Wir haben 150 Buchtipps zu "Texas;gesellschaftliche Mißstände;Trumps Amerika;Geschichte über Rassen und Klassengesellschaft" gefunden.
Ähnliche Bücher wie »Führe mich Heim«
Abseits des Highway 59 in Texas dröhnt in Genevas Café unablässig der Blues aus der Jukebox, und Stammgäste und müde Trucker bekommen einen anständigen Ochsenschwanzeintopf serviert. Eine halbe Meile die Straße runter in Wallys Eishaus sieht das Bild anders aus: Konföderierten-Flaggen, Pin-up-Girls und Countrymusik. Als innerhalb einer Woche im nahe gelegenen Bayou die Leichen eines schwarzen Mannes und einer jungen weißen Frau gefunden werden, sind die Schuldzuweisungen schnell zur Hand. Der Texas Ranger Darren Mathews vermutet eine Verbindung zur Arischen Bruderschaft und beginnt, sich in der gespaltenen Kleinstadt umzuhören. Er stößt auf steife Höflichkeit, offene Ablehnung und schwelenden Hass – der mit jedem Tag, den das Verbrechen ungeklärt bleibt, gefährlicher wird.
Ähnliche Bücher wie »Bluebird, Bluebird«
Mit memo Wissen alles über die Lieblingstiere erfahren • Wissen mit Aha-Effekt: Vorfahren & Rassen im Überblick, die Rolle der Pferde im Lauf der Geschichte • Altersgerecht und unterhaltsam erfahren Kinder ab 8 Jahren alles über Pferde • Einzigartige visuelle Wissensvermittlung: spannende Fakten, über 300 Pferde-Bilder und Infografiken – perfekt für den Unterricht, Referate oder Hausaufgaben • Mit kahoot!-Quizfragen in jedem Band • memo Wissen: die erfolgreichste Kindersachbuchreihe der Welt Faktenreiche Entdeckungsreise Hüja! In diesem Kindersachbuch galoppieren temperamentvolle Wildpferde, schnelle Schlachtrosse und starke Kaltblüter über die Seiten. Diese Ausgabe der beliebten memo-Wissen-Reihe nimmt die Vorfahren und Besonderheiten sowie den historischen Einsatz von Pferden unter die Lupe und enthält Steckbriefe der wichtigsten Pferderassen – von edlen Arabern bis zu süßen Shetlandponys. Ein faszinierendes Pferdebuch für Kinder ab 8 Jahren voller Wissen und mit großartigen Fotos. Lässt die Herzen von Pferde-Fans garantiert höher schlagen! Ob zu Giganten der Urzeit, dem antiken Rom, schillernden Edelsteinen oder dem Weltall: Die Sachbuchreihe memo Wissen liefert Antworten auf alle Fragen – mit gut recherchierten Fakten, tollen Fotos und coolen Infografiken. Ein praktischer Nachschlageteil mit Weblinks und Tipps macht Lust, tiefer in das Thema einzusteigen. Jeder Band enthält kahoot!-Quizfragen, die auf der beliebten Lernplattform zu Hause oder in der Schule gespielt werden können. Sachwissen einzigartig aufbereitet – mit Wow-Effekt auf jeder Seite! Alles über die faszinierende Welt der Pferde: Mit diesem Band aus der beliebten memo Wissen-Reihe werden Kinder ab 8 Jahren zu echten Pferde-Expert*innen. Dieses Buch ist Teil der Bestseller-Reihe memo Wissen.
Ähnliche Bücher wie »memo Wissen. Pferde«
»Viele Konflikte, die sich heute an identitätspolitischen Konzepten entzünden, lassen sich in ihrer Logik erhellen, wenn man die abenteuerliche Reise verfolgt, die der Begriff des Privilegs in den vergangenen Jahrzehnten zurückgelegt hat.« Privilegienkritik hat Hochkonjunktur. Der vehemente Gebrauch des Privileg-Begriffs erhitzt im Umfeld identitätspolitischer Debatten die Gemüter. Als Verdacht steht im Raum: Privilegienkritik blockiert nicht nur die notwendige Weiterentwicklung der akademischen Streitkultur. Sie ebnet auch einer hypersensiblen Kultur der Achtsamkeit den Weg, die Gerechtigkeitsfragen aus dem Blick zu verlieren droht. Markus Rieger-Ladich plädiert dafür, identitätspolitische Anliegen mit einer universalistischen Perspektive zu verknüpfen. Er liefert einen knappen Überblick über die rechtsgeschichtlichen Grundlagen und die Bildungsdebatten der letzten Jahrzehnte. Vor allem aber weist sein Essay nach, dass der Einsatz für eine Gesellschaft, die von weniger Armut, Leid und Ungerechtigkeit geprägt ist, zwingend auf die Kritik von Privilegien angewiesen bleibt.
Ähnliche Bücher wie »Das Privileg«
Was würdest du opfern für den Menschen, den du liebst? Jaye und ihre Mutter machen sich auf nach Waco, Texas, um sich der Glaubensgemeinde des charismatischen und gefährlichen Anführers Lamb anzuschließen. Dort angekommen lernt Jaye Roy kennen, den Sohn des Sheriffs, und die beiden Teenager spüren eine nie gekannte Verbindung. Roy ahnt nicht, dass Jaye auf der Ranch des religiösen Fanatikers lebt, der sich für den neuen Messias und die Behörden in Atem hält. Was geht innerhalb der zurückgezogen lebenden Sekte vor sich? "We Burn Daylight" ist eine zeitlose Auseinandersetzung mit Gewalt und Religion, dem Wunsch nach Zugehörigkeit und dem Drang, sich freizukämpfen. Die einfühlsam erzählte, zarte Liebesgeschichte zwischen Jaye und Roy führt zu den drängenden politischen Fragen unserer Gegenwart. Texas, 1993: Menschen aus dem ganzen Land machen sich auf nach Waco. Sie verkaufen ihre Häuser und beenden ihre Ehen, um zu Füßen eines Landschaftsgärtners zu beten, der sich selbst zu einem Propheten namens Lamb ernannt hat und nun gemeinsam mit seinen Anhängern das Eintreten von Gottes Prophezeiung für die letzten Tage der Menschheit erwartet. Jayes Mutter ist eine der jüngsten und gläubigsten Anhängerinnen von Lamb, Jaye selbst zweifelt an seinen Methoden und an seinen Beweggründen. Roy ist der jüngste Sohn des örtlichen Sheriffs, ein Vierzehnjähriger mit einem Sinn für Ärger, der sich in Jaye verliebt. Die beiden Teenager fühlen sich sofort zueinander hingezogen, doch die Folgen dieser Liebe sind für die beiden unabsehbar. Denn Lamb hat Pläne für sie alle auch für Jaye Basierend auf den wahren Ereignissen, die sich während der Belagerung der Sekte «Branch Davidians» zugetragen haben, gelingt Bret Anthony Johnston eine unvergessliche Liebesgeschichte, ein bewegender literarischer Pageturner und eine tiefgründige Auseinandersetzung mit Glauben, Familie und dem, was es wirklich bedeutet, gerettet zu werden.
Ähnliche Bücher wie »We Burn Daylight«
Die Verwerfungen der Klassengesellschaft und was dagegen zu tun ist
Die da oben, wir hier unten in dieser griffigen Formel kommt das Grundgefühl einer neuen Klassengesellschaft zum Ausdruck, in der Solidarität ein Fremdwort zu sein scheint. Die Soziologin Nicole Mayer-Ahuja zeigt, wie sich Arbeit im Kapitalismus der Gegenwart verändert, wie Spaltungslinien zwischen Lohnabhängigen vertieft werden und wo Potentiale liegen, um Unterschiedlichkeit und Konkurrenz zu überwinden und für gemeinsame Interessen einzutreten.
Mayer-Ahuja beschreibt die sich vertiefende Kluft zwischen Arbeit und Kapital, aber auch zwischen verschiedenen Beschäftigtengruppen. Deren Arbeits- und Lebensbedingungen haben sich so polarisiert, dass manche Lohnabhängige auf Kosten anderer abgesichert werden: Stammbelegschaften grenzen sich in Unternehmen von Randbelegschaften ab, prekäre Hausangestellte kompensieren die flexiblen Arbeitszeiten von «Hochqualifizierten», Frauen und migrantische Beschäftigte arbeiten überproportional im Niedriglohnsektor etc. Mit Blick auf prekäre Jobs und qualifizierte Festanstellungen fragt das Buch, welche Erfahrungen verschiedene Gruppen von Arbeitenden verbinden. Die Angst vor Arbeitsplatzverlust, steigender Leistungsdruck, Fremdbestimmung und mangelnder Einfluss auf die eigene Arbeitssituation, aber auch die Konfrontation selbst Festangestellter mit der prekären Lage ihrer Kinder oder Partnerin können Ohnmacht schüren. Oder als Ansatzpunkte für Solidarisierung dienen. Ein Buch, das zum Aufbruch in eine gerechtere Gesellschaft anregt.
Ähnliche Bücher wie »Klassengesellschaft akut«
Texas, 1976: Odessa steht kurz vor dem nächsten Ölboom. Während die Männer der Stadt den kommenden Wohlstand feiern, kennen und fürchten ihre Frauen die Gewalt, die immer zu folgen scheint. Als die vierzehnjährige Gloria Ramírez mehr tot als lebendig auf der Veranda von Mary Whiteheads Ranch gefunden wird, wissen Mary und die anderen Frauen von Odessa, was jetzt passieren wird. Aber sie wissen auch, dass sie dieses Mal zusammenhalten werden. Eine eindringliche Erkundung der Schnittstellen von Gewalt, Herkunft und Klasse.
Ähnliche Bücher wie »Wir sind dieser Staub«
Ähnliche Bücher wie »Dein Herz, ein wildes Tier«
Bei Einbruch der Nacht verwandelt sich der Caddo Lake im texanischen Marion County in ein bedrohliches Labyrinth aus Bayous und stummen Zypressen. Als der neunjährige Levi King mit seinem Boot nicht zurückkehrt, soll Texas Ranger Darren Mathews ermitteln – denn Levi ist der Sohn eines Captains der Arischen Bruderschaft. Und gegen die braucht das FBI dringend eine Anklage, bevor Trump Präsident wird und sich die Grenzen der Justiz verschieben. Mathews, entsetzt darüber, was eine Handvoll verängstigter Weißer einer Nation antun kann, stapft durch einen Sumpf aus Hass und Anschuldigungen, der ständig droht, ihn zu verschlingen. Attica Locke zeichnet das gnadenlose Porträt eines brodelnden Amerikas in der Trump-Ära.
Ähnliche Bücher wie »Heaven, My Home«
Die Welt der Katzen, porträtiert von einem der weltweit führenden Tierfotografen
Katzen verzaubern – mit ihrer anmutigen Unnahbarkeit, ihrer wilden Eleganz, ihrem leisen Charisma. In seinem neuen Meisterwerk widmet sich der vielfach preisgekrönte Tierfotograf Tim Flach (Equus, In Gefahr, Ganz Nah, Hunde, Vögel) unserem liebsten Haustier: Die Katze, wie wir sie noch nie gesehen haben. Seine kunstvoll komponierten Tierporträts zeigen die einzigartige Anatomie dieser perfekten Jäger, ihr feines Gespür für Gerüche, Geschmack und Sehen sowie ihr spannendes Sozialverhalten. Wissenschaftlich begleitet wird der prachtvolle Bildband von Evolutionsbiologe Jonathan B. Losos und Neurowissenschaftler Morten Kringelbach. Ein bemerkenswerter Tier-Bildband voller Poesie, Wissen und Inspiration - ein Muss für alle Katzenfans!
- Meisterhafte Tierfotografie – Tim Flach porträtiert Katzen mit künstlerischer Präzision und emotionaler Tiefe
- Wissensreiche Einblicke – Evolution, Anatomie und Katzenverhalten werden spannend erklärt
- Vielfalt der Katzenrassen – Vom Bengaltiger über die Norwegische Waldkatze bis zur Munchkin: ein Panorama der Katzenwelt
- Hochwertiger Bildband – Großformatiger, edel ausgestatteter Geschenkband mit 180 Farbfotografien
- Exklusive Extras – QR-Codes führen zu Videos & Hintergrundinfos – ein echtes visuelles Erlebnis
Einmalige Tierfotografien zeigen die Schönheit und Vielfalt der Haus- und Wildkatzen
Tim Flach nimmt uns mit auf eine visuelle Reise von den wilden Ursprüngen der Katzen bis zu ihrer heutigen Rolle als geliebte Haustiere. Neben historischen und modernen Rassen von Maine Coon bis Sphinx werden auch kuriose Schönheiten und seltene Kreuzungen sowie Wildkatzen in diesem Katzenbuch eindrucksvoll porträtiert – ein faszinierender Streifzug durch die Vielfalt der Katzenrassen. Die verschiedenen Rassen werden in Bewegung oder auch im Porträt gezeigt. Detailaufnahmen des Fells, der Schnurrhaare, der Pfoten und anderer Besonderheiten der Tiere versetzen nicht nur Katzenliebhaber in Staunen, sondern stellen auch auf eindrückliche Art und Weise die Einzigartigkeit jedes einzelnen Tiers heraus
Hochwertiger Premium-Bildband nicht nur für Tierli
Ähnliche Bücher wie »Katzen«
Ähnliche Bücher wie »PUNK«
Wie kann es sein, dass Kunstschaffende sich in ihrer zur Schau gestellten Queerness sonnen, während sich Schwule andernorts nachts kaum aus dem Haus trauen dürfen – und keinen juckt’s? Wie kann es sein, dass Reiche immer reicher werden, die gebildete Großstadtelite sich in ihrem Elfenbeinturm einkastelt, während andere froh sein müssen, sich überhaupt nur die weiterführende Schule leisten zu können? Und wie vor allem kann es sein, dass die aufgeklärten Menschen in unseren westlichen Gesellschaften das alles gar nicht bemerken oder mit einer paternalisierenden Sonderbehandlung gar noch fördern? Glenn Bech, Jahrgang 1991, praktizierender Psychologe, Provinzschwuler, Mobbingopfer, aus einer Familie, von der sich die braven Bürgerinnen und Bürger im Flugzeug schaudernd abwenden, wie er selbst sagt, legt den Finger in die Wunde unserer westlichen, heterosexuellen, erfolgsverwöhnten Überheblichkeit – und zwar so, dass es schmerzt. In seiner direkten, poetischen Prosa arbeitet er sich ab an Identität und Identitäten, an der Klassengesellschaft, sozialer Gewalt, an der systematischen Diffamierung und Diskriminierung von Homosexuellen, heute, mitten in Westeuropa. Auf der anderen Seite der selbstgerechte Wohlstandsbürger, der keine Ahnung hat, wie privilegiert er eigentlich ist und entsprechend blind ist für die andere Seite. Die Essenz: »wenn etwas leicht ist für dich/ ist das schön für dich«. Sehr subjektiv, schonungslos offen, selbstentblößend, voller Wut, down to earth, bitter, provozierend, berührend – und immer auf den Punkt. Glenn Bech, in Dänemark ein regelrechter Star, hat die Sprache und den Nerv derer getroffen, die sich vergessen und verraten fühlen von Politik und Gesellschaft, der Abgehängten, Ausgegrenzten – und damit auch Leserinnen und Leser erreicht, die mit Ich erkenne eure Autorität nicht länger an zum ersten Mal überhaupt freiwillig ein Buch in der Hand halten.
Ähnliche Bücher wie »Ich erkenne eure Autorität nicht länger an«
Ein ganzes Leben kommt beinahe ohne Worte aus, um die bewegte Geschichte eines gesamten Menschenlebens zu erzählen. In emotional eindrücklichen Bildern und in faszinierenden Farbpaletten folgen wir dem Portagonisten Rodney von seiner Geburt über die Entwicklung seiner Träume als Kind und Jugendlicher vom Astronaut-Sein, bis zu seiner Studienzeit am Johnson Space Center in Texas, bei seiner Reise ins All sowie bei seiner Rückkehr in seine Heimat Alsaka – bis hin zu seinem Tod dort. Auf seiner Lebensreise verliert Rodney ihm Nahestehende, wird Vater, erlebt globale Tragödien, heiratet und lässt sich scheiden, trägt seine Eltern zu Grabe und lässt selbst Kinder und Enkel zurück. Der umfassende Blick auf ein gelebtes Leben mit all seinen Höhen und Tiefen.
Ähnliche Bücher wie »Ein ganzes Leben«
Was müssen wir aus Trumps Angriff auf die Demokratie lernen?
Das brandaktuelle Buch der Sachbuchpreisgewinnerin Christina Morina
Die Historikerin Christina Morina lebte mit ihrer Familie 2024/25 für ein Jahr in New York - als Gastprofessorin an der weltbekannten New School For Social Research. Aus nächster Nähe erlebte sie das fatale Comeback von Donald Trump und die verheerenden Folgen für die amerikanische Demokratie, die sich auch im Alltag der Menschen spiegeln. Sie war nach Amerika gekommen, um zur Geschichte der Demokratie zu forschen und zu lehren. Und plötzlich wurde sie Zeugin des großangelegten Versuchs, sie zu zerstören.In ihrem Buch beschreibt sie auf sehr persönliche Weise, wie Trumps Angriff die Demokratie in ihrem Kern erschüttert hat. Zugleich stellt sie die aktuellen Ereignisse in einen größeren Zusammenhang: Was unterscheidet die deutschen Demokratie-Erfahrungen von denen der Amerikaner? Welche Rolle spielen historische und aktuelle Entwicklungen? Wie kann man eine demokratische Ordnung gegen antidemokratische Angriffe schützen? Und welche Lehren lassen sich aus dem amerikanischen Beben für die Demokratie in Deutschland ziehen?
Ähnliche Bücher wie »Das amerikanische Beben«
Der Weg der USA vom bewunderten Vorbild der Demokratie in die Tyrannei
Amerikas Demokratie ist die älteste der modernen Welt und weist eine beeindruckende Kontinuität auf – doch mit der Präsidentschaft Donald Trumps ist sie in eine existenzielle Krise geraten. Manfred Berg zeichnet in seinem glänzend geschriebenen Buch die wechselvolle und faszinierende Geschichte der amerikanischen Demokratie von ihren Ursprüngen bis in unsere durch extreme Polarisierung der Politik und Gesellschaft geprägte Gegenwart nach.
Die amerikanische Demokratie ist das historische Herzstück freiheitlicher Werte – ihr Mut zur Selbstbestimmung inspiriert bis heute Demokratien weltweit. Von der kolonialen Selbstregierung bis zur unmittelbaren Gegenwart unter Trump zieht Manfred Berg eine kritische Bilanz der amerikanischen Demokratiegeschichte. Einer der besten Kenner der USA zeigt, wie sich Amerikas Demokratie zwischen Anspruch und Realität, Selbstbild und globaler Wirkung entfaltete – und wie sie heute unter Druck steht. Er beleuchtet Widersprüche, Mythen und globale Auswirkungen eines politischen Modells, das zwischen Vorbild und Warnung schwankt. Ein historisch fundierter Blick auf die politische Krise der Gegenwart, der auch Europa betrifft, und eine erste Bestandsaufnahme der zweiten Amtszeit Donald Trumps.
Ähnliche Bücher wie »Amerikas Demokratie«
Steffi Sargnagel war auf dem Wiener Opernball, und jetzt hat sie so einiges zu erzählen: von den Reichen und Schönen, von den reichen Nicht-so-Schönen, von Abendkleid und Walzertraum. Natürlich ist alles ganz schrecklich, aber auch schrecklich interessant! Und der Blick dieser Autorin ist böse, jedoch nicht gnadenlos, dafür interessiert sie sich zu sehr für die ihr fremden Welten. Und so begibt Steffi sich geschminkt, geschnürt, zurechtgemacht aufs härteste Parkett der Welt, amüsiert uns aufs Köstlichste und wirft ein Schlaglicht auf die unheimliche Schnittmenge von Kultur, Kapital und Macht.
«Österreichs lustigste Autorin war auf dem Opernball und hat ein wildes Stück darüber geschrieben. Das ist einfach nur zum Lachen.» Süddeutsche Zeitung
Ähnliche Bücher wie »Opernball«
Der SPIEGEL-Bestseller in einer aktualisierten Neuausgabe
Vom Krieg in der Ukraine über den Nahostkonflikt bis zum islamistischen Terror in der Sahelzone, von der erneuten Wahl Donald Trumps in den USA über den Siegeszug des Rechtspopulismus in Europa bis zu Chinas Griff nach dem Indopazifik die Macher der ARTE-Erfolgssendung "Mit offenen Karten" Émilie Aubry und Frank Tétart führen uns in ihrem einzigartigen Atlas überall dorthin, wo heute die entscheidenden Konflikte über Land, Ressourcen und die Zukunft der Demokratie stattfinden. Sie durchstreifen die Kontinente und berichten von den wichtigsten geopolitischen Umwälzungen der Gegenwart.
Donald Trumps Rückkehr ins Weiße Haus hat noch den letzten Zweiflern in Deutschland und Europa gezeigt: Geopolitik geht uns heutzutage alle an. Was auf einem anderen Kontinent passiert, kann der Rest im Zeitalter der Polykrise nicht mehr ignorieren ob mit Blick auf Krieg und Frieden, den gesellschaftlichen Zusammenhalt oder das Klima. Autoritäre Mächte wie China, Russland oder Iran zeigen ihre Feindseligkeit gegenüber dem Westen immer offener, aber auch innerhalb von liberalen Demokratien sind autoritär gesinnte Kräfte auf dem Vormarsch. Die Gefahren regionaler Flächenbrände nehmen genauso zu wie die Wahrscheinlichkeit eines großen Konflikts von globalen Ausmaßen. Wo liegen die wichtigsten Krisenherde der Welt? Dieser einzigartige Atlas klärt auf anschauliche und prägnante Weise auf.
Ähnliche Bücher wie »Die Welt der Gegenwart«
Ähnliche Bücher wie »Mutig sein«
Die Vermessung sozialer Wahrscheinlichkeiten Das Archiv meiner sozialen Wut Geschichten von der unteren Klasse, Literatur über soziale Herkunft – meist sind das Erzählungen von Aufbruch und Aufstieg. Olivier Davids Essays kreisen um diejenigen, die unten geblieben sind. Die, mit den schmerzenden Körpern, die Nachtarbeitenden, die Vergessenen – und um ihn selbst. Wie fühlt es sich an, mit dem eigenen Körper und der eigenen Gesundheit den Wohlstand höherer Klassen zu bezahlen? Was bedeutet es, unten zu bleiben, damit die oberen ihren Status, ihre Macht, ihre Privilegien behalten können? Wie selbstbestimmt kann die Entscheidung, allein zu bleiben sein, wenn soziale Beziehungen durch Vereinzelung, Geldmangel und eingeschränkte Teilhabe unter Druck stehen? Wie soll Geschichte weitergegeben werden, wenn es kein kollektives Gedächtnis armer Menschen gibt? „Es geht hier nicht um die Kulturalisierung von Armut, nach dem Motto: So sind sie, die Armen. Es geht um das Aufzeigen von Lebensrealitäten als Kausalketten.“ Olivier David beschäftigt sich anhand von Beobachtungen und Erfahrungen mit dem Einfluss von Klasse auf sein Leben – und die Leben derer, die er seine Leute nennt. In sprachgewaltigen, intimen, wütenden und dabei einfühlsamen Essays schreibt er über innere Migration, vom Fremdsein und einer blauen Angst. Und er ringt zugleich um eine Erzählweise, die den Geschichten von unten gerecht wird. „Von der namenlosen Menge“ ist ein Versuch, sich selbst in die Welt einzuschreiben, denn: „Für gewöhnlich liest unsereins nicht vor Publikum aus Büchern, unsereins trägt Sicherheitsschuhe beim Arbeiten, hat Kopfhörer auf den Ohren gegen den Lärm, hat Schmerzen irgendwo, lehnt, wo er kann, gähnt, so oft es geht …“
Ähnliche Bücher wie »Von der namenlosen Menge«
Make America Hate Again Bernd Greiner analysiert die Wurzeln von Trumps Macht
Was ist bloß mit den USA los? Woher kommt das Gift im politischen Betrieb? Das Lügen, Denunzieren und Dämonisieren, der Hass auf Minderheiten und die Unerbittlichkeit gegenüber den Schwachen? Wie konnte die Weißglut zur politischen Betriebstemperatur werden? Donald Trump und sein MAGA-Movement haben Wurzeln, die weit zurückreichen ins «amerikanische Jahrhundert». Dieses Buch legt sie frei.
Bernd Greiner erzählt eine andere Geschichte der USA der letzten hundert Jahre, die ebenso erhellend wie bedrückend ist. Es ist die Geschichte einer Gesellschaft, die sich innere Kriege leistet, befeuert von einem Extremismus der Mitte, der sich als das politische Metronom des Landes erweist. Im Mittelpunkt stehen weder Präsidenten noch Parteien. Im Mittelpunkt steht selbsternannte Hüter des Gemeinwohls, Bürgerinnen und Bürger, die im Namen der Demokratie anderen die demokratische Teilhabe streitig machen - mit minimaler Toleranz für politisch Unangepasstes, mit kompromisslosem Beharren auf eigenen Zielen, mit missionarischem Sendungsbewusstsein. Sie haben der Arbeiterbewegung das Rückgrat gebrochen, Linke aus dem politischen Leben verbannt, Rüstungs- und Kriegskritiker marginalisiert und die Dominanz der Weißen zementiert. Über allem thront die Maxime, dass wahre Macht auf der Angst der anderen beruht. Und dass Verunsicherung und Furcht den größeren Gewinn abwerfen. Anders gesagt: Wenn Donald Trump das einzige Problem wäre, hätte Amerika nur ein geringes Problem.
Ähnliche Bücher wie »Weißglut«
Lucy Parsons, nie gehört? Nun, sie war eine der bekanntesten Anarchist*innen Amerikas, Wortführerin der US-Arbeiterbewegung, eine der radikalsten Schwarzen Frauen des späten 19. Jahrhunderts. Trotzdem ist sie hierzulande höchstens als Witwe von Albert Parsons bekannt, einem der fünf Anarchisten, die nach dem Haymarket-Aufstand von 1886 hingerichtet wurden. Dabei hat sie ihren Mann um Jahrzehnte überlebt und war so viel mehr als bloß »die Witwe«: Mitgründerin der IWW, Gewerkschafterin, Rednerin, Autorin, Herausgeberin, Briefpartnerin von Pjotr Kropotkin, Errico Malatesta, Johann Most, Emma Goldman und vielen anderen. Zu ihrem Schwarzsein hatte sie jedoch ein ambivalentes Verhältnis, die Klassenfrage stand für sie zeitlebens im Vordergrund. Jacqueline Jones zeichnet nicht nur das fesselnde Porträt der noch als Sklavin geborenen politischen Kämpferin, unerschrockenen Revolutionärin und Zeitgenossin in all ihren Facetten und Widersprüchen. Es gelingt ihr auch, das wechselvolle Jahrhundert dieses Lebens zu erfassen sowie die verschiedenen Strömungen der Arbeiterbewegung – zwischen Reform und Revolution, zwischen Paternalismus und Propaganda der Tat – differenziert darzustellen. Ihre Biografie schlägt eine Brücke zu widerständischen politischen Bewegungen der Gegenwart.
Ähnliche Bücher wie »Göttin der Anarchie«
What’s Love Got to Do with It? – Warum Liebe(n) eine gesellschaftliche Notwendigkeit ist »Dieses Buch, das sich mit der aktuellen Bedeutung der Liebe im Leben der Schwarzen befasst und eine Vorlage für das Überleben und die Selbstbestimmung der Schwarzen bieten soll, führt uns kühn zum Kern der Sache. Uns selbst mit Liebe zu begegnen, unser Schwarzsein zu lieben, ermöglicht uns allen, zur wahren Bedeutung von Freiheit, Hoffnung und einem Leben voller Möglichkeiten zurückzufinden.« In »Selbstliebe« entwickelt bell hooks das Fundament für eine Gemeinschaft, in der Schwarze sowie alle anderen dem Schwarzsein voller Liebe begegnen. Welche Rolle spielt die Liebe für den politischen Widerstand? Wie konnte der Diskurs über Liebe im Zuge der Befreiungsbewegungen deren Wert für eine selbstbestimmte Schwarze Identität torpedieren? Wie kann die Entscheidung, zu lieben, wieder als Akt der Befreiung erfahrbar werden? Und wie können wir unsere Kultur der Lieblosigkeit überwinden? Ob es um das Erbe der Sklaverei, die Bedeutung von Ehe und Beziehung oder um den großen Einfluss der Kunst, Medien und Politik geht, bell hooks eröffnet uns einen klaren Blick auf das Machtgefüge, das bestimmt, wie wir uns selbst und andere lieben. »Wenn eine so wahrheitsliebende und umsichtige Autorin wie bell hooks ein Buch veröffentlicht, möchte ich draußen vor der Tür der Buchhandlung stehen, wenn sie öffnet.« Maya Angelou, Autorin des Bestsellers »Ich weiß, warum der gefangene Vogel singt«
Ähnliche Bücher wie »Selbstliebe. Über Herkunft und Gerechtigkeit«
Gegen die Freiheit des Raubtierkapitalismus: Warum unsere Gesellschaft eine neue Wirtschaftspolitik braucht, um zukunftsfähig und gerechter zu werden Unter Donald Trump und Elon Musk greift ein Kult der Freiheit um sich. Doch die Wahl- und Meinungsfreiheit, die J.D. Vance & Co. zu einem Fetisch erhoben haben, geht immer auf Kosten der Freiheit anderer. Joseph Stiglitz, Nobelpreisträger und einer der schärfsten Kritiker Donald Trumps, zeigt, wer die Opfer der neuen Meritokratie sind – und wie der Abbau von Bürokratie sowie unregulierte Märkte Wachstum bremsen und unsere Gesellschaften ärmer machen. Doch Stiglitz bleibt nicht bei der Analyse stehen, sondern weist uns den Weg, wie wir das Konzept der Freiheit zurückerobern können. Ein leidenschaftliches Plädoyer für eine gleichermaßen gerechtere wie freiere Welt.
Ähnliche Bücher wie »Der Weg zur Freiheit«
Wo ist das Känguru zu Hause? Was frisst ein Fuchs? Und wie heißt das größte Tier der Welt? Dieser opulent illustrierte Tieratlas nimmt die ganze Familie mit auf eine spannende Reise rund um die Erde. Dank der großformatigen Übersichtskarten der Kontinente können schon die Kleinsten Tiere und ihre Lebensräume mit dem Zeigefinger entdecken. Ältere Kinder lesen die über 250 illustrierten Tiersteckbriefe bereits selbst, erfahren, wie die Tierwelt auf der Erde entstanden ist, und finden im Anhang Antwort auf Fragen wie "Warum heißen Tiere eigentlich so, wie sie heißen?" Ein Buch, das Kinder und Eltern über viele Jahre begleitet - und in keiner Familienbibliothek fehlen darf!
Ähnliche Bücher wie »Mein großer Tieratlas«
Ähnliche Bücher wie »Die kleinste gemeinsame Wirklichkeit«
Ähnliche Bücher wie »Papa, was ist Rassismus?«
Ähnliche Bücher wie »Neun Leben«
Beaumont, Texas, im Dezember 1973, während der Watergate-Affäre. Ein neuer Fall für Delpha Wade und Tom Phelan: Die Zwillingsschwestern Ruby und Emerald beauftragen Phelan Investigations damit, herauszufinden, wer sie langsam vermutlich mit Arsen vergiftet. Beide sind schon todkrank. Was die Sache kompliziert macht: Die Zwillinge sitzen in demselben Gefängnis, in dem auch Delpha einst eingesperrt war. Außerdem beginnt gerade die Privatisierung und Kommerzialisierung des Gefängniswesens in den USA. Delpha und Tom wittern unschöne Zusammenhänge. Dann ist da noch Charlie Benavidez, der sein Glück mit Shelly Petry gefunden hat. Leider ist Shellys Mutter eine beinharte Rassistin, die einen Mexikaner als Schwiegersohn niemals akzeptieren würde. Shelly ist plötzlich verschwunden, Charlie tief besorgt. Viel Arbeit also für Delpha und Tom, die sich endlich näherkommen …
Ähnliche Bücher wie »Der Auftrag der Zwillinge«
Penny Rush hat diverse Probleme: Ihre Ehe ist gescheitert, sie hat ihren Job gekündigt, ihre Mutter und ihr Stiefvater sind vor fünf Jahren im australischen Outback verschollen und ihre Großmutter verliert langsam, aber sicher den Verstand. Ihr bleibt keine Wahl: Sie macht sich auf den Weg, sich um sämtliche Notfälle in ihrer Familie zu kümmern. Wir begleiten Penny auf einem Roadtrip quer durch Kalifornien in einem alten meeresgrünen Van namens ›Hund des Nordens‹ und auf einer Reise bis nach Australien. Sie freundet sich auf ihrer Tour nicht nur mit zwei Brüdern an, die sich vielleicht ein Toupet teilen, sondern kriegt auch nach und nach den Wahnsinn, der ihr Leben ist, in den Griff. Zumindest ein bisschen. Treu an ihrer Seite: ein verhaltensauffälliger Spitz. Und dann verliebt sich Penny sogar – ein paar zusätzliche Irrungen und Wirrungen machen schließlich auch keinen Unterschied mehr. Dieser exzentrische, detailverliebte und empathische Roman mit seiner durch und durch sympathischen Heldin lässt sich kaum aus der Hand legen und zeigt, dass nicht nur alle Familien auf ihre Art unglücklich sind – sondern vor allem auf ihre Art verrückt.
Ähnliche Bücher wie »Der Hund des Nordens«
Wie wurde aus dem genialischen Nerd eine kettensägenschwingende Ikone der globalen Rechten?
Mit Paypal hat Elon Musk die Finanzbranche aufgemischt, mit Tesla den Markt für E-Autos revolutioniert, nach seiner Übernahme Twitter kurzerhand auf rechts gedreht. Im US-Wahlkampf 20204 schwang er sich zu einem der wichtigsten Einflüsterer Donald Trumps auf, anschließend machte er sich mit seiner Abteilung für Regierungseffizienz (DOGE) daran, den amerikanischen Staat zu zerlegen.
Wie wurde aus dem genialischen Nerd eine kettensägenschwingende Ikone der globalen Rechten? Um die Welt zu begreifen, die Musk erschafft, müssen wir die Welten verstehen, die Musk erschaffen haben. Quinn Slobodian und Ben Tarnoff zeichnen nach, wie sich im Silicon Valley um die Vorstellungen von Disruption und tollkühnen CEOs ein regelrechter Kult bildete, wie soziale Medien und Videospiele die Erzählung vom heldenhaften Einzelgänger etablierten und wie rassistische Memes und Verschwörungstheorien Eingang fanden in die Gedankenwelt des reichsten Menschen der Erde. Der Muskismus, so Slobodian und Tarnoff, ist ein frankensteinsches Monster des zeitgenössischen Kapitalismus.
Ähnliche Bücher wie »Muskismus«
Der amerikanische Traum ist zum Albtraum verkommen: Demokratische Regeln und Normen werden ausgesetzt oder abgeschafft. In der Regierung sitzen Faschisten, die Opfermythen und Überlegenheitsphantasien verbreiten, Universitäten und Medien angreifen. Von dem Gedanken, dass Machtwechsel dazugehören, haben sie sich verabschiedet, den Gegner zum Feind und sich selbst für überlegen erklärt. Der langjährige USA-Korrespondent Klaus Brinkbäumer ist durch das Land gereist, hat mit MAGA-Leuten, Journalistinnen und Wissenschaftlern gesprochen und muss feststellen: Düsterer sah es nie aus.
Ähnliche Bücher wie »Der amerikanische Albtraum«
Schon als kleines Mädchen zeigte Beyoncé ihr außergewöhnliches Talent, wenn sie in Texas im Friseursalon ihrer Mutter die Kundschaft mit Tanz- und Gesangseinlagen begeisterte. Aber sie wollte eine größere Bühne. Mit neun Jahren gründete sie eine Band. Daraus wurde später »Destiny’s Child« und Beyoncé als deren Frontfrau weltberühmt. Heute stürmt jedes ihrer Soloalben die Charts und wenn sie bei einer ihrer imposanten Shows auf die Bühne kommt, wird jede Arena zum Tollhaus. Little People, Big Dreams erzählt von den beeindruckenden Lebensgeschichten großer Menschen: Jede dieser Persönlichkeiten, ob Philosophin, Forscherin oder Sportler, hat Unvorstellbares erreicht. Dabei begann alles, als sie noch klein waren: mit großen Träumen.
Ähnliche Bücher wie »Beyoncé«
US-WAHL 2024 | New York Times-Bestseller Ein längst überfälliges Korrektiv der weißgewaschenen Geschichtsschreibung à la Trump »UND WAS IST AMERIKA? Ist es ein Stück Land, das übersät ist von den achtlos dahingeworfenen Knochen derjenigen, die der Doktrin der territorialen Expansion im Wege standen, oder eine Verfassung? Ist es eine Ansammlung zusammengedrängter Menschen, die sich danach sehnen, wieder frei atmen zu können, oder bloß ein paar Grenzen auf einer Karte? Dies sind keine rhetorischen Fragen. Um die Geschichte der Schwarzen in diesem Land zu verstehen, müssen wir uns erst darauf einigen, wie wir ›dieses Land‹ definieren. Denn wenn das, was wir als ›Schwarze Geschichte‹ bezeichnen, jenes Puzzle umfasst, das heute als ›die Vereinigten Staaten von Amerika‹ bekannt ist, kamen die rund zwanzig versklavten Afrikaner, die im Jahr 1619 in Virginia landeten, mehr als ein Jahrhundert zu spät zur Party.« »Harriot hat’s getan. Sein Buch ruft die komplette Bandbreite an Emotionen hervor: Lachen. Wut. Traurigkeit. Liebe (zum Schwarzen Widerstand). Hass (auf Anti-Schwarzen Rassismus). Mehr Lachen. Erkennen von Zusammenhängen, Verstehen und Entdecken.« Ibram X. Kendi, Amerikas bekanntester Rassismusforscher und Autor von »Gebrandmarkt« »So hätten wir uns den Geschichtsunterricht in der Schule gewünscht. Auf halber Strecke merkt man, dass es gar kein Buch über die Geschichte der Schwarzen in Amerika ist, sondern darüber, wie verdammt Schwarz die amerikanische Geschichte ist.« Pharrell Williams, US-Musiker und Kreativdirektor bei Louis Vuitton
Ähnliche Bücher wie »Black As F***. Die wahre Geschichte der USA«
Ähnliche Bücher wie »Killer Potential«
East Harlem, 2008. Ohne Vorwarnung stürzt ein fünfstöckiges Mietshaus ein, das ganze Viertel versinkt im Chaos. Die Rauchwolke steht dicht über dem Berg aus Schutt, als Rettungsdienste und Medien eintreffen. Als eigentlich keiner mehr mit Überlebenden rechnet, wird Anthony Carter aus den Trümmern geborgen, unversehrt, aber nicht mehr derselbe. Richard Price folgt vier unvergesslichen Charakteren durch die Nachwehen einer urbanen Katastrophe. Ein fesselndes Gesellschaftsportrait voller Spannung und sozialer Visionen, das mit seiner großen Menschlichkeit einen Kontrapunkt zu Trumps Amerika setzt.
Ähnliche Bücher wie »Lazarus Man«
Zwölf neue Storys von Meistererzähler T.C. Boyle, dem »kalifornischen König der klugen Unterhaltung« (TAZ) Eine arglose junge Frau hat ihr ganz eigenes Verständnis von zu Hause. Ein Drehbuchautor erliegt der trügerischen Macht seiner Fiktion. Und eine alleinerziehende Mutter verteidigt ein texanisches Schmetterlings-Schutzgebiet, direkt neben der geplanten Grenzmauer zu Mexiko. Dazu eine Waffe aus dem 3D-Drucker, Schnee im Juli, ein schicksalhafter Wespenstich und das dystopische Jahr 2036, in dem Grönland längst zu Trumps Amerika gehört. In zwölf neuen Erzählungen blickt T.C. Boyle tief in die Abgründe der amerikanischen Gesellschaft – und selten lagen Leben und Tod so nah beieinander. »Seine Geschichten sind manchmal komisch, oft verstörend, immer wieder überraschend, bisweilen atemberaubend. Große Erzählkunst.« (Deutschlandfunk Kultur)
Ähnliche Bücher wie »Das Ende ist nur ein Anfang«
Ähnliche Bücher wie »Das Cabaret der Erinnerungen«
Ähnliche Bücher wie »After the Fire - Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2021«
Ähnliche Bücher wie »Zur Zeit«
»Eine sehr unterhaltsame Fotosammlung und zugleich ein inspirierender Reiseführer« WES ANDERSON Die Filme des Regisseurs Wes Anderson bestechen vor allem durch eines: ihre einzigartige, unverkennbare Bildsprache. Ungewöhnliche, überraschende, teils bizarre Szenerien – häufig symmetrisch, mit weichen Pastelltönen oder kraftvollen Mustern und immer perfekt durchkomponiert. Eine ganz besondere Ästhetik, die Millionen Fans lieben. Und zwar so sehr, dass sie sich weltweit auf die Suche begeben und Orte aufspüren, die aussehen, als seien sie einem Wes-Anderson-Film entsprungen – accidentally Wes Anderson eben. Ergänzt um Geschichten zu den abgebildeten Plätzen und Gebäuden sowie über die Menschen hinter den Fassaden, zeigt dieser Band die schönsten und schrägsten Fundstücke – vom Wiener Amalienbad mit seinen bunten Art-déco-Elementen über die rosafarbene Fassade der Central Fire Station in Marfa, Texas, hin zum einsamen Cape-Bruny-Leuchtturm vor der Küste Tasmaniens. Mit einem Vorwort von Wes Anderson
Ähnliche Bücher wie »Accidentally Wes Anderson (Deutsche Ausgabe)«
Als Luis, ein Journalist, der mit seiner Frau Paula und seinen Kindern in Madrid lebt, zu einem Kongress nach Austin, Texas reist, ist dies vor allem ein Vorwand, um Camila wiederzusehen – eine Architektin, mit der er bei dem gleichen Kongress in den beiden Vorjahren insgesamt sieben wunderschöne verliebte Tage verbracht hat. Camila ist für den von seinem Job und seiner Ehe gelangweilten Mann wie ein Lebenselixier. Doch dann sagt sie ihm überraschend ab, ja, sie beendet die Beziehung mit der Nachricht, dass es vorbei sei und dass sie es bei der Erinnerung belassen sollten. Bitter enttäuscht und um die Zeit totzuschlagen, vergräbt Luis sich in eine Bibliothek, wo er zufällig auf Briefe William Faulkners an seine Geliebte Meta Carpenter stößt. Die Lektüre dieser Briefe scheint seine Begegnungen mit Camila widerzuspiegeln, aber sie lässt Luis auch über die Ehe mit Paula nachdenken. Ausgehend von der Frage »Wie kann man leben, damit jeder Tag von Bedeutung ist«, beschließt er, zwei Briefe zu schreiben, einen an Camila und einen an Paula … Elegant und wahrhaftig schreibt Jacobo Bergareche über die unendliche Fähigkeit des Menschen, sich zu verlieben und zu entlieben, sich zu verlieren und wiederzufinden.
Ähnliche Bücher wie »Die perfekten Tage«
Amorbach im hinteren Odenwald, vor dem Hotel zur Post, in dem Theodor W. Adorno die Sommerfrische zu verbringen pflegte: Hier findet sich der Romancier Thomas Meinecke mit seinen Romanfiguren zu Forschungszwecken ein. Amorbach, so wird schnell klar, ist auch Adornobach, des exilierten Philosophen Traumort (an den hin er sich selbst von der Küste des Pazifiks häufig träumte). Der Odenwald bleibt nicht ohne Einfluss auf die Recherchen der Romanfiguren, er ist ein Oden- und ein Märchenwald, ein dunkler deutscher Forst, in dem neben Märchenfiguren auch als Räuber umherschweifende, vom regierenden Fürsten enteignete Waldbauern auftreten. Einige von ihnen wurden schon im 19. Jahrhundert nach Texas verfrachtet, so dass der Wilde Westen auch Thomas Meineckes neuem Roman seine Motive einschreibt. In Odenwald flechten der Schriftsteller-Darsteller Meinecke und seine Hauptfiguren die roten Fäden einer ausgedehnten Recherche zum dekonstruktivistisch-feministischen Diskurszopf: Paul Preciados Rede vor Psychoanalytiker:innen in Paris geht mit gendersprachlich aufregenden mittelalterlichen Texten eine Verbindung ein. Die viel diskutierte Rückkehr der Körper, des Materiellen, des Materialismus wird verhandelt – auch im Privatleben der handelnden Personen. Und über allem liegt die Konzertmusik des 20. Jahrhunderts – das ist dieser Roman Adorno schuldig.
Ähnliche Bücher wie »Odenwald«
Bahnbrechende Enthüllungen
Ähnliche Bücher wie »TikTok Time Bomb«
Ähnliche Bücher wie »Das Summen. Die Ereignisse am Sequoia Crescent«
Paul Cable war für die Konföderierten in den amerikanischen Bürgerkrieg gezogen. In Tennessee hatte er sich dem 8. Texas-Kavallerie-Regiment angeschlossen, das unter dem Befehl von General Nathan Bedford Forrest stand. Als Cable im November 1864 mit seinen Kameraden den Duck River überquerte, um die Unionskavallerie zurückzudrängen, wurde er schwer verwundet. Von da an war der Krieg für ihn vorbei, obwohl im Osten des Landes noch gekämpft wurde. Er kehrt mit seiner Familie nach Arizona zurück, um sein altes Leben wieder aufzunehmen. Aber in Arizona haben sich die Dinge geändert. Vor dem Gesetz gilt Cable als Rebell, und zwei Brüder, beide Anhänger der Union, haben sein Hab und Gut konfisziert. Wahrscheinlich ist für Cable der Krieg doch noch nicht vorbei. Denn niemand vertreibt ihn ungestraft von seinem Land …
Ähnliche Bücher wie »Letztes Gefecht am Saber River«
Ähnliche Bücher wie »Wo Milch und Honig fließen«
Eine abgründige Geschichte von Abhängigkeit und Macht, von Manipulation und Grenzüberschreitung. Nach „The Girls“ der neue Roman von Emma Cline Der Sommer in den Hamptons neigt sich zum Ende, und Alex ist nicht mehr willkommen. Denn egal, wie nahe sie der Welt der Reichen und Schönen gekommen ist: Sie ist immer nur zu Gast – und keine Einladung gilt für immer. Ein Fehltritt bei einem Dinner, und schon setzt Simon, der ältere Mann, dem Alex Gesellschaft geleistet hat, sie vor die Tür. Und so geistert sie durch Gärten und über Dünen, während die Sonne vom Himmel brennt. Darin geübt, sich den Wünschen und Erwartungen anderer anzupassen, lässt Alex sich von einer Zufallsbekanntschaft zur nächsten driften und hinterlässt dabei eine Spur der Zerstörung, die nur ein Ziel kennt: Simons Gartenparty am Ende der Woche. Nach dem gefeierten Debüt „The Girls" der langersehnte neue Roman von Emma Cline.
Ähnliche Bücher wie »Die Einladung«
Der Geheimdienstoffizier hinter dem brisanten Trump-Russland-Dossier tritt aus dem Schatten, erzählt seine Geschichte und liefert einen hochaktuellen, alarmierenden Bericht über die Bedrohung der Demokratie durch Putin und Trump, der auf besorgniserregenden Geheimdienstinformationen beruht, die in diesem Buch zum ersten Mal veröffentlicht werden. Christopher Steele ist in einzigartiger Weise Augenzeuge der modernen russischen Geschichte gewesen. Er war als britischer Diplomat und Geheimdienstmitarbeiter in Moskau, als die Sowjetunion zusammenbrach. Steele war vor Ort, als der Putsch gegen Michail Gorbatschow stattfand und Boris Jelzin die Macht im neuen unabhängigen Russland übernahm. Nach dem Amtsantritt Wladimir Putins stieg Steele zu einem der führenden Russland-Experten der britischen Regierung auf und spielte eine zentrale Rolle bei den Ermittlungen zum vom Kreml angeordneten Mord an Alexander Litwinenko. Dann, im Jahr 2016, schrieb er eine Reihe von brisanten Berichten über den damaligen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump und seine Verbindungen zu Russland. Dieses nachrichtendienstliche Material, das heute unter dem Namen "Steele Dossier" oder auch "Trump-Russland-Dossier" bekannt ist, lenkte die Aufmerksamkeit der Welt auf die Beziehungen zwischen Russland und Trump - und Steele wurde gegen seinen Willen zum Auslöser eines globalen Medientsunamis. Seit der Wahl Trumps hat er seine Arbeit im Stillen fortgesetzt. Steele hatte nun sogar noch besseren Zugang zu Informationsquellen und Geheimdienstinformationen über Russland, die ihm einen privilegierten Einblick in die Vorgänge im Kreml verschafften, und zeigen, wie sehr wir im Westen uns darüber Sorgen machen sollten. In seinem Buch teilt Steele zum ersten Mal mit, wie diese Innensicht aussieht, wie er zu einem solchen Einblick gekommen ist und was westliche Regierungen - und wir alle - tun können und sollten, um dieser Jahrhundertbedrohung zu begegnen. „Putin will jetzt unbedingt Donald Trump zurück ins Weiße Haus bringen. Wenn es ihm gelingt, Trump zur Wiederwahl zu verhelfen, bin ich überzeugt, dass sich die globale politische Ordnung völlig verändern wird. Wir werden in eine neue historische Ära des strategischen Chaos eintreten, eine 'neue Weltunordnung'. Die Folgen eines Wahlsiegs von Trump im Jahr 2024 sind katastrophal.“ Christopher Steele Ein einzigartiges Dokument: noch nie hat jemand mit Steeles Hintergrun
Ähnliche Bücher wie »Ungefiltert«
Ähnliche Bücher wie »Ich, Sperling«
»Kein Ruhetag« – so steht es auf der Tafel am Eingang. Ilijas Eltern betreiben eine Gastwirtschaft in Bayern. Er hilft schon als Kind in der Küche, wächst mit Pommes und Fritteusen auf. Wenn das Restaurant nicht mehr läuft, eröffnen die Eltern woanders ein neues. Weil sein Vater gerne Tennis spielt, ermöglicht er seinem Sohn Tennisstunden. Im Verein findet Ilija neue Freunde und will wie sie aufs Gymnasium. Sein Leben entkoppelt sich zunehmend von dem seiner Eltern, besonders als sein Vater nach Kroatien zurückgeht. Doch etwas begleitet ihn durch die Jahre: »Es riecht nach Pommes, Ilija kommt!« Der Satz eines Mitschülers, der ihn bis heute nicht mehr loslässt, wird zum Ausgangspunkt einer Selbstbefragung: Verrät der Geruch die eigene soziale Herkunft? Ilija Matusko verknüpft in seinem Debüt persönliche Erinnerungen mit soziologischen Beobachtungen. In zehn essayistischen Kapiteln erzählt er die Geschichte eines Bildungsaufsteigers – mit wachem Blick für die feinen Unterschiede, mit Witz und literarischer Schlagkraft.
Ähnliche Bücher wie »Verdunstung in der Randzone«
Emma Clines abgründige Geschichte von Abhängigkeit und Macht, von Manipulation und Grenzüberschreitung Der Sommer in den Hamptons neigt sich dem Ende zu, und Alex ist nicht mehr willkommen. Denn egal, wie nahe sie der Welt der Reichen und Schönen gekommen ist: Sie ist nur zu Gast – und keine Einladung gilt für immer. Ein Fehltritt bei einem Dinner, und schon setzt Simon, der ältere Mann, dem Alex Gesellschaft geleistet hat, sie vor die Tür. Und so geistert sie durch Gärten und über Dünen, während die Sonne vom Himmel brennt. Darin geübt, sich den Wünschen und Erwartungen anderer anzupassen, driftet Alex von einer Zufallsbekanntschaft zur nächsten und hinterlässt dabei eine Spur der Zerstörung die nur ein Ziel kennt: Simons Gartenparty am Ende der Woche.
Ähnliche Bücher wie »Die Einladung«
Eine einsame Schneelandschaft und zwei Menschen auf der Suche nach Erholung: die Geschichte einer Eskalation Der Urlaub in Lappland soll die lang ersehnte Erholung für Karo und Risto bringen. Doch dann kommt es zu einem Autounfall und die beiden sitzen fest, in einem Hotel namens Arctic Mirage. Leicht verletzt und noch halb unter Schock bewegen sie sich sehr unterschiedlich durch die luxuriöse Anlage inmitten der Schneelandschaft. Während Karo das Gefühl hat, in einer Falle zu sitzen, scheint Risto die Situation geradezu zu genießen: Er flirtet mit den Hotelangestellten, plant Freizeitaktivitäten und lässt sich von Karos seltsamer Stimmung nicht beirren. Bis die beiden sich plötzlich als Feinde gegenüberstehen. Terhi Kokkonen beschreibt den gefährlichen Drahtseilakt eines Paares, das ein dunkles Geheimnis hütet. Und die Anziehungskraft einer Landschaft, deren gedämpftes Weiß Gefahr verheißt.
Ähnliche Bücher wie »Arctic Mirage«
Malcolm X - Sein radikaler Kampf für Gerechtigkeit Er galt als der "zornigste Mann Amerikas". Wohl kein anderer hat sich so radikal und sprachgewaltig für die Rechte der Schwarzen eingesetzt wie Malcolm X. Britta Waldschmidt-Nelson erzählt dieses revolutionäre Leben und führt dabei in die Geschichte des schwarzen Amerika ein. Bis heute werden die USA in regelmäßigen Abständen von Rassenunruhen erschüttert – ein Phänomen, das ohne die lange Geschichte der Sklaverei und der gesetzlichen Diskriminierung in Amerika nicht zu verstehen ist. Malcolm X prangerte den weißen Rassismus seiner Zeit gnadenlos an und trat für das Recht der Schwarzen auf bewaffnete Selbstverteidigung ein. Daher zählt er nicht nur zu den bekanntesten, sondern auch zu den umstrittensten Personen der amerikanischen Geschichte. Am 21. Februar 1965 wurde er in New York ermordet. Am 19. Mai 2025 wäre er hundert Jahre alt geworden. Britta Waldschmidt-Nelsons vielgelobte Biographie stützt sich auf die neueste Forschung und neu erschlossenes Quellenmaterial sowie auf Gespräche mit Weggefährten und Angehörigen. Für diese Neuauflage ist sie gründlich durchgesehen und aktualisiert worden und führt die Nachgeschichte jetzt bis zur Black-Lives-Matter-Bewegung und ihren Folgen fort. "Eine ausgezeichnete Biographie." Bettina Engels, Frankfurter Allgemeine Zeitung 100. Geburtstag am 19. Mai 2025 60. Todestag am 21. Februar 2025 Durchgesehene und aktualisierte Neuauflage Erste auf Deutsch verfasste Biographie Von einer ausgewiesenen Kennerin Einführung in die afroamerikanische Geschichte und den Kampf der schwarzen Bürgerrechtsbewegung Neu erschlossenes Quellenmaterial Gespräche mit Weggefährten und Angehörigen "Eine lesenswerte Zeitreise in die Ära der Rassentrennung, die Amerika zwar abgeschafft, aber im Alltag nie überwunden hat." Moritz Koch, Handelsblatt
Ähnliche Bücher wie »Malcolm X«
Armin Thurnher über Momente der letzten Jahre, in denen die Geschichte ihren fatalen Lauf nahm. »Thurnher gehört zu den scharfsinnigsten Analytikern.« Claudia Kühner, NZZ am Sonntag Stefan Zweig nannte seine berühmte Sammlung von Texten einen »geistigen Spiegel« der Zivilisation. Armin Thurnhers Buch stellt eine Verdunkelung des Spiegels fest. »Unsternstunden der Menschheit« fixiert einige Momente, die unsere Gegenwart formten: Manche davon entgingen dem Radar öffentlicher Aufmerksamkeit. Als Bill Clinton die Section 230 eines Mediengesetzes unterzeichnete, nahm die Welt der Kommunikation einen neuen, fatalen Lauf. Als der Blogger Curtis Yarvin zu veröffentlichen begann, legte er ein Fundament zum Aufstieg Donald Trumps. Als Hans Dichand die »Kronen Zeitung« neu gründete, nahm er die politische Klasse Österreichs in die Geiselhaft der Dumpfheit. Ein Blender namens Sebastian Kurz brachte die konservative Kaste halb Europas um den Verstand. Elon Musk, Viktor Orbán, Peter Thiel und viele andere trugen und tragen zur Verdunkelung der Welt bei. Doch wer sagt, dass aus einer Galerie dunkler Spiegel nicht am Ende neues Licht blitzen kann?
Ähnliche Bücher wie »Unsternstunden der Menschheit«
Ein Buch, das unsere Annahmen über Gleichberechtigung erschüttern wird. „Souverän, scharfsinnig, lustig und analytisch“ Theresia Enzensberger Plötzlich sind alle Feminist*innen. Bloß kann von echter Gleichberechtigung keine Rede sein. Warum wirken überholte Strukturen fort? Wie lassen sie sich abwracken? Ann-Kristin Tlusty betrachtet die inneren und äußeren Zwänge, die das Leben von Frauen auch heute prägen: Noch immer wird ihnen abverlangt, „sanft“ die Sorgen und Bedürfnisse der Gesellschaft aufzufangen. Jederzeit sollen sie dabei auf „süße“ Weise sexuell verfügbar erscheinen, gern auch unter feministischem Vorzeichen. Und bei alldem angenehm „zart“ niemals zu viel Mündigkeit beanspruchen. Klug und persönlich, befreiend und neu: Diese Streitschrift wirbelt die Geschlechterordnung für immer durcheinander. Enjoy, Sweethearts!
Ähnliche Bücher wie »Süß«
Zwei junge Frauen in New York: ein funkelndes Debüt voller Witz und Glamour Isa Epley ist einundzwanzig Jahre alt und weise genug, um zu wissen, dass der Sinn des Lebens im Vergnügen liegt. Tagsüber verkauft sie mit ihrer besten Freundin Gala Klamotten an einem Straßenstand, um ihre Zwischenmiete in Brooklyn zu finanzieren. Nachts ziehen sie zur Upper East Side in die Welt der Reichen und Schönen, auf der Suche nach jemandem, der ihre Drinks bezahlt. Bald wird das Geld knapper und die Jobs dubioser. Isa steht vor der Frage, welchen Preis ihr ein glitzerndes Leben wert ist. "Happy Hour" ist eine wilde, übersprudelnde Spritztour durch einen flirrenden, schwülen Sommer in New York – und legt mit funkelnder Genauigkeit und Witz den hohlen Kern unserer Klassengesellschaft frei.
Ähnliche Bücher wie »Happy Hour«
Ähnliche Bücher wie »Unsereins«
In der Regel sieht man nur die Spuren ihrer Arbeit. Oder eben: keine Spuren. Schließlich haben Reinigungskräfte über Nacht die Kaffeeränder vom Schreibtisch gewischt. Sie verrichten anstrengende Tätigkeiten, erhalten aber wenig Anerkennung und werden oft schlecht bezahlt. Jana Costas hat sich einem Reinigungsteam am Potsdamer Platz angeschlossen. Unter dem glitzernden Komplex liegt der Minus-Bereich: vier Stockwerke mit labyrinthischen Gängen und fensterlosen Räumen. Dort ziehen sich Alex, Ali, Luisa und Marcel um, bevor sie Büros und Luxusapartments putzen. Jenseits aller Klischees ist diese Arbeit für sie auch eine Quelle des Stolzes. Costas schildert ihre Kämpfe um Würde, porträtiert eine expandierende Branche und holt so die oft unsichtbaren Beschäftigten in die Sichtbarkeit.
Ähnliche Bücher wie »Im Minus-Bereich«
Auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis 2023 Breaking Bad in Berlin: Vanessa liefert Glücksmittel, Deniz fährt Streife. Ihre Begegnung öffnet den Himmel über einer pulsierenden Stadt Vanessa ist Pharmakologin. Sie liefert Substanzen, die für Erfolg und Glück sorgen. Ihre Kunden sind Sportler, Krankenpflegerinnen und Politiker. Deniz ist Streifenpolizist. Er fährt Doppelschicht und pflegt seinen parkinsonkranken Vater. Jeden Tag suchen Vanessa und Deniz verlorene Menschen auf, doch dann treffen sie sich. Ein zarter, starker Großstadtroman, der danach fragt: Wie halten wir dem Druck stand? Wie wollen wir leben, und wie können wir lieben? »Sein rasendes Gespür für Rhythmus macht süchtig. Auf unsere Stadt, auf die Romantik!« Julia Franck »Tim Staffel hat einen absolut zeitgemäßen halluzinogenen Großstadtroman geschrieben.« Jan Brandt
Ähnliche Bücher wie »Südstern«
Ähnliche Bücher wie »Hässlichkeit«
Oslo gilt als Musterstadt des Wohlstands und des funktionierenden Sozialstaats. Nikolai Torgersen erzählt von der anderen Seite dieser Stadt. Davon, was notwendigerweise aus dem Blickfeld verdrängt wird. Von einer Kindheit und Jugend in Armut, von Gewalt, Krankheit, Drogen, Obdachlosigkeit und dem Versuch, unter Bedingungen zu überleben, die im Bild des modernen Norwegen nicht vorgesehen sind. Ein Junge wird zum Jugendlichen, wird Skater, wird zum Grenzgänger zwischen Absturz und Behauptung. Er verliert erst die Mutter, dann den Vater, zahlt mit Sex für Schlafplätze und fragt sich, wann auch das eigene Leben enden wird. In ›Straßen. Ein Leben‹ verwandelt Torgersen diese Erfahrungen in eine radikale, ungeschönte und zugleich präzise Literatur. Sein Debüt ist zugleich eine schonungslose Gesellschaftsbeschreibung: ein Roman über soziale Herkunft, Verwundbarkeit und die Härte einer neoliberalen Klassengesellschaft, die ihre Verlierer unsichtbar macht. Und doch gibt es Hoffnung, der Verwahrlosung und den Verlusten zum Trotz: ›Straßen. Ein Leben‹ erzählt davon, wie einer aus einem beschädigten Leben eine eigene Sprache gewinnt – und davon, dass Literatur dort beginnt, wo nichts mehr beschönigt werden kann.
Ähnliche Bücher wie »Straßen«
Ähnliche Bücher wie »Frei sein«
Ähnliche Bücher wie »Klassismus. 100 Seiten«
Ähnliche Bücher wie »Hass. Von der Macht eines widerständigen Gefühls«
»Wer Estela zuhört, wird ihre Stimme nicht mehr vergessen. Ein Roman, der aufrüttelt wie kein zweiter.« (Mareike Fallwickl) Das Mädchen ist tot, die Haushälterin wird vernommen. Zum ersten Mal hören alle Estela zu. Szene um Szene offenbart sie ein schwindelerregendes Kammerspiel unüberbrückbarer Klassenunterschiede. Sieben Jahre hat Estela im Haus der fremden Familie gelebt, hat tagein, tagaus für sie gesorgt. Die karierte Schürze ist zu einer zweiten Haut geworden, die dünnen Wände ihres Zimmers sind immer näher gerückt. Doch sie ist nicht die einzige Gefangene des Hauses: Im leeren Blick des Mädchens sieht Estela ihre eigene Einsamkeit gespiegelt. Jeder Versuch von Intimität zwischen Angestellter und Kind zerschellt an der ehrgeizigen Mutter und dem autoritären Vater, an der Brutalität der Verhältnisse. Auf engstem Raum ringen vier Menschen ums Überleben und rasen doch unausweichlich auf eine Katastrophe zu.
Ähnliche Bücher wie »Mein Name ist Estela«
Freiheit und Gleichheit waren lange gleichrangige Ziele. Trotz anderslautender Lamentos steht Freiheit weiterhin hoch im Kurs, während kaum eine Partei radikale Maßnahmen zur Reduzierung der materiellen Ungleichheit im Programm hat. Der kleinste gemeinsame Nenner ist Chancengleichheit: In der Konkurrenz um knappe Ressourcen sollen alle an derselben Startlinie loslaufen. Im Koalitionsvertrag der Ampel-Regierung übersetzt sich das in Begriffe wie »Chancenbudget« und »Kinderchancenportal«. Die Logik der Chancengleichheit ist die Ideologie einer Gesellschaft, die sich nur noch als Wettbewerb aller gegen alle denken kann. Ihre Basis, so César Rendueles, ist die Zunahme der Ungleichheit seit den achtziger Jahren. Dabei sind wir Menschen, zeigt der spanische Soziologe, eine ausgesprochen egalitäre Spezies. Allerdings beruht Gleichheit auf einem entsprechenden Ethos und Institutionen wie dem Wohlfahrtsstaat. Wollen wir diese wiederherstellen, müssen wir begreifen, dass es um eine Gleichheit der Ergebnisse geht, dass dieser Kampf nie abgeschlossen sein wird – und dass wir ihn nur gemeinsam gewinnen können.
Ähnliche Bücher wie »Gegen Chancengleichheit«
Wahrhaftig und einfühlsam erkundet Deniz Ohde in ihrem gefeierten Debütroman die feinen Unterschiede in unserer Gesellschaft. Sie spürt den Sollbruchstellen im Leben ihrer Erzählerin nach, den Zuschreibungen und Erwartungen an sie als Arbeiterkind, der Kluft zwischen Bildungsversprechen und erfahrener Ungleichheit, der verinnerlichten Abwertung und dem Versuch, sich davon zu befreien. Industrieschnee markiert die Grenzen des Orts, eine feine Säure liegt in der Luft, und hinter der Werksbrücke rauschen die Fertigungshallen, wo der Vater tagein, tagaus Aluminiumbleche beizt. Hier ist die Erzählerin aufgewachsen, hierher kommt sie zurück, als ihre Kindheitsfreunde heiraten. Und während sie die alten Wege geht, erinnert sie sich: an den Vater und den erblindeten Großvater, die kaum sprachen, die keine Veränderungen wollten und nichts wegwerfen konnten, bis der Hausrat aus allen Schränken quoll. An die Mutter, deren Freiheitsdrang in der Enge einer westdeutschen Arbeiterwohnung erstickte, ehe sie in einem kurzen Aufbegehren die Koffer packte und die Tochter beim trinkenden Vater ließ. An den frühen Schulabbruch und die Anstrengung, im zweiten Anlauf Versäumtes nachzuholen, an die Scham und die Angst – zuerst davor, nicht zu bestehen, dann davor, als Aufsteigerin auf ihren Platz zurückverwiesen zu werden.
Ähnliche Bücher wie »Streulicht«
Ähnliche Bücher wie »Drei Schwestern«
Eine Lübecker Familie, protestantisch, konservativ, kaisertreu: die Lindhorsts. 1890 kommt Marthe in einem weitläufigen Patrizierhaus zur Welt. Um sie eine Schar älterer Brüder, deren Freiheiten nicht ihre sein werden. Und doch ist es ein Leben mit glänzenden Aussichten. Bis ein Bestsellerroman, verfasst vom Sohn eines verstorbenen Bekannten, den Lindhorsts klarmacht, dass sie für ihr Umfeld auch nach Generationen noch immer «die Jüdischen» sind.
«Unsereins» ist der Roman einer Stadt und einer Gesellschaft und, vor allem, ihrer Frauen – ob Dienstmädchen, Gnädige, Haustochter oder Schriftstellerin. Inger-Maria Mahlke stellt Interieurs und Innenwelten gegenüber, sie erzählt von Identität und Zugehörigkeit, von Geschlecht und Klasse, Macht- und Liebesverhältnissen und von dem, was wir vor uns und voreinander verbergen.
Ähnliche Bücher wie »Unsereins«
»Damit alles bleibt, wie es ist, muss sich alles ändern.« Der berühmte Satz aus dem Roman Der Leopard ist so etwas wie das inoffizielle Motto des gemäßigten Konservatismus. Parteien wie die CDU arrangierten sich mit Veränderungen und erwiesen sich als Anker der Stabilität. Heute ist nicht mehr sicher, ob die rechte Mitte hält: Setzen ihre Vertreter weiterhin auf Ausgleich und behutsame Modernisierung? Oder auf polarisierenden Kulturkampf? In der Bundesrepublik waren die letzten Merkel-Jahre von unionsinternen Richtungsstreits geprägt. Doch nicht zuletzt der Aufstieg Donald Trumps hat gezeigt, dass die Identitätskrise der rechten Mitte kein exklusiv deutsches Phänomen ist: In Italien füllten Berlusconi und radikal rechte Parteien wie Giorgia Melonis Fratelli d’Italia das durch die Implosion der Democrazia Cristiana entstandene Vakuum. In Frankreich spielen die Républicains zwischen Macron und Le Pen kaum noch eine Rolle. Und die Tories versinken nach dem Brexit-Chaos in Unernst und Realitätsverweigerung. Thomas Biebricher widmet sich dieser internationalen Dimension und zeichnet die turbulenten Entwicklungen seit 1990 nach. Seine Befunde sind auch deshalb brisant, weil sich am gemäßigten Konservatismus die Zukunft der liberalen Demokratie entscheidet.
Ähnliche Bücher wie »Mitte/Rechts«
»Georg Seeßlen offeriert ein profundes Psychogramm und zugleich ein famoses politisches Lehrstück.« (Pia Sophie Roy, nd-aktuell, 14.10.2025) – Elon Musk zählt zu den meistbewunderten, umstrittensten und inzwischen auch meistgehassten Personen des öffentlichen Lebens. Das Buch zeichnet seine spannende und ereignisreiche Biografie nach. In seiner Kindheit in Südafrika wird er vom Vater tyrannisiert und von den Mitschülern gemobbt, flüchtet sich in Science-Fiction-Serien (die sein Weltbild prägen) und verkauft mit zwölf Jahren sein erstes Computerspiel. Mit 18 Jahren emigriert er in die USA, revolutioniert die Elektromobilität, macht erfolgreich der NASA Konkurrenz, verwandelt Twitter (nun »X«) in eine Bühne für extreme Rechte – und steigt zum reichsten Mann der Welt auf. Nach der Wiederwahl Donald Trumps übernimmt er eine zentrale Rolle im US-Staatsapparat, stößt mit seinem Sparprogramm aber auf Widerstand und überwirft sich mit seinem »best buddy«. Georg Seeßlen deutet Musks Charakter als dunkle Triade – Narzisst, Machiavellist und Soziopath – und versucht, die Frage zu klären: Wie denkt Elon Musk? Zudem untersucht er Musks Verhältnis zu seinen (bisher) vier Frauen, mit denen zusammen er mindestens 14 Kinder hat, und analysiert ihn als eine Figur der populären Kultur, die gelegentlich so dominant wirkt, als würde er sich mit ihr verwechseln. Den Kulturkämpfer, Kriegsunternehmer und Medienmogul betrachtet Seeßlen als Speerspitze einer Entwicklung, die nicht nur das liberale Silicon Valley, sondern die US-Gesellschaft insgesamt in eine autoritäre Herrschaft der Tech-Milliardäre transformiert.
Ähnliche Bücher wie »Elon Musk: Der dunkle Visionär«
Ein Jahr Trump II: Wie die Tech-Milliardäre unsere Demokratie zerstören und wie wir sie aufhalten
Man muss die Tech-Oligarchen des Silicon Valley als Avantgarde verstehen. Eine Handvoll Männer mit Milliardenvermögen, futuristischer Technologie und einer Vorliebe für Science-Fiction sieht sich berufen, die Welt nach ihren Vorstellungen zu formen. Und hat sich hinter einem Mann versammelt, der diese Ideen durchsetzen kann: Donald Trump.Peter Thiel, Mark Zuckerberg, Alex Karp und Marc Andreessen: Um Trump herum formierte sich seit 2024 eine Oligarchie, wie sie die westliche Welt noch nicht gesehen hat. Die reichsten Menschen des Planeten verbünden sich mit dem mächtigsten Menschen. Dieses Buch handelt davon, wie die Oligarchen von einer Wirtschaftsmacht zur politischen Macht wurden. Wie sie die Revolution von oben planten. Und was von unserer Welt noch übrig bleibt, wenn sie ihre gefährlichen Pläne durchsetzen. Der Digitalexperte der Süddeutschen Zeitung, Jannis Brühl, erklärt den Schwenk der US-amerikanischen Tech-Elite nach rechts und analysiert umfassend ihre unheilvolle Agenda. Zum Einjährigen von Trumps Inauguration zieht Brühl Bilanz und zeigt, wie wir in Europa Resilienz gegen die Bedrohung unserer Demokratie aufbauen.
Ähnliche Bücher wie »Disruption«
1933: das große Schicksalsjahr– von den USA aus erzählt
Während Hitler die deutsche Demokratie zerstört, schottet sich Amerika ab. Fremdenfeindlichkeit verhindert damals wie heute mehr Einwanderung, das Land steht vor einer Zerreißprobe. Die deutschen Exilanten müssen sich für eine Haltung entscheiden: Reicht es, die eigene Haut zu retten, wenn die Heimat in Terror und Diktatur versinkt? Johannes Ehrmann erzählt das große Schicksalsjahr der westlichen Welt zum ersten Mal aus transatlantischer Perspektive. Ein packend geschildertes Panorama über Freiheit, Angst und Verantwortung: erschreckend aktuell.
März 1933: Die freie Welt steht am Abgrund. Während die Nazis ihre Gegner brutal verfolgen, steckt Amerika tief in der Krise. Jeder Vierte ist arbeitslos, und Franklin D. Roosevelt regiert so autoritär wie kein Präsident zuvor. Und doch sind die USA Zufluchtsort – für Albert Einstein, den die Nazis mit einem Kopfgeld jagen; für George Grosz, der von Amerika aus um seine Söhne in Berlin bangt. Marlene Dietrich wird in Hollywood von Goebbels umworben. Max Schmeling lässt sich vor seinem Kampf gegen den Juden Max Baer für Hitlers Zwecke einspannen. Die First Lady Eleanor Roosevelt liebt derweil eine Frau und versucht verzweifelt, mehr jüdische Flüchtlinge ins Land zu holen. Doch Antisemitismus vergiftet die Stimmung. Das deutsch-amerikanische Panorama des großen Schicksalsjahrs 1933 – erzählt wie ein mitreißender Roman.
Ähnliche Bücher wie »Amerika '33«
250 Jahre USA: Ein epochenumspannendes Panorama des amerikanischen Geistes und ein buchgewordener Lichtblick in trüben Zeiten
Eine literarische Feier des American Dream und eine Hommage der ältesten Demokratie der Welt anlässlich ihres 250. Jubiläums am 4. Juli 2026 Freiheit, Gleichheit, pursuit of happiness: Dieser facettenreiche Band erweist den Gründungsideen der Vereinigten Staaten und ihrem individuellen Glücksversprechen die Ehre. Er präsentiert ein Amerika unterschiedlicher Kulturen und Herkünfte, ein hoffnungsfrohes, im steten Wandel begriffenes Amerika, die Heimstatt des Geistes und der Dichtung, der Wahrhaftigkeit und Toleranz, des unbeirrten Glaubens an eine bessere Welt, ein Land der Zukunftsvisionen und des mutigen Eintretens für Menschenrechte, Meinungsfreiheit und Selbstbestimmung. In «I Have a Dream» kommt eine Nation zur Sprache, die sich der tiefen Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit zum Trotz immer wieder neu erfunden hat und die sich heute dringender denn je auf das besinnen muss, was sie geprägt hat. Womit wäre den USA zu ihrem Jubiläum also besser gedient als mit einer Erinnerung an uramerikanische Werte und Traditionen? Die Text-Jukebox mit Proklamationen, Reden, Predigten, Reportagen, Briefen, Essays, Storys, Gedichten und Songs ist ein vielfältiger Kontrapunkt zur einfältigen Gegenwart, eine literarische Echokammer dessen, wofür diese Nation steht: für den American Dream und den American Way of Life, Yankees und Hippies, Jazz Age und Pop Art, Columbo und Kojak, Woodstock und Hollywood, Sitting Bull und Buffalo Bill, Grand Canyon und Silicon Valley, Mardi Gras und Rock’n’Roll, Moby Dick und Donald Duck, Apollo 11 und Route 66, Indian Summer und Brooklyn Bridge, Barfly und Bartleby, Dixie und Diner, Jukebox und Drugstore, Big Apple und Big Business, Harlem und Vegas, Shopping-Malls und Shiloh Ranch, Moonwalk und Wall Street, Crossroads und Broadway ...Die Spurensuche führt in die historischen US-Metropolen Boston, New York City, Chicago, Los Angeles, Philadelphia, Houston, Phoenix, San Francisco oder New Orleans wie auch ins Outback – von Superior, Wisconsin, bis Ogallala, Nebraska, von Sacramento bis Winchester, vom Yukon River bis zum Golf von Mexiko.
Ähnliche Bücher wie »I Have a Dream«
Wer heute in die deutsche Gesellschaft schaut, könnte denken: Es ist ein Land voller Drama, Gegeneinander und Spaltung. Dass dies so sei, ist eine Erzählung, die politisch generiert und medial verstärkt wird. Gilda Sahebi entlarvt sie als Lüge, als Herrschaftsinstrument autoritärer Kräfte. Studien zeigen immer wieder: Im eigenen Leben sind Menschen viel öfter zufrieden; sie helfen und unterstützen einander, suchen Verbindung, nicht Hass. Wo geht die Suche nach Verbindung auf der gesellschaftlichen Ebene verloren? Und was kann man tun, um der Erzählung von Spaltung keinen Raum im eigenen Leben zu geben?
Ähnliche Bücher wie »Verbinden statt spalten«
Die Corona-Pandemie als Brennglas: Darunter sehen wir den instabilen Zustand unseres Zusammenlebens noch deutlicher. Doch warum waren wir unvorbereitet, trotz langjähriger Warnungen? Für Jean-Pierre Wils ist der Virus-Notstand vor allem ein Klima-Notstand: Wils bietet eine genaue und vielschichtige Analyse der Welt in Zeiten von Corona und liefert konkrete Vorschläge zur Richtungsänderung. So zum Beispiel für eine »Kultur der Provisorien« – einer Kultur der Nachdenklichkeit, der Selbstprüfung und der Wegberichtigung, der Verlangsamung und der Orientierung an sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit ...
Ähnliche Bücher wie »Der Große Riss«
Ein kleines Fischerdorf an der Ostsee im Juni: Die Generalin von Palikow hat den »Bullenkrug« gemietet, um während der Sommermonate ihre Familie um sich zu versammeln. In einem kleinen Fischerhaus nicht weit von ihnen entfernt wohnen die bildschöne, aber labile Doralice und der Maler Hans Grill. Die beiden sorgen für reichlich Gesprächsstoff und Aufregung unter den Feriengästen: Doralice hatte ihren ersten Ehemann verlassen und nur wenige Monate nach der Scheidung Hans Grill geheiratet. Es dauert nicht lange und vor der Kulisse des beständig wogenden Meeres entwickelt sich die geplante Idylle anders als erhofft … Eduard von Keyserlings Roman von 1911 ist eine Sommergeschichte mit herrlichen Dialogen und einem unerwartet dramatischen Schluss. – Mit einer kompakten Biographie des Autors. »Ein ganz und gar sinnliches Buch, eine schöne Liebesgeschichte.« Marcel Reich-Ranicki
Ähnliche Bücher wie »Wellen«
"Die beste Geschichte der Vereinigten Staaten in einem Band." Claus Leggewie, Die Tageszeitung
In einer Prosa von funkelnder Schönheit erzählt die preisgekrönte Historikerin Jill Lepore die Geschichte der USA von ihren Anfängen bis zur Gegenwart. Sie schildert sie im Spiegel jener "Wahrheiten" (Thomas Jefferson), auf deren Fundament die Nation gegründet wurde: der Ideen von der Gleichheit aller Menschen, ihren naturgegebenen Rechten und der Volkssouveränität. Meisterhaft verknüpft sie dabei das widersprüchliche Ringen um den richtigen Weg Amerikas mit den Menschen, die seine Geschichte gestaltet oder durchlitten haben. Sklaverei und Rassendiskriminierung kommen ebenso zur Sprache wie der Kampf für die Gleichberechtigung der Frauen oder die wachsende Bedeutung der Medien. Jill Lepores große Gesamtdarstellung ist aufregend modern und direkt, eine Geschichte der politischen Kultur, die neue Wege beschreitet und das historische Geschehen geradezu hautnah lebendig werden lässt.
"Jill Lepore wendet sich Schwarzen, Schwulen, Indianern, Frauen und Staatsmännern gleichermaßen zu - und bringt alle Gruppen in einer so großen wie großartigen Geschichte zusammen." Claudia Mäder, Neue Zürcher Zeitung
Ähnliche Bücher wie »Diese Wahrheiten«
WUCHTIG UND WÜTEND - IBRAM X. KENDIS PREISGEKRÖNTES MEISTERWERK ALS GRAPHIC NOVEL Ibram X. Kendi ist einer der prominentesten Rassismus-Historiker der Welt, seine Bücher wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und halten sich monatelang auf den Bestsellerlisten. Jetzt erscheint sein gefeierter New-York-Times-Bestseller «Gebrandmarkt» als Graphic Novel, adaptiert und illustriert von dem preisgekrönten Comiczeichner Joel Christian Gill. Von den rassistischen Anfängen schon in der Gründerzeit über Angela Davis und die Kämpfe der Bürgerrechtsbewegung bis zu Black Lives Matter erzählt diese eindrucksvoll illustrierte Graphic Novel die wahre Geschichte des Rassismus in Amerika. Fesselnd, unerschrocken und schonungslos – «Gebrandmarkt» liefert eine unverzichtbare Perspektive auf jahrhundertelang andauernde Machtdynamiken und ihre Ursprünge. Die Geschichte des amerikanischen Rassismus als Graphic Novel Eindrucksvoll illustriert, zugänglich, unterhaltsam, lehrreich Ausgezeichnet mit dem National Book Award New-York-Times-Bestseller
Ähnliche Bücher wie »Gebrandmarkt«
Das Haus in Rosa – Klinik Dr. Heines Sanftmut und gesellschaftliche Integration – diese Agenda der Familie Engelken prägte noch Jahre später den alltäglichen Umgang mit den psychisch Kranken der Klinik Dr. Heines. »Wahrscheinlich waren wir die letzte Arztfamilie, die mit den Patientinnen und Patienten auf dem Klinikgelände wohnte«, erinnert sich Dr. Wolfgang Heines an seine Jugend in Bremen-Oberneuland. Nach der Schulzeit verließ er zunächst die Hansestadt, besuchte Amerika und entschloss sich für ein Medizinstudium. Zurück in Bremen gründete er selbst eine Hausarztpraxis und übernahm 2002 von seinem Vater die Stiftung Dr. Heines, die bis heute gesellschaftliche Bremer Projekte fördert – ganz im Sinne des positiven Miteinanders, das den Alltag der Klinik Dr. Heines bestimmte.
Ähnliche Bücher wie »Erinnerung an eine Kindheit in Bremen-Oberneuland«
Ein erschütternder Kriminalroman vor dem historischen Hintergrund der Massenverhaftungen japanischer US-Bürger nach Pearl Harbor 1944: Die 22-jährige Aki Ito und ihre Eltern werden aus dem kalifornischen Internierungslager Manzanar entlassen, wo sie wie viele Tausend andere japanisch-amerikanische Bürger nach dem Angriff auf Pearl Harbor gefangen gehalten worden waren. Das Leben der Itos, wie sie es kannten, ist vorbei. Sie werden ins weit entfernte Chicago geschickt, wo bereits Akis ebenfalls umgesiedelte Schwester Rose auf sie wartet. Doch am Abend der Familienzusammenführung im neuen japanisch-amerikanischen Viertel an der Kreuzung Clark und Division wird Rose von einem U-Bahn-Zug erfasst und stirbt. Die Polizei stuft den Todesfall als Selbstmord ein, doch Aki kann nicht glauben, dass ihre geliebte, makellose, optimistische Schwester sich das Leben genommen haben soll, und trifft bald auf ungeahnte Abgründe...
Ähnliche Bücher wie »Clark & Division«
Ähnliche Bücher wie »Die Reise mit der Snark«
Ähnliche Bücher wie »Die Reise mit der Snark«
- Ein einfühlsamer, mitreißender Liebes- und Coming-of-age-Roman, getragen vom Soundtrack und dem Lebensgefühl der aufregenden 2000er-Jahre
- Für Leser von Sally Rooney, David Nicholls, Gabrielle Zevin und Coco Mellors
- Das Debüt, über das 2025 alle reden werden – eine tief berührende Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen, die die Musik – die immense Kraft, die uns alle bewegt – zusammenbringt und zugleich auseinandertreibt.
- ›Deep Cuts‹ wird in den USA hochkarätig verfilmt: Die Shootingstars Saoirse Ronan und Austin Butler spielen die Hauptrollen, Sean Durkin führt Regie.
Ähnliche Bücher wie »Deep Cuts«
Ähnliche Bücher wie »Black Cake«
»Als würde sie über jedes Brown Girl sprechen, das im letzten Jahrhundert gelebt hat… Furchtlos!« The New York Times »Wenn ihr es genau wissen wollt, hat unsere Haut die Farbe von 7-Eleven-Root-Beer. Die Farbe vom Sand am Rockaway Beach, von dem wir Blasen an den Fußsohlen bekommen. Die Farbe der Kajalstifte, mit denen unsere Schwestern ihre Augen umranden. Die Farbe von Erdnussbutter.« Queens, New York. Hier kämpft eine Gruppe von Mädchen darum, die Migrationsgeschichten ihrer Familie mit der amerikanischen Kultur in Einklang zu bringen. Rastlos durchstreifen sie die Stadt, die niemals schläft, singen aus voller Kehle Mariah Carey, sehnen sich nach Jungs, die unerreichbar sind, und brechen den erreichbaren die Herzen. Eins ist für sie klar: Sie wollen für immer Freundinnen bleiben. Doch das Älterwerden macht auch vor ihnen keinen Halt und all die neuen Wünsche und Träume stellen die Freundschaft vor ungeahnte Herausforderungen. In entwaffnend lyrischer Sprache zeichnet »Brown Girls« ein kollektives Porträt vom Erwachsenwerden und weiblicher Freundschaft vor dem Hintergrund von Rassismus, Klassenzugehörigkeit und Ausgrenzung im gegenwärtigen Amerika.
Ähnliche Bücher wie »Brown Girls«
Erstmals wieder zugänglich: die zweisprachige Sammlung von Gedichten bedeutender Schwarzer US-Dichterinnen und -Dichter, ausgewählt und übertragen von Stephan Hermlin Drei Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs veröffentlichte der Verlag Volk und Welt in der Sowjetischen Besatzungszone, bei anhaltender Papierknappheit, eine Anthologie mit Lyrik Schwarzer Autorinnen und Autoren aus den USA. Der Herausgeber und Übersetzer Stephan Hermlin, selbst politisch und „rassisch“ Verfolgter des NS-Regimes, setzte auf die Wahrnehmung eines »anderen« Amerika, die weit über die Nachkriegszeit hinaus für die DDR bedeutsam bleiben sollte. Sorgfältig hat er dafür Gedichte aus hundert Jahren Schwarzer US-Lyrik ausgewählt und kommentiert. Eindrucksvoll zeugt der Band, der durch ein programmatisches Vorwort eingeleitet wird, von Hermlins Kunst der Übersetzung. »I Too Am America«, so verkündet Langston Hughes 1926 die Ansprüche Schwarzer US-Bürgerinnen und Bürger auf ihr Land. »Auch ich bin Amerika«, ist 1948 bei Hermlin zu lesen. Diese Edition macht die zweisprachige Lyriksammlung unter Bewahrung des historischen Wortlauts erstmals wieder zugänglich, verbunden mit einem Nachwort von Heinrich Detering. Mit Gedichten von Langston Hughes, Richard Wright, Countee Cullen, Frances E. W. Harper, Margaret Walker u. a.
Ähnliche Bücher wie »Auch ich bin Amerika / I Too Am America«
Mal wahnsinnig komisch, mal anklagend: Deborah Copakens Memoiren sind ein schonungsloses Inventar des weiblichen Körpers und der weiblichen Körperpolitik. Was bedeutet es, im Amerika des 21. Jahrhunderts mit weiblichen Organen zu leben? Wieso wird man nur aufgrund dieser Organe nicht gesehen, nicht fair bezahlt und nicht angemessen medizinisch behandelt? Deborah Copaken erzählt von persönlichen, gesundheitlichen und politischen Krisen und deckt dabei den Sexismus in sämtlichen Bereichen der Gesellschaft auf, vom Gesundheitswesen bis zum Dating. Copaken war Kriegsfotografin in Afghanistan, Israel und Simbabwe. Doch abseits dieser Schauplätze kämpft sie eine andere, unsichtbare Schlacht, im ganz normalen Alltag: die Schlacht mit und für ihren Körper. Denn in einem weiblichen Körper zu leben, kann auch im Amerika des 21.Jahrhunderts mitunter blutig und gefährlich sein, andererseits aber auch wunderschön. Eine packende weibliche Biografie in Körperteilen, die zeigt: Das Persönliche ist politisch.
Ähnliche Bücher wie »Ladyparts«
Eva H.D. – eine neue Stimme der Beat-Poesie. »Eine Welt aus Sehnsucht, Schmerz und Schönheit.« Charlie Kaufman »Deine Augen sind ein Hunger geworden«, heißt es in einem Gedicht von Eva H.D. Ihre Poesie ist intim und zugleich provokant, sie fragt nach der Möglichkeit der Liebe und stürzt sich dabei ins Chaos unserer Zeit. In blitzartigen Momentaufnahmen scheint hier ein abgefucktes Amerika auf, mit seinen desolaten Bars und kaputten Mythen. Ob die kanadische Dichterin von der stillen Verzweiflung in den Augen einer Person schreibt, an der man auf der Straße vorbeigeht, oder vom drohenden Ende einer Liebe: »Tritt einen Atemzug zurück, / sonst werden wir nichts / als das leere Haus, das uns hält.« Eva H. D. ist eine fabelhafte Stimme, in deren Versen ein abgründiger Beat vibriert.
Ähnliche Bücher wie »Wenn alle deine Freunde vom Felsen springen«
Ähnliche Bücher wie »Iowa«
Ähnliche Bücher wie »Iowa«
Ähnliche Bücher wie »Der Portier«
Ähnliche Bücher wie »Eine Geschichte des amerikanischen Volkes«
Im Nummer-1-New-York-Times-Bestseller der Herausgeber Ibram X. Kendi und Keisha N. Blain erzählen 80 außergewöhnliche Stimmen die vierhundertjährige Geschichte des afrikanischen Amerikas von 1619 bis in die unmittelbare Gegenwart. Die Geschichte beginnt 1619, ein Jahr vor der Ankunft der Mayflower, als die White Lion etwa 20 »negroes« an der Küste Virginias ausspuckt und damit die afrikanische Präsenz in den späteren Vereinigten Staaten einleitet. Sie führt uns quer durch den enormen Einfluss der Schwarzen auf die Geschicke der jungen Nation. Ibram X. Kendi und Keisha N. Blain versammeln 80 Autorinnen und Autoren, die sich der Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln nähern: durch die Augen großer historischer Ikonen oder durch die unerzählten Geschichten einfacher Menschen, durch Orte, Gesetze und Gegenstände. Während sich Themen wie Widerstand und Kampf, Hoffnung und Neuerfindung wie ein roter Faden durch das Buch ziehen, entfaltet diese Sammlung eine verblüffende Bandbreite an Erfahrungen und Ideen, die es in der Community der Schwarzen in Amerika immer gegeben hat. So erzählt dieses Buch u.a. von Leid und Trauma, von Unterdrückung und Befreiung, vom Kampf um Selbstbestimmung und rechtliche Gleichstellung, von gewaltigen Pionier- und Heldentaten, von der Entwicklung von Swing, Rock'n'Roll, Soul, Funk und HipHop und der Entstehung der Black-Lives-Matter-Bewegung. Vierhundert Jahre Afrikanisch-Amerikanische Geschichte: Eine Reise voll von unmenschlicher Gewalt, visionären Kämpfen und erstaunlichen Errungenschaften.
Ähnliche Bücher wie »Vierhundert Seelen«
Die amerikanische Verfassung gehört zu den ältesten der Welt und ist die wichtigste von allen, denn sie definiert bis heute die Grundsätze und Regeln, nach denen der immer noch mächtigste Staat der Welt seit rund 250 Jahren regiert wird. Aber sie ist auch besonders schwer zu ändern. Damit schiebt sie allzu spontanen Eingriffen einen Riegel vor, blockiert aber auch überfällige Reformen. Jill Lepore, Amerikas glanzvollste Historikerin, beschreibt die politischen Kämpfe um diese Verfassung von den frühesten Entwürfen bis in unsere Tage, in denen Präsident Trump dabei ist, das ganze politische System aus den Angeln zu heben. Ob es die Sklaverei ist, das Recht auf Abtreibung oder auf Waffenbesitz - Lepore verwandelt die Verfassungsgeschichte in ein großes historisches Drama um Recht, Macht und Freiheit. Wer verstehen will, aus welchen Tiefen der Geschichte die heutigen Konflikte entspringen, der muss dieses grandiose Buch lesen.
Am berühmten "Fourth of July" feiern die USA den 250. Jahrestag ihrer Unabhängigkeitserklärung. Doch das Land ist gespalten wie nie zuvor, und sein egomaner Präsident betreibt den Umbau der Republik zu einem autoritär regierten Staat. Da kommt das furiose neue Buch von Jill Lepore gerade zur rechten Zeit. Die Bestsellerautorin und Harvard-Professorin erzählt darin die Geschichte der USA im Spiegel ihrer Verfassung - all die Kämpfe um das "wahre" Amerika, die bis heute anhalten. Akribisch recherchiert und großartig geschrieben, hat Lepore das wohl außergewöhnlichste Buch über die Geschichte einer Verfassung vorgelegt, das jemals geschrieben wurde.
Ähnliche Bücher wie »We the People«
Ähnliche Bücher wie »Das gespaltene Haus«
Die 1920er Jahre versprechen einen Aufbruch in ein neues Leben. In den USA machen die Flapper von sich reden: junge Frauen, die kurze Röcke und kurzes Haar tragen und sich selbstbewusst über gesellschaftliche Konventionen hinwegsetzen. Sie verkehren in Jazzbars und Nachtclubs, trinken hochprozentigen Alkohol, rauchen, tanzen Charleston, Shimmy und Black Bottom und leben ihre Sexualität aus. Doch es geht diesen Frauen um mehr als nur Provokation: Es ist vor allem der Kampf um Selbstverwirklichung und Unabhängigkeit in einer männerdominierten Welt. Mit dem Flapper ist der Typus einer neuen „gefährlichen“ Frau geboren! Die britische Autorin und Kritikerin Judith Mackrell erzählt in diesem reich bebilderten und spannend geschriebenen Buch von sechs Frauen, die zu Ikonen der »Roaring Twenties« wurden: der Tänzerin und Sängerin Josephine Baker, der Schriftstellerin und Tänzerin Zelda Fitzgerald, den Schauspielerinnen Tallulah Bankhead und Lady Diana Cooper, der Publizistin und Verlegerin Nancy Cunard und der Malerin Tamara de Lempicka. »Eine opulente und aufregende Erkundung von sechs Rebellinnen, deren Ruhm sich in den Wilden Zwanzigern entzündete. Die Flapper erinnert uns an die große und bleibende gesellschaftliche Wirkung von kämpferischen und energischen Frauen, die es schafften, auf gänzlich unerwartete Art zu strahlen.« – Heller McAlpin, Los Angeles Times »Eine Geschichte voll faszinierender Details ...« – Laura Jacobs, Wall Street Journal
Ähnliche Bücher wie »Die Flapper«
Ein materialistischer und ein queertheoretischer Feminismus werden einander meist als unvereinbar gegenübergestellt. Ein materialistischer Feminismus bezieht sich auf eine marxistische Theorietradition, in der gesellschaftliche Strukturen im Vordergrund stehen. Der feministischen Queertheorie geht es hingegen ausgehend von poststrukturalistischen Überlegungen um die gesellschaftliche Konstruktion von Geschlecht. Diese theoretische Differenz wird durch den politisch konstatierten Widerspruch zwischen Klassen- und Identitätspolitik noch verstärkt. Während Klassenpolitik oftmals andere Ungleichheitsstrukturen wie Geschlecht und Sexualität außer Acht lässt, wird einer sogenannten Identitätspolitik vorgeworfen, Kapital- und Klassenverhältnisse nicht mitzudenken. Unterschiede werden dabei jedoch überbetont, anstatt Anschlusspunkte für eine emanzipatorische queer-feministische und antikapitalistische Politik in den Vordergrund zu stellen. An dieser Stelle setzt dieses Buch an, das in die theoretischen Grundlagen eines queerfeministischen Materialismus einführt und anhand von aktuellen Debatten zu trans und queerem Marxismus zeigt, wie eine emanzipatorische Theoriebildung jenseits des vermeintlichen Widerspruchs zwischen Queer und Klasse gelingen kann. Mit Beiträgen von Monique Wittig, Christine Delphy, Rosemary Hennessy / Chrys Ingraham, María Lugones, Shahrzad Mojab / Sara Carpenter, Nat Raha, Franziska Haug, Holly Lewis & Sophie Noyé. »Dieses Buch ist ein Fest. Legendäre Texte und schillernde Neuentdeckungen lassen alle Synapsen feuern. Und sie schüren das Begehren, die kapitalistische Vergeschlechtlichung Geschichte werden zu lassen.« – Eva von Redecker
Ähnliche Bücher wie »Materialistischer Queerfeminismus«
Anders über Transformation nachdenken – Eine Streitschrift Über Transformation wird zumeist mit großer Geste und noch größerer Betroffenheit gesprochen. Ob es um die Bekämpfung des Klimawandels, den Umbau von Staat und Wirtschaft oder die Frage nach der Beendigung von Kriegen geht: Von der Dringlichkeit wird auf die Möglichkeit und Zustimmungsfähigkeit geschlossen, oft mit mahnendem Blick. In Vergessenheit gerät dabei, dass alle Transformation in einer Welt stattfinden muss, die bereits da ist und mit ihren eigenen Mitteln darauf reagiert, unter anderem mit populistischen Gefährdungen der Demokratie. Armin Nassehi fragt in seiner deutlichen Intervention, was jenseits der großen Geste zu finden ist: eine Gesellschaft, die anders über Transformation nachdenken muss und am Ende von der Logik kleiner Schritte profitieren wird. Multiple Krisenerfahrung bedeutet: Viele Bedingungen unserer Lebensweise der letzten Jahrzehnte sind fragwürdig geworden, ihre Verletzlichkeit und ihre Voraussetzungen werden immer sichtbarer. Das erzeugt allerorts einen Ruf nach rascher, möglichst umfassender Transformation. Denn: Eine andere Welt sei möglich, wir müssten sie nur wollen. Aber dieser Triumph des Willens rechnet nicht mit dem Eigensinn, mit der inneren Komplexität und den Widerständen einer Gesellschaft, die eben kein ansprechbares Kollektiv ist. Und sie rechnet nicht mit der populistischen Reaktion auf Krisenerfahrungen. Dabei wird immer deutlicher: Man kann nicht gegen die Gesellschaft transformieren, sondern nur in ihr und mit ihr – und nur mit ihren eigenen Mitteln. „Kleine Schritte heißt nicht kleine Lösungen.“ • Armin Nassehis engagiertestes Buch • Eine Absage an die großen Gesten und Illusionen des Transformationsdiskurses • Warum gesellschaftliche Transformation nur in konkreten Schritten und nicht als disruptiver Umbau möglich ist • Von einem der renommiertesten Soziologen Deutschlands
Ähnliche Bücher wie »Kritik der großen Geste«
Kindgerecht über Klassismus sprechen
Alle Kinder wollen, dass es gerecht zugeht. Doch oft merken sie erst spät, dass einige bevorzugt werden und andere trotz Anstrengung nicht weiterkommen. Viele Unterschiede in Herkunft, Sprache, Ernährung oder Kultur bleiben für Kinder zunächst unsichtbar – und prägen trotzdem ihr ganzes Leben.
Genau hier setzt das Klassenbuch an: Es öffnet Kindern die Augen für soziale Unterschiede, wie sie schon Pierre Bourdieu beschrieben hat. Am Beispiel einer Grundschulklasse zeigt Gerda Raidt auf eindrucksvolle Weise, wie kleine Unterschiede im Alltag – beim Wohnen, Essen, Sprechen, Sport oder kulturellen Aktivitäten – langfristige Folgen haben können.
Engagiert im Ton, reich illustriert und mit klaren Beispielen erklärt dieses Sachbuch, wie gesellschaftliche Ungleichheiten entstehen und warum es wichtig ist, sie früh zu erkennen. Ein Buch voller Aha-Erlebnisse – spannend, kindgerecht und zugleich lehrreich.
-
Das erste Kindersachbuch über Klassismus für die Altersgruppe, die es am stärksten betrifft
-
Stark und knapp geschrieben, reich illustriert, leicht verständlich
-
Ideal für Grundschulklassen und gesellschaftliche Bildung
-
Macht Kinder aufmerksam für soziale Unterschiede und Gerechtigkeit
-
Unterstützt Lehrkräfte, Eltern und Pädagog:innen beim Gespräch über soziale Ungleichheit
Ähnliche Bücher wie »Klassenbuch - Wer gewinnt im Spiel des Lebens?«
Valentina hat sich ein Tattoo auf den Ringfinger stechen lassen, ein X, genau an der Stelle, wo das kleine Muttermal war, das gleiche wie auf dem Finger ihres Bruders. Als Kind war sie stolz auf dieses Zeichen der Zusammengehörigkeit, aber dann tauchte ihr Bruder ab, schloss sich der neofaschistischen Bande von G. an. Zum letzten Mal gesehen hat sie ihn im Video einer Überwachungskamera. An einem Weihnachtsabend ist er in die Garage der Eltern eingebrochen und hat ihre Autos zertrümmert. X ist ein Roman in drei Dutzend Briefen, die Valentina ihrem Bruder schreibt. Im Zentrum steht der Sommer 2010: Valentina hat gerade ein gutes Abitur gemacht, sie will studieren, aber zuerst wird gefeiert, gelacht und getrunken. G. ist auch auf dem Fest, er ist nicht nur ein Freund ihres Bruders, er ist auch ein Freund von ihr. Doch in dieser Nacht wird G. zu Valentinas Vergewaltiger. Valentina zeigt G. nicht an, sie schweigt, verschließt sich, isst nicht mehr. Nur ihrem Bruder versucht sie sich anzuvertrauen, aber er wendet sich von ihr ab. Erst Jahre später entschließt sich Valentina zu einem Befreiungsschlag.
Ähnliche Bücher wie »X«
„Wann haben wir gemerkt, dass wir in einem neuen Land leben? Und woran? Und wie lernen wir, gegen den Wind zu atmen, der sich unheilvoll zusammenbraut und mit scharfen Böen in die Lungen drückt?“ 2024 startete ein ungewöhnliches literarisch-soziologisches Projekt. Mit Manja Präkels, Tina Pruschmann und Barbara Thériault wurden drei namhafte Autorinnen als „Überlandschreiberinnen“ ausgeschickt, um die Stimmung in Ostdeutschland zu ergründen, verborgene gesellschaftliche Brüche und Kipppunkte sichtbar zu machen. Während Manja Präkels gezielt zivilgesellschaftliche Initiativen und Brennpunkte in Brandenburg besuchte, bereiste Tina Pruschmann mit dem Fahrrad entlegene Regionen im sächsischen Erzgebirge. Barbara Thériault heuerte als Lokaljournalistin bei einer thüringischen Zeitung an, und Alexander Leistner folgte mentalen Entwicklungslinien, deren Anfänge teils noch vor 1989 zu verorten sind. So entstanden literarische Reportagen über die Normalisierung rechtsextremer Strukturen und Narrative, bedrohte Kulturvereine und Gedenkstätten, bizarre Infrastrukturprojekte in Ruinenlandschaften. Über Menschen, die wegsehen und schweigen, und solche, die tagtäglich ihr Bestes geben, um im tobenden Sturm der Umwertung aller Werte weiter gegen den Wind zu atmen.
Ähnliche Bücher wie »Extremwetterlagen«
Heidi Kronenberg, Samuel Geiser und Yoshiko Kusano laden in Küchengesprächen zu einer Entdeckungsreise durch die Haushaltsformen von heute ein. In Wort und Bild wird ein Mosaik aus Haushalten zusammengefügt, ein schwules Elternpaar mit zwei Kindern etwa, eine Dreier-WG von Klimaaktivistinnen, die ihr Geld miteinander teilen, eine Alten-WG oder eine Familie mit traditioneller Rollenaufteilung. Egal wie wir zusammenleben, die Organisation unseres Alltags bleibt ein ewiges Versuchen und Verhandeln. Ob es um Ernährung, Traditionen, Kindererziehung oder Aufgabenverteilung geht – nichts zeigt gesellschaftliche Veränderung so sensibel wie der Haushalt. Niemand kommt darum herum. Entweder man oder frau – vor allem frau – macht es. Oder lässt es machen. Doch zu welchem Preis? Ist Hausarbeit eine Arbeit wie andere? Soll sie bezahlt werden? Oder ist sie unbezahlbar, weil sie mit Nähe und Liebe zu tun hat? Warum ist etwas so Existenzielles so wenig in unserem Bewusstsein? Das Buch lädt zu einer Entdeckungsreise durch die bunte Haushaltslandschaft ein. Mit bebilderten Reportagen gibt es Einblick in das unterschiedliche Haushalten. Zudem eröffnen Gespräche mit Expert:innen erkenntnisreiche Hintergründe, mit etwa der Historikerin Elisabeth Joris, dem Soziologen Ueli Mäder, der Genderforscherin Franziska Schutzbach, der Care-Ethikerin Ina Praetorius, der Ökonomin Mascha Madörin, der Literaturwissenschaftlerin Christine Lötscher und der Philosophin Lisa Schmuckli.
Ähnliche Bücher wie »Küchengespräche«
Schluss mit dem Mama-Burn-out! Die Burn-out-Expertin Helen Heinemann hat in ihren Seminaren in über 50.000 Stunden die Lebens- und Alltagsgeschichten von Tausenden Müttern kennengelernt, die sich ihr und den anderen Frauen oft unter Tränen anvertrauen. In ihrem Buch zeigt sie konkrete Wege aus der individuellen Erschöpfung und welche Veränderungen zum Wohle aller dringend notwendig sind: vom Umgang mit Familienleben & Beruf, Zeit & Partnerschaft, Wohnraum & Nachhaltigkeit bis hin zu betrieblichen, finanzpolitischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Kleine Schritte mit großer Wirkung für mehr Erholung, Selbstbestimmung und Lebensqualität! »Verlass dich nicht auf gesellschaftliche Hilfssysteme und politische Entscheidungen, damit es dir besser geht. Nimm dein gutes Leben selbst in die Hand! Jetzt!«
Ähnliche Bücher wie »Zu erschöpft, um wütend zu sein«
Emotionen, Depressionen, gesellschaftliche Erwartungen: Kult-Comedian Schlecky Silberstein über die Fallstricke eines erschütterten Rollenbildes und die große Bürde, ein Mann zu sein »Mein Name ist Schlecky Silberstein und ich leide an der sexuell übertragbaren Krankheit Mann. Wohnhaft im Prenzlauer Berg, versuche ich das richtige Leben im falschen zu führen, aber es ist hart: Die Identitätssuche des verzweifelt modernen Mannes gleicht der Quadratur des Kreises; wie auch immer ich mich zu meinem Geschlecht positioniere, ich mache es falsch. Mannsein ist ein Fluch, der uns als Hauptgewinn verkauft wird – so wie jede gekonnte Verarsche …« Schlecky Silberstein seziert sein eigenes Geschlecht schonungslos und ohne Rücksicht auf Verluste. Denn was viele nicht ahnen: Männer sind noch viel schlimmer als ihr ohnehin schon ramponierter Ruf. Schlimm bedeutet dabei: dumm, kriminell, suchtanfällig, manipulativ und selbstzerstörerisch. Was immer der orthodoxe Feminismus Männern vorwirft, es ist nur die Spitze des Eisbergs. Und so absurd es klingt: Männer sind selbst die größten Leidtragenden des Patriarchats! Ehrlich und ungeschönt berichtet der Comedian aus seinem Leben als Mann. Von dem unmöglichen Unterfangen, eigenen Ansprüchen und gesellschaftlichen Erwartungen gerecht zu werden. Von Selbstzweifeln, Depressionen und dem Ringen um seine Identität. Sein Fazit:Hilfsprogramme für Männer sind dringend notwendig …
Ähnliche Bücher wie »Der Penis-Fluch«
Das Skandalbuch von 1910 in neuer Übersetzung – Wiederentdeckung eines Klassikers der feministischen Literatur! Mit Anfang Vierzig bricht Elsie aus ihrer Ehe aus, lässt sich scheiden und zieht in ihre weiße Villa am Meer, um die Wechseljahre in Ruhe zu überstehen. Dort wird ihr bewusst, dass sie in Wahrheit vor ihrer Leidenschaft für einen jüngeren Mann geflohen ist … Anhand von Tagebucheinträgen und Briefen gibt Karin Michaëlis schonungslos Einblick in das Seelenleben einer reifen Frau, die gegen die starren gesellschaftlichen Konventionen rebelliert und ihr Schicksal selbst bestimmen will – zu Beginn des 20. Jahrhunderts ungemein skandalös. Der Roman wurde zum Kultbuch einer ganzen Frauengeneration und trug zur Debatte über gesellschaftliche Schranken, Chancen und Entfaltungsmöglichkeiten von Frauen im mittleren Alter bei. »Wenn es Karin Michaëlis in ihrem Buch ›Das gefährliche Alter‹ gelingt, ihr Zeitalter in Furcht und Schrecken zu versetzen vor den zügellosen Gelüsten einer Vierzigjährigen, so ist es ein Beweis ihrer dichterischen Kraft, auf den sie stolz sein kann.« BZ am Mittag, 1910
Ähnliche Bücher wie »Das gefährliche Alter«
Das Glück eines Menschen hängt daran, in der Nähe von anderen zu sein.
Wir leben in Zeiten der Entfernung. Die politischen Lager, die großen Machtblöcke der Welt, die Stadt vom Land – alles entfernt sich voneinander. Umso wichtiger wird der Blick aus der Nähe. Wo ist im Zeichen medial befeuerter Selbstgerechtigkeit noch Gemeinschaft möglich? In seinem ersten Sachbuch findet Simon Strauß eine überraschende Antwort: in der Kleinstadt. Hier begegnen sich die Menschen als Gegenüber, hier müssen Konflikte ausgetragen und Kompromisse gefunden werden. Hier lernt man die Demokratie noch einmal neu kennen.
Was macht ein gutes Zusammenleben aus? Am Beispiel der Kleinstadt Prenzlau erkundet Simon Strauß, wie Gemeinschaft gelingen kann, wann sie scheitert und welche politische Bedeutung es hat, in der Nähe zu sein. Welche Kraft hat der gemeinsame Glaube an einen physischen Ort? Gibt es noch so etwas wie einen geteilten Himmel oder greift inzwischen jeder nur noch nach den eigenen Sternen? Ein Buch, das das Wissen des Autors um die ersten städtischen Bürgerschaften in der Antike mit seiner Neugier für die Probleme unserer Gegenwart verbindet. Seine Beobachtungsgabe mit seiner Begeisterungskraft. Die Bedeutung von Nähe wird hier zuerst emphatisch gedacht – und dann real betrachtet.
»Simon Strauß macht hier Ernst mit der Erkenntnis, dass Gesellschaft immer vor Ort passiert. Das gilt erst Recht für Ostdeutschland. Wer wissen will, wie hier die Menschen ihre Gesellschaft machen, muss dieses Buch lesen.« Heinz Bude
»Die Wahrheit ist immer konkret, aber nie einfach. Simon Strauß gelingt mit seinem sehr persönlichen Buch eine exemplarische Erzählung über ostdeutsche und gesamtdeutsche Lebensverhältnisse seit 1945.« Dirk Oschmann
Ähnliche Bücher wie »In der Nähe«
Unsere Zeit ist geprägt von permanenter Aufgeregtheit und reflexhafter Empörung. Statt sachlichem Austausch dominieren verhärtete Fronten und ideologische Echokammern, wodurch der öffentliche Diskurs seine demokratische Funktion verliert.
Saba-Nur Cheema und Meron Mendel bringen seit Jahren Menschen mit grundverschiedenen Ansichten ins Gespräch. Ihre Erfahrung zeigt: Nicht die Kontroverse ist das Problem unserer Gegenwart, sondern eine übersteigerte gesellschaftliche Sensibilisierung, die jede Differenz als Gefahr oder Verletzung erfährt. Boykottaufrufe, die Forderung nach Safe Spaces in öffentlichen Räumen und die Politisierung von Gefühlen verunmöglichen eine produktive Auseinandersetzung und untergraben das demokratische Miteinander. Die Empörungsfalle zeigt eindrücklich, wie eine widerstandsfähige Debattenpraxis möglich bleibt – eine Kultur, die Konflik
Ähnliche Bücher wie »Die Empörungsfalle«
»Ich weiß nun mit Sicherheit, dass mir keine Romane gefallen außer Miss Edgeworths und meinen eigenen.« JANE AUSTEN Der Roman »Belinda« sorgte bei seinem Erscheinen 1801 für einen Skandal, denn er war seiner Zeit voraus und brach mit so mancher Konvention: Eine Weiße heiratet einen Schwarzen, zwei Frauen duellieren sich in Männerkleidung. Auf Drängen ihres Vaters musste Maria Edgeworth schließlich zahlreiche Passagen streichen. London um 1800: Die junge, behütet aufgewachsene Belinda Portman soll in die feine Gesellschaft eingeführt werden – und natürlich eine gute Partie machen. Doch Belinda merkt bald, dass ihre Gastgeberin Lady Delacour, eine vergnügungssüchtige und kapriziöse Dame, keine geeignete Mentorin ist. Sie muss also lernen, sich im turbulenten Gesellschaftsleben selbst zurechtzufinden. Dabei verliebt sie sich in Clarence Hervey, einen Freund Lady Delacours, der jedoch anderweitig versprochen ist ... In Gerlinde Völkers virtuoser Neuübersetzung lässt sich der Roman ganz unzensiert entdecken. »Belinda« ist ein literarisch-satirischer Gesellschaftsroman erster Güte und zugleich ein mitreißendes Psychogramm einer jungen Frau. Maria Edgeworth wurde damit zum literarischen Vorbild von Jane Austen, Sir Walter Scott und vielen anderen.
Ähnliche Bücher wie »Belinda«
Ähnliche Bücher wie »ENEMY – Stunde der Wahrheit«
Noch vor wenigen Jahren zielten Extremisten auf den Rand, auf Einzelgänger und weit Abgetriebene. Doch seit Corona, dem Sturm aufs Kapitol, dem Ukraine-Krieg ist Radikalisierung zum Massenphänomen geworden. Als Extremismusforscherin will Julia Ebner verstehen, warum so viele anfällig sind für radikale Ideen, welche Strukturen und Mechanismen dahinterstehen und was jetzt endlich unternommen werden muss im Kampf um Gerechtigkeit und Demokratie. Nach vielen Jahren wissenschaftlicher Arbeit, Recherche und zahlreichen verdeckten Einsätzen glaubte Julia Ebner ihren Forschungsgegenstand zu kennen. Doch mit der Pandemie beginnt eine ungeahnte Eskalation. Nun scheren in jedem Freundeskreis, in jeder Familie Leute aus: Massenbewegungen, rekrutiert aus der Mitte der Gesellschaft, entstehen – Querdenker, QAnon, Impfgegner –, radikal und brandgefährlich. Für Julia Ebner folgen intensive Beobachtung, online wie offline, wissenschaftliche Auswertung, riskante Undercover-Missionen, um den Bauplan der Massenradikalisierung freizulegen und laut Alarm zu schlagen.
Ähnliche Bücher wie »Massenradikalisierung«
Unsere Gesellschaft auf der Couch Wir leben in Krisenzeiten: Der gesellschaftliche Zusammenhalt hat in der Pandemie stark gelitten, dazu kommen die Auswirkungen von Putins Krieg gegen die Ukraine. Krisen, politische wie persönliche, bergen aber auch Chancen. Marina Weisband und Frido Mann gehören verschiedenen Generationen an, und ihre Lebensgeschichten könnten kaum unterschiedlicher sein. Aber die ukrainischstämmige jüdische Deutsche und den Deutsch-Amerikaner aus berühmter Familie eint ihr Engagement für eine demokratische Gesellschaft – und sie sind beide Psychologen. In »Was uns durch die Krise trägt« legen sie unsere Gesellschaft auf die Couch und diskutieren, wie wir den aktuellen Herausforderungen am besten begegnen. Wie können wir den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken? Wie können wir Populismus und Autoritarismus entgegenwirken? Wie kann Demokratie in Zeiten von Digitalisierung funktionieren? Wie können wir soziale Ungleichheit und den Klimawandel bekämpfen? Wie können wir Kindern und Jugendlichen Resilienz und das Gefühl von Selbstwirksamkeit vermitteln? Zwei Prominente aus zwei Generationen im Dialog Marina Weisband und Frido Mann analysieren in diesem Generationengespräch nicht nur die aktuellen gesellschaftlichen Krisenlagen, sie greifen auch immer wieder auf ihre persönlichen Erfahrungen zurück. Marina Weisband schildert aus erster Hand die Geschehnisse des Euromaidans und zeichnet mit profunder Kenntnis ein differenziertes Bild der aktuellen Situation in der Ukraine. Frido Mann kann aus seinen reichen Erfahrungen aus der Zeit des amerikanischen Exils und der Nachkriegszeit schöpfen und nimmt als US-Staatsbürger die Situation in den Vereinigten Staaten vergleichend in den Blick.
Ähnliche Bücher wie »Was uns durch die Krise trägt«
Wer verstehen möchte, warum Vertrauen immer wichtiger, aber Misstrauen immer wahrscheinlicher wird und welche Folgen umfassende Vertrauenskrisen für die Gesellschaft haben, muss dieses Buch lesen.
In einer zunehmend komplexer werdenden Gesellschaft muss man vertrauen. Ohne Vertrauen in gesellschaftliche Systeme und Institutionen wird man handlungsunfähig. Um als Misstrauender nicht handlungsunfähig zu bleiben, gibt es eine plausible Alternative: Man vertraut denen, die ebenfalls misstrauen. Und zwar nicht aufgrund ihrer Kompetenz oder Erfahrung, sondern einzig und allein aufgrund des gemeinsamen Misstrauens. Es entstehen Misstrauensgemeinschaften – eine Gefahr für die gesellschaftliche Stabilität und die Demokratie.
Ähnliche Bücher wie »Misstrauensgemeinschaften«
Kathrin Fischer, Host des Podcasts »Erschöpfung statt Gelassenheit«, setzt sich kritisch mit dem Achtsamkeits- und Selbstfürsorgetrend auseinander. »Ein glänzendes Stück Aufklärung.« Harald Welzer Meditation, Journaling, Atemübungen – immer mehr Menschen nutzen Achtsamkeitspraktiken als Zuflucht vor den Krisen unserer Zeit. Doch statt zu mehr Ruhe und innerer Stärke zu führen, treiben diese Techniken nicht selten noch tiefer hinein in das Hamsterrad aus Selbstoptimierung und Erschöpfung. Achtsamkeit ist längst nicht mehr bloß eine persönliche Praxis, sondern hat sich zur Ideologie entwickelt, die gesellschaftliche Missstände individualisiert, negative Gefühle als unzulässig darstellt und die Gesellschaft weiter spaltet. Scharfsinnig seziert Kathrin Fischer in ihrem augenöffnenden Buch den Achtsamkeitstrend und plädiert dafür, sich nicht länger ins Private zurückzuziehen, sondern gemeinsam eine gerechtere Zukunft zu gestalten.
Ähnliche Bücher wie »Achtsam geht die Welt zugrunde«
Ortigia, Sizilien, Ende der fünfziger Jahre: Auf der kleinen Insel vor Syrakus wächst die junge Diletta in einer Familie auf, die noch immer den Anschein alter Größe wahrt. Hinter der bröckelnden Fassade herrschen jedoch Heuchelei und starre gesellschaftliche Regeln.
Die Liebe zu einem jungen Mann aus einfachen Verhältnissen eröffnet ihr die Möglichkeit eines anderen Lebens. Doch als die Beziehung in die Konventionen ihrer Familie gezwungen wird, erkennt Diletta, dass auch sie ihre Freiheit bedroht. Vor dem Hintergrund familiärer Skandale und eines Feuers, das Ortigia erschüttert, trifft sie eine schwerwiegende Entscheidung.
Di Falco erzählt von einer Zeitenwende, von der Sehnsucht nach Aufbruch und der universellen Erfahrung, zwischen Vergangenheit und einer hohlen Gegenwart gefangen zu sein.
Mit einem Vorwort von Maike Albath
Ähnliche Bücher wie »Der Abgrund zwischen Nacht und Tag«
»Ein atemberaubendes Debüt über Liebe, Ethnie, Brutalität und den Balsam der Vergebung.« People Juli 1962. Eine Mi'kmaq-Familie aus Nova Scotia kommt in Maine an, um den Sommer über Blaubeeren zu pflücken. Einige Wochen später ist die vierjährige Ruthie verschwunden. Sie wird zuletzt von ihrem sechsjährigen Bruder Joe gesehen, als sie auf ihrem Lieblingsstein am Rande eines Beerenfeldes sitzt. Ihr Verschwinden wirft Rätsel auf, die Joe und seine Familie verfolgen und fast 50 Jahre lang ungelöst bleiben. In Maine wächst ein Mädchen namens Norma als Einzelkind in einer wohlhabenden Familie auf. Ihr Vater ist emotional distanziert, ihre Mutter erdrückend überfürsorglich. Norma wird oft von wiederkehrenden Träumen geplagt. Mit zunehmendem Alter ahnt sie, dass ihre Eltern ihr etwas verheimlichen. Da sie nicht bereit ist, von ihrem Gefühl abzulassen, wird sie Jahrzehnte damit verbringen, dieses Geheimnis zu lüften. »Beeren pflücken« ist eine berührende Geschichte über ungebrochene Hoffnung, unerschütterliche Liebe und die Kraft der Familie – selbst im Angesicht von Trauer und Verrat. Der Nr. 1 Bestseller aus Kanada
Ähnliche Bücher wie »Beeren pflücken«
Ähnliche Bücher wie »Die Watsons fahren nach Birmingham - 1963«
Ähnliche Bücher wie »Im Land Gottes«
Ähnliche Bücher wie »Wovon wir träumten«
Barack-Obama-Nummer-1-Lieblingsbuch des Jahres • Publishers-Weekly-Nummer-1-Buch des Jahres • Amazon-Nummer-1-Buch-des-Jahres • New-York-Times-Bestseller Pottstown, Pennsylvania, 1972: Beim Ausheben der Fundamente für ein neues Baugebiet stoßen die Arbeiter am Grund eines Brunnens auf ein Skelett. Wem es gehörte und wie es dorthin kam, kann nur wissen, wer in den Zwanziger- und Dreißigerjahren in Chicken Hill gelebt hat, einem heruntergekommenen Viertel, in dem eingewanderte Juden und Afroamerikaner das Glück teilten ebenso wie die Sorgen. Es war auch das Viertel von Moshe und Chona Ludlow, die dort ein Theater und ein Lebensmittelgeschäft betrieben. Bis eines Tages ein tauber Waisenjunge auftauchte, den die staatlichen Behörden in eine Anstalt einweisen wollten. Und seine letzte Hoffnung ruhte auf Moshe und Chona und der Gemeinde von Chicken Hill ... James McBride taucht tief hinab in die Geschichte dieses Viertels und seiner Figuren, in den alltäglichen Kampf am Rande der Gesellschaft, und erzählt durch die Augen der gerade erst Eingewanderten von einem sich rasend schnell verändernden Amerika, das gerade erst dabei war zu werden, was es heute ist. Bis am Ende schließlich die Wahrheit über die Geschehnisse auf dem Chicken Hill ans Licht kommt - und sich einmal mehr zeigt, dass nur die Liebe und die Gemeinschaft - Himmel und Erde - in dunklen Zeiten Halt geben können.
Ähnliche Bücher wie »Himmel & Erde«
Pünktlich zur US-Wahl: Die Biografie einer amerikanische Politik-Ikone Erstmals spricht Nancy Pelosi ganz offen über die prägenden Momente ihrer Karriere und gewährt einen spannenden Blick hinter die Kulissen US-amerikanischer Macht. 2007 wurde die fünffache Mutter als erste Frau in der Geschichte an die Spitze des Repräsentantenhauses gewählt. Sie war mit Unterbrechungen acht Jahre lang als Madam Speaker tätig, arbeitete in dieser Funktion mit den Präsidenten George W. Bush, Barack Obama, Donald Trump und Joe Biden zusammen. In Woman of Power erzählt sie vom zähen Ringen um menschliche Politik in einem zunehmend radikalisierten Land, von skurrilen Begegnungen mit Donald Trump – und von ihrer Vision eines freien und sicheren Amerika nach Joe Biden. »Ein Hochgenuss für Politikliebhaber.« – The Washington Post
Ähnliche Bücher wie »Woman of Power«
Ähnliche Bücher wie »Von einem Sohn dieses Landes«
Ähnliche Bücher wie »Die letzte beste Hoffnung«
Ihre Geschichte die eines ganzen Landes, ihre Worte weltverändernd für so viele, Barack Obama, Beyoncé, James Baldwin, Toni Morrison, Oprah ihre Verehrer … In Was für immer mir gehört erzählt die Ikone der afroamerikanischen Literatur weiter. Maya ist zu früh Mutter geworden, sie hat die Südstaaten, ihre Großmutter, den Krämerladen hinter sich gelassen. In Kalifornien will sie ihre Träume verwirklichen, sie will Freiheit, sie will Unabhängigkeit, eine Karriere als Tänzerin, die große, große Liebe. Als arme, alleinerziehende, Schwarze junge Frau scheinen die Widerstände unüberwindbar, doch Maya glaubt felsenfest an das Gute und an sich selbst.
Ähnliche Bücher wie »Was für immer mir gehört«
Das ist der Roman, den Jane Austen geschrieben hätte ... wenn sie im 21. Jahrhundert in Brooklyn Heights leben würde. Die Pineapple Street in Brooklyn Heights ist eine der begehrtesten Wohngegenden in New York City und Heimat der wohlhabenden Familie Stockton. Obwohl sie alles haben, was sie sich wünschen, suchen die Töchter Darley und Georgiana und Schwiegertochter Sasha nach Erfüllung in ihrem Leben. Witzig, klug und voller Herz, mit wunderbar liebenswerten und fehlbaren Figuren, ist »Pineapple Street« ein brillant komponierter Roman über Familiendynamiken, die Macht des Geldes, den alles verzehrenden Wahnsinn der ersten Liebe – sowie die uralte Frage: Macht Geld wirklich glücklich? DARLEY, die älteste Tochter, musste sich nie um Geld Sorgen machen. Sie folgte ihrem Herzen und tauschte ihren Job und ihr Erbe gegen die Mutterrolle. Aber am Ende opfert sie mehr von sich, als sie jemals beabsichtigt hatte. SASHA heiratet in die Stockton-Familie ein, deren komplexe und undurchsichtige Traditionen Welten von ihrem alten Leben entfernt sind. Sie fühlt sich wie ein Fremdkörper, stets bemüht ihrer neuen Schwiegermutter zu gefallen – und doch lässt ihr Zögern, einen Ehevertrag zu unterschreiben, alle über ihre wahren Absichten rätseln. GEORGIANA, das Nesthäkchen, verliebt sich unsterblich in jemanden, den sie nicht haben kann – und ist gezwungen, sich damit auseinanderzusetzen, wer sie eigentlich sein möchte.
Ähnliche Bücher wie »Pineapple Street«
»Klug, mitreißend und voll von Jacksons unbeschwertem Humor. Brillant!« Coco Mellors
Caroline Lash wagt einen Neuanfang: Für ein renommiertes Schreibstipendium zieht die 28-Jährige New Yorkerin in den idyllischen Küstenort Greenhead, Massachusetts. Kaum ist sie angekommen, wird aus dem Plan, sich ganz dem Schreiben zu widmen, etwas völlig anderes – denn Caroline verliebt sich Hals über Kopf in Van Whittaker.Van ist ruhig, aufmerksam und ungekünstelt – ein Kajakfahrer in Fleecejacke, der Caroline mit seiner Wärme sofort für sich gewinnt. Doch zu Van gehört mehr als nur seine Zuneigung: Er ist Teil einer eingeschworenen Clique, deren Bande tief reichen. Bailey, charismatisch und beliebt. Augusta, traditionsbewusst, kontrolliert und geprägt von dem Wunsch nach Stabilität um jeden Preis. Und Fran, direkt, klug und von einem Leben zwischen Verantwortung und Eigenständigkeit geformt. In ihre Welt einzutreten, bedeutet für Caroline mehr als nur Akzeptanz – es bedeutet, sich selbst neu zu verorten.Was als überwältigende Liebesgeschichte beginnt, wird bald auf die Probe gestellt. Als Van Caroline ein unerwartetes Geständnis macht, gerät nicht nur ihre Beziehung ins Wanken, sondern das fragile Gleichgewicht der ganzen Gruppe. Plötzlich steht Caroline am Rand – und trifft aus Verletztheit eine Entscheidung, die alles verändern wird.Ein kluger, emotionaler Roman über die Intensität der ersten großen Liebe, über Freundschaft, Loyalität und die Frage, wie viel wir zu riskieren bereit sind, wenn unser Herz auf dem Spiel steht.
Ähnliche Bücher wie »Liebe unter Freunden«
Über Tyrannei - Das internationale Kultbuch
Wir sind nicht klüger als die Menschen, die erlebt haben, wie überall in Europa die Demokratie unterging und Faschismus, Nationalsozialismus und Kommunismus kamen. Aber einen Vorteil haben wir. Wir können aus ihren Erfahrungen lernen.
"Leiste keinen vorauseilenden Gehorsam." So lautet die erste von 20 Lektionen für den Widerstand, mit denen Timothy Snyder die Bürger der Vereinigten Staaten von Amerika auf das vorbereitet hat, was gestern noch unvorstellbar zu sein schien: einen Präsidenten, der das Gesicht der Demokratie verstümmelt und eine rechtsradikale Tyrannei zu errichten versucht. Doch nicht nur in den USA sind Populismus und autoritäres Führertum auf dem Vormarsch. Auch in Europa rückt die Gefahr von rechts immer näher - als ob es das 20. Jahrhundert und seine blutigen Lehren niemals gegeben hätte. Snyders historische Lektionen, die international Aufsehen erregt haben, sind ein Leitfaden für alle, die jetzt handeln wollen - und nicht erst, wenn es zu spät ist.
Lektion 8: "Setze ein Zeichen." Dieses Buch tut es. Tun Sie es auch.
Ähnliche Bücher wie »Über Tyrannei«
Wir sind nicht klüger als die Menschen, die erlebt haben, wie überall in Europa die Demokratie unterging und Faschismus, Nationalsozialismus und Kommunismus kamen. Aber einen Vorteil haben wir. Wir können aus ihren Erfahrungen lernen. "Leiste keinen vorauseilenden Gehorsam." So lautet die erste von 20 Lektionen für den Widerstand, mit denen Timothy Snyder die Bürger der Vereinigten Staaten von Amerika auf das vorbereitet, was gestern noch unvorstellbar zu sein schien: einen Präsidenten, der das Gesicht der Demokratie verstümmelt und eine rechtsradikale Tyrannei zu errichten versucht. Doch nicht nur in den USA sind Populismus und autoritäres Führertum auf dem Vormarsch. Auch in Europa rückt die Gefahr von rechts immer näher – als ob es das 20. Jahrhundert und seine blutigen Lehren niemals gegeben hätte. Snyders historische Lektionen, die international Aufsehen erregt haben, sind ein Leitfaden für alle, die jetzt handeln wollen - und nicht erst, wenn es zu spät ist. Lektion 8: "Setze ein Zeichen." Dieses Buch tut es. Tun Sie es auch.
Ähnliche Bücher wie »Über Tyrannei«
Eine neue Religion spaltet die Gesellschaft unter dem Deckmantel des Antirassismus. Über dieses Buch spricht ganz Amerika: Der Schwarze Sprachwissenschaftler John McWhorter prangert eine Bewegung von selbsternannten Erwählten an, die mit allen Regeln der Vernunft bricht und die soziale Gemeinschaft gefährdet. Die Debatte um Identität ist entgleist. Nicht nur in den USA, auch in Europa und in Deutschland steht die Frage im Raum: Wie konnte es so weit kommen? John McWhorter wendet sich der treibenden Kraft dieser Entwicklung zu: einer neuen Bewegung von Erwählten, die sich von den Prinzipien der Aufklärung abgewendet haben und im Umgang mit identitätspolitischen Fragen quasi eine neue Religion begründen. John McWhorter analysiert mit scharfem Blick und anschaulichen Beispielen, wo und wie sich diese politische Haltung durchgesetzt hat, warum sie viel zu radikal und essenzialistisch ist und gerade eines nicht: antirassistisch. Der unbeabsichtigte Neorassismus ist falsch und gefährlich, schadet den Schwarzen und zerstört den integrativen Diskurs. Am Ende macht McWhorter aber auch Hoffnung und zeigt den möglichen Weg zu einer Gerechtigkeit, die das Schwarze Amerika einen – und nicht spalten – soll.
Ähnliche Bücher wie »Die Erwählten«
Ähnliche Bücher wie »Das Herz von allem«
Ähnliche Bücher wie »Michael Dressel | The End is Near, Here«
"Wenn du dich verläufst: Setz dich hin und schrei!"
Manche sagen, es sei tragisch, was den Van Laars widerfahren ist.
Manche sagen, die Familie habe es verdient. Sie hätten sich nicht einmal bei den Suchern bedankt, die fünf Nächte lang im einskalten Wind ausharrten, um ihren vermissten Sohn zu finden.
Manche sagen, es habe einen Grund gegeben, warum die Familie so lange brauchte, um Hilfe zu rufen. Dass sie wussten, was mit dem Jungen geschehen war.
Jetzt, vierzehn Jahre später, ist die Tochter der Van Laars in derselben Wildnis wir ihr Bruder verschwunden.
Manche sagen, es gebe keine Verbindung zwischen den beiden Fällen.
Manche sagen, so etwas könne kein Zufall sein.
Es ist August 1975, ein Sommer, der das Leben vieler Menschen in den Adirondack Mountains für immer verändern wird. Als Barbara eines Morgens nicht wie sonst in ihrer Koje im Sommercamp liegt, beginnt eine panische und groß angelegte Suche nach der 13-Jährigen. Das Verschwinden einer Jugendlichen im Naturreservat ist unter allen Umständen eine Katastrophe, aber Barbara ist keine gewöhnliche Camperin: Sie ist die Tochter der reichen Familie Van Laar, der das Camp und das umliegende Land in den Wäldern gehören. Und sie ist die Schwester von Bear, dem Jungen, der seit 14 Jahren vermisst wird. Kann das Zufall sein? Was wissen die anderen Kinder im Camp über Barbaras Verschwinden, und was verheimlichen die Angestellten, die im Schatten der Van Laars ihr Dasein fristen? Was hat der aus dem Gefängnis entflohene «Schlitzer» mit all dem zu tun und welche Geheimnisse hütet die Familie selbst?
Mit scharfem Blick führt Liz Moore in ihrem neuen packenden Roman an die Abgründe von sozialer Ungleichheit, Wohlstandsverwahrlosung und Machtmissbrauch, lässt aber auch den Kampf um weibliche Selbstbestimmung und den großen Wert von Freundschaft hochleben. Mit «Der Gott des Waldes» hat sie nicht nur einen brillanten Thriller, sondern auch einen fulminanten Gesellschaftsroman geschrieben.
- "Ein brillantes, fesselndes Meisterwerk!" Miranda Cowley Heller, Autorin von "Der Papierpalast"
- New York Times-Bestseller
- Empfehlungstitel auf Barack Obamas Summer Reading List
- Gewinnerbuch von Jimmy Fallons Summer Read Book Club
- Neue Miniserie von "Long Bright River" bei Peacock
- Minise
Ähnliche Bücher wie »Der Gott des Waldes«
David Wojnarowicz gibt den Misfits Amerikas eine Stimme
Es sind die späten 70er, Wojnarowicz lebt auf der Straße, zieht kreuz und quer durch ein riesiges, verkommenes Amerika. Die Illusionen ist er los, aber die Menschen, die er trifft, liebt er, unbeirrbar – die Stricher, Pfarrer, Junkies, Soldaten, Trucker, Träumer, Ausreißer, die sich irgendwie durchschlagen, gestrandet in Bars und Stundenhotels, auf Hinterhöfen, an den Rändern der Gesellschaft, auf den gottverlassenen Nebenschauplätzen des Lebens.
Ihnen allen gibt Wojnarowicz Stimme und Würde, indem er ihre Begegnungen in einen grellen Bilderstrom aus fiktiven Monologen verwandelt – es sind unfassbare Geschichten, flirrend fremdartig und verstörend vertraut, über ein Land, das jeden Moment einzustürzen droht.
Mit tiefer Ehrlichkeit und halluzinatorischer Intensität erzählt David Wojnarowicz – der überlebensgroße, legendäre Künstler, Bilderstürmer und Aktivist – von Menschen, die nirgends dazugehören, von Aufbruch und Verzweiflung und von harscher Schönheit, wo niemand sie vermuten würde.
Ähnliche Bücher wie »Waterfront Journals«
"Wenn du dich verläufst: Setz dich hin und schrei!"
Manche sagen, es sei tragisch, was den Van Laars widerfahren ist.
Manche sagen, die Familie habe es verdient. Sie hätten sich nicht einmal bei den Suchern bedankt, die fünf Nächte lang im einskalten Wind ausharrten, um ihren vermissten Sohn zu finden.
Manche sagen, es habe einen Grund gegeben, warum die Familie so lange brauchte, um Hilfe zu rufen. Dass sie wussten, was mit dem Jungen geschehen war.
Jetzt, vierzehn Jahre später, ist die Tochter der Van Laars in derselben Wildnis wir ihr Bruder verschwunden.
Manche sagen, es gebe keine Verbindung zwischen den beiden Fällen.
Manche sagen, so etwas könne kein Zufall sein.
Es ist August 1975, ein Sommer, der das Leben vieler Menschen in den Adirondack Mountains für immer verändern wird. Als Barbara eines Morgens nicht wie sonst in ihrer Koje im Sommercamp liegt, beginnt eine panische und groß angelegte Suche nach der 13-Jährigen. Das Verschwinden einer Jugendlichen im Naturreservat ist unter allen Umständen eine Katastrophe, aber Barbara ist keine gewöhnliche Camperin: Sie ist die Tochter der reichen Familie Van Laar, der das Camp und das umliegende Land in den Wäldern gehören. Und sie ist die Schwester von Bear, dem Jungen, der seit 14 Jahren vermisst wird. Kann das Zufall sein? Was wissen die anderen Kinder im Camp über Barbaras Verschwinden, und was verheimlichen die Angestellten, die im Schatten der Van Laars ihr Dasein fristen? Was hat der aus dem Gefängnis entflohene «Schlitzer» mit all dem zu tun und welche Geheimnisse hütet die Familie selbst?
Mit scharfem Blick führt Liz Moore in ihrem neuen packenden Roman an die Abgründe von sozialer Ungleichheit, Wohlstandsverwahrlosung und Machtmissbrauch, lässt aber auch den Kampf um weibliche Selbstbestimmung und den großen Wert von Freundschaft hochleben. Mit «Der Gott des Waldes» hat sie nicht nur einen brillanten Thriller, sondern auch einen fulminanten Gesellschaftsroman geschrieben.
- "Ein brillantes, fesselndes Meisterwerk!" Miranda Cowley Heller, Autorin von "Der Papierpalast"
- New York Times-Bestseller
- Empfehlungstitel auf Barack Obamas Summer Reading List
- Gewinnerbuch von Jimmy Fallons Summer Read Book Club
- Neue Miniserie von "Long Bright River" bei Peacock
- Minise
Ähnliche Bücher wie »Der Gott des Waldes«
Ähnliche Bücher wie »Beale Street Blues«
Ähnliche Bücher wie »Verity«
Ähnliche Bücher wie »In der Gnade«
Darf man seine Tochter zurücklassen, um das eigene Glück zu finden? Eindringlich und voller Leidenschaft erzählt »Verheißung« von dem Streben nach einem selbstbestimmten Leben, von den Zweifeln an der eigenen Mutterschaft und von der Hoffnung auf Vergebung. Patsy ist noch keine dreißig, schon Mutter einer fünfjährigen Tochter und unglücklich. Als sie das lang ersehnte Visum erhält, steht schon seit Jahren für sie fest, dass sie Jamaika verlassen will. Sie träumt davon, nach New York zu ziehen. Die Stadt, aus der ihre beste Freundin Cicely wunderschöne Briefe schickt, die ein glücklicheres Leben versprechen. Nur: Patsys Pläne schließen weder ihre strenggläubige Mutter noch ihre Tochter Tru ein. Und so macht sie sich allein auf den Weg. In Brooklyn angekommen ist schnell klar, dass das Amerika aus Cicelys Briefen unerreichbar bleibt. Zumindest für Patsy als illegale Einwanderin. Voller Scham bricht sie den Kontakt nach Jamaika ab. Erst Jahre später schickt sie ein Lebenszeichen an ihre Tochter und bittet um Verzeihung. Nicht wissend, dass Tru in all der Zeit nicht nur unter dem Weggehen ihrer Mutter gelitten hat …
Ähnliche Bücher wie »Verheißung«
Ähnliche Bücher wie »Die bekannte Welt«
Endlich! Amaris drittes Abenteuer Die übernatürliche Welt ist gespalten, und Amaris zwei größte Erzfeinde stehen sich in einem erbitterten Kampf gegenüber: Auf der einen Seite die Oberbehörde für Übernatürliches, in der sich Hass auf die Magierschaft ausbreitet. Auf der anderen Dylan van Helsing, der neu ernannte Anführer der Magierallianz und Amaris ehemaliger Partner. Er ist hinter einer zerstörerischen neuen Waffe her, mit der er unbesiegbar werden würde! Amari muss schnell einen Weg finden, den Kampf zu beenden. Als sie und ihre Verbündeten erfahren, dass sie Dylan mit den berüchtigten Wundern stoppen können, machen sie sich auf eine gefährliche Suche. Doch die mächtigen magischen Gegenstände fordern ihren Tribut, und Amari muss sich entscheiden, was – oder wen – sie zu opfern bereit ist. Spannung, Magie und Herz für Fantasy-Fans ab 10 Starke Hauptfigur mit viel Identifikationspotential
Ähnliche Bücher wie »Amari und der Preis der Magie«
Impressum:
Albatros Buchhandlung e.K.
Michael Hockel
Fedelhören 91
28203 Bremen
T. 0421/327248
info@albatros-buch.de
