedeutung, sich an die Vergangenheit zu erinnern, um unser Handeln in der Gegenwart und Zukunft zu informieren. In einer Zeit, in der Nationalismus und Intoleranz in verschiedenen Teilen der Welt erneut aufkommen, steht "Dunkelnacht" als Zeugnis für die anhaltende Notwendigkeit von Empathie, Verständnis und dem Mut, für das Richtige einzustehen. Ausgezeichnet

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Der biologische Sinn hinter der Vielfalt von Sex, Gender und Geschlecht

Unser Blick auf Sexualität und Gender wurde lange Zeit von der Vorstellung geprägt, dass alles außerhalb der heterosexuellen Orientierung und der binären Geschlechteraufteilung unnatürlich sei. Bis heute glauben viele, dass die Evolution dies vorgäbe, weil es dem Gesetz der Fortpflanzung diene. Vereinzelte Beispiele aus dem Tierreich wie Clownfische, die ihr Geschlecht umwandeln, oder homosexuelles Verhalten bei Pinguinen wurden und werden fälschlicherweise als Ausnahmen betrachtet. Um seine Standpunkte zu verdeutlichen, nimmt uns der renommierte Biologe Nathan H. Lents mit auf eine Reise durch das Liebesleben der Tiere, aber auch des Menschen. Es stellt sich heraus, dass die Fluidität von Geschlecht kein neues Phänomen ist. Lents erklärt, dass es in der Natur von Vorteil sein kann, homo-, pan- oder bisexuell zu sein: ob bei schwul lebenden Schwänen, bisexuellen Bonobos oder auch Menschen, die Gruppensex praktizieren, wenn sie den Zusammenhalt einer unter höchsten Belastungen stehenden Gemeinschaft festigen müssen.Lents deckt Vorurteile auf und zeigt, dass am Ende der Kern der Evolution nicht die Fortpflanzung, sondern das Erzeugen von Diversität ist.

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Wie die Hamburger Schule in Ostwestfalen erfunden wurde

Willkommen in Bad Salzuflen, einer Kurstadt im ländlichen Ostwestfalen, wo sich Mitte der 1980er Jahre die Wege von einigen unerschrockenen Jugendlichen kreuzen, die nicht länger den Erwartungen der Familientraditionen folgen wollen. Aus einer staubigen Garage heraus gründen sie das Label Fast Weltweit, träumen von Ruhm und Rebellion und entfesseln das Feuer der Leidenschaft, die die deutschsprachige Musikszene reanimiert. »Ohne Fast Weltweit keine Hamburger Schule« – ein Satz, der den Wandel zusammenfasst, den diese verschworene Gemeinschaft herbeiführt. Frank Spilker und Jochen Distelmeyer schreiben später mit ihren Bands Die Sterne und Blumfeld Musikgeschichte. Vierzig Jahre danach unterhielt Christof Dörr sich mit Michael Girke, Bernadette Hengst, Frank Werner, Andreas Henning, Frank Spilker, Bernd Begemann, Mijk van Dijk, Achim Knorr, TT Geigenschrey, Thomas Wenzel sowie Kersty und Sandra Grether. In der vorliegenden Oral History verwebt Dörr jene Erinnerungen zu einer Geschichte über Freundschaft und die Suche nach musikalischer Identität und Kreativität, die bis heute nachwirkt. Pressestimmen: »Wie so viele Erfolgsgeschichten beginnt auch diese in einer Garage (…) Die Garage gehört Frank Werner, und weil der auch ein Aufnahmegerät besitzt, lockt er allerhand junge Leute an, die zwei Sachen mitbringen: erstens einen Musikgeschmack, der wenig mit dem zu tun hat, was Ende der 80er im Radio läuft. Zweitens den Mut selbst Lieder zu schreiben und aufzunehmen (…) ›Fast Weltweit‹ ist eine spannend zu lesende Oral History über eine sehr spezielle Musikclique um Frank Spilker, Jochen Distelmeyer, Bernd Begemann und Bernadette La Hengst, aus der später die HAMBURGER SCHULE hervorging.« MINT »Die Fast Weltweit-Crew schaffte immerhin das, was so ähnlich auch in Seattle gelang: Aus einem Ort, der stets von coolen oder großen Bands gemieden wurde, die Keimzelle für eine der immer noch interessantesten Epochen in der deutschen Indie-Musik zu starten. Immerhin findet man in Provinzen schnell Leidensgenossen und Gleichgesinnte.« laut.de »Eigentlich erzählt ›Fast Weltweit‹ vom gleichnamigen Label aus Ostwestfalen, aus dessen Wurzeln in den Neunzigern die Hamburger Schule spross, etwa mit Bernd Begemann, Die Braut haut ins Auge, Die Sterne oder Blumfeld. Andererseits setzt Autor Christof Dörr dieses Interview-Mosaik zusammen wie einen Roman, erst Coming of Age, Abenteuer, dann Erfolgsgeschichte u

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Aufbruch der Frauen 1926-1933

Eine faszinierende Zeitreise auf den Spuren berühmter Schriftstellerinnen Regine Ahrem lädt ein zu einer faszinierenden Zeitreise auf den Spuren von sieben außergewöhnlichen Frauen: Vicki Baum, Marieluise Fleißer, Mascha Kaléko, Irmgard Keun, Erika Mann, Ruth Landshoff und Gabriele Tergit. In einer spannenden Collage entfaltet sie die Lebensgeschichten der Autorinnen und erzählt von ihrer künstlerischen Entwicklung ab 1926 bis zur »Machtergreifung« 1933, die ihren Karrieren ein jähes Ende setzt. Chronologisch und kaleidoskopisch werden die Wege der Schriftstellerinnen nachgezeichnet, die sich mitunter berühren und immer wieder kreuzen. Alle sieben gehören zu den »Neuen Frauen«, die in den 1920er-Jahren die öffentliche Bühne im Sturm erobern – sie sorgen für Theaterskandale, werden Bestsellerautorinnen und It-Girls einer ganzen Generation. Nicht nur für Vicki Baum werden es die interessantesten und fruchtbarsten Jahre ihres Lebens. Ein wilder Reigen – sprühend vor weiblicher Schaffenskraft und Energie, inspirierend und atmosphärisch dicht erzählt. ✶ Auf den Spuren großer Schriftstellerinnen: Vicki Baum, Marieluise Fleißer, Mascha Kaléko, Irmgard Keun, Ruth Landshoff, Erika Mann und Gabriele Tergit

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Roman | Auf der Shortlist für den BücherFrauen-Literaturpreis 2025

An einem Sonntag im Juni gerät die Welt aus dem Takt: Frauen liegen auf der Straße. Reglos, in stillem Protest. Hier kreuzen sich die Wege von Elin, Nuri und Ruth. Elin, Anfang zwanzig, eine erfolgreiche Influencerin, der etwas zugestoßen ist, von dem sie nicht weiß, ob es Gewalt war. Nuri, neunzehn Jahre, der die Schule abgebrochen hat und versucht, sich als Fahrradkurier, Bettenschubser und Barkeeper über Wasser zu halten. Ruth, Mitte fünfzig, die als Pflegefachkraft im Krankenhaus arbeitet und deren Pflichtgefühl unerschöpflich scheint.
Es ist der Beginn einer Revolte, bei der Frauen nicht mehr das tun, was sie immer getan haben. Plötzlich steht alles infrage, worauf unser System fußt. Ergreifen Elin, Nuri und Ruth die Chance auf Veränderung?



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3000 Jahre zwischen Female Rage und Zusammenhalt | Autorin der SPIEGEL-Bestseller "Sorry, aber ..." und "Drama Queen"

Seit Jahrhunderten werden Frauen unterdrückt. Frauen, die in irgendeiner Weise Stärke ausgestrahlt, sich selbst ermächtigt und zur Wehr gesetzt haben, werden belächelt, verurteilt und dämonisiert. Und all diese Frauen leben in uns weiter – ihre Angst, ihre Freude, ihre Liebe. Und ihre Wut. All diese Mütter, Großmütter und Urgroßmütter. Alle Frauen der Geschichte, die große Opfer auf dem steinigen Weg zur Gleichberechtigung bringen mussten. 
Auf der Suche nach den Ursprüngen von Female Rage taucht Tara-Louise Wittwer in die europäische Geschichte ein und erzählt die ungehörten Geschichten der Frauen, die sich gegen das männliche Narrativ der Schwäche und Passivität gestemmt haben. Und sie hinterfragt die moralische Vertretbarkeit von Rache und Gegenwehr in einer Welt, die Frauen systematisch Unrecht tut. Damit bringt sie tiefsitzende, über Generationen vererbte Narrativ

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Roman | Eine Liebeserklärung an den Zauber des Lesens und eine Rückbesinnung auf das, was wir im Leben wirklich brauchen

Warmherzig und entschleunigend – ein Roman, der einfach nur guttut

In Redu, einem kleinen Bücherdorf inmitten der belgischen Ardennen, wird die Zeit als Freund und nicht als Gegner empfunden: Umgeben von ausgedehnten Wäldern, rauschenden Flüssen und steilen Anhöhen gibt es hier lediglich einen Fernseher, während das Internet nur zwischen 19 und 20 Uhr verfügbar ist. Dass der Kirchturm windschief in den Himmel ragt und man sein baldiges Herabstürzen befürchten muss, stört die 390 Einwohner ebenso wenig wie die gehörig aus dem Takt geratene Turmuhr. Als dann jedoch die junge Französin Marie ins Dorf kommt und der Frühling Einzug hält, wird nicht nur die Natur zu neuem Leben erweckt. Selbst die mürrische Mathilde kann sich dieser Entwicklung nicht entziehen ...



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Roman | Was macht man mit einer vermissten Frau, die nicht gefunden werden will?

»Gleich mit dem ersten Satz hat uns Maddalena Vaglio Tanet gefangen – und dann entführt sie uns mit ihrer olivgrünen Sprache und erzählt mitreißend von der Tiefe der Ängste und der Weite des Herzens. Als seien Elena Ferrantes Heldinnen in das karge Norditalien gekommen, um sich zwischen zarten Sehnsüchten und herben Enttäuschungen am Ende doch selbst zu finden.« Florian Illies Eines Morgens verschwindet die Lehrerin im Wald. Während das Klassenzimmer leer bleibt und ihre Verwandten Straßen und Bäche absuchen, scheint sie immer mehr mit der sie umgebenden Natur zu verschmelzen. Um sie herum streifen Keiler durch das Unterholz, über den Wipfeln der Birken erklingt der Gesang wilder Vögel. Immer tiefer versinkt sie in einer Decke von Moos und Erinnerungen – sie muss um alles in der Welt den tragischen Tod ihrer Lieblingsschülerin vergessen, der sie in den Wald trieb. Hinter den geschlossenen Fensterläden und in den Straßen des piemontesischen Ortes Biella ist man unterdessen ratlos: Was ist mit Silvia geschehen? Und wer ist sie wirklich? Die gutmütige Lehrerin, für die sie alle halten, oder doch eine Außenseiterin, die etwas zu verbergen hat? Als ein Junge aus der Schule bei einem Streifzug durch den Wald auf die Lehrerin stößt, scheint die Suche ein Ende zu nehmen. Aber was macht man mit einer vermissten Frau, die nicht gefunden werden will? In den Wald ist ein schillernder Roman über unausgesprochene Wahrheiten. Mit perfekt kalibrierter Spannung erzählt Maddalena Vaglio Tanet von dem Kampf einer Frau gegen ihre Geister – und von einem Wald, der Phantasmen heraufbeschwört und Wunden heilt.

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Der Abschluss der weltberühmten Autobiographie

Ein Angebot von Malcolm X lockt sie Mitte der Sechziger zurück in ihre Heimat. Maya Angelou soll Seite an Seite mit dem Schwarzen Bürgerrechtler arbeiten. Ihre vier Jahre in Ghana enden, genau wie die Versuche, auf dem afrikanischen Kontinent Versöhnung zu finden. Was nun beginnt, ist der offene Kampf gegen den Rassismus in den Vereinigten Staaten, mit viel zu vielen Opfern: Malcolm X wird erschossen, im Stadtteil Watts im Süden von Los Angeles kosten Ausschreitungen zahlreichen Schwarzen Menschen das Leben, Martin Luther King stirbt bei einem Attentat … Aus nächster Nähe berichtet Maya Angelou von den historischen Rückschlägen und der Gewalt, von der Macht eines menschenverachtenden Systems, bis sie ein zweites Mal in ihrem Leben vor Schmerz fast verstummt. James Baldwin ist es, der ihr Sinn und Zweck und Kraft und Schönheit der Worte in Erinnerung ruft und sie bittet, schreib es alles auf. Mit jedem Schlag unserer Flügel schließt den Kreis. Maya Angelou beschwört darin die Opfer auf dem Weg zu mehr Gerechtigkeit. Sie bezeugt den Überlebenswillen der Schwarzen Gemeinschaft und feiert die Sprache als Ort der Erlösung.

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Roman - Der gefeierte, neue Roman des Pulitzer-Preisträgers

Der gefeierte, neue Roman von Pulitzer-Preisträger Paul Harding. »Ein Hohelied der Liebe … so berührend, dass man weinen könnte.« The New York Times Apple Island, im Jahr 1793: Der Schwarze Benjamin Honey, ein ehemaliger Sklave, und seine irische Frau Patience lassen sich auf einer kleinen Insel vor der Küste von Maine nieder. Für Benjamin ist es das Paradies. Hier legt er einen Obstgarten an mit den Samen unterschiedlicher Apfelsorten, die er in zwölf Jutesäckchen mitgebracht hat. Mehr als ein Jahrhundert später leben die Nachkommen der Honeys noch immer auf der Insel, zusammen mit einer exzentrischen Gruppe von Nachbarn. Arm, isoliert, aber geschützt vor den Anfeindungen, die sie auf dem Festland erwarten würden. Dann taucht im Sommer 1912 Matthew Diamond auf, ein pensionierter Lehrer, der mit missionarischem Eifer die Kinder auf Apple Island unterrichtet. Ein Mann mit guten Absichten, dessen Idealismus aber nie ganz frei von Vorurteilen ist. Seine Anwesenheit erregt die Aufmerksamkeit der staatlichen Behörden und löst eine Lawine unheilvoller Ereignisse aus. »Ein herzzerreißend schönes Buch, das auf einer wahren Geschichte basiert und von einer einzigartigen Inselgemeinschaft erzählt, die ums Überleben kämpft. Harding erzählt von den Hoffnungen, Träumen und der Widerstandsfähigkeit derjenigen, die nicht dazugehören in einer Welt, die gnadenlos intolerant ist gegenüber allem Andersartigen.« Jury Booker Prize

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Eine Geschichte von Terror, Tod, Überleben und Hoffnung | Der 7. Oktober 2023 – geschildert von einem Überlebenden des Kibbuz Nahal Oz

Dieses Buch ist Reportage und Geschichte des Massakers, dessen Datum für immer im Gedächtnis bleiben wird Am Morgen des 7. Oktober 2023 wurden Amir Tibon und seine Frau von Mörsergranaten geweckt, die in der Nähe ihres Hauses im Kibbuz Nahal Oz, einer israelischen Siedlung an der Grenze zum Gazastreifen, einschlugen. Sie verbarrikadierten sich mit den beiden kleinen Töchtern im Schutzraum des Hauses und ermahnten sie, nicht zu weinen, während sie die Schüsse der Hamas-Angreifer vor ihren Fenstern hörten. Die Tore von Gaza erzählt die Geschichte des 7. Oktobers 2023 durch das Prisma der Ereignisse, die in Nahal Oz über die Familie hereinbrachen, die schließlich von Amir Tibons eigenem Vater mit unglaublichem Mut gerettet wurde. Das Buch schildert den jahrzehntelangen Kampf einer Gemeinschaft um Leben, Wohlstand und Wachstum an einer der gefährlichsten Grenzen der Welt. Es ist zugleich eine kurze Geschichte Israels, auch über das Versagen der israelischen Politik, für die Sicherheit der eigenen Bevölkerung zu sorgen. Mit großem Einfühlungsvermögen und auf der Grundlage israelischer und palästinensischer Quellen sowie Originalinterviews mit den Polizisten und Soldaten, die am 7. Oktober an der Seite seiner Eltern kämpften, zeichnet Amir Tibon einen schonungslosen, aber letztlich hoffnungsvollen Blick auf diesen scheinbar unlösbaren Konflikt und seine globalen Auswirkungen.

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Teilen macht Freude – und Freunde! Der Hase baut auf seinem Feld die allerbesten Rüben des Waldes an. Aber teilen will er sie mit niemandem. Schon gar nicht mit den Kaninchen, die neu in den Wald gezogen sind. Er will auch nichts von ihrer Suppe abhaben. Denn der Hase braucht keine Freunde! Obwohl er zugeben muss, dass das Möhrenfeld der Kaninchen richtig gut aussieht. Eines nachts läuft der Hase einem Wildschwein über den Weg. Schnell rennt er los, um die Möhren der Kaninchen zu retten. Gerade so bringen sie die Ernte gemeinsam in Sicherheit. Doch leider hat das Wildschwein in der Zwischenzeit alle Rüben vom Hasen aufgefuttert. Die Kaninchen eilen zur Hilfe. Wird der Hase doch noch lernen, wie schön das Teilen sein kann? Meins! Der Hase, der nicht teilen wollte: Eine hasenstarke Geschichte vom Teilen Teilen macht Spaß: Witzige Bilderbuchgeschichte für Kinder ab 4 Jahren über Freundschaft und Teilen lernen. Wichtige Botschaft: Die spannende Vorlesegeschichte über den liebenswerten Hasen und das Teilen mit anderen begeistert Klein und Groß. Zum Vorlesen und Mitfiebern: Das herzerwärmende Bilderbuch eignet sich perfekt für vergnügliche gemeinsame Vorlesestunden. Mit Witz und Herz erzählt: Die lustig illustrierte Geschichte von Steve Small vermittelt unterhaltsam und kindgerecht, wie wichtig es ist, mit anderen zu teilen ist.

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Lebensgeschichten wohnungsloser Frauen

Wenn Frauen obdachlos werden, haben sie in der Regel schon ein hartes Leben hinter sich, Gewalt und sexuellen Missbrauch in ihren Familien und Partnerschaften erlebt, wurden ausgebeutet, betrogen oder zur Sexarbeit gezwungen. Ohne feste Bleibe gerät ihr Leben nun vollkommen aus den Fugen. In diesem Buch gibt Angelika Sinn acht wohnungslosen Frauen eine Stimme, macht deren Erlebnisse und Erfahrungen sichtbar und nachvollziehbar, sodass Leserinnen und Leser tief in die Lebenswelt der in Not geratenen Frauen eintauchen können. Da ist zum Beispiel Lisa, die im Heim aufwuchs und schon als Jugendliche auf der Straße landete. Oder Nadine aus Kamerun, die nach einer gescheiterten Ehe davon träumt, in die Heimat zurückzukehren. Anna musste vor ihrem gewalttätigen Mann fliehen und Katharina war jahrelang mit ihrer Mutter in einer vermüllten Wohnung eingesperrt. Kennengelernt hat Angelika Sinn die Frauen während ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit im Bremer Tagestreff frauenzimmer und in der von ihr dort angeleiteten Schreibwerkstatt. In langen Gesprächen mit der Autorin haben die Frauen mutig ihre Lebensgeschichten aufgerollt, ihre prekäre Situation geschildert, über Pläne und Wünsche für die Zukunft nachgedacht. Oft klingen die Frauen resigniert und verzweifelt, dann wieder sind sie voller Hoffnung, ihr alltägliches Leben in die Hand nehmen zu können, einen Neuanfang zu schaffen. Behutsam und mit vielen O-Tönen gibt Angelika Sinn die Berichte ihrer Gesprächspartnerinnen wieder.

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Revolution hat ein weibliches Gesicht: Shila Behjats lebendige Reportage zeigt, was die Welt vom Mut der Frauen lernen kann ¬ ein Aufruf zum Feminismus der Stärke! Vom Iran bis Belarus, von Fridays for Future bis zu den großen Diskriminierungsdebatten – Revolutionen und gesellschaftliche Wandlungsprozesse haben heute oft ein weibliches Gesicht. Ausgehend von den mutigen Frauen im Iran fragt die vielfach ausgezeichnete Journalistin Shila Behjat nach den Besonderheiten weiblichen Protests. Aus Gesprächen mit den Anführerinnen der Bewegungen entsteht eine lebendige Reportage, die zeigt: Auch unter widrigsten Umständen sind Frauen schon lange nicht mehr nur Opfer, sondern Protagonistinnen der Geschichte. Ist es längst angebrochen, das weibliche Zeitalter? „Frauen und Revolution“ ist ein engagiertes Plädoyer – für ein neues Frauenbild, einen Feminismus der Stärke und weibliche Solidarität, die keine Ländergrenzen kennt.

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Das große Standardwerk über Rockmusikerinnen

Die Heldinnen der Rockmusik

Von Grace Slick bis Bikini Kill, von Tina Turner bis Billie Eilish, von Patti Smith bis Taylor Swift: In mehr als vierzig originellen Porträts erzählen Kersty Grether und Sandra Grether so einfühlsam wie mitreißend von starken Sängerinnen und Rockgöttinnen, die das Genre sprengten und Grenzen überschritten. Was verbindet die großen Musikerinnen über die Jahrzehnte hinweg, wogegen kämpften sie an? Wäre etwa Phoebe Bridgers ohne Joni Mitchell denkbar? Wieso konnten die 70er Jahre weder Yoko Ono noch Karen Carpenter verkraften? Und hat PJ Harvey den Feminismus verraten? Eine spannende Geschichte über Herausforderungen und Glücks-Highs!

Mit großer Playlist zum Mithören und zahlreichen Interviews und Abbildungen.

»Kersty und Sandra Grether sind die berühmtesten Pop-Feministinnen Deutschlands.«
Birgit Fuß, Rolling Stone



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Kommissar Dupins dreizehnter Fall

Bretonische Klänge, betörende Sirenen und die atemberaubende Insel der Frauen: Bestsellerautor Jean-Luc Bannalec entführt uns mit diesem atmosphärischen Krimi in die mystische Welt der Bretagne und konfrontiert Kommissar Dupin mit dem fesselnden Rätsel um ein keltisches Ritual.
Am äußersten Rand der Bretagne, inmitten der Urgewalten des Atlantiks, liegt die tiefgrüne Insel Ouessant. Dort soll Kommissar Dupin im Spezialauftrag des Präfekten einen mysteriösen Tod aufklären: Ein keltischer Musiker wurde am Ufer angeschwemmt. In seinem Haus entdeckt die Polizei einen Hinweis, der mit einem uralten dunklen Ritus in Verbindung gebracht wird.
Doch die eingeschworene Gemeinschaft der abgelegenen Insel erschwert Dupin das Ermitteln – Sirenen, Priesterinnen und Märchenerzählerinnen leben hier abseits der Normen und wissen: Auf das Unsichtbare kommt es an. Und Du

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Roman

Ein schmerzhaft schöner Roman über das Aufwachsen zweier Schwarzer Mädchen in einem zerrütteten Land Die Schwestern Ezra und Cinthy Kindred wachsen wohlbehütet in Salt Point an der Ostküste der USA auf. Sie verbringen die Tage mit ihrer gemeinsamen besten Freundin Ruby, ohne einen Gedanken daran zu verschwenden, dass jemals etwas zwischen ihnen stehen könnte. Doch als im Sommer 1957 die Rufe nach Freiheit und Gleichberechtigung der Schwarzen Bevölkerung nach Salt Point dringen, verschiebt sich etwas in der Gemeinschaft. Denn plötzlich werden die Kindreds, eine der einzigen beiden Schwarzen Familien im Ort, von den anderen Bewohnern als Bedrohung angesehen. Ezra und Cinthy müssen all ihre Hoffnung und ihren Mut zusammennehmen, um sich dem Hass, der das ganze Land überflutet, entgegenzustellen Mit einer Sprache, die so gewaltig ist und dabei von einer einzigartig klaren Zärtlichkeit, lässt uns Rachel Eliza Griffiths ein dunkles Kapitel der amerikanischen Geschichte nachspüren. Eine Geschichte aus der Vergangenheit, die aktueller jedoch kaum sein könnte.

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Roman

Von der Kehrseite des amerikanischen Traums: Ocean Vuongs neuer, atemberaubender Roman nach dem Welterfolg von »Auf Erden sind wir kurz grandios« Der queere Hai, Sohn einer vietnamesischen Mutter, lebt in East Gladness, einem heruntergekommenen Kaff in New England. Auf den Straßen hängen noch die Schilder der Obama-Kampagne »Yes, we can«, doch Hai schluckt Pillen und denkt an Selbstmord. Bis er Grazina aus Litauen kennenlernt, eine Überlebende des Zweiten Weltkriegs, in deren Kopf die unerlösten Geister ihres Lebens schwirren. Hai wird ihr Pfleger und fängt an, in einem Diner zu arbeiten, dessen Belegschaft alles Underdogs sind wie er, die »in dieser angeblich freien Welt aus Arbeit, Schlaf und beschissenen Kuchen gefangen sind.« Poetisch und komisch, eindringlich und mit außergewöhnlicher Intimität erzählt Ocean Vuong von der Freundschaft jenseits aller Grenzen von Identität und Familie. »›Der Kaiser der Freude‹ gibt den USA ihre schillernde Vielfalt zurück.« Deutschlandfunk

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Ein idealer Einstieg in die Ideen der Aufklärung

Kants Ideenlehre gilt als philosophischer Grundpfeiler der Aufklärung. Mit der Suche nach verbindlichen Regeln des Handelns in der Gemeinschaft hat sie bis heute nicht nur unter Philosophen Weltgeltung und -wirkung. Denn indem Kant unsere Erkenntnismöglichkeiten zum Ausgangspunkt nimmt, der Vernunft und dem Wagnis des Denkens Priorität zu geben, stärkt er den Mut, die Wirklichkeit trotz all ihrer Komplexität zu erfassen zu suchen und verantwortungsvoll in ihr zu handeln. Klarsicht mit Kant stellt zentrale Gedanken aus seinem umfangreichen Werk vor, das sich gegen jeden Dogmatismus wendet und als Kompass der moralischen Lebensführung den Umgang mit uns selbst und anderen zu erleichtern vermag.

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Von Nordfriesland bis nach Amazonien

Die Vielfalt der weltweit knapp 7000 Sprachen ist heute stärker bedroht als je zuvor. Die Hälfte von ihnen könnte bis zum Ende des 21. Jahrhunderts endgültig verstummt sein. Und mit jeder Sprache, die von einer Gemeinschaft aufgegeben wird, geraten nicht nur einzigartige Lautsysteme und grammatikalische Besonderheiten in Vergessenheit. Es gehen auch Schätze an reichhaltigem Wissen und ein Teil unserer kulturellen Vielfalt verloren. Dieser Atlas stellt 50 bedrohte Sprachen vor: von Niedersorbisch und Baskisch in Europa, über das Comanche in Nordamerika, das Kayardild in Australien bis zum Mbugu in Afrika. Darunter Sprachen, in denen es eigene Wörter für feinste Geruchsunterscheidungen gibt oder die eine völlig andere Konzeption von Raum und Zeit haben. Eigens gezeichnete Karten und Infografiken veranschaulichen, wo und in welchem Maß Sprachen gefährdet sind. Begleitende Essays zeigen eindrücklich die unterschiedlichen Gründe für das Sprachensterben auf, aber auch, was für ihren Erhalt getan werden kann und machen deutlich, wie viel ärmer unsere Welt wird, wenn immer mehr Sprachen verschwinden.

Ähnliche Bücher wie »Atlas der vom Aussterben bedrohten Sprachen«
1972, in jungen Jahren, erwirbt Gwendolyn Leick aus dem Geld einer Erbschaft ein verfallenes Gehöft im steirischen Riedelland. Gemeinsam mit ihrem Verlobten und einem befreundeten Maler geht sie daran, das Gebäude zu renovieren und ihre utopischen Vorstellungen einer neuen Lebensweise zu verwirklichen. Dass sich das aus der Stadt zugezogene Trio zudem im Haschischanbau versucht, ruft prompt die Exekutive auf den Plan und führt zu einer längeren Inhaftierung der beiden Gefährten. Während deren Abwesenheit verstärkt sich der Kontakt der jungen Frau zu dem Bauern ihres Nachbarhofs. Fünfzig Jahre später blickt Gwendolyn Leick nun literarisch auf ihre Zeit in der Eselgrube zurück: in einer bestechend klaren Prosa, die mit Lust an der Sprache und voll Empathie von den Lebensformen der Einheimischen erzählt und die den Dramen und Geschichten nachforscht, die sich beim genauen Lesen der alten Matriken offenbaren – im Wissen um die unterschwelligen Zusammenhänge, die Verflochtenheit von menschlicher Gemeinschaft und der Natur.

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Eine der schönsten Liebesgeschichten der Weltliteratur – neu übersetzt und illustriert

Schweden, um 1900: Die Magd Helga erwartet ein Kind. Die junge Häuslerin hat auf einem Hof im Värmland gearbeitet, der Bauer Per will aber nicht für den Unterhalt des Neugeborenen aufkommen, bestreitet die Vaterschaft. Vor Gericht ist er sogar bereit, dies zu beeiden. Die junge Frau ist entsetzt. Will Per sein Seelenheil aufs Spiel setzen? Sie zieht die Klage zurück, ihre Arbeit hat sie schon verloren, als Mutter eines unehelichen Kindes ist sie in der dörflichen Gemeinschaft nun stigmatisiert.

Der zuständige Richter ist aber von ihrer Nächstenliebe und charakterlichen Stärke beeindruckt. Und auf dem Heimweg nimmt sie der umschwärmte Gudmund auf seinem Pferdewagen mit, bietet ihr eine Stelle als Pflegerin seiner Mutter an, verlobt ist er mit Hildur, der Tochter des reichsten Bauers weit und breit …

Die Liebesgeschichte der großen schwedischen Autorin und Nobelpreisträgerin Selma Lagerlöf ist vor über hundert Jahren in der Insel-Bücherei erschienen und wird nun erstmals in einer neuen und zeitgemäßen Übersetzung von Hanna Granz und illustriert von Ulrike Möltgen angeboten.



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Frauen, die das Denken der Moderne geprägt haben

»Ein überfälliger Akt der Gerechtigkeit.« KLASSEKAMPEN Weibliche Philosophinnen - gibt es nicht? Im Gegenteil. Eine beeindruckende Zahl von Frauen prägte die moderne Philosophie und damit das Denken der letzten zweihundert Jahre. Kristin Gjesdal präsentiert elf außergewöhnliche Frauen, die zu unrecht aus der Geschichte der Philosophie verschwunden sind. Wir begegnen Germaine de Staël, die sich mit den Folgen der Französischen Revolution auseinandersetzt, Rosa Luxemburg, die im späten 19. Jahrhundert für soziale Gerechtigkeit kämpft, und Angela Davis, die in den 1970er Jahren dem amerikanischen Rassismus entgegentritt. Als Aktivistinnen und Philosophinnen waren diese Frauen Rebellinnen ihrer Zeit, doch ihre Gedanken prägen uns bis heute.

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Roman | Über die Kraft von Sprache, Natur und Gemeinschaft

Als Elsa im Sommer 1949 in Island ankommt, ist sie eine von vielen. Knapp dreihundert junge Frauen aus Deutschland sind dem Aufruf der isländischen Bauernpartei gefolgt, um dort ein Jahr auf Höfen zu arbeiten. Die Bauern hoffen auf Arbeitskräfte sowie Heiratskandidatinnen, nachdem viele Isländerinnen in die Städte abgewandert sind. Sprachkenntnisse können die Frauen nicht vorweisen, aber oft haben sie nichts zu verlieren. Auch Elsa schweigt. Sie ist nicht hier, um zu bleiben, sie trauert um ihre Freundin Sola, und mit den Bauersleuten kann sie sich zunächst ohnehin nicht verständigen. Dennoch entsteht zwischen Grassodenhaus, leuchtenden Wiesen und endlosem Meer ein Zusammenleben, das sich Elsa irgendwann nicht mehr vom Leibe halten kann. Allein ihre Anwesenheit verändert die Dynamik auf dem Hof – besonders die der Bauernsöhne. Es gibt Erwartungen, ausgesprochene und unausgesprochene. Und dann ist da auch noch die verschwundene Tochter der Familie, über die niemand spricht und die für Elsa immer wichtiger wird … Katrin Zipse erzählt einfühlsam und lebendig anhand eines fast vergessenen Stücks Geschichte, was es heißt, zu einer neuen Sprache zu finden.

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Seltsame Dinge geschahen im Dorf. Magenhäute wurden als Flaggen gehisst, Vorhäute um Arme gewickelt und die losen Frauen schlackerten mit ihren Kehlen im Wind. Die Großmutter und die Mutter hielten Wache über die Bräuche im Dorf. Sie führten Aufgaben aus, die bald auf eine junge Frau übertragen werden sollten. Was es zu bewachen gilt, bleibt verborgen. Die Protagonistin versucht, den Klauen dieser bizarren Dorfgemeinschaft durch die Flucht in die Stadt zu entkommen, aber auch dort ist sie mit einer Gesellschaft konfrontiert, die heillos um ihren Zusammenhalt ringt. Greta Lauer hat mit "Gedeih und Verderb" einen Text über Schmerzen geschrieben. Schmerzen, die in der Familie und der Gemeinschaft über Generationen unter der Hand weitergereicht werden und die durch tägliche Riten, durch Sprache und durch Sexualität am Leben bleiben. Das Erinnern und Erzählen der Protagonistin ist der Versuch, diese Gewalt mit Sprache begreifen zu können. Lauers eigene Sprache ist dabei hart und lyrisch und vorwärtsdrängend und erzeugt durch Rhythmus und Musikalität eine Art Bann, der sich erst am Ende auflösen soll.

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Schmuckausgabe | Der SPIEGEL-Bestseller als exklusive Sonderausgabe im Schuber

Das Lieblingsbuch jetzt als hochwertige Schmuckausgabe im Schuber Wunderschön ausgestattet: Das perfekte Geschenk für alle Buchliebhaber*innen Irgendwo im Westerwald – Mariana Lekys weiser und warmherziger Bestsellerroman über ein Dorf in der Provinz und seine skurrilen Bewohner: Selma, eine alte Westerwälderin, kann den Tod voraussehen. Immer, wenn ihr im Traum ein Okapi erscheint, stirbt am nächsten Tag jemand im Dorf. Unklar ist allerdings, wen es treffen wird. Davon, was die Bewohner in den folgenden Stunden fürchten, was sie blindlings wagen, gestehen oder verschwinden lassen, erzählt Mariana Leky in ihrem Roman. ›Was man von hier aus sehen kann‹ ist das Porträt eines Dorfes, in dem alles auf wundersame Weise zusammenhängt. Aber es ist vor allem ein Buch über die Liebe unter schwierigen Vorzeichen, Liebe, die scheinbar immer die ungünstigsten Bedingungen wählt. Für Luise zum Beispiel, Selmas Enkelin, gilt es viele Tausend Kilometer zu überbrücken. Denn der Mann, den sie liebt, ist zum Buddhismus konvertiert und lebt in einem Kloster in Japan. Halbleinen im Schmuckschuber Das Gesamtkunstwerk ist in Türkis, Schwarz und Gold gehalten, mit beigefarbenen Akzenten. Die gebundene Ausgabe ist ein sogenanntes „umgekehrtes Halbleinen“, bei dem das Leinen nicht am Rücken des Buches, sondern auf dessen Vorder- und Rückseite zu finden ist. Das naturfarbene Umschlagmaterial ist vorne mit einem Bild und hinten mit Text schwarz bedruckt. Am Buchrücken findet sich die türkis-goldgestreifte Fläche, die sich dann auch auf dem Schuber fortsetzt. Die Goldprägung ist glänzend und leuchtet schön. Ein ganz besonderer Hingucker ist das Vorsatzpapier: Es ist ebenfalls golden.

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Wir geben Gefühlen wenig Raum. Wer fühlt, funktioniert nicht – und das ist in patriarchalen und vom Kapitalismus geprägten Gesellschaften ein No-Go. Alles fühlen zu wollen wie Clara Porák ist radikal und hochpolitisch. Doch wie gelingt das – besonders Frauen, rassifizierten, behinderten, queeren und trans Personen, die oft der Willkür, der Abwertung, Übergriffen und gewaltvollen Strukturen ausgesetzt sind?

In ihrem mutigen Text fordert Clara Porák das Recht auf die Autonomie unserer Körper und auf unsere Gefühle. Sie widersetzt sich der Scham, feiert widerständige Wut, wirft sich der Lust ebenso wie der Angst in die Arme, hinterfragt unser Verständnis von Liebe und Freiheit. Und entwickelt eine Idee von Gemeinschaft, die die Verwundbaren schützt und Kraft aus Fürsorge, Verbundenheit und Verantwortlichkeit schöpft.

„Ich sehe mir meine Traurigkeit an und verstaue sie in meiner Brust, ich hebe meine Scham im Knie auf, ich lege meine Freude auf die Spitze meines Brustbeins.“

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Die frühen Romantiker und die Erfindung des Ich - Reich bebildert, mit vielen farbigen Abbildungen und Karten

Der neue Bestseller von Andrea Wulf - »›Fabelhafte Rebellen‹« ist eine Möglichkeit, die deutsche Geistesgeschichte zum Tanzen zu bringen, sie für sich persönlich zu entdecken und unglaublich viel für das eigene Leben zu lernen.« Denis Scheck Seit wann genau kreist unser Denken und Handeln um uns selbst, um unser Ich? Seit wann erwarten wir, dass wir allein über unser Leben bestimmen? Ende der 1790er Jahre – als die meisten Staaten in Europa noch im eisernen Griff absolutistischer Herrscher waren – galt die Idee vom freien Individuum als brandgefährlich. Und doch wagte zu dieser Zeit eine Gruppe von Denkern in der kleinen Universitätsstadt Jena, das Ich in den Mittelpunkt ihres Denkens, Schreibens und Lebens zu stellen. Zu diesen fabelhaften Rebellen gehörten die Dichter Goethe, Schiller und Novalis, die Philosophen Fichte, Schelling und Hegel, die genialen Schlegel-Brüder sowie der junge Wissenschaftler Alexander von Humboldt und ihre Muse, die mutige und freigeistige Caroline Schlegel. Während die Französische Revolution die politische Landschaft Europas veränderte, entfachten diese jungen Romantiker in Jena eine Revolution des Geistes. Ihr Leben bewegte sich zwischen wortreichen Auseinandersetzungen, aufsehenerregenden Skandalen, leidenschaftlichen Liebesaffären und vor allem radikalen Ideen. Ihre Gedanken über die kreative Macht des Ich, den Anspruch von Kunst und Wissenschaft, die Einheit von Mensch und Natur und die wahre Bedeutung von Freiheit sollten nicht nur das Werk vieler Maler, Dichter und Musiker beeinflussen, sondern prägend werden für unser Naturverständnis, unsere Gesellschaftsentwürfe und unsere Sehnsucht nach einem selbstbestimmten Leben. In ihrem inspirierenden Buch erzählt Bestsellerautorin Andrea Wulf deswegen nicht nur von dem wohl turbulentesten Freundeskreis der deutschen Geistesgeschichte, sondern erklärt auch, warum wir bis heute zwischen den Gefahren der starken Ichbezogenheit und den aufregenden Möglichkeiten des freien Willens schwanken. Denn die Entscheidung zwischen persönlicher Erfüllung und zerstörerischem Egoismus, zwischen den Rechten des Einzelnen und unserer Verantwortung gegenüber der Gemeinschaft und künftigen Generationen ist heute so schwierig wie damals. Ausstattung: Mit 30 farbigen Abbildungen und 2 Karten

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Auf der Bergiselschanze in der Tiroler Wintersportmetropole Innsbruck lernen der Erzähler Joshua und seine Partnerin Lisa im Frühsommer den sechzehnjährigen Michael Stiening kennen, ein österreichisches Skisprungtalent, das sich auf die neue Saison und seinen Angriff auf die Weltspitze vorbereitet. In den Trainingsmethoden seiner älteren Schwester Johanna finden Gravitation, Eingebundensein und Selbstkonfrontation zusammen. Als Joshua und Lisa in die Ferienwohnung im Haus der Geschwister einziehen, entsteht eine Gemeinschaft auf Zeit, zu der unerwartet noch Joshuas exzentrische, aber fürsorgliche Oma Suzet und für einige Wochen auch noch die kleine Tilde dazustoßen. Und so beginnt in diesem heißen Sommer an diesem beinahe unwirklichen Ort nahe den Sümpfen, wo Aloe Vera in den Alpen wächst, für alle eine Reise der Selbstwerdung. Prana Extrem ist ein Versuch, die sich überstürzend verändernde Welt vielschichtig abzubilden; es ist das Wagnis, durch Liebe, Aufmerksamkeit und Humor Raum für ein anderes Miteinander entstehen zu lassen; ein Buch, das vom Gelingen tiefer Verbundenheit erzählt, und ein Ort, der für die Dauer der Lektüre als magisch erhabener Gegenraum zu unserer Wirklichkeit entsteht.

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Les Puces de Saint-Ouen

Der Pariser Flohmarkt ist seit 150 Jahren ein Mekka für Designer und Sammler aus der ganzen Welt. Ein Dorf im Dorf, mit Gassen und versteckten Ecken beherbergt er über zweitausend Stände. Der Spaziergang durch die bedeutendsten Antiquitäten- und Sammlerstücke ist eine Ode an das Upcycling mit dem Nervenkitzel von Flohmarktfunden. Das Buch wirft einen Blick hinter die Kulissen des legendären Pariser Flohmarkts und stellt zwanzig der interessantesten Akteure aus der bunt gemischten Gemeinschaft von über zweitausend Händlerinnen und Händlern vor. Jeder von ihnen gewährt Einblicke in den Arbeitsalltag, erzählt von besonderen Erlebnissen, und teilt Expertenwissen. Zusätzlich berichten Kreative in kurzen „Quote me“-Sequenzen, welche Bedeutung Les Puces für sie hat. Les Puces. Der Flohmarkt in Paris präsentiert den historischen und zugleich hippen Markt in modernem Buchdesign. Der Band ist eine Inspirationsquelle für Kunst- und Kulturschaffende, Parisfans und alle, die die Magie von Flohmärkten lieben.

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Als am 25. April 1974 in Portugal ein Militärputsch gegen die Diktatur des Estado Novo losschlägt, befindet sich der junge Linke Phil Mailer als Englischlehrer im Land. Wie der Großteil der Bevölkerung wird auch er von den Ereignissen überrascht – eher zufällig erlebt er mit, was als Nelkenrevolution in die Geschichte eingehen würde. Die linksgerichteten Militärs des Movimento das Forças Armadas beendeten mit ihrem Putsch nahezu gewaltfrei fast 50 Jahre faschistischer Herrschaft – unterstützt von der breiten Bevölkerung, die die Gewehrläufe der Soldaten mit den namensgebenden Nelken schmückte. In den darauffolgenden 18 Monaten setzte sich eine unglaubliche Energie in dem bis dahin von Zensur und Geheimpolizei unterdrückten Land frei: Riesige Massendemonstrationen, hunderte Streiks, Besetzungen und Kollektivierungen von Fabriken, Betrieben und Wohnraum sowie die Gründung dutzender Arbeiterkomitees, Gruppen und Parteien. Bald wurde deutlich: Im Kleinkrieg der Politiker und Offiziere um die Macht, wird die Selbstorganisation der Arbeiterinnen und Arbeiter aufgerieben. Am Ende war der Faschismus tatsächlich weitgehend friedlich beendet worden, die portugiesische Gesellschaft aber auf dem Weg, sich ebenso friedlich in die Gemeinschaft kapitalistischer Staaten einzubinden. Es gab demokratischen Wandel, aber hatte es auch eine Revolution gegeben? Phil Mailers nun erstmals ins Deutsche übersetzter Bericht dokumentiert auf faszinierende und detaillierte Weise die Hoffnungen und den enormen Enthusiasmus von Hunderttausenden Menschen, die die Neugestaltung ihres Lebens in die Hand nahmen. Mit seinem konsequenten Fokus auf die autonome Arbeiterbewegung ist sein Buch auch ein Plädoyer für einen Klassenkampf von unten, der in Portugal von Avantgarden und Parteien erstickt wurde.

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Eine vergleichende Geschichte

Sklaverei ist ein globales Phänomen, das uns bis heute begleitet und dessen Geschichte, die eng mit der des Kolonialismus verknüpft ist, bei Weitem noch nicht aufgearbeitet ist. Paulin Ismard hat Großes geleistet, indem er über 50 Historiker:innen und Soziolog:innen aus mehr als 15 Ländern zusammengebracht hat, die hiermit erstmals ein allumfassendes Werk zum Thema vorlegen. Sklaverei, von Gewalt begleitete Ausbeutung von Menschen durch andere Menschen, ist etwas, das sich durch die Menschheitsgeschichte zieht und bis heute existiert. Die Historiker:innen gehen der Geschichte der Sklaverei nach: ihrer Anfänge in der Vorgeschichte, ihrer Etablierung in den alten Hochkulturen, der Erfindung des Sklavenhandels im antiken Griechenland, der Sklaverei als Selbstverständlichkeit im alten Rom, dem Umgang von Judentum, Christentum und Islam mit der Sklavenhaltung, dem allmählichen Übergang von Sklavenhaltung zu anderen Formen der Knechtschaft im europäischen Mittelalter, der Belebung des Sklavenhandels und der Sklavenhaltung mit der europäischen Kolonialisierung in Asien, Afrika und Amerika, der großen Zeit des transatlantischen Sklavenhandels bis weit ins 19. Jahrhundert. Und sie sparen dabei weder die Sklaverei in China, in Korea oder in der islamischen Welt aus. Sie vergleichen die vielfältigen Formen der Sklaverei, der Lebensverhältnisse der Versklavten wie der Sklavenhalter an verschiedenen Orten zu verschiedenen Zeiten, der wirtschaftlichen und sexuellen Ausbeutung, aber auch die Regeln, die immer wieder von Staat oder Religion aufgestellt wurden. Sie untersuchen auch die Formen des Widerstands der Versklavten und die Methoden, diesen zu brechen. Dabei versuchen sie immer wieder zu definieren, was genau Sklaverei bedeutet, wo die Grenzen zwischen Sklaverei und anderen Formen der Ausbeutung von Menschen durch Menschen verlaufen, wobei sie feststellen, dass der Rassismus, die Behauptung, dass Angehörige von Menschengruppen einen unterschiedlichen Wert haben, ein Ergebnis der Sklaverei ist und dass es durchaus moderne Formen der Versklavung gibt. Schließlich gehen sie auch auf das Erbe ein, das namentlich die transatlantische Sklaverei hinterlassen hat, die alten Traumata, Rachewünsche hier und Schuldgefühle da, ein Erbe, das in diesen Tagen an vielen Orten der Welt wieder ins allgemeine Bewusstsein gerückt ist.

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Wie vier Frauen die Philosophie zurück ins Leben brachten

OXFORD IM ZWEITEN WELTKRIEG: DIE UNGLAUBLICHE GESCHICHTE VON VIER PHILOSOPHINNEN Oxford im Zweiten Weltkrieg: Auch die Professoren und Studenten werden zum Pflichtdienst einberufen. Für vier junge Philosophinnen bedeutet das Freiheit: Mac Cumhaill und Wiseman erzählen, wie Elizabeth Amscombe, Philippa Foot, Mary Midgley und Iris Murdoch bei Kaffee und Keksen, in Pubs und Speisesälen eine neue Philosophie entwickeln, in deren Zentrum der Mensch als ein «metaphysisches Lebewesen» steht. Nach dem Krieg gerät dieses «Wartime Quartet» in Vergessenheit. Seine längst überfällige Wiederentdeckung ist ein engagiertes Plädoyer dafür, die Philosophie endlich als einen selbstverständlichen Ort für Frauen zu begreifen. Die Geschichte der europäischen Philosophie ist die Geschichte der Gedanken, Visionen, Hoffnungen und Ängste von Männern, die ihre größtenteils abstrakten und individualistischen Theorien in der Abgeschiedenheit des «Elfenbeinturms» schrieben, weit weg von den praktischen und mitunter chaotischen Anforderungen der alltänglichen Realität. Nur wenige Menschen können eine Philosophin beim Namen nennen. Das vorliegende Buch setzt dieser Situation die bisher unbekannte Geschichte von vier jungen Philosophinnen entgegen: Elizabeth Anscombe, Philippa Foot, Mary Midgley und Iris Murdoch wurden kurz nach dem Ersten Weltkrieg geboren und begannen ihr Philosophiestudium an der Universität Oxford kurz vor dem Zweiten Weltkrieg. Als die männlichen Professoren und Studenten eingezogen wurden, bekamen sie Unterricht von Frauen, Kriegsdienstverweigerern und geflüchteten Wissenschaftlern. In diesem Umfeld entwickelten sie eine neue Philosophie des Lebens, der Liebe und der Schönheit als Gegenmittel zum technischen, szientistischen und skeptischen Zeitgeist. Für alle Leser:innen von Wolfram Eilenberger und Sarah Bakewell Die längst fällige Wiederentdeckung von vier brillanten Philosophinnen Eine Mischung aus Campus-Roman und philosophischer Biografie Vier Frauen im konservativen Milieu von Oxford: eine engagierte feministische Sozialgeschichte

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Eine historische und intersektionale Perspektive

Welche Frauenbewegungen gibt es in der Türkei, welche Faktoren und Rahmenbedingungen spielen eine Rolle und wie ist die Entwicklung der letzten Jahre einzuschätzen? Diesen Fragen geht die vorliegende Anthologie auf den Grund und setzt dabei den Fokus auf die Entwicklungen in den 2000er-Jahren. In zwölf Aufsätzen werden die vielfältigen Aspekte und Bewegungen beleuchtet, u. a. die Entwicklungen der kurdischen Frauenbewegungen, die Errungenschaften von Frauen in Gewerkschaften und die Situation gläubiger Frauen innerhalb der feministischen Bewegungen in der Türkei. Die Autorinnen versuchen, eine Verbindung zwischen den Erkenntnissen der Wissenschaft und dem Handeln im Aktivismus herzustellen. Ziel des Buches ist es, die Aktivitäten, Prinzipien und Beziehungen verschiedener Frauengruppen/-bewegungen in den 2000er-Jahren zu diskutieren, besonders im Kontext der Auswirkungen des Militärputsches1980 und mit einer intersektionalen Perspektive. »Den Frauen in der Türkei reicht es nicht mehr, nur für die eigenen Rechte zu kämpfen, gleichzeitig versuchen sie, indem sie das patriarchale System als solches angreifen, ihre eigenen Definitionen und Deutungshoheiten zu schaffen.« Fatmagül Berktay

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Vom Autor des Weltbestsellers “Über Tyrannei” “Wir können unsere Chance ergreifen. Es ist unsere letzte, aber es ist eine gute.” Timothy Snyder ist „der führende Interpret unserer düsteren Zeiten“ genannt worden. Nur wenige Intellektuelle haben wie er mehr als eine halbe Million Follower bei X und schreiben Bücher, die bei Erscheinen in zwei Dutzend Sprachen übersetzt werden. Sein Weltbestseller „Über Tyrannei“ hat Millionen Menschen von Washington und Kiew bis Hongkong ermutigt, für die Freiheit einzutreten und notfalls auch zu kämpfen. Nun legt der unermüdlich für die Ukraine und gegen Trump engagierte Historiker ein brillantes Buch vor, das erklärt, was Freiheit ist, wie sie oft missverstanden wird und warum sie unsere einzige Chance ist zu überleben. Freiheit ist die Abwesenheit von Verboten. Wir sind frei, wenn wir tun und lassen können, was wir wollen. So denken viele. Aber wahre Freiheit ist nie nur Freiheit von, sondern immer auch Freiheit zu – die Entfaltung von Möglichkeitsräumen, für die wir auf die Gemeinschaft mit anderen angewiesen sind. Erst so wird Freiheit zu dem Wert, der alle anderen Werte ermöglicht. In „Über Freiheit“ nimmt uns Tim Snyder mit auf eine aufwühlende Reise. Schriften politischer Philosophen und Dissidenten, Gespräche mit zeitgenössischen Denkern, eigene Erfahrungen – all das fließt ein in eine Erkundung der wichtigsten und am meisten bedrohten Ressource unserer Zeit: die Entschlossenheit, mit der wir uns gegen die Welle der Unfreiheit behaupten, die über unsere Zeit hereingebrochen ist. „Es geht um uns oder niemanden. Freiheit ist kein Drama, dem wir zusehen.“ • Persönlich, inspirierend, ehrgeizig – das neue Buch von Timothy Snyder • Eine brillante Erkundung der Freiheit: was sie ist, wie sie missverstanden wird, und warum sie unsere einzige Chance ist zu überleben • Für einen positiven Freiheitsbegriff, der ein gutes Leben für alle ermöglicht • „Über Tyrannei“ war 2021 das meistverkaufte Buch in den USA

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Roman

Nach Stationen bei der UN in New York und Burundi arbeitet Mira für das Büro der Vereinten Nationen in Genf. Während sie tagsüber Berichte über Krisenregionen und Friedensmaßnahmen schreibt, eilt sie abends durch die Gänge der Luxushotels, um zwischen verfeindeten Staatsvertretern zu vermitteln. Als ihre Rolle bei der Aufarbeitung des Völkermords in Burundi hinterfragt wird, gerät Miras Glaube, sie könne von außen eingreifen, ohne selbst schuldig zu werden, ins Wanken. Was bedeuten Gerechtigkeit, Vertrauen und Verantwortung? Wie greifen Schutz und Herrschaft ineinander? Wie verhält sich Zeugenschaft zur Wahrheit? Und wer sitzt darüber zu Gericht? Hellsichtig und teilnahmsvoll geht Nora Bossong in ihrem virtuosen Roman diesen Fragen nach und setzt den Konflikten der Vergangenheit die Hoffnung auf Versöhnung entgegen.

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"Robin Hood" von Angie Westhoff verzaubert junge Leser*innen ab 5 Jahren mit den heldenhaften Taten des berühmten Gesetzlosen aus dem Sherwood Forest, der in einer Welt voller Ungerechtigkeit für das Gute kämpft. In diesem Kinderbuch werden die klassischen Geschichten von Robin Hood und seinen treuen Gefährten, wie dem mutigen Kampf gegen den Sheriff von Nottingham und ihren listigen Plänen zur Unterstützung der Armen, neu erzählt. Durch Westhoffs geschickte Adaption bleiben der Zauber und die Spannung der Originalerzählungen vollständig erhalten, während die Inhalte humorvoll und kindgerecht präsentiert werden. Die detailreichen Illustrationen im Buch fangen die mittelalterliche Atmosphäre Englands ein und verleihen den Charakteren Lebendigkeit. Dies lädt junge Leser und Zuhörer dazu ein, tief in die abenteuerliche Welt des Sherwood Forest einzutauchen. Die für Kinder optimierte Sprache und die Gliederung in kurze, fesselnde Kapitel sorgen für ein ideales Leseerlebnis, das zum gemeinsamen Entdecken einlädt. "Robin Hood" ist nicht nur ein Buch voller Abenteuer und Heldentum, sondern vermittelt auch essenzielle Werte wie Gerechtigkeit, Hilfsbereitschaft und den Stellenwert von Freundschaft und Gemeinschaft. Kindgerechte Adaption der Robin-Hood-Legende: Ein lehrreiches Abenteuer, das junge Zuhörer*innen ab 5 Jahren fasziniert und unterhält. Vermittlung wichtiger Werte: Die Geschichten rund um Robin Hood inspirieren zu Gerechtigkeit, Mut und Zusammenhalt. Visuelles Leseerlebnis: Farbenprächtige Illustrationen begleiten die erzählten Abenteuer und stimulieren die Fantasie. Ideal für Vorlesemomente: Dank kurzer Kapitel perfekt geeignet, um die Konzentration und Begeisterung der Kinder beim abendlichen Vorlesen zu wecken. Anregung der Vorstellungskraft: Fördert das Interesse an geschichtlichen Erzählungen und legendären Helden. Hochwertige Buchgestaltung: Mit atmosphärischen Bildern, die die unvergesslichen Geschichten von Robin Hood und seinen Gefährten eindrucksvoll zum Leben erwecken.

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Irma will raus aus den Rollen, die andere ihr zuschreiben – ein warmherziger, emotionaler und kraftvoller Roman über den Mut zum Neuanfang, kämpferische Mutterschaft und die Suche nach der eigenen Stimme.

Vor ihrer Mutter nach Berlin geflüchtet, strandet die junge Irma vor dem Theater. Dass sie bald schon auf der Bühne steht, hat sie nicht zu hoffen gewagt. Der Alltag am Theater ist weniger glamourös als erwartet, und doch aufregend anders als die alternative Siedlungsgemeinschaft, in der die vaterlose Irma aufgewachsen ist. Da ist die Star-Schauspielerin Blanda, Helene, die Irma bei sich aufnimmt, und der exzentrische Regisseur Taron Capla, der ihr eine wichtige Chance gibt. Irma stolpert durch die Dramen auf und hinter der Bühne, während sie von ihren Erinnerungen eingeholt wird. Die schmerzlichste ist jene an ihre Mutter, ihr warmes Strahlen, ihre kalte Verachtung. Als Irma ihre Rolle so zu sprechen beginnt, wie ihre Mutter sie gesprochen hätte, erntet sie von allen Seiten Applaus. Und doch wird klar: Sie muss aufhören, ihr Leben nur zu spielen, und den Fluch brechen.

Franziska Hauser schreibt über das, was Mütter und Töchter, Freiheit und Abhängigkeit, den Einzelnen und die Gemeinschaft verbindet und abstößt – und über all die schönen und schrecklichen Kleinigkeiten dazwischen. Mit viel Witz und in direktem Ton umarmt sie ihre Figuren und fordert sie heraus, sich zu zeigen. Ein Roman über Wunden, die nie heilen, und Wunder, die trotzdem passieren.

»Hier werden keine Kleinigkeiten verhandelt. Hier wird von Gewalt und Mutterschaft, von Hingabe und Demütigung erzählt. Und dabei gelingt Franziska Hauser etwas Unglaubliches: Zwischen all das setzt sie behutsam ein Mädchen, das zur Frau wird. So durchlässig, dass sie mir das Herz öffnet. Ich darf mit Irma wachsen und heilen. Ich liebe diese Irma. Ich liebe dieses Buch!« Maren Wurster

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Little People, Big Dreams. Deutsche Ausgabe | Kinderbuch ab 4 Jahre

Eigentlich wollte Frida Kahlo Medizin studieren – doch ein schwerer Unfall in ihrer Kindheit zerstörte diesen Traum. Frida fing an, von ihrem Bett aus zu malen. Und so schuf sie 140 Gemälde, die seither in Ausstellungen auf der ganzen Welt zu sehen sind. Little People, Big Dreams erzählt von den beeindruckenden Lebensgeschichten großer Persönlichkeiten: Jede dieser Frauen, ob Künstlerin, Pilotin oder Wissenschaftlerin, hat Unvorstellbares erreicht. Dabei begann alles, als sie noch klein waren: mit großen Träumen. Für welches Alter sind diese Bücher gedacht? Für Babys das perfekte Geschenk zur Begrüßung in eine Welt voller Träume! Und Eltern werden in schlaflosen Nächten von diesen Büchern dazu ermutigt, das Vorlesen zu einem selbstverständlichen Teil des Lebens zu machen. Kleinkinder werden von den Illustrationen verzaubert sein – sie werden zahlreiche Dinge entdecken. Auch sind die Bücher großartige „Vokabeltrainer“! 3- bis 5-Jährige werden alles, Illustrationen und Texte, geradezu in sich aufsaugen! 6-, 8- und 10-Jährige haben ein ausgeprägteres Verständnis für die Illustrationen und die Bedeutung der Geschichte – es geht nicht nur darum, sich selbst zu akzeptieren und die eigenen Zukunftsträume zu verwirklichen, sondern auch darum, andere so zu akzeptieren, wie sie sind. Später: Die Bücher sind gute Geschenke zu jedem Anlass, denn die Träume der Kindheit können das ganze Leben lang Wirklichkeit werden.

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Zur Geschichte der Frauen-Buch-Bewegung

1975, vor 50 Jahren, wurde der erste Frauenbuchladen in Deutschland gegründet, zunächst in München, dann in Berlin – und dann ging es in einem rasanten Tempo in vielen anderen Städten weiter. Nahezu zeitgleich entstanden die ersten deutschen Frauenverlage. Im Zuge der durch einen berühmt gewordenen Tomatenwurf ausgelösten 2. Frauenbewegung entstanden nach und nach Kinderläden, Frauenhäuser und Frauengesundheitszentren, Frauenbands und -theatergruppen, Frauencafés und -kneipen und auch eine ganze Frauen-Buch-Bewegung. Doris Hermanns erzählt die Geschichte dieser Frauen-Buch-Bewegung von ihren Anfängen bis heute und macht deutlich, wie vielfältig – und wie international – diese von Anfang an war und ist. Sie porträtiert ausführlich die drei ältesten und wichtigsten deutschen Frauenverlage, gibt aber auch einen spannenden Einblick in zahlreiche weitere Frauen- und Lesbenverlage nicht nur in Deutschland, Österreich und der Schweiz, sondern in vielen anderen Ländern. Ihr Blick auf die übrige Frauen-Buch-Bewegung verdeutlicht die vielen unterschiedlichen Vernetzungen über mehrere Kontinente hinweg. Da geht es um die aufregenden Feministischen Buchmessen in London, Oslo, Montreal, Barcelona, Amsterdam und Melbourne, um Frauenbuchwochen, Frauenbuchvertriebe und Rezensionszeitschriften, um Frauenliteraturpreise und um viele andere Aktivitäten, um Autorinnen und deren Werke sichtbar zu machen, kurz: um all das, was aus der autonomen Frauenbewegung heraus im Zusammenhang mit dem "women’s book movement" entstanden ist.

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Geschichten von Frauen und Gewalt

Gewalt gegen Frauen ist ein alltägliches Phänomen, auch wenn sie nur selten öffentlich wird. »AktenEinsicht« erzählt Geschichten von Frauen, die körperlicher und sexualisierter Gewalt ausgesetzt waren, und vermittelt überraschende, teils erschreckende Einsichten in die Arbeit von Justiz und Polizei. Nach den neuesten Zahlen des BKA ist jede dritte Frau in Deutschland von physischer und/oder sexualisierter Gewalt betroffen. Welche Lebensgeschichten sich hinter dieser erschreckenden Zahl verbergen, davon erzählt die Strafrechtsanwältin Christina Clemm, empathisch und unpathetisch. Alina ist nach Deutschland gekommen, um Geld zu verdienen. Sie wusste, dass sie wahrscheinlich nur als Prostituierte wird arbeiten können, und kommt gut damit zurecht. Mit Vielem hat sie gerechnet, aber nicht damit, dass ein Bekannter ihres Bruders ihr nachstellt und – als sie ihn abweist – versucht, sie auf offener Straße zu töten. Eva verlässt ihren Freund, der sie in den Bauch tritt, als sie schwanger ist. Er verfolgt sie, schickt Morddrohungen. Siebzehn Mal hatte sie ihn vergeblich bei der Polizei angezeigt, als ihre Tochter sie tot in ihrer Wohnung findet. Faizah wird von ihrem deutschen Ehemann schwer misshandelt. Einmal gelingt es ihr, sich nach draußen zu retten. Er folgt ihr, prügelt weiter, würgt sie, bis Passanten ihn festhalten und die Polizei holen. Wie gewinnt man nach einer Gewalterfahrung die Selbstachtung zurück, die Selbstbestimmung über das eigene Leben? Wie geht man damit um, dass die Polizei einen angekündigten Mord nicht ernst nimmt? Dass man einem Richter gegenübersteht, der auf dem rechten Auge blind ist? Was macht es mit den Betroffenen, die Täter wiedersehen zu müssen und sich bohrenden Fragen zur Tat zu stellen? Christina Clemm nimmt uns mit auf eine Reise in die Gerichtssäle der Republik, an die Tatorte, in die Tatgeschehen. Es sind Geschichten, die man nicht mehr vergessen wird.

Ähnliche Bücher wie »AktenEinsicht«
Ein fulminante Zeitreise ins Jahr 1949 mit Erika Mann 1949: Erika, die älteste Tochter von Katia und Thomas Mann, begleitet die Eltern nach Jahren des Exils in den USA auf ihrer Europareise. Die zweifache Verleihung des Goethe-Preises an den Vater in Deutschland steht kurz bevor, als die Familie in Stockholm die erschütternde Nachricht von Klaus Manns Freitod ereilt. Während Erika beginnt, den Nachlass des geliebten Bruders zu ordnen, erinnert sie sich – an die behütete Kindheit in München, die wilden Zwanziger in Berlin, gemeinsame Werke und die Weltreise als Mann-Twins, das Engagement gegen die Nazis im Exil. Unda Hörner verwebt die Lebenswege der Manns und die historischen Ereignisse virtuos zu einer atmosphärisch dichten Erzählung und entfaltet ein faszinierndes zeitgeschichtliches Panorama bis ins Schicksalsjahr 1949, in dem die Teilung Deutschlands für Jahrzehnte besiegelt wird. Für alle Fans der Jahreszahlen-Trilogie »1919 – Das Jahr der Frauen«, »1929 – Frauen im Jahr Babylon« und »1939 – Exil der Frauen«.

Ähnliche Bücher wie »Solange es eine Heimat gibt. Erika Mann«
Schwarze Frauen und Feminismus

"Ain’t I a Woman – Bin ich etwa keine Frau?" – ist ein feministischer und antirassistischer Klassiker. Der Titel nimmt Bezug auf Sojourner Truth, die bereits 1851 die Teilhabe Schwarzer Frauen an der von Weißen initiierten und dominierten Frauenbewegung in den USA eingefordert hatte. bell hooks zeigt in diesem Buch, das sie 1981 als junge Autorin verfasste, dass auch die Neue Frauenbewegung in den USA kaum daran interessiert war, für die Belange Schwarzer Frauen zu kämpfen. Sie erinnert an die von extremem Rassismus und Sexismus geprägten, herzzerreißenden Erfahrungen Schwarzer Frauen während der Sklaverei, die einen tiefgreifenden Einfluss auf die Bilder und Stereotype über Schwarze Frauen hatten und mit einer nachhaltigen Entwertung Schwarzer Weiblichkeit einhergingen. Darüber hinaus analysiert sie den Sexismus weißer und Schwarzer Männer sowohl in den Zeiten der Bürgerrechtsbewegung als auch in der Gegenwart und wirft einen kapitalismuskritischen Blick auf die geschlechterspezifische Arbeitsteilung in der Gesellschaft, die sich insbesondere in Schwarzen Familien auswirkt. In diesem Buch zeigt sich bereits ein Anliegen, das sich durch ihr Werk und ihr Leben wie ein roter Faden zieht: aufzuzeigen und sichtbar zu machen, wie sich Schwarze Frauen aller Hürden und Widerstände zum Trotz in der feministischen Bewegung engagiert haben.

Ähnliche Bücher wie »Ain’t I a Woman«
Die junge Honora war schon immer eine Außenseiterin in ihrem Dorf an der irischen Westküste. Es ist das Jahr 1849. Als die Hungersnot ihre Gemeinschaft mit brutaler Wucht trifft, schöpft sie genau aus ihrem Anderssein die Kraft zu überleben. Nachdem sie alles verloren hat, bricht sie auf nach Amerika, in der Hoffnung auf ein besseres Leben. Honora gibt nicht auf, ehe sie ihre Freiheit findet – und jemanden, der sie als das erkennt, was sie ist.

Ähnliche Bücher wie »Sing, wilder Vogel, sing«
Roman

Irgendwo im Westerwald - Mariana Lekys weiser und warmherziger Bestsellerroman über ein Dorf in der Provinz und seine skurrilen Bewohner Selma, eine alte Westerwälderin, kann den Tod voraussehen. Immer, wenn ihr im Traum ein Okapi erscheint, stirbt am nächsten Tag jemand im Dorf. Unklar ist allerdings, wen es treffen wird. Davon, was die Bewohner in den folgenden Stunden fürchten, was sie blindlings wagen, gestehen oder verschwinden lassen, erzählt Mariana Leky in ihrem Roman. Was man von hier aus sehen kann ist das Porträt eines Dorfes, in dem alles auf wundersame Weise zusammenhängt. Aber es ist vor allem ein Buch über die Liebe unter schwierigen Vorzeichen, Liebe, die scheinbar immer die ungünstigsten Bedingungen wählt. Für Luise zum Beispiel, Selmas Enkelin, gilt es viele tausend Kilometer zu überbrücken. Denn der Mann, den sie liebt, ist zum Buddhismus konvertiert und lebt in einem Kloster in Japan

Ähnliche Bücher wie »Was man von hier aus sehen kann«
Roman. »Ein tief berührender, sehr klarer Roman über einen Femizid — aber gleichzeitig ein Buch über das Weiterleben.« NDR Buch des Monats

Ein Roman über das Echo von Gewalt, über strukturelles Versagen - und darüber, wie eine Gemeinschaft ins Wanken gerät, wenn ein Femizid alles erschüttert. Erzählt aus mehreren Perspektiven entfaltet sich das Panorama einer Familie im Ausnahmezustand und einer Gesellschaft, die dem strukturellen Kern der Gewalt noch immer ausweicht.

Die neunjährige Maja wächst in einer zerrütteten Familie auf - ein tyrannischer Vater, eine liebevolle, aber unterdrückte Mutter, dazwischen viel Schweigen und Dinge, die ihr keiner erklärt. Als Frank, Majas Vater, ihre Mutter tötet, reißt er ein Loch in die Welt - für Maja, aber auch für alle anderen, die zurückbleiben.
Von einem Moment auf den anderen ist nichts mehr, wie es war: Zwischen Trauer, Sorgerechtsstreit und Bürokratie wird Maja zum Spielball und verliert inmitten von Anträgen und Zuständigkeiten ihre Familie, ihr Zuhause, das Gefühl von Sicherheit und die Gewissheit, zu wem sie gehört.
Ihre Patentante Liv wird Majas einziger Lichtblick: Liv arbeitet als Astrophysikerin und begeistert Maja für die Wunder des Universums. Gleichzeitig ringt sie mit eigenen Unsicherheiten, alten Ängsten und der Überforderung, plötzlich Verantwortung übernehmen zu müssen. Und doch wachsen Liv und Maja zusammen: beim Blick durchs Teleskop und beim Versuch, im endlosen Weltraum Antworten zu finden, die ihnen niemand sonst geben kann.

Die erste Auflage erscheint exklusiv mit wunderschönem Farbschnitt



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Roman | Lieblingsbuch der Unabhängigen 2024

Leichtfüßig, raffiniert und witzig erzählt Bestseller-Autorin Alina Bronsky die Geschichte einer schillernden Freundschaft zweier Menschen, die aus unterschiedlichen Welten stammen – und am Ende nicht mehr ohneeinander sein wollen. Ein Buch, das begeistert!
Sie begegnen sich zum ersten Mal in einer Vorlesung: Moni Kosinsky hat drei Enkel, mehrere Nebenjobs und liebt knalligen Lippenstift und hohe Absätze. Sie ist fest entschlossen, heimlich ihrem Traum vom Mathe-Studium nachzugehen, auch wenn sie am Anfang für die Putzfrau gehalten wird. Der hochbegabte Oscar ist 16, hat einen Adelstitel und ist noch nie mit der U-Bahn gefahren. In der Not helfen sich die beiden Außenseiter – und begreifen bald, dass sie nur gemeinsam weiterkommen können. 
Ein einfühlsamer und tragikomischer Roman über ein unvergessliches Duo sowie das Porträt ein

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Ein Dorf wie viele andere: Es gibt eine Selbstbedienungstankstelle, einen Laden und einen Haufen Einfamilienhäuser. Die Kirche ist leer, das Wirtshaus voll. Die Dorfmusik probt über dem Magazin der Feuerwehr. Kleine Dramen, großes Geschwätz. Etwas außerhalb wohnt die schöne Chantal, die eigentlich anders heißt und von Berufs wegen zu viel weiß. Freddy sammelt leidenschaftlich Käfer, die jung gebliebene Micha fährt samstagabends mit dem Bus in die große Stadt. Der pensionierte Dorfpolizist Lysser hütet ein dunkles Geheimnis – und der Vollenweider schreibt das alles auf. Und dann ist da noch Sandra, mal hell- und mal schwarzhaarig. Im Februar 1984, gerade mal sechzehn Jahre alt, verschwand sie am Unterhaltungsabend des örtlichen Musikvereins aus der Turnhalle – gemeinsam mit dem schönen Max. Vierunddreißig Jahre später bewegt diese eine Nacht die Gemüter noch immer. Zwölf Dörfler geben Einblicke in ihr Leben und mehr noch in das der anderen – in flüchtiges Glück und ängstlich gehütete Geheimnisse. Rebekka Salm verbindet die eng verwobenen Geschichten zu einer. Und alle sind sie wahr. So wahr Geschichten eben sein können.

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Vier Variationen über Zuwendung und Zwang

Maggie Nelson wirft Fragen auf, die uns dazu auffordern, neu über Freiheit nachzudenken. Nach "Bluets" und "Die Argonauten" verknüpft sie erneut gekonnt Philosophie mit radikaler Kritik. Was es heißen könnte, frei zu sein, beschäftigt Maggie Nelson fast ihr ganzes Leben. Kaum ein anderer Wert ist so eng mit unserer Vorstellung vom Menschsein verbunden. Doch seine Bedeutung entgleitet ihr immer wieder. Handelt es sich um einen andauernden Lebenszustand oder um einen einmaligen Moment, der uns befreien wird? Ist Freiheit unerlässlich für Gerechtigkeit und Wohlergehen? Maggie Nelson erkundet kontroverse Debatten in der Kunstwelt, das Erbe der sexuellen Befreiung, die schmerzhaften Paradoxien der Sucht und die Unabwendbarkeit der Klimakrise und vollzieht damit selbst eine Praxis der Freiheit. Sie bietet keine einfachen Antworten, sondern wirft Fragen auf, die uns dazu auffordern, neu über Freiheit nachzudenken.

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Wie der neue Antirassismus die Gesellschaft spaltet

Eine neue Religion spaltet die Gesellschaft unter dem Deckmantel des Antirassismus. Über dieses Buch spricht ganz Amerika: Der Schwarze Sprachwissenschaftler John McWhorter prangert eine Bewegung von selbsternannten Erwählten an, die mit allen Regeln der Vernunft bricht und die soziale Gemeinschaft gefährdet. Die Debatte um Identität ist entgleist. Nicht nur in den USA, auch in Europa und in Deutschland steht die Frage im Raum: Wie konnte es so weit kommen? John McWhorter wendet sich der treibenden Kraft dieser Entwicklung zu: einer neuen Bewegung von Erwählten, die sich von den Prinzipien der Aufklärung abgewendet haben und im Umgang mit identitätspolitischen Fragen quasi eine neue Religion begründen. John McWhorter analysiert mit scharfem Blick und anschaulichen Beispielen, wo und wie sich diese politische Haltung durchgesetzt hat, warum sie viel zu radikal und essenzialistisch ist und gerade eines nicht: antirassistisch. Der unbeabsichtigte Neorassismus ist falsch und gefährlich, schadet den Schwarzen und zerstört den integrativen Diskurs. Am Ende macht McWhorter aber auch Hoffnung und zeigt den möglichen Weg zu einer Gerechtigkeit, die das Schwarze Amerika einen – und nicht spalten – soll.

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Studentenverbindungen in Zeiten des Rechtsrucks | Das intime Portrait einer verschlossenen Parallelgesellschaft

Eine Expedition ins Zentrum rechter Gesinnungsfolklore Als Erstsemester zieht Leon Enrique Montero auf ein Verbindungshaus in Hannover. Weil das Geld sonst nicht reicht, weil alle anderen ihm absagen, weil er – ein Schwarzer, junger, steil links sozialisierter Typ aus armen Verhältnissen – auch neugierig ist. Als Fux lernt er in der KDStV Franko-Saxonia das korporierte Leben von innen kennen. Er durchläuft die derben Rituale der Gemeinschaftsbildung, das Saufen im Presskeller, das bizarre Mentoring der Alten, die haarsträubenden Frauengeschichten, die überfallartigen Besuche der Gesinnungsgenossen. Er lernt die Riten und Bräuche aus erster Hand kennen, den Sog der Gemeinschaft, aber eben auch den Rassismus, den Gruppenzwang und den Sexismus hinter verschlossener Tür. Für Leon Enrique Montero beginnt so sein Leben als investigativer Journalist. Er baut ein Netzwerk an Informanten auf und startet eine mehrjährige Recherche, in deren Verlauf er sich umfangreiches Wissen und den Ruf des Experten erarbeitet. Reise nach Germania ist das intime Portrait einer verschlossenen Parallelgesellschaft. Und gleichsam das moderne Standardwerk zu Studentenverbindung und Verbindungskritik. Ein einmaliges Buch, das schockiert und erlebnisecht aufzeigt, welche Werte im rechten Vorfeld der Öffentlichkeit bis heute wirken. Ein politisches, journalistisches und persönliches Buch, das thematisch weit ausstrahlt in die Gegenwart.

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Eine erhellende Fabel über Gemeinschaft und faires Miteinander

Wenn eine Demokratie zertrumpelt wird ... Als das Trumpeltier eines Tages im Dschungel auftaucht und vorschlägt, einen Anführer zu wählen, finden die Tiere die Idee gar nicht schlecht. Es soll der Stärkste, Schnellste und Größte werden - damit sind alle völlig einverstanden. Wie merkwürdig, dass sich dann ausgerechnet das Trumpeltier als der Stärkste, Schnellste und Größte herausstellt - und nicht der Bär, der Tiger oder der Elefant, wie der schlaue Maki sich eigentlich gedacht hätte. So beginnt also die Herrschaft des orangefarbenen Kolosses mit den weißen Zähnen. Doch diese Herrschaft fühlt sich für die Dschungelbewohner nicht gut an, und so kommt dem Maki schließlich ein Verdacht. Was, wenn das Trumpeltier gelogen hätte und ein Betrüger wäre? Humorvoll und kindgerecht in Szene gesetzt von Nadine Reitz.

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Kindheit in einem japanischen Internierungslager

Wie viel kostet einmal Überleben? 1943: Deutschland, Italien und Japan sind im Dreimächtepakt verbunden. Eine kleine italienische Community in Japan weigert sich, Mussolinis Repubblica di Salò anzuerkennen. Darunter auch Fosco Maraini und seine Frau Topazia. Daraufhin wird die gesamte Familie interniert. Die siebenjährige Tochter Dacia ist der Kälte, den Parasiten und dem Sadismus der Wachen ausgesetzt, sie ernährt sich von wenigen Körnern Reis und Ameisen. Während die Mutter versucht, die bröckelnde Solidarität der Gruppe zu kitten, hackt sich der Vater in der Tradition der Samurai einen Finger ab, als Akt verzweifelter Selbstbehauptung. Jetzt wird ihnen eine einzige Ziege zugestanden, die ihr Überleben sichert. Vom Zusammenhalt in dunklen Zeiten: die verstörende Kindheit der großen europäischen Autorin.

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Als lesbische jüdische Fem aus der US-Working-Class schreibt Joan Nestle über Sex, Community, linken Widerstand und queere Geschichte. Ihre Texte widmet sie den Menschen, die sie berühren: den Butches und Fems der New Yorker Barkultur, ihrer Mutter, ihren Genoss*innen, Freund*innen und Geliebten. In Essays berichtet sie von ihren politischen Kämpfen seit den 1950ern – ob an der Seite der Bürgerrechtsbewegung und Gewerkschaften oder in lesbisch-feministischen Bündnissen. Ihre Sex-Storys spielen mit den Dimensionen von Geschlecht, Lust und Macht. Liebevoll und kämpferisch zeigt Joan Nestle, welche Kraft queeres Begehren hat, wo Widerstand gefordert ist und wie wichtig Gemeinschaft ist. In den 1980/90er Jahren wird Joan Nestle zu einer lesbischen Ikone, auch über die USA hinaus. Queerness, Intersektionalität und Leidenschaft prägen ihre Arbeit als Aktivistin, Autorin und Mitbegründerin der Lesbian Herstory Archives in New York. Ihre politischen Essays erzählen von der Vielfalt lesbisch-queerer Communitys und der Bedeutung von Geschichtsbewusstsein für politischen Aktivismus. Ihre Sex-Storys, die sie erotic memoirs nennt, wurden von Feminist*innen kontrovers diskutiert, von einigen gefeiert, von anderen als „pornografisch“ abgelehnt. Die so unterschiedlichen Texte beeindrucken auch Jahrzehnte später in ihrer Aktualität. Viele lesen sich wie Kommentare zu gegenwärtigen Debatten: als trans- und sexwork-inkludierende feministische Geschichte, als intersektionale Brücken zwischen Communitys und nicht zuletzt als authentische Erzählungen von lesbisch-queerem Sex. 25 Texte aus Nestles vergriffenen Kultbüchern „A Restricted Country“ (1987) und „A Fragile Union“ (1998) wurden für diese Ausgabe neu übersetzt und erscheinen erstmals gesammelt auf Deutsch.

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Die Wildgans – eine Geschichte des 20. Jahrhunderts | Thomas Steinfeld bringt Kultur, Geschichte und Wissenschaft in einer faszinierenden Erzählung zus

Als Sehnsuchtstier durchzieht die Wildgans die jüngere Geschichte. Als das Leben in den Städten des
19. Jahrhunderts schwer erträglich wird, weist sie den Weg in die Natur. In Selma Lagerlöfs Roman «Nils Holgerssons wunderbare Reise» eint sie die schwedische Nation, indem sie einem missratenen Knaben den Sinn von Gemeinschaft offenbart, was auch den deutschen Lesern zum Vorbild wird. Im Ersten Weltkrieg wird sie von den Soldaten in den Schützengräben besungen und ist wenig später in der europäischen Kultur allgegenwärtig: als Wappentier des Naturschutzes, als Heldin der Revolution bei Bertolt Brecht ebenso wie als «Charaktertier des Nordens» bei Bengt Berg, Tierfotograf und Schriftsteller, dessen Träume von germanischen Urlandschaften in die Ideologie des Nationalsozialismus eingehen, im Film, in der Kunst, nicht zuletzt in der Wissenschaft, wo der Zoologe Konrad Lorenz gl

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Wieder zurück in der Welt der Tierwandler, bei den Erben der Animox! Das große Abenteuer, das Simon Thorn bestehen muss, nähert sich seinem Ende. Auf vier Kontinente hat es ihn und seine Freund*innen bereits geführt. Und es waren zweifellos schwierige Aufgaben zu lösen in Europa, Australien, Afrika und Südamerika. Im fünften und letzten Band „Die Rache des Tigers“ verschlägt es sie ins geheimnisvolle Asien. Wird es Simon Thorn gelingen, die Welt der Animox und ihrer Erben zu retten? Und kann er den gefürchteten Krieg zwischen dem Imperium und den Erben der Animox verhindern? Das grandiose Ende der zweiten Reihe aus dieser einzigartigen Fantasywelt der Gestaltwandler ist ein unvergleichlich spannendes Leseabenteuer. Die Erben der Animox Band 5: Die Rache des Tigers – actionreich und hochspannend. Der fünfte und letzte Band ist das fulminante Finale der zweiten Reihe aus dem Animox-Kosmos. Mitreißende Tierwandler-Fantasy, die dich ins faszinierende Asien entführt, wo diesmal der Tiger im Fokus steht. Atmosphärisch dicht und superspannend erzählter Roman für Kinder ab 10 Jahren. In der zweiten Animox-Reihe „Die Erben der Animox“ sind bisher erschienen: „Die Beute des Fuchses“ (Band 1) „Das Gift des Oktopus“ (Band 2) „Der Kampf des Elefanten“ (Band 3) „Der Verrat des Kaimans“ (Band 4) Entdecke auch die fünf Bände der ersten Animox-Reihe von Aimée Carter: „Das Heulen der Wölfe“ (Band 1) „Das Auge der Schlange“ (Band 2) „Die Stadt der Haie“ (Band 3) „Der Biss der Schwarzen Witwe“ (Band 4) „Der Flug des Adlers“ (Band 5)

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Frauen im Militär und in den Kriegen Europas seit 1600

Kriege werden meist von Männern angezettelt, aber ohne die Unterstützung von Frauen können sie nicht geführt werden. Und in der Tat: Frauen dienen seit Jahrhunderten in europäischen Streitkräften. Doch erinnert werden sie kaum. Bestenfalls einzelne Ausnahmeheldinnen – Amazonen in Männeruniform – haben einen Platz im kollektiven Gedächtnis, während die Geschichte der vielen aktiv am Kriegsgeschehen beteiligten Trosserinnen, Hilfskräfte, Krankenpflegerinnen und Soldatinnen größtenteils vergessen ist. Auch der massenhafte Militärdienst von Frauen in den beiden Weltkriegen ist aus der Erinnerungskultur weitgehend verdrängt. Karen Hagemann hat diese »Gedächtnislücke« nun endlich geschlossen.

Umfassend und vergleichend untersucht die renommierte Historikerin den Militäreinsatz von Frauen in den Kriegen Europas seit 1600. Anhand zahlreicher Selbst- und Fremdzeugnisse lässt sie die weiblichen Kriegserfahrungen lebendig werden, beschreibt, wie diese Frauen in ihrer jeweiligen Zeit wahrgenommen wurden, und fragt, warum es über Länder- und Systemgrenzen hinweg nie gelungen ist, ihre aktive Rolle in Militär und Krieg angemessen zu erinnern. Ein Kapitel zur heutigen Situation beschließt dieses einzigartige Grundlagenwerk, das in den aktuellen Debatten über die Wehrpflicht auch von Frauen unverzichtbar sein wird.



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Über Feminismus und Identität. Ein notwendiges Manifest.

Najat El Hachmi ist eine Autorität in Sachen Feminismus und Identität. Jenseits ihres Status als Immigrantin und Tochter einer marokkanisch-muslimischen Familie ist ihre Erzählwelt eine Welt der Frauen. Mit diesem Wissen aus erster Hand hat sie sich eine Meinung darüber gebildet, was es heute bedeutet, Feministin zu sein. In ihrem Essay legt sie ihren Standpunkt dar und prangert die zahlreichen Fallen und Formen der Diskriminierung an, unter denen Frauen leiden. Bereichert wird ihr Blick durch die Herausforderungen, mit denen Migrantinnen in Europa konfrontiert sind, die folgendes Paradoxon erleben: Sie leben in einer modernen und demokratischen Gesellschaft, in der Gleichberechtigung gesetzlich verankert ist und in der ein feministisches Bewusstsein wächst. Und trotzdem fällt es den »Töchtern« muslimischer Migranten nach wie vor oft schwer, sich gegen die patriarchalen Strukturen, in denen sie aufwachsen, zu wehren. Ein wichtiger Beitrag zum Verständnis und ein Appell für die Befreiung von Frauen, der angesichts der aktuellen Lage von Frauen im Iran und in Afghanistan neue Dringlichkeit erhält.

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In jeder Iranerin steckt eine Rebellin …

Wort für Wort bedeutet Bad-jens: nicht akzeptabel.
Und im Alltagspersischen: schelmisch oder aufmüpfig.

Schiras, Herbst 2022. Mitten im Aufstand »Frau, Leben, Freiheit« klettert die sechzehnjährige Iranerin Badjens bei einer Demonstration auf einen Müllcontainer, um in aller Öff entlichkeit ihr Kopftuch zu verbrennen. Während sie vor der sie anfeuernden Menschenmenge steht, zieht in Rückblenden ihr bisheriges Leben an ihr vorbei: ihre unerwünschte Geburt, ihr konservativer Vater, ihr Smartphone voller rebellischer Hits, ihre Freundinnen, ihre erste Liebe, ihr Körper, der nach Freiheit verlangt, und die Kleiderordnung für Frauen, die dieses Stück Stoff auf dem Kopf vorschreibt, von dem sie sich unbedingt befreien will.

»Meine Heldin Badjens verkörpert all diese Mädchen der Generation Z, die mit der Propaganda des islamischen Regimes gefüttert wurden, aber auch Zugang zu sozialen Netzwerken, Taylor Swift und Netflix hatten. Sie sind Lichtjahre von ihren Großmüttern entfernt und ganz anders als ihre Mütter, die zwischen den Verboten navigiert haben. Sie lassen alles hinter sich.« Delphine Minoui

Delphine Minoui erzählt die radikale Entwicklung ihrer Protagonistin in Form eines inneren Monologs. In ihrem bewegenden Entwicklungsroman verweben sich ausdrucksstarke Worte zu einer neuen Sprache, die in ihrer Feinfühligkeit und Rebellion Ausdruck für eine neue Generation im Aufbruch ist. Die Grundlage für den Roman bildeten Social Media Posts und Online-Interviews, die Minoui mit jungen Iranerinnen geführt hat. Es ist ihr gelungen, daraus einen Text zu schaff en, der die Wut, die Rebellion, aber auch den Mut der jungen Frauen ungeheuer kraftvoll zum Ausdruck bringt.

»Delphine Minoui setzt starke Akzente und komponiert aus Sätzen, die sie wie in Strophen arrangiert, eine traurige und mitreißende Hymne.« Le Figaro

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Schönheitspraktiken im Patriarchat | Für Leserinnen und Leser von Moshtari Hilal »Hässlichkeit« | Body Positivity | Körperideale | Botox

Wer bestimmt, was schön ist? Ein Buch gegen das Gefühl, dem fremden Blick nicht zu genügen Der Wunsch, unseren Körper einem Schönheitsideal anzupassen, lässt sich zu allen Zeiten und überall auf der Welt finden. Das betrifft nicht nur, aber sehr oft Frauen, die in patriarchalen Gesellschaften bestimmten Normen genügen müssen, um in ihrer sozialen Schicht bestehen zu können. Exemplarisch stehen dafür zwei Praktiken, die den weiblichen Körper einschnürten und teilweise nachhaltig schädigten: die in der bürgerlichen Schicht Europas übliche Mode, Korsett zu tragen und die chinesische Praxis, die Füße zu binden. Evke Rulffes erzählt die Geschichte weiblicher Körperdeformationen und vom Kampf um Emanzipation um 1900: Während sich in China Initiativen zur »Fußbefreiung« formierten, kämpften Frauen in Europa gegen das Korsett. Gleichzeitig fragt sie, inwiefern Schönheitsnormen bis heute tief in unserem kollektiven Gedächtnis verankert sind: Sind Botox, Filler und andere Eingriffe für Frauen in Zukunft unabdingbar? Können wir eine andere, befreite Beziehung zu unseren Körpern aufbauen? »Eingeschnürt« wagt einen anderen Blick auf unsere Körperideale und zeigt, wie sich politische Strukturen in Leib und Seele einschreiben.

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in der Frauen:bewegung in Deutschland (1985-2000)

Dieser Band unternimmt eine Neuschreibung feministischer Bewegungen in Deutschland aus der Perspektive der politischen Selbstorganisierung migrantisierter Frauen*. Anhand von Erzählungen von Zeitzeug:innen und Archivmaterial wird die These widerlegt, dass die 1990er Jahre eine „stille Zeit“ in der Frauen:bewegung Deutschlands war. Es wird aufgezeigt, dass die 1980er und 1990er Jahre eine „geräuschvolle“ Zeit war, da sie den Höhepunkt in der politischen Selbstorganisierung von Migrant:innen, Schwarzen Frauen*, Sinti:zze und Romn:ja, exilierten und jüdischen Frauen* in der Bundesrepublik darstellt. Mittels der Erinnerungsarbeit im Sinne eines Eingedenken lösen die Akteur:innen ihr „right-to re-narrate“ ein, indem sie eine neue Erinnerungspolitik und -kultur migrantischer Theoriebildung und politischer Praxis in Deutschland eröffnen. Auf diese Weise versucht das Buch folgende Fragen zu beantworten: – Was bedeutet die Auslassung migrantischer feministischer Geschichte für die Politik der Geschichtsschreibung deutscher Frauenbewegung? – Wie würde eine solche Intervention in der Vergangenheit die Gegenwart und die zukünftige Erzählung der Frauenbewegung in Deutschland neu definieren? – Was würde diese „Neudefinition“ für Deutschland als Einwanderungsland und (post-)migrantische Gesellschaft bedeuten?

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Pionierin der Moderne – ihr Leben, ihre Kunst, ihr Vermächtnis

Aufbruch in die Moderne Paula Modersohn-Becker revolutionierte die Kunstwelt mit ihrer unverwechselbaren Ausdruckskraft und gilt als eine Pionierin der modernen Malerei. Rainer Stamm zeichnet das faszinierende Porträt der bahnbrechenden Künstlerin und beleuchtet ihr kurzes, leidenschaftliches Leben zwischen Worpswede und Paris: ihre künstlerischen Kämpfe, ihre radikalen Visionen und ihren Mut, Konventionen zu brechen. So entsteht das Bild einer Frau, die ihrer Zeit weit voraus war und bis heute Generationen von Künstler:innen inspiriert. Die Biografie einer Jahrhundertkünstlerin 150. Geburtstag von Paula Modersohn-Becker am 8. Februar 2026 Verfasst vom Modersohn-Becker-Kenner Rainer Stamm

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Roman

Als Almandas Blick auf den jungen Mann in dem Kanu fällt, beginnt für sie eine neue Zeitrechnung. Sie folgt dem ruhigen, freundlichen Thomas in ein neues Leben, zu seiner Familie und dem Volk der Innu. Geborgen in einer Gemeinschaft, die ganz zu der ihren wird, lernt sie zu jagen, zu lieben und zu überleben. Der Rhythmus des Waldes und die Wege des Flusses bestimmen die Schritte der Innu, doch nach und nach beanspruchen immer mehr Siedler das Land für sich. Die Sägewerke vernichten die Wälder, die Flößerei verstopft die Flüsse, und die Innu werden in eine Welt gezwungen, in der sie sich nicht zurechtfinden. Einfühlsam erzählt Michel Jean die Geschichte seiner eigenen Urgroßmutter, seiner Kukum, und die Geschichte der Ersten Völker, die in den offiziellen Berichten nicht vorkommt.

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